Der Untergang von Beirut | Von Karl Bernd Esser

Eine Explosion wie ein Atombombentest.

Ein Standpunkt von Karl Bernd Esser.

Die stärkste Explosion in der Geschichte des Libanon ereignete sich am 4. August. Seine Echos waren in einem Umkreis von 20 Kilometern zu hören. Auch die Einwohner der Hauptstadt Zyperns, Nikosia, spürten die Explosion trotz der Entfernung von 250 Kilometern in Beirut.

Die Chronologie der Ereignisse am Hafen von Beirut

Der russische Staatsbürger Igor Greschushkin aus Chabarowsk, der jetzt mit seiner Ehefrau Irina auf Zypern lebt und dort als Direktor der UNIMAR SERVICE Ltd. agiert, erhielt 2013 den Auftrag 2.750 Tonnen Ammonium Nitrat von der georgischen Firma Rustavi Azot LLC von Georgien nach Afrika zu transportieren. Zum Vergleich: Amatol ist ein militärischer Sprengstoff und eine kriegsbedingte Streckung des sehr teuren TNTs mit prieswertem Ammoniumnitrat (Kunstdünger-Komponente) erfolgte nicht nur im Deutschen Reich. Die Mischung Amatol hat eine nur geringfügig schlechtere Brisanz als TNT, das TNT-Äquivalent liegt bei 0,8.

Greschushkins Schiff namens MV RHOSUS fuhr am 23. September 2013 unter der Flagge Moldawiens von Batumi in Georgien nach Biera in Mosambik. Laut Moldawiens Schiffsregister war die MV RHOSUS in Besitz der in Panama registrierten Firma BRIARWOOD CORPORATION und wurde von der Firma TETO SHIPPING LIMITED auf den US-Marshall-Inseln gechartert, dessen Manager Igor Greschushkin war. Das Schiff befand sich nicht in bestem Zustand und sein geschätzter Wert betrug ungefähr 350 Tausend Dollar. Für die Lieferung der Fracht von Batumi nach Mosambik erhielt der Reeder Greschushkin eine Million Dollar. Der verrostete alte Seelenverkäufer mit Baujahr 1986 brach beinahe auseinander, sodass er für Reparaturen am 21. November 2013 in Beirut andocken musste. Die Ladung wurde überprüft und zurückgehalten, nachdem die Hafenbehörde erklärt hatte, dass „für den Transport erforderliche Dokumente und Sicherheitsmaßnahmen“ fehlen. Schiffseigner Greschushkin schuldete seinen Gläubigern in Georgien viel Geld, sodass das Schiff im Auftrag einer Anwaltskanzlei von libanesischen Behörden gepfändet wurde. Der Schiffseigner hat zudem keine Mittel für Reparaturen bereitgestellt. Außerdem befand sich eine zweite Besatzung an Bord, die dem Arbeitgeber TETO Löhne schuldete. Das Schiff befand sich in einem nicht seetüchtigen Zustand und konnte den Hafen nicht mehr verlassen. Die Hafengebühren waren sehr hoch und die Schulden für den Ankerplatz wuchsen von Tag zu Tag. „Dem Schiff ging schnell das Trinkwasser, das Geld und die Lebensmittel aus“, heißt es in einer online veröffentlichten Mitteilung von Baroudi & Associates, einer libanesischen Anwaltskanzlei, die im Auftrag „verschiedener“ nicht genannter Gläubiger das Mandat erhielt, das Schiff zu pfänden.

Doch die Gläubiger waren auch Gauner, sie wollten sich nicht um die beschlagnahmte Ware kümmern, sondern dachten nur an die Verwertung des alten Wracks. Der Schiffseigner Igor Greschushkin und seine Firma TETO SHIPPING Ltd. haben einen schlechten Ruf. Seeleute berichten über monatelange Gehaltsausfälle und den schlechten Zustand des Schiffes. TETO SHIPPING Ltd. wurde 2012 auf den US-Marshallinseln gegründet und existiert seit September 2014 nicht mehr.

Die libanesischen Behörden waren ebenfalls Gauner, sie luden die Ladung einfach in ein Lagerhaus im Hafen am Liegeplatz 12 aus und lagerten zudem all das, was sich noch im Schiff befand, neben die 2.750 Tonnen Salpeter ein – darunter eine Ladung Feuerwerkskörper und möglicherweise Munition. Nach Angaben des Marine-Traffic-Dienstes, der zuletzt 2014 den Standort der MV RHOSUS aufzeichnete, befand sich das Schiff tatsächlich am Hangar 12, in dem die Explosion stattfand.

Die Seeleute der MV RHOSUS waren 11 Monate an Bord – von Herbst 2013 bis 2014 – und bewachten die Fracht einfach unter sehr schwierigen Bedingungen ohne jegliche Unterstützung zum Lebensunterhalt. Der Empfänger der Fracht in Mosambik weigerte sich nach einem anderen Schiff zu suchen, das von Mosambik nach Beirut fährt, um diese Fracht abzuholen. So blieb die Besatzung der MV RHOSUS im Hafen von Beirut stecken. Kein Geld verdient, keine Wartung: Der Schiffseigner persönlich hatte die Finanzierung der Kommunikationsmittel – Telefon, Internet, Inmarsat (Satellitenkommunikation) eingestellt. Seine Million wollte der Reeder offenbar für sich behalten. Um das Ganze abzurunden, beschlagnahmten die örtlichen Auswanderungsbehörden alle Dokumente von den Seeleuten.

Die libanesischen Behörden stimmten schlussendlich zu, dass sechs von zehn Seeleuten das Land verlassen durften, die anderen wurden fast ein Jahr lang auf dem Schiff „festgehalten“ berichtet das SEAFARERS JOURNAL am 19. September 2014.

„Anfangs waren acht ukrainische Seeleute an Bord“, sagte Natalya Klamm, Geschäftsführerin des Odessa Assol Seamen Aid Fund. Der Fonds gewährte den Seeleuten materielle Unterstützung beim Auffüllen ihrer Mobilfunkkonten. Dies ermöglichte den Besatzungsmitgliedern, ständigen Kontakt zu ihren Verwandten, Diplomaten und einem Anwalt herzustellen. Nachdem sich die Seeleute mit unserer Hilfe an den ukrainischen Konsul gewandt hatten, konnten fünf unserer Landsleute nach Hause zurückkehren. Ein Seemann starb an einem Schlaganfall. Um das Schiff am Leben zu erhalten, blieben demnach vier Besatzungsmitglieder an Bord: drei Ukrainer und der russische Schiffskapitän. Während der Eigner Greschushkin sich für bankrott erklärte und das Schiff endgültig „verließ“. Nachdem auch die Seeleute das Schiff schlussendlich verlassen hatten, beschlossen die Hafenbehörden in Beirut, die Fracht als Sicherheit für die Nichtzahlung von Hafengebühren und anderen Schulden im Lager bei Pier 12 zu belassen.

Vor zwei Jahren sank dann die MV RHOSUS im selben Hafen unmittelbar dort, wo sich jetzt der riesige Explosionskrater befindet. Die berechtigte Frage ist: Welche gefährlichen Chemikalien oder Sprengstoffe befanden sich noch an Bord des gesunkenen Wracks?

