Der Obama-Prozess

Von Dirk C. Fleck.

In der Ökodiktatur ECOCA, ein Zusammenschluss der ehemaligen US-Bundesstaaten Kalifornien und Oregon, wird Ex-Präsident Barack Obama der Prozess gemacht. Nachzulesen in meinem Roman FEUER AM FUSS. So etwas kann man machen in einem Roman. In der politischen Wirklichkeit ist ein solches Tribunal undenkbar, obwohl diejenigen, die die ökologischen und gesellschaftlichen Zustände auf der Erde zu verantworten haben, eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Also lasst uns träumen, das ist ja noch erlaubt.

„Fällt Ihnen etwas auf?“
„Was denn, John?“ fragte Cording leicht genervt. Er hasste diese Standardfrage, mit der Knowles das Gespräch zwischen ihnen gerne eröffnete, auf die er aber nicht wirklich eine Antwort erwartete.

„Das Publikum. Die Leute wirken ein wenig beklommen. Als laste die Bürde, Obama zum Tode verurteilen zu müssen, zu schwer auf ihnen. Sie wissen, dass man ihr Urteil nachprüfen kann. Die elektronischen Geräte, mit denen abgestimmt wird, sind mit den Sitzen verbunden und wer wo sitzt, ist genau festgeschrieben. Parkett, Reihe elf, Platz sieben: Mrs. Barbara Ventura aus Sausalito, Filbert Avenue 47. Wie lautete ihr Urteil? Todesstrafe, brav. Und Mr. Ralph Paddington aus Sacramento? Wie hat der entschieden? Zehn Jahre. Um den sollten wir uns mal kümmern. So läuft das in einer Diktatur. Wie sind die eigentlich auf den albernen Namen ECOCA gekommen?“

„Das wissen Sie nicht? Sie machen Witze, John.“
„Glauben Sie mir, ich hab keine Ahnung“.
„ECO steht für Ecology, und CA für California“.

Zu Cordings Überraschung begann dieser Tag, der doch den Höhepunkt des Tribunals bildete, ohne überflüssiges Brimborium. Kein Knalleffekt, kein Stroboskopgewitter, keine dramatische Musikuntermalung. Der Vorhang öffnete sich unspektakulär, Obama saß wie immer auf seinem Stuhl, nur dass er sich diesmal nicht blinzelnd dem Frontalangriff eines Scheinwerfers zu erwehren hatte. Der Staatsanwalt stolzierte in bewährter Manier an den Bühnenrand.

„Wir haben in den letzten Tagen erfahren, welch ungeheurer Verbrechen sich der Angeklagte schuldig gemacht hat,“ begann er. „Ich vermute, dass uns Mr. Obama nachher in seiner Verteidigungsrede weiszumachen versucht, dass er durch die politischen und wirtschaftlichen Umstände keine andere Wahl hatte, als so zu handeln, wie er es nun einmal getan hat. Vielleicht erzählt er uns, dass er nicht frei entscheiden konnte, da er dem permanenten Druck einer geld- und machtgierigen Elite ausgesetzt war, die seit 130 Jahren die Fäden in Washington zieht. Aber das glaube ich eher nicht, dazu war er selbst zu sehr in die Strukturen der betreffenden Geheimorganisationen eingebunden. Und dennoch gibt es Männer, die Courage bewiesen haben, die bewiesen haben, dass man als US-Präsident nicht zwangsläufig zum willfährigen Feigling mutieren muss.

Sie sehen jetzt Ausschnitte aus vier verschiedenen Reden, mit denen sich diese Männer, von denen zwei erschossen wurden, warnend an ihr Volk gewandt hatten. Der erste ist Abraham Lincoln. Abe Lincoln war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten und regierte von 1861 bis 1865, bis er am Karfreitag desselben Jahres im Ford`s Theatre in Washington D.C. einem Attentat zum Opfer fiel. Hören Sie genau hin, was er und die drei anderen Präsidenten ihrem Volk zu sagen hatten und vergleichen Sie ihre Worte nachher mit denen des Angeklagten“.

