Der Fall Assange: Unser Schweigen, unsere Komplizenschaft | Von Milosz Matuschek

Ein Kommentar von Milosz Matuschek.

Der Fall Julian Assange ist kein Prozess. Es ist ein Fuck-up. Wenn Assange ausgeliefert wird, ist der investigative Journalismus tot. Ein Unfallbericht.

(Collage: A.Koller)

Dies sollte einmal ein Prozessbericht werden. Es ging nicht. Einmal wegen Corona und auch weil letztlich aus London nie eine Akkreditierung kam. Der Prozess gegen Julian Assange ist ein Unfall mit Ansage. Ein vorsätzlich herbeigeführter Unfall. Und deshalb ist dies ein Unfallbericht.

Gerade läuft in London ein Jahrhundertprozess. Gut, es ist wenigen aufgefallen, denn viel berichtet wird nicht. Es passiert nicht häufig, dass in der westlichen Welt ein Journalist vor Gericht steht, der seit Jahren Informationen über Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Massenüberwachung, Korruption und sonstige Missstände von öffentlichem Interesse veröffentlicht – und dafür angeklagt ist. Das sind Dinge, die eigentlich in Zeitungen enthüllt gehören.

Mit Licht gegen Fäulnis

Es sind Dinge, die hin und wieder auch mal in Zeitungen standen oder stehen, so wie die Enthüllungen von Daniel Ellsberg über die Pentagon Papers, die Missstände des Vietnam-Krieges oder die Snowden-Enthüllungen. Doch das könnte bald Geschichte sein, sollte Assange verurteilt werden. Der Preis für die Veröffentlichung von wahren Informationen – Wikileaks hat nachweislich noch nie eine Falschinformation veröffentlicht – wird zu hoch sein. Momentan beläuft sich der Preis auf 175 Jahre Haft. Assange soll in die USA ausgeliefert werden, wo er wegen Spionage angeklagt ist, gestützt auf ein Gesetz von 1917. Es wäre ein Präzedenzfall, eine Überschreitung sämtlicher Grenzen.

Julian Assange ist eine Person, in der auf besondere Weise die Zeitläufte zusammenlaufen. Er ist Herz und Kopf einer Organisation, die Informationen von öffentlichem Interesse veröffentlicht, er ist Verantwortlicher eines Geheimdiensts der Bürger. Assange ist schon als vieles bezeichnet worden, aber am ehesten ist er ein nomadischer Transparenzphilosoph und Maschinenstürmer, der mit einem selbstgebauten Programm Licht auf unangenehme Wahrheiten wirft und damit auch das Selbstverständnis der westlichen Welt in Frage stellt. Er ist ein anarcho-libertärer Denker, ein Aktivist, der mit technologischen und journalistischen Mitteln Wahrheiten in den öffentlichen Raum befördert.

Herrschaft braucht aus seiner Sicht Verschwörung. Es gibt keine Herrschaft weniger über viele ohne Absprachen. Julian Assange hasst die Verschwörung der Mächtigen gegen die Vielen. Sie ist ein Verrat an der Demokratie. Und er hat sich vorgenommen, die Verschwörung zu zerschlagen. Wenn die Informationen zwischen Verschwörern nicht mehr fließen, weil ihre Kanäle zerstört sind, werden Absprachen zwangsläufig weniger, da Sie zu einem Risiko werden, bis sie schließlich (so die Hoffnung) gegen Null gehen. Verschwörung lässt sich laut Assange durch Transparenzdrohung eindämmen.

Der Transparenzrevolutionär

Assange brauchte für seine Revolution kein lautstarkes Manifest. Wikileaks war sein Manifest. Wikileaks ist ein Asyl für geheime Informationen. Es funktioniert wie eine Babyklappe im Internet. Ein unzensierbares, nicht zurückverfolgbares System zur massenhaften Weitergabe von Geheimdokumenten und ihrer Analyse. Eine virtuelle Fabrik der Wahrheit. Jeder Leak zeigte den Mächtigen: Ich sehe das, was ihr nicht wusstet, dass ich sehe. Sonst hättet ihr es vielleicht nicht gewagt. Und ich zeige es allen. Ihr könnt euch nie mehr sicher sein, wenn ihr etwas Kriminelles tut, egal ob es Kriegsverbrechen von Staaten, Steuerhinterziehung von Banken oder die Methoden von Scientology sind.

