Der Machtwechsel in den USA

Und die ehemalige Machtelite weint und inszeniert Demonstrationen gegen Trump

Von Wolfgang Bittner.

Zum Abschied von Barack Obama gab es in den USA, the land oft the free and the home of the brave, viele Lobeshymnen, am lautesten von den bisherigen Machteliten. Wenngleich gerade hier kritisiert wurde, er habe in Syrien nicht energisch genug eingegriffen.

In einer sehr emotionalen Abschiedsrede in Chicago lobte Obama sich selber: „Wenn ich euch vor acht Jahren gesagt hätte, dass Amerika eine große Rezession umkehren würde, dass wir unsere Auto-Industrie neu starten und die längste Phase der Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Geschichte entfesseln würden, wenn ich euch gesagt hätte, dass wir mit dem kubanischen Volk ein neues Kapitel öffnen, das iranische Atomwaffenprogramm ohne einen Schusswechsel zur Einstellung bringen, den Planer von 9/11 ausschalten würden. Wenn ich euch gesagt hätte, dass wir die gleichgeschlechtliche Ehe erreichen und weiteren 20 Millionen Bürgern das Recht auf eine Krankenversicherung garantieren würden, wenn ich euch all das gesagt hätte, hättet ihr vielleicht gesagt, dass unsere Ziele ein wenig zu hoch gesetzt sind. Aber das ist es, was wir gemacht haben. Das ist es, was ihr gemacht habt.“

Tränen bei Obama und bei den 20.000 Zuhörern. Der scheidende Präsident warnte aber auch davor, die amerikanische Demokratie, „unsere Demokratie“, als selbstverständlich zu betrachten. Und er schränkte ein: „Unsere Wirtschaft läuft nicht so rund oder wächst nicht so schnell, wenn nur Wenige im Wohlstand leben auf Kosten einer wachsenden Mittelschicht und jener, die die Mittelschicht erreichen wollen. Das ist das wirtschaftliche Argument. Aber eine starke Ungleichheit greift unser demokratisches Ideal ebenfalls an.“

Diese Einsicht kratzte nur ein wenig an der Oberfläche, denn das Land ist tief gespalten und zerrüttet. Eine weitere Wahrheit ist, dass die USA unter ihrem Präsidenten Barack Obama, der 2009 den Friedensnobelpreis erhielt und auf den viele ihre Hoffnung auf eine friedlichere Politik der USA setzten, allein im Jahr 2016 insgesamt 26.171 Bomben in sieben Ländern abgeworfen haben, etwa 3.000 mehr als 2015.

Darüber wird nicht gesprochen, ebenso wenig über die Verwüstung ganzer Regionen dieser Welt durch die ständigen Kriege der USA und über die damit einhergehende Umweltzerstörung. Dagegen gibt es verblüffenderweise keine Großdemonstrationen.

Die Machtelite weint, Trump liest ihnen die Leviten

Alle weinen, Obama bei seiner Abschiedsrede, Tausende seiner Zuhörer und der ansonsten skrupellose Vizepräsident Jo Biden bei der Verleihung der Freiheitsmedaille, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, durch Obama.

Anschließend schickte er seinen Vizepräsidenten nochmals in die Ukraine zum Freund und Kriegsherrn Poroschenko. Biden bekräftigte den Willen der US-Regierung, die Sanktionen gegen Russland fortzusetzen, weil Putin das Minsker Abkommen nicht einhalte und die westliche Gemeinschaft sich den „russischen Aggressionen“ widersetzen müsse. Dieser Sichtweise schloss sich übrigens – wie gewohnt – ARD-aktuell uneingeschränkt an, obwohl das Waffenstillstandsabkommen mit der Ostukraine ständig von der Kiewer Regierung gebrochen wird und die Aggressionen nachweislich nicht von Russland ausgehen, sondern von den USA und ihrer NATO.

