Der Impfrausch | Von Sucharit Bhakdi und Karina Reiss

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Es wird geimpft, als gäbe es kein Morgen mehr — für manche Geimpften könnte das sogar zutreffen. Exklusivabdruck aus „Corona unmasked“.

Ein Standpunkt von Sucharit Bhakdi und Karina Reiss.

Muss gut Ding Weile haben?

Für die Entwicklung von Impfstoffen galt bislang das kategorische, das imperative „Ja!“. Und das absolut zu Recht. Denn Impfungen können Leben retten. Aber keine Impfung kann vollkommen sein. Nebenwirkungen können nie gänzlich ausgeschlossen werden. Impfstoffe erfüllen zwei wichtige Voraussetzungen:

  1. Der Impfstoff muss Schutz gegen eine schwere/lebensbedrohliche Krankheit oder gar den Tod bieten;
  2. Schwere und Häufigkeit von Nebenwirkungen müssen im erträglichen und verantwortbaren Rahmen sein.

Insgesamt muss der Nutzen für die eigene Gesundheit und für die Gesellschaft sehr viel höher sein als das Risiko. Das klingt logisch, oder? Und es stimmt auch! Wer würde sich gegen Husten — Schnupfen — Heiserkeit impfen lassen, wenn er dafür ein unberechenbares Risiko auf schlimme Nebenwirkungen eingehen würde?

Dazu muss nicht jede Impfung für jeden Menschen sinnvoll sein. Wer in Deutschland lebt, braucht keine Impfung gegen Gelbfieber, das hier nicht vorkommt.

Nun wissen wir inzwischen, dass Covid-19 eine klar definierbare Risikogruppe gefährdet: Menschen über 70 Jahre mit Vorerkrankungen, die ein relativ hohes Risiko haben, schwer zu erkranken und zu versterben (1).

Für diese Menschen könnte eine Impfung Sinn machen. Die Wirksamkeit und die möglichen Gefahren müssten aber besonders sorgfältig geprüft werden. Die durchgeführten Studien haben jedoch genau diese Gruppe von älteren Menschen mit ernsten Vorerkrankungen ausgeschlossen.

Ausnahme: Killer-Coronavirus?

Mitte Oktober 2020 sagte RKI-Präsident Lothar Wieler beim Fernsehsender Phoenix: „Wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden. Wir wissen nicht genau, wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken, aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.“ Da hat er mit allem Recht gehabt. Die genbasierten Impfstoffe sind da und werden massenweise verabreicht — dabei wissen wir nicht, ob sie wirken, wie gut sie wirken, was sie bewirken. Selbstverständlich liegen inzwischen viele Daten vor, nur leider sind sie nicht aussagekräftig. Deshalb gab es auch keine klassische Zulassung in der EU, sondern lediglich eine „bedingte Zulassung“ (2). In den nächsten zwei Jahren soll überprüft werden, ob Nutzen oder Risiko größer sind.

Jeder Mensch, der sich jetzt impfen lässt, ist Teil dieses riesigen Experiments. Allerdings ohne jegliche Haftung seitens der Hersteller des Impfprodukts.

Denn bei Notimpfungen kann von den Herstellern nichts garantiert werden — im Falle eines Falles, bis zum Tode, stehen sie bezüglich der Haftung außen vor.

Dabei wäre gerade für völlig neuartige, genbasierte Impfstoffe wie die mRNA-Impfstoffe gegen Corona die Überprüfung möglicher Risiken im besonderen Maße zu fordern, denn nach gegenwärtigem wissenschaftlichem Stand wären mannigfaltige schwere Nebenwirkungen denkbar (3).

Umso erstaunlicher, dass aussagekräftige Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser neuartigen Impfstoffe, die von den europäischen Regierungen für die Bevölkerung in riesigen Mengen vorbestellt wurden, gar nicht existieren. Das geht auch nicht in der kurzen Zeit. Im Warp-Speed-Rennen um die höchst lukrative Notzulassung waren drei Pharmaunternehmen an vorderster Front: AstraZeneca (Vektorimpfstoff auf Basis eines Adenovirus), Biontech/Pfizer (mRNA) und Moderna (mRNA).

Am 21. Dezember 2020 hat die EU-Kommission den Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen, kurz darauf, am 6. Januar, folgte die Genehmigung des Moderna-Impfstoffs und am 29. Januar erhielt AstraZeneca die EU-Zulassung. Während die sorgfältige Prüfung eines neuen Impfstoffes früher mindestens sieben bis zehn Jahre dauerte, wurde das Ganze jetzt auf Monate verkürzt. Können in dieser Zeit verlässliche Daten auf dem Tisch liegen, sodass die Bevölkerung zwischen Risiko und Nutzen abwägen kann? Während in Europa alles durchgewunken wurde, sagte die indische Gesundheitsbehörde „Nein“ zum Biontech/Pfizer Impfstoff, da die Sicherheit der Bevölkerung nicht gewährleistet sei (4).

Bieten die aktuellen Impfstoffe Schutz vor einer schwer verlaufenden SARS-CoV-2-Infektion?

Tatsache ist, eine Schutzwirkung gegen eine schwere und womöglich lebensbedrohliche Covid-19-Erkrankung konnte in Affenmodellen bei keinem der Impfstoffe gezeigt werden (5, 6, 7). Alle standen vor einem Riesenproblem: Infizierte Affen erkrankten mit oder ohne Impfung nie schwer (8). Somit konnte nicht geprüft werden, ob die Impfung gegen die ernste Erkrankung schützte.

Was sagen die Versuche, die an Menschen durchgeführt wurden?

Mainstream-Medien verbreiten jubelnd die Pressemitteilungen der Firmen, ohne diese überhaupt kritisch zu hinterfragen. So lernen wir, dass laut den Studien die Schutzwirkungen der Impfstoffe einfach toll sind, bei Biontech/Pfizer sogar bei 95 Prozent!

Aber wie kommen diese Zahlen zustande, wissen wir doch, dass gesunde Menschen sehr selten lebensgefährlich an Covid-19 erkranken?

In der Tat sind bei den über 40.000 Versuchspersonen der Biontech/Pfizer-Studie (9) gerade einmal 170 Covid-19-„Fälle“ aufgetreten (circa 0,4 Prozent). Davon acht bei den Geimpften (ein Mal schwer), 162 bei Ungeimpften (neun Mal schwer) — resultiert also daraus die Annahme, es gäbe einen 95-prozentigen Schutz!?

Bei so einer geringen Anzahl von Fällen muss man die Datenlage aus wissenschaftlicher Sicht als nicht belastbar bezeichnen. Wie wurde überhaupt ein „Covid-19-Fall“ im Rahmen dieser Studie definiert? Bei auftretenden Symptomen, wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit und einem positiven RT-PCR-Test wurde die Person als Covid-19-Fall eingestuft. Die Aussagekraft dieses Tests, ist allerdings, wie inzwischen fast jeder weiß, nicht existent. Wie in diesem Buch ausführlich dargelegt, ist der Test nicht geeignet, das eindeutige Vorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion nachzuweisen. Wir haben hier also eine Impfung, die möglicherweise Husten, Schnupfen, Heiserkeit bei 0,7 Prozent der Geimpften — durch was auch immer — verhindert. Dafür mussten Hunderte von Geimpften in der Biontech/Pfizer Studie schwere Nebenwirkungen hinnehmen, die teilweise zu Krankenhausaufenthalten geführt haben.

Nicht anders bei den anderen Impfherstellern. Entsprechend moniert Peter Doshi, Spezialist für Medikamentensicherheit und Mitherausgeber des renommierten British Medical Journal (BMJ): „Keine der derzeit laufenden Studien ist darauf ausgelegt, eine Reduzierung schwerer Verläufe im Sinne von Hospitalisierung, Einweisung auf Intensivstationen oder den Tod festzustellen“ (10).

Sind das die erhofften 95 Prozent Wirksamkeit?

Wie groß ist nun der Nutzen der Impfung, gerade für die Risikogruppe? Das weiß kein Mensch. Deshalb läuft der Menschenversuch weiter und jeder, der sich jetzt begeistert impfen lässt, nimmt daran teil.

Verhindert der Impfstoff die Infektion und damit die Ausbreitung der Viren?

