Der Trump-Putsch

Von Dirk Pohlmann.

Die Präsidentschaft von Donald Trump ist ein Lehrstück für alle, die noch glauben, dass die USA eine lupenreine Demokratie mit Vorbildcharakter sind, nach dem Motto: „Von den USA lernen heißt siegen lernen.“

Das neueste Kapitel der unglaublichen Trump-Story: in CNN wurde gestern darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn sowohl Trump als auch Pence bei der Amtseinführung ermordet würden – mit Bildern aus einer neuen Fernsehserie, in der das Capitol in die Luft gejagt wird. Ein dezenter Hinweis an entschlossene Trump-Gegner, aktiv zu werden?

Man wird ja noch mal tagträumen dürfen in den Qualitätsmedien, wenn einem der gewählte Präsident nicht passt?

Man stelle sich vor, der gleiche Bericht wäre auf, sagen wir mal, KenFM erschienen? Ob sich vielleicht an der öffentlichen Aufmerksamkeit für den Bericht und der Kommentierung (Haben Sie etwas vom CNN Bericht gehört?) ein klein wenig geändert hätte? Ist es vermessen, zu mutmaßen, dass die Bundesanwaltschaft den Fall schon übernommen hätte, kein KenFM Redaktionsmitglied mehr auf freiem Fuß wäre – ohne dass in Spiegel, ARD und ZDF von einem Angriff auf die Pressefreiheit die Rede wäre?

Seit der Wahl ist alles anders in Medienhausen. Als am Wahlabend klar wurde, dass nicht Hillary Clinton sondern Donald Trump im Weißen Haus residieren würde, entgleiste sowohl im US- als  auch im deutschen TV vielen Moderatoren das Gesicht. Da war offensichtlich etwas schiefgelaufen. Umfragen, Siegesgewissheit, Skandalberichte, keine Erziehungsmassnahme der Medienkaste hatte geholfen, die Amerikaner hatten sich trotzdem erdreistet, falsch zu wählen. Egal in wie vielen Sonntagsreden seine Heiligkeit, das Volk als ewiger Träger der Souveränität bisher gepriesen wurde –  auf einmal war Schluss mit lustig.

Angela Merkel benannte sofort Bedingungen für die weitere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und USA. Ein unerhörter Vorgang. Ich musste sofort an ein Asterix-Zitat denken: „Wir haben schon Leute aus weit geringeren Gründen gevierteilt.“

Derart unbotmäßige Kritik an US Präsidenten hatte bisher stets das sofortige Karriereende von Politikern bedeutet, es sei nur an an den „Adolf Nazi“ Satz von Herta Däubler-Gmelin im Jahr 2002 erinnert. Däubler-Gmelin hatte ein Jahr vor der mit zusammengelogenen Gründen gestarteten Irak-Invasion gewagt zu sagen, dass US Präsident Bush mit seiner Außenpolitik nur von innenpolitischen Problemen ablenken wolle, das kenne man „seit Adolf Nazi“. Das war alles, und das war es dann, endgültig, mit der Karriere der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD und Justizministerin.

Wie sich die Zeiten ändern, seit es Donald Trump gibt. Jetzt muss man den US Präsidenten attackieren, wenn man sich anbiedern will. Wenn es um die USA und die adäquate Wortwahl für Angriffskriege, Drohnenmorde, Totalüberwachung, einstürzende Neubauten und die Folterpolitik des Welt-Hegemons geht, wird in Deutschland gerne die Goldwaage ausgepackt und ab und zu ein „Täter“ aus Abschreckungsgründen mit der Anklage „antiamerikanische Verschwörungstheoretiker“ öffentlich abgeurteilt. Dabei ist wichtig, dass Kritiker nie genau wissen, wann sie es zu weit getrieben haben mit der Meinungsfreiheit, wo die Grenzen des Guten Geschmacks liegen, und was einem passiert, wenn man die Mächtigen ärgert. Auch das ist seit Adolf Nazi so. Für einen Witz konnte man im 3. Reich Gelächter oder einen Platz unter der Guillotine ernten, und diese Ungewissheit war zielführend, denn sie sorgte für vorauseilenden Gehorsam. Da gibt es Kontinuität, mit dem Unterschied, dass die Strafe heute nicht mehr das blutige Ende, sondern „nur noch“ das Karrierende ist.

Aber dass jetzt mit Trump plötzlich in Sachen „Antiamerikanismus“ völlig neue Regeln gelten, flächendeckend, dass ab sofort jede Anklage gegen den kommenden US Präsidenten auf jedem Niveau straffrei erlaubt ist – das musste doch wohl vorab in die Chefredaktionen effektiv kommuniziert werden, damit die stets furchtsamen Hofberichterstatter sich auch weit aus dem Fenster lehnen, ohne zu befürchten, final herauszufallen. Die Frage ist, auf welchen transatlantischen Kanälen die neue Linie übermittelt wurde. War es eine konzertierte Aktion von American Enterprise Institute, German Marshall Fund, Aspen Institute, Atlantikbrücke, NATO Pressestelle etc. während des US Wahlkampfs? Genügte es für die scheuen Rehe in den deutschen Redaktionen und Politikbüros Witterung in den USA aufzunehmen?

Dass die Redaktionselite der deutschen Qualitätsmedien einseitig US-unterwandert ist, kann nicht als neue Erkenntnis bezeichnet werden, aber die Trump-Wende wäre eine Gelegenheit, die zeitliche und räumliche Verbreitung der entsprechenden Argumente in Netzwerken zu untersuchen, ein idealtypischer Fall für Kommunikationswissenschaftler, um eine aussagekräftige transatlantische Strukturanalyse zu liefern.

