Die AstraZeneca-Affäre: Was steckt dahinter? | Von Ernst Wolff

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die Berichterstattung der Mainstream-Medien und die Vorgänge im realen Leben haben in unserer Zeit immer weniger miteinander zu tun. Es empfiehlt sich daher, sorgfältig zwischen beiden zu unterscheiden. So auch in der AstraZeneca-Affäre der vergangenen Wochen.

Die offizielle Version des Geschehens lautet:

Der Impfstoff der Firma AstraZeneca hat bei diversen Menschen Nebenwirkungen hervorgerufen, die in einzelnen Fällen sogar zum Tode geführt haben. Aus Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung wurde die Impfung mit diesem Impfstoff daher am Montag, den 15. März, ausgesetzt.

Eine Überprüfung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) ergab jedoch, dass der Nutzen fortgeführter AstraZeneca-Impfungen größer ist als die Risiken. Deshalb haben sich Bund, Länder und das zuständige Paul-Ehrlich-Institut darauf verständigt, die weitere Verwendung des AstraZeneca-Impfstoffs ab Freitag, dem 19. März, wieder zu genehmigen. Allerdings soll ab sofort auf dem Beipackzettel eine Warnung stehen.

Das alles klingt, als sei es in erster Linie um den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung gegangen. Die tatsächlichen Hintergründe der Affäre lassen aber ganz andere Zusammenhänge vermuten – vor allem, wenn man einen Blick auf die Geschichte von AstraZeneca und die Auseinandersetzungen der Firmenleitung mit ihrem Konkurrenten Pfizer und den Bürokraten der Europäischen Union wirft. Hier die Einzelheiten:

AstraZeneca ist 1999 durch die Fusion der schwedischen Astra AB und der britischen Zeneca PLC entstanden. Der Firmensitz befindet sich in Cambridge im US-Staat Massachusetts. 2019 war AstraZeneca mit 70.600 Beschäftigten und einem Umsatz von 26,6 Milliarden US-Dollar der fünfgrößte Arzneimittelhersteller der Welt.

2012 wurde AstraZeneca vom Europäischen Gerichtshof zu einem Bußgeld von 52,5 Millionen Euro verurteilt, weil der Konzern Patentämter und Gerichte vorsätzlich getäuscht hatte, um, wie der Gerichtshof in seiner Begründung schrieb, sein „Monopol auf dem Arzneimittelmarkt möglichst lang zu wahren“.

Im selben Jahr übernahm der Franzose Pascal Soriot, der zuvor für die Pharmariesen Aventis und Roche gearbeitet hatte, die Leitung des Konzerns. Er strukturierte das Unternehmen um, entließ mehr als zehntausend Mitarbeiter und investierte riesige Summen in die Entwicklung neuer Medikamente.

2014 kam es zu einem Machtkampf zwischen ihm und dem US-Pharmagiganten Pfizer, dessen Führungsetage einen Zusammenschluss beider Konzerne anstrebte. Nachdem Soriot ein Angebot in Höhe von 106 Milliarden Dollar abgelehnt hatte, startete Pfizer einen feindlichen Übernahmeversuch, den Soriot jedoch mit Hilfe der britischen Politik abwehrte.

Dass AstraZeneca nun einer der Großlieferanten des Covid-19-Vakzins ist, verdankt der Konzern, der sein Geld bisher nicht mit Impfstoffen verdient hat, keinesfalls seiner wissenschaftlichen Expertise, sondern ausschließlich der Tatsache, dass die 2016 von der Oxford-Professorin Sarah Gilbert gegründete Firma Vaccitech im Frühjahr 2020 einen mächtigen und finanzstarken Partner gesucht hat.

Wie mächtig AstraZeneca ist, zeigte sich erst im Dezember 2020, als der Konzern den US-Konzern Alexion für 39 Milliarden Dollar übernahm. Bei dem Deal handelt es sich um die sechstgrößte Übernahme in der Branche in den zurückliegenden zehn Jahren.

Aber kommen wir zur Timeline der Ereignisse um den Covid-19-Impfstoff.