Am 20. Januar 2017 gab es dann die Antrittsrede von Donald Trump, und sie wird sicherlich noch mehr Anlass zu Tränen, allerdings heimlich vergossenen, gegeben haben. Abgesehen von der mehrmaligen Erneuerung seines Anspruchs „America first!“ wandte sich der neue Präsident der Vereinigten Staaten nämlich an das Volk, indem er sagte: „Wir übertragen die Macht von Washington zurück an euch, das Volk.“

Den anwesenden und auch den aus Protest nicht zur Vereidigung erschienenen Machteliten schrieb er ins Stammbuch: „Zu lange hat eine kleine Gruppe hier, in der Hauptstadt unseres Landes, die Früchte eingefahren, während die Menschen da draußen dafür bezahlt haben. Washington ging es gut, aber die Menschen konnten an diesem Wohlstand nicht teilhaben; den Politikern ging es gut, aber die Arbeitsplätze wanderten ab und die Fabriken wurden geschlossen. Das Establishment hat sich nur selbst geschützt, aber nicht die Bürger unseres Landes. Ihre Siege waren nicht die Siege des Volkes, ihre Siege waren nicht eure Siege. Während sie hier gefeiert haben, in der Hauptstadt eures Landes, gab es für ganz viele Familien da draußen im ganzen Land wenig zu feiern. Das alles ändert sich gerade hier und jetzt.“

Besondere Aufmerksamkeit verdient Trumps Ankündigung, das „amerikanische Schlachten“ zu beenden, und er fährt fort: „Wir werden die Freundschaft und das Wohlwollen aller Nationen auf der Welt suchen, aber wir machen das in dem Wissen, dass es das Recht aller Nationen ist, ihre eigenen Interessen an die erste Stelle zu setzen. Wir möchten unsere Lebensart niemandem vorschreiben, aber wir lassen sie als leuchtendes Beispiel dastehen, wir werden als leuchtendes Beispiel ausstrahlen, dem alle folgen können. Wir werden alte Allianzen wiederherstellen, neue Allianzen bilden (…). Die Bibel lehrt uns, wie schön es ist, wenn die Völker Gottes friedlich zusammenleben.“

Anwesend waren unter anderem die Ex-Präsidenten Carter, Clinton, Bush und Obama. Ihnen, wie vielen anderen der saturierten und miteinander verstrickten Politikern, Wirtschaftsmagnaten und Medienvertretern mögen die Ohren geklungen haben, was bei ihnen jedoch kaum etwas bewirken wird. Dennoch ist nicht zu vergessen, dass vor ihnen ein amerikanischer Milliardär stand, überheblich, in der internationalen Politik weitgehend unberechenbar, gefährlich und zugleich äußerst gefährdet. Bekanntlich sind in den USA Politiker, die nicht in der Spur waren, ermordet worden. Das dürfte in dieser „Vorzeigedemokratie“, die schon seit Jahrzehnten zum Unglück der ganzen Welt militärisch und wirtschaftlich „America first“ praktiziert, im Fall Trump auf viel Beifall stoßen.

„Die hässliche Grimasse der Demokratie“

In den Medien war freilich nicht viel Freude über Trumps Amtsantritt und seine erste Rede als US-Präsident zu registrieren. „Die hässliche Grimasse der Demokratie“, titelte der Stern; „Trump sucht Feindschaft“, hieß es unreflektiert in der Süddeutschen Zeitung; „Bitter, angeberisch und banal“, schrieb der britische Guardian; die Neue Zürcher Zeitung konstatierte „Ein riskantes Experiment“; der Spiegel wertete Trumps Rede als eine „Unanständigkeitserklärung“ und so weiter in diesem Sinne.

Das, was außer angekündigten Schutzzöllen und Protektionismus auch die Europäer interessieren sollte, blieb unverstanden. In der ARD-Tagesschau wurde von weltweiten Demonstrationen gegen den neuen US-Präsidenten berichtet und, dass die unterlegene Kriegshetzerin Hillary Clinton den Demonstranten dafür danke, „dass sie ‚für unsere Werte‘ einstünden.“ Neuerdings richtet sich die Propaganda und offensichtlich auch die Aggressionspolitik der Bundesregierung nicht mehr nur gegen Russland, sondern auch gegen die US-Regierung – ein absurder, unglaublich dummer und nicht zu gewinnender Zweifrontenkonflikt.

