Der Digitale Putsch und das Verschwinden der Lebensqualität | Von Hermann Ploppa

Und wie wir darauf reagieren.

Ein Kommentar von Hermann Ploppa

Kürzlich erreichte mich ein Newsletter von Lobbycontrol. Lobbycontrol (1) beobachtet als unabhängige Nichtregierungsorganisation, wie hinter den Kulissen gewisse Herrschaften diskret unsere Volksvertreter und Ministerialbeamten durch Geschenke und Geldzuwendungen dazu bringen, ganz bestimmte partikulare Interessen durchzusetzen, die nicht unbedingt unsere Interessen sind. Das ist nicht in unserem Sinne. Denn wir sind ja der oberste Souverän. Wir haben die Politiker gewählt, damit sie unsere Interessen vertreten. Und nicht die Interessen selbsterwählter Oligarchen. Lobbycontrol bemüht sich, nur finanziert von privaten Spenden, den mittlerweile undurchdringlichen Dschungel der schätzungsweise 35.000 Lobbyisten bei der Brüsseler EU-Bürokratie ein bisschen sichtbarer zu machen.

Und wenn unsere Politiker so eifrig dabei sind, unter dem Vorwand einer gefühlten Corona-Pandemie die Menschen von der Straße, von den öffentlichen Orten, ja sogar von ihren Arbeitsplätzen zu vertreiben und sie verängstigt durch Gruselpropaganda in ihre Wohnungen zu verbannen; wenn unsere Politiker dann so eifrig als Alternative eine isolierte schöne neue Welt des digitalen Rumpflebens uns regelrecht verordnen; dann könnte das möglicherweise geradezu lächerliche Gründe haben. Denn Lobbycontrol zeigt uns die nackten Fakten:

„Mit der Coronakrise gab es einen Digitalisierungsschub, der uns allen gezeigt hat, wie wir neue Technologien nutzen können und wie sie unseren Alltag prägen. Für die großen Konzerne war das auch ein Wachstumsschub, sie gehören zu den wenigen Profiteuren der Krise.“ (2)

So sagt Lobbycontrol in seinem aktuellen Newsletter. In Zahlen ausgedrückt: Google gibt dieses Jahr acht Millionen Euro aus, um die EU-Entscheider in Brüssel in Googles Sinn zu beeinflussen; Microsoft (also unser aller Freund Bill Gates) beeinflusst die Eurokraten mit schlappen fünf Millionen Euro. Facebook folgt mit 4.25 Millionen Euro, Apple mit zwei Millionen, und Amazon bescheidet sich mit 1.75 Millionen Euro.

Das, muss man sagen, ist zumindest im kaufmännischen Sinne eine kluge Geldausgabe. Das Wachstum der neuen digitalen Globalkonzerne ist für sich genommen schon ein genialer Selbstläufer. Aber man kann ja die Entwicklung noch etwas beschleunigen, wenn man den politischen Apparat dazu bringt, noch existierende „analoge“ Strukturen durch entsprechende Verordnungen, Gesetze und medial flankierte Angstkampagnen zusätzlich zu zerschlagen.

Das ist nicht neu. Immer wieder in der Geschichte hat politische Gewalt noch lebensfähige Strukturen brutal zerstört. Das moderne Industrieproletariat hätte nicht die Dampfmaschinen bedienen können, wenn nicht zuvor freie Bauern von ihren Äckern vertrieben worden wären. Der Goldrausch in Europa, der das Geldsystem in der Frühen Neuzeit revolutionierte, wäre ohne die brutale Auslöschung indigener Kulturen in Lateinamerika nicht möglich gewesen. Die schlesischen Weber sind mit brutaler Gewalt aus dem Weg geräumt worden, um mechanisierten Webstühlen Platz zu machen. Alles, was uns als organischer technischer Fortschritt und als friedliche Evolution verkauft wird, war stattdessen das Ergebnis einer „schöpferischen Zerstörung“ oder kreativer Destruktion, wie es der Soziologe Schumpeter dereinst formuliert hatte. „Erwürgt und verfault, was stark war und gut…“, textete der Liedermacher Hannes Wader, etwas anschaulicher in seinem Lied „Schon so lang“. Genau das vollzieht sich vor unseren Augen.

Die Digitalkonzerne sind die neuen Landlords dieser Welt.

Durch die gesellschaftliche Vereinbarung, ihnen für ihre Patente bis ans Ende aller Zeiten Tribute, auch Lizenzgebühren genannt, zu entrichten, haben wir diese futuristischen Moloche so weit aufgepäppelt, dass sie uns jetzt nicht nur beherrschen, sondern auch umformen und manipulieren möchten. Deshalb sind natürlich diese Millionengeschenke für die Brüsseler Eurokraten aus ihrer Sicht eine weise und gute Ausgabe für die eigenen Investitionspläne.

Tatsächlich sind die Digitalkonzerne dank unserer Tributzahlungen mächtiger als alle sozusagen „analogen“ Konzerne, vor deren monströser Macht uns schon gerade genug graust. Der Militärisch Industrielle Komplex kann da nur noch vor Neid erblassen, zum Beispiel Boeing mit seinen popeligen 76.6 Milliarden Dollar Jahresumsatz in 2019 (3). Da kann Apple mit seinen 260.17 Milliarden Dollar im Jahre 2019 nur höhnisch lachen. Die weiteren Digital-Riesen, alle Zahlen für 2019: Microsoft mit 125.84 Milliarden Dollar; aber in diesem Jahr hat Microsoft alleine schon bis jetzt 143.02 Milliarden Dollar eingefahren. Das digitale Versandhaus Amazon war 2019 Platzhirsch mit 280 Milliarden Dollar. Google sammelte 160 Milliarden Dollar ein, und Mark Zuckerbergs Facebook hat immerhin in derselben Zeit auch 70.7 Milliarden Dollar eingefahren. Die neue Internet-Glotze youtube bescheidet sich mit kargen 15 Milliarden Dollar im letzten Jahr.

Ja, ist es denn bei so viel finanzieller Potenz noch ein Wunder, dass ein angeblich seriöser Wissenschaftler wie Christian Drosten von der Charité zum Seuchenpapst der Bundesrepublik Deutschland erhoben wird, ausgestattet mit der Machtvollkommenheit eines Sonnenkönigs, mit der Immunität, seine Kritiker unhinterfragt abqualifizieren zu dürfen. Und dabei selber, wie mein Kollege Bernhard Loyen in einer akribischen Sammlung von goldenen Worten des großen Vorsitzenden Drosten darlegen konnte (4), allzu oft absolut sinnfreie Sentenzen abgesondert hat, denen auch geübteste Sprachforscher keinen Inhalt abgewinnen können. So kommt es, offenbar gepolstert mit vielen Millionen Euro aus den Töpfen der Digitalkonzerne, dass ein nonsensischer Papst und sein Tierarzt-Kardinal, RKI-Chef Lothar Wiehler, sich ungestraft über die Expertisen angesehener Experten hinwegsetzen können. Es platzt aber immer mehr Wissenschaftlern der Kragen, zuletzt dem Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (5). Dass hier hunderte, ja tausende von hochrangigen Experten nicht einmal angehört werden von unserer Bundesregierung oder der EU-Bürokratie, ist nicht mehr länger hinnehmbar. Aber die nackte Macht der monetären Fakten, siehe oben, macht es möglich.

Warum tut sich denn in unserer Gesellschaft bislang so wenig? Natürlich, ich habe noch nie in meinem Leben so viele Menschen auf der Straße gesehen, die fundamental gegen den menschenverachtenden, zutiefst korrumpierten Blödsinn unserer Eliten protestieren. Und die sich nicht mehr einschüchtern lassen. Und die Millionen Menschen, die sich jetzt auf die Straße trauen, stehen für noch mehr Millionen Mitbürger, die sich jetzt noch nicht trauen und lieber den Protest über Livestream mit verfolgen.

Warum protestieren denn die Unternehmer nicht endlich auf breiter Front? Hunderttausende aus dieser Zunft werden noch in diesem Herbst zahlungsunfähig und müssen dann in das graue Heer der Enteigneten überwechseln, wie dereinst die freien Bauern in das Industrieproletariat abwandern mussten. Durch das brutale Corona-Regime werden tausende von Restaurantbesitzern, Ladeninhabern und sonstigen Dienstleistern enteignet. Das ist jetzt schon klar. Warum also wehren sie sich nicht? Wenn ihnen Deutschlands bekanntester Insolvenzverwalter Frank Kebekus, der die insolvente Kette Kaufhof-Karstadt-Galerie abgewickelt hat, aufgrund solider Informationen sagt, in diesem Herbst stünde ein „Tsunami von Klein- und Kleinst-Unternehmen“ ins Haus (6)?

Vielleicht deswegen, weil es immer wieder Vertretungsorgane bestimmter Berufsgruppen gibt, die ihre Mitglieder einfach nur ruhig halten sollen. Unternehmer sind zwangsweise in der Industrie- und Handelskammer organisiert. Es gibt Unternehmer, die sich dagegen seit Jahren vehement zur Wehr setzen, und die sich im Bundesverband für freie Kammern e.V. organisieren (7) und sogar eine eigene Zeitschrift mit dem witzigen Namen „Der Kammerjäger“ herausbringen (8). Die IHK müsste eigentlich als Zwangskörperschaft politisch neutral sein. Das hindert die IHK indes nicht, munter für Fossile Energien und Atomkraft zu werben (9). In den Fortbildungen der IHK findet man vornehmlich marktradikale und latent sozialdarwinistische Positionen.

Der Unternehmer befindet sich im Wettbewerb mit anderen Unternehmern, und der Wettbewerb wird logischerweise dadurch entschieden, dass einer von beiden untergeht. So einfach ist das. Solidarisch ist man nur im Kampf gegen Gewerkschaften und deren „maßlose“ Lohnforderungen.

Ein besseres Bild gibt der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) ab. Ein freiwilliger Zusammenschluss kleiner und mittelgroßer Unternehmen, kurz: KMU. Der BVMW hatte im Mai dieses Jahres in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin das sofortige Ende des Lockdowns gefordert (10):

„In großer Sorge um die Zukunft dieses Landes und um den Wohlstand seiner Bürger appellieren wir an die Politik: Beenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise und damit das gefährliche Spiel mit den Zukunftschancen dieses Landes. Es geht um das Schicksal des deutschen Mittelstands. Heben Sie den Lockdown auf, bevor es zu spät ist! … Trotz eines staatlichen Rettungspakets von mehr als einer Billion Euro droht eine Pleitewelle unbekannten Ausmaßes, die die Existenz Hunderttausender Menschen binnen weniger Wochen vernichten könnte.“

Reaktion von Frau Merkel: nicht bekannt. Mittlerweile ist auch der BVMW in seiner Rhetorik gegenüber den Corona-Politikern milder geworden. Als Konsequenz aus der Corona-Krise fordern die Experten des BVMW eine gewisse Ent-Globalisierung und stattdessen die Hinwendung zu mehr regionaler Wirtschaft. Andererseits sieht auch der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft die durchdringende Digitalisierung der Gesellschaft als unvermeidlich an. Die Mittelständler müssten sich für 5G, Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge öffnen (11). Analoge Branchen bleiben auf der Strecke. Das zeigt Wirkung, wie eine Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey unter Mittelständlern zeigt (12): „37 % der KMU wollen als Reaktion auf die Krise Prozesse automatisieren, 45 % in 5G investieren, 36 % ins Internet der Dinge (IoT) und ebenfalls 36 % in Künstliche Intelligenz (KI).“ Und: „flexible Arbeitsweisen“ werden auch nach einem eventuellen Ende von Corona erhalten bleiben.

Die Gehirnwäsche zeigt also Wirkung. Ist es also nicht mehr aufzuhalten, dass unsere Städte veröden und isolierte Arbeitnehmer von zuhause aus arbeiten, und dabei irgendwann von noch billigeren Arbeitskräften aus Indien ersetzt werden? Dass Kinder bevorzugt „Homeschooling“ machen und dann als vollkommen kontaktgestörte Kreaturen herumschlurfen?
Es gibt Hoffnung, auch in der Unternehmerszene. Denn jetzt gerade hat sich eine Initiative „Unternehmer Stehen Auf“ gegründet, die es wagt, die Herausforderungen mal etwas fundamentaler und offensiver anzugehen (13). In einem Offenen Brief von „Unternehmer Stehen Auf“ an Wirtschaftsminister Altmeier heißt es:

„Wir, die Unternehmer, übernehmen Tag für Tag die Verantwortung für uns selbst und auch für unsere Angestellten und damit für viele Bürger dieses Landes und ihre Familien.

Wir erwirtschaften das Bruttosozialprodukt dieses Landes und für unsere Gesellschaft.

Wir wurden von heute auf morgen vor eine Situation gestellt, die einen teilweisen Kollaps unserer Unternehmen bedeutet. Und das vermutlich wegen eines Pandemie-Fehlalarms!

Ihr Aktionismus hat z.B. uns Unternehmern durch die Umstellung der Mehrwertsteuer von 19 % auf 16 % zusätzliche Kosten und einen unglaublich aufgeblähten Zeitaufwand gebracht, dass Förderungen seitens des Staates dadurch im Sande verliefen.

Ihr Aktionismus macht selbstständig handelnde Menschen zu Bittstellern und bringt sie in eine wirtschaftlich prekäre Situation, von der sich diese Menschen schwer wieder erholen werden … Wir fordern sofortigen Stopp der Corona-Maßnahmen. Z.Zt. sterben 3 Personen / Tag in Deutschland angeblich an Corona! Wie viele Unternehmer pro Tag weltweit begehen Selbstmord?“

Der Ansatz von „Unternehmer Stehen Auf“ ist endlich einmal nicht standespolitisch borniert nur auf die eigenen Interessen gemünzt, sondern ermöglicht den Anschluss und die Solidarisierung mit anderen betroffenen Bevölkerungsgruppen. Denn auch Unternehmer können nur gedeihen in einem harmonisch abgestimmten Umfeld. Unsere Gesellschaft stottert schon lange, weil das einigende Band zwischen den verschiedenen Gruppen durch die marktradikalen Einpeitscher systematisch zerschnitten wurde.

Vergegenwärtigen wir uns doch einmal, was in dieser Gesellschaft kaputt gehen wird, wenn der gesellschaftliche Mittelbau, nämlich der Beitrag Kleiner und Mittelgroßer Unternehmen wegfällt, wie es jetzt gerade geschieht:

Die für das Jahr 2015 ermittelten Zahlen (14) zeigen, dass die Aktivitäten der KMUs für das Wohlergehen unserer Gesellschaft entscheidend sind: sie stellen 99,6 % aller umsatzsteuerpflichtigen Betriebe in Deutschland, mit 58,5 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Sie erwirtschaften 35 % aller Umsätze und bilden 81,8 % aller Auszubildenden aus. Man kann aus diesen Zahlen deutlich ablesen, dass der gewerbliche Mittelstand die für das Gedeihen einer intakten Gesellschaft unerlässliche Infrastruktur fast alleine schultert (Steuerabgaben, Ausbildung des erwerbstätigen Nachwuchses), während sich die großen Unternehmen, Kartelle und Konzerne, die Rosinen (zwei Drittel der Umsätze und Gewinne) herauspicken dürfen ohne Wesentliches zur Aufrechterhaltung der Gesellschaft beizutragen. Der gewerbliche Mittelstand sorgt damit auch für eine Abfederung von sozialen Härten, wie sie durch eine allzu krasse Polarisierung in arm und reich z.B. in den USA erzeugt werden.

Wir haben es jetzt noch in der Hand, die irrsinnige Zerstörung unserer Zivilisation durch die Große Umprogrammierung (so in etwa kann man die vom World Economic Forum vorgegebene Agenda der Digitalfaschisten auf Deutsch formulieren) zu stoppen und eine von uns basisdemokratisch entwickelte Neue Weltordnung der schönen neuen Kafka-Welt entgegenzusetzen. Der mutige Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich geht in die Offensive und verklagt Drosten, Wiehler und die Bundesregierung vor US-amerikanischen und kanadischen Gerichten in einer gigantischen Sammelklage auf massiven Schadensersatz (15).

Auf diesem Weg können sich beliebig viele Teilnehmer einer Schadensersatzklage anschließen. Diese class action führte in den 1990er Jahren dazu, dass die Zigarettenindustrie Milliardenbeträge als Schadensersatz an Kläger entrichten musste. Im Falle der Sammelklage von Anwalt Dr. Reiner Fuellmich ist der Ansatzpunkt der Einsatz von PCR-Tests, die als Beleg einer wahrgenommenen Pandemiegefahr von der Regierung vorgeschoben werden, um die die Wirtschaft lähmenden Verordnungen zu rechtfertigen. Da die von Christian Drosten entwickelten PCR-Tests auch in den USA und Kanada angewendet werden, richtet sich die Schadensersatzklage gegen den PCR-Entwickler Drosten und den Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wiehler und gegen die exekutierende Bundesregierung. Dieser Sammelklage können sich auch mittelständische Unternehmer anschließen. Bezahlt würde der Schadensersatz im Falle eines Klage-Erfolgs allerdings aus öffentlichen Töpfen, denn das RKI ist ja eine Bundesbehörde. Die zu zahlende Milliardensumme könnte mühelos aus dem Etat des Verteidigungsministeriums entnommen werden.

Es tut sich also einiges. Das hat wirklich Hand und Fuß. Wichtig ist, dass wir uns jetzt nicht aufspalten lassen. Mittelständische Unternehmer, Arbeiter, Angestellte, Schüler und Studenten haben ein gemeinsames Ziel: nämlich den Erhalt und den Ausbau unserer gemeinsamen Zivilisation, unserer gemeinsamen Ökosphäre, unserer gemeinsamen Geister und Seelen. Und zwar weltweit.

Quellen und Anmerkungen:

  1. https://www.lobbycontrol.de/
  2. Newsletter Lobbycontrol vom 24. September 2020
  3. Alle Zahlen zusammengestellt aus statista.de
  4. https://kenfm.de/dr-christian-drosten-und-das-phaenomen-der-widerspruchs-inzidenz-von-bernhard-loyen/
  5. https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19
  6. https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/506485/Insider-erwarten-im-Herbst-massenhaft-Pleiten-kleiner-Firmen?utm_content=link_15&utm_medium=email&utm_campaign=dwn_telegramm&utm_source=mid423&f_tid=b4483bbe172bcf9f03ecfe2313c4231e
  7. https://www.bffk.de/
  8. https://www.bffk.de/wir-ueber-uns/kammerjaeger.html
  9. https://www.strom-magazin.de/strommarkt/ihk-fuer-neubau-von-atomkraftwerk-in-nrw_67345.html
  10. https://www.bvmw.de/news/5912/bevor-es-zu-spaet-ist/
  11. https://www.bvmw.de/
  12. https://www.mckinsey.de/news/presse/mittelstandsumfrage
  13. https://unternehmer-stehen-auf.de/
  14. https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelstand#cite_note-5
  15. https://www.youtube.com/watch?v=CJ4gTOBPeNA

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Danke an den  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: sdecoret / shutterstock

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116 Kommentare zu: “Der Digitale Putsch und das Verschwinden der Lebensqualität | Von Hermann Ploppa

  1. Dr. Wodargs Corona-These 2:

    Er stellt die Frage: »Sind die SARS-Viren "neuartig"?«

    Und beantwortet sie: »Nein, auch das Wuhan-Virus war nur eine vorübergehende weitere Mutation der schon lange bekannten, Familie der Corona-Grippeviren. Es ist bekannt, dass sehr ähnliche Viren schon 2019 oder sogar früher verbreitet waren. Gegen viele Coronaviren incl. SARS-CoV2 bestand bereits bei Ausbruch der „Pandemie“ eine Teil- bzw. Kreuzimmunität in der Bevölkerung.«

    • Es ist richtig, dass die ständig mutierende Familie der Corona-Grippeviren schon lange bekannt ist. Um aber die Frage beantworten zu können, muss interessieren, was das Sars-CoV-2 von früheren Typen unterscheidet.