Auf den Screens erschien ein Schwarzweiß-Foto Lincolns, der dem Publikum mit einer Mischung aus Milde und Strenge direkt ins Herz zu schauen schien. Das Foto wurde von langsam abrollenden Textzeilen überdeckt:

„Die Macht des Geldes beutet eine Nation in Friedenszeiten aus und verschwört sich gegen sie in Kriegszeiten. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie und egoistischer als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist“.

„Abe Lincoln, meine Damen und Herren. Er wusste schon sehr früh, dass die Wallstreet die Mainstreet übernehmen würde. Der nächste aus der Garde der Couragierten ist Woodrow Wilson, 28. Präsident der USA und von 1913 – 1921 im Amt. In Wilsons Regierungszeit fiel die Verabschiedung des Federal Reserve Act, der die gesetzliche Grundlage für eine Zentralbank legte. Die Federal Reserve setzte sich aus zwölf regionalen Privatbanken zusammen, die bis zum Jahre 2022 die Finanzpolitik der Vereinigten Staaten und damit einem Großteil der Welt lenkte“.

Nun war Woodrow Wilson auf den Screens zu sehen. Auch hier liefen die Textzeilen des Zitats über das verblassende Gesicht:
„Ich bin der unglücklichste Mensch der Welt. ich habe mein Land unwissentlich ruiniert. Diese großartige Industrienation wird jetzt von ihrem Kreditwesen kontrolliert. Wir haben keine Regierung des freien Willens mehr, wir haben keine Regierung mehr, die ihren Überzeugungen folgt und sich der Mehrheit des Volkes verpflichtet fühlt. Wir sind eine Regierung, die gezwungen wird, den Vorstellungen einer kleiner Gruppe dominanter Männer zu folgen.“

„Der dritte in der Reihe der Couragierten,“ fuhr der Staatsanwalt fort, „ist Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte im zweiten Weltkrieg und 34. Präsident der Vereinigten Staaten. Seine Amtszeit dauerte von 1952 bis 1961. Die Worte, die Sie jetzt hören, stammen aus seiner Abschiedsrede an das amerikanische Volk, in der er seine Landsleute vor der bedrohlichen Macht des militärisch-industriellen Komplexes und den daraus resultierenden Gefahren für Freiheit und Demokratie warnte“. Der Film zeigte Eisenhower an seinem Schreibtisch.

„In den Gremien der Regierung müssen wir die Ausweitung des unbefugten Einflusses, ob aktiv oder passiv, des militärisch-industriellen Komplexes vorbeugen. Das Potential für einen verheerenden Anstieg der Macht am falschen Ort besteht und wird bestehen bleiben. Gott helfe diesem Land, wenn jemand Präsident wird, der das Militär nicht so gut kennt wie ich.“

„…der das Militär nicht so gut kennt wie ich,“ wiederholte der Staatsanwalt, dessen Stimme heute erstaunlich unaufgeregt klang. „Fast scheint es, als hätte Eisenhower unseren Obama kommen sehen. Der Vierte, der den Mut fand, sich über die wahren Machtverhältnisse offen zu äußern, war John F. Kennedy, der 35. Präsident der USA. Er trat sein Amt 1961 an, fiel aber bereits zwei Jahre später einem Attentat zum Opfer. Kennedy hatte schon in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit erfahren müssen, dass er nur eine Marionette in der Hand übermächtiger Kapitalinteressen war. Aber er wehrte sich. Am 27. April 1961 hielt er eine historische Rede vor Zeitungsverlegern, die er in seinem Bemühen um Aufklärung der Bevölkerung um Unterstützung bat“.

