Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Kilez More

Kilez More ist Rapper. Aber er reimt nicht über Geld, dicke Autos oder leichte Mädchen. Seine musikalische Mission dient der Aufklärung: die Geschichte des Imperialismus, Gerechtigkeit, Krieg und Frieden – das sind die Themen, die den 29-jährigen Wiener umtreiben.

Er ist immer unterwegs und mit seiner Musik im Gepäck mobilisiert er die Menschen beständig für den Frieden und gegen Krieg und Hetze aufzustehen. Dieser Widerstandsgeist machte ihn für einige Gruppen „verdächtig“.

Wir sprechen mit Kilez More über die Schwierigkeiten als systemkritischer Künstler im Mainstream des Musikbusiness` anzukommen und fragen ihn, was es mit der Figur des Alchemisten in seinem gleichnamigen Album auf sich hat.

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28 Kommentare zu: “Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Kilez More

  1. Das war in meinen Augen der schlechteste Beitrag von Pedram Shahyar bei KenFm, den ich mir angeschaut habe. Es ist so wie Kilez selber auf Facebook schrieb. Die SRF Arena am roten Tisch. Vor allem in der zweiten Hälfte, kann ich die Gesprächsstrategie nicht mehr nachvollziehen. Was sollte damit bezweckt sein? Pedram Shahyar kann von mir aus anderer Meinung sein, aber die Körpersprache fand ich inakzeptabel, weil sie besserwisserisch rüber kam. Und er war definitiv schlecht vorbereitet. Man kann nur hoffen, dass er einen schlechten Tag gehabt hat.

  2. Kilez More habe dich noch nicht gekannt du hast mich sehr überzeugt besonders dein Rap. Finde es beeindruckend so viele Missstande in kurze Liedtexte zu verpacken.

    Wenn du für deine Musik Video das Satanischen Ritual bei der Gotthard Base Tunnel in der Schweiz nimmst ist nichts mehr im verborgenen.

    Der link: World Leaders Attend Satanic Ritual of Gotthard Base Tunnel in Switzerland : https://youtu.be/Scf1X_UMnBI

    Würde mich über einen Song von dir über Erfindungen die im Mainstream nicht gezeigt werden auch freuen.

    Zum Beispiel dieser Link – Billions in Change (2015): https://youtu.be/YY7f1t9y9a0

    Kilez More wünsche dir viel Erfolg.

  3. Hallo Pedram, mit dem Interview hast du dir keinen gefallen getan. Ich verstehe deine Intension, jetzt kommt das ABER man kann eine gegen Position einnehmen, sollte dabei sich nicht selber Lobhudeln über das was man selber weis und dieses als ultimative Wahrheit verkaufen und den Rest als, naja sie sollten mal ein Buch lesen Oberlehrer auftreten, denn das vergarault die Jugendlichen und sie fühlen sich nicht abgeholt. Du hast bei dem Interview genau das getan, was du den Massenmedien vorwirfst, einen Menschen der etwas verändern will wie früher in der Schule in die ecke gestellt und als Dummes Kiddie bezeichnet! Wir wollen alle Aufklären und Vernetzen, dabei sollten wir uns nicht noch Spalten das bringt keinem was! Auch Youtube dient der Aufklärung, um kompliziert erscheinende Konstrukte zu vereinfachen, denn nichts ist so Kompliziert wie es erzählt wird. Für mich bist du schon länger unten durch, solangsam verhälst du sich wie Alex Jones, der das was er erzählt für die Ultima ratio hält! In diesem sinne Freiheit ist ein gut das wir schützen sollten, Arroganz und Überheblichkeit , sind dinge die wir ablegen sollten!

    • Bei einem Gespräch geht es nicht um Ihre Erwartung und Entsprechung Ihren Vorstellungen sondern um die Positionen, denen gerade ein Raum geboten wird.
      Sie scheinen ein Problem damit zu haben, dass das Gespräch anders als Sie es gerne hätten verläuft, dabei genau das – die Kontroverse – macht den Austausch überhaupt aus.
      Ein bisschen Widerspruch kann jeder von uns vertragen. Auch Kilez More und auch Sie. Nur durch Widerspruch kann eine Meinung zur Idee wachsen. Die Freiheit ist das höchste Gut – auch die Freiheit des Anderen anderes zu sein 😉
      Das Ziel der Sendung war es Kilez More eine „Sprechbühne“ zu geben und das Ziel sehe ich als erreicht. Der Rest ist offen.

