Der Kampf der Militärs gegen die Flüchtlinge

von Bernhard Trautvetter.

Nach foreignpolicy.com bringt der Klimawandel für die USA und damit auch für weitere Partnerstaaten zunehmend sekundäre Risiken mit sich, die nicht direkt Klimaschäden betreffen, sondern das Resultat davon sind und oft von ärmeren Staaten her das Leben in den USA beeinflussen.

Veränderungen in der Landwirtschaft, die Verschlechterungen und die Reduktion von Lebensräumen nach sich ziehen können, führen zu Migrationswellen („huge waves of migration that climate change is likely to cause“), die einen Umfang erreichen können, der die Kapazitäten der reicheren Zielländer von Flüchtlingen überfordere. [1]

Das kann auch zu Spannungen zwischen EU- sowie auch zwischen NATO-Staaten führen. „Nordeuropäische Mitgliedsstaaten der NATO versuchen bereits, sich von den Migranten, die das Mittelmeer und osteuropäische Staaten überwinden, zu isolieren, um ein Anwachsen nicht-europäischer Bevölkerungsgruppen auf ihrem Territorium zu verhindern; man kann diese Bemühungen der nordeuropäischen Staaten bereits beim Umgang mit der Zunahme an Flüchtlingen aus Syrien erkennen. [2]

Der führende NATO-General Philip Breedlove wirft Russland und Syrien in diesem Zusammenhang vor, den Massen-Exodus von Flüchtlingen nach Europa als eine „Waffe“ gegen die europäischen Strukturen zu missbrauchen. Massen-Bombardements würden durchgeführt, um eine massive und beständige Welle von Menschen, die nach Nahrung, Schutz und Sicherheit suchen, zu kreieren („creating a massive, and continuous wave of people desperate for food, shelter and safety“). So würden Russland und das Assad-Regime gemeinsam und geplant Migration so einsetzen, dass die Migranten selbst zur Waffe werden.

Breedlove erklärte, er könne sich nicht anders erklären, warum viele von Russland und Syrien willkürlich eingesetzte Waffen so unpräzise sind, außer dass die Regierungen dieser Staaten Fluchtbewegungen auslösen wollen, die diese Vielzahl von Menschen dann zu Problemen anderer Staaten machen. [3]

Das Pentagon hat für derartige Probleme schon seit geraumer Zeit eine Lösungsstrategie in Arbeit, die dabei ansetzt, dass man die mit dem Klimawandel aufkommenden Probleme zur Kenntnis nimmt und dagegen präventive Schutzmaßnahmen ergreift, unabhängig von der strittigen Frage ihrer Ursache. („Despite political gridlock over global warming, the Pentagon is pushing ahead with plans to protect its assets from sea-level rise and other impacts.“) [4]

Da die Armee die Aufgabe der Sicherheit hat, die zwar zugleich durch Kriege im Atomzeitalter untergraben wird, befasst sich die US-Armee mit dem Thema intern durchaus seit längerem. [5]

Eine Studie, die mir vorliegt, gibt es nicht mehr online unter dem Link, mit dem ich sie 2004 fand [6]. Sie macht sehr konkrete Aussagen zu den „militärischen Erfordernissen“, die sich aus den Problemen für die USA und für befreundete, beziehungsweise verbündete Staaten ergeben:

Der Klimawandel führe zu ungewöhnlichen Wetter-/Klima-Veränderungen wie Kälte-Verschiebungen – etwa wenn der Golfstrom zum Erliegen kommt – oder auch zu Dürren und Stürmen; das führe zu Problemen hinsichtlich Ernährung, Wasser und Energie. Daraus ergäbe sich für die „Sicherheitspolitik“ genannte Militärstrategie ein Grenzmanagement angesichts globaler Konflikte und ökonomischer Schwächezustände.

Das Grenzmanagement ist in Europa in den Händen von Frontex. Die Deutsche Welle schrieb dazu am 6.10.2016 [7]:

„EU Migration – Verstärkte „Frontex“-Behörde soll Grenzen sichern: Endlich funktioniert einmal etwas solidarisch in der EU, freut sich EU-Kommissar Avramopoulos. Bei besserer Grenzsicherung durch die Frontex-Behörde sind sich alle einig. „

Diese Strategie bauen die reichen Staaten des NATO-Gebietes systematisch aus. Sie tun das den hier aufgearbeiteten militärischen Unterlagen zufolge mitnichten alleine in der Absicht, mit diesem Kampf gegen Kriegsflüchtlinge ultranationalistische Parteien zu schwächen, sondern im Gegenteil stärken sie diese, indem sie die sozialen Probleme in ihren Ländern eskalieren lassen, und diese mit Sündenbocktheorien über die noch Ärmeren als Krisenverursacher verkaufen, während sie gleichzeitig eine Unterstützung für ihren Abwehrkampf gegen die spätestens seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak ausgelösten Flüchtlings-Exodus-Bewegungen, also gegen die Menschen, die sie auf den Weg der Flucht getrieben haben, kämpfen.

Es gibt auch Kapitalfraktionen, wie die industrialisierte Landwirtschaft vor allem in Italien und  Spanien, die die Migration als Ausbeutungsgelegenheit nutzen, da sie vor allem Papierlose erbarmungslos mit Arbeitsverhältnissen ohne Rechtsgrundlage versklaven. [8]

Die unvereinbaren Widersprüche kapitalistischer Realität lassen sich innerhalb dieses Systems nur begrenzt abschwächen, wenn es hinreichend kraftvolle Gegenbewegungen gibt. Aber eine grundsätzliche Lösung wird das System der Konkurrenz um den Maximalprofit nicht eröffnen.

Quellen:

[1]  https://foreignpolicy.com/2018/01/09/the-only-force-that-can-beat-climate-change-is-the-u-s-army/

[2] ebenda

[3] https://www.dw.com/en/nato-commander-russia-uses-syrian-refugees-as-weapon-against-west/a-19086285

[4] https://news.nationalgeographic.com/2017/02/pentagon-fights-climate-change-sea-level-rise-defense-department-military/

[5] https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=121352495?storyId=121352495&t=1531255259431#

[6] http://halfgeek.net/weblog/special/gwreport/ Pentagon.html

[7] https://www.dw.com/de/verst%C3%A4rkte-frontex-beh%C3%B6rde-soll-grenzen-sichern/a-35973613

[8]  https://www.deutschlandfunk.de/migranten-in-italien-die-neuen-sklaven-europas.1773.de.html?dram:article_id=389841

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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50 Kommentare zu: “Der Kampf der Militärs gegen die Flüchtlinge

  1. Klimadebatte hin oder her, Herr Trautvetter hat in seinem Artikel nachfolgenden letzten Satz und hat damit die Zeichen der Zeit erkannt. Er hilft damit dabei, eine größere antikapitalistische Bewegung in’s Leben zu rufen.
    Die Mobilisierungsversuche der Friedensbewegung werden immer überschaubarer, da das Anliegen doch sehr an der täglich erfahrenen Lebensrealität vorbeigeht:

    „Die unvereinbaren Widersprüche kapitalistischer Realität lassen sich innerhalb dieses Systems nur begrenzt abschwächen, wenn es hinreichend kraftvolle Gegenbewegungen gibt. Aber eine grundsätzliche Lösung wird das System der Konkurrenz um den Maximalprofit nicht eröffnen.“

    Möglicherweise läßt sich das durch zwei weitere Artikel des Rubikons ergänzen:

    Samstag, 14. Juli 2018, 15:58 Uhr
    ~14 Minuten Lesezeit
    Neoliberaler Faschismus
    Hinter der liberalen Fassade lauert die Diktatur.
    von Ullrich Mies

    Mit dem Wegfall der Systemkonkurenz seit 1989 trat der neoliberale Kapitalismus ungehindert und mit ganzer Wucht seinen weltumspannenden Siegeszug an. Neben dem produktiven Sektor auf der Basis global organisierter Arbeitsteilung zu maximal günstigen Faktorkosten etablierte er – von willfährigen Regimen massiv befördert – ein mächtiges Akkumulationsregime „strukturierter Finanzprodukte“. Dieser Finanzkapitalismus dominiert den produktiven Sektor, stellt ihn unter sein Kuratel, herrscht ihm seine Bedingungen und Profitmargen auf. Dieser „alternativlosen Ordnung“ liegt der Neoliberalismus als hoch entwickelte Ideologie und komplexes politisches Projekt zugrunde.

