KenFM am Telefon: Dennis Hack über Crowdfunding-Start für Human Connection

„Kooperation statt Konkurrenz“

Nach diesem Muster ist die Natur organisiert. Doch wer organisiert da? Kann man sagen, die Natur handelt?

Diese Fragen führen unmittelbar in die Philosophie und können daher nicht mit einem eindeutigen „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden. Die Natur bleibt ein Geheimnis und lässt sich nie vollständig in die Karten gucken. Was wir aber beobachten können ist, dass Darvins Deutung von „Survival of the Fittest“ eine sehr primitive Deutung des Wesens der Natur darstellt. Die Natur agiert nicht nach einem kapitalistischen Geschäftsmodell. Es gibt keine Monopole. Es gibt das Gegenteil. Vielfalt, wohin man blickt.

Vor allem der Erfolg der Spezies Mensch ist dem Umstand geschuldet, dass er es über Jahrtausende verstanden hat, untereinander zu kooperieren. Der Mensch kann es mit den Spezialfähigkeiten der Natur nur aufnehmen, wenn er – statt als Solist zu handeln – sich zu Netzwerken zusammenschließt. Das kleinste soziale Netzwerk ist die Familie. Dann kommt der Stamm, eine Ethnie, ein Volk, ein Staat. Nur durch permanente Kooperation wurde technischer Fortschritt, aber vor allem auch sozialer Standard, geschaffen. Parallel entstanden dann aber auch Klassen. Klassen, die rund um den Globus sehr sehr ähnlich funktionieren. Eine sehr übersichtliche Gruppe, die sich selbst als natürliche Machtelite definiert, herrscht über den großen Rest.

2016 besaßen acht Menschen so viel wie 3,7 Milliarden der Menschen, die sich am Boden der Machtpyramide befinden. Dass diese acht Menschen mit ihrer Macht vollkommen überfordert sind, kann man leicht daran erkennen, dass ein immer größerer Teil der Spezies Mensch verelendet. Das Machtsystem „Pyramide“ war nie wirklich geeignet, um sozialen Frieden zu garantieren. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Nur, mit dem Zusammenbruch des von den Eliten kontrollierten Meinungsmonopols, fällt der Status Quo immer mehr Menschen auf. Umverteilung wird mehrheitsfähig, nur wie soll man sie umsetzen?

Soziale Netzwerke sind der Schlüssel. Wenn es uns gelingt, das schlummernde Wissen, welches wir alle zusammen besitzen, kollektiv zu nutzen, anstatt die Daten über uns mal wieder nur der Elite zu überlassen, wenn wir Facebook, Google und Co. selber sozial nutzen, statt uns von diesen Eliten-Spionage-Tools ausspähen, vermarkten und steuern zu lassen, dann haben wir eine echte Chance.

Dennis Hack kommt aus einem schwäbischen Familienunternehmen. Das Unternehmen baut seit Generationen Trampoline für den Sportunterricht und internationale Wettkämpfe. Die Marke ist der Mercedes dieser Sportgeräte.

Dennis Hack hätte sich zurücklehnen und das Unternehmen einfach weiterführen können. Der Markt ist da, das Produkt ausgreift, die Nachfrage boomt.

Doch Dennis Hack schloss sich, neben seiner Tätigkeit als Junior-Chef, der Friedensbewegung an. Der Vater einer kleinen Tochter stellte sich die Frage, was privater Erfolg wert sein kann, in einer zunehmend von Krieg zerrütteten Welt. Dennis Hack entschloss sich, ein digitales Netzwerk aus der Taufe zu heben, um endlich das Soziale in den sogenannten sozialen Netzwerken in den Fokus zu heben.

Diese Idee ist schnell formuliert, sie umzusetzen, ist ein Marathon. Über Jahre hat Hack am digitalen Fundament programmiert, jetzt ist die Idee reif, um sie in und mit der Community umzusetzen: Human Connection.

Hack ist ein Macher. Die Idee seiner Arbeit führt in eine neue Gesellschaft, in der alle von allen profitieren. Kooperation statt Konkurrenz. Eine sich selbst organisierende, sozial agierende Bewegung, die sich als Spezies versteht.

Zur Homepage von „Human Connection“:
www.human-connection.org

Facebook-Präsenz:
https://www.facebook.com/HumanConnectionOrg/

Programmierer/Entwickler können sich hier melden:
developer@humanconnection.org

Allgemeine Anfragen an:
info@humanconnection.org

Unterstütze das Netzwerk:

GLS Bank
BIC GENODEM1GLS
IBAN DE08 4306 0967 7024 1934 00
http://www.human-connection.org/spenden

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

31 Kommentare zu: “KenFM am Telefon: Dennis Hack über Crowdfunding-Start für Human Connection

  1. Ich fürchte, man muss weit von der Natur leben um zu denken das dort koöperiert wird.
    In meinem Garten sehe ich nur Kompetition, zwischen Pflanzen, zwischen Tiere, die eine fressen die andere.
    Auch Kompetion zwischen Tiere derselben Sorte, jeden Morgen singen die Vögel laut, um ihr Lebensraum zu schützen.