Der Generaldirektor des libanesischen Zolls Badri Dahir wurde mittlerweile verhaftet. Er sagte: „Die Justiz des Landes sei sechsmal über die gefährlichen Chemikalien informiert worden, die in diesem Lagerhaus in der libanesischen Hauptstadt gelagert wurden.“ Die erste Warnung vor der potenziellen Gefahr der im Hafen gelagerten Chemikalien kam am 27. Juni 2014 vom damaligen Direktor des libanesischen Zolls Shafik Mirhi, wie von Al-Jazeera berichtet. In einem 2016 versendeten Brief heißt es:

Angesichts der ernsthaften Gefahr, diesen Sprengstoff unter ungeeigneten klimatischen Bedingungen im Hangar von Pier 12 zu deponieren, bekräftigen wir unsere Bitte, die Hafenbehörde aufzufordern, diese Waren unverzüglich wieder auszuführen, diese Lieferung an die Libanese Explosives Company Ltd. zu verkaufen oder umzulagern, um die Sicherheit des Hafens und ihrer Anwohner zu gewährleisten“

Zollbeamte schickten in den nächsten drei Jahren mindestens fünf weitere Briefe – am 5. Dezember 2014, 6. Mai 2015, 20. Mai 2016, 13. Oktober 2016 und 27. Oktober 2017 – und baten darin um unverzügliche Verlagerung des Sprengstoffes aus dem Hafen. Shafik Mirhi wurde inzwischen auch verhaftet.

Die Gefahr“, sagte Badri Dahir, der derzeitige Direktor des libanesischen Zolls, am Mittwoch gegenüber dem libanesischen Sender LBCI, „war allen Verantwortlichen bekannt“. Alle drei Verantwortlichen wurden zusammen mit dem vermögenden Hafen-Direktor Hassan Kuraitim zeitgleich verhaftet.

Mehrere europäische Sicherheitsbehörden verweisen darauf, dass die schiitisch-libanesische Terrororganisation Hisbollah in den vergangenen Jahren versucht habe, große Mengen der explosiven Chemikalie zu beschaffen. Eine entsprechende Operation habe es auch in Deutschland gegeben. Nach einem Tipp des israelischen Partnerdienstes Mossad, ermittelten die deutschen Nachrichtendienste laut der „TIMES OF ISRAEL“, dass eine größere Menge mit Ammoniumnitrat gefüllter Kältekompressen im Auftrag der Hisbollah zwischen 2012 und 2016 bei einer süddeutschen Speditionsfirma gelagert worden war. Deren Zweck, heißt es vertraulich, sei der Bau von Bomben gewesen. Dafür hätte das Ammoniumnitrat allerdings noch abgeschieden werden müssen.

Inzwischen seien diese mehrere hundert Kilogramm Kältepacks nicht mehr in Deutschland gelagert, sondern ausgeliefert worden. Der Verfassungsschutz schätzt die Zahl der Hisbollah-Sympathisanten in Deutschland auf 1.050 Personen. Etwa ein Viertel – 11 der 45 Clan-Gruppierungen – wird im Lagebild des Bundeskriminalamtes zur organisierten Kriminalität aus dem Jahr 2018 als libanesisch eingestuft. Bei den dominierenden Staatsangehörigkeiten ist das Verhältnis noch deutlicher: Rund 40 Prozent der mutmaßlichen Clan-Kriminellen sind laut dem Bundeskriminalamt (BKA) Libanesen. Es geschieht nichts, was am Beiruter Hafen an Import- und Exportgeschäften abgewickelt wird, ohne Kenntnis der Hisbollah.

Für Libanon-Experten ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die Organisation nicht zumindest über die Lagerung der Chemikalie im Bilde war. Die Person, die den Hafen von Beirut tatsächlich verwaltet, ist Wafiq Safa, Sicherheitschef der Hisbollah und Schwager von Hasan Nasrallah, dem Generalsekretär der Hisbollah. Safa ist wiederum verheiratet mit Nasrallahs Schwester. Vielleicht wollte man bewusst das leicht zugängliche Sprengstofflager für die Hisbollah offen halten?

Das offiziell nur als einfacher Salpeter falsch benannte Ammoniumnitrat lag bis zur Zündung sechs Jahre lang unbewacht in diesem einfachen Lagerhaus auf Pier 12, während gleichzeitig die eisernen Lagerregale und die Eingangstüren verrosteten. Der Hafendirektor Hassan Kuraitim teilte der Untersuchungsbehörde mit, dass das Ammoniumnitrat gemäß der Entscheidung des Gerichts abgeladen wurde und kein freier Zugang zu der beschlagnahmten Ladung in der Leichtmetallhalle bestand. Die Lagerräume des Ammonium Nitrats benötigten anscheinend Reparaturen und so kamen billige, unfähige Bastler oder Schwarzarbeiter, die heute Schweißer genannt werden, von der Hafenbehörde zum Einsatz.

Es ist davon auszugehen, dass bei unprofessionellen Schweißarbeiten die alten ungesicherten Säcke durch Funkenflug Feuer fingen und dieses sich dann extrem schnell auf das gesamte Lagerhaus ausbreitete. Fast das gesamte Lagerhausviertel hatte final Feuer gefangen und so explodierten verheerenderweise 2.750 Tonnen Nitrat und zerstörten große Teile von Beirut.

16 Mitarbeiter der Hafenbehörde sind am Donnerstag den 6. August 2020 festgenommen worden teilte der amtierende Militärrichter Fady Rakiki laut einem Bericht der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA mit – so die offizielle Version …

Die Einwohner haben Beiruts Hafen als „Höhle von Ali Baba und den 40 Räubern“ bezeichnet, weil in den letzten Jahrzehnten Berichten zufolge eine große Menge staatlicher Gelder von dort gestohlen wurde.

Zu den Vorwürfen zählen Forderungen nach Steuereinnahmen in Milliardenhöhe, die aufgrund weit verbreiteter krimineller Systeme (Mafia und Hisbollah) die Importe unterbewerten, infolgedessen nie in die Staatskasse gelangten sowie Vorwürfe systematischer Korruption in Form von Bestechung, um die Zahlung von Zöllen zu verringern oder ganz zu vermeiden.

Der Vergleich der Zerstörung in Beirut mit dem Abwurf der ersten Atombombe am 6. August 1945 über dem japanischen Hiroshima und seinen damals überwiegenden Holzbauten mit einer „Luftdetonation“ hinkt etwas. Die im Zweiten Weltkrieg auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfenen Atombomben hatten Sprengenergien von 15 kt (Little Boy) beziehungsweise 21 kt (Fat Man) und detonierten in 580 beziehungsweise 503 Metern Höhe. In Beirut löste die Explosion in der Lagerhalle 12 eine sogenannte Bodendetonation und damit eine Druckwelle von der vergleichbaren Kraft von rund drei Kilotonnen (3.000 kg) TNT aus, was einem Fünftel der Größe der nuklearen Explosion von Hiroshima entspricht. Dieser Wert kommt dem Schaden der Detonation gleich.

Die einfache Form der Bodenexplosion, also Kernwaffen direkt im Ziel zu zünden, ist nicht die effektivste. Atomexplosionen entwickeln ihre größte Zerstörungskraft bei Zündung in der Luft, wie in Hiroshima und Nagasaki. Vom taktischen Gesichtspunkt ist eine derartige Anwendung meist effektiver. Boden- und Untergrundexplosionen sind nur in einigen Sonderfällen – zum Beispiel als Bunkerbrecher – wirksamer.

