Demo-Aufruf: Die Ukraine hat das Kriegsrecht ausgerufen

von Dirk Pohlmann.

Die Ukraine hat das Kriegsrecht ausgerufen. Sie zündelt am Pulverfass. Ein Krieg in Europa ist in Sichtweite. Die Bevölkerung hat jetzt noch für einige Tage die Wahl: Sie kann jetzt weiter den Sirenenklängen der offiziellen Verlautbarungen in der Tagesschau lauschen und weiter glauben, dass alles gut werden wird, wenn sie nur still hält. Bis sie die Luftalarm-Sirenen der NATO live hört. Oder sie hört auf die Warnungen der „Verschwörungtheoretiker“, „Anti-Amerikaner“ und „Mahnwachen-Wichtel“, die genau diese Situation vorhergesagt haben. Jetzt müssen die friedenswilligen Bürger Europas ihren kriegsbereiten Regierungen und der NATO öffentlich das Vertrauen entziehen. Der beste Platz, um diesen Protest auf die Straße zu bringen, ist (!) heute Abend um 18:00 Uhr vor der US-Botschaft am Potsdamer Platz (!).

Aber das kann nur der Anfang sein. Die Lage ist ernst und brandgefährlich. Wer jetzt schweigt, handelt so verantwortungslos wie unsere Regierung, die es soweit hat kommen lassen.

Kein Krieg in unserem Namen.

Kein Krieg in der Ukraine.

Kein Krieg in Deutschland.

Der einzige Weg zum Frieden ist der Frieden.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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17 Kommentare zu: “Demo-Aufruf: Die Ukraine hat das Kriegsrecht ausgerufen

  1. Einen Krieg anzuzetteln ist einfach. Einen Krieg zu verhindern schwer. Die Frage ist, wie kann ein Krieg verhindert werden?

    Den Konflikt ignorieren?, denn es ist nicht unser Konflikt, sondern einer vermeintlichen Elite. Gewiss das Leid der Menschen müssen die Schutzlosen ertragen, aber die Schuld bleibt auf der Seite der Kriegstreiber. Die äußere Welt zerbricht in kleinen oder größeren Katastrophen, eine ungeheuere tragische, mit Worten nicht mehr zu erfassende Tragödie.

    Dem Konflikt ein Zeichen setzen: nicht mit uns? Eine Demonstration in Schwarz? Wir verachten Eure Kriegstreiberei und signalisieren, das die Entscheidung einen Krieg vom Zaum zubrechen nicht unser Anliegen ist. Wir wollen nicht in Euer Namen den möglichen Krieg mit Schweigen oder unterstützenden Taten befeuern für eine Welt in denen der Mensch nur noch Handelsware ist. Wir stehen für das absolute Lebensrecht. Ein Recht, dass durch den Menschen im Inneren geboren wird und das Gewissen als Ehrfurcht für das Leben steht. Wir haben es satt, Eure Phantasien und unnatürlichen Fiktionen einer funktionierenden künstlichen Welt auf dem Leim zu gehen. Unsere Kraft ist größer als Eure kriegerischen gegen das Leben gerichtete Bedrohungen.

    Eins ist sicher Konflikte müssen gelebt werden, aber ein „ausmerzen“ geht garnicht, es geht nur über Verstehen und Austausch.

  2. Ohne irgendwem hier zu nahe treten zu wollen, aber gelegentlich erinnern mich die Kommentare hier an die Szene aus dem Film „Das Leben des Brian“, in der Maria versucht, die Jünger dazu zu bewegen, nicht zu reden, sondern durch Handeln Brianˋs Kreuzigung zu verhindern. Man quittiert ihr ihren emotionalen Auftritt mit einem süffisanten Lächeln.

    Eine Gegenfrage zu „Demo kann jeder und hat noch nie was gebracht“: Wann hat untätig sein jemals was gebracht?

    Ich bin Herrn Pohlmann dankbar für seine schnelle Reaktion und hoffe sehr, dass seinem Aufruf viele gefolgt sind.

    • Dann liefern Sie doch eine Bilanz für bisher sämtlichen friedlichen Demonstrationen. Zeigen Sie bitte ob irgendetwas fruchtete wo die Strukturen der Macht gebrochen worden sind.
      Ich helfe Ihnen dabei, nehmen wir doch das Beispiel Südkorea, wo viele Millionen Menschen gegen die damalige korrupte Regierung friedlich in Seoul demonstrierten. Hat außer die Paar Verurteilungen der einzelnen an der Spitze etwas an den Strukturen gerüttelt?