Ein allseits verkündetes Ziel der Impfung ist nicht nur, Covid-19-Erkrankungen zu verhindern, sondern auch die Ausbreitung der Viren. Schon in den Kindergärten und in den Schulen wird den Kindern vermittelt, sie könnten unwissentlich ihre Großeltern „umbringen“, weil sie die Viren weitertragen, ohne selbst krank zu sein. Um das zu verhindern, sollen alle geimpft werden, auch die Kinder. Es stellen sich also zwei Fragen:

  1. Ist eine Durchimpfung der Bevölkerung sinnvoll? Und:
  2. Kann eine Impfung überhaupt eine Infektion verhindern? Beschäftigen wir uns zunächst mit der ersten Frage, ob es sinnvoll ist, die Ausbreitung von Viren verhindern zu wollen, die für die meisten Menschen wenig gefährlich sind, um eine Risikogruppe vermeintlich zu schützen?

Von Coronaviren ist seit Jahrzehnten bekannt, dass diese von Menschen durch die Gegend getragen werden, ohne dass sie Symptome haben. Früher wurden diese Menschen „gesund“ genannt und man schenkte ihnen keine Beachtung. Heute sind sie „asymptomatisch“ Infizierte und gelten als hochgefährlich.

Inzwischen wissen wir jedoch, dass auch für SARS-CoV-2 gilt: Menschen ohne Symptome können die schwere Erkrankung Covid-19 in der Öffentlichkeit nicht verbreiten (11, 12, 13).

Die Tatsache, dass wir Symptome entwickeln, ist ein Zeichen dafür, dass die Viren eine Chance gefunden haben, aktiv zu werden und unser Immunsystem in den Kampf eingestiegen ist. Kommt es nicht zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit et cetera, bedeutet das, dass unser Körper die Viren von Anfang an in Schach hält. Es ist nie gezeigt worden, dass die Viruslast, die ein Mensch ohne Symptome in die Außenwelt abgegeben kann, ausreicht, um andere Menschen in der Öffentlichkeit zu gefährden. Deshalb ist das Vorhaben, die gesamte Bevölkerung durchzuimpfen, ein Unterfangen, das aus wissenschaftlicher Sicht jeglicher Grundlage entbehrt. Es ist schlicht nicht sinnvoll.

Kommen wir zur zweiten Frage: Könnten die Impfstoffe überhaupt die Ausbreitung von Sars-CoV-2-Viren verhindern? Das Robert Koch-Institut (RKI) erklärt aktuell, dass diese Frage bislang völlig ungeklärt ist (14).

Um die Antwort darauf herauszufinden, müsste man prüfen,

  1. ob geimpfte Menschen noch eine Infektion bekommen können und
  2. ob in diesem Fall die vorhandene Virusmenge ausreicht, um andere zu infizieren.

Allein AstraZeneca machte Schlagzeilen mit der Nachricht, geimpfte Menschen wären deutlich weniger ansteckend. Beim genauen Hinschauen sehen wir jedoch, dass keinerlei Daten existieren, die diesen Rückschluss ziehen lassen. In der entsprechenden Studie wurde nur Teil 1 der Frage angeschaut, nämlich: Wie viele Menschen bekommen nach einer Impfung noch eine Infektion? Wie hat man das überprüft? Einziges Kriterium waren positive RT-PCR Tests (15). Nun sagt selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass der PCR-Test allein nicht reicht, um von einer Infektion zu reden (16). Was kann man also mit der unbelegten Behauptung, die Verbreitung der Infektion wäre durch den AstraZeneca Impfstoff massiv verringert, anfangen? Nichts.

Das Impfkonzept sollte überhaupt hinterfragt werden. Die Antikörper, die durch die Impfung gebildet werden, kreisen zum größten Teil im Blut. Um Ihnen das Geschehen zu verdeutlichen, stellen Sie sich bitte vor, Sie selbst seien solche Antikörper und säßen gemeinsam mit anderen Antikörpern im Wohnzimmer — in einem Blutgefäß der Lunge. Nun kommt das Virus ans Haus und ergreift die Türklinke, um in den Flur — die Lungenzelle — zu treten. Wie wollen Sie das vom Wohnzimmer aus verhindern? Sie würden antworten: Das geht nicht.

Antikörper können grundsätzlich nur effektiv helfen, die Ausbreitung eines Eindringlings in der Blutbahn zu verhindern. Das gilt auch für Impfungen gegen Erreger wie Pneumokokken, die wie Coronaviren über den Luftweg in die Lunge kommen. Die Impfung kann die Infektion der Lunge nicht verhindern, sondern soll die Streuung und Verbreitung der Bakterien in der Blutbahn unterbinden.

Wenn der Nutzen der Impfungen mehr als fragwürdig ist, wie sieht es dann mit dem Risiko aus?

Wir lesen in den Mainstream-Medien: mRNA-Impfstoffe sind doch nicht neu. Das ist richtig, nur sind sie bislang nie am Menschen zur Abwehr einer Virusinfektion angewandt worden. Alle Erfahrungen stammen aus Tierversuchen.

Entsprechend waren die Impfungen von vornherein von einem dunklen Schatten begleitet. Bei allen drei genbasierten Impfstoffen wurden — vor der Allgemeinhaft sorgsam verborgen — beunruhigende Sofort-Nebenwirkungen bemerkt: starke Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle, hohes Fieber bis hin zum Schüttelfrost, schlimmste Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen im ganzen Körper, Durchfälle, Übelkeit, Erbrechen. Viele Geimpfte wurden krank und arbeitsunfähig. Die Nebenwirkungen waren so schlimm, dass AstraZeneca mitten in der Studie das Protokoll ändern musste. Fortan erhielten Studienteilnehmer hohe Dosen von schmerz- und fieberlinderndem Paracetamol, damit die Impfung einigermaßen verträglich wurde (17). Eine solche Änderung des Studienprotokolls ist mit wissenschaftlichen Standards keinesfalls zulässig. Weswegen wurde hier eine Ausnahme gemacht?

Es geht aber weiter. Die AstraZeneca-Studie wurde im Juli und September 2020 unterbrochen, weil jeweils eine extrem seltene Autoimmunerkrankung des Rückenmarks bei Geimpften aufgetreten war (18). Die „transverse Myelitis“ geht mit Lähmungserscheinungen einher und tritt mit einer Häufigkeit von circa drei Fällen pro einer Million Einwohner auf. Erstaunlich also, dass gleich zwei Fälle in der Gruppe einer überschaubaren Anzahl Geimpfter zu verzeichnen waren.

AstraZeneca beruhigte Tage darauf damit, dass die erste Probandin beginnende Multiple Sklerose hatte. Erstaunlich, dass offensichtlich niemand davon wusste. Der zweite Fall sei reinster unglücklicher Zufall gewesen. Und damit wurden die Impfungen fortgesetzt. Aber nicht nur AstraZeneca, sondern alle anderen auch. Der Biontech/Pfizer-Impfstoff führte bei vier Teilnehmern, der von Moderna bei zweien zur akuten Gesichtslähmung, ohne dass die Ursache geklärt worden wäre (19).

Bei den Konkurrenten Moderna und Biontech/Pfizer geschah Vergleichbares. Bei beiden Impfstoffen erlitten Freiwillige ähnlich starke allgemeine Nebenwirkungen.

Eine solche Vielfalt an sofortigen Nebeneffekten ist bei keiner anderen Impfung je beobachtet worden. Wenn man in Amerika die Anzahl an gemeldeten Nebenwirkungen verschiedener Impfungen über die zwei letzten Jahre vergleicht, erreicht die Covid-19 Impfung schon jetzt den absoluten Spitzenplatz, obwohl diese erst im Dezember 2020 zugelassen wurde (20).

In Anbetracht der Tatsache, dass ein echter Nutzen — Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod — nie für einen der Impfstoffe gezeigt worden ist, ist es den Autoren unverständlich, dass die Massenimpfung ungebremst weitergeführt wird.

Ist der mRNA-Impfstoff gefährlich?

Überall wird verbreitet, dass der mRNA-Impfstoff nicht gefährlich ist. Begründet wird das damit, dass

  1. nur die Information für ein kleines Teil des Virus, für das sogenannte „Spike Protein“, in unseren Körper eingeschleust wird und
  2. dabei nichts anderes nachgestellt wird als das, was die Natur auch machen würde. Die Viren geben bei Befall unserer Zellen auch ihre Erbsubstanz ab, sodass unsere Zellen zu „Virusfabriken“ werden.

