Der tote Winkel. Das unsichtbare Leiden der Kinder | Von Bernhard Loyen

Überraschung? Schnelltests sind wohl weniger zuverlässig als gedacht.

Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Am vergangenen Wochenende fand ich zu meiner Überraschung die aktuelle Ausgabe der Apotheken-Umschau in meinem Briefkasten. Ein erster Blick auf die Titelseite verriet die Topthemen der Ausgabe April. Starke Hände – Gelenkprobleme, die ideale Krankenkasse, das saisonale Thema Pollenallergie, Expertentipps für dies und das.

Dann entdeckte ich den kleinen Klebezettel.  Musst du lesen, schlimm, Seite 38, schrieb eine mir bekannte Nachbarin darauf.

Der Artikel trägt die Überschrift: Corona ist blöd. Im Inhaltsverzeichnis: Das unsichtbare Leiden. Bei den Kleinsten hinterlässt die Corona-Krise tiefe Spuren. Es ist ein sehr guter Artikel, der nachdenklich stimmt.

Die zurückliegenden Tage war endlich vermehrt über das Leid der Kinder in dieser politisch initiierten Gesellschaftskrise zu lesen. Man mag dies nicht wirklich als erfreulich bezeichnen, sondern eher von unbedingter Notwendigkeit. In seiner Wirkung dahingehend zu spät, da diverse aktuelle Studien die sich jetzt schon abzeichnenden Folgen für die Jüngsten unserer Gesellschaft aufzeigen. Die Ergebnisse sind bestürzend und offenbaren das totale Versagen in diesem ursprünglich selbstverständlichen Vorgang, dem unbedingten Schutz der Kinder und Jugendlichen.

Sie wurden in den letzten zwölf Monaten nicht an die sprichwörtliche Hand genommen, sondern fahrlässig und unbedacht schlicht mitgeschleift.

Die sollen sich mal nicht so anstellen, wir sind ja nicht im Krieg, war des öfteren zu vernehmen. Da haben die Oma, ggf. der Ur-Opa schon ganz andere Sachen überlebt. Das schätzte Herr Macron in Frankreich zwar anders ein (1) und auch die Kanzlerin sah zumindest die größte Herausforderung seit Ende des 2.Weltkriegs auf das Land zukommen. 25 Millionen Deutsche verfolgten im März 2020 ihre Fernsehansprache (2), Auszüge: Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt (3).

Im Anschluss fanden sich mit Kabelbindern gesicherte, also verschlossene Spielplätze. Es wurde die erste Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Landeshäuptern beschlossen. Es diene nur dem Kampf gegen die sich anbahnende Corona-Pandemie. Zumindest in Berlin war nach gut sechs Wochen diese Regelung beendet (4). Es war trotzdem der Startschuss für wechselnde Dynamiken und Torturen, die vor allem den Kindern bewusst, etwaig irritiert bis zum heutigen Tage nur eines vermitteln. Die Leichtigkeit des kindlichen Dasein wurde und wird peu a peu genommen, geklaut. Entrissen.

Es folgte der erste Schul-Lockdown gleich im März 2020, die Einschulungen im Sommer verliefen unter den Vorgaben des Staates. Der rbb aus Berlin konnte beruhigt im August eine Mutter dazu zitieren: “Einschulung unter Corona-Bedingungen ist eigentlich kein großes Ding. Auch weil Kinder es ja eh so nehmen, wie es kommt.“ (5)

War, also ist dem so? Man erinnert sich an die kontinuierliche Dynamik des eingeforderten Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit. Das Framing geschickt – die Alltagsmaske kam in das Leben der kleinen und größeren Mäuse und blieb bis zum heutigen Tage. Nähanleitungen zusammen mit der Mutti. Fein, das macht Spaß und ist solidarisch. Gemeinsam zum Schutze der geliebten Großeltern, die weggeschlossen in den Seniorenheimen sowieso die Enkel nicht sehen, geschweige denn drücken durften und dürfen.

Die beliebte Pixi-Kinderbuchreihe reagierte umgehend. Der Markt muss handeln, ansonsten machen es andere. Pixi 2513 – Corona und der Elefantenabstand. Schon 2020 in der zweiten Auflage. In der Reihe Lesemaus zwei Top-Seller: Conni macht Mut in Zeiten von Corona und Ein Corona-Regenbogen für Anna und Moritz. Empfehlungen der Redaktion aus dem Hause Carlsen im Juni 2020, Zitat aus der Einleitung der Heftchen:

Liebe Eltern, lieber Erzieher*innen. Seit vielen Wochen hält ein Thema die ganze Welt in Atem. Das neue Corona-Virus und die damit verbundene Krankheit Covid-19 (…).

(…) Um die kindliche Psyche so wenig wie möglich zu belasten, sollten wir den Kleinen diese Ausnahmesituation so sensibel wie möglich vermitteln. So schwer es manchmal fällt – es ist wichtig, dass wir Erwachsene die Ruhe bewahren.

Erklären sie ihrem Kind, dass die Krankheit ähnlich wie eine Grippe ist aber dass es derzeit noch keinen Impfstoff gibt (…). Hören sie ihrem Kind zu, nehmen sie seine Ängste ernst und versuchen sie, ihm diese möglichst zu nehmen.

Das Büchlein Lena’s Maske aus dem September 2020 wird beworben mit: Eine bezaubernde Geschichte für Kinder über den Umgang mit der Maskenpflicht und Corona.

April 2021. Beim gestrigen Entschleunigungs-Spaziergang kam ich an einer Apotheke vorbei. Neu eingetroffen, jubilierte der improvisierte Selfmade-Ständer vor der Tür. FFP Masken für Kinder in verschiedenen Farben. Moldex, eine Firma für professionelles Atem- und Gehörschutzzubehör klärt auf (6): FFP-Masken schützen vor partikelförmigen Schadstoffen wie Staub, Rauch und Aerosol. Typische Anwendungen für eine FFP2-Maske sind beispielsweise der Umgang mit Weichholz, Glasfasern, Metall, Kunststoffen (nicht PVC) und Ölnebel. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt zur Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten mit einer Infektion durch das Coronavirus SARS-CoV-2 FFP2-Masken.

Aha? Nun sieht man die kleinen Ströppkes mit diesen Lappen der Beeinträchtigung auf der Straße, im Supermarkt, auf den Schulhöfen, in der U-Bahn. Es ist zum Verzweifeln.

Kleines Bonmot am Rande. Das chinesische Konsulat in Hamburg hat im März 2021 Strafanzeige gegen den Carlsen-Verlag gestellt. Das Problem – Textirritationen. In dem Buch Ein Corona-Regenbogen für Anna und Moritz behauptet nämlich der Vater von Anna und Moritz, dass das Coronavirus aus China gekommen sei und sich dann auf den Rest der Welt ausgebreitet habe. Die Chinesische Gemeinde war, bzw. ist empört und reagierte. Ein Anwalt erläuterte: „Dies hat ein psychologisches Trauma in der chinesischen Gemeinschaft ausgelöst, insbesondere bei Kindern. Deswegen reagieren Chinesen in Deutschland stärker auf dieses Buch als gewöhnlich, da es rassistische Diskriminierung und Hass zur Folge haben könnte“ (7).

