BLVD 5.0 – Detlef Soost im Gespräch mit Ken Jebsen

Personen des öffentlichen Lebens, Stars, haben immer ein Problem. Sie werden von ihren Fans in Schubladen abgelegt, die sie als Stars nicht konfiguriert haben. Das erklärt, dass diese Schubladen stets zu eng ausfallen, gleichzeitig von Klischees und Vorurteilen begrenzt werden.

Wer wirklich etwas über einen Menschen erfahren will, vor allem als Fan, kommt nicht umhin, sich von den selber gezimmerten Urteilen über X zu verabschieden. Menschen sind komplex und das Bild, das die Medien von Menschen zeigen, kommt im besten Fall an ein Abziehbild heran. Tiefe kann man da nicht erwarten.

KenFM traf in Rahmen der Interviewserie BLVD den Super-Star Detlef Soost. Die meisten Menschen verbinden mit Soost einen ziemlich gut gebauten Mann mit dunkler Hautfarbe und Berliner Slang, der nicht nur gut tanzen kann und als Dauergast diverser TV-Shows Teil der Jury ist, sondern der auch das Feld „gesunde Ernährung“ erfolgreich beackert. Soost verkauft Bücher und DVDs zu diesem Thema in Stückzahlen, dass er es mit den meisten Popstars aufnehmen kann.

Wer aber ist der Mensch hinter dem Produkt Soost? Was denkt der Vater Soost über den Zustand unserer Welt? Wie steht es zur Politik, Rassismus, Medien, Umwelt oder der Zukunft des Planeten im Allgemeinen?

Was wir an dieser Stelle auch den langjährigen Soost-Fans versprechen können, sie werden im Format BLVD den Menschen Soost kennenlernen, wie sie ihn bisher nie erleben konnten.

Detlef Soost hat nicht nur das Herz auf dem richtigen Fleck, er hat vor allem einen verdammt auf der Lauer liegenden Geist.

Detlef Soost denkt. Selber. Angstfrei. Immer.

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://www.kenfm.de/kenfm-unterstuetzen/

43 Kommentare zu: “BLVD 5.0 – Detlef Soost im Gespräch mit Ken Jebsen

  1. Wiederlich,die larve von diesem soost hier sehen zu müssen, seine „karriere“ beruht auf der blosstellung von menschen bei privaten tv-sendern.Wann immer ich einen von denen (als ich noch ferngesehen habe)beim durchzappen gesehn habe, hab ich sofort weitergezappt.Nun habe ich schon lange keine glotze mehr und unterstütze kenfm monatlich, auch um genau solche typen nicht mehr sehen zu müssen! Ich hoffe das war nur ein ausrutscher…

    • Kann teilweise Deinen Post verstehen und (s.u.) ich fand auch, dass da auch kritischer hätte nachgefragt werden können (vielleicht kommt es in 5.1). Allerdings muss man auch sagen, dass die meisten Leute solch eine Chance für sich nutzen würden. Das interessante ist doch, dass er voll mitschwimmt im System un dennoch ansonsten viele sehr vernünftige Ansichten hat. Interessantes, aber leider auch sehr häufiges Phänomen.

    • @ Marvin Nash ,,Das interessante ist doch, dass er voll mitschwimmt im System un dennoch ansonsten viele sehr vernünftige Ansichten hat. Interessantes, aber leider auch sehr häufiges Phänomen.“

      Mir ist dazu spontan eingefallen das es vielleicht daran liegt, dass (leider) viele nicht daran glauben in einer anderen Welt/ in einem anderen Land leben zu können. Sie wünschen es sich zwar, haben aber Angst vom jetzigen System fallen gelassen zu werden. Was ich verständlich finde. Wie ein Tier, das kein Bewusstsein für die eigene Größe und die eigene Kraft hat, fehlt es den Meisten am Bewusstsein um die Kraft ihrer Stimme und ihre Handlungsmöglichkeiten. Spätestens wenn es um den Nachwuchs geht werden viele sich sagen: Lieber dieser Mist als etwas Unbekanntes. Also Bequemlichkeit (die oberen 10 %) bis wirkliche, tiefe Angst. Die Konzepte die bisher als Alternativen zum bestehenden System angeboten werden, machen wohl noch zu vielen Angst…aus Unwissenheit, Angst bis Unwillen vor Eigenverantwortung und vielleicht auch aus purer Resignation. Wir, die es anders sehen, können nur Vorleben das es eben doch anders geht.

      MfG Hofnarr

  2. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mal einen Fußballer bekämt. Ein Mesu Özil hat über 30 Millionen Facebook Likes. Diese Leute haben Geld und Ruhm ohne Ende. Sie könnten sich einsetzen für eine bessere Welt. Aber bis auf ein paar Charity-Auftritte fürs Image sehe ich nicht.
    Nach dem WM-Finale hätte ich mir von Lahm als Kapitän gewünscht, dass er mal Gauck und Merkel nicht die Hand schüttelt und stattdessen in die Kamera fragt, warum die beiden sich mit der Deutschen Mannschaft feiern lassen, während mit unserem Geld und unseren Waffen Bomben auf Gaza fallen. Mann, die könnten so einen Impact haben. Aber sind die so glattgebügelt? Ist es die Angst vor schlechter Presse? Es gibt doch genug Fußballer, die aus armen Verhältnissen kommen und entsprechend noch ein Gefühl für die Probleme in dieser Welt haben müssten.

