Der Sieg von Macron wird die Krise der EU vertiefen

Ein Artikel für das Online-Magazin Rubikon von Winfried Wolf.

Sieben Irrtümer über den Wahlausgang in Frankreich.

16 Kommentare zu: “Der Sieg von Macron wird die Krise der EU vertiefen

  1. Macron war die mit Abstand beste Lösung für die EU und für Europa.
    Die ‚Alternativen‘ von rechts und auch von links (‚Grundeinkommen‘-Totalunsinn, Linkspopulismus a la Melenchon) sind derart schlecht und verantwortungslos, dass ich den Lobbyisten hinter Macron (Macron ist VÖLLIG OFFENSICHTLICH ein Kandidat aus der Hochfinanz und von entsprechenden ‚Eliten‘ unterstützt) DANKBAR bin.
    Das ist keine Ironie. Die aktuellen Populisten und ‚Alternativen‘ sind wirklich so schlecht. Die treten an, um alles kaputtzumachen, was der Westen nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut hat.

    Die Wahl Macrons war schlicht und einfach eine Wahl über den Fortbestand der EU.
    Programmatisch wird er mangels Partei in der Innenpolitik kaum viel durchsetzen können. Er ist aber als Präsident eine Versicherung, dass die Außenpolitik Frankreichs nicht in den nationalistischen Wahnsinn abgleitet.

    • „Die treten an, um alles kaputtzumachen, was der Westen nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut hat.“

      Wer bitte ? Wer hat in den vergangenen Jahrzehnten die Politik gemacht ?

    • In den vergangenen Jahrzehnten wurden historisch beispiellose Fortschritte in Europa und in der westlichen Welt gemacht (leider nicht im Mittleren Osten und in Afrika). Auch der Balkan ist zu nennen, eine wirkliche Erfolgsstory der NATO. Die früher dauernden, sinnlosen, tödlichenKriege in Europa und auch in Amerika gehören der Vergangenheit an, mit der Ausnahme von Kuba, das immer noch eine kommunistische Diktaturregierung hat, sind die grundsätzlichen Verhältnisse in der ganzen westlichen Welt recht stabil. DAs sind trotz aller Baustellen, die inzelne Staaten dennoch haben, große Fortschritte im Vergleich zu verheerenden Kriegen wie dem 1. und 2. Weltkrieg.

      „Wer hat in den vergangenen Jahrzehnten die Politik gemacht ?“

      In Ungarn in den letzte Jahren Rechtspopulisten, in Griechenland in den letzten Jahren Linkspopulisten, aber die haben es nicht geschafft (aber versucht), die EU kaputtzumachen. Erstaunlicherweise sind es die Briten, die bisher am meisten Schaden diesbezüglich nehmen mussten. Die USA haben sich als erstaunlich wehrhafte Demokratie erwiesen und die Versuche der Trump-Regierung, die USA in so etwas wie eine Drittweltdiktatur zu verwandeln, bisher glatt abgeschmettert. Eine Nazi-Regierung in Frankreich wäre aber möglicherweise das Ende der EU und vor allem wohl das Ende der Reisefreiheit zwischen Deutschland und Frankreich gewesen. Ein ‚Frexit‘ wäre anders als der ‚Brexit‘ ein Desaster weltpolitischen Ausmaßes.

    • In den vergangenen Jahrzehnten wurden historisch beispiellose Fortschritte in Europa und in der westlichen Welt gemacht (leider nicht im Mittleren Osten und in Afrika). Auch der Balkan ist zu nennen, eine wirkliche Erfolgsstory der NATO. Die früher dauernden, sinnlosen, tödlichen Kriege in Europa und auch in Amerika gehören der Vergangenheit an, mit der Ausnahme von Kuba, das immer noch eine kommunistische Diktaturregierung hat, sind die grundsätzlichen Verhältnisse in der ganzen westlichen Welt recht stabil. Das sind trotz aller Baustellen, die einzelne Staaten dennoch haben, große Fortschritte im Vergleich zu verheerenden Kriegen wie dem 1. und 2. Weltkrieg.