      Im Gegensatz zum Sars-Virus, das sofort die Lunge befällt, nistet sich Sars-CoV-2 zunächst im Rachen und in der Nasenhöhle ein, wo es sich bereits millionenfach vermehrt. Zu diesem Zeitpunkt ist auch das Infektionsrisiko aufgrund des kurzen Wegs nach außen deutlich größer als bei seinem Verwandten. Außerdem scheint sich die Inkubationszeit verlängert zu haben. Das sind wohl ausreichende Unterschiede, die es rechtfertigen, von einem neuartigen Virus zu sprechen.

      Und: Weil es sich um neuartiges Virus handelt, ist Kreuzimmunität auch noch nicht teilweise erwiesen. Es wurden bislang nur Hinweise darauf gefunden, über die Stärke einer solchen Reaktion ist nichts bekannt. Ein möglicher Effekt muss zudem nicht zwangsläufig positiv sein, denn eine falsche Immunantwort birgt auch Gefahren. Ohne weitere Untersuchungen kann man zum jetzigen Zeitpunkt nichts Abschließendes sagen.

      Der Fokus auf Deutschland erlaubt es, so zu tun, als ob das Krankheitsgeschehen lediglich auf unser Land betrachtet werden müsse. Die Anführungszeichen raunen davon, dass die „Pandemie“ als solche gar nicht existiere. Aber was ist es dann? Wäre es besser von einer „Epidemie, die sich Ländergrenzen und Kontinente hinweg ausbreitet“ zu sprechen? Genau das, ein räumlich nicht begrenztes Seuchengeschehen, nennt man Pandemie – ohne Anführungszeichen!

  2. Auch hallo Ania, aber Dr. Wodarg sagt doch, Corona sei überhaupt kein Killervirus.

    Sollten wir vielleicht seine 21 Thesen als Grundlage nehmen, um eine echte Diskussion zu beginnen?`

    Seine erste These kann man doch mal so als Arbeitsgrundlage nehmen und wenn man nur bei der Beantwortung dieser einen Frage bliebe, müsste man den Rest auch nicht so zerreden. Ist diese Frage geklärt, könnten wir die zweite Frage angehen, und so fort.

    Beginnen wir mit These 1:
    SARS-CoV2 ist vergleichbar mit dem Influenzavirus und nicht für alle gefährlich.

    • Ich versuch's mal mit einer ersten Antwort:
      Nein, SARS-CoV2 ist nicht für alle gefährlich. Wie bei jeder vergleichbaren Infektion, hängt der Verlauf von weiteren Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen und vielen weiteren Faktoren ab. Wir wissen nicht sehr wenig darüber aber: die Inkubationszeit ist wesentlich länger und es gibt keinen Impfschutz. Außerdem ist unbekannt, wie die Letalität ist. Ob es eine Kreuzimmunität gibt, ist ebenfalls nicht erwiesen. Es ist daher nicht allein der Name SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome – schweres Atemwegssyndrom) der angsterzeugend ist.

    • Was hab ich für 'nen Mist geschrieben? Ist es das Alter, die Demenz oder doch das Corona?
      Gehen wir es noch einmal durch:
      Nein, SARS-CoV2 ist nicht für jeden gefährlich. Wie bei jeder vergleichbaren Infektion hängt der Krankheitsverlauf auch noch von anderen Faktoren ab, wie Alter, Vorerkrankungen und vielem mehr. Wir wissen sehr wenig darüber: Aber im Vergleich zur Influenza ist die Inkubationszeit viel länger und es gibt keinen Impfschutz. Zudem ist unbekannt, wie hoch die Letalitätsrate ist. Ob es eine Kreuzimmunität gibt, ist ebenfalls nicht bewiesen. Bestimmt hab ich schon wieder viel vergessen. Also doch Demenz? Vielleicht beginnend?

    • Eine Einzelperson kann das in unserem Gesellschaftskonstrukt nicht auslösen. Es braucht zwingend die Mitläufer und dazu gehören auch die Unternehmer!
      Sie schließen sich nicht zusammen, um in ihren Geschäften Maskenfreiheit zu gewähren und so ein normales Einkaufen wieder zu gewährleisten. Sie verlangen nicht die Aufhebung der Insolvenzverschleppung. Sie setzen sich nicht für eine freie Wirtschaft ein sondern nehmen lieber die staatlichen Hilfen.

  3. Zur Beleidigung von jemandem, von dem wir eigentlich nichts wissen.

    So manche feige Tat kann unter dem Deckmantel der Anonymität verborgen werden. Der Angriff einer unbekannten Person auf eine Diskussionsteilnehmerin sollte sicherlich keine Wertschätzung ausdrücken, aber es kommt auf den Standpunkt an.

    Ein "falscher 50iger" kann unter Umständen recht wertvoll sein. Etwa als Fehlprägung einer 50-Pfennig-Münze aus dem Jahr 1950 und dem Prägezeichen G das mehrhundertfache des Nominalwerts. Das nennt man dann Rarität, und hat mit Falschgeld absolut nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, solche Stücke sind etwas Seltenes, Gesuchtes und Wertvolles. Etwa in diesem Sinne verstehe ich die Auszeichnung für Aina, sie versucht nicht ihren Wert umzumünzen und andere zu täuschen. Man sieht sofort: Das ist kein 50iger, wie jeder andere.

    Ganz anders verhält sich das mit einem falschen 50iger Schein, der nur von Wert zu sein scheint. Sein Aussehen unterscheidet sich möglichst wenig von der Gestalt der echten Noten. Um nicht entdeckt zu werden, will er nicht auffallen und sich möglichst glatt durch die Finger winden. Wär er irgendwie mit menschlichen Eigenschaften in Verbindung zu bringen, man würde wohl von einem "falschen Freund" sprechen. Einer, der nur so tut, als gehöre er zum Rest. So ein fahles Licht wird nie einen eigenen Gedanken hervorbringen, geschweige denn eigene Positionen vertreten.

    • Absolut treffend und notwendig, Gee Emme, Ihr Hinweis darauf, anhand welcher Kriterien man die Falschheit von Leuten, die sich verstellen, unterscheiden kann von einer offenbar ehrlich gemeinte Meinungsäußerung, zumal wenn diese in sich stimmig immer wieder konsequent argumentiert wird. Ich bin durchaus nicht immer einer Meinung mit Ania, weil mir die in den alternativen Medien offenbarten Fakten oft etwas anderes sagen. Aber selbst dann ist doch eine Gegenmeinung hilfreich als Prüfstein, um immer wieder die eigene Ansicht daraufhin zu überprüfen, inwieweit sie noch in sich stimmig ist.

      Und ich finde es abwegig, Andersdenkenden immer gleich Manipulationsversuche zu unterstellen oder gar finstere Geheimdiensttätigkeit. Solches ist nur für die Leute ein Problem, die sich nicht selbst eine Meinung bilden können. Und diese vermute ich eigentlich unter den Mitgliedern hier am wenigsten. Was also sollte sich ein "Troll" davon versprechen, wenn er sich hier vergebens müht und abarbeitet?

    • Beleidigungen entsprechen nicht der KenFM Netiquette, GeeEmme. Ihr Verstand weiss das.
      Halten Sie bitte ein Weile inne, sonst wird diese bei weiterer Steigerung am Ende für Sie noch ein justitiables Ende haben. Reinigung der Mentalenergien hilft.

      Werweißdasschon sagt: 28. September 2020 at 10:13 (gegenüber Ania) …"Aber wovon? Was ist Ihre Motivation? Dass Sie ein <B>falscher 50iger</B> sind ist wohl klar, aber was ist Ihr Motiv sich das anzutun?" (Hervorhebung durch mich)

      Gee Emme sagt: 28. September 2020 at 14:49 "Zur Beleidigung von jemandem, von dem wir eigentlich nichts wissen… <B>Ein "falscher 50iger" kann unter Umständen recht wertvoll sein</B> …" (Hervorhebung durch mich)

      Gee Emme sagt: 28. September 2020 at 22:01 (gegenüber Werweißdannschon) "Wenn ich Dich fragen dürfte: Was wolltest Du mit denen anstellen, die – wie Ania oder ich – Deine Meinung nicht zu 100% teilen? <B>Was möchtest Du mit all den anderen machen, die Deine Heilsvorstellungen ablehnen? Mit diesen Volksfeinden, Untermenschen und Lebensunwerten, wenn Du nur könntest, wie Du wolltest?</B>" (Hervorhebung durch mich)

      Gee Emme sagt: 28. September 2020 at 23:54 (gegenüber Ania in Bezug auf Werweißdannschon) "Doch habe ich schon zu oft in vergleichbarer Weise davon gehört, wie <B>Andersdenkenkende quasi als Nichtmenschen, Nichtvernuftbegabte oder Nichtlebenswerte bezeichnet wurden</B>, um ihnen ein eigenes Selbst abzusprechen…
      Hier endet für mich das Recht zur Selbstverteidigung und beginnt in der Argumentation die Spaltung zwischen wertem und unwertem Leben. Und das ist nichts anderes als faschistisches Gedankengut." (Hervorhebung durch mich)

  4. Unsere werte Mitkommentatorin ANIA hat hier etwas beschrieben, dass ich als angelsächsisches Rechtsystem bezeichne:
    A wird für das Vergehen von B bestraft, wenn er nicht stellvetretend für den Staat das Recht gegenüber B durchsetzt.

    Ich zitiere ANIA:
    "Hinzu kommt, dass die Strafen, die bei Nichteinhaltung der Vorschriften verhängt werden, Ladenbesitzer empfindlich treffen können. Meine Friseurin berichtete von einem anderen Friseursalon, dessen Inhaber sie kennt und der 5000 Euro Strafe zahlen musste, weil er einen maskenlosen Kunden bedient hatte. Sie zählte fünf, sechs weitere Geschäfte im Viertel auf, die alle vom Ordnungsamt kontrolliert worden sind. Wobei die Vertreter des Ordnungsamtes zum Teil auch mit heruntergezogener Maske Läden betreten, um zu testen, wie die Verkäufer reagieren. So geschehen im Fall einer Bäckerei, wo laut dem Bericht der Friseurin der Vertreter des Ordnungsamts sich erst als solcher zu erkennen gab, nach die Verkäuferin ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte." Zitat Ende

    Ich bin der Meinung, dass hier in Deutschland ein solches Rechtssystem bisher nicht umgesetzt war.
    Wer kann ohne Geschwurbel etwas dazu sagen?

    Beispiele vom angelsächsischen Rechtssystem aus Ausstralien, die ich erlebt habe:
    1. Ein Kneipengast besäuft sich und beleidigt in diesem Zustand einen anderen Gast. Der Wirt wird dafür bestraft. Steht so auf offiziellen Hinweistafeln, die in jeder Kneipe hängen.
    2. Der Farmer überschreitet das zulässige Gewicht seines LKWs als er diesen im Feld mit Getreide belädt. Er fährt zur Getreideannahme, eine unabhängige Firma. Diese wird für den überladenen LKW bestraft.

    Jeder empathische Mensch auf dieser Erde versteht sofort ohne viel Worte was das für das zwischenmenschliche Leben bedeutet.

  5. Bitte richtig zitieren; es entsteht sonst leicht ein falscher Eindruck.
    Es ist nicht korrekt, so zu tun, als würde es sich beim Text "Basta Berlin Spezial …" um ein direktes Zitat aus den Nachdenkseiten handeln. Unter der Rubrik "Videohinweise am Samstag" vom 26. September 2020 zitieren die Nachdenkseiten lediglich einen Text der Quelle Sputniknews. Grundsätzlich gilt beim Zitieren folgender Grundsatz: Zitat eines Zitats nur dann, wenn die Ursprungstextstelle nur sehr schwer beschaffbar ist! Dann aber auch die Originalquelle angeben. Danke!

    Zur Seriosität des Herrn Dr. Reiner Fuellmich kann man durchaus eine andere Meinung haben. Daher folgender Link: https://www.volksverpetzer.de/corona-faktencheck/sammelklage/

    Nomen est Omen, denke ich mir und der Name erinnert mich an einen alten Witz. Der geht so:

    "Richter zum Angeklagten: Wie heißen Sie? Angeklagter: Mein Name ist Reiner Hohn. Richter: Macht nichts, sagen Sie ihn trotzdem."

    Ich habe keinen Zweifel, dem Herrn mit dem sprechenden Namen geht es wirklich um nichts anderes, als sich die Taschen zu füllen. Man täte also gut daran, diesen Schaumschläger zusammen mit den Initiatoren von Querdenken 711 und Klagepaten in einen Sack zu stecken. Dann mit dem Knüppel draufgeschlagen! Man könnte nie einen Falschen treffen.

    • Weshalb der Volksperpetzer nun (aus Ihrer Sicht) jurisitschen Sachverstand haben soll, können Sie mir das erklären?

      Wieso kann man Wieler und Drosten denn nicht anklagen? Drosten hat die Zahlen, dass und wie viele Tote es geben werde, hochgejazzt.

      Die SarsCov2-Tests eignen sich (zahlreichen Aussagen von Wissenschaftlern zufolge) nicht, um eine Infektion mit und Erkrankt-Sein an Corona labortechnisch zu ermitteln und fetzustellen. Alein hierfür ist es der Klage wert.

      Die USA und Deutschland vice versa haben Auslieferungsabkommen. Drosten könnte in die USA (wegen Gerichtsverfahren) ausgeliefert werden.

      Zum Schluss, geehrte Gee Emme, machen Sie noch einen "ordentlichen" Rundumschlag, indem sie noch schreiben, die Querdenker und Klagepaten seien alles Schaumschläger. Woher wissen Sie das?
      Wollen Sie hier im Forum aufmischen?

    • Wollen Sie hier im Forum aufmischen? Kan nit verstaan!

      Ist das hier etwa ein geschlossener Verein? Oder ist nur eine Sorte Meinung erlaubt?

      Die Seite Volksperpetzer.de vertritt keineswegs als einzige diese Meinung.

      Nach dem Auslieferungsabkommen mit den USA von 1978 sowie allen Zusatzabkommen ist die Auslieferung eigener deutscher Staatsangehöriger an die USA ist nicht möglich.

    • Gee Emme sagt:28. September 2020 at 15:03

      "… Nach dem Auslieferungsabkommen mit den USA von 1978 sowie allen Zusatzabkommen ist die Auslieferung eigener deutscher Staatsangehöriger an die USA ist nicht möglich. …"

      In diesem Schriftstück sind zu Ihrer Aussage inhaltlich konträre Aussagen angegeben, siehe
      "… Auslieferungsabkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika (USA)

      Zu den Auslieferungsvoraussetzungen nach dem Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika gehört insbesondere, dass das dem Auslieferungsersuchen zugrunde liegende Verhalten des Verfolgten nach dem Recht beider Staaten strafbar ist und eine nicht unerhebliche Straftat darstellt. Die beiderseitige Strafbarkeit kann Straftaten im Rahmen der Beteiligung an einer Vereinigung umfassen, deren Ziele und Tätigkeiten die Begehung auslieferungsfähiger Straftaten einschließen (Art. 2 Abs. 1 Satz 3 AuslV). Als Beispiele werden die Bildung einer kriminellen Vereinigung nach deutschem Recht und die Beteiligung an einer in organisiertes Verbrechen verwickelten Vereinigung nach US-amerikanischem Recht genannt. …"

      Link zu dem vorstehenden Zitat:
      http://www.auslieferungsverfahren.de/de/laenderliste/usa-auslieferung-anwalt-amerika-auslieferungsabkommen-u.s.a.-interpol-vereinigte-staaten-auslieferun.html

      Kriminell diesseits (BRD) und jenseits (USA) ist es, mit einem Test, der in beiden genannten Staaten angewandt wurde und angewandt wird, mit mit laboratorisch mittels Entnahme entnommenen Körperflüssigkeiten (Blut von hierzu zwangsverpflichteten, von Staates wegen und von Philantropen wegen zu Versuchskarnikeln degradiert wordene Menschenvon) feststellen zu wollen, jemand sei mit Corona infiziert oder sei an Corona erkrankt.

      Deshalb dürfen Drosten, Merkel, Wieler und diese anderen Unholde an die USA ausgeliefert werden.

      Der Drosten-Test wurde in Deutschland und in den USA verwendet.

    • Bitte glaub, was Du willst! Ich unterstütze jedenfalls die Freiheit, dies zu tun oder zu lassen.

      Du erweckst geradezu den Eindruck, als würden die Staaten nicht zwischen Zivil- und Strafrecht unterscheiden.

      Wirf am besten Dein ganzes Geld in den Rachen dieses Scharlatans. Aber bitte komm hinterher nicht angekrochen und bettle um finanzielle Unterstützung, wenn Du alles verloren haben wirst und der Traum vom großen Geld nur für Füllmich in Erfüllung gegangen ist.

  6. Wildenfelser: „Lustig, wie Anja immer – wenn auch vorsichtig – immer versucht "das System zu retten" und diesem letztlich einen Persilschein auszustellen.“

    Als ob verschwörungstheoretische, dystopische Weltbilder eine Gefahr für das System wären! Die sind höchstens eine Gefahr für die Menschen, die solchen Weltbildern anheimfallen, in denen das System riesengroß und ungeheuer mächtig dargestellt wird…

    Wie auch wieder in dem von Ihnen als lohnend betrachteten Rubikon-Artikel über den „großen Reset“, in dem es heißt: „Wir sind derzeit Zeugen einer gigantischen, schockartigen Umwälzung der Welt, deren Ergebnis eine völlige Neuordnung von dystopisch anmutendem Charakter sein soll.“

    Liest man, was das World Economic Forum selbst zu diesem „großen Reset“ sagt, wird darin die Vision eines fairen, gerechten, reformierten, guten, grünen, nachhaltigen, humanen, sozialen Kapitalismus gezeichnet.
    https://www.weforum.org/agenda/2020/06/now-is-the-time-for-a-great-reset/

    Diese Vision ist wohl kaum realistisch und realisierbar, aber sie vermittelt in der Situation globaler Krise die Idee von Zukunft, während dystopische Verschwörungserzählungen vor allem Schreckensszenarien vermitteln. Denen gegenüber Vorstellungen wie „direkte Demokratie“ von vornherein hilflos wirken.

