Der Januar 2019 im Leben von Nova-Atlantis – Teil 3

Ein Land und seine Abenteuer, im Spiegel von Medienberichten.

Von Jochen Mitschka.

Dieses Essay erzählt die Geschichte des Landes Nova-Atlantis im Januar 2019. Dies ist keine Satire. Es sind wahre Begebenheiten, echte Vorfälle, nur mit geänderten Namen. Versuchen Sie einfach, die Fakten auf sich wirken zu lassen, ohne erkennen zu wollen, welche Personen und Länder dahinterstecken. Die Idee ist, dass Sie das Essay lesen, ohne auf die Links zu klicken, um die wirklichen Namen zu erkennen. Diese Dinge passierten wirklich im Januar 2019, nicht vor hundert Jahren. Die Artikelserie basiert auf einem im NIBE-Verlag erschienenem Essay. (1)

Es sind Fakten, sicher, sie sind zum Teil einseitig dargestellt, ohne ausgewogene Bewertung von beiden Seiten. Aber es bleiben Fakten. Und wenn Sie Ähnlichkeiten zum Verhalten von Kolonialländern vergangener Jahrhunderte finden, sollte mich das nicht verwundern. Im ersten und zweiten Teil der Artikelserie berichteten wir über Medienberichte bis zum 15. Januar. Hier geht es nun weiter.

Am 15. Januar wurde ein Video verbreitet, das zeigte, wie Besatzungstruppen von Nova-Atlantis einen Krankenwagen angriffen, der in die Nähe des Grenzzaunes kam, das den belagerten und blockierten Teil von Aboringina einfriedet. (2)

Am 19. Januar wurde das Video eines Geistlichen verbreitet, der dem Mainstream der Religions-Interpretation des Staates Nova-Atlantis nicht folgte und eine große Anhängerschaft, insbesondere außerhalb des Staates hat.

„Ein Land, das ohne Menschen ist, unbewohnt, selbst dort ist es unserer Religion verboten, dieses Land unserer eigenen Souveränität zu unterwerfen. Aber die staatliche Doktrin interessiert das nicht, denn sie ist nicht religiös. Zuerst wollten sie Patagonien zu ihrem Land machen, in Uganda, weil es praktisch war, sie wollten nicht gottgefällig sein. Dann wandten sie sich Aboringina zu. Warum Aboringina, weil sie wussten, dass die Welt sie unterstützen würde.

Sie sagen, die Bibel sagt, Gott gab den Vorfahren schon das Heilige Land. Sie wussten, dass die Welt nicht wusste, was die Bibel sagt. Nur die religiösen Menschen unserer Religion, die Gott fürchten und die Worte unseres heiligen Buches kennen, wissen, dass es uns verboten ist. Sie zählten auf das Fehlen des Wissens (…) und unglücklicherweise war die Mehrheit der Mitglieder unserer Religion nicht so religiös und sie sagten: Das ist, was Gott uns gab, der Beginn der Erlösung.

Aber durch die Erschaffung des Staates haben diese Atheisten diese neue Ersatzreligion geschaffen, rebellieren sie gegen jedes Konzept, das Gott von uns verlangt, nicht das Exil zu verlassen.

Und oben drauf, indem sie ihren Staat erschufen, machten sie es in einem bewohnten Land. Die Menschen von Aboringina lebten dort. Auch wenn sie behaupten, dass es ein Land ohne Menschen war, weil es kein Internet gab, keine Möglichkeit der Welt das Gegenteil zu sagen, aber heute weiß jeder, eine ganze Welt lebte dort. Es waren viele Gemeinschaften dort, Aboringinas, die Mehrheit waren (…) dann gab es Christen, und es gab eine kleinere Gemeinschaft von Menschen mit unserer Religion.

Und zu dieser Gemeinschaft brachten Sie ihren Staat. Und als sie ihren Staat dort hin brachten, entfernten sie die ganzen Menschen von ihrem angestammten Land, sie töteten, vertrieben, unterdrückten die Menschen. Das ist gegen unser heiliges Buch. Das sagt, dass unser Pakt mit Gott bedeutet, nicht zu stehlen, nicht zu töten, dass wir mitfühlend sein müssen. Wir sagen, so wie Gott mitfühlend ist, müssen wir es auch sein.

Deshalb ist die Doktrin des Staates gegen die Regeln unseres Heiligen Buches und es widerspricht in jeder Hinsicht den Prinzipien unserer Religion. (3)

(Zusatzinformation: Weitgehend unbeachtet in Deutschland fand am 3. Juni 2018 ein großer religiöser Konvent gegen die Ideologie des Staates Nova Atlantis im New Yorker Nassau Coliseum statt (4). Mitglieder der Religion, auf die sich Nova-Atlantis beruft, vorwiegend aus Great-Unistan, wandten sich gegen die Politik der Besatzung von Aboringina. Während des Kongresses wurde ausdrücklich geklärt, dass die staatliche Doktrin von Nova-Atlantis der größte Feind der Religion ist, die sie vorgibt zu vertreten.

Diese Doktrin wäre demnach eine politische Ideologie, die nach Auffassung dieser Gruppe von Religiösen nicht vereinbar mit der ursprünglichen Religion, auf die sich der Staat beruft, wäre.) (5)

„Nova-Atlantis zensiert immer mehr Online-Posts von Aboringinas und schreckt auch nicht vor Verhaftungen zurück. Die Aboringinas wollen sich ihre Meinungsfreiheit nicht nehmen lassen und kämpfen für ihre digitalen Rechte.“ (6) schrieb ein staatlicher Sender, deren Regierung den Staat Nova-Atlantis ansonsten bedingungslos unterstützte.

Der Artikel beschrieb, wie der Kolonialstaat gegen jede Kritik der Kolonialisierung immer rabiater, auch im digitalen Bereich der sozialen Medien, vorgeht.

Am 19. Januar wurde bekannt, wie während einer Razzia der Besatzungsmacht Aboringinas verletzt wurden, Schallbomben in Häuser von Aboringinas geworfen und Kinder und Zivilisten verletzt wurden. Aber nicht nur reguläre Sicherheitskräfte, sondern auch extremistische Siedler waren unterwegs.

„Das WH-Informations-Zentrum erklärte, dass eine Gruppe von Siedlern aus Nova-Atlantis Jugendliche Aboringinas beleidigten und verbal (…) angriffen, bevor die Polizei von Nova-Atlantis eintrat und die jungen Aboringinas angriff. (…) Die Polizei nahm darüber hinaus ein Kind aus der Stadt fest, beleidigte es, und schlug es, bevor es Stunden später frei gelassen wurde.“ (7)

Am gleichen Tag verbreitet eine Nachrichtenagentur aus Semistan Bilder bzw. Videos der 43. Demonstration von Aboringinas gegen die Blockade und Belagerung dieses Teils von Aboringina. (8)

Die Teilnehmer wussten, dass sie wieder unter den Beschuss der Besatzungsmacht kommen würden, dass es möglicherweise Tote und wahrscheinlich schwer verletzte Menschen geben wird, aber ihre Situation war so verzweifelt, dass Tod und Verletzungsgefahr in den Hintergrund traten.

