Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Jens Berger (NachDenkSeiten)

Jens Berger ist Journalist und arbeitet beim erfolgreichen, alternativen Medien-Portal „NachDenkSeiten“. Wir sprechen mit ihm über die Krise der etablierten Mainstream-Medien, die Chancen für die alternativen Medien und die laufende Medienrevolution.

Wenn es keine etablierte Wahrheit mehr gibt, wie können wir uns richtig informieren? Welche Methoden brauchen wir, um uns in den unendlichen Weiten des Netzes zurecht zu finden? Wie bewertet man Quellen und wie informieren wir uns solide und vermeiden Fake-News oder falsche Vereinfachungen.

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19 Kommentare zu: “Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Jens Berger (NachDenkSeiten)

  1. Hier fällt ganz oft der Begriff „Medienkompetenz“ und der des „selber Denkens“.
    Medienkompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend sachkundig zu nutzen. (wikipedia)
    Es liegt also an den eigenen Zielen und Bedürfnissen, die man im Auge behalten sollte, wenn man Medien konsumiert, und das ist subjektiv. Dinge, die ins eigene Schema (Leben/ Erfahrungen) passen, sind einem wichtiger oder sprechen einen mehr an als das, was dagegen spricht.
    Herrn Berger’s Methode, auch danach zu suchen, was dagegen spricht, kann ein Weg sein, der Wahrheit nahe zu kommen.

    Auch das “ selber Denken“ ist eine sehr subjektiver Vorgang.
    Nehmen Sie mal ein Blatt Papier und schreiben Sie darauf, was Sie durch „selber Denken“ heraus bekommen haben. Also was auf Ihrem eigenen Mist gewachsen ist.
    Sie werden sehr schnell feststellen, das jeder Mensch Meinungen und Erklärungen von anderen übernimmt und dann als SEINE Meinung „verkauft“.
    Das ist auch völlig normal.
    Wir lesen und hören immer wieder Meinungen, die bestenfalls mit Fakten unterlegt sind, die wir mit unseren eigenen Erfahrungen abgleichen, die dann zu unserer Meinung oder Überzeugung werden.
    Auch Täuschungen, das Fehlen von Fakten oder Fakes sind im Spiel.
    Wichtig beim „selber Denken“ ist auch die eigene Lebenssituation, die Fähigkeit „sich in andere hinein Versetzen“, solidarisch zu sein, ein Mitgefühl zu entwickeln.
    Beispiel:
    Eine Familie, die ihr Eigenheim abbezahlt hat, hat nicht das Problem mit wachsenden Mieten.
    Trotzdem haben andere damit zu kämpfen und es bleibt ein gesellschaftliches Problem.

    • Das „Selberdenken“ darf sich natürlich nicht auf das reine Nachdenken beschränken; normalerweise kann es in dem einseitigen Sinne gar nicht gemeint sein. Man muß sich aus möglichst vielen verschiedenen Quellen informieren, um durch Abwägen, Einschätzen der Wahrscheinlichkeit, Vergleich mit ähnlichen Fällen und schließlich durch Nachdenken zu einer eigenen Meinung gelangen, und zwar in jedem einzelnen Fall. Mehr als das ist selten möglich, denn die Steigerung von Meinung (über Ereignisse) wäre Wissen. Wir wissen aber z.B. nicht mit Sicherheit, wie der Kennedy-Mord oder 9/11 konkret wirklich abliefen; aufgrund der gesammelten Indizien können wir die Dinge nur einigermaßen einschätzen. Die große schweigende Herde, die ihren vermeintlichen „Qualitätsmedien“ unbesehen glaubt, beherrscht das Selberdenken jedenfalls nicht. Dieser Unfähigkeit ist sie sich natürlich nicht bewußt, sie sieht ja gar keine Veranlassung für eine Veränderung des eigenen Medienkonsums.