  3. Ich hätte mich gefreut, wenn ein paar kritische Fragen gekommen werden. Z.B. wie er heute Formate wie Popstars etc. sieht und ob er es auch bereut, Teil von so etwas gewesen zu sein. Ich persönlich halte diese Castingshows (bis auf wenige Ausnahmen) für furchtbar und teilweise menschenverachtend. Auch der Titel „I make you sexy“ seiner Website zeugt ja auch von einem bestimmten Menschenbild und von einer bestimmten Setzung von Prioritäten.

    Fand das Interview insgesamt aber gut und will gar nicht so viel stänkern. Aber ich finde, dass auch ein Detlef Soost durch seine Arbeit seinen Teil zur Oberflächlichkeit der Gesellschaft beiträgt.

  4. Lieber Herr Jebsen.
    Ich war sehr überrascht, Herrn Soost in ihrer Sendung zu sehen. Ich gebe zu, früher mochte ich ihn nicht. Was wohl am Mainstream und mit meiner damit verbundenen Abneigung zu tun hat. Letztendlich habe ich mich doch über einen sehr authentischen Gast gefreut. Der zu dem auch noch sehr sympathisch wirkte.
    Eines viel mir jedoch auf. Und seither denke ich darüber nach und verstehe es nicht. Kurz zum Hergang. Sie sprachen über die derzeitige Flüchtlingssituation und darüber was Detlev darüber denkt.
    Die Antwort war klar. Detlev versteht es nicht, das mehr und mehr junge Männer aus aller Welt zu uns kommen. Weshalb junge Männer und keine Frauen und Kinder. Was ich mich auch zunehmend frage.
    Dann kam deine Antwort. Sinngemäß : wegen der beschwerlichen Route nach Europa kommen die Männer hierher und sehen sich um, um dann die Familien nachzuholen. So in etwa glaube ich war die Antwort.
    Darüber habe ich nachgedacht. Und ich verstehe die Aussage nicht.
    Hätte ich Frau und Kinder und ich lebte in einem von Krieg und Terror zerstörten Land. Ich würde versuchen meine Familie in Sicherheit zu bringen. Zuerst dorthin wo es sicher ist. Wenn sich der Zustand ändern sollte müssten wir weiter. Und wenn ich bis nach Deutschland komme und um Asyl bitte, es mir gewährt würde, wäre ich vermutlich außer mir vor lauter Glück, wir eine Unterkunft bekämen und 3 Mahlzeiten/Tag.
    Ich käme doch nicht auf die Idee, erstmal alleine duch Europa zu tingeln und mir das netteste Land zu suchen, um dann meine Familie vielleicht nachzuholen. Falls sie dann noch am Leben sind. Das macht doch kein Vater! Wenn ein Vater seinem Kind sagt, es Solle sich mal umschauen wie es in Europa ist, und wenn alles passt kommen wir alle nach.
    Dann kann da was nicht stimmen.
    Vielleicht gibt es Hintergrundwissen ,welches ich nicht verstehe. Sollte dies so sein,es würde mich freuen,wenn sie mir ein paar kurze Sätze dazu schreiben könnten.
    Robert Fritsch.

    • So sehr ich Ken Jebsens Arbeit schätze und in den meisten Punkten mit ihm übereinstimme, auch hinsichtlich der Ursachen von Flüchtlingsströmen, so wenig teile ich seine Ansichten darüber, wie wir mit den meisten „Flüchtlingen“ umgehen sollten. Die Geschichte von den Familien, die ihr letztes Geld zusammenkratzen, um einen jüngeren Mann vorzuschicken, ist nachgeplappertes Mainstreamgerede. Dafür gibt es einen dicken Minuspunkt! Sicher gibt es solche Familien und gar nicht wenige, aber die Ankömmlinge sind keine Flüchtlinge, sondern Wirtschaftsmigranten. Wer seine Familie in Todesgefahr weiß, läßt sie nicht zurück, sondern flieht mit ihr über die nächste erreichbare Grenze! Und wenn die Gefahr vorüber ist, gehen alle zurück in die Heimat. All die jungen Syrer, die sich bei uns beköstigen lassen, fehlen in Syrien beim Kampf gegen die Terroristen (soweit sie nicht selber potentielle Terroristen sind). Das ist auch ein Aspekt, der mich ärgert.

      Sicher ist die westliche Kriegsgemeinschaft auch verantwortlich für einige Ursachen der Wirtschaftsmigration, aber das heißt nicht, daß WIR dafür verantwortlich sind. Wenn wir uns gegen die Massenzuwanderung wehren, hat das nichts mit Rassismus und Nazismus zu tun, sondern ist eine völlig normale Abwehrreaktion. Wenn Massenmigration und mutwillige Völkervermischung als Waffe gegen uns eingesetzt werden, dann müssen wir uns dagegen verteidigen!