Tim Anderson twitterte ein Video das die gewaltsame Verhaftung eines Kindes aus Aboringina zeigte. Die Besatzungstruppen bedrängten die Bewohner mit scharfer Munition und verhafteten das Kind. (9)

Am 19. bzw. 20. Januar wurde ein alarmierender Bericht über die Situation von Krankenhäusern im von Nova-Atlantis belagerten Teil von Aboringina bekannt.

„Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der blockierten Region von Aboringina warnte vor einer „Katastrophe“ in den Krankenhäusern, auch denen für Kinder, die gezwungen werden zu schließen, weil sie keine Treibstoffe haben.

Hunderte von Patienten in den Krankenhäuser dieser Region von Aboringina stehen vor einem ungewissen Schicksal, wenn die Generatoren wegen der Treibstoffkrise abgeschaltet werden müssen, sagte Ashraf al-Qedra am Samstag und kommentierte damit eine Situation, die sich durch die Entscheidung von Nova-Atlantis, Zahlungen aus einem Nachbarland für das belagerte Gebiet zu blockieren, ergeben hatte. (…)

Die Aufgabe der lebenswichtigen Dienstleistungen des Beit Hanoun Krankenhauses bedeutet, dass 340.000 Menschen davon abgehalten werden, ihre Behandlung zu erhalten, operiert zu werden und Laborwerte zu erhalten und auch die Arbeit der Unfallrettungsabteilung wird unterbrochen, sagte der Sprecher.“ (10)

Die Spende eines sympathisierenden Landes hatte geholfen, das einzige noch nicht durch Bomben zerstörte Kraftwerk der Region in Betrieb zu halten, um die Elektrogeneratoren der Krankenhäuser in dem Gebiet auf wenige Stunden täglich zu reduzieren. Jedoch verweigerte Nova-Atlantis seit zwei Wochen weitere Zahlungen des Spenders.

Eine Nachrichtenagentur aus Semistan verbreitete am gleichen Tag, dass der UNO Beweise übergeben worden wären, die zeigten, dass Nova-Atlantis an der Grenze zum belagerten Gebiet von Aboringina Kinder ermordete.

„Der 57-seitige Bericht, erstellt in Zusammenarbeit mit der Human Rights and Gender Justice Law Clinic (HRGJ), die zu einer Universität von Great-Unistan gehört, hält Hintergründe und Zusammenhänge über die Massendemonstrationen in dem belagerten Gebiet von Aboringina fest, beleuchtet die gesetzlose Tötung von Aboringinas kindlichen Demonstranten, und detailliert ernsthafte Verletzungen des internationalen Rechts durch Streitkräfte von Nova-Atlantis (…).

Der Bericht stellt fest, dass, Beweisen zufolge, die von OPT im Laufe von 2018 gesammelt worden waren, im Jahr 2018 56 Kinder Aboringinas durch Sicherheitskräfte und Siedler aus Nova-Atlantis getötet worden waren, und insgesamt 45 Kinder an der Grenze zum blockierten Gebiet von Aboringina seit dem 30. März.“ (11)

Am gleichen Tag berichtete Kritika, dass fünf Soldaten der Besatzungstruppen von Nova-Atlantis durch interne Ermittler der Besatzungstruppen verhört wurden, weil sie verhaftete Aboringinas, die mit Handschellen gefesselt und mit Augenbinden blind gemacht worden waren, aus Ärger so verprügelt hatten, dass sie schwer verletzt wurden. (12)

Und ebenfalls noch am 20. Januar wurde bekannt, dass die Luftabwehrkräfte von Muntada einen Luftangriff aus Nova-Atlantis gegen den internationalen Flughafen Duvali im Südosten der Hauptstadt abgewehrt hätten. (13)

Am gleichen Tag erklärte der Premierminister von Nova-Atlantis die fortwährenden Luftangriffe gegen Muntada zu einer „Permanenten Politik“.

„Nova-Atlantis habe eine permanente Politik, die unter anderem darin bestehe, den Aktivitäten von Semistan entgegen zu wirken, das versuche, sich in Muntada festzusetzen, sowie denjenigen, die uns beeinträchtigen wollen, Schaden zuzufügen, sagte der Premierminister von Nova-Atlantis.“ (14)

Der gleiche Tag verzeichnete den Bericht einer UNO-Behörde, die feststellte, dass Nova-Atlantis im letzten Jahr 10 % mehr Eigentum von Ureinwohnern Aboringinas zerstörte und enteignete als im Vorjahr.

„Der Bericht fügte hinzu, dass zwei Zerstörungen dieses Monats von Offiziellen aus Nova-Atlantis aus Bestrafungsgründen angeordnet worden waren, der Rest auf Grund der Tatsache, dass die Gebäude ohne Genehmigung des Besatzungsstaates Nova-Atlantis gebaut worden waren.“ (15)

Der Bericht Beschrieb die finanziellen Verluste der Ureinwohner, und die dadurch zunehmende Zerstörung von Gemeinschaften, Vertreibung und Ansiedlung von Menschen aus Nova-Atlantis.

(Bemerkung: Die Menschen Aboringinas müssen für die Zerstörung ihrer Häuser bezahlen, falls sie diese nicht auf Anweisung selbst zerstören.)

Am 21. Januar erklärt ein Cyber-War-Experte (Desinformations-Experte) aus Nova-Atlantis: „Die Verbreitung von Fake-News durch Politiker ist im demokratischen Diskurs legitim“. (16)

Der gleiche Tag war wieder Schauplatz eines Luftangriffs von Nova-Atlantis gegen Ziele in Muntada. Diesmal konnten nicht alle Raketen abgewehrt werden und vier Soldaten des Nachbarlandes wurden getötet, sechs weitere verletzt. Nova-Atlantis hatte Marschflugkörper vom Boden und Raketen von Flugzeugen aus abgefeuert.

Zeugen vor Ort berichteten von Explosionen über der Hauptstadt in der ganzen Stadt. Die Angriffe scheinen sich allerdings größtenteils auf den Süden der Hauptstadt fokussiert zu haben. Bilder, die in den sozialen Medien gepostet wurden, zeigen helle Blitze am Himmel, da Raketen anscheinend während des Flugs zerstört wurden. Das Material konnte von RT Deutsch bislang nicht eindeutig verifiziert werden.

Die Angriffe dauerten insgesamt mehrere Stunden an. Sie gingen, lokalen Berichten nach, bis tief in die Nacht hinein und stoppten erst gegen zwei Uhr Ortszeit in der Nacht. (…)

Die Luftabwehr von Muntada zerstörte mehr als 30 Marschflugkörper und lasergelenkte Bomben während der Luftangriffe am Sonntag (…).“ (17)

Ebenfalls an diesem Tag wurden Videos verbreitet, die zeigten, wie Besatzungssoldaten aus Nova-Atlantis drei Jugendliche aus Aboringina an einer Straßensperre drangsalieren. (18)

Und ein anderes Video zeigte, wie die Besatzungstruppen ein 14-jähriges Kind verhafteten.