      Ich frage mich wo der Unterschied ist, seinen Unmut im Äther zu verkünden oder diesen auf die Straße vor einem Gebäude zu verkünden und danach mit guten Gewissen sich einreden „jetzt habe ich eine gute Tat erbracht und es denen mal richtig gezeigt!“ und dann nach Hause gehen?
      Dann frage ich über den Sinn, über hunderte Kilometer mit einer Dreckschleuder herumzufahren, um vor einem Gebäude zu stehen, meinen Unmut zu verkünden oder ein Symbol zu setzen. Die Mahnmale stehen doch überall in der Landschaft herum, aber schert sich irgendeiner einen Kehricht darum, außer die die noch Erinnerungen sowie Erfahrungen an ihre verlorenen Verwandten haben?
      Und glauben sie etwa die Menschen sind alle Untätig, weil sie den Aufruft nicht folgen?
      Ich für meine Person will die Strukturen beseitigen und keine Symbole setzen oder mich meines Gewissen im Reinen sein will nur weil ich irgendeine Demonstration beiwohne.

      Ich schätze den Herr Pohlmann sehr, aber der Aufruft macht für mich persönlich keinen Sinn. Ich könnte lediglich symbolisch mich vor dem Rathhaus meiner kleinen Gemeinde hinstellen und gegen die NATO bzw. für den Frieden demonstrieren, ob das irgendeinen Sinn macht, weiss ich nicht.

      Letzte Frage:
      Welche Art von schneller Veränderung wollen Sie den haben? Die jetzt in Frankreich stattfindet, wo die Städte und Straßen anfangen zu brennen? Die symbolische Variante, sich vor Gebäuden zu stellen und abwarten bis eine kritische Masse folgt um danach wieder nach Hause zu gehen und in seine alten Strukturen zu (ver)fallen?
      Einen Generalstreik stur durchexezieren und seine Partizipation an den Strukturen verweigern bis eben diese beseitigt worden sind?

    • Hagen Rether fragte mal in einem seiner Kabarettauftritte, warum es eigentlich immer gleich der große Wurf sein muss, um sich aus seinem Sessel und somit aus seiner Komfortzone zu bequemen. Gemeint war damit, dass sich viele Menschen mittlerweile vorzugsweise für das Untätigsein entscheiden, weil sie meinen, sich in kleinen Schritten vorwärts zu bewegen, würde schließlich nichts bringen. Dabei sind es historisch betrachtet oft die zunächst als unbedeutsam bewerteten Dinge gewesen, die eine Veränderung und/ oder Innovation nach sich zogen. Das jüngste Beispiel dafür, dass auch Demos was bringen, ist der Massenprotest gegen die Restabholzung des Hambacher-Waldes. Sicher darf man hier nun einwenden, dass die Planierung des Waldes erstmal nur ausgesetzt ist. Andererseits lässt sich genauso gut argumentieren, dass der Rest des Hambacher-Waldes ohne die Massenproteste schon längst platt wäre.

      Was derzeit in Frankreich passiert, sehe ich auch mit gemischten Gefühlen. Die Auswüchse dort, allem voran der Vandalismus, halte ich auch nicht für produktiv. Aber muss es denn zwingend auch in Deutschland so kommen, wenn man geschlossen auf die Straße geht? Nicht zuletzt würde ein derart agressiv gelebter Protest ja auch der Forderung nach einem friedlichen Miteinander widersprechen.

