Die Diktatur-Depression | Von Roland Rottenfußer

Weil die Regierung essenzielle menschliche Bedürfnisse mit Füßen tritt, steuert Deutschland in den dunkelsten Winter seit Langem.

„Winter is coming“ stand auf der Tasse, die Markus Söder beim virtuellen CSU-Parteitag am 26. September kamerawirksam auf seinem Schreibtisch stehen hatte. Der Spruch stammt aus der Erfolgsserie „Game of Thrones“. Gemeint ist: Es droht nicht nur ein langer und sehr kalter Winter, sondern auch Gefahr — von einem Heer Untoter, die über die Menschenwelt hereinbrechen werden und die jeden, der ihnen zu nahe kommt, selbst zum Zombie machen. Wenn man so will, ähnelt dieser Vorgang der Ansteckung durch Viren. Der Kontakt zu Kranken kann seinerseits krank machen.

Söder wollte „sein“ Volk mit diesem Spruch auf kommende Härten einschwören. Die Ansteckungsgefahr werde im Winter steigen, strenge Verbote drohten, wenn die Menschen nicht von sich aus Vernunft annähmen, sich also so verhielten, als wäre ohnehin schon alles verboten. Söder hielt eine der ersten einer ganzen Reihe von Blut-, Schweiß- und Tränen-Reden, die wir seitdem von Politikern gehört haben. Immer schwingt dabei der Vorwurf mit, der Bürger sei offensichtlich zu weichlich, zu kindlich — handle verantwortungslos in seinem Festhalten an den Lebensgewohnheiten einer vergangenen, leichtlebigeren Epoche.

Es sei deshalb an den Erziehungsberechtigten — den Politikern —, jetzt andere Saiten aufzuziehen. Nie sind sie selbst verantwortlich für die Brutalität, mit der sie das Volk ihrem Regime unterwerfen; immer sind es die Schüler selbst, die ihre Lehrer zur Anwendung des Rohrstocks „zwingen“ — durch Unvernunft und pubertäre Bockigkeit. Dies ist eins der charakteristischen Denkschemata der schwarzen Pädagogik.

Ansteckende Leblosigkeit

Der Anblick des Pulks von Maskenträgern, der sich durch U-Bahn-Schächte wälzt, missmutig, mit starren Augen über der affenhaft vorgewölbten, nie lächelnden Mundpartie, erinnert in anderer Weise an einen Zombiefilm. Er wirkt beklemmend und bedrohlich. Wir erleben eine Epidemie ansteckender Leblosigkeit. Insofern hat Markus Söders Game-of-Thrones-Vergleich noch eine von ihm selbst nicht beabsichtigte Zweitbedeutung. Eine neue Gruppe von „Wesen“ ist dabei, das Gebiet der Menschen alten Typs zu überrennen und einzunehmen. Sie wollen uns nicht nur dominieren, sie geben erst Ruhe, wenn wir selbst zu einem Teil ihrer Welt geworden sind. Nichts wird mehr sein, wie es war. Widerstand ist zwecklos. Wir werden assimiliert werden.

In diesen Tagen gehen einem schon düstere Gedanken durch den Kopf. Sehr unbehagliche Assoziationen. Ja, es beginnt ohne Zweifel ein außergewöhnlich harter Winter. Aber nicht, weil besonders niedrige Temperaturen drohen — der November war noch relativ mild. Und auch nicht wegen der Zunahme der Corona-Infektionen — den Wahrheitsgehalt derartiger Meldungen kann man ja getrost in Zweifel ziehen. Nein, wir laufen auf einen Winter zu, in dem die Menschen von einer beispiellosen kollektiven Depression heimgesucht werden — verbunden mit schweren Angststörungen und verschärften Anwandlungen von „Ausgebranntsein“.