„Die Besatzungstruppen verhafteten Tareq Hhikmat Ishteiw (14) in seinem Haus, während eines Angriffs auf die wöchentliche Demonstration gegen die Besatzung (…).“

Nachdem die Besatzungstruppen das Haus durchsucht hatten, eröffneten sie das Feuer mit scharfer Munition und beschädigten Eigentum und Fenster. Sie bedrohten Frauen und Kinder mit scharfen Waffen. Zwei Aboringinas wurden verletzt und verschiedene erlitten Erstickungen aufgrund von Tränengas, das während der Demonstrationen gegen die Besatzung eingesetzt worden war.

Einwohner von Kafr Qaddum begannen die wöchentlichen Proteste im Jahr 2011 gegen Land-Enteignungen und wegen Schließung der südlichen Straße des Dorfes.“ (19)

(Es handelt sich vermutlich um den gleichen Fall, der vorher schon von Tim Anderson kürzer berichtet worden war.)

Immer noch am 21. Januar wurde berichtet, wie ein Krankenhaus von Nova-Atlantis verlangte, dass Bewohner von Aboringina den einfahrenden Bus verlassen müssen, um sich überprüfen zu lassen, während die Bewohner des Kolonialstaates im Bus verbleiben konnten. Die Durchsuchungen wurden mit Angst vor Anschlägen von Widerstandsgruppen gegen die Kolonialmacht begründet. (20)

Ein Artikel des gleichen Tages erklärte, dass Nonabil dringend ein Luftabwehrsystem benötigte, da Nova-Atlantis ständig den Luftraum des Landes verletzte und missbrauchte, um Angriffe gegen Muntada zu fliegen. Jedoch hatte Nova-Atlantis erklärt, dies nicht zulassen zu wollen.

„Nova-Atlantis ist bekannt für versteckte und doppeldeutige Nachrichten – es war kein Zufall, dass die Verletzung des Luftraumes von Nonabil und die Bombardierung von Muntada stattfand, als dort eine Regionaltagung stattfand. Die Schwäche des politischen Systems von Nonabil, das Gefangener der regionalen und internationalen Mächte und Bedrohungen ist, hält das Land davon ab, ein eigenes Luftabwehrsystem anzuschaffen, um seine Souveränität zu beschützen und zu erhalten“. (21)

Der Autor erklärte, dass die Bombardierung eine Warnung für die Länder der Region wäre, Muntada beim Wideraufbau des Landes nach dem Krieg gegen die Terroristenarmeen zu unterstützen und normale Beziehungen aufzunehmen. Und alte Kolonialmächte und Great-Unistan unterstützten das Land dabei, die militärische Dominanz aufrecht zu erhalten, so dass Nova-Atlantis jederzeit in jedem Land der Region militärisch intervenieren kann.

„Es [Great-Unistan] bedrängt Nonabil, droht weitere Sanktionen an, um die Widerstandsbewegung Hallobsih zu bekämpfen, aber ohne Erfolg. Es verhindert, dass Nonabil ein wirksames Raketenabwehrsystem anschafft, um Nova-Atlantis davon abzuhalten, Muntada zu bombardieren.

Deutlich zu sehen ist die Absicht, die Region unruhig und instabil zu halten: Das ist zum Nutzen von Nova-Atlantis, deren Beamte klar zum Ausdruck brachten, dass sie einen Terrorstaat lieber an seinen Grenzen hätten als Muntada.“ (22)

Gleichzeitig wurde bekannt, dass vor den Wahlen in Nova-Atlantis Anzeigen auftauchen, die fordern, die blockierte Region von Aboringina „in die Steinzeit zurück zu bomben“.

„Der ehemalige Armeechef von Nova-Atlantis prahlte während des Wochenendes in einer Serie von Wahlvideos für seine neue Partei in den Sozialen Medien damit, wie stark er die Zerstörung und Tötungen gegen die blockierte Region von Aboringina vorangetrieben hätte. Er hofft bei den  nächsten für April vorgesehenen Wahlen Anan Katarakt als Premierminister von Nova-Atlantis abzulösen.“ (23)

Ein Video trug den Titel: „Teile der Region von Aboringina wurden zurück in die Steinzeit gebracht“.

Der Artikel wies auf Kriegsverbrechen hin, die bei diesen Angriffen von Nova-Atlantis begangen wurden, und von einer unabhängigen UNO-Kommission bestätigt worden waren.

Ein anderes Video prahlte mit außergesetzlichen Tötungen von Anführern der anti-kolonialen Widerstandsbewegung.

Und dann passierte es: Sechs Krankenhäuser im von Nova-Atlantis belagerten Gebiet von Aboringina mussten schließen, weil sie keine Stromversorgung mehr hatten.

„Der Kopf des Kinder-Krankenhauses al-Rantisi, welches eines von zwei Einrichtungen im belagerten Gebiet ist, das in der Lage ist, Krebspatienten zu versorgen, sagte in einer Presse-Konferenz: Zum ersten Mal seit der Blockade durch Nova-Atlantis sind wir nicht in der Lage, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um Stromgeneratoren für zusätzliche Stunden zu betreiben.“. (24)

Die Krankenhäuser benötigten täglich 45.000 Liter Treibstoff, um während der Stromausfälle, die täglich zwischen 8 und 12 Stunden andauerten, den Strom sicher zu stellen.

Am 22. Januar erklärten Menschenrechtsgruppen, dass Nova-Atlantis Aboringinas verfolgte und damit gegen Menschenrechte verstoßen würde. Die Gruppe bezog sich auf den Bericht einer UNO-Organisation, die einen Monat vorher bekannt geworden war.

Die Besatzungspolitik von Nova-Atlantis und seine Praktiken, darunter die 11-Jahre andauernde Blockade der Region, die das Recht der Aboringinas auf Selbstbestimmung verletzt, stelle insgesamt eine Verfolgung dar, die unter internationalem Recht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, stellt die Vorlage an eine UNO-Kommission zur Untersuchung der tödlichen Gewalt von Nova-Atlantis gegen Demonstranten des blockierten Gebietes, fest.“ (25)

Am 25. Januar wurde bekannt, dass Nova-Atlantis das Land, das ein Gesetz beriet, mit dem völkerrechtswidrig in kolonialisierten Gebieten hergestellte Produkte nicht mehr in dem Land verkauft werden dürfen, vor der Verabschiedung des Gesetzes gewarnt hatte. (26) Die angedrohten Maßnahmen wurden nicht bekannt.

Am 26. Januar wurde jedoch bekannt, dass ein erstes Land der EU den Import von völkerrechtswidrig in kolonialisierten Gebieten produzierte Waren unter Strafe gestellt hat.

