Demokratie statt Kampf oder: Marx‘ Irrtum | Von Rüdiger Lenz

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Der Gebrauch der Vernunft ist für die Menschheit noch zu unvollkommen, um die Gesetze des Unbewussten enthüllen zu können und besonders, um es zu ersetzen. Der Anteil des Unbewussten an unseren Handlungen ist ungeheuer und der Anteil der Vernunft sehr klein. Gustave Le Bon

Klassenkampf statt Querfront

Ein großes Laken wurde entfaltet, auf dem stand groß und fett zu lesen: Klassenkampf statt Querfront, kurz nach dem ein Anschlag auf den Verleger und Friedensaktivisten Ken Jebsen verübt wurde. Wahrscheinlich waren die Frau und der Mann, die zusammen den Anschlag verübten, Mitglieder der Antifa oder einer anderen linksextremen Gruppierung, wie die Aufschrift ihres Lakens zeigte. Ja, Querfront, das sind die anderen, die Feinde, und der Klassenkampf, das betrifft uns, die unterdrückten Lohnempfänger, mögen sie denken. Doch ist den meisten Menschen nicht bekannt, was Kampf überhaupt ist, was er bedeutet, wenn der heutige Mensch ihn im Kontext irgendeiner Partei, einer Idee, oder schlichtweg für seine guten Ziele einsetzt. Ich werde hier die These aufstellen, dass der Kampf, in Form einer Gewaltabsicht und oder einer Verdrängung von Personen zu einem Gegenüber, oft auch gegen sich selbst – was er im Grunde immer ist, eher innere Motive der Kämpfer offenlegt, als dass ein solcher Kampf auch nur irgendetwas mit einer guten Tat mittels Kampf zu tun hat. Kampf ist immer ein Überträger, ein Mittler von Gewalt- und Unterdrückungsabsichten. Gleichfalls werde ich hier darlegen, dass sich der Begründer der Klassenkampf-These, Karl Marx, ganz gründlich geirrt hat dabei, dazu aufzurufen, dass man mittels eines Kampfes der Klassen vom einfachen Arbeiter nach ganz oben in die Regierungsführung gelangen kann, ohne dabei selbst zum Massentäter zu werden. Natürlich kann man sich bei einem solchen Kampf einbilden, man könne über Leichen gehen, ohne diese Leichen dabei zu bemerken oder sie als notwendiges Übel für die gute Sache abzutun. Lenin und Trotzki waren in diesem Sinn Massenmörder im Auftrag ihrer Definitionen vom Sieg des Proletariats. Schaut man aber näher und tiefer in deren Verhalten hinein, entpuppen sich beide als Nutzer der damaligen Revolution, um ihre jeweils innere Gestörtheit in die Welt hineinzuprojizieren. Aber das will ich hier nur kurz erwähnen und nicht tiefer darlegen. 

Warum die Regierung über der Wahrheit steht

Kampf ist das Endergebnis eines Verhaltens, das wir als Durchsetzung von Interessen kennen. Du musst dich durch kämpfen, bis zum Erfolg, ist eine Devise in unserer Gesellschaft, die so gut wie jedem mitgeteilt wird, um im Wettbewerb der Interessen, seine eigenen durchzusetzen und so Erfolg, sprich Karriere und Geld zu bekommen. Jeder soll schließlich Teil der Wohlstandsgemeinschft sein. Ohne Kampf Erfolg zu bekommen, ist den Menschen in unserer Gesellschaft ein Unding. Kampf ist die Wesenheit unseres Systems und spätestens ab Schulbeginn ist jeder von uns via Noten dazu verdammt, dem Kampf im eigenen Leben einen Hauptplatz einzuräumen. Wer das nicht tut, nicht will oder nicht kann, der wird später zum großen Berg der Verlierer gehören. Wer sich durchsetzt wird gewinnen. 

Was bei alledem aber so gut wie vollkommen vergessen wird, ist die Frage danach, was dieses Verhalten in uns konditioniert hat und mit welcher Wahrheit wir den Kampf bedampft haben. Beantwortet man diese Fragen, so kommt man dahinter, dass der Kampf von uns allen unsere gesamten Probleme verursacht hat, die wir heute haben. Ein Professor Drosten ist in seinem Kampf gefangen, und zwar so ganz grundsätzlich mit seiner Welt, dass er das tun muss, was er gerade tut. Er ist ein gutes Beispiel für mich, wie der Kampf zum Wahn über die Wahrheit siegen kann. Das gilt auch für Frau Merkel oder Herrn Spahn. Aber es gilt ganz sicher für Millionen solcher Menschen, die sich selbst als Elite oder als ganz oben angekommen betrachten und die Geschicke dieser Welt lenken können. Ausnahmen wird es geben, aber diese bestätigen allenfalls nur die Regel. Die Regel heißt: Meine Durchsetzung steht über der Wahrheit aller. Wer das nicht glaubt, der schaue sich explizit die beiden Seiten der jetzigen Mikrobendiktatur an. Die Regierung steht über der Wahrheit. Das ist keineswegs ein Einzelfall, dieser Vorgang ist eher die Regel, weil kranke, desorientierte innere Zustände stärker als die Einsichten sind, die in derselben Situation zu einer ganz anderen Sichtweise führen würden und die Lüge der Macht entlarven würden.

Das gefährlichste Lebewesen ist der Artgenosse

Wenn wir an Kampf denken, dann denken viele an einen Boxkampf, einen Wahlkampf oder an die Fußball-Bundesliga-Spiele. So gut wie alle Kampfarten, die wir in der Zivilisation entwickelt haben, sind völlig gekünstelte Varianten von dem Kampf, den uns die Evolution in die Wiege gelegt hat. Dieser ganz natürliche Kampf zurrte sich an die vorhandenen Ressourcen und wenn diese knapp wurden, und zwar aus natürlicher Notwendigkeit heraus knapp wurden, dann wurde um eben diese Ressource gekämpft, was selten vorkam und die jeweilige Art nie zu groß werden ließ. Ein Fressfeind, der seine Beute jagt, kämpft nicht um die Beute, er tötet sie so schnell und effektiv wie nur irgend möglich, wozu die Natur diesen Jägern spezielle Verhaltensorgane entwickeln ließ (1). Die in der Natur am häufigsten vorkommende Art des Kämpfens ist die der Scheinkämpfe, der sogenannten Kombattkämpfe. Bei ihnen geht es um das Revierverhalten oder das Ergattern möglichst vieler Weibchen. Die Evolutionsforscher sagen: Das gefährlichste Lebewesen für ein Lebewesen ist stets der Artgenosse, nicht der Jäger, der einen vielleicht fressen will. Daher hat die Natur es so eingerichtet, dass Balzkämpfe und andere Arten des natürlichen Kämpfens sich entwickeln und jeweils unterschiedlich etablieren konnten, um, ohne sich gegenseitig zu töten, den Attraktiveren oder Stärkeren zu ermitteln; was den Arterhalt am besten sicherte. Denn es wäre höchst ineffizient für die jeweilige Art, sich gegenseitig dabei zu töten, da das die Art aussterben lassen könnte. Mir ist klar, dass hier viele Leser den Begriff des Kampfes nicht so differenzieren und beschreiben, wie ich, der Autor das bisweilen gewohnt bin. 

Der Kampf der Welten

Der Mensch aber hat diese Version des natürlichen Kampfes bis heute vollständig pervertiert. Mag er vor vielen Jahren noch über den Wetteifer (Breitensport) versucht haben, seine Fähigkeiten bestens zu optimieren, um Vorteile zu bekommen. So ist der Kampf heute über das globale Finanzwirtschaftssystem zu einem Schuldentilgungsmittel-Wettbewerb geworden, in dem jeder, der geboren wird, in dieses Schuldgeld-System hineingeworfen wird. Der Druck, etwas zu werden und zu bekommen, ist immens gestiegen und dieser Druck steigert sich von Generation zu Generation immer weiter. Der heutige Mensch ist dadurch derart intensiv von sich und seiner wahren Natur entfremdet, dass er dadurch, dass er nicht mehr artgerecht aufwachsen kann, mehrfach traumatisiert und voller Konflikte mit der künstlichen Welt, der Kulturwelt, verschränkt ist. Zum Einen wird er so erzogen, dass er seine Empathie zu sich und zu den anderen verliert und nur zu funktionieren hat, und zum Anderen entsteht dadurch in seinem Inneren eine Fehldeutung über sich, der eigenen Innenwelt und die Beziehung zum Natürlichen, der äußeren Welt, ganz allgemein. Das beide Seiten, Innenwelt und Außenwelt, eine ihn ausmachende Realität bedeutet, hat der zu funktionierende Mensch schon vor langer Zeit vollständig verloren und ist in den Kampf dieser beiden Welten gegen sich selbst eingestiegen. Gewinner wurde die Außenwelt, degradiert zum Materialismus, der nun alles zu Automaten seiner Bedürfnisse umformte. Rene Descartes, der Begründer dieser Philosophie entzweite den Geist von der Materie, da er den Tod als Ketzer fürchtete und beging damals einen Kompromiss mit der Kirche, womit er den Urtypen des menschlichen Kampfes gegen sich selbst bis heute festzementierte. Hier entstand zum ersten Mal eine feste Theorie über den zu funktionierenden Menschen als eine Maschine. Die ganze Welt wurde als eine Maschine betrachtet und ihre Einzelteile, Tiere, Menschen, Pflanzen wurden so zu Teilen, die man reparieren könne. Dieses Denken führte zu dem Mikrobiologen Louis Pasteur, der den Unsinn von den todbringenden Keimen in der Luft begründete und so auch die Theorie von den Viren erfand, die man bekämpfen müsse. Pasteur war ein führender Mediziner, aber auch ein Betrüger, genau so auch sein Kontrahent in Deutschland, Robert Koch. Beide erfanden Seren, die sie als vielversprechend anpriesen, um Staatsgelder zu erhaschen, doch war ihre Medizin Scharlatanerie (2).

Das Eins-Sein von Geist und Materie wieder zu entdecken, nennt der Mensch entweder Religion oder Spiritualität. Der Mensch erfährt also seit Jahrhunderten eine doppelte Entfremdung. Das ist wichtig, will man verstehen, wie der Kampf den heutigen Menschen vollständig dominiert und wieso der heurige Mensch fest daran glaubt, dass dieser Lebenskampf völlig normal sei. Er ist Teil seiner normapathischen Störung. Zum einen kämpft der heutige Mensch somit gegen seine eigene innere Natur ständig an und zum Anderen hält er den Kampf um Karriere, Geld und sein Überleben in der Außenwelt für ein vollständig normales Verhalten. Dass er zum Einzelkämpfer konditioniert wird, Zeit seines Lebens auch weiter dahin optimiert wird, wird ihm in der Regel niemals klar. Er ist denaturiert von sich und seiner Horde. Zusätzlich steht er als Einzelkämpfer im Überlebenskampf mit sich selbst, was ihn zu einem Narzissten und einem Kämpfer gegen alle konditioniert hat, die es ihm gleichtun wollen. Die interessante Frage in diesem Zusammenhang ist, ob diese Spaltung ihn in die heutige Zerrissenheit geführt hat, oder ob er mittels seines Freien Willens in diese heutige Zerrissenheit gegangen ist? Anders gefragt: Hat sein selbst konstruiertes Milieu den Menschen geformt oder formt der Mensch seine Umwelt / Kultur – bis heute? Heute weiß man beispielsweise, dass nicht der Mensch seinen Ackerbau und seine Viehzucht domestizierte, sondern umgekehrt, dass die Pflanzen und das Fleisch den Menschen domestizierten (3).

Glück gehabt

Egal wie man es nimmt: In diesem System ist jeder dem anderen ein Wolf, wie Francis Bacon es einmal formuliert hat. In der Literatur der Soziologie und der Psychologie sind diese Beispiele häufig vorzufinden. Der Arzt und Psychiater Hans-Joachim Maaz hat dieses Problem zum Hauptthema seines Buches „Das gespaltene Land“ gemacht. Wobei er themenspezifisch von der inneren und der äußeren Demokratie schreibt. Sein treffender Begriff der Normopathie (4) dazu zeigt, wie wir die äußere Normalität zu einer inneren individuellen Überlebensstrategie wandeln, uns also dementsprechend anpassen und weswegen wir blind geworden sind, unsere Verunmenschlichung dabei noch zu erkennen. Kampf, naturgebunden, also als eine sekundäre Strategie zu verstehen, ist nichts Krankes. So angewandt wäre der Kampf völlig normal. Doch der Mensch hat durch seine Zweifachspaltung, nach innen zu sich und nach außen zur Welt, den Kampf zu einem primären, also alles entscheidenden Entwurf seiner Überlebensstrategien, gemacht. Der Mensch überlebt, aber er lebt nicht sein Leben – zumindest in der ganz großen Mehrheit ist das so. Und so entstanden dann auch alle sogenannten Umweltprobleme, in denen sein Überleben überdeutlich repräsentiert ist. Dadurch ist der Mensch getrieben, ständig neue Welten zu erschaffen, was ihn an seinen stärksten Motor bindet, der Korporation, die sein größtes Schicksal ist, der Faschismus in seinen vielen Farben. Ich nenne dies das Noah-Syndrom. Gleich Noah aus der Bibel muss der Mensch ständig neue Horizonte erschaffen, um sein Überleben zu garantieren. Aus der Arche ist heute die NATO erwachsen. 