Immerhin stand in der Washington Post: „Trump schwört ‚amerikanisches Gemetzel‘ zu beenden.“ Falls dem neuen Präsidenten das global gelingt, dürfte es wohl die wesentlichste Errungenschaft der jüngeren Geschichte sein. Er mag noch so umstritten sein, aber ohne Frieden in der Welt ist NICHTS. Und zum Abbau der hochgefährlichen weltweiten Spannungen gehört zwingend die von Trump angesagte Verständigung mit Russland. Doch von dieser Einsicht sind die nach wie vor in den bisherigen US-und NATO-Netzwerken verfangenen Medien und auch eine hochgradig unfähige, die deutschen Interessen sträflich vernachlässigende Bundesregierung noch Lichtjahre entfernt: Weiterhin zum Schaden Deutschlands und Europas – wie sich bald herausstellen wird.

Wolfgang Bittner, Schriftsteller und Jurist, ist Autor des Buches „Die Eroberung Europas durch die USA“, Westend Verlag 2015. https://www.westendverlag.de/buch/die-eroberung-europas-durch-die-usa/

Siehe auch KenFM im Gespräch mit Wolfgang Bittner: https://kenfm.de/wolfgang-bittner/

Danke an den Autor für das Recht der Zweitverwertung.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

15 Kommentare zu: “Der Machtwechsel in den USA

  1. – „Wenn ich euch vor acht Jahren gesagt hätte, dass Amerika eine große Rezession umkehren würde,…“ ist das so?
    .
    „…dass wir unsere Auto-Industrie neu starten und die längste Phase der Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Geschichte entfesseln würden…“ ist das so?
    .
    -„… wenn ich euch gesagt hätte, dass wir mit dem kubanischen Volk ein neues Kapitel öffnen…“ ist das so?
    Wenn ja, dann Ich weis nicht, ob das nun gut oder schlecht ist.
    .
    „…das iranische Atomwaffenprogramm ohne einen Schusswechsel zur Einstellung bringen…“ ist das so?
    .
    „…den Planer von 9/11 ausschalten würden.“ Wirklich? Ich denke du weist nicht mal wer der Planer ist, du Spinner.
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    „Wenn ich euch gesagt hätte, dass wir die gleichgeschlechtliche Ehe erreichen“ ist das so?
    .
    „…und weiteren 20 Millionen Bürgern das Recht auf eine Krankenversicherung garantieren würden“ Ja haben sie jetzt eine Krankenversicherung oder nicht? Und was heißt 20 Millionen Bürgern? SInd das jetzt alle, die bisher noch keine Krankenversicherung hatten?
    .
    .
    Und damit willst du dich brüsten, Obama?
    .
    Was ist mit der Totalüberwachung durch die NSA?
    Was ist mit der enormen Aufrüstung?
    Was ist mit Guantanamo?
    Was ist mit Syrien?
    .
    Du verlogener, falscher Friedensapostel.

  2. Was soll TRUMP ändern. Vieles was er zu Gunsten von den USA regeln wird, wird auf Kosten von Europa gehen. Ok die Globalisten haben es etwas schwerer aber Trump ändert nicht das Geldsystem, will keine Krankenversorgung. Auch wenn ich sehr froh bin das Clinton es nicht schaffte, was ist das Positive an Trump, es ist noch lange kein Grund zur Freude.

    • an fragt sich doch immer wieder erstaunt, woher so mancher seine Informationen bezieht:
      Trump will keine Krankenversorgung?

      Gerade vorhin stattgefundene Pressekonferenz
      https://www.youtube.com/watch?v=C8ucd6NTwwM

    • Genau so seh ich das auch. Ich war auch erleichtert, als ich frühmorgens erfahren habe, dass uns Killary erspart bleibt. Aber wirkliche Freude über Trump ist natürlich völlig fehl am Platz. Und so langsam hängt mir das ganze Thema zum Hals raus, incl. der doch sowieso nur noch peinlichen Berichterstattung in den MSM. Wieso sollten wir uns damit so lange beschäftigen? Das ist im Prinzip verschwendete Zeit, solange es nicht um konkrete Fakten geht. Der gelbhaarige Mann wird die Welt sicher nicht zu einem besseren Ort machen. Und die überwältigenden Probleme, vor denen wir stehen, ändern sich auch nicht grundlegend – Kriege (bestehende und drohende) Ökokollaps, Zusammenbruch des Wirtschaftssystems, Aufstieg des Faschismus, etc.

    • Obama Care wird erst abgeschafft, sobald das von Trump vorgestellte Krankenkassen-System eingeführt wird, welches private Zusatzversicherungen beinhalten kann und ausgereifte Formen angenommen hat.Er will damit viele mehr Bürgern die Möglichkeit bieten, gesundheitlich versorgt werden zu können.