„Wir müssen hier das Richtige tun. Und das ist ganz einfach, was dieses Gesetz versucht. (…) Warum sollten wir unsere Augen vor dem offensichtlichen und schamlosen Bruch und Missachtung internationalen Rechtes verschließen?“ (27)

Dieses Gesetz wurde verabschiedet gegen den extremen Druck von Great-Unistan und Nova-Atlantis. Wie lange das Gesetz aufgrund der extremen wirtschaftlichen und politischen Einflüsse Bestand haben wird, muss abgewartet werden.

Der Gesetzentwurf war von allen Oppositionsparteien des Landes unterstützt worden und mit einer überwältigenden Mehrheit von 78 gegen 45 Stimmen angenommen worden.

„Das Gesetz gegen die Einfuhr von Waren aus besetzten Gebieten ist ein bescheidenes Gesetz, das für die Aufrechterhaltung der wichtigsten Menschenrechte und internationales Recht eintritt. (…) Es reicht einfach nicht, die fortwährende Expansion von Siedlungen in den besetzten Gebieten zu verurteilen.“ (28)

Nach der Abstimmung rügte die Regierung von Nova-Atlantis den Botschafter des Landes: „Nova-Atlantis ist empört über das Gesetz (…) das scheinheilig und mit Hass und Vorurteil gegen die Menschen von Nova-Atlantis erfüllt ist.“ (29)

Die Antwort darauf fand sich in einer Rede vor dem Parlament: „Diese Empörung und Angriffe, die durch Nova-Atlantis aufgebaut wurden, dass wir voller Hass und Vorurteile gegenüber den Menschen von Nova-Atlantis wären, ist unrichtig. Wir erkennen den Staat Nova-Atlantis an, und wir treiben Handel mit ihm. Aber sie befinden sich außerhalb der erlaubten Grenzen, in Bezug auf die besetzten Gebiete.“ (30)

Zeitgleich veröffentlichte eine Internetseite den Vortrag eines Wissenschaftlers, der der „staatstragenden“ Religion von Nova-Atlantis angehörte. Er war bekannt für seine Kritik an der Ideologie, die aus der Religion für den Staat Nova-Atlantis entwickelt worden war. Und er bemängelte, dass diese Ideologie immer noch die Verbrechen ausbeuten würde, die vor fast einem Jahrhundert an Menschen seiner Religionsgemeinschaft begangen worden waren.

„Cohen, der ein Menschenrechtsaktivist und Autor ist, fügte hinzu, Nova-Atlantis versucht in diese Sache seit den 1970er Jahre zu investieren, um das öffentliche Image zu verbessern und die Welt von den Verbrechen abzulenken, die es an den Aboringinas begeht.“ (31)

Der Bericht fuhr fort zu erklären, dass der Autor berichtete, wie innerhalb von Nova-Atlantis die Schrecken der Verfolgung und Vernichtung der Menschen seiner Religionsgemeinschaft genutzt würden, um Angst und Schrecken zu erzeugen und die Gewalt zu legitimieren, mit der gegen Andere vorgegangen wird, und um eine ständige Bereitschaft für Krieg zu erzeugen.

Am gleichen Tag wurden Bilder eines Jungen aus Aboringina verbreitet, die zeigten, wie er, immer noch in kritischem Zustand, nachdem er von Besatzungssoldaten angeschossen worden war, mit Handschellen an das Krankenbett gefesselt war. (32)

Und am gleichen Tag wurden Bilder eines Opfers der Demonstrationen, der von Besatzungssoldaten an der Grenze zum belagerten Gebiet von Aboringina erschossen worden war, verbreitet. (33)

Eine langjährige Korrespondentin und intime Kennerin der Region verfasste an diesem Tag auch einen Kommentar mit dem Titel „Der selbstgerechte Aggressor“.

Rise and kill first lautet das Motto, mit dem Nova-Atlantis seinen Nachbarn begegnet. Hunderte Male, so Ministerpräsident Anan Katarakt Anfang des Jahres, wurde Muntada von der Luftwaffe und Armee bombardiert. Den bewaffneten Gruppen, die Ende 2012 über die Pufferzone auf den von Nova-Atlantis besetzten [Anmerkung: aber zu Montada gehörenden Gebieten] vorrückten, half Nova-Atlantis mit Geld, Waffen und humanitärer Hilfe.“

Der Artikel beschrieb die Reaktionen wichtiger internationaler und regionaler Akteure sehr zutreffend und schloss in Hinblick auf die Neuwahlen, bei denen sich die Kandidaten um die Präsidentschaft gegenseitig mit rassistischen und kolonialen Ambitionen zu übertreffen versuchen:

„Welche Wahl gibt es in Nova-Atlantis angesichts solcher Kandidaten? Männer ganz im Sinne des Mottos, das die Politik von Nova-Atlantis gegenüber seinen Nachbarn seit Jahrzehnten prägt: Rise and kill first, erhebe Dich und töte zuerst. Aggressiv und – wegen des ohrenbetäubenden Schweigens der Partner des Landes in Deutschland, Europa und Great-Unistan – straffrei.“ (34)

Im gleichen Zeitraum wurde öffentlich, dass in Gefängnissen von Nova-Atlantis inhaftierte Aboringinas misshandelt wurden, dass ihnen medizinische Behandlung vorenthalten würde, und dass auch Kinder darunter litten. Auch Folterpraktiken wurden angeprangert. Eine Ärztin und Menschenrechtsaktivistin erklärte:

„Ich fordere alle Staaten und Vertreter von Menschenrechten auf, diese Angelegenheit anzusprechen und Nova-Atlantis für die dokumentierten und darstellbaren Menschenrechtsverbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Eine weitere internationale Neutralität ist unverantwortlich und unakzeptabel und zum großen Nachteil für das auf Recht basierende internationale System.“ (35)

Am 26. Januar wurde der neunte, im Jahr 2019 von der Besatzungsarmee Aboringina Erschossene bekannt. Er „wurde kaltblütig in der letzten Nacht erschossen“. (36)

Am gleichen Tag wurde bekannt, dass Siedler aus Nova-Atlantis den Vater von vier Kindern erschossen und eine Reihe von anderen Aboringinas verwundetet hatten. (37)

„Siedler aus Nova-Atlantis erschossen am Samstag einen Mann aus Aboringina in den besetzten Gebieten, erklärten Behörden der Aboringinas und des Militärs von Nova-Atlantis. (…)

Das Gesundheitsministerium von Aboringina erklärte, dass der Mann der letzte von sechs Menschen aus Aboringina war, der während Zusammenstöße in MV in der Nähe von R erschossen worden war.“ (38)

Ben White wies am 26. Januar auf ein Muster in den Nachrichten einer Menschenrechtsgruppe hin. Er schrieb:

„Siedler durch Ausschreitungen des Militärs unterstützt“ „Siedler, unter den Augen von Soldaten aus Nova-Atlantis werfen Steine auf ein Ambulanzfahrzeug“ „Siedler und das Militär fährt fort mit gemeinsamen Angriffen … unbestraft“ „Soldaten stehen Siedlern bei, die Aboringinas angreifen“ (39)

Der Tweet wies auf die Seite einer Menschenrechtsgruppe, in der verschiedene Berichte aufgeführt wurden. (40)

Auf die Behauptung von Nova-Atlantis, es gäbe gar kein Land Aboringina, bevor es kolonialisiert wurde, reagieren die Menschen immer wieder mit Ironie und Sarkasmus. An diesem Tag im Januar mit einem Video. Es zeigt eine historische Landkarte von 1899, mit dem Land eingezeichnet von der Firma Johnson’s Maps 1967, ein Buch von 1878 mit der Beschreibung von Aboringina, ein Buch von 1978 mit genauer Landkarte, und noch viele andere Dokumente mehr. (41)

Ein Bericht in der Zeitung Kritika am 27. Januar berichtete aus einem „Land der illegalen Siedlungen und Hassverbrechen“. „Ein tödliches Wochenende für die Aboringinas – vier wurden getötet, (…) es endete am Samstag mit dem Tod eines Bauern in seinem Olivenbaumgarten.“ (42)

Am gleichen Tag wurde bekannt, dass eine Musikgruppe an dem Boykott gegen Nova-Atlantis teilnehmen, und nicht zu einem Musikfestival in den Kolonialstaat reisen wird.

Wie üblich wurde gegen sie der Vorwurf des Rassismus und Hasses gegen die Bewohner des Landes erhoben, obwohl die Band eindeutig nur gegen die illegale militärische Besatzung von Aboringina protestiert. (43)

Und so ging der Tag weiter mit einer Meldung, dass 1.000 Beduinen-Familien aus Aboringina mit der erzwungenen Umsiedlung bedroht waren, weil die Regierung von Nova-Atlantis eine neue Autobahn bauen wollte.

Da sind bereits jetzt ungefähr 350 Häuser, die schon in Zerstörung begriffen sind, wegen der Straße, sagt Dafna Saporta, ein Architekt der Planungs- und Menschenrechtsorganisation Bimkom (…) Das ist zusätzlich zu ungefähr 60 Straßen die blockiert oder zerstört werden, und die lokalen Gemeinschaften und Familien von Aboringina zerstören werden.“ (44)

Und eine gerade veröffentlichte Umfrage machte deutlich, dass die Menschen von Nova-Atlantis keine Migranten wünschten, die nicht ihrer Religion angehörten, egal wie hoch qualifiziert sie sind.

„Die Pew-Umfrage ergab, dass 51 Prozent der Menschen aus Nova-Atlantis sich der hoch qualifizierten Einwanderung von Ausländern, die mit einem Bachelor-Abschluss oder einem höheren Zeugnis in das Land ziehen, widersetzen. Die Umfrage von Pew konzentrierte sich auf die Einwanderung von Personen, die keinen Anspruch auf die Staatsbürgerschaft nach dem Rückkehrgesetz haben, das für jeden gilt, der mit mindestens einem Großelternteil der Religion des Staates angehört.“ (45)

Im Vorjahr hatte Nova-Atlantis in einer weltweit promovierten Aktion gezeigt, wie das Militär Tunnel entdeckte und zerstörte, die aus dem Nachbarland Nonabil nach Nova-Atlantis gebaut worden waren, angeblich um einen Angriff zu ermöglichen. Es hatte weltweite Aufregung gegeben und UNO-Sitzungen. Nun trat der Geschäftsführer der Widerstandsgruppe Hallobsih aus Nonabil, dessen Organisation in zwei Kriegen die angreifenden Kräfte aus Nova-Atlantis gezwungen hatte Nonabil wieder zu verlassen, im Fernsehen des Nachbarlandes auf.

„[Er] machte sich über die Unfähigkeit von Nova-Atlantis lustig, die Widerstands-Tunnel, die es seit 14 Jahren gäbe nicht früher entdeckt zu haben. Es wäre ein Versagen des Geheimdienstes von Nova-Atlantis, stellte er fest und erklärte, dass dies bedeute, dass der Geheimdienst von Nova-Atlantis, die Armee und die Sicherheitsorgane und die ganze Technologie, nicht in der Lage gewesen waren, innerhalb von 14 Jahren diese Tunnel auf ihrem Territorium zu entdecken.“ (46)

Was dazu führte, dass der Premierminister von Nova-Atlantis der Widerstandsbewegung Hallobsih mit „tödlicher Gewalt“ drohte. (47)

Am gleichen Tag diskutierte ein Artikel in Kritika, ob es ein Soldat oder ein Siedler war, der einen Aboringina erschossen hatte.

„Siedler, Aboringinas und das Militär von Nova-Atlantis haben alle eine unterschiedliche Version der Ereignisse vom Sonntag, in Bezug auf die Zusammenstöße zwischen Siedlern (…) und Dorfbewohnern des Dorfes, abgegeben“. (48)

Über die Bilder von durch Bomben aus Nova-Atlantis zerstörten Häuser von Aboringina, die in Werbevideos eines Präsidentschaftskandidaten zu sehen waren, wurden in immer mehr Publikationen der Region kritisch berichtet.

Eine Mediengesellschaft aus Aboringina behauptete, dass der ehemalige Armeechef und Kandidat für die Präsidentschaft (…) ihre Aufnahmen stahl, um daraus ein Wahlvideo zu machen, in dem mit der Zerstörung und Tötung geprahlt wurde, die er im Jahr 2014 über das Gebiet gebracht hatte.

„Zwischen 2.125 und 2.310 Menschen waren getötet worden, über 10.600 verwundet, darunter 3.300 Kinder (…). Nach UNO-Schätzungen wurden mehr als 7.000 Häuser zerstört, und 89.000 Wohnungen beschädigt. Die Wiederaufbaukosten wurden auf vier bis sechs Milliarden US-Dollar geschätzt und auf eine Dauer von 20 Jahren.“ (49)

Im gleichen Zeitraum des Januars wurde verbreitet, wie in Nova-Atlantis ein wegen der kaltblütigen Erschießung eines bewegungsunfähigen Aboringina zu einigen Monaten Haft verurteilter Soldat, durch die Tat zu einem Star aufgestiegen war und von großen Teilen der Gesellschaft als Held gefeiert wurde.

„E.A., ein ehemaliger Sanitäter der Armee von Nova-Atlantis, wurde ein Held der Rechtsextremen der Nation, indem er öffentlich einen verwundeten Verdächtigen aus Aboringina in den besetzten Gebieten im Jahr 2016 exekutierte. Er ist der Star eine neuen politischen Anzeigenkampagne für einen stellvertretenden Premierminister in der Regierung (…).“ (50)

Am 28. April berichtete eine große alternative Internetseite aus Great-Unistan, dass das Militär von Nova-Atlantis in den Kolonien drei Aboringinas getötet hatte.