    • Hallo Pieter Kamp,

      vielleicht ist Ihnen mein Zitat entgangen ( von Hans Peter Dürr), was ich bei einem Beitrag verfasst habe.
      Hans-Peter Dürr bringt es in einem sehenswerten Vortrag auf den Punkt, ich zitiere kurz nochmal, dass es sehr wohl Kooperation bereits bei jedem einzelnen Menschen gibt ( da teile ich zu 100% die Meinung von Hans-Peter Dürr):

      Hans Peter Dürr :

      https://www.youtube.com/watch?v=lnA7m0IxnUs&t=59m22s

      ( „wie stabilisiere ich Instabilität, oder wie stabilisiere ich Sensibilität? Und es sieht so aus, als ob es ein Widerspruch ist. Aber es ist kein Widerspruch. Sehen Sie, warum laufen wir eigentlich auf zwei Beinen? Blödsinnig ja? Ich kann ja bei Jedem fallen. Es ist genau die Pendelsituation auf einem Bein. Ja. Freiheit. Einmal fallen, ja. Und das andere Bein fällt. Freiheit, einmal fallen ja. Und jedes fällt einmal frei und fällt hin. Aber wenn die sagen, jetzt verabreden wir uns: wenn Du fällst, ich fang Dich auf. Und ich lauf durch die Gegend: da, da, da und da. Kooperierende, instabile Systeme. Wenn die Logistik stimmt, dann haben wir einen stabilisierten Gang. Dynamische Stabilisierung nennen wir des. Dann kann ich kilometerweit durch die Gegend laufen, ich stürze nicht.

      Das ist das Geheimnis des Lebens. Nicht nur die Sensibilisierung, die ist sehr instabil und da ist es offen für die ganze Welt. Es tastet die ganze Welt ab, aber stabilisiert auf eine Art und Weise, dass ich gewissermaßen jetzt immer wieder in diesen Punkt komme, die Welt sich mir immer wieder öffnet, ohne das ich am Boden liege, ja? Und das braucht eine Logistik der beiden Beine. Die müssen zusammen gehen. Nein, nicht zusammen. Ich brauch zwei verschiedene: Differenzierung und kooperative Integration, ist das Geheimnis des Lebendigen. Differenzierung: beides braucht Kreativität und hinterher die Kooperation.

      Und das ist genau, was wir heute nicht akzeptieren wollen. Das wir sagen, die Kooperation: warum soll die klappen? Die Gesellschaft leistet dies doch nicht, weil alle Egoisten sind, die nur an uns selber denken. Ja, wir denken uns selber, weil wir in diese Sensibilität herein wollen. Wir wollen uns auf diese Weise sensibilisieren, aber nicht in dem Sinne, dass wir nicht bereit sind mit dem Anderen zu kooperieren. Sondern im Gegenteil: wenn ich mit dem Anderen kooperiere, dann komme ich viel öfters in diese Situationen herein. Deshalb können wir heute sagen, im Zusammenhang mit der Friedensdiskussion; mir sagen die immer: Glaubst du denn wirklich 6 Milliarden Menschen können sich verständen? Wieviel Gespräche musst Du führen? Ich sag, ich muss überhaupt keine Gespräche führen. Wir sind alle lebendig. Wir haben dreieinhalb milliarden Jahre, haben wir die dynamische Kooperation geübt. Anderenfalls würden wir nicht da sein.“ ( 59m22s – 61m54s) )

      Auch das, was Peter Kruse zu dem Thema Kooperation – Schwarmintelligenz ( aus meiner Sicht) und Corporate Learning gesagt hat, finde ich absolut wichtig:

      Peter Kruse:

      https://www.youtube.com/watch?v=nzqGjZM6bV4&index=4&list=PL6F8B805C5213A40B&t=0m18s

      (“ wenn wir aber jetzt miteinander einen Lernprozess machen wollen, der übersomativ ist, der also in Richtung Corporate Learning geht, nicht in Richtung meines individuellen Lernens, dann reicht ja nicht die Störung. Sondern wir müssen ein Überindividuelles System erzeugen. Überindividuelle Systeme dieser Art nennen wir Kultur. Kultur meint eigentlich, dass wir miteinander Wertemuster erzeugen, die wir soweit teilen, dass wir miteinander kooperationsfähig sind.
      Im Bereich des Konstruktivismus bedeutet es dann, eine Koevulotion eingegangen zu haben.

      In meinem Kopf muss etwas ähnliches entstehen wie in Ihrem. Da wir das nicht direkt über die Sprache vermitteln können, müssen wir cokonstruieren. Und diese Form der Cokonstruktion, wo wir zwischen uns ein drittes System erzeugen, Luman hat das faszinierend in seinen Theorien auf den Punkt gebracht; es geht darum eine gemeinschaftliche Welt zu erzeugen, die eine Eigendynamik hat und die entsteht zwischen uns. Die entsteht nicht in mir und nicht in Ihnen; und trotzdem sind wir daran beteiligt und werden von dieser Struktur auch sehr stark beeinflusst.

