Der große Sklavenmarkt

Von Susan Bonath.

Im Interesse des Kapitals: Die Politik lässt Massen verarmen und treibt die Ausbeutung auf die Spitze. Die Mehrheit duldet das – und macht mit.

Überflüssige zum »scheiße finden«

Jüngst heizte eine Schlagzeile von »Welt online« den selbstgerechten Mob selbsternannter einheimischer Inquisitoren an: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will Flüchtlingen das Bargeld kürzen. Alleinstehende Erwachsene sollen 22 Euro weniger bekommen. Dafür solle ihnen die Stromrechnung bezahlt werden. Ein Gesetzentwurf, den sich Nahles dafür hat verfassen lassen, sieht das vor. 22 Euro für eine Stromrechnung? Wie kann das sein?, empört sich der des Rechnens mächtige Wutbürger in der Kommentarspalte. Sofort wittert er Begünstigung einer Gruppe, die er so richtig scheiße findet: Leute, die komische Sprachen sprechen, Kopftücher tragen, dunkelhäutige Kinder spazieren führen – die einfach anders aussehen, als die Nachbarn in der Reihenhaussiedlung.

Was bei aller Empörung untergeht, ist wieder einmal: Es geht um 332 Euro Monatsbudget, von dem ein Alleinstehender ab 2017 alles – außer Miete und Energie – berappen soll: Es geht um 598 Euro für ein Paar. Im Monat. Es geht um 206 Euro, von denen ein Kind unter sechs einen Monat lang ernährt, gepflegt und eingekleidet werden muss, um 258 Euro für ein sechs- bis 13jähriges Schulkind, 265 Euro für die 14- bis 17jährige Tochter und nur einen Euro mehr für den erwachsenen Sohn unter 25. Dazu kommt kein Kindergeld, keine sonstige Hilfe – kein nichts. Auch, wenn wir 50 Euro für Strom dazurechnen, bekommt eine vierköpfige Familie 200 Euro weniger als selbige im Hartz-IV-Bezug. Auch ein Alleinstehender liegt selbst dann noch mit 30 Euro darunter – wohlgemerkt unter dem angeblichen, spärlichen Existenzminimum.

Und was Andrea Nahles nicht sagt: Die allermeisten Flüchtlinge kommen gar nicht in den »Genuss« einer bezahlten Stromrechnung. Denn bis zu ihrer Anerkennung leben sie in Unterkünften. Danach könnten sie, so sie keine Arbeit haben, Hartz IV beantragen. Für jene, die in Unterkünften leben, wird das Geld für Strom längst schon von den Minisätzen abgezogen. Und der Rest kommt nun dazu.

Und was schwarz auf weiß in einem Papier des Bundesarbeitsministerium geschrieben steht, aber nirgends propagiert wurde: Es geht nicht um die Stromrechnung. Das Budget für Essen und Bekleidung wird gekürzt. Ganz klar. Und zwar – je nach Alter – um 10 bis 32 Euro. Als »Wohltat« wird eine Erhöhung des Budgets für »persönlichen Bedarf«, also Hygiene, Mobilität, Telefon, Windeln fürs Baby – von der Regierung als »Taschengeld« bezeichnet –, gepriesen: Um null bis zehn Euro. Ein Zahlenspiel mit Empörungspotenzial zum Kleinrechnen und noch kleiner Rechnen, an dem sich Michel nur allzu gern beteiligt. Und bar jeder Realität unbeirrt zu hoffen scheint: Bekommen die weniger, gibt es mehr für mich. Vielleicht.

Geächtete als Versuchskaninchen

Das ist ein lang gepflegter Irrtum. Die gesamte Geschichte des industrialisierten Kapitalismus zeigt: Schon immer wurden soziale Einschnitte, Verarmungsprogramme, Lohnsenkungen, Entrechtungen usw. an der jeweils am meisten geächteten Gruppe zuerst ausprobiert. Hier seien nur kurz die Roma, die Juden, die Kommunisten, die Sozialisten, die Erwerbslosen, die Bettler, die Obdachlosen, die Leiharbeiter, die Muslime, die Nordafrikaner, die EU-Migranten, die Schwarzen und das Billigheer der Türken in der alten BRD erwähnt.

Hatte es erst einmal angefangen, wurde die Gruppe derer, die es am Ende traf, größer und größer – seit jeher. Drum muss man fragen: Wer kommt nach den Flüchtlingen? Die Langzeiterwerbslosen. Die Armen. Die Obdachlosen. Und dann? Die Leiharbeiter. Die prekär Beschäftigten. Die Soloselbständigen. Die kleine Verkäuferin mit 100-Stunden-Vertrag. Letztlich werden die Lohnsenkungen auch den Fließbandarbeiter bei VW einholen, der dann seine Frau in den zweiten Minijob schickt, um den Hauskredit abzuzahlen.

Kein Herrschender hatte je Interesse daran, ein bestimmtes »Volk« besser zu stellen – egal in welchem Land. Um Profite zu erzielen, wird er jeden unterdrücken, der ihm vor die Flinte kommt, in jedem Ort, in jedem Land, ob schwarz, gelb oder weiß. Und angesichts dessen, dass die politische Klasse aus seinem Topf gefüttert wird: Ist es nicht Irrsinn, zu glauben, dass Minister und Parlamentarier das anders sehen?

