Die Brexit-Kampagne: Irreführung im Namen der Finanzindustrie

Von Ernst Wolff.

Seit Wochen bestimmt der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU die europäische Medien-Landschaft. Politik und Medien entwerfen immer neue Schreckensszenarien und warnen davor, dass die Entscheidung für einen Brexit das Schicksal Europas besiegeln könnte. Der Mord an der britischen Labour-Abgeordneten und EU-Befürworterin Jo Cox zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung ist.

Dabei handelt es sich bei der Brexit-Debatte um nichts anderes als eine im Interesse der Finanzindustrie inszenierte Täuschungskampagne. Ihr Ziel ist es, die Wut der arbeitenden Bevölkerung zu kanalisieren, den Menschen fälschlicherweise ein demokratisches Mitspracherecht in wichtigen Zukunftsfragen vorzugaukeln und sie von den wirklich entscheidenden Vorgängen – den historischen Manipulationen im Finanzsektor – abzulenken.

Längst beschlossen: Einen Brexit auf Dauer wird es nicht geben

Hintergrund der Brexit-Abstimmung ist die wachsende Unzufriedenheit der britischen Bevölkerung mit den sozialen und politischen Verhältnissen in ihrem Land. Sie hat dazu geführt, dass die beiden großen Volksparteien Labour und Tories immer stärker an Rückhalt verlieren und die nationalkonservative UKIP (United Kingdom Independence Party) ganz erheblich an Zulauf gewonnen hat. Um diesen Protest nicht aus dem Ruder laufen zu lassen und die eigene Macht zu sichern, hat Premierminister Cameron eine zunächst für 2017 angekündigte Volksabstimmung auf den 23. Juni dieses Jahres vorziehen lassen.

Ziel dieser Abstimmung ist es, der arbeitenden Bevölkerung Großbritanniens das Gefühl zu geben, sie selber entscheide über die Zukunft ihres Landes. Das ist immens wichtig, da die Regierung angesichts der sich verschärfenden Finanzkrise schon bald erneute Einschnitte im Staatshaushalt vornehmen und den Lebensstandard der breiten Masse weiter senken wird, während sie der Finanzindustrie auch in Zukunft erlauben wird, die Märkte nach Belieben zu manipulieren.

Die Brexit-Kampagne ist aber nicht nur ein Täuschungsmanöver, sondern auch ein zwischen Politik und Wirtschaft abgekartetes Spiel: Die von Premier Cameron vertretene Finanz- und Wirtschaftselite setzt seit Monaten die ganze Macht der von ihr finanzierten Medien dafür ein, den Ausgang des Referendums zum eigenen Vorteil – also zum Verbleib in der EU – zu beeinflussen.

Selbst für den Fall, dass die Entscheidung allen Manipulationsversuchen zum Trotz für einen Brexit ausfallen sollte, ist die Finanzindustrie gerüstet: Sie treibt die Kurse vor dem Referendum auf Rekordhöhen, um der arbeitenden Bevölkerung Europas im Fall einer Niederlage durch Kursstürze zu zeigen: Seht her, was passiert, wenn ihr euch gegen das Diktat der EU auflehnt! Da die EU-Vorschriften für den möglichen Austritt eines Landes eine Übergangsphase von 2 Jahren vorsehen, kann man sicher sein, dass die Finanzelite die Menschen innerhalb dieser Zeit durch Diffamierung, Einschüchterung und unverhohlene Drohungen – unterstützt durch Medien, Politik und weitere Erschütterungen der Finanzmärkte – dazu bringen würde, ihre Entscheidung in einer zweiten Wahl zu widerrufen.

Die EU ist nicht Europa

Das von EU-Befürwortern am häufigsten vorgebrachte Argument gegen die Brexit-Anhänger bezichtigt diese der Europa-Feindlichkeit. Dahinter steht die fälschliche Gleichsetzung von EU und Europa. Beide haben nichts miteinander zu tun.

Der Europagedanke verkörpert für die arbeitenden Menschen auf dem Kontinent die Überwindung historischer Konflikte, die Durchlässigkeit von Grenzen und das harmonische Miteinander verschiedener Kulturen. Von einem vereinten Europa erhoffen sie sich Frieden, demokratische Strukturen und einen freien Handel, der Wohlstand für alle gewährleistet.

Die EU garantiert nichts von alledem. Als Nachfolgerin der Europäischen Gemeinschaft (EG) und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ist die EU ein Zweckbündnis, das in den vergangenen Jahren gezeigt hat: Es vertritt nicht die Interessen der arbeitenden Bevölkerung, sondern die einer winzigen Wirtschafts- und Finanzelite, und das ohne jegliche demokratische Legitimation.

Obwohl das Europäische Parlament von den Bürgern der EU-Länder gewählt wird, werden die maßgeblichen Funktionäre in Absprache mit der Wirtschafts- und Finanzindustrie ernannt. So hat keines der 26 Mitglieder der EU-Kommission, des höchsten und wichtigsten Exekutiv-Gremiums der EU, die Legitimation der europäischen Bevölkerung.

Die wichtigsten Entscheidungen der EU (u.a. auch die Verträge von Maastricht und Lissabon) wurden unter maßgeblicher Mitarbeit des „European Round Table of Industrialists“ getroffen, einer Vereinigung von etwa 50 Führungskräften europäischer Großkonzerne. Alle wichtigen Finanzentscheidungen werden mit der Führungsspitze der Europäischen Zentralbank (EZB) abgesprochen. Weder die Mitglieder des Round Table, noch die der EZB müssen sich den Wählern gegenüber verantworten.

Dieses bewusste Umgehen aller demokratischen Kontrollen und der mittlerweile riesige bürokratische Brüsseler Apparat mit seiner Mischung aus Überheblichkeit und Selbstbedienungs-Mentalität stößt die arbeitenden Menschen in Europa von Jahr zu Jahr mehr ab. Hinzu kommt, dass die Bilanz der EU-Bürokraten in der Eurokrise verheerend ausfällt: Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit haben Rekordniveaus erreicht, der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung ist auf breiter Ebene gesunken, während eine winzige Elite noch reicher geworden ist.

Um die Menschen, die aus ihrer Empörung über diese Verhältnisse die Konsequenzen ziehen und für einen Brexit stimmen, zu diffamieren, werfen Medien und Politik sie mit Ausländerfeinden, Faschisten und Kriminellen in einen Topf. Sie schaffen damit genau das soziale Klima, das den Mord an Jo Cox begünstigt hat.

Die Manipulation der Finanzmärkte kennt keine Grenzen mehr

Die Brexit-Kampagne dient auch dazu, die Menschen von den immer dreisteren Manipulationen an den Finanzmärkten abzulenken. Diese haben gerade in den vergangenen Wochen und Monaten eine neue Dimension erreicht.

Nachdem die EZB seit März 2015 bereits mehr als eine halbe Billion Euro in das Finanzsystem gepumpt hat, hat sie den Leitzins im März dieses Jahres auf Null gesenkt. D.h.: Die Finanzelite, die das Geld zum größten Teil nicht etwa investiert, sondern in die Spekulation an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten steckt, zahlt für das ihr zur Verfügung gestellte Geld keinen Cent Zinsen mehr.