In Beirut zeigt das Ereignis dennoch, welche Kraft die Druckwelle am Detonationspunkt (Nullpunkt) einer so gewaltigen Sprengstoff-Detonation entwickeln kann. Daneben hatte Beirut noch Glück, dass das massive Getreidesilo am Hafen einen Teil der Druckwelle abhielt. Noch in 20 km Entfernung wurden durch die Druckwelle Fensterscheiben zerstört. Glassplitter und herumfliegende Teile trafen die unvorbereitete Bevölkerung Beiruts in ihren festen Bauten wie Beton- und Ziegelhäusern sowie auf der Straße.  Die Lagerhallen am Hafen wurden bis auf wenige Stahlbeton- und Stahlskelettbauten am „Ground Zero“ komplett zerstört.

Der größte Schaden einer Explosion wird in bebauten Regionen durch die Explosionsdruckwelle angerichtet, sagen Militärexperten. Sie verursacht plötzliche starke Druckschwankungen (statischer Über- und Unterdruck) und orkanartige Winde (dynamischer Druck). Der statische Überdruck zerstört vor allem geschlossene Bauten mit großen Hohlräumen, also vor allem Häuser, während der orkanartige Wind Menschen, Tiere, Bäume und leichte Bauten „umbläst“. Der statische Unterdruck, der der Überdruckphase folgt und mit schwächeren Winden in Richtung auf das Explosionszentrum einhergeht, ist in Bezug auf Schäden meist vernachlässigbar. Dabei spielt vor allem der maximale Druck eine Rolle: Wird die Belastungsgrenze z. B. für die Betonmauern eines Gebäudes überschritten, so tritt der Bruch innerhalb sehr kurzer Zeit ein. Dennoch hat auch die Dauer der Druckwelle eine gewisse Bedeutung. Nach A. Bühl (1972) hat ein Überdruck von 0,3 atü (ca. 30 kPa) einer Explosion im Megatonnenbereich auf zivile Häuser eine vergleichbare Wirkung, wie eine Druckwelle von 0,5 atü (ca. 50 kPa) einer Explosion im Kilotonnenbereich.

An der Explosionsstelle bildete sich ein nicht erklärbarer 150 m breiter Krater, der sich nach der Detonation mit Meerwasser füllte. Fachleute rätseln, denn bei einem statischen Überdruck von etwa 10 GPa kommt es erst zu einer größeren Kraterbildung. Nach der Tabelle in Wikipedia ergibt eine Sprengkraft von 500 kt einen Kraterdurchmesser von 118 m. Wie konnte in Beirut der große Krater nur mit den angegebenen Mengen an Ammoniumnitrat entstehen?

Robert Baer, ​​ein ehemaliger hochrangiger CIA-Agent, der jahrelang im Nahen Osten tätig war, meinte dazu – die Explosion scheint ein Unfall gewesen zu sein, aber er ist nicht davon überzeugt, dass Ammoniumnitrat die einzige Ursache war. Er zeigte auf Videos von angeblichen Feuerwerkskörpern, die in einer weißen Rauchwolke kurz vor der eigentlichen Explosion explodierten, als danach eine orange gefärbte Rauchsäule hoch in den Himmel schoss. Baer teilte CNN mit, dass es sich bei diesen „Feuerwerkskörpern“ wahrscheinlich mehr um Munition handele, die als ein Teil des Salpeter-Depots zusammen mit militärischem Sprengstoff aufbewahrt worden sei. „Nach der Farbe der Rauchwolke war es eindeutig ein militärischer Sprengstoff“, sagte er. „Das war überwiegend kein Dünger wie Ammoniumnitrat. Da bin ich mir ziemlich sicher.“ Außerdem kann man mit Feuerwerkskörpern das Ammoniumnitrat (NH4NO3) gar nicht zünden, dazu benötigt man einen hochexplosiven Detonator wie z.B. Munition. „Es sieht fast wie ein Unfall aus“, sagte er. „Es war Inkompetenz und vielleicht Korruption, aber die Frage ist, ob es sich auch um militärischen Sprengstoff handelte, an wen er ging oder warum er dort gelagert wurde.“

Robert Baer fügte hinzu, dass es wahrscheinlich Jahre dauern würde, um die Wahrheit über die Ursache der Explosion zu erfahren, wenn sie jemals überhaupt enthüllt werden soll, denn „niemand wird zugeben wollen, dass die Hafenbehörde auch militärischen Sprengstoff im Hafen über 6 Jahre aufbewahrt hat“.

Tatsächlich gibt der Hersteller ORICA MINING SERVICES in Australien, (welcher auf Fotos der 1 Tonnen schweren Bags abzulesen ist) an, dass das NITROPRIL HD nur als kommerzieller Sprengstoff im Bergbau und in Steinbrüchen eingesetzt wird. In den Sicherheitshinweisen des Originalprodukts steht: „Kann unter Einschluss und hoher Temperatur explodieren, aber nicht leicht explodieren. Kann aufgrund von Detonationen in der Nähe explodieren“. Ein ORICA-Sicherheits-Hinweis legt die TNT-Äquivalenz (militärischer Sprengstoff) für eine Explosion von NITROPRIL in großen Säcken auf 15 % fest. 2.750 Tonnen NITROPRIL entsprechen damit 412,5 Tonnen TNT-Äquivalent.

Die traditionelle Fahrlässigkeit wollte nicht den ORICA Warnhinweisen Beachtung schenken, dass in einer aufgeheizten Lagerhalle mit hoher Luftfeuchtigkeit Sprengstoffe gerade unter diesen Bedingungen in kürzester Zeit blankes Nitroglyzerin schwitzen, und davon abgesehen allein schon die Sonneneinstrahlung zu einer Explosion führen kann.

Die Explosion in Beirut war gewissermaßen viel stärker als 412,5 Tonnen TNT-Äquivalent. Dieser physikalische Wert passt nicht zum großen Krater, zur mächtigen Druckwelle und zu ihren Verwüstungen sowie zur Farbe der orange-braunen Detonationswolke. Es muss also noch ein anderer Sprengstoff oder Munition mit zur Zündung gekommen sein.

Ein ähnlicher Vorfall wie in Beirut ereignete sich auf Zypern am 11. Juli 2011. Ein Munitionslager auf dem Marinestützpunkt Evangelos Florakis in Zypern wurde von einer massiven Explosion heimgesucht. Die Katastrophe wurde vermutlich durch einen Buschbrand ausgelöst. Sowohl der Kommandeur der zyprischen Flotte als auch der Befehlshaber des Stützpunkts sowie weiteres Militärpersonal und Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden getötet. Das daneben liegende Hauptkraftwerk der Insel wurde ebenfalls zerstört (siehe Satellitenfotos HELLAS SAT vorher/nachher. Im Schriftartikel verlinkt).

Die Detonation wurde durch 98 Container iranischer Munition und Sprengstoffkisten verursacht, die mehr als 2.000 Tonnen Sprengstoff enthielten und die Zypern auf dem Weg nach Syrien im Januar 2009 beschlagnahmte. Die 98 Container blieben auf dem Marinestützpunkt ungeschützt liegen. Fachleute und auch der später bei der Explosion ums Leben gekommene Kommandeur sprachen die Explosionsgefahr an, zumal die hölzernen Munitionskisten im Container nur 300 m vom Kraftwerk Vassiliko entfernt standen. Ungeschützt waren die Container der Witterung ausgesetzt, vor allem der Hitze. Der Gesamtschaden auf der Insel betrug damals 992 Millionen US-$.