Am 30. April 2020 gaben AstraZeneca und Vaccitech eine Vereinbarung über den weltweiten Vertrieb des von der Universität entwickelten Impfstoffs bekannt.

Am 27. August 2020 schloss AstraZeneca mit der EU-Kommission einen Vertrag, in dem AstraZeneca sich verpflichtete, im Laufe des Jahres 2021 zum Preis von 336 Millionen Euro mindestens 300 Millionen Dosen des Impfstoffes zu liefern.

Am 11. Januar 2021 beantragte AstraZeneca bei der EMA die bedingte Zulassung des Impfstoffs. 18 Tage später erhielt AstraZeneca als drittes Unternehmen nach Biontech-Pfizer und Moderna die Zulassung durch die EU.

Bereits während des Verfahrens teilte AstraZeneca der EU am 22.01.2021 mit, statt der bis Ende März 2021 vereinbarten 80 Millionen Impfdosen nur 31 Millionen liefern zu können. Das brachte die Brüsseler Bürokratie in doppelter Hinsicht in Schwierigkeiten: Zum einen, weil Medien und Politik seit Wochen auf flächendeckende Impfungen drängten und die EU damit in Erklärungsnot geriet. Zum anderen, weil sie mit dem Konzern einen Vertrag abgeschlossen hatte, dem zufolge AstraZeneca für das Versäumnis nicht belangt werden konnte.

Auf Grund des Aufruhrs in der Öffentlichkeit ließen die Bürokraten den Impfstoff am 15. März vom Markt nehmen, revidierten die Entscheidung aber vier Tage später.

Tatsächlich scheint es sich bei der Affäre also weniger um ein medizinisches Problem als vielmehr um einen Machtkampf zwischen bloßgestellten Bürokraten und einem mit allen Wassern gewaschenen Pharmagiganten zu handeln.

Auffällig ist, dass sich die EU bis heute weigert, den Vertrag mit AstraZeneca offenzulegen. Dadurch drängt sich folgende Frage auf: Könnte es vielleicht sein, dass er eine unlautere Geschäftsbeziehung zwischen hohen EU-Bürokraten und dem Management von AstraZeneca enthüllen würde? Dass man in Brüssel die Gesundheit der Bevölkerung nur als Vorwand nimmt, um sich in die eigene Tasche zu wirtschaften?

Fast noch wichtiger wäre die Beantwortung einer zweiten Frage: Wie kommt es, dass der Aktienkurs von AstraZeneca am 15. März trotz des enormen Imageschadens nicht etwa kräftig eingebrochen, sondern innerhalb von 48 Stunden sogar um 5,6 Prozent gestiegen ist? Wäre es möglich, dass jemand auf einen erneuten Übernahmeversuch von Pfizer gewettet hat?

Während all diese Fragen wohl auch in Zukunft unbeantwortet bleiben werden, steht ein Nebeneffekt der Affäre bereits fest:

Die europäische Bevölkerung, die sich angesichts der öffentlich betriebenen Panikmache zum überwiegenden Teil in einer Art Schockstarre befindet, wird durch den angeordneten Warnhinweis auf der Impfpackung von AstraZeneca nun noch stärker verunsichert werden und damit in den kommenden Wochen und Monaten, in denen uns ein gewaltiger Wirtschaftseinbruch erwartet, noch leichter manipulierbar und damit noch einfacher regierbar sein.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

+++

Bildquelle:    skarim/ shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletterhttps://kenfm.de/newsletter/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