    Dominante Ideologie

    Mit dem Aufstieg des Finanzkapitalismus seit Ende der 1970er Jahre haben die herrschenden Klassen und ihre politischen Handlungsbevollmächtigten in den Regierungen den Klassenkompromiss schleichend aufgekündigt und den wohlfahrtsstaatlich organisierten Kapitalismus sukzessive zerstört. Dadurch wurde der Neoliberalismus zur herrschenden Ideologie des Kapitals, der „westlichen Wertegemeinschaft“ und der herrschenden Regime.

    Der Markt

    Der „freie Markt“ ist die „natürliche Ordnung der Dinge“, dies ist die Grundaussage des Neoliberalismus. Als Ideologie des Finanzmarktkapitalismus trägt der Neoliberalismus insofern religiöse Züge, als er beansprucht, „alternativlos“ zu sein. „There is no Alternative.“ (Margret Thatcher)

    Tatsächlich ist der Neoliberalismus eine marktradikale Selbstimmunisierungsideologie totalitären Charakters, da die Marktfreiheit und die (unregulierte) Freiheit des Finanzkapitals allen demokratischen Prinzipien vorgeordnet sind. Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung sind die Grundpfeiler dieser säkularisierten „heiligen Dreifaltigkeitsordnung“.

    Gleichzeitig versteht sich der Neoliberalismus als Kampfauftrag gegen die westliche Demokratie, da der „freie Markt“ über dem Souverän, der Demokratie und ihren Institutionen steht. Der Staat und seine Institutionen haben dem Markt zu dienen. Es war und ist die „große Leistung“ der Neoliberalen, den „Ökonomismus“ als die neue Religion im Alltagsbewusstsein der Menschen verankert zu haben.

    Der Neoliberalismus ist ein „ideologisches Chamäleon“. Er passt sich an herrschende politische und ökonomische Verhältnisse „geschmeidig“ an, um sie zu modifizieren. Damit verfolgt er das alleinige Ziel: Er will die Dominanz des Marktes herstellen. Von großer Bedeutung ist dabei die Integration der Argumente seiner Kritiker, die er marktgerecht zu transformieren versteht, indem er sie in moderne Management-, Controlling- und Governance-Strategien integriert.
    (…)
    Kampf-, Herrschafts- und Selbstbehauptungsideologie

    „Reichtum ist das Ergebnis von Leistung.“
    Das ist ein weiterer Leitspruch der neoliberalen Ideologen. Es geht nicht um Wohlstand für alle! Das Gegenteil ist der Fall: Im Neoliberalismus erfolgt Führung durch „Eliten“ und geschlossene Herrschaftszirkel, Experten/Technokraten, Senate, Direktorien, Netzwerke und geheime Bünde.

    Diesem Führungsanspruch liegt die sozialdarwinistische Ideologie des „Sieges der Starken“ zugrunde. Demokratie ist für diese „Elitezirkel“ eine permanente Bedrohung ihrer Herrschaftsbastionen. Es ist die „große Leistung“ der Neoliberalen, eine (neue) klassenbasierte Herrenmenschenideologie unter dem Deckmantel eines umdefinierten Demokratie- und Freiheitsbegriffs geschaffen zu haben.
    (…)
    Sowohl softe Neoliberale als auch hard-core NeoCons sind die modernisierten Diener und Förderer des totalen Marktes, des Militarismus, des Überwachungs- und Kontrollstaates und Meister in der Etablierung neuer Feindbilder, egal unter welchem parteipolitischen Label. Der Neokonservatismus ist der moderne Faschismus, besser: under-cover Faschismus, der sich vom „klassischen“ Faschismus dadurch unterscheidet, dass

    – ihm der charismatische Führer und die hoch-ideologisierte und fanatisierte Massenbasis fehlen sowie
    – die Techniken der Macht unterschwellig und klandestin, aber genau deshalb wirkmächtig und nachhaltig sind,
    – die offen staatsterroristische Diktatur (noch!) nicht praktiziert wird, aber dennoch in „Lauerstellung“ wartet.
    https://www.rubikon.news/artikel/neoliberaler-faschismus

    In der Gänze ein sehr lesenswerter Artikel.

    Nochmals zur Klimadebatte, diese ist nur Symptomdebatte und dadurch eher Ablenkung. Und wie man erkennen kann, in der Wirkung auch spaltend. Was wohl überhaupt Sinn von Symptomdebatten in kleinen Grüppchen ist.

    Hier noch, auch zur Migration, welche bereits von Herrn Mausfeld als Ablenkungsmanöver bezeichnet wurde:

    Samstag, 14. Juli 2018, 13:00 Uhr
    ~4 Minuten Lesezeit
    Der Medien-Putsch
    Politik und Medien regieren gegen Mehrheiten an.
    von Pedram Shahyar

    Medien sollten als 4. Instanz eine Stütze für die demokratische Kontrolle sein. In diesem Sommer zeigt sich wieder, wie mediale Stimmungsmache Elitenpolitik gegen die öffentliche Meinung begünstigt.
    (…)
    In diesem Sommer 2018 erleben wir wieder einen medialen Putsch: Es gibt kein anderes Thema als die Gefahr durch Migration und Flüchtlinge. Auch hier sind alle Umfragen eindeutig:

    Die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland sieht an oberster Stelle der zu behandelnden Probleme die Themen Pflege, Bildung und Mieten, aber in der etablierten Politik und in den Nachrichten gibt es fast nur ein Thema: die Flüchtlinge.

    Auch diese bewusst geschürte Hysterie zielt auf die Durchsetzung einer Realpolitik, die eindeutig gegen die Interessen der Mehrheit und auch gegen die öffentliche Meinung gerichtet ist. Auch hier ist das Ziel, das noch vor kurzem Unvorstellbare machbar zu machen:

    – Trotz mehrheitlichem Wunsch der Bevölkerung nach gerechterer Verteilung des Reichtums und Verbesserung der sozialen Sicherungssysteme passiert für die Sozialpolitik – nichts. Stattdessen werden im Schatten der Hysterie und Angst in Bayern und NRW Polizeigesetze durch Parlamente geboxt, die von der Mehrheit abgelehnt werden und die die persönlichen Freiheitsrechte potenziell gefährden.

    – An den Grenzen wird das Grundverständnis Europas als humanistische Wertegemeinschaft zu Grabe getragen. Die militärische Grenzsicherung stellt die private Seenotrettung unter Strafe: Menschen absaufen zu lassen ist rechtens, und Menschenleben zu retten wird zum Rechtsbruch. Recht und Wertesystem verlieren in Europa ihren humanistischen Grundgehalt!