Der Mensch kämpft heute ganz anders, als es ihm die Natur eingegeben hat. Heute projiziert der Mensch seine Zweifachspaltung in einen Gegner hinein, den er sich zum Feind macht und glaubt, er habe nun ein Anrecht darauf, gegen diesen Feind anzukämpfen. Nimmt man die Umweltprobleme dazu, so kämpft der Mensch gegen die Umwelt, die Mitwelt, ja gegen die kosmischen Gesetze seiner eigenen Natur an. Diese ganzen Kämpfe nennt der zivilisierte Mensch eine gute Tat und er setzt diesen Feind in einen Rahmen, einen Frame mit bestimmten Worten fest. Möglichst teuflisch soll der Begriff sein und möglichst viel Unmenschlichkeit soll dieser Begriff transportieren und suggerieren können. In der Gruppe wird sich ritualisiert aufgepeitscht und danach der Feind bekämpft. „Klassenkampf statt Querfront“ und schon ist der Polenböller geworfen, der Brandbeschleuniger dazu geworfen. Nur das Glück, das ja bekanntlich mit den Tüchtigen ist, hat Ken Jebsen davor bewahren können, dass ihm womöglich sein Sprunggelenk zerfetzt wurde, das dem Helfer auf der Bühne nicht seine beiden Hände von der Sprengkraft abgetrennt wurden. Die Projektionen kommen und gehen, weil sie allesamt verletzte Kinder ihrer Doppelentfremdungen geworden sind. Und die Projektionsflächen sind so mannigfaltig, dass sie sich selbst fast schon perpetuieren.

Kampfmodus Doppelentfremdung

Über Erziehung und Bildung wird heute diese Doppelentfremdung herbeigeführt und sie wird von herrschenden Strukturen perfide ausgenutzt und möglichst beibehalten. Einer psychischen wie auch medizinischen Heilung zum natürlichen Ursprung all der innewohnenden Kräfte und Energien wird möglichst ausgewichen und die Doppelentfremdung der Menschen nach Möglichkeit verhärtet. In so gut wie allen Bereichen zivilisatorischen Lebens der Menschen wird peinlichst auf eben diese Unordnung geachtet und Probleme am laufenden Band produziert und von der Allgemeinheit auch für normal gehalten. Wohinein der noch junge Mensch wächst, das nennt er fortan Realität und wird diese nur selten komplett hinterfragen. Anpassung, sein biologisches Erbe, wird ihm nun in der Zivilisation selbst zum Verhängnis. Kriege und oder Krisen werden als Normalzustand erlebt und auch für solche gehalten. Der einzelne Mensch ist sich selbst gegenüber viel zu gefährlich, daher benötigen alle Führung, und zwar von A bis Z, darauf wird er konditioniert, was in seiner Sprache Bildung heißt. Was dabei unbemerkt bleibt, ist, dass jeder Einzelne, der so im Überlebensmodus dahinvegetiert gar nicht mehr fühlt, dass er sich im ständigen Kampfmodus um eben diese eigene Doppelentfremdung befindet. Die Seele, seine geistige Welt und sein Körper, sein wahres Zuhause, sind ihm fremd geworden. Seine Seele ist spirituell wurzellos geworden, sein natürliches Erfühlen der Welt ist ihm abhanden gekommen, seine natürliche Beweglichkeit findet erstauntes Raunen nur noch im Spitzensport und der Akrobatik. Der angepasste Mensch ist es nun gewohnt, alle, die dieses Naturfühlen wiedererlangen, für wahre und große Spinner zu halten. Akrobatik der Seele, des Fühlens und des Verstandes braucht er nicht mehr, denn, so ist es ihm beigebracht worden, das können für ihn die zahlreichen Experten, die, so wird ihm in den Bildungseinrichtungen vorgegeben, alles nur zu seinem Wohle tun. Das Gleiche sagt er bei Menschen, die sich ganz anders als er ernähren, die er deswegen auch für krank erkennt. Auch wer anderes denken kann oder die Welt in einem anderen Kontext als im gängigen normopathischen Wahn denkt, fühlt und erkennt, wird so als Aussätziger, als Spinner und kranker Geist erkannt, der nun als vogelfreier aller Doppelentfremdeter für deren Projektionen herhalten darf. Was heute mit Nazi, Neurechts, Querfront, Antisemit oder Holocaustleugner seiner Bestimmung zugeführt wird. Nur wer normopathisch lebt, isst, denkt und liebt, wird als richtig erkannt und als seinesgleichen empfunden. Diese Norm(opathie) ist für alle Normopathen das Himmelreich der jeweiligen Peer Group, der Partei- und Ideenzugehörigkeit. Das sie sich selbst im denaturierten Doppel-Entfremdungs-Modus befinden und deshalb alles natürliche ablehnen müssen, vor allem dem wahrhaft natürlichen Menschen, der, der sich selbst wieder indigenisierte Mensch, ist ihnen noch unmöglich, selbst zu erkennen. 

Kampf gegen die Lichtträger

Der Denunzierte ist oftmals das, was ich einen Spiegelträger nenne, einer, indem ein Normopath seine wahre Natur und Bestimmung irgendwie rudimentär erkennt, aber sich dabei derart erschrickt, dass er sein Erschrockensein wieder auf den zu Denunzierenden wirft. Bei vielen wird dabei eine Art Dauerschleife des Denunzierenmüssen in Gang gesetzt, erkennen solche doch auf Dauer ihre eigene Mittelmäßigkeit, obwohl sie allen Ortens dazu bemüht sind, sich zur Oberklasse des Denkens und Verstehens zu sehen. Und dann kommt einer wie Ken Jebsen daher, der das bei viel zu vielen klarstellt und schlagartig zerstört. Viel Feind, viel Ehr. Minderwertigkeitskomplexe können töten, wenn sie dürften. Früher durften sie das, heute versucht man, die Ken Jebsens dieser Welt sozialwirtschaftlich völlig zu zerstören, mittels eines Hetz-Kampfes sehr vieler gegen einen Einzigen – was in Wahrheit höchst unmoralisch und unfair ist. Doch wenn dieselben Menschen sonntags ihre affektgeladenen Reden schwingen, halten sie die Fähigkeiten und Lebensweisen der Ken Jebsens dieser Welt ganz ganz hoch. Das tun sie immer erst dann, wenn ein Ken Jebsen gestorben ist. Ich wette, das tun sie wieder, wenn Julian Assange gestorben ist. Dann halten sie so hoch, wie ihre Mäuler schreien und ihre Arme ihn hochhalten können. Die Mittelmäßigen halten stets und seit Jahrtausenden zusammen im Kampf gegen die Lichtträger dieser Welt.

Der missbrauchte Mensch

Der Klassenkampf ist die goldene Regel des marxistischen Himmelreiches und die Sozialisten und die Linken ganz allgemein. Sie glauben, weil Marx es ihnen vorgedacht hat und es für sie aufschrieb, dass sie gegen alle Kämpfen müssen, um ein Ende des Kapitaldiktates zu erreichen. Dass wer das Kapital vernichten will, also den gesamten Finanzgeldverkehr, nicht bloß einen Ersatz neu erfinden muss, sondern viel mehr einen Bedeutungsgewinn für erfolgreich motiviertes Verhalten, der hat, Entschuldigung das ich das schreiben muss, von Tuten und Blasen keinerlei Ahnung. Was wieder darauf hindeutet, dass es dem Klassenkämpfer auch gar nicht darum geht, eine heilende Gesellschaft zu errichten, sondern sein Inneres bloß nach außen zu kehren. Und so kommen diese Eingeschworenen nicht mehr auf andere Ideen, die es allerdings zahlreich gibt. Doch, so sind diese über seine Schriften gedrillt, ist jede andere Idee eine Ausgeburt des Denkens, die nur dem Kapital dienen kann, ergo eine boshafte Querfront genannt werden muss. Und so kommen diese Leute nicht auf den Fehler, den Marx selbst nicht sehen konnte, da zu seiner Zeit die Erkenntnisse der Seelenforschung nicht im Ansatz so weit fortgeschritten waren, wie sie es heute jedoch sind. Wer kämpft, verschmiert bloß sein verhalten mit seiner Doppelentfremdung und projiziert einen Gegner oder Feind, der aber in Wahrheit in ihnen selbst hasserfüllt wütet. Wenn also die Leute der Antifa beispielsweise so hasserfüllt gegen alle möglichen Demonstranten vorgehen, ohne zu wissen und zu begreifen, was diese wirklich wollen, dann dürfte auch hier klar sein, gegen wen sie wirklich schreien: gegen die, die ihnen diese Lebensschmerzen verursacht haben, was die Eltern, die Schule und die allgemeine doppelte Entfremdung mit ihnen angestellt haben. Der Missbrauch der Menschen durch die Zwangsanpassung an das ihnen beherrschende System wird von Generation zu Generation immer heftiger, so dass auch die individuelle Verdrängung dieses sehr schmerzhaften Prozesses ebenfalls immer früher und vehementer angegangen werden muss. Die Feindbild-Projektionen dazu, was wir alle bei der Black Lives Matter-Bewegung sehen konnten, werden immer zahlreicher und kurzsichtiger, ja irrationaler, was eine hohe Gefahr für das Gemeinwesen in sich birgt. Zumal wenn die Regierung nicht verstehen will, was da wirklich geschieht. Das ist das Dilemma, das sie selbst nicht erkennen und jeden für ein Mitglied einer Querfront halten müssen, der ihnen sagt, dass sie sich in ihrem Verhalten irren, nicht aber in ihren Gefühlen, diese Gesellschaft abzulehnen.

Wir alle werden in unserer Gesellschaft auf fast allen Ebenen zutiefst missbraucht. Und dies ein Leben lang. Wir alle werden in einer Dauerschleife des eigenen Überlebens gehalten, damit Herrschaft fortbesteht, Eliten uns lenken und Vorgaben machen können, eine kleine Kaste enormen Profit und Reichtum mit dem Missbrauch der Menschheit machen können und einige sehr kranke Menschen uns auch noch einreden können, dass wir ohne ihr Geschick nicht alleine lebensfähig sind. Die Mehrheit weiß über diese wahren Zusammenhänge nichts, will es auch  nicht wissen und bleibt lieber in der irrationalen Haltung der Normopathie gefangen. Die Täter sitzen in den Banken, den Militärs, den Diensten, den politischen Ämtern, in der Justiz und fast überall dort, wo wir den Begriff der Elite verwenden. 

Wie wollen wir zukünftig miteinander leben?

Würde Karl Marx heute seine Schriften verfassen, so würde er den Begriff des Kampfes nicht mehr verwenden, da bin ich mir sicher! Er würde von Strategien schreiben, vielleicht sogar Strategemen dazu verfassen und er würde Antworten benennen, die davon abraten würden, dass Ameisen einen Drachen mit einem Schwert zerteilen könnten. Er würde den Drachen mit seinen eigenen Waffen schlagen und dazu aufrufen, den Drachen zu studieren, als zu sagen, man solle den Drachen reiten lernen und dabei dann den Sattel erfinden, damit man nicht beim Reiten des Drachen hinunterfällt. Der Bürgerrechtler Martin Luther King sagte einmal ähnliches als dazu riet, die Unterdrücker zu studieren und sie mit den gleichen intelligenten Waffen zu schlagen. Sollten sich heute kluge Köpfe damit beschäftigen, wie wir gemeinsam aus der jetzigen Misere herauskommen, so würde wohl niemand von ihnen auf einen Kampf gegen die Klassen kommen. Ich bin mir dessen sehr sicher, da ich schon einigen solchen Gruppen beistand und alle waren sich unisono stets sicher, dass sie mit einem Kampf gegen die Verhältnisse nicht einsteigen wollten, weil sie wussten, dass sie so einer Übermacht ihre Energien schenkten und diese dann gegen sie gerichtet würden. In politisch linken Kreisen ist der Nichtkampf ein Unding. Viele hier, wie auch ich entgegne ihnen: Sei niemals gegen etwas, denn dann wird der Kampf dein Rezept. Sei für etwas und die gesamten kognitiven Lösungen breiten sich dann vor dir aus. Also, wenn du gegen Krieg bist, dann sei für Frieden. Wenn Du gegen die Atomkraft bist, dann sei für die Sonnenenergie und andere regenerativen und nachwachsenden Energien. Wenn du gegen die Herrschaft des Kapitals bist, dann sei für ein gesellschaftlich salutogenes Konzept. Die soziale Dreigliederung der Gesellschaft von Rudolf Steiner, mit einigen Modifikationen, wäre ein solches Konzept und fast wäre es nach dem Ersten Weltkrieg zu einem solchen, von Rudolf Steiner konzipierten Konzept in Deutschland gekommen. 

Wie wollen wir zukünftig miteinander zusammenleben und wie erhalten wir das Leben, ohne uns selbst dabei zu vernichten. Man würde darauf kommen, dass man nicht mehr das Zerstörungsprinzip aufnehmen darf, also unser derzeitiges Finanzwirtschaftssystem, sondern das Hüterprinzip. Der Mensch als Hüter der Natur, als Bewahrer der Schöpfung und des Respektes vor allem Lebendigen. Wir dienen der Natur und nicht, die Natur dient unserem Ausbeutungswahn, was ich die schlimmste Form des pervertierten Kampfvermögens von uns Menschen nenne.

Demokratie statt Klassenkampf oder Querfront

Wenn wir zum Anfang des Artikels kommen, können wir den beiden Anschlagstätern die Frage stellen, welchen Feind solltet ihr wirklich bekämpfen? Den eigenen Inneren oder den projizierten äußeren Feind Ken Jebsen? Ich sag es euch beiden: Ihr solltet euren inneren Feind befrieden lernen. Wenn euch das gelingen sollte, dann werdet ihr nie wieder gegen irgendetwas ankämpfen. Klassenkampf statt Querfront oder Demokratie statt Klassenkampf? In meinem hier dargelegten Artikel ist der Klassenkampf selbst die Querfront, die sich gegen unsere innere Natur aufgestellt hat, und zwar in einem doppelten Sinn, wie jetzt klar sein dürfte. Zum Einen können sich die meisten Menschen nicht mehr mit ihrer inneren Natur verbinden und sich dann mit der äußeren Natur verbünden, um wieder eins zu werden mit den Kräften des Kosmos. 

