Der übergriffige Staat | Von Karolin Ahrens

Die Regierung degradiert den Bürger zum Objekt politischen Handelns und hat sich vom Menschenwürde-Gebot des Grundgesetzes verabschiedet.

Ein Beitrag von Karolin Ahrens.

Sie verfügen, dass wir im Sommer eine Stunde früher aufstehen müssen als im Winter. Sie verbieten Glühbirnen alten Typs, befehlen, dass wir in jedem Zimmer einen Rauchmelder installieren und für ein Fernsehprogramm zahlen, das wir nicht nutzen. Sie berauben uns eines Großteils unserer Einkünfte, um es in die Rüstung zu stecken, und bestimmen, mit welcher Geschwindigkeit wir Auto fahren dürfen. Seit 2020 verbieten sie uns, Geschäfte zu betreten, ohne die untere Gesichtshälfte mit einem Stück Stoff zu verdecken, das uns zur Selbstvergiftung zwingt.

Sie sind Menschen wie du und ich mit Gliedmaßen wie wir, Schwächen und menschlichen Bedürfnissen wie wir, nicht unbedingt klüger, kompetenter und charakterstärker als wir. Aber sie haben uns eines voraus: Macht. Auch wenn es den Anschein hat, dass sie so gut wie alles mit uns machen können — eine derartige absolute Verfügungsgewalt ist in unserer Rechtsordnung nicht vorgesehen. Der Staat hat den Bürgerinnen und Bürgern zu dienen und ihre Menschenwürde — individuell und aktiv — zu schützen. Verletzt er diese Pflicht, wie es in Coronazeiten geschieht, ist dies Anmaßung. Es ist wichtig, dass wir den zunehmend übergriffig werdenden Staat in seine Schranken verweisen.

Beinahe ein volles Jahr befindet sich die Gesellschaft nun in einem Ausnahmezustand. Als „Schutzmaßnahmen“ deklariert, versetzten die politisch Verantwortlichen mit medialer Unterstützung die Menschen in einen traumatisierenden Dauerpanikmodus. Nicht fahrlässig, sondern — wie sich mittlerweile offenbarte — vorsätzlich. Denn mit Ausrufung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite sollte laut Strategiepapier des Innenministeriums mit dem folgendem Szenario absichtlich eine Schockwirkung in der Bevölkerung erzielt werden:

„ (…) Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. (…) Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, zum Beispiel bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, schuld daran zu sein, weil sie zum Beispiel vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Schützenhilfe erhält diese psychische Gewalteinwirkung nunmehr auch vom Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts. Eine „sehr große Bedrohungslage“ läge seiner Meinung nach weiterhin vor — trotz fundierter und mittlerweile öffentlich zugänglicher Informationen zu anderslautenden Gegenbeweisen. Dem Mäßigkeitsgebot zuwider holt er in der Rheinischen Post weiter aus: Ein kritischer Teil der Bevölkerung verharmlose mit einem Diktaturvergleich die Naziherrschaft, „was absurd und bösartig sei.“

Dieses medienwirksam abgelegte Zeugnis über die fehlende richterliche Unabhängigkeit und bestehende Befangenheit des obersten Gerichts irritiert und stimmt betroffen zugleich, untermauert in der Konsequenz aber die dringende Forderung nach einer gebotenen Reform der Justiz hin zu einer wirklichen Unabhängigkeit und Mitmenschlichkeit. Denn auch in der Richterschaft brachte die Coronakrise eine ungesunde politische Einfärbung hervor.

Eine zukünftige demokratische Besetzung ausschließlich nach der fachlichen und persönlichen Eignung könnte den offenkundig ungesunden — wohl historisch gewachsenen (1) — Machtbestrebungen in der Richterschaft und dem Justizwesen entgegenwirken und in der Folge auch die Glaubwürdigkeit der Judikative und die Integrität des obersten Verfassungsgerichts wieder bestärken und herstellen. Denn keine Machtinteressen, sondern die Grundrechte gelten für Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht (2).