Die Ausbeutungsspirale

Aus Sicht des Kapitals sind die Flüchtlinge bestens dazu geeignet, das Heer der potenziellen, schnell verfügbaren Billiglöhner aus deutschen Langzeitarbeitslosen dauerhaft aufzustocken. Das passiert bereits seit Jahren. Zum Beispiel durch die Leiharbeit: Fast eine Millionen Menschen fristen damit inzwischen im reichen Deutschland ihr Leben von der Hand in den Mund, immer unterwegs zum nächsten Arbeitseinsatz für einen Tausender im Monat. Oder weniger. Das besagen die jüngsten Zahlen. Diese steigen und steigen und mit ihr die flexibel verwertbare Masse, die um jeden Preis ihre Arbeitskraft verkaufen muss, um nicht im Hartz-IV-System zu landen und von dort von Jobcentern nicht nur für noch weniger Lohn zwangsverpflichtet sondern vom auch von selbigen komplett enteignet zu werden. Das Hartz-IV-System wurde gerade zu diesem Zweck eingeführt. Die Politik nahm damals, vor zwölf Jahren, nicht einmal ein Blatt vor den Mund. Schröder und Co. sagten ganz offen: Ziel sei es, den Niedriglohnsektor auszubauen. Lohnerwerbslose seien mit drakonischen Strafen genau in diesen hineinzuzwingen.

Inzwischen ist der Billiglohnsektor bis in hochqualifizierte Bereiche vorgedrungen: Dozenten schleppen sich von Uni zu Uni, um Vorträge gegen miese Honorare zu halten. Studenten und junge Fachkräfte hangeln sich von Praktikum zu Praktikum. Arbeitslose Ingenieure werden von Jobcentern zum Rasen Mähen für 1,25 die Stunde verdonnert, wenn sie nicht gerade »lernen« sollen, sich besser zu vermarkten. Die Zahl der Minijobber stieg von sechs auf mehr als 7,5 Millionen an. Eine Million Rentner stocken inzwischen damit ihre mageren Altersbezüge auf – ebenfalls Tendenz steigend. Arbeiten bis zum Tod. »Working poor« rund um die Uhr trifft immer mehr. Und dank der Automatisierung dreht sich die Spirale immer schneller. Doch der deutsche Lohnabhängige verachtet sie weiterhin: Die »Unproduktiven«, die »Leistungsversager«, die wachsende »Unterschicht«, in der er schon mit einem Fuße steckt – vor allem die, die er nicht kennt.

Das Märchen von »sozialer Marktwirtschaft«

Mithin: Prekäre Beschäftigung ist nicht neu im Kapitalismus. Während der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert war sie Gang und Gäbe. Verarmte Eltern verliehen ihre Kinder zum Putzen an reiche Haushalte. Besser gestellte Vorarbeiter heuerten ihre eigenen »Leiharbeiter« auf dem »Tagelöhnerstrich« an und ließen sie in der Firma ihres Herren für »´nen Appel und ´n Ei« schuften. Der Kapitalismus blühte geradezu dank Abertausender bettelarmer Selbstvermarkter auf, die, aus der Not heraus, mit Wägelchen durch Straßen zogen, um selbstgedrehte Zigarren an den Mann zu bringen oder reichen Herren Schuhe zu putzen.

Das von Linken und Gewerkschaften geforderte »Normalarbeitsverhältnis« ist somit eine kurzlebige Zeiterscheinung nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem irreführenden Namen »soziale Marktwirtschaft«. Der Glaube, diese Zeit käme unter heutigen Bedingungen einfach so zurück, ist irrwitzig. Nur zwei Bedingungen sorgten damals für diese etwa zwanzigjährige Periode im Deutschland der 50er und 60er Jahre: Eine vom Krieg zerstörte Wirtschaft, die nur wachsen konnte, der damit verbundene Mangel an Arbeitskräften sowie Billigprodukte aus der DDR und dem gesamten Ostblock, die auf Devisen angewiesen waren.

Schon in den 70ern wuchs in der alten BRD die Arbeitslosigkeit auf über eine Million. Das lag nicht etwa an wachsender Faulheit immer größerer Gruppen. Vielmehr war und ist es das Symptom verschiedener, absehbarer und bekannter Entwicklungen: Der Wiederaufbau war beendet, der Markt übersättigt, Maschinen machten Millionen Arbeiter überflüssig – und der Ostblock zerfiel wie zuvor die Kolonien. Die Folge: Lohnsenkungen, Abbau hart erkämpfter Arbeiterrechte, Ausbau der Leiharbeit, Senkung der Sozialleistungen. Die Binnenkaufkraft sank, das Heer rückte aus – um neue Märkte zu erobern.

Eure Armut kotzt mich an

Das Muster ist alt: Menschen werden entrechtet, klein gehalten, verarmt. Essen gegen Leistung: So zwingt man Massen in die Knechtschaft. Hartz IV war der Anschub für die neue Stufe der Ausbeutung. Hartz IV lässt den Arbeitenden gar keine Wahl: Wer den Mund nicht hält, gar etwas fordert, fliegt. Der fällt ins Nichts. Das Familienauto, das Häuschen oder Omas gute alte Möbel wechseln schneller als man gucken kann, den Besitzer. Das teure Studium der Kinder? Futsch. Großstadtbahnhöfe und -brücken sind der Film, der jedem zeigt: Das wird dir im schlimmsten Fall blühen. Wer dort nicht enden will, strampelt schneller. Und schneller.