Darüber hinaus hat die EZB im Juni begonnen, auch Unternehmensanleihen aufzukaufen. D.h.: Sie hilft Großunternehmen, deren Schuldner nicht zahlen können, die fehlenden Gelder aufzustocken und animiert sie auf diese Weise, zusätzliche Risiken einzugehen oder ihr Geld für Aktienrückkäufe zu verwenden, um so die Manager-Boni noch weiter in die Höhe zu treiben. Zudem verfälscht sie auf diese Weise die ohnehin exzessiv manipulierten Aktien- und Anleihenmärkte noch weiter.

Großer Verlierer dieser Geldpolitik sind nicht nur regionale Banken und Sparkassen, die wegen der Nullzinspolitik bereits zum Teil ums Überleben kämpfen. Vor allem der Mittelstand, der nichts von dem zur Verfügung gestellten kostenlosen Geld sehen wird, wird weiterhin um die Zuteilung von Krediten betteln müssen und erleben, wie sich seine Konkurrenzsituation gegenüber größeren Marktteilnehmern weiter verschlechtert.

Der ganz große Verlierer könnte aber schon bald die gesamte arbeitende Bevölkerung sein, denn die Anzeichen verdichten sich, dass die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Systems immer weniger wirken. Dass deutsche Bundesanleihen in der vergangenen Woche zum ersten Mal negative Renditen erbrachten, ist ein mehr als deutliches Warnzeichen. Dass die US-Zentralbank den Leitzins nicht wie die EZB auf Null senken kann, ohne den Reservestatus der US-Dollars und damit dessen finanzielle Weltherrschaft zu gefährden, ist ein weiteres.

Dass sämtliche inflationsfördernde Maßnahmen der Vergangenheit wirkungslos verpufft sind und die Zentralbanken ihr Pulver im Kampf gegen die Deflation so gut wie verschossen haben, dass Großinvestoren sich aus den Märkten zurückgezogen haben und auf Sachwerte setzen, dass der Goldpreis sich trotz aller Manipulation derzeit nicht weiter drücken lässt – all das sind Symptome des Verfalls, die in ihrer Gesamtheit darauf hindeuten, dass auch die Kampagne gegen den Brexit den endgültigen Zusammenbruch eines maroden Systems, das ohne Manipulation längst Geschichte wäre, nicht mehr lange aufzuhalten vermag.

 

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

55 Kommentare zu: “Die Brexit-Kampagne: Irreführung im Namen der Finanzindustrie

  1. Das Ergebnis der Brexitabstimmung wurde soeben veröffentlicht.

    50,01% zu 49,99%. Ein relativ knappes, aber eindeutiges Ergebnis – kommentierte Klaus Kleber.

    Das Königreich bleibt der EU erhalte.

    • Eben nicht.
      Ich hatte hierzu vorhin schon einen Kommentar geschrieben, der ist aber momentan nicht zu sehen (Technikproblem?).
      Die Spaltungslobby mit Hilfe der ihnen in der Karten spielenden Rechtspopulisten hat es in Europa somit erstmals seit langem (vielleicht, nacdem sie Hitler finanzierten?), massiv EInfluss zu nehmen.
      Das Thema spaltet auch Großbritannien. Logisch und machtpolitisch gesehen völlig zu Recht fordert die schottische Erste Ministerin nun, dass Schottland in der EU bleiben kann. Dies würde nur über eine Abspaltung Schottlands von Großbritannien gehen.
      Ich sehe selbst nach langem Nachdenken keinen einzigen Grund, der für diesen ‚Brexit‘ spricht.
      Das Pfund ist im freien Fall.
      Die Briten wurden natürlich massiv belogen. Praktisch alle Dinge, die angeblich mit dem ‚Brexit‘ gelöst werden, sind in Wahrheit Probleme der britischen Regierung und der britischen Regeln.
      Die Briten, die gegen die EU gestimmt haben – im Schutz der Anonymität – wollen sicher jetzt auch weiter in Spanien Urlaub machen. Sie hätten es verdient, dass sie nach Spanien nicht einmal mehr einreisen dürfen.
      Allerdings ist es im Sinne der Briten, die für die EU sind, und im Sinne der EU-Bürger natürlich das Ziel, dass sich möglichst nichts real ändert. Großbritannien bekommt nun am besten den Status von Norwegen, und dessen weltpolitische Bedeutung am besten auch.

  2. @ Sebastian

    Nur kurz:
    Ich denke japan ist ins Straucheln gekommen, weil es lange großen Widerstand gegen die Änderung der Verfassung f. die US-gewollte Militarisierung gab.
    US produziert Geld. D und J produzieren Luxus und Qualität. China billige Produkte. Weil China jetzt davon weg will, gibt’s Probleme.
    Arbeitsteilung, die bedeutet, daß wenn am Ende das Geld im Eimer ist, die Güter in Amerika sind. D, J. C. schauen in die Röhre. D scheint mit VW ähnliches Schicksal zu erleben, wie J. mit Toyota. Diese VW-Sache ist unter Fachleuten seit Jahrzehnten bekannt. Warum jetzt öffentlicher Skandal? Das gleiche: Deutsche Bank. Wir erinnern NSA? Soll da Druck gemachtwerden?

    • @ Toni

      man hat Japan ziemlich lang dabei zugeschaut, wie sie Reichtum im Land durch Innovation und fleiß aufgebaut haben…Japan hat Exportiert wie verrückt, sie waren sich ihrer Stärke bewusst und wollten sich nicht den USA öffnen und somit den Ausverkauf des Landes einleiten….die haben ihr Ding durchgezogen, aber eben letztlich kein mittel gefunden , die in Gang gesetzte preisspirale im eigenen Land zu stoppen…devisen führten zu extremen teuerungsraten im Land..für die Bevölkerung war das kein Problem…sie hatten ja Geld .aber das geht halt nur so lange gut, wie sie technologisch nicht überholt werden oder märkte bewusst manipuliert werden. dann fängt nämlich das Gebilde an zu Wanken. hätte Japan stärker auf den asiatischen Raum gesetzt, vor allem China , aber auch Russland…wäre ihnen das vermutlich in der Form nicht passiert. aber sie haben sich sehr stark auf Deutschland und co fokussiert und sind baden gegangen. die USA hat das befeuert und den Zugang zum japanischen finanzsektor seit je her gefordert und jetzt bekommen…Japan wird ausgelutscht werden wie Deutschland….und kurioserweise ist der finanzsektor vor und nach Fukushima extrem geöffnet worden….ob das Zufall war?
      sie sind auch auf Deutschland reingefallen…und ja VW , Toyota das ist dasselbe prinzip….