Die Schwermut-Epidemie

Wir merken dies nicht nur, wenn wir unsere Mitmenschen beobachten und ihnen zuhören — sogar die Mainstream-Medien, sonst darauf bedacht, das Regierungshandeln in einem rosigen Licht erscheinen zu lassen, sowie Fachveröffentlichungen sprechen von einer grassierenden Schwermuts-Epidemie. Und sie scheuen sich auch nicht, den Schuldigen zu benennen: Corona. Wobei sowohl die Angst vor Ansteckung als Ursache identifiziert wird als auch die „soziale Isolation infolge der Lockdown-Maßnahmen und finanzielle Unsicherheit aufgrund der ökonomischen Folgen der Pandemie“. Niemand traut sich jedoch, die nahe liegende Schlussfolgerung zu ziehen, dass die Verantwortlichen die schädlichen Maßnahmen beenden sollten.

Auffällig ist dabei, dass die Medien die seelischen Folgen der Krise keineswegs verleugnen, dass sie sogar — neben der Angst vor Ansteckung — die Corona-„Schutzmaßnahmen“, den Verlust von Freiheiten, die Isolation, die Desorientierung, die Existenzängste vieler Bürger als Ursachen für Depressionen offen benennen. Dabei stellen sie aber in keiner Weise in Frage, dass diese Maßnahmen notwendig sind und bleiben.

Während also eine Corona-Ansteckung als etwas behandelt wird, was um buchstäblich jeden Preis zu verhindern ist, wird die Epidemie der Depressionen und Angststörungen hingenommen wie ein unabwendbares Schicksal.

Es wird vorausgesetzt, dass die Betroffenen da eben „durchmüssen“. Das kommt mir so vor, als nähmen in einer Gemeinde Atemwegserkrankungen wegen einer neu erbauten Chemiefabrik in der Nachbarschaft drastisch zu — und anstatt den Schadstoffausstoß zu stoppen, würde man nur seelenruhig die Symptome aufzählen, allenfalls ein Hustenmittel empfehlen.

Selektives Mitgefühl

Mit einem sehr selektiven Mitgefühl reagieren viele Menschen selbst auf leichtere und gut verkraftbare Verläufe der Virusinfektion und gehen gleichzeitig über tausendfaches, oft massives seelisches Leid mit einem Achselzucken hinweg. Und dies obwohl es wahrlich keine neue Erkenntnis ist, dass auch Depression zum Tod führen kann. Mehr Suizide in der Folge der Corona-Maßnahmen wurden vielerorts bereits festgestellt, vor allem in den USA.

Das Problem dürfte sich im Winter 2020/2021 verschärfen — schon wegen des dann vermutlich längeren Lockdowns und der Tatsache, dass die „Zweite Welle“ im Oktober über bereits angeschlagene Seelen hereinbrach. Nur: die ursächlichen Zusammenhänge sind in solchen Fällen nicht so gut nachverfolgbar. Selbstmörder hinterlassen wohl kaum Briefe mit dem Inhalt: „Ich tat es wegen der Ausgangsbeschränkungen.“ Und: Maßnahmen-Tote finden im Gegensatz zu Covid-19-Toten in Medien und Politik keine Aufmerksamkeit.

Große Teile der psychologischen „Ratgeberliteratur“, wie wir sie in den Medien derzeit finden, erweisen sich in gleicher Weise als Totalausfall wie die Mehrheit der Künstler, der Intellektuellen, der Ärzte, der Juristen und der Oppositionspolitiker. Größtenteils rät der therapeutische Häppchenjournalismus zur Hinnahme des Vorgegebenen, einschließlich der politischen Rahmenbedingungen. Wilhelm Reich bezeichnete den psychoanalytischen Ansatz seines Lehrers Sigmund Freud auch als „Kulturanpassungslehre“. Seelische Gesundheit wird in systemkonformer Psychologie definiert als ein Mitschwimmen mit den herrschenden gesellschaftlichen Strömungen, als Abwesenheit von Leid verursachenden Widerständen. Die Seele wird so zur Knetmasse in den Händen von Politikern und Ökonomen.

„Radikal akzeptieren“

Ein besonders explizites Beispiel dieser „Anpassungslehre“ finden wir in einem Interview mit der Psychologin und Hochschul-Dozentin Hanna Christiansen im Magazin „Jetzt“ . Zwar konstatiert auch Christiansen eine „Zunahme an psychischen Belastungen“ und räumt ein, „dass diejenigen, die schon vorher psychisch erkrankt und belastet waren, besonders leiden“. Sie berichtet von Briefen von Studentinnen mit massiven Angststörungen. Eine bahnbrechende Idee, was man dagegen tun könnte, hat aber auch sie nicht.

