DER FREIE FALL mit: Maria Sanchez (Thema: „Kraft des Fühlens“)

Maria Sanchez ist Therapeutin und Gründerin der Bewegungen „Sehnsucht und Hunger“ und „Essential Core“. Während „Sehnsucht und Hunger“ das Emotionale Essen zum Kernthema erhoben hat, beschäftigt sich „Essential Core“ vor allem mit der Emotionalen Selbstbegleitung bei Verhaltensweisen, die in ihrer Struktur, häufiger als man gemeinhin anzunehmen vermag, ungesunde und destruktive Züge aufweisen.

Wir Menschen streben oft danach, jemand anderes zu sein, indem wir uns im ständigen Selbstoptimierungskampf verlieren und infolgedessen nicht mehr stimmig in uns selbst fühlen. Wir leben ein Leben, das mit den tatsächlichen Tiefen unseres Seins, nur wenig verbunden ist.

Den Grund für diese Form der gesellschaftlich verbreiteten Selbstentfremdung, findet Maria Sanchez in der Kindheit. Wenn wir als Kind die Erfahrung machen mussten, nicht in unserer Ganzheit akzeptiert und angenommen zu sein, entwickeln wir als eine Art der Überlebensstrategie ein geliebtes und ein ungeliebtes Kind in uns. Wir spalten uns also auf, damit wir uns in unserer Familie und unserem Umfeld angenommen fühlen können. Dieser Spaltungsprozess führt zu einer tiefen inneren Wunde, der sogenannten „Urwunde“. Ihr zu begegnen, ist Teil der Erfahrung in ein autonomes Leben zu kommen, das von echter innerer Selbstnähe anstelle einer Pseudoakzeptanz getragen ist.

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12 Kommentare zu: “DER FREIE FALL mit: Maria Sanchez (Thema: „Kraft des Fühlens“)

  1. 1001 Danke mal wieder Kenfm und Lena Lampe und Maria Snachez für dieses interessante Gespräch.

    "Das Leben ist eine Reise", diese Metapher kam mir bei Frau Sanchez Ausführungen immer wieder in den Sinn und es hat mir gut gefallen, bzw. fand ich sehr passend.
    ein afrikanisches Sprichwort sagt:" If you want to go fast, go alone, if you want to go far, go together". Bisher hatte ich dieses Sprichwort immer nur auf das praktische Leben im Verhalten und Umgang mit anderen Menschen bezogen.
    Es trifft aber auch genauso auf das eigene Verhalten und den Umgang mit den verschiedenen "Ichs" und "Rollen" in uns selbst zu, die Frau Sanchez beschreibt.

    finde es toll, dass es jetzt innerhalb kurzer Zeit, mit ebenso Frau Peggy Rockteschel und Bärbel Wadetzki "Lebenspsychologische Themen" (nenne ich jetzt mal so) Gesprächsthema waren.
    Wieder mehr" Mensch sein" auf unserer aller individueller Lebensreise und sich dafür "Handwerks- und Denkzeug" anzueignen, das sollte vielmehr kultiviert werden und eine Selbstverständlichkeit im Nachdenken unserer eigenen Lebensentwicklung sein.
    Die Gespräche hier auf Kenfm dazu sind eine wunderbare Anregung
    somit nochmal vielen Dank!

  2. Ich bin in den klassischen Psychotherapie-Formen, die in Deutschland angeboten werden, sehr erfahren und muss sagen, das die Dame durchaus logisch nachvollziehbare Erklärungen abgibt.

    Persönlich bin ich froh, dass ich in der Lage bin, mittlerweile immer häufiger mein Wut und Ablehnung anderen Personen gegenüber zu reflektieren und heraus zu finden, was das konkret mit mir zu tun hat…Als Bsp. "Was Ekelt mich an mir/ in meinem Leben an."

    Wir reifen nur an Krisensituationen..

  3. Danke an Maria Sanchez für die sehr interessante, sachliche und informative Darstellung der Emotionen-Ess-Beziehung (nicht nur die).
    Danke auch an Lena Lampe für Ihre ebenso kluge und sachliche Art Fragen zu stellen als auch für die ruhige und deutliche Sprechweise – es macht Spaß zuzuhören.