Interessant sind Informationen in der Wikipedia-Liste zu den größten weltweiten nicht-nuklearen Explosionen. Dort ist bereits die Explosion in Beirut verzeichnet. Bis heute zählte man dort rund 170 getötete und 5.200 verletzte Personen sowie rund 300.000 obdachlose Einwohner, davon 50.000 Kinder. Etwa 100 Personen werden noch vermisst. Die Explosion verursachte einen geschätzten Sachschaden von rund 4-6 Milliarden Euro meint der Bürgermeister.

Das Ammoniumnitrat wurde von der Internationalen Bank von Mosambik für Fábrica de Explosivos de Moçambique (FEM), eine Firma, die kommerzielle Sprengstoffe herstellt, gekauft, so Baroudi und Partners – die libanesische Anwaltskanzlei, die die Schiffsbesatzung vertritt in einer Erklärung vom 5. August 2020. CORNELDER, das Unternehmen, das den Hafen von Beira verwaltet, wurde nie über die Ankunft eines Schiffes mit 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat nach Mosambik informiert.

„Normalerweise werden wir vor Einlaufen eines Schiffes benachrichtigt. In diesem Fall haben wir nie eine Benachrichtigung von einem Schiff erhalten, das mit diesen Namen und dieser Ladung in den Hafen von Beira gekommen ist“, sagte António Libombo, stellvertretender Geschäftsführer von CORNELDER. Er verwaltet den Hafen von Beira seit 1998. Das Ministerium für Verkehr und Kommunikation von Mosambik sagte auch, dass es in diesem Jahr nicht über ein Schiff mit dieser Ladung informiert worden sei.

Die Sprengstofffabrik von Mosambik (FEM) bestätigte an diesem Sonntag (09.08), dass sie die 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat bestellt hat und stellte fest, dass die von den libanesischen Behörden beschlagnahmte Fracht durch eine andere Sendung etwa wie dem NITROPRIL HD, wie der Aufdruck der Sprengstoff-Bags von ORICA MINING SERVICES auf Fotos belegt, ersetzt wurde. Die Bestellung wurde 2013 von FEM bei der Firma SAVORA aus Georgien aufgegeben, und der geplante Entlade-Standort war der Hafen von Beira in Mosambik, teilte die offizielle Quelle der mosambikanischen Firma LUSA mit. 

Die Fracht des Sprengstoff-Herstellers Rustavi Azot LLC wurde jedoch „nie geliefert“, da das Schiff MV RHOSUS auf Anordnung der örtlichen Behörden in Beirut festgehalten wurde. Angesichts der Festsetzung des Schiffes in Beirut schickte SAVORO schließlich eine neue Ladung Ammoniumnitrat durch ein anderes Schiff. FEM hat diesen Lieferanten jedoch wegen „Nichteinhaltung“ der Lieferzeiten aufgegeben. FEM gehört Moura, Silva & Filhos mit Hauptsitz in Póvoa de Lanhoso, Distrikt Braga.

Wenn in Mosambik niemand mehr auf das Ammoniumnitrat aus Georgien wartete, war der Stopp des Schiffes in Beirut „wegen technischen Defekts“ nur ein Trick, um die Ladung dort auszuliefern?

Wer hat die Fracht mit 2.750 t georgischem Sprengstoff der MV RHOSUS gelöscht bzw. abgeholt? Irgendwann wurde wieder der Hangar 12 mit 2.750 t Ammoniumnitrat bis zum Rand aufgefüllt, diesmal mit Sprengstoff NITROPRIL HD der australischen Firma ORICA MINING SERVICES, wie auf Fotos der Bags zu erkennen, der zu der verheerenden Explosion geführt hat.

Noch sind viele Fragen offen: War es wirklich ein tragischer Unfall oder doch ein verdeckter Anschlag?

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: Hiba Al Kallas / shutterstock

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19 Kommentare zu: “Der Untergang von Beirut | Von Karl Bernd Esser

  1. Deutschland steckt dort sehr tief mit drin!

    Wie konnte es passieren, während die Deutsche Marine durch einen Mandat des Bundestages die Gewässer dort bewacht. Desweiteren dient dieser Mandat schutz Israels, um Waffenlieferungen zu unterbinden.

    Auch die Libanesische Marine wurde trainiert, haben Salteiltenstationen und mehrere Equipment bekommen, sind also die Deutschen unfähig gewesen, dieses Schiff abzufangen? Dann ist die Ausbildung der Deutschen Marine fürn Katz.

    Nun muss jemand von der Regierung uns mal erklären, wie dieses Schiff unter aufsicht der Deutschen Marine durchrutschen konnte? Dies stellte eine Gefahr für Israel dar.

    Auszug:

    Seit 1978 setzen sich Blauhelmsoldaten und -soldatinnen der UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon-Mission für den Frieden zwischen Libanon und Israel ein. Die Mission ist damit einer der ältesten friedenserhaltenden Einsätze der Vereinten Nationen (VNVereinte Nationen). Grundlage sind die Resolutionen 425 (1978) und 426 (1978) des VNVereinte Nationen-Sicherheitsrats.

    Zunächst galt es, den angestrebten Waffenstillstand und den Abzug israelischer Sicherheitskräfte aus dem Libanon zu überwachen. Nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 wurde das Mandat ergänzt. Seitdem unterstützt UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und den Waffenschmuggel über See zu verhindern. Der maritime Einsatzverband UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon war der erste Flottenverband unter Führung der Vereinten Nationen – deutsche Schiffe und Boote operieren von Beginn an in diesem Verband. Die Schiffe unterbinden den Waffenschmuggel auf dem Seeweg in den Libanon und tragen so zu Stabilität und Sicherheit in der Region bei. Die libanesische Marine hat wertvolle Ausrüstung von Deutschland erhalten, darunter Wachboote und Küstenradarstationen. Deutsche Marinesoldaten und -soldatinnen engagieren sich außerdem seit mehreren Jahren in der Ausbildung der libanesischen Marine.

    Zu Beginn des Marineeinsatzes stand noch die reine Seeraumüberwachung im Vordergrund. Heute wird die libanesische Marine dabei unterstützt, die Seegrenzen des Landes zunehmend eigenverantwortlich zu sichern. Unzählige libanesische Soldaten und Soldatinnen haben an Ausbildungsmodulen teilgenommen und konnten ihre Fähigkeiten in der Seeraumüberwachung und der taktischen Arbeit von Seestreitkräften deutlich steigern. Anfänglich wurden die Soldaten und Soldatinnen noch in einzelnen Aspekten unterrichtet, mittlerweile üben libanesische Boardingteams an Bord von Booten des UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon-Verbands und Wachboote der libanesischen Marine nehmen an Übungen und Operationen des maritimen Einsatzverband teil.

    An der Marineschule in Jounieh, einer Stadt nördlich von Beirut, planen Soldaten und Soldatinnen des deutschen Ausbildungskommandos Libanon zusammen mit ihren libanesischen Partnern Workshops und Module – etwa in Navigation, Seemannschaft und Taktik – und nutzen dazu unter anderem mit deutscher Unterstützung eingerichtete Ausbildungseinrichtungen und Werkstätten. Ziel ist es, ganze Bootsbesatzungen als Team auszubilden, damit sie eigenverantwortlich ihre Küstengewässer kontrollieren können. Seit 2011 bildet die deutsche Marine in jedem Jahrgang libanesische Offiziersanwärter und -wärterinnen an der Marineschule Mürwik aus, wo sie sich auf Führungsaufgaben in der libanesischen Marine vorbereiten. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen würdigt in seinem Fortschrittsbericht regelmäßig die internationale Ausbildungsunterstützung als nachhaltigen Beitrag.