    In einer Situation, in der die Menschen dringend Hoffnung und positive Perspektiven brauchen, besetzt der globale Kapitalismus das Thema „Zukunft“. Er verkauft Zukunft. Das fiel mir auch zum Beispiel auf, als ich an einem S-Bahnhof Plakate sah mit Sprüchen wie: „Krisen sind Mutproben, Neues zu wagen. Sie sind die Chance, ungenutztes Potenzial zu entdecken und unerforschte Wege zu beschreiten.“ „Lasst uns offen für das Neue bleiben. So offen wie nie zuvor.“ Die Plakate waren rot – stammten aber nicht etwa von linken Gruppen, sondern es war das Coca-Cola-Rot, sie trugen den Coca-Cola-Schriftzug…

    • Ania das ist doch toll, dass Sie beharrlich alle überzeugen wollen…

      Aber wovon? Was ist Ihre Motivation? Dass Sie ein falscher 50iger sind ist wohl klar, aber was ist Ihr Motiv sich das anzutun?

      Wenn Sie alle Entwicklungen in krude Verschwörungstheorien und sonstwas ummünzen, dann sagen Sie im Umkehrschluss, dass alles super ist? Das die gesellschaftlichen Entwicklungen, die oligarchischen Strukturen und die Befangenheit der Politik dem Kapital gegenüber eine tolle Sache sind? Ist das die Aussage?
      Oder doch, dass die Märkte bzw. Coca Cola alles schon richten werden?
      Ist es etwa doch simpel ausgedrückt nur "Hier gibt es nichts zu sehen, weiter gehen" Mentalität, dass Sie zur Schau tragen wollen? Wie kann man sein begrenztes Leben auf dieser Erde nur so dermaßen bepreisen und die Mitmenschen so belügen wollen?

      Mir ist klar, dass Sie sich am letzten Satz aufgeilen werden. Die Mechanismen sind bereits bekannt und diese sind Ihnen bereits in Fleisch und Blut über gegangen.

      Nochmal: Was wollen Sie eigentlich? Maskenzwang für alle? Ausgangssperren und Kontaktverbot für die nächsten 10 Jahre? Eine Verzichtserklärung am Leben und vertragliche Zusicherung an Davos über unsere Versklavung? Oder ist es die Vernichtung von unzähligen Leben, damit die superreichen Eugeniker endlich Ihren Willen bekommen? Geilt Sie das etwa auf?

    • Steht in meinem Kommentar irgendwo, dass alles super ist?? Dass ich „eine Verzichtserklärung am Leben und vertragliche Zusicherung an Davos über unsere Versklavung“ will?? Oder „die Vernichtung von unzähligen Leben"??

      Das Denken in Verschwörungserzählungen scheint ein dichotomisches Denken zu sein, ein Denken in Extremen, in Entweder-Oder, Gut-oder-Böse. Hier die Versklavten, dort die „superreichen Eugeniker“. Dazwischen scheint es nichts zu geben. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und muss dann ins Lager der superreichen Elite gehören…

      Nein, ich finde nicht alle Entwicklungen gut. Ich habe auch noch nie „oligarchische Strukturen“ oder „die Befangenheit der Politik dem Kapital gegenüber (was schon seit langer Zeit existiert) gut gefunden. Ich möchte keineswegs, dass es für die nächsten zehn Jahre Maskenzwang gibt. Ausgangssperren hat es hier nicht mal während des Lockdowns gegeben, Kontaktbeschränkungen gibt es vielleicht noch in Altersheimen und kurzzeitig für Menschen in Quarantäne, ansonsten lediglich die Abstandregelung. Familiäre oder persönliche Beziehungen können durchaus gepflegt werden. Doch ich wünsche, dass irgendwann alle Beschränkungen aufgehoben werden – sobald das real möglich ist.

      Ich möchte einfach, dass ein realistischer Umgang mit der Pandemie gefunden und praktiziert wird. Und dass Wege zur Überwindung der Krise gefunden werden, gerne auch hin zu einer besseren Gesellschaft. Dass man also das Thema „Zukunft“ genau nicht Coca Cola und dem World Economic Forum überlässt. Dazu ist es eine wichtige Voraussetzung, dass die Menschen sich ihres Subjektseins bewusstwerden, statt auf eine angeblich geplante „Umprogrammierung“ durch irgendwelche übermächtigen Eliten zu starren.

    • Wir sind mitten drin, als Menschen in zwei Lager geteilt zu werden, die ohne Schnittmenge einander gegenübergestellt werden.

      Und wir lassen das zu.

      Viele Freundschaften sind schon von Atom-Gretel ruiniert worden. Was noch übrig blieb, das erledigt ein Virus oder ein Nicht-Virus – das ist völlig egal.

      Dass dabei die "Alternativen" genauso die Abgrenzeritis bekommen, das stört mich vehement.

      Die Demos, v. a. die in Berlin, sind m. E. so nötig wie wirkungslos. Nötig, um der Menge zu zeigen, dass das nichts bringt.

      Der Demo-Hainz ist ja drollig, aber mit wievielen Spoantandemos pro Viertelstunde will der denn das System ins Schwitzen bekommen? Andere zu ermutigen, die Polizei anzuzeigen, das ist doch mehr als unangenehm. Damit hält man alle im System.
      Wir klagen uns zu einer humaneren Diktatur? Also ehrlich!

      Aber es ist sein Job / Aufgabe, genao diese naive Hilflosogkeit vorzuexerzieren. Damit die Menschen raffen, dass kein Vorturner uns raushauen wird. Auch kein Klagepate.

      Wieviele Mandate fallen denn pro Wochenende so neu an? Man könnte schon fast ein Geschäftsmodell wittern.

      Und denjenigen, die bei Corona eben noch nicht festgelegt sind so eine Art Zersetzung und / oder Dummheit anzukreiden, das ist schändlich und kontraproduktiv.

      Denn wir alle haben nur Vermutungen und nie letzte Gewissheit. Meine Tendenz geht zur Spahndemie. Aber was das Duo Spatsen so im Schilde führt? Keine Ahnung, ich kann in deren vermutlich dunkle Seelen nicht hineinblicken.

      Aber wenn unter den sich alternativ Wähnenden auch nur noch die eine stramme Gesinnung geduldet wird, dass ist das dümmlichste Dienertum für das System.

    • Tja der Beißreflex ist immerhin da. Und viel Zeit verbringen Sie hier ebenfalls, obwohl hier nur in extremen gedacht wird. Das Geld, dass Sie kriegen ist immerhin in Teilen verdient. Auch wenn Blut dran klebt, aber das ist ja wieder nur der extreme Gedanke der meine Gedankengänge infiziert hat. Ist evtl. ebenfalls ein Virus? Sollten wir Gedankenlockdowns verhängen?

      Aber Realismus ist doch schon mal ein guter Ansatz, denn das bräuchte man eigentlich um die "Pandemie" zu bewerten. Tun Sie aber nicht. Die Aufhebung der Maßnahmen wäre bereits laut Zahlen (die realistischen und nicht Fantasieinfektionen eines PCR Papstes) längst möglich. Das sehen Sie selbstverständlich anders.
      Alles was Sie sehen sind offizielle Narrative. Alles was Sie daraus schlußfolgern sind "erlaubte" Narrative.
      Sie beschäftigen sich nicht mit Informationen, da es Ihnen niemals um Inhalte geht sondern um Narrative und Messenger. Dies bedeutet, dass nicht der Inhaltsgehalt zählt, sondern der Überbringer. Selbstzensur vom feinsten. Aber offizielles Narrativ, also erfolgreiches Konzept.

      Das mehr als genug belastendes Material über die "Elite", die gerade unter Hochdruck agiert, ist natürlich komplett irrelevant. Das die Aussagen und Pläne von den "Eliten" selber stammen ist auch egal. So lange ARD und ZDF das nicht bringen ist es icht wahr, und nur eine dystopische Weltsicht.

      Das was gerade vorbereitet wird ist Dystopie vom feinsten meine Liebe. Und egal was Ihnen versrochen wurde, Sie werden neben uns sitzen am Ende. Zwischen den "in extremen denkenden" Warnern. Ich halte Ihnen ein Platz frei.

      Also ihr Vorschlag ein realistischer Umgang mit der Pandemie.
      Übersetzt: Hinsetzen, Maul halten, Hände in den Schoß und bereithalten für die kommenden Überaschungen?

      Das aktuell stattfindende ofizielle Narrativ ist für Sie tatsächlich ein realistischer Umgang? Ist es das was Sie hier allen zu verstehen geben wollen? Zumindest das sollte Abzüge in ihrem nächsten Honorar bewirken. Zu Platt mein/e Liebe/r.

      Davos (stellvertretend vesinnbildlicht) diktiert doch bereits so gut wie alles. Da war die Idee mit Corona in den Stufen 1 bis 3 nur auf dem Papier. Jetzt in der Ausführung befindend (sind aktuell in Stufe 2) ist es der absolute Beweis dafür, wer den Ton angibt. Das was aktuell stattfindet ist deren Baby. Also bitte hören Sie auf mit Floskeln und Extremen. Es geht um Inhalte und nicht den Überbringer. Die Informationen im Übrigen sind frei zugänglich. Sie hätten, wenn Sie die Umstände wirklich wissen wollen würden, diese längst lesen können.

      Mir ist bereits bewusst, dass Stufe 3 kommen wird. Evtl. zählen Sie zu denen die das wissen und die Leute indirekt warnen wollen um so Leben zu retten. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht der Fall ist. Sie sind eher der Typ Erfüllungsgehilfe, die/der brav hechelnd seine Mitmenschen verkauft.

      MfG Ihr, in extremen denkender Sitznachbar

    • Lieber extrem denkender Sitznachbar: Woher nehmen Sie Ihre Gewissheit, dass es im Herbst/Winter nicht wieder zu mehr schweren Krankenverläufen kommen kann? Befähigt Ihr dystopisches Weltbild Sie auch zum Wahrsagen?

      Was Stufe 1, 2 und 3 anbelangt – da fehlt mir leider gerade tatsächlich die Zeit, mich mit Ihnen weiter darüber zu unterhalten. Aber wir kommen bestimmt ein andermal wieder darauf zu sprechen.

    • Ich hoffe Ironie ist Ihnen ein Begriff. Falls Sie überhaupt noch für was empfänglich sind.

      Was den dystopischen Weltbild betrifft:
      Sehen Sie das ist eine Sache der Deutungshoheit.
      Ich halte Ihr Weltbild für sehr dystopisch und vieles spricht dafür, dass Sie in den Genuss kommen werden diese verwirklicht zu sehen. Selbstverständlich immer im Deckmantel des Humanismus, wenn auch in der Realität nur noch in der Sprache und Begrifflichkeiten vorhanden.

      Ich wünsche Freiheit, Selbstbestimmung und geltende Rechte für alle. Ich wünsche keinen Krieg und Selbstermächtigung von wenigen über viele. Ich wünsche, dass es nicht mehr nötig ist, dass in Kommentarspalten Trolle benötigt werden um Narrative am Leben zu erhalten, die keiner Realität standhalten. Ich will eine aufgeklärte selbst denkende Gesellschaft und keine Umerziehungslager in Schulen. Ich will, dass Wissen vermittelt und nicht auf Funktion gedrillt wird. Ich will keine Hamsterräder für 99% der Menschen, nur damit sich wenige an Dekadenz selbst ersticken.
      Ich will, dass Ihre Aufgabe obsolet wird, da Sie ebenfalls wie alle anderen auch, nicht mehr erpressbar sind durch Lohn und Brot.
      Nie wieder sollen wenige über Krieg entscheiden dürfen, egal welcher Art Krieg es auch ist.

      Wenn das für Sie dystopisch ist…

    • Ist doch schön, was Sie wollen. Ihre Ziele finde ich nicht dystopisch. Das "dystopische Weltbild" bezog sich auf Ihren Satz: "Das was gerade vorbereitet wird ist Dystopie vom feinsten meine Liebe.

      Mein letzter Satz war keine Drohung (wieso auch?), ich meinte einfach, dass diese Themen hier auf KenFM sicher noch öfters zur Sprache kommen werden.

    • An den Jemand, von dem wir eigentlich nichts wissen aka Werweißdasschon

      Alles, was Du wünschst, würden wahrscheinlich alle halbwegs empathiebegabten Menschen unterschreiben.

      Die Frage ist nur, warum willst Du so viele Menschen aus diesem Kreis ausschließen?

      Schließlich betrifft es all diejenigen, denen Du ihr Menschsein absprichst, indem Du sie als Trolle herabwürdigst. Es mag Dir nicht gefallen, doch im Moment stellen die von Dir so Bezeichneten immer noch die Mehrheit der Bevölkerung. Eine Mehrheit, die nicht so denkt wie Du. Alles Trolle?

      Ohne religiös zu sein, sage ich:
      Gott sei Dank ist das so! Und: Hoffentlich bleibt es auch noch lange so!

      Wenn ich Dich fragen dürfte: Was wolltest Du mit denen anstellen, die – wie Ania oder ich – Deine Meinung nicht zu 100% teilen? Was möchtest Du mit all den anderen machen, die Deine Heilsvorstellungen ablehnen? Mit diesen Volksfeinden, Untermenschen und Lebensunwerten, wenn Du nur könntest, wie Du wolltest?

      Wenn hier etwas schaurig ist, dann wohl Deine Phantasien. Ein Bruder Deines Geistes, sprach wie Du schon vor langer Zeit davon, keinen Krieg zu wollen … machte dann aber eine kleine Einschränkung.

    • Gee Emme: Er hat geschrieben: „Ich wünsche Freiheit, Selbstbestimmung und geltende Rechte für alle.“ Ich gehe mal davon aus, dass er mit „alle“ auch mich meint, oder andere Menschen, deren Meinung mit seiner nicht übereinstimmt.

    • Hallo Ania: Davon bin ich nicht so ganz überzeugt. Ich kann mich täuschen und bin auch gern bereit, das Prinzip zur Selbstbehauptung anzuerkennen. Demnach wollte ich es meinen Feinden nicht verdenken, wenn sie zu ihrer Rechtfertigung selbst zu unlauteren Mitteln griffen. Niemand muss sich schließlich selbst belasten.

      Doch habe ich schon zu oft in vergleichbarer Weise davon gehört, wie Andersdenkenkende quasi als Nichtmenschen, Nichtvernuftbegabte oder Nichtlebenswerte bezeichnet wurden, um ihnen ein eigenes Selbst abzusprechen.

      Hier endet für mich das Recht zur Selbstverteidigung und beginnt in der Argumentation die Spaltung zwischen wertem und unwertem Leben. Und das ist nichts anderes als faschistisches Gedankengut.

    • Hallo Gee Emme: Hier in so einem Forum kann man aber nur von dem ausgehen, was jemand tatsächlich schreibt, oder? „Troll“ bin ich hier schon zigmal genannt worden, auch sind die Kommentare oft sehr unfreundlich und aggressiv oder auch beleidigend. Aber trotzdem würde ich nun nicht bei jedem, der sich so äußert, faschistisches Gedankengut vermuten.

      Es ist einfach so: Leute mit abweichender Meinung, die hier geltende Grundannahmen und „Wahrheiten“ infrage stellen, werden so lange attackiert, bis sie entweder verbal zurückschlagen und dann gehen, oder sich gleich zurückziehen. Ich finde aber angesichts der gesellschaftlichen Spaltung die Auseinandersetzung wichtig und bin daher bis zu einem gewissen Grad damit einverstanden, eine Angriffsfläche zu bieten. Ich nehme die Reaktionen darauf nicht so persönlich und versuche mich auf die inhaltlichen Argumente zu konzentrieren.

    • @ Gee Emme

      Ich weiß nicht welchen Text Sie gelesen haben, aber projezieren Sie Ihre Freudschen Gedanken nicht in meine Zeilen.

      Nennen Sie doch das Kind bei Namen und reden nicht um den heißen Brei herum. Sie denken (oder hätten gerne), dass ich ein Faschist bzw. ein Nazi sei.
      Obwohl das hier nicht wirklich von Wert ist, versichere ich Ihnen, dass ich das nicht bin. Hätte Sie das geschriebene Aufmerksam gelesen, wäre Ihnen das auch nicht entgangen. Es ist auch beklagenswert wie ständig versucht wird in die 2 politischen Schubladen einzusortieren, damit der Tag Struktur hat. Beide Schubladen sind für mich ohne jede Bedeutung und nur ein erbärmlicher Versuch des Zensurapparats zu spalten. Links und Rechts ist der selbe Haufen und riechen gleich, sind nur anders eingefärbt (evtl. verstehen Sie es so).

      Ich schließe Ania selbstverständlich mit ein. Ich hege auch keinen Groll gegen Ania oder Sie, sondern bemitleide die Art Tätigkeit eher, bzw. kann ich nicht ganz nachvollziehen wieso man sowas freiwillig macht.

      Das Sie gleich zur Stelle sind rundet das Bild aber eher ab und berechtigt mein Mitleid. Dies gilt auch Ihnen.

      Ich beschimpfe Sie nicht als Troll. Es ist eine Berufzbezeichnung (mittlerweile,heutzutage), da ich überzeugt bin, dass Sie diese Funktion ausüben.

      Es ist auch durchaus denkbar, dass Sie bereits über 2 Accounts Selbstunterhaltungen führen, da Sie beide doch sehr komische Vögel sind. Aber das ist jetzt nur Spekulation und führt zu nichts.

      Wenn ich alle schreibe, dann meine ich alle. Das schließt sogar die komischen "Eliten" ein, die ihrerseits sehr wohl faschistisch sind und Nazis vom feinsten. Um das zu sehen müssten Sie selbstverständlich Informationen verarbeiten können ohne Ideologien oder Indoktrination. Da ist bei Ihnen aber Hopfen und Malz verloren, wenn man Ihre Zeilen betrachtet und vor allem die reflexartigen Begrifflichkeiten sieht, die Sie so auspacken.
      Auch das begründet mein Mitleid Ihnen Gegenüber. Sie verschwenden Ihre Lebenszeit mit so einer sinnlosen Kategorisierung.

      Und mit dem falschen 50iger war das gemeint was geschrieben wurde. Nicht so ein Schwachsinn von falscher Prägung und Seltenheitswert, was Sie in einem anderen Beitrag niederschreiben. Pixelverschwendung
      Ich will keinen von Ihnen beleidigen. Falls das so aufgefasst wurde tut es mir Leid.
      Bemitleiden tu ich Sie aber dennoch.

    • @ Ania

      Abweichende Meinungen sind mehr als wünschenswert. Nur so wird eine Disskusionskultur gelebt und so kann auch Information im Entwicklungsprozess bleiben, bzw. sich auch mehren.

      Was Sie beide an den Tag legen ist aber doch keine abweichende Meinung. Es wäre sogar weit hergeholt von einer Meinung zu reden.

      Was Sie an den Tag legen läuft eher ganz nach Drehbuch. Sie sezieren um dann anzugreifen und zu diskreditieren.
      Sie setzen sich mit Informationen nicht außeinander oder diskutieren, sondern wenden immer nur die gleichen Mechanismen an um Ihr Gegenüber auszuspielen. Aber wenns Ihnen Spaß macht.

      Ach ja, diese Täter Opfer umkehr funktioniert immer nur begrenzt und temporär. Nicht so oft anwenden sonst geht es nach hinten los.