      Es stimmt allerdings, daß auch viele Aufgewachten dazu neigen, sich hauptsächlich aus solchen Quellen zu informieren, die ihre eigene Meinung bestätigen. Wer das ausschließlich tut, ist kaum besser dran als die Herde der schweigenden Lämmer. Es geht eben nicht darum, einfach nur zu glauben, auch nicht den „richtigen“ Leuten. Durch Informationstechniken (die leider zeitraubend sind) und durch Selberdenken muß man sich allmählich eine eigene Meinung bilden. Darauf hat auch Ken Jebsen des öfteren hingewiesen.

    • Aus diesem Grund bin ich immer vorsichtig, wenn mir jemand zu erzählen versucht, wie etwas wäre oder ist und ich keine Ahnung habe, wie diese Schlüsse zustande gekommen sind.
      Ich möchte die Quellen, wo ich wenigstens einschätzen kann, wie verlässlich und realistisch sie sind, wenn ich sie schon nicht selbst prüfen kann.
      Alle Alarmleuchten gehen an, wenn Tatsachen oder Halbwegs-Bewiesenes plötzlich mit Behauptungen oder nicht eindeutig nachvollziehbaren Schlussfolgerungen vermischt wird oder ich mich gedrängt fühle, bestimmte Schlussfolgerungen zu ziehen.
      Und bei vielen Dingen, die da so als „alternativ“ daherkommen, ist das leider so. Wenig Fakten, viel Vermutung.
      Schade um die Fakten, die beweisbar und nachprüfbar wären, wenn die Beweissammler so offensichtlich etwas beweisen wollen, dass sie darüber regelmäßig unterlassen, einen Beweis hieb- und stichfest zu machen.
      Ja, dazu gehört einen halbwegs wissenschaftliche Vorgehensweise, wie z.B. genaues Erfassen und Dokumentieren aller möglichen Randbedingungen oder Vergleichswerte.

  2. ÖR besser? Sehr gewagt. Zum Thema, die Macht um acht. Herr Bräutigam und Herr Gellermann:

    Herrschaftsinstrument Tagesschau: Über „Die Macht um Acht“ mit Volker Bräutigam und Uli Gellermann
    18.11.2017 • 10:00 Uhr

    „Die Macht um Acht“, so heißt das Buch von Uli Gellermann, Friedhelm Klinkhammer und dem ehemaligen Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam. Es geht um den „Faktor Tagesschau“ und wie die ARD-Nachrichtensendung um 20 Uhr als meinungsführendes Medium den Ton angibt.
    https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/60770-herrschaftsinstrument-tagesschau-ueber-macht-um-acht-gellermann-braeutigam/

    Als Ergänzung zur Ergänzung, da Herrn Schäubles „Finanztransaktionen“ angesprochen werden. Es gibt schon mutige Fragesteller, man sollte nur keine sinnstiftende Antwort erwarten:

    Merkel zu Finanzminister Schäuble und den 100.000 D-Mark

    Am 24.10.2009 veröffentlicht

    Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung „De Telegraaf“, spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der schwarz-gelben Koalitionsvereinbarung auf die Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000 an, weil dieser ausgerechnet Finanzminister der CDU/CSU/FDP-Koalition werden soll.
    https://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs

  3. Wozu eigentlich Medienkompetenz?

    Es ist doch ein Mensch sein, ein Mensch der Nachdenkt, ein Mensh der sich interressiert und in weiterer Folge nachdenkt, ein Mensch der erfahren Will und in weiterer Folge nachdenkt, ein Mensch der sich nicht einlulullen läßt sondern überlegt, besser nocn: ein Lebewesen das seiner Umwelt nicht schadet.

    Chemtrails: die sind wohl auf deren Mist gewachsen, die das Lebewesen sein und damit das Gehen mit der Natur verlernt haben, wie sonmst könnte man der Meinung sein, das Wetter gestalten zu können. Denn dass Luftkreuzer nunmehr nicht ledigdlich Kondensstreifen hinterlassen, das ist wohl auch mehr als offensichtlich(wohl nur für den, der nicht andauernd mit gesenktem Kopf(aus welchem Grund auch immer) durch die Gegend läuft)

    Liebe, und zwar für die am meisten, die sie brauchen 😉

  4. Sehr gutes Gespräch, danke!

    Jens Berger ist kritisch und intelligent, auch weil er nicht behauptet, für alles eine Antwort zu haben und „die Wahrheit“ zu kennen.