    Im Marineverband befinden sich durchschnittlich fünf bis acht Kriegsschiffe. Aktuell kommen sie aus Brasilien, Bangladesch, Griechenland, Indonesien, der Türkei und Deutschland. Der Verband wird von einem brasilianischen Admiral an Bord seines Flaggschiffs geführt. Deutschland stellt durchschnittlich etwa 150 Soldaten und Soldatinnen. Die Mandatsobergrenze des Deutschen Bundestags liegt bei 300. Das Mandat des Deutschen Bundestages gilt bis zum 30. Juni 2020. Für den gesamten UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon-Einsatz werden circa 10.300 Soldaten und Soldatinnen und 800 zivile Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der UNUnited Nations eingesetzt.

    Die deutschen Soldaten und Soldatinnen sind im Ausbildungskommando Libanon, an Bord einer Korvette im Marineverband, im UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon-Hauptquartier in Naqoura und in der Unterstützungsgruppe auf Zypern im Einsatz. Seit Beginn der maritimen Operation stellt die Bundeswehr ununterbrochen Schiffe und Personal. Der Libanon erhielt aus Deutschland eine Kette aus Radarstationen und einer Kontrollzentrale, die bis 2013 entlang der Küste errichtet und deren Bediener von deutschen Marinesoldaten ausgebildet wurden. Damit steht dem Libanon jederzeit ein Lagebild der eigenen Küstengewässer zur Verfügung. Dazu kamen ein Simulator zur Navigations- und Radarausbildung und eine Ausbildungswerkstatt für Maschinisten. Zuletzt wurden vier Elektronikwerkstätten übergeben, mit denen die libanesische Marine die Anlagen ihrer Schiffe und der Radarstationen eigenständig reparieren kann.

    Wie kann es also sein, dass dieses Schiff mit 2750 Tonnen Ammunium-Nitrat einfach so durchrutschte.

    Merkwürdig, dass niemand Deutschland dafür anklagt, immerhin haben sie es versagt, dieses Schiff abzufangen.

    Selbst wenn die Libanesische Marine es zugelassen hat, hätte es nicht passieren dürfen, immerhin geht es im Mandat, um die Unterbindung des Waffenschmuggels etc.

  2. Ich akzeptiere Ihre berichtigenden Hinweise, Herr Esser, und mir ist das Rechthaben hier nicht wichtig genug, um mit Zähnen und Klauen an der Nuklearversion festzuhalten (dazu am Ende noch mehr).

    Ich möchte nur ein paar Dinge festhalten:
    1) Konventioneller Sprengsatz heißt automatisch, dass die Version mit der Rakete nicht mehr in Frage kommt, weil es keine Rakete, abzuwerfende Bombe oder Artilleriegeschoss mit einer Nutzlast von mehreren tausend Tonnen geben kann – die dazu auch noch von Zeugen ungesehen angeflogen oder abgeworfen worden wäre.
    2) Es müssten sonst in der Zwischenzeit von der Öffentlichkeit unbemerkt ein konventioneller Sprengstoff mit ca. tausendfacher Sprengkraft gegenüber TNT oder ein nuklearer Sprengsatz, der ohne die von Ihnen genannten Signaturen auskommt, erfunden und entwickelt worden sein.
    3) Ein im Lagerhaus deponierter, man müsste sagen: installierter, Sprengsatz hätte also immer noch eine erhebliche Größe haben müssen. Ich würde sagen, die Akribie der Installation hätte sogar das von Ihnen geschilderte Ränkespiel noch übertroffen.

    Und nun zur Nukleartechnik:
    NEMP : dazu kann ich nichts Qualifiziertes entgegnen
    Gamma-Strahlung : Auf Sizilien wurde exakt zum passenden Zeitpunkt ein starker Antieg an Strahlung gemessen.
    Alpha-Strahlung : Technologische Fortschritte in der Nukleartechnik zum vollständigen Aufzehren des radioaktiven Materials im Sprengsatz selbst sind denkbar bzw. es liegt für mich auf der Hand, dass das Herabsetzen der Hemmschwelle für den Einsatz der Nuklearwaffen sogar die Hauptsoßrichtung jeglicher diesbezüglicher Entwicklung ist, ja, über die letzten vierzig Jahre gewesen sein muss. Nun wäre das nicht das erste Rüstungsprogramm, dass sich als ergebnisloses Milliardengrab erwiesen hätte – wohl wahr. Dass Wikipedia davon nichts schreibt, könnte einfach nur heißen, dass erfolgreich geheimgehalten wurde.

    Mit diesem letzten Punkt beziehe ich mich auch auf den Beitrag von <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/urursprung/' rel='nofollow'>@Urursprung</a>: Mit der bemerkenswert geringen Zahl an unmittelbar Getöteten wird ja eben der Einsatz der Waffe für den Fall, dass es je herauskommt, wer sie eingesetzt hat, vorsorglich salonfähig gemacht, so à la: Ja, nicht ganz nach den Spielregeln, aber doch, bitte, mit gaaaanz viel Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Man blendet dabei ganz einfach aus, wieviele Libanesen in den kommenden Monaten verhungern oder sonstwie umkommen werden, weil man dem Land ja kaum noch größere Mengen an irgendtwas liefern kann. Dem hier eingesetzten Sprengsatz wohnt etwas besonders Zynisches inne: "Was habt ihr nur? War doch alles gar nicht so schlimm. Müsste doch aber erlaubt sein! Zumal, wenn man sich verteidigen muss!!!"

    Ein letztes Mal zurück zu der unerklärlich großen Wucht der Detonation: Sie hat für mich auch eine spieletheoretische Dimension: "Leg dich bloß nicht mit denjenigen an, die du hinter diesem Anschlag vemutest! Sonst kann es deinen Stadt- und Industriezentren ganz schnell sehr ähnlich ergehen! Und es wird sich keiner trauen, die Waffe zu benennen – weil es alles so irre klingt. Geh einfach davon aus, dass dein möglicher Gegner ganz wundersame Tricks auf Lager hat, um dir die Lebensader abzuschneiden, während der Rest der Welt dazu noch nicht einmal aufmuckt (sieht man ja jetzt). Dann wirst du einfach weg sein. Knips!"

    Eigentlich gute Gründe, dieser Detonation in ihren Ursachen bis in alle einzelheiten nachzuspüren.

  3. https://www.instagram.com/p/CDeO2G3jf5N/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=embed_video_watch_again

    Das war ganz bestimmt keine konventionelle Explosion. Diese Art der Explosion riecht förmlich nach Nukleartechnik 2020. Zuerst ging, so sieht es im Video aus, die alte Ware der MV RHOSUS im Haven von Beirut gelagert hoch als Ablenkungsmanöver, siehe rote Rauchsäule in der Mitte. Unmittelbar danach gab es aber noch eine Nukleare oder noch modernere Explosion siehe weisse Glocke.

    Für mich ist das keine Frage sondern ein Fakt. Das war keine normale Explosion!

  4. Wann wird irgendwo auf der Welt wieder mal ein Kernkraftwerk in die Luft gehen, weil es durch Korruption und Schlamperei einfach mehr Geld in irgendwelche Taschen spült, die nötige Sicherheit NICHT herzustellen und Gelder, die für Sicherheit auszugeben wären zweckentfremdet werden? Alles totsicher, wie man uns immer wieder erklärt.