    • Hallo Ania, du hast wohl Recht, und ich gebe zu, dass ich etwas zu dick aufgetragen habe. Ich möchte es so nicht wiederholen. Aber den Leuten, die ständig persönliche Angriffe als Argumentationsmittel benutzen, muss klar gemacht werden, dass es auch andersherum geht – im Guten wie im Schlechten. Wie man leider auch dem vorhergehenden Post entnehmen kann: Ohne Herabwürdigung geht es bei dieser Sorte nicht.
      Ich will mir nicht den Mund verbieten lassen oder niedergeschrien werden. Weder hier noch im RL, wo man mittlerweile schon Angst haben muss, körperlich angegriffen zu werden, wenn man es wagt, in der Schlange vor der Supermarktkasse um Abstand zu bitten.

    • Klären Sie mich doch mal Bitte auf was "diese Sorte" ist.

      Ich denke nicht, dass wir uns bereits im Supermarkt begegnet sind und wenn jemand Abstand will (ob wegen Virus oder sonstwas) wird er/sie es sofort bekommen. Das ist meine Erfahrung.
      Stellen Sie Ihre Mitmenschen doch nicht so dar.

    • @Werweißdasschon: Doch, ich setze mich schon mit dem auseinander, was hier geschrieben wird. Und diskutiere meine Sichtweisen auch, Ihnen zum Beispiel habe ich jetzt schon mehrfach geantwortet. Aber ich benenne die Dinge halt so, wie ich sie sehe. Vieles, was hier auf KenFM verbraten wird, hält der kritischen Betrachtung nicht stand. Das können Sie nicht mir anlasten. Und ich mache Sie ja wohl kaum zum Opfer, wenn ich Ihren Sichtweisen oder Annahmen widerspreche.

      Ich mag Verschwörungstheorien nicht, weil sie die Leute vom eigenständigen, auf Fakten basierenden Denken abhalten. Daher argumentiere ich dagegen. Ich fordere Sie heraus, wenn Sie so wollen. Sie müssen sich schon anstrengen, selbst Argumente zu bringen. Ich tue das aber nicht in diskriminierender Absicht. Es geht mir nicht darum, Ihnen ein Etikett aufzukleben. Ich glaube vielmehr an die Emanzipation des Menschen. Ich bin auch kein Troll, sondern jemand, die selbst von wirtschaftlichen Folgen der Pandemiemaßnahmen betroffen ist. Und ich habe nicht immer Zeit, zu antworten, ich muss mich auch um andere Dinge kümmern. Jetzt zum Beispiel eigentlich auch. Trotzdem ist es mir wichtig, Ihnen zu antworten.

    • Mit "diese Sorte" sind beispielsweise Schreiber gemeint, die nicht umhin können, die Beiträge anderer als "Schwachsinn" abzuqualifizieren.

      Ich weiß ja nicht, wo "diese Sorte" wohnhaft ist und es mag nicht überall in der Republik gleich schlimm sein.

      Um ein anderes Beispiel zu geben: Dort, wo ich lebe, staut sich der Straßenverkehr regelmäßig vor Engstellen, weil der Reißverschlussverkehr nicht funktioniert. Um das Problem zu lösen, müssten die Autofahrer gegenseitige Rücksicht nehmen. Sie müssten sich respektieren und einander wenigstens den Vorsprung einer Wagenlänge gönnen.

      Dem aber, der im Vorbeifahren eben noch den Vogel oder Stinkefinger gezeigt hat, dem gönnt man nicht mal das Schwarze unterm Fingernagel. Im täglichen Konkurrenzkampf werden wertschätzendes und großzügiges Verhalten allzu oft falsch interpretiert und als Schwäche gedeutet. Deshalb verlieren alle.

    • @ Ania

      Vorab mus ich zur meiner Schande gestehen, dass mich die "Unterhaltung" amüsiert. Muss wohl eine gewisse Arroganz dabei bei mir entdecken, die mir nicht sonderlich gefällt.

      Aber herausfordernd sind Sie nicht wirklich. Trotzdem vielen Dank, dass Sie Ihre wertvolle Zeit opfern für "meine Unterhaltung" (dass war jetzt wieder Arrogant…mea culpa)

      Sehen Sie die Sache mit "Verschwörungstheorien" hängt von 2 wesentlichen Faktoren ab.
      Zum einen wäre da die Deutungshoheit, die ich Ihnen weiter oben veranschaulicht habe. Bedeutet nichts anderes, dass kein allgemeiner Konsens darüber herrscht was "Verschwörungstheorien" sind und was nicht. Wer die Deutung darüber hat, bestimmt die Diskussion und deren Verlauf. Ein kleines Ungleichgewicht und hat wenig mit Inhaltlichkeit zu tun. Die Menschen meinen nur zu wissen was Verschwörungstheorien seien und was nicht, jedoch zeigt die Realität dass die Kategorisierung von den Medien vorgegeben wird und diese unhinterfragt übernommen wird von den meisten. Keiner stellt sich dabei die Frage ob er nun selber faktenbasiert denkt oder ob überhaupt gedacht wurde und nicht nur eine weitere Manipulation geglückt ist.
      Die andere Sache ist die Informationslage. Wenn Sie schreiben, dass Menschen nicht faktenbasiert denken, dann muss ich fragen wer diese Fakten bestimmt und diese als solche zulässt andere Fakten aber eben nicht, obwohl diese auf den selben wissenschaftlichen Standards basieren und auch außerhalb der Wissenschaft belegbar sind. Nehmen wir als Beispiel die zahllosen Kriege die so in den letzten 20 Jahren verbrochen wurden. Am Anfang war es immer Fakt, dass da ein Diktator ist, der sein Volk aufs gröbste misshandelt oder gar mächtige Massenvernichtungswaffen versteckt. Also hat man angefangen alles in Grund und Boden zu Bomben um die Menschen Demokratie und Freiheit zu bringen. Mittlerweile steht fest, auf Grund von Fakten, dass alles mit Lügen und "Verschwörungstheorien" begründet wurde. Aber es waren doch zu der Zeit Fakten. Diejenigen die das angesprochen haben, wurden als "Verschwörungstheoretiker" beschimpft und denen wurde das faktenbasierte Denken abgesprochen.
      Sie sehen Ihre Grundlage hinkt.
      Mit etwas Selbstreflektion stellen Sie sich evtl. eines Tages die Frage ob Sie wirklich faktenbasiert denken oder doch nur funktionieren wie Sie sollen.

      Wenn Sie Einbußen durch die Maßnahmen erlitten haben, dann sollten Sie doch auch daran interessiert sein zu erfahren ob diese Maßnahmen gerechtfertigt sind. Es kann nämlich evtl. sein, dass wieder ein paar Jahre später sich herausstellt, dass es genu die selben Lügen waren die bereits in der Vergangenheit zigfach aufgetischt wurden, von den selben Akteuren. Dann aber wird keiner mehr um Entschuldigung bitten und es wird kein Hahn mehr danach krähen, so wie bei den oben beschriebenen Kriegen. Es kommt nicht mal ein "Uups" von den Verantwortlichen.

      Aber ich mache mir keine Sorgen um Sie. Im Gegenteil, denke ich eher, dass die Kasse bei Ihnen klingelt, seit dem Sie hier tätig sind.

    • @ Gee Emme

      Und Sie meinen diese Sorte in mir erkannt zu haben. Na dann herzlichen Glückwunsch.

      Wir können hier wirklich lange über die Verhältnisse diskutieren und darüber was genau diesen Konkurrenzkampf ursprünglich befeuert. Doch dann sprengen wir den Rahmen. Kurz gefasst: Ich habe es oben ausgeführt was in Bereich Bildung für zukünftige Generationen wichtig wäre. Damit würde man eine der Ursachen ausmärzen.

      Um es auf den Punkt zu bringen:
      Halten Sie nicht das schlechteste von Ihren Mitmenschen. Versuchen Sie nicht zwangsläufig alle zu kategorisieren und in hässliche Schubladen zu stecken. Dann werden Sie überrascht sein wie liebenswürdig diese sein können und feststellen, dass Ihnen aufeinmal jemand Platz macht beim Einordnen.

      Hier sind Menschen die festgestellt haben, dass ein klares Ungleichgewicht herrscht zwischen der Macht und den "Beherrschten". Sie sehen Missstände die faktenbasiert sind und sich nicht leugnen lassen. Sie sehen, dass Lügen mittlerweile in den Medien und Politik Tagesgeschäft ist. Sie sehen, dass ein Weg eingeschlagen wurde, die in einer dystopischen Zukunft endet, die kein Mensch jemals haben wollen würde, hätte er die Wahl. Sie sehen, dass bereits in der Vergangenheit massiv gelogen wurde und das gesamte heute geltende Weltbild vom "Wertewesten" in tausend kleine Teile zerfällt.
      Und Sie beide verschwenden all Ihre wertvolle Zeit und Energie dem zu entgegnen, dass alles gut ist. Das die vergangenen Lügen nicht stattfanden oder diese keine Auswirkung auf heutige Ereignisse haben. Sie wollen den Leuten weißmachen nicht selber faktenbasiert zu denken und alles schlucken sollen, was Ihnen tagtäglich präsentiert wird, da sie ansonsten "Verschwörungstheoretiker" sind oder ein dystopisches Weltbild haben. Sie wollen den Leuten erklären welche Fakten "zugelassen" sind und welche nicht. Sie wollen tatsächlich was?

      Da wären wir wieder am Anfang: Was wollen Sie eigentlich?

      Verstanden habe ich es immer noch nicht.

    • @Werweißdasschon: Schön, dass meine Kommentare bei Ihnen zur guten Laune beitragen. Und Sorgen um meine wirtschaftliche Existenz brauchen Sie sich nicht zu machen – reicht ja, wenn ich das tue. Aber: „Genau die selben Lügen, die bereits in der Vergangenheit zigfach aufgetischt wurden, von den selben Akteuren“ – das ist ja nun genau wieder Verschwörungstheorie!

      Nur weil die USA und ihre militärischen Verbündeten einst Krieg gegen den Irak geführt haben, mit der Lüge, Saddam Hussein besitze Massenvernichtungswaffen, muss es keine Lüge sein, wenn die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 zur Pandemie erklärt. Es besteht dazwischen keinerlei kausaler Zusammenhang. Und die Fakten – über eine Million Tote, nicht im Zusammenhang eines Krieges, sondern der Pandemie – sprechen klar eine andere Sprache. Kommen Sie mir bitte jetzt nicht damit, die Todesstatistiken wäre alle gefälscht. Das ist faktisch unmöglich. Kein Mensch mit gesundem Menschenverstand glaubt sowas.

    • @ Werweißdasschon: Aber Hallo! Das ist brillant! Wär ich nicht drauf gekommen.

      Ich darf Sie kurz zitieren:
      "Die Menschen meinen nur zu wissen was Verschwörungstheorien seien und was nicht, jedoch zeigt die Realität dass die Kategorisierung von den Medien vorgegeben wird und diese unhinterfragt übernommen wird von den meisten. Keiner stellt sich dabei die Frage ob er nun selber faktenbasiert denkt oder ob überhaupt gedacht wurde und nicht nur eine weitere Manipulation geglückt ist."

      Wenn ich Sie richtig verstehe, bedeutet dies doch auch: Wer etwas unhinterfragt übernimmt, wird sich einfach nicht die Mühe gemacht haben wollen, sich dazu Fragen zu stellen, oder? So jemand ist einfach bequem. Er stellt die Frage einfach nicht, "ob er nun selber faktenbasiert denkt oder ob überhaupt gedacht wurde und nicht nur eine weitere Manipulation geglückt ist." Welchen Grund sollte er auch sonst haben, etwas unhinterfragt zu übernehmen? Sie werden mir sicher zustimmen, dass es dabei überhaupt keine Rolle spielt, ob die Frage auf Grundlage von Fakten oder Träumen NICHT gestellt wird.

      Ich hätte Sie übrigens nie der Arroganz verdächtigt. Wer, wenn nicht Sie könnte befähigter sein, Ihre Fähigkeiten entsprechend der Wirklichkeit einzuordnen. Wer solchermaßen faktenbasiert denkt, wie Sie das so eindrucksvoll immer wieder darlegen, hat den Zenit seines Geistes erreicht. Um arrogant sein zu können, müssten sie ja so tun, als könne darüber hinaus etwas vorstellbar sein. Nein, arrogant ist das sicher nicht. Sie hatten daher auch gar keinen Grund, sich zu entschuldigen; das "Mea culpa" also gar nicht nötig.

    • Hallo Ania

      Man braucht nicht den "gesunden" Menschenverstand zu bemühen sobald man sich etwas mit Gechichte befasst. Im Bereich Lügen geht so einiges. Und klar ist es auch möglich, es wurde bereits gemacht und es wird auch in Zukunft geschehen.
      Was die WHO alles verbrochen hat, noch bevor die Covid Aktion losgetreten wurde, darüber könnte man hier ganze Seiten füllen. Erst letztens gab es einen Beitrag darüber, dass diese erst jüngst erneut, am Rande und unbemerkt von den Massen, einen häftigen Impfskandal hingekriegt haben. Kinderlähmung wurde wie immer in Drittweltland losgetreten durch die tollen Impfstoffe, die es eigentlich beseitigen sollten, laut tollen Versprechungen von…(wem wohl?). Aber solche und andere Schandtaten sind schnell vergessen, bzw. werden gar nicht erst aufgenommen als Information in Ihrer Welt. Es wurde ja auch nicht auf den bekannten Sendern gebracht, daher kann es nur eine Verschwörungstheorie sein.
      Das die Ganze Situation nachgewiesenermaßen geplant, vorbereitet und geübt wurde ist Ihnen selbstverständlich auch entgangen. Selbst in den Übungen und auf den Reißbrettern wurde bereits das Corona Virus als Mittel zum Zweck gewählt.
      Und wieder bringen Sie die weltweiten Todeszahlen. Das bringen Sie immer früher oder später bei jeder Diskussion egal mit wem. Doch steht diese Zahl nie in Relation. Es wird immer in den Raum geschmissen von Ihnen (selbstverständlich in der gleichen Form auch von den Medien) um einen bestimmten Effekt zu erreichen. Je höher die Zahl desto besser der Effekt.
      Zum einen wäre es sinnvoll die Sterbezahlen der vergangenen Jahre mit heranzuziehen, wenn sie schon faktenbasiertes Denken oder Fakten als Basis doch so sehr schätzen. Zweitens wäre es evtl. Sinnvoll darauf hinzuweisen, dass selbst die WHO und andere Institutionen nicht so frech sind zu behaupten, dass es sich dabei ausschließlich um Corona Opfer handelt. Das können die auch gar nicht, da bei 99,9% keine Obduktion gemacht wurde. (Wie passend). Aber Sie können, im Gegensatz zur WHO, RKI, Joh Hopkins und anderen korrupten Läden, hier felsenfest mit einer Million Coronatoten auftrumpfen und haben die Fakten dazu? Ist das faktenbasiertes Denken?
      Wenn es das ist, dann muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich wohl nicht dazu befähigt bin so zu denken. Da fehlt mir wohl ein Gen dazu. Naja evtl. kriege ich es ja durch den tollen Gates Impfstoff nachgereicht 🙂

      Ach die kausalen Zusammenhänge. Auch hier wäre etwas Geschichtskenntnis von Vorteil.
      Ich habe nicht nur vom Irakkrieg geredet, sondern von den Kriegen der letzten 20 Jahre (und das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Übels). Jeder Krieg der in diesem Zeitraum geführt wurde hatte einen kausalen Zusammenhang. Geopolitik ist so eine Sache. Da kann man nicht einfach eine Situation herauspicken und keinen Kontext herstellen, denn dann ist das Gesamtbild verfälscht bzw. nicht erkennbar. (Ich kann nicht die Ecke eines Bildes betrachten und dann Aussagen über die Darstellung des gesamten Bildes treffen)
      Selbstverständlich gibt es Zusammenhänge von der Kronenaktion bis zum Irakkrieg zurück. Aber da Sie weder die Zusammenhänge zwischen den Ganzen anderen Kriegen sehen, noch irgendein Zusammenhang der oben geschilderten Punkte, wird es wohl schwer es Ihnen zu erklären.
      Und seien wir mal ehrlich an dieser Stelle:
      Sie wollen es doch gar nicht wissen!

    • Die am Anfang gestellte Frage ist aber nachwievor unbeantwortet. So viele Pixel und Platz verschwendet für alle Leser die über diesen Beitrag noch stolpern (wahrscheinlich nur noch wir) und dennoch keine Antwort.
      Aber wer nicht will der hat schon. Trotzdem noch einen schönen Tag an euch/dich oder was auch immer 🙂

    • @Werweißdasschon: Danke für Ihre Ausführungen. Ich bestehe nicht auf einer Million Coronatoten, es können auch 800.000 sein oder vielleicht 1.200.000. Aber wie auch immer, sind es jedenfalls so viele Tote, dass sich eindeutig sagen lässt: Es ist eine echte Pandemie und nicht eine Inszenierung irgendwelcher Eliten. Und welchen Krieg auch immer Sie meinen – die WHO hat noch nie einen geführt. Sie hat sich seit dem grenzüberschreitenden Ausbruch von SARS 2002/2003 und dann Ebola 2014/15 auf eine Pandemie vorberietet, doch das ist ja auch die Aufgabe einer Weltgesundheitsorganisation. Es hat nichts mit irgendwelchen geheimen Plänen und Absichten zu tun.

      Aber ich denke auch: Sie wollen das nicht wissen. Und jetzt fangen Sie schon damit an, Gee Emme wäre mein anderes Ego. Könnte es sein, dass Sie doppelt sehen und etwas verzerrt? Vielleicht ein Gläschen zu viel? Eventuell können Sie Ihre Verschwörungstheorien in nüchternem Zustand nicht ertragen? 😉 😊 Also dann Prost, einen schönen Abend noch, man sieht sich an anderer Stelle in diesem so wunderbar faktenbasierten Forum… Ania

    • Hallo Ania,

      wieviele Tote auf welchem Territorium und in welchem Zeitraum braucht es denn um die jüngst ergriffenen Maßnahmen zu rechtfertigen?

      Ania: "…sind es jedenfalls so viele Tote, dass sich eindeutig sagen lässt: Es ist eine echte Pandemie und nicht eine Inszenierung"

    • Ach Ania nun so. Ich muss gestehen das entäuscht mich etwas. Ich habe Ihnen mehr zugetraut.
      Aber es war ein langer Tag und Sie sind nur etwas aus der Form. Oder Sie haben ihre Motivation verloren?

      Nein ich steh nicht auf Alkohol. Gibt mir nichts und ich übergebe mich zu leicht also verzichte ich lieber.
      Aber was für ein Aufstieg. Am anfang war ich noch ein Nazi und nun Alkoholiker. Und ich bin beleidigend ja? 🙂

      Nun aber wieder zum Thema nach so viel Spaß.

      Die anderen Argumente sind auch bereits bekannt (haben SIe des öfteren schon geschrieben nur die Zahl wird immer nach jedem Post nach oben korrigiert.