Die entsprechenden Fachleute wissen wohl, wie aufklärend und karriereschädlich das wäre – und werden es aus beiden Gründen schön bleiben lassen.

Ich muss wohl nicht erneut darlegen, dass ich kein Fan des neuen US Präsidenten bin. Ich glaube, dass Trump unberechenbar ist, dass die Hoffnung, dass mit ihm ein vernünftigeres Verhältnis zu Russland möglich wird, trügerisch ist und jederzeit ins katastrophale Gegenteil umschlagen kann. Ich werde mich freuen, sollte ich unrecht haben. Ich wünsche es mir sogar. Aber ich habe keine Hoffnung. Ich glaube auch nicht, dass die Hoffnungen der verarmten weißen Mittelschicht Realität werden, die 50er Jahre würden mit Trump wiederauferstehen. Der Kapitalismus hat keine Zukunftsperspektive. Er, und nicht etwa Karl Marx,  gehören auf den Müllhaufen der Geschichte.

Vielleicht, hoffentlich, und falls wir Trumps Regentschaft ohne (Nuklear)Krieg überleben, ist wenigstens nach der Ära Trump die Idee, dass Geschäftsleute die Welt besser regieren können als Politiker ebenso tot, wie die Vorstellung, dass Militärs herrschen sollten. John Cleese, der geniale Ex-Monthy-Pythons-Komiker hat Trumps Personalentscheidungen gut auf den Punkt gebracht, als er sagte, er habe nicht den Eindruck, dass es Trump darum gehe, eine Regierung zusammenzustellen, sondern die Besatzung eines Piratenschiffs.

Mit Trump haben die 1% nun unmittelbar die Regierungsgewalt in Amerika übernommen. Die USA sind für jeden sichtbar zu der korrupten Oligarchenrepublik geworden, die BBC und der Ex-US-Präsident Jimmy Carter bereits skizziert hatten –  sie sind jetzt eine Bananenrepublik mit Nuklearwaffen.

Frappierend ist, dass Trump trotz seiner Zugehörigkeit zur ökonomischen Oberschicht nicht vom Deep State akzeptiert wird. Er ist, anders als die spätrömisch korrupte Hillary Clinton, für die wahren Herrscher der USA nicht präsidiabel. Trump ist ein Neureicher, ein Party Crasher, kein Mitglied des Adels aus Geheimdiensten, Militär, Politik und Wirtschaft, der spätestens seit dem ungestraften (wahrscheinlichen CIA induzierten und gesteuerten) Mord an John F. Kennedy unter der Führung von Ex-CIA Chef Allen Dulles an der Macht ist. Insofern ist seine Präsidentschaft eine kleine Revolution. Trump war definitiv nicht geplant.

Man kann sich nur mit Schaudern ausmalen, was in den USA passiert wäre, hätte Bernie Sanders die Wahl gewonnen. Wahrscheinlich wäre er bereits mit tödlicher Vergiftung von einem Bus überfahren worden, unmittelbar nachdem er von einem Einzeltäter erschossen wurde.

Demokratie und Wahlen sind nur solange akzeptabel, solange sie nichts an der Macht des Deep-State-Adels ändern. Das galt für Mossadegh, Lumumba, Arbenz, Allende und Palme, es galt für beide Kennedy Brüder und hätte auch für Sanders gegolten.

Es gilt möglicherweise auch für Trump.

Was bereits beweisbar ist, dass jede„Verschwörungstheorie“, und sei sie noch so schwindsüchtig, valide genug für die „Qualitätsmedien“ ist, wenn sie nur von der richtigen Seite in Umlauf gebracht wird, d.h. den offiziellen Deep-State-Kanälen. „Russland hat auf direkten Befehl Putins die US Wahlen gehackt.“ Diese wilde Behauptung hören wir jetzt seit Wochen. Auf Grundlage welcher Tatsachen?

Als Begründung wird ein Zirkelschluss aufgebaut, der als Spirale immer neue -scheinbare- Bedeutungshöhen erklimmt, tatsächlich aber, wie eine Gewitterwolke, aus nichts als heißer Luft besteht. Jeder, der irgendwann einmal als Journalist mit Geheimdienstakten zu tun hatte, kann erkennen, auf welch miserablem Fundament mit dem Pamphlet des Ex MI6 Agenten Christopher Steele weitreichendste Schlussfolgerungen aufgebaut werden. Zur Einordnung seiner Gerüchtesammlung ist wichtig, aber selten erwähnt, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt. Steele sollte erst für den Trump Konkurrenten Jeb Bush, dann für das Clinton-Team eine Schmutzakte über Trump zusammentragen. 

Sein Papier wurde dann in US Medien zirkuliert, in der Hoffnung, dass einer der großen Fische anbeißt und das US-„Kompromat“ seinen Weg in die Öffentlichkeit findet.  Aber kein Medium war dazu bereit, so schwach war die Überzeugungskraft des Dossiers.

Die Publikation übernahmen dann, mit freundlicher Unterstützung von John McCain, die US Geheimdienste. Nicht 17, wie immer behauptet wird, sondern nur 3. Danach bestätigte man sich im Kurzschluss zwischen Medien und CIA gegenseitig, wie relevant die schwächelnde Akte sei, die CIA veröffentlichte vorab ihre Einschätzung, aber nicht ihre „Methoden und Quellen“ und immer mehr Medien berichteten darüber, wie oft andere gesagt hätten, wie sensationell relevant die Informationen seien. Mit der Geheimniskrämerei um die Quellen (NSA Überwachung? Kreml-Insider aus der Putin Regierung? Geheimer Schriftverkehr? Gott?) konnte der Hype um die Relevanz angefacht werden. So wurde der Eindruck erweckt, es gäbe unter Fachleuten solide Informationen, deren Quellen man nicht benennen konnte, ohne sie in Gefahr zu bringen. Und ausgerechnet die CIA säuselte wie Kaa, die Schlange aus dem Dschungelbuch: „Hab Vertrauen, vertraue mir.“ Können diese Augen lügen?