„Meine Damen und Herren, bereits das Wort Geheimhaltung ist in einer freien und offenen Gesellschaft abstoßend. Eine übermäßige Geheimhaltung übersteigt die Gefahren, mit denen diese Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es besteht die sehr ernste Gefahr, dass unter dem Vorwand der Sicherheit versucht wird, Zensur und Geheimhaltung in unserer Gesellschaft dauerhaft zu etablieren. Ich habe nicht die Absicht, so etwas zu dulden. Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluss mit verdeckten Mitteln ausbreitet. Es handelt sich hier um ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche und politische Operationen miteinander verbindet. Die Pläne bleiben geheim, Fehlschläge geraten nicht an die Öffentlichkeit. Wer sich in diesem System als Andersdenkender entpuppt, wird zum Schweigen gebracht. Keine noch so hohe finanzielle Ausgabe wird infrage gestellt. Verstehen Sie mich recht: Ich bitte Ihre Zeitungen nicht, die Politik meiner Regierung zu unterstützen, aber ich bitte Sie um Mithilfe bei der enormen Aufgabe, das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren“.

„Dass die amerikanischen Medien ihn im Stich gelassen haben und 1963, nach dem tödlichen Anschlag in Dallas, lieber die offizielle Version von einem Einzeltäter propagierten, anstatt die Wahrheit zu recherchieren, zeigt, wie verloren ein US-amerikanischer Präsident ist, wenn er mehr sein will als die Marionette mächtiger Hintermänner. In der Farce namens Demokratie ist die Außendarstellung der Macht nie identisch mit den wahren Kräfteverhältnissen. Die Demokratie dient immer nur als Deckmäntelchen von Verbrechen, denen sie Legalität verleihen soll. Was sagt der Angeklagte? Ich meine nachher. Was wird er nachher dazu sagen? Wir wissen es nicht, der Mann ist ein Chamäleon, das sich seinem jeweiligen Umfeld perfekt anzupassen weiß. Er galt den enttäuschten Amerikanern auf vielen Gebieten als Hoffnungsträger, eigentlich auf allen. Natürlich auch auf dem Gebiet des Umweltschutzes. So legte er im Wahlkampf einen Plan vor, der vorsah, die erneuerbaren Energien in einem Maße zu fördern, dass die USA innerhalb von zehn Jahren unabhängig sein würden von Kohle- und Atomkraft und – hören Sie genau zu – von der Gewinnung und dem Import von Erdöl! Aber kaum war er im Amt, kündigte er den Bau neuer Atomkraftwerke an und erlaubte den Energieriesen, die Erdölgewinnung vor den landeseigenen Küsten zu erweitern. Obama war ein Verkünder, kein Entscheider. Wer heute vor der Küste Alaskas segelt, muss aufpassen, dass er im Ölschlick nicht stecken bleibt. Er muss seinen Zickzackkurs durch die Bohrinseln sehr genau berechnen, wenn er mit den Monstern einer unwirtlichen Vergangenheit nicht kollidieren will. Schauen wir doch mal, wie erfolgreich der Öko-Messias Obama war. Wohin hat seine Umwelt-Politik letztlich geführt? Ich verrate es Ihnen: in ein neues Zeitalter, ins Anthropozän. Der Begriff kommt aus dem griechischen und bedeutet sinngemäß das von Menschen gemachte Neue. Es bezeichnet die Ära, in der wir Menschen zum wichtigsten Einflussfaktor auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden sind. Bei der Gelegenheit fällt mir eine Frage ein, die ich Ihnen allen gerne stellen möchte,“ unterbrach sich der Staatsanwalt, „der Angeklagte kann ja mitraten. Die Frage lautet: Was ist die Steigerung von tot? Sie haben zwei Minuten…“

Auf den Videotafeln links und rechts der Bühne sah man die Erde sich langsam um sich selbst drehen. Man sah Wüsten sich ausbreiten und Städte wie Metastasen ins Land wachsen. Schmutzige Schlieren ergossen sich in Flüsse und Meere, Urwälder schrumpften dramatisch zusammen. Zum Schluss verschwanden die Kontinente unter einem diffusen Grauschleier.