Staatliche Übergriffigkeit und politische Anmaßung

Diese aktuell vorherrschende, die Gewaltenteilung kontaminierende politische Übergriffigkeit und Machtanmaßung liegt jedoch nicht nur im Großen. Sie beginnt bereits im Kleinen. Im Alltäglichen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum eine Anschnallpflicht besteht? Warum Sie Steuerbelastungen auferlegt bekommen, obwohl Sie auf den verwendeten Zweck keinen Einfluss und ineffiziente Steuerverschwendungen keine oder nur in seltensten Fällen Konsequenzen für die politisch Verantwortlichen haben? Warum eine allgemeine Schulpflicht festgelegt wurde, obwohl das der Wortlaut des Grundgesetzes gar nicht vorsieht?

Auch hier dienen der behauptete staatliche Schutz und die Fürsorge der Rechtfertigung von Maßnahmen, die es aber in einer freien Gesellschaft nicht geben sollte, da sie tatsächlich übergriffig sind.

Die individuelle Selbstbestimmung ist Ausgangspunkt unseres Grundgesetzes und sollte mithin Grundlage unseres freiheitlichen Zusammenlebens sein. Dreh- und Angelpunkt des verfassungsrechtlichen Menschenbildes ist der in der Menschenwürde angelegte und in den einzelnen Grundrechten bereichsspezifisch ausgeformte Grundsatz individueller Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Wie der Einzelne individuelle Freiheit hierbei nutzen möchte, obliegt ihm selbst, ist also staatlicherseits zweckfrei. Grundrechtliche Freiheit ist rechtlich nicht finalisiert, sie ruht in sich selbst (3).

Grundrechtliche Freiheit bedeutet „Freiheit zur Beliebigkeit“ (4), ist Freiheit zum „Selbstentwurf des Menschen nach seinem Willen“ (5), also erst vom einzelnen Subjekt durch individuelle Sinngebung auszufüllen. Der Einzelne wird nur solchen Schranken unterworfen, die im Interesse des sozialen Zusammenlebens erforderlich sind, wobei immer die Eigenständigkeit der Person erhalten bleibt (6).

Den Staat trifft demnach nicht nur das Verbot, in die grundrechtlich geschützten Rechtsgüter einzugreifen, sondern er hat darüber hinaus auch die Pflicht, sich aktiv schützend vor diese Rechtsgüter zu stellen.

Beispiele, dass es sich hierbei mittlerweile tatsächlich oftmals nur um Deckmäntel handelt, finden sich jedoch gehäuft. Etwa die ebenfalls sehr kritisch zu bewertende zunehmende Privatisierung von staatlichen Aufgaben — insbesondere in der Daseinsvorsorge.

Die Transformation der staatlichen Fürsorgeverpflichtung in eine privatwirtschaftliche Gewinnerzielungsabsicht kontaminiert das Sozialstaatsprinzip und begründet unmittelbar eine Schwächung und Aushöhlung des Grundrechtsschutzes der Bürger. Denn eine Privatisierung verkürzt nicht selten die Handlungsfreiheit; gegen Private schützen die Grundrechte darüber hinaus grundsätzlich nicht unmittelbar.

Wo die Schutzpflicht des Staates hingegen übergriffig von den politisch Verantwortlichen wahrgenommen wird, gleicht sie — zugespitzt in der Coronakrise — Repressalien und Gewaltakten. Denn im Ergebnis erzeugt sie irreparable menschliche, soziale und wirtschaftliche Schäden, während der angestrebte Zweck — der Schutz von Leib und Leben für eine Vielzahl von Menschen — schon längst gegen die Verfolgung politischer Interessen ausgetauscht wurde. Und nicht nur das: Diese politischen und die dahinterstehenden wirtschaftlichen Interessen richten sich mittlerweile gegen genau das, was sie angeblich zu beschützen versuchen.

Volksgesundheit über Menschenwürde als Mittel zum Zweck

Diese These — die schädigende Umkehr des staatlichen Schutzauftrages — lässt sich an der Maskenpflicht und der Impfagenda klar verdeutlichen. Die allgemeine Maskenpflicht ist nicht, wie auch teilweise gerichtlich festgestellt wird, nur ein geringer Eingriff in die persönliche Freiheit — und eine körperliche Beeinträchtigung des Trägers müsse sogar dargelegt werden (7) —, sondern sie transformiert den Menschen vom Subjekt zum Objekt staatlichen Handelns.

