Der unendliche Ausnahmezustand | Von Norman Paech

Der Staat führt die Bürger seit einem Jahr an der Nase herum, indem er verspricht, ihnen die Freiheit „später“ und unter bestimmten Bedingungen wiederzugeben. Exklusivabdruck aus „Herrschaft der Angst“.

Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Ein Standpunkt von Norman Paech.

Spätestens bis zum 31. März 2021 — nachdem dieser Text verfasst wurde — muss der Deutsche Bundestag wieder zusammentreten, um darüber zu beraten und zu entscheiden, ob immer noch eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ besteht. Dann läuft die Ermächtigungsgrundlage für die bisherigen Schutzmaßnahmen aus, die der erst im November 2020 hinzugefügte Paragraf 28a Infektionsschutzgesetz (IfSG) in 17 Punkten aufführt. Das Gesetz gibt nur eine schmale Hilfestellung zur Bestimmung der „Lage“. Sie liegt nach Paragraf 5 IfSG dann vor, „wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten BRD besteht“.

Folgt man dem Paragrafen 28a IfSG weiter in seine enggedruckten Absätze, so knüpft er diese „Gefahr“ an den Schwellenwert von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, den sogenannten Inzidenzwert, der es zum Morgen- wie Abendgebet jeder Radiosendung gebracht hat. Liegt dieser Wert über 50, so können „umfassende Schutzmaßnahmen, die eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens erwarten lassen“ verfügt werden. Sinkt er, bleibt aber über 35, so können immer noch „breit angelegte Schutzmaßnahmen, die eine schnelle Abschwächung des Infektionsgeschehens erwarten lassen“, ergriffen werden.

Für die Bevölkerung macht das keinen Unterschied, der Lockdown wird einfach verlängert. Da die 17 Maßnahmen des Paragrafen 28a IfSG ohnehin kumulativ eingesetzt werden können (Absatz 6), ist er die einfachste Lösung eines Problems, das man eingestandener Weise immer noch nicht recht begriffen hat.

Sollte der Schwellenwert dann unter 35 sinken, so „können die in Bezug auf den jeweiligen Schwellenwert genannten Schutzmaßnahmen aufrechterhalten werden, so weit und solange es für die wirksame Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit 2019 (Covid-19) notwendig ist“, verheißt Absatz 6 Paragraf 28a IfSG. Die Drohung des Lockdowns bleibt also bestehen, und schon haben CDU/CSU und SPD am 9. Februar 2021 einen Gesetzesentwurf (1) im Bundestag vorgelegt, mit dem die Fortgeltung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ unabhängig von dem dann geltenden Inzidenzwert bis zum 31. März 2022 beschlossen werden soll.

Wer im deutschen Parlament hat sich klar gemacht, dass die kumulative Anordnung aller 17 Schutzmaßnahmen und der zusätzlichen in den Paragrafen 29 bis 31 IfSG die gesetzliche Ermächtigung für die totale Blockierung allen gesellschaftlichen Lebens, der totalen Ausnahmezustand ist? Eine Perspektive, die nicht nur den Juristen erschrecken lässt.

Der Weg des Einverständnisses

Die Gesellschaft steht seit dem ersten Lockdown vom 22. März 2020, der wie ein Rasenmäher über die Wiese unserer Grundrechte geht, unter permanentem Druck. Dennoch unterstützt sie die scharfen Einschnitte in ihr tägliches Leben, die an die ökonomische Existenz und psychische Gesundheit vieler Menschen geht, mit nahezu unverminderter Zustimmung. Wie ist ein derartiges Einverständnis zu erreichen?

Am Anfang war das Virus noch die unbekannte Gefahr mit tödlichem Ausgang und drastischen Bildern aus Bergamo in Italien. Als sich die Situation im Sommer 2020 entspannte und die Angst vor dem Virus sich legte, kam schon im August/September die Drohung mit der zweiten Welle. Am 16. Dezember 2020 wurde das Jahresende in Deutschland mit dem zweiten Lockdown lahmgelegt. Er sollte ursprünglich bis 10. Januar 2021 dauern.

