Der JFK-Triumph des Tiefen Staates über Trump

Alles ist möglich, wenn ein US-Präsident den „Tiefen Staat“ ignoriert.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

von Ray McGovern.

Es war im Sommer 1963, als ein hochrangiger Beamter der CIA-Direktion für operative Maßnahmen vor unserer Klasse der Nachwuchsoffiziere (Junior Officer Trainee – JOT) hemmungslos auf Präsident John F. Kennedy schimpfte. Er bezichtigte JFK unter anderem der puren Feigheit, weil jener sich geweigert hatte, US Streitkräfte zur Rettung kubanischer Rebellen zu entsenden, die während der von der CIA initiierten Invasion der Schweinebucht aufgerieben worden waren, womit er die Chance vergeben hatte, Kubas kommunistischen Führer Fidel Castro zu stürzen. Ich empfand es als äußerst irritierend, dass ein CIA Beamter in einem Ausbildungskurs für ausgewähltes künftiges Führungspersonal eine derart vernichtende Kritik an einem amtierenden Präsidenten übt. Ich erinnere mich, dass ich dachte: „Dieser Typ ist verrückt, er würde Kennedy umbringen, wenn er die Chance dazu hätte“.

Unser besonderer Gastdozent sah E. Howard Hunt ziemlich ähnlich, aber nach mehr als einem halben Jahrhundert bin ich mir nicht sicher, ob er es war. Unsere Notizen, die wir in derartigen Lehr-/Indoktrinierungskursen machten, wurden als geheim eingestuft und unter Verschluss gehalten.

Am Ende unseres JOT-Lehrgangs mussten wir, die künftigen CIA-Führungskräfte, für uns eine Richtungsentscheidung treffen zwischen der Direktion für substantielle Auswertung oder der Direktion für operative Maßnahmen, in der Offiziere Agenten führen und “regime changes“ organisieren (damals sprachen wir einfach davon, Regierungen zu stürzen).

Ich entschied mich für das Direktorat Auswertung. Nachdem ich es mir im funkelnagelneuen Hauptquartier in Langley, Virginia, bequem gemacht hatte, wunderte ich mich, dass Drehkreuze wie in der U-Bahn die Analysten daran hinderten zur „Operationsseite des Hauses“ zu gehen und umgekehrt. Um ehrlich zu sein, wir waren nie eine einzige, glückliche Familie.

Ich kann nicht für meine Kollegen in der Auswertung in den frühen 1960iger Jahren sprechen, aber mir selbst ist niemals in den Sinn gekommen, dass die Agenten auf der anderen Seite der Drehkreuze dazu fähig sein könnten, einen Präsidenten zu ermorden – noch dazu einen Präsidenten, dessen Aufruf etwas für unser Land zu tun, viele von uns motiviert hatte nach Washington zu gehen. Ich rechne nicht damit, lange genug zu leben, um im Detail zu erfahren, wer die Ermordung von JFK orchestriert und durchgeführt hat, ausgenommen es tritt ein mutiger patriotischer Whistleblower wie Daniel Ellsberg, Chelsea Manning oder Edward Snowden auf den Plan.

Und doch scheinen in gewisser Hinsicht die Einzelheiten weniger wichtig zu sein als die folgenden zwei zentralen Einsichten: 1. Wenn ein Präsident dem intensiven Druck der Machtelite im Inland standhält und sich dem Frieden mit den vermeintlichen Feinden im Ausland zuwendet, dann ist alles möglich. Die Dunkelheit, die die Ermordung Kennedys umgibt, darf das Licht dieser grundlegenden Wahrheit nicht überschatten. 2. Es gibt genügend Erkenntnisse, die auf die Hinrichtung eines Präsidenten, der bereit war, für den Frieden große Risiken einzugehen, durch staatliche Kräfte weisen. Kein Präsident nach Kennedy kann diese bittere Wahrheit ignorieren, und doch ist es möglich, dass ein künftiger Präsident mit der Vision und dem Mut eines JFK Erfolg haben könnte – vor allem da das amerikanische Imperium zerfällt und die Unzufriedenheit im Lande wächst.