Die Auferlegung einer Maskenpflicht sogar für gesunde Menschen missachtet nicht nur die Beweislastregelungen, sondern führt im Ergebnis dazu, dass ein gesunder Mensch per se wie ein ansteckender Infektionsherd und eine Gefahr für andere behandelt wird. Sie pervertiert die Menschenwürde und die Unschuldsvermutung, denn als Ansteckungsverdächtiger und somit als Adressat von Maßnahmen kam bislang nicht jeder gesunde Mensch in Betracht, sondern nur derjenige, bei dem die Annahme, er habe Krankheitserreger aufgenommen, wahrscheinlicher ist als das Gegenteil (8).

Zudem muss eine Erkrankung vorliegen, die aufgrund ihrer Schwere und der Anzahl der Todesfälle weit über das Maß einer grippalen Viruserkrankung hinausgeht. Der entscheidende Punkt ist aber: Eine Maskenpflicht begründet unstreitig und unmittelbar durch CO2-Rückatmung, Sauerstoffentzug und Keimbelastung eine Gesundheitsgefährdung beim Träger. Insbesondere die staatlich zur Verfügung gestellten FFP2-Masken sind zudem oftmals mit Giftstoffen versehen. Dahinstehen kann hierbei, ob eine Maskenpflicht überhaupt wirksamen Schutz vor Viren bieten kann, denn entscheidend ist, dass keine staatliche Maßnahme in ihrer Folge zu einer genötigten Selbstschädigung führen darf.

Gleiches gilt für die — mittlerweile durch psychische Gewaltanwendung bei Älteren — durchgeführte Impfung. Abgesehen davon, dass die Gabe von in kürzester Zeit hergestelltem, neuartigem Impfstoff in Notzulassung als verantwortungslos zu bewerten ist, birgt eine Impfung stets die Gefahr einer schweren unvorhersehbaren Nebenwirkung.

Da diese nicht ausgeschlossen werden kann, kann es ebenfalls dahinstehen, ob die Gefahr gering oder das zu bekämpfende Virus für eine Vielzahl von Menschen gefährlich ist:

Nicht die Volksgesundheit oder das Volkswohl ist das höchste Gut unseres Grundgesetzes und Grundlage unseres Zusammenlebens, sondern die individuelle Menschenwürde.

Sie verbietet es, dass ein Mensch zum bloßen Objekt staatlichen Handelns gemacht wird, und ist insbesondere dort verletzt, wo der Kern eines jeden Grundrechts angegriffen wird. Denn jedes Grundrecht hat einen unverletzbaren Kern, in den der Staat nicht eingreifen darf (9). Dieser ist aber insbesondere bei dem Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt, wenn staatliche Maßnahmen dem Betroffenen eine eigene Gesundheitsgefährdung — quasi als Bürgeropfer — abverlangen.

Zeit für (Selbst)verantwortung

Festzuhalten bleibt aber auch, dass eine gesunde Gesellschaft zu Recht Vertrauen in die politischen Verantwortlichen haben darf und sollte. Krisenbedingt in Solidarität zusammenhalten ist essenziell für ein friedliches Zusammenleben. Das Vertrauen muss aber dann entzogen werden, wenn es — wie in der Coronakrise — zu einem Machtmissbrauch kommt, es in der Sache nicht mehr um Fürsorge, Gesundheit und Verantwortung, sondern um Macht und Kontrolle geht: über den Menschen, seine Verantwortung sich selbst und der Gesellschaft gegenüber und letztlich über seinen Tod.

Denn bei der Ansteckungsgefahr mit einem influenzaartigen Virus und einem daraus resultierenden möglichen Todeseintritt handelt es sich um ein allgemeines Lebensrisiko, dessen Eingehung allein dem Einzelnen obliegt. So verlockend das propagandagetriebene Angebot der Verantwortungsabnahme auch scheint, führt es im Ergebnis in die Unfreiheit und in die Selbst- und Fremdschädigung.

So dürfte nur derjenige, dem es gelingt, Selbstverantwortung zu übernehmen, der der Übergriffigkeit Grenzen zu setzen weiß, die Krisensituation unversehrt meistern können.

Oder anders ausgedrückt:

So sehr wir auch versuchen, das Gefühl der anfänglichen Geborgenheit in einem anderen zu finden.

Ihm vertrauen.

Vertrauen versuchen.

Um festzustellen, dass alles nur eine Illusion ist, die — zu schön — zu schnell vorübergeht.

Und wir wieder auf der Suche sind.

Nach dem Gefühl, nicht allein zu sein.