Also dürfte alles im Grunde kein Problem sein? Doch! Eine Atemwegsinfektion findet in den Atemwegen statt. Kommt es schlimmstenfalls zum Zelluntergang, kann der Schaden durch Gewebe-Erneuerung relativ problemlos behoben werden.

Bei der Impfung jedoch, wird die Virusinformation in den Muskel gespritzt. Viele glauben, dass die verpackten Virusgene am Einspritzort — also in der Muskulatur — verbleiben. Die Gene würden von Zellen am Ort aufgenommen, dort würden die meisten „Virusfabriken“ entstehen. Nebenwirkungen wie Schwellung, Rötung und Schmerzen am Einstichort würden deswegen zu erwarten sein, sie blieben aber relativ harmlos und gingen nach wenigen Tagen weg. Ein fataler Irrtum!

Die Virusgene der Hersteller Moderna und Biontech/Pfizer sind in „Lipid-Nanopartikel“ verpackt — das sind kleinste Pakete, nicht aus Papier, sondern aus fettartigen Stoffen. So wird der Inhalt geschützt und kann einfacher von den Zellen unseres Körpers aufgenommen werden. Durch die Verpackung selbst ist das Risiko für schwere allergische Reaktionen um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Impfstoffen (21).

Nicht umsonst wird inzwischen gewarnt, dass Menschen mit Allergien sich nicht impfen lassen sollten — es könnten lebensgefährliche Reaktionen (Anaphylaxie) ausgelöst werden.

In der Tat mussten derartige gefährliche Nebenwirkungen bei einigen Impffreiwilligen notbehandelt werden. Dazu können Nanopartikel zahlreiche weitere schädliche Auswirkungen haben, weil sie die Funktion unserer Blutzellen und des Gerinnungssystems beeinträchtigen können (22).

Aber es kommt noch unendlich viel schlimmer: Zum Grundwissen in der Medizin gehört, dass alle löslichen Stoffe, die in einen Muskel gespritzt werden, in die Blutbahn gelangen und in kürzester Zeit im ganzen Körper verteilt werden. Gerade deswegen spritzt man Substanzen, die sofort wirken sollen, in die Muskeln.

Es ist bekannt, dass die verspritzten Genpäckchen ebenfalls ins Blut kommen (23). Welche Zellarten werden sie aufnehmen, wie werden sie diese verarbeiten und wie das Viruseiweiß herstellen? Die Antwort lautet: Nichts ist mit Sicherheit bekannt. Wir sind jetzt Zeugen von Großversuchen an Menschen. Das ist absolut unverantwortlich, zumal es vom Anfang an Grund zur Vorsicht gegeben hat. Die möglichen Gefahren durch die „Verpackung“ waren bekannt.

Noch bedeutender: Alarmierende Antikörper-abhängige Verstärkereffekte sind bei der Erforschung von SARS und anderen Coronaviren bei Tieren beobachtet worden (24, 25).  Bei den jahrzehntelangen vergeblichen Anstrengungen, eine Impfung gegen SARS und MERS zu entwickeln, gehörten diese Verstärkereffekte zu den zahlreichen Problemen (26). Hätten vor diesem Hintergrund nicht Tierversuche durchgeführt werden müssen, um diese für SARS-CoV-2 klar auszuschließen? Tatsache ist, dass wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema nicht existieren. Ärzte, die die Impfwilligen nicht auf die Gefahr aufmerksam machen, dass die Impfung zu schlimmeren Krankheitsverläufen führen könnte, verletzten also ihre Aufklärungspflicht (27).

Und ernster noch: Könnte das Verimpfen von Virusgenen andere, neuartige immunbedingte Verstärkereffekte auslösen? Hätten nicht vorher ganz elementare Dinge bedacht und geprüft werden müssen?

Zur Erinnerung (siehe auch Online-Kapitel „Immunität“): Lymphozyten haben ein Langzeitgedächtnis — sie merken sich, wie Corona-Müll aussieht. Und Corona-Müll sieht ziemlich ähnlich aus, egal, von welchem Familienmitglied er stammt. Alle Menschen haben Trainingsrunden mit Coronaviren absolviert und haben Lymphozyten, die SARS-CoV-2-Müll erkennen. Manche könnten entgegnen, dass diese kreuzreaktiven Killer-Lymphozyten nur bei 40 bis 70 Prozent der alten Blutproben nachgewiesen wurden und sie reagierten nur schwach gegen SARS-CoV-2 (28, 29).  Jedoch ist bekannt, dass sich immer nur ein kleiner Anteil aller Lymphozyten im Blut befindet. Die anderen machen gerade Pause und ruhen sich in den Lymphorganen (unter anderem in den Lymphknoten) aus.

Spannend: Im April 2020 berichteten schwedische Forscher, dass sie etwas Bemerkenswertes entdeckt hätten. Unabhängig von der Schwere der SARS-CoV-2 Erkrankung fanden sich bei allen Menschen (100 Prozent) kampfbereite, aufgewühlte T-Lymphozyten im Blut (30).

Dieser Befund ist ein Wink mit dem Zaunpfahl. Denn bei einer ersten Auseinandersetzung des Immunsystems mit einem Virus ist die Lymphozytenantwort schleppend. Schnelle, starke Reaktionen verraten, dass vorgewarnte Truppen bereits Gewehr bei Fuß stehen und jederzeit mobilisierbar sind. Sie schwärmen dann aus den Lymphorganen aus, um den Feind zu bekämpfen. Ihre Hauptaufgabe: Auslöschung der Virusfabriken. Tod den eigenen Zellen, die die Viren produzieren.

Und nun zurück zur neuen Realität, dem Großversuch an Menschen. Die verspritzten Genpäckchen werden lokal in Muskelzellen aufgenommen, ein Großteil gelangt jedoch in die örtlichen Lymphknoten und in die Blutbahn. In den Lymphknoten sitzt die gesammelte Immunmannschaft. Diese Zelle wird dann das Viruseiweiß produzieren und den anfallenden Müll auf ihrer Oberfläche zur Schau stellen. Diese Zelle wird dann das Viruseiweiß auf ihrer Oberfläche zur Schau stellen. Der auf Corona spezialisierte Killer-Lymphozyt nebenan springt hoch — er hat eine Virusfabrik entdeckt und wird diese vernichten. Der Bruderkampf beginnt, Immunzelle gegen Immunzelle! Lymphknotenschwellung könnte ein Zeichen für diese Reaktion sein. Dazu Schmerzen. Die Lymphozyten putschen sich gegenseitig auf und strömen dann aus den Lymphknoten hinaus, um weitere Feinde aufzuspüren.

Sie finden diese in den Muskelzellen, die den Corona-Müll vor die Tür stellen, und gehen in den Angriffsmodus über. An der Einstichstelle entstehen Rötung, Schwellung, Schmerzen.

Aber nun beginnt der Albtraum. Denn kleinste Stoffe wie Zucker können aus dem Blut ins Gewebe hinaussickern, große Moleküle wie Eiweiße hingegen nicht. Für sie sind die Gefäßwände dank der Auskleidung mit einer Zellschicht — den Endothelzellen — dicht.

Wie sind nun die Genpäckchen beschaffen — groß oder klein? Richtig: relativ sehr groß. Wenn sie also einmal ins Blut gelangen, werden sie wie die Blutkörperchen in dem geschlossenen Netzwerk von Gefäßröhrchen verbleiben. Aufgenommen werden sie zu einem kleinen Teil von weißen Blutzellen. Vermutlich jedoch werden die meisten Virusfabriken in den Endothelzellen errichtet werden. Das würde vor allem dort geschehen, wo das Blut langsam fließt — in den kleinen und kleinsten Gefäßen —, weil die Genpäckchen dort besonders effizient von den Zellen aufgenommen werden können (31).

Die Zellen stellen die Abfälle dann vor die Tür — zum Gefäßlumen (zur Gefäßöffnung) hin. Dort sind die Killer-Lymphozyten auf Patrouille. Dieses Mal ist der Kampf einseitig. Die Endothelzellen haben keine Abwehrmöglichkeit gegen den Angriff durch die Killerzellen.