      Wie könnte denn Ihrer Ansicht nach ein wirkungsvoller Anfang aussehen? Mir erscheint es wenig aussichtsreich, zuhause die Füße still zu halten, abzuwarten und darauf zu hoffen, dass sich die große Veränderung von allein einstellt. Da teile ich eher Hagen Rethers Ansicht, der gewünschten Veränderung Schritt für Schritt entgegenzugehen. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    • Wenn, Sie mitlerweile noch nicht gemerkt oder gelernt haben. Revolutionen kommen erstens automatisch von alleine und zweitens werden diese immer von Herrschaftstrukturen geplant oder instrumentalisiert, daher entnimmt man auch in den Geschichtsbüchern immer das gleiche Bild, während und danach gab es eine ungeheure Blutspur.
      Dann wäre noch zu unterscheiden zwischen Streik und Demonstration. Ein Streik kann eine Demonstration sein bzw. in diese Art ausgedrückt werden, aber anders herum ist eine Demonstration kein Streik. Und ein Generalstreik geht noch in der Definition tiefer, nämlich die totale Weigerung der Partizipation zur Aufrechterhaltung der Gesellschaftsstruktur, oder anders ausgedrückt, man legt die Infrastruktur und Logistik des Systems lahm, indem man das Wichtigste was das System zur Funktionalität braucht, entzieht, „human capital“.
      Wenn sie meinen, dass diejenigen einschließlich mich selber als Verweigerer, Nicht-Unterstützer und faule Säcke die auf dem Sofa lungern sowie dabei beobachten wie andere sich den „Arsch“ aufreisen um ihren Unmut zu demonstrieren und dabei die Revolution voranzutreiben, dann kann ich nur antworten, das mache ich gerne mit Stolz. Und wissen sie warum? Weil ich mich nicht der Gefahr aussetze, instrumentalisiert zu werden, mich in die Gewaltspirale hineinziehen zu lassen, mich dabei verliere und das Leben eines anderen zu gefährden, und habe dabei eine bessere Ökobilanz 🙂
      Also, während die Welt in Flamen gesteckt wird, gehe ich in die Natur (Wald) und verbringe meine Zeit dort und pflanze vielleicht ein Bäumchen.

      Apropos Bäumchen, das mit dem Brambacher Wald, können Sie sich in die Annalen als moralischen Siegeszug einer Schlacht schreiben, aber der Krieg ist noch lange nicht gewonnen. Sie haben vergessen die Strukturen zu beseitigen.

    • Ihre Antwort ist mir zu sehr frustgebeutelt und theorielastig – vom Bäumchen pflanzen abgesehen, das finde ich natürlich schön 🙂

    • @ Son Snow: Es gibt weitere Beispiele, dass Demonstrationen was genutzt haben: Die anti -AKW- Bewegung hat mehr als 50% der geplanten AKWs + WAA Wackersdorf verhindert, die Demos gegen die Freihandelsabkommen haben diese (vorläufig) verhindert.
      Zugegeben: mit ein paar Demos ist es nicht getan und meine angeführten Beispiele haben das grundlegende System nicht verändert, ja nicht mal seine Verschlimmerung verhindert, was allerdings auch daran liegen könnte, dass sich zu viele durch die von Mausfeld beschriebenen Techniken der Manipulation beeinflussen lassen und desshalb die Demos noch nciht machtvoll genug sind.
      Andrerseits haben die Montagsmahnwachen wohl den damals schon geplanten Krieg verhindert oder zumindest hinausgezögert.
      Man muss nämlich sich bewusst sein, dass ein Krieg ohne Unterstützung der Heimatfront deutlich schlechter zu führen ist, gegen die so gut wie gar nicht. Das wissen die Militärs, und wenn ihnen (z.B. durch Demos) deutlich gemacht wird, dass das Volk eben keinen Krieg unterstützen bzw., sogar sabotieren wird, so werden sie davor zurückschrecken eine vom Zaum zu brechen- denn der Sieger wird nachher recht sprechen und wenn sie ihn verlieren, werden sie entsprechende Urteile zu erwarten haben.

