Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Zain Raza

Zain Razas Leben nahm viele Umwege. In Deutschland geboren, kam er über Pakistan und die USA wieder zurück und startete das unabhängige Nachrichtenportal acTVism Munich.

Binnen kürzester Zeit baute er ein professionelles Netzwerk für kritischen Journalismus auf und acTVism Munich wuchs zu einer dynamischen Gruppe heran.

Wir sprechen mit Zain Raza über seine Erfahrungen im unabhängigen Journalismus, die Chancen und Gefahren der internetbasierten Kommunikation und den Beitrag, den jeder für einen Wandel leisten kann.

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69 Kommentare zu: “Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Zain Raza

  1. Interessantes Interview, danke. Vor allem die Ausführung zur Frage warum sich nicht mehr Menschen bewegen, war interessant.

    Ich teile die Einschätzung (dass es an mangelnder Zeit liegt) nur bedingt. Leider erlebe ich – wie viele hier- dass die Themen Politik, Geopolitik, Deep State, Finanzsystem, Imperium, 9/11 etc. für viele Menschen einfach nicht präsent sind. Sie finden das nicht gut, nicht schlecht, sie haben einfach keine Meinung dazu. Keine Ahnung, dass es überhaupt einen Deep State gibt. Keine Ahnung, wie Geld funktioniert. Keine Ahnung, was „WTC 7“ ist.

    Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, kommen wir um eine realistische Einschätzung nicht herum. Sicher gibt es immer mehr Menschen, die klug sind und wach werden. Aber wir leben in Zeiten einer massiven Gegenaufklärung/Verdummung.

    Was sind denn die Gesprächsthemen in eurem Bekanntenkreis? Das ist z.B. „was läuft im Kino? wann kann ich wo welches Schnäppchen kaufen? wie genial ist das neue Iphone? wann läuft endlich Game of Thrones an?….“.
    Die wirklich wichtigen Themen kommen doch in den MSM gar nicht vor. Daher sind sie auch in den Gedanken vieler Menschen nicht präsent.

    Da ist ein wichtiger Ansatzpunkt. Man muss erst mal die Themen an die Menschen herantragen. Auch gegen Widerstände. Oft höre ich „was soll ich denn tun?“. Die Antwort ist ganz einfach: Sich trauen, darüber reden! Das reicht für den Anfang.

    • Wenn Ende 19ten Jahrhundert das Wahlrecht in England für (fast) alle Männer kam schrieb Disreali das die Demokratie vorüber war, und de Populismus begonnen.
      Damit began auch Propaganda in GB
      Philip M. Taylor, ‚Munitions of the Mind, A History of Propaganda from the Ancient World to the Present Day‘, 1995, Manchester
      Philip M. Taylor, ‚The Projection of Britain, British Overseas Publicity and Propaganda 1919-1939‘, Cambridge 1981

    • … oder:
      – Edward Bernays, Propaganda, 1938
      – Elias Canetti, Masse und Macht, 1980
      – Fabien Schneider, das Ende der Megamaschine, 2015
      – Pascal Roussel, Divina Insidia – Eine Göttliche Falle, 2012
      – Illegale Kriege, Daniele Ganser, 2016
      – Gian Trepp, Bankgeschäfte mit dem Feind, 1993
      – Anthony C. Sutton, Wall Street and the Rise of Hitler, 1976
      – Anthony C. Sutton, Street and the Bolshevik Revolution, 1974
      – Anthony C. Sutton, America’s Secret Establishment: An Introduction to the Order of Skull & Bones, 1983
      – Gustave Le Bon, Psychologie der Massen, 1895
      – Harold Lasswell, Propaganda Techniques in the World War, 1927
      – Zbigniew Brzezinski, The Grand Chessboard: American Primacy And Its Geostrategic Imperatives, 1997
      – David Talbot, The Devil’s Chessboard: Allen Dulles, the CIA, and the Rise of America’s Secret Government (Schachbrett des Teufels), 2016
      – Walter Lippman, Die öffentliche Meinung, 1922

      Kann man alle lesen. Muss man aber nicht. Es reicht völlig, sich zu trauen, und den Mund aufzumachen. Sich für Frieden, gegen Kriegspropaganda und gegen FIAT Money auszusprechen.

    • @Pieter Kamp,volumen u.V.

      Ich stelle mir nur vor, ein unbedarfter Bürger, der sich um Informationen bemüht, liest Ihre Kommentare und andere Komentare1!
      Was meint man was er mit nehmen kann?
      Würde man endlich anfangen Dialoge, statt Monologe durch zu führen, wäre vielen Lesern damit geholfen.
      Doch manchmal hat man das Gefühl, dass nur gezeigt werden soll, wir gut man doch ist…was man alles weiß.

    • eure standardfragen und die der alternativen “ warum ist der bürger in d-land so träge ist“ sind doch einfach zu beantworten!

      wenn man den grund der euro-kriese kennt, dann weiß man dass es erhebliche Divergenzen des „gut-gehens“ gibt.
      d.h. dem deutschen geht es im Verhältnis/relativ zu dem anderen „euro“-teilnehmern gut und solange es den besitzstandswahrer gut geht, wird nichts passieren.
      es wird sich erst dann was ändern, wenn der euro endgültig Tod ist. vielleicht nach der wahl in Italien??
      wenn aber die Italiener genauso kleine eier haben wie die Franzosen, werden wir noch ca. 4 jahre warten müssen.

    • @ volume:

      sehr gute Erkenntnis zu den sämtlichen Bücherquellen, wie ich finde.

      Es gibt viele Autoren und viele Bücher. Selten, dass da eine konkrete Handlungsmöglichkeit oder Vernetzung ausgiebig erklärt wird.

      Das mit dem Mund aufmachen, ist sehr viel wirkungsvoller.

      Ich habe kürzlich eine Sichtweise formuliert, die für mich mein persönliches Credo geworden ist:

      “Wenn das Verstehen darin bestünde: sich selbst als Teil des Ganzen zu begreifen und die Konstruktivität sämtlicher Wechselwirkungsprozesse im Zusammenspiel mit Anderen zu erkennen, käme letztlich die Möglichkeit einer potenzierten Konstruktivität zur Gestaltung der Welt zum Vorschein.“

      Das gilt für jeden Menschen, der sich darauf einlassen kann und will.
      Es hat die Konsequenz, dass sich jeder Mensch bewusst wird, welchen Einfluss seine Worte und Gedanken auf andere Menschen haben.

      Und es kann die Konsequenz bekommen, dass mehr Menschen beginnen gemeinsame Gedanken zu teilen und nach Lösungen zu suchen, die erst durch das gemeinsame Denken und Handeln für sämtliche Menschen auf der Welt zu einer sichtbaren Verbesserung führen können.

    • Mit vollem Bauch lässt sich schwer denken, zumal der ausgeprägte Egoismus, die Ignoranz, ihren Teil dazu bei tragen
      So lange wir die deutsche Mentalität außer Acht lassen, bleibt alles beim alten.
      Man sieht es doch, die CDU macht kaum Wahlkampf, Merkel ist dennoch sicher!Was bedeutet, man wählt ohne rot zu werden, die Katze im Sack!

    • Hallo Anette,

      stimmt, das war eine etwas ausführliche Antwort auf den vorposter. Er antwortet immer (!) mit irgendwelchen Büchertipps, die nie etwas mit dem eigentlichen Post zu tun haben, deshalb meine etwas überspitzte Antwort.

      „Ich stelle mir nur vor, ein unbedarfter Bürger, der sich um Informationen bemüht, liest Ihre Kommentare und andere Komentare1! Was meint man was er mit nehmen kann?“

      Das habe ich mich bei ihrem Satz „Man sieht es doch, die CDU macht kaum Wahlkampf, Merkel ist dennoch sicher!Was bedeutet, man wählt ohne rot zu werden, die Katze im Sack!“ auch gefragt 🙂

      Ich habe beide Male meinen Post mit einem einfachen Satz beendet:
      „Oft höre ich „was soll ich denn tun?“. Die Antwort ist ganz einfach: Sich trauen, darüber reden!“

      Das kann jeder mitnehmen.

    • @volume

      Einmal zur Erklärung
      Wir, das heißt sind 1x wöchentlich zum Frühstück, und zwar Reih´um!
      Mit dem Kaffee in der Hand geht´s Richtung PC, um dem wir herum sitzen.
      Da ich überall KenFm empfehle, so sehen wir ihn uns hier auch an.
      Und immer wieder, wenn ein Interview etc zu Ende ist, kommt die selbe Frage…Was soll diese Kommentare, für wen sind sie gedacht??
      Auffallend ist immer wieder, was hier vermisst wird, man geht nicht miteinander um , so als würde man am Tisch zusammen sitzen, der Dialog fehlt immer wieder..Mal mehr, mal weniger…eher mehr.
      Die Meinungen sind gefragt ,weil sie den Horizont erweitern denn wenn Ken Me Myself an Media sendet, kann ihn jeder verstehen, wieso geht das bei den Kommentatoren nicht, oder wollt Ihr unter Euch bleiben, das wäre kein Problem, denn schließlich sollte man doch hier miteinander gehen….dachte ich.

    • Ja, „volume“, so wie sie es um 8:13 Uhr geschildert haben ist es leider in der Regel. Es ist auch eine unbewusste Flucht in die Trivialität, denn ich gehe davon aus, dass die akute Existenzgefahr , in der wir heute alle leben, auch von jenen gespürt wird, aber weil sich das halt nicht gut anfühlt, es in alter Manier immer weiter verdrängt wird.
      Und je schlimmer die Real-Situation, desto heftiger erst mal noch dieser Verdrängungsreflex.
      Es gibt ja diese These vom „positive thinking“, die da in pervertierter Form immer noch von vielen angewendet wird. Wodurch Du dann als krankhafter Pessimist oder eben „verschwörungstheoretischer“ Besserwisser angesehen wirst, wenn Du die Wirklichkeit ansprichst. Ich denke aber, es gibt irgendwann einen Gipfelpunkt, wo auch dies unweigerlich beginnt, zu kippen. Die Wirklichkeit lasst sich nicht unendlich mit Gewalt weglügen, so, wie es bisher geschieht. Uns bleibt nichts anderes übrig, als so kritisch weiter zu machen, wie bisher und zu hoffen, dass es schnell genug immer mehr werden. Unsere Haupt-Waffe ist dabei die Wahrhaftigkeit, die auch die ständige Selbstkontrolle und allgemeine Achtsamkeit mit einschließt.

  2. Leute, lest euch mal die Kommentare von Schürer, CuiBono und Stoiker durch und reduziert ihre Sätze auf die Kernaussagen. Da wimmelt es nur so von nichtssagenden Allgemeinplätzen und Tautologien:

    http://de.pluspedia.org/wiki/Redundantes_Akronym

    Tautologie (von altgriechisch ταὐτό = τὸ αὐτό to autó ‚dasselbe‘ sowie λόγος lógos ‚Sprechen, Rede‘)[1] bezeichnet in der Stilistik und Rhetorik eine rhetorische Figur, bei der mit einer inhaltlichen Wiederholung, sprich einer semantischen Redundanz, gearbeitet wird. Ein Gegenbegriff zu Tautologie ist das Oxymoron. Bewusste Tautologien werden in sogenannten „Zwillingsformeln“ geprägt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie_(Sprache)

    Eine Tautologie (altgriechisch ταυτολογία von ταὐτό t’autó [aus τὸ αὐτό] „dasselbe“ und -logie), auch Verum (lateinisch verum „wahr“) genannt, ist in der Logik eine allgemein gültige Aussage, das heißt eine Aussage, die aus logischen Gründen immer wahr ist. Beispiele für Tautologien sind Aussagen wie „Wenn es regnet, dann regnet es“ oder die tautologische sowie zirkuläre Aussage des Intelligenzforschers Edwin Boring aus dem Jahr 1924: „Intelligenz ist das, was der Intelligenztest misst.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie_(Logik)

    Nehmen wir zum Blödstift diesen Satz: ich kann zu Ihren Ausführungen sagen, dass diese ein Beleg dafür sind, was Ihre Sichtweise und Interpretation ist.