Doch schon Anfang 2021 kam die weitere Drohung einer dritten Welle durch zwei in Großbritannien und Südafrika aufgetretene Mutationen, die um vieles ansteckender seien als das ursprüngliche Virus. Der Lockdown wurde zuerst bis zum 31. Januar, dann bis zum 14. Februar und dann bis zum 7. März 2021 verlängert. Bei Redaktionsschluss dieses Textes ist eine dritte Variante aus Brasilien aufgetaucht, und eine ZeroCovid-Bewegung, die einen totalen Lockdown bis unter den Schwellenwert 10 fordert, gewinnt nicht nur in den Parteien Zulauf, sondern ist schon bis in das Vorzimmer von Bundeskanzlerin Merkel vorgedrungen.

Die Hegemonie der Virologen wird uns mit den täglichen Infektions- und Todeszahlen präsentiert, ihr Inzidenzwert ist zum Maßstab der „öffentlichen Gesundheit“ geworden.

Ihrem Diktat mit dem Siegel der Wissenschaft stehen wir genauso ratlos gegenüber, wie den regelmäßig vorher oder nachher verkündeten Börsenkursen. Diese Verbindung nimmt ihnen aber nicht die Bedrohlichkeit, denn die Zahlen geben keine Auskunft über die Wirkung und Folgen der Infektion oder die wahre Todesursache. Der Inzidenzwert wird mit der „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“ identifiziert, und spiegelt damit einen unantastbaren Entscheidungsmaßstab vor.

Der aber ist schon nach den Vorgaben des Paragrafen 28a IfSG falsch. Denn dieser Paragraf verlangt, dass bei den Entscheidungen über Schutzmaßnahmen „soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf den Einzelnen einzubeziehen und zu berücksichtigen (sind), soweit dies mit dem Ziel einer wirksamen Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19) vereinbar ist“ (Absatz 6 Paragraf 28 a IfSG).

Das Gesetz bezieht sich damit auf den Begriff der Gesundheit, wie er in der Verfassung der World Health Organisation (WHO) von 1946 definiert worden ist: „Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Die mageren Informationen über die Entscheidungsfindungen im Corona-Kabinett des Kanzleramts werden jedoch allein vom Inzidenzwert dominiert. Kritik in der Gesellschaft wurde alsbald mit Querdenkern, Verschwörungstheoretikern, Corona-Leugnern und AfD assoziiert und als unseriös ausgesondert. Der Diskursrahmen wurde zunehmend aggressiv verengt, da vor allem die meinungsbildenden Medien sich der Bedrohungsstrategie angeschlossen haben.

In einer Studie der Universität Passau (2) vom August 2020 haben Medienforscher der ARD und dem ZDF einseitige Berichterstattung vorgeworfen, eine thematische „Verengung der Welt und einen massenmedialen Tunnelblick“. Mit der zugespitzten Darstellung der Situation würden sie „permanente Krisen- und Bedrohungsszenarien“ senden und „Bildwelten apokalyptischer Endzeiterzählungen“ erzeugen. Dramatische Einzelfälle überlasteter Kliniken und immer wieder die Bilder von Intensivstationen treiben den emotionalen Pegel der Sorge und Angst bis zur Panik hoch.

Die Strategie der Angst

Es ist offensichtlich die Angst, die uns in diesen bedrückenden Ausnahmezustand getrieben hat, in dem ein unbelastetes Gespräch immer seltener wird. Kaum ist mehr zu trennen, ob es die Angst vor dem Virus, der möglichen Krankheit oder dem Tod, die Angst vor den unkalkulierbaren Eingriffen und Einschränkungen der Behörden oder die Angst vor den existenziellen Folgen der Politik ist.

Es ist offensichtlich ein Konglomerat sich überlagernder, diffuser, aber sich verstärkender Ängste, das sich lähmend auf die Gesellschaft legt und mehr Zustimmung als Widerstand erzeugt. Vor allem gab und gibt es noch immer keine verlässliche Perspektive, wie wir aus diesem Zwangskarussell wieder herauskommen.