13 Kommentare zu: “Die AstraZeneca-Affäre: Was steckt dahinter? | Von Ernst Wolff

  1. Ruediger Gerwin sagt:

    Lockerungen und "Sonderrechte" für "Geimpfte" ?!? Da die unterschiedlichen Impfstoffe auch offiziell eine "unterschiedliche" Wirksamkeit zeigen…….. "BioNTech"z.B. offiziell über 90% und AstraZeneca offiziell NUR etwa 70%…….Da müßten Zwangsläufig auch genaueste Studien gemacht werden wie lang die "Immunität" anhält, wie "hoch" der Schutz vor späteren Erkrankungen und schweren Krankheitsverläufen ist, wie es um eine "Infektiöseität" etc. bei den einzelnen "Impfstoffen" bestellt ist…….. Es wird ja auch bereits von den Impfbefürwortern an dem Narrativ gearbeitet dass auch bereits Genesene dennoch geimpft werden sollten…… Diese hätten dann zwar keine Priorität aber sollten dann später nachgeimpft werden…….Wie auch die zuvor mit AstraZeneca später dann mit einem anderen (mRNA!) Impfstoff "nachgeimpft" werden sollen (laut Spahn und Co.); wegen "gefährlicheren" Mutationen und um "langanhaltende" Immunität zu erzeugen…….. Wäre es da nicht auch nur konsequent "Lockerungen und Sonderrechte" anzupassen an die "Wirksamkeit" und speziellen Eigenschaften des jeweiligen Impfstoffes (Immunitätsgrad-/dauer, Schutz vor "Mutationen" und "Übertragungsschutz")?! Es geht ja um unser aller "Gesundheit"; da wird doch sicher jeder AstraZeneca geimpfte verstehen dass seine "Sonderrechte" und Lockerungen für Ihn/Sie/Unententschlossen doch anders zu bewerten sind als z.B. für BioNTech-geimpfte……. Schon rein aus Solidaritätsgründen………. "BioNTech" in der ersten Reihe des Theaters; auf den mittleren Rängen "AstraZeneca" und Co., Stehplätze für bereits "Genesene"……. Upgrades über "Nachimpfungen" möglich……… Wer sich einer Impfung widersetzt, aus religiösen oder medizinischen Gründen nicht geimpft wird oder einfach wegen fehlender Impfstoffe und "Planungsversagen" der Regierung/en noch nicht geimpft werden konnte soll ja auch von "Lockerungen" und Sonderrechten ausgenommen werden; das wird dann auch jeder "AstraZeneca"-Impfling sicherlich verstehen und akzeptieren ein "Impfling" zweiter oder dritter Klasse zu sein…….. Können sich ja später "Upgraden" lassen…… 🙁 🙁 🙁

  2. Isabelle Emcke sagt:

    https://www.bitchute.com/video/SXDvSnDwUe3Y/

  3. corovide sagt:

    Geld Macht geschichten … lustig aber nicht relevant.

    Es erstaunt umso mehr das niemand (gerade auf der Ebene der Kritiker) auf die Idee kam doch besser das unter die Lupe zu nehmen um was es geht – der Stoff der in den kleinen Flaschen ist.

    So tolle Ärzte mit so tollen Erfahrungen und so tollem Wissen aber niemand prüft was in den Flaschen ist.

    Da stellt man sich zuerst die Frage warum kommen diese Kritiker nicht auf diese Idee und warum wurde es bislang nicht umgesetzt zumal das ja in der ganzen Sachen das wahre A und O wäre. Noch erstaunlicher ist das gerade Kritiker mit keiner Art auf >Ideen und Kontaktversuche reagieren. Sie schweigen (…schmunzel wie die in Berlin…)

    Aber (Spoileralarm) man hat derweil so einiges WIssen was wirklich in den kleinen Glasflaschen ist und das was man bislang festgestellt hat wird salopp gesagt nicht mal gegen Durchfall helfen geschweigedenn den Tod verursachen selbst wenn man bei der Impfung dümmste Fehler macht,

    PS … statt Kommentare wie Troll Doof und Co wäre es mal schön wenn KenFM Kritiker und andere auf die Aspekte eingehen statt Leute vorzuschicken die lediglich keinen Deut besser sind als ein Staatssekretär oder ein Pressesprecher in berlin…

    • Beobachter sagt:

      1) Die Feststellung, dass man sich mal mit dem konkreten Inhalt der Impfstoffe befassen sollte, ist gar nocht schlecht.
      Leider ist es nicht trivial und nicht in der heimischen Küche machbar. Dazu braucht man handfeste Analytik, gute
      Trennverfahren, Spektrometer. Im Falle der mRNA-Impfstoffe ebenso molekularbiologische Arbeitsmittel; alles
      nicht beim Heimwerkermarkt zu hoen—–oh , ich vergaß, der hat ohnehin geschlossen. Im Falle des Falles liegt aber
      der Teufel im Detail. Soll heißen, auch bei guter Analytik könnte man ihn übersehen. Ganz nüchtern gesagt: Wenn man solche Substanzgemische völlig voraussetzungsfrei untersuchen wollte (also unter der Annahme, dass ihn ihnen etwas anderes enthalten ist als ausgewiesen -sofern überhaupt etwas Konkretes ausgewiesen wird!). dann wäre es Thema für wenigstens eine Promotion im Fache Chemie. Aber ich bleibe dabei: ein guter
      Punkt!