    Das ist doch immer so, wenn man authentisch spricht und schreibt: Ausführungen sind immer ein Ausdruck desjenigen, der etwas ausführt, ausser er wird dazu gezwungen, etwas zu sagen, was nicht seiner Mentalität gleichkommt.

    Zusätzlich findet man bei allen dreien immer dieselben nichtssagenden oder sogar ganz und gar sinnbefreiten Formulierungen wie z. B.:

    Und letzlich läuft die Welt so ab, dass sie noch nicht existiert.

    Die Welt läuft so ab, dass sie noch nicht existiert? Wer soll sich da einen Reim drau machen? Klingt wie esoterisches Gefasel, das aus irgend welchen zweifelhaften Büchern von noch zweifelhafteren Schrifstellern stammt.

    Kritik zu äussern ist doch nicht, wie behauptet wird, ein Ausdruck persönlicher Verbissenheit. Meine Motive sind lauter, es geht darum, leere Worthülsen aufzuzeigen, damit der Leser sich nicht darin verfängt. Die leeren Worthülsen kenne wir zur Genüge aus der Politik, bei euch in D wie auch bei uns in CH.

    Alle drei Kandidaten erklären niemals ihre Worthülsen. Verständlich, das wäre kontraproduktiv, und ich glaube sogar, sie können es gar nicht erklären, weil sie einfach nur Aufgeschnapptes nachplappern. Warum wird eine Gegenüberstellung von zwei Leuten, die irgend eine Idee umsetzen und dafür bei KenFM Werbung machen, als Anfachen eines Zickenkriegs diffamiert? Cui Bono?

    Schürer arbeitet mit Zuckerbrot und Peitsche: Wenn ihm Bemerkungen nicht passen, wird er sofort persönlich und straft die Person mit abwertenden Etiketten, droht sogar, seine Anerkennung zurückzuziehen. Wer legt denn überhaupt Wert auf Anerkennung durch solche Typen? Alle drei Kandidaten zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich ständig gegenseitig beispringen und sich ihre Vorurteile formal bestätigen. Auch zeigen alle drei offene Feindseligkeit gegen Frauen: Um das zu verstehen, muss man vermutlich eine Frau sein.

    Gegen rein sachliche Kritik wird sofort polemisiert, wieder im Verein der drei Kandidaten. Wie riecht das denn?

    Von den berechtigten Fragen, die Peter Pan oben stellt, greift sich Schürer nur die letzte, ohne Zweifel eher humoristisch gemeinte heraus. Die anderen sind ihm zu gefährlich, denn dort steht:

    Wo behauptet denn jemand, daß in den Massenmedien was über Gemeinwohlökonomie stünde? Immerhin liest Frau Plininger, wie sie selbst gesagt hat, auch mal das eine oder andere Buch.
    Inwiefern sollte es unfair sein, einen subjektiven Eindruck zu schildern?
    Wo wirf jemand der Frau Plininger was vor?
    Woran erkennt man mit absoluter Sicherheit, daß ein anonymes Forenmitglied ein Mann oder eine Frau ist?

    Das waren Behauptungen im Forum, die nicht belegt wurden. Wie schon bei Odysseus wurden diese Worthülsen und Zuschreibungen nicht begründet, Nachfragen bleiben unbeantwortet.

    Also lasst euch nicht von diesen Forenhetzern gegeneinander aufbringen, sondern bleibt wach und erkennt sie, indem ihr deren Geschwafel analysiert.

    • Liebe Lila,

      „Und letzlich läuft die Welt so ab, dass sie noch nicht existiert.“
      Esoterik ist nicht ganz falsch, aber Philosophie tuts hier auch. Panta rhei.
      Die Vergangenheit ist nicht mehr, die Zukunft existiert noch nicht. Und der ständige Übergang von Gegenwart in die Zukunft [blafasel]..
      Jeder Moment der Gegenwart birgt das Potential, eine Veränderung herbeizuführen.
      Also so habe ich diesen Satz verstanden. Mag vielleicht – oder sogar unzweifelhaft – daran liegen, dass ich mal zweifelhafte Bücher von noch zweifelhafteren Schriftstellern gelesen habe. ;o)

      Nur mal so laut nachgedacht: Ist eine reine Tatsachenfeststellung nicht auch eine Tautologie?

    • waldbear, Zukunft und Vergangenheit existieren nur in unseren Köpfen. Einzig die Gegenwart, die wir meistens verschlafen, weil wir in unseren Köpfen in der Zukunft oder der Vergangenheit herumwühlen, existiert wirklich. Doch hinken wir ihr stets hinterher, weil wir gelernt haben, unseren Verstand Tag und Nacht am Laufen zu halten, ausser wenn wir schlafen. Die Quasselstrippe im Kopf hält uns davon ab, die Dinge um uns herum direkt wahrzunehmen. Als kleine Kinder können wir das noch, doch treibt man uns das sehr schnell aus: Träum nicht, hier spielt die Musik, hör gefälligst zu, was ich dir sage, sitz gerade und pass auf. Diese immer mit unterschwelligen Drohungen ausgesprochenen Befehle verhindern, die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung zu richten und zwingen schon die Kinder, sich auf das Denken und auf die erlernten Interpretationsmuster zu konzentrieren. Diese zahlreichen esoterischen Konzepte lenken von diesem Umstand nachhaltig ab und bieten dafür quasi-religiöse Konzepte, die weder widerlegt noch bestätigt werden können, sondern auf reinem Glauben beruhen.

    • Lila, Onlinekommunikation ist manchmal etwas schwirerig.
      Stellen Sie sich einfach vor, ich würde Ihnen stumm zunicken. Das kommt hin.

  3. @ Lila: Lästern ist ungesund.
    Will Bowens will das Bewusstsein auf der Erde anheben, indem er mit seinem Buch ‚Einwandfrei‘ die Achtsamkeit darauf lenkt, 21 Tage hintereinander nicht zu jammern, zu nörgeln oder zu kritisieren.
    Menschen, die das geschafft haben, bestätigen die Wirksamkeit. Sie berichten von geheilten Krankheiten, verbesserten Beziehungen und in Schwung gekommenen beruflichen Karrieren.
    Wer seine Worte ändert, der ändert auch seine Gedanken und gestaltet damit sein Leben neu.
    Ein gutes Buch für mehr Energie für wertvolle Aktivität und für eine bessere Welt!

    • Interessant. Ich glaube schon, dass sowas wirkt. Noch mehr verspreche ich mir von einer kompletten „Schweigekur“. Wollte ich schon immer mal machen, habe aber bisher erst knapp 1 Tag geschafft. Das reicht nicht, um eine Veränderung festzustellen.

    • @Fuer Frieden + Specht

      Dieser 21 Tage Prozess ist mir schon seit ca. 15 Jahren bekannt…. alles was Du ändern möchtest in Deinem Leben, z. B. weg von Süßigkeiten, weg vom Fernsehkonsum, hin zu mehr Gelassenheit, hin zu mehr Freundlichkeit…. ziehe diese Dinge „einfach“ 21 Tage durch, in diesem Zeitraum bildet Dein Ich, Körper, Geist oder wie immer man es auch nennen möchte eine neue Routine aus, baut sozusagen ein neues Gleis, auf dem zukünftig gefahren wird… es ist in der Tat ziemlich einfach….

      Was dass Schweigen angeht, kann ich aus eigener Erfahrung im Rahmen eines fünftägigen Tai Chi Seminars berichten in dem absolutes Schweigen, auch bei Tisch und absolutes Handy u. Internet, TV, Radio etc.pp verbot angesagt war.
      Diese Erfahrung sollte jeder Mensch, gerne auch noch längere Zeit mal gemacht haben…. die Aufmerksamkeit und Empathie für die eigene Umwelt und die sich darin bewegenden Menschen steigt um etliche Potenzen…. was allgemein als sehr wohltuend empfunden wurde, nicht nur von mir, man „musste“ keinen Smaltalk mehr machen… 🙂

    • tschaka!! wie albern ist das denn
      entweder kommt man mit alltäglichen stress klar oder wenn nicht, reichen keine 21 tage, dafür muß man sein leben umstellen.

    • @keeneahnung ….

      dafür muß man sein leben umstellen.

      Und das beginnt im Kopf, da jeder ihn selbst manipulieren kann, , benötigt man 21Tage!
      Zu einfach?
      3 Wochen können sehr lang sein!

    • @ Annette
      scheinbar zu schwer für dich!
      wenn wie oben behauptet, man sein sozial-verhalten innerhalb von 21 tagen durch einen Guru-kurs ändern kann, ist das wie folgt absoluter Unsinn!
      was ich nicht bestreite ist, dass man durch solche kurse kurzfristige verhaltensänderungen erreicht, die je nach Person Wochen oder sogar Monate anhalten kann.
      auf jeden fall bestreite ich, dass diese Guru-kurse einen langfristigen Effekt haben. jeder, sagen wir man ab 30 jahren hat eingefahrene Verhaltensweisen, gewachsen durch äußere einflüsse (Erziehung, alltäglichen stress, familie usw.) die zu eigen gemacht werden. dieser langfristige Input ist nicht durch ein aha-erlebniss aufzuheben!
      deswegen heißt es auch trockener Alkoholiker, pschychotherapieen sind auch keine Tageskurse, jemand mit burnout wird sicherlich nicht nach 21 tagen mit stress umgehen können usw.
      d.h. wenn man an sich selbst feststellt oder der Arzt anrät, dass kann so nicht weitergehen, dann heißt das nichts anderes, dass man seine derzeitigen Verhaltensweise langfristig bzw. dauerhaft umstellen muss sonst…..

      verstanden????

    • KeeneAhnung, es geht bei diesen Büchern auch nicht darum, ein erfolgreiches Konzept zum Wohl des Lesers zu verbreiten, sondern Bücher zum Wohl des Autoren und seines Verlags zu verkaufen.

  4. Ausgezeichnet! Das gesamtgesellschaftliche Bewusstsein feinstofflich in ihrem Gefüge positiv verändern… Ich spüre diese Kraft. Gestern kam sogar bei Phönix (gut, es war wieder sehr spät) eine recht deutliche Sprache im Film „Land der Lügen“ zum Ausdruck. Sie bemerkten sogar einige Worte dem Impfwahn, ohne sich damit direkt als „Verschwörungstheoretiker“ zu outen… Ja, es muss sich vor allem im Bewusstsein der Leute etwas bewegen, sonst ist jede Revolution reinster Blödsinn. Will sagen, dazu haben die Leute in dieser Reportage auch aufgerufen, und das ist wirklich mal ein kleines Zeichen, dass die ÖR Journaille auch mal wieder mehr den eigenen Grips rein steckt und andere dazu auffordert, es selbst mal wieder zu tun. Jetzt besteht die Möglichkeit, den Leuten Sand in Ihre verwässerten Augen zu streuen und ihnen zu zeigen, wie widersprüchlich doch die Paradigmen „Wachstum“, „Vergleich und Konkurrenz“, „Naturschutz“, „Frieden und Humanismus“ und „Leistung“ zueinander in ihrem Leben stehen. Kommt das jedem zum Bewusstsein und traut dieser dann nicht mehr der heute hochgehaltenen Paradigmenwelt, wird eine neue, ehrliche entstehen. Denn nur die eigene Logik ist die wahrhaftige und jeder Mensch ist der Schöpfer seiner Welt, mit all seinen Fähigkeitkeiten, die bei jedem unbedingt einzigartig sind. Behinderungen und Krankheiten sind Blendwerke in unseren Gehirnen, um die innere Angst vor dem wahren Leben in uns am Leben zu erhalten.

    • Bei Youtube gibt es zwei oder drei unterschiedliche Doku-Filme mit dem Titel „Land der Lügen“. Der eine handelt davon, wie Statistiken gefälscht werden, um Gesellschaft und Konsumenten zu betrügen und abzuzocken:

      Im Land der Lügen – Warum Zahlen uns täuschen können | Reportage
      https://www.youtube.com/watch?v=0obDIkEDUtU
      https://www.youtube.com/watch?v=mOa2wLk-xhw

      Beim nächsten Film geht es um fast dasselbe, ergänzt um das Thema „Fakenews“ und Medienmanipulation:
      https://www.youtube.com/watch?v=Jflmwoz1zyE

      Dann gibt es noch „Nord Korea Land Der Lügen“:
      https://www.youtube.com/watch?v=0xnMDGKsjj4

      Überhaupt gibt es so viele Videos über Lügen, daß man leicht den Überblick verliert. Gehe ich recht in der Annahme, daß der von dir angeführte Film nicht dort zu finden ist?