    • Julia M, woher wissen sie, was das Ziel der Sendung war? Und woher wissen Sie, ob und welche Erwartungen udo hatte? Er hat die Sendung anders erlebt als sie, ich auch. Wo ist das Problem, wenn man dazu SEINE Meinung äussert? Wenn ich ein Format wie Lanz schauen möchte, dann schau ich Lanz. Dazu brauch ich kein KenFM. Eine Kontroverse macht durchaus Sinn, nur sollten kontroverse Positionen auch fundiert sein. Den Eindruck habe ich bei Pedrams „kontroversem“ Dazwischenquatsche a la Lanz nicht gehabt. Leider. Das war einfach nur schwach. Und mir scheint es, als haben sie ein Problem, wenn sich ein Leser erdreistet, dies anzumerken. Wir sind doch hier nicht um KenFM zu huldigen und/oder Personenkult zu betreiben oder ?

    • @Tutnichts Zursache:
      es ist nicht zu schwer zu sehen wozu die Dinge da sind, und welchem Zweck sie dienen – in der Regel steigt man dahinter durch einfaches Nachdenken (und manchmal durch Nachlesen). Außerdem, verfüge ich, wie die meisten Menschen, über ein gesundes Urteilungsvermögen. Ich habe kein Problem mit verschiedenen Meinungen aber ganz bestimmt ein Problem mit der Art und Weise, wie man seine Meinung äußert. Wenn wir von Freiheit reden, reden wir, ohne das zu erwähnen, vom Respekt. Meinungsfreiheit ohne Respekt ist „Freiheit zum Pöbeln“ nicht weiter als das. Der Ton hat mich etwas angestoßen… ja, denn die Kritik muss nicht angreifend sein, ganz im Gegenteil – eine konstruktive Kritik, deren Ziel die Klärung oder Verbesserung ist, ist immer ruhig und positiv gestimmt… und ansonsten, haben die Meinungen als solche nicht viel Wert (auch meine nicht), der respektvoller Umgang miteinander (auch dann, wenn etwas nicht passt) dagegen so wertvoll wie Menschenwürde. Ich kenn die Art von Herr Lanz nicht (sorry, kein Fernseher), aber ich weiß wie eine rege Diskussion aussehen kann. Die „Dazwischengequatsche“ habe ich als Versuch wahrgenommen andere, vielleicht bessere oder fundiertere Argumente „rauszukitzeln“.

  4. Eine Ergänzung noch: NWO ist laut dem Moderator ein Wort, das „nach der Wende von George ??? kam“ und wer das nicht wisse, der „solle mal ein Buch lesen“.

    Das ist, mir Verlaub, peinlich. Der Begriff „New World Order“ ist spätestens seit dem 1939 erschienen, gleichnamigen Buch des bekannten Autors H.G.Wells die prägende geopolitische Leitidee. Vielleicht sollte der Moderator „das Buch mal lesen“ (ich habe das getan), denn dann wüsste er, dass schon damals das Geschehen seit 2. Weltkrieg bis jetzt bis ins Detail ausgearbeitet wurde – so genau es damals möglich war.
    Jeder, der das Buch kennt, kann es mit der Entwicklung und Gegenwart vergleichen, und wird erkennen: vieles ist genau so eingetreten, wie es geplant wurde, und das Endergebnis steht fest. Es zeichnet sich immer deutlicher ab.
    Und es liegt an uns, es zu stoppen.

  5. Ich finde es erschreckend, wie uninformiert Herr Shahyar ist.

    Man kann das kaum glauben. War das evtl. Absicht? Wollte man hier ein bisschen den Naiven mimen? Ist das was Kilez zu berichten hat in euren Augen etwa zu viel für den gemeinen KenFM-Leser? Das könnte ich mir vorstellen. Richtig heiße Themen werden hier ja eher nicht angefasst. Ich habe mir vor laaaanger Zeit die Finger wund geschrieben, als ich auf die Arbeit von Dr. Judy Wood (where did the towers go) hingewiesen habe. Bis zum heutigen Tag leider mit keiner Silbe erwähnt. So viel soll der KenFM-Leser dann wohl doch nicht erfahren…

    Schade, denn prinzipiell leistet man hier wichtige und gute Arbeit. Aber dieses Niveau ist traurig.

