Die Demokratiebewegung in Berlin | Von Anselm Lenz

Am heutigen Mittwoch demonstriert die Demokratiebewegung in Berlin. Sie wendet sich gegen den Corona-Putsch der Regierung Merkel mit dem sogenannten Ermächtigungsgesetz II und tritt für die Grundrechte ein. Die Deutschen verständigen sich auf eine neue Verfassung – jenseits der Farbenspiele der Parteien und Konzerne.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz.

Keine Macht der Welt, kein Konzern, kein Milliardär, keine Merkel, — niemand —hat das Recht,

  • in unser Gesicht hineinzuregieren,
  • in unsere Venen und Adern hineinzuregieren,
  • in unser Zuhause hineinzuregieren,
  • in unsere Familien und Freundschaften hineinzuregieren,
  • unsere Läden, Akademien, Theater, Kulturstätten zu schließen,
  • unser Land zu zerstören und unsere Gemeinschaften zu zerreißen.

Wir stehen mit allen, die sich gegen den »totalitärsten Apparat der Geschichte« zur Wehr setzen und das Wort sprechen, mit der jede Befreiung erst beginnt: »Nein!«

So heißt es in einem von vielen Aufrufen. Am heutigen Mittwoch, den 21. April 2021, demonstriert die Demokratiebewegung in ganz Berlin, insbesondere am Bundestag ab 9 Uhr, auf der geschichtsträchtigen Straße des 17. Juni. Es soll laut Anmeldung bis 22 Uhr gehen. Der politisch oftmals instrumentalisierten Polizei, die gegen Brüder, Schwestern und sogar eigene Kollegen verheizt wird, soll dabei mitmenschlich begegnet werden, aber Gleiches wird vehement wechselseitig eingefordert.

Die Krise ist eine Krise der politmedialen Kaste, nicht unsere und nicht der Polizei, die auf Grundgesetz und Landesverfassung geschworen haben: Den Bürgern des Landes verpflichtet, nicht Macht- und Einflussgruppen des Maskenregimes!

Der Entwurf, der den Repräsentanten der Bundesbürger zur Abstimmung gestellt wird, trägt den euphemistischen Titel „Viertes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung“. Nach über einem Jahr scheinen es nun auch organisierte und meist gut bezahlte „Linke“, „Liberale“ und „Christliche“ zu bemerken: Das Ermächtigungsgesetz II der Regierung Merkel ist der finale Angriff auf die Grundrechte, auf die Demokratie, auf die Gewaltenteilung, auf den Bund und den Föderalismus, auf den sozialen Charakter unseres Landes und jede Form von Mitmenschlichkeit in Deutschland. Ausgeschlafen?

Die Oppositionsparteien wollen heute gegen das Gesetz zum Schutz vor Infektion stimmen, dem Merkel-Ermächtigungsgesetz, in dem der Begriff Ermächtigung auch explizit mehrfach vorkommt. Es soll Angela Merkel und allen ihren Nachfolgern ab der magischen Zahl von „100“ Testmeldungen in den Stand einer Präsidialdiktatorin erheben. Sie hebelt damit Parlament, Länder und Gerichte aus. Der Wert kann jederzeit herbeigetestet oder behauptet werden. Damit wäre das vorläufige Ende der Demokratie besiegelt.

Denn noch nie in der Menschheitsgeschichte haben Regierungen Freiheitsrechte freiwillig gewährt. Alle Grundrechte wurden auf Druck des Volkes oder durch Revolutionen eingeführt. Es gibt keine einzige bekannte Ausnahme. Nach zwei Diktaturen auf deutschem Boden sind die Bürger des Landes glücklicherweise auch aus sich selbst heraus aufmerksam. Wir stehen zum Grundgesetz.

Dafür ist die DEMOKRATIEBEWEGUNG aufgestanden

Sicher sind angesichts des Wirtschaftszusammenbruchs, der von »Corona« nur geplant überlagert wird, und der in Wahrheit eine klassische Überproduktions- und Absatzkrise ist, neue Sozialsysteme, Arbeitsverteilung und Arbeitszeitverkürzung notwendig. Insbesondere aber eine Zerschlagung der Konzerne und Banken durch ein neutral agierendes Kartellamt und eine basisdemokratische und freiheitliche Sozialcharta, ein neuer Gesellschaftsvertrag von unten nach oben. Volksentscheide heißen: Wir entscheiden selbst über unsere Zukunft.

Seit dem 28. März 2020 hat sich die deutsche Demokratiebewegung erhoben. Es ist die größte und ausdauerndste Demonstrationsbewegung in den vier Jahrtausenden der bekannten europäischen Geschichte, mit Abertausenden von dezentralen Versammlungen im ganzen Land, überall und oft parallel. Darunter sind auch die beiden größten Demonstrationen der deutschen Geschichte am 1. und 29. August 2020 in Berlin mit Teilnehmerzahlen in Millionenstärke. Zuletzt versammelten sich insgesamt jeweils an die Hunderttausend Demokraten in Kassel und Stuttgart.

Die Ziele der deutschen Demokratiebewegung sind von Beginn an bekannt. Sie sind klar, rational, nachvollziehbar und realistisch durchführbar.

Der Demokratische Widerstand besteht

  • auf die ersten 20 Artikel des Grundgesetzes!
  • auf die Würde der Alten & der Kranken!
  • auf Beendigung des obrigkeitsstaatlichen Terrors und Beendigung des Notstands-Regimes!
  • auf Volksentscheide, Wahlen & umfassende Transparenz!
  • auf eine demokratische gefasste Wirtschaftsrahmengesetzgebung für unser künftiges Wirtschaftssystem, denn wir alle werden unter den Regeln zu leben haben!

Dagegen will das verfassungs- und menschenrechtswidrige Regime – ein anderer Begriff ist seit Monaten nicht mehr angebracht – seine Agenda durchdrücken, die an Krankhaftigkeit und Lebensfeindlichkeit kaum zu überbieten scheint. Regierung und politmediale Kaste Berlins agieren, als wären sie von einer terroristischen New-Age-Sekte unter Drogen gesetzt worden. Die Zahl an Impftoten und Impfgeschädigten steigt von Tag zu Tag. Ganze Generationen werden verstört, die Alten isoliert und unter dem Deckmäntelchen der Fürsorge letztlich abgeschrieben.