    • aaaghhhh
      Was soll der Mist?

      Es ist also Trumps Schulöd, dass die Deutschen zu blöde sind sich was weniger dämliches als Merkel zu wählen?

      Und Linus, hast du von der Lügenpresse was anderes erwartet? Die vertreten halt ihre INteressen, die Medien gehören Konzernen, die dazu da sind Profite zu erwirtschaften. Ds ist übrigens legitim! Das eigentliche Problem sind die Bürger die so blöde sind diesen Mist Tag für Tag zu fressen. Und gegen Dummheit ist bekanntlich kein Kraut gewachsen und ja, Deutschland, bzw Merkel-Gabriel-Schäuble werden sicher als letztes Land begreifen, dass die Zeiten sich geändert haben. Die Kosten die entstehen wenn man sich an so fantastische Illusionen, wie NATO / (die jetzige Form der) EU / Euro klammert, die längst begraben sein sollten, werden ganz enorm sein. Dass die Bürger, Wähler,Steuerzahler,. also die Verursacher, diese mit ihrem Geld begleichen müssen, ist allerdings nur gerecht..

    • A>h… ja…

      Und welche? Da hopsen 5 Einheitsparteien in der Gegend rum! Und nicht mal ein Trump weit und breit!

      Nein… wie sagt man so schön? Es muss erst noch sehr viel schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Ich wünsche also viel Vergnügen…

  3. Danke, Herr Bittner, so ist es besser.
    „Hochgefährlich“…Ich habe das Gefühl, wir vergessen, dass eine grosse Anzahl und Mehrheit der US-Bürger Trump gewählt haben. Aus gutem Grund. Er steht da nicht alleine. Er ist ihr Vertreter.

  4. „Machtwechsel“ interessieren mich nur, wenn die „Macht“ und der „Wille zur Macht“ der Einzelnen, zur Souveränität und dem Föderalismus Aller „wechseln“.
    Mit „Macht“ lässt von den ökologischen über die sozialen, kulturellen bis zu den wirtschaftlichen Krisen der heutigen Menschheit keine einzige lösen!
    Jede noch so gut gemeinte Lösung der Menschheitsprobleme unserer Zeit wird durch ihre Integration in die herrschende Macht in ihr Gegenteil verkehrt – das zeigte die Geschichte und das zeigen auch die heutigen Prozesse – die „guten Ideen“ die aufeinmal ein Fluch werden. Zum Beispiel das Handy – was eine prima Sache ist, aber durch den Staat zu einem Kontrollinstrument missbraucht wird.
    Oder das Fahrzeug, welches durch die Gier des Kapitals am Erlös des Erdöls zu einem Umweltzerstörer wurde.
    Oder die Waffe – die von der Jagdwaffe zur Erhaltung der Menschheit zu einer herrschaftsstützenden und damit menschentötenden Waffe wurde.
    Alles ist relativ – bekommt der Staat es in die Hand wird es in sein negatives Gegenteil verkehrt.
    Und deshalb kann durch kein „Du sollst!“ dieser Erde irgendein Problem gelöst werden, weil die Konsequenz immernur ein neues Problem wäre.

    • so ist es, statt „du sollst“ kann es nur heissen „sei“, eine nicht-aufforderung. sie ist die einzige macht, die alle probleme der menschheit löst. hat schon erich fromm erkannt.

    • Bravo! Und was ist die erste und grundlegende Arbeit einer freien Bewegung? Die Befreiung der Aufklärung, Bildung, der Wissenschaft und Kultur aus der Vormundschaft des staatswirtschaftlichen Apparates. Die Forderung des Rechtes eines Jeden Bildungsinstitute auf alle Ebenen gründen und betreiben zu können, ohne dass der Staat reglementierend und „anerkennend“ eingreift. Die Anerkennung muss von den Menschen kommen. Und neben der Forderung der Aufbau im Rahmen dessen, was heute schon möglich ist. und das ist sehr viel.
      Von diesem Schritt sind alle anderen Schritte abhängig. Neues Geldsystem, direkte Demokratie, Reform unserer Sozialsysteme? immer braucht es Mehrheiten aufgeklärter Menschen.