      Soll ich jetzt ausführen wie Epidemiologen mit solchen Zahlen umgehen?
      Zuerst werden die vergangenen Jahre herangezogen als Richtwert (mindestens 5 Jahre besser 50) und man bewertet auf dieser Grundlage. Man misst Schwankungen und andere "Unstimmigkeiten". Selbstverständlich spielen hier auch noch andere Faktoren eine Rolle. Die genaue Vorgehensweise kann leicht in Erfahrung gebracht werden.
      Ihre Zahl wird auf dieser Basis und faktisch da leicht abstinken und das trotz der vielen schrecklichen Dinge die außerhalb Ihrer Coronawelt so passieren.
      Eine Lüge ist wie oben schon beschrieben leicht zu platzieren in der Masse. Es darf nur nicht zu Plump sein muss aber auch nicht zu kompliziert sein. Vielschichtigkeit ist von Vorteil. Auch das ist leicht in Erfahrung zu bringen. Das haben genug Psychologen schon besser beschrieben.

      Das diese Kommentarsektion (Forum ist was anderes) "Faktenbasiert" sein soll, habe ich nie geschrieben. Dennoch sind die Inhalte Interressant und der Informationsghalt hier ist größer als in vielen anderen Bereichen.

      Noch einen schönen Abend

    • Hallo Alcedo,

      die jetzt hierzulande ergriffenen Maßnahmen erklären sich einfach daraus, dass das Virus noch da ist und bald die eigentliche Grippesaison anbricht. Niemand vermag zu sagen, ob es dann zu einer zweiten Corona-Welle kommen wird oder nicht. Es weiß auch keiner so genau, warum die erste Welle der schweren Fälle zum Stillstand gekommen ist. Durch die Abstandsregelung? Durch das Maskentragen? Durch das sommerliche Wetter und den Aufenthalt im Freien? Dadurch, dass die Risikogruppen sich selbst besser schützen? Hat das Virus sich besser an den menschlichen Wirt angepasst und ist dadurch weniger gefährlich geworden? Warum sterben hier kaum noch Menschen, während die Todeszahlen zum Beispiel in den USA kontinuierlich weiter steigen? Warum gibt es dort fünfeinhalb Mal so viele Tote wie hier? Warum so viele Tote in Indien, während Afrika entgegen den anfänglichen Erwartungen ziemlich verschont blieb?

      Vieles ist unklar, man weiß nicht wirklich die Antworten. Niemand kann sagen, was in den nächsten Monaten sein wird. Alle hoffen, dass wir gut durch den Winter kommen, ohne dass die Restaurants und Geschäfte wieder schließen müssen und das gesellschaftliche Leben wieder lahmgelegt wird. Dafür sind die meisten Leute bereit, Vorsichtsmaßnahmen in Kauf zu nehmen.

    • Ach Werweißdasschon, es tut mir wirklich leid, dass ich Sie enttäuscht habe. Aber ja, es war echt ein anstrengender Tag… Ein Gläschen könnte ich jetzt auch vertragen…

      Und Gee Emme: Sind Sie noch da? Ihnen auch einen schönen Abend!

    • Ania, ich hatte eine kleine einfache Frage,
      aber Sie antworten mit… ich weiß gar nix, wo ist mein starker Papa oo !
      hihi ,, hilflos

    • an Ania:
      Nein, mein Verhältnis Ihnen gegenüber ist eher amüsiert.

      Zitat Ania
      "Niemand vermag zu sagen, … Es weiß auch keiner so genau, …
      Vieles ist unklar, …"

      Ja, ja, lesen bildet. Aber eben nur, wenn man möchte.

    • Tja, Alcedo, es stellen sich viele offene Fragen. Außer natürlich, wenn man es so macht wie Sie seit Beginn der Pandemie: Diese einfach für nicht existent erklären, das Virus für nicht gefährlich erklären, andere Menschen nicht schützen, und das dann zum Freiheitskampf erklären.

      Was haben Sie denn gelesen, außer Wodarg und Texten in den alternativen Medien, die obige „Wahrheiten“ propagieren?

    • Hallo Anja, wenn die einfachen offenen Fragen tatsächlich unbeantwortbar wären, dürften wir uns nicht Wissenschaftsstandort nennen.

      Aber ich hatte Sie doch nur gebeten, eine einfache Frage zu beantworten, die Ihr immerwiederkehrendes Argument begründet. Hier noch einmal, falls sie in Vergessenheit geriet:
      Wieviele Tote auf welchem Territorium und in welchem Zeitraum braucht es denn um die jüngst ergriffenen Maßnahmen zu rechtfertigen?

      Ania: "…sind es jedenfalls so viele Tote, dass sich eindeutig sagen lässt: Es ist eine echte Pandemie und nicht eine Inszenierung"

    • Also die Frage ist tatsächlich ernst gemeint? Ich fass es nicht!
      Es sind gewiss nicht die Covid-Toten, die zur Rechtfertigung von irgendetwas herangezogen werden müssten. Es geht vor allem darum, eine unkontrollierbare Ausbreitung des Virus zu verhindern. Sollte dies geschehen, würde unser Gesundheitssystem schnell an seine Grenzen stoßen. Dr. Bhakdi meint zwar, Szenarien wie in Italien oder Spanien seien hierzulande, aufgrund des besseren Gesundheitswesens nicht realistisch, doch woher will er das wissen? Er hielt es noch nicht einmal für notwendig, seine These zu begründen. Überall auf der Welt ist vergleichbares, wie in den beiden Ländern geschehen. Sind die Toten in New York und anderswo schon vergessen? In dem Moment, in dem die Infektionsraten exponentiell ansteigen, nehmen die schweren Krankheitsverläufe im gleichen Verhältnis zu. Ich wollte dann nicht der Mediziner sein, der darüber entscheiden müsste, wer versorgt wird und wer nicht.

      Hallo Ania, danke für den gestrigen Gruß zur Nacht. Ich war mit anderen Dingen beschäftigt und konnte daher nicht mehr antworten.

    • @ Ania

      Immer die gleichen Sätze, die Toten beklagen und auf ein anderes Land (frei nach Wahl) hinweisen.

      Wissen Sie es starben auch schon vor Corona Menschen. Es sterben nachwievor Menschen außerhalb des Corona Universums. War kein Grund bisher Grundgesetze auszuhebeln und "Türen aufzustoßen" die nie wieder geschlossen werden.
      Es ist nun genug Zeit vergangen und Ihre Zahlen und Bilder wurden doch bereits wiederlegt oder relativiert.
      Sie müssen sich schon etwas anstrengen sonst wird es Durchschaubar.

      Nach dem Lehrbuch der Propaganda, wird durch Wiederholung, jede Lüge zur Wahrheit. Aber das stimmt nicht ganz. Es wird nur zur Gewohnheit aber niemals zur Wahrheit.
      Gewohnheit ist nur ein temporärer Zustand, auch wenn ein hilfreiches Instrument.

    • Hallo Werweißdasschon,
      Es ist mir nicht klar, warum Du Dich angesprochen fühlst; es sei denn, Du bist identisch mit dem Nick, der hier den Namen Alcedo führt. Ganz so, so wie Du es umgekehrt bei Ania und mir vermutest.

      Du siehst, Beschuldigungen dieser Art führen uns nicht wirklich weiter.

      Ein Leser dieser fruchtlosen Auseinandersetzung könnte, Deiner Logik folgend, vielleicht sogar auf die Idee kommen, all die hier scheinbar widerstreitenden Charaktere entsprüngen, bei näherer Betrachtung, einzig und allein der Phantasie von Ken Jebsen, der damit seinem Publikum ein möglichst realitätsnahes Veschwörungsszenario bieten möchte. Aber wer weiß das schon?

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/alcedo/' rel='nofollow'>@Alcedo</a>, Wissenschaft bedeutet doch nicht, auf alle Fragen sofort eine Antwort zu haben. Wozu gäbe es sonst die wissenschaftliche Forschung?

      Aber um Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zu geben: Bei einer globalen Pandemie mit bisher (plus-minus) knapp 1.010.000 Toten braucht es auf keinem Territorium Tote, um Maßnahmen zu rechtfertigen. Es handelt sich dabei ja um Vorsichtsmaßnahmen, damit es möglichst nicht zu weiteren Toten kommt. Es sei denn, das Virus wäre definitiv verschwunden oder hätte sich soweit an seinen menschlichen Wirt angepasst, dass es bewiesenermaßen keine Gefahr mehr darstellt. Aber das ist nicht der Fall. Es gibt lediglich die Tatsache, dass zwar die Infektionszahlen hierzulande wieder gestiegen sind, nicht jedoch die Zahl der Intensivpatienten oder der Corona-Todesfälle. Woran das aber liegt, dazu gibt es viele Vermutungen und offene Fragen – wie schon zuvor erwähnt. Sicher ist hingegen, dass der Herbst-Winter und die Grippesaison vor der Tür stehen.

      @Werweißdasschon: Ja, es starben auch schon vor Corona Menschen. Und es sterben nach wie vor Menschen außerhalb des Corona Universums. Aber nicht an ansteckenden Krankheiten, gegen die es keine Therapie, kein Gegenmittel, keine Impfung gibt. Die häufigsten Todesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs, aber für diese Krankheiten gibt es diverse Präventions- und Behandlungsprogramme sowie Medikamente. Und viele Corona-Maßnahmen wurden bereits wieder rückgängig gemacht, also woher wollen Sie wissen, dass da „Türen aufgestoßen“ werden, die nie wieder geschlossen werden?

      @Gee Emme: Freut mich, dass Sie wieder da sind! Die Toten von Italien, Spanien, New York sind in der Bevölkerung nicht vergessen, wie mir immer wieder Unterhaltungen zeigen. Die sind nur in den alternativen Medien vergessen bzw. wurden zur Kenntnis genommen. Ebenso wenig wie die jeden Tag um einige Tausend ansteigende Zahl der Corona-Todesfälle weltweit. Es wird zwar dauernd von Mainstream-Lügenpresse geredet, aber dieses Leugnen ist auch eine Form der Lüge und der Täuschung… die mich sehr empört. Auf der anderen Seite: „In dem Moment, in dem die Infektionsraten exponentiell ansteigen, nehmen die schweren Krankheitsverläufe im gleichen Verhältnis zu“ – das traf im April zu. Aber trifft es jetzt noch zu? Ein Anstieg der schweren Krankheitsverläufe ist ja derzeit trotz steigender Infektionszahlen nicht zu beobachten…

      Mit dieser Frage verabschiede ich mich, denn ich bin kaputt von einem langen Tag. Falls jemand was schreibt, antworte ich morgen in dieser netten kleinen Runde…

      Ania

    • an Gee Emme:
      Natürlich war die Frage ernstgemeint und an Ania gerichtet, ist immerhin ihr Hauptargument.
      Sie lautete:

      Wieviele Tote auf welchem Territorium und in welchem Zeitraum braucht es denn um die jüngst ergriffenen Maßnahmen zu rechtfertigen?

      Ania: "…sind es jedenfalls so viele Tote, dass sich eindeutig sagen lässt: Es ist eine echte Pandemie und nicht eine Inszenierung"

      Sie haben die Frage auch nicht beantwortet, stattdessen die Propagandalüge repetiert, " Infektionsraten exponentiell ansteigen, nehmen die schweren Krankheitsverläufe im gleichen Verhältnis zu."
      Nö, Infektionsraten haben absolut gar nix mit Krankheit zu tun. PCR-Tests taugen nicht um Infektionen anzuzeigen.

    • Wer das tatsächlich bis hier runter gelesen hat, hatte wohl wie zumindest etliche der Beteiligten gerade nichts Sinnvolles zu tun 😉

    • Es wäre schön, man ergriffe Vorsichtsmaßnahmen gegen den Hunger. Das ist sehr viel leichter zu bewerkstelligen, rettet sehr viel mehr Menschen, gehörte ebenfalls in den Aufgabenbereich einer nicht korrupten WHO, wird von der überwiegenden Menschheitsmehrheit begrüßt und gelingt völlig ohne Zwang!

      Ich zumindest bin kein Phantasieanteil, die Forumstexte sind mir mittlerweile ein wenig kurz, mit steigender Konzentrationsfähigkeit muß ich mich mal wieder an normallange Aussagen wagen und fordere daher hier künftig weniger Aufmerksamkeit ein.

      Zur Ausgewogenheit wünsche ich einen schönen Tag, werweißdasschon.

      Interessant fand ich heut "Die Arroganz des Menschen" von Kai Stuht oder direkt die darin besprochene Arte Sendung "Eine überschätzte Spezies".
      https://www.youtube.com/watch?v=nLEtkmVUMfU

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/alcedo/' rel='nofollow'>@Alcedo</a>: PCR-Tests zeigen an, ob jemand genetisches Material des Virus in sich trägt, also mit dem Virus infiziert ist. Allerdings nicht, ob er oder sie ansteckend ist, denn dazu gehört eine ausreichend große Viruslast. Und auch nicht, ob er oder sie an Covid-19 erkranken wird.

      Sie schrieben auch:
      „Es wäre schön, man ergriffe Vorsichtsmaßnahmen gegen den Hunger. Das ist sehr viel leichter zu bewerkstelligen, rettet sehr viel mehr Menschen, gehörte ebenfalls in den Aufgabenbereich einer nicht korrupten WHO, wird von der überwiegenden Menschheitsmehrheit begrüßt und gelingt völlig ohne Zwang!“

      Ja, es wäre schön, man ergriffe Vorsichtsmaßnahmen gegen den Hunger. Das ist nun allerdings nicht Aufgabe der Weltgesundheitsorganisation, sondern würde in den Aufgabenbereich der Welternährungsorganisation FAO fallen. Nur kann die es überhaupt nicht leisten, den Hunger in der Welt abzuschaffen, denn dazu bräuchte es eine globale Umverteilung. Die Konzentration von Reichtum in den Händen weniger müsste beendet und die Nahrungsmittelproduktion global so gestaltet werden, dass die Nahrungsmittel zuallererst den Menschen in den Ländern zugutekommen, die sie produzieren, statt hierher transportiert zu werden. Der Klimawandel müsste gestoppt werden, der Überschwemmungen, Dürren und Extremwetterereignisse hervorbringt, welche die Ernten zerstören. Kriege müssten aufhören. Die Menschen bräuchten Zugang zu gesunder Ernährung statt zu Mangelernährung, bei der wichtige Nährstoffe fehlen. Mangelernährung ist zum Beispiel in Mexiko ein großes Problem; dort gibt es jetzt auch mehr als 77.000 Tote im Zusammenhang mit Corona und eine Covid-19-Sterblichkeitsrate von 10,5 Prozent – die höchste aller Länder…

      Jedenfalls ist die Beseitigung von Hunger und Armut nicht mit einem Impfstoff oder ein paar simplen Maßnahmen zu leisten. Und vielleicht könnte man den dazu notwendigen Bewusstseinswandel bei sich selbst anfangen, etwa indem man sich klarmacht, dass viele Menschen dieser Erde an Wasser- und Nahrungsmittelknappheit sowie chronischem Hunger leiden. Während hier die Regale der Supermärkte auch in der Corona-Krise gut gefüllt sind. Dann relativiert sich vielleicht doch das Riesendrama, das es für Maskenverweigerer bedeutet, wenn sie ein- oder zweimal in der Woche einen Mund-Nasenschutz anlegen müssen, um in einem dieser gut gefüllten Läden einzukaufen…

    • Die von Google und anderen veröffentlichten Fallzahlen sind mit Vorsicht zu genießen. Diesen Zahlen zufolge gäbe es Stand heute in Bangladesch bei 363.479 Infizierten lediglich 5.251 Todesfälle. In Deutschland seien hingegen bei 292.911 deutlich weniger Infizierten mit 9.571 erheblich mehr Tote zu beklagen.

      Es ist schon schwierig genug, die genauen Fallzahlen innerhalb der Regionen eines Landes nach denselben Kriterien zu erfassen; wir wissen im Allgemeinen noch weniger über die in anderen Ländern angewandte Methodik.

      Warum die Zahlen, wenn nicht, um Vergleiche anzustellen? Aber dann wird es völlig verwirrend. Zwei Beispiele mit Zahlen von gestern sollen dies verdeutlichen:

      Die USA kämen nach der Berechnung des Infizierten-Verstorbenen-Anteils mit einer Infektionszahl von 7219821 und 205859 Todesfällen auf einen relativ günstigen Wert von 2,85%. Deutschland im Gegensatz dazu müsste sich mit einer schlechten 3,29% begnügen.

      Zieht man jedoch die Bevölkerungszahl zur Berechnung heran ergibt sich ein ganz anderes Bild: Deutschland hat derzeit 82,9 Mio. Einwohner, 290466 bestätigte Corona-Fälle mit 9556 daran Verstorbenen. Aus diesen Zahlen ergibt sich eine Corona-bedingte Sterblichkeitsrate von 0,0115%. Für die USA betrüge sie so gerechnet mit 0,0629% mehr als das fünffache!

      Abgesehen davon, dass die Zahlenspiele nutzlos sind, solange die Pandemie andauert, und wir selbst in Deutschland noch weit davon entfernt sind, die gesamte Bevölkerung getestet zu haben, zeigen die Beispiele nur, wie durch eine geschickte Arithmetik sowohl das eine als auch das andere bewiesen werden kann.

      Nicht, dass ich missverstanden werde: Ich bezweifle nicht, dass die medizinische Situation in weniger entwickelten Ländern durch Corona in einigen Fällen dramatische Formen angenommen hat. Viele Menschen dort sind durch Corona-Maßnahmen jeglicher Möglichkeit beraubt worden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen; wer kann ausschließen, dass diese Menschen verhungert sind, bevor sie das Virus getötet hat. Sie werden nie in einer Corona-Statistik auftauchen.

    • Prozentzahlen können ja manchmal, weil so abstrakt, fast ein wenig menschenverachtend sein. Nehmen wir also die Werte aus den Beispielen und multiplizieren sie mit dem Faktor Tausend. Dann würden wir erfahren, dass in Deutschland auf 100.000 Einwohner gerechnet zwischen 11 und 12, in den USA dagegen etwa 63 Menschen sterben.

    • Bezüglich der Infiziertenzahlen kann ich mich nur wiederholen: Der PCR-Test ist ein Reinraumtest, nicht in der Lage Infektionen zu diagnostizieren. Es ergibt daher keinen Sinn, die an covid19 Verstorbenen mit denen durch den PCR-Test mit einer im covid19 enthaltenen RNA Sequenz infizierten in Verbindung zu setzen.

      Der PCR-Test hätte sinnvoll sein können ganz, ganz zu Anfang. Wenn wirklich eine enorm tödliche Krankheit wie die Pest im Mittelalter ausgebrochen wäre und er als Indiz! herangezogen worden wäre für Vorsichtsmaßnahmen.
      All das ist nicht geschehen und liegtnicht vor, wir sehen ein absurdes Theater.

    • Ania da sind wir uns ja mal in Teilen einig. Nicht sehr sinnvoll, die Arbeitsfelder zu kleinteilig aufzusplitten, das bläht nur den Verwaltungsapparat und verhindert sinnvolle Kooperation. ausreichende Ernährung gewährleistet ein gutes Immunsystem und verhindert so zahlreiche Erkrankungen.

      Ja, ich habe meine persönlichen Konsequenzen gezogen – ich betrete keine Läden die von mir Stoffetzen sehen wollen
      – Die Einübung sinnfreien Gehorsams war immer Kriegsvorbereitung –
      Ich konsumiere so gut wie nichts mehr, kaufe direkt vom Erzeuger bzw gebraucht. Hin und wieder bestelle ich auch, wenn nicht anders möglich.