    – Die politische Landschaft wird dramatisch nach rechts verschoben. Das aktuelle mediale Framing trägt einen großen Anteil daran, das vom US-amerikanischen Botschafter erklärte Ziel zu verwirklichen, in Deutschland und Europa die rechtsradikalen Parteien an die Macht zu hieven https://www.n-tv.de/politik/Grenell-will-rechte-Kraefte-in-Europa-staerken-article20461860.html.
    Die AfD als zweitstärkste politische Kraft in Deutschland ist auch das Produkt dieses medialen Putsches. Die neuen Rechtsregierungen werden Instrumente sein für eine aggressivere Geopolitik. Der Westen verliert gerade seine wirtschaftliche Dominanz gegenüber Asien und setzt stärker auf Konfrontation: Nationalistische Bewegungen („Amerika First“) zielen auf stärkere Konfrontation, um durch militärische Spannung und Eskalation die Konkurrenten kleinzuhalten und die dominante Stellung des Westens zu verteidigen.
    Innenpolitisch sorgen diese medial erzeugten Bewegungen für einen enormen wirtschaftlichen Zugewinn für die Eliten: einerseits mit drastischen Steuererleichterungen für die Reichen wie aktuell in den USA und andererseits durch dramatische Verschlechterungen der Rechte der arbeitenden Bevölkerung, wie die Einführung des 12-Stunden-Arbeitstags in Österreich.

    Es bleibt zu hoffen, dass ähnlich wie beim letzten Putsch 2014, dieser aktuelle einen noch stärkeren Aufstand des Publikums erzeugt, der nicht nur in den Kommentarspalten sondern auch auf der Straße zu sehen sein wird. Die Zehntausenden, die am letzten Samstag überall in Deutschland gegen das neue Polizeigesetz und für die Seenotrettung im Mittelmeer demonstriert haben, waren ein gutes Zeichen.
    https://www.rubikon.news/artikel/der-medien-putsch

    • Ich finde die Seenotrettung „einfach“ durchzuführen ist ein gutes Zeichen – dafür zu demonstrieren, nicht. Auch Demonstrationen gegen ein neues Polizeigesetz sind schlecht, denn sie bekunden nur Ohnmacht und höchstens einen Appell an die Herrschenden, die als solche durch eine Demo bestätigt werden.
      Wenn die Beherrschten sich wehren wollen, dann geht das nicht mit den Mitteln, die die Herrschenden ihnen wie eine trügerische Hoffnung hinwerfen. Diese Mittel sind selektiert danach, dass sie eben nichts ändern.

      Die Beherrschten müssen ihre Lohnarbeit niederlegen, immer dann, wenn die Herrschenden eine Politik fahren, die gegen sie gerichtet ist. Das naheliegende Ziel muss die Schaffung des Zusammengehörigkeitsgefühls in der Klasse der Beherrschten sein. Das Fernziel die basisdemokratische Selbstorgnaisation der Betriebe, in denen sie arbeiten und dei Entgeignung der Reichen und Eigentümer von Wohnhäusern („Vermieter“), Produktionsmitteln und Großgrundbesitzer, die Auflösung des Staates und Errichtung einer Verbindungsstruktur zur wirtschaftlichen Versorgung zwischen den Betrieben, die Errichtung von lokalen Knotenpunkte der Selbstversorgung, sogenannte Börsenstrukturen in der Hand der lokalen Bevölkerung und die Errichtung von Kommunikationswegen zwischen diesen lokalen Versorgungsstellen weltweit, damit die Wirtschaft nur noch nach dem Bedarf der Menschen in gegenseitiger Absprache abgewickelt wird, nicht mehr über das Eigentumsprivileg Einzelner oder der Regierungen.

      Wir füttern mit dem Gang zur Lohnarbeit den Staat und der Staat schützt jene, die von unserer Arbeitskraft leben. Das ist ein Teufelskreis, den die letztgenannten nicht durchbrechen wollen, weil sie ihre Existenz darauf gründen. Wenn wir frei sein wollen, dann müssen wir diesen Teifelskreis durchbrechen und zwar dergestelt, dass die Ausbeutern zwar a) die Lebensgrundlage auf Kosten anderer entzogen wird, sie aber b) die selbe Chance wie alle andere bekommen müssen ein Leben zu fristen auf Augenhöhe der sie umgebenden Menschen. Wer das dann nicht will, ist nichts weiter als Psychopath, ein Menschenfeind. Man kann versuchen ihn / sie zu resozialisieren, aber ob das klappt? Kann man Milliardäre resozialisieren? Ich weiß es nicht. Wer Kinder akzeptiert, die quasi für eine Mahlzeit ein Jahr Lebenszeit eintauschen müssen, damit man selbst ein paar Geld mehr auf dem Konto hat… und wer das dann noch „normal“ gelassen hinnimmt, ich weiß nicht, ob sowas dann nur dem Anschein nach ein Mensch ist… Keine Ahnung – aber ich bin dafür es zu probieren.

      All den Beherrschten sei gesagt, dass sie ein Leben, wie sie es jetzt „führen“ – besser „verführt werden“ – nicht so weitergehen kann, dass sie sich an ihrer eigenen Versklavung mitschuldig machen. Das System des Kapitalismus ist es aber nicht allein: Obacht, bei allen Systemen die einen herrschenden Klerus und eine zentralistische Struktur haben – ob nun das rote Vaterland des Proletariats oder der kapitalistische Westen – Unterdrückung und Sklavenhaltermentalität finde wir in vielen Formen.
      Wenn die Veränderung unserer Tage nicht in die schlimmste Barbarei zurückfallen soll, muss sie von dem Gedanken der Freiheit getragen sein.
      Das heißt zu aller erst, dass man sich selbst einbringt. Dass man Verantwortung an die Stelle des Gehorsams setzt. Wer heute hier auf KenFM Fehler EINIGER Herrschender erkennt, muss sich fragen, ob diese Gruppe der Herrschenden wirklich die EINZIGEN mit diesen Fehlern sind.
      Ich selbst dachte früher, dass die damalige Bundesregierung „schwach“ sei und „Deutschland schwach mache“. Der Grund war, dass ich mich selbst als Jugendlicher an einer Vergangenheit berauscht hatte, die so nie gewesen ist. Ich war Fan emotional verhetzter Reden aus der Zeit des Faschismus in Deutschland, ich las die Werke Roons, Moltkes, Bismarcks, Wilhelm II und vieles andere und mir gefielen die Kraftausdrücke und die rigorose Arroganz, die diese Mächtigen ausstrahlten. Bis auf einmal. Da merkte ich, dass ich in der Schule an der letzten Stelle stehe, in einem asozialen Machtgefüge und dass ich da niemals herauskommen würde – weil ich schon in die falsche Klasse geboren wurde… und da begann ich zu begreifen, dass ich mich grade nicht an einem „Führer“ berausche, sondern an einem Entführer. An jemandem der gegen mich dieses asozialen Reden schwingt, der meinen Großvater schon so verwirrt hat, dass der gegen Menschen in den Krieg zog, die er nicht mal kannte und schließlich nur einen so richtig fertig gemacht hat: sich selbst. Da erkannte ich aber noch mehr: Dass nicht die Mächtigen das eigentliche Problem darstellten, sondern die Macht. Die Herrschaft des Menschen über den Menschen – ob sie nun von roten oder braunen oder wie auch immer gearteten Menschen ausgeübt werden – immer wird es diesen Klassenwiderspruch und die soziale Frage geben, solange der Zentralismus sich der Gesellschaft bemächtigt. Und wir beten nicht unsere Stärke an, wenn wir die Aufmärsche und die großen Knarren bewundern, wir beten unsere Schwäche und Bedeutungslosigkeit an, vor dem Hintergrund der Macht der Unterdrücker. Daher ist der Nationalismus eine langsam gewachsene politische Religion, ein Stockholmsyndrom der erniedrigten Massen. Und so ist es mit Geld auch.
      Vor Jahrzehnten, zur Zeit des Faschismus in Deutschland haben die Massen die Kanaille um Adolf Hitler angejubelt, die später zum Großteil ihre Mörder oder die Bürokraten des Mordes an ihnen wurden… das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – wir jubelten unsere Mörder an. Heute ist das wieder so: Das Geld und die Anhäufung von Geld zerstört die Welt und unser Leben, welches wir dann nur noch in der Bahn des Geldes lenken können, nicht mehr nach Verantwortung, Gefühl oder Bedarf. Und im Rap, eine der stärksten Ausdrücke von Sklavenkultur, finden wir die höchste Ehrerbietung dem Privateigentum gegenüber. Ist das nicht komisch? Jene Musik, die von den Ärmsten und Außenseitern gemacht wird himmelt teure Autos, Schmuck und Immobilien am meisten offensichtlich an…. Da stimmt doch was mit Millionen Leuten nicht, an deren Lebensverhältnissen das total vorbei geht.