Und wieder vertrauen, um getragen zu werden.

Und irgendwann merken, dass das nicht funktioniert, weil — am Ende gehen wir allein.

Karolin Ahrens, Jahrgang 1980, studierte Rechtswissenschaften und schloss ihr Zweites Juristisches Staatsexamen mit der Befähigung zum Richteramt ab. Sie arbeitet als Syndikusanwältin in einer erfolgreichen, familiengeführten Unternehmensgruppe mit der Orientierung an den Grundbedürfnissen der Menschen und nachhaltig dynamischem Wachstum. Ihre Spezialisierung im Gesellschafts- und Organhaftungsrecht baut sie derzeit durch ein Zusatzstudium an der Leuphana Universität Lüneburg mit einer anschließenden Promotion im Bereich Corporate & Business Law unter dem Gesichtspunkt von Ethik und Verantwortung aus. Weitere Informationen unter karos.info.

Quellen und Anmerkungen:

(1) Weiterführender Literaturhinweis: Ingo Müller, Furchtbare Juristen — Die unbewältigte Vergangenheit der deutschen Justiz, Edition Tiamat, September 2020, Furchtbare Juristen von Ingo Müller — Buch | Thalia Art. 1 Abs. 3 des Grundgesetzes
(3) Klein, Der Staat 14 (1975), 153 (157)
(4) BVerfGE 4, 7 (16)
(5) BVerfGE 5, 85 (198)
(6) BVerfGE 4, 7 (16)
(7) Etwa jüngst BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 16. November 2020 — 2 BvQ 87/20 —, Rn. 1-65
(8) Bundesverwaltungsgericht, Entscheidung vom 22.03.2012, 3 C 16/11
(9) BVerfGE, 3 C 16/11; Artikel 19 Absatz 2 GG

+++

Dieser Beitrag erschien am 26.02.2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

+++

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

+++

Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Bildquelle: r.classen / shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletterhttps://kenfm.de/newsletter/

+++

KenFM unterstützen mit FLATTR: http://bit.ly/KenFM-Flattr

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

18 Kommentare zu: “Der übergriffige Staat | Von Karolin Ahrens

  1. Der Nachtwandler sagt:

    OHNE WORTE!

    https://rumble.com/vebpkh-alles-auer-mainstream-03.03.21-boschimo-des-tages.html

  2. Schlafschaf sagt:

    Eine gute Seite an den schikanösen Maßnahmen, dem Aushebeln der Grundrechte, und der dreisten Art, sich über geltendes Recht hinwegzusetzen, ist die Tatsache, dass immer mehr Menschen das am eigenen Leib erfahren.
    Ich habe ja schon meine Erfahrungen mit dem Staat gemacht, da ich aus der PKV austreten wollte. Das wird mir ja verwehrt.
    Ein Problem, mit dem nicht so viele Menschen etwas anfangen können, und daher auch keine Beachtung findet.
    Hartz 4 Empfänger haben ebenfalls Probleme, Wohnungssuchende mit Kindern haben Probleme, u s. w.
    Seit der Infektionsschutzverordnungen wird zum ersten mal eine breite Gesellschaftsschicht vor Augen geführt, wie sich dieser Staat pervertiert hat. Die Klasterprobleme konnte man mit einem Achselzucken verdrängen.
    Geht mich nichts an, ich bin ja nicht betroffen. Nun trifft es viele und hoffentlich wird es ein Augenöffner.
    In einer Gesellschaft, die sich aus Egoisten zusammen setzt, wird meines Erachtens der Neid und die Skrupellosigkeit gefördert. Das Ergebnis sehen wir jetzt.

  3. Ja-Ja sagt:

    Und weiter geht's im Covid-Wahn:

    Der Entwurf für die Beschlussvorlage unserer Führerin (Stand: 3.3.2021 7.30 Uhr)

    https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2021/03/BKMPK030321entwurf.pdf

    Von Psychopathen, für Psychopathen. Mehr fällt mir dazu auch weiterhin nicht ein.
    Kommentiere nur noch selten hier. Zwecklos!

    Herr Langemann schreibt was zum Psychopathen-Papier:

    https://clubderklarenworte.de/beschlussvorlage/

    • Beobachter sagt:

      Vielen Dank für das Papier; ich freue mich auch schon auf die eifrige Umsetzung der Vorlage.
      Ein nächstes Etappenziel ist erreicht, wenn ein jeder des anderen Polizeimeister geworden ist -nachdem nun schon ein jeder
      sein eigener Zensor ist. Wir werden fortan unsere Freiheit unter der Maske entfalten dürfen.