Ich hoffe den nächsten April zu erleben, wenn nach dem Aufschub von 180 Tagen die restlichen JFK Akten freigegeben werden. Wenn kein mutiger Whistleblower hervortritt, wäre ich jedoch nicht überrascht, im April in der Washington Post eine ähnliche Schlagzeile wie jene am letzten Samstag zu lesen: „JFK-Akten: Versprochene Enthüllungen durch CIA und FBI verhindert.“

Der Aufschub ist die eigentliche Story

Man hätte annehmen können, dass fast 54 Jahre, nachdem Kennedy in Dallas auf offener Straße ermordet wurde – und da seit 25 Jahren die angeblich endgültige Frist für die Veröffentlichung der JFK Akten bekannt ist –, CIA und FBI nicht noch einen sechsmonatigen Aufschub benötigen, um zu entscheiden, welche Geheimnisse sie noch wahren müssen.

Die Journalistin Caitlin Johnstone trifft den Nagel auf den Kopf, wenn sie darauf hinweist, dass die größte Enthüllung der eingeschränkten Freigabe der JFK-Akten vergangene Woche die „Tatsache ist, dass FBI und CIA immer noch verzweifelt Geheimnisse bewahren müssen über die Geschehnisse vor 54 Jahren.“

Das, was am 26. Oktober freigegeben wurde, ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was in den Nationalarchiven geheim gehalten wird. Um zu verstehen, warum das so ist, muss man eine leise Ahnung haben von einer 70 Jahre alten amerikanischen politischen Tradition, die man als „Angst vor den Schlapphüten“ bezeichnen könnte.

Dass CIA und FBI immer noch entscheiden, was wir über die Ermordung John F. Kennedys wissen dürfen, mag ungewöhnlich erscheinen, folgt aber einem altbekannten Muster. Nach der Ermordung John F. Kennedys am 22. November 1963 ließ sich der gut vernetzte Allen Dulles, den Kennedy als CIA-Direktor nach dem Schweinebuchtfiasko entlassen hatte, in die Warrenkommission berufen und beeinflusste ganz wesentlich die Ermittlungen zu Kennedys Ermordung.

Als faktischer Leiter der Kommission war Dulles in der perfekten Position, sich und seine Kollegen zu schützen, falls irgendein Kommissionsmitglied oder Ermittler versucht war herauszufinden, ob Dulles oder die CIA in die Ermordung Kennedys verwickelt waren. Als einige geistig unabhängige Journalisten der Versuchung nicht widerstehen konnten, wurden sie – Sie erraten es – als „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt.

Es bleibt also die große Frage: Hatten Allen Dulles und andere „zwielichtig-klandestine“ CIA-Agenten etwas mit Kennedys Ermordung und der anschließenden Vertuschung zu tun? Nach meiner Ansicht und der vieler sachkundiger Ermittler hat James Douglass in seinem 2008 erschienenen Buch „JFK and the Unspeakable: Why He Died and Why It Matters“ die beste Analyse der Erkenntnisse zum Kennedy-Attentat geliefert.

Nach Aktualisierung und Auflistung der zahlreichen Beweisstücke und der Durchführung weiterer Interviews kommt Douglass zu dem Schluss, dass die Antwort auf diese große Frage nur lauten kann: Ja. Die heutige Lektüre seines Buches kann eine Erklärung liefern, warum immer noch so viele Aufzeichnungen zurückgehalten und nicht mal in redigierter Form veröffentlicht werden und warum wir sie wahrscheinlich niemals in ihrer Gesamtheit zu Gesicht bekommen.

Truman: Die CIA – ein Frankenstein?

Als Kennedy ermordet wurde, muss auch dem ehemaligen Präsidenten Harry Truman, wie schon vielen anderen, der Gedanke gekommen sein, dass der in Ungnade gefallene Allen Dulles und seine Verbündeten sich verschworen haben könnten, um einen Präsidenten loszuwerden, der ihrer Ansicht nach dem Kommunismus zu nachgiebig – und dem Tiefen Staat jener Tage zu ablehnend gegenüberstand. Ganz zu schweigen von ihrer Begierde sich an Kennedy zu rächen wegen seiner Reaktion auf das Schweinebuchtfiasko. (Allen Dulles und andere CIA-Musterknaben des Tiefen Staates wegen des Fiaskos zu entlassen – so etwas tat man einfach nicht.)