Nicht Wenige sind der Ansicht, die Impfkonzerne und deren korrupte Regierungen wollten einen neuen Holocaust durchführen, weil die Milliardäre Angst vor dem Volk haben. So oder so ist es ein Alptraum. Wer noch immer die Narretei vom ach-so-gefährlichen Virus mitgeht, ist dumm oder will betrogen sein. Die Angstmacherei ist beabsichtigt. Wir werden seit einem Jahr belogen und sollen damit in Todesängste versetzt werden, um gefügig gemacht zu werden.

Es gab in den zurückliegenden 13 Monaten zu keinem Zeitpunkt eine massenhaft verbreitete Seuche, die gefährlicher als bekannte heftige Grippeinfekte gewesen wäre. Im besten Falle ist diese Ausformung des Putsches eine konzertierte Aktion, also eine Verschwörung, um den Zusammenbruch des US-Finanzmarktkapitalismus zu verschleiern und die geplante Wahlfälschung bei der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 zu überlagern. Eine Fehlkalkulation, bei der sich dummer, aber echt empfundener Gratismut „gegen Rechts“ mit den düstersten Konzerninteressen von Big Tech und Big Pharma verschmolzen, um die selbstbewusste amerikanische und europäische Arbeiterklasse zu unterdrücken, von der sich die neuen Möchtegern-Fürsten kontrolliert oder gar bedroht fühlen: Angst und Angsterzeugung im Kapitalismus-Korporatismus mit Zentralkomitee in Davos beim Weltwirtschaftsforum.

„Bleiben sie gesund”

So erklärt sich auch die Regierungs- und Konzernkampagne »Black Lives Matter«, die bei den meisten Schwarzen gar nicht gut ankam, dafür aber sehr gut bei der weißen grünen Bourgeoisie in Europa und den USA. Dies, wo sich die meisten Weißen und Schwarzen längst mehr als gegensätzlich empfinden, sondern als Mitmenschen begegnen, deren gemeinsames Interesse jedenfalls ist, nicht von Regierungen, Konzernen und Superreichen als Verfügungsmasse gehandhabt zu werden. Nach gleichem Muster wird die teilweise abgebrachte Klimapanik missbraucht, um Mittelschicht und Arbeiterschaft abzusparen. Die Kampagnen säen Zwietracht, erzeugen zusätzliche Probleme, ohne substantielle Lösungen angehen zu müssen – die Geld kosten würden und erhebliche Machtverteilung bedeuten. Eine revolutionäre Situation.

»Bleiben Sie gesund!«, heißt es dagegen im dümpelnden US-EU-Nato-Hilfsboot Bundesrepublik Deutschland. Der verordnete Merkel-Gruß ist die Drohung eines mörderischen Mafiapaten. Die eingeforderte »Solidarität« gilt nur den Unterdrückern in Regierung und Konzernen, allen anderen wurden die Läden an der Ecke geschlossen, die Theater, Universitäten, Cafés und Kindergärten. Der »Kampf gegen Rechts« ist dabei eine Chiffre für die Verachtung der werktätigen Bevölkerung, auf deren Rücken sich die Junta ausbreitet. Die Legende, von »Antisemiten« umgegeben zu sein, dient der eigenen Selbststilisierung, Teil einer neuen quasi auserwählten Adelsklasse zu sein. Die Gehälter im Mediensystem, Parteiapparat, Stiftungszirkus, großen Sportvereinen, Banken sind bereits dementsprechend. Das Pfründesystem stützt sich gegenseitig – und beutet die anderen 99 Prozent schamlos aus in einer ganz neuen Qualität: Biopolitik in Reinkultur.

Aber warum das Alles?

Eine Krake der Intermediären hat sich durch die Gesellschaft gefressen, zuletzt auch die organisierten Linken von Linkspartei und DGB kannibalisiert. Die politmediale Kaste agiert nun als Sperrkordon zwischen Milliardären und Rüstungsindustrie einerseits und den anderen 99 Prozent, die sie zu Nazis erklären. Es gibt aus Sicht dieser Funktionärskaste nur noch Fürsten wie den Eugeniker und wirren Impfpapst Bill Gates, der hofiert wird, und Abschaum, der zu Nazis erklärt werden soll. Das Ganze führt nichteinmal – Gott bewahre – in einen globalen Weltstaat, sondern hat bereits in eine real existierende Horrordiktatur geführt, die Professor Giorgio Agamben als den »totalitärsten Apparat der Geschichte« bezeichnet hat.

Hätten sie nicht, sinnbildlich, den roten Knopf gedrückt, wäre Donald Trump wiedergewählt worden und die niedergehende US-Hegemonie im friedlichen „Dealmaking“ abgewickelt worden. Der Zusammenbruch von Teilen des Kapitalismus wäre offen zu Tage getreten. Es hätte bereits ab März 2020 viele Pleiten gegeben und das System hätte – völlig zurecht – zur Disposition gestanden. Und damit demokratisch diskutiert und neugefasst werden müssen.

Damit wären Euro, EU und wohl auch die Nato gescheitert und längst überfällige nationale Restrukturierungen hätten stattgefunden. Es hätten neue Gesellschaftsverträge geschlossen und Teile der internationalen Abkommen neu ausgehandelt werden müssen. Alte und neue Gewerkschaften hätten ihre große Stunde haben können, um für ein neues Verhältnis von Kapital und Arbeit und die Völkerfreundschaft einzutreten, eine echte Weltfriedenspolitik hätte in Aussicht gestanden. Das Leben wäre weitergegangen. Nur dass eben die politmediale Kaste ausgetauscht worden wäre und die Konzerne keinen zusätzlichen Reibach hätten machen können.

Wie wir leben wollen

Die Demokratiebewegung ist aus der Friedensbewegung hervorgegangen und bringt Menschen alle Hintergründe und politischer Farben zusammen. Sie teilen allesamt das absolute Gebot der Friedenspolitik, wie es auch im Grundgesetz vorgesehen wäre. Die verschiendenen Haltungen lassen sich nach Wahrnehmung des Autors auf die folgenden Sätze bringen.

Wir wollen in einer vielgestaltigen, freundlichen, kleinteiligen und interessanten Welt leben, in der alle Kulturen ihren Charakter bewahren und ausbauen können und zugleich in einem regen, freundlichen miteinander im Austausch stehen. Statt einer totalitären Kontrolldigitalisierung wollen wir menschlich verteilte Arbeit, mit der wir uns gegenseitig bereichern, anstatt uns gegenseitig zu zerstören. Wir wollen Arbeitszeitverkürzung und -verteilung, damit wir nach der eigenen Arbeit die Arbeit anderer bewusst würdigen können. Wir wollen eine heitere, lebendige Welt, in der wir einander würdig begegnen und die Früchte der Erde gemeinsam genießen können. Wir wollen Zuwanderer willkommen heißen uns einbinden, anstatt sie in der Folge von militärischen Aktionen der Nato verwalten zu müssen.