Das im August in Kraft getretene Integrationsgesetz ist nichts weiter als ein Ausbau von Hartz IV. Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Heute gießt die politische Front der Herrschenden harte Sanktionen, mit der Betroffene zu jeder Arbeit gezwungen werden können, in Gesetze, die vor Verachtung vor dem Pöbel nur so strotzen. Wer bei den Nazis als »Asozialer« in Gefängnisse und KZ´s deportiert wurde, kann heute in Nullkommanix dem Hunger- oder Kältetod ausgesetzt werden – mitten auf deutschen Straßen. Dazu reicht es, wenn ihm ein einfacher, aber möchtegerngroßer Jobcentermitarbeiter »sozialwidriges Verhalten« vorwirft, was nichts anderes als »asozial« im besten Nazisinne bedeutet. Der Geldhahn wird ihm zugedreht. Der Miethai sucht sich einfach einen solventen Mieter und setzt ihn auf die Straße. Dort vegetiert er hin, sich ohne einen Cent aus Mülltonnen ernährend, bettelnd, Flaschen sammelnd. Ob weiß, ob schwarz, ob Moslem, Christ oder Atheist: Dem Kapital und der politischen Klasse ist das egal.

Dieses Angstszenario strotzt uns inzwischen überall entgegen: Verwahrloste Jugendliche, heruntergekommene Bettler, Rentner die in Mülltonnen wühlen, Flüchtlinge, die vor Turnhallen herumsitzen oder in Schlangen vor Erstaufnahmezentren stehen. Diese Armut kotzt uns an. Gleichzeitig frönt die Masse dem politisch indoktrinierten »Selbst-schuld-Kult«: Erwerbslosigkeit, Armut, schlechte Jobs, ein Leben in ökonomischem Elend irgendwo auf der Welt – dafür sei jeder selbst verantwortlich, keineswegs ein Wirtschaftssystem, das diese Leute einfach nicht mehr braucht. Und dringend gestoppt werden müsste.

Das größte und cleverste Lügenmärchen der Herrschenden ist das von der individuellen Verantwortung für gesellschaftliche Verwerfungen. Es trägt Früchte in den Köpfen der Massen. Da heißt es nicht: Wir müssen die Aufrüstung stoppen, die Banken und Großkonzerne enteignen, die Verteilung besser organisieren, damit Menschen nicht mehr Hunger leiden, nicht mehr vor Waffen und Bomben fliehen müssen oder in Hartz-IV-Biographien enden. Dann heißt es: Such dir eine Arbeit. Oder: Verpiss dich aus Deutschland. So treibt die Masse die Verarmungs- und Ausbeutungsspirale mit voran. Ohne es zu realisieren.

Erst die einen, dann die anderen

Kurz gesagt: Hartz IV war eine von vielen Reaktionen der politischen Klasse auf die Verwertungskrise des Kapitals. Angefangen hatte es Anfang der 90er mit der von CDU und CSU forcierten Kampagne namens »Das Boot ist voll«. Die Asylgesetze wurden massiv verschärft, Leistungen dramatisch abgebaut. Man stelle sich den Aufschrei der Wirtschaft vor, hätte irgendeiner verlangt, die Förderungen für selbige gen null zu fahren? Oder die Vermögenssteuer nicht abzuschaffen, sondern auszuweiten? Oder millionenschwere Spekulanten zur Kasse zu bitten? Oder gar: Die Rüstungsproduktion sofort einzustellen?

Mit Flüchtlingen konnte man es machen. Indem man sie als »Eindringlinge« brandmarkte. Als »Sozialschmarotzer«. Halt: Wo sind die Leute eigentlich eingedrungen? In ein globales Wirtschaftssystem, das nationale Grenzen und Regierungen nur dazu nutzt, mittels Gesetzen, Vorordnungen und Richtlinien Menschen und Umwelt effektiver auszubeuten? In einen »Kulturkreis«, der den Ausbeutern völlig Latte ist? In die Hegemonie einer Gruppe eifriger Hamsterradläufer? Von einem Sklavenmarkt in den anderen?

Irgendwann, die Krise nahte und die (statistische) Arbeitslosigkeit verharrte bei sechs Millionen, musste etwas anderes her. Das Bashing gegen »faule« Deutsche begann. Wer nicht arbeite, solle nicht essen, posaunte SPD-Mogul Franz Müntefering in den neoliberalen Äther. Was nichts anderes heißt: Wer nicht zum Steine schleppen für einen Teller Suppe bereit ist, hat das Leben nicht verdient. Wer so nicht mit dafür sorgt, dass Millionen Niedriglöhner und Ein-Euro-Jobber dienstbereit bei Fuß stehen und die Bonzen immer reicher werden, muss verrecken. Und das Volk jubelte in einem Wahn spezieller Bewusstlosigkeit. Es ignorierte völlig, dass es nur zwölf Monate von selbiger Drangsal entfernt im Hamsterrad läuft.

Der unerschöpfliche Neid der Hamster im Rad

Und nun? Der Neid der Hamster auf langsamer laufende Hamster ist unerschöpflich. Flüchtlinge oder Hartzer, die essen müssen, einfach darum, weil sie Menschen sind? Nichts da! Da ist jedes Stückchen Brot, jede medizinische Behandlung zu viel. »Untermenschen« verdienen nichts dergleichen. Genauso wie die die »faulen« Griechen, Spanier, Portugiesen, Bulgaren, Rumänen, Afrikaner, Osteuropäer…….