Der Carlsen-Verlag reagierte ebenfalls. Musste reagieren, die Rezensionen bei Amazon wohl zu dominant geprägt. In einer Stellungnahme an den Bayerischen Rundfunk heißt es: “Die Zuschriften zu diesem Thema haben wir aufgegriffen und die Auslieferung des Buches gestoppt. Die Nachauflage ist bereits veranlasst (8).

Im Artikel der Apotheken-Umschau bestürzende aktuelle Realitäten. Die Kinder leiden still, so die zitierten Experten. Sie seien die großen Verlierer dieser Pandemie, da sie keinerlei Lobby hätten, wie Friseure oder Gastwirte. Es wurden Kinderpsychologen, Logopäden und Kinderärzte befragt. Die Entwicklung der zurückliegenden Monate mehr als besorgniserregend, schockierend.

Es würden sich eindeutige Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen zeigen, so eine Vertreterin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen seien völlig aus dem Blick geraten.

Eher bekannt – fehlende Sozialkontakte, Bewegungsmangel, Betreuungs – und Schulprobleme, geschlossene Spielplätze und Jugendeinrichtungen, kein Vereinssport, fehlende Freizeitmöglichkeiten, das Vermissen von wichtigen Kontaktpersonen, wie Großeltern oder Lehrern. Die so wichtige und auch gewünschte Struktur des Alltags seit Monaten genommen. Ängste. Dazu belastende Wohnverhältnisse und dementsprechende familiäre Konfliktsituationen. Seit Wochen, Monaten. Ein fataler Kreislauf .

Völlig unbeachtet, bzw. nicht diskutiert, die Gesundheitssituation von chronisch erkrankten Kindern. Nicht nur Erwachsene müssen zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und Therapieaufenthalten in die Krankenhäuser. Verzögerte Diagnosestellungen, Verzögerung von Heilungsprozessen, bzw. Entgleisungen bei chronischen Ereignissen. Dazu Kindeswohlgefährdungen durch häusliche Gewalt und Vernachlässigung. Entwicklungsverzögerungen, logopädische Rückschritte bei fehlendem Förderbedarf.

Eine Sozialarbeiterin aus Bayern antwortet auf die Frage der Autorin nach den Krisenverlierern: Kinder! Mit ganz vielen Ausrufezeichen dahinter.

Studienergebnisse

Im Februar 2021 wurde die COPSY-Studie des Uni-Klinikums Hamburg-Eppendorf veröffentlicht. Zu den Fragen der Themen Lebensqualität, psychische und psychosomatische Auffälligkeiten antworteten vier von fünf der befragten Kinder und Jugendlichen, sie fühlen sich durch die Corona-Pandemie belastet. Ihre Lebensqualität habe sich im Verlauf der Pandemie weiter verschlechtert. Ängste und Sorgen haben bei den Kindern im Vergleich zur ersten Befragung noch einmal deutlich zugenommen. 85% der befragten Sieben – bis 17-Jährigen gaben bei der zweiten Befragung an, sich durch die sogenannten Corona-Krise weiterhin belastet zu fühlen. Sie zeigen häufiger depressive Symptome sowie psychosomatische Beschwerden wie zum Beispiel Niedergeschlagenheit oder Kopf- und Bauchschmerzen (9).

Die Ergebnisse bestätigen, jene Kinder und Jugendlichen die vor der Pandemie gut dastanden, Strukturen erlernt und vermittelt bekamen und sich in ihrer Familie wohl und gut aufgehoben fühlen, werden auch gut durch diese belastende Zeit kommen. Die andere Gruppe waren, sind und bleiben die großen Verlierer dieser künstlich am Leben gehaltenen Gesellschaftskrise. Die Schuldigen sind bekannt und können eindeutig benannt werden.

Zu beobachtende Symptome bei den Kindern und Jugendlichen lauten ein nervöses ängstliches Gefühl, Grübeln und Reizbarkeit. Depressive Verstimmungen, geringe Freude etwas zu tun, Müdigkeit und wenig Energie, sowie geringer Hunger sollten als aktuelle Warnhinweise gelten. Eltern entsprechend alarmieren.

Es ist ein weltweites Ereignis. Ein Beispiel aus dem Nachbarland Schweiz. Das Kinderspital Zürich verzeichnet doppelt so viele Suizidversuche bei Kindern und Jugendlichen wie vor der Pandemie (10). Der österreichische Psychologe und Bewusstseinsforscher Manuel Schabus von der Uni Salzburg warnt vor seelischen und körperlichen Kollateralschäden. Er mahnt, das Schlimmste komme erst noch und warnt vor jahrelangen Lockdown-Folgen (11).

Die ersten Ergebnisse eines deutschlandweiten Registers zur Mund-Nasen-Bedeckung, also dem Maskenzwang bei Kindern und Jugendlichen, zeigt ebenfalls erschreckende Erkenntnisse. Bei den Betroffenen häufen sich laut der Studie Narrative über Beschwerden durch das verordnete Tragen von Masken. Von 20.353 Datensätzen stammen 17.854 von Eltern, die Daten zu 25.930 Kindern eingegeben haben. Die Resultate sind dahingehend entsprechend einzuschätzen, da die Umfrage ab Oktober 2020 stattfand, unter Beteiligung von 363 Ärzten und Ärztinnen. Seitdem erfolgte eine verschärfte, also noch belastendere Situation, durch die Forderung an die Kinder ebenfalls FFP-Masken tragen zu müssen.

Die durchschnittliche tägliche Tragedauer der Maske betrug bei den befragten Kindern 4,5 Stunden. 79% der Kinder haben laut Angabe keine Vorerkrankungen. Zu den am häufigsten genannten Nebenwirkungen zählten Gereiztheit (60%), Kopfschmerzen (53%), Konzentrationsschwierigkeiten (50%), weniger Fröhlichkeit (49%), Schul-/Kindergartenunlust (44%), Unwohlsein (42%), Beeinträchtigungen beim Lernen (38%) und Benommenheit/Müdigkeit (37%). Zudem wurde bei 25% der Kinder angegeben, dass sie neue Ängste entwickelt hätten (12).

Dies wird von anderer Stelle bestätigt. Bei deutschen Schulkindern seien verstärkt Ängste oder auch Depressionen zu beobachten, so eine Professorin für Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie an der Humboldt-Universität in Berlin. Die Corona-Politik müsse für Kinder und Jugendliche dringend verbessert werden (13). Wie reagiert die Politik?