    Was ist los hier, heute? Wo bleiben eigentlich die üblichen Verdächtigen der Chemtrail- oder auch NWO-Fanatiker, die über ihn herziehen? Da muss doch noch was kommen! 🙂

    • Hallo Benjamin,

      „Was ist los hier, heute? Wo bleiben eigentlich die üblichen Verdächtigen der Chemtrail- oder auch NWO-Fanatiker, die über ihn herziehen? Da muss doch noch was kommen! 🙂“

      Würde man die sogenannten „Fanatiker“ oder „Ignoranten“ nicht als solche bezeichnen und einen vernünftigen und wissenschaftlich begründeten Diskurs führen, gäbe es diese Diskrepanz gar nicht erst. Das ist der Grund warum der Begriff Verschwörungstheorie zur Diffamierung genutzt werden kann. Und wie man sieht, nicht nur in dem Mainstream, sondern auch hier.

      Mit besten Grüßen!

    • @ Benjamin,

      warum so provokant, gibt’s sonst zuwenig sinnlosen Zoff. Nebenbei bemerkt, auf was sie hier anspielen, was Herr Berger in diesem Gespräch vorexerziert hat, ist die Methode, die vom Schweizer Fernsehen, gegen Herrn Ganser praktiziert wurde.
      Exakt aus diesem Grund habe ich auch meine Probleme mit Herrn Berger, da er auch schon Zinskritiker als Antisemiten diffamiert hat. Moniert hat, daß man sich nicht Russland angenähert hat, als der „liberale“ Medwedew Präsident war. Manch olivgrünen gelobt hat. Er ist strikt gegen ein Grundeinkommen. Steht ohne wenn und aber hinter der IPCC-Klimawandel-Theorie. Schlußendlich diffamiert er, wie gerade, gegenteilige Ansichten. Es gibt immer wieder Artikel und Kommentare von ihm, die ich als kontraproduktiv und oberflächlich empfinde.

      Im Gegenzug dazu, war das vorliegende Gespräch überwiegend brauchbar und seine Artikel und Kommentare bei den NachDenkSeiten sind das überwiegend auch. Aber man muß schon sehr sortieren und seine eigene Medienkompetenz bemühen.

    • Das mit den Zinskritikern und den Antisemiten ist ja nicht ganz aus der Luft gegriffen.
      Aus den Juden den Sündenbock für alles Elend der Welt zu machen, ist auch nicht neu.
      Das viele Juden mit Banken und Geld zu tun haben, hat historische Gründe.
      Da müsste man sich nur mal schlau machen!

    • schwarz ist weiß,

      Herr Berger verwandte den Begriff in 2011. Nach acht Jahren NachDenkSeiten sollte man orientiert sein über Kampfbegriffe und deren Verwendung.
      Ebenso, nach vierzehn Jahren, daß die Verschwurbelung von Themen, zu diffamierenden Zwecken, tagtäglich von den MSM praktiziert wird.
      Den abschließenden Ratschlag werde ich beherzigen und zurückreichen.

    • „Was ist los hier, heute? Wo bleiben eigentlich die üblichen Verdächtigen der Chemtrail- oder auch NWO-Fanatiker, die über ihn herziehen? Da muss doch noch was kommen! 🙂“

      Ach, Benjamin. Warum so fanatisch? Wer die Fakten kennt, hat es doch nicht nötig, über irgend jemanden herzuziehen. Ich persönlich würde mich freuen, wenn Sie diesem Video hier vierzig Minuten Ihrer kostbaren Zeit schenken könnten. Ich bin eigentlich nur mit dem Titel nicht einverstanden: Weltregierung. Der Rest scheint zu stimmen.
      Es lohnt sich, glauben Sie mir?!

      https://www.youtube.com/watch?v=WXpeouDwp18

    • Ich bin positiv überrascht, weil die Antworten auf meine kleine Provokation ja ziemlich unaufgeregt ausgefallen sind. Liegt natürlich auch an den Personen, bei einigen anderen Mitforisten hätte es sicher deutlich schärfer geklungen.