Wir wollen den Rückzug aller deutschen Soldaten aus dem Ausland und den Abzug der verbliebenen Besatzungstruppen von Amerikanern und Engändern aus unserem land und ebenso den Abbau von deren weiteren militärischen und geheimdienstlichen Einrichtungen. Wir wollen Neutralität.

Wir wollen Menschen sehen, sprechen und berühren, statt von Maschinen und Computern verwaltet zu werden. Wir wollen auch die einfache Arbeit, gerade in unserem geteilten öffentlichen Raum, wo es wichtig ist, dass wir viel mehr Zeit füreinander haben, einander grüßen und förmlich ansprechbar sind. Wir wollen keine Überwachungskameras und Überwachungsalgorithmen. Wir wollen keinen Überwachungsstaat.

Wir brauchen keine Polizei in Kampfmonturen, sondern ansprechbare, im besten Sinne ritterliche Leute in eleganten Uniformen, die als Figuren des Ausgleichs und des Rechts auftreten, anstatt als Handlanger der Unterdrückung des Volkes. Wir wollen eine Polizei, die von unseren Kindern bewundert werden kann, weil sie zu nichts da ist, außer Streife zu laufen, freundlich zu grüßen, zu helfen und zu schlichten.

Verfassungsgebende Versammlung

Wir werden uns auf Basis des Grundgesetzes neu verständigen mit dem Mittel der Verfassungsgebenden Versammlung nach Artikel 146. Wir werden Volksentscheide einführen und nach reiflicher Diskussion alle grundlegenden Fragen per Volksentscheid abstimmen, auch über unsere Währung, die Beibehaltung des Bargeldes, die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen und insbesondere werden wir über unsere neue Wirtschaftsrahmengesetzgebung abstimmen, also eine wirtschafts- und Sozialcharta. Die Tagespolitik überlassen wir Berufspolitikern, die wir dafür brauchen.

Wir wollen eine Repräsentation, die die Interessen des Volkes in seiner ganzen Vielgestaltigkeit und Unterschiedlichkeit vertritt. Die Gehälter der Politiker sollen – wie alle Staatseinkommen – jährlich überprüft und gegebenfalls angepasst an das Durchschnitsseinkommen gekoppelt werden. Wir wollen einen Staat, der sich als funktionaler Ausdruck unserer Gemeinschaft versteht, also aller anwesenden Menschen, die Staatsbürger Deutschlands sind. Wir wollen eine Kultur, die tolerant ist, aber das Eigene nicht auf zwölf Jahre Diktatur verkürzt und damit unangebrachtermaßen ind das andere Extrem verfällt und zur Minderwertigkeit erklärt.

Wir wollen eine anregende Architektur mit echten Baustoffen, die Ausdruck unseres Lebens, unserer Geschichte und unserer jeweilig eigenen Einzigartigkeit ist, anstatt uns in den immergleichen sparsamen Massenbeton und unzugänglichen Glasfassaden der Konzerne zu pressen, die doch nur Sparsamkeit ausstrahlen.

In den eigenen vier Wänden wollen wir privat und unverletzlich sein, nicht in ständiger Kommunikation mit der Welt. Wir lehnen gänzlich abgeriegelte Wohnkolonien der Reichen ebenso ab, wie Konzerne und Konglomerate ohne echte Adresse. Jeder muss in der Welt erreichbar und letztlich auffindbar und damit haftbar sein, sonst verlieren die Menschen und Institutionen die Bindung an die Gesellschaft.

FRIEDEN UND MACHTBEGRENZUNG

Wir wollen nicht die Armut heiligsprechen, sondern im Gegenteil den Reichtum begrenzen, um überbordende Machtkonzentration zu verhindern, aber das kleine und mittlere Privateigentum als Abwehrrecht gegen wechselnde Staatsmachten und unsinnige Übergriffigkeiten nicht abschaffen. Wir wollen sinnvolle und menschenwürdige Verteilung, um niemanden schutzlos oder gar unbehaust zurückzulassen und keinem Menschen das Recht an grundsätzlicher Beteiligung an dem natürlichen Reichtum der Erde verweigern. Wir wollen die Hoffnung auf Erfolg nicht Schlechtreden, sondern die besten Eigenschaften hervorkehren.

Wir wollen das Abenteuer und den Wagemut, wenn sie sich urbar machen für Aufbruchsgeist, Frieden, echte Demokratie, wirtschaftliche Neuerung, Grundrechte, Freiheit, sozialen Ausgleich oder Umweltschutz. Wir wollen Schulen und Akademien, Kulturstätten und Kirchen, wo die Freiheit von Forschung und Lehre strikt abseits des Einflusses der Konzerne und Regierungen stattfindet. Wir wollen eine unabhängige Justiz, die sich einzig dem Ausgleich der Interessen durch das Recht verpflichtet sieht, der Verfassung und dem Menschenrecht, niemals der Regierung, den Parteien, den Konzernen, den Reichen oder den Gewalttätigen.

Wofür brauchen wir überhaupt Konzerne?

Wir wollen Orte, an denen wir uns aufrichten und den Geist des Wahren, Guten und Schönen atmen können. Wir wollen eine Wissenschaft, in der wir reflektieren und unsere Formen verfeinern. Wo wir den Gegenstand der Betrachtung von allen Seiten anschauen und bestenfalls zu neuen Erkenntnissen gelangen. Wir wollen auch eine poetische Seite, eine geistige Seite des Lebens auf der Erde ihren Raum geben und sie nicht achtlos beiseite wischen.

Wir wollen auch dem Widerspenstigen und Unfertigen Raum geben, dem Abseitigen, weil von dort – mit der Zeit und mit Glück – die interessantesten Aufbrüche und Aufstiege kommen, die uns neu für das Leben begeistern, uns mit Schöpfergeist bereichern oder die besten Fragen aufwerfen. Wir wollen aber auch einen geteilten menschlichen Formwillen, sodass wir nicht mehr gebückt gehen müssen, sondern uns und unsere Welt genießen können.

Wir wollen eine Musik, die uns nicht verdummt, sondern die würdigsten oder lustigsten Gefühle evoziert – und das nicht nur in zwei Minuten und zwanzig Sekunden. Wir wollen eine Kunst, die uns in ein aufrichtiges Verhältnis zur Welt setzt oder Antworten auf noch ungestellte Fragen gibt. Wir wollen eine bedingungslose Pressefreiheit, die an nichts gemessen wird, außer am Pressekodex und dem Interesse der Menschen an allem Genannten.