Das ist für Mächtige ein Affront. Eine Beleidigung. Die ultimative Kampfansage. „Eine soziale Bewegung zum Aufdecken von Geheimnissen“, so Assange, „könne viele Regierungen stürzen, die sich darauf stützen, dass sie die Realität verschleiern – einschliesslich der US-Regierung.“ Die USA sehen Julian Assange und Wikileaks schon seit 2008 als eine Art Public Enemy No. 1, den Bin Laden des Informationszeitalters.

Wie verhindert man also den Verrat Mächtiger an der Demokratie? Leaks sind ein brutales, aber letztlich einzig mögliches, und daher notwendiges Mittel. Die Ultima Ratio. Die Snowden-Enthüllungen sind ein gutes Beispiel: Snowden hatte keine andere Möglichkeit, als das Datenmaterial über die Massenüberwachung von NSA & Co. zu entwenden. Er musste die Beweisstücke veröffentlichen und Geheimnisverrat begehen, um die illegale Massenüberwachung von Bürgern in aller Welt durch ihre Regierungen offenzulegen. Hätte er darüber nur einem Journalisten berichtet, hätte dieser Bericht von den Geheimdiensten mit Verweis auf Geheimnisverrat unterbunden werden können, und das Ganze wäre erneut mit Verweis auf Geheimhaltung in einem ebenso geheimen Gerichtsverfahren versteckt worden. Geheim, geheim, weg. Niemand hat´s gesehen. Es ist, wie es ist:  Je heikler die Information, desto brutaler muss sie ans Tageslicht befördert werden, sonst wird sie nicht lange überleben.

Vom Star zum Dissidenten des Westens

Assange veröffentlichte ab 2006 zuerst Dokumente über Wahlfälschung in Kenia, über die Praktiken von Scientology und die Steuerhinterziehungstaktiken von Banken. Er wurde gefeiert und mit Preisen überhäuft. Wikileaks landete seit seiner Gründung im Jahr 2006 mehr journalistische Coups als die New York Times und Washington Post in 30 Jahren. Das Blatt wendete sich ab dem Jahr 2010, als Assange begann, sich verstärkt durch Veröffentlichungen mit den USA anzulegen. Collateral Murder, das bekannte Video von dem Hubschrauberangriff auf Zivilisten im Irakkrieg, bei dem auch zwei Reuters-Journalisten ums Leben kamen, ging um die Welt.

Die US-Militärs legten dem Reuters-Verantwortlichen im Irak, Dean Yates, damals Fotos vor, auf denen Kalschnikoffs und Raketenwerfer zu sehen waren, um zu zeigen, dass die Getöteten bewaffnet waren. Lügen in Zeiten des Krieges, wie wir heute wissen. Julian Assange war tatsächlich der einzige Mensch der Welt, der die Wahrheit ans Licht brachte. Dann das Afghan War Diary und die Iraq War Logs, unzensierte Frontberichte, die Gitmo-Files über Folter in Guantanamó, schließlich die Veröffentlichung diplomatischer Depeschen der letzten Jahrzehnte (Cablegate).

Was seitdem passieren sollte, konnte man grob schon 2012 nachlesen, wieder auf Wikileaks, und zwar in privaten Mails der als Schatten-CIA bekannten Firma „Stratfor“. „Lasst ihn uns die nächsten 25 Jahre von einem Land ins nächste verlegen und ihn mit Klagen überziehen. Zieht alles ein, was er und seine Familie besitzt, um jede Person in Verbindung mit Wikileaks einzubeziehen.“

Assange hatte allen Grund, misstrauisch zu sein, auch auf jegliches Vertrauen selbst gegenüber seinen besten Freunden zu verzichten. Er las seine Zukunft schlicht aus den Unmengen von geheimen Daten, die ihm sein System Wikileaks anspülte. Misstrauen war seine Lebensversicherung. Dabei hätte das Verfolgen der Nachrichten auch schon genügt. Journalisten und Politiker fabulierten öffentlich darüber, warum man „den Hurensohn nicht einfach abknalle“.