      Box (u.a.) hat Recht, dass wir uns nicht gegenseitig provozieren und in dogmatischen, sinnlosen Diskussionen über einzelne Themen aufreiben sollten. Bei den allermeisten Themen sind wir ja ähnlicher Meinung, dann sollten wir uns eben auch mehr auf diese konzentrieren. Das ist völlig richtig. Aber das heißt eben aus meiner Sicht auch, sich nicht auf Themen zu fokussieren, die sogar hier bei KenFM umstritten sind wie z.B. Chemtrails.

      Ich kenne die ganze, absolute Wahrheit – völlig überraschend 🙂 – zu einigen Themen natürlich auch nicht. Die eigenen Zweifel zuzugestehen halte ich aber definitiv für ein Zeichen von Stärke.

      Worauf ich im Prinzip hinaus will: KenFM möchte doch daran mitwirken eine neue (Friedens-)Bewegung aufzubauen, was ich absolut unterstütze. Dafür muss man sich über die wichtigsten Ziele einig sein und Mitstreiter suchen. Aber man darf sich nicht verzetteln in Diskussionen über einzelne Themen, weil man auch da (wie überall) unbedingt Recht behalten will.

      Ich bin für die Revolution – und wenn diese gelingt, was offensichtlich eine riesige Herausforderung ist (!!!), dann wird man auch sehen, ob es Geo-Engineering tatsächlich gibt. Falls ja, wird es sofort beendet. Ende der Geschichte.

    • Ein Holocaust dem gesamten Leben gegenüber

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      Haben Sie sich das Video angeschaut, Benjamin?

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      An KenFm bewundere ich die waghalsige Balance. Ich beobachte, wie da ein aufsteigendes, immer populärer und immer wichtiger werdendes, journalistisches Portal den Gang auf des Messers Schneide macht, zwischen den Polen der Unglaubwürdigkeit und der Glaubwürdigkeit, einer manchmal nur schwer zu verdauenden Radikalität und auch wieder gut bodenständiger Bürgerlichkeit, zwischen Affenzahn und Beharrlichkeit, zwischen Politik und Allgemeinbildung, starkem Tobak und herzerwärmender Medizin.
      Da gehört ein echtes Händchen dazu.
      Machst Du zuviel vom Einen, verlierst Du Publikum und fütterst Deine Gegner mit Argumenten. Machst Du zu viel vom Anderen, bringst Du nichts in Bewegung und verzappelst Dich in der Bedeutunglosigkeit. Ich bin hier vermutlich noch nicht so lange dabei wie Sie, Benjamin, aber schon nach einem Jahr glaube ich sagen zu können, daß an den Themen, die hier aufgegriffen werden, etwas dran ist und daß man sich die Mühe machen sollte, ihnen nachzugehen. Wenn bei KemFM von Chemtrails die Rede ist, dann sollte man darüber nicht gleich zur Tagesordung übergehen.
      Revolution, wunderbar. Aber was, wenn die Menschen unterdessen durch Manipulationen am Himmel vollends eingeschläfert und krank gemacht würden? NOCH dumpfer und desinteressierter als sie es wegen MSM-Propaganda und -Indoktrination, wegen Fleischkonsum und Sklavenschafmentalität sowieso schon sind? Was, wenn uns unterdessen die Erde unterm Hintern wegstirbt, da wir so sehr auf die Friedensbewegung fixiert sind?

      Ein Frieden, der nicht ganzheitlich ist, der also nicht ALLES einschließt, was uns betrifft, der kann gar kein Frieden sein.

      Der neoliberale Maschinengeist versucht im Augenblick die Erde in das zu verwandeln, was er selbst ist: ein totes, mechanisches Objekt, eine Geldmaschine, eine künstliche Erscheinung, ein digitales Phänomen ohne Gehalt und Dauer, etwas zunehmend Virtuelles ohne Kontakt zur Essenz des Lebens und zu einer durchdringenden, integralen Vernunft.