Was dann passiert, kann man nur ahnen. Der Untergang von Endothelzellen und die damit verbundene Verletzung der Gefäßauskleidung führen in aller Regel zum Anwerfen der Blutgerinnung und der Ausbildung von Gerinnseln. Dies würde in unzähligen Gefäßen an unzähligen Orten im Körper passieren. Geschieht es in der Plazenta, könnten schwere Schädigungen des Kindes im Mutterleib die Folge sein. Geschieht es in anderen Organen, inklusive Herz, Gehirn und Rückenmark, sind alle erdenklichen Folgen möglich.

Gibt es Hinweise dafür, dass so etwas vonstattengeht? Ja, von seltenen Bluterkrankungen ist die Rede, bei denen ein möglicher Zusammenhang zur Impfung geprüft werden müsste (32). Auffällig sind Berichte von Patienten, bei denen ein starker Abfall der Blutplättchen (Thrombozyten) beobachtet wurde. Das würde zur hier aufgestellten Hypothese passen, denn Plättchen werden an den Orten der Gerinnselbildung aktiviert und verbraucht.

Es wäre leicht überprüfbar, ob die Annahme richtig ist. Laborbefunde geben sofort Auskunft darüber, ob die Blutgerinnung in Gang gekommen ist. Obduktionen könnten klären, ob sich Gerinnsel in den kleinen Gefäßen gebildet haben. Und in der Zwischenzeit könnte erwogen werden, ob Gerinnungshemmer bei Patienten vorbeugend verabreicht werden sollten. Auch die Gabe von Cortison-Präparaten zur Dämpfung der Lymphozytenaktivität könnte überlegenswert sein.

Tatsache ist, dass es weltweit laufend Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gibt. Offiziell heißt es, selbstverständlich hat die Impfung nichts mit den Todesfällen zu tun.

Es sind ja fast alles ältere Menschen mit zahlreichen Vorerkrankungen, die ohnehin bald verstorben wären. Wenn das tatsächlich so sein sollte, erschließt sich wohl keinem denkenden und mitfühlenden Menschen, warum diese dann noch geimpft werden mussten — mit einem kaum charakterisierten Impfstoff.

Was könnte bei einem gebrechlichen Menschen Stunden und Tage nach der Impfung zum Tode führen? Mehrere Möglichkeiten sind denkbar:

  1. Stress durch die Impfung selbst. Allergische Reaktionen.
  2. Autoimmunangriff. Lymphozyten sind auch im Alter einsatzfähig. Bei älteren vorerkrankten Menschen könnte der Angriff auf die Virusfabriken der letzte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.
  3. Etwas komplizierter wird es, wenn eine echte Infektion zusätzlich ins Spiel kommt. In mehreren Pflegeheimen gab es anscheinend Covid-19-Ausbrüche gerade in den Tagen nach der Impfung der Bewohner. Man kann es als auffällig bezeichnen, dass es bis zu diesem Zeitpunkt in der gesamten Umgebung kaum Fälle gegeben hatte, und alle Hygienemaßnahmen eingehalten worden waren. Selbst nach der zweiten Impfung gab es Ausbrüche (33,34), ein deutlicher und zu erwartender Hinweis darauf, dass die Impfung nicht vor Infektionen schützt.

Dazu scheint es, als ob gerade die Geimpften versterben. Ist das vielleicht die immunbedingte Verschlimmerung von Erkrankungen, die wir befürchten müssen? Jetzt nicht Antikörper-bedingt, sondern durch aufgebrachte Killer-Lymphozyten? Und könnte das nicht zu jeder Zeit bei jedem Geimpften passieren — morgen, übermorgen, nächste Woche, im nächsten Herbst? Denn Lymphozyten haben ein Elefantengedächtnis. Und sie erkennen etwas, das bei allen Coronaviren ähnlich aussieht: Müll. Das heißt, die Lymphozyten-bedingte Verschlimmerung von Krankheitsverläufen könnte wohl bei jeder beliebigen Infektion mit einem verwandten Virus eintreten. Bei jedem „erfolgreich“ geimpften Menschen — ob jung oder alt — und zu jeder Zeit in naher oder ferner Zukunft.

Schlusswort

Die genbasierten Impfstoffe erhielten in Windeseile die Notzulassung zur Bekämpfung eines Virus, das laut WHO weltweit eine Infektionssterblichkeit von 0,23 Prozent hat. Dabei gibt es klare Hinweise dafür, dass Menschen durch die Impfung schwer erkranken und versterben können. Ein Nutzen der Impfung wurde nie gezeigt.

Was ist zu tun? Folgender Kompromiss erscheint uns vernünftig.

Wer gut aufgeklärt ist und sich impfen lassen möchte, möge das tun. Jedoch darf die Impfung nie direkt oder indirekt einem Menschen aufgezwungen werden. Die Entscheidung gegen die Impfung darf nie zu einer Benachteiligung in irgendeiner Form führen.

In der Zwischenzeit sollten verlässliche Daten gesammelt werden und Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung gründlich untersucht werden.

Quellen und Anmerkungen:

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Corona Unmasked — Neue Zahlen, Daten und Hintergründe“ von Karina Reiss und Sucharit Bhakdi.

  1. www.aerzteblatt.de/archiv/216361/Vorerkrankungen-Risikogruppen-sind-jetzt-bekannt.
  2. www.ema.europa.eu/en/documents/product-informati-on/comirnaty-epar-product-information_de.pdf
  3. www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1521661621000024?via%3Dihub
  4. https://www.dw.com/en/india-pfizer-withdraws-covid-vaccine-application-for-emergency-use/a-56462616
  5. www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.12.11.421008v1
  6. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejmoa2024671
  7. www.nature.com/articles/s41586-020-2608-yds
  8. https://science.sciencemag.org/content/368/6494/1012.long
  9. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2034577?query=featured_home
  10. www.bmj.com/content/371/bmj.m4037
  11. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32453686/
  12. www.nature.com/articles/s41467-020-19802-w
  13. https://www.nature.com/articles/s41591-020-1046-6
  14. www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html
  15. https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3777268
  16. www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05
  17. www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7445431/
  18. www.aerztezeitung.de/Nachrichten/AstraZeneca-stoppt-Corona-Impfstudien-412708.html
  19. www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile
  20. http://wonder.cdc.gov/
  21. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejmra2035343
  22. www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6829615/
  23. www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6383180/
  24. https://jvi.asm.org/content/85/20/10582
  25. https://www.jstage.jst.go.jp/article/jvms/60/1/60_1_49/_article
  26. https://jbiomedsci.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12929-020-00695-2
  27. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ijcp.13795
  28. www.researchsquare.com/article/rs-35331/v1
  29. www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(20)30610-3.
  30. https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.174888v1; www.merkur.de/welt/corona-schweden-immunitaet-infektion-studie-pandemie-stockholm-forscher-t-gedaechtniszellen-zr-90038510.html
  31. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/adma.201906274
  32. www.nytimes.com/2021/02/08/health/immune-thrombocytopenia-covid-vaccine-blood.html
  33. www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/geimpfte-altenheim-bewohner-positiv-auf-corona-variante-getestet,SOLqrXv
  34. www.welt.de/vermischtes/article225923129/Land-kreis-Osnabrueck-Trotz-zweiter-Impfung-Ausbruch-von-Corona-Variante-in-Altenheim.html
  35. www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf

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Danke an die Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 24. April 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Bildquelle:    Bihlmayer Fotografie/ shutterstock

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33 Kommentare zu: “Der Impfrausch | Von Sucharit Bhakdi und Karina Reiss

  1. Joni sagt:

    "Inzwischen wissen wir jedoch, dass auch für SARS-CoV-2 gilt: Menschen ohne Symptome können die schwere Erkrankung Covid-19 in der Öffentlichkeit nicht verbreiten (11, 12, 13).

    Die Tatsache, dass wir Symptome entwickeln, ist ein Zeichen dafür, dass die Viren eine Chance gefunden haben, aktiv zu werden und unser Immunsystem in den Kampf eingestiegen ist. Kommt es nicht zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit et cetera, bedeutet das, dass unser Körper die Viren von Anfang an in Schach hält. Es ist nie gezeigt worden, dass die Viruslast, die ein Mensch ohne Symptome in die Außenwelt abgegeben kann, ausreicht, um andere Menschen in der Öffentlichkeit zu gefährden. Deshalb ist das Vorhaben, die gesamte Bevölkerung durchzuimpfen, ein Unterfangen, das aus wissenschaftlicher Sicht jeglicher Grundlage entbehrt. Es ist schlicht nicht sinnvoll."