Ein gesundes Mediensystem würde als Immunreaktion auf diesen ungeheuerlichen Vorgang eine Bandbreite an Interpretationen produzieren. Von: „wir finden das wichtig“ bis: „kompletter Schwachsinn“. Denn diese verschiedenen Einschätzungen gibt es unter Fachleuten und Ex-Geheimdienstlern. Dass wir wieder einmal in den „Qualitätsmedien“ nur eine Meinung zu hören war, nämlich die abseitigste, die aber flächendeckend, ist ein Alarmsignal. Da ist etwas mächtig faul. Bei den öffentlich rechtlichen Sendern handelt es sich um echtes System-Versagen – aber das ist leider nichts neues.

Ein gesundes Mediensystem würde darüber informieren, dass es zur Kernaufgabe jedes Geheimdienstes einer mächtigen Nation gehört, Wahlen und das politische System relevanter Länder zu beeinflussen. Die USA sind nun wirklich nicht die Richtigen, um sich darüber aufzuregen. Man muss als seriöser Journalist darauf verweisen, dass Amerika seit dem 2. Weltkrieg 81 mal die Wahlen anderer Länder beeinflusst haben, auch in Europa, gerne mit brachialer Gewalt, mit Korruption und Mord. Auch in Russland waren die USA 1996 bei der letzten Wiederwahl Jelzins aktiv,  um ihn an der Macht zu halten. Jelzin hatte Gorbatschow entmachtet, die Sowjetunion aufgelöst, um Präsident Russlands zu werden er hat die zentralasiatischen Republiken in den Machtbereich der USA überführt, so wie er die Kontrolle über das russische Erdöl und Erdgas überführen sollte. Der Alkoholiker Jelzin war es dann allerdings auch, der Putin an die Macht half, denn er wollte vor seinem Tod doch noch den Ausverkauf Russland stoppen.

Normalerweise, bei anderen Staaten als den USA, gehört es nicht zur üblichen Geheimdienstaktivität, einen bestimmten Kandidaten an die Macht zu bringen, sondern man versucht, das politische System gegnerischer Nationen generell zu diskreditieren, vor allem in den Augen der dortigen Bevölkerung. Die Interessen von Geheimdiensten sind meist geopolitisch, nicht tagespolitisch, Kandidaten zu pushen, wäre deshalb nicht zielführend. Aber für Geheimdienste gilt letztlich nur eine Regel, nämlich dass sie erfolgreich agieren müssen. Es könnte also sein, dass die Russen im amerikanischen Stil Trump an die Regierung bringen wollten…

Wenn man genau hinsieht, um welche Einflussnahme geht es letztlich? Vor allem um Emails aus dem Wahlkampfteam von Clinton, anfangs als Fälschungen bezeichnet. Mittlerweile ist klar: die auf Wikileaks veröffentlichten Emails waren alle echt. Sie bewiesen, wie zynisch die Demokraten-Parteielite Sanders von der Macht fernhalten wollten, um dann Clinton gegen Trump als Endkampf inszenieren zu können. In der Hoffnung, die Amerikaner würden nach ständiger Gehirnmassage durch Medien und Politik Hillary Clinton,  die weibliche Hoffnungsträgerin, die erste Frau als US Präsident nach dem ersten Schwarzen Obama, als „kleineres Übel“ wählen.

Wichtig zu wissen: hätten die Amerikaner die Wahl zwischen Trump und Sanders gehabt, hätte sich, nach allen Umfragen, eine klare Mehrheit für Sanders entschieden. Bei Clinton war der Vorsprung deutlich schwächer. Aber es ging ja gerade darum, den Sozialdemokraten Bernie Sanders zu verhindern, um mit dem schwachen Gegenkandidaten Trump die Deep-State-Kandidatin Clinton durchzubringen. Aber das ging nach hinten los. Dumm gelaufen.

Neuerdings wird auch noch auf Grundlage des US „Kompromat“ behauptet, dass Trump mit dem russischen Geheimdienst kollaboriert habe, also erpressbar sei, also tun müsse, was Putin von ihm wolle. Eine weitreichende Behauptung. Für einen Inside Job bei 911 gibt es weitaus bessere Indizien als für diese steile CIA These. Wobei man für kritische Fragen zu 911 seine Arbeitsstelle verliert, während man mit Trump-Bashing Karriere machen kann.

Davon abgesehen, wenn man bereits überall lesen konnte, dass Trump „Golden Shower“-Orgien im Hotelbett von Obama inszenierte, wie könnte man ihn damit noch erpressen? Genau wie mit den anderen Hebeln, die angeblich angesetzt werden könnten? Es ist doch wohl im Gegenteil so, dass Trump jetzt auf jeden Fall hart gegen Russland agieren muss, um nicht weiter unter Verdacht zu stehen, eine Marionette Putins zu sein? Trump ist teilweise bereits auf CIA Linie eingeschwenkt. Quod erat demonstrandum.