Genau einen Monat nach John F. Kennedys Ermordung veröffentlichte die Washington Post eine Kolumne von Harry Truman mit dem Titel „Die Rolle der CIA auf die Aufklärung beschränken“. Der erste Satz lautete: „Ich denke es ist notwendig, einen anderen Blick auf die Aufgaben und Operationen unserer Central Intelligence Agency zu werfen.“

Seltsamerweise erschien diese Kolumne nur in der Frühausgabe des 22. Dezember 1963 der Washington Post und wurde in den späteren Ausgaben des Tages ausgelassen. Obwohl sie von einem Präsidenten verfasst worden war, der die CIA 1947 gegründet hatte, wurde die äußerst relevante Kolumne von allen anderen großen Medien ignoriert.

Offensichtlich glaubte Truman, dass die Spionageagentur eine, in seinen Augen, besorgniserregende Richtung eingeschlagen hatte. Zu Beginn seiner Kolumne betonte er den „ursprünglichen Grund warum ich die Gründung dieser Agentur für notwendig hielt (…) und was ich von ihr erwartete“. Ihr „Auftrag“ sollte sein, „Geheimdienstberichte aller verfügbaren Quellen zu sammeln und dafür zu sorgen, dass mich als Präsidenten diese Berichte erreichen, ohne dass Abteilungen diese ‚bearbeiten’ oder interpretieren.“

Dann ging Truman schnell auf einen jener zentralen Aspekte ein, die ihn offensichtlich am meisten beunruhigten. Er schrieb: „Das Wichtigste war, sich vor der Möglichkeit einer Auswertung zu schützen, die den Präsidenten beeinflussen oder ihn veranlassen könnte, unbedachte Entscheidungen zu treffen.“

Es war nicht schwer zu sehen, dass sich dies auf einen der ersten CIA Direktoren bezog, nämlich Allen Dulles, der versucht hatte, Präsident Kennedy dazu zu bewegen, US-Truppen zur Rettung einer Gruppe von Eindringlingen zu entsenden, die im April 1961 in der Schweinebucht gelandet waren und keine Aussicht auf Erfolg hatten, wenn eine schnelle Unterstützung durch US Luft- und Bodenstreitkräfte ausbliebe. Präsident Kennedy, der damals noch ganz neu im Amt war, sollte in eine Falle gelockt werden, verstärkt auch noch durch eine beschönigende „Analyse“, die aufzeigte, dass dieser Nadelstich am Strand der Schweinebucht zu einem Volksaufstand gegen Fidel Castro führen würde.

In der Schweinebucht suhlen

Allen Dulles, durch und durch eine Figur des Establishment, war höchst beleidigt, als der junge Präsident Kennedy bei seinem Amtsantritt die Frechheit besaß, die Schweinebucht-Pläne der CIA, die unter Präsident Dwight Eisenhower initiiert worden waren, in Frage zu stellen. Als Kennedy klarstellte, dass er den Einsatz von US-Kampftruppen nicht genehmigen würde, schickte sich ein äußerst zuversichtlicher Dulles an, dem Präsidenten keine andere Wahl zu lassen, als US-Truppen zur Rettung zu entsenden.

Nach Allen Dulles‘ Tod entdeckte man handschriftliche, kaffeefleckige Notizen von ihm und der Historiker Lucien S. Vandenbroucke berichtete darüber. Dulles hatte darin notiert, „wenn es hart auf hart kommt“, würde die „tatsächliche Situation“ Kennedy zwingen, lieber die notwendige militärische Unterstützung zu leisten, „als das Unternehmen scheitern zu lassen“.

Mit dem „Unternehmen“, von dem Dulles sagte, es könne nicht scheitern, meinte er natürlich den Sturz Fidel Castros. Nachdem mehrere seiner Operationen zur Ermordung Castros fehlgeschlagen waren, meinte Dulles, ohne auch nur die möglichen Reaktionen von Castros Förderern in Moskau in Betracht zu ziehen, diesem Mann endlich beikommen zu können. (Im darauf folgenden Jahr vereinbarten die Sowjets die Stationierung von Atomraketen auf Kuba als Abschreckung gegen künftige US-Aggressionen, was zur Kubakrise führte.)

1961 ergriff der rücksichtslose Vereinigte Generalstab, den der damalige Außenminister George Ball später als „Kloake der Hinterlist“ beschrieb, genüsslich jede Gelegenheit, auf Konfrontationskurs mit der Sowjetunion zu gehen oder ihr wenigsten ein blaues Auge zu verpassen. (Der Gestank dieser Kloake steigt immer noch aus vielen der Dokumente, die letzte Woche freigegeben wurden.)