Seine Computer wurden konfisziert, Wikileaks mit FBI-Leuten infiltriert, Misstrauen gesät. Der seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London im politischen Asyl sitzende Assange wurde seit 2015 rund um die Uhr durch die Firma UC Global überwacht, sogar seine Vergiftung wurde erwogen. Stoff aus einem Spionagethriller. Sowas kann man sich fast gar nicht ausdenken.

Und jetzt auch noch ein Schauprozess

Der zynische Höhepunkt des Spektakels ist nun der juristische und öffentliche Umgang mit Assange. Dass dieser Prozess überhaupt stattfindet, ist eine Farce. Erst das Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London und die Höchststrafe von fast 50 Wochen für die Verletzung von Kautionsauflagen. Dazu Einzelhaft, psychologische Folter, wie Experten, Ärzte und der Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, letztes Jahr aufdeckten. Es gibt keinen Zweifel: Julian Assange ist ein politischer Gefangener. Er wird gedemütigt, muss sich täglich entkleiden, wird geröngt. Was glaubt man zu finden: einen Mikrofilm mit noch ein paar diplomatischen Depeschen im Enddarm?

Assange wurde in ein Hochsicherheitsgefängnis gesteckt, Einzelhaft wurde verordnet. Für ein Auslieferungsverfahren ist das nicht normal. Man türmt Verfahrensfehler auf Verfahrensfehler (Überwachung, eine befangene Richterin, Verletzung des Rechts auf „Waffengleichheit“ im Prozess, kein Zugang zu Anwälten und Dokumenten). Allein die Tatsache, dass Gespräche Assanges mit Ärzten, Anwälten, Vertrauten in der Botschaft ausspioniert wurden, dürfte genügen, um den Prozess zum Platzen zu bringen. Wem nützt dieses unwürdige Spektakel? Warum gibt sich der britische Staat diese unglaubliche Blöße? Ärzte, Anwälte, Künstler, Journalisten, Politiker protestieren, signieren Petition um Petition. Der Druck auf die britische Regierung wächst.

Im Prozess sitzt Assange in einem Glaskasten, wie ein Terrorist. Die Kommunikation mit seinen Anwälten: stark eingeschränkt. Schon in den letzten Monaten hatte er kaum Möglichkeit, sich mit seinen Anwälten zu besprechen. Seine Verlobte Stella Moris und viele andere kämpfen um sein Überleben. Das Verfahren, das ihn in den USA erwartet, würde vor einem unrühmlichen Spionagegericht des Eastern District of Virginia geführt, dessen Jurys überwiegend mit regierungsnahen Mitgliedern besetzt ist. Einen Freispruch gab es dort noch nie. Er würde eine lebenslange Haft aufgrund der zu erwarteten scharfen Haftbedingungen und seines angeschlagenen Gesundheitszustands vermutlich nicht überleben.

Lichtinstallation für Assange an den Mauern des Hochsicherheitsgefängnisses HMP Belmarsh vom Frühjahr 2020 (c) Pixelhelper, Dirk-Martin Heinzelmann

Offiziell klagt man ihn an wegen Unterstützung Chelsea (damals Bradley) Mannings beim Knacken eines Passworts, er habe zudem Menschenleben durch Veröffentlichung unredigierter Informationen in Gefahr gebracht. Der Beweis, dass jemals jemand durch Assange zu Schaden gekommen ist, wurde jedoch nie erbracht. Da die Auslieferung auf tönernen Füßen steht, wird die Anklage erweitert, erst im Mai 2019, zuletzt im Juni 2020. Man sucht nach Dreck, den man noch auf ihn werfen könnte, aber man findet nichts. Dieser Prozess muss platzen. Assange muss auf freien Fuß kommen. Alles andere würde das britische Justizsystem der Lächerlichkeit preisgeben. Ein Auslieferung aus politischen Gründen ist nicht möglich; zudem verbietet die Europäische Menschenrechtskonvention eine Auslieferung unter anderem dann, wenn eine Person Folter oder unmenschliche Behandlung zu erwarten hat, sowie eine Versagung basaler prozessualer Rechte, wie das Recht auf sachgemäße Verteidigung, zu erwarten ist. Wie lange Assange überhaupt noch prozessfähig ist, steht auf einem anderen Blatt.