Für diejenigen, die das bis hierhin Beschriebene verstehen und nicht gleich in die Abwehr oder in Besserwisserei verfallen, sind beide Begriffe Synonyme einer zutiefst kranken Gesellschaft. Querfront und Klassenkampf, beide Trennen und bekämpfen die Menschen, sie vereinen nicht und können sich nicht mehr liebevoll zueinander wenden und miteinander umgehen, weil der eigene Umgang mit sich selbst nicht in Liebe und als kraftvolle Einheit fortbesteht, sondern man sich selbst in einem doppelten Getrennt-Sein (noch) erlebt, aber nicht erfühlt. Die Empathie mit sich und den anderen ist im Panzerschrank eingesperrt und der Schlüssel dazu verlegt und die Zahlenkombination komplett vergessen. Dort wird ein Trauma mit einem anderen Trauma bekämpft, anstelle sich selbst erst einmal wieder zu naturalisieren, was zunächst einmal sehr anstrengend und auch schmerzlich ist. Wer das aber einmal geschafft hat, der wird sagen: Nie wieder will ich zurück zu dieser kranken Person, die ich früher einmal war, nie wieder gehe ich zurück in die kranke Welt, in der Zerstörung der einzige Wert ist, der dem eigenen Leben zu Sinn verhilft. Das ist zutiefst krank. Ab jetzt, so denken wirklich die meisten sich selbst wieder indigenisierte Menschen, verhelfe ich den anderen Menschen dazu, sich selbst wiederzufinden. Die Einen nennen das Aufklärung, die Anderen einen Dienst an der Liebe. 

Quellen:

(1) Rupert Riedl: Die Ordnung des Lebendigen, Systembedingungen der Evolution, Paul Parey-Verlag 1975

(2) Torsten Engelbracht, Dr. med. Claus Köhnlein: Virus-Wahn, wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht. 8. erweiterte Auflage, Lahnstein 2020

(3) Yuval Noah Harari, Eine kurze Geschichte der Menschheit, 27. Auflage, Pantheon-Verlag 2013

(4) Hans-Joachim Maaz, Das falsche Leben, Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft, 2.Auflage, München 2017

(5) Rudolf Steiner: Zur Dreigliederung des sozialen Organismus, Gesammelte Aufsätze 1919 – 1921, Stuttgart 1962

Weitere Buchempfehlungen: 

Rüdiger Lenz: Die Fratze der Gewalt, Versuch einer Aufklärung, 2012

Rüdiger lenz: Das Nichtkampf-Prinzip, 3. Auflage, Lengerich 2016

Axel Binhack: Über das Kämpfen, zum Phänomen des Kampfes in Sport und Gesellschaft, Frankfurt am Main 1998

Norbert Bischof, Psychologie, ein Grundkurs für Anspruchsvolle, Verlag W. Kohlhammer, 1. Auflage 2008, Stuttgart

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung

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67 Kommentare zu: “Demokratie statt Kampf oder: Marx‘ Irrtum | Von Rüdiger Lenz

  1. Hey also es gefällt mir echt gut.

    ich frage mich dennoch hab ich es falsch verstanden das hier "Die Evolution" stellenweise als Grundlage der "Erkenntnis" hin gestellt wird? Denn es ist soweit ich das mal gehört hatte ist es eine Theorie.

    Wenn dies so wäre würde ich es als sehr Befremdlich halten. Wenn ich es falsch verstanden habe höre ich mir den Beitrage gerne noch mal neu an. Könnt ihr mir bitte helfen.

    • An TinoSee:

      Wo ich die hauptsächlichen Mängel in diesem Text sehe kannst du an meiner bereits geäusserten Kritik entnehmen und meinen Kommentaren diesbezüglich. Für mein Verständnis ist dieser Text teilweise eine Mischung aus Missverständnissen und mangelhafter Beobachtung, er präsentiert letztendlich die richtige Lösung für das falsche Problem. Es wird vom Autor auch eine Konformität vorausgesetzt, die die LeserInnen in Verständige und nicht Verständige teilt und so jeglicher Kritik vorzubeugen versucht, was ich für meinen Teil als vermessen einstufe. Ich würde jedoch nicht so weit gehen und behaupten Rüdiger mache den Erkenntnisprozess nur an einer Evolutionstheorie fest, oder er sei ein ausgemachter Elfenbeinturmbewohner, weil er seine These fast ausschliesslich auf ein Modell stützt, dessen Grundlage eine doppelte Posttraumatisierung voraussetzt. Er versucht meines Erachtens primär das «Nichtkampf-Prinzip» massentauglich zu machen, um es einmal ein wenig überspitzt zu formulieren. Was man aus meiner Sicht jedoch einmal mehr zwingend festhalten muss ist, dass Psychologie keine exakte Wissenschaft darstellt und jegliche Erkenntnisse diesbezüglich nur ihre Gültigkeit haben können bis sie widerlegt sind, was sich im Fall der Psychologie selbstredend als ein äusserst schwieriges Unterfangen darstellt. Bricht man sich ein Bein, wird der Röntgenapparat ein klares und meist unwiderlegbares Verdikt zu Tage fördern, was im Falle einer psychischen und/oder seelischen Erkrankung nur sehr bedingt möglich ist und schon gar nicht in Form eines «Lichtbilds». Des weiteren kommt hinzu, dass die zur Aufarbeitung notwendige Zeit für schwere Traumatisierungen, die einer Lebenszeit eines Menschen übersteigt. Die meisten andern Traumatisierung können meines Erachtens mehrheitlich durch die Veränderung der Lebensumstände und der Lebensqualität aufgefangen werden, Stichwort hierfür wären Sicherung der Lebensgrundlagen, Naturverbundenheit, Entschleunigung des Lebens und Verminderung des Zivilisationsdrucks. Bezüglich des «Nichtkampf-Prinzips» möchte ich festhalten, dass dieses Prinzip in einer klar reglementierten und geschützten Umgebung durchaus funktioniert, wie gut und effektiv es jedoch seine Anwendung im «Dschungel» findet, darf jeder für sich selbst versuchen.

      Den momentan gefährlichsten Feind finden wir momentan, weder links noch rechts, noch unten noch in uns selbst, wir finden ihn oben in einer neuen Herrschaftsklasse, welche unterdessen über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bestimmt und dies frei von ethischen und moralischen Werten. Es ist dieser Clique auch jede irgendwie geartete Legitimation, im Zusammenhang mit den Worten Zivilisation und Demokratie abzusprechen. Unsere verkommenen Denkstrukturen, Konditionierungen und kognitive Dissonanz mit ihren Folgen, sind einige unserer grössten Hindernisse dies zu erkennen. Weil Erkennen unterdessen nicht mehr zwangsläufig bedeutet, dass dieses Erkennen zur Erkenntnis führt, einen Bewusstwerdungsprozess einleitet und dadurch das notwendige Handeln daraus resultiert. Dies ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass das gnadenlose Ausschöpfen sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse bezüglich menschlicher Ängste und Schwächen und deren Instrumentalisierung, unterdessen zum Herrschafts- und Wirtschaftsprinzip erhoben wurde. Auch die sich immer mehr vervollständigende synthetische Umgebung in der wir Leben, macht die Sache nicht wirklich einfacher. Des weiteren fehlen mir in den meisten sogenannten Erkenntnisprozessen weitestgehend die Erkenntnisse bezüglich der Psychologie des Unbewussten, zumal man davon ausgehen kann, dass die Handlungen eines durchschnittlich bewussten Menschen, zu über 95% unterbewusster «Natur» sind. Meine Sicht der Ding, erachte ich nicht als absolute Erkenntnis oder als allgemeingültig Wahrheit, es sollten sich alle ihre eigenen Gedanken machen und ihren eigen Weg des Erkennens beschreiten. Sollte ich dir dennoch weiter geholfen haben oder weiter helfen können, würde mich dies selbstverständlich freuen.

  2. Ich habe da eine Frage. Als Beispiel nur zwei brandaktuelle Fotos. Maske??? Abstand???

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/104135-klimarebellen-dringen-in-bundestag-ein/

    https://www.waz.de/politik/landespolitik/viel-lob-aus-nrw-fuer-den-beschlossenen-kohleausstieg-id229444762.html

    Man sollte soche Fotos als Aktion an jeden Baum in den Städten hängen – vieleicht wundern sich die Maskenzombie dann mal ein wenig.

    • Nachtrag: Die Funke-Gruppe (WAZ etc.) gehört ja bekantlich zu den sog. "Qualitätsmedien". Fällt dehen da kein Widerspruch ein? Keinerlei Nachfragen? Das bleibt dann wohl mal wieder den "Außenseitern" überlassen.

    • An Nachtwandler:

      Yep genau, they know what is what, but they don't know what is what!

      Übrigens hast du den hier schon auf dem Schirm…

      COVID-19 origin: University of Calgary research shows SARS-CoV-2 may have been evolving slowly since 2013:
      https://www.firstpost.com/health/covid-19-origin-university-of-calgary-research-shows-sars-cov-2-may-have-been-evolving-slowly-since-2013-8529141.html

    • at Schattenkrieger

      Ja, bin auch schon darüber gestolpert. Ich glaube Schiffmann hatte das. Schiffman, auch so einer. Ich finde seine Corona-Videos prima – das ist genau seine Sache, aber dann merkst du sofort, der hat sich ansonsten nicht sonderlich mit kritischen Themen zu Gesellschaft und Geschichte auseinandergesetzt (vermutlich gar nicht). Ansonsten hätte er keine Partei gegründet, oder das Christsein immer so betont. Beides stößt mich ab. Der wird sich selber tot rennen und ausbrennen – schade eigentlich…

      …auf dem Schirm haben – da fällt mir spontan "Der dunkle Schirm" von PKD (Philip K. Dick) ein, sollte ich mal wieder hervorholen.

    • An Nachtwandler:

      Sollte sich diese Studie bestätigen, fällt das Corona-Kartenhaus komplett in sich zusammen. Ich denke diese Tatsache wird auch den Plandemikern und Technokraten nicht entgangen sein, es sind da gewisse Aktivitäten auszumachen, die auf Vorbereitungen hindeuten und es wird nicht eine zweite Corona-Welle sein.

      Bezüglich Bodo Schiffmann ging es mir ähnlich, spätestens nach der Ankündigung eine Partei gründen zu wollen, war bei mir Schluss mit lustig und das christliche Hintergrundrausch gab mir den Rest. Viele AkademikerInnen und Verbildete Menschen haben in ihrem Wissensgebiet einen so hohen Grad an Wissen angehäuft, dass ihnen die Fähigkeit abhanden gekommen ist, ihr Gefäss von Zeit zu Zeit wieder zu entleeren. Ein voller Krug ist nutzlos für den weiteren Gebrauch. Ihnen fehlt es dadurch meist am Weitblick und an Weisheit.

      Zu Philip K. Dick muss ich eingestehen, dass ich nur die Verfilmung «A Scanner Darkly» gesehen habe und ein paar Kurzgeschichten gelesen habe. Aber definitiv inspirierend auf seine Weise und das Buch «Der dunkle Schirm» werde ich dank dir nachholen.

    • at Schattenkrieger

      PKD ist klasse, viel Spass am "Dunklen Schirm".

      Da fällt nix zusammen. Es werden neue Lügen aufgefahren, nötigenfalls machen die sogar die Erde zu einer Scheibe.

      Und hier (ab Minute 28:46) ist die Antwort, weshalb nicht: https://kenfm.de/kenfm-tipp-hambuerger-folge-12-maskenball-dirk-c-fleck-und-jens-lehrich-im-etwas-anderen-salongespraech/

      Kennt's du die Geschichte von Diogenes, wie es am helllichten Tag auf der Suche nach einem Menschen durch Athen läuft? Zitat: "Menschen rief ich, keinen Abschaum." (Als er die Herankommenden mit einem Stock vertrieb.) …hat sich bis heute nix geändert…(erinnert ein wenig an Bakunin *lach*)

    • An Nachtwandler:

      Den Zusammensturz des Kartenhauses hätte ich wohl in Anführungszeichen setzen sollen. Ich denke, dass gewisse Indizien und das hektische Hintergundrauschen bezüglich der Finanzoligarchie, für mich hin zu Vorbereitungen auf einen «anderen Event» deuten.

      Yep Diogenes von Sinope ist Pflicht, die Anekdoten mit Alexander dem Grossen «Geh mir ein wenig aus der Sonne!» und anderen «Grössen» sind ja legendär. Auch seine Darbietungen in Prämisse und Konklusion sind zeitlos und eine Bereicherung für alle, die sich an vorgegebenen Denkstrukturen stossen. Die Episode mit der Laterne ist auch eine meiner Favoriten. Anarchismus der alten Schule und vielen kein Begriff, die Ähnlichkeit zu Bakunin scheint mir auch unübersehbar. «Die Menge ist gross, aber der Menschen sind wenige.»

      Ja danke, ich freue mich bereits darauf in den «Dunklen Schirm» einzutauchen…B-)

    • at Schattenkrieger

      Zu den von dir angesprochenen "andren Event", habe ich heute das hier gefunden (ab 1:07:00):
      https://www.exomagazin.tv/zweifel-an-corona-tests-russiagate-2-0-china-unter-virenattacke-das-3-jahrtausend-48/

    • An Nachtwandler:

      Danke! Dirk hat auch diese Angewohnheit öfter mal ausserhalb des Rahmens zu denken, er braucht jedoch immer ein wenig Anlaufzeit. Irgendwo in diese Richtung wird es gehen, es sind auch Bewegungen am Finanzmarkt usw. auszumachen, die auf nichts gutes hindeuten, dieser Corona-Event erscheint mir immer mehr als Vorstufe, als Testsequenz.

    • at Schattenkrieger

      Ja, in diesem "Spiel" gibt es keine Zufälle. Die Geschichte ist voll von solchen Ereignissen – die werden nur immer perfider.

      Pohlmann schwankt auch immer ein wenig (im Anfang des Gesprächs andere Aussage als bei 1:07), gehört aber zu den Autoren, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Warum "verkriecht" sich der Bröckers nur in der Schweiz…?

      Heute im Drogeriemarkt wurde ich sofort vom Personal darauf angesprochen, mir entweder einen Einkaufskorb oder einen Wagen zu nehmen, ansonsten darf ich den Laden nicht betreten. Einen KORB??? Auf meine Nachfrage hieß es nur: eine NEUE Auflage vom Ordnungsamt.