      Und der Islam ist keine Bereicherung!

    • @ Robert die Mentalität, Kultur, wie auch immer sie es nennen wollen ist im arabischen Raum, so auch in großen Teilen Asiens noch, das der Mann einen höheren Stellenwert hat als die Frau. Der älteste Sohn ist eben nach deren Auffassung auch der wichtigste Teil innerhalb der Familie.

      Es ist nun mal tatsächlich so, das Familien, die Geld haben dieses zusammenkratzen, damit der Sohn es bis nach Europa schafft um dann die Familie nachzuholen. Ein 20-jähriger Mann kommt eben in so einer Situation allein schneller voran als mit Familie. Ggf. ist die Frau eventuell schwanger, die Eltern krank oder verletzt. Wer weiß was unterwegs alles noch so passiert.

      @ Gerber: schauen sie sich einfach das Interview von Ken mit Kaveh an und lesen sie seinen Artikel. Oder noch besser, wenn es sie stört das die Flüchtlinge, Wirtschaftsmigranten (oder was auch immer sie an dieser Stelle für richtig erachten) hier sind, nehmen sie doch bitte selbst eine Waffe in die Hand und Kämpfen sie gegen alles und jeden in deren Heimat, damit sie wieder zurück können. Ihre Abwehrreaktion will ich nicht in Frage stellen, finde ich auch bis zu einem gewissen Grad normal…aber ihre Argumentation ist frei von Logik und Informationen.

      1. Bedenken sie bitte, das sowohl Europa, besonders aber Deutschland als „Schlaraffenland´´ hinsichtlich Arbeit und Leben betrachtet wird.
      2. Dazu kommt, das viele Flüchtlinge ja Monate vorher ihre Heimat verlassen haben, bevor sie hier angekommen sind und vielleicht erst bei Ankunft erfahren haben, das sie eventuell wieder zurück könnten.
      3. Aber auch dann muss erst wieder Geld vorhanden sein. Das muss entweder die Familie nahe der Heimat verdienen oder der Mann mit Arbeit in Deutschland (sie erkennen die Parallelen zu den damaligen Gastarbeitern?)
      4. Länder in der Umgebung waren selbst kaum bis eher gar nicht bereit Flüchtlinge aufzunehmen. Ähnlich ist es mit der Türkei, dem Balkan, Ägypten und Israel.
      5. Wo würden Sie selber hingehen? In ein Land das sie „eingeladen´´ hat oder eben dahin wo sie niemand erst haben will?
      6. Wurde ja dieser „Fluchtkorridor´´ genannt Balkanroute ziemlich lange offen gelassen und bestimmt auch entsprechend kommuniziert (durch die Flüchtlinge selber oder anders).

      Und ja jeder von uns ist daran Schuld, weil jeder von uns in irgendeiner Art und Weise daran partizipiert. Und sei es nur irgendein Plastiktütchen für das Öl genutzt und gebraucht wird. Ken ist keine Ausnahme, Sie sind keine und ich auch nicht. Deswegen ist es an uns, ist es an der Masse es zu ändern, uns selbst zu ändern und dafür zu sorgen das wenigstens Deutschland nicht mehr Teil einer ewigen Kriegsmaschine ist!
      Vielleicht bekomme ich ja eine Antwort von Ihnen, es würde mich sehr freuen.

      MfG Hofnarr

  5. Hallo alle!

    Ich habe ein Bild eines deutschen Promi hier gesehen und einen interessanten Menschen „kennenlernen“ dürfen, vielen Dank für diesen tollen Boulevard-Beitrag!

    Auch hier möchte ich meinen Wunsch für 2017 äussern: Dass jeder den Frieden in sich selbst findet und diesen dann nach aussen trägt!

    Bis am Montag, dann wieder auf der Strasse!

    friedvolle Grüsse

  6. Wie sympathisch von Benjamin, dass er selber feststellt, dass er keine Frauen vorschlägt. Ich schätze das Programm von KenFM sehr, wundere mich aber immer wieder, dass so wenig Frauen zu Wort kommen. Das ist merkwürdig, für ein Programm, dass so meisterhaft gegen einseitige politische Berichterstattung vorgeht. Nur Männer zu Wort kommen zu lassen ist auch eine Art einseitiger Berichterstattung! Bei KenFM im Gespräch kommen neun Männer auf eine Frau.

  7. Menschen wie Detlef Soost, die durch eine schwere Lebensschule gegangen sind, ohne verbittert, resigniert oder abgestumpft zu sein, empfinde ich als sehr positiv, weil sie gelernt haben, zu sich selbst zu stehen und die Herausforderungen des Lebens anzunehmen, anstatt sich zu verweigern. Sehr sympathisch und authentisch!