      Ich sehe den Tod am Himmel und ich kann nicht wegschauen.

      „… sich nicht auf Themen zu fokussieren, die sogar hier bei KenFM umstritten sind wie z.B. Chemtrails“ schreiben Sie.
      Ja.
      Im Moment mögen sie noch umstritten sein, manche Themen. Das liegt natürlich, neben der Ignoranz und Feigheit der Menschen, auch immer mit an jenen, die dafür bezahlt werden, gegen einen Paradigmenwechsel anzuschreiben; bzw. jene in den Dreck zu ziehen, die echte Aufklärung über die Zustände dieser Welt betreiben und nicht käuflich sind.
      Das liegt aber auch am ungeheuren Ausmaß der Verheerung, die da betrieben wird. Man steht dem puren Grauen gegenüber. Dem totalen Alptraum. Dem Abgrund. Dem Schlimmsten, was es gibt.
      Daß der Mensch zu SO etwas fähig ist? Und die Versuchung ist groß, sich abzuwenden und das Thema irgendwo in sich zu beerdigen.
      Denn die Beschäftigung damit kann ja in tiefe Krisen stürzen. MIr jedenfalls erging es so, denn ich erlebe in diesen Chemtrails, wo die Erde, die Atmosphäre, die Natur, die Tiere, die Menschen und alles was lebt mit giftigen Schwermetallen besprüht werden, wie einen neuen Holcaust – und zwar dem gesamten Leben gegenüber.
      Der Mensch vergiftet sich selbst: Aluminiumverbindungen lösen beispielsweise, neben so manchem anderen, ein Brennen der Schleimhäute aus sowie eine laufende Nase (Habe ich jeden zweiten Tag, weil über unsrem Ort ein Luftkorridor verläuft).
      Bariumverbindungen erzeugen Demenz, Debilität, geistige Abstumpfung, Desinteresse, die Unfähigkeit, klar zu denken oder sich auszudrücken.
      Über Strontium müssen wir gar nicht reden.
      Und was da sonst noch alles zum Einsatz kommt – keine Ahnung.

      Es ist krank. Es ist völlig krank und wahnsinnig, was da passiert. Eine Schicht zwischen Erde und Sonne aufbauen zu wollen; da muß man kein Schamane oder Heilpraktiker sein, um die Zeichen zu erkennen, die auf zunehmende Dunkelheit auch im Geist des Menschen deuten. Wie innen, so außen. (Ich hatte dazu auf der Tagesdosis vom 10.11. schon mehr geschrieben.)

      Ich brauche nicht viel Phantasie, um in diesen eigenartigen, unnatürlichen, zerrissenen, gespenstischen, monströsen, knochenähnlichen Strukturen am Himmel (u.a. durch Polymerfasern hergestellt), skelettartige Formen, ja sogar eine schier endlose Prozession von Bildern des Todes zu erkennen, und möchte mit den Worten von Ingeborg Bachmann enden:

      „Die gestundete Zeit wird sichtbar am Horizont.“

      Wahrlich, es kommen kältere Tage.

    • Hallo Benjamin,
      finden Sie nicht, daß mein Brief an Sie eine Antwort verdient hätte?

      Vier oder fünf Tage ohne Erwiderung, Ihrerseits, lassen mich schließen, daß sie entweder
      a) mit dem Thema überfordert sind
      b) als Schreiber gegen die Bekanntmachung des Geo-Enginieering wirken
      c) eine von den vielen Trantüten sind, die glauben, sie könnten sich für den Frieden engagieren,
      ohne zu wissen, wer sie sind und ohne ihren inneren Frieden überhaupt gefunden zu haben
      d) sich eines totalitären Vorgehens nicht mal bewußt sind: „Ich bin für die Revolution – und wenn diese gelingt, was offensichtlich eine riesige Herausforderung ist (!!!), dann wird man auch sehen, ob es Geo-Engineering tatsächlich gibt. Falls ja, wird es sofort beendet. Ende der Geschichte.“

      Oha. Es wird einfach beendet. So geht das? Ende der Geschichte.
      (Mit Letzterem kommen sie unfreiwillig der Wahrheit ziemlich nah.)

      e) Anderes.