      Und es gibt tatsächlich Menschen, die trotz all der irrsinnigen Gegebenheiten jetzt per Flugzeug ins Ausland reisen. Obwohl dort Quarantäne droht, eine wüste und surreale Situation vor Ort vorherrscht, ggf. Zusatzkosten für einen vorzeitigen Rückflug entstehen können, etc. Das sind die gleichen Typen, die andere als "Verschwörungstheoretiker" beschimpfen und jetzt schnell mit der Narrenmaske auf der Altagsmaske ins Flugzeug hüpfen. Nein Reisende sind das sicher nicht. Das sind die AI-Enthirnten…

      Und wenn im Herbst dann sehr viele Menschen feststellen müssen, dass sie ihre Jobs verlieren, ihre Kredite nicht mehr bedienen können, aus ihren finanzierten Häuschen fliegen, also vor dem NICHTS (leer war deren Leben vorher schon) stehen, wird vielleicht der dadurch entstehende Zorn und die Wut…???

    • An Nachtwandler:

      Hättest ja fragen können ob du dir den Korb über den Kopf stülpen musst. Sollte die nächste Weisung sein, sich auf allen Vieren fort zu bewegen, werden sie es tun, kein Zweifel. Mathias ist in der Schweiz geblieben, weil die Massnahmen im «Alpen-Disneyland» ein wenig lockerer und die Menschen nicht ganz so hysterisch sind wie in «Dummland», nehme ich einmal an.

      Es ist definitiv zu befürchten, dass dieser Herbst eine «Renaissance» der gesellschaftspolitischen und sozialen Umbrüche wird und da unter permanentem Realitätsverlust zu leiden, unterdessen gesellschaftsfähig und sogar massentauglich ist, kann man nicht von einer rationalen Verhaltens- und Handlungsweise ausgehen. Diese Frustration zu instrumentalisieren wird ein leichtes sein und die Vorarbeit bezüglich Massenhysterie wurde ja bereits geleistet.

      Möglichst viele Menschen versuchen aufzuklären, ihnen klar zu machen wo der wahre Feind steht und zu versuchen die Energie umzulenken, ist momentan wohl das sinnvollste was man tun kann. Sich selbst auf ein mögliches «Worst-Case-Szenario» ein wenig vorzubereiten, kann wohl auch nicht schaden. Ein gewisses Mass an Autarkie und Unabhängigkeit wird wohl angesagt sein, wenn nicht bald auf wundersame Weise, ein sinniges kollektives Bewusstsein und eine kollektive Intelligenz exponentiell zu wachsen beginnen.

      Den Link hab ich hier schon ein paar mal gepostet, ich weiss nicht ob du ihn dir auch schon angesehen hast…

      Freedom Cells:
      https://freedomcells.org/

    • at Schattenkrieger

      "freedomcells" kommt mir bekannt vor, bin schon einmal darüber gestolpert. Werde mir das aber nochmal genauer anschauen. Ich bereite gerade meinen "Ausstieg" vor, hatte das eigentlich erst in ein paar Jahren angedacht, aber irgendwie verspüre ich in mir immer mehr den tiefen Wunsch, mich von alledem hier endlich zu lösen – aber hier ist der Falsche Ort das weiter auszuführen…

      Guck dir doch den hier an (der war schon immer eine Beleidigung für jeden denken Menschen):
      https://www.journalistenwatch.com/2020/07/04/corona-gesundheitsregiment-soeder/

      Aber die Beate Bahner in die Psychiatrie stecken. Kann man das, was der da so sagt, mal auf strafrechtliche Sachverhalte prüfen? Wir hatten das in diesem Land ja schließlich alles schon. Wäre doch mal was. Und wäre ich Arzt, würde ich mir überlegen, ob ich Politiker noch behandeln sollte.

      Hier findest du übrigens zwei qualitativ hochgradige Gespräche, die du bei den widerlichen Gesinnungsmedien lange suchen kannst:
      https://www.youtube.com/channel/UCZ017XP2Yq3fNRCiCr7OsrA

    • An Nachtwandler:

      Danke für die Links! Der Söder ist ein ganz putziges Kerlchen, ein struktureller Faschist wie er im Buche steht, für den heiligt womöglich jeder Zweck die Mittel. Als Arzt würde ich mich auch nicht zweimal bitten lassen, da wo der Zimmermann das Loch gemacht hat, ist die Tür Herr von und zu Söder & Co., die möglichen Konsequenzen wären nur ein Ansporn.

      Nun mit Strafrecht und Staat ist das so eine Sache, Bürger gegen Bürger könnte man sich noch Hoffnungen machen, aber Bürger gegen «Staat» sehe ich dunkel schwarz. Die fortschreitende Entformalisierung des Rechts und die Justitia als Nickologin im Sinne von staatsnähe und linientreue, gibt für mich zu keinerlei Hoffnung Anlass.

      Fair Talk werde ich mir auf jeden antun, schon alleine die GesprächsteilnehmerInnen sehen vielversprechend aus, der Inhalt wird wohl auch entsprechend sein.

    • at Schattenkrieger

      Weil es immer näher rückt:

      Kurz und sehr gut erklärt (hatte ich hier schon):
      https://www.youtube.com/watch?v=Z7h5eUGGxSg

      Ebenfalls sehr gute Erklärung:
      https://www.youtube.com/watch?v=DmJGOlBbjbw&feature=youtu.be

      Dieser hier kommt über Schiffmann:
      https://www.youtube.com/watch?v=9FhJh60XeHY

      Bengens kann ich nicht wirklich zuordnen:
      https://www.youtube.com/watch?v=2nLUISCoIz8&feature=youtu.be

      Vielleicht hast du was zu Bengens? Habe dazu nur das???:
      https://www.youtube.com/channel/UCxmP-24Tbe_JOP1Vcq3C2nw

    • An Nachtwandler:

      Ty Sir, habe ich alles auf dem Schirm, Clemens Arvay habe ich in Artikel auf unserem Blog verlinkt. Von Bergens gibt es noch ein paar weitere Interviews aber ich habe bezüglich ihm nicht wirklich den Überblick, sein Interview mit Janich hatte in mir alte Aversionen geweckt bezüglich Janich.

      Am Ende dieses Artikels findest du ein paar Links…B-)
      https://cleanairproductions.blogspot.com/2020/04/they-say-jump-you-say-how-high.html
      Einiges in englisch und so einige Studien und Blaupausen, die Links werden weiterhin regelmässig aktualisiert.

      Immer eine gute Anlaufstelle…
      Facts about Covid-19:
      https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

      Ps: Die Diskussion bezüglich Lockdown und Selbstverantwortung auf "Fair Talk" habe ich mir unterdessen angesehen, danke für den Tip echt eine Bereicherung, aber bis jetzt weiss ich noch nicht wie mir das Format "Fair Talk" entgehen konnte.

    • An Nachtwandler:

      Danke! Google macht wieder mal Extratouren, beide "Kontakt Forms" scheinen momentan nicht zu funktionieren, die basteln wieder mal an ihrem Code herum und ziehen meinen in Mitleidenschaft. Nimm die Mailladresse im Impressum/Who..⸮ oder Sitemap in der Seitenleiste.

  3. Lenin hat Anfang der 20er Jahre bekannt:

    "Wir alle verdienen es, an einem stinkenden Strick aufgeknüpft zu werden."

    An anderer Stelle war zu lesen:

    „Der Staat funktioniert nicht wunschgemäß. Wie funktioniert er denn? Der Wagen gehorcht nicht. Es sitzt jemand am Steuer und es hat den Anschein, als lenke er, aber der Wagen fährt nicht in die gewünschte Richtung. Er fährt, wie eine andere Macht es will.”

    Hat sich die Bewegung vielleicht einer ganz anderen Macht verschrieben. Wie dem auch sein, Stalin kam dem Wunsch nach, zumindest die meisten Weggefähren Lenins, also die Diener einer anderen Macht, wurde gekillt. Mit oder ohne stinkendem Strick.

    Stalin wusst oder ahnte, dass etwas faul war mit dem Murx. Er machte das deep state-projekt Kommunismus zu seinem Privatreich (um die Nation zu retten), dann fiel er in Ungnade und macht hexte Hitler herbei.

    Ein wirklich gutes Reich hat Stalin da auch nicht geschaffen. Oder starb es sich im Gulag knuffiger?

    Es geht um Macht, in rot oder braun. Und es endet lethal.

  4. @Schattenkrieger
    Lieber Freund und verblendeter Akolyth Deiner Harz 4-Brötchengeber. Friedrich Engels stand selbst auf den Barrikaden von Paris – begriff aber auch, dass eine Organisation wichtig war. Anarchisten tendieren schnell zu gerechtfertigten Veränderungen der bestehenden Gesellschaft, haben aber am Ende keine Alternative im Hut und überlassen dann alles nur dem Zufall. Das Ende vom Lied – die Revanchisten, Opportunisten und andere Seelenverkäufer kommen wieder an die Macht. Wer eine richtige Veränderung in der Gesellschaft will , muss vielleicht die Konsequenz einer bewaffneten Auseinandersetzung in Kauf nehmen. 2000 Jahre die andere Wange hinhalten hat nur dem Monopolkapitalismus gedient – SIC! Fazit: Erst einmal den Unterschied zwischen Anarchismus, Sozialrevolutionären, Marxisten oder gekauften Demokraten (sozial bzw. asozial) begreifen, ehe hier geistige Gülle in den Raum gekotzt wird – Cheerio you lost bumpkin.

    • An Armand de Kneifel:

      Wir können nun darüber diskutieren wer alles auf den Barrikaden war und wer nicht, Bakunin und andere Anarchisten waren es auch und zahlten einen hohen Blutzoll. Wenn es dein Ziel sein sollte den Bruderkrieg neu zu entfachen, muss ich dich enttäuschen, darauf lasse ich mich nicht ein, da helfen auch deine Beleidigungen nicht. Zu lange beschäftige ich mich schon mit Anarchismus in seinen verschiedensten Formen und dem Anarchosyndikalismus im Speziellen. Ich habe mich weder gegen Engels noch gegen Marx geäussert, was dich dazu treibt so in Arroganz aufzugehen, wird wohl dein kleines Geheimnis bleiben. Eines ist für mich gewiss, wenn Arroganz auf Dummheit und Ignoranz beruht, kann sie nur schädlich sein. Solltest du weiterhin ein Interesse an einem Dissens oder gar Dialog verspüren, kann ich dir nur empfehlen dich in deiner Art zu kommunizieren zu verbessern.

  5. <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/medium/' rel='nofollow'>@Medium</a>
    Lieber Freund und verblendeter Zeitgenosse. Gäbe es den bewaffneten Kampf Stalins und der SU gegen den deutschen Monopolfaschismus, den internationalen Raubkapitalismus und anderes Diversantentum nicht, dann hätten wir heute schlimmere Zeiten als Corona-Pandämie und Auschwitz exponential in die Höhe getrieben. Besser mal von der Geschichte lernen und weniger Springer, Reader´s Digest und anderen Murdoch Epigonen den Arsch geküsst!

    • Lenin hat Anfang der 20er Jahre bekannt:

      "Wir alle verdienen es, an einem stinkenden Strick aufgeknüpft zu werden."

      An anderer Stelle war zu lesen:

      „Der Staat funktioniert nicht wunschgemäß. Wie funktioniert er denn? Der Wagen gehorcht nicht. Es sitzt jemand am Steuer und es hat den Anschein, als lenke er, aber der Wagen fährt nicht in die gewünschte Richtung. Er fährt, wie eine andere Macht es will.”

      Hat sich die Bewegung vielleicht einer ganz anderen Macht verschrieben. Wie dem auch sein, Stalin kam dem Wunsch nach, zumindest die meisten Weggefähren Lenins, also die Diener einer anderen Macht, wurde gekillt. Mit oder ohne stinkendem Strick.

      Stalin wusst oder ahnte, dass etwas faul war mit dem Murx. Er machte das deep state-projekt Kommunismus zu seinem Privatreich (um die Nation zu retten), dann fiel er in Ungnade und macht hexte Hitler herbei.

      Ein wirklich gutes Reich hat Stalin da auch nicht geschaffen. Oder starb es sich im Gulag knuffiger?

      Es geht um Macht, in rot oder braun. Und es endet lethal.