Aber Kennedy blieb sozusagen ein Fels in der Brandung. Einige Monate nach der gescheiterten Invasion Kubas – und seiner Weigerung US-Militär zur Rettung zu entsenden – entließ Kennedy Dulles und seine Mitverschwörer und erzählte einem Freund, dass er „die CIA in Tausend Stücke zersplittern und in alle Winde zerstreuen“ wolle. Die Empörung beruhte offensichtlich auf Gegenseitigkeit.

Als das Buch „JFK and the Unspeakable: Why He Died and Why It Matters“ herauskam, reagierten die Mainstream Medien allergisch und vermieden weitgehend Rezensionen. Man kann wohl darauf wetten, dass Barack Obama eine Kopie des Buches bekommen hat und dass dies zu einem gewissen Grad seine ständige Ehrfurcht gegenüber – und sogar Furcht vor – der CIA erklärt.
Könnte die Furcht vor dem Tiefen Staat der Grund dafür sein, dass Obama das Gefühl hatte, er müsse die von Cheney und Bush erwählten Folterer, Entführer und Aufseher der berüchtigten Militärgefängnisse auf ihren Posten belassen und seinen ersten CIA Chef, Leon Panetta anweisen faktisch der Anwalt der CIA zu werden, anstatt ihr Kommando zu übernehmen?

Ist das der Grund warum Obama meinte, er könne den tölpelhaft hinterhältigen Nationalen Geheimdienstdirektor James Clapper nicht entlassen, der sich beim Kongress dafür entschuldigen musste, dass er im März 2013 unter Eid eine „eindeutig falsche“ Aussage gemacht hatte? Ist Obamas Furcht der Grund, warum er dem damaligen Direktor der National Security Agency Keith Alexander und dessen Kollegen im FBI erlaubte, weiterhin das amerikanische Volk in die Irre zu führen, obwohl die Dokumente, die Edward Snowden veröffentlicht hatte, zeigten, dass sie und Clapper über die Überwachungsmaßnahmen der Regierung die Unwahrheit gesagt hatten?

Ist das der Grund, warum Obama mit allen Mitteln dafür kämpfte, den CIA-Direktor John Brennan zu schützen, indem er versuchte, die Veröffentlichung der umfassenden Untersuchungsergebnisse des Geheimdienstausschusses des Senats über die CIA-Folter zu verhindern, die sich auf authentische CIA-Depeschen, -Emails und Memoranden des Hauptquartiers stützten? (Siehe hier https://consortiumnews.com/2016/09/16/us-media-ignores-cia-cover-up-on-torture/ und hier https://consortiumnews.com/2017/06/02/hiding-the-ugly-business-of-torture/.)

Der Tiefe Staat heute

Viele Amerikaner klammern sich an die beruhigende Überzeugung, dass der Tiefe Staat eine Fiktion sei, zumindest in einer „Demokratie“ wie der USA. Hinweise auf die anhaltende Macht der Sicherheitsbehörden und anderer wichtiger Beamtenapparate finden kaum Erwähnung in den Mainstreammedien, die viele andere argwöhnische Amerikaner als eine weitere Komponente des Tiefen Staates sehen.

Aber gelegentlich lässt eine unbedachte Bemerkung eines Washingtoner Insiders wie Senator Chuck Schumer, Demokrat aus New York, Minderheitenführer im Senat mit 36 Jahren Erfahrung im Kongress, durchblicken, wie Macht wirklich funktioniert. Als Minderheitenführer im Senat ist er auch von Amts wegen Mitglied im Geheimdienstausschuss des Senats, der mit der Beaufsichtigung der Geheimdienste betraut ist.

In einem Interview am 3. Januar 2017 mit Rachel Maddow vom MSNBC sprach Schumer ganz ungeniert über die Gefahren, die den gewählten Präsidenten Donald Trump erwarten, wenn er sich weiterhin „mit den Geheimdiensten anlegt.“ Maddow und Schumer diskutierten Trumps beißende Tweets über die US-Geheimdienste und die Beweise für „russisches Hacking“ (welches Schumer und Maddow als erwiesen betrachten).