Fieberthermometer der Pressefreiheit

Julian Assange, er ist jetzt schon zu einem Symbol der Pressefreiheit geworden. Erneut verdichten sich die Zeitläufte in seiner Person. An seinem Beispiel wird gerade der aktuelle westliche Stand der Pressefreiheit verhandelt. Er ist jetzt das Fieberthermometer der freien Welt. Ganz konkret: daran, wie man Assange jetzt behandelt, kann man ablesen, wieviel an Informationen man als Bürger morgen noch bekommt. Heikle Informationen, geheime Informationen, aber Informationen, die man braucht, um als Bürger Entscheidungen zu treffen.

In der Demokratie ist dieser unverstellte Zugang zentral. Der Bürger ist der Souverän. Wenn Regierende oder Staatsbedienstete Verbrechen begehen und sich unter den Schutz des Staatsgeheimnisses flüchten, ist das Band zwischen Regierten und Regierenden durchschnitten. In einer Demokratie kann es keinen legitimen Geheimnisschutz für Verbrechen Einzelner geben. Eine Regierung, die das vor der Öffentlichkeit vertritt, putscht von oben nach unten. Ein Justizsystem, welches das mitmacht, wird zum Komplizen. Und eine Öffentlichkeit, die dazu schweigt, hat Demokratie nicht verstanden und letztlich auch nicht verdient.

Assange wird nicht primär dafür bestraft, was er getan hat. Man versucht ihn davon abzuhalten, je wieder etwas zu veröffentlichen. Für Menschen, die die Wahrheit fürchten, ist Assange eine tickende Zeitbombe. In einer Welt volle Lügen ist jemand, der eine Wahrheitsmaschine betreibt gefährlich – und einer der mächtigsten Menschen der Welt. „Bestrafe einen, erziehe hundert“, hiess es bei Mao Tse-Tung. Das ist das pädagogische Spektakel und Signal an alle Journalisten in der Welt. Ihr seid als nächste dran.

Als in den USA im Jahre 1690 die erste Zeitung auf den Markt kam, wurde sie tags drauf verboten. Die Gründung von Wikileaks 2006 war die Geburtsstunde einer neuen Form des Journalismus. So wie der Wissenschaftler einen Beweis mitliefern muss, wenn er ernst genommen werden will, sollte es auch der Journalist tun müssen. Solange das nicht geschieht, besteht ein direktes Machtungleichgewicht. Leser sind nicht in der Lage, zu verifizieren, was man ihnen erzählt. Damit ist dem Machtmissbrauch jede Tür geöffnet. Im 21. Jahrhundert, nach Renaissance, Humanismus und Aufklärung und in Zeiten des Internets ist der Bürger des Westens immer noch nur ein Glaubender, der sich viel zu oft auf kolportierte Trugbilder stützt.

Das ist die schmerzvolle Botschaft von Julian Assange: wir haben keinen blassen Schimmer von der Realität in ihrem ganzen Ausmaß. Das Urteil wird am 4. Januar 2021 verkündet, der Prozess könnte dann vor höheren Instanzen weitergeführt werden. Auch dank dieses Prozesses öffnet sich der Schleier um die Realität täglich mehr vor unseren Augen.

+++

Danke an den  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Dieser Beitrag erschien zuerst im Magazin der Berliner Zeitung vom 10.10.2020. Er ist zudem am 11. Oktober 2020 auf dem Blog des Autoren:  Freischwebende Intelligenz veröffentlicht worden.

+++

Bildquelle:   John Gomez/ shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/

+++

Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

10 Kommentare zu: “Der Fall Assange: Unser Schweigen, unsere Komplizenschaft | Von Milosz Matuschek

  1. Fühlt sich angesichts des beispiellos abscheulichen Tribunals gegen Julian Assange — das ist der Name …

    … eigentlich jemand von den Regierungs-Geheimdiensten
    a) eher beschützt oder
    b) eher bedroht?