Der lang und effizient gezüchtete Irrtum wabert wie nicht tot zu kriegende Bazillen in den Hirnen: Wird den einen genommen, würde schon den anderen gegeben. Das ist schon alleine deshalb Blödsinn, weil das zu Vergebene immer noch im Besitz einer bestimmten Klasse ist: Der Verwalter der Konzerne, Banken und des Geldes. Der Ölmogule, der Agrarbonzen, der Waffenproduzenten.

Ein Träumer ist, wer glaubt, die satten Bonzen würden ohne Flüchtlinge und mit härtesten Arbeitsprogrammen für vermeintliche Faulpelze auch nur einen Cent mehr locker machen zugunsten der wachsenden deutschen Unterschicht. Sich dieses einzureden, ist vergleichbar mit der Arroganz von Sklaven, die sich recken und strecken an der Verkaufsrampe, während ihre Ketten klirren, um vom freundlichsten Sklaventreiber mitgenommen zu werden. Das ist die Selbstgefälligkeit derer, deren Freizeit darin besteht, den Befehlen eines Menschen, der nicht zwingend mehr Verstand, dafür aber mehr Kohle auf dem Konto hat, zu gehorchen.

 

Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln

15 Kommentare zu: “Der große Sklavenmarkt

  1. Einer der Höhepunkte meiner Ken FM Konsumption! Super Text – zeigt ganz klar und ohne dieses Sklaven-Blabla, unter anderem aus den Kommentarspalten, dass die Herrschenden und wir Untertanen ein Interessenkonflikt wirtschaftlicher und politischer Art trennt.
    Die Geschichte dieses Interessenkonfliktes ist so alt, wie Herrschaft und Ausbeutung selbst, aber die wichtige jüngste Vergangenheit wird, inklusive einiger weniger Player, hier schön zusammengefasst, mit realistischen, alltagsnahen, plastischen Beispielen.
    Ich finde die Sprache auch schön und die Schlussfolgerungen sind überhaupt nicht zu drastisch. Toll gemacht!
    Die natürliche Spaltung der Klassen unter Herrschaft wird schön ergänzt durch die forcierte Spaltung der Untertanenklasse in verfeindete Lager: hie „Ausländer“, da „Deutsche“ usw. Alles richtig – und jene, die sich als „Deutsche“ sehen, müssen sich das alles gefallen lassen, denn wie beschrieben, scheinen sie ja wirklich so strunzdumm und glauben an die politische Religion der „sozialen Marktwirtschaft“, wie sie mit Inbrunst an die marxistischen Dogmen geglaubt haben, oder an das Geschwafel des Hitler-Faschismus. Nix dazugelernt! Wie die Gummibären „so tapfer und gläubig“ hoppeln sie immernoch abstrakten Begriffen und großspurigen „Führern“ hinterher ;)))

    So – auf der einen Seite finde ich jetzt diesen Text super, denn fasst prima zusammen, woher die heutige Situation kommt.
    ABER! es würde mich noch mehr interessieren – und hier fängt jetzt das eigentlich wichtige Werk an – wie will die Autorin das ändern? Welche Lösungsvorschläge macht sie – was kann der / die Einzelne tun, um sich von dieser sklavischen Lebensweise zu lösen?
    Das fehlt mir bei KenFM immer ein wenig. Es wird noch zu viel um den heißen Brei geredet, keine klare Zielvorstellung formuliert und die Rolle des Einzelnen in der Gesellschaft wird wenig bemüht – es sind mehr so lasche Forderungen, wie „kauft dieses nicht, kauft lieber jenes“ oder „lest dieses Buch, seht jenes kritisch“ usw. Aber daraus ergibt sich ja höchstens ein klein wenig erweiterter Horizont einiger Ken FM Zuschauer / Leser – nicht aber eine echte Zukunftsvorstellung, kein Ziel, keine echte soziale Bewegung. So toll der Artikel also ist – von solchen wachen Mensche würde ich mir wünschen Modelle zu sehen / zu lesen, wie man als Arbeiter (Lohnabhängiger) aus dieser Kulturschande herausgelangt.