  5. also Nachdenkseiten,… eine unzweifelhaft wertvolle, gute Seite, auch die Beiträge von Jens Berger (wenn man des selber denkens mächtig ist) was mir aber immer wieder bitter hochkommt ist diese arrogante Behauptung, dass es kaum noch möglich sei Informationen zu validieren.
    Das ist meines Erachtens sogar eine gefährliche Argumentation, füttert sie doch genau das was die Transatlantiker, die Neocons, besser wahl Ziocons für uns vorgesehen haben: es ist einfach nicht mehr möglich wahr von unwahr zu unterscheiden. Das müssen dann sogenannte Experten für uns machen. Ist ja auch schon in Planung bzw. ausgeführt:
    EU beschließt staatliche Websitensperrung ohne Gerichtsbeschluss…
    war ja zu erwarten… nach Fake News usw… jetzt natürlich aus Verbraucherschutzgründen: eine entprechende Verordnung wurde bereits erlassen und wird nun umgesetzt werden.
    Was hat das für Konsequenzen für uns?…
    Vorschläge wären angebracht…
    LINK: http://blauerbote.com/2017/11/17/eu-beschliesst-staatliche-websitesperren-ohne-gerichtsbeschluss/
    Zu Medienkompetenz: Medienkompetent ist sehr wohl ein Mensch in hohem Maße wenn er sich für Politik und vor ALLEM Wahrheit interessiert. Ist ein Mensch des Denkens mächtig, hat er zugang zu seinem Gefühl und investiert er regelmäßig etwas Zeit kann man der Wahrheit tatsächlich nahe kommen!
    Ist es doch so dass die VSA bzw. die handelnden Kräfte dahinter völlig verlogen sind, gewalttätig, egoistisch usw…
    jeder der es wissen will kann das in kürzester Zeit recherchieren.
    Auch dass alle „Friedensmissionen“ in den letzten Jahrzehnten auf Lügen beruhen und dass es schlussendlich ganz profan wirtschaftliche und geopolitische Interessen waren.
    Jetrzt ist Russland die Bedrohung. Dringen sie doch in das Grundstück ihres Nachbarn ein und hauen mit einem Knüppel an seine Wohnungstür, dann rufen sie allen umstehenden Leuten zu sie sollen sich bewaffnen weil sie von diesem Irren (der in der Wohnung) bedroht werden… So agiert die Nato mit der Ostwerweiterung… Ist wohl definitiv ein Fall für die Einweisung
    RF ist eine Bedrohung? Schauen sie sich die Rüsungsetats an! Die Nato Rüstungsausgeban sind 15mal so hoch wie die der RF!
    BRD und Frankreich haben allein schon mehr als das Doppelte!
    Wie fühlt man sich denn mit FReunden die ständig (zum eigenen Vorteil, dem Ego eingeschlossen) Kübel von Schmutz über Verwandte, Bekannte, Fremde und Freunde ausschütten. Genau das machen die Medien, Politiker, die VSA, der Westen ständig!
    Tausend mal sind sie der Lüge überführt worden und noch immer finden sich Menschen die tief in der Materie stecken und was von unerreichbarer Medienkompetenz salbadern.
    JAAA LASSEN WIR UNS ALLE ENTMÜNDIGEN! IST JA AUCH SO SCHÖN BEQUEM!

    • Das ist zwar alles gut und richtig, aber die große Masse der schweigenden Lämmer hat keinerlei Medienkompetenz. Die Lämmer fühlen sich durch die „Qualitätsmedien“ bestens informiert, sofern sie sich überhaupt für das Zeitgeschehen interessieren.