„Die Zeit ist um, Herrschaften,“ rief der Mann in der Robe. „Wer kennt die Antwort? Niemand? Wirklich niemand? Mr. Obama, haben Sie eine Ahnung? Auch nicht? Dann verrate ich es Ihnen: die Steigerung von tot ist …. AUSGESTORBEN!“
Ein Raunen ging durchs Theater. Eine Loge weiter schlug sich jemand mit der flachen Hand an die Stirn, als hätte er von selbst darauf kommen müssen.

„Ausgestorben…“ wiederholte der Staatsanwalt leise, als sich die Überraschung gelegt hatte, „ausgestorben im Anthropozän. Im Zeitalter, für das es in den letzten Millionen Jahren keine Entsprechung gibt. In dem das Artensterben zum Alltag gehört. In dem sogar das Licht verschmutzt ist. In dem die Verdrängung der Natur das oberste Ziel der Menschheit zu sein scheint. Und daran sind Politiker wie der Angeklagte schuld, die sich bedingungslos den Gesetzen des Geldes unterwarfen. Der globalen Finanzelite ist es einfach zu teuer, die Erde zu retten.

Wenn man zu Obamas Zeiten einen Preis für die Dienstleistungen der Natur angesetzt hätte, so wäre er beträchtlich gewesen. Jedes Jahr lieferte die Natur den Menschen einen Nutzen von 33 Billionen Dollar. In Form von Früchten, in Form von Wasser, das in den Flüssen gereinigt wird, und in Form einer CO2-Wäsche, die von den Pflanzen vorgenommen wurde. Nach Schätzungen der Wissenschaftler Paul Hawken und Frederic Vester betrug der natürliche Kapitalstock 400 bis 500 Billionen Dollar. Inzwischen ist die Häfte davon aufgebraucht. Aber noch immer stehen jedem Menschen auf der Welt pro Jahr 50 000 Dollar vom natürlichen Kapital zur Verfügung. Wenn wir nicht wollen, dass die Meere und Wälder ihre globalen Dienstleistungen, die bis jetzt jedem Menschen zugute kamen, demnächst für immer einstellen, müssen wir endlich lernen, dass es allemal besser ist, mit der Natur, als gegen sie zu leben. Bevor ich nun das Wort dem Angeklagten erteile,“ hörte Cording den Staatsanwalt sagen, „möchte ich ihm einen Satz des britischen Philosophen und Mathematikers Alfred North Whitehead ins Gedächtnis rufen. Whitehead sagte: ES IST MIR NICHT UM DER WAHRHEIT WEGEN UM DIE WAHRHEIT ZU TUN, SONDERN MEINETWEWGEN. Tun Sie sich einen Gefallen, Mr. President, und beherzigen Sie das, wenn Sie sich gleich zu rechtfertigen versuchen“.

Die Beleuchtung wurde herunter gedimmt, Obama saß in einem warmen, orangefarbenen Lichtkegel, der ihm gestattete, die Menschen im Theater wahrzunehmen. Sein Blick fuhr über die Ränge und durch das Parkett und blieb schließlich auf dem blauen, mit Ministrahlern durchwirktem Firmament hängen. Er schwieg noch immer, er hatte zwar das Wort, aber er schwieg.
„Hat es Ihnen die Sprache verschlagen, Mr. President?“ fragte der Staatsanwalt ironisch.

„Ich verzichte auf meine Verteidigung“, gab Obama ruhig aber bestimmt zur Antwort. „Ich bin gewaltsam verschleppt und vor dieses Gericht gezerrt worden. Es ist ein Femegericht wie zu Zeiten des Mittelalters. Es bedient sich einer illegalen Rechtsprechung ohne Anhörung und Verteidigung des Beschuldigten durch einen Anwalt seiner Wahl. Ich erkenne dieses Gericht nicht an. Mehr habe ich nicht zu sagen.“

„Nun ja,“ bemerkte der Staatsanwalt, „natürlich haben Sie das Recht zu schweigen. In ECOCA haben Sie jedes Recht. Außer dem, sich schuldig zu machen…“

Obama, dessen Gesicht nun in Großaufnahme zu sehen war, lächelte, er wusste, wie die Menschen hier im Theater einen solchen Satz verstehen würden, sie hatten ja Tag für Tag mit den gewalttätigen allgegenwärtigen Grünhelmen zu tun. Auch Cording fand, dass dem Staatsanwalt das Ruder entglitten war.