So schlägt die Psychologin vor, „weiterhin den Kontakt zu Freunden zu pflegen und sich zu treffen. Natürlich unter den geltenden Beschränkungen und Maßnahmen“. Das klingt ein wenig, als fürchte sie, dass der Ministerpräsident mitliest und als hätte sie Angst, geschimpft zu bekommen, falls sie sich nicht eilfertig zu den befohlenen Beschränkungen bekennt. Ein nicht untypischer Vorgang übrigens im Deutschland des Jahres 2020.

Was die Psychologin dann vorschlägt, um psychische Probleme in den Griff zu bekommen, wird Corona-Machtpolitiker freuen:

„Je mehr ich hadere und mir vor Augen führe, wie schrecklich alles ist, desto schlechter geht es mir. Besser ist es, die Situation radikal zu akzeptieren, da man sowieso nichts daran ändern kann. Wenn ich die ganze Zeit mit meiner Machtlosigkeit hadere, geht es mir nur noch schlechter.“

Also nicht versuchen, reale Machtlosigkeit zu reduzieren: zum Beispiel durch Teilnahme an Protesten, durch zivilen Ungehorsam und juristische Gegenwehr; nicht einmal innerlich mit der eigenen Machtlosigkeit hadern — sondern: „radikal akzeptieren“. Es mag sein, dass Akzeptanz in vielen Fällen psychische Erleichterung schafft. Was aber, wenn eine seelische Notlage durch Freiheitsentzug verursacht wurde — durch unterdrückten Selbstausdruck und verunmöglichte Authentizität? Kann Angepasstheit das Heilmittel sein, wenn Anpassungsdruck das krank machende Gift war?

Nur noch „Gefängnispsychologie“

Zugegebenermaßen ist die momentane Situation für Psychologinnen und Psychologen nicht leicht. Wir leben inzwischen in einer sehr stark durchstrukturierten Gesellschaft mit obrigkeitsstaatlichen Zügen, in der den Menschen ihr Verhalten im Wesentlichen diktiert wird — was die Herrschenden nicht daran hindert, sich beleidigt zu zeigen, wenn jemand das Wort „Diktatur“ verwendet. Therapie kann unter solchen Umständen kaum etwas anderes sein als Gefängnispsychologie. Sie laviert, doktert an eher sekundären Problemen herum und rät im Kern, sich mit dem Vorgegebenen zu arrangieren. Sie darf aber das einzige wirkliche Heilmittel nicht empfehlen: Freiheit. Denn eben der Weg in die Freiheit ist durch ein System struktureller Gewalt versperrt, dem der Gefängnispsychologe — ebenso wie die Insassen — unterworfen ist.

Im Kern hat jede Individualtherapie ja die Funktion, die Verantwortung für das eigene Lebensschicksal an den Einzelnen zu delegieren. Durch den Gang zum Psychotherapeuten räumt der Patient implizit ein, dass das Problem bei ihm liege, selbst wenn die Welt „draußen“ buchstäblich verrückt spielt und wenn allenthalben Kollektivneurosen sprießen.

Im Grunde müssten Therapeuten ihren Patienten raten: „Scheißen Sie auf den Staat und auf Regeln, brechen Sie aus, weinen Sie, wenn Ihnen nach Weinen ist, schreien Sie Ihren Zorn und ihren Schmerz heraus, ducken Sie sich niemals und richten Sie sich zu Ihrer vollen Größe auf. Seien Sie sperrig, unangepasst, kratzbürstig! Wehren Sie sich! Dann wird sich größere psychische Gesundheit schon einstellen.“

Einen solchen Rat aber würde niemand zu geben wagen — schon im Interesse des Patienten, dem als Folge des Aufbegehrens gegen Zwänge noch schlimmere Zwänge drohen: Zurechtweisung, Geldstrafe, Verlust der Existenz, gar Gefängnisstrafen. Schon lange vor Corona war nicht der im vollen Sinne „ausgewachsene“ Mensch gesellschaftlich erwünscht, sondern eher der in erforderlicher Weise zurechtgestutzte — ähnlich einem mit der Heckenschere in Form gebrachten Buchsbaum in einem Barockgarten.