      Wie kommt es dazu, daß einige Menschen, auch manche Ex-Lämmer, sich doch selbständig auf Informationssuche begeben und sogar das Selberdenken betreiben? Schwer zu sagen, es muß etwas mit der persönlichen Entwicklung des Einzelnen zu tun haben. Überragende Intelligenz scheint dafür nicht unbedingt eine Voraussetzung zu sein.

      Sicher ist, daß die Gruppe der Selbstdenker zu klein bleibt. Je größer aber die kleine Gruppe wird, desto härter wird sie von den Herrschenden bekämpft werden, wenn es darauf ankommt, auch mit Gewalt. Wir haben es ja nicht nur mit einer verblödeten Herde zu tun, sondern auch mit gefährlichen Hirten und ihren Hunden (und mit einigen Nutznießern), die auf dem Gebiet des Herrschens absolut kompetent und gut ausgerüstet sind. Die große Herde wird sich nur in Bewegung setzen lassen, wenn sie in ihrer sozialen Existenz bedroht ist. Dann wird sie sich auch wieder in eine ganz andere Richtung treiben lassen.

    • Ich möchte der hier benannten mangelnden Medienkompetenz etwas hinzufügen, was in den letzten Jahrzehnten gewaltig zugenommen hat, nämlich BEGRIFFSLOSIGKEIT.
      Wurde bis in die 1980-er Jahre hinein aktuelles Geschehen vor dem Hintergrund von Denkschulen beleuchtet und war assoziatives Denken und Weiterdenken, Querdenken, dagegen-andenken Bestandteil und Ausweis interessanten und glücklichen Lebens, so gilt heutzutage „ignorance is bliss … und das ist gut so“.
      Das zeigt sich auch darin, dass auch auf kritischen Plattformen wie hier, es bei bloßer ihrem Gegenstand verhafteter systemimmanenter Kritik bleibt. Will heißen: man ruft die Versprechungen des Systems an und macht diese gegen die tatsächlichen Verhältnisse geltend. Dies geschieht zudem auf ausschließlich journalistischer Ebene und ohne jedes Interesse für die Qualität der stillschweigend vorausgesetzten, an- und vorgeblich „guten“ Errungenschaften der modernen Zivilisation.
      So fällt dann die Gewalttätigkeit der abstrakt-universellen Menschenrechte unter den Tisch, wird die ungesellschaftliche Gesellschaft als Freiheit bejubelt oder die „blutige Vernunft“ (Robert Kurz) des Oberideologen Kant mit dem sattsam bekannten Heraustreten aus der eigenen Unmündigkeit gar noch als positiver Bezugspunkt genommen wie auch die gesamte sogenannte Aufklärung. Kaum einer weiß noch, dass all dies erst vor kurzem gegen erhebliche Widerstände und unter Vernichtung jedweder anderer Form der Zivilisation durchgesetzt wurde und seinerseits bereits seit Jahrzehnten im Niedergang ist.
      Es wird gegen den „tiefen Staat“ und sonstige Verschwörergruppen (Bilderberger etc.) gewettert, weil diese sich den öffentlich verhandelten abstrakten Interessen widersetzen und eigene, partikulare Ziele verfolgen, gleichzeitig aber die Freiheit, dass jeder doch in seiner privaten Sphäre tun und lassen können soll, was er mag, als Errungenschaft bürgerlicher Revolutionen für erhaltenswert benannt. Das beides von Anfang an gleichursprünglich entstand und mit einander verwoben ist, wird nicht beachtet oder mit der Frage nach „wie“ näher untersucht. Lieber läuft man weiter im Hamsterrad und ruft „haltet den Dieb“.
      Denken ist anstrengend und beim Hinterfragen von Gewohntem sollte und muss man zu ungewöhnlichen Formulierungen greifen, sonst kommt das un-erhörte nicht zu Tage. Journalistische Beiträge, so wichtig sie sein mögen, zielen – auch das ist systemimmanent – auf schnelle und leichte Konsumierbarkeit, sind sie doch dazu da, die Erscheinungen an der Oberfläche zu beschreiben und dem konkurrenten Räsonieren anheim zu stellen, womit sie die Fragen nach dem warum und wieso in den Hintergrund drängen.

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