    Mensch, diese Sache mit der "asymptomatischen Infektion" ist doch der Knackpunkt! In Herrn Bhakdis Text heißt es, Menschen ohne Symptome könnten in der Öffentlichkeit andere Menschen nicht gefährden. Das Zauberwort ist "Öffentlichkeit."
    Die Quellen 9,10 und 11, das sind Studien, wie ich nachgeschaut habe. Leider nur auf Englisch, puh anstrengend. Aber die Dinger müssten wir uns vorknöpfen. Übersetzen, genaustens studieren und dann zack: bitte schön. Nix da von wegen asymptomatischen Infektion. Wenn das safe ist, dann ist doch alles gesagt, oder? Sagt es mir, was ihr denkt.

  2. Deakehler sagt:

    @Rulai
    Aus Seminare sind mir Übungen mit Tierattribute bekannt, diese helfen bestimme innere Bereiche zu öffnen.
    Sicher ist die Echsensoftware ein Programm, um Grundbedürfnisse eines Überlebens zu erhalten und Aufgrund eines kargen Nahrungsangebotes so angelegt, dass der Überlebenserfolg, bei nicht stillbarer Gier, am Höchsten ist.
    Ich kenne eine Vielzahl von Echsen sehr gut. In meiner Kindheit in Australien sammelten und studierten wir Echsen in einem Terrarium, entstanden aus den Überresten eines runden 6 Meter Pools. Seither lasse ich den Echsen lieber die Freiheit.
    Aus Schilderungen in der Altenpflege und Einblicke aus dem eigenen Umgang mit Senioren, welche in ihrem Leben mit äusserten Fleiß, jeden Pfenning dreimal umdrehend, keinen Sabbat kennend, um ein materiell representatives Leben sich zu erkämpfen und im Alter nicht auf ein geistiges und spirituelles Guthaben zugreifen können, sind vorallem im Endstadium ihrer Existent sichtbar, Assoziationen zu einem Echsendasein nicht zu verleugnen.
    Ich halte Echsenmodus auch in Jedem angelegt, jedoch aus Grund des überreichlichen Nahrungsangebotes in der Oberklasse, dort rigider und gieriger lebbar.
    Danke für den Link, Sanandas Sehensweisen erkenne ich auch, jedoch scheue ich Gottesbilder, in diesem Punkt bin ich ein Riesenego.

    • Deakehler sagt:

      Sorry, sollte auch nach ganz unten

    • RULAI sagt:

      Schade, daß es auf KenFm nicht mehr die Möglichkeit gibt, Privatnachrichten im Hintergrund auszutauschen. Kindheit in Australien, riesiges Echsenterrarium etc. sehr spannend. Wir sind leider ziemlich offtopic, daher will ich hier unser Thema nicht weiter verfolgen.
      Wenigstens das hier noch zu genbasierten Impfungen:

      Holocaustüberlebende richtet dringenden Appell an die Deutschen:
      "Stoppt den Masterplan Eugenik".
      Vera Sharav im Corona-Untersuchungsausschuss

      ( http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27369 )

      Eine aktuelle Forderung wäre also:

      Stoppt die Eugenik-Experimente!!!!
      (Genannt Impfung).

  3. Volker Djamani sagt:

    Während hier explizit von Kommentatoren das Wissen um die Wirkung des mRNA Impfstoffes ausgetauscht wird mit allen möglichen Folgen, sehe ich in meinem größeren Umfeld nur Menschen, die auf ihre Imfpung warten. Die fragwürdigen Maßnahmen sind längst in den Hintergrund gerückt; wartend auf den vermeintlich erlösenden Impftermin. Von diesem Teil der Bevölkerung wird dann zusammen auf die nicht Geimpften eingedroschen. Gemeinschaft, streitbare Demokratie, Solidarität und Empathie gehören der Vergangenheit hat.

    Ich versteige mich nicht in Diskussionen wegen einer neuen "Weltordnung".
    Ich versteige mich (noch) in Diskussionen, was mir meine eigenen Landsleute angedeihen lassen wollen, wenn ich nicht mitmache.

    Viele gieren nach der Freiheit, die man in die Hände der Politiker gelegt hat und wartet auf deren Morgengabe.

    Politiker die alle Ausgaben des Grundgesetzes in einer großen Papiertonne eingesammelt haben, um scheibchenweise davon recyclegte Grundrechte, die nicht mehr einfach da sind, nicht frei mehr gelebt werden können, in Verordnungen zurückgeben, die an Bedingungen geknüpft sind (z.B. geimpft zu sein).

    Dass die Pandemie nur ein Instrument darstellt, auf das weitere Instrumente mit demThema Klimawandel folgen, um eine ganze Bevölkerung zu entmündigen und Rechte nur wieder gibt, wenn man geimpft ist (oder ein E-Auto fährt), wird von vorn herein nicht in Frage gestellt und nicht hinterfragt. Ein Diskussion wird sofort mit ("80.000 Toten", "schau mal nach Indien", schau mal nach Brasilien" beendet.

    Was kommt als Nächstes, dass die Mehrheit duldet?

    Noch nie war mir so schlecht wie heute, ein Zeitzeuge im Leben in Deutschland zu sein.

    Mir war im Grunde gar nicht nie schlecht. Über das eine oder andere Gesetz verärgert, die in der Gesamtschau zu einer sozialen Schieflage in diesem Land geführt haben. Da hoffte ich stets auf Wahlen oder demokratische Prozesse, die Entscheidungen abmilderten.

    Aber die kommenden Akteure werden Dinge umsetzen, die die bisherige Fantasie übersteigen werden. Fantasien, die man in 2019 hatte, sind bereits überstiegen worden.

    So lebe ich zwischen Aufbäumen und Resignation. Auch nichts Gutes für (m)ein Immunssystem. Und damit bin ich mit Sicherheit nicht allein.

  4. RULAI sagt:

    Und ich bin ja auch nicht der Einzige hier, der Icke zitiert:

    https://kenfm.de/?s=Mies+Mindcontrol+Icke

  5. Hartensteiner sagt:

    Die Zeit um und nach 1800 nennt man die Zeit der Aufklärung. Aufklärung heißt, dass Vernunft und Verstand einem bloßen Glauben Paroli zu bieten, ja sich diesem gegenüber durchzusetzen haben, wenn der Glaube gegen Vernunft und Verstand verstösst.
    Nun kann man aber nicht mehr umhin kommen zu erkennen, dass wir einen voraufklärerischen Zustand erreicht haben. Es gelten Glaubenssätze, die wie in früheren Glaubenskriegen nur noch zwischen dem Bekenntnis des rechten Glaubens (gut) und anderen, also ketzerischen Auffassungen (böse) unterscheiden. Entsprechend bitter wird dieser Krieg zwischen einer Übermacht des Staates und den bekennenden Gläubigen auf der einen Seite und einer Minderheit der Ungläubigen, Fragenden auf der anderen Seite geführt, die immer noch Verstand und Vernunft zu verteidigen versuchen.
    Dieses nimmt zunehmend den Charakter der Gegenreformation an, in deren Herrschaftsbereich die Scheiterhaufen loderten. Allerdings ist man auf diesem Wege von der physischen Vernichtung durch das Feuer zu einer verfeinerten, aber nicht minder brutalen psychischen, geistigen Vernichtung von Würde und verdientem Respekt von Menschen übergegangen.
    Derlei Epochen haben sich historisch gesehen immer über eine längere Zeit hingezogen, endeten mit dem Sieg der „Rechtgläubigen“ um erst danach an Schwung zu verlieren, sich abzuschwächen und anderem Denken zumindest punktuell wieder eine Chance zu geben. Eine Überwindung wie durch die Aufklärung war allerdings ein einmaliges Geschehen.

    • Beobachter sagt:

      Richtig, so sehe ich das auch. Es wird nun schon das Stellen von Fragen kriminalisiert, von selbständigem Denken
      (was das Recht auf Irttümer übrigens einschliesst, sofern man sich selbst den Regeln der fairen Debatte mit Rede und Gegenrede unterwirft) ganz zu schweigen. Die Regierung spricht und wir sollen´s glauben.