  8. Hallo Welt,

    ich bin neu registriert bei KenFM, verfolge die Seite aber schon seit einiger Zeit und zusehends mehr. Sie ist mit Sicherheit eine der besten deutschsprachigen Seiten, die Qualität fast aller Beiträge und auch vieler Kommentare ist ausgezeichnet – meine Hochachtung, was Ken Jebsen und sein Team hier permanent abliefern!
    Daher denke ich auch, dass es wirklich an der Zeit ist, größer zu denken – v.a. bei der Rubrik Boulevard, denn hier soll es ja darum gehen, wirklich „die Massen“ anzusprechen und hoffentlich auf die Seite zu locken. Auch wenn dann vielleicht mal ein Interviewpartner dabei ist, bei dem den KenFM-Stammgästen die Füße einschlafen. Es kann ja auch bei den Demos in Ramstein, usw. nicht darum gehen, ob nun 10.000 oder 20.000 Leute kommen. Letztendlich brauchen wir Millionen an Gleichgesinnten, zumindest zum Thema Krieg und Frieden Gleichgesinnten. Es muss eine Bewegung entstehen, an der kein Weg mehr vorbeiführt! Ken hat schon mehrfach angedeutet, dass es ja evtl. reicht, wenn man 5% der Bevölkerung auf seiner Seite hat, um wirklich etwas zu verändern – und ich will ihm da gerne glauben. Von diesen 5% sind wir – ist hoffentlich ok, wenn ich mich da als Neuling gleich dazuzähle – hoffentlich nicht weit entfernt. Jedenfalls will ich daran glauben, und wir haben für viele fundamentale Probleme ja sicher nicht mehr all zu viel Zeit.
    Also möchte ich mal einige Vorschläge für weitere Gesprächsgäste in die Runde werfen:

    – Namhafte erstklassige Kabarettisten (z.B. Uthoff, von Wagner, Sieber, Schramm, Pispers)

    – Deutsche Rock-, Pop- und Rap-Stars aus der ersten Reihe mit einer hoffentlich wohlmeinenden Grundhaltung (z.B. Lindenberg, Grönemeyer, Westernhagen, Niedecken, Tote Hosen, Jan Delay, Kollegah, Sido, K.I.Z., Clueso, Helge Schneider)

    – Bei deutschen Schauspielern und Sportlern fallen mir gerade keine Leute ein, auf die ich intellektuell oder moralisch hoffen würde. Aber sicher gibt es da auch den einen oder anderen. Vielleicht Moritz Bleibtreu? Ben Becker?

    Was denkt Ihr darüber? Welche Vorschläge habt Ihr?

    Man kann diese Leute ja mal anfragen, mehr als Absagen kann man nicht kassieren. Und wenn mal einer kommt, zieht das vielleicht weitere Leute nach sich. Dann dauert es nicht mehr lange, bis KenFM von der Reichweite her auch auf Augenhöhe ist mit den Mainstream-Medien, also in diesem Fall mit den Fernsehen.

    Allen noch die besten Wünsche für das noch junge Jahr!

    • Fassungslos stelle ich selbst fest, dass in meiner ganzen Liste oben keine einzige Frau genannt wurde. Leider fallen mir auf Anhieb auch wenige ein, da habt Ihr bestimmt noch weitere Vorschläge. Zu meiner Ehrenrettung möchte ich hier nun noch folgende ergänzen: Christine Prayon, Lisa Fitz, Nina Hagen

    • Kurz Ben Becker…Sein Auftritt zum Fest der Linken, am 25. Juni 2016

      Jewgeni Jewtuschenko

      Meinst du, die Russen wollen Krieg?

      Meinst du, die Russem wollen Krieg?

      Befrag die Stille, die da schwieg

      im weiten Feld, im Pappelhain,

      Befrag die Birken an dem Rain.

      Dort, wo er liegt in seinem Grab,

      den russischen Soldaten frag!

      Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:

      Meinst du, die Russen woll’n,

      meinst du, die Russen woll’n,

      meinst du, die Russen wollen Krieg?

      Nicht nur fürs eig’ne Vaterland

      fiel der Soldat im Weltenbrand.

      Nein, daß auf Erden jedermann

      in Ruhe schlafen gehen kann.

      Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,

      der siegend an die Elbe trat,

      was tief in unsren Herzen blieb:

      Meinst du, die Russen woll’n…

      Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,

      doch nie mehr möge es geschehn,

      daß Menschenblut, so rot und heiß,

      der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.

      Frag Mütter, die seit damals grau,

      befrag doch bitte meine Frau.

      Die Antwort in der Frage liegt:

      Meinst du, die Russen woll’n…

      Es weiß, wer schmiedet und wer webt,

      es weiß, wer ackert und wer sät –

      ein jedes Volk die Wahrheit sieht:

      Meinst du, die Russen woll’n,

      meinst du, die Russen woll’n,

      meinst du, die Russen wollen Krieg?