      Und um das zu tun, müssen wir uns im Diskurs über diese Wertegrundlagen geeinigt haben. Wenn wir das geschaffen haben und zwischen uns eine Kultur existiert, dann sind wir in der Lage einen Lernprozess miteinander zu machen, der größer ist als das, was wir jeweils einzeln beitragen.“ ( 0m18 s – 1m31s)

      Es geht darum, Diskurse zu führen, wenn Menschen ein Interesse an gemeinsamen Lösungen haben. Es gibt mit Sicherheit Schnittmengen, über die sich zu etwas Nutzvollem geeinigt werden kann.
      Ich glaube fest daran.

      Und Human Connection würde solche möglichen, konstruktiven Diskurse gezielt ermöglichen, da die Plattform Lösungsorientiert arbeitet.

      Insoweit kann ich zu 100% nachvollziehen, warum dies aktuell der wichtigste Beitrag ist. Denn ein Lernprozess von vielen Menschen hin zu gemeinsamen Lösungen und Gedanken, der wird die Welt verändern.

      Liebe Grüße

    • So weit weg von der Natur muß man gar nicht leben um Kooperation zu erfahren. Mit jedem Atemzug atmen wir überwiegend CO2 aus und nehmen beim Einatmen überwiegend Sauerstoff auf. Pflanzen „leben“ von dem was wir Ausatmen (diese bauen daraus ihren Pflanzkörper) und wir benötigen sekündlich den Sauerstoff der durch die Pflanzen gebildet wird. Das eine könnte ohne dem anderen gar nicht existieren. Eine tiefgreifendere Kooperation kann man sich kaum noch vorstellen. Natürlich gibt es auch Konkurrenz zwischen verschiedenen Arten, die mörderisch verlaufen. Tödliche Konkurrenz innerhalb einer Art ist dagegen selten. Unsere Spezies bildet da eher eine Ausnahme. Wir sind dazu befähigt uns auch ohne ohne Konkurrenz von anderen Tieren, Viren oder Bakterien auszulöschen. Das sollte uns zu denken geben, ob wir es mit der Konkurrenz nicht vielleicht übertreiben?

  2. „Der Kapitalismus in seiner ausbeutenden Ausprägung ist eine Mutation von kurzer Lebensdauer, eine kurzfristige Erscheinung. […] Ausbeutung stirbt aus, weil sie sich selbst ihre eigenen Lebensgrundlagen entzieht. Das ist wie bei Arten die eine zeitlang ganz viel zu fressen finden, sich vermehren, alles ratzekahl fressen und dann verhungern.“

    Nur dass diese Arten eben ein ratzekahl gefressenes Feld, Wald, etc. hinterlassen. Wenn wir das gleiche durchziehen, hinterlassen wir einen kaputten Planeten.
    Der Kapitalismus macht nicht nur sich selbst, sondern den gesamten Planeten kaputt.

    Ein zweites, drittes Feld/Wald etc. gibt es bei räuberischen Arten immer. Wir haben aber nur den einen Planeten. Das ist der Unterschied. Das heißt: wenn wir darauf warten, bis der Kapitalismus dadurch am Ende ist, dass er sich selbst das Wasser abgräbt, weil er den Planeten bis auf das letzte aussaugt, dann sind wir alle tot. Denn dann ist der Planet irreparabel am Ende.

    Wir müssen vorher anfangen, etwas zu verändern. Ein Beispiel: ich bin inzwischen dazu übergegangen, mir Kleidung/Schuhe/Alltagsgegenstände über Gebraucht-Portale zu kaufen. Nicht, weil ich das muss. Das Zeug ist noch top, man zahlt einen Bruchteil und kommt nebenbei mit netten Leuten ins Gespräch. F.ck Off Capitalism! 🙂

    • Rockefeller war ein ausbeutender Kapitalist, seine Methoden um das Monopol für Petroleum zu bekommen, damals nur für Licht, waren nicht schön, mehrmals musste er aus ein USA Staat fliehen um nicht verhaftet zu werden.
      Aber der Preis des Petroleums sank sehr, durch seine wirtschaftliche Methoden.
      Beutete er aus, oder verschaffte er billiges Petroleum ?

      John F. Flynn, ‘Gold von Gott, Die Rockefeller-Saga’, Berlin 1937 (‘God’s Gold : The Story of Rockefeller and His Times’, Harcourt, Brace, New York, 1932)

  3. Genau das ist die langfristige Lösung, wenn es um corporate Learning geht. Um gemeinschaftliche Gedanken zu entwickeln.

    „Human-Connection“.