    • @ Alcedo: Entschuldige bitte, doch den folgenden Satz versteh ich nicht.
      "Es ergibt daher keinen Sinn, die an covid19 Verstorbenen mit denen durch den PCR-Test mit einer im covid19 enthaltenen RNA-Sequenz infizierten in Verbindung zu setzen."

      Vielleicht komme ich dem mit meinem Übersetzungsversuch dem nahe?
      "Es macht daher keinen Sinn, diejenigen, die an covid19 gestorben sind, mit denjenigen in Verbindung zu bringen, die durch den PCR-Test mit einer in covid19 enthaltenen RNA-Sequenz infiziert wurden."

      Falls ich mich irre, könntest Du bitte versuchen, es so auszudrücken, dass auch ich es verstehen kann?

    • Hallo Gee Emme: Ja, es gibt nicht „die“ Tödlichkeit des Virus, sondern die ist von Land zu Land verschieden und hängt von vielen Faktoren ab, auf die das Virus trifft: Altersstruktur, Sozialstrukturen, Gesundheitssystem, Sozialsysteme, allgemeiner Gesundheits- und Ernährungszustand, Bevölkerungsdichte, Klima, Umweltgifte, Grad der Luftverschmutzung, und natürlich die getroffenen Maßnahmen gegen Corona – um nur ein paar Faktoren zu nennen…

      Deswegen lässt sich meines Erachtens auch nicht einfach eine Formel aufstellen, wonach X Infektionen Y schwere Krankheitsverläufe ergeben… oder voraussagen, wie die Pandemie sich genau weiterentwickeln wird…

    • Hallo Alcedo: Dass PCR-Tests grundsätzlich nicht in der Lage wären, festzustellen, ob jemand mit dem Corona-Virus infiziert ist, ist eine Mär der sozialen Medien. PCR-Tests werden in allen Ländern von Medizinern und in Laboren verwendet. Und: Wenn man in der Lage ist, anhand der DNA eines Menschen nicht nur dessen Geschlecht, sondern auch die Augen-, Haar- und Hautfarbe, das Alter und sogar (was bislang noch nicht erlaubt ist) die "bio-geographische" Herkunft zu bestimmen, also ob jemand zum Beispiel genetisch aus Asien oder Mitteleuropa stammt – da kann es kein Problem sein, anhand der RNA eines Virus zu ermitteln, ob jemand ein bestimmtes Virus in sich trägt…

      „Die Einübung sinnfreien Gehorsams war immer Kriegsvorbereitung“ – das assoziieren Sie mit dem Maskentragen. Okay. Aber andere Menschen finden gerade die Maskenverweigerung während einer Pandemie sinnfrei.

      Mich würde interessieren: Von welchen Kriegen sprechen Sie? Seit 1945 sind nur Bundeswehrsoldaten oder bestimmte Kampftruppen an Kriegen beteiligt gewesen. Und im Nazi-Deutschland wurden die Leute nicht auf „sinnfreien Gehorsam“ gedrillt, sondern zur Begeisterung für Angriffskriege, Völker- und Judenmord aufgestachelt. Dafür nutzte die NS-Propaganda den Mythos der „jüdischen Weltverschwörung“ und des „reichen Juden“. Dazu R.N. Coudenhove-Kalergis schon 1935, also noch vor dem Zweiten Weltkrieg:

      „Zunächst schuf dieser allgemeine Neid der vielen Armen und Verarmten gegen die wenigen Reichen und Neureichen nach dem Krieg die sozialistisch-kommunistische Welle. Bald aber erkannten die Führer der Rechten, gegen die sich diese Welle richtete, dass für sie die Möglichkeit bestand, diesem Volkszorn die entgegen gesetzte Richtung zu geben; so leiteten sie den allgemeinen Hass und Neid gegen die Reichen in einen besonderen Hass und Neid um gegen die reichen Juden.“

      Ich sehe heute keine Vorbereitung auf einen Angriffskrieg, schon aber die Möglichkeit eines Krieges im Inneren. Und da mischen die alternativen Medien kräftig mit, indem sie den Volkszorn gegen das „Merkel-Regime“ und die „Eliten-Weltverschwörung“ immer wieder anfachen. Dieser Zorn entlädt sich in den täglichen Fluten von Hasskommentaren. Bislang.

    • Ich weiß nicht ob das stimmt. Ich lese in den Alternativen (ich glaube, nur kenFm pflegt eine eigene Kommentarspalte?) ziemlich wenig Haß.

      Wegen der Maske kann man allerlei empfinden, Tatsache bleibt, daß die Maske nicht schützt gegen Viren und das sie noch nie lange getragen werden sollte sondern nach 20-30min entsorgt.

      Wer sich so ein Ding freiwillig ins Gesicht hängt, kann sich selbst nicht leiden und will sich daher am Liebsten verstecken.. ist die freundlichste Erklärung, die mir einfällt.
      Wer ernsthaft behauptet, daß wäre ein Virenschutz hat einen ander Waffel.

      Zum PCR-Test – wir wissen nie, ob der 2te, entscheidende Testdurchgang wirklich durchgeführt wurde. Oft erfahren wir, daß nur der erste Testdurchgang gemacht wird und der stellt lediglich eine kleine Sequenzüberschneidung dar. Ganz zu schweigen, ob es sich nicht vielleicht um längst totes Zellmaterial handelt…

      Jetzt habe ich mich ordentlich wiederholt, ich verabschiede mich aus der Runde.

    • Alcedo, einen schönen Menschen kann nichts entstellen! 😊

      Lange tragen kann ich die Maske aber auch nicht, und ob sie wirklich schützt oder nicht… keine Ahnung. Vielleicht ist es ja eher sowas wie Knoblauch gegen Vampire. Aber wenn man dran glaubt, stärkt das bestimmt die Abwehrkräfte. Und da nun mit Herbstbeginn erste niesende Menschen die U-Bahn bevölkern, bin ich doch manchmal recht froh über den Mund-Nasen-Schutz.

  7. Danke für den klugen und informativen Artikel, vor allen Dingen, weil er gespickt ist mit Informationen, die nicht so offenkundig zur Verfügung stehen. Die Diagnose ist glasklar und stimmt, aber die Beantwortung der Frage, ob es Sinn macht, sich der "Entwicklung, dem Fortschritt" entgegen zu stellen, die steht aus.

    • "… ob es Sinn macht, sich der "Entwicklung, dem Fortschritt" entgegen zu stellen,"

      Hm, wolfcgn, ein immerhin diskutabler Gedanke, wenn Sie mit der "Entwicklung, dem Fortschritt" die "durchdringende Digitalisierung der Gesellschaft" meinen, "Die Mittelständler müssten sich für 5G, Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge öffnen".

      Wie war es denn immer schon mit dem technischen Fortschritt – einmal abgesehen von Plottas zutreffender Analyse, dass bisher immer versäumt wurde, die Inhaber der dadurch "freiwerdenden" Arbeitsplätze für deren Verlust zu entschädigen mit Mitteln, die man den innovativen Unternehmern zum Ausgleich abverlangt hätte, etwa mit einer Maschinensteuer?

      Der technische Fortschritt ersetzte z.B. das Blei in Kraftstoffen für Autos, reduzierte nach und nach deren Schadstoffausstoß und macht auch Akkus in Elektrogeräten und -antrieben immer effektiver und damit kleiner. Vielleicht ist sogar G5 nur ein Durchgangsstadium für kurze Zeit, bis die Datenübertragung auf wesentlich weniger belastende Weise möglich ist. Das enthebt die Betreiber von G5 natürlich nicht der Notwendigkeit, darauf ganz zu verzichten, solange den Errungenschaften eines solchen technischen Fortschritts unkalkulierbare, unverhältnismäßig hohe und deshalb unverantwortliche Gesundheitsrisiken gegenüberstehen. Ein solches "Restrisiko" dürfte niemals in Kauf genommen werden.

    • Fortschritt ist doch auch Wettbewerb. Ich denke, wir brauchen eine Gesellschaft ohne Wettbewerbsdenken. Man kann etwas anbieten, ja. Qualität wird sich durchsetzen, aber auch Sympathie. Das Internet wird genauso verschwinden wie die digitale Welt. Als jemand, die kein Handy, Smartphone, Kartenzahlung, usw. nutzt (ich könnte auch ohne Computer leben, schreibe am PC meines Sohnes), kann ich sagen, ein Leben ist (bis jetzt) auch ohne möglich. Kann ein Arbeitgeber, eine Schule verlangen, sich digitales Equipment anzuschaffen, um mitmachen zu können? Alle, die gegen "die neue Normalität" sind, müssten sich konsequenterweise jetzt von diesen Gadgets trennen. Das eine bedingt das andere. Das eine führt zum anderen. Letztendlich haben wir es in der Hand.

      Lacht ruhig über meine Worte, ich bin keineswegs so intellektuell, wie die meisten, die hier in den Kommentaren schreiben und meine Worte erscheinen vielleicht naiv. Bin eher emotional und nicht gut mit Worten. Doch, jeder, wie er kann.

    • Ich bin sehr für Fortschritt, käme aber nie auf die Idee, dass da eine Clique von Superreichen und sonstigem Klüngel diesen für mich definieren können. Ich will versuchen, sehr verknappt Fortschritt in meinem Sinne zu erklären. Unsere Zivilisation hat bislang – Wissenschaft, Technologie – immer die Welt fragmentiert, also in handliche Stückchen aufgeteilt und bearbeitet. Durchaus mit (scheinbarem) Erfolg. Da hat man versäumt nach rechts und links zu schauen und nie die Frage gestellt, wie sich das, was man macht, in den Lebenszyklus von Mensch, Tier, Welt einfügt. Man hat den "Collateral Damage", also die versehentlich angerichtete Zerstörung immer ausgeblendet, erst recht, wenn der Profit gewinkt hat. Also wäre es doch mal ein Fortschritt, alles was wir tun im Gesamtrahmen der EINEN WELT zu betrachten und so zu betreiben, dass es diese nicht zugrunde richtet. Wäre doch mal ein Fortschritt! 🙂

    • ich dachte so an das Rad, die Dampfmaschine, den Strom, das Telefon, das Automobil, die Eisenbahn ….. etc etc könnten wir ohne sein oder nochmal: wollten wir ohne sie sein? Eine Versorgung derer, die auf der Strecke bleiben? Natürlich, das muss der Sozialstaat leisten und ich denke die Nutznießer der jeweils neuen ENTWICKLUNGEN (des Fortschritts) müssen bei-Steuern!

    • ich denke irgendwie ist mein Anstoß unvollständig, denn es bleibt die Frage nach dem sinnvollen Leben derer, die keinen Anteil an der neuen Entwicklung haben können, oder ergibt sich die von selbst, sind die Mensch so kreativ, dass sie dafür keine Anleitung benötigen? Das wäre meine Hoffnung!

    • Moin, wolfcgn (und andere) Wir reden hier über Kapitalismus, der in seiner bisherigen Zeit bewiesen hat, wie kreativ und innovativ er ist. Die Triebfeder dieses Prozesses ist der Profit. Und wir sehen, dass es der Profitwirtschaft nicht im Geringsten um gute Lebensqualität der Erdenbewohner geht, sondern dort, wo z.B. Tiere „stören“, werden sie umgebracht. Geht es den Menschen zu gut, das heißt sie verdienen gut und haben ein Dach über dem Kopf, dann wird Lohnkonkurrenz geholt, damit der Kapitalist seinen Profit (über geringere Lohnzahlungen) erhöhen kann. Wir können uns nun wünschen, dass alles anders werden sollte, doch, es wird bei diesem Wunsche bleiben, solange wir nicht diese profitorientierte Wirtschaftsweise abschaffen. Das heißt in letzter Konsequenz, dass wir die Macht im Staate erlangen müssen, um unsere Vorstellungen durchsetzen zu können.

      mfG

    • unsichtbarer Bürger,
      Die Arbeitnehmer müssen nicht entschädigt werden einem Privatunternehmer zur Verfügung zu stehen, sie müssen lediglich in die Ressourcenverteilung einer Gesellschaft einbezogen sein (Produktionskapazitäten, Boden, Rohstoffe, evtl Immobilien)

      "Der technische Fortschritt ersetzte z.B. das Blei in Kraftstoffen für Autos, reduzierte nach und nach deren Schadstoffausstoß und macht auch Akkus in Elektrogeräten und -antrieben immer effektiver und damit kleiner."
      Der technische Fortschritt? Also ein Es? Sehr bequem, aber das gibt es nicht. Den technischen Fortschritt entwickelt irgendwer… in der Regel sind das von der Gemeinschaft finanzierte Menschen die die lange Studienbildung genießen und an der Hochschule forschen. Seit Bologna verpflichtet, sich für jedes Projekt Drittmittel zu beschaffen – zu einem geringen prozentualen Anteil – aber durch diese Pflicht wird der private Anteil weisungsgebend.

    • Eva W. ich mag ihren Ausspruch "Zutritt nur ohne Maske – auf eigene Verantwortung!" sehr

      und teile ihre Meinung daß man sich derzeit von möglichst vielem digitalen fern halten sollte. Aber nicht, weil manches davon ein guter Fortschritt ist, sondern weil wir keine Datenhoheit haben.

      Solange die dabei anfallenden Privatdaten nicht geschützt vor dem Zugriff des Staates und gewinnorientierter Privatpersonen sind, machen wir uns selbst zur Beute. In einer Gesellschaft die keine Gemeinschaft ist, ist ein Idiot, wer irgendetwas freiwillig hergibt.

    • wolfcgn, "die Beantwortung der Frage, ob es Sinn macht, sich der "Entwicklung, dem Fortschritt" entgegen zu stellen, die steht aus."
      ist eigentlich nur in Langfassung zu beantworten. Verknappt: Entwicklung und Fortschritt sind immer gut, jedoch muß der gesellschaftliche Rahmen stimmen.

    • Guter Gedanke citoyen invisible

      »Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man Modelle, die das Alte überflüssig machen. «
      -Richard Buckminster Fuller

      Dennoch liegt die Entscheidung bei uns ob wir vor der Logik des Geldes knien wollen oder unserem goettlichen Licht zuwenden.

    • JA Martin Bauer ich glaube, Sie sind auf dem richtigen Dampfer wie so mancher hier im Forum, Chapeau: Buckminster Fuller hat auch gesagt: "Der kleine Einzelne kann das Trimmruder sein. Die Gesellschaft denkt, sie zieht einfach an einem vorbei – aber wenn man auf die richtige Weise seinen Fuß rausstreckt, kann man die Richtung ändern, in die sich der ganze Staat bewegt."

  8. Wieder größten Teils guter Artikel, scharfsinnig analysiert. Gelegentlich aber verfällt er dann doch wieder in sattsam bekannte Klischees:

    "… die Millionen Menschen, die sich jetzt auf die Straße trauen, stehen für noch mehr Millionen Mitbürger, die sich jetzt noch nicht trauen und lieber den Protest über Livestream mit verfolgen."
    Auch wenn ich hier mit meiner Meinung noch so alleine stehe, werde ich nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es keineswegs immer nur Feigheit ist, wenn Leute Demonstrationen fern bleiben. Etwa weil sie einen Beruf ausüben, in dem sie ihre Zeit wesentlich effektiver gegen Missstände des Systems einsetzen können, als wenn sie viele Stunden auf der Straße verbringen, nach vielen Stunden Anfahrt dorthin und vor weiteren vielen Stunden Fahrt von dort wieder zurück. Man nehme doch endlich zur Kenntnis, dass mit Sicherheit vieles in die richtige Richtung jetzt schon im Verborgenen geschieht, was umso wirkungsvoller ist, weil es eben nicht so leicht von interessierten Kreisen bemerkt und bekämpft werden kann. Ich denke hier nur z. B. an die ärztliche und anwaltliche Schweigepflicht, die diesen Berufsgruppen sogar gesetzlich bei Strafe verbietet, Details ihrer Arbeit auszuplaudern.

    "Warum protestieren denn die Unternehmer nicht endlich auf breiter Front? … Durch das brutale Corona-Regime werden tausende von Restaurantbesitzern, Ladeninhabern und sonstigen Dienstleistern enteignet. Das ist jetzt schon klar."
    Ganz einfach: weil ihr wirksamstes Gegenmittel nicht stundenlanges Mitlaufen auf der Straße ist, sondern sie umso kräftiger in die Pedale treten und erst einmal alles ihnen Mögliche tun, um diesem ihnen und ihren Mitarbeitern drohenden Schicksal zu entgehen und die Katastrophe vielleicht doch noch abzuwenden.

    Das versteht eben auch Ken Jebsen nicht, wenn er auf seinem Telegram-Kanal "Ken Jebsen – Aufkärung und Information" das Türschild eines Bamberger Gastronomen als coronagegnerfeindlich anprangert, wo der schreibt:
    "An alle … Maskenverweigerer oder Attest-Inhaber: Zutritt nur mit Mund-Nasenmaske. Wir kümmern uns um unsere Gäste und haben keine Zeit zum Diskutieren."
    Recht hat der Gastronom, wenn er sich lieber darum kümmert, dass sein Betrieb läuft, seine Mitarbeiter weiterhin Arbeit haben und seine Gäste sich trotz allem bei ihm wohl fühlen, anstatt sich und seine Leute in immer denselben politischen Diskussionen von der Arbeit abhalten zu lassen.
    Übrigens: auch rechtlich handelt der Gastronom unangreifbar. Denn das Hausrecht in seinen Gasräumen hat allein er. Nur er bestimmt, wer sich dort aufhält oder auch nicht. Den Türsteher vor der Kneipe oder vor der Disco lasst ihr euch doch auch gefallen, oder?

    • Hoffentlich bleiben dem Bamberger Gastronom die Gäste weg. Recht zu brechen bereitet diesem Gastronom Spass, Hausrecht hin oder her. Geschichten derart gibt es viele in Deutschland, wo die Gastronomie merkte, dass plötzlich die Gäste weg blieben. Die hatten es z.B. satt, für den einen Meter in die Pommesbudevorüberdachung die Maske aufzusetzen. Bleibt man weg. So.
      Unter immer das Argument der Gastronomen: "Ich persönlich werde (vom Staat) bestraft für die Vergehen meiner Gäste", Hinweisschilder hin oder her.
      Haben wir jetzt mit Corona angelsächsisches Recht hier in Deutschland eingeführt frage ich mich?

    • Wie schön wäre so ein Schild:
      Zutritt nur ohne Maske – auf eigene Verantwortung!

      Das Virus ist mir Schnuppe. Wer Maske tragen will, soll das tun und wer keine will, soll das auch dürfen.
      Entsetzlich finde ich die in Zeitschriften jetzt erscheinenden Werbeanzeigen mit Menschen (auch Kinder), die Maske tragen – als wäre es das normalste der Welt. Oder das Unternehmen, das stolz Fotos seiner neuen Azubis präsentiert, wie sie aufgereiht mit Maske in die Kamera starren. Toll! Hübsch entwürdigt, untertänig und unkenntlich gemacht.

      Wie kann ich Hass in Liebe verwandeln?