Anselm Lenz ist Journalist und Gründer der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (DW). Die gedruckte Wochenzeitung Demokratischer Widerstand erreicht Menschen, die ansonsten ausschließlich der Gleichschaltungspropaganda in TV, Regierungspresse und Konzernportalen ausgesetzt wären. Die Zeitung ist für diese Arbeit auf Abonnenten und für die Verteileraktionen im ganzen Land auf Spenden angewiesen, siehe demokratischerwiderstand.de/spenden.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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38 Kommentare zu: “Die Demokratiebewegung in Berlin | Von Anselm Lenz

  1. micc sagt:

    weltweit werden wir wegen unserer demokratischsten Demokratie gepriesen.

    https://www.swissinfo.ch/ger/kritiker-erzwingen-abstimmung-ueber-covid-19-gesetz/46498570

    Und die Schweizer machen es

  2. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Leute Leute, es geht den Herrscher Dynastien, nicht mehr um Ismen: Sie werden ab jetzt, ihre Herrschaft als Pharaonen / Götter antreten und über ein Volk, von künstlich Erzeugten und für den Verwendungszweck Designten Drohnen, ohne Seele ohne Willen, von ihnen per App steuerbar Herrschen. Die sind schon im 21 Jahrhundert , während wir noch im 19 Jahrhundert sind

  3. roteflora sagt:

    Danke an Anselm Lenz! Der klügste Kopf der ganzen Regierung!

    Kann mir mal jemand helfen? Ich finde Putins aktuelle Rede zur Lage der Nation nicht. Es finden sich nur Miniausschnitte.
    Leider kann ich kein russisch, daher bräuchte ich eine deutsch Übersetzung.

    • roteflora sagt:

      Mit Regierung meine ich die zukünftige Regierung.

    • habibi sagt:

      Sehr zu empfehlen dazu ist die Artikelserie von Thomas Röper "Putin im O-Ton über …" unter:
      https://www.anti-spiegel.ru/

      Die komplette Rede mit deutscher Simultanübersetzung gibt's hier:
      https://invidious.tube/watch?v=oa-EO_gyEeA

    • P. Nibel sagt:

      @roteflora

      😀 Gröhl! Gut, dass Sie es nochmal deutlich sagen, denn ich hatte das doch glatt falsch verstanden!
      Gerade eben dachte ich noch, dass der Abzug der Truppen aus Afghanistan, den Lenz fordert, doch bereits von der JETZIGEN Regierung beschlossen wurde. Der Erste, der von den deutschen mehr Selbständigkeit innerhalb der Nato forderte, war übrigens Donald Trump – und das wird jetzt umgesetzt! Das war keine deutsche Entscheidung und mit Anselm Lenz werden solche Sachen auch in Zukunft keine deutsche Entscheidung sein, denn Anselm Lenz hält die USA immer noch für den Befreier der Menschheit!

  4. How-Lennon sagt:

    Hätten wir es nur mit einer "klassischen Überproduktions- und Absatzkrise" zu tun, müsste der globale Kapitalismus bestimmt nicht seit mittlerweile 12 Jahren kontinuierlich "gerettet", "gestützt" und "angekurbelt" werden.
    Dass das alles offensichtlich nichts bringt, und das System Ende 2019 wieder und noch heftiger kollabiert ist als 2009, zeigt, dass man sicher nicht von einer "Krise" sprechen kann – das Wort wird übrigens gerne und fast inflationär gebraucht – , sondern von einem Ende, bedingt durch das Zuendegehen des Wachstums, der Ressourcen, der Ausbreitung der Menschheit und von realisierbaren und sinnvollen technologischen Erfindungen.
    Wir haben es mit einem trotzigen Nicht-Wahrhaben-Wollen zu tun, mit einem Augen-Verschließen vor der Realität, mit einer globalen, unermesslichen und sprachlosen Verlustangst. Die Angst vor dem Neuen (System).

    • Beobachter sagt:

      Das könnte stimmen -aber es ist sehr wohl auch möglich, dass der Kapitalismus in eine neue Runde der Innovation eintritt -wobei Innovation hier wertfrei und nicht positiv konnotiert stehen soll. Eine Phase der Vernichtung ist
      -so zynisch das klingt- gut für ein wieselflinkes System- das vor Machbarkeitswahn kaum noch gehen kann.
      Prinzipiell halte ich es für möglich, dass sich das System "noch einmal" rettet; was natürlich nicht heißt, dass es "uns" rettet -so wie man vor etwa 10 Jahren die Banken "rettete", zum Nachteil der Steuerzahler, aber immerhin doch so, dass der Prozess nicht die Gesamtgesellschaft kippte. Natürlich ist das, was jetzt -aus Systemsicht- kommen muss, ein paar Nummern größer -und gröber.
      Die vorhandenen technologischen Möglichkeiten fliegen einer "Produktivität" und Intensität entgegen, dass zu fürchten steht, dass diese Runde wirklich zur finalen wird -für die Digitalisierung von Mensch und "Umwelt" wird man vom Kongo bis in den Polarkreis jeden Stein umkrempeln, ja auch Gebirge sprengen, fracken and abwracken müssen. Es wird wohl der Klimax der ökologischen Verwüstung werden, alles schön garniert mit hohlen Phrasen eines "green new deal". Dieses Szenario ist gar nicht so verschieden von ihrer Auffassung, dass der Kapitalismus eigentlich schon am Ende sei (wenn ich recht hätte, gibt es eben noch ein paar Jahrzehnte, vielleicht auch ein Jahrhundert bis zum Finalkollaps dazu). Auch was das Wahrhabenwollen betrifft, tendiere ich zu Ihrer Sicht. Allerdings, das Entscheidende ist doch, dass nicht nur die Großeigentümer und Industriekapitäne es nicht wahrhaben wollen -sondern die Mehrheit der "normalen" Leute (von den Arbeitslosen bis zu den mittelständischen Unternehmern) auch nicht. Man könnte gar vermuten, dass einige der hohen Bestimmer mehr von der Notwendigkeit einer "Kurskorrektur" begriffen haben als die meisten anderen Menschen. Das wäre angesichts der Bildungserosion gar nicht verwunderlich. Allerdings werden diese Leute, die im Gelde schwimmen, diese "Korrektur" zu ihren Bedingungen vornehmen. Sie könnten jetzt sagen: Sie wissen doch gar nicht, wie die Mehrheit dazu denkt. Nun, im harten Sinne des Wortes weiß ich es tatsächlich nicht. Die weitgehende Abwesenheit von Widerstand, der verbreitete Opportunismus, das mehr oder weniger mit dem Selbsterhalt verbundene Desinteresse an langfristigen Tendenzen scheint aber diese Auffassung zu bestätigen.
      Verkürzt gesagt, glaube ich, die meisten Leute denken gar nicht in diesen Dimensionen; die einen, weil sie es nicht können, die anderen, weil sie es nicht wollen und beide Seiten sind miteinander eng verschränkt. Daher ist es auch so leicht, etwa fundamentalere Kritiker der Verhältnisse in den Medien als Spinner usw. abzukanzeln, wen man sie überhaupt einmal erwähnt.
      Es könnte sein, dass man erst noch "richtig abwirtschaften" muss, bevor neue Orientierungen und neue Mehrheiten (jenseits vom Parteipolittheater) möglich werden. Es könnte aber auch so kommen, dass nach dieser Phase nicht How_Lennon und Rulai, oder Hartensteiner,
      Wasserader und Beobachter (oder, nach Jahrzehnten, ihre typologischen Nachfolger) miteinander reden -und vielleicht- sogar Kompromisse für Entscheidungen finden,
      sondern sich mit Keulen (und Schlimmeren) bewaffnete paramilitärische Formationen gegenüberstehen, die ums Überleben kämpfen und denen jedes Mittel recht ist. Das könnte man dann, wenn auch cum grano salis als "den geminsamen Untergang der miteinander kämpfenden Klassen" paraphrasieren. "Wir schaffen das" (auch noch).