Die Forderungen nach Evidenz und Kontrolle bestehen als uneinlösbare Schlagworte. Virologen und Regierung bleibt nur übrig, uns unablässig damit zu konfrontieren, dass das Virus in immer gefährlicheren Varianten mit einer dritten Welle zurückkommt und sich der Kontrolle entzieht. Die Notbremse der Ratlosigkeit ist der Ausnahmezustand des Lockdowns.

Dabei ist nicht zu bestreiten, dass das Coronavirus ein gefährlicher Krankheitserreger ist. Das war spätestens seit 2013 bekannt und sollte die Politik nicht überrascht haben, wie immer behauptet wird. Denn Anfang 2013 lag den Politikern des Bundestags eine Risikoanalyse des Robert Koch-Instituts (RKI) „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ (3) auf dem Tisch, in der weitgehend das vorausgesagt wurde, was auch sieben Jahre später eintrat:

„Die medizinische Versorgung bricht bundesweit zusammen. Die personellen und materiellen Kapazitäten reichen nicht aus, um die gewohnte Versorgung aufrecht zu erhalten. Der aktuellen Kapazität von 500.000 Krankenhausbetten (reine Bettenanzahl, von denen ein Teil bereits von anders Erkrankten belegt ist, die Bettenzahl ließe sich durch provisorische Maßnahmen leicht erhöhen) stehen im betrachteten Zeitraum (1. Welle) mehr als 4 Millionen Erkrankte gegenüber, die unter normalen Umständen im Krankenhaus behandelt werden müssten. Der überwiegende Teil der Erkrankten kann somit nicht adäquat versorgt werden, sodass die Versorgung der meisten Betroffenen zu Hause erfolgen muss. Notlazarette werden eingerichtet.“

Die sieben Jahre sind nicht dazu benutzt worden, die Gesundheitsvorsorge auf eine derartige Pandemie vorzubereiten. Stattdessen wurde die Privatisierung der Krankenhäuser vorangetrieben und der Empfehlung der Bertelsmann-Stiftung gefolgt, ihre Zahl zu reduzieren. Standen 1991 noch 661.000 Betten zur Verfügung, so waren es 2018 nur noch 498.000, die Anzahl der Kliniken sank von 2.411 auf 1.925. Das bedeutet einen Rückgang um 25 Prozent. Folgerichtig wurde der erste Lockdown mit der Gefahr der Überforderung des Gesundheitssystems begründet. Und dennoch sind im Pandemiejahr 2020 weitere 20 Krankenhäuser geschlossen worden. Wäre diese Entwicklung gestoppt worden und die Gesundheitsvorsorge auf eine Pandemie vorbereitet gewesen, hätte man auf die einschneidenden Maßnahmen in die Freiheitsrechte verzichten können.

Wo aber die Versäumnisse der Verwaltung und der Mangel zum Vorwurf gegen die Politik werden, braucht diese andere Mittel und Wege, um sich die Zustimmung der Bevölkerung zu sichern. Sie schürt die Angst, die ohnehin schon vorhanden ist, wenn es um Gesundheit und Leben geht. Zähe Recherchen haben einen umfangreichen Schriftwechsel zwischen dem Bundesinnenministerium (BMI) und dem RKI sowie mehreren Wirtschaftsforschungsinstituten zutage gefördert, in dem das BMI schon am 19. März 2020 Wissenschaftler um eine Expertise ersuchte, die Grundlage für „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ abgeben könnte, denn es gehe um die „Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und Stabilität der öffentlichen Ordnung in Deutschland“ (4). In einem als geheim gestuften Gutachten wurde ein „Worst-Case-Szenario“ entwickelt, welches mehr als eine Million Tote prognostizierte, falls nichts unternommen würde:

„Der Worst Case ist mit allen Folgen für die Bevölkerung in Deutschland unmissverständlich (…) zu verdeutlichen“, heißt es in dem Papier. „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden (…). Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst.“

Die Forscher beließen es nicht bei der Entfaltung eines Szenarios, sondern ergänzten es auch mit Empfehlungen: „Das sich ausbreitende Ohnmachtsgefühl muss wohl durch den Eindruck eines starken staatlichen Interventionismus in Schach gehalten werden.“

Eine alte politische Devise, dass man vor allem Handlungsfähigkeit beweisen muss, wenn man nicht weiß, was zu machen ist.