    • Niemand vermag zurzeit zu sagen, ob im Herbst-Winter eine zweite Welle kommt oder nicht. Auch Drosten oder Wieler wissen das nicht. Es gibt schlicht noch keine Erfahrungswerte, wie SARS-CoV-2 sich in der eigentlichen Grippesaison verhalten wird. Zudem ist nicht wirklich klar, warum hierzulande die erste Welle zum Stillstand gekommen ist, zumindest was die Zahl der schweren Erkrankungen und Todesfälle anbelangt. In den USA etwasterben weiterhin täglich Menschen im Zusammenhang mit Corona; die 205.000 Todesfälle dort wären, auf die hiesige Bevölkerungszahl umgerechnet, über 50.000 Tote.

      Die Mehrzahl der Deutschen geht davon aus, dass Corona noch da ist und weiterhin eine Gefahr darstellt, und hält es daher für angebracht, vorsichtig zu sein. Das hat nichts mit Gehorsam zu tun, sondern einfach mit Vernunft. Und mit dem Wunsch, dass das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben, das jetzt zumindest mit Einschränkungen möglich ist, nicht wieder durch einen Lockdown zum Erliegen kommen möge. Dazu ist es notwendig, die Pandemie unter Kontrolle zu behalten. Einen weiteren Lockdown vermeiden, das ist das zentrale Anliegen auch der Kleinunternehmer, Gastronomen, Ladeninhaber usw. Daher unterstützen viele im eigenen Interesse die Corona-Maßnahmen der Regierung.

      Hinzu kommt, dass die Strafen, die bei Nichteinhaltung der Vorschriften verhängt werden, Ladenbesitzer empfindlich treffen können. Meine Friseurin berichtete von einem anderen Friseursalon, dessen Inhaber sie kennt und der 5000 Euro Strafe zahlen musste, weil er einen maskenlosen Kunden bedient hatte. Sie zählte fünf, sechs weitere Geschäfte im Viertel auf, die alle vom Ordnungsamt kontrolliert worden sind. Wobei die Vertreter des Ordnungsamtes zum Teil auch mit heruntergezogener Maske Läden betreten, um zu testen, wie die Verkäufer reagieren. So geschehen im Fall einer Bäckerei, wo laut dem Bericht der Friseurin der Vertreter des Ordnungsamts sich erst als solcher zu erkennen gab, nach die Verkäuferin ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte.

      Für Menschen, die selbst etwa den ganzen Tag mit Maske Haare schneiden, ist es natürlich auch anstrengend und nervtötend, immer wieder Kunden auf die Maskenpflicht hinweisen zu müssen.

    • citoyen invisible, na gut, dann frage ich mal – warum bleibt man denn den Demos fern? (bzw. muß ich sagen blieb, denn ich sehe aktuell selbst kein Belang)

      DerText klingt jetzt ein wenig nach Berufsstandesdünkel, denn lange Fahrzeiten betreffen viele und was spricht dagegen die Stunden in der Bahn zu arbeiten, 2-3 h auf einer Demo zu verbringen und zurückzufahren?

    • Alcedo. Meine wohlüberlegten Gründe habe ich hier schon oft in Kommentaren ausgeführt. Wenn Sie ein völlig harmloses, berechtigtes und objektiv zutreffendes Sachargument bereits mit "Berufsstandesdünkel" abqualifizieren, verspreche ich mir auch nichts davon, mir die Arbeit zu machen, um Ihnen hier die Quellen zu nennen. Ich habe mich nicht zu rechtfertigen, schon gar nicht gegenüber jemandem, von dem jetzt schon erkennbar ist, dass er dies nur zum Anlass nehmen würde für weitere unsachliche Angriffe.

    • Ja, Eva W.,
      genau das wäre es. Es so wie früher einfach dem mündigen Bürger selbst zu überlassen, welchen Gefahren er sich aussetzt, anstatt ihn wie ein Kleinkind an der Hand zu nehmen, das man vor sich selbst schützen muss, damit es keine Dummheiten macht. Und einfach zu akzeptieren, dass das Leben nun mal lebensgefährlich ist (Erich Kästner) und der Tod am Ende das Selbstverständlichste von der Welt ist, auch wenn die wohlstandsverwöhnte Spaßgesellschaft diese einfache Tatsache am liebsten verdrängt.

    • Unsichtbarer Bürger, ich habe gefragt weil ich noch nie eine Begründung gegen Demonstrationen von Ihnen vernommen habe außer jetzt erstmalig, der Beruf sei entscheidend.

      Bislang haben Sie lediglich geschrieben, Sie wollen lieber einen Plan für die anderen ausarbeiten. Das wäre eine Motivation, weniger ein Grund.

  9. Der Kapitalismus ist ein sich selbst aufhebendes Konstrukt, fand Marx, ersetzt die Arbeiter durch Maschinen. Die jedoch kaufen nichts. Genau diese andere Seite, den Markt zerstört der Kapitalismus suizid selbst. Eine Steigerung davon beschreibt Herr Kreutzer:

    https://egon-w-kreutzer.de/was-bitte-ist-eigentlich-digitalisierung-ein-blick-in-den-abgrund

    • Moin, Klaus-Peter Kostag, das, was sie destillieren aus mind. 3 Bänden des *Kapital* hat noch einen anderen Aspekt, und zwar, dass das Kapital nur aus lebendiger Arbeit Profit schöpfen kann, und zwar dadurch, dass die Menschen länger beschäftigt werden, als es nötig wäre. Das heißt, dass sich 2 Phänomene ergänzen.
      Nun ist das Kapital von jeher kreativ und hat sich in vielen Bereichen der Konkurrenz durch Monopolbildungen entledigt, die Marx und Engels als die Grundlage des Kapitalismus betrachteten. Zudem hat das Kapital im Verein mir seinen Kopflangern in den Regierungen und anderswo (Stichwort: tiefer Staat) neue schärfere viel mehr menschenverachtende *Regeln* aufgestellt, die wir als Neoliberalismus wahrnehmen. So gesehen ist der Kapitalismus, den Marx und Engels beschrieben haben zwar nicht mehr existent, aber von einem Abschaffen der Methode Kapitalismus weit entfernt. Eine weitere Verschärfung der Ausbeutung erleben wir z.Z. mit der Corona-“Krise“, die uns in noch ungeahnte Tiefen menschlichen Vegetierens hinabzuziehen droht.

  10. Waere ja sehr schoen, wenn so eine Sammelklage dem idiotischen Spuk ein Ende bereiten koennte. Fragt sich halt, ob das was nuetzen wuerde ausser irgendeiner anderen beguenstigten Unter-Gruppe innerhalb des Idiotiedenkrahmens derzeitiger Spezieverirrungen.
    Meines Erachtens gehts in unserem Biosystem nur so, wie es im Wald funktioniert seit 500 Millionen Jahren, von Erich Thoma gut beschrieben oder: gegenseitige Bedarfsergaenzung aller Lebewesen, Symbiose, Fuelle, Diversitaet.

    Nicht Konkurrenz, keine Exponentialfunktion, nicht parasitaer.
    Genau an diesen Symptomen ist aber unser neoliberales Politkomikergeschmeiss auf thinktank-Plan der 0,001% Multimilliardaere erkrankt und so fuehren die das Anthropozaen wie Idioten dem Krebstod entgegen. Wenn wie sie nicht sofort stoppen.

  11. Wenn nun, wie corona-transition.org schreibt (siehe https://corona-transition.org/eilmeldung-corona-transition-evaluiert-dissertation-von-prof-christian-drosten), Drosten könne, dadurch, dass er eine ehrenwörtliche Erklärung zu dem Erstellt-Haben seiner Promotionsschrift geleistet habe und nicht eine eidesstattliche Erklärung, wie gemeinhin üblich. Hierdurch könne man Drosten rechtlich nicht am Zeug flicken, ihn nicht vor den Kadi zerren. Rechtlich zu belangen sei Drosten nicht, selbst wenn er Dummfug geschrieben habe.

    Das will ich sehen, dass diese rechtliche Regelung vor einem us-amerikanischen Gericht rechtssicheren Bestand hat. Und vor einem deutschen Gericht ebenso.

    Unabhängig hiervorn ist die Klage gegen Merkel und ihre Minister/innenriege.

  12. Wieder mal topp!

    Ein paar Bemerkungen:

    a. Es kann sein, dass die wkl Bauer einer neuen gegenwartsadäquaten Welt (also Wir) nicht so weit sind und nicht ein wkl konkretes Ge-Bild (Realvision) dieser Welt unter neuen Bedingungen entwickelt und parat haben.

    Deswegen konnte der Schlag der Gleichmacher und Abschöpfer erstmal scheinbar so fruchten, ein Schlag der vornehmlich ein Verwirrschreck ist, so dass man mühsam wieder zu sich kommen muss und noch das Koordinatensystem verloren hat..

    b. Vieles wird von der entscheidenden Rolle Deutschlands, ja Europas gesprochen (auch wenn man momentan nicht wkl verstehen und finden kann, warum..)
    Trotzdem liegt hier der Weg gegen die ganzen monistischen Angebote (chinesischer oder us-kapitalfaschistischer Monismus): Mitte, Ausgleich, Verschiedenes im vernünftigen Wettbewerb und Kooperation unter wkl konkreten lebensadäquaten Werten, auch und gerade bzgl des Kapitals und des digitalen Mediums und Verfahrens, das wesenhaft nur eins der Freiheit sein kann, weil beides verschwindet, sich auflöst, zur Todeszählung und -verwaltung wird, wenn es nur platt selbstbezüglich abläuft.

    Und für diese organische und zugleich weltkompetente Realvision und Realität lohnt sich zu kämpfen, für dieses kämpft das System der Zunge nach, während es konkret dem Gegenteil verfallen ist.

    Mit diesem löst sich das Gespenst des an sich toten Monismus und der Abschöpfung auf, weil sie das Gegenteil von Wirklichkeitsproduktion sind.

    Mit diesem richtet sich Gesundheit selbst ein

    Und es ist das einzige, was Welt bildet und errichtet.

    Und dieses Wissen, hat uns der Schock genommen. So dass wir der „Impflösung“ entgegenstarren, wie das Schaf dem Schlächter mit dem Messer ..fast hätte ich gesagt: im Rücken.

    Danke.

    Best

  13. US-amerikanische Digitalkonzerne, allen voran Amazon, haben Rekordgewinne gemacht und deswegen ist „Christian Drosten von der Charité zum Seuchenpapst der Bundesrepublik Deutschland erhoben“ worden? Was hat Amazon mit Drosten zu tun?

    „Der BVMW hatte im Mai dieses Jahres in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin das sofortige Ende des Lockdowns gefordert.“ Stimmt. Aber die Geschäfte sind doch längst wieder geöffnet…

    „Wir haben es jetzt noch in der Hand, die irrsinnige Zerstörung unserer Zivilisation durch die Große Umprogrammierung (so in etwa kann man die vom World Economic Forum vorgegebene Agenda der Digitalfaschisten auf Deutsch formulieren) zu stoppen und eine von uns basisdemokratisch entwickelte Neue Weltordnung der schönen neuen Kafka-Welt entgegenzusetzen.“
    Das World Economic Forum hat eine Agenda der Digitalfaschisten vorgegeben? Wann und wo? Und was steht da drin?
    Wenn dem tatsächlich so wäre – warum sollten die mächtigen Digitalfaschisten zulassen, dass basisdemokratisch eine Neue Weltordnung entwickelt wird und ihren „Digitalputsch“ sowie die „Große Umprogrammierung“ stört? Und wie sollten sie durch eine Sammelklage auf Schadensersatz gegen Drosten und Wieler zu stoppen sein?

    • Wurde die Corona-Krise geplant?

      Wie begann die Corona-Krise? Und wie wurde sie zum Medienereignis? Untersucht man den genauen Ablauf der Ereignisse im Januar 2020, dann ergeben sich überraschende Einsichten – und manche Fragen. Ein Auszug aus dem neuen Buch „Chronik einer angekündigten Krise“.
      PAUL SCHREYER, 18. September 2020

      (…)
      Dass ein Team um den Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité bereits am 16. Januar einen PCR-Test zum Virusnachweis entwickelt hatte, den die WHO umgehend Laboren in aller Welt empfahl, wurde von den Medien zunächst nicht registriert. Zum unglaublichen Tempo dieser Testentwicklung erklärte Drosten später:

      „Bereits zwischen Weihnachten und Neujahr ging das los, dass hier die erste informelle Information ankam. (…) Wir haben uns tatsächlich auf so ein paar Indizien verlassen. Wir haben aus sozialen Medien Informationen gehabt, dass das ein SARS-ähnliches Virus sein könnte und wir haben dann eins und eins zusammengezählt. (…) Und als dann so eine Zeit später die Kollegen aus China die erste Genom-Sequenz öffentlich gestellt haben von diesem neuen Virus [am 10. Januar; P.S.], haben wir das natürlich mit all unseren Kandidatentests verglichen, die besten herausgesucht und mit denen weitergearbeitet. (…) Wir haben diesen Test Kollegen in China zur Verfügung gestellt, deren Namen ich jetzt nicht nennen kann. Und die haben das für uns getestet und uns gesagt, dass es gut funktioniert.“

      Den Anstoß für die Testentwicklung hatten also die schon erwähnten, nicht näher bezeichneten „Gerüchte im Internet“ gegeben, bestätigt hatten die Wirksamkeit des Tests dann anonym bleibende „Kollegen in China“. All das wurde, wie gesagt, Mitte Januar in den Medien nicht berichtet. Zu diesem Zeitpunkt war die „rätselhafte Lungenerkrankung“ am anderen Ende der Welt noch ein Nischenthema – während einige Experten im Hintergrund allerdings schon die Weichen für die kommenden Monate stellten.
      (…)
      Übung und Realität vermischen sich

      Am Freitag, dem 17. Januar passierte in diesem Zusammenhang etwas ausgesprochen Seltsames: Das Johns Hopkins Center for Health Security veröffentlichte zusammen mit dem World Economic Forum und der Gates Foundation eine gemeinsame Pressemitteilung, in der die Übungsauswertung von „Event 201“ vorgestellt wurde, insbesondere die politischen Empfehlungen, die man drei Monate zuvor beschlossen hatte. Bei der Übung hatten Konzernmanager und Beamte bekanntlich im Oktober 2019 eine Coronavirus-Pandemie durchgespielt. In der Mitteilung vom Januar 2020 hieß es:

      „Die nächste schwere Pandemie wird nicht nur Krankheit und Tod verursachen, sondern könnte auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Kettenreaktionen auslösen (…). Die Bemühungen, solchen Folgen vorzubeugen oder auf sie zu reagieren, während sie sich entfalten, werden ein beispielloses Maß an Zusammenarbeit zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und privaten Unternehmen erfordern.“

      Angemahnt wurde der weitere Ausbau einer internationalen Impfstoffreserve, der Abbau von Regularien bei der Impfstoffentwicklung sowie ein verstärkter Kampf gegen Falschinformationen. Bizarr war daran vor allem, dass die sich gerade entfaltende Corona-Krise mit keinem Wort erwähnt wurde, die Pressemitteilung aber offensichtlich in diesem Zusammenhang lanciert worden war. Andernfalls hätte man sie bereits drei Monate zuvor, unmittelbar nach dem Ende der Übung, veröffentlichen können. Übung und Realität verzahnten sich in eigenartiger Weise miteinander.

      Das große und bis heute anhaltende Medieninteresse am Virus begann dann schlagartig und unvermittelt genau drei Tage später, am Montag, dem 20. Januar, einen Tag vor der Eröffnung des World Economic Forum (WEF) in Davos, dem jährlichen Treffen der wichtigsten Staats- und Konzernchefs der Welt.
      (…)
      Die wichtigsten Entscheidungsträger sind versammelt

      Das jährlich stattfindende WEF-Treffen in Davos ist die größte und am hochkarätigsten besetzte Veranstaltung dieser Art. Ende Januar 2020 waren die Führer der mächtigsten Konzerne der Welt dort versammelt, darunter die Chefs von Google, Apple, Facebook und Microsoft. Dazu kamen die Vorstandsvorsitzenden der führenden Pharmafirmen: Roche, Bayer, Sanofi, Astra Zeneca (das Unternehmen, das wenige Monate später Deutschland für einen dreistelligen Millionenbetrag einen Impfstoff verkaufte, der noch gar nicht entwickelt war) sowie der Chef des Pharmakonzerns Moderna, wo man sich auf neuartige mRNA-Impfstoffe konzentrierte, die in der Corona-Krise in hohem Tempo entwickelt wurden. Ebenfalls zugegen waren die Vorsitzenden der Impfallianz Gavi und des Impfstoffforschungsverbundes CEPI, Richard Hatchett, der kurz darauf „die weltweite Covid-19-Impfstoffentwicklung koordinierte“.

      Zu den weiteren Gästen in Davos zählten die Bosse diverser Großbanken sowie von BlackRock, Visa, Mastercard, der Rockefeller Foundation, des Atlantic Council, die Vorsitzenden der Zentralbanken von einem Dutzend Staaten, zahlreiche Chefredakteure großer Medien sowie die Staats und Regierungschefs von mehreren Dutzend Ländern, darunter Donald Trump und Angela Merkel.

      Sie alle verfügten während der aufregenden Woche in Davos über ausreichend Gelegenheit, ihre Reaktionen auf die Krise miteinander abzustimmen – nicht unbedingt nur auf offener Bühne, sondern auch diskret am Rande der Veranstaltung. Die Marschrichtung an die Politik gab am 23. Januar ein Kommentar in der New York Times vor: „Seien Sie auf alles gefasst und überlassen Sie es den Experten.“

      Gleichzeitig mit dem Abschluss des WEF-Treffens am 24. Januar meldete die WHO weltweit 25 Corona-Tote. Zu einer bedrohlichen „globalen Krise“ passte diese Zahl überhaupt nicht. Und doch war durch die beschriebenen politischen Entscheidungen, deren mediale Begleitung sowie die allgemeine Projektion eines „neuen SARS“ der Eindruck einer riesenhaften Gefahr entstanden.

      Was im Nachhinein auffällt: Am 24. Januar, als die in Davos versammelten Staats- und Konzernchefs wieder nach Hause reisten, waren mehrere für das zukünftige Management der Corona-Krise wesentliche Elemente bereits gestartet oder einsatzfähig:

      – der PCR-Test zum Sammeln der Fälle
      – die täglichen Lageberichte der WHO zur Unterrichtung der Öffentlichkeit
      – das Covid-19-Dashboard zur grafischen Darstellung der Lage in den Medien
      – die politischen Empfehlungen des WEF und der Gates Foundation

      Alles war vorbereitet. Und tatsächlich: Von diesem Zeitpunkt an entfaltete sich die Krise fast wie automatisch. Die große Pandemie-Maschine, jahrelang konstruiert, geprobt und für den Ernstfall vorbereitet, lief nun.
      (multipolar)

      Immer wieder nett und erinnernswert:

      Rente statt Profit

      Das Subventionswesen für Konzerne, für ihre Shareholder und Manager, ist Teil einer größeren Struktur, die man bisweilen als »Sozialismus für Reiche« oder »Neofeudalismus« bezeichnet hat. Den oberen Schichten ist es gelungen, sich ein »bedingungsloses Maximaleinkommen« zu sichern, das von ihren Leistungen und Verfehlungen weitgehend entkoppelt ist. Nicht Markterfolge erhalten und vermehren die großen Vermögen und Einkommen, sondern Strategien der Privilegiensicherung, insbesondere durch Einflussnahme auf den Staat. Die staatliche Gabenökonomie für Superreiche verbindet sich mit dynastischen Strukturen, in denen Macht und Reichtum wie einst beim Adel durch die Geburt vererbt werden.