  5. Herr Esser vermischt in suggerierender Weise das Nitrat in Bayern und Zypern mit dem Nitrat in Beirut, 3 verschiedene Vorgänge – etwas andeuten, beweist nichts. Ebenso unzulässig ist die Andeutung, Suggerierung, die libanesischen "Clan"-"Mafia"-Strukturen wären Hisbolla-Strukturen.
    Wenn im Nahen Osten sehr viele Waffen unterwegs sind, auf den verschiedenen Seiten, dann sollte doch auch mal fragen, wer denn alle diese Konflikte anheizt.
    Die Hisbollah hat große Verdienste im Kampf gegen IS- und Al-Quaida-Terroristen, die Hisbolla-Miliz wird nur von Israel, USA und einigen Europa-Staaten als Feind, also "Terroristen" definiert, reine Willkür, Herr Esser übernimmt nur dieses Narrativ.
    Er verschweigt, wieso der Konflikt überhaupt da ist, wieso es eine Hisbolla gibt, ist es nicht auch die aggressive und völkerrechtswidrige zionistischen Politik Israels mit Schützenhilfe der USA und mehrerer Europa-Staaten.

  6. Der Artikel beinhaltet viel an Hetze und Unterstellungen gegen die Hisbollah, der einzigen Kraft des Libanon, die dem Imperialismus und Israel halbwegs Paroli bieten kann, und insofern soetwas wie der Eckpfeiler der ständig bedrohten und attackierten Souveränität dieses Staates ist. Nein, so ein Artikel muß nun wirklich nicht sein.

    • Ich schliesse mich <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/gesslerhut/' rel='nofollow'>@gesslerhut</a> und Hans-Joachim Kahle voll und ganz an.

      Das ist ein derartiger Mainstream Hetzartikel, verschwurbelt verfasst und nicht in die Tiefe der Thematik gehend. Alles, was nach dem Lesen bei nicht gut informierten Lesern übrigbleibt, ist, dass die üblichen Verdächtigen, Hizbollah und Iran Schuld tragen an dieser verheerenden Explosion. Das ist wohl das Ziel des Artikels.

      Um, was auch immer, zu untermauern , zitiert Herr Esser einen ehemaligen CIA Mitarbeiter der CNN was erzählte und natürlich war auch der Mossad behilflich…und Mafia=Hezbollah. Sehr glaubwürdig.

      Und dann das hier. Die Antwort von Herrn Esser auf Senna (weiter unten)
      Zitat:
      "Ich bin auch sehr skeptisch, ob es sich wirklich um einen Unglücksfall handelt. Ich tippe eher darauf, dass Hisbollah und syrischer Geheimdienst der leichte Zugang zu den fahrlässig gelagerten Sprengstoffen in Beirut und zur iranischen Munition auf dem zypriotischen Stützpunkt bekannt war, und dass deren katastrophales Hochgehen vorsätzlich herbeigeführt wurde, um Zypern und den Libanon im israelisch-zypriotisch-libanesischen Seegrenzen-Streit abzustrafen und sie künftig im Sinne von Al-Assad und Hisbollah gefügig zu machen."

      Also Herr Esser, bitte lesen Sie nochmal Ihre Antwort durch. Hezbollah straft das eigene Land ab, indem es die eigenen Landsleute tötet und die Hauptstadt zerstört und damit bei der libanesischen Bevölkerung vollkommen die Legitimation als Volksvertreter und Landesverteidiger verliert? Den Libanon hat sich die Hezbollah bereits "gefügig" gemacht. Sie genießt breite Unterstützung nicht nur unter den Schiiten. Ohne die Hezbollah gäbe es den Libanon heute nicht mehr.

      Und Assad? Syriens Präsident ist vollauf damit beschäftigt das eigene Land und die Strukturen zu erhalten und wieder auf den Weg in eine bessere Zukunft zu führen, während das Nachbarland, Israel, pausenlos den Süden des Landes bombardiert. Da schreit keiner auf. Syrien wurde übrigens mit Hilfe des Wertewestens zerstört und Sprengstoff und Waffen wurden mit Abnicken des Wertewestens an Al Qaeda, Nusra Front und Konsorten geliefert. Über das Natomitglied Türkei.

      Israel ist das Land in der Region, das den grössten Nutzen von Chaos und Zerstörung hat. Alles um Israel herum geht in Flammen auf. Und in der Zwischenzeit baut Israel fleissig Siedlungen, zerstört Wohnhäuser der Palästinenser, bombardiert Gaza und schafft Tatsachen.

      Richtig ist, wie auch andere Kommentatoren festgestellt haben, dass mit aller Macht verhindert werden soll, dass Libanon und Syrien sich dem Osten zuwenden und die Achse des Widerstandes, Libanon, Syrien, Irak, Iran geschwächt bzw am Besten vernichtet werden soll.

      Das wird nicht gelingen.

    • Die Hisbollah führen Krieg über die Grenzen hinaus, ohne eine Erlaubnis vom Libanesischen Staat und Volk zu haben. Nun haben Sie ein Disaster angerichtet. Sie versteckten Ammonium-Nitrat in einer Großstadt und nahmen all diese Verluste im Kauf, um an ihren Raketenprogramm weiterzumachen. Sie keinerlei Mandat von der Regierung solche stategisch bewegungen zu betreiben, desweiten sollten Sie sofort all ihre Waffen abgeben, denn wir wollen frieden mit unseren Nachbarn Israel haben. Die Libanesiche Regierung hat ihn niemals die Erlaubnis gegeben mit Israel krieg zu führen. In Juli 2020 hat die Hisbollah unerlaubt die Grenzen in das Nachbarland Israel überschritten. Hisbollah hat mit dem Feuer gespielt und diesen Verlust in Beirut in Kauf genommen. Um es deutlich zu sagen, das Libanesische Volk will nicht dass die Hisbollah sich über den Staat stellt und eigenmächtig handelt, auch über Grenzen hinaus, seit ihr illegal im Krieg. Und wenn Sie jetzt dagegen protestieren ich wusste von dem Ammonium Nitrat im Libanon nichts, dann sag ich nur Sie sind ein Lügner. Wafiq Safa sollte Ihn bekannt sein, war er nicht zuletzt der Veranwortliche am Hafen? Ich zitiere: "Ein paar Rakten von uns und das Ammonium Fabrik in Haifa, ist das Ergebnis einer Nuklearen Sprengung.". Also muss die Untersuchung in Ihre eigene Reihen anfangen. Dass heisst also die Einlagerung des Ammonium Nitrat im Hafen für zwecke der Hisbollah, war illegal und von keinem Gesetz gedeckt. Soweit sind wir jetzt gekommen. Auch Sie die Regierung des Libanons habt nie die Wahrheit gesagt. Sie sagen wir wussten nichts vom Ammonium Nitrat, jedoch wurden Sie 6 mal darauf hingewiesen. Die Hisboollah verschweigen die Leichen. Sie haben alle gelogen und Sie wissen auch ganz genau warum, denn die Mehrheit der Libanesen lehnen diesen Krieg, gegen Israel ab. Selbst vor zwei wochen bevor sie dieses ganzes Disaster angerichtet haben. Wir wollen kein Krieg und wir wollen keine Leichen und wir wollen nicht diese Taktik die Sie gehen Israel anstrebt. Es geht um zwei Dinge,erstens geben Sie ihre Waffen an die Libanesische Armee ab und hebt das Staat im Staat System auf. Der Krieg muss jetzt aufhören. Und zweitens muss die Libanesische Regierung uns endlich mal erklären, wer wann die Erlaubnis die Einlagerung im Hafen erteilt hat. Kein Mensch glaubt doch im ernst, dass ein normaler Hafenmitarbeiter , ohne absicherung nach oben, Regeln verletzt, die Libanesen belügt, eigenmächtig handelt und dann bleiben über 150 Tote und 4000 Verletzte Mensche auf der Stecke. Irgendwer hat irgendwann im höhren Rang hat diese entscheidung getroffen und alle die bei dieser Entscheidung dabei waren müssen jetzt mitnehmen. Es kann doch nicht sein dass jemand diese Entscheidung fällt und hinterher weiterregiert. Da muss nun das Volk sich erheben. Im übrigen bin ich der Meinung dass die Libanesiche Regierung mit allen mittel versuchen muss den Import der Waffen an die Hisbollah zu verhindern.