      2) "PS … statt Kommentare wie Troll Doof und Co wäre es mal schön wenn KenFM Kritiker und andere auf die Aspekte eingehen statt Leute vorzuschicken die lediglich keinen Deut besser sind als ein Staatssekretär oder ein Pressesprecher in berlin…" Das nun wieder ist eine unnötige rhetorische Härte, das kann man anders sagen.

    • 11elf sagt:

      Ich glaube, dass man mit Verfahren, die für Normalbürger zugänglich und bezahlbar wären nur finden kann nach was man auch sucht und es gerade für diese MRNA-Impfstoffe eher noch keinen Test geben kann, der genau vorhersagen könnte was dieser Impfstoff im weitern Verlauf des Lebens noch so Alles bewirkt. Deshalb hört sich das für mich auch nach besonders dumpfem Geschwätz weit ab der Realität an! ​>

      "Aber (Spoileralarm) man hat derweil so einiges WIssen was wirklich in den kleinen Glasflaschen ist und das was man bislang festgestellt hat wird salopp gesagt nicht mal gegen Durchfall helfen geschweigedenn den Tod verursachen selbst wenn man bei der Impfung dümmste Fehler macht,"

      Hast du dafür auch eine Quellenangabe oder denkst du dir sowas einfach aus? Wie will deine Quelle das denn herausgefunden haben und was für Testverfahren kamen da zum Einsatz? Welche Impfzusatzstoffe wurden dabei denn entdeckt? Keine ne?! Wenn man sowas rausballert muss man sich nicht groß wundern als Troll betitelt zu werden, denn das hört sich ziemlich nach einem Troll an!

      Ansonsten bekommt man die Impfstoffe wohl auch nicht so leicht aus diesen Impfzentren heraus, die werden dort und auch auf dem Weg dahin ja recht gut bewacht und ich habe ein bisschen die Vermutung, dass man die deshalb erst gar nicht und demnächst nur in sehr geringer Zahl an die Hausärzte abgibt um zu verhindern, dass einer dieser Ärzte auf die Idee kommt mal genauer nachzusehen was da so drin ist. Ab Ostern bekommt jede Praxis lediglich 20 Impfdosen und muss dann garantiert genauestens dokumentieren wem er die verabreicht hat.

    • Beobachter sagt:

      Nur ganz kurz 2 Bemerkungen:

      "Ich glaube, dass man mit Verfahren, die für Normalbürger zugänglich und bezahlbar wären nur finden kann nach was man auch sucht…" Im Prinzip richtig; es sit sogar so, dass selbst wenn man in etwa weiß, wonach man sucht, als "Normalbürger"
      ziemlich hilflos ist. Hierzu bräuchte es unabhängige Labore. Der Verbraucherschutz ist ja unter solchen Aspekten einmal
      entwickelt worden……und mittlerweile auch schon eine staatstragende Veranstaltung. Zu DDR-Zeiten gab es ein paar Leute,
      die an Unis bzw. Instituten "illegal" Umweltproben analysiert haben. Dem Grundsatz nachgab es das alles schon einmal.
      Allerdings waren die Resultate vom wissenschaftlichen Standpunkt aus -da zwischen Tür und ANge produziert- auch nicht
      unbedingt der Wesiheit letzter Schluß. Offizielle Unterstützung für solch eigenständiges Forschen wird man unter den jetzigen Bedingungen natürlich nicht erhalten.

      noch keinen Test geben kann, der genau vorhersagen könnte was dieser Impfstoff im weitern Verlauf des Lebens noch so Alles bewirkt….
      Na, mit EINEM Test wäre es natürlich nicht getan. Die Frage festzustellen, was drin ist, ist das eine; was es bewirkt, etwas anderes. Das weiß man ja nicht einmal mit letzter Sicherheit, wenn man die Zusammensetzung ganz genau kennt -außer
      in sehr trivialen Fällen. Deshalb gibt es ja die Testphasen (die normalerweise langen Entwicklungszeiten).