    • Wie sieht denn dein Vorschlag aus?
      Wir müssen uns artikulieren, denn die herrschende Klasse transportiert in keinster Weise die Stimmung, Marschrichtung der Bevölkerung.
      Die Regierung ist korrupt, die EU ist korrupt, das ganze System ist korrupt.
      Recht wird gebrochen, verbogen, angeklagt nur der, der im Moment gerade mal der „Feind“ ist.
      Wenn Recht und Gesetz nicht mehr gilt ist der Krieg nicht weit. Das war immer so.
      Die USA (unser Verbündeter) führt einen Wirtschaftskrieg, gegen alles was den (unvermeidbaren) Untergang des Dollars nicht zu verlangsamen hilft. Wer solche Verbündete hat braucht keine Feinde mehr.
      Die EU, im Besonderen Deutschland braucht die fruchtbare Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn insbesondere Russland.
      Die USA „zwingt“ uns zu Sanktionen die der Wirtschaft auf dem gesamten Eurasischen Kontinent schadet, selber baut sie (ihre großen Konzerne) zur gleichen Zeit die Handelsbeziehungen mit eben jenen (sanktionierten) Ländern aus. Nur, die haben ihrerseits keine große Lust zu Geschäften mit solch einem „Partner“ der nicht auf Augenhöhe kann sondern immer nur den Dicken spielt.
      China hat einen Markt, eine Wirtschaftskraft die alles andere in den Schatten zu stellen beginnt.
      Die Chinesische Mentalität ist eine ganz andere als die unsrige, eingeschlossen Russland, EU und USA.
      Eigentlich sollten sich diese Länder zusammenschließen und auf Augenhöhe kooperieren.
      Der Weg des Arm verdrehens und der Brechstange widert die ganze Welt an, eingeschlossen der US Bürger.
      Also, im eigenen Land die Korruption, in der Außenpolitik Hörigkeit dem Kapital (Korruption).
      Wir brauchen eine intellektuelle Debatte.
      Europa muss helfen den Ländern eine Perspektive zu geben (EX Jugoslavien, Marrokko, Armenien, Syrien usw..) die USA und Russland sollten das auch tun.
      Es kann doch nicht sein, dass es selbstverständlich wird, dass es überall brennt, überall Kriege sind!
      Zivilisierte Menschen sollten SOFORT Lösungen finden und HANDELN!
      Das was unsere Regierung veranstaltet ist intellektuelle Minderleistung im höchstmöglichen Maße!
      Die Medien helfen, dass dies alles den Bürgern als normal erscheint.
      Unser Finanzminister, diese schwarze Null tut sein übriges und stürzt ganz Europa in die Kriese weil:
      „Wenn die Krise größer wird steigt die Bereitschaft der Bürger Veränderungen anzunehmen“ (Sinngem. Zitat)!
      Also, wo ist die Wut? Wo die sinnvollen Gespräche in Deutschland?!
      Wir hätten wahrlich genügend Themen die brennend angepackt werden müssten (Natur, Umwelt usw..)
      Die Franzosen können das! Auf die Straßen gehen und: Revolution…
      Es kam vor nicht all zu langer Zeit vor, dass herrschende Politiker in so einer Situation aus Frankreich flüchten mussten um nicht an der nächsten Laterne aufgeknüpft zu werden.
      Die Deutschen sind entweder intellektuell nicht in der Lage dazu, oder sie sind einfach so träge, dass wirklich gar nichts geht…
      Also: uns bleibt nichts anderes als auf die Straßen zu gehen, möglichst viele dazu zu mobilisieren.
      Treffpunkte schaffen an denen sinnvolle Auseinadersetzung mit den Themen geschehen kann.
      Aufklärung.
      Oder müssen die fertigen Antworten geliefert werden, weil selber denken zu anstrengend ist?!
      Das wäre dann aber wieder „typisch deutsch“ oder?
      Also: es müssen sich die Kräfteverhältnisse verändern! Diese Minderleister gehören aus ihren Positionen verjagt, auch die Medienschaffenden (und das geschieht ja im Moment schon von ganz von selbst).
      Meiner Meinung nach muss eine Revolution kommen.
      Die Menschen müssen auf die Straße und zwar so, dass die Mächtigen zu zittern beginnen.
      Unsere Rechte werden jeden Tag geschmälert!
      Der Parlamentsvorbehalt soll abgeschafft werden!
      Das heißt, dass zukünftig Hillery bestimmt wann unsere Bundeswehr gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wird, oder gegen Russland!
      ja, und wir nicken das alles ab.
      Hauptsache man hat zu fressen und zu glotzen…
      Mir wird schlecht.

  2. Eiszeit
    Nachtrag: merken Sie denn nicht, dass Sie hier völlig auf dem Holzweg sind?
    Mit Ihrer Wut auf die „Flüchtlinge“ die „100€ mehr als Sie bekommen“?
    Genau davon schreibt Frau Bonath u. a.
    Man möchte sagen: der getretene Hund jault…
    Nur… finden Sie das wirklich richtig?
    Oder, sollten Sie das nicht noch einmal überdenken?

  3. Eiszeit
    Frau Bonath will hier nicht gegen Hatz4 Bezieher hetzen, sie skizziert, und das zu Recht , dass sich viele die ganz wenig haben (Hartz4-Bezieher, prekär Beschäftigte), anstacheln lassen gegen die aufzubegehren die noch weniger haben, oder auch wenig haben und die anscheinend von der Politik bevorzugt werden weil sie mal 10 oder 20€ mehr bekommen.
    Diejenigen die aufbegehren, die sollten ihre Wut und Enttäuschung an die richtige Adresse wenden und eben nicht gegen jene, mit denen sie im selben Boot sitzen!
    Denn wenn dies geschieht, handeln die „die da unten“ ganz im Sinne „derer da oben“, ein alter Spruch macht dies schön anschaulich: divide et Impera = teile und herrsche.
    Sinniger wäre es, wenn sich besagter „Michel“ mit denen gemein machen würde, die auch zu einem unwürdigen Dasein gezwungen werden. Will sagen; die Ungerechtigkeit bei denen zu suchen, die sie verursachen nämlich Lobby, Politik, ja das gesamte System.
    Wenn viele Menschen nicht dem dummen Trick anheimfallen würden: sich um die weggeworfenen Brotkrumen prügeln, während die Wohlhabenden Kuchen, Sekt und Kaviar fröhnen, wäre schon viel gewonnen.
    Ich kann die Intention von Frau Bonath sehr wohl nachvollziehen: Wenn Menschen auf die Straße gehen und zu Tausenden gegen Migranten demonstrieren, dabei aber völlig die Ursache ausblenden (Waffenexporte, Angriffskriege, politisch gewollte Umverteilung von unten nach oben, politisch gewollte prekäre Beschäftigungen, politisch gewollte Arbeitslosigkeit um die Löhne unten zu halten) dann hat die Propaganda wieder haushoch gewonnen.
    – und man darf sich fragen ob diese (an sich gute) Energie (auf die Straße zu gehen) nicht just in dem Moment
    – sinnlos verpufft…
    Und die „Mächtigen“ reiben sich die Hände: „mann sind die blöd!“…..