Es werden in Etappen die Schulen wieder geöffnet. Gibt es eine vorsichtige Strategie der Wiederherstellung von geordneten Abläufen? Werden Ängste genommen. Nein. Erhöhter Leistungsdruck, Unsicherheit und zusätzliche mentale Belastung durch den noch zusätzlich staatlich verordneten Test-Gagaismus an den Schulen und Universitäten. Eine fatale Entscheidung. Dazu die weiterhin rigide Forderung nach Maskenpflicht auf dem Schulgelände und in den Schulgebäuden bis in das Klassenzimmer hinein.

Erfolgt der Druck auf die Schüler nur seitens der Erwachsenen? Absurderweise nein. Angesichts der gestiegenen Infektionsgefahr durch die Virusmutation würden die freiwilligen Testangebote nicht ausreichen, so der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz Dario Schramm in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am 10.04. Er konkretisierte: „Jede Schülerin und jeder Schüler muss mindestens dreimal die Woche in der Schule auf Corona getestet werden. Das Ziel muss sein, dass möglichst bald an jedem Tag getestet wird.“ (14).

Wer ist dieser Jüngling, mit dermaßen forschen Forderungen an seine Mitschüler und Mitschülerinnen? Dario Schramm ist 20 Jahre alt und Mitglied der SPD. Er hat anscheinend ambitionierte Ziele, denn er legt noch nach: „Schülerinnen und Schüler, die den Corona-Test verweigern, können nicht zum Unterricht in der Schule kommen, sondern müssen in den Distanzunterricht gehen“. Diese Forderung falle ihm nicht leicht, aber es gehe darum, Zitat: dass wir das Recht auf Bildung und Gesundheitsschutz möglichst gut zusammenbringen.“ (14) Wir? Er versteht sehr früh das Polit-Geschäft, eine Position zu nutzen, ja auch zu missbrauchen.

Herr Schramm sollte die o.g. Studien studieren und sich im Anschluss selbst fragen, worin wirklich seine persönlichen Ziele liegen. Karriere oder das Wohlbefinden seiner Mitschüler*innen?

Schon am 02.04. ließ Gerd Landsberg, der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes wissen, die Schüler und Schülerinnen, die sich nicht testen lassen möchten, sollten nach den Osterferien nicht am Schulunterricht in Präsenz teilnehmen dürfen. Auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, befürwortete Anfang April eine Testpflicht für Schüler nach den Osterferien. Zitat: „Der Deutsche Lehrerverband unterstützt vorbehaltlos die Forderung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds nach einer umfassenden Testpflicht für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen als Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht“ (15).

So greifen die Corona-Mechanismen gegelt und geölt anstandslos ineinander. Ambitionierte Jung-Ämterträger, zusammen mit Entscheidern an den entsprechenden Schalthebeln und natürlich der einzig entscheidenden Komponente, die der Eltern. Abermillionen Erziehungsberechtigte nehmen diese Verordnungen nicht nur hin, nein sie fordern sie ihren Kindern auch noch nachdrücklich täglich ab. Das irritiert und schockiert zugleich.

Der Schwarzwälder-Bote weiß am 26.03. zu berichten, Zitat: So unterschiedlich, wie Familien mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie umgehen, so unterschiedlich sind auch ihre Reaktionen auf die Maskenpflicht und die Testmöglichkeiten an den Balinger Grundschulen.

Balingen ist eine Kleinstadt im Süden Baden-Württembergs. Einblicke in Parallelwelten, für Wenige. Begeistert beklatschte Hauptwelten für Abermillionen. Wie erwähnt, irritierend und schockierend zugleich, Zitat: Balingen – Eine richtig tolle Idee, die den Kindern das Testen schmackhaft macht, kommt mal wieder vom Schulverbund Frommern. Leiter Martin Kettner wird am kommenden Montag nämlich “kleine Corona-Helden” auszeichnen. Aber wer ist denn ein Corona-Held? “Alle Kinder, die sich schon fünfmal haben testen lassen, bekommen eine Urkunde, weil sie auf die Art nämlich ›Corona-Bekämpfer‹ sind”, sagt Kettner und schmunzelt dabei – und meint es dennoch völlig ernst. (16).

Für das Bundesland Bayern steigt die bekannte Augsburger Puppenkiste in den Corona-Versteher-Ring. Das berühmte Marionetten-Theater hat jüngst für das bayerische Kultusministerium eine Art Schulvideo gedreht und auf Youtube veröffentlicht. Es erklärt in einem achtminütigen Video, was die Kinder tun müssen, damit beim Selbsttest nichts schief geht. Schauen sie sich das verlinkte Video an (17). Bilden sie sich ihre eigene Meinung dazu. Mich hat es traurig gestimmt, da auch von dieser künstlerischen Seite nachweislich nun nicht mehr zu erwarten ist, ausser regierungstreue Kindernötigung.

Es wagen nun erfreulicherweise immer mehr deutsche Gerichte diese kinderschädlichen Verordnungen seitens der Politik zu hinterfragen und zu unterbinden. Ausschlaggebend eingereichter Klagen fürsorglicher Eltern. Beeindruckt das die Politik und ausführende Behörden. Nein, man setzt sich darüber hinweg und geht seinen eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter.

Beispiel Thüringen. Das Bildungsministerium Thüringen reagierte auf eine Entscheidung des Amtsgerichts Weimar, hinsichtlich der Untersagung Maskenvorschriften, Abstandsregeln und Schnelltests weiterhin an zwei Schulen anzuwenden. Zitat: In jenem Fall betreffe er nur die zwei Kinder, deren Mutter vor Gericht gezogen war. Ansonsten gelten an den zwei Schulen in Weimar und im ganzen Freistaat die Infektionsschutzmaßnahmen (…) unverändert”. Das Gericht könne – wenn überhaupt – nur Entscheidungen für die Menschen treffen, die am Verfahren beteiligt sind – also nicht für andere Kinder (18).

Der Satz der Woche kommt vom Regierungsdarling Dr. Christian Drosten. In seinem aktuellen NDR-Podcast fabuliert er schon wieder Details aus seiner gefürchteten Gedankenwelt. Der Satz lautet: Schnelltests entdecken eine Infektion nur an fünf von acht Tagen. Steht da wirklich so. Warum? Achtung anschnallen, Zitat: Die Schnelltests schlagen erst am Tag eins nach Symptom-Beginn an, da ist man aber schon drei Tage lang infektiös…Wenn man davon ausgeht, dass eine infizierte Person in der Regel acht Tage lang ansteckend ist, heißt das: An fünf von acht Tagen entdecke ich mit dem Antigentest eine Infektion, an drei Tagen werde ich sie übersehen.“ (19).