Die Schadensbegrenzung des Deep State nach der falschen Wahlentscheidung der Bevölkerung ist also in vollem Gange. Sie ist aus dessen Sicht bitter nötig. „They outsmarted themselves“ sagt man in den USA, ein wunderbar treffender Ausdruck, der so übersetzt werden kann: Sie haben sich selbst überlistet.

Jetzt wird die Schlappe wettgemacht, so gut es eben geht. Dazu wird unverhohlen gedroht. Ex NSA Chef Michael Hayden betont, dass die Geheimdienste keine Angst vor Trump hätten. Der demokratische Minderheitsführer im US Senat Chuck Schumer warnt Trump davor, sich mit den Geheimdiensten anzulegen: Sie hätten alle Zeit und Möglichkeiten der Welt, sich zu rächen. Man könnte seinen Satz auch so übersetzten: Die sitzen am längeren Hebel. Schumer hat recht.

Wer wissen will, wer in den USA wirklich die Macht hat, dem empfehle ich das exzellente Buch „Das Schachbrett des Teufels“ von David Talbot, das jetzt auch auf deutsch erschienen ist. (Bitte bei Interesse beim Buchhändler bestellen, nicht bei Amazon!) Es ist nicht geeignet, um nach der Lektüre ruhig zu schlafen, weil es auf verstörende Weise unumkehrbar die Augen öffnet.

Es belegt, dass es Allen Dulles und der CIA egal war, wer unter ihnen Präsident wurde. Und falls sich ein gewählter Präsident sich zu sehr querstellte, wurde er eben beseitigt. Siehe Kennedy.

Nach seiner Wahl hat Trump jetzt die Wahl, ob und wie es mit ihm weitergeht. Wir werden es aushalten müssen, egal was passiert.

Für uns Plebejer gilt: wer nun die Nachrichten mit eingeschaltetem Gehirn verfolgt und es wagt, sich seines Verstandes ohne fremde Anleitung zu bedienen, kann viel lernen. Für´s ganze weitere Leben.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

23 Kommentare zu: “Der Trump-Putsch

  1. Und Dirk Pohlmann wusste beim Verfassen seines Artikels noch gar nicht, dass letzten Sonntag Josef Joffe im Presseclub die Möglichkeit eines „Mordes im Weißen Haus“ ins Spiel brachte, auf die Zuschauerfrage, wie man denn die „Trump-Katastrophe“ verhindern könne.

    Im übrigen: Spitzen-Artikel, vielen Dank dafür!

  2. Wir wissen doch, daß der Präsident der USA eben NICHT „der mächtigste Mann der Welt“ ist (Propaganda). Trump eignet sich perfekt für alle möglichen RED HERRINGS (britische Tradition, Jagdhunde zu verwirren, also Ablenkung von der Spur). Trump selbst ist ein RED HERRING, ist aber auch Schachfigur. (Das Schachbrett über dem Artikel ein Hinweis!?)

    „Trump war definitiv nicht geplant.“

    Vielleicht doch. Schachzüge offenbaren sich nicht unmittelbar; die Spuren der besten verlaufen „unsichtbar“ verzweigt und über lange Strecken.
    Auf kurzer Strecke gibt es anscheinend aktuell Spuren zwischen den Schachspielern Kissinger mit Zib und Trump – und Kissinger mit Zib und Putin. Trump ist wohl kein Schachspieler. In diesem neuen Schachspiel ist China Ziel Nr. 1. Die alte Kissinger-Strategie, scheinbar mit dem Schwächeren „partnern“?!
    Auf langer Strecke (nicht längster Strecke) geht dieses Schachspiel zurück bis zu Mahan (Seemacht) und Mackinder (Geopolitik), letztendlich mit dem Ziel des Schachmatts für jede mögliche Konkurrenz zum britischen Imperium auf dem europäischen Kontinent sowie für konkurrierenden Ideologien (Kommunismus, Bolschewismus etc.), die ebenfalls Schachfiguren in diesem Spiel waren, und es bis heute sind.
    Die Auseinandersetzung der Ideologien war und ist RED HERRING.
    Da kann so manches auf den Müllhaufen der Geschichte oder ist zwar intellektuell wertvoll aber irrelevant im geopolitischen Schachspiel im Dienste des Geldes und des arbeitslosen Einkommens.

    „Die Interessen von Geheimdiensten sind meist geopolitisch“, damit verwiesen Sie auf die Geopolitik, – und auf den Geheimdienst, bei dem alle anderen heute relevanten westlichen Geheimdienste in die Schule gegangen sind. Eine dilettantische Operation wie die von Steele ist denkbar als Teil des Legens falscher Spuren, bzw. des Ablenkens von eigentlichen Spuren.

    Bei allen Ablenkungsmanövern, eine starke Konkurrenz darf es wieder mal auf kontinentaleuropäischem Boden nicht geben, und Trump soll den Handelskrieg führen, ohne militärische Auseinandersetzung in Europa. Wie auch immer: Geld regiert die Welt – und die Ideologien. Trump nicht.

    Ein Auszug aus:

    HELGA ZEPP-LAROUCHE

    The Foreign Power Corrupting
    U.S. Politics Is London, not Moscow

    London, nicht Moskau, ist die ausländische Macht, welche
    die US-Politik korrumpieren (meine Übersetzung)

    …die im Wesentlichen dilettantische Operation…offenbarte die direkte Intervention des Britischen Imperiums, für die der Begriff „Globalisierung“ nur ein Synonym ist, in interne Angelegenheiten der Vereinigten Staaten.
    Dieses Imperium ist etwas Anderes als die Nationen der Vereinigten Staaten und Großbritannien. Es sind die oligarchischen Kräfte, die ihre Macht ausüben durch das transatlantische neoliberale Finanzsystem
    und die militärische Verteidigung einer unipolaren Weltordnung, und das allgemeine Wohl der Bevölkerungen der Nationen, in denen sie zufällig leben, kümmert sie kein bißchen. Eine globale Revolution ist im Gange gegen dieses Imperium, die ihren Ausdruck fand im Brexit, ebenso wie im Sieg von Trump und im NEIN zum Referendum in Italien… (meine Übersetzung).