  4. Nur zur Info:
    Das Grundgesetz bestimmt in Artikel 48 Absatz 3, dass Abgeordnete einen
    Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde
    Entschädigung haben.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Die Abgeordnetenentschädigung beträgt seit dem 1. Juli 2016 monatlich 9.327,21 Euro.
    Daneben haben aber viele aber Nebeneinkünfte, und die übertreffen bei manchen Abgeordneten das normale Gehalt.
    Mindestens 18 Millionen Euro an Nebeneinkünften -Lobbyisstenjobs??? – haben Bundestagsabgeordnete seit der Wahl 2013 kassiert. Das rechnet die Transparenzorganisation abgeordnetenwatch.de vor. Demnach hat jeder vierte Abgeordnete der 630 Parlamentarier zusätzliche Einkünfte, bei den Politikern der CSU ist es sogar jeder zweite. Einer von ihnen führt auch die Spitze der Nebenverdiener an, und zwar der CSU-Abgeordnete Philipp von Lerchenfeld mit mindestens 1,7 Millionen Euro. Allerdings, verteidigt sich Lerchenfeld, habe er als selbständiger Landwirt auch hohe Ausgaben für Mitarbeiter und Maschinen.(Ach, der Arme hat mein vollstes Verständnis)!!!!!!!!!!!!Sorry aber da fällt mir nur der Satz von Götz von Berlichingen ein. Le……………………………………

    Ich liebe ihre Art zu schreiben Frau Bonath

  5. Bitte noch viel mehr solcher Texte Frau Bonath.
    Man sollte zwar heulen, doch ihr geschriebenes Kabarett ist einfach zu herrlich. Und besonders schön ist das Bild vom Hamster-Rad.

    Auch die ,,Metapher“ mit den Sklaven ist toll. Allerdings will ich mal bemerken das sich keiner mehr die Mühe macht um Sklaven zu importieren. Beweis: all die tausenden und aber tausenden die beim Versuch ein besseres oder überhaupt wieder ein Leben zu erlangen, im Mittelmeer ersoffen sind.

    Auch das Hamsterrad bringt mich auf die Idee wie man TTIP, Energiewende und ,,Asoziale“ unter einen Hut bringen kann.
    Da Beyer nun Monsanto gekauft hat, sollte man doch bald in der Lage sein besonders gutes ,,Kraftfutter“ herzustellen.
    Dieses bekommen eben die ,,Asozialen“ zu essen. Wo? Natürlich im Untergrund. Man installiert einfach die Hamsterräder, fungierend als Dynamos unter der Straße und lässt sie laufen. Eine sich selbst reproduzierende Energiequelle die auch noch grün ist. man sieht sie fast nie an der Oberfläche, Menschen sind sie auch nicht mehr, da es ja nur ,,asoziale Menschen“ sind und die Energiekonzerne haben die Energiewende zum Nulltarif herbeigeführt. Da hat der Mensch doch nur gewonnen. TTIP ermöglich natürlich den Import an Kraftfutter.

    Hat zwar alles ein wenig von Soylent Green und SciFi aber wundern würde es mich nicht.

  6. Es handelt sich um keine Beleidigung von Frau Bonath.
    Es geht um das Ausspielen der Armen (HartzIV) gegen alle andern (Flüchtlinge und Ausländer)
    Der Akteur ist die Politik.
    Begreifen Sie das nicht, „Eiszeit“?