  3. „Die heutige EU ist keineswegs alternativlos.“

    http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2016/nr-13-7-juni-2016/brexit-gegner-tun-so-als-stuende-der-untergang-des-landes-bevor.html

    Auszug:

    „Europa braucht eine neue Grundlage. Eine Grundlage, die nach vorne schaut. Der einfache Rückgriff auf die Zeit vor der EU ist keine Perspektive. Niemand kann ernsthaft in die Zeit vor 1945 zurückwollen. Warum nicht an einer «Charta für Europa» arbeiten – ähnlich der Charta der Vereinten Nationen? Den institutionellen Rahmen könnte ein neu verfasster Europarat bilden. Die «Charta von Paris» vom November 1990, nach dem Ende des ersten Kalten Krieges formuliert, böte gute inhaltliche Anknüpfungspunkte. Angereichert werden müsste sie mit dem Blick auf die kulturellen Traditionen des Kontinents. Die USA haben hier kein Wort mitzureden. Aber in Europa darf niemand ausgeschlossen werden.
    Die gängige Behauptung, die EU sei die einzig mögliche Form einer Ordnung Europas, ansonsten drohten Niedergang und Krieg, ist absurd und erinnert an längst vergangene Zeiten, in denen es vor allem um eines ging: den Machterhalt. So versuchte der deutsche Philosoph des Barockzeitalters Gottfried Wilhelm Leibnitz seine Welt absolutistischer Herrschaft trotz aller sichtbaren Übel als die beste aller möglichen Welten darzustellen. Wird heute nicht von unseren tonangebenden Politikern ähnlich über die EU gesprochen – als beste aller Welten in Europa? Aber war es wirklich so, dass die Welt des Absolutismus in der Zeit von Leibnitz «alternativlos» war? Sicher ist: Die heutige EU ist keineswegs alternativlos. “

    http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2016/nr-13-7-juni-2016/brexit-gegner-tun-so-als-stuende-der-untergang-des-landes-bevor.html

    • Zunächst ist die Gleichsetzung der EU mit dem Absolutismus, den Leibniz meinte, eine weitere blanke Lüge der rechtspopulistischen Propaganda. Die EU VERBIETET Absolutismus in ihren Mitgliedsstaaten.
      Sie haben einfach keine Ahnung, aber davon viel. Ich kann beim Lesen Ihrer Postings zu keinem anderen Schluss kommen.

      Systemisch gesehen ist die EU meines Erachtens alternativlos. Die EU liefert innerhalb Europas genau das, was nötig ist, um Frieden in Europa zu sichern.
      Wo es Verbesserungsbedarf gibt, und zwar durchaus dringenden, ist die ‚Außendarstellung‘ der EU. Und damit meine ich nicht (nur) die PR, sondern die willkürliche und teilweise grundrechtswidrige Vergabe von Schengen-Visa im Nicht-EU-Ausland. Mir ist persönlich ein Fall bekannt, bei dem einem indischen Bollywood-Choreographen grundlos das Visum verweigert wurde, obwohl er von einem Kulturbetrieb eingeladen wurde. Und die EU verweigert teilweise die ‚Anerkennung‘ von Lebenspartnern/Lebenspartnerinnen von EU-Bürgern oder von Leuten, die eberits aufenthaltsberechtigt in der EU sind. Sogar die Grünen waren und sind hier für Gängelung mit ‚Sprachtests‘ und Ähnlichem. Das ist grundrechtswidrig und klar bürgerfeindlich, den verlogenen Rechtspopulisten aber keine Zeile wert,

    • @ Kabellos

      „entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem“
      (Ockhams Rasiermesser)

      Wie aber können wir die Qualität der Mitteilungen, den Wert und Sinn von Information von der semantischen Umweltverschmutzung unterscheiden, die uns lediglich aus Berechnung oder Dummheit zu unserem Nachteil täuscht, auch wenn uns das nicht sofort einsichtig ist?

      POPULIST, ELITE, LINKS, RECHTS : JE NACH STANDPUNKT

      Kabellos hat außerdem behauptet, Tony hätte etwas gesagt. Tony hat ausschließlich zitiert.
      Im Zitat wird die EU nicht mit dem Absolutismus gleichgesetzt. Leibniz kannte die EU nicht.
      Es scheint, Kabellos lügt.

    • „…Systemisch….EU…..alternativlos.“

      Alternative: Etwas, das gewählt werden kann, anstelle von etwas anderem: eine Wahl, eine Option. Sprache verrät!
      „Systemisch.“ Welches System?

    • @Michael Kanellos: so richtig klug ist ist es nicht, ernsthaft über etwas referieren zu wollen und darin politische Schlagwörter zu verwenden, die, wie „alternativlos“ zu einem Unwort des Jahres erklärt wurden(2010). Aus gutem Grund. Weil es IMMER eine Alternative gibt, bzw. viele viele weitere.

      Ferner läuft Ihre Argumentation ins Leere, da hier offenbar ein Missverständnis zum Inhalt Tony’s Kommentar’s vorliegt.

  4. Herr Wolf hat vollkommen recht! Das Referendum ist die reinste Farce!!!!
    Das Referendum ist NICHT gesetzlich BINDEND!!! Der reinste Witz!!!!

    zitiere aus diesem „Business-Insider“ Artikel:

    There is an incredible theory that a Brexit won’t actually happen even if the public votes for it.
    A really crucial detail about the upcoming EU referendum has gone virtually unmentioned and it is probably the most crucial detail: Parliament doesn’t actually have to bring Britain out of the EU if the public votes for it.

    That is because the result of June 23 referendum on Britain’s EU membership is not legally binding. Instead, it is merely advisory, and, in theory, could be totally ignored by UK government. …

    weiter hier: (links bitte selbst reinkopieren, vielleicht sind sie der Grund, warum das seit Stunden nicht gepostet wird??)
    -businessinsider.de/green-eu-referendum-not-legally-binding-brexit-2016-6?r=UK&IR=T

    Ein US-Vlogger (jsnip4) bespricht hier diesen Artikel:
    REALIST NEWS – Brexit vote is actually non-binding – Was always up to the politicians
    -youtu.be/WER41FnmEXQ (11 Minuten)

    • Ich bin gegen ‚Volksentscheide‘, weil es

      – zahlreiche Fragen und Themen gibt, bei denen Minderheiten unbedingt vor dem Diktat der Mehrheit geschützt werden müssen, Beispiel Wehrpflicht, wo eine Mehrheit nicht Betroffener junge Männer in den Zwangsdienst geschickt hat
      – zahlreiche Fragen und Themen gibt, die nur mit Expertenwissen korrekt entschieden werden können und bei denen man nicht mit einer Entscheidung zwischen zwei Alternativen auskommt, Beispiel Energiepolitik

      ‚Volksentscheide‘ sind außerdem der Rhetorik und der Medienmanipulation unterworfen.
      Da ‚Volksentscheide‘ anonym sind, animieren sie zur rücksichtslosen Übergehung der Interessen Anderer und somit zur rücksichtslosen Mehrheitsdiktatur. Niemand wird für das Kreuz beim ‚Volksentscheid‘ zur Verantwortung gezogen.

  5. Es ist nicht so schwer zu durchschauen warum die Briten wählen dürfen. Weul sie gar nicht wählen können. Die Wahl steht fest, noch bevor das erste mal überhaupt darüber öffentlich gesprochen wird.

    Es kommt in keiner weise darauf an wer was wählt, sondern nur wer die Stimmen auszählt. Die Stimmen sind bewrweits ausgezählt. Es wird keinen Brexit geben. Selbstverständlich ist die ganze Show ausschließlich ein Mix aus Ablenkung, Beruhigungspille, Volksverdummung, sinnloser Beschäftigung für die Völker usw usf. Mit WAHL hat das ganze nichts zu tun – überhaupt nichts.