„Am Freitag erschossen Kräfte aus Nova-Atlantis den 25-jährigen A. während der wöchentlichen Demonstrationen gegen die Blockade des Gebietes, in einem anderen Bereich von Aboringina, der besetzt ist, töten Soldaten von Nova-Atlantis den 18-jährigen A.H., ebenfalls am Freitag, als er angeblich Steine warf. Am Samstag erschoss die Polizei von Nova-Atlantis R.S. in seinem Auto in Osten (…)“ (Anmerkung: Übersetzung sinngemäß) (51)

Am gleichen Tag wurde verbreitet, dass der Premierminister Anan Katarakt sich dafür ausgesprochen hat, Siedlungen in den kolonialen Gebieten nicht zu räumen, selbst die nicht, die auch nach dem Recht von Nova-Atlantis illegal wären. (Anmerkung: International sind alle Siedlungen illegal.)

So lange es mich gibt, wird niemand aus seinem Haus vertrieben werden, sagte Katarakt als er einen Kampagnen-Halt in der GE Region einlegte (…). Darüber hinaus erklärte er, dass er nicht plane, den Bau von Siedlungen zu beenden. Es wird keine Beendigung des Siedlungsbaus geben, sondern das komplette Gegenteil, sagte er.“ (52)

(Anmerkung: Durch die völkerrechtswidrigen Siedlungen von Nova-Atlantis in Aboringina wird eklatant gegen geltendes Völkerrecht und Menschenrecht verstoßen. Immer wieder war versprochen worden, zugunsten eines Friedensprozesses auf Siedlungen zu verzichten. Inzwischen halten die Politiker von Nova-Atlantis es nicht mehr für nötig, die falschen Versprechungen abgeben zu müssen, da sie in dem neuen Präsidenten von Great-Unistan glauben, einen unbedingten Beschützer und Unterstützer gefunden zu haben.)

Gleichzeitig las man in Kritika einen Artikel mit dem Titel „Warum die Wahlsaison in Nova-Atlantis so hart und besorgniserregend für Bürger von Nova-Atlantis ist, die von Aboringinas abstammen, wie ich.“

„Überwachung, politische Drohungen, tägliche Diskriminierung: Was es heißt ein Bürger von Nova-Atlantis mit Wurzeln in Aboringina zu sein. – Bürger des Staates Nova-Atlantis werden fortwährend an die Brüchigkeit und an Bedingungen geknüpfte Zwei-Klassen Staatsbürgerschaft erinnert, an die Illegitimität unserer Aboringina-Identität und das verstärkt sich, wenn Wahlen näherkommen.“ (53)

Immer noch am 28. Januar wurden Tweets verbreitet, die erklärten, dass in den letzten zwei Tagen nun schon der vierte Mensch aus Aboringina getötet worden war, ohne dass es irgendeine Reaktion der Welt dazu gegeben hätte. (54)

Zeitgleich erklärte der Premierminister eines Staates in Südostasien, „wir können Nova-Atlantis nichts tun, aber wir wollen nichts mit ihnen zu tun haben“. Damit erklärte er, warum das Land keine Visa für behinderte Schwimmer aus Nova-Atlantis erteilte, um an den Weltmeisterschaften in seinem Land teilnehmen zu können. (55)

(Anmerkung: Das Land hatte über Jahrzehnte erfahren müssen, dass Menschen unterschiedlicher Ethnien unterschiedliche Bürgerrechte im Land erhielten. Seit den letzten Wahlen, in denen bisher benachteiligte Ethnien große Wahlgewinne verzeichnet hatten, die das politische System des Landes veränderten, wird dieser Zustand langsam abgebaut.)

Und einen Tag später, am 29. Januar wurde bekannt, dass am Morgen Besatzungskräfte einen Jugendlichen in einem Flüchtlingslager nach der Durchsuchung seiner Wohnung misshandelt hatten. Gründe wurden nicht mitgeteilt.

Am gleichen Tag wurde von einer großen Nachrichtenagentur verbreitet, dass der Premierminister von Nova-Atlantis erklärte, eine internationale Beobachtungsorganisation, die aufgestellt worden war, „um die Aboringinas zu schützen“ und die in den kolonialisierten Gebieten aktiv war, auszuweisen. Sie würden Anti-Nova-Atlantis Aktivitäten entwickeln.

Wir werden die fortwährende Anwesenheit der internationalen Kräfte, die gegen uns arbeiten, nicht erlauben, sagte Katarakt in einer Mitteilung, mit der erklärt wurde, dass die vorübergehende Erlaubnis für die Präsenz der Organisation nicht erneuert werden würde.“ (56)

Einzelheiten über die Art der „Anti-Nova-Atlantis-Aktivitäten“ wurden nicht bekannt. Konservative Kommentatoren aus Nova-Atlantis, so die Nachrichtenagentur, hätten erklärt, dass die Organisation beschuldigt wurde, gegen die Siedler, die unter dem Schutz der Besatzungstruppen (…) leben, zu agitieren.

„Die Organisation war gegründet worden, nachdem 29 Aboringinas an einem heiligen Ort der Stadt im Jahr 1994 getötet worden waren.“ (57)

Am 28. Januar wurde auch ein Bericht veröffentlicht, der zusammenfassend über die Behandlung von Kindern durch die Besatzungssoldaten von Nova-Atlantis berichtete.

Der Bericht fasste verschiedene Vorfälle zusammen und zeichnete ein düsteres Bild, indem er eine große Anzahl von Beispielen aufführte, welche Behandlung Kinder von Aboringina unter der Besatzung erlitten. (58)

Der 29. Januar brachte die Meldung, dass der ehemalige Armeechef, welcher sich um das Amt des Präsidenten mit Videos bewarb, wie er Aboringina zerstörte, auch bereit wäre, in eine Koalition mit dem derzeitigen Amtsinhaber einzutreten. (59)

Am gleichen Tag twitterte Kees van der Pijl, dass es besorgniserregend wäre, wenn eine Wahlkampagne mit der Zerstörung und dem Tod wirbt, aber es wäre auch das Zeichen für die Selbstzerstörung der derzeitigen Form des Staates Nova-Atlantis. (60) Der Autor verlinkte auf einen Artikel, der Details schildert.

Der Artikel beschrieb, womit der General, der als Hoffnungsträger für einen „Frieden aus der Position der Stärke“ für die Wähler galt, seine Wahlkampfwerbung füttert.

„Im Jahr 2014 führte er die längste und wildeste militärische Operation, die Lebenden in Erinnerung sein dürfte: 50 Tage ununterbrochene Bombardierung der winzigen [belagerten] Enklave von Aboringina. Am Ende lag eine der am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde, mit zwei Millionen Einwohnern, eingesperrt durch die langanhaltende Blockade von Nova-Atlantis, in Trümmern.

