Der saudisch-amerikanische Krieg im Jemen im dritten Jahr

Massenmord, breitflächige Zerstörung und Hunger.

von Petra Wild.

Am 26. März 2017 jährte sich der Beginn des saudisch-amerikanischen Krieges gegen den Jemen zum zweiten Mal. Saudi-Arabien begann die Operation „Decisive Storm“, nachdem Anfang 2015 der von ihm und den USA nach dem Aufstand von 2011 an die Macht gebrachte Präsident Abded-Rabbo Mansour Hadi gestürzt worden war und die oppositionelle Ansar Allah-Bewegung – hier besser bekannt als Houthis – die Macht übernommen hatte. Saudi-Arabien betrachtet die Houthi-Bewegung als ein Instrument der „iranischen Expansion.“ Es will mit dem Krieg erreichen, dass der bei der großen Mehrheit der Jemenit/inn/en extrem unbeliebte ex-Präsident Abed-Rabbo Mansour Hadi wieder eingesetzt und der Status quo ante, in dem Saudi-Arabien immer ein Wörtchen bei den jemenitischen Angelegenheiten mitzureden hatte, wieder hergestellt wird. Der Krieg soll außerdem dabei helfen, den regionalen Rivalen Iran zu schwächen und Saudi-Arabien zur regionalen Führungsmacht aufsteigen zu lassen. Nachdem sein Regime-Change-Projekt in Syrien gescheitert ist, ist es für Saudi-Arabien um so wichtiger, den Krieg im Jemen für sich zu entscheiden.

Wer sind die Houthis ?

Die Houthi-Bewegung entstand in den 1990er Jahren in der Provinz Sa’ada im Norden des Landes als religiös-kulturelle Erweckungsbewegung der zaiditischen Minderheit. Die Zaiditen sind 5er-Schiiten. Sie gehören zwar zur großen Gruppe der Schiiten, unterscheiden aber wesentlich von den 11er-Schiiten im Iran. Als religiöse Minderheit wurden sie diskriminiert und waren heftigen Angriffen von Seiten wahhabitischer Salafisten, die von Saudi-Arabien unterstützt werden, ausgesetzt. Im Zuge des US-“Krieges gegen den Terror“, der vom jemenitischen Regime unter der Führung von Ali Abdullah Saleh unterstützt wurde, politisierte sich die Houthi-Bewegung. Seitdem ist ihr Slogan: „ Tod den USA, Tod Israel, Sieg dem Islam.“ Ali Abdullah Saleh führte zwischen 2004 und 2010 sechs Kriege gegen sie, teilweise mit der Beteiligung Saudi-Arabien, vermochte aber nicht, die Bewegung zu besiegen. 2011 beteiligten sich die Houthis am Aufstand gegen das Regime. In der darauf folgenden von Saudi-Arabien und den USA geleiteten Initiative zum „geordneten Übergang zur Demokratie,“ wurden sie marginalisiert. Der Übergangsprozess war mit zahlreichen Mängeln behaftet  und von Korruption durchzogen, so dass die Unzufriedenheit der Bevölkerung zunahm. Im Sommer 2014 flammten anlässlich einer vom IWF verordneten Kürzung der Brennstoffsubventionen die Kämpfe wieder auf. Sie entfalteten eine Dynamik, an deren Ende die Einnahme der Hauptstadt Sana’a durch die Houthis im September 2014, der Rücktritt und die Flucht der Regierung nach Saudi-Arabien und die faktische Machtübernahme durch die Houthis standen.

Die Houthis waren eine der wenigen Kräfte, die sich durch den Befriedungsprozeß nicht hatten kooptieren lassen. Sie hatten die anti-IWF-Proteste organisiert und fanden breite Unterstützung in der jemenitischen Bevölkerung. Sie sind gut organisiert, bewaffnet und verfügen über eine kohärente, auf dem Islam basierende Widerstandsideologie. Sie stehen der regionalen „Achse des Widerstandes“ – bestehend aus dem Iran, Syrien, der libanesischen Hizbollah und dem palästinensischen Widerstand – nahe. Sie haben zwar Beziehungen zum Iran, sind aber keineswegs dessen Marionetten, nicht einmal besonders enge Verbündete. Seit Kriegsbeginn sind sie stärker als jemals zuvor geworden. Viele der Jemeniten, die ihnen zuvor mit Ablehnung gegenübergestanden hatten, unterstützen sie nun aus Empörung und Zorn über die saudisch-amerikanische Aggression.