      Übrigens: Was verstehst du unter „das gesamtgesellschaftliche Bewusstsein feinstofflich in ihrem Gefüge positiv verändern“. Mir erschließt sich der Sinn dieses unvollendeten Satzen nicht mal im Ansatz: Was ist das überhaupt, feinstofflich? Und was ist ein „gesamtgesellschaftliches Bewußtsein“? Glaubst du, irgend eine Gesellschaft hätte ein Bewußtsein? Ist der Begriff „Bewußtsein“ nicht auf die Anwendung bei Individuen beschränkt? Oder meinst du sowas wie das bislang nicht nachgewiesene Bewußtsein eines Ameisenhaufens?

      Weiter unten führst du dann aber aus, daß sich im Bewußtsein der Leute was bewegen muß, weil sonst jede Revolution Blödsinn sei. Auch das erscheint mir nicht wirklich eingängig:

      War denn jemals eine Revolution kein Blödsinn? Wo dich nach jeder Revolution am Ende wieder nur ein paar die Futtertröge für sich vereinnahmen und dem großen Rest die Krümel lassen …

      Daß sich ohne das entsprechende Bewußtsein nicht wirklich was ändern kann, leuchtet ja ein. Sage ich auch ständig, seit Jahren, aber was hilft das. Ein formaler Aufruf zur Bewußtseinsänderung klingt ohne tiefergehende Hinweise aber doch irgendwie nach leerer Worthülse. Macht das den ÖR zu einem besseren Medium? Und hat Bewußtseinserweiterung oder -änderung wirklich was mit Grips zu tun?

      Inwiefern ist es ein Akt von „Sand in die verwässerten Augen streuen“, wenn man den Leuten zeigt, „wie widersprüchlich doch die Paradigmen Wachstum, Vergleich und Konkurrenz, Naturschutz, Frieden und Humanismus und Leistung zueinander in ihrem Leben stehen.“? Oder verkürzt gefragt: Wieso soll es ein Sand-in-die-Augen-streuen sein, wenn man auf Widersprüche hinweist?

      Inwiefern soll verlorenes Vertrauen in geltende (was nicht gleichbedeutend ist mit zutreffende) Paradigmen dazu führen, eine ehrliche Paradigmenwelt entstehen zu lassen? Ein Paradigma ist eine grundsätzliche Denkweise, die also per Definition anderen Denkweisen zugrundeliegt. Nach deiner Aussage, die ich hier gar nicht bewerten oder prüfen will, sind die herrschenden Paradigmen verlogen oder basieren auf Lügen. Nun haben sich die vorherrschenden Paradigmen im Laufe der Jahrtausende viele Male geändert, doch wozu hat das geführt?

      Die eigene Logik ist für jeden Menschen die wahrhaftige. Okay, das ist nicht falsch, aber was willst du damit eigentlich sagen? Oder anders gefragt: Wie könnte eine fremde Logik für ein Individuum wahrhaftig sein? Das ist doch bei jedem Menschen so, weil jeder sein eigenes logisches System hat. Wie hoch der Anteil des wirklich Eigenen in einem jeweiligen individuellen logischen System ist, läßt sich nur schwer eruieren. Fakt ist jedoch, daß jede Gesellschaft ihre Mitglieder dazu drängt, vorherrschende Logik-Systeme in ihre eigenen Systeme einzubauen. Das tun die meisten denn auch bzw. werden entsprechend sozialisiert. Vorherrschende Logiken basieren daher nicht, wie man gemeinhin glaubt, auf überprüften Fakten, sondern vielmehr auf gesellschaftlich forcierten Übereinkünften.

      Daß Krankheiten und Behinderungen nur eingebildet seien und nicht wirklich existieren würden, halte ich dann doch für eine sehr gewagte These, die so leicht widerlegt werden kann, daß es mich regelrecht verwundert, wie du so etwas öffentlich kundtun kannst. Meine kaputten Bandscheiben wachsen nicht mehr nach, und wenn ich mich noch so anstrenge, ich bin in den letzten 15 Jahren um 5 cm geschrumpft. Auch meine kaputten Zähne wachsen nicht mehr nach. Konnte ich auch noch nirgendwo was zu finden, wie man kaputte Zähne nachwachsen läßt. Amputierte Gliedmaßen bleiben amputiert, es sei denn, man ist eine Eidechse, aber die kann auch nur ihren Schwanz nachwachsen lassen. Menschen sterben an Infektionen und Mangelerscheinungen, weil sie sich das einbilden? Wie gesagt, gewagte These …

    • Ich habe „ingns“ schon ganz gut verstanden. Man kann schon von einem „gesamtgesellschaftlichen Bewusstsein“ sprechen, das auf der feistofflichen Ebene mehrheitlich blind und taub geworden ist. Aber das ist so eine große Kiste, dass ich die hier nicht aufmachen kann. Das heißt, das „Feinstoffliche“ ist ja immer maßgeblicher Teil des gesamten Lebens. Deshalb ist es ja so irre und tödlich, dass es mehrheitlich ignoriert wird. Diese Ignoranz ist durch das Gelddenken entstanden und durch die stetig angewachsene Missachtung vor der gesamten Schöpfung., vor dem, was wir „Natur“ nennen. Diese Natur hat in übermenschlicher Weisheit, nämlich durch Jahrmillionen Jahre der Auslese, alles perfekt erschaffen, bzw. wachsen lassen. Aber Homo Sapiens meinte plötzlich, alles besser wissen und alles besser machen zu können und seinen Reibach damit machen zu müssen. . Und nun haben wir das Ergebnis. Eine traditionelle Ernährung, die nicht richtig nährt sondern schwer krank macht, ein Medizinsystem, das Krankheiten nicht heilt, sondern nur vorübergehend wegoperiert und Medikamente , die ebenfalls nicht heilen, sondern nur noch kränker macht, als vorher. Und das ist jetzt nur ein Kapitel der Resultate, die uns die menschliche Hybris beschert hat.

    • Jetzt weiß ich aber noch immer nicht, was denn das Feinstoffliche eigentlich sein soll. Ein feiner Stoff? Ein feinerer Stoff, als der, den ich sonst so gewohnt bin? Feinstofflichkeit kenne ich als fragwürdiges esoterisches Konzept, mit dessen Hilfe z.B. ein zweiter Geist-Körper behauptet wird oder irgendwelche verborgenen Kräfte in sonst scheinbar totem Material. Aus meiner Sicht und Erfahrung sind das aber alles Behelfskonstrukte, die dem Rezipienten vorgaukeln, weil da ein Wort sei, müsse es auch die entsprechende Sache geben. Das ist genau der primitive Wortaberglaube, von dem auch Rainer Mausfeld im Zusammenhang mit Mentalvergiftung spricht:

      Die Wirksamkeit solcher Begriffe beruht darauf, daß wir von Natur aus zu einem gewissen Wortaberglauben neigen und damit zu der Überzeugung, daß Wörter auch Sachverhalte widerspiegeln. Wir neigen also dazu, vorgefundene Wörter zur Organisation unserer Gedanken naiv zu verwenden. Dabei übersehen wir, was Wörter alles an ideologischem Gehalt und an stillschweigenden Vorannahmen transportieren. Leider ist es ausgesprochen schwierig, unseren natürlichen Wortaberglauben zu überwinden und zu einer Haltung zu kommen, die – gerade im politischen Bereich – jedes Wort als ein Päckchen ideologischer Vorannahmen ansieht, das man zunächst sorgfältig aufschnüren muß. Eine solche Haltung, Wörter in ihrer Bedeutung und ihrem ideologischen Ballast kritisch zu hinterfragen, bedarf intensiver Schulung. Genau auf diesen Aspekt einer Ideologiekritik hatte man in der Zeit der Aufklärung den Blick gerichtet und sehr wirksame Methoden der Identifikation verborgener Vorurteile und ideologischer Elemente entwickelt. Verständlicherweise haben die herrschenden Eliten kein Interesse daran, daß diese Methoden in den Sozialisationsinstanzen der Gesellschaft gelehrt und tradiert werden.

      Quelle:

      http://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/pubs/Mausfeld_Die_Angst_der_Machteliten_vor_dem_Volk.pdf
      https://kenfm.de/rainer-mausfeld-die-angst-der-machtelite/

      (Ich hoffe, jetzt kommen nicht wieder die ganzen Leute angerannt, die steif und fest behaupten, sie hätten das alles schon am eigenen Leib erlebt, seien aus ihrem Körper ausgetreten und was es da sonst noch an üblichem Unfug gibt – und wenn sie doch angerannt kommen, kann ich auch nichts daran ändern. Mir geht es hier um etwas vollkommen anderes.)

    • Oje, lieber Peter Pan. Jetzt fange ich erst an, Deine Perspektive auf das Leben zu erkennen. Hast Du Dich eigentlich z.B. noch nie mit den Erkenntnissen unserer bekanntesten Physiker auseinander gesetzt, Einstiein, Max Planck, Heisenberg &Co? Damit, dass sie anhand der ihrer Versuche mit der Kernspaltung herausgefunden haben, dass es Materie „an sich“ gar nicht gibt?
      Ich empfehle Dir dazu das gute alte Buch „Wendezeit“ des Physikers Fritjoff Capra. Er beschreibt auch diese „Wendezeit“ in der sog. „Grundlagenforschung“. Es begann damit, dass beim Spalten des kleinsten Teilchens nicht etwa feste Materie zum Voraschein kam, sondern eine stetig kreiselnde Bewegung, eine „Welle“, für die sie zunächst gar keinen Namen finden konnten. Sie äusserten sich alle unisono etwa so, dass sie ein Gefühl hatten, als ob der Boden unter ihnen weggezogen würde. Ich schneide das nur mal so an, damit Du weiter Deine kritischen Fragen stellen kannst, wenn Du willst. Auf jeden Fall kann ich Dir mit voller Überzeugung schonmal sagen, dass Du dir gegen den Begriff „Feinstofflichkeit“ ein enorm behinderndes Vorurteil aufgebaut hast.

    • Leider ist unsere Zivilisation mehr und mehr auf dem falschen Verständnis des Lebens aufgebaut worden, es gäbe tatsächlich „Materie“ und „Geist“ in getrennter Formation, weshalb wir heute in den abgewirtschafteten todbringenden Machtsystemen immer noch leben müssen. Es ist logisch, dass diese nur allein im menschlichen Denken festgesetzte Trennung deshalb vollzogen wurde, weil sie im Gegensatz zur Wirklichkeit eine Machtherrschaft über alle Bereiche des Lebens ermöglicht.
      Den Beginn dieser Zivilisation kann man heute etwa vor 10-700 jahren ansetzen. Ägypten wird heute als erste Hochkultur bezeichnet, aber in Wirklichkeit ist sie wohl nur die erste Hochkultur des Viehzüchter-Patriarchats.
      Was davor war, liegt immer noch im Dunkel und soll nach dem Willen der Herrschenden auch im Dunkel bleiben
      (Stichwort: die Diskriminierung der Matriarchatsforschung).
      Es ist also genau umgekehrt, wie Sie sagen, Peter Pan: Das rein materialistisch orientierte Herrschaftsdenken von Menschen, unter dem dieser ganze Planet zunehmend zu leiden hat, kann mit der Existenz von „Feinstofflichkeit“ nichts anfangen und muss sie deshalb ignorieren.
      Wenn sie also die Gewakltherrschaft in dieser Welt kritisieren und gleichzeitig die „Feistofflichkeit“ als nur eine Erfindung von Spinnern definieren, so befinden Sie sich in einem ständigen und enormen geistigen Widerspruch.