      Realitätsverlust, weil die Umstände so schlimm sind, dass man sich gar nicht psychisch leisten kann, sich selbst einzugestehen, wie schlimm man in Wahrheit dran ist, wie unbedeutend das Zahnrad ist, welches man selbst in der großen Maschine darzustellen erlaubt ist. Und dann kommt unsere Psyche mit einem kleinen Selbstbetrugtrick: Statt, dass wir der Wahrheit ins AUge sehen: Wir sind nur konsumierendes, schuftendes Kanonfutter, Betrogene Selbstbetrüger, statt diese harte Erkenntnis zuzulassen verstecken wir uns hinter Überkompensation: Millionen identifizieren sich mit ihren Unterdrückern – Lehrer, Pfaffen, Politiker, „Stars“, Bonzen usw. – um den Schein zu erwecken, nicht zur großen Gruppen derer Opfer zu zählen.

      Und um einen Bogen zu schließen: Die Appelle auf den Demos sind auch nur Schein. In Wahrheit stellen Demonstrationen nur die eigene Ohnmacht und Ideenlosigkeit zur Schau.
      Was wir brauchen sind unsere eigenen wirtschaftlichen Organisationen.
      Wir müssen es als Beherrschte quasi schaffen, satt zu werden, ohne Staat und Reiche – jeder, der satt wird, weil er in einer solidarischen Gesellschaft lebt, der wird diese Gesellschaft auf Augenhöhe nich tmehr hergeben gegen einen verlogenen Parlamentarismus. Wenn wir das schaffen, können wir unsere Zivilisation auf eine neue kulturelle Stufe heben. Schaffen wir es nicht, ein einem solidarischen Miteinander die Regierungen und das Privateigentum zu überwinden, dann droht uns der Rückfall in die weltweite Barbarei, denn die Verhältnisse werden bis zum Supergau schlimmer und beginnen danach gleich wieder die Arbeit am kommenden Supergau – das hat die Geschichte gezeigt. Sobald der Staat und der Kapitalismus am Start sind, gibt es weder Frieden noch Freiheit. Es gibt keine friedlichen „Demokratien“, in denen „Demokratie“ nichts weiter heißt, als dass in der Politik ab und an Wahlen sind und in der Wirtschaft eine Diktatur der Eigentümer herrscht. Aus diesem System müssen wir raus und schaffen das nur durch Föderalismus und ein solidarisches Miteinander.

  2. Ist es im Zeitalter der MASSEN – HYSTERIE noch möglich, einen Sachverhalt oder gar ein Problem auch SACHLICH zu diskutieren ?
    Zuerst – Warum behaupten Sie, es gäbe einen KLIMAWANDEL ?
    Nur weil es 95% der Experten das tun ?
    Ich geb zu, ich auch, – bis ich hörte, das folgende Angaben nicht zutreffen:
    Der Co2 Anteil in der Luft beträgt 0,038%
    CO2 hat ein Molgewicht von 44,1 gramm / 22,4 Liter Luft
    Luft hat ein Molgewicht von 29,4 gramm / 22,4 Liter LuftE
    Das Spurengas CO2 kann also niemals wie von unseren Experten behauptet, in 6 km Höhe eine Wärme-Reflexionsschicht bilden. (Treibhaus)
    Zudem stellte das physikalische Institut in Braunschweig anhand von Eiskernbohrungen fest, dass Klimawandel stets stattfand, und es zuerst wärmer wurde und in der Folge CO2 aus den Ozeanen ausgaste.

    Aber klar. die EXPERTEN – HYSTERIE lässt sich nun bestens mit einer Migrationswelle toppen.

    Im Übrigen vertraue ich auf wirkliche Experten bei der Migrationsdebatte, hier der bei den Nachdenkseiten genannte Link eines Vortrages von…
    Matin Baraki: Afghanistan – der endlose Krieg? Geopolitik, Migration – Stopp Air Base Ramstein 2018
    27. Juni 2018 – Stopp Air Base Ramstein 2018
    Afghanistan – der endlose Krieg?

    Mit Martin Baraki, deutsch-afghanischer Politologe und Dolmetscher, Lehrbeauftragter für internationale Politik an den Universitäten Marburg, Gießen, Kassel und Münster
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=JXkEGCZLA7w

    • Da gehts ja schon los – „wirkliche Experten“, wer ist das?
      Da hat jeder, der sich mit einem Thema befasst, seinen „Helden“.
      Und das plappert man dann im schlimmsten Fall nur nach.
      Jeder hat sein Weltbild, was auch Änderungen unterworfen ist.
      Die inneren Überzeugungen sind stark abhängig von der eigenen wirtschaftlichen Lage, dem Bekanntenkreis,
      von der Art der Bildung, Religion, politischen Überzeugung u. u. u.
      Das eine feste Überzeugung, durch Argumentation geändert werden kann, glaub ich immer weniger.
      Es sind doch wohl eher eigene Erlebnisse, Erfahrungen, Erziehung und die eigene Lebenswelt, die die Überzeugungen bilden.

    • Es gibt politische Ansichten, und es gibt Fakten.
      Mann kann die politische Ansicht haben die halbe Welt müssen wir in Europa empfangen, nähren, ein Dach geben, bekleiden, medizinische Hilfe geben.
      Ich habe diese Ansicht nicht, kein Problem wird damit gelöst, wir vernichten nur die einzige Kultur die die Welt reicher machte.
      Fakten sind einfach Fakten, etwa vor 600 millionen Jahren war etwa 7000 ppm CO2 in die Atmosphäre, jetzt 400.
      Damals war die Temperatur 52°.
      Abgesehen von kleine Schwankungen ist die Temperatur die letzte tausend Jahre oder so nicht gestiegen.
      Dabei gab es auch kalte Zeiten, die Französische Revolution die gerade heute gefeiert wird, die Folge von was genannt wird kleine Eiszeit, vier oder mehr kalte und nasse Jahre, Hunger.
      Das Meereswasser steigt auch nicht, etwa 1975 war ich in die Malediven, vielleicht 30 cm über das Meer.
      Jetzt auch noch.
      Es gibt auch nicht mehr Sturme, wie Statistiken zeigen.
      CO2, eine Massenhysterie

    • “ Zuerst – Warum behaupten Sie, es gäbe einen KLIMAWANDEL ?
      Nur weil es 95% der Experten das tun ? “

      Auch das ist nicht wahr.
      Leider liesst Niemand die Gutachten der Experten, das 1989 Gutachten, vorbereitung für das 1992 Klima Zirkus, war mehr als 1500 Seiten.
      Die Führer machten damals eine Zusammenfassung von 176 Seiten, die kein Experte unterzeichnete.
      Auch diese Zusammenfassung las Niemand, vermute ich.
      Aber dann gab es eine sechs Seiten weitere Zusammenfassung, für ‚policy makers‘, die wurde gelesen.
      Kein Expert sagte natürlich das die sechs Seiten Quatsch waren, wer will seine Stellung verlieren ?