      Dazu gehört auch, dass ein immer größerer Teil des Kapitals gar nicht durch Produktion und Verkauf von Waren und Dienstleistungen vermehrt wird, sondern durch das, was man in der Ökonomik »Renten« nennt. »Rente« bedeutet hier nicht Altersversorgung, sondern ein Einkommen aus Gebühren für die Nutzung von Land, Wohneigentum oder aus »geistigen Eigentumsrechten«, zum Beispiel Patenten. Entscheidend ist, dass Kapitalbesitzer hier gar nichts produzieren und dann verkaufen, sondern allein aus dem Rechtstitel auf ein Eigentum ein Einkommen generieren.

      Tributzahlungen von diesem Typ vereinnahmen einen erheblichen Anteil der Volkseinkommen.
      (Fabian Scheidler, Die Illusion der freien Märkte, Rubikon)

      Abschließendes Bsp.:

      Geld arbeitet nicht und produziert nichts

      Diejenigen, die in der realen Geschäftswelt mit dem Kapitalbegriff hantieren, verstehen darunter einfach, was man in der Bilanz als Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden) auf der rechten Seite stehen hat: das Geld, das der Kapitalist zur Verfügung hat. Typischerweise hat das sehr wenig mit Maschinen und Anlagen zu tun. Der Wert der Produktionsmittel ist oft im Verhältnis zum Gesamtkapital in diesem Sinne sehr gering. Bichler und Nitzan veranschaulichen das in “Capital as Power” mit der Bilanz und dem Börsenwert von Microsoft. Dort standen 2005 Gebäude und Anlagen im Wert von 2,3 Mrd. Dollar in der Bilanz, bei einem Börsenwert von 283 Milliarden Dollar. Nimmt man die Schulden (Fremdkapital) hinzu, die im Börsenwert ja nicht enthalten sind, kommt ein Gesamtkapitalwert von 306 Mrd. Dollar zusammen. Wenig mehr als ein halbes Prozent geht auf den Wert der Produktionsmittel zurück.

      Der Rest sind immaterielle Produktionsgüter, was man im großen und ganzen mit Rechten übersetzen kann. Niemand hat das Recht, die Software von Microsoft zu kopieren und anzuwenden, ohne dafür hohe Lizenzgebühren an Microsoft zu bezahlen.

      Daran sieht man auch sehr schön, dass Kapital nicht produktiv ist, sondern Produktion verhindert und begrenzt. Software lässt sich praktisch kostenlos kopieren. Ohne das Kapital von Microsoft bzw. seiner Besitzer würde sehr viel mehr Software produziert und angewendet. Durch Produktionsbegrenzung schaffen es die Besitzer von Microsoft, dass ihr Unternehmen zu dem gewinnträchtigsten und wertvollsten der Welt gehört.

      Das gilt nicht nur für Software. Auch die Manager von Automobilunternehmen haben als Agenten der Kapitaleigner den Auftrag, die Produktion unter die technisch kosteneffiziente Menge zu begrenzen, damit die Autos zu gewinnmaximierenden Preisen verkauft werden können.

      In diesem Sinne hat auch der berühmte Ökonom und Soziologe Thorstein Veblen postuliert, dass das moderne Unternehmen nicht entstanden ist, um die Produktivität – im Sinne einer möglichst großen Bedürfnisbefriedigung mit vorhandenen Produktionsmitteln – zu erhöhen, sondern um sie zu begrenzen.

      Heute gilt dieses System weithin als so selbstverständlich und alternativlos, dass es gar nicht mehr hinterfragt wird. Als die Ökonomen noch genötigt waren, es zu verteidigen und zu rechtfertigen, taten sie das mit dem Argument, dass es besser funktioniere als alternative Systeme. Zwar begrenze Microsoft aus Gewinnabsicht die Produktion von kostenlos herstellbarer Software. Aber nur weil das möglich sei, sei die Software so gut geworden, wie sie heute ist.

      Ob das stimmt, ist eine Frage, die man nicht allgemeingültig beantworten kann. Kapitalismus ist in gewissem Sinne etwas graduelles. Im Spätkapitalismus, wenn die Kapitalisten lange Zeit hatten, ihre zunehmende Macht einzusetzen, um sich immer mehr Rechte zu sichern, sind die kapitalisierbaren Rechte so ausgeprägt, dass die Produktion und Produktivität ernsthaft leidet. Unternehmenswerte werden vor allem noch durch Umverteilung geschaffen, indem der Anteil der Arbeitnehmer am Produktionsergebnis gedrückt wird und die Gewinnmarge, die auf die Produktpreise aufgeschlagen wird, zulasten der Konsument immer größer wird.

      Wenn Urheberrechte sich bis 70 Jahre nach dem Tod eines Autors erstrecken und noch dazu rückwirkend immer wieder verlängert wurden, dann lässt sich dafür keine Begründung mit notwendigen Anreizen mehr finden. Es ist klar, dass es hier nur um Umverteilung zugunsten der Rechteinhaber geht.

      Auf vielerlei Weisen wurden Rechte an geistigem Eigentum in den letzten Jahrzehnten sowohl ausgedehnt als auch verstärkt durchgesetzt. Bei Patenten gibt es Patentdickichte aus strategischen Patenten, die nur angemeldet werden, damit ein Unternehmen in Verhandlungen mit einem anderen Unternehmen etwas hat, was das andere Unternehmen an der Produktion hindern kann, sodass dieses andere Unternehmen einwilligen muss, seinerseits die Nutzung eines Patents zu erlauben.

      Branchen mit solchen Patentdickichten gleichen Minenfeldern für kleinere und mittlere Unternehmen. Nur noch die größten Unternehmen können es sich leisten, in diesen Branchen tätig zu sein. Die Gewinnmargen sind dann entsprechend hoch. Mobiltelefonie ist ein Beispiel. Der Börsenwert von Apple ist im Jahr 2020 binnen Monaten von einer auf zwei Billionen Euro gestiegen.
      Zusammenfassung und Ausblick

      Nachdem wir gesehen haben, dass Kapital kein Produktionsfaktor ist, sondern ein Produktionsverhinderungsfaktor zur Aneignung und Steigerung von Gewinnen, wird sich in Teil 2 zeigen, dass der Unternehmenswert und damit das Vermögen der Kapitalisten weniger davon abhängt, wie viel und was sie produzieren, sondern vor allem von ihrem Erfolg dabei, sich einen größeren Anteil am Kuchen zu sichern.
      (Das wahre Wesen des Kapitalismus: 1. Kapital als geronnene Macht, Geld und mehr ein Blog von Norbert Häring)

    • Sorry, wollte darauf nicht reagieren, aber nur so viel..
      Ich denke, Sie werden die Antworten auf Ihre unglaublich tollen Fragen bald erfahren..
      Erfahren!!
      Sie können sie aber jetzt schon durch ein wenig Recherchemühe eigenmächtig erlesen..

      Also auf vom trägen Sofafläzn. Das macht giftig. Und rein ins Vergnügen!

    • Box: Dass Drosten als Chefvirologe der Charité schon sehr frühzeitig nach Bekanntwerden des neuen Virus einen Test entwickelt hat, verwundert nicht. Ebenso wenig ist es verwunderlich, dass große Digitalkonzerne Gewinne machen, wenn es in Läden wegen eines Lockdowns nichts zu kaufen gibt und die Menschen auch vermehrt im Homeoffice arbeiten. Krisengewinnler gibt es in jeder Krise.

      Das World Economic Forum tagt jedes Jahr in Davos. Seine diesjährige Tagung ging vom 21. bis 24. Januar. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping sprach am 26. Januar von einer ernsten Situation. Alle Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr wurden abgesagt, und die Massenquarantäne der gesamten Provinz Hubei wurde für den 29. Januar angekündigt. An jenem 29. Januar wurden in allen Provinzen der Volksrepublik China Fälle der Covid-19-Infektion gemeldet. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt 9700 Personen infiziert und 213 aufgrund des Virus verstorben. Es ist also kein Wunder, dass Corona nun zum Thema auch der westlichen Medien wurde.

      Nichts davon beweist, dass es sich bei Corona um eine geplante Krise handelte. Auch wenn die in Davos Versammelten über Gelegenheit verfügt haben mögen, ihre Reaktionen miteinander abzustimmen – wie sollten die Führer der westlichen Konzerne und die westlichen Regierungschefs eine Pandemie initiiert haben, die ihren Ausgangspunkt im Dezember 2019 in China hatte? Und in deren Zusammenhang morgen oder übermorgen eine Million Todesfälle weltweit erreicht sein werden? Dies alles nur, um einen Digitalisierungsschub auszulösen, der nun angeblich unsere Zivilisation bedroht?

      Zu den wenigen Profiteuren dieses Digitalisierungsschubs und der Krise insgesamt gehören übrigens auch die alternativen Medien…

    • Saufen, rauchen und Dreck fressen ist doch weiterhin erlaubt, oder? Auch daß andere garnichts fressen. Ebenso das völlig bescheuerte Individualverkehrssystem, das mehr Krieg als Fortbewegung ist.

      So starben 2015 weltweit etwa 18 Millionen Menschen an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, davon allein 357.000 in Deutschland.
      (mdr)
      Dienstag, 3. September 2019. Laval und Hamilton – Von schätzungsweise 55 Millionen Erwachsenen, die 2017 gestorben sind, entfielen 17,7 Millionen Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die damit weltweit die häufigste Todesursache sind – außer in den Ländern mit dem höchsten Einkommen.
      (aerzteblatt)

      Tuberkulose ist eine in der Regel gut behandelbare Infektionskrankheit, an der weltweit dennoch jedes Jahr etwa 10 Millionen Menschen erkranken und etwa 1,5 Millionen sterben – und die damit mehr Todesfälle verursacht als jede andere Infektionskrankheit.
      (RKI)

      Genf Jedes Jahr sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen. Gut ein Viertel aller Opfer seien Fußgänger und Fahrradfahrer, berichtete die WHO am Freitag in Genf.
      (handelsblatt)

      Laut UNICEF sterben täglich 15000 Kinder unter 5 Jahren an Hunger und vermeidbaren Krankheiten, das sind im Corona-Zeitraum ca. 4,5 mio.

      Nebenbei, ihre 1 mio. voraussichtlicher "Corona-Toter" kommt lediglich durch eine äußerst kreative Zählweise zustande, da wer PCR getestet und dann tot ist, oder umgekehrt, mit ohne Autopsie, als Opfer des Coronavirus zählt. Wer Corona DNA-Fragmente in sich trägt, oder vielleicht auch nicht, falsch-positiv, ist Corona-Opfer.

      Schließlich, … wer hat die Macht zu dieser Farce? Gewiss sind es die Alternativen denen gerade die Spenden wegbrechen.

      Schließlich noch was sinnstiftendes:

      Politische Updates

      IWF, Weltbank: Covid-Lockdowns und Rezession könnten 100 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen und arme Nationen um zehn Jahre zurückwerfen.

      Professor Mark Woolhouse (UK): Der Lockdown wird als “monumentaler Fehler im globalen Maßstab” in die Geschichte eingehen und darf nie wieder geschehen. Weltweit sind umgerechnet 400 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen, 13 Millionen allein in den USA.

      Australien: Extremer Lockdown in Melbourne – mehr Selbstmorde als Covid-Todesfälle.

      Deutschland: Die deutsche Polizei hat möglicherweise einen Ansturm auf den Reichstag inszeniert, um einen friedlichen Protest von etwa 100.000 Menschen gegen die politischen Corona-Maßnahmen zu diskreditieren, an dem auch Robert F. Kennedy Jr. sprach.

      Contact Tracing: Bereits im Mai haben Google und Apple eine Schnittstelle zur “Kontaktverfolgung” in drei Milliarden Mobiltelefone implementiert. Anfang September integrierten sie diese noch tiefer in ihre Betriebssysteme und ermöglichten so die Kontaktverfolgung ohne offizielle App und auf globaler Ebene. Aus medizinischer Sicht gibt es nach wie vor keine Evidenz, dass “Contact Tracing” die Infektionsrate von Covid reduziert. Der Schweizer IT-Professor Serge Vaudenay warnte, dass die Google-Apple-Schnittstelle nicht transparent ist und möglicherweise jeden einzelnen Kontakt aufzeichnet.

      Impfstoffe: Hersteller von Corona-Impfstoffen haben in den meisten Ländern eine Haftungs­befreiung erhalten. Die Studie zum Oxford-Impfstoff wurde inzwischen unterbrochen, nachdem es zu einer schweren neurologischen Nebenwirkung kam. Ein belgischer Journalist berichtete zudem von temporärem Fieber, starken Brust­schmerzen, “glühend heißen Beinen” und Verlust jeglichen Gefühls in den Fingern nach Erhalt eines anderen Covid-Impfstoffs.
      (swprs)

    • Lustig, wie Anja immer – wenn auch vorsichtig – immer versucht "das System zu retten" und diesem letztlich einen Persilschein auszustellen. (Ein "Persilschein" erhielten Nazis nach 45, die es geschafft hatten, zu erklären, dass sie "nichts gewusst hatten"). So hat Anja wohl auch nicht den "Großen Reset" gelesen, der in Davos unter Beifall vorgetragen wurde und der unseren – geplanten – Weg in die Zukunft beschreibt. Empfehle, bei Rubikon "Der Große Reset" zu lesen: https://www.rubikon.news/artikel/der-grosse-reset
      Lohnt sich.

    • Ania, die Ziele des WEF sind doch ganz einfach zu finden.
      Die aktuellsten Projekte und Ideen sind auf dem gerade beendeten Online-Gipfel vom 21.-24.09.2020 des WEF erörtert worden. Thema war "Realizing a 'Great Reset' for Sustainable Development" (Realisierung eines 'Grossen Neustarts' für nachhaltige Entwicklung).[1]

      Auf der Plattform-Webseite des WEF [2] kann man die Gedanken/Dokumente zu den konkreten Inhalten und Richtungen nachlesen, in die der “Great Reset” geplant wird. Folgend ein paar Beispiele:
      – Die Zukunft der digitalen Wirtschaft und neue Wertschöpfung gestalten
      – Die Zukunft der Finanz- und Währungssysteme gestalten
      – Die Zukunft von Medien, Unterhaltung und Sport gestalten
      – Die Zukunft der Mobilität gestalten
      – Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen
      – BlockChain und digitale Vermögenswerte
      Übrigens: Auf der Webseite des WEF kann man sich einen Account erstellen, um dann auf mehr Dokumente zugreifen zu können.

      Vor kurzem kam die Nachricht [3], dass das 2021-Januar-WEF-Treffen verschoben wird, vermutlich auf den Sommer 2021 und auch nicht in Davos stattfinden soll. Thema dieses Treffens ist "The Great Reset". [4] Stottert die Planung aufgrund der ganzen weltweiten Proteste??
      [1] www.weforum.org/platforms/covid-action-platform
      [2] www.weforum.org/platforms
      [3] www.srf.ch/news/schweiz/world-economic-forum-wef-2021-nicht-in-davos-verhandlung-mit-tessin-und-nidwalden
      [4] www3.weforum.org/docs/WEF_The_Great_Reset_AM21_German.pdf

    • "Saufen, rauchen und Dreck fressen ist doch weiterhin erlaubt, oder? Auch daß andere garnichts fressen. Ebenso das völlig bescheuerte Individualverkehrssystem, das mehr Krieg als Fortbewegung ist."
      Die Antwort mag ich. "Dreck reinigt den Magen ", sagt eine mir bekannte Töpferin. Das ist wahr und kein echter Erkenntnisgewinn, aber der Tageszeit geschuldet 😉

    • Besten Dank und passend zu dem was gerade Sache ist:

      Reinigt Dreck den Magen?
      Von EAT SMARTER
      Aktualisiert am 27. Dez. 2018

      Das Butterbrot ist heruntergefallen und an den Pilzen klebt noch Erde: Dreck reinigt zwar nicht den Magen, stärkt aber das Immunsystem. In einigen Ländern ist das Essen von Erde sogar Tradition.

      Wenn uns als Kind das Butterbrot heruntergefallen ist, sagte Oma stets: "Kannst du noch essen, Dreck reinigt den Magen". Dass Schmutz den Magen reinigt ist wissenschaftlich allerdings nicht haltbar. Trotzdem ist ein bisschen Dreck für Kinder gar nicht so schlecht: Der Kontakt mit Bakterien und Keimen in der Kindheit stärkt das Immunsystem. So wird das Risiko für Allergien und Atemwegserkrankungen im Erwachsenenalter deutlich gesenkt. Forscher meinen, dass die zunehmende Zahl an Infekten und allergisch verursachten Krankheiten wie Heuschnupfen an übertriebener Hygiene liegt. In vielen afrikanischen Ländern isst man Dreck sogar mit Absicht. Vor allem Schwangere und stillende Frauen verspeisen Erde, womöglich um wichtige Mineralien aufzunehmen.
      (EatSmarter)

  14. Ich bin überrascht, daß die KMU so gering am gesellschaftlichen Wohl beteiligt sind (60% Lohnarbeiter, 35% Umsatz).
    Das nährt meinen Verdacht, daß sich diese Gesellschaft mittlerweile nur über Lohnsklaven am Leben erhält, steht als nun als nächster Punkt auf meiner theorie-to-do.

    Bin allerdings auch sauer, auf Unternehmer, die ein halbes Jahr lang alles laufen lassen, weil es sie noch nicht direkt betrifft. (Fuellmich – gut, wenn der Wahnsinn gestoppt wird, aber er hat seine Klientel gegen den deutschen Bürger ja auch in anderen Ländern am Start. Oder wer bitte zahlt die Schadensersatzklagen? Großenteils von Leuten, die nicht den direkten Weg des Widerstandes gewählt haben?)

    • passend dazu: https://www.youtube.com/watch?v=RC9kpvXQX4c

      Zitiert aus Nachdenkseiten:
      Basta Berlin Spezial– Milliardenklage gegen Drosten und Co! Dr. Fuellmich macht ernst
      „Ohne PCR-Tests keine Pandemie!“ Der Rechtsanwalt Dr. Rainer Fuellmich rechnet mit der deutschen Corona-Politik ab. Sein Ziel: Die Hauptakteure sollen vor Gericht. Wiehler, Drosten oder Spahn- aus seiner Sicht tragen sie die Hauptverantwortung für Wirtschaftskrise und Zwangsmaßnahmen. Im Fokus: Der PCR-Test.
      SNA Radio-Moderator Benjamin Gollme lädt zum Basta Berlin Spezial. Dr. Rainer Fuellmich vom „Corona-Ausschuss“ legt seine juristische Sicht der Krise dar. Durch Verwendung des PCR-Tests seien Millionen wirtschaftliche Existenzen bedroht, der Schaden ginge in die Milliarden. Darum will er Schadenersatz erreichen. Warum in den USA verhandelt wird und wie Deutsche dabei sein können erklärt der Anwalt im Basta Berlin Spezial.Quelle: Sputniknews, 24.09.2020

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