    Das wird viele Menschen ein Dorn im Auge sein, die es auf Spaltung und Unterschiedsbildung zwischen den Menschen abgesehen haben.

    Ich hoffe, es wachen noch mehr Menschen auf , auch in diesem Forum , mit dem Verständnis: das gemeinsame Kooperation einen Mehrwert auf friedlicher Basis zwischen den Menschen dauerhaft schaffen und verbessern kann.

    Ich fühle mich hier verstanden und ich fühle mich auch in der Idee von Human Connection verstanden.

    Ich sollte beides unterstützen und kann jedem dazu raten, der soweit schon in der Selbsterkenntnis ist, dass gemeinsame Lösungssuche effektiver ist, als Einzelkämpfertum, dies auch zu tun.

    Besten Dank an Ken Jebsen / KenFM für diese „Antwort“ auf meine Antwort ;-).

  4. Leider haben Menschen die positive Veränderung der Gesellschaft anwerfen wollen meist wenig Ahnung von Software.
    So werden sie, wie an diesem Projekt jetzt deutlich sichtbar geworden ist, einfach in die Irre geführt (Sabotage), weil sie im Punkt Software nicht selbst die „Zusammenhänge verstehen“.

    Software dient einen Zweck.
    Als technische Trampolin Entwickler wird Herr Hack sehr genau wissen das ein Sytem (z.B. Ausbildung der Aufhängung der Sprunfedern) möglichst einfach zu konzepieren ist.
    Kurz gesagt alles was nicht unbedingt nötig ist raus lassen, da es Enticklungsaufwand konsumiert und neue Fehler-Ursache sein kann (etwa wenn ein unbeötigtes aber eingebautes Teil versagt und der Fehler behandelt werden muss!).

    Der erfolgreiche Angriff hier war:
    „Wir müssen direkt etwas bauen das mit 10 Millonen Klicks pro Tag zurecht kommt“ das führt zur Aussagen wie „Die Firewall ist zu klein für was wir hier machen“
    Faktisch listet die Unterstützer Seite doch nur ca. 2700 aktive Interessenten (clock of change). Eine kleine Seite würde direkt laufen, die Idee voran bringen und Wachstum bringen. Diese wird voraussichtlich im Traum einen Globalen Reichweite schlummern.
    Es fühlt sich zu gut von einem Berater zum träumen gebracht worden zu sein, die ganz Welt zu verbessern – nur wird dieses Projekt dort niemals ankommen können eben wegen diesem ‚geschickten‘ Berater.

    Weil:
    Eine Idee hat daneben Resourcen. Hier Software Entwickler die gerne mithelfen wollen.
    Diese Resource wird effektivst sabotiert indem
    – die Einstiegshürden möglichst hoch gelegt werden (Alle Entwickler brauchen jetzt super Computer um mitwirken zu können, (Laravel, Docker, neu externe Tools weil alles plötzlich langsam wurde …))
    – die Quell Verwaltung möglichst oft umstellen (von github zu BitBucket, von Repo 1 zu Repo 2 …)
    – alles angeblich so kompliziert wird das deshalb zusätzlich eine externe Software benötigt wird (confulece statt statt z.B. mantis-bt, also hier faktisch Closed-Payable Software aus Amerika statt Opensource, um die Arbeiten zu koordinieren
    – jeder einzelne Prozess, auch für triviale Aufgaben, möglichst kompliziert und mit externen Quellen umgesetzt werden soll
    – dadurch freiwillig eingehandelte Abhängigkeiten der gesamten Softwarelösung von externen Quellen (müssen diese wegen Sicherheitslücken upgedatet werden und beinhalten jedoch Fehler, steht entweder das ganze Projekt oder es hat Sicherheitslücken)

    Kurz gesagt:
    Leider werden die Menschen die eine prinzipiell unterstützenswerte Idee umsetzten wollen genau an ihrer ‚missing competence‘ gepackt und zum Scheitern geführt.

    Soll:
    Zweck: Welt verändern durch Menschen involvieren. Das ließe sich für ca. 5 Euro Webspace monatlich mit z.B. WordPress (gibt es viele Entwickler für, Updates kommen auch in kommenden Jahren kostenlos) leicht umsetzen. Das gilt im Grunde für jede Startup-Idee-Realisierung.
    Bis so einen Seite wegen Besucheranzahl in die Knie geht sind schon so viele Menschen aktiv und involviert, das es einfach ist die Lösung größer zu machen (viele Augen sehen und bewirken auch viel).

    Ist:
    Eine Software die, vom Konzept her, zwar ab Start sofort den kompletten Welt-Markt bedienen könnte, aber zufälligst so strukturiert und teil-umgesetzt wurde das zufälligst die Fertigstellungs-Deadline März 2017, höflich formuliert, ‚verpasst‘ wurde.