Dies erklärt die Testmanie an den Schulen, denn so Drosten im Podcast, wenn ein Schnelltest bei Erwachsenen eine Infektion “übersieht”, wird diese Person herumlaufen in der Annahme, dass sie nicht ansteckend ist – und kann so mitunter andere infizieren. Aufschlussreich.

Also müssen die Kinder diese Nichteffektivität von Schnelltests durch Quantität in der Ausführung, also den anvisierten täglichen Schultestungen ausgleichen. Perfide, vor allem als permanentes belastendes Drohszenario für kleine KInderseelen.

Wir leben in einer Surrealität, die von zu vielen Menschen als neue Normalität schon komplett verinnerlicht wurde. Das einzig Entscheidende aktuell ist die fahrlässige, vorsätzliche und katastrophale Nötigung und Belastung unserer Kinder und Jugendlichen. Physisch, psychisch, in seiner Gesamtheit. Wir belassen sie in ihrer Emotionalität, den Ängsten und Sorgen in dem individuellen toten Winkel alleine zurück. Was wurde ihnen in den zurückliegenden Monaten alles genommen? Was wird ihnen mitgegeben auf dem Weg in das weitere Dasein?

Welch’ Bürde für die Erwachsenen für die kommenden Monate und Jahre. Jahrzehnte.

Hinsichtlich des notwendigen Trostes, des Verständnisses. Der Geduld, Liebe und Fürsorge.

Der Aufarbeitung und Wiedergutmachung.

Quellen:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=5wYyJckGrdc
  2. https://www.quotenmeter.de/n/116839/25-millionen-deutsche-verfolgen-merkels-historische-rede-im-tv
  3. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/ansprache-der-kanzlerin-1732108
  4. https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/6156945-958092-berliner-spielplaetze-oeffnen-wieder-ter.html
  5. https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/08/berlin-einschulung-feiern-kinder-pankow-grundschule.html
  6. https://www.moldex-europe.com/de/moldex-know-how/schutzstufen-ffp1-masken-ffp2-masken-ffp3-masken
  7. http://german.china.org.cn/txt/2021-03/08/content_77286813.htm
  8. https://www.br.de/nachrichten/kultur/corona-kinderbuch-china-ist-sauer-ueber-hamburger-verlag,SR9RwrM
  9. https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_104081.html
  10. https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/kinderspital-zuerich-stellt-anstieg-bei-suizidversuchen-fest-ld.1611236
  11. https://www.focus.de/corona-virus/massive-probleme-fuer-kinder-und-jugendliche-das-schlimmste-kommt-erst-noch-psychologe-warnt-vor-jahrelangen-lockdown-folgen_id_13092846.html
  12. https://www.uni-wh.de/fileadmin/user_upload/03_G/04_Forschung/Projekte/Tag_der_Forschung_2021/Medi/a-l/Corona_Kinderstudien_Erste_Ergebnisse_eines_deutschlandweiten_Registers_zur_Mund-Nasen-Bedeckung.pdf
  13. https://www.forschung-und-lehre.de/politik/psychologen-warnen-vor-corona-folgen-fuer-kinder-3479/
  14. https://www.welt.de/politik/deutschland/article230101365/Corona-Tests-an-Schulen-Schuelervertreter-fordern-Testpflicht.html
  15. https://www.welt.de/politik/deutschland/article229635813/Kommunen-fordern-Ausschluss-ungetesteter-Schueler-vom-Praesenzunterricht.html
  16. https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.maskenpflicht-an-schulen-so-gehen-die-balinger-grundschulen-mit-masken-und-tests-um.21bb4f65-3dd2-438a-aba4-dcfe781f6acc.html
  17. https://www.youtube.com/watch?v=A0EqaSBurX0
  18. https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89821094/corona-regeln-familiengericht-in-weimar-untersagt-maskenpflicht-in-schulen.html
  19. https://www.ndr.de/nachrichten/info/Drosten-Schnelltests-sind-wohl-weniger-zuverlaessig-als-gedacht,coronavirusupdate178.html

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:   Sergii Sobolevskyi / shutterstock

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36 Kommentare zu: “Der tote Winkel. Das unsichtbare Leiden der Kinder | Von Bernhard Loyen

  1. Eva W. sagt:

    Wildenfelser, pardon, Hartensteiner lieferte das Stichwort "Walddorfschule". Dazu zwei Zitate von Rudolf Steiner bezüglich Kinder (Säuglinge) und zukünftige Impfungen (habe ich auf der Website von Wolf-Dieter Storl gefunden):

    „Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer «gesunden Anschauung» heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, dass dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist. – So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenübertreten. Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist- und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die andern, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Impfstoff suchen, der den Körper «gesund» macht, das heißt so macht, dass dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern «gesund» redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren. Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.“ (Steiner, Gesamtausgabe 177, S. 97)

    „Ich habe Sie darauf hingewiesen, dass ja freilich die Menschenleiber sich so entwickeln werden, dass in ihnen eine gewisse Spiritualität Platz finden kann, dass aber der materialistische Sinn, der sich immer mehr ausbreiten wird durch die Anweisungen der Geister der Finsternis, dagegen arbeiten und mit materiellen Mitteln dagegen kämpfen wird. Ich habe Ihnen gesagt, dass die Geister der Finsternis ihre Kostgeber, die Menschen, in denen sie wohnen werden, dazu inspirieren werden, sogar ein Impfmittel zu finden, um den Seelen schon in frühester Jugend auf dem Umwege durch die Leiblichkeit die Hinneigung zur Spiritualität auszutreiben. Wie man heute die Leiber impft gegen dies und jenes, so wird man zukünftig die Kinder mit einem Stoff impfen, der durchaus hergestellt werden kann, so dass durch diese Impfung die Menschen gefeit sein werden, die «Narrheiten» des spirituellen Lebens nicht aus sich heraus zu entwickeln, Narrheiten selbstverständlich im materialistischen Sinne gesprochen […]

    Das alles tendiert aber dahin, zuletzt das Mittel zu finden, durch das man die Leiber impfen kann, damit sie nicht Neigungen zu spirituellen Ideen aufkommen lassen, sondern ihr ganzes Leben hindurch nur an die sinnenfällige Materie glauben. So, wie man aus den Impulsen, welche die Medizin aus der Schwindelsucht – pardon, verzeihen Sie -, aus der eigenen Schwindsucht heraus gewonnen hat, gegen die Schwindsucht heute impft, so wird man impfen gegen die Anlage zur Spiritualität.“ (Steiner Gesamtausgabe, 177 S. 236)

    Gruselig, das sah er schon vor 100 Jahren!

  2. Winnie Schneider sagt:

    Was mich brennend interessiert hätte, wäre ein Link zum Text der Apotheken-Umschau. Doch mit der Suchfunktion dort ist einfach nichts zu finden. Die Vorschau der aktuellen Ausgabe auf der Startseite https://www.apotheken-umschau.de/ unten enthält schon eine neue Ausgabe (15. April 2021 B). Weiß da jemand mehr?