  4. Der Nachtwandler sagt:

    Warum ist der Leiter des chinesischen Seuchenschutzbehörde Mitglied der Leopoldina?

    "Er war der einzige Vertreter Chinas auf der von Johns Hopkins Uni in Auftrag von Gates-Stiftung und WEF veranstalteten Pandemie-Übung Event201, die am 18. Oktober 2019 ein Corona-Virus als Gefahr simulierte."

    UND

    "Gao ist – wie Wiehler – studierter Tiermediziner."

    https://www.journalistenwatch.com/2021/03/03/frage-warum-leiter/

    SACHEN GIB'S ! ! !

  5. Daniel Jäckli sagt:

    Wie wahr. Starke. sehr starke Lagebeschreibung!!! Danke.

  6. gabrieleweis sagt:

    Auf meiner Suche nach Initiativen mit bereits die Qualität unserer Wahlen verändernder Wirkung bin ich auf die folgende Idee gekommen:

    ich habe folgende Petition bei change.orgeingestellt .

    Aktuell ab 1.3.2021:

    An die Regierungen und Parlamente Deutschlands :

    Bewirken Sie noch im April 2021 eine erhöhte parlamentarische Manövrierfähigkeit ausschließlich durch ein freies Direktkandidaten-Wahlrecht !

    Das partei-listen-bezogenen Wahlrecht, das bisher gilt. schafft und zementiert meiner Meinung nach Abhängigkeiten, die den politischen Zuständen hierzulande überhaupt nicht guttun !

    – die Funktion von PARTEIEN muss in meinen Augen auf grundlegend andere Füße als die parlamentarischen gestellt werden !

    – und mit Blick auf eine wirkliche Eigenständigkeit von Abgeordneten brauchen wir ein reines DIREKT-KANDIDATEN-WAHLRECHT – managebar über eine VOLKSVERTRETUNGS-PLATTFORM . . .

    Eine Umsetzung bereits im April – und sogar durch die aktuellen Polit-Akteure in Bund und Ländern – wäre rein technisch machbar . . .

    Ein solcher Ansatz und Weg erzeugte ganz unspektakulär eine bereits hochbeachtliche Machtverschiebung zugunsten von uns bürgerlichen Souveränen, klar, überschaubar, in knapper Zeit händelbar, mit gesichtswahrenden, weil versöhnungs-fördernden Effekten und ohne zähnebleckendes bis schlimmeres Aufeinanderlos !!

    . . . Voraussetzung: W o g e n, M i l l i o n e n, von M e n s c h e n (!!) ließen von allen Seiten bei change.org ihre Unterschrift dafür, dass sich wieder in voller Bewerber-Freiheit Volksvertreter aus dem Volk wählen ließen, die aus dem Leben kämen und das Leben vielschichtig im Blick hätten . . . !!

    – ein hoch-bewusst auf Effektivität mehr als auf Konfrontativität setzendes Vorgehen, das die Unterschriften-Zahlen sprechen und die meist eher ängstlich auf Autorität Setzenden aus dem derzeit alle so belastenden Gruppendruck in erste leise Freiheiten entließe. . . !

    . . . so stünden dann auch alle Tore offen für sogar eine konvulsionsfrei parlaments-offizielle Einberufung einer gut vordiskutierten Verfassunggebenden Versammlung nach Art 146, vielleicht ab Januar 2022, – mit Raum für plebiszitäre Konstruktionen, wie sie mit ´Abstimmung21´ intendiert sind ?!!

    Schaut´s Euch einfach mal genauer an!

    Ich denke halt: bei entsprechendem Mut böte sich hier für die deutschen Regierungen und Parlamente ein lagebedingt besonders verdienstvoller und geschickter Ausweg aus den aktuell immer peinlicheren Verschiebe-Agenden mit den sich immer mehr verschrägenden Verantwortlichkeits-Sackgassen der gegenwärtigen Virus-Bekämpfungspolitik an . . . :

    Denn das gegenwärtige Wahlrecht setzt auch sämtliche alten wie ggf. neu antretenden Parteien in den tradierten Unbeweglichkeiten gefangen: mit dem bisherigen Verhältniswahlrecht entsteht schließlich unter den heutigen System-Mechanismen für im Grunde niemanden mehr irgendeine wirkliche Wahl zu irgendetwas !