    • Ja und was ist jetzt dieser „feine Stoff“? Diese Frage hast auch du nicht beantwortet. Wie kann man „Feinstofflichkeit“ ignorieren, wenn man sie gar nicht wahrnehmen kann? Die zahlreichen Publikationen über den unbestrittenen Fakt, daß man via Beschleuniger noch niemals Materie nachweisen konnte, weil die angeblichen Teilchen sich bei näherer Betrachtung stets in Nichts aufzulösen scheinen, kenne ich natürlich nicht alle, aber das muß ich auch nicht. Wie bereits Einstein festgestellt und die Atombombe zweifelsfrei bewiesen hat, stellt die Unterscheidung zwischen Materie und Energie gewissermaßen einen Willkürakt dar: Materie ist das, was ich anfassen kann, Energie das, was sich einer taktilen Wahrnehmung entzieht. In Wirklichkeit ist Materie dasselbe wie Energie, nur eben mit einer höheren Frequenz schwingend. Modulierte schwingende Energiefelder können sich oft nicht gegenseitig durchdringen, weil ihre Schwingungen sie davon abhalten.

      Stoff bedeutet ja soviel wie Materie, zumindest im nicht übertragenen Sinn. Die in esoterischer Literatur thematisierte Feinstofflichkeit geht gewöhnlich auf die längst widerlegt Annahme zurück, daß die Welt, der Kosmos von einem sogenannten Äther durchdrungen sei, den Geister als Vehikel nutzen könnten. Andere esoterische Richtungen behaupten, wer sich nach ihren Lehren richte, würde im Laufe seines Lebens erst eine Seele zu entwickeln in der Lage sein, die aus feinstofflicher Materie bestünde. Ich hab natürlich keinen blassen Schimmer, auf welche esoterische Richtungen du dich hier beziehst. Du solltest vielleicht bei deinen weiteren Zuschreibungen berücksichtigen, daß ich mich früher sehr intensiv mit all diesen Dingen beschäftigt habe und deshalb nicht besonders anfällig dafür bin, auf Überheblichkeiten verunsichert zu reagieren, wie du das hier mit Sicherheit erwartet hattest:

      Oje, lieber Peter Pan. Jetzt fange ich erst an, Deine Perspektive auf das Leben zu erkennen. Hast Du Dich eigentlich z.B. noch nie mit den Erkenntnissen unserer bekanntesten Physiker auseinander gesetzt, Einstiein, Max Planck, Heisenberg &Co? Damit, dass sie anhand der ihrer Versuche mit der Kernspaltung herausgefunden haben, dass es Materie „an sich“ gar nicht gibt?

      Oje, mein lieber Specht, da hast völlig umsonst versucht, einen Kontrahenten kleinzumachen, indem du herabsetzendes Mitleid (im Sinne von: ach du armer, du tust mir ja soooo leid, was bin ich froh, daß ich nicht so unwissend, blöd, naiv bin wie du) darstellst. Sowas mag ich gar nicht, das ist Heuchelei pur, die einzig einer lächerlichen und kurzfristigen Selbsterhöhung dient. Du hast meine Weltanschauung begriffen? Hast du noch mehr solche Anmaßungen drauf? Ich fürchte, du hast nicht mal einen Bruchteil dessen gelesen oder realisiert, was meine Weltanschauung ausmacht. Das ist genau die Art Überheblichkeit, die esoterische Literatur gewöhnlich vermittelt. Und sie merken’s nicht mal …

    • @ Specht,
      Sehr schön erläutert warum die „Feinstofflichkeit“ ins Lächerliche bzw. Esoterische geschoben werden muß. Nur beim Beginn unserer Zivilisation ist Ihnen wohl ein Tipfehler unterlaufen.
      Und warum Peter Pan so unwirsch auf Ihren Hinweis reagiert, daß kann man auch sehr schön in seinem eigenen Beitrag an anderer Stelle hier nachlesen:
      „Vielmehr ging es Arens darum zu beschreiben, wie wir alle mehr oder weniger dazu neigen, sensorisch wahrgenommene Kritik noch vor der kognitiven Analyse als bedrohlich wahrzunehmen, die Bedrohung mit jener Heftigkeit bereits im Vorfeld der kognitiven Aufnahme des Kritik-Inhalts, die vorherrschte, als wir die entsprechenden Selbstanteile, die durch die Kritik vielleicht wieder zum Vorschein kommen könnten, abspalten mußten.“
      Anders ist schwer erklärbar warum man Ihren Beitrag als arrogant einordnen sollte.

    • Schürer: Und was ist denn jetzt diese Feinstofflichkeit tatsächlich? Bitte um Erläuterung dieses Begriffes, selbstverständlich mit ausreichenden und belastbaren Belegen. Kannst du nicht? Wieso eigentlich nicht, wenn du schon davon ausgehst, daß meine hartnäckigen Nachfragen einzig einem Vorurteil geschuldet sein sollen. Du machst es dir sogar ganz leicht, indem du Textinhalte von mir gegen mich zu verwenden trachtest, anstatt einfach die Nachfrage, was Feinstofflichkeit denn tatsächlich sei, zu beantworten.

    • @ Peter Pan,
      Wenn Sie gerne möchten, daß ich mich in einen Dialog mit Ihnen begebe müssen Sie sich zuerst der rudimentärsten Höflichkeitsformen mir gegenüber befleißigen, die unter Zivilisierten üblich sind. Da bestehe ich drauf, auch wenn ich ein Primitiver bin.

    • Sie bringen hier Humor mit hinein. Das ist schön und notwendig. Ich musste lächeln! Was Umgangsformen betrifft, muss Peter Pan unbedingt dazulernen, sonst redet irgendwann niemand mehr mit ihm. Und das wiii er glaub ich gar nicht.

  5. Raza las Chomsky’s Manufacturing Consent.
    Ich hörte nicht das er Chomky’s Meinung kennt ‚in jede Kultur gibt es eine Standard Wahrheit, wenn die nicht beachtet wird iszt keine Diskussion möglich, ausser zwischen die die besser wissen‘.
    Als ich noch einen Beruf hatte was mich fast immer beschäftigte, auch wenn ich nicht deutlich arbeitete, und Familie mit Kinder, nahm ich auch an das die Medien die Wahrheit brachten.
    Es gibt etwas was kognitive Dissonanz genannt wird, begegnung mit Fakten die in Wiederspruch sind mit was man für wahr hält.
    Man sieht an Kreationismus was dann gescheht.
    Deutschland ist in kognitive Dissonanz, immer mehr Fakten die sich nicht verhalten mit standard Wahrheit.
    Ob es nun Israel ist, oder Migranten, oder EU und Euro.

    • Die kognitive Dissonanz ist ein gutes Stichwort. Da gab’s doch mal eine Untersuchung oder ein Experiment, bei dem man beschwerliche Arbeit zuerst mit einem höheren Lohn vergütet hatte, um danach die Zufriedenheit der Arbeiter zu prüfen. Das Ergebnis bestand darin, daß viele Arbeiter unzufrieden waren, bei einer derart hohen Gehaltsstufe solche Arbeiten ausführen zu müssen. Danach hat man, ich glaub in einer anderen Firma, die Sache umgedreht und schwere, schmutzige Arbeit mit sehr geringen Löhnen bedacht. Das Resultat: Die Arbeiter murrten zwar über die schlechte Bezahlung, sagten sich aber, daß sie wenigstens Arbeit hätten und dabei Wichtiges leisten würden. Die kognitive Dissonanz, die im Gegensatz zur ersten Gruppe darin bestand, daß sie schlecht bezahlt wurden und schlechten Arbeitsbedingungen ausgesetzt waren, wurde danach aufgelöst, indem man sich die Arbeit quasi schön redete oder dachte.

      Karlpeter Arens schreibt folgerichtig in seinem Buch Manipulation – Kommunikationspsychologische Untersuchung mit Beispielen aus Zeitungen des Springer-Konzerns im Kapitel über das Verlöschen der kritischen Vernunft:

      Aus der Sicht des falschen gesellschaftlichen Bewußtseins existieren nur solche Teile der Realität, die als normiert Gelerntes bereits in ihm existieren oder mit gelernten Reizqualitäten assoziiert werden können. Bei einer kognitiven Dissonanz ist das auf starre Reaktionsschemata festgelegte angepaßte Individuum daher immer in besonderm Maße versucht, das seinen Kenntnissen Widersprechende im Vorurteil abzuwehren, d.h., das Neue und Fremde in der Verleugnungstaktik zu behandeln wie etwas Erkanntes und Bekanntes.

      Das falsche Bewußtsein ist bei Arens wie auch bei Gruen das von außen aufoktroierte bzw. die von Fromm Beschriebenen drei Filter der Wahrnehmung: Man hat lernen müssen, nicht den eigenen direkten Wahrnehmungsimpulsen zu lauschen, und darf demnach nur den gesellschaftlich erwünschten Wahrnehmungen gestatten, ins Bewußtsein zu gelangen. Das geschieht übrigens vollkommen unbewußt, denn die Kontrolle findet bereits weit unterhalt des Bewußtseins statt. Arens:

      Experimente haben nachgewiesen, daß solche Abwehrmechanismen schon bei der Reizaufnahme und bei der Entschlüsselung der in einer Information enthaltenen wahrnehmbaren Hinweise wirksam werden. Das vermeidet hier die mögliche Bedrohung zentraler Bewußtseinsinhalte dadurch, daß es die seinen Kenntnissen und Meinungen zuwiderlaufende Information nicht nach ihren rational verarbeiteten und kritisch überprüften Inhalten einordnet, sondern nach dem von ihr als Unbegriffenem, beunruhigendem Fremdem ausgehenden unlustweckenden Reizwert klassifiziert, der als konditioneller Reiz an eine früher erlebte Originalkommunikation mit ähnlicher Reizqualität anknüpft und assoziativ bereits die Wahrnehmung der Daten zensiert.

      irwish.de/pdf/Arens-Manipulation-Kommunikationspsychologische_Untersuchung_BILD.pdf

    • @Peter Pan
      Das erinnert mich an den „backfire effect“ – hier sehr lustig dargestellt:
      theoatmeal.com/comics/believe
      Ist das ungefähr das, auf was Sie anspielten?

    • Lieber Peter Pan,
      ich hatte um 16:20 einen Kommentar geschrieben, der einen Link enthielt.
      „Dein Kommentar wird gerade geprüft“ ist irgendwie leider notwendig, aber nicht hilfreich für eine Unterhaltung.
      Falls das irgendwann mal freigeschaltet werden sollte, würde ich mich über eine Antwort von Ihnen freuen.
      Ich schreibe diesen Kommentar jetzt, in der Hoffnung, dass Sie diesen Gesprächsfaden auf dem Radar behalten..
      Liebe Grüße aus dem Taunus,
      waldbaer

    • Es ist leider so das viele Sachen zu kompliziert sind um durch Jedermann verstanden zu werden.
      Schon 1997 prophezeiten 70 Niederländische Volkswirtschaftler das der Euro nich funktionieren konnte, wir sehen an die südliche Länder das die Euro eine Katastrophe ist, aber wer versteht das ?
      Italiens Schulden näheren nun 2500 Milliarde Euro, Deutschland und die Niederländen können zahlen.
      Wieviele durchschauen September 11 ?
      Wieviele sehen das Macron ein Vollidiot ist ?
      Wer versteht das Merkel Deutschland mehr schädet als Hitler es tat ?
      Was ist das Problem das in Polen Richter demokratisch ernannt werden ?
      Warum weiss Brussel nicht mehr was ein unabhängisches Land ist ?

    • Waldbär, ich hab keine Ahnung, was der Comic bedeutet, meine Englischkenntnisse reichen dazu nicht aus. Außerdem hat mein Virenwächter von dort einen Virus abgewehrt, der versucht hat, bei mir verdächtigen oder schädlichen Code auszuführen.

      Mein Kommentar vom 20.07.2017 09:18 besagt nicht mehr und nicht weniger als die kaum bekannte Tatsache, daß die allermeisten Menschen, wenn ihre äußeren Umstände mit ihren inneren Überzeugungen und erlernten Dogmen kollidieren, nicht die letzteren in Frage stellen, sondern sich die Wirklichkeit schönreden bzw. schöndenken. Eine ähnliche Vorgehensweise zeigen Hypnotisierte, denen widersinne Handlungen suggeriert wurden und die sich, wenn man sie beim Ausführen dieser Handlungen ertappt und befragt, schon im vorbewußten Statium der Beantwortung einen rational klingenden Grund ausdenken, an den sie hinfort selbst glauben. So hat man z.B. Versuchspersonen suggeriert, bei schönstem Wetter einen Regenschirm aufzuspannen, und die Leute haben z.B. auf den Hinweis, daß es doch gar nicht regnen würde, geantwortet, es könnte aber regnen oder sie wollen sich vor der Sonne schützen. Oder man suggerierte ihnen, in einem beheizten Raum den mitgebrachten Mantel wieder anzuziehen, und sie rationalisierten ihr Verhalten damit, daß sie sowieso gerade gehen wollten, obwohl sie gerade mitten im Gespräch waren.