    • Ich habe berichtet, was in der US-Armee diskutiert wird. Ich habe zum Thema Klima an anderer Stelle hier bereits argumentiert, deshalb das hier nur kurz: Gut, die Wissenschaftler/innen sind sich uneins in der Frage. Daraus aber ergibt sich die Verantwortung der Generation Gegenwart, alles zu tun, das Experiment mit der Erdatmosphäre einzustellen, denn es kann ja sein, dass es den anthropogenen, also vom Menschen verursachten Effekt auf das Weltklima gibt. Sollte es in eine mittleren oder ferneren Zukunft einhellig feststehen, dass es den anthropogenen Treibhaus-Effekt gibt, und dass er nun irreversibel und unkontrollierbar geworden ist, dann kann es zu spät sein. Die Ungewissheit in dieser Frage muss uns also zur Achtsamkeit veranlassen, sie darf uns aus Verantwortung für das Leben nicht zum Weiter-so veranlassen.

    • „wir vernichten nur die einzige Kultur die die Welt reicher machte.“
      Dieser Ansicht bin ich nicht.
      Sie meinen sicherlich Deutschland. „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!?“
      Gehts noch ne Spur pathetischer?

      Was für Fakten haben Sie den?
      Sind Sie sicher, das Sie Fakten und Ansichten Klar trennen können?
      Also ich kann das nicht,, dazu bräuchte ich ALLE Informationen und die hat Keiner!

      „Geben Sie mir ein Thema + sagen Sie mir ihre Interessen – und ich bastele ich Ihnen eine Statistik die ihnen gefällt!“
      Der , der die Statistik bezahlt, bekommt das was er beweisen will.
      Das gilt übrigens nicht nur für den „von Menschen gemachten Klimawandel“.

    • Eben lese ich auh NTV über den aktuell verabschiedeten UN-Migrationspakt.
      Die UN erklärt.: „250 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Suche nach einem neuen Ort zum Leben – das entspricht etwa drei Prozent der Weltbevölkerung.“
      Zuvor ist zu lesen: „Das Vertragswerk umfasst 23 Zielvorgaben, um das globale Migrationsaufkommen in gelenkte Bahnen zu führen.“
      Bisher gab es das Problem, dass manche Länder illegale Migraten ausweisen wollten.

      Näher wird man nicht informiert. Was ein Journalismus!

      Worauf hat man sich geeinigt? Sollen 250 Millionen umgesiedelt werden? Soll jeder überall das Recht zur Niederlassung bekommen? Gibt es Quoten, Regeln, Pläne? Was sind die Kriterien?
      Nach Kontinent, Ländern, Kulturkreisen? Nach Ursachen, Hunger, Krieg, Verfolgung?

      Jetzt machen die USA hierbei nicht mit.

      Bisher ging man immer von 60 Millionen Migranten aus, das war ja schon astronomisch. Bei 250 steige ich mental endgültig aus. Das global engennering ist ins Endstadium der Hybris eingetreten. Der Allmacht-Wahn greift um sich, die spielen Gott. 250 Millionen einfach mal umsiedeln, nach Plan, oh Mann, das toppt ja Stalins Umsiedlung um Längen.
      Man möchte sagen, einfach alle auf den Mond schießen. Also die Planer, nicht die Migranten.

    • Schwarz
      die Fakten über Geschichte des Klima der Erde sind unbestritten.
      Die können sie in viele Bücher finden.
      Klar ist auch das wir noch immer sehr wenig verstehen von Klima.
      Bleibt die Frage wie diese Hysterie entstehen konnte.
      Dass ist mich nun auch klar.
      Habe keine Lust die Bücher wieder zu spezifizieren.

    • Diese Hysterie ist eine ebenso medial erzeigte wie die meiste anderen auch.
      Man betrachte nur die „Entwicklung“ von Umwelt- zu Klimaschutz. Demnächst dann Galaxie schutz oder Universumschutz. Ganz langsam wird man an den Wahnsinn herangeführt.
      Heute glauben es alle Kinder, weil die Schule dies als Dogma verkauft. Wir sind im Zeitalter eines neuen Irrationalismus.
      Dabei geht es nicht darum, dass sich das Klima nicht ändert. Nur die Ursachen sind bisher reine Bleigießerei.

    • Schön, wenn jemand weiß, dass Klima-bezogene Sorgen Hysterie sind. Ich weiß es nicht. Ich halte es für ebenso möglich, wie es m.E. möglich ist, dass es keine Hysterie ist. Ich behaupte nur, was ich behaupten kann. Und hier ist es, dass es Diskussionen auch in der US-Armee gibt. Beschwichtigen (Warnung vor Hysterie) können genauso irrig sein, wie irgend eine (andere) diesbzügliche Gewissheit. Da wir eine solche Gewissheit nicht haben, ist Achssamkeit das Gebot der Vernunft. Vorsicht, kein weiter so, wie bisher….

    • Bernhard, es gibt eine Gewissheit: Es liegt nicht am CO2. Das ist eine Scheinkorrelation. Die Datenlage ist eindeutig. Es ist nur so: die „Wissenschaftler“, die in die selbe Tüte tröten, bekommen Geld, die, die die Wahrheit sagen, werden gefeuert.
      Du schreibst: „Vorsicht, kein weiter so, wie bisher….“
      Da bin ich absolut bei Dir. Wir sind auf dem Holzweg.

    • Waldbaer, es geht so weiter.
      China öffnet eine Kohlen Zentrale pro WOCHE.
      India tut fast dasselbe.
      Die arme Länder folgen, ohne Elektrizität, Armut, und die ‚Todes Barbecues‘, worauf jetzt Essen gekocht wird.
      Dabei noch Transport, Diesel Lastwagen.
      Bis 2050 wird es immer mehr CO2 in die Luft geben.
      Aber, in das industriëlle Zeitalter stieg die CO2 Konzentration von 200 ppm zu 400.
      Die Temperatur stieg nicht, die steigt nur in IPCC Graphiken.
      Sieht mann dieselbe Graphik über hunderte von Jahre, dann ändert sich fast nichts.

    • An alle Leugner des Klimawandels: Ich bin nun schon eine ganze Weile auf dieser Welt und sehe auch ohne Wissenschaft dass 1. Starkregen mit Überschwemmungen zugenommen haben (in den Medien wird überregional kaum noch davon berichtet, da es schon zur Gewohnheit geworden ist, ein „Jahrhunderthochwasser“ jagt das nächste) 2. die Gletscher der Gebirge sind in den letzten 50 Jahren abgeschmolzen und nur noch ein Bruchteil dessen, was sie mal waren. 3. Richtig kalte Winter gibt es kaum noch, dafür bald jedes Jahr Temperaturrekorde. 4. Dass CO² klimawirksam ist, kann man überall nachlesen/sehen (Strahlungsabsorbtion im Infrarotbereich), dass es auch in der Stratosphäre vorkommt (durch Verwirbelung, Diffusion) und die Konzentration dort steigt, ist auch belegt (Höhenmessungen, z. B. auf dem Vulkangipfel auf Hawaii in ca. 4 000 m Höhe), die FCKWs sind auch dort oben anzutreffen, obwohl deren Molekulargewicht deutlich höher ist als das von CO² (Ozonloch).
      5. Der Meeresspiegel steigt immer schneller, im letzen jahrhundert um die 1 mm pro Jahr inzwischen etwa 3 mm (Durchschnittswerte, durch Veränderungen der Meeresströmungen und Salzgehalt ist die Änderung nicht gleichmäßig überall).
      Was die Temperaturverläufe der letzten Jahre angeht (und die Zukunftsprognosen), so sind die Studien, die z. B. die Münchner Rückversicherung veranlasst hat, sehr aufschlussreich.
      Ich habe von keinem der Wissenschaftler, die den Klimawandel leugnen bisher richtig gute Argumente gehört, gesehen oder gelesen und viele offensichtliche Lügen in ihren Veröffentlichungen gefunden, daher bin ich mir ziemlich sicher, dass der Klimawandel Fakt ist.
      Die Erde kann mit ein paar Grad mehr vielleicht gut leben, aber was wir Menschen machen können, wenn der Meeresspiegel auch nur ein paar Meter steigt, die Äquatorzone für uns unbewohnbar, weil zu heiß wird steht auf einem anderen Blatt.