Die USA und das UK morden mit

An dem Krieg beteiligen sich außer Oman auch die anderen Golfstaaten, sowie Ägypten, Jordanien, Marokko, der Sudan und jemenitische Parteien. Die USA und das UK sind ebenfalls an dem Krieg beteiligt. US-amerikanische und britische Militärs sitzen mit in den saudischen Kommando-und Kontrollzentren. Wie es heißt, fungieren sie als Berater, aber ihre genaue Rolle ist unklar. Allein das UK hat 94 Militärs in Saudi-Arabien im Einsatz. Die USA leisten Aufklärung, liefern nachrichtendienstliche Informationen und tanken die Bombenflugzeuge der Kriegskoalition in der Luft auf. Außerdem haben sie mehrere Kriegsschiffe vor der Küste des Jemen im Einsatz. Der größte Teil der Waffen, mit denen die jemenitische Zivilbevölkerung getötet wird, kommt aus den USA. Dem Congressional Research Service zufolge verkauften US-Rüstungskonzerne  zwischen Oktober 2010 und und Oktober 2014 an die wahhabitische Golfmonarchie Waffen im Wert von über 90 Milliarden Dollar. Seither sind weitere Milliarden-schwere Waffenlieferungen hinzugekommen. Wie das Pentagon anlässlich eines neuen Waffendeals im November 2015 erklärte, soll Saudi-Arabien  damit in die Lage versetzt werden, „regionalen Bedrohungen zu begegnen und die größten Ölreserven der Welt zu schützen.“(1)

Außerdem geben die USA und das UK sowie andere westliche Staaten Saudi-Arabien politische Rückendeckung und stehen ihm gegen die Vorwürfe internationaler Menschenrechtsorganisationen, der UNO und des Europaparlaments bei, die Zivilbevölkerung absichtlich zu bombardieren bzw. Kriegsverbrechen  zu begehen.

Der Verlauf des Krieges

Große Teile des Landes wurden seit dem Beginn des Krieges in Schutt und Asche gelegt. Saudi-Arabien und seine Verbündeten bombardieren kontinuierlich Wohnhäuser und -hütten, Schulen, Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen, belebte Marktplätze, Geschäfte, Restaurants, Hochzeitsfeiern, Beerdigungen, Brücken, Straßen, zivile Fahrzeuge, Fabriken, Telekommunikationsmasten, UNESCO-Weltkulturerbe, Kraftwerke, die Wasserversorgung, Farmen und Fischerboote. Auch internationale geächtete Splitterbomben kommen zum Einsatz. General al-Asiri, dem Sprecher der Kriegsallianz zufolge flog diese zwischen 26. März 2015 und 26. März 2017 90.000 Luftangriffe. Das sind jeden Tag 123 Bombardierungen oder alle 12 Minuten eine. Zu den blutigsten Luftangriffen der Kriegsallianz gehören:

  • die Bombardierung einer Hochzeitsfeier in Mokha im Südwesten des Landes am 28. September 2015, der 131 Menschen zum Opfer fielen. Die Kriegsallianz stritt ihre Verantwortung für den Luftangriff ab, aber außer ihr führt keiner im Jemen Luftangriffe durch.
  • die Bombardierung einer Beerdigung in der Hauptstadt Sana’a am 8. Oktober 2016, bei dem 140 Menschen getötet und 525 verletzt wurden.