    • Lilly,
      Frustgebeutelt oder realitätsnah, sind alles subjektive Perspektiven. Als ich noch sehr naiv war und nicht viel wusste, hatte ich auch geglaubt ich könnte mit meinem Einsatz die Welt verändern ohne zu erkennen, dass es selbst auf dieser Erder zig Milliarden von Welten parallel existieren und schon die eigene Welt zu verändern ist höllisch schwer genug, da braucht man nicht daran zu denken AKTIV unter dem eigenen Einfluss die Welt eines einzigen anderen zu verändern. Alles andere ist Manipulation und führt nie zu einer fruchtbaren Begegnung.
      Beispiel: vor 3 Jahren war ich mit den aschaffenburger Friedenstrommler auf der Demo in Ramstein.
      Nun, da waren jetzt die Friedenstrommler, meist Rentner die vorher ein Amt (Lehrer) inne hatten – allesamt ganz nette Menschen, dann gab es Menschen aus anderen Regionen der Republik, Österreich oder der Schweiz etc. die daran teilnahmen, ringsum wieder andere Menschen die ihren Alltag sowie Beruf nachgingen, die haben halt argwöhnisch die Demonstranten betrachtet. Ist ja verständlich, wenn alles blockiert ist und man nirgendwo parken kann bzw. wenn man abgeschleppt wird, dann frustet das einem schon. Dann die Polizeibeamten die bei Wind und Regen „Wache“ halten müssen; auch keine Annehmlichkeit.
      Aber das Erlebnis was Sie als „Frustgebeutelt“ bezeichnen, hatte ich auf dem Nachhauseweg in der Regionalbahn Richtung Nürnberg. Du merkst, dass du nächsten Morgen eine Erkältung bekommen wirst wegen der Aussetzung von Wind und Regen sowie der Übermüdung, dann kommt eine Gruppe von Jugendlichen im erwachsenen Alter in den Wagon und du bekommst deren nicht zu überhörende Gespräche mit:
      „Eh Alter, wir gehen Heute Abend hier und dorthin, hauen uns den einen oder anderen Drink rein, feiern hier und dort durch und schleppen die eine oder andere ab…“ (nicht so wortwörtlich wie ich hier schildere, aber im Context so in etwa). Da fragt man sich schon selber, macht das einen Sinn oder ist das ganze was man unternahm nur ein Witz?
      Diese jungen Menschen sollen die Zukunft für die Erde aufrechterhalten? Die Erklärung warum das ganze solche gestörten Strukturen von Geburt bis ins erwachsenen Alter annimmt, verstand ich erst später durch Gerald Hüthers Arbeiten.

      Lange Rede kurzer Sinn: Ich kann mich nur der Logik anfreunden, die sagt: Die Strukturen der anderen gestörten Welten kannst du nicht brechen oder verändern, aber deine eigene Welt kannst du eigenen Strukturen und Regeln
      erschaffen. Wenn möglich, vermeide es die Strukturen der gestörten Welten zu stützen, wenn nicht dann fahre deine Unterstützung auf ein Minimum herunter. Erschaffe Rahmenbedingungen in deiner eigenen Welt mit den du andere einladen kannst damit es zu einer fruchtbaren Begegnung kommt.

      Vizero,
      die Ökobewegung hat auch versäumt bzw. übersehen, die Strukturen zu beseitigen, die 50% die Sie nennen, kann auch nur zu dem moralischen Siegeszug gebucht werden. Man kann es auch so sehen, jedes AKW das im Betrieb ist, ist eine Niederlage für die Bewegung.
      Bei den Freihandelsabkommen, sollten Sie sich das aktuelle Gespräch mit Fritz Glunk anhören bevor Sie sich in Selbsttäuschung begeben.

      Mit der Heimatfront ist die Erkenntnis nicht radikal genug.
      Die müsste mit Gerald Hüthers Worten in verändert Form lauten:
      Solange jedes Kind als Objekt behandelt sowie dessen Potenzial in der Persönlichkeitsentfaltung unterdrückt wird, werden auch immer Soldaten geben die als Kanonenfutter zur Verfügung stehen.
      Und die Realität sieht in diesem System halt so düster aus.
      Beispiel: Vor einigen Monaten habe ich Bekanntschaft mit einen türkischstämmigen Deutschen gemacht.
      Er ist in diesem System so gefangen, dass er glaubt er findet Anerkennung sowie Wertschätzung indem er sich als Objekt vermarktet. Erst als Lohnsklave bei einer Logistikfirma und jetzt wo man ihn ausgepresst hatte und keine Verwendungsmöglichkeit mehr fand bzw. noch billigere Lohnsklaven aus dem osteuropäischen Ländern bekam, sucht er nun jetzt Anerkennun und Wertschätzung, drei mal dürfen Sie raten, wo?
      Als Berufskanonenfutter bei der Bundeswehr mit der Verpflichtung für Angriffskriege (unter Neusprech als Auslandseinsätze propagiert). Die traurige Wahrheit daran ist: in seiner kognitiven Dissonanz, war der junge Mann noch mächtig stolz auf seine neue Stelle als Kanonenfutter.

      Wie bereinigt oder heilt man etwas Organisches, was über den Grenzwert hinaus verfault und verdorben ist?