  3. Deakehler sagt:

    Ich danke Bernhard Loyen herzlich für diesen Beitrag, mir spricht er ganz tief aus der Seele.
    Als fünffacher Großvater (4- 8 Jahre) ist das aktuelle Schicksal der Kinder mein Hauptthema im Diskurs mit meinen Mitbürgern.
    Drosten ist für dieses Verbrechen Hauptverantwortlicher und wegen Aufhetzung anzuklagen.

    Unser Achtjähriger wird von seiner Mutter im Fernunterricht betreut, seit auf Betreiben der Elternschaft, die Maskenpflicht in der 2ten Klasse besteht. Wie entfremdet ist die Mehrheit bereits?
    Seine Mutter ist Pädagogin und beklagt sich, oft den Tränen nah, über die unpädagogische Handlungsweisen der Regelanstalten. Im Kindergarten zeigten sich bereits diese Tendenzen und sie konnte zum Glück ihre Beiden, in einen neu geründeten Waldkindergarten unterbringen.
    Wie verloren sind die Kinder, welche ohne solches Engagement still Leiden.
    Hier wird ein gesellschaftlicher, institutioneller und pseudomoralischer Seelenmord mit menschlicher Duldung vollbracht.

  4. Querdenker sagt:

    Zitat: "In jenem Fall betreffe er nur die zwei Kinder, deren Mutter vor Gericht gezogen war. Ansonsten gelten an den zwei Schulen in Weimar und im ganzen Freistaat die Infektionsschutzmaßnahmen (…) unverändert”.

    Witz der Woche, wenn es nicht so traurig wäre. Das Bildungsministerium Thüringen will also der Judikative vorschreiben worüber sie entscheiden kann und worüber nicht?! Brauchen wir dann eigentlich noch Gerichte in Deutschland 🙁

  5. wasserader sagt:

    Soziale Isolation und die Wegnahme des Gesichtes durch Maskenzwang
    sind wesentliche Mittel im Folterlager Guantanamo, den Menschen ihr Menschsein zu nehmen .

    Geändert in Gesundheitsbelangen seit 2020 hat sich die Angstpropaganda .
    Entscheidend gestützt wird die Angstpropaganda durch Tests, die fälschlicherweise – klar beabsichtigt – Infektionen behaupten, eine Behauptung die nachweislich falsch ist .
    Die Tests weisen keine Infektion nach und produzieren falsch positive Ergebnisse . Darüber hinaus weist ein positives Ergebnis -falls nicht falsch positiv – wiederum nur eine Gensequenz nach und kein Virus nach .

    Pandemie ( im allgemeinen Verständnis) würde eine massive Ausweitung der entsprechenden Notfallversorgung notwendig machen und eine massive Erhöhung der Sterberate als Folge haben .
    Beides ist nicht der Fall .
    Nachdem die Behauptung Pandemie weltweit Gültigkeit hat, müssten bei sehr unterschiedlichem Vorgehen einzelner Staaten unterschiedliche Vergleichstodesraten zu sehen sein. Die gibt es nicht .

    Corona ist ein politisches Projekt zur Ausschaltung von Menschenrechten .
    Gezielte soziale Isolation und Zwangsuntersuchungen und Zwangsverhüllung bei Kindern sind Folter .
    Verantwortliche und Lehrer, die sich an diesen Projekten beteiligen, sollten dem Vorwurf der Folter ausgesetzt werden .

    • Werweißdasschon sagt:

      Das Programm hat einen Namen: MK Ultra

      Diese wird schon seit knapp einem Jahrhundert verfeinert und stetig angepasst.

      Ziel waren schon immer die Kinder. War in den KZ Einrichtungen so und auch bei diversen anderen Kreisen.

      Eine ganze Armee an Psychologen dürfen sich gegenseitig auf die Schultern schlagen dafür und stolz auf sich sein.
      Ich hoffe es gibt ein Vernünftiges "Danach" und diese kriegen den Schmerz zurück den diese verursach(t)en.

  6. Werweißdasschon sagt:

    "Die sollen sich mal nicht so anstellen, wir sind ja nicht im Krieg, war des öfteren zu vernehmen. Da haben die Oma, ggf. der Ur-Opa schon ganz andere Sachen überlebt."

    Nur das Opa Oma oder Ur Oma/Opa nicht von den eigenen Eltern drangsaliert, genötigt und ggf. auch vergiftet wurden.
    Und wenn Oma und Opa oder Ur Oma/Opa nicht raffen was den Kindern angetan wird, dann haben diese Omas und Opas auch gar nichts dazu gelernt und sind in meinen Augen Arschlöcher vom feinsten.

    Alle sollten sich fragen was aus diesen traumatiesierten Kindern, teilweise ohne familiären Rückhalt (da teilweise die eigenen Eltern/Großeltern zu Psychopathen mutierten), in Zukunft wird und wie diese dann auf autoritäre Versuche sie zu kontrollieren reagieren werden. Vorbereitung auf offene Skalverei, bespast und ruhig gehalten durch VR, kann nicht besser vonstatten gehen. Die eigenen Eltern helfen mit.

    Wenn man das nicht als Wahnsinn und Idiotie bezeichnen kann, was dann?

    Die Empathie stirbt und das sind die ersten Indikatoren. Der Aufbau von der Hölle auf Erden geht stetig und sehr erfolgreich voran.

    • Schlafschaf sagt:

      Wie alt sollen eigentlich die Urgroßeltern sein, welche so viel schlimmeres erlebt haben.
      Ich glaube nicht, das Urgroßeltern die jenseits der 100 angekommen sind, solchen quatsch erzählen.
      Ich glaube eher, dass die Alten zum Propagieren von Widerlichkeiten, wie dem unverantwortlichen impfen, mit risikobehafteten nicht erprobten Chemikalien benutzt werden, nur weil sie sich nicht mehr ausreichend informieren können.
      Ich empfinde Ärzte, die diese Hilflosigkeit, skrupellos ausnutzen, um auch am Verbrechersystem zu partizipieren, als Verbrecher an der Menschlichkeit. Ich hoffe sie landen auch in Den Haag vor dem internationalen Gerichtshof. Aber der ist ja leider mit den gleichen Typen besetzt.
      Es ist in meinen Augen einfach nur noch dummdreist, die Alten hochbetagten in irgendeiner weise als Argument anzuführen.

    • Werweißdasschon sagt:

      Das stimmt Schlafschaf. Die meisten in dem Alter, bzw. die, die solche Traumata erlebten im Krieg sind auch gegen den ganzen Unsinn.

      Diese würden den zitierten Satz nicht gegen die Kinder verwenden.

      Es sind meist die in Dekadenz aufgewachsenen Folgegenerationen, die die Alten für die dummdreisten Lügen missbrauchen.