    Neben diesem Projekt hatte ich mich auch für Jörn Brodersen engagiert, dort musste ich aber feststellen das er auch schon mit Dennis Hack gesprochen hat und ganz beseelt davon ist einen „wirklich Große Software“ zu bauen. Kurz gesagt scheint er auch auf den Weg des Scheitern eingebogen worden zu sein.

    Ideenhaber empfehle ich sich darüber bewusst zu sein wie leicht ihre ganze Idee zerstört werden kann, einfach und mit minimalen „Aufwand für den Angreifer“, durch falschen Start der Komponente Software.

    Entwickler die noch Zeit haben fordere ich auf, das oben gesagte an diesem Projekt zu prüfen, sich z.B. dort zu engagieren und ggf. Missstände zu ändern zu suchen (der Erkenntnis Gewinn dabei lohnt in jedem Fall)

    Trotz alle dem wünsche ich diesem Projekt das es an den Start gehen wird.

    [Eine Zeitlupe dient der Detail-Vergrößerung, wer wenig Zeit hat kann KenFM Videos auch im Zeitraffer sehen!]

    • Neben diesem Projekt hatte ich mich auch für Jörn Brodersen engagiert, dort musste ich aber feststellen das er auch schon mit Dennis Hack gesprochen hat und ganz beseelt davon ist einen „wirklich Große Software“ zu bauen. Kurz gesagt scheint er auch auf den Weg des Scheitern eingebogen worden zu sein.

      Sieh an.

      Daran lässt sich wohl auch erklären, warum auf seiner Seite der aktuelle Stand der Unterschriftensammlung nicht über 3 Stimmen hinaus gewachsen ist.
      Gerade in diesem Fall halte ich den Einsatz umfangreicherer Software für totalen Bullshit, denn darum geht es doch gar nicht. Die Idee ist sicherlich super, aber auch aufgrund der späten Präsentation dürfte sie bedauerlicherweise in den Wind gekackt worden sein.
      Jedenfalls ist dies mein derzeitiger Eindruck.

      Herrn Hack kann ich da schon eher verstehen, weil sein Baby von Anfang an etwas umfangreicher und als reine Software gestaltet war.
      Wenn dann noch genügend Leute angelatscht kommen und einen von der Rettung der Welt zusabbeln, dann will man wohl eher auf Nummer Sicher gehen : ]

      Nunja, ich kann all dies nicht bewerten oder verurteilen, dazu fehlt mir der Durchblick, aber ich denke, ich verstehe Ihren Ansatz und schliesse mich an.
      Gerade bei Software ist weniger mehr.

      Trotzdem halte ich natürlich beide Projekte nach wie vor für dringend unterstützenswert und wünsche alles Gute.

    • @ zeitlupe:

      Das kann möglich sein, was Sie schreiben. Ich kenne mich Null mit dem Thema bisheriger Software auf der Seite von human connection aus.

      Es wäre ein cleverer Grund für Sabotage, oder lang angelegte Verzögerungstaktik, wenn ein Berater immer wieder etwas anderes empfiehlt. Das möglichst lange ( ähnlich wie 09/11) etwas vermieden werden soll, das Licht der Öffentlichkeit zu erreichen.

      Letztlich wird es irgendwann an den Start gehen; es sei denn, dieser Berater oder diese Berater sind so geschickt, dass Sie bei vorherrschender Crowdfundingkampagne, nach Zielerreichung eine Software kennen, die noch dazu aufgespielt werden müsste, und das statt 350.000 € nun 1.000.000 € noch gesammelt werden müssten.

      Wenn das beliebig oft gestreckt werden kann, immer in der Vision einer noch besseren Software und am Ende dann den Traum die Software von Facebook zu implementieren, die wahrscheinlich nochmal um einiges teurer sein dürfte…

      dann wird das finanziell ganz lange im Off gehalten werden können.

      Aber die Grundidee ist gut dahinter. Definitv.

      Es ist sicher besser, bei Human Connection, wenn diese Plattform an den Start gehen könnte.

      Wenn es nicht bald gelingt, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, Wertediskurse so über Themen zu führen und die bei Human Connection angedachten Bausteine in Eigenregie z.B. auf den von Ihnen genannten „WordPress“-Seiten zu diskutieren.

      Z.b. : Beiträge über die Bienenzivilisation zu sammeln / Pro und Contra und falls es möglich ist, bei WordPress auch eine Diskussionsplattform.

      Unterschied zu „Human Connection“ : es wird vermutlich nicht direkt moderiert und es besteht die Gefahr, aus dem Ruder zu laufen – wie das oft schon der Fall ist, bei vielen Forendiskussionen.

      Jeder schreibt seine Meinung, aber am Schluss das konkrete und zielführende Handeln, der eigentliche Mehrwert für eine Gruppe interessierter Menschen, der bleibt auf der Strecke ; wenn jeder Kommentar stets die persönliche Sichtweise betont, aber die Vorstellung für etwas Größeres, Gemeinsames ( etwas, was größer ist, als die Sichtweise jedes Einzelnen) bleibt dann auf der Strecke.