    • Ken Jebsen…
      Entschuldigung, unsere Kommentare haben sich überschnitten, mein Vorschlag war überflüssig…

    • Detlef Soost hat den besten Lehrmeister gehabt, den man sich vorstellen kann…“Das Leben!“
      Zu Glück hat er die Intelligenz, Lehren daraus zu ziehen, was der größte Teil unserer Gesellschaft (noch)nicht schafft.
      Fehler sind ein Muss, sollen getätigt werden, wie sonst will man lernen, aber die gemachten Fehler stets zu wiederholen, zeugt nicht von Klugheit, sonder von Selbstüberschätzung!
      Dennoch kann man ,wenn man will, auch Gegenteiliges erfahren, selbst das muss man ebenfalls erfahren wollen…

    • Warum nicht Xavier Naidoo? Der ist genauso mutig und konsequent unterwegs wie Ken! ja, und natürlich auch Frauen! Ich wünsche mir schon lange prominente Veganer/innen bei Ken. Davon gibt es genug! John Robbins(Ernährung für ein Neues Jahrtausend, Food Revolution), Will Tuttle(TheWorldPeaceDiet), Rüdiger Dahlke(Peace Food), Melanie Joy(Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen)-letztere lebt meines Wissens sogar in Berlin.

      Ben Becker hat mit dem Gedicht von Jewtuschenko wahrhaft brilliert! Sein Aufritt ist auf youtube zu bewundern.

    • den Worten von Ken nach zu urteilen : „BLVD ist der Beginn um echte Massen zu erreichen. Wir arbeiten an langen Listen neuer Gäste für dieses Format.. “

      ,sollte man eher nach einer bestimmten Personengruppe ausschau halten….Xavier Naidoo wird dem „Stil“ von kenfm eher nicht gerecht, denke ich mal. die Auswahl hat doch bis jetzt alle Erwartungen mehr als übererfüllt. Michaela Schäfer , Detlef soost und co. was willst du mehr?

  9. Detlef ist 9 Tage vor mir auf die Welt gekommen, also ist er wie ich Krebs vom Sternzeichen. Er ist wie ich ein Familienmensch und fühlt sich wahrscheinlich in seiner Familie am Wohlsten. Im Gegensatz zu mir, ist er aber mit einer Mutter Groß geworden, die manisch-depressiv gewesen ist und ohne Vater. Das hat ihn wahrscheinlich mehr geprägt, als ihm bewusst ist, habe ich den Eindruck. Seine Biederkeit und und Interessenlosigkeit gegenüber der Politik und dem Tagesgeschehen spiegelt unsere Gesellschaft ziemlich treffend dar. Natürlich spielt auch eine gewisse Grundangst vor Verlusten eine große Rolle in seinem Leben. Er möchte in seinem Leben seinen Kindern der Mensch sein, die er so nicht erleben konnte.
    Sein Erfolg steigt ihm nicht zu Kopf und seine Vita erinnert mich an J.P Performance Jean Pierre Kraemer. Also auch jemand, der aus seinen schwierigen Umständen rausgekommen ist und dazu noch recht Erfolgreich wurde.
    Ken hat ein Faible für genau diese Typen, weil er ja aus ähnlichen Verhältnissen stammt und schon in jungen Jahren auf sich allein gestellt war und die multi kulti Aspekte derer Abstammung wahrscheinlich zusätzlich eine Rolle dabei spielen, seine Gäste auszusuchen.
    Im Prinzip ist das auch eine Selbstinszenierung seiner Person. Ken hat immer noch das Bedürfnis, sich erklären zu müssen.
    Ich will ihm hiermit sagen, dass er das absolut nicht nötig hat. Ich und viele andere auch akzeptieren ihn wie er ist und er macht eine verdammt gute Arbeit.
    Er möchte wahrscheinlich auch auf den Punkt kommen, dass Menschen, die aus schwierigen Verhältnissen kommen, und das sind viel mehr Menschen als einem bewußt ist, eine Chance haben, etwas Sinnvolles im Leben zu erreichen. Jeder auf seine Art und Weise und das ist gut so.
    Das er nun genau diese Menschen ein wenig sensibilisiert für das Geschehen da drausen ist lobenswert von ihm, denn diese Menschen können bei entsprechender Entwicklung genau die Menschen sein, die uns zeigen können, wie man seine Prominenz auch für die gute Sache einsetzen kann.
    Er vermutet also, dass genau diese Menschen das Zeug haben, den Karren ein wenig aus dem Dreck zu ziehen.
    Ist auf jeden Fall ein nachdenkenswerter Ansatz seiner Strategie.
    Mal sehen ob es funktioniert.

    pooler1970

  10. Ich bin enttäuscht, Detlef Soost ist ja deutscher als ein Deutscher. 🙂

    Soost hat zwar keinen Uni-Abschluss, dafür aber einen reichen Schatz an Lebenserfahrung in seinem Rucksack.

    Solchen Leuten, die authentisch und ehrlich rüberkommen, hört man gerne zu.