    Also: Raus aus den diversen Lockstep-Pressionen als das denn vielleicht doch einiges versprechende Gebot gelegentlich der Septemberwahlen ! . . . – wie? – so:

    https://www.change.org/p/deutsche-regierungen-und-parlamente-erh%C3%B6hte-parlamentarische-man%C3%B6vrierf%C3%A4higkeit-durch-reines-direktkandidaten-wahlrecht-6ae63d4e-fd0c-4263-816c-e37ee941893b/dashboard

    . . . wenn, ja wenn, sich ein riesiger Unterzeichner-Berg bildet . . .

    Durchdenkt´s Euch mal – – – und unterzeichnet mit ! – Merci !

    • Cohiba sagt:

      Liebe Gabriele Weiß,
      wir hatten früher auf Neue Debatte miteinander schon komuniziert.
      Es ist alles schon gesagt worden.
      Wir sind in einer Vertrackten Situation.
      Die Masse ist dumm und wird leider nicht diese Chance erkennen.
      Die Regierungen sind mit Scheuklappen versehen und zu feige den Notausstieg zu benutzen.
      Der große Imperator aus Übersee hält die Fäden seiner Marionetten fest in seinen Händen.
      Die Kriegsgewinnler im IT, und Finanzsektor bis hin zu den Kartellen spielen ihr Spiel, daß sie begonnen haben zu Ende.
      Jetzt hilft nur noch direkter Widerstand und Überzeugung bei den Polizisten, daß sie das Volk zu schützen haben, denn die Gerichte sind eingeknickt.
      Bleibt behütet und zusammen!

  7. Passingby sagt:

    der amerikanische Psychiater Harvey Cleckley schrieb in seiner Studie über die Maske der scheinbar emotionalen Gesundheit – daß solche Menschen Automaten sind, die eine menschlich fühlende Persönlichkeit nur nachahmen.

    Das wird ja jeden Tag glänzend von den "Machteliten" bestätigt.
    (Pose der Liebenswürdigkeit)

    Arno Gruen weist diesbezüglich auf eine Diskrepanz zwischen vorgeführter Pose und wahrer Motivation hin.

  8. ricdolores sagt:

    Es wäre endlich einmal gut, wenn es nicht nur Kommentare von allen Seiten gäbe, sondern auch praktische Hilfen, wie sich gegen den übergriffigen Staat zu wehren ist.

    • Alcedo sagt:

      Nicht verzweifeln und sich mit den Menschen in der Nachbarschaft verbünden so gut es geht?

      Mir liegt am ehesten daran, niemanden dem teilweise bereits enormen Impfdruck aufzuerlegen, also versuche ich da Sand ins Getriebe zu streuen.
      Was mich ein bißchen stört ist, wenn sich das Geschrei beschränkt auf die Aussage '.. der Staat tut mir Unrecht..', das macht er schon die ganze Zeit, nur traf es bislang eben nicht den unteren und mittleren Mittelstand der Gewerbetreibenden sondern eher die Lohnabhängigen.
      An welcher Stelle fühlen Sie sich denn besonders betroffen?

    • Der Nachtwandler sagt:

      # ricdolores

      Hm, so langsam kommt an, wie perfide das System aufgebaut ist…und wo kein Rechtsstaat mehr ist, da nutzen auch Rechte nix – was ist daran so schwer zu verstehen? Für mich, der dem Anarchismus nahe steht, ist das nun alles keine große Überraschung. Bin gespannt, wie lange die bürgerliche Welt noch braucht, um zu verstehen, was getan werden muss…

      Und hier wird das VERBRECHEN der Gerichte dokumentiert – Geschichte wiederholt sich! Ein Blinder kann erkennen, diese VERBRECHER sind zu allem bereit.

      https://dein.tube/watch/CPfJcjeF5aH1ZTk

    • Alcedo sagt:

      ,, bin mit den Verben durcheinandergeraten.. hatte mich beim tippen von 'unterwerfen' gelöst..
      es heißt natürlich "…niemandem den teilweise bereits enormen Impfdruck aufzuerlegen…" (nur für den, der den Fehler noch nicht bemerkt hatte, )