Diese Strategie der Angst wurde bis heute aufrechterhalten und sei es auch nur mit den täglichen Meldungen über neue Infektionszahlen und Corona-Toten, von den Medien unterlegt mit immer wieder auftauchenden besonders krassen Opferfällen und medizinischen Engpässen in Europa. Diesen Meldungen würde sehr viel von ihrer angsterhaltenden Wirkung genommen, würden sie in den Rahmen der sehr viel höheren Zahlen von Toten der Krebs- oder Kreislauferkrankungen und Krankenhausinfektionen (5) gestellt.

Quellen und Anmerkungen:

  1. Deutscher Bundestag, Drucksache 19/26545 vom 9. Februar 2021.
  2. Dennis Graf/Martin Hennig, https://www.welt.de/vermischtes/article213805128/Wissenschaftler-kritisieren-ARD-und-ZDF-fuer-Corona-Berichterstattung.html
  3. Vergleiche Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode Drucksache 17/12051/03012013 vom 3. Januar 2013, Seite 73.
  4. Vergleiche Anette Dowideit/Alexander Nabert, Maximale Kollaboration, in: Die Welt vom 7. Februar 2021.
  5. Laut Robert Koch-Institut (RKI) vom November 2019 etwa 20.000 Tote pro Jahr.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 30. April 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Bildquelle:    Ilija Erceg/shutterstock

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14 Kommentare zu: “Der unendliche Ausnahmezustand | Von Norman Paech

  1. Poseidon sagt:

    "Vor allem gab und gibt es noch immer keine verlässliche Perspektive, wie wir aus diesem Zwangskarussell wieder herauskommen"

    Das goettliche Mantra im Wassermannzeitalter lautet :
    Wer liebt hat keine Angst und wer Angst hat liebt nicht.
    Der Weg aus der Angst fuehr immer durch die Angst.
    -Dieter Lange

    Machen Kinder nach Krankheit nicht immer einen Entwicklungsschub ?

    • Poseidon sagt:

      OM SO HUM Mantra fuer L(i)ebensenergie.
      https://youtu.be/qA4XX15xatk

    • Poseidon sagt:

      Machen Kinder durch Krankheit nicht immer einen goettlichen Entwicklungsschub ?

    • Poseidon sagt:

      Bill Gates und Melinda Gates trennen sich.
      Wer jetzt seine goettliche Liebe halten kann, ist reicher als sie!
      "Sie sind so arm,sie haben nur Geld und Macht."

  2. Scarlett Debord sagt:

    Zahlreiche Probleme sollten mit der Corona-Macht Demonstration beseitigt werden.
    1. Flüchtlingskrise raus aus den Medien.
    2. Zerschlagung der Party- und Eventkultur (Vandalismus durch Flüchtlinge und andere unterdrückte Menschen).
    3. Aushebelung der Schuldenbremse für 2 Billionen €uro Neuverschuldung.
    4. Unterdrückung Andersdenkender (Zensur auf allen Ebenen)
    5. Unterdrückung der Opposition.
    6. Assimilation von Flüchtlingen in das System der wirtschaftlichen Ausbeutung von Menschen (Hartz-4, Jobcenter)
    7. ….
    Die Büchse der Pandora wurde geöffnet.

  3. Hartensteiner sagt:

    Ein sehr interessanter Artikel bei den Nachdenkseiten: "Forum Schule – das schreiben uns Lehrer und Erzieher":
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=72118
    Da kann nun niemand behaupten, dass die Maßnahmen nicht ihre Ziele umfangreich erreicht hätten. Damit ist die Basis für alles Weitere geschaffen.

  4. wasserader sagt:

    Soziale Isolation ist Folter.
    Die Befreiung aus dieser Isolation – so das Programm der machthabenden Politik –
    ist die Unterwerfung des einzelnen unter totale Kontrolle und regelmäßige Einspritzung von Pharmaprodukten in seinen Körper .
    Der Albtraum als Realität .