  5. Tolles Projekt, dem ich viel Erfolg wünsche und das ich auch gern unterstütze.

    Mich würde allerdings interessieren, wie sich Plattformen wie Human-Connection oder KenFM auf das neue „Gesetz zur Löschung von Falschmeldungen“ einstellen. Für mich sieht es so aus, als ob dieses Gesetz genau auf solche Projekte abzielt. Mit m.E. ungewöhnlich hohen Geldstrafen können verantwortliche Personen (bis zu 5 Mio. Euro) bzw. ganze Unternehmen (bis zu 50 Mio. Euro) relativ schnell ruiniert werden.

    • Ja, genau das ist das Problem. Dieses Gesetz wird auch da gelten. Also nicht wirklich ein Ausweg aus der gegenwärtigen grundgesetzwidrigen Situation,

    • Das „Gesetz zur Löschung von Falschmeldungen“ gilt für kommerzielle Netzwerke wie z.B. Facebook. Da Human Connection eine gemeinnützige GmbH darstellt, trifft dieses Gesetz bei HC nicht zu.

  6. Super Idee! :o)
    Vernetzung.. ja. Kooperation statt Konkurrenz, ja.
    Deshalb möchte ich Herrn Dennis Hack ernsthaft ans Herz legen, sich diesen Vortrag (nur Audio) von Franz Hörmann anzuhören. Dieser ethische Kompass zeigt in die gleiche Richtung. Vielleicht ist da eine Vernetzung möglich?
    Und auch würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Herr Dirk C. Fleck sich sich eine Stunde Zeit nehmen würde, sich das anzuhören, und dann was darüber schreibt.. Wünschen ist ja noch erlaubt ;o)
    https://www.youtube.com/watch?v=jlfvu26UTig

  7. Kapitalismus ist so alt wie die Welt, schon vor Tausende von Jahren gab es Produktion und Handel, Feuerstein Werkzeuge.
    Das heutige Problem mit Kapitalismus ist ein politisches Problem, Globalisierung, auch der EU ist Globalisierung, hat politische Macht ausgeschaltet.
    Wir sahen wie Autohersteller viele Jahren Umweltgesetze nicht folgten, obwohl Brussel es sehr gut wusste.
    Leider ist die Lösung, Nationalismus, schlecht, wie wir wissen führt Nationalismus zu Gaskammer.
    Die gute Dingen die Hitler tat werden selten genannt.
    Kai S. Schreyber (Hrsg.), ´Warum wir ADOLF HITLER wählten, Jungwähler von 1933/38 berichten’, 2001 Kiel

    • Wieso eigentlich nur ein politisches Problem…
      Menschlich schwach zeigt sich doch ein erfolgreicher Unternehmer, wenn er, um mit dem Erfolg auch Macht erhalten möchte, seine Konkurrenten aufkauft, die AN ausbeutet.
      Das hat nicht mit dem Kapitalismus zu tun, sondern mit menschlichen Versagen!
      Natürlich könnte die Politik der Wirtschaft die Moral einhauchen, doch seit wann sind Politiker moralisch veranlagt, seit wann achtet der Wähler darauf was ein Politiker tut?
      Um den Kries zu schließen, die meisten Bürger agieren , wenn auch im Kleinen, genauso wie ein Unternehmer. Hauptsache ich habe mehr..
      Das ist kein Kapitalismus, sondern Gier!

  8. Mal wieder kindisch wie immer

    „Kooperation statt Konkurrenz, Nach diesem Muster ist die Natur organisiert.“

    Deswegen laufen auch die Antilopen ud die Gnus nicht davon, sondern lassen sich bei lebendigem Leib zerreiscen und fressen.

    Welch ein lächerlicher Kindergarten…..

    • Auch ich sehe in der Natur mehr Konkurrenz als Kooperation.
      Jede Nacht schliesse ich mein Fenster, sonst werde ich schon um fünf Uhr wach, wenn die Vögel anfangen zu singen, das heisst, ihr Territorium verteidigen.

    • Pieter Kamp,

      könnte es sein, dass der Kapitalismus beim Menschen Schäden an seiner Seele hervor ruft?
      Von Vögeln, deren Gesang, kann ich mir das nicht vorstellen ,im Gegenteil !

    • In der Natur gibt es Kooperation und auch Konkurrenz.
      Die Konkurrenz ist für das menschliche Auge bloß eher sichtbar.
      Darvins Deutung von „Survival of the Fittest“ ist nicht grundlegend falsch, aber nur eine Seite der Medaille.

      Volker Pispers Kapitalismus Erklärung – YouTube. –> die Geschichte mit den Löwen u. den Antilopen… aber bis zu Ende schauen.

    • Wir Menschen haben die Angewohnheit immer nur auf andere zu schauen, nie auf sich selbst, weshalb wir über die Fehler Anderer sehr gut informiert sind.
      Das in der Natur nur dann getötet wird, wenn der Magen ruft etc etc

      Volker Pipers sagte aber auch, ein Löwe würde sich niemals einen Vorrat erjagen…Wir Menschen tun das immer, weil wir den Hals nie voll genug bekommen!