    Sollte doch der Fall Brexit eintreten, werden wir aus den daraus folgenden Ereignissen und politischen Schweinereien sehr deutlich erkennen können, warum ein Brexit sein musste.

    Venezuela – wir erinnern uns, ein kleines Land mit reichen Ölvorkommen das die U nited S atanic A rea seit längerem verzweifelt versucht [leider mit wachsendem Erfolg] unter seine Kontrolle zu bringen – hat das beste, sicherste, transparenteste Wahlsystem der Welt.

    Warum wohl gibt es so etwas im ach so technologiefortschrittlichem Westen nicht?

    „Internationales Lob

    Der ehemalige US-Präsident James Carter bezeichnete das venezolanische Wahlsystem als „das beste der Welt“.4 Das von ihm geführte Carter Center begleitete zwischen 1998 und 2013 mehrere Wahlgänge in Venezuela.5 Laut Carter hebe sich das System des CNE positiv von insgesamt 92 Wahlprozessen ab, welche die NGO weltweit beobachtet hat.

    Das renommierte US-amerikanische Magazin Forbes würdigte Venezuelas Wahlsystem 2013 in einem Artikel.6 „Venezuela verfügt über eines der technologisch fortschrittlichsten Wahlsysteme der Welt, das eigens geschaffen wurde, um Wahlbetrug oder Fälschung zu verunmöglichen und die Richtigkeit der Resultate zu garantieren“, heißt es dort. Die zahlreichen Überprüfungen des Systems vor, während und nach der Wahl im Beisein aller politischen Parteien machten den Wahlprozess in Venezuela zum „transparentesten der Welt“.

    https://amerika21.de/analyse/136893/venezuela-wahlsystem

    • @michaela
      Edelmetalle sind für mich nichts zum spekulieren.
      Eher eine Versicherung.
      Wenn man zu einer bestimmten Zeit die XY-Aktie gekauft hätte und nach gewisser Zeit verkauft hättest …. (z.B. Apple oder Nokia) wäre auch ein fetter Gewinn …
      Soll das machen wer will – es gibt Wichtigeres.

  6. Eines ist mir bei Herrn Wolff noch unklar geblieben. Er erwähnt einerseits, dass das „Pulver im Kampf gegen die Deflation so gut wie verschossen“ sei und erwähnt andererseits, dass der „Goldpreis sich trotz aller Manipulation derzeit nicht weiter drücken lässt.“

    Deflation bedeutet doch niedere Preise. Wenn das Pulver gegen die niederen Preise wirkungslos verschossen wurde, müsste dann nicht der Goldpreis sinken ? Weil Deflation nicht wirksam bekämpft wurde und sie deswegen bestehen bleibt ?
    Herr Wolff schreibt aber, dass der Goldpreis sich NICHT weiter drücken lässt, was doch ein Indiz für Inflation ist.
    Wer kann mir erklären, wie evt. doch beide Aussagen zusammenpassen ?

    • Erklärungsversuch:
      Deflation sind ja sinkende Preise für den Durchschnitt aller Waren und Dienstleistungen.
      Das bedeutet ja nicht, dass alles billiger wird.
      Außerdem wird Gold in der ganzen Welt gehandelt.

    • „müsste dann nicht der Goldpreis sinken ?“

      Auch beim Goldpreis gilt: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Die ungebrochene Nachfrage besonders aus Asien erklärt es.

    • @ Michaela

      so, wie ich das bis dato verstanden habe ;-), wird der G-Preis rein über Papierwerte und mit frisch gedruckten Dollars unten gehalten (in Chicago und London). Das könnte theoretisch ewig so weiter gehen, wenn die „Spieler“ in diesem game nicht auf die Auslieferung von phys. G bestehen, sondern sich weiterhin mit fiat-money ihre Kontrakte ablösen lassen (kriegen dann sogar noch einen +Aufschlag dazu). Es wird vermutlich hier getrickst ohne Ende. Die Zahlen über Defla- oder Inflation, sind wahrscheinlich auch nicht „realistisch“. Von daher sieht man, dass das G-Fieberthermomenter steigen will, aber immer wieder daran gehindert und runtergetrieben wird. Dies geschieht auch über das FOREX-Währungs-Casino. Man hört von allen Experten, dass das irgendwann nicht mehr klappen wird, aber wann das sein wird ???? Vermutlich, wenn alle Mitspieler das „go“ geben und bereit für den großen reset sind? Nebenbei bemerkt, der G-Preis in Fiat-money (Dollar oder Euro etc.) ist bedeutungslos in einem derart manipulierten Umfeld. Zumindest kann man das von den Experten immer wieder heraushören. Wenn das Papiergeld gestorben sein wird, wird man erst den wahren Wert von G+S erkennen können.
      Aber vielleicht kann Hr. Wolf das für uns noch präzisieren? Wäre toll! 🙂

      Warte auch seit Stunden noch auf die Freischaltung von 3 meiner Kommentare ????? .. seltsam!

    • @ alle

      Deflation und Inflation haben dieselbe Wirkung auf preise.

      Deflation ist eine Unterversorgung mit waren im Vergleich zur Geldmenge
      Beispiel Deutschland,japan

      Deutschland ist immer latent deflationär…

      Inflation ist eine Unterversorgung mit Geld im Verhältnis zur warenmenge…z.B usa

      die Wirkung ist die gleiche , die realen Kosten für konsum steigen

      gold kann nicht mehr an Wert verlieren, weil das Vertrauen durch Käufe auf dem Weltmarkt stetig gewachsen ist…die letzte Zeit.

    • exportnationen sind zumeist deflationär

      importnationen inflationär

      heut zutage heisst alles nur noch Inflation..wahrscheinlich weil die Bevölkerung so dumm erscheint

      beides führt zu Verteuerung , also steigenden Preisen….!

    • Deflation und Inflation haben dieselbe Wirkung auf Preise?
      Deflation: Preis sinkt.
      Inflation: Preis steigt.
      Was hat das mit der Geldmenge zu tun?
      Was nutzt die Geldmenge, wenn Sie nicht ausgegeben wird?
      Deflation ist doch der Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen.
      Nachfrage ist geringer als das Angebot.

    • die Nachfrage nach Gold ist viel zu hoch, als das der Preis sinken könnte…. er wird erst wieder fallen , wenn der Dollar an Vertrauen gewinnt…da sieht es aber schlecht aus , da China massiv währungsreserven in Dollar abbaut….der weltmarkt wird so mit der leitwährung geflutet…Gold ist da eine Alternative, Euro vielleicht auch…

    • @ schwarz ist weiss @ RonB. @ löwenzahnsalat: Dankeschön für die Hinweise.
      Goldpreis und Geldmenge bedingen sich sowieso nicht, weil Geldmengen dem Umlauf entzogen werden.
      Und mir leuchtet ein, dass Deflation „sinkende Preise für den Durchschnitt aller Waren“ usw. ist, was aber nicht bedeuten muss, dass es auch beim Gold so ist.
      „Angebot und Nachfrage“ – und wohl auch Wetten – wirken da mit.
      Dass da „getrickst“ wird ohne Ende konnte man vor etwa zwei Jahren oder so beobachten, wo sogar für einige Minuten lang der Goldhandel unterbrochen war. Ich meine, die Bank of London macht das Gold Fixing .
      Zumindest für uns ist das eine reine Gefühlssache. Nicht berechenbar.