    Außerdem in deutscher Sprache:

    Britischer Geheimdienst entlarvt sich in Operationen gegen Trump
    http://www.bueso.de/node/8909

  3. „Dass die Redaktionselite der deutschen Qualitätsmedien einseitig US-unterwandert ist,…“
    .
    Das Hauptproblem beim Kampf gegen das Böse ist, dass man das GEsicht nicht dazu kennt. DIe „Strippenzieher“ können nicht eindeutig identifiziert werden.
    Da diese immer über Netzwerke agieren und ihre Puppen so aufgestellt haben, dass ihr Wille immer ausgeführt wird, selbst wenn eine oder mehrere Puppen ausfallen sollten.
    Deshalb muss man immer mit allgemeinennFormulierungen arbeiten wie: die Eliten, die USA,…
    .
    Auf der anderen Seite sind für diese „Strippenzieher“ ihre Gegener immer konkret sichtbar, da diese über kein Netzwek verfügen, das sie unsichtbar bleiben läßt und trotzdem wirkungsvoll.
    .
    Die Gegner der Strippenzieher müssen sich immer offenbaren, wenn sie der Öffentlichkeit die Wahrheit mitteilen wollen.
    .
    Das ist der entscheidende Nachteil den die Guten haben.
    Sie müssen immer unmaskiert agieren.

  4. Zitat: Der Kapitalismus hat keine Zukunftsperspektive. Er, und nicht etwa Karl Marx, gehören auf den Müllhaufen der Geschichte….

    Damit verabschiedet sich der Schreiberling in die Ge$$inungs-Latrine einer ewiggestrigen Neulinken Jutta-Ditfurth-Karaoke-Rotfront-Fraktion, für die eine marxistisch-bolschwistische Welt-Allmachts-NWO das me$$ianische Allheilmittel-Rezept der Zukunft ist.

    Auweia. Wehret den Anfängen. 1920 ist in den Köpfen solcher Leute noch lange nicht vorbei und Marx, Engels, Lenin und Stalin sind offensichtlich personifizierte Jungbrunnen der menschenfreundlichen Basisdemokratie.

    https://willanders.files.wordpress.com/2009/12/die_drei_diktatoren-png.jpg

  5. Wie der Mainstream kürzlich uns erklärte,besitzen nun 8 Leute soviel wie die eine Hälfte der Menschheit.
    Mir kommt das vor ,als wolle man die Menschen testen,ob sie das so hinnehmen oder nicht .Als wolle man prüfen,ob die Menschen schon genug abgestumpft , desillusioniert oder innerlich abgestorben sind ,weil sie gleichgültig bleiben.

    Denn normal wäre es doch ,dass nach einer solchen Meldung normalen Menschen der Kragen platzt und sie ihre Empörung zum Ausdruck bringen .Aber was passiert -rein gar nichts.

    Genau so wird nicht verstanden ,wer da überhaupt gewählt wurde?Eine Regierung im Handelsrecht?Gibt es das ?

    • Anhand solcher Meldungen kann man dann kontrollieren ob Glyphosat und allgemein die Pestizide in unserer Nahrung schon ihre Wirkung entfalten,einschliesslich Elektrosmog,Impfen,industrielle Tierhaltung, Gennahrung und so weiter,was man unendlich fortsetzen könnte.

  6. Realsatire aktuell von der russischen Regierung. Die trauern nun offenbar um ihr Feindbild Obama:
    „http://www.stern.de/politik/ausland/sieg-fuer-wladimir-putin–wie-der-kreml-wirklich-auf-trump-blickt-7291320.html“
    Die Putin-Regierung ist nun, da es ernst wird mit Präsident Trump, offenbar so verwirrt, dass sie noch gar nichts gesagt hat (geradezu unprofessionell).

    Es wird ja seit einiger Zeit in eklatantem Ausmaß von Spitzenpolitikern gelogen, aber für mich neu ist, dass ich bei Trump hoffe, dass es einige seiner Drohungen (= ‚Versprechen‘ an seine teils faschistische und rechtsradikale Wählerschaft) nicht wahrmachen wird. Wäre auch so, wenn ich US-Bürger wäre, da wäre mir das sogar noch wichtiger.
    Als da wären: kommunistischer Mauerbau, Einreiseverbote aufgrund der Religion, mandatory death penalty, etc.
    HOFFENTLICH hat Trump wie Obama („Guantanamo abschaffen“) oder Bush sr. („no new taxes“) auch gelogen!

