Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Maren Müller

Maren Müller war wütend. Sie musste vor dem Fernseher mitverfolgen, wie Markus Lanz völlig unfair Sahra Wagenknecht in seiner Talkshow bloßstellen wollte. Sie wurde aktiv und startete eine Online-Petition mit dem Titel: „Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!“

Diese sogenannte Lanz-Petition schlug hohe Wellen: über 200.000 Menschen unterschrieben diese Forderung. Maren Müller machte weiter und gemeinsam mit anderen Mitstreitern gründete sie den Verein „Ständige Publikumskonferenz“, um auf unfaire, tendenziöse oder einseitige Berichterstattung in öffentlich-rechtlichen Sendern zu reagieren.

Wir sprechen mit ihr über ihre Erfahrungen in der Medienlandschaft und über die Möglichkeiten von jedem Einzelnen, hierauf Einfluss zu nehmen.

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8 Kommentare zu: “Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Maren Müller

  1. Prima Interview und – ebenfalls ausgesprochen prima, wie engagiert sich Maren Müller dafür einsetzt, daß gerade bei den öffentlich-rechtlichen Medien auch wahrheitsgetreu berichtet werden muß – und nicht zuletzt auch, daß sie sich so entschieden gegen die Verflachung der Medieninhalte ausspricht! – Ich freue mich sehr darüber, und werde schauen, daß ich an dieser wichtigen Sache selbst auch mitarbeite, so gut ich kann.

  2. Ich finde die Feststellung von Frau Müller, daß immer unverfrorener gelogen wird, zuzüglich absoluter Ignoranz, absolut korrekt.

    Anbei zur erwähnten Friedensinitiative von Herrn Rothfuss und Herrn Schattauer, Druschba-Friedensfahrt:

    Mittwoch, 08. November 2017, 10:38 Uhr
    ~7 Minuten Lesezeit
    Hintergrundrauschen aus dem Führungsbunker
    Desinformation statt Aufklärung im öffentlich-rechlichen TV.
    von Ullrich Mies

    Wie verzweifelt müssen die Journalisten in den Redaktionsstuben der Herrschaftsmedien mittlerweile sein? Immer mehr Kritiker schlagen auf sie ein, immer weniger Menschen scheren sich um ihre Botschaften. Offensichtlich interessieren sich viele Journalisten nicht dafür, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Fähigkeit zur sachlichen Berichterstattung fortlaufend schwindet.
    (…)
    Da wird die verdienstvolle Initiative — Druschba-Friedensfahrt — der Initiatoren Rainer Rothfuss und Owe Schattauer und ihrer Freunde, die sich um die Verbesserung der deutsch-russischen Beziehungen bemühen, munter in den Schmutz geschrieben und in einem kleinen Filmbeitrag Regierungs- und NATO-konform in der Feindpropaganda-Ecke entsorgt. Rothfuss wird nicht nur als „Putinversteher“ diffamiert, der „auf den ersten Blick seriös“ wirkt. Auch offenbare er sein „einseitiges Weltbild im Ukrainekonflikt“, nach dem allein der Westen Schuld am Krieg in der Ukraine sei. Rothfuss trete auch bei „verschwörungstheoretischen Kanälen“ wie KenFM und NuoViso auf:
    „Auch auf der Internetseite der Initiative „Druschba“ sind als Unterstützer sogenannte Alternative Medien aufgeführt, unter anderem „KenFM“, „Quer-Denken.TV“ oder „Sputniknews.com“. Auf diesen Kanälen greift Rothfuss unwidersprochen etablierte Medien an. Die Friedensfahrten, sagt er beispielsweise bei KenFM seien notwendig, ‚um die Russen kennenzulernen, denen wir entfremdet werden sollen seitens der westlichen Medien‘.“
    https://www.rubikon.news/artikel/hintergrundrauschen-aus-dem-fuhrungsbunker

    Die erwähnte Unverfrorenheit, das sich absolut nicht ändern wollen, läßt sich auch leicht anhand des aktuellen Beitrags Herrn Mausfelds erklären:

    „Wir neigen nämlich dazu, interpersonale Kategorien der Konfliktlösung wie Dialog und Verständigung auch auf gesellschaftliche Antagonismen , also auf asymmetrische Machtverhältnisse zu übertragen.
    Das ist ein sehr schwieriger Punkt. Man kann es sich aber ganz einfach klar machen. Man kann es sich aber ganz einfach klar machen, durch einen Blick auf die Geschichte: Soziale Errungenschaften wurden den Mächtigen stets abgetrotzt, in sozialen Kämpfen.
    Sie können die gesamte Geschichte zurückgehen. Soziale Errungenschaften wurden immer in sozialen Kämpfen den Mächtigen abgetrotzt und nicht etwa in einem empathischen Dialog errungen.“

    28. Pleisweiler Gespräch mit Professor Mausfeld – 22. Oktober 2017
    Am 03.11.2017 veröffentlicht
    Wie sich die „verwirrte Herde“ auf Kurs halten lässt – Rainer Mausfelds Vortrag zu den Pleisweiler Gesprächen als Video
    https://www.youtube.com/watch?v=aK1eUnfcK4Q&feature=youtu.be

    Dabei sind die präsentierten Medienvertreter nichts weiter als die Handpuppen derer, mit denen im Grunde der Konflikt stattfindet.

    „Erst kommt das Fressen, dann die Moral.“
    (Bertholt Brecht)

    Allerdings ist es bei diesen Satrapen wohl doch eher so, daß man sich an ein reichhaltiges Buffet gewöhnt hat und die Moral ohnehin, wenn überhaupt, nur rudimentär vorhanden ist/war.

  3. Respekt, Frau Müller !

    Lanz und Jörges — fuckin‘ Tweedledum an‘ Tweedletwat — haben mich damals in einer Wutwolke kontaminiert.
    Schön mal live zu sehen, wessen Petition ich damals unterstützten konnte und wem ich dieses kleine, rettende Ablassventil verdankte.

    Nämlich einem weiteren wachen Geist, dem man nichts mehr vormachen kann.

    Täuscht das, oder werden es mehr ?

  4. Die Hatz auf Wagenknecht durch Lanz und Jörges (Stern), der Versuch, sie in die Enge zu treiben, war schon ein Schauspiel zum fremdschämen. Man spürte richtig, dass die beiden sich hinter den Kulissen abgesprochen hatten. Um so erstaunlicher, wie suverän Frau Wagenknecht damit umging.

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