Tausendfaches psychisches Leid zu verursachen und den Erkrankten zugleich den wirksamsten Weg der Heilung zu versperren, ist die besondere Perfidie am momentanen Verhalten der Mächtigen.

Freiheit und Gesundheit sind eins

Dass eine derart „eingebettete“ Psychotherapie keine Selbstverständlichkeit ist, merken wir erst, wenn wir uns über Alternativen informieren. Für den schon erwähnte Wilhelm Reich (1897 bis 1957) war Freiheit die Grundvoraussetzung für psychische Gesundheit, weshalb er sich auch sehr für die Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen interessierte.

„Freiheit definieren ist identisch mit Definition der sexuellen Gesundheit“,

schrieb Reich.

„Es gibt eine sexualphysiologische Verankerung der sozialen Unfreiheit im menschlichen Organismus.“

Auch wenn Sexualität in unserem Kontext nur am Rande interessiert — gemeint ist, dass sich Unfreiheit im politischen und beruflichen Leben in Form von Verspannungen und Energieblockaden im Körper manifestiert. Umgekehrt hätte das Lösen solcher Blockaden Auswirkungen auf das gesellschaftliche Ganze. So lässt sich Reichs Unbehagen an herkömmlichen, System stabilisierenden Therapieformen mit einem Satz Adornos zusammenfassen: „Indem der Geheilte dem irren Ganzen sich anähnelt, wird er erst recht krank.“

Wilhelm Reichs Ansatz der therapeutisch und politisch brisanten „Energiebefreiung“ lebte in den bioenergetischen Therapierichtungen von Alexander Lowen und John Pierrakos weiter. Eine auch körpertherapeutisch begründete antiautoritäre Haltung, die für die Epoche der 1960er und 1970er-Jahre charakteristisch ist, findet man in den Schriften Alexander Lowens:

„Lust kommt aus dem freien Fließen der Kräfte innerhalb des Körpers oder zwischen ihm und seiner Umgebung. Macht entsteht, wenn Kraft aufgestaut und gesteuert wird. Damit ist der grundlegende Unterschied zwischen dem Lustmenschen und dem Machtmenschen umrissen. Macht lebt von Herrschaft.“

Staatsziel: Einengung des Bewusstseins

Da also — im Gegensatz zu den Ursprüngen der Psychoanalyse bei Freud — nicht Affektkontrolle mittels der Vernunftinstanz „Ich“, sondern „freies Strömen von Energien“ als höchster Wert angesehen wurde, barg die therapeutische Szene jener Jahre ein gesteigertes revolutionäres Potenzial, das die 1968er-Bewegung auch durchaus in diesem Sinne aufgriff. Weitgehend diskreditiert erschien das „Über-Ich“ als Vertreter der verinnerlichten gesellschaftlichen Normen. Gleichzeitig experimentierten Therapeuten wie Timothy Leary mit bewusstseinserweiternden Drogen — und auch dies konnte sich „systemsprengend“ auswirken.

Intendiert waren in den typischen „68er-Therapien“ vor allem zwei Dinge: Erweiterung des Bewusstseins und Erweiterung des Spektrums der Handlungsoptionen. Die gegenwärtige Corona-Politik bewirkt auf beiden Feldern das Gegenteil: Bewusstseinseinengung durch Angstmache und sich wiederholende Propaganda sowie eine extreme Begrenzung der Handlungsmöglichkeiten auf nur wenige erlaubte Bereiche: zu Hause hocken, einkaufen, malochen. Bioenergetisch kann man auch sagen: Diese Politik bewirkt krank machende Energieblockaden. Symbolisch und auch real manifestiert sich dies speziell in der Einschränkung der Möglichkeit, frei ein- und auszuatmen infolge des Maskenzwangs — ein in der Geschichte einzigartiger Anschlag auf die kollektive Gesundheit.