    • @ souverän

      Was nutzt die Geldmenge, wenn Sie nicht ausgegeben wird?

      Folge : die Preise für waren verteuern sich ….es wird immer ein Gleichgewicht angestrebt.

    • Das leuchtet mir nicht ein:
      Was nutzt die Geldmenge, wenn Sie nicht ausgegeben wird?
      Folge : die Preise für waren verteuern sich ….es wird immer ein Gleichgewicht angestrebt.

      Wenn eine Ware nicht nachgefragt wird, wird sie noch teurer?

      Also wenn Gold nicht nachgefragt wird, wird es teurer?
      Wenn in einer Stadt Mietwohnungen nicht nachgefragt werden, steigen die Mieten?

    • @ Sebastian Mühl: Dankeschön für Hinweis darauf, dass China massiv Währungsreserven an Dollars abbaut.
      Wenn ich`s richtig verstehe, wirft China die Dollars auf den Markt. Ob die im Umlauf landen ?
      Greenspan hat ja mal bezweifelt, dass China seine Dollarbestände irgendwo in der Welt noch los wird.
      Bei der ganz grossen Inflation des vorigen Jahrhunderts soll man für eine Unze Krugerrand Gold in Berlin einen ganzen Strassenzug mit Mietshäusern bekommen haben. Wieviel Berlin kriegte man für 4 1/2 Kilo Feingold ? AHAHA !!!
      Man muss aber vor dem Crash alles aus dem Bankschliessfach rausholen, sonst lachen am Ende die Banker.
      Die legen dann einen gelben Zettel ins Fach, wo draufsteht: Vielen Dank ! Bitte beehren Sie uns bald wieder !
      Ist Gefühlssache.

    • @michaela
      Was willst du denn bei einer Hyperinflation mit einem Straßenzug in Berlin? 🙂
      Klingt nach „Dr.Bocker“! 🙂

    • genau darunter leidet doch die USA…sie hat einen importüberschuss von 750 mill. Dollar…sie benötigt diese Überschüsse auch, weil ihre Wirtschaft auf Krieg aufbaut und kaum noch selbst konsumartikel für die bevolkerung produziert. die Leute dort geben ihr Geld für ausländischen Konsum aus und produzieren selbst kaum handelbare waren für den Weltmarkt…die Regierung hat das Problem, dass kaum Geld unter den Leuten ist und muß das durch maßlos vergebene z.B. hypothekenkredite abfedern, um das System am laufen zu halten…das Ergebnis kennen wir ja .stark inflationäre Wirtschaft…was denkste warum dort ein VW oder Audi, Mercedes nur einen Bruchteil von dem kostet , was er in Deutschland kostet….die Amerikanische Bevölkerung ist nicht mehr flüssig, die brauchen in erster Linie die Fed , um überleben zu können…das sind richtig arme Schweine….weil deren Konsum Industrie am Boden liegt….auf Kosten der kriegstreiberei…oder was denkste warum die ttip durchdrücken wollen…die brauchen Geld für privaten Konsum….wenn nicht mit Technologie, dann halt mit agrarprodukten…das scheint noch halbwegs zu funktionieren in dem Affen staat…die arme Bevölkerung….

    • @ schwarz ist weiß

      du mußt von der Ansicht Angebot und Nachfrage wegkommen….diese Annahme ist falsch..

      deine straßenzüge …lach

      Japan hat das zum Beispiel durch….blase deflationär

      d.h. enormer exportüberschuß…viel privates Geld….keine adäquaten Anlage Möglichkeiten im Land fùr privatwirtschaft…Aufbau einer blase durch völlig überteuerte Bewertung der Gebäude, Grundstücke, Löhne…Zusammenbruch , weil ausländischen Investoren diese Hürden nicht nehmen könnten….damit kämpfen sie noch heute….die bekommen keinen Strukturwandel hin…

    • @ Michaela

      die Fed wird zusehen , diese Dollars nicht im Umlauf zu belassen….
      obwohl ich nicht mal weiß, ob das ne Rolle spielen würde. die Kopplung am Ölpreis ist fest verankert und wie viele Dollar weltweit im Umlauf sind , gibt sie nicht bekannt….

    • verstehe irgendwie nicht.
      du mußt von der Ansicht Angebot und Nachfrage wegkommen….diese Annahme ist falsch..
      Wie ist es den richtig?

    • @ alle

      wären die Märkte tatsächlich „frei“ und nicht manipuliert, könnte man versuchen mit den in den gängigen Lehrbüchern (od. vielleicht doch eher Leer-Büchern?) bisher angewendeten „Lehrsätzen“ vielleicht noch zu verstehen versuchen, was in den Märkten seit Jahren abläuft. Wenn aber diese seit ca. 20 Jahren (in etwa, wahrscheinlich noch viel länger) z.B. durch die völlige Entfesselung der Finanzindustrie (siehe Aufhebung des „Glass Steagall-act durch B. Clinton /R. Rubin/L. Summers/A. Greenspan etc., und damit durch permanente Eingriffe des Zentralbanksystems (FED und darüber noch die BIZ in Basel) durch künstlich erzeugte Boom-Bust Szenarien, in den gesunden Geld- und Marktregulationskreislauf eingreifen, also ganz und gar nicht mehr frei sind (!) – und darüberhinaus auch der Staat (die Staaten) gezwungen werden sich da „mit zu positionieren“, um sämtliche Lügengebäude aufrechtzuerhalten, weil sie vom Finanzoligarchismus am Nasenring durch die Manege gezogen werden, dann ist da nichts mehr real! Da existiert kein Angebot und Nachfrage-Schema mehr. Es wird alles zur Schimäre. Alteingesessene, gelernte, Mechanismen greifen nicht mehr, weil alles manipuliert ist! Daher muss man lernen völlig neu zu denken und sich konstant am Laufenden halten als Normal-Bürger, weil man sonst unweigerlich unter die Räder kommt. Weik/Friedrich etc. etc. bezeichnen es nicht umsonst als den „Größten Raubzug der Geschichte“ … weil alles auf Luft aufgebaut ist und dann kommen noch die ganzen Milliarden an Derivaten dazu, die um den Erdball schwirren.
      Ich versuche auch nur da möglichst uotodate zu bleiben. Herr Wolf hilft hier u.v.a. ungemein!

      Wir sind als Bürger an allen Ecken und Enden und Fronten derart gefordert wieder in die Selbstverantwortung zu kommen und überall ganz tief ins Detail zu gehen, dass einem schwarz vor Augen wird. Wir müssen das schnell alles neu lernen, od. nachlernen … die meisten sind so im Hamsterrad und mit Überleben beschäftigt, dass das kaum geht, leider.

      Über den G-Preis hab ich mal wo ein schönes Bild gelesen: Wie ein Ball den man unter Wasser drückt. Je tiefer, desto höher schnellt er dann nach oben, wenn alle Dämme brechen …. Na mal sehen .. 😉

    • Naja, wenn ich davon ausgehe, dass vieles manipuliert ist (und das ist ja auch so), wo soll da Orientierung herkommen?
      Dazu kommt, das die Politik Nebelkerzen wirft und zum großen Teil, von Wirtschaftspolitik keine Ahnung hat.
      Über Alternativen wird nicht geredet.
      Mir fällt es schwer zu glauben, dass da keine Absicht dahinter steckt.
      In Deutschland ist es besonders schlimm.