  5. Ancastor.gardian sagt:

    Diese Pandemie ist eine Plandemie. Sie hat auch nicht 2020 angefangen, sondern Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vorher.

    Für uns sichtbar und spührbar, dann im Jahre 2020, zuvor geplant und die richtigen Stellen neu besetzt, umbesetzt, ausgetauscht in Justiz, Medien, Politik und Systemstruktur die man vorher schon angepasst hat. Merkel hatte lange genug Zeit.

    Vielleicht war man überrascht wie einfach man doch die Menschen mit Dauerlüge überwältigen kann und sie alles mitmachen, so dass man gleich weitergeht als man ursprünglich wollte.. das ist schwer abzuschätzen.

    Aber es ist erkennbar, wie die Meilensteine gezielt abgearbeitet werden und dies so eingerichtet, dass es nicht so wirkt als wird es diktatorisch angeordnet, sondern per Medien und Politik in einer guten Geschichte verpackt ganz langsam angepeilt und umgesetzt.

    Damit dies klappen konnte, mussten also die Grundrechte eingedampft werden. Home Office etabliert und Zwänge erzeugt die man einzuhalten hat, um Druck zu erzeugen und die Masse zu treiben.
    Lockdowns sind nötig, um die Menschen gezielt zu schwächen, was sich langfristig sicherlich noch als Notwendigkeit offenbaren wird.
    Diese Gen-Therapien die man als Impfung bezeichnet, sind von Anfang an klar und deutlich als Ziel formuliert worden und sind auch gerade am Entstehen und sollen dann ebenfalls dauerhaft etabliert werden. Warum es ausgerechnet DNA-verändernde Gifte sein müssen, erfahren wir später wohl erst, jedenfalls die, die diese Dauerspritzerei überleben.

    Die Spaltung der Gesellschaft ist im Plan der notwendige weitere Schritt. Damit lässt sich ua. dann auch eine Infrastruktur einbinden, um die Gesellschaft zu überwachen und die Testerei dient nichgt nur zum Zahlen erzeugen, wahrscheinlich auch um die ganzen DNA-Proben einzusammeln. Der Impfpass spielt ebenfalls die Rolle, damit darüber auch erklärt werden kann, das wir eine Kontrolle brauchen.

    Also man spielt eine Scheinrealität ab und nimmt die Etappenziele mit, die man anpeilt.
    Die aufkommende CO2-Klima-Diktatur wird sich bald dazugesellen und wieder neue Geschichten einfliessen, um weiter und weiter diese Agenda umzusetzen. Bargeld-Abschaffung wird sicherlich ebenso eingeleitet.

    Deswegen hört das auch nicht auf. Deswegen wird vom Handwerkzeug Mainstream auch alles totgeschwiegen, draufgehauen, also unsichtbar gemacht, was nicht ins Narrativ passt. Alle aufklärenden Journalisten sind logischerweise alle Lügner, auch das was sie sagen ist alles Fake und unwahr und die Zensur läuft gegen sie und damit uns alle weiter.

    Der Sommer soll kurz gehalten werden. Je später man aufmacht, desto kürzer die Periode der großen Anstrengung das Märchen über die warme Zeit zu schleppen. Im Herbst wird sich diese Regierung dann wieder weiter ermächtigen und die nächsten Meilensteine ansteuern. Das passende Märchen dazu, wird geframed über Dauerlügerei.
    Schlussendlich kommt die Justiz nicht in Gang und deckt diese unglaublichen Verbrechen.

    Das heisst die Systemstruktur ist von Politik bis Justiz und Medien komplett durchseucht, sprich eine astreine Diktatur aus der es kein Entkommen mehr auf normalen Wege gibt, sie wird aber über eine recht gut inszinierte Geschichte getragen, die sich immer weiter spinnen wird.
    Da uns keiner mehr schützt, bleibt nur der Durchbruch von "Unten" über die Rebellion des Volkes. Widerstand auf allen Ebenen und Demonstrationen, um die Politik zu beenden. Danach muss umgehen die Justiz bereinigt werden und dringend die Medien getauscht werden. Ohne funkionierende Medien, haben wir ein sehr großes Problem.