    ?

    Und werden die Julian Assanges dieser Welt von jenen Geheimdiensten
    a) eher beschützt oder
    b) eher bedroht?

    Wen oder was schützen diese "Dienste" eigentlich?

    Die Wahrheit oder die Lüge?

    Und was hält die Judikative davon?
    Wogegen bitte soll Herr Assange als Journalist denn verstoßen haben?

    Im Nachhinein mindestens 500 Jahre Knast für die Greenwalds, Hershs, Woodwards/Bernsteins dieser Welt? Inklusive Tilgung all dieser Persönlichkeiten aus den Geschichtsbüchern?

    Weil die Aufklärung einer Handvoll von ultrakriminellen, blutbesudelten Politikern und ihren schmutzigen Unterhändlern nicht passt, und es deren Omertà mit allen Mitteln zu wahren gilt? Zur Hölle mit diesen abartigen Menschenfressern.

    Den deutschen, "hoch intelligenten" und "unkäuflichen" Mainstream-Journalismus scheint all das jedenfalls nicht zu interessieren. Durch das Schweigen bettelt der MSM ja förmlich um die Verurteilung von Herrn Assange.
    Schreiende Stille nennt man das.

    Na dann wird derart stinkende Jauche halt irgendwann hoch explosiv.
    Wenn der Mist, zu dem die MSM schon eh fast restlos verkommen ist, eben jenen um die Ohren fliegt, hat Darwin wohl recht gehabt.

    In diesem Sinne — auf dass die Wahrheit und der unbeirrte Glaube daran sich durchsetzten möge.

  2. Kaum einer hat mich je mit mehr Zuversicht erfüllt wie Julian Assange.
    Leider war die Weiterentwicklung seiner Platform von zu kurzer Dauer.
    Schließlich ist sein Fall in der Tat die größte Offenbarung der fatalen Realität in ihrem ganzen korrupten Ausmaßen.

  3. Vielen Dank, Milosz Matuschek, eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen! Allerdings möchte ich hinweisen auf die außerordentlichen Schweinereien, die sich der schwedische Staat (Staatsanwaltschaft und Polizei) hat einfallen/ausdenken lassen, um J. Assange erst einmal in jene gefährliche Situation gebracht zu haben, die ihn in die ecuadorianischen Botschaft hat fliehen lassen. 2 Frauen wurden gedungen gegen Assange auszusagen, er hätte Geschlechtsverkehr mit ihnen gehabt und zwar ohne Kondom!! Das gilt in Schweden als Vergewaltigung. Die eine der beiden hatte sogar behauptet, dass das gegen ihren Willen geschah. Nun hatte diese Lüge nicht lange bestand, und so musste die Staatsanwaltschaft die Anklage niederlegen.
    Doch schon nach etwas mehr als einem Jahr wurde die Staatsanwältin gegen eine andere ausgetauscht und das gleiche Lügengebäude wurde wieder aufgebaut. Durch widersprüchliche Aussagen und Zurücknahme der Zeugenaussagen und das öffentlich machen der polizeilichen Erpressung gegen die Zeuginnen wurde nun die Anklage zum zweiten Mal niedergelegt. Aber das ist nur für die Gallerie, denn der eigentliche Zweck (die Verfolgung von Assange) wurde mit diesem verbrecherischen Vorgehen der schwedischen Staatsanwaltschaft leider erreicht.

  4. Danke, hochgradig motivierter Artikel, doch leider sehen wir schon vor der eigenen Haustür, was hier langfristig installiert werden soll.
    Wir sind schon so weit, was nicht berichtet wird ist niemals passiert. Oder umgekehrt – die Coronalüge/Manipulation zeigt es auf.
    Die Sachverhalte werden einfach erfunden und ohne Rücksicht, auf was oder wen auch immer, durchgepeitscht. Wer soll was dagegen unternehmen, die Angst oder Korruption ist gezüchtet, geht um, und dies schon länger erfolgreich.
    Wir stehen derzeit am Scheideweg mit Wahrnehmungsverzögerung.
    Der wirkliche Feind sind nicht die Anstifter, sondern jene die es ausführen, mit oder ohne Diensteid. Hier kann nur noch die Aufklärung der Masse, wie dann folgend, entsprechende Reaktionen Erfolg versprechen, sonst rutschen wir in eine mörderische Zeit. Und es wird niemand mehr da sein, der über die staatlichen Verbrechen berichten wird.