Hinzu kommen Terroranschläge des „Islamischen Staates“, der im März 2015 mit einem Anschlag auf zwei schiitische Moscheen in Sana’a, bei denen 142 Menschen getötet wurden, erstmals im Jemen in Erscheinung trat. Seither hat diese wahhabitische Organisation, die die anti-schiitische Stoßrichtung des saudischen Königshauses teilt, weitere blutige Anschläge dieser Art durchgeführt.(2)

Seit Sommer 2015 sind auch Bodentruppen der Kriegsallianz im Jemen im Einsatz. Sie vermochten zwar die Provinz Aden im Süden des Landes einzunehmen, aber abgesehen davon ist die Bodenoffensive nicht recht vorangekommen. Die immer wieder angekündigte Eroberung der Hauptstadt Sana’a erscheint heute absolut unwahrscheinlich. Der von Saudi-Arabien unterstützte Präsident Hadi machte die Hafenstadt Aden im Herbst 2016 zwar zum Sitz seiner Regierung, doch die Lage ist zu instabil, als dass er sich wirklich dort niederlassen und von dort aus regieren könnte. Al-Qaeda ist dort sehr aktiv. Diese wahhabitische Organisation, die von den Houthis erbittert bekämpft wurde, ist seit dem Beginn des Krieges sehr viel stärker geworden. Von den Bombardierungen der saudischen Kriegsallianz wurde sie weitgehend verschont. In den Auseinandersetzungen um die Stadt Taiz kämpfte al-Qaeda im letzten Jahr Seite an Seite mit den Bodentruppen der saudischen Kriegsallianz.(3)

Die Houthis und ihre Verbündeten, zu denen mittlerweile auch ihr ehemaliger Gegner Ali Abdallah Saleh gehört, machen kontinuierlich Überfälle auf saudisches Territorium. Kontinuierlich greifen sie saudische Militärstützpunkte im Grenzgebiet an, töten saudische Soldaten und zerstören oder übernehmen deren militärische Ausrüstung. Wegen der Bedrohungslage war die saudische Regierung gezwungen, die Zivilbevölkerung aus einem 200 km langen und bis zu 30 km breiten Streifen im Grenzgebiet zu evakuieren.

Mittlerweile ist es den Houthis und ihren Verbündeten gelungen, Langstreckenraketen zu bauen, mit denen sie den Militärstützpunkt im Landesinneren in der Nähe der Hauptstadt Riyadh beschießen.

Experten der UNO gehen davon aus, dass keine der beiden Seiten den Krieg gewinnen kann. Es besteht eine militärische Patt-Situation. Die UNO versuchte zwar mehrfach, den Krieg durch Verhandlungen zu beenden, doch sie scheiterte an der Unnachgiebigkeit Saudi-Arabiens. Dieses fordert den Rückzug der Houthis aus allen Gebieten, die von ihnen kontrolliert werden sowie deren Entwaffnung, also die bedingungslose Kapitulation. Kein einziger der international vermittelten sieben Waffenstillstände trat tatsächlich in Kraft.

Seit dem Amtsantritt Donald Trumps haben die USA ihre Aktivitäten im Jemen verstärkt. Sie intensivierten die Angriffe auf al-Qaeda und verlegten ein zusätzliches Kriegsschiff  in die Gewässer des Jemen. Gegenwärtig wird in Washington eine stärkere Unterstützung der saudischen Kriegsallianz im Kampf gegen die Houthis diskutiert, die von den USA – wie von den Saudis – als Marionetten des Irans angesehen werden.(4)

Eine humanitäre Katastrophe

In den medizinischen Einrichtungen des Landes wurden bisher mehr als 10.000 Tote und über 42.500 Verletzte gezählt. Die Dunkelziffer ist wesentlich höher, da nur noch weniger als die Hälfte der medizinischen Einrichtungen in Betrieb sind und sehr viele Jemeniten sterben ohne, dass ihr Tod registriert wird. Drei Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht.

Die Wirtschaft, die Infrastruktur und die Lebensgrundlagen unzähliger Menschen wurden zerstört. 2/3 der Toten und der materiellen Zerstörungen wurden durch die Luftangriffe der saudischen Kriegsallianz verursacht. Die Währungsreserven sind aufgebraucht, die Sozialsysteme zusammengebrochen. Der Jemen war bereits vor dem Beginn des Krieges das ärmste arabische Land. Die saudisch-amerikanische Kriegsallianz hat eine Blockade über das Land verhängt. Da der Jemen 90% seiner Lebensmittel und alle Medikamente importieren muss, hat das katastrophale Folgen. Die Bevölkerung hungert. 2/3 der Bevölkerung – 18,8 Millionen Menschen – sind auf internationale humanitäre Hilfe angewiesen. 10,3 Millionen davon bedürfen akute lebensrettende Hilfe. Fast eine halbe Million Kinder sind dem Hungertod nahe. Der UNICEF zufolge stirbt alle 10 Minuten ein Kind im Jemen aufgrund des geschwächten Zustandes an Krankheiten, die sonst nicht zum Tode geführt hätten. Die UNO hat kürzlich vor einer Hungersnot im Jemen gewarnt, wenn nicht schnellstens 2 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt werden.(5)