  6. Kilez More kannte ich bis jetzt nicht und das Gespräch weckt auf jeden Fall mein Interesse zu seiner Arbeit.
    Allerdings, sein Weltbild schaut zu sehr nach Kurzfassung von alldem, was man bei KenFM so hört,
    daher fand ich die etwas kontroversere Gesprächsführung, die zur Diskussion verleiht, genau richtig.
    Nur sind die 30 min wahrscheinlich doch zu knapp, um auf den Punkt zu kommen.
    Alles in einem: ein sehr gutes Gespräch, ein neues Gesicht, eine viel zu wenig und viel zu unernst wahrgenommene Generation, die hier zu Wort (zu Rap :-)) kommt.
    Danke – wieder was dazu gelernt 🙂

  7. Hallo,
    kannte den Rapper Kilez More noch nicht. Als guter Verschwörungstheoretiker habe ich mich gleich informiert und finde die Musik sehr ansprechend. Schöpfe daraus neue Hoffnung, dass junge Menschen sich zu WIRKLICHEN wichtigen Themen eine Meinung bilden und sich künstlerisch auseinandersetzen. Irgendwie habe ich und meine Generation geschlafen! Ich werde mir einige CD´s von Kilez More kaufen. Nicht nur weil sie mir gefallen sondern ich will meinen Kinder eine andere Welt zeigen damit sie früh lernen sich kritisch auseinander zu setzen.
    Zum Rotem Tisch: Ja, es ist nicht mein Stil, jedoch ist es informativ und somit sehenswert!!

  8. Er sagt es recht deutlich:

    […]Es geht immer um den Konsum, immer um das … das zu haben dieses groß, reich, schön […]

    Ja! Viele glauben nur noch, dass man den Respekt und die Anerkennung darüber erhält, wenn die anderen da stehen und sagen: Boah, der hats geschafft.

    Dieses Streben nach Status über Geld, Besitz und Einfluss/Macht werden wir nur abschaffen, wenn wir endlich mal wieder darauf vertrauen, dass der kleinste Teile der Menschen aus Arschlöchern besteht und es nicht erstrebenswert ist, genau zu dieser Gruppe zu gehören…
    Denn, wenn man endlich dazu gehört, und es geschafft hat, hat man den reichtum dahinter dann tatsächlich seinem eigenen Fleiß zu verdanken oder ist es wohl eher so, dass man diesen dem Fleiß vieler anderer zu verdanken hat? Und, ist es dann nicht auch so, dass man es ganz schick findet, wenn man für alles, was man nicht mehr machen möchte andere anstellen und bezahlen kann? Zählt man dann nicht doch zu den Arschlöchern???

    Die Ursache des ganzen ist, dass durch den permanenten Abfluss von Geld jedem eine Existenzangst mitgegeben wird. Und, da wir alle diese permanente Existenzangst loswerden wollen, möchten wir gerne zu dem Personenkreis zählen, der eben nicht mehr Angst vor dem plötzlichen Jobverlust haben muss und gleichzeitig Anerkennung erhält, durch das was er/sie erreicht hat.

    Den Menschen wird immer erst klar, wie fehlerhaft das System ist, wenn der Chef vor Ihnen steht und ausspricht, dass der Job leider verlagert wird oder garnicht mehr gebraucht wird oder die Firma pleite geht, weil sich irgendeiner unrechtmäßig daran bereichert hat, oder oder oder.

    Ich kann aus Erfahrung sagen, dass meistens diejenigen über andere entscheiden, die mit den Dingen über die sie entscheiden meist nie direkt zu tun hatten und daher garnicht in der Lage sind darüber zu entscheiden. Wie viele Menschen, die darüber entscheiden, wie wir mit den Arbeitslosen umgehen, sind denn schon mal arbeitslos gewesen oder haben die beschissene Seite des Systems am eigenen Leib erfahren müssen??? Diejenigen, die das noch nicht spüren mussten, werden diese Strukturen eher am Leben halten, weil sie nur eine Vorstellung aber keine Erfahrung darüber haben, wie es ist…

    Die meisten Probleme, die wir haben, resultieren aus diesem behinderten Prinzip des direkten Tauschs und des permanenten Geldabflusses. Deswegen geht es nur noch um Konsum und mehr, mehr, mehr…

    Es geht im Leben fast immer um Respekt und Anerkennung. Alle streben auf irgendeine Weise danach, dass irgendeiner mal sagt: Du bist toll!