    • Beobachter sagt:

      "Hätten wir es nur mit einer "klassischen Überproduktions- und Absatzkrise" zu tun, müsste der globale Kapitalismus bestimmt nicht seit mittlerweile 12 Jahren kontinuierlich "gerettet", "gestützt" und "angekurbelt" werden."

      Aber ja, in diesem Punkte haben Sie vollumfänglich recht, obwohl Überproduktion und Absatzprobleme in der Gesamtschau (oder "Gesamtstau?) eine quasi ererbte Rolle spielen…

    • effess sagt:

      was ist denn die "klassische Überproduktions- und Absatzkrise"?
      A) eine Fehlproduktion im Sinne von "am Markt / an den Bedürfnissen vorbei" (wie es in der klassischen Planwirtschaft zu xy-Prozent der Fall war, da zu statisch)?
      B) Ich produziere schon das, was die Leute brauchen und wollen, aber leider viel zu viel, sodass schon einjeder den Schrank damit voll hat und sagt: "Nein danke, habe ich schon alles)?
      C) das, was produziert wird ist gut und würde auch gerne abgenommen werden – aber: leider fehlt des bei den Nachfragern an verfügbarem Einkommen?

      … ich gehe mal von C) aus …
      und damit haben wir vor allem ein Verteilungsproblem / ein Problem der Ungleichverteilung bei den Erträgen welche im Wirtschaftskreislauf realisiert werden. (Löhne zu niedrig bzw zunehmend eben auch zu wenige Einkommensmöglichkeiten (mit dem resultierenden Lohndruck nach unten)). Und nun kommt noch die Digitalisierung hinzu – Baerbock & Co erzwingen ja gerade die Entkopplung der Arbeitserbringer vom Auftragsgeberstandort um über die Digitalisierung nach Kapital und Waren nun auch die Wissensarbeit zu einem globalisierten Gut zu machen…

      ..der Immobilienmarkt dürfte das wohl nicht überleben & die Blase wird platzen.
      Spätestens wenn das Immobilieneigentum nun massivst besteuert werden sollte…
      … klar: "absaufen lassen und billig aufkaufen – möglichst noch unterm reinen Materialwert – um anschl. die Besteuerung welche die Preise unterm Materialwert ja rechtfertigten wieder rückgängig machen zu lassen" …

    • How-Lennon sagt:

      Ja genau, Beobachter, ich meinte auch die große Masse, nicht nur die Reichen. Viele haben bspw. Angst ihren Job zu verlieren, obwohl dieser so mies ist, dass selbst Hartz4 erträglicher wäre. Ist alles höchst subjektiv.
      Ich denke/fühle, der End-Crash steht kurz bevor, bin aber trotzdem relativ optimistisch und sehe keinen Weltuntergang/Apokalypse mit biblischer Endschlacht und dergleichen. Das System wird einfach immer schneller ins Stocken geraten und jämmerlich einsacken und winselnd aufgeben.
      "Not with a bang but with a whimper!"
      Es wird selbstverständlich erstmal sehr chaotisch, aber im Großen und Ganzen wird sich die Weltpopulation genau dadurch durch Geburtenrückgang sehr schnell regulieren und der Lebensstandard wird sich einpendeln in einer Spanne zwischen rustikal (sehr) einfaches Leben und Hartz4-Niveau. So in der Art.

      Also Kampf ja, aber eher nicht gegeneinander, schon gar nicht in zwei Lagern(Weltkrieg), sondern mit sich selbst und seinen unerfüllten/enttäuschten Erwartungen und Verlusten(materiell und zwischenmenschlich).
      Schau ma mal! 🙂

  5. skyman sagt:

    Gefällt mir sehr, Herr Lenz!

    Sehr, sehr gute Denkanstöße!

    Werde gerne weiter darüber nachdenken!

    Beste Grüße

  6. Wanderhirte sagt:

    wasserader sagt: "Faschismus ist die Vereinigung von Staatsmacht und Konzernmacht….." Nein das ist Imperialismus. Faschismus ist die reaktionärste und agressivste Form des Kaptitalismus/Imperialismus. Er erwächst im System des Kapitalismus Imperialismus und benutzt sich radikaler Machmittel und Methoden um die Interessen des STAATSMONOPOLISTISCHEN KAPITALS (Imperialismus) durchzusetzen. Der Kapitalismus / Imperialismus ist ein Gesellschaftsystem. Der Faschismus existiert innerhalb dieses System um verieinfacht ausgedrückt, in Situationen schwindender Macht des Kapitals reaktiviert zu werden.

    • wasserader sagt:

      Inwiefern gab es in den 1930er Jahren eine "schwindende Macht des Kapitals" ?