  7. Warum akzeptiert die Regierung im Libanon die Erklärung Unglück?

    Es ist ein großer Unterschied, ob Ammoniumnitrat – rein wird es kaum geliefert –
    als Dünger mit CaCO3 vermengt ober als Produkt der australischen Fa .Orica, die Sprengstoffe erzeugt,
    gelagert wurde . Bei letzterem wäre die Korruptionsaffäre um die MV RHOSUS obsolet .
    Dem verlinkten Foto von B.Esser wäre nachzugehen , mit australischem Sprengstoff in Beirut kann sich eine neue Sichtweise ergeben — und eventuell der enorme Krater erklärt werden .

  8. Nana, da sind ja ne Menge abenteuerlich klingender "Erklaerungen" mal wieder und auch hier im Forum schon unterwegs.
    Wie 1001 blumige Maerchen aus dem vorderen Orient mit schoen gefaerbten Explosionswolken. Die Wahrheit ist eh wurscht, auch welches Narrativ uebrig bleiben wird. Mir faellt zunaechst nur mal auf, dass im Verhaeltnis zum Krawumm verhaeltnismaeessig wenige umkamen. Wenn da also ein Plan war, wars diesmal nicht, moeglichst viel Bevoelkerung dabei umzubringen. Eher also, wo Sand in Betriebsablaeufe zu kippen. Also doch bloss Seidenstrasse etwas stoeren und noch nicht gleich Krieg mit China?

    • Denk beim schreiben immer daran dass deinen Beitrag die Leute vieleicht noch in 20 Jahren in irgendeinem Archiv lesen und dann denken ..aus der Behauptung es seien wenig Tote im Verhältniss zur Explosionsstärke will 'Urursprung' ..was genau schliessen ..dass irgendjemand den Plan hatte wenig Menschen umzubringen?

  9. Gut möglich, dass hier zum "Unglück" mit dem Ammoniumnitrat auch noch das "Pech" mit den Munitionsvorräten hinzugekommen ist. Und dennoch: Man kommt so weder auf 8-10 kT (Danilo Coppe im Corriere della Sera) noch auf die 6 kT (Gordon Duff, Veterans Today) und wahrscheinlich noch nicht einmal auf die hier zitierten 3 kT Spreng- und Zerstörungskraft.

    Wo es am schlechtesten übereinstimmt, ist bei der geometrischen Form (und der Fortpflanzungsgeschwindigkeit) der Detonationsfront. Die weisse Wolke auf diversen Aufnahmen ist eher Dampf als Rauch, aber eben zuallererst ein gasdynamisches Phänomen, also ein räumlich ziemlich genaues Abbild der momentanen Detonations- oder Explosionsfront, an der der Spitzendruck herrscht. Welcher wiederum mit der dritten Potenz der Entfernung zum Detonationszentrum abnimmt. Was auch der grund ist, weshalb man vom Einzugsgebiet z.B. zerborstener Fensterscheiben auf die im Zentrum freigesetzte Energie schliessen kann – mit Ungenauigkeiten, versteht sich.

    Von Detonation spricht man korrekterweise, wenn die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Stoßfront höher ist als die Schallgeschwindigkeit in einem Körper oder Gasraum. Das führt bei Schüttungen von Sprengstoffpartikeln dazu, dass sich zwar eine oder mehrere Detonationsfronten durch die EInzelpartikel hinduch fortpflanzen, von dort aus aber est einmal auf ein Nachbarpartikel überspringen müssen, wodurch die makroskopische Fortpflanzungsgeschwindigkeit erniedrigt wird und man so gesehen trotz der mikrokopischen Detonationen nur von einer Deflagration sprechen würde. Die Druckspitze ist dann auf der Zeitachse verschmiert im Vergleich zur blitzsauberen Detonation in einem fehlerfreien Festkörper.

    Ich führe das nur deshalb aus (und habe dabei womöglich sogar fachlich Fehler gemacht), weil es schon sehr bemerkenswert ist, wenn ein wildes Geflackere und Gerummse (dazu noch unter Rauchentwicklung mit der für NH4NO3 falschen Farbe) plötzlich und wie auf Kommando in einen lehrbuchmäßigen Einzelschlag übergeht.

    Wenn also andernorts geschlossen wird, es habe sich um eine Nuklearwaffe der neuesten Generation gehandelt, die entweder vorher im Lagerhaus plaziert oder per Rakete (auch diese "Bilder" gibt es) zum richtigen Zeitpunkt dort hineingezirkelt worden sei, dann halte ich das für eine sehr plausible Variante.

    Abgesehen davon verstehe ich überhaupt nicht, wie die israelische Regierung durch die internationale Presse so schnell vom Haken gelassen, das heißt aus dem engeren Kreis der Verdächtigen ausgeschlossen werden kann. Wer sonst hat denn in der Welt noch in jüngerer Zeit fast in regelmäßigen Abständen davon gesprochen und damit gedroht, den Libanon, wenn's dort in Sachen Hisbollah nicht bald bessert, "in die Steinzeit zurückzubomben"? Wessen Presse ist sonst noch voll von Artikeln, in denen einer Gott lobt für das "wunderbare Feuerwerk als Zeichen des Himmels". Die Hisbollah und mit ihr die Libanesen, so glaubt die Welt mittlerweile, sind an ihrem Unglück doch recht eigentlich selbst schuld.

    Oder in den Termini der Kriminalistik: Ein Motiv ist fast schon Staatsräson, eine "Gelegenheit" hatte jeder, der von den maskierenden Randbedingungen wie dem eingelagerten Ammoniumnitrat wusste (bzw. eine formidable Gelegenheit hatten alle Mitwisser dieser eigenartigen Tour mit der Auslieferung-und-dann-doch-nicht-Auslieferung), und die technischen Möglichkeiten hat jeder, der sich gewohnheitsmäßig mit verdeckter Nukleartechnik befasst und Zugang zu modernsten Waffenentwicklungen hat, sei es, dass er sie selbst betreibt oder einfach bei einem der Haupterzeugerländer in Mitwisserschaft oder sonstige Teilhabe genommen wird, ja, oder dass er sich letztere per Spionage- und Schmuggeltätigkeit einfach nimmt. Da fallen mir jetzt so spontan nur ganz wenige Nationen ein. OK, die USA selbst kämen auch noch in Frage.