    • P. Nibel sagt:

      Stimmt, @Hartensteiner – und an der Vernichtung der Aufklärung ist die Schule Schuld!
      Als der Rohrstock abgeschafft wurde, fand ich das toll und nutzte meine Meinungsfreiheit stets bis zum Anschlag aus – aber die Abschaffung der autoritären Erziehung beklage ich:

      Dass man "emotionale Intelligenz" der Fähigkeit zum abstrakten Denken gleichgestellt hat, war schlimm, denn "emotionale Intelligenz" bedeutet nichts anderes, als dass man Schleimpunkte sammelt, anstatt etwas zu lernen und dass man dem Lehrer das Gefühl gibt, dass man ihn liebhat und dass er eigentlich nicht auf der Arbeit ist, sondern auf der Kirmes!
      Da ich keine "emotionale Intelligenz" besitze, musste ich mir die Punkte bei Lehrern holen, denen es genügte, wenn man sich für das Fach interessiert hat und nicht für die Wellness des Lehrers.

      "Teamfähigkeit" war der nächste Schritt in den Untergang, denn "Teamfähigkeit" bedeutet nichts anderes, als dass man vor der Beantwortung einer Frage nach den Anderen schielt und dann das sagt, was die Anderen sagen. Eine eigene Meinung zu haben, ist nicht "teamfähig".

      In autoritären Zeiten bekam der Schüler eine Rückmeldung von der Schule, die ihm zu einer realistischen Selbsteinschätzung verhalf – man wusste, was man gut kann und wo man sich besser in Zurückhaltung übt und andere reden lässt. Leider beschloss man, auch den Dummen das Gefühl zu geben, dass sie etwas können und dass sie sich an Diskussionen beteiligen sollten.

      In autoritären Zeiten nahmen die Menschen an einer gemeinsamen Realität teil – der intersubjektiven Realität, also der Realität, die sich beweisen lässt und über die man diskutieren kann. Dadurch, dass man gefühlte Realitäten anerkannte, damit die Dummen auch mal Recht haben, leben heute die Meisten in ihrer eigenen Realität und eine Diskussion ist nicht mehr möglich.

      Dass auch Sie nicht mehr in der Lage sind, eine Diskussion zu führen, haben Sie ja gerade erst wieder bewiesen, als Sie zusammen mit @Klaus, @Deakehler, @RULAI und @Box nur hilfloses Gestammel an den Tag legten!

      https://kenfm.de/hygiene-diktatur-oeko-faschismus-von-ernst-wolff/#comment-223562

    • Beobachter sagt:

      Möglicher Dialog:

      Herr Oberpenibel:
      An der Vernichtung der Aufklärung ist die Abschaffung des Rohrstockes Schuld!

      Herr Penibel:
      Also den Rohrstock fand ich wirklich nicht toll. Als er abgeschafft wurde, hat es mich gefreut.

      Herr Oberpenibel:
      Welch hilfoses Gestammel! (Oberpenibel lässt autoritär den Rohrstock tanzen.)

      (nicht böse gemeint, sondern eher als Entspannung)

      Aber ganz im Ernst: Autorität ist eine zweischneidige Sache. Sie ergibt sich im Idealfalle aus der Sache selbst und dann quasi von allein. Bevor man die autoritären Zeiten anpreist, sollte man erst einmal definieren, welchen Typus Autorität man meint: diejenige, die durch die Anerkenntnis von Fähigkeiten kontextual entsteht
      (wie etwa die eines guten Schachspielers, der seiner Fähigkeiten halber von anderen nolens volens anerkannt wird) oder die Autorität, die durch Amt, gesellschaftliche Position, berufliche Stellung etc zustande kommt. Ich denke, letztere Form ist immer nah an der Anmassung denen gegenüber positionert, die auf eine solche autoritäre Stellung leider verzichten müssen, also die Mehrheit. Institutionalisierte Autorität verbindet sich übrigens durchaus leicht mit Dummheit und Unterwürfigkeit. Diese Form der Autorität war nie allein Resultat von Kompetenz, sondern -in wechselnden Anteilen -ebenso von Beziehungen, politischer und gesellschaftlicher Anpssasungsfähgkeit, manchmal auch von Glück.
      Richtig ist, dass verkorkste Bildungskonzepte die Schulbildung ruiniert haben -das heißt aber nicht, dass man auf eine beliebige aus der Vergangenheit bekannte Form einfach zurückgehen sollte. Die Schule ist auch nicht einfach dazu da, die"Fähigen" zu erkennen, und die "Dummen" abzuqualifizieren. Schüler sollten gefördert UND gefordert werden. Weder das eine noch das andere genügt für sich allein. Das diskursive Element sollte im Unterricht -jedenfalls bei der Darbietung des Elementaren- nicht überhand nehmen, es wäre aber auch falsch, es aus dem Unterricht ganz zu verbannen. Und schliesslich: Richtig, wir leben in EINER Realität. Da aber diese niemand in ihrer Totalität zu erfassen vermag, müssen wir als Menschen mit der Perspektivenabhängigkeit von Sichtweisen -wohl oder übel- leben. In der Tat ist die Vielheit von Herangehensweisen an Probleme für die Menschen als Art eher von Vorteil, von verschiedenen Ansätzen führen einige zum Ziel, andere nicht. Natürlich, Bildung sollte in der Tat das Streben nach der Wahrheit einschliessen -am ehesten zu erreichen durch Kritik und Selbstkritik, gegründet auf einem guten Fundament von Sachwissen. Bildung sollte aber auch die Anerkenntnis der emotionalen Seite der Anderen mit einschliessen. Dies ist kein Wahrheitskriterium, aber Voraussetzung dafür, dass man mit anderen respektvoll umgeht.

    • Hartensteiner sagt:

      Zu P. Nibels Rohrstock nur eine kleine Anmerkung: Das übliche und verbreitete Verständnis von Autorität ist, dass diese qua eines Amtes verliehen wird, früher gern auch durch eine Amtsmütze. Was macht die Autorität eines Wissenschaftlers aus? Das Tragen eines weißen Laborkittels. Derlei Autorität benötigt den Rohstock. Ich setze dagegen das Beispiel (und davon wüsste ich viele) eines Religions- und Philosophielehrers, den ich einst hatte. Also kein Hauptfachlehrer! Dieser Mann strahlte eine Autorität aus – vor allem auch in dem, was er sagte – dass selbst die ungehörigsten Schüler, von denen wir einige hatte, brav und aufmerksam zuhörten. Dieser Lehrer hätte niemals einen Rohrstock angefasst, er musste nicht einmal schimpfen oder zur Ruhe mahnen. Von ihm habe ich u.a. den Satz gelernt, dass "Denken immer radikal sein muss", und auch, wie man sich – seine Erfahrung – verhält, wenn man nicht nur bedroht, sondern auch ins KZ gesteckt wird.
      Wer also den Rohrstock braucht, der (oder die) ist ganz einfach im falschen Beruf gelandet.
      (Das ist natürlich mit einer simplen laisser-faire Einstellung nicht zu verwechseln).

    • P. Nibel sagt:

      @Beobachter
      Sie haben ganz Recht, wenn Sie sagen, dass sich die Uhr nicht zurückdrehen lässt und dass "machen wir einfach alles so, wie früher" nicht funktionieren wird, aber meine Vermutung ist, dass wir auch in der Bildung auf ein Zwei-Klassen-System zusteuern, in dem die Wohlhabenden ihre Kinder auf Privatschulen schicken, in denen qualifizierte Lehrer in überschaubaren Klassen nach der alten Methode unterrichten, während der Plebs am Computer sitzt und nur das lernt, was er unbedingt zum Überleben braucht – und dass er auch das nur mit Hilfe von "intelligenter Technologie" schaffen wird.

      Zu der gemeinsamen Realität möchte ich bemerken, dass es eine irrige Vorstellung ist, anzunehmen, dass es in autoritären Systemen keine Individualität gegeben habe. Galilei lebte in einem autoritären System und war trotzdem in der Lage, den kompletten Narrativ seiner Zeit in Frage zu stellen!
      Gemeinsame Werte sind nicht das geistige Gefängnis, als das sie uns von versifften demagogischen Philosophen dargestellt werden. Alle Errungenschaften der Menschheit beruhten auf individuellen Leistungen Einzelner und daran sieht man, dass die Individualität durch gemeinsame Werte überhaupt nicht angegriffen wird.