      Das falsche Bewußtsein ist das, welches nicht auf der Entwicklung einer eigenständigen Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit basiert, sondern auf eingetrichterten Richtlinien, was erwünscht und was verboten ist, also Gesetzen, die zu befolgen belohnt und die zu mißachten bestraft wird, und zwar schon im Kleinkindalter von den Eltern. Das verinnerlichte falsche Bewußtsein führt dazu, daß man potentiell bedrohliche Inhalte bereits vor dem Bewußtwerden emotional abwehrt. Was dieser mit einem Trojaner drohende Comic soll, verstehe ich wie gesagt nicht.

    • Peter Pan,
      Trojaner konnte ich in dem Comic nicht feststellen. Mag an meinem Adblocker liegen, oder eine falsche Meldung.
      Das ist eine sehr schöne, humoristisch dargestellte Erklärung des sog. backfire effects.

      Zitat Peter Pan: „Das verinnerlichte falsche Bewußtsein führt dazu, daß man potentiell bedrohliche Inhalte bereits vor dem Bewußtwerden emotional abwehrt.“
      Also genau das. http://lexikon.stangl.eu/5091/backfire-effekt/
      Jetzt weiß ich wenigstens, dass ich Sie korrekt verstanden habe, und ich stimme Ihnen zu. Wenn einem sowas nicht bewusst ist, dass man selber instinktiv/affektiert so reagiert, ohne es zu wollen, kann das zu ziemlich schrägen Situationen führen.

    • Der Backfire-Effekt, dessen Definition ich soeben durch deinen Link erfahren habe, besteht darin, daß Kritik umso heftiger abgewehrt wird, deso heftiger sie zuvor vorgetragen wurde. Karlpeter Arens, den ich oben zitiert hatte, meinte jedoch nicht, daß die Heftigkeit der Kritikabwehr analog zur Heftigkeit der sie auslösenden Kritik sei.

      Vielmehr ging es Arens darum zu beschreiben, wie wir alle mehr oder weniger dazu neigen, sensorisch wahrgenommene Kritik noch vor der kognitiven Analyse als bedrohlich wahrzunehmen, die Bedrohung mit jener Heftigkeit bereits im Vorfeld der kognitiven Aufnahme des Kritik-Inhalts, die vorherrschte, als wir die entsprechenden Selbstanteile, die durch die Kritik vielleicht wieder zum Vorschein kommen könnten, abspalten mußten.

      Mit anderen Worten: Sind in einer Kritik Hinweise verborgen, die unser gewohntes Selbstverständnis, das gewöhnlich ein reduziertes ist, bedrohen könnten, neigen wir dazu, diese Kritik erst gar nicht an uns herankommen zu lassen, um uns nicht mit ihr in allen ihren Aspekten auseinander setzen zu müssen. Das bedeutet, daß wir es uns in einem solchen, als immense Bedrohung wahrgenommenen Fall gar nicht leisten können, auf alle angeführten Inhalte oder Kritikpunkte einzugehen, und sie deshalb gar nicht erst wahrzunehmen pflegen:

      Bei einer kognitiven Dissonanz ist das auf starre Reaktionsschemata festgelegte angepaßte Individuum daher immer in besonderm Maße versucht, das seinen Kenntnissen Widersprechende im Vorurteil abzuwehren, d.h., das Neue und Fremde in der Verleugnungstaktik zu behandeln wie etwas Erkanntes und Bekanntes.

      Vielleicht muß der eine oder andere diesen Satz zwei- oder dreimal lesen, bevor ihm seine Bedeutung voll zugänglich wird. Ich habe innerhalb Jahrzehnten mehrmals gelesen und habe mit Sicherheit noch immer nicht alles, was er darin thematisiert, voll und ganz erfaßt.

      Starre Reaktions-Schemata sind den frühen Abspaltungen wichtiger Selbstanteile geschuldet. Weil ein gespaltenes Selbst keine Basis für die Entwicklung autonomer Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeiten bieten kann, müssen wir uns auf die von Eltern und sonstigen Autoritätspersonen übernommenen Reaktionsmuster verlassen. Unsere Phantasie ist praktisch lahmgelegt, weil sie nicht auf das gesamte Reservoir unserer menschlichen Möglichkeiten zurückgreifen kann, denn die unerwünschten Selbstanteile sind mit so großer Angst besetzt, daß sie praktisch nie ins Bewußtsein gelangen.

      Mit starren Reaktionsmustern zu arbeiten bedeutet letztlich auch, eine geringe Anzahl festgelegter Reaktionsmuster auf alles anzuwenden, was uns widerfährt. Man könnte also durchaus auch sagen, daß wir auch auf Neues und Unbekanntes mit unseren altbekannten Reakionsmustern reagieren: Wir behandeln Neues und Fremdes daher wie Erkanntes und Bekanntes.

      Oder noch kürzer: Das, was uns in einer Message beunruhigt oder beunruhigen könnte, wird fast sofort ausgeblendet, so daß es gar nicht erst in dem kleinen Fenster, das wir als unsere bewußte Wahrnehmung kennen, erscheint. Deshalb hat man auch oft als Kritiker den Eindruck, der Entgegnende wählt sich immer nur einen winzigen Teil des zuvor übermittelten Kritikinhalts aus, um damit die gesamte Kritik zu widerlegen oder ad absurdum zu führen.

      Man konnte das hier an den kürzlichen „Diskussionen“ mit „einigen“ Forenmitgliedern sehr schön beobachten: Mehrfache Nachfragen, wo denn in den Texten eines Seitenbetreibers, denen es angeblich von verbaler Gewalt nur so wimmeln sollte, diese angebliche Gewalt zu finden sei, wurden ignoriert oder mit ausweichenden Antworten bedacht. Als der Druck dann zu groß wurde, weil ich nicht müde wurde, diese Nachfragen zu wiederholen, haben die Kandidaten sozusagen medialen Selbstmord begangen und sich abgemeldet hat (noch dazu alle auf einmal, was den Schluß nahelegt, daß es sich um eine einzige Person mit Mehrfachnicks gehandelt hat, die mit weiteren Nicks jedoch noch immer hier anwesend ist, aber das nur am Rande).

      Diesen Effekt der abgewehrten Betroffenheit kann man in fast allen Foren tagtäglich beobachten. Vielleicht noch ein paar Ergänzungen:

      Die eigentliche, erste Reizaufnahme ist nicht die abschließende kognitive Wahrnehmung, sondern findet davor statt, z.B. in Form von Hören oder Lesen. Während und kurz nach der Reizaufnahme, wo das gerade Gehörte oder Gelesene für die kognitive (= verstandesgemäße) Weiterverarbeitung aufbereitet wird, greifen diverse Filter, die z.B. Erich Fromm als Filter der Sprache, der Logik und der Gesellschaft beschreibt. Man darf sich das jetzt aber nicht so vorstellen, daß jede dieselben Filter im Kopf hat, die sind individuell schon noch leicht unterschiedlich, führen im Großen und Ganzen jedoch zu ganz ähnlichen Resultaten, ungefähr so wie sich Kugeln auf einer Ebene, die plötzlich geneigt wird, alle mehr oder weniger in die selbe Richtung bewegen, wobei die eine oder andere Kugel von irgendwelchen auf dem Weg liegenden Unebenheiten abgelenkt oder gar in irgendwelche Löcher fällt:

      Die Sprache bestimmt durch ihre Vokabeln, ihre Grammatik, ihre Syntax und durch den ganzen Geist, der in ihr erstarrt ist, wie wir etwas empfinden und welche Empfindungen in unser Bewußtsein eindringen.

      Erich Fromm, Drei Filter: Sprache, Logik, Gesellschaft, 6 Seiten
      irwish.de/pdf/Fromm-Drei_Filter.pdf

      Wer sich mehr und intensiver mit Sprache und ihren Auswirkungen, Bedeutungen und Zusammenhängen befassen möchte, sei auf die umfangreiche Textsammlung meines „Kollegen“ Werner Petschko verwiesen, die unter der Url gleichsatz.de zu erreichen sind. Aber seid gewarnt: Diese Beschäftigung könnte liebgewonnene Bequemlichkeiten und
      Selbstverständlichkeiten in Gefahr bringen und sie euch unwiederbringlich entreißen.

  6. Ein gutes Gespräch – von beiden Seiten, denn es war Interesse beim Interviewer Herrn Shayar wie beim Interviewgast, Herrn Raza, zu spüren.

    Was hier als eine regelmäßige, aber wichtige Frage kommt, sinngemäß: warum so wenig Menschen auf der Strasse sind, wird von Herrn Raza durch die hohe Beschäftigung der Menschen in Arbeitssituation beantwortet.

    Ich sehe es anders. Für mich liegt die Anzahl der Beteiligung der Menschen an der Art der Resonanz, die Menschen erreicht hat – was sie anspricht; wo sie sich motiviert fühlen – wo sie auch einen Gemeinschaftsgedanken erkennen können und sich identifizieren können.

    Aus meiner Sicht fehlt dies noch vielen alternativen Formaten und Bewegungen.

    Was Herr Raza
    ab min. 14 sagt, finde ich sehr wichtig in diesem Zusammenhang: https://www.youtube.com/watch?v=2q8UXXxeOso&t=14m03s

    Denn eine Orientierung an anderen Sichtweisen, um seine eigene Meinung zu überprüfen und ggf. zu verändern, wird um ein vielfaches erleichtert, wenn ein Journalist im Vorfeld „mit offenen Karten spielt“.

    Würden viele aus dem Mainstream dies tun, müssten Sie ihre Auftraggeber nennen und zugeben, dass womöglich ein Großteil der Berichte im Interesse der Auftraggeber geschrieben wurde. Daher dann aus Sicht der Auftraggeber eine Gefälligkeit , bzw. Arbeitsleistung ist.

    Die alternative / neue Medienlandschaft kann an vielen Stellen mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn viele Autoren und Medienmacher ganz klar benennen würden, wo so Ihre Grundprinzipien sind – danach könnten die Menschen auch schauen, ob dieser Journalist / diese Person den angegebenen Leitsätzen sich verpflichtet fühlt.

    Ansonsten ist es in der alternativen Medienszene manchmal ein Rätselraten, wie etwas gemeint sein könnte – unter welcher Perspektive sich ein Zugang zum Beitrag / zum Geschriebenen / zum Interview herstellen lässt.

    Dann gab es von Herrn Shayar etwas Kritik an den „Likes“ z.B. bei Facebook, dass dies evtl. nicht genug sei:

    Herr Raza ging mehrfach darauf ein, bei diesem Zitat bringt er es auf den Punkt:
    https://www.youtube.com/watch?v=2q8UXXxeOso&t=21m56s ( Ein like gibt dir ein gutes Gefühl)

    Denn letztlich ist ein Like optisch gesehen etwas unterstüztendes. Auch wenn vielleicht keine Worte genutzt werden. Ein Like solidarisiert sich mit der Idee.

    Das ist der erste Schritt, der motivieren kann, seine Ziele weiter zu verfolgen.

    Ein weiterer, interessanter Aspekt wurde ab Min. 25 angesprochen:

    https://www.youtube.com/watch?v=2q8UXXxeOso&t=25m31s (wie wurden wir zu Aktivisten)

    Aktivist sein, ist aus meiner Sicht nicht bloß die Erkenntnis „irgendwas läuft schief“, sondern geht letztlich auch einher mit der Vorstellung / der Utopie / der Vision, dass es etwas anderes geben kann als das, was es gerade gibt.

    Ich finde in dem Zusammenhang ein Zitat wichtig.