    • @ schwarz ist weiss: “ Dr.Bocker“ Das mit dem Strassenzug war ja nur ein verrücktes Beispiel.
      Und Dr.Bocker oder Prof. Bocker (?) wird ja wahrscheinlich von Kreisen der Goldhändler finanziert.
      Der verpackt Spekulationen zwischen Wahrheiten. Sandwich Taktik. Egal was der sagt, es ist Gefühlssache, Gold zu kaufen und evtl. wieder zu verkaufen. Wir machten Verluste mit Papieren – Wohnungen in Amsterdam – und haben das mit Goldanlagen wieder ausgeglichen.
      Hätte man z.B. 2009 alles in physisches Gold investiert, hätte man sein Vermögen in 2011 schon mehr als verdoppeln können. Um Gold zu verkaufen, braucht man nur Girokonten bei Sparkassen oder Volksbanken.
      Die verkaufen auch nur an Kunden, die dort ein Girokonto einrichten. Die nehmen die Münzen-Krugerrand, Maple Leaf oder auch kleinere 1 Unze Barren – direkt in Augenschein und überweisen die Kohle direkt akonto.
      Nur bei 1 Kilo Barren schicken die das erst ein, wenn man keinen Ankaufsbeleg mehr hat.
      Da wird das woanders geprüft. Das dauert etwas länger. Jedenfalls ist das DERZEIT so einfach.

    • Michaela
      „Wer kann mir erklären, wie evt. doch beide Aussagen zusammenpassen ?“

      Ich kann das. Und zwar kann ich Dir erklären, das weltweit nur eine Handvoll Menschen erklären könnten ! – was sie niemals tun werden – wann und warum der Goldpreis fällt oder steigt.

      AUSNAHMSLOS ALLE Erklärungen deren wir habhaft werden können, sind Kaffeesatzleserei in Reinform, Spinnerei, Wichtigtuerei.

      Das gleiche gilt für ALLE BÖRSENBASIERTE „Preise“. ich hatte überlegt zu dem Interview des Daytraders hier ein längeres Statement zu schreiben. Hab aber schnell eingesehen, das es vergebene Liebesmühe wäre. Selbst in einem Interview bräuchte ich ca. die doppelte Zeit – also 3 Stunden – um all das was gesagt wurde einigermaßen „geradezurücken“. Schriftlich gingen da locker 10 Stunden drauf und hätte Buchlänge.

      Mal grundsätzlich. Wenn andauernd seit Jahrzehnten – und das lässt sich leicht beweisen [eruieren] – bei vergleichbaren Ereignissen diametrale „Argumentation der Börsenexperten“ (kotz) gebraucht wird um einerseits steigende und andererseits fallende Kurse gleicher Aktien, Rohstoffe etc zu „erklären“, dann ist völlig klar das sie alle ausschließlich dämlichsten Stuß dahersabbern.

    • @ schwarz ist weiß

      Deutschland und Japan sind hochentwickelte Volkswirtschaften , Japan ist durch ihre ungezügelte deflationäre Wirtschaftsweise ins Straucheln geraten- .wie im vorherigen Kommentar beschrieben- Deutschland hätte das auch passieren müssen- ist es aber nicht, warum?

      unsere politik hat Deutschland trotz seiner Produktivität zum niedriglohnland gemacht , unsere EU Länder hassen uns dafür… wir Deutschen machen unsere EU Nachbarn mit dieser Produktivität und des viel zu niedrigen Lohnniveaus kaputt…wir müssten 20 € die stunde im schnitt verdienen…bei den exportüberschüssen… die Verbrecher in Europa sind wir Deutschen…und eben die Handlanger der Eliten…und wir spielen das mit….Grundstücke , Gebäude, dienstleistungen etc. werden für otto normalo immer teurer? wie kommt das? weil unsere Löhne zu niedrig sind…ein Nebeneffekt ist zudem , dass wir unser Land und inventar an immer mehr Großkonzerne verkaufen ….die unser Geld , was uns zu stehen würde benutzen, um sich Privateigentum anzueignen…

      und .wie gesagt, ich erzähl im Ausland nicht gleich , wo ich herkomme…weil unsere nationale politik uns und Europa zerstört…wir sind nicht so gern gesehen in vielen Ländern der EU….

    • „AUSNAHMSLOS ALLE Erklärungen deren wir habhaft werden können, sind Kaffeesatzleserei in Reinform, Spinnerei, Wichtigtuerei.“
      So ist es.
      Wenn ich Börsennachrichten höre, denke ich auch, das könnte ich auch. Schwachsinn!
      Bei den selbsternannten Edelmetallgurus ist es aber auch nicht viel besser.

    • @ Der Souverän

      re: „Börsenexperten“ ausschließlich dämlichsten Stuß dahersabern …
      Ich ergänze mit „Ökonomen“ … alles reinster Schwachsinn! Zumindest zum überwiegenden Teil.
      Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
      In USA und UK gibt’s ein paar wenige Ausnahmen, aber da muss man schon sehr forschen …

    • Ökonomen, Börsenexperten, BWLer, Unternehmensberater etc pp – alles die gleiche Mischpoke.

      POLITSCHUND UND PRESSTITUIERTE nicht zu vergessen.

    • @ schwarz ist weiß

      „verstehe irgendwie nicht.
      du mußt von der Ansicht Angebot und Nachfrage wegkommen….diese Annahme ist falsch..
      Wie ist es den richtig?

      1.Angebote und Nachfrage regeln die Verfügbarkeit von waren , in dem sie einen bedarfspreis wiedersspiegeln.

      2.der eigentliche Geldwert , also welche kaufkraft hinter geld steht, wird über die Geldmenge und der warenmenge bestimmt. so beschreibt man Volkswirtschaften und realpreisentwicklungen….Deflation , inflation und währungen

      die realpreisentwicklung von Gold kann man anhand der zwei punkte erklären….aber schlechter über Angebot und Nachfrage…vorallem weil der dollar an wert verliert , kann das gold nicht “ billiger“ werden. es kann sein , dass die Nachfrage Einfluss hat, wenn die goldmenge auf dem Markt schwer verfügbar ist, aber das glaube ich weniger , ehrlich gesagt. der Dollar verliert an Wert und es sagt keiner offiziell…

      ich hoffe ich konnte es halbwegs erklären.

      wir alle werden nach schema 1. permanent für dumm verkauft und manipuliert. wir kennen den realen Bedarf von waren nicht mehr , weltmarktpreise an börsen sind reiner unfug, wir leben von schätzungen….und bekommen einen Geldwert suggeriert, der nicht da ist, weil viel zu viel Geld im Umlauf ist, nicht Beim kleinen Mann , aber bei den multikonzernen .

      der Dollar ist nix wert und der Euro arbeitet dran….

    • l Sebastian Mühl – @ schwarz ist weiß

      re: der Dollar is nix wert und der euro arbeitet daran ….

      Der Euro ist zu 60% mit Dollar „gedeckt“ … da weiß man, wo die Reise hingeht!