  11. Das ist das Erstaunliche hier bei KenFM: man hört hier Leuten zu, von denen man nicht oder kaum weiß und für die man sich wahrscheinlich auch nicht sonderlich interessieren würde. Man erfährt hier also etwas von dem, was außerhalb seiner persönlichen Wahrnehmung liegt und lebt.
    Irgendwie ist jeder Mensch seine ureigene Lösung für das, was sich jedem bewusstem Leben so stellt: keiner kann es sich vorher aussuchen, keiner kann sich darauf vorbereiten, aber jetzt du! Genau das spiegelt dieses Gespräch auch wieder.
    Das Beispiel Detlef Soost zeigt, das es ein Vorankommen gibt, wenn man seinen Job eben auch angeht. Aber auch: das es helfende Menschen gibt ! Davon zu hören erwärmt doch sehr.
    Ein gelungenes und sympatisches Interview! Vielen Dank dafür an Ken und Detlef. Weiter so!!

  12. Gutes Gespräch!

    Da es nicht das erste Gespräch ist, über dass ich Herrn Soost mehr erkennen konnte, so bin ich wenig überrascht über seine Konsequenz. Mir liegt es fern ihn für seine vielleicht als exclusive geltende Handhabung zu kritisieren, denn ist er auch ein Unternehmer, der das Mögliche vor den Idealen trägt und somit Einigen grundsätzlich aufstoßen kann. Dies erschließt sich, meiner Meinung nach, aus dem unausweichlichen „So bist du!“ oder der getragenen Erwartung an das Image, mit dem auch er zu leben lernen hatte.
    Wer so vielen Menschen und sicherlich auch unerfüllbaren Wünschen eine klare und ehrliche Antwort verständlich geben musste – ohne Spott-Arroganz-Darstellung via Herrn Bohlen in den von RTL vermittelten/gewollten Zusammenschnitten – sollte doch genau diesen Realismus zu Tage fördern. Wer mehr verlangt wäre wohlmöglich seinen eigenen Ansprüchen erlegen.
    Ich finde seinen Anspruch an die Politik („Wenn Sie Kanzler wären…“) ausgesprochen sympathisch: Ehrlichkeit! Transparenz und Reflexion der gemachten Aussage…ein gutes Ministerium…und nötigst! Dies würde viel Schindluder aus den allgemeinen Debatten sperren und das Angehen der wirklichen Probleme erstmals ermöglichen.
    Gebt die Macht Denen, die diese gar nicht wollen! 😉

    Ach ja, Frohes Neues und auf ein Neues!
    peace

  13. Bisher hab ich den „D“ nicht leiden können und hab die Sendungen, in denen er zu sehen war weg geschaltet. War mir viel zu aggressiv und die Sendungen waren auch uninteressant.

    Vielen Dank Ken. Jetzt kann ich „D“ sehr viel besser verstehen und ich muss sagen: ich finde ihn nun sehr sympathisch.

    • Meine Gedanken sind sehr ähnlich wie die Deinen Tiggernaut.
      Zu Weihnachten hab ich dann ,nach langem recherchieren ,mir für die Familie ein Trampolin gekauft. Wir suchten schon lange was wo Sport spass machen könnte. Wir waren und sind begeistert und hüpfen jeden Tag. Doch mein erster Gedanke ,ja ich muss es zu geben, war, „och scheibe…muss es von DEM sein?“ 😀

      Und auch als ich auf die Seite klickte ,dachte ich „hä…oh nö….ned der!!!“
      Doch nun bin ich froh. Ganz anders als er sich sonst präsentierte.
      Jetzt hüpf ich noch vieeeeeeeeeeeel lieber 🙂

  14. Als Anmerkung zum Programm BLVD von KenFM

    Ich empfehle gerade hier bei KenFM einen Amerikaner zu interviewen und zwar jemanden aus dem Sport!
    Elliott Hulse ist ein Trainer in einer DIY Sparte des Fitness-Bereich. Er hat sein Training selbst und mit Freunden gemeinsam als horizontales Projekt aufgebaut und hat sich Jahre bemüht kostenlos im Netz Fragen zum Training, zum Leben und zur Gesundheit zu beantworten.
    Seine Sicht auf den Sportler ist ganzheitlich – Ernährung, Bewegung, Psyche, Beziehungen, Aufklärung usw. – all das spielt in seinem Trainingsansatz eine große Rolle. Hulse zielt auch nicht – und das ist der entscheidende Unterschied zu Soost, auf außerhalb des Menschen liegenden „Erfolgszielen“.
    Hulse ist zwar Bodybuilder aber er misst nicht täglich seinen Bizepsumfang, das interessiert ihn überhaupt nicht. Sondern Hulse sucht nach der „strongest version of ourselves“ – also nach der stärksten Version unseres Ichs – nicht unserer Muskeln oder unserer Unternehmensstruktur usw.
    Er hat es geschafft, die kapitalistische Denkweise im Bodybuildingsport – größer, schwerer, protziger – aufzubrechen und durch humanistische Denkweisen zu ersetzen – Kooperation, Gesundheit, Wohlbefinden, Bewusstsein usw.
    Das ist revolutionär für diesen Sport. Kein Intellektueller hätte es jemals geschafft, den Jungs mit den Eisengewichten etwas über ihre Gesundheit oder ihre Psyche zu verklickern… und das beides auch noch zusammenhängt… Weil sie sich einfach nie begegnet wären, was schade ist – aber eben unvermeidlich, in unserer Klassengesellschaft.