    • Es ist zum Haareraufen!
      Die Anzahl der Berichte über Starkregen mit Überschwemmungen hat zugenommen. Diese Wetterphänomene gab es immer schon – hat nur keiner mitbekommen.
      Natürlich gibt es Klimawandel. CO2 ist nicht die Ursache. Es ist nicht mal die Folge, es korreliert manchmal ein bisschen.
      Ich sehe mich da anscheinend mit einer neuen Art von Religion konfrontiert. Nichtsdestotrotz sollte man mehr für den Umweltschutz tun, aus welchen Gründen auch immer. Nur sollte man dabei auch wissen, nicht glauben, wissen, wie die Zusammenhänge sind..
      Pieter: Im Ernst jetzt 7000 ppm? Ouha, das gäbe Kopfschmerzen..

    • Wenn mich jemand, der mich nicht kennt, Bernhard nennt und duzt, kann das Ausdruck von Nähe sein. Nun, ich habe den Eindruck, wir kennen uns nicht. Es kann auch aus einer Haltung des Gefühls einer Überlegenheit her rühren. Vielleicht stimmt das eine und das andere nicht. Ich nehme es jedenfalls wahr. Ich weiß, dass die Position, dass Treibhausgase nichts mit der Klimaentwicklung zu tun haben, in der Wissenschaft nicht so behandelt wird, wie es sein müsste, wenn man sicher sein will, dass CO2 kein Treibhausgas ist.
      Die Aussage, dass Wissenschaftler, die den Zusammenhang als gegeben darstellen, unterstützt werden und dass die, die das anders sehen, gefeuert werden, ist beweisbar unhaltbar. Die Geschehnisse in der US-Umweltbehörde sprechen eine andere Sprache.

    • Herr Trautvetter, es tut mir leid, wenn meine flapsige Ausdrucksweise bei Ihnen als Respektlosigkeit angekommen ist. Im Schreiberspace sind Missverständnisse leider die Stolpersteine zwischenmenschlicher Kommunikation.
      Deshalb jetzt nochmal ausdrücklich: Ich habe Respekt vor Ihnen, egal was für einen Scheiß ich sonst noch so laber..
      Btw – Du kannst mich waldbaer nennen [g,d&r] ;o)
      Ich bin einfach nur rotzfrech, das ist alles. Und ich bin es gerne.

    • Herr Trautvetter sagte „(…) ist beweisbar unhaltbar.“ Ja? Wo sind die Beweise? Es gibt einen Unterschied zwischen Behauptungen (damit kann man viel Geld verdienen) und Beweisen (damit kann man kein Geld verdienen).
      Beweis durch Behauptung ist ein beliebtes Modell. Macht nur Sinn, wenn Geld im Spiel ist. Beispiel Skripal

    • Liebe/r Waldbaer – das mit dem Du Sie ist akzeptiert. Man kann sich Du fern und im Sie nah sein. Das gehört zu den -auch vorkommenden- Äußerungen von Wolf Biermann, der seit langem die Seite rigoros gewechselt hat, die ich wohl im positiven Sinne nie vergessen werde. Das nur nebenbei. Zu den vermissten Belegen: Ich dachte, die Entwicklungen in der US-Umweltbehörde ist, da sie aktuell wiederholt zu lesen war, bekannt. Hier ein Beleg: „Scott Pruitt, Chef der US-Umweltbehörde EPA, gibt nach einer ganzen Serie von Skandalen sein Amt auf. US-Präsident Donald Trump schrieb am Donnerstag auf Twitter, er nehme Pruitts Rücktritt an. Lange hatte der Präsident eisern zu dem früheren Energielobbyisten gehalten, lag der doch umweltpolitisch voll auf seinem Kurs: Er verschaffte fossilen Brennstoffen freie Bahn, negierte den Klimawandel und stutzte die früher mächtige Umweltbehörde massiv.
      Am Ende aber hatte Pruitt (50) wohl schlicht zu viele Vergehen und Vorwürfe angesammelt.“ Neues Deutschland 6.7.2018
      „So bleibt das UN-Klimasekretariat UNFCCC doch nicht, wie befürchtet, auf dem von Trump gerissenen Haushaltsloch sitzen, da der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg 4,5 Millionen Dollar aus eigener Tasche gezahlt hat. Und das 15-köpfige Klimafolgen-Beratergremium, für das der US-Präsident keine Verwendung mehr hatte, arbeitet nun für den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo.“ Süddeutsch Zeitung 01.06.2018

    • Boah ey, jetzt werden mir hier schon weibliche Attribute unterstellt. Ich muss mein Kommunikationsprotokoll wohl wirklich mal überarbeiten. ;o)
      Wenn die eine Mafia sich mit der anderen kloppt, erzeugt das keine neuen Daten oder gar Wahrheiten. #NotAnArgument.
      Aber lassen wir es gut sein: Umweltschutz rulez. Es wird einfach zuviel Dreck gemacht beim Ressoucenverbrauch. Das geht auch besser, wenn man es wollte. Können wir uns darauf einigen?

  3. Immer wenn ich Photo’s sehe von die Flüchlinge bin ich erstaunt wie gut sie aussehen, gut gekleidet sind, und Alle ein Smartphone haben.
    Ich habe eine ganz Andere Vorstellung von Flüchtlinge, wie beschrieben in
    Cajus Bekker, ‚Flucht übers Meer, Ostsee Deutsches Schicksal 1945′, 1964, 1999, Augsburg
    Das es in Afrikanische Landen zu viele Menschen gibt, das tun sie selbst.
    In meine Stadt eine junge Afrikanische Frau, bereits drei Kinder.
    Fur Altersfürsorge bei uns nicht nötig, das bezahlen wir.
    Essen, Rhodesien war ein Reiches Land, exportierte viel, Zimbabwe hat Hunger.
    Uganda, unter Amin, schrecklich.
    Einer meinen Verwandten die lange in Süd Afrika wohnte sagte ’sie bebauen nicht mehr als sie selbst brauchen‘.
    Gibt es dann ein schlechtes Jahr, dann hat das Land nichts.
    Süd Afrika, noch ein Paar Jahre, dann auch von dort ‚Flüchtlinge‘.
    Was müssen wir mit all dem ?
    Der Kolonial Hersschaft wieder einführen ?
    Oder wie wir es jetzt tun, unsere Kultur und Gesellschaft vernichten ?

    • Zitat „Das es in Afrikanische Landen zu viele Menschen gibt, das tun sie selbst.“
      Das ist ein wenig einseitig gesehen, Afrika ist viel dünner besiedelt als die einsamsten Regionen in Europa. Die Leute von dort kommen, weil unsere Großkonzerne ihnen dort die (Über-)Lebensgrundlagen (systematisch?) zerstören. Ich sage bewusst UNSERE, denn die meisten von uns arbeiten direkt oder indirekt für sie.
      Eine Kultur, die diese Menschen in Lagern einpfercht/einsperren lässt, ihre Not ausnutzt um sie in Sklaverei auszubeuten (wie z. B. in Süditalien, Spanien) oder sie im Mittelmeer/Atlantik kläglich ersaufen lässt, nachdem sie sie durch ihre Marktmechanismen aus ihrer Heimat vertrieben hat, hat es nicht verdient zu überleben, die führt sich selber ad absurdum und wird so oder so untergehen.