Schumer erklärte: “Ich sage Ihnen eines: Wenn Sie sich mit den Geheimdiensten anlegen, haben diese viele Methoden sich an Ihnen zu rächen. Selbst für einen eher handfesten und angeblich zähen Geschäftsmann war das wirklich eine Dummheit.“

Drei Tage nach diesem Interview veröffentlichten Obamas Geheimdienstchefs eine „Einschätzung“, die so gut wie keine Beweise enthielt, und in der behauptet wurde, der Kreml habe in einer verdeckten Operation Trump an die Macht gebracht, und sie befeuerten damit einen „Skandal“, der Trumps Präsidentschaft beeinträchtigte.

Am Montag hat Robert Mueller, der Sonderermittler in der Russland-Affäre, Anklage gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort wegen Geldwäsche, Steuerbetrugs und Lobbyarbeit für ausländische Interessen erhoben, alles Vergehen, die in keinem Zusammenhang mit Trump und seiner angeblicher Verschwörung mit Russland stehen, offensichtlich in der Hoffnung, dass Manafort belastendes Material gegen Trump liefern werde.

Präsident Trump war lang genug im Amt, um die Spielregeln und die „vielen Methoden“ der Geheimdienste „Rache zu üben“ kennenzulernen. Er scheint ebenso eingeschüchtert zu sein wie sein Vorgänger Obama.

Trumps unbeholfene Genehmigung eines Aufschubs der Freigabe der JFK-Akten, die der Tiefe Staat in letzter Minute gefordert hat, ist nur das jüngste Anzeichen dafür, dass auch er unter der Knute der „Organe der Staatssicherheit“ steht, wie es die Sowjets damals nannten.

Mehr zu den Machenschaften des Tiefen Staates in unserem aktuellen Buch:

Fassadendemokratie und Tiefer Staat


Redaktionelle Anmerkung vom Rubikon: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „The deep Stae’s Triumph over Trump“ veröffentlicht. Er wurde vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam korrigiert.

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Dieser Beitrag erschien am 4.11.2017 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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9 Kommentare zu: “Der JFK-Triumph des Tiefen Staates über Trump

  1. Lieber Karls-Preisträger Ken Jebsen, schau auf diese Beiträge… die Eliten der Verschwörungdneurotiker spielen Thinktanks und bauen Matrizen kruder new-age-Märchen ihnen zu Ehren… jetzt hat sogar jmd einen Eisberg vor die Titanic geschubst… herrlich

  2. Um zu erforschen, bei politische Mörde und ‚Unfälle‘, ‚wer tat es ?‘, muss die erste Frage sein ‚wer hat daraus Vorteil ?‘.
    MH17, Sanktionen gegen Russland wurden plötzlich möglich, unser Land, die Niederlände war meist dagegen, wir exportierten viel nach Russland;
    Aber jetzt glaube ich das sehr schnell beschlossen wurde aus ein Unglück vorteil zu ziehen, Rutte telephonierte am Tag des Unglücks mit Asscher, stellvertretender erste Minister, das konnte nicht übers Handy, ‚dann konnten die Russen mithören‘.
    Kennedy, er hatte Streit mit Maffia, er versproch ihnen Cuba ‚zurück‘ zu geben, mit FBI, und mit Israel, vielleicht auch mit CIA.
    11 September, ein Vorwand für Kriege.
    Gefahren für Presidenten, jemand bittete Clinton die UFO Geheimnisse zu publizieren, er soll gesagt haben ‚they’ll kill me‘.

  3. @ volume .
    dass 9.11 fake ist, war von Beginn an klar . Nur noch nicht er ganze Umfang .
    Diese billige show , in der heldenhafte Passagiere den Absturz eines entführten Flugzeuges verursachten, war von Anfang an unglaubwürdig, zumal die Information zu 9.11 anfangs nicht koordiniert war und parallel auch in den MSM Nachrichten verbreitet wurden , das Flugzeug sei abgeschossen worden .
    Am Tag nach 9.11 traf ich einen Architekten , der behauptete, es sei unmöglich , dass die WTC durch einen Flugzeugabsturz einstürzen und schon gar nicht in der gegebenen Weise ……

  4. Es ist meiner Ansicht nach wichtig, zu erforschen, welchen geistigen Hintergrund eine bedeutende Persönlichkeit hat. Das kann man oft daran erkennen, in welchen Kreisen er verkehrt, z. B., ob er Mitglied in Thinktanks, elitären Zirkeln, der CIA oder Geheimgesellschaften ist. Wenn man dann eine Ahnung davon hat, welche Ziele die jeweiligen Thinktanks oder Geheimbünde haben, dann lässt das Rückschlüsse auf die Motivationen der Persönlichkeiten zu. Doch leider wird man darüber in herkömmlichen Geschichtsbüchern oder in Zeitungen wenig Informationen erhalten, also muss man sich selbst auf die Suche machen, was mühsam ist – doch ich rate dringend dazu!