      Nach dem Tod meines Großvaters sah ich seine Unterlagen durch und fand ein kleines Büchlein mit zotigen Witzen und Gedichten. Erstaunt stellte ich fest, dass auch vor der "Sexuellen Befreiung" den Menschen sämtliche Stellungen bekannt waren, zu denen der Mensch rein physisch in der Lage ist und dass auch sie zahlreiche Namen dafür kannten! Die Generation meiner Großeltern war nur so anständig, nicht vor Kindern darüber zu reden. Die "Sexuelle Revolution" hat überhaupt nichts befreit, sondern nur in die Öffentlichkeit getragen, was eigentlich intim sein sollte.
      Und wo sind wir inzwischen gelandet?

      https://www.youtube.com/watch?v=AypA-ksCLdE

  6. Beobachter sagt:

    Die von Bhakdi und Reiss diskutierten Mechanismen sind ziemlich plausibel -und in ihrer Konsequenz besorgniserregend. Was die Autoren nicht diskutieren, ihnen aber-genauso wie den Produzenten der mRNA-Impfstoffe-
    eigentlich bewusst sein müsste- ist die Frage, wieso die mRNA-Impfstoffe eine dauerhafte Wirkung (egal ob als
    Schutz oder Schaden) überhaupt entfalten sollen, da die blossen mRNA-Moleküle -einmal in Zellen eingedrungen- keinen langen Bestand haben. Ein paar Tage Wirkung käme mir da schon recht lang vor, dann sollte sich die Wirkung verlieren. Die mRNA-Molküle sollten -nach einigen Runden Translation-wie körpereigene mRNA intrazellulär abgebaut werden. Eine Möglichkeit, dies zu verhindern, bestünde darin, in der applizierten mRNA nicht NUR die Sequenzen für die Virenproteindomänen, sondern zusätzlich vielleicht eine Replikasesequenz zu inkorporieren –
    ob das so ist, weiß ich nicht, vermute es nur. Die Replikase könnte dann u.U. die Zielsequenz auf RNA-Ebene immerfort vermehren. Dazu hätte ich gern einmal die Meinung Bhakdis gehört. Nebenbei ist es schon eine ziemliche Schande, dass man solche und verwandte Informationen über "offizielle" Kanäle, also etwa von Seiten der Hersteller, gegenwärtig gar nicht erhält. Ein Bekannter von mir hat die Produzenten kontaktiert und ist -erwartungsgemäß- mit lauter Ausflüchten abgespeist worden.

    • Hartensteiner sagt:

      Ist es nicht so, dass die mRNA, einmal in der Zelle, die Ribosome gleichsam programmiert, so dass sie bis zur Vernichtung der Zelle dann weiter fleißig Kopien herstellen?

    • Beobachter sagt:

      Das Ribosom ist eine Art "molekulare Maschine" (setzt sich aus2 Untereinheiten zusammen, die aber selbst wieder
      aus allerlei Proteinen gebildet sind), an der mRNA-Moleküle binden, und an der -vermittelt durch tRNAs- die in der mRNA enthaltene Sequenzinformation (durch die Reihenfolge der Nukleotidbasen in der mRNA festgelegt) in eine Proteinstruktur "übersetzt". Oder klarer: tRNA-Moleküle schleppen Aminosäuren heran, die am Ribosom miteinander verbunden werden, und zwar über Peptidbindungen. Aber WELCHE Aminosäuren in welcher Reihenfolge aneinandergebunden werden, das hängt von der Sequenz der mRNA ab, die ebenfalls während dieses Vorgangs am Ribosom gebunden ist. Der Prozess heisst Translation. Je nach Länge der mRNA können hunderte
      Aminosäuren miteinander zu einem Polypeptid (und ab gewissen Längen spricht man von Proteinen) verknüpft werden. Am Ende hat man also ein Polypeptid oder Protein sowie die mRNA (denn diese ist nicht physisch in die Proteine eingegangen, sondern hat nur ihre Sequenzinformation zur Verfügung gestellt). Ribosomen sind also die Proteinsynthesestätten der Zellen. Ein mRNA-Molekül kann durchaus mehrfach "abgelesen" werden. Wenn sie aber die mRNA das Ribosom (also ihren "Arbeitsplatz") verlässt, dann ist sie abbaugefährdet. Das ist auch
      sinnvoll. Denn mRNA werden normalerweise selbst im Zellkern durch Transkription erzeugt. Dies ist ein regulierter Prozess – es werden eben nicht alle Gene (als DNA im Zellkern aufbewahrt, zu geringerem Anteil auch im Mitochondrium). Wenn mRNA im Zellplasma "ewig" existieren würden, dann käme es zu einer Überproduktion der Proteine, deren Bauplan gerade in diesen mRNAs enthalten ist. Wenn es so wäre, wie Sie vermuten, würde jegliche mRNA (und davon erzeugen lebende Zellen ständig welche -von Ausnahmen, wie den
      roten Blutkörperchen abgesehen) in der Zelle Überproduktionskrisen hervorrufen. Von der "Zweckmässigkeit" der normalen Zellorganisation her gedacht, ist es so, dass mRNA-Moleküle deswegen relativ schnell abgebaut werden, damit die Zelle die regulatorische Wahlfreihet behält, welche Proteine zu einem bestimmten Zeitpunkt gebildet werden und welche nicht. Das ist eine Frage der Regulation und -von unserer meschenmässigen, beschränkten Einsicht in diese Prozesse her- gr nicht trivial.
      Im Falle der mRNA-Impfungen wird an den Ribosomen virales Protein erzeugt, welches dananch an der Zelloberfläche präsentiert
      wird, eben damit das Immunsystem stimuliert wird. (Wie Bhakdi richtig sagt, ist es nicht steuerbar, in welchen
      Zellen dieser Prozess einsetzt, da die "Impfstoffe" (es sind ja keine klassischen) im ganzen Körper im Blut zirkulieren. Das ist auch so ein Problem, was m.E: zu thromboseartigen Folgen führen kann.). Die Zelle wird durch diese sogenannte "Antigenpräsentation" ("gen" hat hier nichts mit DNA oder RNA zu tun, Antigene sind
      i.allg Stoffe, die zur Antikörperproduktion anregen, oft sind es Proteine) zum Ziel des eigenen Immunsystems.
      Auch ein Problem. Es ist dies aber eher die "Nebenwirkung"

    • Beobachter sagt:

      Es sollte heissen: "es werden eben nicht alle Gene (als DNA im Zellkern aufbewahrt, zu geringerem Anteil auch im Mitochondrium) simultan abgelesen. Im Gegenteil, das Muster der Expression bestimmt den Charakter der Zelle, um die es gerade geht.

      Dann wie oben weiter.

    • Hartensteiner sagt:

      Interessant. Da ich nur eine Einführungsvorlesung in Virologie besucht habe, hat da mein Wissen durchaus "Löcher" und ich kann das alles nur begrenzt bewerten. Also halte ich mich zunächst an die Aussagen von Bhakti, zu denen wir uns wohl einig sind und die leicht nachzuvollziehen sind. Alles Weitere ist wohl denen zu überlassen, die das fachspezifisch studiert haben. Auf jeden Fall verstehe ich jetzt, dass eine endlose Überproduktion wie in kapitalistischen Strukturen nicht im Sinne der Zellen sein kann.
      Da ist die Natur schon etwas schlauer 🙂

    • Beobachter sagt:

      In diesen Dingen ist uns die Natur "um Lichtjahre" voraus!
      Das eine sind übrigens die sachlichen Fragestellungen, das andere wie leichtfertig gegenwärtig damit umgegangen wird. Die Fortschritte der Molekularbiologie sind eine große Verführung für die Leute, die vorrangig ans Machen, ans Produzieren, an einen vordergründigen Erfolg glauben -leider ist heutzutage die Wissenschaft zunehmend von diesen Leuten dominiert -klar, diese Haltung wird ja auch durch Projektgelder, Investitioen und Drittmittel belohnt. Wehe SIe sind ein "Bedenkenträger". Technologischer "Fortschritt" bei moralischem Bankrott führt in die Katastrophe.