    • Bruno Gamser sagt:

      Für wasserader ist alles irgendwie Faschismus, auch die Nachbarn, wenn sie mit einer Maske einkaufen gehen, sind Faschisten. Hätte aber nicht gedacht, dass er sich an die 30er Jahre erinnert.
      Ist der Faschismus und das Demonstrieren vorbei, wenn du wieder maskenfrei tanzen kannst?
      Wahrscheinlich er sich dann von der Ökodiktatur bedroht und ruft den Fahrradfahrern Faschisten nach…
      Aber wünsche ihm von Herzen alles Gute und dass er sich wieder wohl fühlen möge…

    • Hartensteiner sagt:

      Wasserader… schau auf die Krise von 1929 und dann in den dreißiger Jahren auf die endlosen Schlangen an den Suppenküchen in den USA. Arbeitslosigkeit wie nie zuvor. Roosevelt musste eine Menge tun um das Schlimmste aufzuhalten aber richtig gerettet war der Kapitalismus erst durch den 2. Weltkrieg.

    • wasserader sagt:

      Zu : Hartensteiner.
      halb Europa hat der WK 2 den Kommunismus gebracht.

  7. Scarlett Debord sagt:

    Lockdown hier, Lockdown da!

    Der Corona-Zirkus ist der politische Offenbarungseid.
    Die Altparteien sind selbst nur noch gemeiner als der gemeine Pöbel selbst.

    Selbst wenn die sich noch über 2021 hinüberretten, 2025 ist der Ofen entgültig aus.

    Dieses ganze infantile Regierungsgeplärre über die Tatsache, das deren Verfallsdatum abgelaufen ist geht mir auf den Wecker.

  8. Bruno Gamser sagt:

    Anselm Lenz von der 'Demokratiebewegung', die aus der Friedensbewegung entanden ist? Was haben diese Zeilen genau mit Demokratie oder Frieden zu tun?
    Was genau hat ihn so frustriert und radikalisiert?
    Anders kann man diese Hasszeilen nicht deuten.
    Könnte man ihm mal bitte erklären wie Demokratie funktioniert (auch die direkte) und was eine Diktatur ist?

    'Seit dem 28. März 2020 hat sich die deutsche Demokratiebewegung erhoben. Es ist die größte und ausdauerndste Demonstrationsbewegung in den vier Jahrtausenden der bekannten europäischen Geschichte, mit Abertausenden von dezentralen Versammlungen im ganzen Land, überall und oft parallel.'

    Grössenwahn. Jemand der Trump vergöttert, Demokratie schreit und gleichzeitig gegen 90% der Bevölkerung austeilt, hat von Demokratie aber sowas von nichts verstanden. Diffamierung eines jeden, der nicht denkt wie er.

    Nicht zu vergessen, sein amateurhaft peinliches Verhaftungsvideo, dass sein Kumpel auf dem Fahrrad gedreht hat.

    Ich wünsche dem Herr Lenz wirklich gute Gesundheit. Atme mal tief durch, lass dir maskenfrei den Nacken massieren und lies mal in Ruhe ein Buch. Am besten 1984. Dann schau aus dem Fenster und lass dich von der immer noch scheinenden Sonne etwas wärmen.

    • wasserader sagt:

      Der Faschismus in Deutschland funktioniert problemlos
      weil es Faschistenversteher gibt wie Sand am Meer .
      Die Faschistenversteher haben sich z.B. rot oder grün angemalt
      und wenn der Vorwand für Totalitarismus nicht der böse Kommunist ist sondern das böse Virus
      sind sie schon wieder voll dabei .

    • Bruno Gamser sagt:

      @wasserader
      'Der Faschismus in Deutschland funktioniert problemlos weil es Faschistenversteher gibt wie Sand am Meer.'
      Was bitte soll dieser Satz bedeuten? Du sagst also, die Regierung sei faschistisch und alle, die nicht so wie du denken, sind Faschisten? Die roten, die grünen, alles Faschisten? Bin ich auch ein Faschist?
      Wie würdest denn du dich bezeichnen? Ein demokrat? Ein Friedensforscher?

    • wasserader sagt:

      Faschismus ist die Vereinigung von Staatsmacht und Konzernmacht
      unter Ausschaltung von elementaren Grundrechten und die Durchsetzung dieser Politik mit Rutenbündel(fasces),
      also Gewalt .
      Die Ausschaltung von Grundrechten, die strukturelle Gewalt und die offensichtliche Gewalt durch die Exekutive ist unübersehbar .

    • Bruno Gamser sagt:

      Wie willst du den von dir bezeichneten 'Faschismus' überwinden? Durch Demokratie, die in deiner Welt sowieso bereits von Grund auf faschistisch ist, genau wie die Menschen, die du gleich mit in den Faschismus Topf wirfst? Du kannst weiter all deine Mitmenschen ablehnen, als Faschisten bezeichnen, diffamieren, dich selber als Kämpfer für die Grundrechte verstehen und als einziger die Wahrheit über alles kennen. Du hast es gern einfach und gibst die Schuld an allem Übel dieser Welt einer 'krankhaften Elite'. Du gehörst zum einen Prozent, dass das andere Prozent anklagt. Viel Erfolg und Gesundheit dir.

    • wasserader sagt:

      "Du hast es gern einfach und gibst die Schuld an allem Übel dieser Welt einer 'krankhaften Elite'. Du gehörst zum einen Prozent, dass das andere Prozent anklagt. Viel Erfolg und Gesundheit dir."

      … Na dann .

    • micc sagt:

      Ja die Demokratiebewegung ist da und die ist auch schön, aber das war es auch schon. Wie ein Leberfleck am Körper, wen stört das schon. Jedenfalls nicht Frau Merkel. Die Diktatur ist vorbereitet, jetzt kommt Frau Baerbock aus den Reihen Klaus Schwab und es bleibt beim Leberfleck. Da kann ich auch schon mal aus der Fassung kommen, wenn ich nicht nur Leberfleck bleiben will.

    • micc sagt:

      … naja, wir könnten auch mal was anderes pobieren: Jeder holt sein Erspartes von der Bank und bleibt eine Woche der Arbeit fern …. ja das wäre dann mal ein Spass

    • Werweißdasschon sagt:

      @ Gamser

      Einfach machen es sich eher die Relativierer, die seit Jahrzehnten das predigen, was die Medien in ihrem Schädel eingepflanzt haben.
      Gegen die 1% zu sein ist alles andere als einfach und man stellt sich gegen eine Übermächtige Wand aus Verleumdung, Denunzierung und gehässigen, hochnäsigen und zutiefst arroganten Argumenten (falls man das von Ihnen gebotene überhaupt so bezeichnen kann) entgegengestellt.
      Erklären Sie uns "Einfach machern" doch, so wie es die Medien krampfhaft versuchen, wieso das gestern beschlossene Ermächtigungsgesetz (nix anderes ist es) so toll, so hilfreich und eine Bereicherung für eine Gesellschaft sein soll. Wieso ist die Absetzung (Hintertüren sind nix anderes als eine Absetzung) der Grundrechte was gutes und wann wurden die Menschen darüber breit und ohne Propaganda informiert? Wie kann eine Entscheidungsfindung in einer Demokratie stattfinden, wenn die Informationen nicht dargeboten werden, vielmehr werden diese Entscheidungen verkauft als wären diese irgendwelche Produkte von Marktschreiern.
      Was Sie darlegen ist das "Weitergehen hier gibt es nix zu sehen" Prinzip. Das haben wir aber schon zu viele Jahrzehnte bereits erdulden müssen. Also wirkt es mittlerweile eher beschränkt und sehr vereinfacht!