„Da der Angeklagte die Chance zu seiner Verteidigung ungenutzt verstreichen ließ, kommen wir jetzt zur Urteilsfindung.“ Um die Wichtigkeit seiner Ankündigung zu unterstreichen, knöpfte sich der Staatsanwalt die Robe zu, mit deren Rockschößen er zuvor noch virtuos gespielt hatte. „Sie alle hier im Publikum sind über das Verfahren informiert. Das Justice-Tablet befindet sich unter Ihrer linken Armlehne. Sobald die Ampel über der Bühne grün zeigt, geben Sie Ihr Urteil ab.“

Auf einem die Bühnenbreite einnehmenden Videoscreen, vor dem sich der Angeklagte unbedeutend und klein ausnahm, erschienen vier verschiedenfarbige Balken, die nebeneinander in die Höhe wuchsen. Der erste von ihnen, der blaue, stand für lebenslänglich und blieb schon bei 4 Prozent stehen. Der zweite, der rote, stand für das Todesurteil, er hielt bei 17 Prozent an, was ein lautes Gemurmel zur Folge hatte. Der gelbe Balken (zwanzig Jahre) stoppte bei 24 Prozent. Jetzt war nur noch der grüne Balken in Bewegung, mit dem die niedrigste Strafe ausgesprochen wurde. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis er bei 58 Prozent zum Stillstand kam. Die Menschen im Theater begriffen zunächst nicht, was passiert war, dann aber brach ein Orkan der Begeisterung los. Cording war sicher, dass die wenigsten des außer Rand und Band geratenen Publikums dabei an Barack Obama dachten, der dem Treiben regungslos zusah. Dem Volk war es gelungen, dem Regime ein Schnippchen zu schlagen, das zählte mehr als das Schicksal eines 84jährigen alten, schwarzen Mannes…

PS: Der gesamte Prozess erstreckt sich im Buch über dreißig Seiten

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: aerogondo2 / shutterstock

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Ein Kommentar zu: “Der Obama-Prozess

  1. Michael Haas sagt:

    Danke für den Buchauszug. Schön zu lesen.
    Es macht Spaß, einem "Regime ein Schnippchen zu schlagen" und stellt oft auch eine gewisse Herausforderung dar.
    Mit zehn Jahren für Obama kann ich mich identifizieren, weil das keine `Siegerjustiz´ ist, die sich in Maßlosigkeit verliert.
    Ad Schnippchen: Ich lebe in Vietnam und habe das im Kleinen versucht. Hier ist gerade C-Lockdown und man darf nur zum Einkaufen oder notwendigen Arztbesuchen etc aus dem Haus.
    Dabei nehme ich gerne ein Springseil mit und hüpfe auf dem Trottoir, um das Essenkaufen mit Bewegung und Spaß zu verbinden. Vorgestern, als ich eine Lockdown-Sperre durchschritten hatte, fing ich zu Hüpfen an, schob die Maske unters Kinn.
    Ein Wächter schimpfte auf Vietnamesisch. Ich zuckte mit den Schultern. Mein Vermieter gab mir am nächsten Tag die Polizeibeschwerde weiter.
    Nun hüpfe ich nur noch im Haus – vorerst.
    Denn, auch wenn ich mich ausweisen könnte, so könnte ich doch ausgewiesen werden und darauf hätte ich keine Lust.
    Ach ja: Es lebe die Freiheit der Presse. Setzen wir uns für JULIAN ASSANGE ein. Es gibt Mahnwachen in vielen Städten. (Ich schreibe regelmäßig an Prominente und bitte sie um Unterstützung. Hier gibt es keine Mahnwachen, auch nicht, wenn kein Lockdown ist).

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