    • Beobachter sagt:

      Nur ganz kurz 2 Bemerkungen:

      "Ich glaube, dass man mit Verfahren, die für Normalbürger zugänglich und bezahlbar wären nur finden kann nach was man auch sucht…" Im Prinzip richtig; es ist sogar so, dass selbst wenn man in etwa weiß, wonach man sucht, als "Normalbürger"
      ziemlich hilflos ist. Hierzu bräuchte es unabhängige Labore. Der Verbraucherschutz ist ja ursprünglich unter solchen Aspekten einmal
      entwickelt worden……und mittlerweile auch schon eine staatstragende Veranstaltung. Zu DDR-Zeiten gab es ein paar Leute,
      die an Unis bzw. Instituten "illegal" Umweltproben analysiert haben. Dem Grundsatz nachgab es das also alles schon einmal.
      Allerdings waren die Resultate vom wissenschaftlichen Standpunkt aus -da zwischen Tür und Angel produziert- auch nicht
      unbedingt der Wesiheit letzter Schluß. Offizielle Unterstützung für solch eigenständiges Forschen wird man unter den jetzigen Bedingungen natürlich nicht erhalten.

      noch keinen Test geben kann, der genau vorhersagen könnte was dieser Impfstoff im weitern Verlauf des Lebens noch so Alles bewirkt….
      Na, mit EINEM Test wäre es natürlich nicht getan. Die Frage , was drin ist, ist das eine; was es bewirkt, etwas anderes. Das weiß man ja nicht einmal mit letzter Sicherheit, wenn man die Zusammensetzung ganz genau kennt -außer
      in sehr trivialen Fällen. Deshalb gibt es ja die Testphasen (die normalerweise langen Entwicklungszeiten).

    • Werweißdasschon sagt:

      Auch wenn Sie manchmal schon trollen, dennoch eine gute Frage.

      Diese Frage kam mir schon auf bevor die 2Welle propagiert wurde, da die Vorgehensweise erwartbar war.

      Was tritt punktuell wann und wo auf? Wieso sind die Auswirkungen Ortsabhängig, so als ob das Virus sich an Landes- bzw. Staatsgrenzen halten kann? Welche Mutationen treten wo auf, und wieso ist die Verteilung wieder so wie beim "Ursprünglichen" Virus? Wieso wird nicht an den "Hotspots" gemessen was da genau unterwegs ist und ob diese mit den anderen Gebieten übereinstimmt? Wieso wird darauf keine Aufmerksamkeit verschwendet, obwohl die Rockefeller angekündigt haben, punktuell eine "Wirksamere" Variante aussetzen zu wollen, um den eigenen Vorhaben Nachdruck zu verleihen? Gibt es überhaupt unabhängige Labore oder Laboranten? Ist es überhaupt möglich nachzuweisen, dass gewisse Bestandteile nicht natürlichen Ursprungs sind, oder zumindest eine "Kreuzung" stattfand?

      Hier findet man keine Antworten. Aber wenn man fragt welche Maßnahme wann umgesetzt wird, dann überschlagen sich die Antwortenden. Prioritäten eben und Reflexe…

    • Beobachter sagt:

      An Werweißdasschon

      Was tritt punktuell wann und wo auf? Wieso sind die Auswirkungen Ortsabhängig, so als ob das Virus sich an Landes- bzw. Staatsgrenzen halten kann? Welche Mutationen treten wo auf, und wieso ist die Verteilung wieder so wie beim "Ursprünglichen" Virus? Wieso wird nicht an den "Hotspots" gemessen was da genau unterwegs ist und ob diese mit den anderen Gebieten übereinstimmt? Wieso wird darauf keine Aufmerksamkeit verschwendet, obwohl die Rockefeller angekündigt haben, punktuell eine "Wirksamere" Variante aussetzen zu wollen, um den eigenen Vorhaben Nachdruck zu verleihen?
      Diese Fragen sind alle berechtigt -und leider im Wesentlichen unbeantwortet.