    Warum glauben viele, dass man Respekt und Anerkennung erst erhält, wenn man oben angekommen ist???

    Bleibt friedlich…

    Ich

  9. Ich habe Kilez More – wahrscheinlich in seinen medialen Anfängen- vor ein paar jahren in Berlin auf dem Vegan-Vegetarischen Sommerfest erlebt, wie er zuerst wirbelwindartig seine kleinen Kärtchen überall verteilt hat und dann einen sehr guten Auftritt hinlegte. Danach noch einmal auf der relativ großen Friedensdemo, wo auch Eugen Drewermann eine seiner herausragenden Reden hielt. Ich sehe ihn als sehr begabten, zu allem entschlossenen jungen Mann auch hier wieder und wünsche ihm -auch zu unser aller Vorteil- weiterhin immer mehr Erfolg.
    Ich finde auch, dass er nicht unbedingt so in die Zange genommen hätte werden brauchen, aber sein Schnell-und Spontan-Redner -Talent hat er ja auch hier nochmal unter Beweis gestellt.
    Was Xavier Naidoo betrifft und seine Kindsmissbrauch-Vorwürfe möchte ich aber noch sagen, dass ich das sehr mutig und engagiert von Xavier fand, denn dies ist glaub ich eins der speziellen Themen, mit denen man sich als öffentliche Person u.U. in akute Lebensgefahr begeben kann, wenn man sich z.B. drauf spezialisierte! Man denke nur, wie viele Zeugen in Laufe des Dutroux-Prozesses in Belgien kurz vor ihren Aussagen damals gestorben sind!

    • Ich muss mich selbst nun aber doch noch wieder etwas revidieren in meiner guten Beurteilung von Kilez More: Ich kenne mich in der Rap-Szene nicht besonders gut aus, aber jemand wie Xavier Naidoo gehört von Kollegen gelobt und nicht getadelt und „Die Stimme des Zorns“ hat ja auch schon gute, mutige Leistung abgufeliefert z.B. mit dem „Kleinen Terror-Lied“. Außerdem habe ich von Kilez More hier einen deutlichen Hinweis auf das unabdingbare Gebot der allgemeinen Ernährungsumstellung vermisst!

  10. Ein sehr gutes Gespräch mit einem außergewöhnlichen Aktivisten. An zwei drei Stellen empfand ich Herrn Shahyars Gesprächsführung als unvorteilhaft, dann wenn er seine Fragen durchdrückt und damit Herrn More einfach niederredet.

    Hätte Herr More sich darauf eingelassen und einfach weitergeredet, hätte man überhaupt nichts mehr verstanden.
    Darüber ist es ungehörig gegenüber einem Gast.

    Auch sollte man das krankhafte Selbstverständnis diverser elitärer Kreise nicht einfach als Spinnerei abtun.
    Die Erwiderung Herrn Mores war sehr gut, wenn er, wie es auch Herr Ganser tut, den Spieß umdreht und meint wie es sich wohl darstellen würde, wenn auf einer Friedensdemonstration vermummte Kultisten auftauchen würden.

    Ein längeres Gespräch mit Herrn More wäre sicherlich hilfreich, er erscheint in freier Rhetorik mehr als gewappnet.

  11. Hallo Hr. Shahyar, Ihre Gäste finde ich vortrefflich ausgewählt. Das Ambiente gefällt mir auch. Ich würde mir jedoch wünschen, dass Sie mehr Unterstützung bei der inhaltlichen Arbeit bekommen. Aus dem Interview mit Peter Wahl hätte man mehr herausholen können. Wo waren die inhaltlichen Fragen zu attac? Von Ihren Fragen an Kilez More war ich sehr enttäuscht. Er ist ein sehr mutiger, authentischer und talentieter Künstler, der sich engagiert für den Frieden und nicht für sein Portemonnai. Er hat neue Ideen und recherchiert. Warum wurde er im Laufe des Interviews immer stärker angegriffen wegen Details? Dies ist doch ein Portal für Frieden. Und warum dieser Schlusssatz: „Das könnte eins davon sein.“? Das IST eins davon! Weiter so, Kilez More. Ich finde Deine Songs und Videos mega klasse!

  12. Sympathisches Interview. Die Behandlung von Geheimgesellschaften (Bohemien Grove, Skull&Bones, ….) fand ich unsachlich. Es gibt sie, das ist Fakt, das Video von Alex Jones ist real, viele Zeugenaussagen sind Fakt, und die Georgia Guidestones stehen ja auch da, die sind nicht einfach aus dem Boden gewachsen.
    Eine Vereinfachung kann ich hier nicht erkennen, das sind Fakten.