  7. Das, was Sie anprangern ist berechtigt – ist jedoch nur eine Seite der immer schonungsloser von den selbsternannten Eliten ausformulierten Menschenverachtung, die sie gegen die „große Masse“ hegen. Leider versuchen diese sogenannten Eliten, diejenigen, die den sozialen Abstieg fürchten, gegen die ganz Armen aufzustacheln… Ein Beispiel für Menschenverachtung ist dieser Text:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-09/club-of-rome-ein-kind-politik-industrielaender
    Titel: „Zukunftsforscher plädieren für Ein-Kind-Politik in Industrieländern.“ Vielleicht hat der eine oder andere diesen Text gelesen und spürt, dass er, als Deutscher und Industrieland-Bewohner „unerwünscht“ ist – und vielleicht wird in den Kommentarspalten deshalb so reagiert, wie Sie es zu Recht beanstanden – aber auch viele Deutsche fühlen sich eben missachtet, nicht nur die Flüchtlinge und Einwanderer. Mit diesem ZEIT-online-Text und vielen anderen Texten vermitteln selbsternannte Eliten den Menschen das Gefühl, dass sie wertlose Parasiten seien, die die Erde zerstören. Kurz: Diese „Eliten“ behaupten nun schon seit Jahrzehnten, dass es zu viele Menschen gäbe und deshalb müsse man sie reduzieren. Sie wollen uns das Gefühl vermitteln, dass wir nicht erwünscht, sondern Schädlinge seien. Nicht der Mensch steht für die selbsternannten Eliten im Mittelpunkt, sondern ihre Produktionsmittel, die ihnen ihren Luxus ermöglichen und der Mensch selbst wird als „Ressource“ gesehen, die die sog. Eliten zu ihrem Vorteil ausbeuten wollen.
    Aber, wie Jean Ziegler sagte: Die Erde könnte sogar 12 Milliarden Menschen verkraften, wenn man mit den Ressourcen vernünftig umginge und für eine gerechte Verteilung sorgte.
    Und noch etwas: Ich glaube an die Reinkarnation. Und wenn man von der Reinkarnation überzeugt ist, dann bekommt der „RatSCHLAG“ der Zukunftsforscher nochmal einen zusätzlichen, besonders schalen Beigeschmack, denn er bedeutet noch größere Verarmung. Warum? Weil, wenn die Europäer zu geizig sind, Kinder in die Welt zu setzen – wo können denn dann die Seelen, die in der geistigen Welt Schlange stehen, um sich endlich in Europa inkarnieren zu können, wo es viel zu wenige gebärwillige Frauen gibt, denn dann geboren werden? Nur dort, wo werdende Mütter bereit sind, sie auszutragen und das sind die islamischen, südamerikanischen und afrikanischen Länder – also diejenigen, die sowieso schon mit großer Armut zu kämpfen haben. Das, was diese „Zukunftsforscher“ also vorschlagen, würde zu noch mehr Geburten in den sogenannten Entwicklungsländern führen.
    Seit 40 Jahren nehmen Frauen im Westen die Pille, seit 40 Jahren treiben Hindu-Frauen und Chinesinnen weibliche Säuglinge ab – seit etwa 20 Jahren ist Abtreibung in Europa legal. Das sind Millionen, vielleicht sogar Milliarden, die in diesen Ländern nicht geboren wurden. Ich glaube, indem die einen abtreiben oder verhüten, bürden sie ihren Schwestern in Afrika, Südamerika und in den arabischen Ländern vermehrte Geburten auf. Und vielleicht sind viele der Flüchtlinge und Einwanderer Seelen, die sich eigentlich in Europa hätten inkarnieren wollen, aber nicht konnten? Und jetzt kommen sie, um eben doch ihr SChicksal hier zu leben. Stehen viele erneut vor verschlossenen Pforten – wie schon einmal, vor ihrer Geburt?
    Aber ich weiß: Für materialistisch Gesinnte ist das natürlich Humbug, was ich hier schreibe, aber – ich habe doch Recht – es muss so sein, wenn man die Reinkarnation durchdenkt.

  8. Ein Arbeitsloser bekommt nach 6 Monaten ca 830 Euro. Bei mir waren damals nach Abzug von 495 für Miete, 30 für Telefon und 40 für Strom dann noch 235 Euro monatlich für Essen, Auto, Versicherung. Kleidung übrig.
    Das sich das nicht ausgeht sollte jedem klar sein. Über 100 Euro monatlich mehr so wie die „Flüchtlinge“ haben wäre ich damals froh gewesen. Nicht zu sagen das man vorher schon 15 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat.
    Hinzu kommt das die „Flüchtlinge“ mit essen versorgt werden.
    Aber natürlich beschimpfen und beleidigen sie ruhig diese Menschen die eh nichts haben, das sagt auch viel über sie aus. Ich hoffe das sie nicht von KenFM finanziert werden sonst muss ich meine Unterstützung einstellen.
    Wenn so viel Geld auf einmal da ist müsste für jeden Harz IV Empfänger sofort der Beitrag ordentlich auf mindestens 1200 Euro erhöht werden.
    Jeder 4 Firmenbesitzer muss seinen Besitz an einen Harz IV Empfänger geben und jeder 3 Politiker. Nur dann sind die Kosten und Auswirkungen für die „Flüchtlinge“ auch etwas gerechter verteilt und werden nicht nur den Menschen die sie beleidigen angelastet. Jeder Grün, Rot, Linker muss sofort mit seinen ganzen Besitz die Staatsschulden zurückzahlen, denn es ist ja leicht etwas von den anderen zu fordern und am schlimmsten ist es das es von den Kindern genommen wird und von denen die noch gar nicht da sind, die dürfen die Zeche zahlen, aber sie können nichts anderes als den Mund aufmachen.

    • Sie bestätigen die Argumentation Frau Bonaths zu einhundert Prozent. Darüber hinaus sollten sie ihre eigene Gesinnung prüfen, da sie über eine Erpressung versuchen das Programm von KenFM zu beeinflussen.

      Herr Jebsen hatte sich zu dieser Thematik bereits in einer Ausgabe von MMM geäußert.

    • Ja, nur beleidige ich diese Menschen nicht als Sklaven, grenzenlose Neider und Nichtsnutze und reg mich nicht darüber auf das diese Menschen wenig Verständnis für die Flüchtlingspolitik haben. Außerdem erpresse ich niemand sondern möchte nur wissen ob Frau Bonath von KenFM finanziert. Ob und wie ich meine Entscheidung zur Unterstützung treffe obliegt mir alleine und hat nichts mit Erpressung zu tun.

    • Ist ja unglaublich, wie man hier denunziert werden kann, wenn man einfach nur ganz ehrlich und direkt seine Meinung schreibt! Ich finde, „Box“ sollte da seine Wahrnehmung, Schlussfolgerung und Formulierung überprüfen.
      Ich gehe davon aus, dass er noch nie in den „Genuss“ von Harz4 gekommen ist.