    • Das nennt sich Evolution. Oder von mir aus auch kultureller Fortschritt.
      Konkurrenz war gestern. Kooperation ist die Zukunft.

    • Das ist richtig,
      ohne Kooperation wird sich die Menschheit sehr reduzieren…vielleicht gewollt, geschürt?

    • @schwarz ist weiß..

      In der Natur gibt es Kooperation und auch Konkurrenz………

      Könnten Sie das bitte einmal erläutern?!

    • Beispiele:
      Es gibt Pflanzen (auch im Garten) die gut miteinander können.
      Und dann gibt es „Verdränger,“ die sich ausbreiten (z.B. Efeu), und sogar anderen Pflanzen „die Luft“ nehmen, dass sie sterben.
      Konkurrenz sieht man auch beim Paarungsverhalten vieler Tierarten. Aber wenn die Sache geklärt ist, ist’s auch gut.

    • schwarz ist weiß

      Danke!

      Jedoch hat die Natur , bei aller Konkurrenz, es geschafft sich seine Lebensgrundlage zu erhalten.
      Da bin ich mir beim Menschen nicht so sicher, zumal die Natur viele mehr Jahre an Evolution hinter sich hat, als wir!

    • Ich sehe hier das Thema Kooperation noch einmal und möchte daher ( auch wenn es für mich Wiederholungen sind), gerne nochmal Hans-Peter Dürr zu Kooperation und Peter Kruse zu corporate Learning ( aus meinem Verständnis auch Schwarmintelligenz) zititieren:

      Hans Peter Dürr :

      https://www.youtube.com/watch?v=lnA7m0IxnUs&t=59m22s

      ( „wie stabilisiere ich Instabilität, oder wie stabilisiere ich Sensibilität? Und es sieht so aus, als ob es ein Widerspruch ist. Aber es ist kein Widerspruch. Sehen Sie, warum laufen wir eigentlich auf zwei Beinen? Blödsinnig ja? Ich kann ja bei Jedem fallen. Es ist genau die Pendelsituation auf einem Bein. Ja. Freiheit. Einmal fallen, ja. Und das andere Bein fällt. Freiheit, einmal fallen ja. Und jedes fällt einmal frei und fällt hin. Aber wenn die sagen, jetzt verabreden wir uns: wenn Du fällst, ich fang Dich auf. Und ich lauf durch die Gegend: da, da, da und da. Kooperierende, instabile Systeme. Wenn die Logistik stimmt, dann haben wir einen stabilisierten Gang. Dynamische Stabilisierung nennen wir des. Dann kann ich kilometerweit durch die Gegend laufen, ich stürze nicht.

      Das ist das Geheimnis des Lebens. Nicht nur die Sensibilisierung, die ist sehr instabil und da ist es offen für die ganze Welt. Es tastet die ganze Welt ab, aber stabilisiert auf eine Art und Weise, dass ich gewissermaßen jetzt immer wieder in diesen Punkt komme, die Welt sich mir immer wieder öffnet, ohne das ich am Boden liege, ja? Und das braucht eine Logistik der beiden Beine. Die müssen zusammen gehen. Nein, nicht zusammen. Ich brauch zwei verschiedene: Differenzierung und kooperative Integration, ist das Geheimnis des Lebendigen. Differenzierung: beides braucht Kreativität und hinterher die Kooperation.

      Und das ist genau, was wir heute nicht akzeptieren wollen. Das wir sagen, die Kooperation: warum soll die klappen? Die Gesellschaft leistet dies doch nicht, weil alle Egoisten sind, die nur an uns selber denken. Ja, wir denken uns selber, weil wir in diese Sensibilität herein wollen. Wir wollen uns auf diese Weise sensibilisieren, aber nicht in dem Sinne, dass wir nicht bereit sind mit dem Anderen zu kooperieren. Sondern im Gegenteil: wenn ich mit dem Anderen kooperiere, dann komme ich viel öfters in diese Situationen herein. Deshalb können wir heute sagen, im Zusammenhang mit der Friedensdiskussion; mir sagen die immer: Glaubst du denn wirklich 6 Milliarden Menschen können sich verständen? Wieviel Gespräche musst Du führen? Ich sag, ich muss überhaupt keine Gespräche führen. Wir sind alle lebendig. Wir haben dreieinhalb milliarden Jahre, haben wir die dynamische Kooperation geübt. Anderenfalls würden wir nicht da sein.“ ( 59m22s – 61m54s) )

      Auch das, was Peter Kruse zu dem Thema Kooperation – Schwarmintelligenz ( aus meiner Sicht) und Corporate Learning gesagt hat, finde ich absolut wichtig:

      Peter Kruse:

      https://www.youtube.com/watch?v=nzqGjZM6bV4&index=4&list=PL6F8B805C5213A40B&t=0m18s

      (“ wenn wir aber jetzt miteinander einen Lernprozess machen wollen, der übersomativ ist, der also in Richtung Corporate Learning geht, nicht in Richtung meines individuellen Lernens, dann reicht ja nicht die Störung. Sondern wir müssen ein Überindividuelles System erzeugen. Überindividuelle Systeme dieser Art nennen wir Kultur. Kultur meint eigentlich, dass wir miteinander Wertemuster erzeugen, die wir soweit teilen, dass wir miteinander kooperationsfähig sind.
      Im Bereich des Konstruktivismus bedeutet es dann, eine Koevulotion eingegangen zu haben.