    Zitat:
    „Wichtig zu wissen: hätten die Amerikaner die Wahl zwischen Trump und Sanders gehabt, hätte sich, nach allen Umfragen, eine klare Mehrheit für Sanders entschieden. Bei Clinton war der Vorsprung deutlich schwächer. Aber es ging ja gerade darum, den Sozialdemokraten Bernie Sanders zu verhindern, um mit dem schwachen Gegenkandidaten Trump die Deep-State-Kandidatin Clinton durchzubringen. Aber das ging nach hinten los. Dumm gelaufen.“

    Das „Establishment“ hatte auch meines Erachtens gewonnen als Sanders raus war. Ich staune noch heute über einige Wahlergebnisse bei Clinton vs. Sanders. Ebenso denke ich, dass Sanders wohl gegen Trump gewonnen hätte.
    Trump und sein Team hatten das richtig eingeschätzt, Trump hat ja schon sehr früh gesagt, dass er gegen Clinton gewinnen kann.
    Die Demokraten in den USA haben große Fehler gegenüber der arbeitenden Bevölkerung gemacht, und Trump hat die (verständlicherweise sogar) deshalb frustrierten Wähler abgegriffen. Ohne diese – meist in keinster Weise rechtsradikalen – Wähler hätte er sicher nicht gewonnen, aber ohne die Rechtsradikalen auch nicht.
    Eine sehr gute Strategie, um gewählt zu werden. Allerdings hat er nun als Präsident eine gespaltene Wählerschaft zu „bedienen“. Natürlich will nicht jeder Trump-Wähler faschistische Diktaturpolitik. Es ist zu hoffen, dass Trumps Regierung sich für die richtige Seite entscheidet.

    • Übrigens habe ich bezüglich der „Attentasphantasien“ eine ganz eigene Verschwörungstheorie. Diese müssen ja erlaubt bleiben, wenn man sie klar als solche deklariert. Ich denke, dass ein ‚Plan‘ von Lobbyisten hinter den Kulissen war, ein Attentat auf Clinton zu faken, wenn sie gewinnt. DAS wäre eine Show gewesen mit 9/11-mäßigen Ausmaßen. Ich denke sogar, dass das der ‚Hauptplan‘ war, weil sie wohl nicht damit rechneten, dass die Leute tatsächlich einen offen faschistisch und diktatorisch auftretenden Kandidaten wählen, der noch dazu offensichtlich im „Establishment“ zu Hause ist. Die haben vielleicht auch Trumps unglaublichen Ehrgeiz (und seine unbestrittenen Fähigkeiten) unterschätzt, ich denke, dass er sich von niemandem sagen lässt, absichtlich ein Spiel zu verlieren, und auch das Ausmaß an Frust bei vielen Arbeitnehmern über die Linken und Liberalen in den USA und ihre mehr als ‚elitenfreundliche‘ Politik.
      Jetzt ist Trump Präsident, und die Verblüffung ist groß, siehe die Verwirrung der russischen Regierung. Es ist zu hoffen, dass die westliche Welt und die ohnehin alles andere als optimale Weltpolitik dadurch keinen weiteren bleibenden Schaden nehmen.

    • Dazu möchte ich anmerken, dass ich es für möglich und sogar wahrscheinlich halte, dass Clinton gedoubelt wurde. Dies würde es natürlich sehr erleichtern, ein solches Attentat zu faken. Ich denke andererseits, dass Trump sowas nie und nimmer mitmachen würde. Er ist nicht der Typ, der absichtlich „verliert“.

    • Und noch etwas, wenn ich gerade dabei bin. Ich halte es für sehr wichtig, dass Europas Politiker sich klar gegenüber und auch gegen Trump positionieren. Trumps Wahlkampf war eine Drohung für Europa, und er ist nun Präsident. Trump steht möglicherweise auf der Seite derer, die Europa kaputtmachen wollen und alles, was in den letzten 70 Jahren in Europa politisch erkämpft wurde, negieren, insbesondere sind da die offenen Grenzen zu nennen, die Freiheit und Frieden sichern. Trump tut so als ob kommunistische Grenzmauern zu Nationen gehören würde, die EU beweist das exakte Gegenteil. Es gab noch nie vorher eine solche Problematik, dass ein US-Präsident sich offen gegen Westeuropa stellt und rechtspopulistische Hetze übernimmt – und es ist meines Erachtens völlig richtig, dass Kanzlerin Merkel darauf mit einer sofortigen Distanzierung reagiert.

  7. Ein sehr schlüssiger Artikel.

    Eine Ergänzung im Detail, wie ich es empfinde. Zu, Zitat:

    „Mit Trump haben die 1% nun unmittelbar die Regierungsgewalt in Amerika übernommen. Die USA sind für jeden sichtbar zu der korrupten Oligarchenrepublik geworden, die BBC und der Ex-US-Präsident Jimmy Carter bereits skizziert hatten –  sie sind jetzt eine Bananenrepublik mit Nuklearwaffen.“

    Die Vereinigten Staaten waren nie etwas anderes als eine von Oligarchen regierte Bananenrepublik, beginnend mit dem Genozid an den Ureinwohnern, darauf folgend die permanenten Kriege und Subversion um den Einflußbereich zu erweitern.
    Der Bezug zu den Atomwaffen ergibt sich dann seit 1945.

    Die angeführte Beschreibung für die Vereinigten Staaten läßt sich, zwar nicht in diesem Ausmaß, auch auf andere Länder und ihre Historie übertragen.

    Ich denke schon daß Trump geplant war, jedoch eben von einer anderen Fraktion der Oligarchie. Denn schließlich hat Trump andere mächtige Mäzene in seinem Lager.

  8. Ich denke schon, dass es Taten gibt, aber wer darf und wer hat den Mut darüber zu berichten. Mir fehlen in Deutschland die kämpferischen Männer, wo sind sie geblieben? Da stimme ich zu, dass die Meisten über Facebook , und was es noch so gibt, sich aufregen, aber oft nicht aktiv werden. Schade. Und bei der jungen What;s App und Handy Generation sieht es ja auch nicht gut aus. Viele Studenten sind eher in der Antifa zu finden und demonstrieren für mehr Einwanderung etc. so dass einem schon übel wird und die Anderen schaffen es kaum sich per Telefon einmal in der Woche zu verabreden. Da ist schon viel verloren.