      Auch eine Theorie am Rande: Je dicker das Konto desto tiefer drin im Coronawahn.

    • Schlafschaf sagt:

      Nicht ganz richtig.
      Es ist eher das Gefühl gewesen, sich nicht in die Obhut eines Sozialstaates zu begeben, der einem das vermeintlich so
      sozial kuschelige Bett bereitet. Der Honig von dem sie sprechen mag ja dabei jüngeren Menschen eine Rolle spielen, ich suchte lediglich eine Versicherung, die für mich bezahlbar war. Aber wenn der Staat seine Menschen in Fallen lockt, dann hat er seine Berechtigung verloren. Ihre Argumentation läuft darauf hin, selber schuld, dass du in die Falle getappt bist.
      Die Frage ist, wie viel vertrauen kann ich in eine Gesellschaft haben, die es Lobbyisten erlaubt, Verdienstmodelle zu installieren, die auf kosten der Gesellschaft funktionieren.
      Ob nun unser Krankenkassensystem gut oder schlecht ist, kann ich nicht so recht beurteilen, da hier viele Faktoren berücksichtigt werden müssen. Aber da ich überhaupt keinen Krankenschutz habe, jeden Arztbesuch mit dem 2,4 fachen Honorarsatz bezahle, und dennoch 180 Euro dafür jeden Monat berappe, Und das ganze mit dem Argument begründet wird, Du warst ja selbstständig, und konntest ja Vorsorge betreiben, ist ziemlich weltfremd.
      Glauben sie wirklich, dass jede Selbstständigkeit zu ausreichender Altersversorgung führt.
      Wenn ich schon keinen Krankenschutz mehr habe, will ich dafür nicht auch noch bestraft werden.

    • Schlafschaf sagt:

      Oh, der sollte etwas Tiefer zu der Spaltungsdebatte GKV / PKV

  7. Hartensteiner sagt:

    Damit wir nicht anfangen, uns etwas vorzumachen….
    Architektur scheint mir groß genug, um gesehen zu werden und doch sehen sie die Menschen nicht.
    Frage:
    Welcher Gebäudetypus ist beinahe immer – schon immer – gleich?
    Antwort:
    z. B.* Krankenhäüser, *Altenheime * KASERNEN *Gefängnisse …. und? *SCHULEN.
    Kommt da nicht bereits deutlich zum Ausdruck, welches Interesse diese Gesellschaft immer schon den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen entgegen gebracht hat?
    Da fügt sich der Kindesmissbrauch mittels der Ausrede "Corona! Corona!" bestens ein und sollte nicht überraschen.
    Und auch nicht, dass sich die fanatischsten Corona-Kämpfer, die sich über die Maßnahmen hinaus die tollsten Supermaßnahmen ausdenken, in den Lehrerkollegien finden.
    So hat alles seine Ordnung.

    • Hartensteiner sagt:

      … kam einmal an einer neuen Waldorfschule vorbei… und war überrascht, wie schön und lebendig die aussah. Ein Mann kam heraus und ich sagte ihm, wie gut mir die Schule gefiele und die muss ja wohl sehr viel gekostet haben. "Nein, gar nicht!" hieß die Antwort. "Wir hatten einen guten Architekten mit dem zusammen wir die Kosten auf dem Maß halten konnten, das auch für Staatsschulen vorgesehen ist." Interessant… aber das hält weder den Staat noch sonst wen (Private!) davon ab, die übliche Schulkaserne zu bauen, wenn denn schon etwas gebaut wird. Heute allerdings mit verbessertem Farbkonzept.
      Ich bin vielleicht nicht so ganz ein Steiner-Fan, aber die Waldörfler machen doch durchaus Einiges richtiger als man es sonst finden kann. Da könnte dann allerdings wieder die Frage auftauchen, aus welcher gesellschaftlichen Schicht die Waldorfkinder kommen….

    • Werweißdasschon sagt:

      Ich glaube die Antwort kennen Sie bereits…

      Nie galt das selbe Maß für die Reichen…Ergo gab es nie eine gerechte Gesellschaft, in den gesamten (uns bekannten) menschlichen Zivilisationen

      Eine Änderung ist wohl auch in naher Zukunft nicht drin, so lange solche Waldorf Inseln existieren, wo sich solche Leutchen zurückziehen können und auf den Rest herablassend blicken können.

      Ähnliches Beispiel sind die Krankenversicherungen, gespalten in gesetzlich und privat…

      Aber es sind die Leute, die sich damit sehr wohl fühlen (oder glauben) und eine Änderung dessen nicht als nötig ansehen.
      Wieso auch….dann ist man ja nicht mehr besser als andere

    • Schlafschaf sagt:

      Hartensteiner.
      Na klar, deshalb habe ich ja mittlerweile ein P-Konto, weil ich in der PKV bin. Da bin ich im Notlagentarif bestens versorgt
      Und der Dauer- Pfändungsauftrag mach richtig Laune.

    • Schlafschaf sagt:

      Ups,ich meinte, Werweißdensowas

    • Werweißdasschon sagt:

      Hallo Schlafschaf

      ich verstehe Ihren Beitrag nicht ganz, aber ich nehme an es ist sarkastisch gemeint.

      Spaltung aufgrund von finanzieller Lagen ist aber nicht ok. Die Privilegien die ausgwählte Personen in einem Schuldgeldsystem (Es muss Verlierer geben damit wenige gewinnen) ist reine Willkür und wird eine Gesellschaft immer am Rande der Sklaverei halten.

    • Hartensteiner sagt:

      Werweißdasschon – eher noch als ironisch ist mein Beitrag beschreibend gemeint. Es gibt ja dafür auch Begriffe wie "Kiddieknast" oder "Kinder-KZ". Dort werden die Kinder über viele Stunden körperlich ruhig gestellt. Damit geht das Verbrechen schon los. Und dann werden sie über Jahre hin gehirngewaschen. Heute nennt man das "Kompetenzen", was ihnen beigebracht wird, was soviel bedeutet wie die Fähigkeit eine (einfache) Gebrauchsanleitung anwenden zu können.
      Nein, es ist kein Zufall, dass Schulen aussehen wie Gefängnisse.
      Dabei ist es nicht so, dass man nicht wüsste, wie das besser geht. Dazu gibt es ganze Bibliotheken von schlauen Büchern. Manchmal (früher) lernten das sogar Junglehrer. Aber in die Praxis dürfen solche Erkenntnisse nicht hineinkommen, denn da sind die die Ziele andere!
      (Heutzutage kommen die Lehrer auch bereits gehirngewaschen in den Beruf. Deshalb sind sie auch solch tapfere "Corona-Kämpfer". Werden aber ordentlich bezahlt und wählen dann GRÜN. Bienen retten!).