    • ja der Euro wird zumindest zunehmend nicht mehr durch realwirtschaft gedeckt…. schauen Sie nach Griechenland…wo sind denn die Euros für den “ rettungsschirm“? physisch in Werten? ganz einfach nicht da..
      wir werden verraten und verkauft.

      und Griechenland hätte sich und uns einen gefallen getan, den Euro abzustoßen….aber vor allem sich…die habens nicht gemacht, weil sie sich ohne entsprechenden außenschutz auf die Schlachtbank gelegt hätten…keiner hatte die Eier in der Hose, außenschutz und euroaustieg anzugehen….und die binnennachfrage in Gang zu bringen…und decisenseitig auf Tourismus zu bauen…arme Bevölkerung….

    • @ schwarz ist weiß

      „Also wenn Gold nicht nachgefragt wird, wird es teurer?
      Wenn in einer Stadt Mietwohnungen nicht nachgefragt werden, steigen die Mieten?“

      Angebot und Nachfrage können einen Preis nur begrenzt beeinflussen, weil durch zu niedrige Preise das Angebot selbst vom Markt verschwinden wird..wenn die Nachfrage hoch ist und der Preis steigt, wird dieser Preis durch waren substituten charakters ersetzt. dieser angebot und nachfrage preiskoridorr hat Grenzen.

      Beispiel.
      gold…Nachfrage hoch , Preis steigt, ausweichen auf Währungen als Reserve…goldpreis fällt..

      gold… Nachfrage niedrig…Preis fällt – Kauf….Preis pegelt sich ein

      gold… keine Nachfrage….Goldpreis pendelt sich ein auf Bewertung eines reines Wirtschaftsgutes z.B. für Mikroelektronik…aber fällt nicht ins bodenlose, weil Gold besondere physikalische Eigenschaften hat- das macht Gold halt ziemlich wertvoll..dasselbe wäre für Platin denkbar..
      .
      Beispiel 2

      Wohnungen…große Nachfrage ….Preis steigt…. bei zu hohen Preisen ….Neubauten…oder Leute ziehen weg….. Preis pendelt sich ein

      Wohnungen ….geringe Nachfrage….Preis fällt….Abriss…oder Alternative Nutzung….Büros…ich kann mieten nicht ins bodenlose fallen lassen, weil Kosten bedient werden müssen, die bei Vermietung enstehen, aber bei Vermietung nicht anfallen.

      wenn ich jetzt den Geldwert manipuliere , kann ich kurz – und mittelfristig diese Regeln außer Kraft setzen….

      und genau deshalb wird die USA langfristig mit ihrer Geldpolitik scheitern, dass System Angebot und Nachfrage ist beim dollar als währung derart ausgereizt , dass es nur noch mit Manipulation geht…es sind einfach zu viele Dollar im Umlauf…den weg bereitet hat reagen- Entkopplung goldstandard- genialer Schachzug dann die Kopplung an öl- seitdem keine Veröffentlichung über Menge an US Dollar im umlauf weltweit- keine verlässlichen Äußerungen über Öl Reserven… die fed verteilt punktuell Geld um Konsum zu stärken ( Inland) und investiert in physische Werte bzw. nutzt den Dollar zur destabilisierung von Staaten und für ihre kriege.

      wer den ölstandard angreift unterbricht diese Manipulation, weil dann der Dollar wieder zur Währung der Volkswirtschaft usa wird und sich ausschließlich über Geldwert definieren müsste- also der Wirtschaftsleistung und die ist ja am Boden…;-)
      deswegen fielen Venezuela , lybien, Irak…etc. Russland hats versucht und bekommt jetzt die Rechnung…und alle anderen kuschen vor der militärmacht.

    • der goldpreis kann jetzt nicht sinken , weil die leitwährung im Überangebot ist, ( ist sie zwar immer schon, aber diesmal ist es offiziell , weil insbesondere China Dollar währungsreserven abbaut) wenn der Goldpreis anziehen oder der Dollar fallen würde, wäre das ein Eingeständnis der USA , dass der Dollar im großen umfang mangelnde Deckung hat…und als leitwährung schwäche zeigt.

      man könnte fast annehmen, dass Russland und China gemeinsame Sache machen, in dem sie Dollar Reserven abbauen und gleichzeitig Gold kaufen. im Gegenzug ist der Ölpreis ebenfalls relativ niedrig, was den Dollar weiter unter Druck setzt. und auch hier hat russland keine förderreduzierung vorgenommen und so den druck auf den dollar konstant gehalten… auch die opec hat keine Reduzierung zugelassen, um Russland nicht das Geschäft zu überlassen, dem dollar bekommt diese politik der saudis nicht gut…und so können durch den weltweit stagnierenden ölhandel kaum geldmengen durch den inländischen konsum der usa abgezogen werden. wahrscheinlich sind deren öllager alle immernoch ziemlich gut gefüllt…was ihren Handlungsspielraum einschränkt.

      das wäre meine These…auf jedenfall zeigen Russland und China Zähne….scheint es.

    • @ Der Souverän: “ eine Hand voll Menschen“ Ja, denke ich auch, dass nur wenige super Reiche das so manipulieren können, dass das für die sogar berechenbar ist. Wenn man ungeheuerlich viel Geld hortet, das man zuvor dem Umlauf entzogen hatte, und wenn man dann das irgendwie in riesigen Mengen gezielt wieder in den Umlauf bringen kann, kann man Inflation verursachen.
      Und wenn man vorher auf steigenden Goldpreis wettet und die Inflation ihn hochtreibt, fährt man satte Gewinne ein.
      Ich versuche zumindest immer, das mit der globalen Politik zusammen zu denken. Aber Du hast vollkommen Recht, zu sagen, dass das „Spinnerei“und „Wichtigtuerei“ wäre, zu meinen, man sei eingeweiht in diese Manipulationen, wenn man NICHT selber zu dieser „Hand voll Menschen“ gehört.
      Habe mir auch schon „Analysen“ der Daytrader und anderer „Experten“ reingezogen und diese Kurven betrachtet und Prognosen verglichen. Aber hinterher drehte sich das alles wie ein grosses Mühlrad im Kopf…
      Mir ist nur eines klar: Die Kreise um die FED haben sozusagen eine „Gelddruckmaschine“…

  7. @ Alle

    Herr Wolf hat vollkommen recht! Das Referendum ist die reinste Farce!!!!

    Das Referendum ist NICHT gesetzlich BINDEND!!! Der reinste Witz!!!!

    zitiere aus diesem „Business-Insider“ Artikel:

    There is an incredible theory that a Brexit won’t actually happen even if the public votes for it.
    A really crucial detail about the upcoming EU referendum has gone virtually unmentioned and it is probably the most crucial detail: Parliament doesn’t actually have to bring Britain out of the EU if the public votes for it.

    That is because the result of June 23 referendum on Britain’s EU membership is not legally binding. Instead, it is merely advisory, and, in theory, could be totally ignored by UK government. …

    weiter hier:
    http://www.businessinsider.de/green-eu-referendum-not-legally-binding-brexit-2016-6?r=UK&IR=T
    und von heute:
    http://www.businessinsider.de/eu-referendum-interview-peter-catterall-on-eu-brexit-2016-6?r=UK&IR=T

    Ein US-Vlogger (jsnip4) bespricht hier diesen Artikel:
    REALIST NEWS – Brexit vote is actually non-binding – Was always up to the politicians
    https://youtu.be/WER41FnmEXQ (11 Minuten)

  8. @ Alle

    Herr Wolf hat vollkommen recht! Das Referendum ist die reinste Farce!!!!