    • Du kannst einfach in eine Antifa-Gruppe gehen und dort deine Kritik anbringen. Hier pauschal gegen „die“ Antifa zu hetzen, ihre positiven und konstruktiven Aktionen, wie zum Beispiel die Jugendarbeit, Konzerte, Stadtteilarbeit, Archiv-Führung über die sozialen Bewegungen, Anti-Repressionsarbeit zu verschweigen ist nicht richtig.
      Ich bin kein Fan der meisten Antifa-Gruppen, weil sie mir zu studentisch ist und wenig perspektivisch und taktisch denkt, aber man darf sie auch nicht so hinstellen, wie das die Mainstream Medien tun. Als Chaoten und politische Analphabeten. Denn trifft nicht zu. Draufgängerisches Chaotentum fehlt ihnen meistens sogar, sodass man sie eher als Laberköppe mit akademischem Duktus und Habitus beschreiben könnte.
      Aber trotzdem leisten viele von ihnen gute und wichtige Arbeit.
      Ich will hier noch ein Beispiel nennen: Zwei Jungs, die ich kenne, haben, statt wie du behauptest, für mehr „Einwanderung“ zu demonstrieren, lieber einen Flüchtling aufgenommen. Sie haben ihm Deutsch beigebracht und ihm eine Wohnung besorgt, bei Ämtergängen geholfen usw. Heute arbeitete der Mann in einem deutschen Krankenhaus als Pfleger – wie du sicherlich weißt, ist das kein Job für Weicheier und Faule.
      Außerdem geht er ins Fitnessstudio und trifft sich mit uns, um gemeinsam zu essen.
      Die beiden Jungs sind stadtbekannte Antifaschisten unter den Jugendlichen und war das vielleicht schlecht, was sie gemacht haben? Sie haben nämlich gemacht, was sonst keiner macht: Integration! Menschlichkeit!
      Also einfach mal ansehen, wie es in Wahrheit um die Personen, über die man herzieht, bestellt ist, anstatt pauschale Urteile zu fällen. Danke.

  9. „Aber dass jetzt mit Trump plötzlich in Sachen „Antiamerikanismus“ völlig neue Regeln gelten, flächendeckend, dass ab sofort jede Anklage gegen den kommenden US Präsidenten auf jedem Niveau straffrei erlaubt ist – das musste doch wohl vorab in die Chefredaktionen effektiv kommuniziert werden, damit die stets furchtsamen Hofberichterstatter sich auch weit aus dem Fenster lehnen, ohne zu befürchten, final herauszufallen.”

    Dies allerdings ist ein Irrtum, Ken.

    Den tatsächlich Machthabenden ist es schon vor einiger Zeit gelungen, dafür zu sorgen, dass in den „westlichen“ Medien nun mehr ausschliesslich zuverlässige Journalisten sitzen. Jene, die wie die Joffes ohnedies zu inkompetent sind um irgendwas zu verstehen, oder jene die ganz genau wissen, dass sie angesichts tausender arbeitsloser Journalisten ihren Job schon morgen los sein können, wenn sie es nicht schaffen die Schere im eigenen Kopf permanent geschärft zu halten. Der frühere Journalist Prantl ist das traurigste dieser Beispiele.

    Man kann zu jeder beliebigen Zeit auf CNN schalten und man wird immer auf eine Diskussion über die jeweils letzte Untat Trumps treffen. Ja, Trump wird insbesondere angesichts seines Kabinett ein paar sehr unangenehme Folgen für jenes Volk haben, das ihn sich redlich verdient hat. Selbst die wahrlich Mächthabenden zB in den Rüstungs oder Energie Konzernen, wissen noch nicht genau ob sie jetzt mit dem Zittern aufhören können.

    Aber die deutschen Medien könnten sich über die erst mal gebannte Kriegsgefahr freuen, aber nein, die Burda, Springer und Mohn Hörigen tun wie ihnen geboten.

    Dabei gäbe es über Amerika so vieles zu diskutieren…
    Was soll man von einem Land halten, das seinen Wählern bei demokratischen Wahlen nichts besseres als einen Clown und eine der widerlichsten aller Personen anzubieten hat?
    Warum fällt es niemandem auf, dass man über Russland und sein angebliches Knacken der Clinton Computer herumlügt und sogar die Armee an Russlands Grenze aufmarschieren lässt, anstatt sich des Inhaltes jenes Computers, also die Beweise für den Betrug der Partei an Bernie Sanders, anzunehmen und das Gesindel von der Parteispitze zu entfernen?
    Und dann auch noch statt dessen den Clinton-Fan, den Mann der 7 Kriege und Drohnen-Mörder lobpreist?

    Wie Ken richtig schreibt: „die Trump-Wende wäre eine Gelegenheit“. Dass man diese Gelegenheit in deutschen Medien nicht mal erkennen will oder gar wenigstens zum Thema macht, zeigt die Verkommenheit des deutschen Journalismus, lückenlos von Bild zur Faz, und macht uns deutlich, dass uns noch üblere Zustände als in den USA bevorstehen. Bei uns gibt es niemanden der wie Trump von aussen in die Politik kommen könnte. Uns bleiben fünf Einheitsparteien, und wenn man sieht wie die Die Linke mit Wagenknecht umgeht, kann wohl bald sagen: sechs Einheitsparteien. Dann erkennt man, dass Merkel nach der nächsten Wahl selbstverständlich erhalten bleiben wird, denn wir sind so unfassbar blöde, wir schaffen das.