    • @ Eiszeit,

      nie hätte ich damit gerechnet, dass gerade hier so schnell Frau Bonaths Aussagen, die der Realität entsprechen, bestätigt werden..
      Schon allein , ein Arbeitsloser bekommt nach 6 Monaten ca 830€, wieso solche billige Pauschalierung, richtet sich nicht die Höhe des Arbeitslosengeldes nach dem Verdienst? Hinzufügen möchte ich noch, wäre Ihr Einkommen höher ausgefallen, wenn andere Benachteiligte, Verlierer des Systems ,weniger Geld erhalten würden, oder täte das nur dem eigenen Wohlgefühl gut!??

    • Sorry, ich hatte den Artikel nur überflogen und bin bei dem Ausdruck „selbstgerechter Mob einheimischer Inquisitoren“ schon in die Luft gegangen in Erinnerung an die selbe Bezeichnung „Mob“ (durch Herrn Gabriel)für Deutsche Bürger, die gegen TTIP und unsere Regierung demonstrieren.
      Ich gebe jetzt zu, dass ich mich hier vertan habe. „Eiszeit“, lies doch den Artikel noch einmal ganz in Ruhe durch! Ich muss mein vorhergegangenes Kommentar revidieren! Ich möchte mich für dieses Versehen bei allen Beteiligten entschuldigen, obwohl man hier, wie ich finde, trotz allem nicht von einer „Erpressung“ schreiben darf, finde ich.

      Allerdings ist mir diese hier angeprangerte totale Ungerechtigkeit der Verteilung sozialer Versorgungsgelder schon lange klar! Und ein schönes Beispiel, wie vom Staat bedenkenlos Steuergelder missbraucht werden, ist mir gerade gestern erst wieder untergekommen bei einer Recherche über die verstorbenen Brasch-Brüder, von denen zwei damals in der DDR von Frau Anetta Kahane, damals „IM Viktoria“ in der DDR, nun in der BRD Leiterin der Amadeu Antonio-Stiftung als „in erster Linie zu den Feinden der DDR gehörig“ denunziert und eingeknastet wurden. Sie haben ihre DDR-Vergangenheit nicht lange überlebt. Einer starb an Suizid, der andere an Herzversagen. Für Frau Kahane wurde aber von Christian Petry, dem Geschäftsführer der Freudenbergstiftung, eine Loyalitätserklärung abgegeben. Hinter ihrer Verbindung mit der Stasi verberge sich „eher eine Heldengeschichte“. Auf der Seite „Der Honigmann sagt“ ist u.a. auch nachzulesen, dass es für die Stiftung zu Händen Frau Kahanes zweistellige Millionenbeträge für unkontrollierte Weiterleitung an selbsternannte Antifaschisten gibt( die sich z.B. „Deutschland verrecke“ auf die Fahnen schreiben.)
      Dabei haben die Bundesgerichte für die Entscheidungen, staatliche Leistungen zu gewähren, folgende Leitsätze entwickelt: „Ein IM des Ministeriums für Staatssicherheit der früheren DDR verstößt gegen die Grundsätze der Menschlichkeit und erfüllt damit einen Ausschlusstatbestand für Häftlingsbescheinigung, wenn er durch die Tätigkeit die Verhaftung einer Person ermöglicht hat.“

    • Ja, ich habe den Artikel auch zu wenig gelesen aber Frau Bonath bedien einfach die Propaganda gegen die eigen Unterschicht Bevölkerung. Es geht nur darum diese Menschen als Neider darzustellen und alle Flüchtlinge als die armen Menschen. Wenn bei uns jetzt Artikel in der Propaganda erscheinen das sich die Unterschichtenmenschen wieder nach einen starken Führer sehen wird man einfach allergisch gegen solche Artikel. Das mit den 830 Euro ist keine Pauschalierung sondern Realität, wenn sie arbeitslos werden, dann wieder 1 Jahr arbeiten und wieder arbeitslos werden haben sie gleich nicht mehr als 830 Euro, das heißt in Österreich Notstand. In deutschland müssen sie alles verkaufen Haus, Auto bevor sie noch weniger als in Ö bekommen, da ist es egal das sie schon 40 Jahre eingezahlt haben. Ich hatte eine Nachbarin die bekam 700 Euro Mindestsicherung.
      Das diese Menschen vergleichen ist ganz normal, Absolut unverständlich das diese Menschen als Neider dargestellt werden. Genauso gilt das für Menschen mit niedrigem Einkommen. Das Sozialsystem ist eine Versicherung um in Not geratene Menschen zu helfen. Es ist nicht dafür gedacht um das Elend anderer Länder zu beheben. Forderungen zu stellen ist einfach wenn man sie nicht bezahlen muss.
      Also Frau Bonath, Wagenknecht, Merkel, usw, gebt doch mal 50 % von eurem Einkommen her für die Flüchtling oder seid ihr die Neider? Eigentlich habt ihr doch eh alles, ihr könntet 100% hergeben und trotzdem ein gutes leben führen, aber die beleidigen die eh wenig haben und ums überleben kämpfen. Ihr seid nichts besser wie die die sich aufregen das die Flüchtlinge zu viel bekommen weil von eurem Gehalt gebt ihr ja auch nichts her.

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