      Gibt es überhaupt unabhängige Labore oder Laboranten?
      Gute Frage. Ich denke, dass es eine Menge Leute in Laboren gibt, die durchaus guten Willens sind und weder in UNSERER Frage noch auch auf ihren eigenen Gebieten irgendwelche Fälschungsabsichten haben. Ich habe selbst in Laboren gearbeitet. Allerdings glaube ich nicht, dass man gegenwärtig gerade SOLCHE Leute nach ihrer Sichtweise fragt.
      Vor allem aber ist eine solche Untersuchung nicht mal schnell in ein paar "Nachtschichten" möglich.

      "dass gewisse Bestandteile nicht natürlichen Ursprungs sind, oder zumindest eine "Kreuzung" stattfand?"

      Diese Frage bezieht sich -das setze ich jetzt mal voraus- auf genetisches Material, also Nukleinsäuren (RNA, DNA)
      Diese sind durch ihre Sequenzen charakterisiert. Bei Verwendung von Standardverfahren sind nach gezielter Manipulation
      durchaus eventuell Schnittstellen oder andere funktional nötige Sequenzabschnitte im "Endprodukt" nachweisbar.
      Es ist eine Frage des Aufwandes, ob solche Spuren verwischt werden oder nicht. Aber per se gibt es keine
      Garantie dafür oder kein hartes Kriterium, welches darüber befindet, ob eine bestimmte Sequenz natürlich ist oder nicht,
      wenn man es ganz abstrakt betrachtet, abgesehen davon dass man eine gegebene Sequenz natürlich mit der Unzahl bereits gefundener und in Datenbanken hinterlegten Sequenzen vergleichen kann. Das zeigt dann, ob es sie irgendwo "Im Raum der schon bekannten Sequenzen schon gibt". Darüber wäre sogar u.U. eine Aussage über Funktionen der entsprechenden Genprodukte (also der codierten Proteine, sofern es sich um eine codierende Sequenz handelt) möglich. Man kann also im vorliegenden Fall danach fragen, ob die verwendete
      mRNA-Sequenz einer konkret als ihrVorbild ausgewiesenen Virensequenz (es handelt sich ohnehin nur um ein Segment)
      entspricht oder nicht. Es ist wie überall: Umso konkreter die Frage, desto stringentere ANtworten sind möglich.
      Der Sequenz steht ihre "Nützlichkeit" oder "Schdlichkeit" nicht auf der Stirn. Immerhin wäre so die Feststellung möglich, ob die genutzte Sequenz den ausgewiesenen Angaben entspricht.

  4. MalcolmX sagt:

    Ich bin mir ziemlich sicher, daß sich einige hohe EU-Beamte und Brüsseler Bürokraten die Taschen voll gemacht haben. Vermittlungsprovisionen und Schmiergelder im Zusammenhang mit Medikamentenzulassung und -beschaffung. Im EU-Parlament und in der EU-Kommission sitzen ja auch CDU- und CSU-Leute … also Amigos!

    • MalcolmX sagt:

      Nachztrag:
      Ich benutze den Terminus "Medikamente", um das Wort "Impfstoffe" zu vermeiden, da es sich bei letzteren nicht um Vakzine im eigentlichen Sinne, sondern um gentechnische Therapeutika (mRNA) handelt.

  5. Hartensteiner sagt:

    Spannend!
    Habe ich nicht auch ein Gerücht gelesen – ich kann mich irren – dass AstraZeneca mit dem russischen Hersteller von "Sputnik" zusammen arbeiten wollte? Wenn das so wäre, wäre das ja gleichsam ein Konzern von "Putinverstehern" – und das geht gar nicht. Es wäre ein weiterer Grund für unterirdische Grabenkämpfe gewesen.

    • Schlafschaf sagt:

      Es wird schon schwierig den Beipackzettel zu lesen, wen der Arzt am Impfen ist, aber in Kyrillisch wird es unmöglich

Hinterlasse eine Antwort