    Hier sind einige Ergebnisse, welchen Hintergrund einige genannte Persönlichkeiten aus diesem Text haben – mit Quellen belegt und ohne Wertung. Erst in meinem letzten Post hier erlaube ich mir, weiterführende Fragen zu stellen.

    Allen W. Dulles war Mitglied der Pilgrims Society (siehe Wikipedia Pilgrims Society)
    Harry S. Truman war Freimaurer (Info aus: „Die Geheimbünde – Eine kulturgeschichtliche Analyse“ von Marco Frenschkowsky, 3. Auflage, Marix Verlag, Wiesbaden 2009, S. 123.)
    George W. Bush ist Mitglied bei Skull & Bones (seit 1969, Quelle: Antony Sutton: America‘s Secret Establishment…, S. 294; Wikipedia)
    Und der von mir sehr geschätzte Ray McGovern selbst steht den Jesuiten nahe, siehe hier:
    http://www.ruairimckiernan.com/podcast-episodes/love-and-courage-podcast-ray-mcgovern
    Er ist katholisch, irisch-stämmig und hat während seiner High-School-Jahre unter den Jesuiten gelernt. Dann ging er zur Fordham University – einer „Jesuit university,“ wie er in diesem Link selbst sagt. Später hat er dann noch Theologie studiert; er sagt, er würde niemals aus der Katholischen Kirche austreten.

    Aber die CIA hat, meinen Recherchen zufolge, auffallend viele Skull & Bones-Mitglieder gehabt.

    Im Folgepost werde ich einen Teil meiner Recherchen aus öffentlich zugänglichen Quellen über Skull & Bones-Mitglieder aufzeigen, die Mitglieder in Geheimdiensten (OSS und CIA oder military Intelligence) waren.

    Vielleicht ist einer unter den Lesern hier an diesem Thema interessiert. Bitte nehmen Sie die Liste ernst – auch wenn es schwierig ist, sie nachzuprüfen; vielleicht haben Sie ja bessere und noch verlässlichere Quellen, als ich, um die Fakten nachzuprüfen. Natürlich gibt es gerade im Bereich Geheimdienste sehr viel Desinformation.
    Aber ich rate dazu, sich Recherche-Grundlagen anlegen, die man laufend aktualisiert, überprüft und verbessert.

    • Hugh Robert Wilson (Skull & Bones 1906) “Am 1. Januar 1941 wurde er in den Ruhestand versetzt und wurde Mitglied der Planungsgruppe des Office of Strategic Services.“ (Quelle: Wiki)

      Archibald MacLeish (Skull & Bones 1915), “Archibald MacLeish also assisted with the development of the new „Research and Analysis Branch“ of the Office of Strategic Services, the precursor to the Central Intelligence Agency. (Wiki)

      Robert Abercrombie Lovett (Skull & Bones 1918), 1949 Schlüsselrolle bei der Schaffung der CIA. (Wiki)

      Frederick Trubee Davison (Skull & Bones 1918) (Wiki), 1951 erster Personaldirektor der CIA ; Sohn vom Banker Henry Pomeroy Davison (JP Morgan !) und Schwager von Artemus Gates (Skull & Bones 1918).

      Hugh Terry Cunnigham (Skull & Bones 1934 und Rhodes-Stipendiat), Aus seiner Sterbeanzeige in der Washington Post, 2000: https://www.highbeam.com/doc/1P2-508084.html
      habe ich entnommen, dass er war: “the Central Intelligence Agency’s training director in the early 1970s and became a CIA instructor until he retired in 1977
      Jonathan Brewster Bingham (Skull & Bones 1936), “in 1942 he joined the Military Intelligence Service.” …(Wiki)

      John Merrill Knapp (Skull & Bones 1936) Info: Fleshing out Skull & Bones (Kris Millegan) S. 643: …USN Intelligence

      Louis Walker (Skull & Bones 1936)
      Zitat: “George Herbert Walker’s son, Louis Walker, was a Skull and Bones member and a career CIA agent.”
      Info aus: “Rockefellerocracy” von Richard James DeSocio.