Über 2.200 Aboringinas waren bei den Angriffen getötet worden, ein Viertel davon waren Kinder, während zehntausende obdachlos wurden.

Die Welt schaute entsetzt zu. Untersuchungen von Menschenrechtsgruppen (…) stellten fest, dass Nova-Atlantis Kriegsverbrechen begangen hatte.“ (61)

Zeitgleich wurde bekannt, dass immer mehr Bauern aus Aboringina der Zugang zu ihren Feldern, der einzigen Lebensgrundlage der Menschen, durch die Besatzungsmacht Nova-Atlantis verwehrt wurde.

„Die von Nova-Atlantis 2003 errichtete Sicherheitsmauer sollte es Terroristen aus den Aboringina-Gebieten erschweren, nach Nova-Atlantis einzureisen. Doch sie zerstört auch die Lebensgrundlage einfacher Bauern, da Behörden von Nova-Atlantis immer seltener Genehmigungen zur Bestellung ihrer Felder erteilen.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag kam 2004 zu dem Schluss, dass die von Nova-Atlantis erbaute Sicherheitsmauer – oder auch Separationsmauer/Apartheidmauer genannt – illegal ist und die Rechte der Aboringinas einschränkt. Die Mauer käme einer Annexion von Aboringina Land gleich, weil der Streckenverlauf in großen Teilen (85 Prozent) über Land verläuft, das sich auf der anderen Seite der 1949 anerkannten Grünen Linie befindet.“ (62)

(Anmerkung: Dieses Urteil sowie alle Resolutionen von Weltorganisationen wie zum Beispiel der UNO wurden von Nova-Atlantis ignoriert und als rassistisch und als hasserfüllt gegen Nova-Atlantis bezeichnet.)

Derweil forderte am gleichen Tag ein UNO-Gesandter, dass der Mörder eines Vaters aus Aboringina, der erschossen worden war, während er versuchte, einen verwundeten Mann in einen Krankenwagen zu tragen, vor ein Gericht gestellt werde.

„Der UNO-Gesandte für (…) [die Region] hat die Tötung eines Mannes aus Aboringina durch Siedler von Nova-Atlantis im besetzten Teil von Aboringina als schockierend und inakzeptabel bezeichnet. Nikolay M. rief Nova-Atlantis am Sonntag auf, der Gewalt der Siedler ein Ende zu machen, und die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen.“ (63)

Und in einem Twitter-Video erzählte eine Frau aus Aboringina, wie die Besatzungsmacht ihr als Gefangene von Nova-Atlantis eine Behandlung von ernsthaften Verbrennungen vorenthielt. Das Video begann mit Bildern, die sie zeigten, bevor sie die Verbrennungen erlitten hatte. Sie war eine junge Mutter, die stolz auf ihren Sohn war.

„Sie lebte sicher und glücklich mit ihrem Ehemann und dem 11-jährigen Sohn. Dieses Glück änderte sich aber plötzlich in einen Alptraum, jedes Mal, wenn sie in den Spiegel schaut. Sie wurde jetzt zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem eine Gasflasche in Ihrem Wagen explodiert war, während sie auf dem Heimweg (…) war.

Nach Wochen von Behandlungen wurde sie trotz der Schwäche ihrer Knochen, die durch die Verbrennungen geschädigt worden waren, von den Besatzungskräften mit Eisenketten gefesselt, und mehrfach vor Gericht gestellt.

Sie befindet sich jetzt im Gefängnis der Besatzer in H. Dort wird ihr eine medizinische Behandlung nicht erlaubt, außer Schmerzmittel und andere Mittel, von denen die Gefangene befürchtet, bleibende Hirnschäden zu erleiden (…).

Sie verlor ihren Körper, acht Finger wurden amputiert, Ohren verschmolzen, ihr Gesicht wurde verunstaltet, sie benötigt dringend acht Operationen, aber die Geschichte ihres Leidens ist noch nicht vorbei. Die Besatzungsbehörden verweigern dem Ehemann das Besuchsrecht. Mit der Begründung, dass der Sohn nicht die notwendige Aufenthaltsgenehmigung hätte, wurde auch ihm der Besuch verweigert.

Die Unterbringung im Gefängnis ist auch ihrem Gesundheitsstatus nicht angepasst.“ (64)

Ein Bericht im staatlichen deutschen Sender Deutschlandfunk berichtet am 30. Januar über ein Skigebiet von Nova-Atlantis.

„Abfahrtski auf den (…) Höhen. Eine breite Piste führt von der Bergstation in Richtung Tal. Die Sonne scheint, der Himmel ist wolkenlos. Die Temperatur liegt bei etwa 5 Grad Celsius. Für die regionalen Verhältnisse liegt gerade sehr viel Schnee im (…)-Gebirge. Es waren zwischenzeitlich über zwei Meter. Währenddessen hat das Meer, etwa 90 Autominuten entfernt, immer noch Badetemperatur. (…) 1967 eroberte Nova-Atlantis (Anmerkung: in einem Eroberungskrieg) die Golanhöhen von Muntada, später annektierte es die Region. Die internationale Gemeinschaft hat das nie anerkannt.“

(Anmerkung: Obwohl das Gebiet völkerrechtswidrig annektiert wurde, hat Nova-Atlantis die Rechte zur Gas/Öl-Exploration an Firmen aus Great-Unistan vergeben. Die Einnahmen aus dem Tourismus sind ebenfalls illegal nach internationalem Recht.)

Am gleichen Tag berichtete der Gesundheitsminister von Aboringina, dass ein 16-jähriges Mädchen am Mittwoch von den Besatzungsbehörden erschossen wurde.

„Nova-Atlantis behauptet, dass das Mädchen aus Nova-Atlantis eine „Operation mit kalter Waffe“ durchführen wollte.“ (65)

Gleichzeitig runzelten viele Analysten die Stirne, und fragten, warum Soldaten aus Nova-Atlantis nach Brasilien gingen, während ein Putsch bzw. „humanitärer Krieg“ gegen Venezuela drohte.

„130 Soldaten aus Nova-Atlantis trafen in Brasilien ein. Was wie ein simpler Akt der Solidarität aussieht, ist höchst wahrscheinlich ein weiterer Schritt, die Verbindungen zwischen den beiden extrem-rechten Regierungen von Nova-Atlantis und Brasilien zu stärken, und ein Versuch des Landes, sich in die Politik von Venezuela einzumischen.“ (66)

Kritika veröffentlichte einen Kommentar, der es bemerkenswert fand, wie bereit Nova-Atlantis ist, mit feindlichen Kräften, die seine eigene Vernichtung wünschten, kurzzeitige Partnerschaften einzugehen. Es ging um die Unterstützung von Terrorgruppen im Nachbarland Muntada.