      „Wer hat in den vergangenen Jahrzehnten die Politik gemacht ?“

      In Ungarn in den letzte Jahren Rechtspopulisten, in Griechenland in den letzten Jahren Linkspopulisten, aber die haben es nicht geschafft (aber versucht), die EU kaputtzumachen. Erstaunlicherweise sind es die Briten, die bisher am meisten Schaden diesbezüglich nehmen mussten. Die USA haben sich als erstaunlich wehrhafte Demokratie erwiesen und die Versuche der Trump-Regierung, die USA in so etwas wie eine Drittweltdiktatur zu verwandeln, bisher glatt abgeschmettert. Eine Nazi-Regierung in Frankreich wäre aber möglicherweise das Ende der EU und vor allem wohl das Ende der Reisefreiheit zwischen Deutschland und Frankreich gewesen. Ein ‚Frexit‘ wäre anders als der ‚Brexit‘ ein Desaster weltpolitischen Ausmaßes.

  2. Macron war die mit Abstand beste Lösung für die EU und für Europa.
    Die ‚Alternativen‘ von rechts und auch von links (‚Grundeinkommen‘-Totalunsinn, Linkspopulismus a la Melenchon) sind derart schlecht und verantwortungslos, dass ich den Lobbyisten hinter Macon (Macron ist VÖLLIG OFFENSICHTLICH ein Kandidat aus der Hochfinanz und von entsprechenden ‚Eliten‘ unterstützt) DANKBAR bin.
    Das ist keine Ironie. Die aktuellen Polpulisten und ‚Alternativen‘ sind wirklich so schlecht.

    Die Wahl Macrons war schlich eine Wahl über den Fortbestand der EU.
    Programmatisch wird er mangels Partei kaum viel durchsetzen können. Er ist aber als Präsident eine Versicherung, dass die Außenpolitik Frankreichs nicht in den nationalistischen Wahnsinn abgleitet.

  3. Ein RTdeutsch Artikel der ein wenig EU/USA-Kontext vermittelt. Etwas neoliberal deutsche Befindlichkeit oder besser, standartisierte Realitätsverleugnung aus dem Wahrheitsministerium.
    Dazu Befürchtungen und Befindlichkeiten in und um die Ukraine. Schließlich der Brückenschlag nach Syrien.

    Was hat der tiefe Staat womöglich als nächstes auf dem Plan und gibt es dazu interne Opposition:

    ESC-Wochenende: Kommt bald die ukrainische Alles-oder-nichts-Offensive?

    Frankreich hat gewählt und sich für Emmanuel Macron und die Europäische Union entschieden. Brüssel und Berlin lassen die Champagnerkorken knallen und atmen durch. Aber auch in Kiew scheint man die Gunst der Stunde nutzen zu wollen.

    von Zlatko Percinic

    (…)
    Wie auch immer: Wie angesichts einer Unterstützung von nur 24,36 Prozent der französischen Wählerschaft für Macron von einem „klaren Bekenntnis“ gesprochen werden kann, bleibt ein Rätsel. Dieses Rätsel wird noch größer werden, wenn die Franzosen im Juni wieder zur Wahlurne gerufen werden, dann, um ihre Stimme für die Parlamentswahlen abzugeben.

    Solche unbequemen Tatsachen spielen in Berlin und Brüssel aber sowieso eine eher untergeordnete Rolle. Man biegt sich die Realität schon so zurecht, wie es eben gerade gebraucht wird. Darin hat man ja auch schon viele Jahre Erfahrung. Hauptsache ist, dass aus deutscher Sicht Frankreich weiterhin hinter Deutschland und der in Schieflage geratenen Europäischen Union steht. Deshalb reist Emmanuel Macron auch zuerst nach Berlin, bevor er sich um seine Probleme zu Hause kümmern wird.
    (…)
    Schon seit Wochen und Monaten bereitet Poroschenko im Osten seines Landes eine großangelegte Offensive vor. Er ließ tausende Soldaten an der Kontaktlinie zu den 2014 ausgerufenen Volksrepubliken von Donezk und Lugansk zusammenziehen. Die Truppenstärke an der Front beträgt mittlerweile schätzungsweise 100.000 Mann. Die Armee hat auch Kriegsgerät aus den von der OSZE „überprüften“ Lagerhallen entfernt und ebenfalls an die Kontaktlinie gebracht.
    (…)
    Die italienische EU-Parlamentsabgeordnete Eleonora Forenza besuchte die selbsternannten Volksrepubliken von Donetsk und Lugansk Anfang Mai und hatte markige Worte für das benutzt, was sie ihrer Meinung nach vorfand:

    „Die Ukraine ist unglücklicherweise zu einem Laboratorium für neofaschistische Organisationen im Herzen von Europa geworden, mit dem Westen als Komplizen. Auf der einen Seite unterstützen europäische Institutionen weiterhin die extrem rechtsgerichtete Regierung in Kiew, die von der Nostalgie für Banderismus und Kollaborateure für den Nazismus getragen wird; [während] auf der anderen Seite die neonazistischen paramilitärischen Gruppierungen schon immer von den USA und der Europäischen Union bewaffnet wurden: Das alles geschieht nach einem präzisen Design der NATO, um den Osten weiter und weiter zu militarisieren.“
    (…)
    In Syrien fällt die Entscheidung, ob Kiew „grünes Licht“ aus Washington bekommt

    Vielen Kommandeuren der DPR-Armee und deren Aufklärungseinheit zufolge steht ein großangelegter Angriff auf die Volksrepubliken kurz bevor. Als möglicher Zeitpunkt wird die Woche nach dem Eurovision-Spektakel in Kiew genannt. Das wahrscheinliche Szenario soll laut den Verteidigungsplänen eine massive Provokation seitens der nationalistischen und/oder neonazistischen Verbände sein, die es der DPR und LPR-Armee nicht mehr erlauben würde, auf die bisherige, zurückhaltende Art und Weise zu antworten.

    Ob die ukrainische Führung diese Offensive starten wird, ist auch davon abhängig, ob Kiew grünes Licht aus Washington dafür bekommt oder nicht. Den meisten Analysten ist klar, dass die Kriegsschauplätze von Syrien und der Ukraine geopolitisch miteinander verwoben sind. Das ist der wahre asymmetrische Kampf um die Zurückdrängung der unipolaren US-Macht in der Region.
    (…)
    Die Frage ist allerdings, welchen Preis dieser vorübergehende politische Sieg in Syrien Moskau kosten wird. Mit der Konstellation eines sich in höchster Not befindlichen Präsidenten in der Ukraine, der einen Teil der Streitkräfte kaum unter Kontrolle halten kann und politisch unter massivem Druck durch Nationalisten und Ultranationalisten steht, und einem frisch gewählten Präsidenten in Frankreich, den nur knapp jeder vierte Franzose gewählt hat, könnte der Befehl für eine Eskalation in der Ostukraine eine verführerische Ablenkung sein.

    https://deutsch.rt.com/europa/50511-esc-wochenende-kommt-bald-ukrainische/

    Zum Schluß Frau Leukefeld zu Syrien:

    Syrien: Warum die Deeskalationszonen keine Schutzzonen nach westlichen Vorstellungen sind

    Um den Krieg in Syrien zu beenden, haben sich Russland, Iran und die Türkei bei der letzten Astana-Konferenz auf die Einrichtung von Deeskalationsgebieten geeinigt. Auch die USA scheinen das Konzept mitzutragen. Ein Risikofaktor bleiben aber die Terrormilizen.

    von Karin Leukefeld

    https://deutsch.rt.com/international/50517-syrien-leukefeld/

    • < <>>

      Unserer Erste Minister, Rutte, war so schlau das zu bestätigen, als er der Beschluss verteidigte, unserer Ukraine Referendum nicht zu beachten ‚wissen sie was Russische Vakuum Bomben über Aleppo tun ?‘.
      Leider sage er nichts als der USA MOAB, auch eine Vakuum Bombe, ostlich von Abottabad warf.

    • Ich reagierte auf
      “ Den meisten Analysten ist klar, dass die Kriegsschauplätze von Syrien und der Ukraine geopolitisch miteinander verwoben sind. „

  4. “ eine Rassistin und eine Förderin des Neofaschismus “
    Diese dumme Äusserungen werden nie argumentiert.
    FN will das Frankreich in Paris regiert wird, nicht in Brussel, noch weniger in Berlin.
    Aber ich beginn auch zu höffnen, das es Macron gelingen wird Frankreich noch schneller von Brussel zu befreien, als Marine le Pen es tun könnte.
    Seine Pläne bei Dekret zu regieren sind wunderschön, das war der Untergang Hollande und Valls.

    • Leider ist mein Deutsch zu slecht, oder deutsche Ideeën sind mir nicht genügend bekannt, ich verstehe nicht was diese Leute sagen, sagen wollen.

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