  4. – Replacement Migration / Resettlement / Relocation –

    UNO: „The report considers replacement migration for eight low-fertility countries (France, Germany, Italy, Japan, Republic of Korea, Russian Federation, United Kingdom and United States) and two regions (Europe and the European Union).”
    Quelle → http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

    EU: „Zur Unterstützung der Neuansiedlungsbemühungen der Mitgliedstaaten im Rahmen der gezielten EU-Programme stellt die Kommission für jede neu angesiedelte Person 10.000 EUR aus dem EU-Haushalt zur Verfügung. Die Mittel werden aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) zugewiesen.”
    Quelle → http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-2434_de.htm

    CDU Wahlprogramm 2017: „Das macht es möglich, dass wir unseren humanitären Verpflichtungen durch Resettlement und Relocation nachkommen.”
    Quelle → https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/170703regierungsprogramm2017.pdf

    Linkspartei Wahlprogramm 2017: ”DIE LINKE steht für offene Grenzen für alle Menschen (…) Auch Menschen, die nicht wegen politischer Verfolgung oder vor Krieg geflüchtet sind, sondern aus anderen Motiven einwandern, wollen wir die Möglichkeit geben, in der Bundesrepublik Deutschland zu leben. Das geltende restriktive Aufenthaltsgesetz wollen wir abschaffen.”
    Quelle → https://www.die-linke.de/fileadmin/download/wahlen2017/wahlprogramm2017/die_linke_wahlprogramm_2017.pdf

    • Für die Altlinken zieht nun nocheinmal die Möglichkeit einer diesmal aber endgültigen Krise herauf, das Bürgertum samt seiner Gesellschaftsform muss doch untergehen. Das darf unter keinen Umständen verhindert werden, auch wenn man sich mit der NWO die gleiche Taktik teilt, man gibt soweit vor, eine andere Startegie zu haben und das rechtfertigt die Allianz eben.
      Man wird sehen, welche Strategie aufgeht und ob die Linken auf die richtige Taktik gesetzt haben. Auf zur Weltrevolution, aber mit den Konzepten der NWO.
      Überraschende Vorgehensweise, vielleicht denkt man, den Gegner total überrumpeln zu können.

    • “ für jede neu angesiedelte Person 10.000 EUR aus dem EU-Haushalt zur Verfügung. “
      Seit wann hat Brussel Geldbäume ?
      Wir bezahlen das.
      Und was ist mit low fertility ?
      Wir fürchten doch das es durch Robotisierung keine Arbeit mehr gibt ?
      Und mein Land, die Niederlände, jetzt etwa sechzehn Millionen Menschen, nach meiner Meinung schon sechs Millionen zu viel.

    • Soll das die neue Menschlichkei sein? Wir lassen die Leute hier am ausgestreckten Arm verhungern?
      Was soll das werden? Besuchen Sie Europa, solange es noch steht?
      Oder doch nur schöner sterben?

    • Schade, dass Menschen, die sich marxistisch zu verstehen scheinen, die Realität nicht als einen Prozess analysieren, der sich aus Gegensätzen speist, sondern bei den Informationen festkleben, die ihrer Sichtweise eines Prozesses entsprechen. Die UNO spricht aktuell von über 200 Mio. Migranten weltweit, die auch eine Chance sein können. Flüchtlinge als Migranten zu bezeichnen, diese Manipulation sollten wir den Feinden des Lebens überlassen. Mit dieser Uminterpretation ihres Schicksals rechtfertigen jene, die über die zigtausend ertrunkenen und in der Sahara vor Nato-Draht zu Tode gekommenen ihren Kampf gegen Migranten. Die Kräfte, die das verantworten, sind teils jene Kräfte, denen nachgesagt wird, sie betreiben Replacement Migration, was sie auch teilweise tun, wodurch dann z.B: Sklaven aus den Kriegsgebieten für Hungerlöhne in Italien und Spanien in Riesen-Agrarindustriekomplexen ernten. So kompliziert ist die Realität. Beides koexistiert auf Seiten imperialer Kräfte, wie meine Bericht im Text hier oben deutich macht.

    • @ Trautvetter – Sie begreifen also die Replacement Migration des Imperialismus als Chance? Wir Marxisten/Kommunisten nicht, wir sehen in dieser Eskalation der Ausbeutung Klassenkampf in Reinkultur – den Sie hier verteidigen.

      Auch ist ihre Haltung, 200 Millionen Menschen ihrer Heimat berauben zu wollen, zutiefst inhuman. Sie unterstützen den Imperialismus dabei, Menschen zur Verfügungsmasse des Kapitals zu degradieren.
      Es ist geradezu obszön, wie Kapital und organisiertes Verbrechen jetzt versuchen, den Menschenhandel nach Europa aufrecht zu erhalten.

      Klassensolidarität heisst Befreiungskampf der Völker, nicht den feuchten Traum vom Völkermord.

      Grenzenlose Migration und die Erhöhung der Profitrate – Ein Kommentar von Rainer Rupp via KenFM
      https://kenfm.de/tagesdosis-29-6-2018-grenzenlose-migration-und-die-erhoehung-der-profitrate/

    • Hallo Stefan Steins, bitte nur das als Zielscheibe für Angriffe nehmen, was valide ist. Von einer solchen Chance habe ich nie gesprochen. Ich unterstütze die Tatsache nicht, dass über 200 Mio. Menschen sich veranlasst sehen, ihre gewohnte Umgebung aufzugeben. Das kann nie ein Anlass zur Freude sein, es ist immer durch unangenehme Erfahrungen bedingt. Unterstellungen gegen mich, ich degradiere Menschen werden nicht durch ihre Wiederholung wahr. Ich habe berichtet, welche Diskussionen ( und nicht nur in Worten, sondern auch in Taten – siehe Nato-Draht in der Sahara gegen Flüchtlinge ) es in imperialistischen Militärkreisen gibt. Das soll mich inhuman machen? Dieser Vorwurf spricht für sich. Danke für den Hinweis auf Rainers Text, den kenne sicher nicht nur ich hier. Was das Degradieren angeht: An die 40000 Menschen sind in der Zeit der Flüchtlingstragödie bisher im Mittelmeer ertrunken – das ist die Herausforderung an uns, die der Imperialismus sehenden Auges herbeigeführt hat und verschlimmert. Zum Menschnehandel: Die EU +Frontex, Seehofer, AfD … kämpfen offiziell gegen Schleuser und meinen damit von ihnen ‚Migranten‘ genannte Flüchtlinge.

    • @ Stephan Steins:Zitat „…Linkspartei Wahlprogramm 2017: ”DIE LINKE steht für offene Grenzen für alle Menschen (…) Auch Menschen, die nicht wegen politischer Verfolgung oder vor Krieg geflüchtet sind, sondern aus anderen Motiven einwandern…“
      Du hast aber mitbekommen, dass diese Position bei den Linken umstritten ist? Und dass es dort eine Abteilung gibt, die den Transatlantikern nahe steht, von denen so was kommt?

    • @ Trautvetter – Nein, EU, Frontex und Seehofer kämpfen nicht gegen Schleuser – ganz im Gegenteil sind es genau diese Institutionen, die den Menschenhandel aka Replacement Migration organisieren und zu diesem Zweck auch kriminelle Organisationen wie PRO ASYL und andere NGOs finanzieren.

    • Hallo Herr Steins. Es ist schon interessant, wie weit alternative Fakten wirken. Es gibt sicher auch keine festgesetzten Rettungsboote im Mittelmeer. Frontex unterstützt Schleuser durch die Illegalisierung der Flucht. Das als Replacement Migration kennzeichnen, ist interessant. Ich weiß, die 68 Mio. offiziellen Kriegs- und Gewaltflüchtlinge nach UNHCR-Angaben sind eine verschwindend geringe Zahl angesichts der ca. 240 von der UNO benannten Migranten weltweit. Ich glaube, das ist wieder einmal ein Punkt, an dem das Antworten aufhören sollte. Wenn die Kommunikation nach dem Motto abläuft, „Ich bin ein Mann, weil ich eine Frau bin“, dann fällt mir zumal angesichts des zehntausdendfachen Todes jenseits der Südgrenzen der EU nichts ein.