Die Jemenit/inne/en fühlen sich von der Welt im Stich gelassen. In den internationalen Medien wird wenig über den Krieg berichtet. Es gibt nur selten Demonstrationen oder andere Proteste gegen den Krieg, kaum Solidarität mit der jemenitischen Bevölkerung. Die Empfehlung der UNO, eine internationale Kommission zur Untersuchung von Kriegsverbrechen der saudischen-Kriegsallianz einzusetzen, wurde im Herbst 2015 auf Druck Saudi-Arabiens und dessen Unterstützung durch die USA, UK und Frankreich wieder fallengelassen. Statt dessen wurde der reaktionären Golfmonarchie gestattet, selbst zu untersuchen, ob sie Kriegsverbrechen begangen hat. Was dabei herauskommt, kann sich jeder vorstellen. Ende letzten Jahres legte die Obama-Administration wegen der hohen Zahl der zivilen Opfer den Transfer von präzionsgesteuerten Geschossen zwar auf Eis, doch die Trump-Administration hat diese Restriktion wieder aufgehoben.

Im Jemen geht es wie in Syrien, dem Iraq und Libyen um die Zukunft der arabischen Welt. Nach dem Zerfalls der alten regionalen Ordnung im Gefolge der Aufstände von 2011, kämpfen nun alte und neue regionale und internationale Mächte um die Konturen einer neuen regionalen Ordnung und ihren Platz darin. Der Ausgang des Krieges im Jemen ist für die Bestimmung der Zukunft der arabischen Welt nicht weniger wichtig als der Ausgang des Krieges in Syrien.

Petra Wild ist Islamwissenschaftlerin mit den Arbeitsschwerpunkten Palästina-Frage sowie Widerstand und Revolution in der arabischen Welt. Sie ist Autorin der Bücher „Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina. Der zionistische Siedlerkolonialismus in Wort und Tat“ (Wien 2013) und „Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung. Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas“ (Wien 2015).

Quellenhinweise

(1): Abdel Kouddous, Sharif, With US Help, Saudi Arabia Obliterates Yemen, Global Post 30.11.205; Graham-Harrison, Emma, British and US Military in „Command Rooms“ for Saudi Strikes on Yemen, The Guardian, 15.1.2016; Amnesty International, Multi-Billion Dollar Arms Sales by US and UK reveal  shameful Contradiction with Aid Efforts, 23.3.2017

(2): The New Arab, Timeline: After two Years of War, Yemen in Crisis, 26.3.2017; Abdel Kouddous, a.a.O.; Amnesty International, Annual Report 2016/2017; Emmons, Alex; Kalfood, Mohamed Ali, Banned by 119 Countreis, US Cluster Bombs continue to orphan Yemeni Children, The Intercept, 14.12.2016

(3): BBC, Yemen Conflict: Al-Qaida seen at Coalition Battle for Taiz, 22.2.2016; Prashad, Vijay, One of the nastiest Wars in recent History is raging in Yemen -and the US is heavily involved, Alternet, 8.2.2017

(4): Stewart, Phil, US weigh bigger Role in Yemen War Boosting Aid to Allies, Reuters, 27.3.2017; Gould, Joe, Centcom Chief: „Vital Interests at Stake“ in Yemen, Defense News. 29.3.2017

(5): UNOCHA, Yemen: Humanitarian Needs Overview, Reliefweb, 23.11.2016; UNOCHA, Yemen: A Child under the Age of 5 dies every 10 Minutes of preventable Causes – UN Humanitarian Chief, 26.1.2017; Amnesty International, Annual Report 2016/2017; Oxfam, Media Briefing, Yemen pushed towards man-made Famine, 23.3.2017; Dehghan, Saeed Kamali: Algohbary, Ahmed, Yemen’S Food Crisis: „We either die from the Bombing or the Hunger“, The Guardian, 8.2.2017

Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

6 Kommentare zu: “Der saudisch-amerikanische Krieg im Jemen im dritten Jahr

  1. Man beachte die Waffenlieferungen Deutschlands nach Saudi Arabien, man beachte die Militärische Ausbildung und Unterstützung der Deutschen für die Sauds.
    Die Menschen denken immer noch, dass es sie ja nicht betrifft, es ist ja im nahen Osten und nicht hier. Sie denken tatsächlich, dass wenn sie sich nicht dagegen auflehnen, der Kelch an ihnen vorbei gehen wird. Wie naiv! Glaubt einer, dass diese multikriminellen Hochverrats-Verbrecher-Regierungen Halt machen vor Gewalt in Europa?!
    Wenn es nicht so läuft wie sie sich das vorstellen, dann werden sie auch davor nicht Halt machen. Sei es nur dass das Währungssystem in Amerika in eine noch prekärere Lage kommt als sie es ohnehin schon ist.
    Die Medien, insbesondere GEZ – Medien verschweigen die Vorgänge im Jemen komplett.
    Wer kann angesichts dessen und angesichts der Kriegstreiberei und der Unterstützung des Angriffskrieges in Syrien, der Kriegshetzerei gegen Russland und all der unzähligen Verbrechen dieser Massenmord-GEZ-Medien noch guten Gewissens seine Gebühren bezahlen?!
    Wer GEZ bezahlt macht sich aktiv mitschuldig!
    Ich kann alleine deshalb aus Gewissensgründen keine GEZ-Beiträge bezahlen.
    Wir leben in einer immer mehr entrechteten Zeit. Es zählen keine Gesetze mehr, es zählt keine Ethik mehr. Gesetze und Bestimmungen werden hingebogen wie man es braucht, Recht wird gebrochen und die Völker mit Hilfe der Medien abgespeist.
    Es zählen wirklich nur noch die Interessen von großen Konzernen und Kapitalisten. Deren Belange werden durchgedrückt, es wird dabei über Leichen gegangen, KInder gebombt und ausgehungert, die GEZ-Medien empören sich dabei über Menschenrechtsbrüche von unliebsamen Regierungen die auch schon auf der Liste für das nächste Schlachtfest stehen.
    DIVIDENDE ET IMPERA!!
    Die Völker in Europa werden noch gemolken bis nichts mehr geht, dann ist Zeit für die große Zerstörung.
    40% vom letzten Netto. Das erwartet der deutsche Arbeiter nach einem langen Arbeitsleben als Rente. Kann sich ja mal jeder ausrechnen. Wenn du 1800€ netto als letztes Gehalt hast bekommst du 700€ Rente. Wenn du damit deine Miete nicht bezahlen kannst kommst du auf Grundsicherung, Riester wird dabei übrigens angerechnet (Klartext = abgezogen) ach ja, und Steuern kommen natürlich auch noch weg.
    So wird daran gearbeitet Deutschland in die Knie zu zwingen und keiner muckt auf.
    Ein Trauerspiel.
    PS.: und wenn es zu einem Aufstand kommen sollte…. evtl. in 5 Jahren oder in 10, oder morgen…. dann wird die volle Gewalt des Staates eingesetzt werden siehe die Verträge von Lissabon…
    Warum macht sich die Welt nicht klar, dass es kein Kampf zwischen links und rechts ist, oder zwischen wahabitsich und schiitisch, oder zwischen Flüchtling und Arbeiter?!
    Es ist ein Kampf Oben gegen Unten. Unten wird immer massiver und dreister angegriffen! Unsere eigenen Regierungen berauben uns und das Volk wählt sie weiter.
    Und somit schließt sich der Kreis.
    Das alles ist nur möglich mit Hilfe und Rückendeckung der MSMedien insbesondere der GEZ-Medien.
    Wenn man schon wählen geht sollte man die Deutsche Mitte wählen!
    Eigentlich sollten wir alle unsere Kräfte bündeln und die Deutsche MItte wählen.
    In Griechenland war es möglich, dass ein Regierungswechsel eintrat. Leider hat Tsipras die Griechen verraten.
    Griechenland hätte sofort aus dem Euro (= Ausbeutungswerkzeug) austreten sollen!