      In meinem Kopf muss etwas ähnliches entstehen wie in Ihrem. Da wir das nicht direkt über die Sprache vermitteln können, müssen wir cokonstruieren. Und diese Form der Cokonstruktion, wo wir zwischen uns ein drittes System erzeugen, Luman hat das faszinierend in seinen Theorien auf den Punkt gebracht; es geht darum eine gemeinschaftliche Welt zu erzeugen, die eine Eigendynamik hat und die entsteht zwischen uns. Die entsteht nicht in mir und nicht in Ihnen; und trotzdem sind wir daran beteiligt und werden von dieser Struktur auch sehr stark beeinflusst.

      Und um das zu tun, müssen wir uns im Diskurs über diese Wertegrundlagen geeinigt haben. Wenn wir das geschaffen haben und zwischen uns eine Kultur existiert, dann sind wir in der Lage einen Lernprozess miteinander zu machen, der größer ist als das, was wir jeweils einzeln beitragen.“ ( 0m18 s – 1m31s)

      Das sind beides Erklärungen, die ich für nachvollziehbar halte. Und die in wesentlicher Kombination miteinander ( kooperierende Instabilität und corporate Learning) zu einem Mehrwert an Wissen und gemeinsamer Entwicklung beitragen können.

      Und so verstehe ich auch Human Connection im Sinne der Kooperation miteinander. Für eine bessere Gemeinschaft miteinander, statt für die Spaltung einzelner Menschen und Gruppen gegeneinander.

  9. Sehr gutes Projekt. Wird unterstützt.

    aus der Anmoderation: „Was wir aber beobachten können ist, dass Darvins Deutung von „Survival of the Fittest“ eine sehr primitive Deutung des Wesens der Natur darstellt.“

    Für den Fall, dass „primitiv“ hier „grundlegend“ bedeutet, sind meine Aussagen im Folgenden überflüssig. Für den Fall, dass sie so viel bedeuten, wie „dumm“, sei erklärt, dass „Survival of the Fittest“ nicht „Das Überleben des Stärkeren“ bedeutet, sondern „Das Überleben des am besten Angepassten“. Wer am Besten an seine Umwelt angepasst ist, hat die besten Chancen, seine Gene an die Nachkommen weiterzugeben. Das ist ein Ergebnis sehr guter Naturbeobachtung, die bis heute gültig und vielfach bestätigt ist. „Ihre Umwelt“ heisst auch: es gibt viele „Umwelten“ in denen Arten zu Hause sind. Dadurch die Vielfalt der Natur.

    Der Kapitalismus in seiner ausbeutenden Ausprägung ist eine Mutation von kurzer Lebensdauer, eine kurzfristige Erscheinung. Nicht angepasst, nicht „fit“. Dying of the Unfit. Das Sterben des unangepassten blinden Kapitalismus. Ausbeutung stirbt aus, weil sie sich selbst ihre eigenen Lebensgrundlagen entzieht. Das ist wie bei Arten die eine zeitlang ganz viel
    zu fressen finden, sich vermehren, alles ratzekahl fressen und dann verhungern. Menschen warten nicht bis alles ratzekahl gefressen ist, sondern entziehen dem Kapitalismus schon vorher sein Futter: unsere Arbeitskraft und unser Vertrauen, die stattdessen in andere Systeme investiert werden.

    „Vor allem der Erfolg der Spezies Mensch ist dem Umstand geschuldet, dass er es über Jahrtausende verstanden hat,
    untereinander zu kooperieren.“

    Ja genau. Das ist kein Widerspruch zu „Survival of the Fittest“. Kooperation ist Angeppasstsein untereinander. Angepasstes Miteinander erschafft sich seine Umwelt selbst. Natur ist selbstorganisiert.

    Auch Human Connection ist eine selbst geschaffene Umgebung (Umwelt). Akteur und Umgebung in einem. Teilnehmer sind gleichzeitig Individuen und Umgebung. Individuen, die eine Umgebung schaffen, in der sie überleben können. Das ist Macht.

    Somit wird Human Connection das Survival of the Fittest Prinzip bestätigen. Überleben durch Kooperation, Überleben durch Anpassung an die Miteinander-Umwelt.

Hinterlasse eine Antwort