Depression als Form der Autoaggression

Depression kann auch als eine Form der autoaggressiven Verarbeitung von Reizen verstanden werden. Die Gefahr einer Erkrankung steigt, wenn Aggressionen wachgerufen werden, jedoch keine Möglichkeit besteht, diese auszudrücken. Entweder, weil der Gegner (Staat) zu stark erscheint oder weil eine innere Blockade existiert. Weil sich der Einzelne zum Beispiel selbst rücksichtslos vorkommt, weil ihm die Abstandregeln auf die Nerven gehen. Man unterdrückt dann seine Wut auf die Gängelung durch den Staat, weil man rational meint, diese sei notwendig.

In der Traumatherapie wird ausführlich die Frage behandelt, was geschieht, wenn jemand Wut, anstatt sie auszuleben, quasi wieder in sich zurücknimmt. So etwa in Isa Grübers Buch „Was der Körper zu sagen hat“. Die Autorin beschreibt darin zwei Weisen, wie sich Wut nach einer Traumatisierung ausdrücken kann:

„Entweder als nach außen gerichteter Kampfimpuls, der abgebremst und zurückgehalten wurde und nun auf seine Vollendung wartet, oder als nach innen gerichteter Impuls, wenn durch das Kollabieren die Kampfreaktion ‚in sich zusammenfiel‘, die innere Ladung aber immer noch vorhanden ist. Die Folge sind oftmals autoaggressive Handlungsmuster.“

Betrachten wir die Erfahrungen, die die meisten Menschen derzeit mit Corona machen, einmal als eine meist vergleichsweise milde Form von Schock und Traumatisierung. Wenn der Organismus unter Dauerstress steht, die natürlichen Bewältigungsformen Kampf und Flucht jedoch unmöglich scheinen, bleibt als drittes „Totstellen“, eine Art Betäubungsgefühl, das Einfrieren der Gefühle. Der Betroffene fühlt sich dabei unlebendig und wie benommen, wirkt desorientiert, verliert den Kontakt zu sich selbst und den Mitmenschen. Auch dies ist eine Form der „Verankerung der sozialen Unfreiheit im menschlichen Organismus“, so Wilhelm Reich.

Wer unterdrückt wird und auch noch seinen Ärger über das Unterdrücktsein unterdrücken muss, wirkt niedergedrückt.

Zu viel Eindruck und zu wenig Ausdruck erzeugt Druck.

Die verratenen Braven

Vielfach werden die Menschen auch durch ihre Enttäuschungsgefühle niedergedrückt — zum Beispiel darüber, dass ihre bisherigen Anstrengungen — der Verzicht, die „Bravheit“ — nicht belohnt wurden. Viele dachten zu Anfang der Krise: „Wir machen das jetzt eine Weile mit. Je konsequenter wir uns einschränken, desto eher bekommen wir dann unser altes Leben zurück.“ Eine Rückkehr zur ursprünglichen Freiheit aber war von den Mächtigen nie vorgesehen. Wir beobachten also bei den „Rebellen“ die Enttäuschung darüber, dass ihr Einsatz für Freiheit und Demokratie nicht gewürdigt wird, dass sie dafür sogar noch beschimpft und ausgegrenzt werden. Und wir finden bei den „Angepassten“ die Enttäuschung darüber, dass der Verzicht auf Freiheit keineswegs zur Wiedererlangung dieser Freiheit führte.

Vielfach findet seitens der Etablierten sogar eine „Publikumsbeschimpfung“ statt. Verbreitet wird das Narrativ, dass allein der „Leichtsinn“ der Bürger dazu geführt habe, dass Freiheit und Wirtschaftsleben eingeschränkt werden mussten. Tod und Krankheit hat es zwar immer schon gegeben, doch auf einmal sind sie unsere Schuld. Dabei können andere Faktoren eine größere Rolle gespielt haben: die mangelnde Wirksamkeit von Masken, eine gewisse Eigendynamik der Viruserkrankung, die Herabsetzung der Abwehrkräfte durch seelische Misshandlung und verordnete Freudlosigkeit, die Unberechenbar des Lebens beziehungsweise des Todes selbst. Und natürlich wurde ein Großteil des Problems durch das mediale Vergrößerungsglas erst geschaffen.

