Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Otto Jäckel (IALANA)

Otto Jäckel ist Jurist und versteht seinen Beruf von Natur aus als friedensstiftend.

Von diesem Selbstverständnis aus engagiert er sich gegen Rüstung und Krieg. Er ist Vorsitzender der IALANA, des Internationalen Verbands der „Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen: Vereinigung für Friedensrecht“.

Wir sprechen mit Otto Jäckel über seine Arbeit gegen atomare Aufrüstung und die Chancen für eine Welt ohne Atomwaffen.

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6 Kommentare zu: “Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Otto Jäckel (IALANA)

  1. Na klar: Wenn die Atomrakete nach erfolgter »Modernisierung« (Achtung: politisch-rhetorischer Euphemismus, bzw. Orwellsches Neusprech) sicher an ihr Ziel gelangt (Laserleittechnik) und dann nur in einem Radius von 5 km² alles was lebt und steht vernichtet, sinkt natürlich die Hemmschwelle beim Militärpersonal, diese auch einzusetzen. DAS müssen wir natürlich verhindern. Entschuldigt meinen Sarkasmus, aber: Leute, worüber reden wir hier eigentlich? Die Atomwaffen müssen weg. Punkt aus.

    Ich würde mich gerne mal darüber unterhalten, was wir jetzt hier und gleich tun können, um dafür zu sorgen.

    Mein aktueller Stand ist, dass die USA als „einzige Weltmacht“ in der bisherigen Geschichte, sich da ganz bestimmt nicht reinreden lassen. So gebar sich jedenfalls der jahrzentelange US-amerikanische Militärstratege Zbigniew Brzezinski in seinem Buch: »Die einzige Weltmacht — Amerikas Strategie der Vorherrschaft«.

    Die Herren in Washington D.C. glauben ja auch tatsächlich, dass sie mit Ihrer intriganten und gewalttätigen, verdeckten Weltherrschaft der Garant für Frieden auf der Welt sind. Nach dem Motto: Wenn wir nicht aufpassen würden und alle mit Ihrer militärischen Übermacht unter Kontrolle hielten, dann hätte sich Eurasien schon lange selbst zerfleischt.

    Sollen wir Ihnen das glauben?

    Und: Vor diesem Hintergrund. Was können WIR — hier und jetzt — tun?

  2. Hätte sich die EU, hätte sich Deutschland an den
    Verhandlungen über ein Verbot der Atomwaffen
    bei der UN beteiligt, hätte das Konsequenzen,
    welche das sind, erfährt man ab Minute 7:25.
    In Min. 8:24: Deutsche Geschwader trainieren den
    Abwurf von Atomwaffen im Rahmen der atomaren
    Teilhabe. Minute 11:25 So also ist das: „Da kommt
    ein Anruf aus Washington…“ Ab Min. 27:25 geht es
    um deutsche Whistleblowers.
    Ein insgesamt sehr sachliches, informatives Gespräch.

  3. Das wäre dann so eine Art Schutzgeld, das an die Mafia geht. Ein guter Ansatz.

    Ich hätte noch eine andere Idee. Man sollte versuchen, alle Eigentümer, Geschäftsführer, Hauptaktionäre – allgemein alle Profiteure der Waffenindustrie, namentlich zu erfassen und diese Namen und Adressen veröffentlichen. Im Kriegs/Schadensfall kann dann jeder Geschädigte sich persönlich an diese Menschen „wenden“ und ihnen „persönlich danken“.

    • Zumindest wären die Fronten klar bestimmt, gäbe es eine Art ABWRACKPRÄMIE oberhalb aller Rüstungs-Gewinne, natürlich bargeldlos in Form von Buchgeld-Krediten bei Null Zins.
      Locker zu stemmen von der EZB, FED usw. Und diesmal würde das „Geld“ nicht in Börsensprekulationen investiert, sondern in ein Zukunftsgeschäft, das schon nach 10 Jahren einen positiven Cash Flow hätte :).
      Welcher Kriegsinvestor kann da nein sagen – zu Frieden.

  4. mit Vernunft wird man bei der globalen Kriegsindustrie und ihren paranoiden Hofberichterstattern nicht weit kommen, wenn es um Abrüstung von Massenvernichtungswaffen geht.
    Denn RENDITE ist der Motor des Kriegs-Geschäfts der SCHUTZ-GELD-ERPRESSER.

    Wie wäre denn folgende Idee ?
    Wenn RENDITE sich auch „erwirtschaften“ ließe, indem man tatsächlich und nachweislich ABRÜSTEN würde? Das wäre doch ein Anreiz für alle Kriegsspekulanten ?
    Gäbe es da nicht ein kurzes Zucken in den Gehirnwindungen der Waffen-Fetischisten ?

    Wie wäre es, wenn global Staaten Steuergelder als RÜCKSTELLUNGEN in Form von BUCHGELD auf ANDERKONTEN deponieren würden, die dann bei totaler Abrüstung der Rüstungsindustrie zufließen würden ?
    Quasi – die RENDITE-Umkehr der 2 % Aufrüstungsforderung unserer Kriegstreiber, nur dass bei Abrüstung sogar 4% oder gar mehr winken würden ?

    Wäre doch tatsächlich ein positives Geschäft für alle, auch ganz im Sinne der Schutzgeld-Mafia der Waffennarren.

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