  6. Bedauerlicherweise sitzt auch Rüdiger Lenz in einem verstaubten Elfenbeinturm und versteht absolut nicht die geopolitische Lage in der heutigen Welt! Weder Marx, Engels noch Lenin haben sich in ihrem dialektischen Materialismus geirrt! Sogar Stalin hat die zwingende Notwendigkeit des permanenten bewaffneten Kampfes mit den kapitalistischen Lobbyisten begriffen und so bis 1953 die Welt vor der endgültigen faschistischen Vernichtung bewahrt! Wer das Gegenteil behauptet und noch immer von friedlichen und bunten Revolutionen, dem friedlichen Hineinwachsen in eine bessere Zeit ohne menschenverachtende kapitalistische Ausbeutung träumt oder gar ein zweiter Christus, Gandhi oder Mandela sein möchte, der kennt die wahren Absichten des Deep States nicht und lügt sich da selbst etwas in die eigene Tasche. Die Auseinandersetzungen in der Westlichen Welt lassen aber auch schnell gerechte Befreiungskämpfe wie in Palästina, Syrien, Jemen oder ganz Afrika verkennen oder vergessen – neben Lateinamerika natürlich! Noch immer klammert das Krakengeschwür des Neokolonialismus an der Gurgel der hungernden Völker. Die gerechtfertigten Auseinandersetzungen mit den Kryptofaschisten, Zionisten und anderen kapitalistischen Verbrechern in Europa oder den USA müssen im Kontext zu der Unterdrückung und Ausplünderung der Dritten Welt gesehen werden. Wie einst mit der Sowjetunion muss heute der wichtige Schulterschluss mit Russland und den BRICS-Ländern erfolgen. Nur sie können uns vor dem finalen Armageddon bewahren – SIC! Wer jetzt wie die NATO-Grünen wieder gegen Russland marschieren möchte, treibt Deutschland und die Welt in den endgültigen Abgrund! Spontiattacken oder gar intrigenhaftes Spaltungsvorgehen, anarchistische Verrenkungen oder kleinbürgerliche Barrikadenkämpfe nur am Wochenende – wie hier beschrieben – sind gewollte Manipulationen der Regierungen, um das Volk vom eigentlichen zwingenden Klassenkampf abzuhalten. Da helfen auch keine friedlichen Yogaübungen á la Bhagwan im idyllischen Schlosspark! Wichtig ist immer noch die Kardinalfrage Lenins der Organisation des arbeitenden Menschen – eine Partei oder Organisation mit klassenbewusster Schulung für das Volk, damit dieses erkennt, wer ist der eigentliche Feind, der eigentliche Ausbeuter, Blutsauger, Weltenbrenner und Kriegstreiber. Die diktatorisch-faschistoide Repräsentantendemokratie der Oligarchen und Plutokraten unserer Zeit hat ausgedient. Alle Parteien im Bundestag sind nur noch Stiefelknechte und Prostituierte ihrer Brötchengeber – ohne Ausnahme! Keiner denkt an die Menschen da draußen. Nur eine neue marxistische Partei ist und wird die gezwungene Alternative sein. Wer das Gegenteil behauptet, der versteht nichts von politisch-historischer Geopolitik bzw. Imperialismus oder ist nur bei Kant und anderen kleinbürgerlichen Jüngern der Frankfurter Schule in die Lehre gegangen. Also viel Gesäusel und Armchair-Bla,Bla,Bla in den Mainstream Talk Shows.
    Die richtige materialistische Anschauung der Geschichte zeigt, dass die Produktion, und nächst der Produktion der Warenaustausch, die Grundlage aller Gesellschaftsordnung ist. In jeder Gesellschaft richtet sich die Verteilung der Produkte – und mit ihr die soziale Gliederung in Klassen oder Stände – danach, wie und was produziert und wie das Produzierte ausgetauscht wird.
    Die Ursachen aller gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Umwälzungen sind hier zu suchen nicht in den Köpfen der Menschen, in ihrer zunehmenden Einsicht in die ewige Wahrheit und Gerechtigkeit, sondern in Veränderungen der Produktions- und Austauschweise. Sie sind zu suchen nicht in schöngeistiger Philosophie und drögem Geseibel und Gedösel wie bei den Schlafpillen Precht oder Sloterdijk und anderen Hypokriten des Systems (Rüdiger Lenz inklusive) von einer besseren Wellt am Jüngsten Tag – falls der jemals kommt – sondern in der Ökonomie der betreffenden Epoche.
    Fazit: Die ewige Wahrheit und Erlösung kann nur von den Menschen selbst ausgehen, die begriffen haben, dass zu viele Schwätzer und Heilserlöser einem das Gehirn verkleistern. Die Basis auf den Straßen braucht wieder einmal eine avantgardistische Partei – eine Partei der Pariser Kommune von 1848, die die Klassengegensätze richtig analysiert und Lösungen hat – weder Opportunisten, NATO-Grüne, Sozialdemokraten, Spontis, Anarchisten, Trotzkisten, AfD-Junker, Diversanten, Bilderberger, Trilaterale-Schleimscheißer noch kleinbürgerliche Revoluzzer oder andere schöngeistige „Lampenputzer“!
    —————————————————————————————————————————————————————————
    … Und der da noch gekommen war, um nur zu sehen, musste dann doch erkennen, dass Despotie und Befreiung keine Brüder sind und griff zum Gewehr, nachdem die andere Wange vom ewigen Schlagen noch schmerzte und das Gehirn all den kryptischen Namensmüll endlich von sich schütteln konnte. Es werden die anderen Namen sein – die Namen der Aufrechten und Gerechten, im letzten Ringen um des Menschen und des Tieres Glück auf Erden.
    … Und der da noch kommen sollte, um zu begreifen, ruft nach den Namen der Aufrechten, und gemeinsam verjagen sie all die Kindesmörder, Frauenschänder und Lumpen nicht nur aus dem heiligsten Land von Babylon, Ur und Uruk in Mesopotamien, sondern auch anderen Orts in der Welt. Utnapischtim steigt mit seinem Volk den vergessenen Berg herab und kehrt mit seiner Arche aus dem heiligen Dilmun (Eden) zurück. Ihre Stimmen sollten noch bis Palästina anbranden und dem gebrochenen Olivenbaum das letzte Wasser im Namen des Bruders im Irak, des Freundes in Sibirien und des Weggefährten am Orinoco schenken.
    … Und der da nie kommen wird, um wenigstens zu verstehen, wird eben auch nie begreifen, warum es nur ein Leben gibt, das für ihn wert ist, es zu leben!

    • Was ein Glück, dass Stalin bewaffnet gekämpft hat. Das hat die Menschen weit nach vorne katapultiert! Donnerlittchen.

      "…dass zu viele Schwätzer und Heilserlöser einem das Gehirn verkleistern." – so wie zum Beispiel Karl Murx und sein Kumpel Engel, die zwei Erlöser und Heilsbringen und Megaschwurbler de luxe.

  7. Lieber Rüdiger Lenz,

    danke wiedermal für ihren Artikel.

    Mit dem größten Teil gehe ich dakor … der Vergleich Noah/Nato ist mir nicht ganz passend.

    Zu
    `Man würde darauf kommen, dass man nicht mehr das Zerstörungsprinzip* aufnehmen darf, also unser derzeitiges Finanzwirtschaftssystem, sondern das Hüterprinzip**.`:

    dito + my2cents:
    * entspricht dem gesetzlich UNgeregelten Status Quo der (Buch-)Geldschoepfung und dem daraus resultierenden BilanzieurngsPRIVILEG
    ** entspricht einer im Kern tatsächlich gleichwertigen Bilanzierung … Von jedem für alle.
    (siehe Brainstorming dazu hier https://kenfm.de/am-telefon-zur-corona-krise-dr-wolfgang-wodarg/#comment-181230)

    `Nie wieder will ich zurück zu dieser kranken Person, die ich früher einmal war, nie wieder gehe ich zurück in die kranke Welt, in der Zerstörung der einzige Wert ist, der dem eigenen Leben zu Sinn verhilft. Das ist zutiefst krank. Ab jetzt, so denken wirklich die meisten sich selbst wieder indigenisierte Menschen, verhelfe ich den anderen Menschen dazu, sich selbst wiederzufinden. Die Einen nennen das Aufklärung, die Anderen einen Dienst an der Liebe. `

    !!!
    Evolution

    Und viele Grüße in die Runde

    • at Schattenkrieger

      Du hast Bakunin ja bereits erwähnt, ob auch Herr Lenz den kennt? Solche Figuren fehlen uns heute. Ich bezweifele auch, ob der "Nichtkampf" uns hier herausführen kann/wird (sicher eine sehr gute Strategie bei einfacheren Problemstellungen). Es ist unübersehbar, es findet ein ganz massiver Angriff statt (und nicht von einem Virus). Die Zerstörung ist schon weit fortgeschritten. Es wird Zeit dem Debattieren und Analysieren Ergebnisse folgen zu lassen. Das Zeitfenster hierfür wird immer kleiner. Diejenigen die noch immer nicht wach geworden sind, sind vorher schon Hirntod gewesen, die lassen sich nicht wiederbeleben. Bleibt ein Handeln weiterhin aus, wird sehr bald sehr dunkel werden…

    • Ja mein Freund, zappen duster wird es werden und all die «Lichtträger» zusammen werden nicht im Stande sein die Dunkelheit zu erhellen.Apropos Lichtträger oder Lichtbringer, der gute alte gefallene Engel Luzifer, der Rebell, der sich gegen die Tyrannei auflehnte und dem Menschen die Erkenntnis schmackhaft machen wollte, steht für mich im Text von Rüdiger für eine Art Freud'scher Versprecher und ein universelles Missverständnis zugleich. Ich denke du weisst was ich meine. Auch die Bevölkerung einfältig halten zu wollen, kann nur im Interesse der Herrschenden sein und man könnte sich noch darüber streiten, wenn die Motivation dies zu beabsichtigen eine edle wäre. Menschen aber mit falschen Begrifflichkeit in die Irre zu führen und ihnen das Gefühl zu vermitteln ausserordentlich gebildet zu sein, ist höhere Schule. Sich aber diese Schuhe auch noch anzuziehen und zu meinen man vollbringe eine ausserordentliche Tat zum Wohle aller, grenzt für mich an hoffnungslose Selbstüberschätzung und zeugt von einer kompletten Fehleinschätzung der Situation. Ich mag mich irren und ich würde mir nichts mehr wünschen als diesen Irrtum, doch die Zeichen stehen auf Sturm. Menschen wie Bakunin und die Arbeiterkämpfe, als sämtliche sozialen Errungenschaften mit Blut und Schweiss erkämpft wurden, wurde aus dem Geschichtsbewusstsein der Menschen gelöscht. Statt Klassenbewusstsein und Identität ist Konsumismus und Identifikation angesagt und sei es die Identifikation mit dem Widerspruch in sich, wenn er einem davor bewahrt zur Tat schreiten zu müssen. So zitiert man Gandhi und zitiert in falsch, so versteht man ihn und versteht in falsch, so spricht man von Lichtträgern und dem göttlichen in einem und trennt es zugleich. Es ist nur zu hoffen, dass wir es hier nicht mit absichtlicher Verwirrung zu tun haben.

      «Kehrt zum Einfachen und Wahren zurück, vermindert Eigensucht und Begehren.» -Laotse

  8. Man lese, was der "edle" Mann so gedichtet hat und frage sich, was bei rechtzeitiger Behandlung der Welt erspart geblieben sein könnte.

    Mit Verachtung werfe ich der Welt den
    Fehdehandschuh voll ins Gesicht
    Und beobachte den Zusammenbruch dieses
    Zwergriesen,
    dessen Fall meinen Haß nicht ersticken wird.
    Götterähnlich darf ich wandeln.
    Siegreich ziehen durch ihr Ruinenreich.
    Jedes Wort ist Glut und Handel,
    Meine Brust dem Schöpferbusen gleich.

    Ein wenig Hybris here und dort und fertig ist der Idiot des Jahrtausends.

    • Das ist sehr interessant, das wusste ich nicht.

      Wenn das auch nur annähernd dem Seelenleben von Karl Marx entspricht, dann war er wirklich schwer behandlungsbedürftig.

      Seine geistigen Ergüsse müssen dann natürlich unter diesem Licht neu betrachtet und interpretiert werden.

    • Aus dem Gedicht „Die blasse Maid“ von Marx:

      So hab ich den Himmel verscherzt,

      ich weiß es genau.

      Meine Seele, die einst Gott gehörte,

      ist nun für die Hölle bestimmt.

    • Hier ein Zitat aus dem Einakter „Oulanem“:

      Und noch mehr weiß ich, andere sind noch hier,

      die sind auch Oulanem, auch Oulanem!

      Der Name klingt, wie Tod, er klingt fort,

      bis er im schnöden Träger ausgeklungen.

      Halt! Hab‘ ich’s jetzt! Es steigt aus meiner Seele,

      so klar wie Luft, so fest wie meine Knochen,

      geharnischt steht sein Schwur mir vor den Augen,

      ich hab’s gefunden und ihn laß ich’s finden!“

      Doch dich, dich personifizierte Menschheit,

      fassen meine Jugendarme,

      sie klammern krampfhaft sich um deine Brust,

      der Abgrund gähnt uns beiden Nacht herauf,

      und sinkst du unter, lächelnd folg‘ ich nach,

      und raun‘ dir zu, hinab! Komm mit, Genosse!“

      Was kann man dazu sagen?

      Marx schickt hier die ganze menschliche Rasse in die Verdammnis. Er will durch seinen Fluch die ganze Welt zertrümmern.
      Hier sind alle schwarz, und alle erfüllen Aspekte des Mephisto. Alle sind satanisch, korrupt und verdammt.

      Das alles klingt wie aus dem Munde dessen, der voller Hass ist und so eine Art Untergangs-Satanismus-Macke hat.

      Jedenfalls eine Macke. Eine gewaltige.

      Und aus diesem Geist ist ist der Praxis auch nur Elend erwachsen. Weil es von Beginn an stinkt.

    • Lieber Freund – natürlich hast Du mal wider nichts begriffen. Es geht nicht darum alles in Schutt und Asche zu legen, um vielleicht dem IS im Irak oder Syrien den Rang abzulaufen. Die Gesellschaft muss verändert werden, die Produktionsverhältnisse neu geordnet werden, das endlose Abgreifen an der ranzigen Börse ein Ende haben – was wohl viele im Land wollen. Dabei geht es um die gesellschaftlichen Strukturen des Systems. Also keine äußere Kosmetik sondern innere gerechte Werte und konkrete Umverteilung bzw. des Kapitalismus. Alles andere ist nur nebulöses Geseibel im menschenleeren Wald unterdrückter Gefühlsduselei! Dein gequälter und dröger Zynismus ist hier natürlich Märchenstunde in der Pantinenschule.

  9. Alles, selbst jedes Kamel, muss durch's Nadelöhr! Die große Frage ist, wie bekommen wir das hin?

    Jede Ideologie bricht in sich zusammen, wenn es am SELBSTBEZUG mangelt. Eine richtige und somit unfehlbare Ideologie wird es nie geben. Also, freuen wir uns auf unsere "Fehler", damit wir Erkenntnis- und Beziehungsarbeit gestalten können. Das "Nichtkampfprinzip" ist das Eingeständnis eigener Unvollkommenheit, während der Kämpfer seine "Vollkommenheit" voraussetzt und seinen eigenen Schattenwurf nicht erkennt.

    Die schlimmsten Dispoten haben sich selbst als die größten Freiheitskämpfer gesehen. Ist das nicht komisch? Jede gut gemeinte Perfektion ist gleichzeitig "Linientreue" und verlangt Nachahmung/Anpassung und mißachtet das Werdende als Lebensausdruck.