Die Bevölkerung fühlt sich derzeit wie ein ungeliebtes „Kind“, das der Anerkennung seines „Vaters“ (Staat) vergebens hinterherläuft. Wie der berühmte Esel einer Mohrrübe, die sein Reiter ihm mit einer Angelrute vor die Nase hält. Das Tier verausgabt sich daraufhin bis zur Erschöpfung, ohne jemals sein Ziel zu erreichen. So auch im derzeitigen „Lockdown light“, bei dem die Politik schon erbrachte Opfer der Bevölkerung damit „würdigt“, dass immer noch weiter gehende Opfer verlangt werden — bis alles Leben im Endstadium einfriert wie das Schloss der Schneekönigin im Märchen. Dies zermürbt und frustriert, manövriert Menschen in eine Situation gefühlter Ausweglosigkeit hinein.

Die gewollte Depression

Ist die kollektive Depression politisch gewollt? Mitunter ja. Jedenfalls wird sie in Kauf genommen. Ihre Ausbreitung wird nicht ansatzweise als ein Grund dafür betrachtet, die Corona-Maßnahmen abzumildern. „Da müssen die durch.“ Eine kollektiv niedergedrückte, ausdrucksgehemmte Bevölkerung ist leichter handhabbar. Man kann ihr auch leichter weitere Zwangsmaßnahmen aufzwingen, weil ihr Stolz ja schon gebrochen, das Selbstwertgefühl nur noch in stark reduzierter Form vorhanden ist.

Nach Monaten einer solchen „Behandlung“ sind viele Menschen vielleicht so sehr mit sich im Unreinen, dass sie meinen, nichts Besseres als diese Regierung verdient zu haben.

Zudem schwächen psychische Probleme die Abwehrkräfte, machen anfällig für allerlei Krankheiten, speziell auch Virus-Infektionen. Diese erlauben es den Regierenden dann im zweiten Schritt, triumphierend wieder steigende Infektionszahlen zu „präsentieren“ und als Konsequenz noch härtere Maßnahmen zu verhängen. Und so weiter in einem endlosen Teufelskreis.

Die falsche Entscheidung

Im ersten Flugblatt der Widerstandsbewegung „Die Weiße Rose“ steht: „Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!“ Auf die Zumutungen der Politik depressiv-autoaggressiv statt extrovertiert und wehrhaft zu reagieren, ist eine Urentscheidung, die die Mehrheit der Menschen — überwiegend wohl unbewusst — für sich getroffen hat. Es ist die falsche Entscheidung, weil jeder Monat, in dem die Depression andauert, unsere Entschlusskraft und unser Selbstwertgefühl weiter schwächt.

Dennoch ist eine Umkehr grundsätzlich möglich. Der Freiheitsdrang einer Mehrheit der Menschen kann auch nach Jahrzehnten andauernder Unterdrückung durchbrechen. „Wir wissen immer, was die Wahrheit ist, egal wie lange wir ohne sie gelebt haben“, sagt Kate Winslet in dem Hollywood-Drama „Zeiten des Aufruhrs“. Kein System des Zwanges und der Manipulation hat sich je so lückenlos über ein Land gelegt, dass nicht irgendwo, irgendwann Freiheitsimpulse durchbrachen. In der ehemaligen DDR muss es wohl so gewesen sein. Allerdings sind die Menschen dort vom realsozialistischen Regen in die kapitalistische Traufe geraten.

Heute gibt es keinen „Westen“ mehr, also kein vermeintlich freies Ausland, das als Vergleichsgröße und als Sehnsuchtsort taugt. Keinen Ort im „Außen“, von dem her die Befreiung für die in einem rigiden Gesundheitstotalitarismus eingesperrten Menschen kommen könnte. „Il n’y a plus d’Amérique“ sang der große Chansonier Jacques Brel. Es gibt kein Amerika mehr — keinen Ort der Zuflucht, kein Neuland, das neue Freiheiten eröffnet, keine wohlwollende Schutzmacht, die uns behütet. Im genannten Sinn ist auch Amerika längst kein Amerika mehr.