  3. Die Deutsche Regierung schweigt ja nicht, „Die Bundesregierung unterstützt die Ukraine.“
    Sehr verdächtig aber auch dreist offentsichtlich zu gleich. Das Naziregime das in der Ukraine aufgebaut wurde, hat heute ihren Zweck erfüllt, sowie damals im Dritten Reich.
    Genau in der Zeit wo die Aufstände in der EU fahrt nehmen, da ist doch genau der Aufruft des Kriegsrecht ganz für die Herrschenden gelegend.
    Ich glaube den Ernst dieser letzten Lage, kann man nicht mehr mit einer Demonstration vor der US-Botschaft vor dem Schlimmsten bewahren.
    Jetzt muss ein Generalstreik her!
    Ich kann versichern, dass die Ukraine nicht als einziges Land Europas in dieser Zeit alleine mit dem Kriegsrecht antanzt, es werden weitere folgen.

    • Spontan die Demo ist ein erster Schritt, ein Generalstreik wäre natürlich besser, muss aber auch organisiert sein und die Mobilisierung brauchts dafür auch, das dauert wohl ein wenig…

  4. Der einzige Weg zum Frieden ist der Streik, denn über Lohnarbeit wandert ja die Macht in die Taschen der kriegführenden Herrschenden. Die haben ja keine Macht, bloß weil jemand sagt „Ich glaub denen“, oder weil ein Kreuz auf einem Papier gemacht wurde, sondern weil tagtäglich Millionen Menschen den Laden am Laufen halten, den die Herrschenden – wir sehen es hier jetzt live – schwups von Entertainment mal eben schnell auf Krieg schalten können.

    Also – wer hat den Mut, seinen Arbeitsplatz zu verlassen, gegen den Krieg? Wer hat den Mut sich mit den Bekannten und Freunden und Nachbarn zusammenzuschließen und die Versorgung ohne Staat und Herrschende in die eigenen Hände zu nehmen, statt auf den kapitalistischen Handel durch die Händer der Kriegstreiber???

    Demo kann jeder und hat noch nie was gebracht. Da lächeln die nur müde, die Millionen Schuss Munition in petto haben, die produziert werden konnte, weil Millionen dumme Menschen denen die die Waffen machen Brot und Unterkunft produzieren.

    Viel Spaß mit Brüllen auf Demos – aber ändern tut das nix.

  5. Ist es nicht so, daß ein Sklave nur seine Ketten verlieren kann? Also nur für den Fall daß das nicht die übliche Provokation/Ablenkung ist.

    Ich denke es ist die übliche heiße Luft, da ein Krieg in der Ukraine leicht zu einem europäischen, also auch zu einem nuklearen Krieg werden kann.
    Und spätestens dann, nun einmal aus russischer Sicht, da ich ja weiß an welcher Leine die geführt werden, würden meine Interkontinentalraketen über den Pol wandern.
    Und dann, spätestens dann ist es auch aus mit der Herrlichkeit des Geldadels.

    Weniger heiße Luft dürfte es nun für die Restopposition in der Ukraine sein, denn die dürfte nun noch vogelfreier sein. Das Land wird weiter faschisiert, als eternalisierter Spaltpilz zwischen Westeuropa und allem was östlich davon ist.

  6. Quatsch.
    http://www.unz.com/ishamir/phanar-phantom/
    Lesen Deutsche nicht ?
    Warum geht es, so wird hier erklärt, das Westen will Poroshenko nicht mehr.
    President Wahlen sind gepland, dann ist er weg.
    Er weiss das, provoziert ein lächerliches Ereignis, die Ukraine Marine ist gleich nichts, erklärt ‚martial law‘, Notzustand, so lange diese dauert keine Wahlen

    • Wenn der Westen den Poroschenko nicht mehr will ,
      hilft ihm auch das Kriegsrecht nicht . Das Regime ist zu annähernd 100 Prozent von der Unterstützung durch den Westen abhängig .
      Interessant wird schon, wie sich die Politik in Deutschland verhält,
      ist doch die Regierung und radikaler noch die Grünen Initiator und Träger der aktuellen Politik in der Ukraine . — Und dies kann nicht ungeschrieben bleiben, der faschistischen Politik der Ukraine .

    • „President Wahlen sind gepland, dann ist er weg.“ –> so ist es!
      Wenn das Kriegsrecht ausgerufen ist, gibt es keine Wahlen.
      Dann kann Poroschenko weiter machen.
      Das scheint dem Westen ganz recht zu sein.

    • Zit.: „„President Wahlen sind gepland, dann ist er weg.“
      Wenn er die Wahlen nicht maipuliert. Denn diewe Möglichkeit liegt in einem derart faschistischen System ja auf der Hand…

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