    • Hallo Herr Meier,
      ich finde es schön, dass sie hier so ehrlich kommentieren. Jetzt wo ich es bei ihnen im Kommentar gelesen habe, ist es mir auch aufgefallen, dass ich während dieses Gespräches häufig auf den schwarzen tiefen Hintergrund aufmerksam geworden bin (was sonst nicht so der Fall ist, in anderen Gesprächen). . . .
      vielleicht war es die tiefe, sanftmütige und ruhige Stimme von Frau Sanchez, die einen immer wieder entführt hat . . . (soweit meine Erklärung?!)
      Das Gespräch lohnt sich aber wirklich sehr. vielleicht stellen Sie sich ein schönes Bild mit Sonne vor den Bildschirm und hören nur den Stimmen zu, oder lassen parellel ohne Ton eine Natur- oder Landschaftsdoku (was auch immer, auf youtube gibt es ja große Auswahl) laufen und hören dann das Gespräche an,
      oder sie schliessen einfach die Augen und hören nur und lassen ihre Fantasie entscheiden welche bilder erscheinen, .
      soweit ein paar durchaus ernstgemeinte Tips, um sich vielleicht doch noch dieses sehr interessante Gespräch zu Gemüte zu führen

  4. "Essstörungen" bekommen vor allem Frauen, die die Antibabypille nehmen, da der Körper auf Schwangerschaftsprogramm umgestellt wird.

    Fettposter für die Schwangerschaft werden angelegt und der Nährbedarf auf das Wachstum eines Embryos eingestellt.

    Deshalb würde ich mich nicht wundern, wenn diese Tante eine Pillenfrau wäre.
    Abgesehen davon hat sie nach eigenen Aussagen psychische Störungen.
    Ob jemand mit eigenen Störungen wirklich anderen Menschen helfen kann, will ich anzweifeln.

    Mit ersponnenen Begriffen wie "Urwunde", "geliebtes und ungeliebtes Kind", "Urangst", "Biographisches Schutzprogramm", "innere Kritiker" etc. gaukelt sie Verständnis vor, drückt aber nur ihre eigene Störung aus.

    All diese Begriffe dienen der Dame nur ihren störungsbedingtes Lügengebäude einen Scheinrahmen zu verleihen. Alles, was sie vorgibt zu wissen ist ersponnen.

    Wer sich in ihr Lügengebäude begibt, wird eher einen Dachschaden entwickeln, als eine Lösung zu finden.

    Bitte nicht auf die Ratschläge dieser Frau hören! Sie zieht jeden, der Probleme hat, noch weiter runter!

    • Zitat: "Deshalb würde ich mich nicht wundern, wenn diese Tante eine Pillenfrau wäre."
      Wenn es Ihre Tante ist, fragen Sie sie doch einfach.
      Wenn nicht, sollten Sie das Zeug besser absetzen, das Sie so aggressiv und niveaulos macht.

    • Das was mich so "aggressiv und niveaulos macht" ist mein Ekel vor solchen Geisteskranken, die von Mainstream-Medien oder von Fake-Alternativ-Medien hofiert werden.
      So etwas kann man nicht absetzen. 🙂

    • Nevyn,

      Du erkennst doch nicht einmal, dass diese Frau selbst geisteskrank ist und andere mit sich runterzieht. Sie bietet keine Hilfe an, sondern bringt den Leuten bei, sich in ihren Krankheiten und Störungen zu wälzen, wie Saue im Schlamm.

      Es gibt sehr viele Frauen, die ab ihrer Jugend die Pille nehmen und anschließend mit vermeintlichen Essstörungen zu kämpfen haben. Das sind aber keine Störungen, sondern die Konsequenzen der Scheinschwangerschaft! Würden sie die Ursache in der Pille erkennen, dann müssten sie nicht der Sülze von selbst gestörten Personen glauben.

      Menschen wie die Frau Sanches sind der Ekel dieser Gesellschaft.
      Solche Personen sind schlimmer, als so ein Soros, dessen betrügerische Absichten in seinem Gesicht erkennbar sind.

      Lieber ein erkennbarer Feind als ein verlogener, gestörter Freund!

  5. Sehr schönes Interview mit viele anregenden Gedanken, das auch zeigt, dass der Mensch oft über sein Schicksal in seine Berufung kommt. Die eigene schmerzhafte Erfahrung reift dann zu einer Perle der Weisheit.

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