    • Sie kennen die Fakten, diese wurden Ihnen u.a. hier zigfach zur Kenntnis gegebenen. Sie Leugnen die Fakten aus ideologischen Gründen, weil Sie den feuchten Traum des Völkermords träumen.

      Replacement Migration sind das Programm und dessen Bezeichnung des Imperialismus selbst. Da sich Völkermord jedoch schlecht vermarkten lässt, stülpt man das Wort „Flüchtlinge“ darüber.
      Aber das wissen Sie natürlich alles.

    • Sie können erkennen, dass ich bei meiner Analyse gegensätzlich wirkende Zusammenhänge wahrnehme und einbeziehe. Nicht nur das zu sehen, was in die ei(ge)ne Richtung passt, das ist kein Leugnen. Das sehe ich da gegeben, wo die Tragögoe des zehtausendfach herbeigeführten Flüchtlingstodes durch die dem entgegenstehende Politik von Ihnen so klein geredet wird, dass sie vernachlässigt wird. Das erinnert mich an den Satz meines früheren Kunstlehrers „Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.‘ .

    • Ich rede das keineswegs klein, sondern im Gegensatz zu Ihnen benenne ich die Hintergründe und die Täter. Sie hingegen popularisieren die Desinformation der Täter und deren NGOs. Das ist der Unterschied.

      Warum weigern sich die NGOs, Seenotrettung direkt an der Küste zu gewährleisten?
      Warum lassen die NGOs Menschen sterben, wenn sie diese nicht nach Europa schleusen können?

    • Aus der Kommentar-Debatte zu den Gedanken der Herrschenden Zitat von Stefan Steins:
      „Mal ganz davon abgesehen, dass von den 20 Millionen Ausländern in Deutschland nur wenige ursprünglich aus Kriegsgebieten stammen.“
      Dass die NGOs Flüchtlinge ertrinken lassen ist genauso eine Umkehrung der Tatsachen, wie so manches, sind also die Täter. Wir diskutieren hier so, als hätte es die Fakten aus meinem Artikel hier oben nie gegeben.
      Nicht die imperialen Politiker, sondern ihre Gegner popularisieren Desinformation? Wenn ich zu so etwas wiederholt argumentieren würde, wäre das eine Entwertung dessen, was ich schon gesagt habe. Auf Monologe mit Andersdenkenden lohnt sich kein Diskussionsversuch.
      Schade. Dialektik sollte unter jenen, die gegen die Entrechtung von Menschen kämpfen, selbstverständlich sein.

    • Es ist ein Fakt, dass die von der imperialen Institution EU und staatlichen Institutionen finanzierten NGOs sich weigern, Seenotrettung an der Küste zu betreiben. Stattdessen fahren Frontex und NGOs mit Emigranten von der Küste weg nach Europa.

    • Ein Seenot-Rettungs-Kapitän wurde für seine Lebensrettung kriminalisiert, weil er Flüchtlinge nicht wieder in die foltergefährliche Hölle Libyens zurückgeführt hatte, was Italiens neue Administration von ihm verlangt hatte (n.tv, 28.6.18). Zur Frage der Rettungsschiffe und Frontex als „Hilfe“ für Opfer: Die Tagesschau und Deutschlandfunk berichteten letzten Samstag: „Es ist eine Katastrophe, das die europäischen Länder es noch immer nicht schaffen, eine gemeinsame Seenotrettung zu gewährleisten, meint der SPD-Europaabgeordnete Lietz. Gerade deshalb hofft er, ‚dass die Möglichkeit weiter besteht, Seenotrettung auch über Nichtregierungsorganisationen zu ermöglichen‘. Doch es ist fraglich, wie lange private Seenotrettung funktionieren kann, wenn die Länder, die am nächsten liegen, nicht mehr bereit sind, ihre Häfen für ankommende Flüchtlinge zu öffnen.“
      Das passt zur Faktenlage bei Militärs und ultranationalistischen Regierungen. Fakt ist Fakt. Die Verdammten dieser Erde und die Opfer der Ausbeutung im reichen Kapitalismus brauchen kein Teile und Herrsche, sondern eine an den Menschenrechten ausgerichtete Politik gegen die Klasse derer, die für ihren Profit auch über Leichen gehen.

    • Die Menschenhändler NGOs weigern sich nicht nur Seenotrettung an der Küste Libyens zu gewährleisten, sondern u.a. auch an der in Sichtweite gelegenen Küste des Urlaubslands Tunesiens.

      Es ist geradezu absurd, dass sie die eigene Propaganda des Imperialismus und der NATO-Medien zur Rechtfertigung der Verbrechen des Imperialismus heranziehen.

    • Junge Welt von Morgen:
      „Algerien hat nach einem Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM) erneut
      mehrere hundert Flüchtlinge in der Wüste ausgesetzt. Zwei Menschen hätten nicht überlebt, schrieb der Leiter der IOM-Mission im Niger, Giuseppe Loprete, am Montag im Internet. Knapp 400 Menschen seien ohne Nahrung und Wasser ‚mitten im Nirgendwo‘ ausgesetzt
      worden. Der Großteil der Flüchtlinge stamme aus Guinea, weitere kämen von der Elfenbeinküste, dem Senegal und Kamerun. Die Vereinten Nationen hatten Algerien zuletzt mehrfach vorgeworfen, Flüchtlinge festzunehmen und an der Grenze zum Niger in der Wüste auszusetzen. Algeriens Innenminister Noureddine Bedoui wies die Vorwürfe bereits am Sonntag zurück. Algier sei einer Kampagne ausgesetzt, zitierte ihn die staatliche Nachrichtenagentur.“

    • Mein Gott Trautvetter, die junge Welt zitiert lediglich eine dpa-Meldung, die wiederum auf einer IOM-Meldung basiert.
      Medienkompetenz?

      Im Übrigen ist die Tunesische Küste näher.

    • Schaun wir einfach mal, wo wer Rescur-Schiffe festhält. Medienkompetenz wächst, wenn man sich umfassend rückhaltlos ungefiltert kritisch informiert. Persönliche Arroganz Werte ich als Zeichen ideologischer Unsicherheit.

    • Tippfehler- ich wollte Rescue-Schiffe tippen. Sorry. Es bestürzt mich, wenn sich alternativ zum kapitalen System verstehende Kräfte so gegen die Realtät des Kampfes gegen Flüchtlinge verschließen.

  5. Die „Flüchtlinge“ die eben keine Flüchtlinge sind sondern Teil eines politischen Konzeptes
    und als Migrationswaffe Teil einer militärischen Strategie .
    Lässt sich z.B. beim US Militärstrategen und Politberater Thomas Barnett gut nachlesen
    wie in anderen Konzepten auch .

    • Auch die Menschen, die als Migratioswaffe missbraucht werden, sind großenteils Flüchtlinge. Sie fliehen vor Kriegen, Umweltzerstörung, Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen, Verfolgung durch die Herrscher von NATOs Gnaden.

    • @vizero
      Da gibt es viel zu tun, Rückzug der NATO Armeen und ein Ende des Kolonialismus .
      Wenn der Aufbau der Gesellschaft tatsächlich gewollt wäre,
      würde nicht die Politik in Deutschland versuchen die Besten anderer Länder abzuwerben,
      sondern mit Unterstützung die Qualifizierten in ihre Heimatländer bringen, um an einer positiven Entwicklung mitzuwirken.

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