  9. wasserader sagt:

    Der ausgezeichneten Analyse des Anselm Lenz noch eine Ergänzung .
    Der Mensch ist auch schwach und manipulierbar.
    Der Neoliberalismus hat den kulturellen Boden genommen und die Menschen gegenüber internationalen Machtkonzentrationen hoffnungslos ins Abseits gebracht .
    Stand seit der Renaissance der Mensch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ,
    wurde mit dem neuen Zentrum Umwelt der Mensch zweitrangig, sogar zum Problem erklärt .
    Der Mensch wird alleine durch Abgabe seiner Stimme bei einer Wahl
    in volle Verantwortung für die Politik genommen, auf die er real keinen Einfluss hat.

    Die technologische Entwicklung ist kein Selbstläufer oder Schicksal,
    Technologie wird durch Geldverteilung gelenkt. Die technische Entwicklung, die unter "Great Reset" von den Machthabern forciert wird steuert in katastrophaler Weise auf die vollständige Entmündigung des Menschen hinaus
    und die vollständige Übernahme von Geist und Körper durch eine machtkranke Elite .

    Wir brauchen eine Politik , die am Menschen orientiert ist und den Menschen und Völkern weitgehende Handlungsfreiheit ermöglicht .

    • Beobachter sagt:

      Der Mensch wird alleine durch Abgabe seiner Stimme bei einer Wahl
      in volle Verantwortung für die Politik genommen, auf die er real keinen Einfluss hat.

      Das ist richtig. Kurioserweise findet die Wahl aber gerade so statt, dass der wählende Mensch subjektiv die mit dem Wählen ünernommene Verantwortung gar nicht so recht wahrnimmt. Er gibt eben "seine Stimme ab" -die haben dann scheinbar andere und diese schalten und walten statt seiner. Und weil er sich in den Entscheidungen der Politiker oftmals gar nicht wieder erkennt, sieht er sich in seiner subjektiven Verantwortungsferne auch noch bestätigt.

    • wasserader sagt:

      "Verantwortungsferne"
      aber doch beruft sich die Politik auf den Willen der Wähler
      und legt die Verantwortung für die Politik auf die schultern der Wähler
      und lehnt – in der Praxis – Verantwortung für die Folgen der Politik weitgehend ab .

    • P. Nibel sagt:

      Die große Wende für die Demokratie wurde in den 80ern von den BEASTIE BOYS verkündet:
      "You gotta fight – – for your right – – to paaaaadey!"
      Ich habe sie dafür gehasst, denn sie verspotteten damit Leute wie mich, die noch für die Menschenrechte kämpften!
      Leider folgte die Gesellschaft den Boys und nicht mir, und Amerikas vorzeige-intellektueller-Künstler David Byrne proklamierte "Stop making sense". Das ganze kumulierte in den 90ern zu einer Kernschmelze des Intellekts, die von Mark Griffith aka Mc 900ft Jesus kongenial in seinem Lied "Truth is out of style" kolportiert wird.
      Leider muss man gut Englisch können, aber dann läuft es einem vor Lachen warm das Bein hinunter.

      https://www.youtube.com/watch?v=8vgDpI8kU98

      So viel zu den Chancen einer direkten Demokratie…

    • wasserader sagt:

      Zu: P. Nibel
      "Stop making sense" ist eine Späterscheinung des Nihilismus
      und der Zynismus über notwendige Gesellschaftsgestaltung
      einerseits Folge der Kitsch&Konsumgesellschaft, die die Revolution als Verkaufsschema entdeckt hat
      und andererseits der ab den 1980er Jahren dominierende Neoliberalismus, der wie eine Schubraupe über die Welt gefahren ist .
      Mir in Erinnerung ist der Schriftsteller Peter Handke, der gegen die massive Kriegspropaganda der NATO gegen Restjugoslawien Stellung nahm und in Folge einen unglaublichen Shitstorm ausgesetzt war und dessen Theateraufführungen
      in Folge abgesagt wurden und
      dann auch Günter Grass, dem es nach einer Kritik an der Politik Israels ähnlich erging .
      Danach war Schweigen der Intellektuellen Kritik.

      Ich nenne nun keine Namen, aber wir können unschwer erkennen , wie heute Hofintellektuelle und Hofanalysten die Öffentlichkeit prägen .

  10. P. Nibel sagt:

    @Anselm Lenz
    "Denn noch nie in der Menschheitsgeschichte haben Regierungen Freiheitsrechte freiwillig gewährt. Alle Grundrechte wurden auf Druck des Volkes oder durch Revolutionen eingeführt. Es gibt keine einzige bekannte Ausnahme."

    Nee, Anselm – das ist grundfalsch! Noch nie ging eine Revolution vom Volk aus, weil eine Revolution organisiert werden muss.
    Die "Kapitalisten" hatten irgendwann keinen Bock mehr auf den Adel, der nur noch auf dem Papier regierte, und hetzten die Bevölkerung auf, damit die Banken endlich freie Hand hatten – das ist alles! Die "Kapitalisten" waren es ja auch, die Napoleon Geld für eine Armee gaben, mit der er Europa verwüsten konnte. Eine Investition, an der sie verdienen wollten und haben!

    Ansonsten empfehlen Sie genau das als Heilmittel, was unsere Gesellschaft krank gemacht hat: Den Verzicht auf allgemein verbindliche Werte. Ohne allgemein akzeptierte Werte gibt es aber kein "freundliches Miteinander", sondern bestenfalls ein anonymes nebeneinander her. Sie wollen baden, ohne nass zu werden!