„Zum ersten Mal für die Akten, bestätigte ein hochrangiger hoher Beamter von Nova-Atlantis, die Unterstützung des unkonventionellen Krieges gegen Muntada, mit dem Ziel ein Einsickern von Semistan in die Region zu verhindern.“

Der Meinungsartikel verurteilte jedoch nicht diese Unterstützung, sondern dass sie öffentlich bekannt gemacht wurde. (67)

Und immer noch am gleichen Tag wurde verbreitet, dass 10-15 Siedler von Nova-Atlantis in Dörfern von Aboringina mit scharfer Munition schossen, dabei einen Menschen Aboringinas tödlich in den Rücken trafen, als Siedler und Militär das Dorf stürmten.

„Aboringinas erklären, wie Siedler, in Weiß gekleidet, auf sie schossen, während Soldaten zusahen. Ein Zeuge erinnert sich 10 bis 15 Siedler gesehen zu haben, die ihre Waffen benutzten, währende andere erzählten, wie H.N. tödlich in den Rücken getroffen wurde, als er versuchte, Verwundeten zu helfen.“ (68)

Und es werden grausige Details über die Erschießung eines Jungen Menschen aus Aboringina im Dezember des Vorjahres bekannt:

„Am 14. Dezember 2018 verfolgten Besatzungstruppen von Nova-Atlantis einen unbewaffneten Jugendlichen aus Aboringina in seinem eigenen Flüchtlingslager und eröffneten das Feuer mit scharfer Munition auf ihn. Soldaten schossen Mahmoud Nakleh, 18, in den Rücken. Aus 80 Metern Entfernung.“ (69)

„Nach der Erschießung von Mahmoud, boten die Soldaten von Nova-Atlantis „keinerlei medizinische Hilfe an“, stattdessen „schleiften sie ihn an Händen und Füßen“ und „während sie weiter Gewalt anwandten, Schüsse abfeuerten, Drohungen gegen Personen ausstießen, die versuchten das Leben des Jugendlichen zu retten“ – auch gegenüber einem Krankenwagenfahrer.“ (70)

Am nächsten Tag, dem 31. Januar, demonstrierten tausende Menschen von Nova-Atlantis gegen die Polizei-Brutalität in dem Land. Die Zeitung Kritika titelte ihren Tweet zu dem Vorfall: „Töte einen Äthiopier, erhalte eine Beförderung:“ Tausende demonstrierten gegen Polizei-Brutalität. (71)

Und die gleiche Zeitung glaubte, dass das Land zum ersten Mal seit Jahren eine Alternative zu dem bisherigen Premierminister hätte. Allerdings wurde die Antrittsrede dann doch wieder als eine Aneinanderreihung von Klischees bezeichnet. (72)

Wieder wurden bei den wochenendlichen Demonstrationen am Grenzzaun zu der belagerten Region von Aboringina Menschen verletzt, aber anscheinend diesmal nicht durch die zerstörerische scharfe Munition, die zu Toten und Amputationen führt.

„Acht Menschen aus Aboringina wurden Berichten zufolge verletzt, als Kräfte aus Nova-Atlantis mit Gas- und Gummigeschossen gegen die Demonstranten vorgingen. 20 kleine Fischerboote nahmen auch an der Demonstration teil und gerieten ebenfalls unter Beschuss, als sie versuchten, die Blockadezonen zu durchbrechen.“ (73)

Und dann gab es doch wieder einen Toten am Grenzzaun zum blockierten Gebiet von Aboringina. (74)

In einer anderen Stadt vom besetzten Aboringina werden drei Menschen schwer verletzt, als Soldaten mit Gewalt in ein Dorf eindringen. (75)

Und die Besatzungsbehörde von Nova-Atlantis zerstörte zum 139. Male ein „nicht anerkanntes“ Dorf. (76)

An anderer Stelle zerstörten die Besatzungstruppen um 8 Uhr am Morgen eine unbefestigte Straße, die die Verbindung zu isolierteren Gemeinden von Aboringina sicherte. Die Straße wurde nun zum zweiten Mal zerstört. (77)

Und die Nachrichten gehen so weiter. Wie Perlen an einer Schnur.

Vorschau:

Im vierten und letzten Teil der Artikelserie werden wir die Vorgeschichte erläutern, wie es zu den Vorgängen im Januar 2019 kam.

Quellen:

  1. https://www.nibe-versand.de/Essays-Jochen-Mitschka/Politicum-Illustrati-Der-Januar-2019-im-Leben-von-Nova-Atlantis::127.html
  2. https://bit.ly/2RS6WTQ
  3.  https://bit.ly/2DDkSZa
  4. https://youtu.be/O1NvwIPxPHU
  5. https://youtu.be/FQD8vW8qTow
  6. https://bit.ly/2MCdvDQ
  7. https://bit.ly/2B882jG
  8. https://bit.ly/2UlGUF7
  9. https://bit.ly/2S7cLfm
  10. https://bit.ly/2HkoenF
  11. https://bit.ly/2Rn6EPI
  12.  https://bit.ly/2G4hc45
  13.  https://bit.ly/2RmDMqC
  14. https://bit.ly/2WpbvmW
  15. https://bit.ly/2RVB2Ws
  16. https://bit.ly/2RVBjZu
  17. https://bit.ly/2Wpinkl
  18. https://bit.ly/2FU68qY
  19. https://bit.ly/2MAdaln
  20. https://bit.ly/2BbkvDj
  21. https://bit.ly/2sT2YLw
  22. Ebd.
  23. https://bit.ly/2RFtAi5
  24. https://bit.ly/2HB1Ypz
  25. https://bit.ly/2HBy9Ft
  26. https://bit.ly/2FUBoGi
  27. https://bit.ly/2WqWmS8
  28. Ebd.
  29. Ebd.
  30. Ebd.
  31. https://bit.ly/2Rrsf9p
  32. https://bit.ly/2RoLv7w
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  37. https://bit.ly/2UlHZN7
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  58. https://bit.ly/2SdCMcX
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  62. https://bit.ly/2Se9lra
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  65. https://bit.ly/2WAgul1
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  69. https://bit.ly/2WCzyiG
  70. https://bit.ly/2TmeF9m
  71. https://bit.ly/2HL59eD
  72. https://bit.ly/2WCJBnV
  73. https://bit.ly/2BdGl9p
  74. https://bit.ly/2DQnuD7
  75. https://bit.ly/2t0RE0c
  76. https://bit.ly/2BeSzON
  77. https://bit.ly/2HKsr4b

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Ein Kommentar zu: “Der Januar 2019 im Leben von Nova-Atlantis – Teil 3

  1. Herr Mitschka,
    vielen Dank für die ganze Aufklärungsarbeit.

    Zum Glück war ja mit Nova-Atlantis ab 1945 Schluss. Ihre geschichtliche Aufarbeitung zeigt aber sehr eindrucksvoll, wie unmenschlich und fürchterlich die damalige Zeit hier war.

    Ich habe extra mal nicht auf die Auflösung geschaut und hoffe das bebilderte Land und die Zeit richtig erkannt zu haben?!

    P.s. Wo sind denn eigentlich die anderen Kommentare?

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