    Wäre ein wirklich sehr interessanter Interviewpartner, der auch aufzeigen würde, dass es hier nicht gegen „die Amerikaner“ geht, sondern gegen die Armee und die Herrschenden, die überall das Problem sind. Und es wäre die perfekte Person für BLVD, weil er eben doch irgendwo ein Promi ist, aber eben NICHT durch die Medien gemacht, sondern durch das Netz und deshalb auch die Möglichkeit der Selbstentfaltung hatte.

    Hier mal ein paar Videos von Elliott Hulse:

    Philosophie trifft Hantelscheiben:
    https://www.youtube.com/watch?v=atrPaxVJDn4

    Exemplarisch für die Beantwortung von Fragen aus dem User-Gemeinde:
    https://www.youtube.com/watch?v=bWcKQprbcI0

    Hier der Kanal bei Youtube:
    https://www.youtube.com/channel/UC0ASolYU_Yh3yShLFQC0stg

    Es wäre wirklich cool, wenn hier bei KenFM mal die Palette erweitert werden würde. Nicht immer nur diese intellektuellen Langweiler, sondern mal Leute, die auch für Kids und junge Männer, junge Frauen aus der Arbeiterklasse Vorbilder sind – und ich meine wirkliche Vorbilder – also nicht die den jungen Leuten zeigen, wie sie möglichst schnell selber so langweilig werden wie ihre Eltern, sondern die wirklich was in den jungen Leuten wecken, was sich dann selbstständig entwickelt. Auch wenn es gegen das System ist. Oder gerade deshalb.

  15. Ziemlich ideenlos, der Herr Soost.
    Ich habe oft bei Menschen, die den Vorgängen in der Welt hilflos gegenüberstehen, festgestellt, dass sie sich abkapseln. Viele illustrieren dies mit ausgedrückten Hoffnungen: „Ich will irgendwann mal ganz alleine auf meiner eigenen Insel leben“, „Ich will mich auf meinen Bauernhof zurückziehen“ usw. Von Rainald Grebe gibt’s dazu den Song „Lass die Kerne in den Oliven“, in dem verschiedene Personen in ihren Lebensläufen geschildert werden, die gerne raus wollen, aus dem bürgerlichen Lebensknast, aber nicht können, die „ein richtiges Leben im Falschen“ nicht finden, wie es auch Jebsen andeutet.
    Soost empfinde ich im Interview genauso. Er baut seine Marke „Ich“ aus Äußerlichkeiten auf – Wohnort, Slang, Lohnarbeit – und zieht sich aber vor dem Tagesgeschehen in seine „kleine Welt zurück“, denn an „Dingen, die die Politiker da oben machen, können wir ja eh nix ändern“.
    Natürlich wird er als „Promi“ bemüht in Shows, wie Maischberger usw. Stellung zu beziehen, aber naja – mal ehrlich: Fundiert geht anders.
    Ich denke, dass Soost vielleicht u.a. durch die Ereignisse in seiner Kindheit sehr schutzbedürftig ist, dass viel von seinem omnipotenten Unternehmerdasein („Schleifer“), welches zu seiner Marke „Ich“ gehört, Fassade ist, die er aufbauen musste, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen. Deshalb wirkt vieles auch oberflächlich und gestelzt, ist aber in Wahrheit Vermeidung von eigenen Emotionen usw.
    Diese Einschätzung wird auch durch weitere Äußerungen gestützt, was einen möglichen Umzug anbelangt, was den „Mauerfall“ anbelangt usw.

    Ich persönlich habe von Soost immer im bürgerlichen Fitnessbereich gehört. Also der „saubere“ Fitness-Bereich. Ich weiß nicht, ob unter den Leuten hier auch Pumper oder Kampfsportler sind, aber hier war Soost eher nicht so zu Hause.
    Ich nehm ihn deshalb auch nicht so ganz ernst, auch was seine Aussage zu Gesundheit anbelangt. Er sagte, er sähe ja dauernd Leute, die „gesund“ leben würden, aber die trotzdem krank würden…
    Da rauf ich mir nur die Haare. Es ist offensichtlich, dass bei Soost „gesund“ ein abstrakter, außerhalb der Person liegender Begriff ist. Was „gesund“ ist, scheint seiner Aussage nach festgeschrieben zu sein, pauschal, für jeden.
    Das sehe ich ganz anders – ich sehe auch keinen, der gesund lebt, denn die ganze Gesellschaft ist ja krank und die meisten sind ja psychosomatisch krank…. oder verletzen sich selbst und so weiter.
    Aber Gesundheit als festehenden abstrakten Begriff zu verstehen, halte ich für falsch, kapitalistisch und widernatürlich.
    „Gesunde Nahrung“ zum Beispiel ist Sache der eigenen Persönlichkeit – Organzustände, Tagesablauf, Psyche – es gibt so viele wichtige Faktoren, die bei jedem anders ausschlagen… jeder muss quasi erstmal einer tiefen individuellen Anamnese unterzogen werden, welche Bedingungen überhaupt vorherrschen um dann eine vage Ahnung davon zu haben, was wirklich für die Person „gesund“ ist.
    Das was Soost über „Krankheit“ gesagt hat, ist exemplarisch für das eher oberflächliche, dahinpletschernde Interview – hier wäre ja soviel tiefer gehendes möglich gewesen – überhaupt die Vorstellung von dem Soost in so einer kranken Gesellschaft gesund leben zu können! Da hätte man noch was bohren können, finde ich.