    Wenn ich Ihre Aufzählung von Forderungen sehe, dann kommen Sie mir vor wie Pippi Langstrumpf im Bonbonladen, die ein paar Goldstücke auf den Tresen wirft und noch von diesen ein Pfund nimmt und von jenen noch ein paar Handvoll –
    da bekommt man ja schon vom Lesen Magenverstimmungen! Immer gutes Wetter haben Sie allerdings noch vergessen…

    • Beobachter sagt:

      Dass Anselm Lenz die Lage wohl zu optimistisch sieht, meine ich auch. Immerhin bringt er einige Punkte für einen
      alternativen Weg vor. Über diese könnte man diskutieren -oder aber eigene Prioritäten programmatisch vertreten. Aus der Feststellung, dass vielleicht in der Geschichte weniger "von unten her" inspiriert ist als mancher meint, folgt nicht zugleich, dass alles Gute von oben komme. Auch allgemein verbindliche Werte wären neu auszuhandeln. Sie nur zu dekretieren, genügt wohl nicht. Nebenbei -alles hat seine Zeit. Die Adelsherrschaft hat nicht zu Unrecht abgedankt -was immer auch in der Folge
      der Kapitalismus hervorgebracht hat. Wer möchte, kann sich gern das Kaiserreich oder Metternich zum Leitstern
      wählen- das sei jedem unbenommen- aber ein erstrebenswertes Ziel sind vorkapitalistische Verhältnisse meines Erachtens nicht, jedenfalls nicht soche feudalstaatlicher Prägung. Der Kapitalismus als Wirtschaftsform hat technologische Innovationen stimuliert und das Individuum im Guten und Bösen als Subjekt seiner eigenen Freiheit stilisiert. Dies geschah zugleich auf dem Rücken breiter Schichten, die die Dreckarbeit zu leisten hatten und hatte übrigens schon immer die Tendenz, den Mittelstand aufzureiben -jedenfalls nachdem sich der Konzernkapitalismus etabliert hatte. Die Ideen von Freiheit und Gleichheit sind ursprünglich mit antifeudalem Gestus formuliert worden -eingelöst wurden sie vollumfänglich nie. Man könnte sich nun -angesichts einer Entwicklung, die jeden vormaligen humanitären Fortsschritt in Frage stellt- hinstellen und sagen: Recht so, waren eh nur Utopien. Ihre Untauglichkeit erweise quasi ihre Hohlheit. Und dann? Welchen regulatorischen Prinzipien sollen dann das Leben der Menschen ordnen -dass eine Gemeinschaft Ordnungsprinzipien braucht, kann man wohl nicht bestreiten. Ich ahne bereits, dass manche Leute hier lieber "Volk und Vaterland" priorisieren würden. Da würde ich einwenden, dass Prinzipien dieses Typs genauso leicht korrumpierbar sind
      wie die obern genannten Ideale.
      Ich denke, Anselm Lenz hat durchaus Recht, wenn er -im Prinzip- auf zivilisatorisch anerkannte Prinzipien besteht und zugleich ihre Neuformulierung fordert -ob er da jedes Detail schon richtig trifft, ist eine andere Frage. Allerdings -und das schränkt das eben Angesprochene zugleich wieder ein- bräuchte es dazu überhaupt ersteinmal eine Debatte, die konzediert, dass es um ganz grundsätzliche Fragen geht und dass man ausserdem
      diese auch ohne wechselseitiges Mißtrauen und übelwollende Unterstellungen frei und offen führt. Und dies sehe ich nicht. Damit meine ich jetzt nicht, dass de MSM dies nicht fördern, sondern unterdrücken -das ist offensichtlich. Ich glaube vielmehr, dass die aller meisten Menschen in diesem Lande weder willens noch fähig wäre,
      eine solche Debatte -mit Ziel eines neuen "Gesellschaftsvertrages"- zu führen -während Lenz das offenbar glaubt. Aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen. Die meisten Menschen wollen möglichst nur "raus aus der Coronaphase" und haben gar kein Bedürfnis nach grundlegendem Wandel. Und eben deswegen wird
      wohl ein "Wandel" eintreten, aber gerade nicht der demokratisch verantwortete, sondern ein obrigkeitlich-digitaldiktatorischer. initiiert und getragen von Konzernkapitänen.

    • P. Nibel sagt:

      Die große Wende für die Demokratie wurde in den 80ern von den BEASTIE BOYS verkündet:
      "You gotta fight – – for your right – – to paaaaadey!"
      Ich habe sie dafür gehasst, denn sie verspotteten damit Leute wie mich, die noch für die Menschenrechte kämpften!
      Leider folgte die Gesellschaft den Boys und nicht mir, und Amerikas vorzeige-intellektueller-Künstler David Byrne proklamierte "Stop making sense". Das ganze kumulierte in den 90ern zu einer Kernschmelze des Intellekts, die von Mark Griffith aka Mc 900ft Jesus kongenial in seinem Lied "Truth is out of style" kolportiert wird.
      Leider muss man gut Englisch können, aber dann läuft es einem vor Lachen warm das Bein hinunter.

      https://www.youtube.com/watch?v=8vgDpI8kU98

      So viel zu den Chancen einer direkten Demokratie…

    • Beobachter sagt:

      Vielen Dank für den link -der Text ist ok; musikalisch ist es nicht so mein Ding.
      As to "truth out of style…" that´s not so new (but true):

      Mundus vult decipi…ergo decipiatur

      Inhaltlich und musikalisch respektabel (wiewohl das Video nicht im eigentlichen Sinne schön genannt werden kann -eher treffend) finde ich z.B.

      https://www.youtube.com/watch?v=sX22dFMSNcg

      Ich sehe freilich in Künstlern im besten Falle Spiegel gesellschaftlicher Sitiationen/Erscheinungen/Tendenzen; manchmal
      grenzt es fast an das Prophetische. Insgesamt fahren aber auch sie nur im Zug -und sind nicht die Lokführer.
      Heutzutage muss man schon froh sein, wenn man einen tüchtigen Clown findet, über dessen Spässe man nicht eigentlich weinen muss.
      Was direkte Demokratie betrifft, so ist sie sicher nicht in Reinform möglich, jedenfalls nicht in großen Territorialstaaten. Allerdings könnte ein gesundes
      System durchaus direktdemokratische Elemente, etwa plebiszitäre Komponenten enthalten. Das würde ich nicht abschreiben wollen. SO könnte etwa in Fragen von Krieg und Frieden wenigstens das grösste Unheil verhindert werden. Man kann dies aber m.E. nicht isoliert diskutieren, sondern im Kontext mit den übrigen Verfassungsgrundsätzen.
      Mit besten Grüssen

  11. Kristana sagt:

    "Denn noch nie in der Menschheitsgeschichte haben Regierungen Freiheitsrechte freiwillig gewährt."

    Versteh ich das richtig? Regierungen sind also immer Verbrecher. Was wollen/sollen wir dann damit?

    NIEMAND hat das Recht einen Anderen zu regieren.

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