    • Sie haben recht lieber schliemanns.
      Es ist ein Kampf Oben gegen Unten. Wenn wir es jetzt aber noch weiter fassen, dann geht es nicht einfach nur um den Kampf der Eliten gegen das Volk, sondern um den Kampf zwischen dem Ego-Verstand und dem schöpferischen Geist.
      Es geht um Selbstermächtigung!
      Allein auf der Symptomebene werden wir dieses Problem nicht lösen, die Verweigerung der GEZ-Gebühren ist jedoch ein guter Weg, um die Symptome zu lindern und dem bestehenden System ein bisschen mehr die Macht zu entziehen.

  2. Danke, Petra Wild, wer auch immer sie sein mögen. Sehr gut zusammengefasst und endlich auch mal ein Beitrag ohne die üblichen kindischen Weltverbesserungs Vorschläge.

    Wem solche Dinge nicht gefallen und wer sie deshalb ändern möchte, der muss als allererstes mal kompromisslos verstehen, dass all das Politiker Geschafel érfolgreich dazu dient, die Blöden darüber zu täuschen, dass auf dieser Welt schon immer nur eines gezählt hat, Gewalt!

    In Demokratien werden einem zur Auswahl Trump und Hilary, oder Merkel und Schulz angeboten. Wer so blöde ist, dies für Demokratie zu halten, dem ist nicht zu helfen.
    Und das mit dem „dem ist nicht zu helfen“ sollte man gefälligst wörtlich nehmen!

    Ob es Amerika und Israel sind, oder China und Russland… das ist völlig egal. Regierungen die tatsächlich Änderungen plänen werden nie gewählt werden. Bernie Sanders war ein Musterbeispiel…

  3. „Ende letzten Jahres legte die Obama-Administration wegen der hohen Zahl der zivilen Opfer den Transfer von präzionsgesteuerten Geschossen zwar auf Eis, doch die Trump-Administration hat diese Restriktion wieder aufgehoben.“

    Klasse dieser Trump – man hört von allen Seiten nur „Gutes“.
    Wer Steve Bannon freiwillig im Boot hat, kann nur reaktionäre, menschenfeindliche, rassistische Politik erwarten.

    • In Amerika löst halt auch nur eine Lusche die andere ab und jedes mal wird sich neue Hoffnung gemacht. Das liegt halt in der Natur des Menschen und der ganzen Situation. Ich weiß noch, wie es bei Obama war. Auf den ersten Blick hatte mich damals dieses Obama-Pärchen geschockt. Ich fand, die sahen so „ordinär“ aus. Aber dann hatte ich mich natürlich auch mitreißen lassen vom großen Hoffnungs-Strom. Der erste Eindruck scheint demnach doch immer der richtige zu sein. Auf Trump hatte ich von Anfang an keine Hoffnung gesetzt, den kannte man ja schon. Wie kann ein superreicher Angeber da jetzt etwas verbessern? Naja, vielleicht durch ein Wunder…:)

    • Na, als ob die Clinton was anders gemacht hätte und wollens jetzt den Obama gut finden dafür das er diesen Krieg unterstützt hat, mit DU Munition diese Gegend verseucht und billigend zusieht wie dort massenhaft Missgeburten auf die Welt kommen, die Kinder die gesund auf die Welt kommen dann dem Hungertod geweiht sind? Was kam schon jemals Gutes von den Demokraten? Nur Krieg und Terror und von den Republikanern ist das halt auch nicht anders genauso wie von der SPD oder der CDU. Was kam schon jemals Gutes von diesen Verbrechern, da müssen wir gar nicht bis zum Trump gehen, gehens nach Berlin und spuckens denen mal ins Gesicht.
      Die ganze EU hat soviel Dreck am Stecken und vor allem die Deutschen sind die größten Schwerverbrecher und hoffentlich werden die auch alle mal eingesperrt und zur Rechenschaft gezogen.

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