      Richard Anthony Moore (Skull & Bones 1936)
      Ambassador to Ireland under President George H.W. Bush” (Wiki)
      Aus: Fleshing out Skull & Bones (Kris Millegan), S. 643: “…Spec Asst to Chief of Military Intelligence”
      Auch interessant: https://consortiumnews.com/2011/09/27/taking-a-bush-secret-to-the-grave/
      Louis Talcott Stone, Jr (Skull & Bones 1937)
      Fleshing out Skull & Bones (Kris Millegan), S. 644: Mai, AUS WWII, Military Intelligence, War Dept

      William Putnam Bundy (Skull & Bones 1939)
      Zehn Jahre bei der CIA. (Wiki) 1951-1961 CIA

      Lowell Melcher Clucas (Skull & Bones 1938), Fleshing out Skull & Bones, Kris Millegan, S. 645: … 42-45 Office of War Information.

      McGeorge Bundy (Skull & Bones 1940), 1961-1966 Nationaler Sicherheitsberater (Wiki)
      Charles Carroll Glover III (Skull & Bones 1940), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 646: … Military Intelligence 43-46, Office of Chief of staff, War Dept.

      Reuben Andrus Holden (Skull & Bones 1940)
      Edward Tuck Hall (Skull & Bones 1941); Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 646: …Infantry, Intelligence

      John George Gilpin Finley (Skull & Bones, 1947); Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 650: Gen Mgr, CIA Minera Disputada, Chile; Deputy Mgr, Corp Planning Dept, Standard Oil Co; Mbr 51-55, CIA; Economic Analyst 51-54, US Govt; Sgt 43-45, US Army.

      George Herbert Walker Bush (Skull & Bones, 1948)
      1976 -1977 CIA-Direktor, 1977 -1979 war Bush einer der Direktoren des Council on Foreign Relations.
      1981-1988 Vizepräsident der Vereinigten Staaten, 1989-1993 41. US-Präsident.
      Howard Sayre Weaver (Skull & Bones 1948), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 651: …Dir, Yale-in-China;

    • Skull & Bones-Mitglieder, die im Geheimdienst waren – die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ich habe öffentlich zugängliche Quellen genutzt (Wikipedia, Buch von Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones und Zeitungsartikel):

      Fortsetzung:
      William Sloane Coffin Jr. (Skull & Bones 1949), “…bewarb sich bei der CIA als Offizier 1950 und ging als CIA-Agent für drei Jahre nach Westdeutschland…“ (Wiki)
      Charles Edwin Lord II (Skull & Bones, 1949), CIA (Chief Executive Officer) in 1972. Wiki
      William Frank (Bill) Buckley (Skull & Bones 1950)
      Nach seinem Studium arbeitete Buckley ein Jahr lang für die CIA in Mexiko, wo sein Vorgesetzter E. Howard Hunt war, der später in die Watergate-Affäre involviert sein sollte. (Wiki)
      Er wird auch in einem anderen Rubikon-Artikel erwähnt:
      https://www.rubikon.news/artikel/gnadenlos-marktradikal (21.9.2017)
      „In den USA brachte es bereits in den ausgehenden 1970er Jahren William Buckley fertig, fundamentalistische Christen aller Konfessionen mit den Marktradikalen zu verbinden, was dann im Wahlsieg von Ronald Reagan gipfelte. Damit war der soziale Frieden, den Präsident Franklin Delano Roosevelt stiftete, beendet. Ein neues Zeitalter des Krieges der Reichen gegen die Armen war eingeleitet. Auf dieselbe Weise wurde in Großbritannien die marktradikale Extremistin Margaret Thatcher mehrheitsfähig.“ Zitatende.