    Die Suche, was die Welt zusammenhält, ist eine umfassende nach allen Seiten offene Suche. Hier liegt auch das Problem, das die Suche je nach persönlicher Veranlagung gerne eingeschränkt wird (Arm und Reich, Individualität und Gesellschaft, Jung und alt usw.) Jede Form der Fokosierung erlaubt einen scharfen Blick auf das Detail, verhindert aber den Blick auf das lebendige Zusammenspiel aller Kräfte.

    Lebendige Kräfte? Das hört sich aber "spooky" an. Ich würde darunter Beziehungskräfte sehen, die mangels Wahrnehmung eine eigene Kraft entwickeln und uns Spiegelverdreht von Außen entgegen treten. So spiegelt jede Form von Egoismus jene nicht begriffenen gesellschaftlichen Verwerfungen wieder.

    Echter Wandel geht vom Individium aus, es ist eine Bewußtwerdung eigener Taten.

    • An Freischwimmer:

      Zu siegen ohne zu kämpfen, wäre wunderbar, überhaupt nicht kämpfen zu müssen wäre ideal, aber wie es so ist mit Idealen, werden sie früher oder später mit der Realität konfrontiert. Diese Realität an einem möglichen konkreten Beispiel erläutert wäre, du wirst zur Zwangsimpfung aufgefordert und du widersetzt dich dieser Aufforderung, man wird dich polizeilich Vorführen. Wirst du Widerstand leisten und somit kämpfen, oder wirst du dich deinem «Schicksal» ergeben?

  10. Ich meine , der Autor hat Karl Marx nicht gelesen und noch weniger verstanden… Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte von Klassenkämpfen. diese Kämpfe waren und sind notwendig, weil die herrschende Minderheit und deren Handlanger / Helfershelfer in Politik,Staat, Justiz und Medien ihre Interessen mit Gewalt durchsetzen. Diese ist mal mehr und (noch) meistens weniger gut erkennbar. Ein freiwilliges Abtreten gibt es nicht, gab es nie und wird es nicht geben, sa daß die Veränderung stets auch 'Gewalt' benötigt. Diese Gewalt / dieser Kampf entsteht auch aus den unterschiedlichen Interessen der Klassen und Schichten , weniger bis gar nicht in den individuellen Eigenheiten bestimmter Führer. Lenin zum ' Massenmörder' zu erklären ist da genau im Interesse der jetzt Herrschenden… Die Welt ist erkennbar , die Welt ist veränderbar – das ist eigentlich die Quintessenz aus Marx… Leider benötigt es dazu Kampf und auch 'Gewalt' um aus der Diktatur einiger sehr weniger Oligarchen die 'Diktatur' der Mehrheit zu machen …

    • Es gäbe da noch eine Steigerungsform zu Marx, einer seiner Kritiker, Bakunin. Was wir wohl für einen Artikel kredenzt bekommen würden wenn Rüdiger sich auch noch mit Bakunins Schriften "vertraut" machen würde?

    • Richtig erkannt lieber Viceman. Marx der große Analytiker und Lenin der geniale Pragmatist, der noch den Imperialismus als höchste Form des ausbeuterischen Kapitalismus erkannt hat. Die Welt ist seit den Zeiten des historischen Kolonialismus nicht besser geworden. Wer das nicht verstehen will, der wird auch nie begreifen, dass seine eigene Scheiße für ewig im Colon stecken bleibt!

  11. Lieber KenFM, ich würde mich von einem solchen Intellektuellen Geschwurbel nicht verteidigen lassen wollen. Angesichts der täglichen Gewalt mit Bombardierungen und Einsatz von depleted Uranium in ununterbrochenen völkerrechtswidrigen Kriegen wie weiland unter Adolf Hitler einen Schwall von neuer Innerlichkeit und Psychologisierung über sich ergehen zu lassen ist unerträglich. Die Antifa als 5. Kolonne der CIA mit Klassenkampf gleichzusetzen, ist selbst Klassenkampf von oben. Unsere Disziplinierung im Rahmen der Coronakampagne zur Volksgemeinschaft, trefflich von Ihnen beschrieben, ist ebenso Klassenkampf von oben wie das Verwischen von Links und Rechts nur weil die vom großen Geld ausgehaltenen Parteien nur noch linksrechts Theater aufführen. Links ist Umgang mit dem Anderen auf Augenhöhe, ebenso zwischen den Völkern: Achtung der Souverenität. Das zu Verwischen ist Aufgabe der Kampagne, ich kenne kein rechts und links mehr.

  12. Am Ende kann man fragen, ob der Kampf a la Karl M. die Menschen gespalten oder zusammengebracht hat.

    Schon in der Theorie ging es um einen Kampf. Und in der Praxis ist das nicht weniger hässlich geendet.

    Marx wollte den alten Gott aus dem Himmel vertreiben und hat am Ende nur einen neuen, materialistischen Teufel inthroniert. Dazu war der komische Kommunismus nur ein Vehikel dazu.

    Sein Lehrer Moses Hess dürfte sehr zufrieden mit ihm gewesen sein.

  13. Der massivste und gravierendste Irrtum von Marx war ein ganz anderer, der Ihnen Herr Lenz evtl. sogar "gefallen" würde. Nämlich der, dass Marx offenbar nicht seine eigenen inneren Konflikte in Angriff nahm, sondern diese ins Außen projezierte.

    Das darf ihm m.E. allerdings niemand so wirklich zum Vorwurf machen. Nicht, weil es eine allzu menschliche "Versuchung" wäre, sondern weil es hier – selbst im 21. Jahrhundert – für eigentlich jede/-n gilt, erst mal vor der eigenen Türe zu kehren. Denn kaum jemand, vor allem (nicht bio- sondern sozio-psychologisch bedingt) kaum ein Mann, hat bislang wegen seinem Mann-Klischee-Selbstbild so richtig begriffen, dass es in einer Patriarchal-Hierarchie zwei wesentlich unterschiedliche Wahrnehmungs-Ebenen gibt, die gravierend die Kommunikation beeinflussen. Und die patriarchal forcierte behauptet sich immer noch, bis zum heutigen Tag in unseren Köpfen und wird als GANZE Wahrheit angesehen. Stichwort: Altkanzler Schröder mit seinem Begriff "Gedöns", das klarstellt, was patriarchal-hierarchisch von Belang ist und was nicht.

    Wer dieses Prinzip – hier explizit auf Marx bezogen – durchschauen möchte, dem/der sei eine, m.E. sehr aufschlussreiche, Literatur empfohlen:
    "Jenny, Helene, Marianne – Die drei Frauen von Karl Marx" von Volker E. Pilgrim.

    Cover-Rücken-Text:
    >> Dass Marx' Gedanken nicht einmal im Ansatz in einer Rettung der Menschen und ihrer Welt gemündet sind, hängt mit der Misere, seiner 'Hausscheiße' (= Marx über sein Privatleben) zusammen.
    Marx und die Frauen – seine drei nachweisbaren sexuellen Beziehungen zu Frauen verliefen reaktionär-destruktiv. Seine Ehefrau Jenny starb mit dem Satz: "Karl, meine Kräfte sind gebrochen!"
    Den nicht-ehelichen Sohn Frederick mit seiner Magd Helene Demuth hat Marx verleugnet und verstoßen.
    Seine dritte Frau und zweite Magd, Marianne Creutz, zwang er zur Abtreibung seines nächsten außerehelichen Kindes. Sie starb mit 27 Jahren an den Folgen des misslungenen Eingriffs im vierten Monat ihrer Schwangerschaft. <<

    Es geht m.E. darum, endlich zu erkennen, dass die Wahrnehmungsebenen zusammengeführt werden müssen und damit auch die Kommunikations-Ebenen zusammen geführt werden. Alles andere ist nur die HALBE Wahrheit.

    Ein Beispiel aus neuerer Zeit wäre Altkanzler Helmut Kohl, der – unter Mitwirkung seiner Frau Hannelore, ganz im Sinne einer "christlichen" Ehe, ihren Kindern ein absolut katastrophales Trauma beschert haben. Walter Kohl, einer der Söhne dieser Kanzler-Vorzeige-Familie hat das eindrücklich-erschütternd auch in Buchform verfasst.

    Kurzum:
    Wer (v.a. als sozio-psychologisch normopathisch erzogener Mann) sich im 21. Jahrhundert immer noch nur auf die halbe (öffentlich-dargestellte) "Wirklichkeit" stützt, kennt nur die halbe(!) Wahrheit.

  14. In weiten Teilen ein interessanter und ansprechender Text, besten Dank.

    Die Passage mit unserer ursprünglichsten Entfremdung aller Entfremdungen und fast sämtliche Parallelen mit der Natur, gefallen mir besonders gut. Beobachtet man die Natur jedoch lange und intensiv genug, wird man feststellen, dass sich das Prinzip «wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte» öfter durchsetzt als man womöglich wahrhaben will, insbesondere wenn es um Fortpflanzung geht. Die «Mädels» bestimmen mehrheitlich wen sie ranlassen, es herrscht Damenwahl und die «besseren» Gene sind da oft zu beschäftigt damit ihre Schwänze zu messen, um dies mitzukriegen.

    Durch die Ankündigung, den Klassenkampf als Kopfgeburt entlarven zu wollen, habe ich diesen Text mit einer gewissen Vorfreude erwartet, weil mir klar war, dass dies nicht hinhauen wird. Die historische marxistische Klassenkampf Ideologie als Kopfgeburt zu entlarven ist das Eine, dies zu bewerkstelligen ist auch nicht wirklich schwierig. Um den momentan herrschenden Klassenkampf weg interpretieren zu können, bedürfte es zumindest einer gewissen Portion neoliberalen Neusprechs. Die Kriegserklärung kommt von oben und ist unübersehbar und unmissverständlich, es geht auch nicht darum zwecks Machtergreifung nach oben zu gelangen, das Thema ist sich der Situation bewusst zu werden und entsprechend zu handeln, des weiteren geht es um Selbstverteidigung und die Bereitschaft dies zu tun.

    Da ist nix mit Kopfgeburt, aber definitiv mit Klassenkampf und ob wir nun die Kriegserklärung annehmen oder nicht, der Krieg wurde erklärt und wird geführt. Wir können selbstverständlich andere Begrifflichkeiten verwenden und diesem Kampf oder Krieg einen andern Namen geben, ändern wird dies an den Tatsachen nichts und die Tatsachen zu negieren wird auch nicht helfen. Übrigens die Vogelstrauss-Taktik ist eine menschliche Erfindung, keinem Strauss käme es in den Sinn dies zu tun. Nur Elfenbeinturmbewohner und andere Ignoranten erkennen die Notwendigkeit zu handeln nicht, womöglich weil ihr Unterbewusstsein bereits weiss, dass sie ihre Komfortzone verlassen müssen und womöglich die Stellung im Elfenbeinturm einbüssen werden. Für zu viele Menschen auf dieser Erde ist der Überlebenskampf Alltag und ich rede hier nicht von denen, die sich um ihre Aufstiegsmöglichkeiten usw. sorgen, ich meine jene denen z.B. das Land unter den Füssen weg verkauft wird, jenes Land welches für sie eine Lebensnotwendigkeit darstellt.

    Karl Marx in Ehren, seine Schriften und Analyse bezüglich des Kapitals, haben noch immer teilweise ihre Gültigkeit und es ist kein Schaden sich seine Werke anzutun. Aber jetzt den historischen marxistischen Klassenkampf heran zu ziehen, um damit das momentane Geschehen zu interpretieren und zu beurteilen, echt jetzt? Dieses Vorgehen erinnert mich an die «Kritiken» die ich zu hören bekam als ich vor über 30 Jahren davon sprach wie man das System transformieren könnte und wie man eine geldlose Gesellschaft schaffen könnte, man beschimpfte mich als Kommunisten und Marxisten. Selbst verorte ich mich nachwievor tendenziell als Anarchosyndikalisten, habe aber seither wohl das vollständige Spektrum der möglichen politischen Taxierungen und Bezeichnungen durch, von ganz links bis ganz rechts. Die Tatsache, dass sich ein paar wenige auf Kosten der Allgemeinheit unverschämt bereichern, ist jedoch geblieben und auch meine Ideale haben sich nicht wirklich verändert.

    Wollen wir nun zusehen wie sich die digitalen schwedischen Gardinen schliessen und sich der Gefängnisplanet vor unseren Augen etabliert, oder entwickeln wir wirkungsvolle Strategien dies zu verhindern. Entwickeln wir Alternativen zu diesem System und erwehren uns der fortschreitenden Bevormundung, oder ereifern wir uns weiterhin darin die Dinge für uns selbst zu verkomplizieren. Der wahre Feind ist nicht die Antifa und auch nicht BLM oder Hinz und Kunz, auch wird es nicht helfen den Kampf nach innen zu tragen und «I against I» zu spielen. Dies wäre zu vergleichen mit der Situation unserer Vorfahren als sie noch dem Säbelzahntiger paroli bieten mussten, mit Kopf in den Sand stecken war da wohl nichts und bei sich selbst beginnen auch nicht. Kommt in die Gänge Leute, die Bedrohung ist real und wird nicht vorbei ziehen. Es ist Zeit für weltweiten zivilen Ungehorsam, Zeit für Widerstand, Zeit zu kämpfen. Nennt diesen Kampf wie euch beliebt, aber kämpft .

  15. Box stimme ich zu. Lenz schreibt eine aus Vorurteilen, Halbwissen und Vortäuschungen (u.a. der angebliche Marx) gequirlte, letztlich reaktionäre, antilinke und gegenaufklärerische, herrschaftskonformistische Wörtersoße.

    • Wie gesagt – Lenz hat nichts begriffen, nichts studiert und schon gar nicht seinen konformistischen Opportunismus abgelegt. Im Grunde seines Herzens ist er ein kleinbürgerlicher Schwätzer – ein Revoluzzzer im verstaubten Elfenbeinturm á la drögem Kant und anderer kryptischer Philosophen, der dann noch verkommt zum demutsvollen Lampenputzer (Erich Mühsam – von Nazi-Schergen ermordet!).