    Hans -Peter Dürr:
    https://www.youtube.com/watch?v=lnA7m0IxnUs&t=47m5s

    Zitat: „Das heisst: jeder trägt bei. Jeder kann auch etwas zum Absturz bringen; insbesondere das heisst: wir können auch Katastrohpen verursachen; d.h. wir müssen auch Verantwortung übernehmen. Das heisst die Utopie ist einfach die Aussage ‚Die Zukunft existiert noch nicht‘ . Sie ist nicht nur nicht gewusst; sie existiert noch nicht. Sondern erst im nächsten Augenblick wird sie von uns gemeinsam geschaffen.“

    Dies gilt nicht nur für das Interview, sondern meiner Ansicht nach auch für sämtliche Kommentare ; ob bei Facebook, Youtube oder z.B. auch hier unter dem Gesprächsbeitrag von Herrn Shayar und Herrn Raza.

    Denn jeder Mensch gibt seine eigene, individuelle Perspektive zum Besten.

    Manchmal solidarisch positiv, oder auch direkt die kritischen Punkte suchend, die alles als unrealistisch darstellen lassen können.

    Um mehr Aktivisten zu schaffen, denke ich ist der Gedanke einer „Identität“, einer Gemeinsamkeit; eines gemeinsamen Zieles wichtig.

    Wie schon bei min. 14. angesprochen wurde: wenn alternative Journalisten klar ihre Ausrichtung ( im Unterschied zum Mainstream und deren Auftraggebern) benennen würden, wäre schon ein erster Schritt dazu getan.

    Ein zweiter Schritt könnte sukzessive erklären, warum welche Beiträge wie gemacht werden.

    Es mag vielleicht banal klingen, aber gerade durch besonders genaue Formulierungen und Äußerungen von Intentionen lassen sich Menschen viel leichter überzeugen, wenn sie eine Idee für unterstützenswert halten sollten.

    Auch was

    Peter Kruse gesagt hat, ist in dem Zusammenhang von Gemeinschaftsgedanken wichtig:

    https://www.youtube.com/watch?v=nzqGjZM6bV4&index=4&list=PL6F8B805C5213A40B&t=0m18s

    (“ wenn wir aber jetzt miteinander einen Lernprozess machen wollen, der übersomativ ist, der also in Richtung Corporate Learning geht, nicht in Richtung meines individuellen Lernens, dann reicht ja nicht die Störung. Sondern wir müssen ein Überindividuelles System erzeugen. Überindividuelle Systeme dieser Art nennen wir Kultur. Kultur meint eigentlich, dass wir miteinander Wertemuster erzeugen, die wir soweit teilen, dass wir miteinander kooperationsfähig sind.
    Im Bereich des Konstruktivismus bedeutet es dann, eine Koevulotion eingegangen zu haben.

    In meinem Kopf muss etwas ähnliches entstehen wie in Ihrem. Da wir das nicht direkt über die Sprache vermitteln können, müssen wir cokonstruieren. Und diese Form der Cokonstruktion, wo wir zwischen uns ein drittes System erzeugen, Luman hat das faszinierend in seinen Theorien auf den Punkt gebracht; es geht darum eine gemeinschaftliche Welt zu erzeugen, die eine Eigendynamik hat und die entsteht zwischen uns. Die entsteht nicht in mir und nicht in Ihnen; und trotzdem sind wir daran beteiligt und werden von dieser Struktur auch sehr stark beeinflusst.

    Und um das zu tun, müssen wir uns im Diskurs über diese Wertegrundlagen geeinigt haben. Wenn wir das geschaffen haben und zwischen uns eine Kultur existiert, dann sind wir in der Lage einen Lernprozess miteinander zu machen, der größer ist als das, was wir jeweils einzeln beitragen.“ ( 0m18 s – 1m31s)

    Und letzlich läuft die Welt so ab, dass sie noch nicht existiert.

    Sie wird erschaffen. Jedes Mal neu, von allen Dingen und Menschen die Einfluss auf die Welt haben.

    Und das sind von Tieren, Pflanzen, Naturelementen auch die Menschen.

    Jeder einzelne Kommentar kann zu Solidarität führen und evtl. sogar zu Eigenerkenntnis ( „Hey ich bin auch Teil der Community – ich kann auch etwas konstruktives zur Lösungssuche beitragen“),

    oder aber „alles sinnlos – alles schon probiert – wird nie klappen etc..“

    In Summe der unterschiedlichen Kommentare ergibt sich dann etwas Ganzes, was Auswirkungen haben wird auf das Umfeld der Menschen – denn :

    nicht bloß jeder einzelne geschriebene, gelesene Kommentar und das vorangegangene Gespräch haben Auswirkungen; sondern auch das, was jeder Mensch dann individuell davon in seinem Umfeld, seinem Alltag, seiner Nachbarschaft etc. unbewusst oder bewusst mitgenommen hat.

    Also insofern bin ich da inhaltlich ganz bei Hans-Peter-Dürr, der formuliert hat, dass alles miteinander verbunden ist.

    Und ich bin für die Kooperation und gemeinsame Lösungssuche.

    Abschließend dazu Gustav Le Bon:

    Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt seine Kraft verzehnfachen.

    Gustave Le Bon

    (1841 – 1931), franz. Arzt und Soziologe, Begründer der Massenpsychologie

    Quelle: Le Bon, Psychologie der Massen (Psychologie des foules), 1895, deutsch von Rudolf Eisler, Leipzig 1912

    https://www.aphorismen.de/zitat/21139

    • Das kommt mir alles ziemlich spanisch vor. Ich kanns dir aber auch genauer sagen, sozusagen im einzelnen. Du musst das nicht lesen, wenn du glaubst, es könnte dich aufregen. Vielleicht liest es ja trotzdem jemand.

      Du schreibst:

      Ich sehe es anders. Für mich liegt die Anzahl der Beteiligung der Menschen an der Art der Resonanz, die Menschen erreicht hat – was sie anspricht; wo sie sich motiviert fühlen – wo sie auch einen Gemeinschaftsgedanken erkennen können und sich identifizieren können.

      Das ist doch eine astreine Trivialität und dazu noch eine Tautologie: Die Menschen sind nicht motiviert, auf die Strasse zu gehen, weil sie dazu nicht motiviert sind. Oder auch: Die Masse zeigt keinen gemeinsamen Einsatz, weil sie keinen Gemeinschaftsgedanken erkennen können. Wow, welch tiefe Weisheit! Hast du das von einem Guru gelernt, sozusagen via Erleuchtung?

      Du schreibst:

      Was Herr Raza ab min. 14 sagt, finde ich sehr wichtig in diesem Zusammenhang: … Denn eine Orientierung an anderen Sichtweisen, um seine eigene Meinung zu überprüfen und ggf. zu verändern, wird um ein vielfaches erleichtert, wenn ein Journalist im Vorfeld „mit offenen Karten spielt“.

      Herr Raza spricht an dieser Stelle über die Anmassung, objektiv wahrnehmen und berichten zu können, und nicht, wie du es darstellst, über die fehlende Offenheit von Journalisten. Unter Sprachphilosophen ist diese Erkenntnis eine Selbstverständlichkeit: Es gibt nur subjektive Wahrnehmung, deshalb kann es auch nur subjektive Berichterstattung geben. Die angebliche Objektivität wurde zur Rechtfertigung von Machtansprüchen erfunden. Deshalb ist Realität immer ein Machtverhältnis. Die „Dinge“ sind nicht dieses oder jenes, sondern sie haben für jeden einzelnen Menschen ein ganz bestimmte Bedeutung. Das nennt man Subjektivität. Doch darauf wird in den objektiv-neutralen Denkmethoden grundsätzlich keine Rücksicht genommen. Die grosse Masse der Menschen wird schon sehr lange mit logisch unzulässigen Verallgemeinerungen betrogen. Das nennt sich formale Logik, der die Macht der Abstraktion ebenso angehört wie die Macht der Gleichsetzung, die Macht der angeblichen Allgemeinheit und damit die Macht der Ausgrenzung. In dieser geistigen Atmosphäre naiven semantischen Aberglaubens reicht es aus, „Realität“ zu sagen, und als autoritärer Machtanspruch ahnungslosen Mitmenschen Ehrfurcht einzuflössen: alternativlose „Fakten“ und „Tatsachen“ rechtfertigen den Mächtigen ihre Macht. Und wer es wagt, sich dagegen zu stemmen, der landet im Abseits, schlimmstenfalls in der Irrenanstalt. Mollath lässt grüssen.

      Du schreibst:

      Würden viele aus dem Mainstream dies tun, müssten Sie ihre Auftraggeber nennen und zugeben, dass womöglich ein Großteil der Berichte im Interesse der Auftraggeber geschrieben wurde. Daher dann aus Sicht der Auftraggeber eine Gefälligkeit , bzw. Arbeitsleistung ist.

      Übersetzt: Würden viele Journalisten die Wahrheit sagen, würden sie nicht mehr lügen und betrügen, denn dann wären sie ehrlich. Ich bin hin und weg angesichts dieser philosophischen Tiefe!

      Du schreibst:

      Die alternative / neue Medienlandschaft kann an vielen Stellen mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn viele Autoren und Medienmacher ganz klar benennen würden, wo so Ihre Grundprinzipien sind – danach könnten die Menschen auch schauen, ob dieser Journalist / diese Person den angegebenen Leitsätzen sich verpflichtet fühlt.

      Noch mehr Tautologien. Wenn du nicht weisst, was das ist, schau mal bei Wikipedia nach, dort erklärt man dir das.
      Übersetzt dasselbe wie oben: Wenn die Journalisten offen wären, dann könnten die Menschen ihre wahren Absichten leichter erkennen.

      Du schreibst:

      Ansonsten ist es in der alternativen Medienszene manchmal ein Rätselraten, wie etwas gemeint sein könnte – unter welcher Perspektive sich ein Zugang zum Beitrag / zum Geschriebenen / zum Interview herstellen lässt.

      Jetzt wird es sogar mir zu viel, obwohl ich als Germanistin und Deutschlehrerin schon so einiges gewohnt bin. Ich ertrage keine weiteren Tautologien mehr, schon gar nicht diese mit vollem Ernst und dieser Inbrunst vorgetragenen wie diese: „Letztlich ist ein Like optisch gesehen etwas unterstützendes.“ Wär ich nich drauf gekommen, ich dachte immer, mit einem Like zeigt man den Stinkefinger. Aber das kommt davon, wenn man kein Facebook, Twitter und so Zeugs hat. Meine Schüler wissen mehr als du, davon darfst du mal ausgehen. Darf ich fragen, wie alt du bist?

    • @ Lila,
      kann es sein, daß es sich bei Ihnen um eine frustrierte Oberstudienrätin handelt, der Ihre Schüler schon lange auf der Nase herumtanzen?
      Oder warum verfassen Sie ausschließlich Beiträge um andere Diskutanten oder Protagonisten auf KenFM schlecht zu machen? Dringender Bedarf nach Frustrationskompensation? Ich hoffe das war jetzt nicht zu tautologisch.
      Gehen Sie mit Ihren Schülern auch so um?

    • Dem schließe ich mich an: brilliant formuliert und auf den Punkt gebracht. Was mich an diesem Kommentar jedoch am meisten störte: Am Ende führt er ausgerechnet LeBon an, der sich um die Rassenlehre sehr »verdient« gemacht hat. LeBon in seinem Vorwort zu Psychologie der Massen:

      Meine frühere Arbeit war der Darstellung der Rassenseele gewidmet. Hier wollen wir die Massenseele untersuchen. Der Inbegriff der gemeinsamen Merkmale, die allen Angehörigen einer Rasse durch Vererbung zuteil wurden, macht die Seele dieser Rasse aus. Wenn sich jedoch eine gewisse Anzahl solcher einzelnen massenweise zur Tat vereinigt, so zeigt sich, dass sich aus dieser Vereinigung bestimmte neue psychologische Eigentümlichkeiten ergeben, die zu den Rassenmerkmalen hinzukommen und sich zuweilen erheblich von ihnen unterscheiden. Die organisierten Massen haben zu allen Zeiten eine wichtige Rolle im Völkerleben gespielt, niemals aber in solchem Maß wie heute. Die unbewusste Wirksamkeit der Massen, die an die Stelle der bewussten Tatkraft der einzelnen tritt, bildet ein wesentliches Kennzeichen der Gegenwart.