      Evan Griffith Galbraith (Skull & Bones, 1950) – der ist auch interessant:
      1953-1957 active duty in the Navy, attached to the CIA
      1960-1961 confidential assistant to the Secretary of Commerce under Dwight Eisenhower
      Danach: Investment Banker bei Morgan Guaranty in Paris,
      1969: Managing Director of Dillon Read in London.
      1981-1985 United States Ambassador to France under Ronald Reagan
      1990er: “In the 1990s he was an Advisory Director of Morgan Stanley in New York, Chairman of the Board of National Review and a member of the board of the Groupe Lagardère S.A. Paris. Together with Daimler Benz, the Groupe Lagardère S.A. controls EADS (European Aerospace and Defense Systems), Europe’s largest defense contractor and principal owner of Airbus. Galbraith also served on several other commercial boards and until 1998, was Chairman of the Board of LVMH (Moët Hennessy Louis Vuitton) USA.”
      2002-2007 Secretary of Defense Representative to Europa and NATO under Donald Rumsfeld.
      Quelle: Wiki

      Paul Christopher Lambert (Skull & Bones 1950), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 652: “… Cprl 53-55, US Army Intelligence”
      Dino John Pionzio (Skull & Bones 1950)
      “CIA Deputy Chief of Station during Allende overthrow” (Kris Milllegan)
      Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 652: … CIA (Santiago, Chile)

      Richard Cooke Steadman (Skull & Bones 1955), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 655: Chmn National Convenience Stores; Dir, Storage Technology, Inc; Chmn, Childrens Computer Workshop; Trustees, Children’s Television Workshop, Brearly School; Author 80, Pres Mandated Study National Military Command System; Head Defense Transition Team 76-77, Carter/Mondale, Deputy Asst Sec Defense 66-69, East Asia; Staff Office 57-59, Bd of Ntl Estimates, CIA

      Thomas Crawford Jamieson Jr. (Skull & Bones 1956), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 655: …Sgt 59-60, Army Intelligence

      Howard Taylor Phelan (Skull & Bones 1958), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 657: … National Security Admin (NSA); …

      Winston Lord (Skull & Bones 1959), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 657”….Planning Staff National Security Council; 1960s Defense Dept Chairman of the National Endowment for Democracy; Chairman of the Carnegie Endowment National Commission on America and the New World.

      David Lyle Boren (Skull & Bones 1963) Rhodes-Stipendiat! Wiki: “Boren is regarded as a mentor to former director of Central Intelligence George Tenet from his days as chairman of the Senate Intelligence Committee.”

      John Kerry (Skull & Bones 1966) eigentlich kein CIA Mitglied, aber er war acht Jahre lang Mitglied des Geheimdienstausschusses des Senats (Wiki)

      Mein Kommentar: David L. Boren und John Kerry, beide Ordensmitglieder bei Skull &Bones, sollen den CIA kontrollieren, in dem andere Bonesmen drin sind… Honi soit qui mal y pense…

      William Deshay English, Jr. (Skull & Bones 1975), Kris Millegan: Fleshing out Skull & Bones, S. 664: 1st Lt 69-72, AUS Intelligence, Vietnam

    • Man muß damit rechnen, dass vorgegebene Aufklärung auch wieder nur Ablenkung und Vertuschung sind .
      Tatsächlich auffällig wird der Versuch Kennedys, die private Geldmacht FED durch die Umstellung auf staatliches Geld zu ersetzen, nicht als Grund für seine Ermordung genannt .

      Ich erinnere an die Geständnisse eines „economic hitman“ , der Ungeheuerlichkeiten der Geheimdienste in der Vergangenheit ans Tageslicht brachte , um am Ende seines Vortrages die offizielle Version zu 9.11 als Tatsache darzustellen .

    • Lass ihn doch. Das Buch ist von 2004 (?), da hast du wahrscheinlich auch noch an Osama und die Wilden 19 geglaubt 🙂

      Aber stimmt schon: die Matrix aus Lügen und Täuschung ist mittlerweile so dicht, dass man gar nicht mehr weiß, was man überhaupt noch glauben soll.
      Ein Beispiel: die Mondlandung. Habt ihr mal die Reaktionen der „Veteranen“ gesehen, als der Reporter kam, und seine „Beweise“ vorlegte, dass das eine Lüge sein soll/ nie stattgefunden hat? Die sind an die Decke gegangen, völlig ausgetickt. Sie hätten doch ganz gechillt das ganze zerpflücken können…
      Ist jetzt ein Thema, das nicht soo relevant ist, aber allgemein gilt die Frage: was stimmt eigentlich überhaupt noch?

      Anderes Thema z.B. die Titanic 1912 – 4 Superreiche Gegner der FED sterben. 1913 – Jekyll Island – Gründung der FED.

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