Wir haben jetzt nur noch uns. Wir haben die Erinnerung daran, was wir in den relativ guten Jahren Nachkriegsdeutschlands über die Freiheit gelernt haben. An die Ideale, die wir einmal als gut erkannt haben und in uns wachsen ließen. An das, was wir geworden sind und aus uns gemacht haben, als wir der Deformation noch nicht so stark ausgesetzt waren wie heute. Diese Erinnerung ist unser Menschlichkeits-Depot, unser Wärmevorrat, von dem wir im Winter zehren können. Unser Restfeuer, das wir in kleiner Flamme am Brennen halten müssen, bevor sie es ganz ersticken. Und das vielleicht einmal wieder größer werden kann — angefacht von einem neuen „Wind of Change“, der den Mächtigen, die sich jetzt obenauf wähnen, ganz kräftig ins Gesicht blasen wird.

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Dieser Beitrag erschien am 12.12.2020 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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30 Kommentare zu: “Die Diktatur-Depression | Von Roland Rottenfußer

  1. redtable sagt:

    Das ist eine gute Analyse von Wilhelm Reich der eigentlich einen Weg für eine Weiterentwicklung der Psychologie statt eine Technisierung und Anpassung oder Unterwerfung unter diese geboten hätte und auch heute darf man fragen, was ist der Todestrieb anderes als eine Resignation? Was anderes ist die aktuelle Propaganda als eine gigantische Feier des Todestriebs?

    Wilhelm Reich hat sich selbst dann noch gegen die technische Todesmaschinerie aufgelehnt– im Grunde genommen wie ein Don Quichotte – als mit nuklearen Holocaust die Menschheit kurz vor ihrem Abgrund stand und noch immer steht. Dafür wurde er belächelt, die Realität ist aber, dass seine Bücher in den USA verbrannt wurden, zusammen mit seinem Schutzanzug gegen diesen nuklearen Unsinn!

    Neue Technologien sind hinzugekommen, die ein noch grösseres Vernichtungspotential haben. Wir brauchen wieder eine „Life Science“ aber nicht die aus den Todeslaboratorien, gegen die brauchen wir ein Antidote, eine Weiterentwicklung von Wilhelm Reich.

  2. GedanKEN sagt:

    Das vermehrt Psychologen / Psychotherapeuten die potentiellen Folgen einer solchen Coronapolitik thematisieren, ist gewiss angezeigt. Wieso thematisieren sie aber nicht die Verursacher? Wie steht es denn um den psychischen und geistigen Zustand der Coronapolitiker? Also ich halte diesen für sehr bedenklich. Für zurechnungsfähig sehe ich die schon lange nicht mehr. Die für die Bürger nun vorherrschenden Zustände sind doch nur ein Spiegel und Ergebnis dafür, was in den Coronapolitikern selbst so los ist. Jedem erfahrenen Psychotherapeut sollten die Symptome doch gleich ins Auge springen!? Wieso schweigen sie?

    • addcc sagt:

      Wieso schweigen so viele andere?

      Kabarettisten
      Wissenschaftler
      Ärzte
      Kommunalpolitiker
      Lehrer
      Künstler
      Prominente
      Kirchen
      Gewerkschaften
      Arbeitgeber
      Sozialverbände
      und, und, und…

      Ausnahmen bestätigen hier gewiss die Regel.

      Nur weil ein Psychotherapeut "vom Fach" ist, ist er auch nur ein Mensch. So überlegen sind die nun auch wieder nicht. Die meisten sind wahrscheinlich genauso doof, wie 80% der "Nicht-Psychotherapeuten".