    Ferner gibt es inzwischen schockierende Aussagen über Kinder, die Struktur innerhalb der Eliten und ihr diabolischer Glaube. Das erste Video wurde weltweit von 15 Millionen Menschen gesehen, Teil zwei ist seit kurzem draußen: https://www.youtube.com/watch?v=Std9-9oFufE

  13. Sehr geehrter Hr. Pedram Shahyar, das erste Mal, daß ich mich bei einem Interview auf diesem Portal leider etwas ärgern mußte. Dem Verlauf des Gesprächs nach zu urteilen, sind Sie bei einigen angesprochenen Themenbereichen leider nicht auf der Höhe, bzw. wäre ein längerführendes Interview a la „Ken FM im Gespräch“ mit dem Künstler Kilez More viel zielführender. Einige dieser Themen ((z.B.: Me, Myself and Media 35 – Kafkaeske Zeiten – ab min 34:12 bis min 37:10) und das leider widerlichste Thema überhaupt (das mit der Bohemian Grove Assiziation kurz angestreift wird)) werden von Ihnen fast schon „mainstreamhaft“ behandelt. Vergessen Sie Ihre „VIdeo Games“….das mit dem Roten Tisch ist sonst o.k., sollte aber in der Gesprächsführung hoffentlich nicht zu einem GEZ-TV-Verschnitt werden…

  14. Sehr gut!! Genau in diese Richtung muss es gehen.

    Falls es jemals eine (R)evolution in unserem Sinne geben soll, werden wir die hier nicht im Forum herbeischreiben. Das geht nur, wenn es gelingt, genügend Jugendliche für unsere Sache zu mobilisieren. Und deswegen ist es auch unerheblich, wenn ein Rap-Text vielleicht mal nicht zu 100% richtig recherchiert ist – die Kritik von Predram fand ich ein bisschen fehl am Platz.

    Es muss möglich sein, dass ein Künstler auch ohne Anbiederung an den Mainstream so viel Erfolg haben kann, dass er sich für seine Prinzipien entscheidet und gegen das noch größere Geld.

    • Was soll das denn bedeuten?
      Gerade weil es ein Rap Text ist, ist Recherche umso wichtiger!
      Ein Rap Text beinhaltet weitaus mehr Informationen als 99% der Musik die die meisten konsumieren.
      Kleines Beispiel:
      Ken kann mit seinem Sprachtalent in der selben Zeit (wenn er möchte) weitaus mehr Bullshit verzapfen als ein(e) herrkömliche(r) Nachrichtensprecher(in) es in der selben Zeit tun könnte.
      Oder soll das bedeuten das Raphörer meist nicht über ausreichend Intelekt verfügen um den Inhalt der Texte zu hinterfragen!? Gerade weil Rap meist auf ein jüngeres Publikum trifft ist es umso wichtiger Fakten zu präsentieren! Die glauben doch eh schon fast alles …

      Was heisst eigtl. unsere Sache? Ich bin mir nicht sicher ob deine Sache auch meine Sache ist, aber so wie du´s formuliert hast hat das der alte Adi sicher auch schon gesagt.

      Der Schlüssel zu allem ist Aufklärung, richtige und wahrhaftige Aufklärung mit der Möglichkeit dem Zuhörer Impulse für eigene Gedankengänge zu geben!
      Junge Leute mobilisieren ist einfach! Sehr einfach wenn man ihnen das Gefühl gibt es ist gerade Hip, fundiertes Wissen zu verbreiten ist aber die grössere Aufgabe!
      Ich würde mir wünschen es hätte auch schon in meiner ganz aktiven und jungen Zeit solche Rapper gegeben!

    • Ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind – aber solche Rapper gab es früher einige, vor 20-30 Jahren.

      Und ich wollte nur rüberbringen, dass die Freiheit der Kunst ja zurecht sehr weit geht. Und ein Rap-Song keine Dissertation ist, auch wenn manchmal jemand gedisst wird. 😉 Wenn also Kilez More ab und zu in seinem ganzen Redeschwall mal etwas aufnimmt, wo die Quellenlage eher zweifelhaft ist, dann sollte man das nicht überbewerten. Wichtig ist, dass die Message insgesamt rüberkommt.

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