    • Schlafschaf sagt:

      Werweißdensowas:
      Stimmt, war sarkastisch gemeint. Bezog sich auf die GKV bzw PKV.
      Ich stecke in der PKV Falle. Und nun werde ich gnadenlos mit Inkassounternehmen gejagt.
      Neuste Variante, Kontokündigung, da man über die SCHUFA seine Forderungen bei der Bank anmeldet. Ergebnis ist die Kontokündigung. Nun braucht aber jeder ein Konto, um seine Rente zu erhalten. Da springt die Stadtsparkasse mit dem Bürgerkonto ein. Über Rechtsanwaltskanzleien kann man sich eine P-Konto Bescheinigung ausstellen lassen. Damit ist zumindest das Mindesteinkommen geschützt. Aber nur nicht einen Groschen zu viel auf dem Konto, schon ist er weg. Alles sehr demütigend, da man immer wie ein Krimineller betrachtet wird.
      Ich will jetzt keine langen Geschichten erzählen, aber soviel sei gesagt, die nicht Ausstiegsmöglichkeit aus der PKV mit über 55 Jahren, ist eines der größten Übel, der SPD Hinterlassenschaft. Die Mehr von den Privilegierten, die In der PKV versichert sind, können sie vergessen. Es sind immer mehr Kleinunternehmer und Ich AG die in dieses Messer gelaufen sind.
      Ich hab das an anderer Stelle schon ausführlich geschildert.

    • Werweißdasschon sagt:

      @ Hartensteiner

      Ich stimme Ihnen völlig zu, dass Schulen gewisse Parallelen zu Gefängnissen habe und auch damit, dass die gewiss beabsichtigt ist. Man muss sich hierbei nur die Art des Unterrichts und mit auch mit dem Inhalt auseinandersetzen und die Konditionierung springt einem nahezu ins Gesicht. Kritisches Auseinandersetzen mit Informationen ist nicht gewünscht. Es wird auf Funktionieren getrimmt und Obrigkeitshörigkeit (hatten wir an anderer Stelle im Beitrag von Ploppa). Da fängt schon die Indoktrination an und die auch die gewisse Einordnung in die transatlantischen Richtungen.

      Pädagogen werden dementsprechend ausgebildet und Professoren rekurtiert, die genau das vermitteln. Algemein sollte man einen sehr kritischen Blick auf Professoren und Hochschulen riskieren, da diese in jedem Bereich (auch insbesondere Wirtschaftsbereiche) Framing vom feinsten betreiben. Handverlesene Büttel…

      @ Schlafschaf
      Das es eine Falle ist glaube ich Ihnen gerne. Aber diese Falle wurde mit Honig ausgelegt und viele sind bereitwillig reingetappt, da Privilegien, welcher Art auch immer, versprochen wurden (direkt oder indirekt).
      Verlieren tut dabei die Ganze Gesellschaft, letzlich auch die Priviligierten. Das ist in jedem Gesellschaftsbereich so.

      Man nehme als Beispiel den Feminismus herbei: Hier werden durch Versprechungen und Quoten und sonstwas die Frauen "angelockt", da hier eine sog. Gelichstellung in Aussicht gestellt wird. Doch auch das ist nur eine weitere Falle, mit dem Zweck auch hier Spaltung herbeizuführen. Am Ende werden selbstverständlich Frauen sowie Männer gelich Mies behandelt, aber das sehen diese noch nicht aufgrund des Honigs, was die Falle überdeckt.

      Priviligiere eine Gruppe und spiele diese gegen die andren aus und dann kannst du diese gespaltene Masse formen wie du es für nötig hälst. Am Ende werfe beide Gruppen in den Staub und plünder sie aus.

    • Werweißdasschon sagt:

      Sorry für die vielen Fehler. Musste schnell gehen…

  8. DadDidi sagt:

    FFP 2 Masken für Kinder? Das Alles ist Wahnsinn. Eine Maske die nicht gegen Viren hilft, zu tragen und das über 4 Std. am Tag. Kindern und/oder Jugendiche in der Ausbildung dürfen diese Masken garnicht tragen. Tätigkeiten die dies erfordern dürfen von Azubis nicht ausgeführt werden.
    Uns ist einfach nicht helfen. Ich halte es mit GK, es bleibt nur uns viel Glück zu wünschen!

    • Hartensteiner sagt:

      Ich habe die Schaufenster eines Modegeschäfts fotografiert an dem auch ein Plakat klebte, auf dem stand: "Kindermasken hier erhältlich". Im Schaufenster Kinderpuppen, etwa in Grundschülergröße, mit Masken ausgestattet. Eine für Mädchen, eine für Jungs. Perfekt. Man will sich doch kein Geschäft entgehen lassen.

  9. Beobachter sagt:

    Also, ich glaube mittlerweile, dass ich bereits an Corona verstorben bin, und was ich jetzt "erlebe", ist eben die Höllenstrafe, die ich gerechterweise erleiden muss, da ich Corona (zu Lebzeiten -versteht sich) als nicht ganz so gefählich eingeschätzt
    habe wie unsere Regierung oder der Herr Lauterbauch -wiewohl ich im Prinzip nicht Abrede gestellt habe, dass es schwerwiedegende
    Krankheitsverläufe gibt. Könnte das stimmen…?

    • Hartensteiner sagt:

      Ich glaube, Du hast das Ziel derer erfasst, die uns beherrschen. Sie wollen uns in LEBENDE TOTE verwandeln. (Heißt auch: transhumaner, neuer Mensch).
      Deshalb sind auch so viele Menschen von dem frz. Video "danser encore" begeistert. Im Grunde ist das ein Schrei nach Leben, nach Lebendigkeit – und so etwas hat unterdessen den Seltenheitswert eines nicht eben kleinen Rohdiamanten.

    • RULAI sagt:

      "Also, ich glaube mittlerweile, dass ich bereits an Corona verstorben bin, und was ich jetzt "erlebe", ist eben die Höllenstrafe, "

      Köstlich. Anders kann man diese Phase wohl nicht überstehen.