    • Danke für Ihren Beitrag. Leider muss ich Sie enttäuschen. Es kann keine Nuklearwaffe gewesen sein. Als radioaktiver Fallout (radioaktiver Niederschlag) werden die radioaktiven Partikel bezeichnet, die bei einer Atomwaffenexplosion auf die Erde fallen. Er besteht aus Waffenresten, Spaltprodukten und, im Falle einer bodennahen Explosion wie in Beirut, aus bestrahltem Boden.Es fehlt hier aber jegliche radioaktive Strahlung.

      Ebenso fehlen die andere Wirkungen auch einer kleinen Atombombe:

      1) Der markante Feuerball mit der Pilzwolke

      2) Die thermische und ionsisierende Strahlung. Die starke Hitzewelle, welche Gegenstände schmelzen lässt, erhitzt die Luft durch Kompression auf etwa 30.000 Grad Celsius. Die extreme Hitze verursacht schwere Verbrennungen und entfacht in einem großen Gebiet Feuer, die in einem gigantischen Feuersturm zusammenfließen.

      3) Der NEMP (nuclear elctromagnetic pulse). Der NEMP kann alle elektronisch gestützten Maschinen vom Flugzeug bis zum Herzschrittmacher stören oder zerstören, er gefährdet die zentralen Systeme von Rundfunk, Rettungswesen, Krankenhäusern, Energieversorgung und Bahntransport – mit entsprechender Gefahr für das Warnwesen, die Patientenversorgung und Evakuierungen.

      Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffenexplosion

  10. Das ist in Beirut und Libanon passiert und versteht endlich wer oder was hinter dem Lockdown in Europa und der Maskenpflicht steckt.

    Am 27 Mai 2020 hat der chinesiche Botschafter in Beirut und Kulturminister Abbas Mortada ein Abkommen betreffend kultureller Zusammenarbeit unterschrieben, mit der Hoffnung und Absicht daß der Libanon, historisches kommerzielles Tor vom Westen zum Nahen Osten, an der "Belt and Road Initiative" teilnehmen wird, um die Route Beirut-Tripoli wieder am leben zu bringen.

    Im März 2020, hat der libanesische Ministerpräsident Hassan Diab mitgeteilt, daß der Libanon Internationale Anleihen in höhe von 1,2 Miliarden US$, nicht zurückgezahlt hätte.

    Das IFM hätte sehr gerne den Libanon mit weiteren 10 Miliarden US$ verschuldet, aber die Verhandlungen scheiterten, weil Ende Juli 2020 Parteivorsitzender der Hisbollah Hassan Nasrallah, der Meinung war es sei besser sich das Geld bei den Chinese zu holen, denn China sei interessiert, zwölf Milliarden Dollar in Häfen, Eisenbahnen und die Energieversorgung zu investieren.

    Als Bestrafuhng wird Beirut am 4. August 2020 dem Boden gleich gemacht!
    Und Israel gibt sofort eine Pressemitteilung raus: wir waren es nicht.

    Die Herrscher der Welt spüren Machtverlust, sie spüren ihr Untergang nähert sich langsam, deswegen werden sie nicht zögern dasselbe in Europa zu machen!!

    • Ich bin auch sehr skeptisch, ob es sich wirklich um einen Unglücksfall handelt. Ich tippe eher darauf, dass Hisbollah und syrischer Geheimdienst der leichte Zugang zu den fahrlässig gelagerten Sprengstoffen in Beirut und zur iranischen Munition auf dem zypriotischen Stützpunkt bekannt war, und dass deren katastrophales Hochgehen vorsätzlich herbeigeführt wurde, um Zypern und den Libanon im israelisch-zypriotisch-libanesischen Seegrenzen-Streit abzustrafen und sie künftig im Sinne von Al-Assad und Hisbollah gefügig zu machen.

    • Sehr geehrter Herr Esser,

      ich denke daß die Katastrophe in Beirut weniger mit "israelisch-zypriotisch-libanesischen Seegrenzen-Streit" zu tun hat, sondern viel mehr mit dem Hauptthema der letzten Jahren: CHINA.
      Sie können persönlich die Zeitabläufe die ich geschrieben habe kontrollieren, denn hätte China dem Libanon Kredite in höhe von 12/13 Miliarden gewährt und der Libanon hätte diese Kredite nicht vom IFM bekommen, wäre es ein zusätzlicher Schlag gewesen der die Macht der Anglo-Amerikaner weiter geschwächt hätte und das im Mittlerem Osten.
      Wer denken Sie steckt hinter dem Lockdown und dem Virus-Theater?
      Europa muß bluten, warum?
      Weil Deutschland es gewagt hat mit Rußland Geschäfte zu machen, ins besondere den North Stream II zu bauen, obwohl die Anglo-Amerikaner deutschlich komuniziert hatten: auf keinen Fall, es gibt Sanktionen!!!
      Schauen Sie mal was in Italien passiert ist, 2019 hat Italien es gewagt das Projekt der "Seidenstraße" zu unterzeichnen, China wird Milliarden € in Italien investieren und dass hat bestimmt den Anglo-Amerikaner nicht gefallen; auserdem hat Italien es gewagt "Autostrade per l'Italia S.p.A." offiziell zu attackieren und die Entnahme der "Konzessionen" zu beantragen, nach dem der "Ponte Morandi" eingestürzt war.
      Sie haben auch die Türkei verloren mit dem nicht erfolgreichen Putsch von 2016 und in Syrien haben sie es auch nicht geschaft das Land zu putschen, was in der Ukraine und Nord Afrika noch funkioniert hatte.
      Es sind alles Ereignisse und Vorfälle die für die Anglo-Amerikaner eines bedeuten: roter Alarm, nach 75 Jahre Herrschaft in Europa (und in viele andere Staaten der Welt) daß immer alle schön brav gehorcht haben, passieren auf ein mal immer mehr Episoden in mehreren Länder, die den Anglo-Amerikaner überhaupt nicht passen.

      Deswegen brauchen Europa und andere Teiler der Welt ein Reset, ein Machtwort!
      Entweder mit uns, oder mit uns!

      Sie werden noch sehen, daß die Proteste in Europa wegen dem lächerlischem Lockdown und der Virus Farse, immer größer werden (ins besondere in Deutschland) und wir werden in Europa änliches erleben wie in Beirut.
      Wenn Sie das checken, wie und wann Deutschland, Frankreich und Italien ihren Lockdown begonnen haben, dann werden Sie herausfinden daß der Lockdown kam, nachdem ein Freccia Rossa und ein TGV entgleist waren und 80 Mt. Gleise einer ICE Strecke über einer Brücke entfernt wurden.
      Der Freccia Rossa entgleiste in Lodi mit 290 km/h und nur durch ein Wunder starben nur 2 Personen und kurz darauf kam der Lockdown in Italien.
      In Italien passieren diese SMS von der Anglo-Nato seit 75 Jahre.

      Mit freundlichen Grüßen
      E.V.

    • >>>Wenn Sie das checken, wie und wann Deutschland, Frankreich und Italien ihren Lockdown begonnen haben, dann werden Sie herausfinden daß der Lockdown kam, nachdem ein Freccia Rossa und ein TGV entgleist waren und 80 Mt. Gleise einer ICE Strecke über einer Brücke entfernt wurden<<

      lt Meldung waren die Schrauben auf 80 Meter gelockert worden, ganz klarer Vandalismus. Kein Zusammenhang zu den KSK-Kräften erkennbar die in paar Monate später wegen maximaler Rechtslastigkeit ins Visier geraten.

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