  16. Ihren Ansatz den Menschen von innen heraus zu heilen um eine bessere Gesellschaft zu erschaffen halte ich für absolut sinnvoll. Es ist schon fast so einfach zu verstehen, daß es mich wundert, wie wenige es wirklich umsetzen wollen.

    Natürlich braucht es dazu Rahmenbedingungen. Aber diese werden weder durch den heute existierenden Kapitalismus, noch den Marxismus gegeben werden können, da beide Systeme im Kern materialistisch und menschenverachtend sind. Speziell bei letzterer Ideologie wundert mich mit welcher Verbissenheit Marx-Jünger immer noch glauben, es wäre die beste Lösung, obwohl die Geschichte bewiesen hat, daß es nur Tod und Unglück gebracht hat. Vorsichtig geschätzte 100 Millionen Tote, und noch ein vielfaches mehr an ruinierten Existenzen sind doch Beweis genug für jede gesunde Vernunft. Den Marxismus als Lösung zu propagieren ist genauso sinnvoll wie den NationalSOZIALISMUS wieder herbei zu träumen. Speziell mit der Kulturmarxistischen Revolution, deren Früchte wir jetzt mit voller Wucht zu spüren kriegen, sollte es auch dem letzten endgültig reichen. Man sollte sich vergegenwärtigen, daß eine Zielsetzung des Marxismus die Auflösung von Familie, Staat (Heimat) und Religion ist! Allein das reicht schon um zu wittern, das grenzenlos masslose „Herrenmenschen“ vorschreiben wollen was gut und richtig ist. Was Heil verspricht. Da wollen sie wohl einen Homunculus erschaffen. Gott spielen. Das geht einfach nie gut 😉

    Aber das Problem bleibt, daß solange der Blick nicht ins Innere, ins Seelisch-Geistige des Menschen und der Welt dringen kann, und nur auf die äußere Erscheinungswelt in materialistischer Gesinnung geschielt wird, der Verstand sich mit bloßer Theorie und Hirngespinsten abgeben wird. Das Opium für Intellektuelle.

    Die Dreigliederung von Rudolf Steiner birgt die meisten und sinnvollsten Ansätze um mit den REALITÄTEN des Daseins das Leben zu gestalten, und nicht mit bloßen Theorien eines Mannes, der sein Lebtag nie gearbeitet hat, aber meinte für die Arbeiter philosophieren zu dürfen.

    Ich hoffe ja inständig, das die Welle des Kulturmarxistischen Chaoses, die uns überschwappt, endlich ein für alle mal den Menschen die Augen öffnet und diese Ideologie dort hinsteckt wo sie hingehört: ins Museum. Aber bedauerlicherweise sieht es so aus, als müßten erst wieder eine horrende Anzahl Menschen ihr Leben lassen für realitätsferne Ideologien.

    Ich hoffe sie werden bald einige der Koryphäen der Dreigliederung zum Interview einladen. Das würde den dritten Weg vielen Menschen nahebringen und eine Alternative bieten jenseits von Links/Rechtsfaschistischen, kapitalistischen Systemen.

    Und zum Abschluss ein passendes Zitat:

    Suchst du dich selbst, so suche draußen in der Welt.
    Suchst du die Welt, so suche in dir selbst.

    – Rudolf Steiner

    • Die Untersuchungen von Karl Marx, die Welt und Ihr Funktionieren begreifen zu können, seine genialen Niederschreibungen dazu haben mit Ihren "vorsichtig geschätzte 100 Millionen Tote" (Quelle: "Schwarzbuch des Kommunismus" https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schwarzbuch_des_Kommunismus) genauso vielen ursächlichen Zusammenhang, wie die Lehre von Jesus Christus mit den Hexenverbrennungen, Kreuzzügen, diversen katholischen Geistlichen und ihren sehr eindringlichen Beziehungen zu unschuldigen Kindern. Oder der ursächliche Zusammenhang Einsteins Entdeckung von E ist gleich m mal c Quadrat zum Übungsabwurf von zwei funktionierenden Kernladungen über Hiroshima und Nagasaki.

      Wenn Sie nicht nur über Marx, sondern ihn eigenäugig lesen würden? Widerlegen Sie danach doch mal das, was Friedrich Engels am Grabe von Marx zusammenfassend berichtete. Widerlegen Sie doch mal, dass der Kapitalismus sich gesetzmäßig selbst zu Tode spart, wenn er Arbeiter und Angestellte gegen Maschinen, Automaten und KI/AI tauscht. Er sich dadurch des Absatzmarktes entblößt. Marx hat schlicht und begreifend entdeckt, dass gesellschaftliche Entwicklung nicht blablabla merkwürdiger Zufall, sondern gesetzmäßig ist und hat es schriftlich dokumentiert. Zeigen Sie mir Marx beim Lügen oder beim Irren über das von ihm Untersuchte und Gefundene. Der Autor Lenz hat, denke ich, ein ähnlich unterirdisches intellektuelle Niveau betreffs Marx wie Sie lieber R. K., zwar schuldhaft dumme aber von der Sache her zwei feine Kerle. So gesehen kann man Ihnen beiden solche intellektuellen Schwächeanfälle, Ihrer beider Meinungsäußerungen zu Ihnen leider Unbekanntem wohl verzeihend nachsehen, aber die prinzipiell nicht durchgehen lassen. Zu Herrn Mittelmaß Lenz hatte ich mich schon geäußert. Ganz weit unten. Etwa in der Höhe des Niveaus, das ich verachte.

  17. Schöner Artikel. Ich kann in vielen Punkten zustimmen.

    Die Natur bietet Fülle, wenn wir sie pflegen. Sie wird zum Idyll, wenn wir sie hegen.

    Affen geben sich gegenseitig auch mal eine Mango ab, wenn viele Mangos auf dem Boden herum liegen.

    Energiewirtschaft und Geld/Wirtschaft müssen dem Solidarprinzip folgen. Wohnen ist Grundrecht,
    dann fehlen noch nachhaltig, ökologisch produzierte Waren und Dienstleistungen.

    Wir sollten uns bemühen ein entspanntes Miteinander als Gesellschaftmodell ein zu hegen, ohne jemanden
    zu versklaven oder ihn/sie ,bzw. die Natur auszubeuten. Das machen wir schon so lange und es hat immer wieder schreckliche Verhältnisse erzeugt und uns im Ende Selbst bedroht.

    Das ist die neue Challenge, wie es in "Neudeutsch" heißen würde.

    Jede Kirsche schmeckt ein klein wenig anders. Jede Erdbeere ihr eigenes Flair.

    Ziel der Demokratie war es im Zusammenleben, abseits der Gemeinschaftsarbeit, dem Menschen viel Zeit, befreit von Arbeit, zur Verfügung zu stellen. So etwas geht nur über ein Solidarsystem. Zeit für die Familie oder/und Freunde, oder Hobbies, wie Literatur, Musik und Sport etc. Eine GEZ finanzierte Unterhaltungsbrache wäre hinfällig, weil in den Wohnungen und Häusern der Menschen die Musik.

    Wir brauchen tätige Menschen, statt der Kämpfer. Tätig für ein Gemeinwohl, einen breiten gesellschaftlichen, gewaltfreien Diskurs zur Meinungsbildung, um dann, in der Volksabstimmung zur Entscheidungsfindung zu kommen.

    Es ist zu hoffen, das die Eliten mitspielen, um damit wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu finden. 🙂

    • The day all race is run, the human walk has begun,
      we will all live in peace,
      cause everone will have an equal piece
      to take care for their needs.

      Come on lets get it done
      One for all and all for one

      The day all race is run
      war will be over
      cause love has won

  18. Der heutige Klassenkampf ist der von Reich gegen Arm und dieser wird den Armen aufgezwungen. Wer sich nicht wehrt und seine andere Wange hinhält, während er in seinem Inneren die Ursachen für seine ärmliche Existenz vergeblich sucht, wird schnell zum Normopathen. Sich gewaltfrei auflehnen ist bereits Kampf. Transatlantifa mitsamt den Querfrontschreiern gehören zu den Waffen der Reichen. Diese "Nützlichen Idioten" wissen es nur selbst nicht, wie Rainer Mausfeld nachweist. Deshalb bin ich auch nicht mehr links, sondern backbord, aber keinesfalls normopathisch (Ich geb' mir jedenfalls Mühe.). (https://www.freitag.de/autoren/regimekritikerdracula/links-rechts-eine-verquere-standpunktsuche)

    • Vorsicht – bei backbord kann man schnell ins Wasser fallen. Bei links muss mann zwischen dem historischen Marxismus, dem real existierenden wissenschaftlich-sozialistischen Versuch im Ostblock (vieles leider auch schlecht gelaufen, aber in der Sache richtig!) und den vielen linken Scharlatanen á la MLPD z.B. unterscheiden. Nicht zu reden von den vielen bürgerlichen ehemaligen K-Gruppen (KBW etc.) , die dann alle neben den Spontis bei den NATO-Grünen gelandet sind und wieder einmal gen Russland marschieren wollen. Deja vu der Historie also.

  19. Lieber Herr Lenz,

    passend zu Ihrem bewegenden Beitrag empfehle ich folgende Hintergrundmusik:

    Was Krieg ist – Funny van Dannen: https://www.youtube.com/watch?v=bRFz8Shjyn8

    Der MAD hat gestern btw.Teile der KSK aufgelöst:

    Diagnose: zu viele Patrioten.

    Gelebter Patriotismus MEANWHILE in here: https://www.youtube.com/watch?v=LgBumNic3NA,

    Und auch der ist "natürlich" von Antideutsch..äh…politisch korrekter Seite her im unsichtbaren Fadenkreuz der Hegelschen-Dauerfeuerdialektik, prost mahlzeit:

    https://deutsch.rt.com/russland/103941-russische-verfassungsaednerungen-im-fadenkreuz-der-westlichen-kritik/

    Hier noch was schönes und aber sehr sehr sehr trausiges, denn man kan am Behutsamsten Menschen in dem Alter abholen in dem sie gebrochen wurden, in dieser Sendung sieht man sehr gut wie man Zugang finden kann (ich schreibe ausdrcklich KANN, weil man dazu Feingefühl braucht, und die die dieses Feingefühl eben nicht hatten können ruhig mal glauben, dass diese Fähigkeit vielleicht zufällig ein anderer hat und sich das mal anzuhören und nicht ewig nur an jeder Kleinigkeit und jedem Haar zu zweifeln, aber das nur am Rande, ich will nicht allzusehr abschweifen,: Chez Krömer – Zu Gast: Philipp Amthor (2/4, Staffel 1): https://www.youtube.com/watch?v=LgBumNic3NA

    Die Patrioten aller Länder dieser Erde sind bereits im Herzen Herzen vereinigt.

    Deutschland will dabei halt Schlusslicht werden, vielleicht in der Hoffnung auf den Trostpreis.

    Aber der Trostpreis klebt schon lange als festgebackenes altes "Trostpflaster" auf einer Wunde die verbietet diese Kraft aus dem Herzen wirklich zuzulassen, denn wir wurden dazu erzogen unsere Herzen so gut es geht zu verschliessen.

    Dadurch haben wir wohl verlernt, uns gegenseitig noch in irgendeiner Form noch über den Weg zu trauen, und fristen unsere lieblosen Tage damit unsere Energie in chronisches Mißtrauen und Haare in den nichtvorhandenen Suppen zu suchen und uns gegenseitig irgendetwas anzuhängen.

    So ist das Bessere der Feind des Guten, der Wissende der Feind des Unwissenden und so haben wir in unserem "Parlament diejenigen die die meisten ihrer "Feinde" erfolgreich wegbeissen konnten – nennt sich: survival of the sickest, und ja:das Gefährlichste Lebewesen ist dann der eigene Artgenosse wie wir heute hier an jeder Ecke sehen können. Je verschlossener das Herz, desto offener, desto steiler die Karriere.

    Ich empfehle weiterhin von ganzem Herzen die Vorträge von Mark Passio http://whatonearthishappening.com/, teilweise wunderbar ins Deutsche übersetzt von AlphaVuk (alles auf youtube).

    Vor allem auch die Vorschau des bald erscheinenden Filmes "Mark Passio And the Science of Natural Law" hier: https://www.youtube.com/watch?v=OykpfW_4a5Y

    Und last but not least:

    REINTEGRATION DES FALLS UND ALLER FALLWESEN – DAS WELTEXPERIMENT – ZWISCHENBILANZ – TEIL III: https://www.youtube.com/watch?v=K-8YoKcFIBg

    Will damit nur sagen, auf allen Ebenen läuft alles zu unserem Wohle, was wir grade erleben ist nur die Erstverschlimmerung, die durchaus wesentlich schlimmer erscheint als sie wirklich ist, und diese Diskrepanz kommt alleine davon, dass bisher genau was jetzt so schmerzlich ans Licht kommt bisher dauerhaft UNBEMERKT und für uns UNBEWUSST am Wirken waren und jetzt eben Besusst werden.

    Bei der Abwandlung der Steinerschen sozialen Dreigliederung kann man zur wunderbaren Hilfestellung UBUNTU kennenlernen, also das Lebensprinzip (siehe Nelson Mandela) nicht die Linuxdistribution, wobei auch das Lebensprinzip sehr viel mit Open Source zu tun hat, und ganz bewusst wesentlich mehr als für viele Unbewusst Genormte in ihr passend gemachtes Hirnkästchen passt.

    Der Ausstieg aus diesem Kästchen ist möglich und nötig und bedeutet Evolution durch gleichzeitige Öffnung der Herzen, fragt dazu mal Gereral Flynn oder Julian Assange.

    Jeder Einzelne von uns hat seit ersten Mai Kaiserrechte, das heisst jeder Mensch der Platz und ein bisschen Kohlen hat und gastfreundlich einen sehr Geschwächten pflegen kann kann ihm Asyl anbieten.

    Zum Beispiel Rüdiger Dahlke hätte doch eine Hundertschaft von Pflegerinnen am Start, damit könnte ich leider nicht dienen oder irgendwer der es in ähnlichem Ausmasse drauf hat und sich Heilung und Erholung von Jahrelanger Isolationshaft zutraut und auch dafür die Kapazitäten hat.

