DER FREIE FALL mit: Michaela Axt-Gadermann (Thema: „Darmgesundheit“)

Darmgesundheit! Das klingt vielleicht öde oder sehr speziell, tatsächlich aber ist dieses Thema für wirklich jeden Menschen – ob krank oder gesund – extrem relevant.

Denn besonders in unserer sogenannten „zivilisierten“ westlichen Welt nimmt unser Darm immer mehr Schaden – mit weitreichenden Folgen. 

Und auch die Verbindung zwischen unserem Darm und unserem Gehirn ist erst seit wenigen Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. 

Wie eng diese Verbindung ist und welche Rolle den Darmkeimen und Darmbakterien dabei zukommt, diese und weitere Fragen werden in der 4. Ausgabe des Formats „Der Freie Fall“ mit der Dermatologin und Mikrobiom-Expertin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann besprochen.

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14 Kommentare zu: “DER FREIE FALL mit: Michaela Axt-Gadermann (Thema: „Darmgesundheit“)

  1. Danke Frau Axt-Gadermann und Danke KenFm für diesen hervorragenden Beitrag!
    Nüchtern, sachlich, übersichtlich und verständliche Informationen zu einem wichtigen Thema und sicherlich ein hervorragender Einstieg in das Thema für alle, die sich noch nicht wirklich intensiver damit befasst haben.

    Hatte selbst vor einigen Jahren zwei Darm-OPs und Anfangs große Mühe mehr Informationen zu dem Thema zu erhalten (da hätte ich mir genau so einen Beitrag gewünscht).
    Die Ärzte im Krankenhaus waren immer nur auf die symptomatischen Funktionsbeeinträchtigungen und ihrer operativen Reparatur focussiert und konnten auch nur dazu Auskunft geben, über alles Andere drumherum (Ursache/Verbindung zu psycho-,sozialen Problemen/Stress, Ernährung und Nebenwirkung Antibiotika, etc. ) konnte niemand wirklich Auskunft geben. Nicht einmal über Ernährung und Wideraufbau der Darmflora (nach Antibiotikaeinsatz) nach OP konnte irgendetwas gesagt oder empfohlen werden.
    Hatte das immer mit einer Autoreparatur verglichen, wo die Werkstatt das ganze Auto auseinandergeschraubt und den Motor wieder repariert hat, aber zusammenschrauben machen Sie bitte selbst. So kam ich mir damals vor. .
    Sobald Mensch wieder laufen kann, wirste entlassen und musst dich dann selbst mit "Wiederherstellung der eigenen Ganzheit" beschäftigen.
    Aber gut, es hatte dann ja auch sein Gutes, weil ich mit der anschließenden intensiven Auseinandersetzung mit meiner Lebenssituation, Ernährung, Wiederaufbau der Darmflora und den Dimensionen, die da betroffen sind/seinkönnen sehr viel gelernt hatte.
    Intuitiv wußte ich immer, das ist doch ein Großes Ganzes was da nicht mehr in Ordnung war und war Anfangs sehr unsicher, ob ich mir da nicht zuviel einbilde und so. Der Beitrag hier ist eine schöne Bestätigung und bestärkung im Nachhinein und kann Mensch nur weiter empfehlen*****

    • in meinem Krankhaus, gäbe es ein Lesesaal mit kleiner Biblio- und Videothek und dort ständen die Bücher von Frau Axt-Gadermann und wäre dieser Beitrag auf Kenfm in der Videothek zu sehen . .

    • Vielleicht möchten Sie die Kontaktaufnahme mal über auf dieser Seite angegebene Informationen versuchen:
      http://axt-gadermann.de/?page_id=31

      Bis dahin ist beispielsweise auch Kombucha hilfreich. Kefir. Hochwertige Joghurts.
      Allgemein milchsauer Vergorenes.

      Wichtig ist, daß die in den Nahrungs(ergänzungs)mitteln enthaltenen probiotischen Stämme noch aktiv sind.
      ———————-

      HMF Forte soll auch sehr gut sein. Es enthält 10 Milliarden KbE pro Kapsel.
      (KbE: koloniebildende Einheit; Quantifizierung lebender Mikroorganismen)

      Ist aber in Europa schwer erhältlich.
      Wird mit Kühlakkus versandt.