    • Hartensteiner sagt:

      An Beobachter. Da stimme ich völlig mit Dir überein. Mir fiel gleich zu Beginn der Pandemie ein Satz aus einem Film ein: "Nature finds a way" (die Natur findet einen Weg). Soviel zu Zero-Covid. Von welcher Komplexität die Natur ist, hat u.a. Lynn Margulis (verstorben) ihr Leben lang erforscht und gefunden, dass der Planet gleichsam mit einem unglaublich wandelbaren, lebendigen Kleid überzogen ist, innerhalb dessen nicht nur Mutationen erfolgen sondern auch interspezies fleißig Gene ausgetauscht werden.
      Sie hat die Hypothese aufgestellt (und die kann wohl als bewiesen betrachtet werden), dass die Atmosphäre und die Temperatur der Erde ganz wesentlich, vielleicht gar bestimmend, von dieser gigantischen Masse von Bakterien und Kleinstlebewesen erzeugt wird. Sie nennt das die "Gaia-Theorie", womit sie nicht eine göttliche alte Dame "Gaia" meint, sondern eben diesen lebendigen "Überzug", der die Erde von Mars und Venus unterschieden macht.
      Allein schon deshalb wäre es vielleicht nicht verkehrt bei unserem Umgang mit unserem – unersetzlichen – Planeten einmal daran zu denken. Doch dazu hat niemand die Zeit – time is money – und Geld muss verdient werden.

    • Hartensteiner sagt:

      PS: Besonders lustig finde ich immer die GRÜNEN TIERE, die anfangs noch etwas fressen, später den Mund verlieren und von der Photosynthese leben. Die liegen dann ziemlich faul in der Sonne herum und bewegen sich nur, wenn ein Schatten auf sie fällt um wieder in die Sonne zu kommen. Fast wie die Leute im Sommerurlaub an der spanischen Küste. (Aber die sammeln halt Vitamin D. Ist ja auch schon was! 🙂

    • Deakehler sagt:

      @ Hartensteiner
      Die Wechselwirkungen, durch die Epigenetikforschung erkannt, gibt dem Ganzen noch eine zusätzliche Dimension.
      Danke für die Ausführungen.

    • RULAI sagt:

      Beobachter, hören Sie doch bitte mal hier ab Minute 6: 23 Sekunden. Die Wirkung wird als dauerhaft beschrieben. Und anderswo sogar als unumkehrbar.

      https://odysee.com/@KulturstudioTV:c/Virus-Impfung:1

    • RULAI sagt:

      Es sind nur zwei Sätze.

  7. Querdenker sagt:

    "Die Impfung kann die Infektion der Lunge nicht verhindern, sondern soll die Streuung und Verbreitung der Bakterien in der Blutbahn unterbinden."

    Guten Morgen Herr Bhakdi, es handelt sich bei SARS-Cov-2 um _Viren_, nicht um Bakterien!

    • Probiers mal mit Vernunft sagt:

      Guten Abend, Herr Querdenker. Bitte auch den Satz davor lesen und mitberücksichtigen: "Das gilt auch für Impfungen gegen Erreger wie Pneumokokken"

      Der Zusammenhang ist wichtig…

  8. RULAI sagt:

    https://banned.video/watch?id=6078b6b863de1f26b099df8d

    EXCLUSIVE: David Icke Issues Emergency Warning to Humanity

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    ·

    • Hartensteiner sagt:

      Da wäre ich vorsichtig. Icke ist zwar intelligent und belesen, aber es fehlt ihm daran, nie Wissenschaftlichkeit erlernt zu haben. Deshalb hielt er auch seine Theorie der "Reptiloiden", also Außerirdischer, sie sich Menschen verstecken, für real. Er mag hier durchaus Richtiges ansprechen, aber ob er es von Falschem unterscheiden kann, bleibt offen. Es reicht, meine ich, wenn man sich an wissenschaftlich gebildete Leute wie Wodarg, Reiss, Bhakdi und zahllose andere, hochqualifizierte Leute hält, die alle die richtigen Fragen stellen, auf die Regierung und Medien die Antwort schuldig bleiben und nur mit propagandistischen Mitteln bis hin zu Diskriminierung und Gewalt zu reagieren bereit sind.

    • Deakehler sagt:

      @ Hartensteiner
      In der Sache Icke stimme ich Ihnen zu, unterhaltsame nicht verifizierbare Thesen, gut geeignet ganze Bewegungen als spinnert ab zu tun. Die unabhängige Wissenschaft zu fördern und Gewicht zu geben halte ich ebenso für zielführender.

    • RULAI sagt:

      Hartensteiner
      Durch Icke begegnen wir einem Menschen, der das rationale Denken transzendiert hat; im positiven Sinne. Eine Wissenschaftlichkeit, die nicht irrational ist, sondern transrational. Seine Quellen, Indizien und Herleitungen sind wohlbegründet. Lassen Sie jeden selbst entscheiden, mit wem er sich befaßt, ja? Wie ich Ihre Kommentare lese, sind Sie noch viel zu sehr in einem feststehenden Materialismus gefangen. Die materialle Realität als Hologramm zu sehen, hilft dabei, einem materialistischen Reduktionismus als Folge von Interpretationen durch das Fünf-Sinne-Gehirn zu entkommen. Mich hat immer die Geschichte mit dem Schizophrenen interessiert, der, je nachdem, in welchem Persönlichkeitsanteil er sich befand, andere Krankheiten hatte. Das wechselte von einer Minute zur anderen.
      Und unsere Realität, bzw. das, was der menschliche Mind als solche erfährt, kann durch stärkere Felder leicht überlagert werden. Man sieht es in den Augen jener, die dem Satanismus anhängen: in Momenten schaut etwas ganz anderes durch die Augen. Icke nannte die Wesen, die dann übernehmen, Reptiloide. Andere Hellsichtige sprechen von Drakos etc. Ganz sicher gibt es Wesenheiten auf astralen Ebenen, die sich der Menschheit gegenüber wie Parasiten oder Blutegel verhalten. Manche ernähren sich gar von deren Schmerz.
      Wenn Sie von vornherein ausklammern, daß es viel mehr gibt, als unsere Schuldmedizin und Schulwissenschaft sich träumen läßt, und mehr, als uns unsere groben Instrumente anzeigen, dann entgeht Ihnen vielleicht sogar der Hauptgewinn: die Erleuchtung.

      Ihre Identifkation mit dem materiellen Körper ist ungebrochen. Ich selbst sehe ihn inzwischen nur noch als eine Behausung meiner Seele, die ein sonnenhaftes Wesen ist. Auf niederen Ebenen gibt es da noch ganz andere Kräfte und Felder, die mitmischen.

    • RULAI sagt:

      Aus einem anderen Video von Icke:

      "Monopolisierung der Wahrnehmung. Aus diesem Grund wurden solche Menschen wie ich überall im Mainstream verboten. Weil wir die offiziellen Darstellungen infrage stellen. Monopolisierung der Wahrnehmung, ja woher kommt unsere Wahrnehmung? Sie basiert auf den Informationen, die wir erhalten, aus denen wir dann unsere Erkenntnisse formen. Wer diese Informationen kontrolliert, kontrolliert die Wahrnehmung und unsere Erkenntnisse. So einfach ist das. Bereits diese zwei Punkte beschreiben perfekt, was zurzeit weltweit geschieht."

      Wollen Sie dem tatsächlich anhängen, H.?

    • Deakehler sagt:

      @ Rulai
      Da stimme ich Ihnen komplett zu, jedoch schreckt mich gerade seine Echsenmenschentheorie ab.
      Kommt bei mir als ein primitiver Akt der Diffamierung an. Ich denke eher an früh zerstörte und desensibilisierte Kinderseelen. In diesen Kreisen existieren seltsame Glaubensätze. Empathie wird eher als Verantworungtslosigkeit gepaart mit rhetorisch begründete Ablehnung ab erzogen. Diese gefühlskalten Seelen haben sicher etwas Echsenartiges.

    • RULAI sagt:

      Hi Dea,
      ich meine, daß es über die Regression auf das Reptiliengehirn, das wir ja alle haben, hinausgeht.
      Schon mal Sananda zugehört? Zwar ein Riesenego, aber nichtsdestotrotz hellsichtig und ein sehr effektiver Heiler.
      Es kommt mir so vor, als würden Sie auf eine gewisse Art nach solchen Informationen rufen. Irre ich mich?
      Hier ein Interview mit Wulfing von Rohr, einem wunderbaren Herzmenschen. Ich weiß nicht, ob es hier um Reps geht. Sie finden leicht noch mehr.
      https://www.youtube.com/watch?v=7XPTHSeoL48

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