    Das Referendum ist NICHT gesetzlich BINDEND!!! Der reinste Witz!!!!

    zitiere aus diesem „Business-Insider“ Artikel:

    There is an incredible theory that a Brexit won’t actually happen even if the public votes for it.
    A really crucial detail about the upcoming EU referendum has gone virtually unmentioned and it is probably the most crucial detail: Parliament doesn’t actually have to bring Britain out of the EU if the public votes for it.

    That is because the result of June 23 referendum on Britain’s EU membership is not legally binding. Instead, it is merely advisory, and, in theory, could be totally ignored by UK government. …

    weiter hier:
    http://www.businessinsider.de/green-eu-referendum-not-legally-binding-brexit-2016-6?r=UK&IR=T

    Ein US-Vlogger (jsnip4) bespricht hier diesen Artikel:
    REALIST NEWS – Brexit vote is actually non-binding – Was always up to the politicians
    https://youtu.be/WER41FnmEXQ (11 Minuten)

  9. Sehr geehrter Herr Wolff,

    Systemkritiker werden oft als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. In der Folge sind sie gezwungen besonders gründlich zu recherchieren, Quellen anzugeben und Begründungen für ihre Thesen zu liefern.

    Offen gesagt vermisse ich dies bei der von Ihnen vertretenen These, dass die Brexit-Kampagne quasi vorsätzlich zur Irreführung der Menschen geführt wird.

    In wesentlichen Punkten bin ich allerdings wiederum Ihrer Meinung: Systematisch eingebaute Demokratiedefizite in den EU-Strukturen, wesentliche Verträge, die ohne Zustimmung der Menschen zustande gekommen sind sowie überbordende Bürokratie und Lobbyismus entzweien momentan die Europäer mehr, als dass sie sie einen. Das ist gefährlich!

    Bedauerlicherweise ist es den einfachen Menschen in Europa nicht gelungen, eine Art grenzüberschreitendes, basisdemokratisches Gegengewicht zu schaffen zu dem Europa der Eliten.

    • @Blaulicht: Vorsicht Falle! Ich bin fast in die gleiche getappt:
      „dass die Brexit-Kampagne quasi vorsätzlich zur Irreführung der Menschen geführt wird“

      Achtung, Herr Wolff spricht von der DEBATTE ÜBER einen möglichen Brexit, die evtl. manipuliert wird. Ein Unterschied.

      Mir kommt das auch etwas seltsam vor, die Medien überbieten sich täglich mit neuen Hochrechnungen in Umfragen, die die Befürworter eines Verbleibs stark aufholen lassen. Andererseits (ich schrieb das woanders schon) vermisse ich handfeste Indizien, die darauf schließen liesen, dass im Falle eines Brexit die „Hütte brennt“. Genannte Nachteile des Brexit in den Medien überzeugen mich nicht.

      Vielleicht ist da was dran, dass diese ganze Debatte eine willkomene Ablenkung von Manipulation der Finanz-Märkte ist. Aber auch diese Manipulationen kennen doch schon längst keine Grenzen mehr. Dirk Müller, „Mr. Dax“, berichtet darüber seit JAHREN, erstaunlicherweise gern und oft in Mainstream-Medien eingeladen.
      Das halte ich alles für Nebenkriegsschauplätze.

      Wirklich besorgniserregend ist für mich der von Herrn Wolff angesprochene Kampf gegen die Deflation, den man offenbar nicht gewinnen kann. Der aber findet weltweit (in westlich orientierten Ländern) statt.

      Ich werde der erste sein, der applaudiert, wenn der Brexit beschlossen wird. Da spielen eine Menge Vorurteile mit. Gebe ich zu.

      Summa Summarum möchte ich Shakespeare zitieren „Viel Lärm um nichts“.

    • @ Ron B.

      alles, was man dazu wissen muss, ist, dass dieses Referendum gar NICHT gesetzlich BINDEND ist!
      Ich habe bereits 2 Kommentare dazu versucht zu posten, aber sie werden grade „überprüft“ 😉

      ich versuchs nochmal … 😉
      schaut mal hier:
      http://www.businessinsider.de/green-eu-referendum-not-legally-binding-brexit-2016-6?r=UK&IR=T … und hier:
      http://www.businessinsider.de/eu-referendum-interview-peter-catterall-on-eu-brexit-2016-6?r=UK&IR=T

  10. ‚Das von EU-Befürwortern am häufigsten vorgebrachte Argument gegen die Brexit-Anhänger bezichtigt diese der Europa-Feindlichkeit. Dahinter steht die fälschliche Gleichsetzung von EU und Europa. Beide haben nichts miteinander zu tun.‘

    Ein schlechter Witz – das ist wirklich rechtspopulistische Platitüde.
    Ohne die EU gäbe es wohl in Europa bereits wieder Krieg und Terror.

    Ich darf einmal daran erinnern, wie die Lage in Europa vor EU-Zeiten war:

    – Sinnlose, dauernde und mörderische Kriege zwischen Deutschland und Frankreich bis zum 2. Weltkrieg, darunter auch der 1. Weltkrieg
    – Im 2. Weltkrieg Nazidiktatur in Deutschland, Naziterror in Frankreich, Bombardement Deutschlands
    – Nationalistischer Terror in Großbritannien und Spanien (IRA, ETA)
    – Faschistische Diktaturen in Portugal und Spanien auch nach dem 2. Weltkrieg
    – Mehrere osteuropäische Staaten, deren Regierungen sich jetzt in der EU als Rechtspopulisten aufspielen und Kriegsflüchtlinge diskriminieren (und dafür gesorgt haben, dass die EU sich der Türkei ‚bedient‘, um via rechtswidriger Ausreiseverweigerung Flüchtlinge auszuschließen), waren nach dem 2. Weltkrieg rot-faschistische sozialistische Freiluftgefängnisse unter sowjetrussischem Diktat

    Der Frieden in Europa und die Abwesenheit dieser ganzen Übel ist nur durch die Politik der EU zustande gekommen.
    Es ist keineswegs naturgegeben, dass Deutschland kein Kriegsgebiet ist.

    Wer die ‚Brexit‘-Propaganda aufmerksam beobachtet, sieht meines Erachtens, dass hier die Finanz- und Kriegslobby selbst nicht ganz einig ist. Viele von denen wollen nur zu gerne ‚endlich‘ ihr ‚Teile und Herrsche‘ in die EU bringen. Aber einigen geht das offenbar inzwischen auch zu weit. Man sieht das besonders am Verhalten der britischen Regierung. Ich glaube Cameron sogar, wenn er sagt, dass er persönlich gegen den ‚Brexit‘ ist und für die EU-Mitgliedschaft. Aber warum haben er und seine Regierung dann diesen Volksentscheid überhaupt beschlossen? Offenbar hatte der die Anweisung von seinen Lobbyisten oder gar seinem Geheimbund, in Richtung ‚Brexit‘ zu gehen und ‚musste‘ wenigstens ‚irgendetwas‘ diesbezüglich tun.

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