    Schon die Passage, Zitat:

    „Lasst ihn uns die nächsten 25 Jahre von einem Land ins nächste verlegen und ihn mit Klagen überziehen. Zieht alles ein, was er und seine Familie besitzt, um jede Person in Verbindung mit Wikileaks einzubeziehen.“

    lässt erahnen mit welch kriminellen wie willkürlichen und größenwahnsinnigen "Feudalfürsten – Speichelleckern", bar jeglichen Anstandes oder Gewissen, die Menschheit es grade zu tun bekommt.

    Mir ist absolut unklar wie eine moderne Gesellschaft so viele Feige und Dumme beherbergen kann, es sollte doch umgekehrt sein.

    Alles Gute für Assange, vielleicht tritt doch noch ein unvorhergesehenes Ereignis ein. Zu wünschen wäre es, mehr bleibt grade leider nicht…………………..

    • Diese wichtige und brandneue Erkenntnis muß natürlich sofort geleakt (der ganzen Welt mitgeteilt) werden – schönen Dank auch… Hast Du eigentlich noch ein anderes Hobby, als zu wirklich JEDEM Kenfm-Beitrag zu posten, was Dir "dazu immer wieder einfällt" (nämlich immer wieder dasselbe)??
      Oder bist Du ein professioneller Kommentarspaltenfüller oder gar -sprenger??

    • In Deinem Fall stellen sich da gleich einige Fragen:
      1. Fällt Dir nichts ein, so dass Du nur versuchst, andere Foristen runter zu machen?
      2. Bist Du ein Troll, der unerwünschte Aussagen runter machen soll?
      3. Wenn der Wahn Kontinuität aufweist, wie sollte der dann diskontinuierlich beschrieben werden?
      4. Wenn Du neue Inhalte vermisst – erzähle uns vielleicht, wie der Wahn zu stoppen ist, das wissen wir nämlich nicht.
      5. Die zur Zeit brandneue Tatsache ist, dass "die" gerade noch mehr durchdrehen als ohnehin schon. Das ist irgendwie neu, wenn auch nicht unerwartet. Baden-Württemberg rächt ich gerade für Ballweg.
      6. Dass ich öfter zu finden bin, liegt daran, dass es zu wenig andere Kommentare gibt, unter denen ich weniger auffallen würde. Da kannst Du ja daran arbeiten. Dann gibt es mehr Diskussion und das ist wünschbar.
      7. Wenn ich etwas wiederhole, dann deshalb, dass ich z.B. um mich herum immer wieder Leute sehe, die noch nicht mal die einfachsten Grundlagen erkannt haben, dessen was gerade geschieht.
      8. So. Nun lass mal hören, was Du Wesentliches beizutragen hast. Ich warte.

    • Nachtrag für Antti: Wenn sich also diese "Damen" und "Herren" als Inhaber der gerieren – siehe oben – sollen wir das denen durchlassen? Müsste eine Demokratie nicht so aufgebaut werden, dass derlei Ansprüche schon im Keim erstickt werden? Was kannst Du dazu beitragen? Wie willst Du das anfangen. Oder ist Dir das recht?

  5. eines muss ich korrigieren:

    "Ein vorsätzlich herbeigeführter Unfall." ist Sabotage. Entsprechend ist dies dies ein Sabotagebericht.

    eines muss ich bemerken:

    Das "Remember, Remember …" Foto mit der Guy Fawkes Maske drauf, zeigt dass die korrekte Historie nach-wie-vor nicht anerkannt wird.

    Der Artikel beschreibt in allem die Welt der Menschen anno 2020.

Hinterlasse eine Antwort