  9. JJHill sagt:

    Liebe Karolin, bitte nicht als Rant mißverstehen;
    ich unterzeichne (wenn nötig?) jeden Ihrer Sätze. Allein:
    Ich kann. Es. Nicht. Mehr. Hören.
    Sorry, daß ausgerechnet Sie den letzten Tropfen
    fürs Überlaufen liefern.
    All die guten, sorgfältigen Arbeiten der letzten Monate waren wie Saatgut auf ein erntereifes Feld. Fast alle adressiert an geduldig zuhörende, noch zu überzeugende Akademiker –
    die – wie ich hier behaupte – eben nicht zur typischen Stammhörerschaft gehören.
    Gestraffte, umgangssprachliche Texte wären zur Weitergabe an ein breiteres Publikum geeignet.
    Freundliche Grüße!
    Ja.

    • Meinenstein sagt:

      Ganz unrecht haben Sie ja nicht.

      Der Artikel müsste eigentlich an die Abgeordneten gesendet werden. Wir dürfen aber wohl zurecht bezweifeln, dass sie diesen überhaupt wirklich erfassen können.

      Der Text ist sicherlich gut gemeint, lässt aber m.E. die wichtigste Frage außen vor: Woher nimmer der Staat das Recht jeden Bürger als Seuchen-Gefahr zu deklarieren, um ihn dann alle weiteren Freiheiten absprechen zu können?

      Genau diese Seuchendeklaration (guckst Du PCR-Test) ist doch die eigentliche Schutzbehauptung des Staates (instrumentalisiert über die privat finanzierte WHO) mit der wir Bürger in unseren Freiheiten, unsere Gesellschaften, Sozial- und Wirtschaftsstrukturen mit Lockdown-Maßnahmen, Zwangsimpfung und digitaler Versklavung überfallen werden!

      Das ist unser Problem!

      Gestern war es der Irak, der angeblich Atomwaffen gebaut und kleine Kinder gefressen hat, der überfallen wurde (es könnten hier noch hundert weitere Beispiele folgen) . .

      Heute ist sind es die eigenen Bevölkerungen, die angeblich Killerviren produzieren und überfallen werden müssen.
      Nicht um sie/uns zu vernichten, nein, um sie/uns zu rekrutieren für den letzten großen Wirtschaftskampf gegen China und Rußlandland, Sonstwas . . .

      Und sie sind immer noch die Guten! Wahnsinn das!

      Bleiben Sie stark!

      🙂

  10. Alcedo sagt:

    Interessant ist die Definition der Menschenwürde bei Kant, die ist kurz und gut ausgedrückt im Vortrag "Die Sonnenseiten der Aufklärung Der kategorische Imperativ"
    Aber ein Mensch braucht Zeit, sich diese Gedanken zu machen (die muß man ihm ermöglichen – Arbeitszeitverkürzung) und auch gesellschaftlich geschätzt werden sollte wieder eine Auseinandersetzung mit diesen Themen. Ich jedenfalls lerne gerade ganz schön dazu. (Wenigstens etwas positives beim run gen Abgrund)

  11. Der Nachtwandler sagt:

    Und hier wird das VERBRECHEN der Gerichte dokumentiert – Geschichte wiederholt sich!

    https://dein.tube/watch/CPfJcjeF5aH1ZTk

    • Alcedo sagt:

      Seit dem Versammlungsverbot in Bremen letztes Jahr wurde das offensichtlich, immer wieder ein Demo anmelden auf der dann "meine" Demoteilnehmer sich brav an Verordnungen halten dürfen, gegen die sie eigentlich auf die Straße gehen wollten, sollte nicht beklagt werden.
      Da halte ich es für wahrscheinlicher, daß man mit Persönlichkeitsrechtsverletzungen Genugtuung vor Gericht bekommt, wie bspw. der Sache gegen W. Wodarg. Weiß gar nicht wie der Stand da inzwischen ist?
      Ansonsten wird nur Aufklärung und Selbstermächtigung helfen, im letzten corona-Ausschuß wurde bspw. eine Doppelfukt Wielers zutage gefördert, die offensichtlich werden lässt, daß da keine sorgfältige Aufgabentrennung besteht und das ist wohl eher Absicht denn Zufall.

Hinterlasse eine Antwort