      John Gray: "Probiotika sind die Medizin der Zukunft."

  2. Danke für das Thema.

    Als Laie fühlte ich mich mit den vielen medizinischen Begriffen überfordert – ich hätte auch ein lateinisches Wörterbuch lesen können. Jeder Expertenbegriff für mich nur ein "Glaubensbegriff" ohne nachvollziehbaren substanziellen Inhalt.

    Ich halte es für bedenklich, die Dinge so zu erzählen, dass der Darm das Denken beeinflusst – zumindest habe ich es so herausgehört – , d.h. der Darm mit seinen Bakterien übernimmt als selbständiges Organ die Vorherrschaft des Menschen. Diese Form der Erzählweise wird immer moderner und greift bis hin zu Klimafragen in unser Leben ein. Experten und Wissenschaftler, dessen Nachvollziehbarkeit ihrer Theorie kaum überprüfbar ist übernehmen die Kontrollfunktion und sagen dem Menschen was er machen soll. Die Grundannahme ihrer Axiome werden (sollen / dürfen) nichjt hinterfragt werden.

    Ich bin davon überzeugt, dass das logische und klare Denken eine viel größere Bedeutung hat und all zu schnell übergangen wird. Die vielen Lügen und Kompromisse in unseren Leben werden durch unser "verschmutztes Denken" und damit auch über unser "verschmutztes Handeln" an den Darm weitergereicht. Auch das positive Gefühl zu unserem Leben, also die Annahme, hat eine ganz entscheidene Wirkung.

    Das Thema Darm ist für unsere Gesundheit ein großes Thema. Es ist ein Ausscheidungsorgan für alles das was der einzelne individuelle Mensch nicht braucht. Anders ausgedrückt würde ich den Darm als ein Entgiftungsorgan beschreiben, d.h. hier werden Stoffe absorbiert und als nicht notwendig herausgesetzt. Das was wir im WC zurücklassen ist sozusagen die Negativpause unserer Lebensweise.

    Unter dieser Betrachtung finde ich es wichtig, dass der individuelle Mensch seine eigene Lebensweise hinterfragt. Also wenn der Darm sein Entgiftung-Ausscheidungsprozess nicht auf gesunder Weise ausüben kann,

    • Warum soll der Darm (und was sich dort abspielt) nicht das Denken beeinflussen? Schnaps und Bier können es doch offensichtlich auch, also bestimmt auch zahlreiche andere Substanzen, die dort entstehen. Außerhalb des Darms im Körper heißen die steuernden Substanzen Hormone.
      Was das bewusste Denken angeht, so ist man sich schon lange darüber im Klaren, dass es sich nur um die Spitze eines Eisbergs handelt, die an der Oberfläche sichtbar und uns bewusst ist. Weil es aber der einzige Teil ist, den wir bewusst wahrnehmen können, wird er ziemlich überschätzt. Man muss sich doch nur mal ehrlich vor Augen führen, wie schwer es uns manchmal fällt, das bewusst als richtig Erkannte auch wirklich zu tun.
      Inzwischen gibt es viele Fälle, die zeigen, dass Menschen geheilt wurden, nachdem sie angefangen haben, der Lebenswelt in ihrem Darm mehr Beachtung zu schenken, sie nicht als "Schmutz" zu verachten, sondern durch geeignete Nahrung zu pflegen, das bedeutet, diese Symbiose mit dem Mikrobiom bewusst und respektvoll zu leben.

    • ja, <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/bernhard/' rel='nofollow'>@Bernhard</a> Meyer
      ich bin den Ausführungen von Frau Prof. Axt Gadermann mit großem Interesse gefolgt und es bestätigt meine unwissenschaftlichen Erfahrungen. Meinem "Bauchgefühl" (natürlich, jetzt weiß ich es: Darm) überlasse ich jedesmal beim Kochen die Auswahl des Menues und es bekommt mir gut.

    • Hallo Bernhard Meyer,

      natürlich kann der Darm das Wohlbefinden beeinflussen und ist oft ausschlaggebend für viele Krankheitserscheinungen. Meine Hochachtung gilt auch Michaela Axt-Gadermann über ihr profundes Wissen.