    Trotzdem bleibt der BLVD Teil von KenFM wirklich cool, weil KenFM sich mit Menschen auseinandersetzt, die wirklich tiefgreifend gehirngewaschen wurden, also den „Promis“. Ob es nun „echte Promis“, „B-Promis“ oder so sind, bleibt letztendlich egal, denn die Symptome dieser bürgerlichen, kapitalistischen Gesellschaft werden an ihnen als Vorzeige-Erfolg-Reiche ja bestens sichtbar! Das macht schon Spaß zu sehen, wie sie sich in Widersprüche verstricken und doch gar nicht soooo grooooß sind, wie sie immer auf den Titelblättern abgebildet werden…

    • Ich bin schon sehr enttäuscht sowas hier zu finden….

      DIeser Herr ist eindeutig Teil des Problems und nicht Teil der Lösung, er verdient sein Geld mit der Verdummung der Leute und sie auch dumm zu halten. Was ich so ganz und gar nicht mag sind genau diese Art von Leuten mit ihrer lächerlichen Heuchelei:

      „Ich bin eigentlich ganz anders, ich komm nur so selten dazu!“

      Ken, falls sie wissen wollen was passiert, wenn man von der falschen Seite zu viel Beifall erhält, dann schauen sie mal in der FAZ bei Don Alphonso vorbei. Dessen Klickzahlen haben sich verdreifacht, mit dem Resultat, dass dort jetzt BILD- und Stammtisch-Brüder die Wortführer sind und diejenigen die noch bis vor einem Jahr dort versuchten ernsthaft zu diskutieren, ihre Zeit nicht länger dort mit ernsthaften Beiträgen verschwenden. Das ist nicht seine Schuld, aber so läuft das halt heutzutage.

  16. Ich habe Detlef Soost bis heute, immer nur für ein Medienäffchen gehalten. Das hat man davon wenn man sich nicht mit jemanden beschäftigt oder halt nur aus dem TV glaubt zu kennen. Der Typ ist unfassbar! So bodenständig und spießig aber nicht eingewickelt in eine Ponyhof-Mentalität.

    Wieder hat mir BLVD einen Menschen gezeigt, der so total anders ist als ich ihn mir vorstellte. Hoffentlich werde ich mich noch oft irren:)

    Toller Gast, toller Moderator, tolles Format!

    • Lieber Hofnarr! Dies ist glaub ich das 1. Kommentar von Dir, dem ich 100% zustimmen kann. Ich verstehe selbst nicht, woraus genau sich mein Vorurteil gegen diesen erstaunlichen und, ja, bewundernswürdigen und liebenswerten Menschen Detlef Soost zusammensetzte. Wahrscheinlich lag es an meiner Abneigung gegen das Main-Stream-Showgeschäft, besonders das in Deutschland.
      Lieber Herr Soost! Ich bitte um Verzeihung! Dieses Interview war eines der spannendsten und für mich lehrreichsten hier bei KenFM. Herzlichen Dank!

    • Indianisches Sprichwort: „Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
      ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“

      Wenn man sich diesen Grundsatz zu eigen macht, bleiben der Welt viele Vorurteile erspart und die eigene Gedankenwelt verschwendet auch weniger Zeit mit ihnen. 😉

    • Thomas Albrecht: ja genau! Ich sage immer: Man muss sich auch selber immer wieder auf die Schliche kommen.
      Vorurteile sind in der Regel Angst- Urteile und deshalb so schwer restlos zu eliminieren. Ich wünsche es mir und allen anderen, diese Angst restlos zu besiegen.

  17. Hallo liebes KenFM-Team,

    vielen Dank für das tolles Interview mit Detlef Soost und den hohen, qualitativ überragenden Output in der letzten Zeit.
    Könntet ihr bitte den Film verlinken, den Detlef im Interview erwähnt? Ein Film mit dem Namen Drive (hatte ich verstanden) gibt es zuhauf im Netz, daher bin ich unsicher welchen er meint.

    Vielen Dank und ein frohes neues Jahr 2017.

    Liebe Grüße
    Marcel

  18. Ich weiß nicht, ob es besser zu Boulevard passt oder zu einem normalen Interview. Aber ich würde gerne mal Georg Schramm in eurer Sendung sehen. Man könnte ja mal ein Fazit über die Kabarett-Szene ziehen. Und er hat auch viel Spannendes über die Hintergrundkräfte zu erzählen, die unser System lenken und wie sie das tun.

Hinterlasse eine Antwort