    Was ist mit Brian Rose von #londonrealarmy, die sind in London, da kann man auf jeden Fall Reisestrapazen ersparen, ausser Resourcen für Reisen für gewünschte Besuche.

    Und das ist ja hoffentlich nicht die schlechteste Perspektive und ein kleiner SChritt für irgendjemand, aber einen grossen Schritt in die Befreiung von Julian Assange, für die Energie die Julian haben wird aus erster Quelle über alles zu berichten was ihm widerfahren ist, wer ihn stoppen wollte

    Aber wenn es für manche schon die Vorstellungskraft von einem Dreier mit 2 Schwedinnen übersteigt, dann wird das, was Julian jenseits von seinem Sexualleben zu erzählen hat manche wirklich vom Hocker hauen.

    Dann könnten wir eine schöne Sendung produzieren über alles was es zu Wikileaks zu sagen gibt, was bis heute noch mit immer krampfhafter werdenden Nebelkerzen, damit wäre dann Schluss.

    Ich freue mich schon sehr, wenn die öffentlich UN-rechtlichen ihr UN endlich verlieren und wir unser De-Programmierungs-Programm auf allen Frequenzen ausstrahlen, und jede einzelne Sendungen wird ein Baustein sein für Heilung von den aus den Fehlprogrammierungen entstandenen Blockaden.

    Dieser Heilungsweg ist der Weg zum Herzen, und die Reise zum Herzen lohnt sich, denn wie schon der kleine Prinz gesagt hat: "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

    Nur das Herz sieht das Wesentliche, denn es spürt es lebendig – und je synchroner das Gehirn funktioniert. desto stabiler auch die Hirn-Herz-Verbindung.

    Mit der steigenden Synchronizität steigt ebenso, darüberhinaus, obendrein der direkte Draht nach "Oben" in unser kollektives Informationsfeld, durch die wir alleine durch diese blöden chronischen Blockaden abgeschnitten sind seit Generationen um Generationen, mit immer neueren, "trendigeren" und immer unsichtbareren Methoden, um uns von diesem Feld abzuschneiden verwenden wir selbst fast all unsere Energie?

    Es gibt mehr und mehr Heiler die öffentlich für alle zugänglich viele mehr oder weniger sanfte Hilfestellungen anbieten, um aus dem geistigen Gefängnis langsam auszusteigen.

    Und es lohnt sich vor allem für Menschen die überzeugt sind "sowas" nicht "nötig" zu haben.

    Seneka hat gesagt: "Es könnten so viel Menschen erleuchtet sein, wenn nicht schon die meisten denken würden das sie es schon sind."

    Frankfurter Schule sollte daher Frankfurter UN-Schule heissen, denn diese Irrglaube wurde von dort aus an vorderster Front orchestriert in die Hirne der Menschen gepflanzt. aktuell Stichwort Bellingcat, City of London, Antonio-Amaretto-Stiftung, das Zentrum für politische Hohlheit, alles Nazis ausser Mutti????

    Ich will auf jeden Fall nicht länger leben in einer Welt leben in der selbst Oma Ernas Dackel Waldi als Verdachtsmoment zählt.

    Deshalb bedanke ich mich von Herzen auf jeden Fall bei Herrn Lenz für diesen gelungenen Beitrag, der mich hinriss Ihnen diesen Kommentar zu hinterlassen.

    Schönen Mittwoch und so,
    Bibi

    Sofrtware dazu ist am Start, Upendo.tv hat digitale

    Liebe Grüsse aus der unsichtbaren platonischen Höle, und nein: ich bin nicht der mit den unsichtbaren Fesseln im Kopf, auch nicht die mit den unsichtbaren Fesseln im Kopf, und ich freue mich über jeden dem es irgend gelingt sich aus der engen Box zu zwengen, um danach immer stabiler den Kontakt zu unserem kollektiven Netzwerk aufnehmen zu können. Ich habe mir das nicht ausgedacht, ich berichte nur, und nix für ungut, also:

    Liebe Grüsse aus dem säxischen Tiefbunker,
    Bibi

    • Bibi, Du überforderst mich komplett (zu intelligent und vermutlich auch Jahre jünger, wie ich) aus Deinem Tiefbunker, aber mein Gefühl sagt (sprich mein Bauch 😉 ), Du bist eine menschlich Gute und das reicht! Mache einen Kommentar oder benütze juerg.vonburg@jvbc.ch und vergiss bitte den Jörg 😉 , das ist zu Deutsch ;-).

    • Als Nachtrag möchte ich gerne Erstens aktuell den Spielfilm von 1997 oder so "Wag the Dog" ans Herz legen.

      https://archive.org/details/wagthedogdeutsch720p

      Und Zeitens ans Herz noch diesen Nachruf von einem der uns vorangegangen ist bei unserer Reise, und auch die Kommentare sind durchweg bemerkenswert:

      https://lupocattivoblog.com/2020/06/27/der-kurze-aus-dem-trutzgau-thueringen-erzaehlt-uns-seine-geschichte/:

      Und wegen dem im RBB-Link erwähnten Kochwettbewerb der Bundestagskandidaten möchte ich hier an dieser Stelle und in diesem Bezug genau dieses "Kochwettbewerbes der Bundestagskandidaten" noch einmal auf den Film "Overgames" von Lutz Dammbeck hinweisen, verlinke ich jetzt nicht noch einmal, ist sehr leicht zu finden auf youtube,

      Licht und Liebe,
      Bibi

  20. Dein Hauptfehler lieber Rüdiger ist, dass Du die Evolution nicht ganz korrekt siehst, denn es gibt keine innerartliche Evolution (sog. Sozialdarwinismus), im Gegenteil und das macht auch evolutionär Sinn, die Evolution hat in Ihrer Entwicklung innerartliche Hilfestellung erfunden, das beginnt etwa da, wo Arten Ihre eigene Art erkennen und ganz stark wird diese Hilfestellung wo Bewusstsein in das Spiel kommt. Lesen Sie doch meinen Blog zur Evolution: http://blog.jvbc.ch/allgemein/evolution-ist-der-schluessel/ und vielleicht noch dies, mit dem Verständnis von Biologie und Evolution verstehen Sie vieles, das sie ohne dieses Wissen nicht richtig einordnen können, z.B. Gewalt, Angst und auch dazu finden Sie Blogs von mir, einfach nachschauen und geniessen! Wir Tiere und Pflanzen sind wirklich eine Fundgrube, genaues hinschauen lohnt sich. Haben Sie sich auch schon gefragt, warum Kriegsveteranen oft gefährlich sind, nach Ihrer Rückkehr aus dem Krieg, die Biologie kennt viele Antworten!

    • Danke Jörg von Burg für den Link zu Deinem Blog – ist schon gebookmarked – und ich freu mich auf Deine Antworten!

      Liebe Grüsse,
      Bibi.

    • at Jürg von Burg
      Ich zitiere aus Ihrem Blog: "Wie funktioniert generell Evolution? Nun es braucht Zufall und Selektion."
      In einer materialistisch gedachten Welt, scheint mir der Begriff "Zufall" problematisch. Wenn das Universum bestimmten Naturgesetzen gehorcht, kann ich kein Gesetz erkennen das Zufall generiert.
      Auch die "Heisenbergsche Unschärferelation" ändert daran nichts.
      Die Naturgesetze erfüllen sich selbst, ob nun ein menschliches Gehirn darüber nach denkt oder nicht. Der Mangel an Information über alle beteiligten Kräfte eines Prozesses, beweist ja nicht ihre Nichtexistenz.
      Oder anders ausgedrückt alle Atome oder auch Elementarteilchen in diesen Universum sind Gesetzmäßigkeiten unterworfen, die sie selbst nicht ändern können.
      Nur weil ich nicht weiß, wie sich alle Moleküle der Atmosphäre bewegen werden und welchen Energiegehalt sie haben, bestimmen sie doch das Wetter.
      Und das Selbe gilt für die Selektion, in einer Welt die durch Naturgesetze bestimmt ist, ist Selektion ein Prozess der durch Kräfte hervorgerufen wird, die den Naturgesetzen genügen müsse.
      Nur weil die Sache bei der Selektion komplex wird, heißt es doch nicht das da irgend etwas unbestimmt ist. Was Selektiert wird oder auch nicht ist doch durch die unzähligen Bedingungen ,welche die sogenannte Selektion bewirken, vor diktiert.
      Könne sie diese logische Problem lösen?

    • Lieber Freund der schöngeistigen Evolution. Da kann ich Dir noch eine andere Lektüre empfehlen:
      Der widerlegte Darwinismus, von Harun Yahya oder die Arbeiten von Lynn Margulis (Genesis der Symbiose etc.)
      Cheerio – have a nice time

  21. Lieber Rüdiger Lenz,

    Karl Marx war nicht Irrer, sondern Wissenschaftler. Wenn Du über Ihn mehr wissen willst, lese die Rede von Friedrich Engels am Grabe von Marx (https://marxwirklichstudieren.files.wordpress.com/2013/11/karl-marx-kommentiert.pdf).

    In China wird von seinen Entdeckungen und den Ableitungen davon pfleglicher Gebrauch gemacht. Das machen die dortzulande ähnlich Anwendungen der deutschen Idee einer Magnetschwebebahn, der deutschen Idee, Autos per Brennstoffzellen mit Wasserstoff anzutreiben und vieler, vieler anderer deutscher intellektueller Hochleistungen, Hierzulande widmen wir uns der Fachkräfteeinsaugungsabwerbung, der Atomenergie Ja Nein- Pirouetten, der fabelhaften weiteren Energiewenden und Gender-Selbstzerfleischungen, der CO2-Steuern und ähnlicher. Und ich bin mehrfacher Welt- und Europameister im Kampfsport und musste mir dazu keine Nichtkampftheorie ausdenken, sondern musste an der DHfK Leipzig Marx studieren, nicht mal eben so ü b e r ihn schmökern und deswegen nur über "gefühltes" Marx-Wissen verfügen. Donald Trump ist lebendes Beispiel, permanent den Unterschied zwischen "schlau" und "klug" vorzuleben und vorzuzeigen. Wofür stehst Du, konkret mit solchem intellektuellen Schwächeanfall betreffs Karl Marx?

  22. Herr Lenz ist wie sonst auch, anti-links und psychologisiert, dies allein zum systemstabilisierenden Effekt. Herr Lenz mag es nicht leiden, wenn Menschen beginnen sich zu wehren. Er ignoriert, wie üblich, den bereits stattfindenden Kampf, das alltägliche Blutbad, von oben. Sein Appell ist, wie stets, an die Machtunterworfenen gerichtet, wobei er das neoliberale Mantra von der „Individualisierung des Glücks“ herunterbetet. "Duldet und arbeitet an euch."

    Natürlich ist es auch ein untrüglicher Beweis für eine Urheberschaft, wenn denn jemand ein Banner entrollt. Auch gerade und wenn damit das Gegenteil von dem erreicht wird, was angeblich erreicht werden soll.
    Siehe Gladio, siehe andere beliebige terroristische Aktionen. Nicht daß man das meist Linken und manchmal auch anderen Gruppierungen unterschieben wollte. So waren und sind es doch am Ende stets „Dienst-beflissene“ Akteure, rechtsradikal bis faschistisch. Natürlich mit medialer und propagandistischer Schützenhilfe entsprechender Medien und/oder auch Agenten in Alternativmedien.

    „Vor allem der gesamte Bereich der Wirtschaft ist im Kapitalismus in prototypischer Weise autoritär, wenn nicht gar totalitär organisiert. Er bildet in kapitalistischen Demokratien geradezu die Basiszelle antidemokratischer Haltungen und Organisationsformen. Durch eine Erhöhung der Durchlässigkeit zentraler politischer Instanzen für Einflüsse aus dem privatwirtschaftlichen Bereich lassen sich autoritäre Elemente in öffentlich kaum sichtbarer Weise in den politischen Bereich einbringen. Andere Kernzellen genuin antidemokratischer, autoritär organisierter Systeme sind der militärische Bereich, die Geheimdienste, Think-Tanks und Stiftungen. Die Geheimdienste(!) zeigten seit je eine natürliche Tendenz, sich gegenüber einer parlamentarischen Kontrolle zu verselbständigen und bildeten teilweise systematische Verflechtungen mit dem organisierten Verbrechen aus.“

    Aus:
    (Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? – Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören)

    Und:
    Nicht zur ,Gewalt´ zählen:

    – Gewalt durch staatliche Zwangs- und Sicherheitsorgane
    – Gewalt durch Zerstörung ökonomischer und ökologischer Lebensgrundlagen
    – Gewalt durch die systematische Erzeugung von Angst und Unsicherheit
    – Gewalt durch Verletzungen sozialer Menschenrechte
    – …

    > Die Folgen struktureller Gewalt werden auf das Individuum projiziert – individualisiert und pathologisiert. Dadurch wird strukturelle Gewalt unsichtbar.(!)
    (…)
    Hr. Mausfeld: Vergessen sie den Traum von sozialer Gleichheit, das führt nur zu Gewalt. Das ist die Scheidelsche Drohung.

    Interessant ist auch hier wieder, wichtig ist ja sozusagen daß wir politische Denkmethodologie üben und uns immer wieder die Sprache ansehen. Scheidel spricht von dem ungeheuren menschlichen Leid. Er meint das ungeheure menschliche Leid das in der Geschichte dadurch entstanden ist, daß Leute gegen menschenunwürdige Zustände gekämpft haben.
    Er meint nicht das ungeheure menschliche Leid das durch die Zustände, durch die Mechanismen die zu diesen Zuständen geführt haben, durch die Zustände selbst entstanden ist.
    Hier sehen sie im Grunde schon wieder eine ideologische Verbrämung des Status quo.
    (Verbrämung – positive, abgeschwächte Darstellung von etwas Negativem)

    Aus:
    (Rainer Mausfeld: Neue Wege des Demokratiemanagements)

    In dieser Tagesdosis wird erneut nicht aufgeklärt. Hier werden sich Bälle zugespielt.

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