    Ich hoffe die Menschen erkennen das große Schauspiel und sehen, dass man ein Gefängnis-System über uns ausbreitet. Der Fortschritt wird dabei so eingesetzt, das wir die Menschen am Ende durch ihn geknechtet werden und nicht dazu genutzt, mehr Freiheit zu erlangen.

    Das ist wohl eine logische Folge eines bestehenden Systems der Umverteilung und Ausbeutung und muss sich wohl auch in einem Kampf der Plünderer gegen den Rest entwickeln.

    Das brutale aktuell ist nicht etwa diese Regierung, die stetig Vorgaben mal einfach so festlegt, sondern die Medien, die alles an Aufklärung und somit Wissen für die Menschen, aus denen dann eine Gegenkraft sich entwickeln würde, absolut und rigoros blockieren.
    Die Menschen leben heute in ihrer Informationsaufnahme in der Abhängigkeit zu den Mainstream-Medien. Und wenn hier keine Information und Aufklärung stattfindet, bzw. Fehlinformation und Wahrheitsunterdrückung/Erfindung einer Wahrheit, dann sind die Folgen verheerend, wie man sehen kann.

    Aufklärung ist also unglaublich wichtig. Nur vertrauen viele diesen Mainstream und alternative Medien kennen sie kaum bis gar nicht. Vor allem ältere Leute setzen sich vor den TV und nicht vor den PC. Dafür ist das für sie auch viel zu anstrengend sich damit zu beschäftigen.

    Das die Justiz unterwandert wurde, macht die Sache leider unrettbar. Der Bürger ist nackt und schutzlos. Er kann sich nur geschlossen in großer Menge behaupten und dieses Konstrukt seiner Knechtschaft stoppen.

    Wollen wir hoffen, dass die Spitzen der Demokratiebewegung nicht ebenfalls korrumpiert wurden und die Energie der Menschen ins Leere laufen lassen.
    Musik und Tanz und lasst euch auflösen, wenn ein Polizist der den Ernst der Lage nicht versteht, am Ende hunderttausende oder Millionen Leute nach ein paar Stunden rumstehen, wieder nach Hause schickt, scheint nicht die Lösung zu sein.
    Ohne echten Druck und Ablehnen dieser Maßnahmen, passiert leider nichts.

    Diese Regierung, die MS-Medien müssen auf jeden Fall weg. Justiz und die ganze Systemstruktur ebenfalls entseucht, geschützt und neu druchdacht werden. Dazu zählt natürlich eine direkte Demokratie ua.

    Jedoch sind diese Mächte im Schatten ja global aktiv. Sollte der Ausbruch stattfinden, werden wir schnell zu Feind erklärt. Man wird sehen müssen, welche Auswirkungen dies haben wird und ob noch mehr Länder diesen Schritt in der EU und weltweit wagen.

    Mit weiter zusehen, werden wir sonst diese Story weiter untergeschoben bekommen und Schritt für Schritt die Punkte abgearbeitet und wir genau diese Welt bekommen, die wir nicht wollen. Es wird weiterhin Knechtschaft und Vollüberwachung und stark beschnittenes Leben mit etwas Auslauf bleiben und die Gewinner werden die gleichen Leute sein.
    Und wenn diese Leute, immer mehr Zugang zu immer besserer Technik haben, dann gnade uns allen Gott, wenn sie beschliessen, dass 90% der Menschen für sie selbst, keine Rolle mehr spielen und zu teuer geworden sind.
    Wenn die Roboter oder Cyborg-Armee in ferne Zukunft bereit steht und die Drohnen kreisen, die Kameras stehen und jeder Schritt aufgezeichnet wird.. ja selbst Gespräche mitgehört werden.. was wir ja schon haben mit Alexa vom MS etc., tja was dann?

    Pyramidensysteme sind nicht mehr tragbar, wenn die Menschheit eine normale Freiheit und eine gute Gesellschaft hervorbringen will.

    • wasserader sagt:

      Der Sumpf ist tiefer,
      viele wollen immer noch nicht wahrhaben dass Multikulti,
      die Massenmigration entscheidender Teil zur erfolgreichen Durchsetzung
      des globalen Faschismus war und ist .
      Multikult ist entscheidender Teil zur Ausschaltung der Kultur,
      einer erhaltenswerten Kultur, die wesentliche Basis für gemeinschaftlichen Widerstand ist .