      LeBon gilt als einer der Vordenker der Naziherrschaft in Deutschland, insbesondere der faschistischen Rassenlehre. LeBon hat den Nazis damals erst so richtig gezeigt, wie sie die Massen zu manipulieren haben. Dieses Wissen wird bis heute eingesetzt, um Machtverhältnisse zu festigen und Macht auszudehnen und um die Massen gefügig zu halten.

      Der Kommentar, den ein Alter Ego des Kommentators offenbar für gelungen hält und die Kritik daran für persönliche Rache, erschöpft sich offensichtlich in Allgemeinplätzen, die blind aus Wikipedia und anderen ominösen Quellen zusammengeschustert wurden. Inhalt: absolutely nothing.

    • Schürer: Was kann denn der Kritiker dafür, daß der Kritisierte so einen Müll schreibt? Kannst du die Kritik nachvollziehen und entschärfen, dann tu es doch einfach, statt zu lamentieren und ad personam irgendwelchen Scheiß zu unterstellen. Damit entehrst du dich nämlich selber, weil du damit zeigst, auf welch primitiver Stufe du dich bewegst.

    • @ Lila:

      ich kann zu Ihren Ausführungen sagen, dass diese ein Beleg dafür sind, was Ihre Sichtweise und Interpretation ist.

      Gerade einfachste Dinge werden oft aber nicht kommuniziert. Das mein Beitrag Sie aufregt, mag daran liegen, dass etwas von dem was ich schreibe Betroffenheit erzeugt.

      Warum sollten Sie sonst so reagieren, wie Sie reagieren? Wenn es Ihnen völlig egal wäre.

      Ich hätte die Möglichkeit, mich über das Geschriebene aufzuregen – aber was wäre der Sinn davon?

      Unverständnis heisst ja nicht gleich Boshaftigkeit oder boshafte Absicht.

      In dem Moment, wo Sie das Wort Tautologie schreiben, ohne es zu erläutern ist das auch so ein Punkt, den ich interessant finde.

      Denn Kommunikation sollte im Idealfall einfach sein. Verständlich. Je besser und einfacher es möglich ist, dennoch komplizierte Sachverhalte zu vermitteln, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit das dies Resonanz und Nachvollziehbarkeit bei den Menschen auslöst.

      Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Perspektive.

      Wenn Sie das Wort „Wiederholung“ schreiben, ist dies das, was Sie daraus verstehen können und wollen.

      Wenn ich in meinem Beitrag darauf aufmerksam machen wollte, wie vernetzt die Welt und die Wechselwirkungen auf der Welt täglich sind, ist das eine Absicht von mir, die ich für wesentlich halte.

      Denn ich habe anhand vieler Reaktionen ( übrigens auch Ihrer Reaktion) den Eindruck, dass die Menschen das noch garnicht in Gänze verstanden haben.

      Den Satz zu schreiben : „ich bin ein Teil der Natur – ich bin mit allen Menschen und allen Dingen auf der Welt verbunden“ kann für Sie gleichzusetzen sein mit „Tautologie³“. Wird im dem Augenblick aber nicht dem gerecht werden können, was ich damit formulieren wollte.

      Der Satz ist nicht bloß „ich bin ein Teil der Natur“ – sondern erfährt wirklich eine zentral fundamentale Bedeutung, wenn Sie das wirklich realisieren, in der Tiefe.

      Das ihre Kommentare zu jedem Thema auch mehr oder weniger stark bei jedem Leser der Kommentare ( evtl. auch Herrn Shayar und Zana, falls die in den Kommentaren lesen) etwas auslösen.

      Jetzt kann Ihr Argument „Tautologie“ wieder folgen – wird der Sache aber nicht gerecht.

      Denn in dem Moment, wo Sie sich bewusst werden, dass Sie mit Ihrem Beitrag anteilig eine Realität erzeugen, die in Wechselwirkung zu allen anderen Kommentaren geschaffen wird, könnten Sie auch weiter denken.

      Was, wenn nun tatsächlich Sie sich mit anderen Usern für eine bessere, friedlichere Welt einsetzen wollten?
      Was, wenn nun einige Grundsätzlichkeiten bei vielen Usern tatsächlich gleich sind und Gedanken konstruktiv eine Realität erzeugen könnten?

      Das wäre doch etwas grandioses, wenn dies die Menschen wirklich bei sich verinnerlicht annehmen würden.

      Denn dann ist ein Kommentar nicht nur ein Kommentar, sondern ein Angebot zur wechselseitigen Einladung konstruktivistisch mehr für die Idee eines Friedens auf der Welt zu schaffen.

      Anders gesagt: wir alle sind gemeinsam Schöpfer der Welt.

      Es stimmt nicht, was die Werbung oder emotionalen Bilder von vielen Medien uns erzählen wollen „Du als Mensch lebst in einer gefährlichen Welt. Du brauchst mehr Polizeistaat und Totalüberwachung. Du brauchst Zensur, damit Dein Nachbar nicht zu Deiner Gefahr wird…usw.“

      Das alles wird nämlich komplett hinfällig, wenn der Gedanke „Wir alle sind gemeinsam Schöpfer der Realität und der Welt um uns herum und mit den Personen, Tieren und der Natur, mit denen wir in Kontakt kommen.“

      Das ist ein gewaltig großer Unterschied im Vergleich zu dem Mainstreamnarrativ.

      Und ich erwähne die Wechselwirkungen deswegen so oft, weil ich es in keinem alternativen Medium wirklich tiefgreifend und bewusstwerdend erläutert gefunden habe.

      Denn allein das Bewusstsein, dass jeder etwas zur Entstehung der Welt beiträgt…

      wenn das wirklich bei jedem Menschen angekommen ist, fällt die Frage oder Aussage weg „ach…alles Tautologie… ach…alles Unsinn… ach… Utopie… ach… lassen Sie mich damit in Ruhe …etc..“

      Weil Sie sich als Mensch nicht mehr getrennt von den Aussagen von mir und anderen Menschen fühlen würden, sondern merken „es ist ein Angebott, wie die Welt konstruktiver umgesetzt werden könnte.“

      Und Sie können sich daran beteiligen. Konstruktiv, wenn Sie ähnliche Gedanken teilen und evtl. auch eine Gemeinschaft von Menschen vorziehen möchten, die als Masse viel mehr bewegen kann als jeder einzelne Mensch allein.

      Oder Sie können einfach „Tautologie“ schreiben und damit ist das Ihre persönliche Perspektive.
      Ob die nun viel in der Welt allein verändern wird, oder ob dies eher Ausdruck ist von „Ich grenze mich dadurch von Ihre Sichtweise komplett ab“, dass können Sie für sich überprüfen.

      Ich hatte jedenfalls noch nicht den Eindruck, dass Sie wirklich verstanden haben, was es bedeutet sich als Teil der Welt zu empfinden und seine Gedanken tatsächlich als Bereicherung der Welt zu verstehen und daran mitarbeiten zu wollen, dass es eine größere Gemeinschaft vieler Menschen werden kann, die gemeinsam an einer größeren Idee mitarbeiten möchten.

    • @ Peter Pan:

      Le Bon habe ich deswegen aufgeführt, weil er ein Massenphänomen beschreibt.

      Was negativ zur Nazizeit genutzt wurde :“Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt seine Kraft verzehnfachen“,

      lässt sich aber ebenso positiv formulieren.

      Das habe ich schon ausgeführt.

      Unter dem Stichwort „Schwarmintelligenz“, „Corporate Learning“.

      Peter Kruse gesagt hat, ist in dem Zusammenhang von Gemeinschaftsgedanken wichtig:

      https://www.youtube.com/watch?v=nzqGjZM6bV4&index=4&list=PL6F8B805C5213A40B&t=0m18s

      (“ wenn wir aber jetzt miteinander einen Lernprozess machen wollen, der übersomativ ist, der also in Richtung Corporate Learning geht, nicht in Richtung meines individuellen Lernens, dann reicht ja nicht die Störung. Sondern wir müssen ein Überindividuelles System erzeugen. Überindividuelle Systeme dieser Art nennen wir Kultur. Kultur meint eigentlich, dass wir miteinander Wertemuster erzeugen, die wir soweit teilen, dass wir miteinander kooperationsfähig sind.
      Im Bereich des Konstruktivismus bedeutet es dann, eine Koevulotion eingegangen zu haben.

      In meinem Kopf muss etwas ähnliches entstehen wie in Ihrem. Da wir das nicht direkt über die Sprache vermitteln können, müssen wir cokonstruieren. Und diese Form der Cokonstruktion, wo wir zwischen uns ein drittes System erzeugen, Luman hat das faszinierend in seinen Theorien auf den Punkt gebracht; es geht darum eine gemeinschaftliche Welt zu erzeugen, die eine Eigendynamik hat und die entsteht zwischen uns. Die entsteht nicht in mir und nicht in Ihnen; und trotzdem sind wir daran beteiligt und werden von dieser Struktur auch sehr stark beeinflusst.

      Und um das zu tun, müssen wir uns im Diskurs über diese Wertegrundlagen geeinigt haben. Wenn wir das geschaffen haben und zwischen uns eine Kultur existiert, dann sind wir in der Lage einen Lernprozess miteinander zu machen, der größer ist als das, was wir jeweils einzeln beitragen.“ ( 0m18 s – 1m31s)

      Denn der wesentliche Unterschied bei Corporate Learning ist, es wird etwas Gemeinsames erzeugt. Ein dynamischer Prozess.

      Bei LeBon wird ja der unbewusste Mensch „gesteuert“. Aber die Variable „Glauben“ ist bei Le Bon wie bei dem Thema Schwarmintelligenz gleichermaßen vorhanden.

      Der wesentliche Unterschied ist: Bei der Schwarmintelligenz denken die Menschen selbst und sind sich aktiv der Gemeinschaft bewusst. Und in diesem Kontext meinte ich den Gruppengedanken von „Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt seine Kraft verzehnfachen“

      Wobei das Zitat nicht 100% richtig ist für den Gedanken der Schwarmintelligenz.

      Passender ist die Formulierung : “ Wenn das Verstehen darin bestünde : sich selbst als Teil des Ganzen zu begreifen und die Konstruktivtivität sämtlicher Wechselwirkungsprozesse im Zusammenspiel mit Anderen zu erkennen, käme letztlich die Möglichkeit einer potenzierten Konstruktivität zur Gestaltung der Welt zum Vorschein.“

    • @ W.Schürer:

      @ Lila,
      kann es sein, daß es sich bei Ihnen um eine frustrierte Oberstudienrätin handelt, der Ihre Schüler schon lange auf der Nase herumtanzen?
      Oder warum verfassen Sie ausschließlich Beiträge um andere Diskutanten oder Protagonisten auf KenFM schlecht zu machen? Dringender Bedarf nach Frustrationskompensation? Ich hoffe das war jetzt nicht zu tautologisch.
      Gehen Sie mit Ihren Schülern auch so um?

      Ja manche Kommentare wirken in der Tat so, dass die Verfasser in erster Linie sich selbst sehen möchten.
      An Kooperation, Gemeinsamkeit, Nachfragen denken die in der Regel nicht.

      Und Aufklären oder Zusammenhänge erläutern tun die meisten Verfasser der Kommentare auch nicht.

      Das ist eine Möglichkeit, eine Reaktion zu zeigen; „ich lehne das ab, was Sie schreiben und zwar weil… „Tautologie“ oder ähnliche Gründe, die in jedem Fall das Trennende betonen.

      Vielleicht sind diese speziellen Menschen noch auf einer anderen Verstandesebene.

      Einigen werde ich ab und zu noch antworten. Wenn dann Beleidigungen oder Herabsetzungsversuche folgen würden, werde ich solchen Menschen nicht antworten.

      Denn dann würden diese letztlich offenbaren, was es aus deren Sicht schon braucht, um Distanz zu meinen Ideen und Gedanken zu wahren: Herabsetzung, Schlechtmachung – aber keine Lösungsgedanken, keine Brücken bauen, kein Verstehen.

      Und das sind interessanterweise oft sogar die Menschen, welche immer wieder betonen, wie sehr die Spaltung in der Gesellschaft schon durch bestimmte Konditionierungen erfolgt ist.

      Naja.. mal abwarten, was passiert.

    • Schön, daß Sie wieder da sind, InDubioCuiBono!!!
      Ich glaube jetzt nicht mehr, daß es zwischen der (frustrierten?) Oberlehrerin und dem Psychotherapeut (ohne Klienten?)
      personell einen Unterschied gibt.