    • Endlich einmal geht es zur Sache. Danke.
      Ein Anfang, aber eben auch die längste
      Reise beginnt eben mal mit einem einzigen
      Schritt:

      Um ‚Macht‘ wirklich zu verstehen. muss man
      sie betrachten können, wie eine Grippeinfektion.
      Meine Mutter sagt immer
      „Drei Tage kommt sie,
      drei Tage steht sie,
      drei Tage geht sie.“

      Mit der Macht verhält es sich ebenso.
      Es dauert eine Zeit bis die Machtinfektion
      sich etabliert, dann stabilisiert und bald
      schon mit einem Status verwechselt, obwohl
      es sich nur um einen Zustand handelt.

      „Grippe ist man nicht – Grippe hat man.
      Macht ist man nicht – Macht hat man.“

      Was mit der Grippe nur in relativ wenig Fällen
      der Fall ist, das sie sich nicht an Schritt
      Nummer Drei hält – und eben nicht geht.

      Der Mensch erliegt seiner/ihrer Grippe.
      Der Mensch erliegt seiner/ihrer Macht.

      Nahezu 100% dessen was Menschen im Allgemeinen
      für die Wahrheit, oder Richtigkeit akzeptieren, ist
      es nicht. Aus einem einfachen Grund. Der Mensch
      lebt nur hundert Jahre – wenn überhaupt und dann
      nicht mehr so fit wie mit zwanzig.

      Sehr oft kann man sehen wie der Krankheitsverlauf
      der Macht sich in der äußeren Erscheinung eines
      Menschen widerspiegelt. Wenn Menschen fett werden,
      oder generell mehr nehmen als geben. Dieses „mehr
      nehmen als geben“ ist eine Nebenwirkung der Macht,
      die möglicherweise aber auch als ursächlich für die
      Erkrankung angesehen werden kann.

      Die einzige, echte und nahezu unüberbrückbare
      Schwierigkeit mit allen Versuchen Licht hinter bestimmte
      Dinge zu bringen, wurzelt in dem Umstand das, solange
      der/die Sucher nicht einmal wissen wer sie selbst sind,
      geschweige den was sie antreibt der/die/das zu werden
      was sie glauben am liebsten zu sein, sein sollen,
      oder sein müssen.

      Ohne das Verständnis das man nicht verstehen kann,
      an was man nicht glaubt, oder das was man nicht
      wahrnimmt, oder sieht.

      Schaue Dir die Macht doch ganz genau an. Die ist in
      Wirklichkeit völlig harmlos. Wie eine Grippe für einen
      Menschen mit gutem Immunsystem. Mache doch mal
      eine/r der/die das gerne macht, ein „vorher – nachher“
      Bild von Politikern, wie man es von Drogen auch kennt.

      Ohne zu wissen wer, oder was man selber ist, kann man
      da auch keine Zusammenhänge sehen, Unterschiede
      erkennen und Methoden erahnen.

      Diejenigen, die heute von der dunklen Seite der Macht
      infiziert worden sind, durchlaufen einen ähnlichen
      Krankheitsverlauf einer symbolischen ‚Grippe‘.

      Weitere Analogien zum Krankheitsverlauf sind ebenfalls
      zutreffend.

      Es ist ein unbeschreiblicher Unterschied zwischen dem
      Glauben „in diese Welt hineingeboren worden zu sein“
      und der Überzeugung „aus dieser Welt heraus geboren
      worden zu sein“.

      Das Leid in der Welt hat damit zu tun. Es kann damit
      erklärt werden, es kann damit aufgelöst werden. Zu
      erkennen wo der Unterschied zwischen diesen beiden
      Welten/Universen/Dimensionen liegt, bedeutet bereits
      die Antwort auf jede Frage zu haben.

      „Trump signs executive order to withdraw U.S. from TPP.“

      „Trump unterzeichnet Erlass für den Ausstieg aus TPP.“

      Sehr wenige wissen bereits jetzt, was die Mehrheit erst
      in hundert Jahren über die jetzige Zeit herausfinden wird.

      Es ist an der Zeit das die Menschheit ihre Geschichte so
      aufschreibt, wie sie von Menschen berichtet wird. Ein
      Ende des historischen „der Sieger schreibt die Geschichte“.
      Alles muss auf’s Papier. Dann werden auch die Konditionen
      und Programme sichtbar, die verhindern die Dinge so zu
      sehen, wie sie wirklich sind.

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