      Die globalfaschistische Revolution kommt von "Oben" von der großen Kapitalkonzentrationen .
      Sie wurde erfolgreich über durch das Kapital geschaffene Institutionen wie thinktanks und Stiftungen und NGO in die Gesellschaft getragen .
      Entscheidungspositionen wurden besetzt – viel Geld ist immer ein gutes Schmiermittel – Universitäten wurden von privaten Geldgebern abhängig . Und wo sind heute die Banner der Globalisierungsfaschisten – wie Regenbogenfahne – zu sehen :
      So bei meinem gestrigen Spaziergang durch die Stadt :
      Auf Schulen , auf einem Gebäude der Caritas und besonders pikant auf einem Museum für Volkskunde .

  6. don sagt:

    Da trommelt Kenfm für den neuen Campus und schon werden ihm vom Regime Steine in den Weg gelegt. Gerade habe ich erfahren dass man nicht mal mehr per iban Überweisung spenden darf. Ohne Worte.

    • Kristana sagt:

      Hab grad Kontoauszüge geschaut.
      Spende an Ken's IBAN ist einwandfrei raus vor 5 Tagen.

  7. Hartensteiner sagt:

    Die deutsche Bevölkerung hat ein reichliches Jahr gebraucht, sich den Lockdown zur eigenen Sache zu machen. Schon die Einführung des Neoliberalismus (plus-minus um 2000) war darauf gerichtet, die Menschen in endloser Konkurrenz gegeneinander zu setzen. Nun ist aber soweit, dass es genügt auf die Straße zu gehen – extrem dann in den Läden – um die Atmosphäre von Feindseligkeit und Aggression gleichsam mit Händen greifen zu können. Sie ist bereits am misstrauischen Blick zu erkennen, mit dem sich die Menschen beäugen. Man könnte sich fragen, ob das überhaupt rückgängig gemacht werden kann – doch diese Frage stellt sich nicht.

    • Beobachter sagt:

      Wäre Corona vielleicht ein paar Jährlein später auf uns gekommen (bzw. gebracht) worden, dann wäre womöglich das Gesundheitssystem inzwischen tatsächlich so marode gewesen, dass es unter Corona zusammengebrochen wäre.
      Erstaunlicherweise trat das nun gerade nicht ein, es wird aber herbeigeredet. Immerhin, wenn man noch ein paar Kliniken schliesst, gelingt es vielleicht zum Eintritt der vierten oder fünften Welle, Propaganda und Realität wenigstens in gesundheitlicher Hinsicht zur Deckung zu bringen. Ich bin überzeugt, "wir schaffen das".
      Es fällt jedenfalls auf, dass nichts unternommen wird, die medizinische Versorgung angebotsseitig substantiell zu verbessern,
      im Gegenteil man schliesst noch Kliniken zu. Dafür wird die ganze Gesellschaft zum Sanatorium gemacht -oder was es besser trifft: zum Irrenhaus. Am unsinnigsten dabei ist, dass uns die Pflegekräfte in abstracto als Helden präsentiert werden, von denen nun Wohl und Wehe des Landes wie an einem seidenem Faden hinge, aber deren Ausbildug zu fördern und zu intensivieren steht offenbar auf niemandes politischer Wunschliste. Könnte ja was kosten. Was der Lockdown ( perhaps a mockdown) kostet, wird dagegen selbstverständlich nicht aufgerechnet -man hat ja auch dafür gesorgt, dass es niemand so recht weiss, wie es um dessen "Kosten bestellt". Und so ad infinitum.

    • Beobachter sagt:

      Und in der Tat, Ihre Beobachtung, dass die Menschen zunehmend aggresiver untereinander werden, ist natürlich richtig. Ich versuche dann und wann den Ausgleich zu befördern, so gut es geht. Geht leider mitunter daneben. Da lebt noch der am besten, der die Ohren prophylaktisch zuklappt. Aber das ist natürlich keine Lösung.

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