    • @ Peter Pan,
      Schade, daß unser erstes Aufeinandertreffen in diesem Diskussionsforum gleich so massiv ausfallen mußte („weil du damit zeigst, auf welcher primitiven Stufe du dich bewegst.“)
      Einmal abgesehen davon, daß ich mich nicht erinnern kann Ihnen das Du angeboten zu haben, noch jemals mit Ihnen gemeinsam Schweine gehütet zu haben (man sagt ja, wenn man das mal gemeinsam gemacht hat könne man sich auch unaufgefordert duzen – warum auch immer) möchte ich des lieben Friedens willen davon absehen Ihnen die mir geltende Beleidigung übel zu nehmen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.
      Insofern fällt es mir nicht schwer Ihnen zu gestehen, daß ich unter den Kommentaren, die ich in diesem Forum hier in den letzten Tagen gelesen habe (nach längerer Abstinenz mal wieder) Ihre mit zu den besten und interessantesten zähle. Aber das nur nebenbei. Ich werde es vermutlich bald wieder vorziehen mich auf die redaktionellen Beiträge bei KenFM zu konzentrierten und die Kommentare unbeachtet lassen. Erstere handeln zwar meist nicht von erbaulichen Themen sind aber in der Regel hochinteressant. In letzteren kommt es hingegen allzu häufig zu Animositäten. Sollte ich mich dann nach längerer Zeit wieder dazu entschließen in die Kommentare rein zu schauen, dann wird es mir vermutlich wieder genau so gehen wie diesmal: lauter neue Gesichter. Die alten haben längst die Segel gestrichen und sich vermutlich alle gegenseitig aus dem Forum geekelt.
      „Der Kommentar, den ein Alter Ego des Kommentators offenbar für gelungen hält …“
      Ich habe mich über diesen Kommentar nicht geäußert. Er enthält sicher ein Übermaß an Redundanz. Deswegen zu lamentieren und sich über den Autor beleidigend lustig zu machen halte ich trotzdem für unangemessen und schlechten Stil. („Das ist doch eine astreine Trivialität und dazu noch eine Tautologie: … Wow, welch tiefe Weisheit! Hast du das von einem Guru gelernt, sozusagen via Erleuchtung? Ich bin hin und weg angesichts dieser philosophischen Tiefe! Meine Schüler wissen mehr als du, davon darfst du mal ausgehen. Darf ich fragen, wie alt du bist?“)
      Zugegeben alles jetzt nicht wirklich starker Tobak. Aber Lila ist mir – im Gegensatz zu Ihnen – dieser Tage bereits dadurch aufgefallen, daß sie es liebt „zu lamentieren und ad personam irgendwelchen Scheiß zu unterstellen.“ („Das sind keine gebildeten und gut geschulten Leute, auch nicht bei den Bürgerkandidaten, wie man bei Frau Plininger deutlich sieht. – Ganz im Gegensatz zur Selbstdarstellung einer Frau Plininger von den Bürgerkandidaten hinterläßt Herr Raza zweifellos den Eindruck, daß er genau weiß, wovon er spricht. – Frau Plininger kennt dagegen nur die Massenmedien und hält das, was sie dort aufnimmt, wie selbstverständlich für die Wirklichkeit.“)
      Ich muß zugeben, daß mich diese unmotivierten Ehrabschneidungen auf die Palme gebracht haben. Deswegen ließ ich mich jetzt aufgrund einer neuerlich höchst arrogant vorgetragenen Kritik zu meinem Kommentar hinreißen.
      War wohl ein Fehler. Ich bitte Sie allerdings zu meinen Gunsten zu berücksichtigen, daß ich Lila nicht beleidigt habe. Ich habe nur drei Fragen gestellt. Wenn Lila die alle mit Nein beantworten kann (für sich selbst – mich interessieren die Antworten nicht wirklich), dann ist ja alles bestens!

    • @Stoiker sagt:

      Schön, daß Sie wieder da sind, InDubioCuiBono!!!
      Ich glaube jetzt nicht mehr, daß es zwischen der (frustrierten?) Oberlehrerin und dem Psychotherapeut (ohne Klienten?)
      personell einen Unterschied gibt.

      Dankeschön Stoiker.

      Das kann möglich sein. Inhaltlich geben die beiden sich nicht viel.

      Sie haben ja beide aus meinem Verständnis die Sichtweise, dass an den Zuständen nichts zu verändern ist.

      Jeder, der das aus deren Sicht anders sieht, oder selbst wenn er den Satz formuliert:

      “ Wenn das Verstehen darin bestünde : sich selbst als Teil des Ganzen zu begreifen und die Konstruktivtivität sämtlicher Wechselwirkungsprozesse im Zusammenspiel mit Anderen zu erkennen, käme letztlich die Möglichkeit einer potenzierten Konstruktivität zur Gestaltung der Welt zum Vorschein.“

      dann bin ich nichtmal sicher, ob das von denen auch verstanden wird oder verstanden werden kann.

      Im Grunde ist das auch garnicht so wichtig. Da ich mittlerweile daran glaube: es reicht, wenn ein paar Menschen sich finden, im Verhältnis zur Weltbevölkerung, die etwas verändern möchten und die sich als Teil des Ganzen verstehen.

      Und es gibt eben auch schon reichlich Menschen hier auf KenFM, die oftmals geschult fokussiert auf die Fehler schauen. Ohne neue Lösungen zu suchen.

      Ich hab mich fast daran gewöhnt, dass bei einigen dieser Menschen kein Herankommen sein wird. Das macht deren Wortwahl schon aus.

      Dialog wird mit Distanz beantwortet. Neue Ideen mit Unfug abgetan. Ergänzungen oder Korrekturen werden ebenfalls nicht hingenommen. Deren Weltbild soll stehen bleiben um jeden Preis.

      Und wenn andere Menschen denen auch etwas kritisches schreiben, schon sind diese gleich „primitiv“ oder sonstwas. Distanzierung und Ablehnung anderer Gedanken ist für diese Menschen anscheinend wichtig.

    • Da hetzen wieder zwei, was das Zeug hält und klopfen sich dabei zur gegenseitigien Bekräftigung auf die Schulter. Unterirdisch.

  7. Ist uns sympathisch, was der Herr Zain Raza so im Kopf hat. Jeder so wie er kann. Das Schlimmste ist doch heute dieser permanente Termindruck. Der müsste vor allen Dingen abgeschafft werden. Der quält die Menschen am meisten und nimmt ihnen permanent die gute Energie für das Wichtigste. Wenn so ein Portal dazu beiträgt, den menschen klar zu machen, dass die Gesellschaft von Grund auf verkehrt funktioniert und wirkllich ALLES umgeändert werden muss, dann erfüllt sie einen sehr guten Zweck.

    • Bei den Ausführungen von Zain Raza ist mir positiv aufgefallen, daß er Verständnis hat für diejenigen Menschen, die schon Bewußtsein entwickelt haben, aber nicht volle Pulle für die Verbesserung der Verhältnisse arbeiten können, sei es aus persönlichen Handicaps oder weil sie zu tief in irgendeinem Hamsterrad feststecken. Auch sie haben Familie, Freunde, Bekannte, mit denen sie sprechen, auch über politische Themen. So können auch sie ihren Beitrag zum Bewußtseinswandel leisten, der die wichtigste Grundlage für eine gerechtere Welt darstellt. Diese Aussage von ihm versöhnt wahrscheinlich manche, die mit sich hadern, weil sie sich nicht in der Lage sehen, mehr zu tun. Das finde ich gut.

    • Ja, er hat etwas Befriedendes an sich. Es mag für manche naiv klingen, aber vielleicht ist doch ein Körnchen allgemeingültige Wahrheit drin, dass die Inder für Friedlichkeit eine besondere Anlage haben. Ich habe das in meinem Leben schon mehrmals so erlebt.

  8. Ganz im Gegensatz zur Selbstdarstellung einer Frau Plininger von den Bürgerkandidaten hinterläßt Herr Raza zweifellos den Eindruck, daß er genau weiß, wovon er spricht. Zwar schaut und liest er, wie er im Interview erklärt, ebenfalls Mainstream, doch nur, um sich darüber zu informieren, was die „Gegenseite“ macht. Frau Plininger kennt dagegen nur die Massenmedien und hält das, was sie dort aufnimmt, wie selbstverständlich für die Wirklichkeit. Ein wirklich kritischer Verstand, den Herr Shahyar hier eingeladen hat. Solche Menschen machen Mut.

    • Das finde ich auch unfair gegenüber Frau Plininger. Man kann ja Zweifel an ihrer Idee haben – so wie ich auch – oder diese ablehnen, aber persönlich habe ich ihr absolut nichts vorzuwerfen.

    • Benjamin

      Eine Frau sieht in der Regel, eine Frau nüchterner, als ein Mann.Selten spielen da die Hormone eine Rolle!

    • @Anette:
      So, so – dann legen Sie mir von Hormonschüben vernebeltem Mann doch bitte mal mit Fakten dar, wieso Sie der Meinung sind, dass Frau Plininger voll im Mainstream mitschwimmt. Wenn es so wäre wie Sie sagen, hätte ich z.B. nichts Kritisches geschrieben über Jasmin Kosubek, was ich getan habe – trotz ihrer Attraktivität und meinen widerstrebenden Hormonen. 😉

    • Wo behauptet denn jemand, daß in den Massenmedien was über Gemeinwohlökonomie stünde? Immerhin liest Frau Plininger, wie sie selbst gesagt hat, auch mal das eine oder andere Buch.

      Inwiefern sollte es unfair sein, einen subjektiven Eindruck zu schildern?

      Wo wirf jemand der Frau Plininger was vor?

      Woran erkennt man mit absoluter Sicherheit, daß ein anonymes Forenmitglied ein Mann oder eine Frau ist?

      Sind Annette oder Lila wirklich Frauen im echten Leben? Sind Benjamin oder Peter Pan wirklich Männer im echten Leben? Und welches Geschlecht hat dann wohl Fuer Frieden?

      Fragen über Fragen …

    • „Sind Annette oder Lila wirklich Frauen im echten Leben?“
      Bisher hätte ich mir diesbezüglich kein Urteil zu fällen gewagt.
      Aber nach diesen Hormonschüben ausgelöst von einer selbstbewußten, intelligenten, couragierten, attraktiven, engagierten, zielstrebigen, glücklichen und charmanten Frau sehe ich doch starke Indizien, daß es sich hier um zwei Frauen handelt, denen die meisten dieser Attribute vermutlich fehlen.
      Warum insbesondere Lila hier in einem Thread, der mit Frau Plininger überhaupt nichts zu tun hat einen Zickenkrieg vom Zaun brechen möchte – dem die angefeindete Gegnerin mit Sicherheit souverän aus dem Weg geht – ist mir ein Rätsel. Um das zu verstehen muß man vermutlich eine Frau sein.
      Und warum Annette dieses Spiel mitmacht (ihre Kommentare beim Interview von Frau Plininger sind unterirdisch) ist mir ein Rätsel. Die Kommentare und Anmerkungen von Annette hatte ich bisher meist sehr geschätzt.
      Naja, die Hormone halt!

    • Och man, kann man die Hormone nicht einfach einmal lockerer sehen, wieso so verbissen, oder geht man zum Lachen in den Keller, Ihr lieben Machos!?

    • @ lila
      würde ich nicht so verbissen sehen.
      letztlich handelt es sich um eine Idee, den „bürger“ im „demokratischen rechtsrahmen“ am diskurs zu beteiligen.
      natürlich will ich nicht naiv rüberkommen um zu erkennen, dass es im jetzigen zustand der „Demokratie“ nicht gelingen wird. was man sagen kann um im historischen narrativ zu argumentieren, bei jeden gesellschaftlichen umbruch gab es nie nur eine initiative um diesen herbeizuführen und der Prozess eines solchen, fand auch nicht an einem tag statt.

      @ Annette
      „Eine Frau sieht in der Regel, eine Frau nüchterner, als ein Mann.Selten spielen da die Hormone eine Rolle!“

      verstehe ich nicht! soll das ein Argument sein? allein der Satzbau verwirrt mich und der Kontext fehlt!

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