    Sich von diesem ganzen Saustall zurückzuziehen, heisst eben NICHT zu resignieren, es heisst aufzuhören seine Zeit zu verschwenden, zuzusehen was da kommen mag, und wenn nötig die rechtzeitigen eigenen Schritte einzuleiten um ein gutes Leben zu führen.

    • Das schreibt nicht Ken sondern Dirk Pohlmann, Ken stellt diesen Artikel nur zur Verfügung.

  10. Erschütternd und sehr treffend, was in den Zeilen an Deutlichkeit benannt wird. Ausgewogen, da zunächst hervorgehoben wird, wie es selbst Trump gehen kann (CNN-„Thriller“), nicht zu fassen, was da durchgespielt wird; wann wird endlich begriffen, dass der Bodensatz dessen der Raubtierkapitalismus ist. Ja, würde sie das ein anderes Medium leisten, gäbe es Geschrei, Zeter und Mordio. Ansonsten sind diese realistischen Worte leider zutreffend. So ist der Zustand und es ist zu hoffen, dass lieber heute als morgen möglichst viele zu Machern werden und im Kleinen wie im Großen, so viel wie jedem möglich auf Schritt und Tritt diesem Wahnsinn Einhalt gebietet. „Nie wieder Krieg!“ Dagegen darf nun wirklich nichts einzuwenden wenden sein, ansonsten ist dies nur ein Zeichen, dass gewaltig gewalttätig eine unhaltbare und unerträgliche sowie untragbare Schiefebene erreicht wurde, die hoffentlich weiter dazu führt, dass sie zu Bewegung antreibt, bevor bei zu starker Schiefeebene alle in einen disaströsen Trichter geschüttet werden.
    „Mille grazie“ für die klaren Worte!

  11. Guter Artikel. Die Theorie zum Kennedy-Attentat teile ich allerdings nicht. Ich habe diese Woche einen Artikel gelesen, der dieses Thema auch behandelt hat. Die Aussagen darin erscheinen mir glaubwürdiger. Demnach soll der Mossad dahinter stecken. Kennedy hatte vor die FED wieder in staatliche Hände zu legen, also nicht mehr im Besitz privater Banken. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die USA wieder die Kontrolle über ihr eigenes Geld gehabt hätten. Wem das wohl missfallen hat??? 😉

    • Kennedy hatte soviel ich weiß das Gesetz schon verabschiedet, was sicher dazu führte, dass er getötet wurde, da sofort der Ersatz Präsident dass Gesetz zurückgenommen hat. Deutlicher geht es dann wirklich nicht.

    • Wäre es der „ausländische“ Mossad gewesen, so hätte man doch direkt ermittelt. Es wurde aber vertuscht und gefälscht, bis zum Geht-nicht-mehr…und Johnson war bereits Stunden später der Nachfolger. Es heisst, Mrs. Johnson sagte, nach seiner Blitz-Vereidigung, „nun würde das Profil ihres Mannes doch noch auf eine Münze geprägt.“…

      https://www.youtube.com/watch?v=s4lPvtdooJk bei ca. 59:30

  12. Wenn es am Tage X eine Ära nach Herrn Trump geben sollte, mit wem auch immer, dann hat er einen Superjob gemacht!
    Dann hätte er in seiner Amtszeit den nuklearen Gau verhindert, der zur Zeit näher scheint als Alles andere!

    • 4 Jahre, 8 J wohl altersbedingt nicht .Hoffen wir nicht nur darauf, dass Trump nicht nur gesund , sondern auch am Leben bleibt, denn das ist in Amerika nicht garantiert!

    • „…8 Jahre – wohl altersbedingt nicht“??? Huhu – er ist gerade 70 geworden – ist nachweislich gesund, schläft max. 5 Std. und hat Energien, da können sich die Jungen eine Scheibe abschneiden! Wenn der Laden erst mal wieder richtig läuft, dann muss er ihn nur stabil halten.
      Und bis dahin haben`s die Menschen begriffen – ISIS wird Vergangenheit sein, das Finanz-Establishment muss abgeben, der Finanzsektor wird neu geregelt (FED & CO), den Menschen geht es langsam wieder besser, sie leben in ihren Kulturkreisen, haben zu essen und Arbeit, Kriege finden nicht mehr statt, dafür redet man miteinander, es gibt Verhandlungen … es herrscht das Prinzip Transparenz und die Medien werden moralisch zur Wahrheitsfindung verpflichtet (wie er das anstellen wird, wird spannend!;-)…also ein Selbstläufer, der in die nächste Präsidentschaft hineinwirken wird! Die Welt wird sich verändern, Menschen werden wieder zu sichselber finden und neue Denkansätze…, Gott sei Dank!

  13. Wir schauen Richtung Amerika , verhindern damit die eigenen Schweinereien nicht sehen zu müssen.Und sind wir einmal ehrlich, auch der verlogene deutsche Staat , also wir das Volk,wird erst wach werden, wenn die ersten Bomben fallen.Doch wir sind nicht klein zu kriegen, denn falls jemand das überlebt, er wird die Schuld sofort bei den anderen suchen…bei Gott, und auch finden.Keine Merkel, Steinmeier,Gabriel Grünen, Linken tragen die Verantwortung, sondern wir das Volk, denn wir bekamen nie genug von ihnen, weil sie den Michel dazu brachten sein Leben auf dem Sofa zu verbringen, dieser es bis heute genießt und natürlich nicht dafür selbst verantwortlich ist.Nach wie vor ist die Anzahl derer, die sich erheben, schwindend gering.Taten sind kaum zu vermerken, dafür um so mehr der große Mund!!

Hinterlasse eine Antwort