      Ich sehe die Blickrichtung verdreht (zugegeben mein Fokus hat auch eine gewisse Einseitigkeit). Wir müssen nicht schauen, wie wird der Darm Leistungsfähiger bzw. Stressresistenter, sondern was läuft im Leben und im Umfeld falsch. Der Mensch sollte Kapitän seiner Selbst bleiben und nicht Gesundheitsprobleme an Experten deligieren um weiter zu machen wie bisher.

      Darmkrankheiten ist ein Zivilisationsproblem …. Lebensumfeld, Arbeitsumfeld, Strahlungsbelastung, Armutsängste, Stressfaktoren, Bevormundung, Bewegungsmangel, Perspektivlosigkeit ….. und hier gilt es anzusetzen. Der Mensch sollte nicht gezwungen sein oder in Abhängigkeit gebracht werden.

      In allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen wird Wissen abgegriffen, aber die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden nicht angepasst, sondern jedes "neue Wissen" wird mißbraucht um weiterhin in der Ursache zu leben, die das Problem hervor gebracht hat.

  3. Ich danke euch für diese Sendung!
    Vor circa 40 Jahren kam ein Buch heraus mit dem Titel „Der Tod sitzt im Darm“, dieses Buch sorgte für Furore! Heilpraktiker waren begeistert, Ärzte waren schwer erzürnt! Seit dem war das Thema Darmsanierung, in ärztlichen Kreisen verpönt! Wir Heilpraktiker wurden nicht nur belächelt, nein wir wurden auch deswegen bosartig angegriffen. Wie konnte man Hautkrankheiten, Depressionen, Psychosen, Diabetes, Allegien und Rheuma mit dem Darm in Verbindung bringen!!? Da ist doch alles schon genug erforscht! Die Spinnen!
    Warum haben unser Wissenschaftler so lange unsere Beobachtungen ignoriert?
    Nun haben sie, unsere Beobachtungen, untersucht und mussten sie bestätigen, und haben neues zu Tage gebracht. Aber hört man so etwas wie eine Entschuldigung? Was ist so schwer an dem Satz „Wir hielten es für eine Behauptung, aber jetzt wissen wir das ihr Recht gehabt habt. Sorry!“.
    Nein sie erfinden das Rad neu, und kassieren fremde Lorbeeren!

    • Im Grunde haben sie RECHT, ich sag mal danke.
      Aber auch schon vor den Heipraktikern war dies sicherlich bekannt. Schamanen, Hexen u.s.w.
      Sind wir heute froh, das sie & Kollegen, schon viele Menschen vor diesem Beitrag und dem ärztlich-wissenschaftlichen Beweis auf dieser Grundlage durch ihre Gabe, Gefühl & das Wissen eines Heilpraktikers behandelt, geholfen & geheilt haben.
      Unsere Welt krankt nicht an "schlauen" Leuten, sie krankt gerade in diesem Bereich (schlau sein) heute daran, das jeder im Rampenlicht stehen möchte und man so, alles zerteilt & zerredet "bis auf die Knochen" sagt wohl der Volksmund.
      Ich wünsche weiterhin allen Geistheilern, Heilpraktikern & Ärzten viel Erfolg bei der Behandlung ihrer Patienten. Ein guter Weg ist sicherlich, der der Hingabe ohne sich selbst zu verlieren. Danke

    • Only for the rich…

      Ein weitere guter Weg wäre es sicherlich, wenn eine wirkungsvolle und fachgerechte Darmsanierung , inklusive der Tests und über mehrere Monate reichend, nicht so verdammt teuer wäre.

      Privat zu bezahlen, von der Kasse nicht übernommen, kommen viele Patienten da sehr schnell an ihre Grenzen!

      Was mal wieder sehr schade ist, denn durch Darmsanierung als Kassenleistung könnten viele, viele "Zipperlein" und ernsthaftere Erkrankungen (in ihrer langwierigen oft wirkungslosen schulmediz. Behandlung meist wesentlich teurer) relativ schnell und gründlich geheilt werden.

      Aber das ist – wie auch bei anderen Erkrankungen – vermutlich oftmals wohl gar nicht erwünscht.

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