    • Deakehler sagt:

      Ich lebe in einem fernseh- und radiofreien Haushalt, aber wie ich seit Jahren am Rande mitbekam,
      gehoren Halbtote zum Unterhaltungsprogramm in ganzen Staffeln dazu, vielleicht ein Ergebnis soziologischer Studien mit gezielter Wirkung

    • Beobachter sagt:

      An Deakhehler;

      Ja, wenn man auf das Fernsehen verzichtet, entgeht einem heutzutage wenig. Unterhaltung darf man auch getrost
      bereits in Anführungszeichen setzen. Irgendwann (schon vor Jahren) hat so ein Fernsehguru auf die Frage nach mangelhafter Qualität des Fernsehprogramms knapp und zynisch geantwortet, dass der "Wurm dem Fisch schmecken müsse, nicht dem Angler". Leider weiß ich nicht mehr, wer hier den Punkt für Ehrlichkeit verdient hat, ist schon zu lange her. Was die "Funktion" von Horrorfilmen betrifft (in meinen Augen meistenteils
      geschmackloser Schund) vermute ich, dass sie bei vielen Zuschauern zum (unbewussten) Stressabbau beitragen,
      so paradox dies klingen mag. Etwa nach folgendem Mechanismus: Man sieht irgendwelche furchtbaren Szenen
      und ist dann "froh", dass die Wirklichkeit "nur" die weltlichen Krisen zu bieten hat, aber wenigstens keine monströsen Fratzen aus der Wohnungswand hervortreten und dergleichen mehr. Es hat also untergründig auch eine systemaffine Komponente. Wenn man sein eigenes Leben mit dem Dasein im Horrorsetting vergleicht,
      so kann man immer noch frohlocken. Jedenfalls erschien mir dieser Mechanismus vor Corona plausibel.
      Eine Frage wäre auch, ob die Funktionalität solcher (und übrigens auch anderer Filme) etwas explizit Geplantes
      (über die Gier nach Einschaltquoten, Umsätzen und – Gott bewahre- künstlerischem Anspruch hinaus) hat, oder
      ob sie einfach nur auf einer ähnlich gestrickte Sichtweise bei den Machern (die ja auch in der gegenwärtigen Gesellschaft ihre Prägung erhielten) beruht. Kann auch sein, dass die reale Zukunft manch Horrorszenario in den Schatten stellen wird -dann wären diese Filme im Nachhinein beinah verharmlosend- aber ich hoffe dann doch,
      dass wir die Kurve noch kriegen. Hoffen und Wissen sind aber nicht dasselbe.

    • Deakehler sagt:

      "Independence Day" (1996), "Der Soldat James Ryan" (1998) und "Der Patriot" (2000) liegen geschickt vor dem 11ten September 2001.
      "The Day After Tomorrow" 2004 und "Doomsday" 2008, beides Umweldkatastrophen-Filme, sind auch geschickt vor der Debatte gesetzt.

  10. Beobachter sagt:

    Also, nur einmal am Tag testen- wie verantwortungslos ist das denn? Der SPD-Knabe ist wohl ein verkappter NAZI?
    Man sollte wenigstens dreimal am Tage testen, und Testunwillige gar nicht mehr unterrichten. Denn warum sollte
    man denn in unsolidarische Leugner investieren! Dass geht gar nicht. Unsolidarisches Verhalten darf nicht ungestraft bleiben, das ist ein Verrat an der Gemeinschaft. Immer wieder versuchen einzelne Verirrte das Grundgesetz zu retten -eine Schande ist das!

    Maske voran!

    Bilden wir eine Testgemeinschaft! Nieder mit Corona!

    (Es darf gelacht(?) werden -oder auch nicht.)

    • Schlafschaf sagt:

      Erwischt, sie sind ja ein Verharmloser. Einer von der schlimmsten Sorte. Sehen sie denn nicht, was sie mit ihrer Polemik anrichten. Diese Maßnahmen sind doch ein Witz, ich forder schon seit Beginn der tödlichen Krankheit, ein striktes Luftanhalten. Erst wenn die Atemfrequenz auf maximal 3 Atemzüge in der Minute gesenkt wird, werden wir erfolgreich dieser Bedrohung begegnen können. Diesbezüglich habe ich einen Antrag beim RKI eingereicht. Der Antrag wird zur Zeit wohlwollend geprüft. Ich rechne noch in dieser Woche mit der Durchsetzung der Maßnahme. Eventuell ist der AF Wert
      ( Atemfrequenzwert) mit +3 aber noch zu hoch angesetzt. Chefaufklärer KL hat seine Bedenken angemeldet und tendiert
      zu -2. Dann sind wir auf der sicheren Seite

    • Beobachter sagt:

      Ich denke, eine so niedrige Atemfrequenz ist nur bei sehr niedrigen Temperaturen erreichbar.
      Man könnte an eine Hibernation denken -und sich erst nach dem Great Reset wiedererwecken lassen!
      Vielleicht wird man dann gleichsam mit der erneuten Auferstehung in das Digitale hinein verkabelt
      und muss dann gar nicht mehr mit anderen Menschen zusammentreffen. Das wär dann zugleich
      "a great personal reset -without regret—-"

    • CH_Max sagt:

      Die ganz offen ausgesprochenen Drohungen (hier bzgl. "Impfen") werden leider immer heftiger, völlig unverhohlen im öffentlichen Rundfunk:

      Zitat aus einem Tagesschaubericht:

      https://www.tagesschau.de/inland/lambrecht-geimpfte-103.html

      "Staatsrechtler" Ulrich Battis:
      (…)
      "Menschen, die sich dauerhaft nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, nannte der Staatsrechtler "eine Gefahr für die Allgemeinheit". Wenn jemand aus persönlichen Gründen nicht geimpft werden wolle, dann sei das seine persönliche Entscheidung. Jener müsse aber auch die Folgen tragen, wie eine Beschränkung der Reisefreiheit und der persönlichen Grundrechte."
      (…)

      Mag man sich jetzt selber weiterdenken, was dieser "Staatsrechtler" sich als "Folgen" ausdenkt für Menschen, die er als "Gefahr für die Allgemeinheit" betrachtet … seine "Beschränkungen der persönlichen Grundrechte …."

      Beängstigend, wirklich!

    • Beobachter sagt:

      Ja, das ist alles sehr bedenklich. Ich habe zum Beispiel einen Bekannten, der -nach einem Krankenhausaufenthalt-
      zur Rekonvaleszenz in einem Heim lebt -da er sich zur Zeit nicht selbständig bewegen kann und er in unserer Stadt
      keine Verwandten hat. Im Prinzip ist er dort gut versorgt, wäre aber "allein zu Haus" gegenwärtig nicht lebensfähig.
      Man bedrängt ihn seit Tagen, er möge sich impfen lassen -und zwar mit Astrazeneca. Dazu deutet man ihm an,
      dass "Impfverweigerung" Konsequenzen hätte -man spricht ihm aber offiziell nicht aus, WELCHE Konsequenzen
      das sein könnten. Man hat ihm allerdings auch sehr deutlich gesagt, er möge sich impfen lassen, weil man ihn nicht "als Beatmungsfall" haben will. Solche Worte werden gewäht, aber sie erscheinen natürlich nirgends schwarz auf weiß -außer gerade hier in meinem Text, wo es ja juristisch nicht relevant ist.
      Ich denke, dass in diesem konkreten Falle (und in vielen anderen, mir im Einzelnen natürlich unbekannten Fällen auch) ein subtiler Zwang ausgeübt wird, der die proklamierte "Freiwilligkeit" Lügen straft;
      man erreicht dies einfach durch das jeweilige institutionelle Machtgefälle und den Mangel an realistischen Alternativen.

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