  3. Martin Bauer sagt:

    Wer liebt hat keine Angst und wer Angst hat liebt nicht,
    weiss Dieter Lange
    Der Weg aus der Angst fuehr immer durch die Angst.
    Love it ,do it.
    Resiliens ist fuer mich die Faehigkeit sich im Moment wahrhaftig zu verankern und
    wertfrei zu beobachten wie unserer "innere Affe"=Ego reagiert .

    https://karrierebibel.de/resilienz/

    Wir sind unser Ego,aber unser Ego sind nicht wir.
    Fuer den inneren und aeusseren Frieden muessen wir die "Shit-uation"erst einmal akzeptieren,
    (alles geht vorbei) aber wir muessen sie so nicht lassen.
    Love it ,change it.
    Ich liebe es so:
    https://www.youtube.com/watch?v=Xo_3Oyf4We8
    und dann chambawamba
    https://youtu.be/2H5uWRjFsGc
    Es mag jeder fuer sich herausfinden wie er seine innere Energie und Schwingung erhoeht.

    • Martin Bauer sagt:

      Ich lass:Bei all den Masken ist es schoen mal jemanden mit Seele zu begegnen.
      Das Goettliche beginnt dort wo aller Schmerz endet.
      https://youtu.be/RIinWvteCJE

      Wenn die Menschheitsfamile auf ein Abgrund zu eilt, sollte man fliegen koennen.
      Wer liebt dem wachsen Fluegel.

      https://www.youtube.com/watch?v=7kBorZDx2WA

    • Martin Bauer sagt:

      CHANNELINGS 2020 · 15. Dezember 2020
      Channeling – Mutter Erde

      Geliebte Seele, ich bin Mutter Erde und ich möchte ein paar Worte an euch Menschen richten, die ihr derzeit auf diesem Planeten wandelt. Ihr sagt, ich sei eure Mutter, doch behandelt ihr mich häufig nicht wie eine Mutter, die euch hier auf der Erde alles zu Verfügung stellt, was ihr zum Leben benötigt. Ihr seid von eurem Weg abgekommen im Einklang mit mir zu leben.

      Ich sehe wie einige von euch, in liebevoller Absicht ihre Energien senden und ja ich weiß, dass ihr es gut mit mir meint, doch leider ist ein Großteil der Menschen noch nicht erwacht und gefangen in der Habgier meine Seele auszurauben und auszubeuten.

      Wenn euch bewusst wäre, was ihr meiner Seele und meinem Erdenkörper damit antut würdet ihr nicht so handeln, denn ihr versteht nicht, dass es ohne mich kein Leben auf dieser Erde geben kann. Denn wenn sich meine Seele von diesem Planeten zurückzieht, dann ist die Erde nur noch ein unfruchtbarer Planet und nicht mehr bewohnbar, weder für euch Menschen noch für die Tiere und Pflanzen und alle Lebewesen, die hier zur Zeit auf der Erde leben.

      Es ist wichtig das ihr versteht, dass auch ich ein Lebewesen bin und in meinem Wesenskern eine Seele besitze, die sich weiter entwicklen möchte. Meine Entwicklung entfaltet sich in der Fruchtbarkeit.

      Was können wir für dich tun Mutter Erde ?

      Ihr könnt euch vernetzen als Menschheit, um das Erwachen zu beschleunigen. Das Erwachen all derjenigen, die noch tief und fest schlafen. Indem ihr euch mit anderen Menschen verbindet, die euren Bewusstseinsgrad erreicht haben, könnt ihr mich in meiner Heilung unterstützen. Es geht darum das Bewusstsein vieler Menschen zu erreichen. All jene die noch unbewusst auf dieser Erde wandeln.

      Ihr seid wie Lichtpunkte die miteinander verbunden sind und ihr könnt mich unterstützen, indem ihr mich liebevoll behandelt. Jeder kleinste Versuch mich in meiner Heilung zu unterstützen, wird sich auf das kollektive Bewusstseins auswirken und erreicht auch die Menschen deren Handeln immer noch von Zerstörung geprägt ist.

      Ich habe schon so vieles erlebt und ertragen und mich in meiner seelischen Entwicklung immer weiterentwickelt. Doch die Zerstörung, die ihr als Menschheit gerade anrichtet, ist wie ein Stich in mein Herz. Meine Seele blutet, wenn ich all die Lebewesen und Pflanzen sterben sehe. Dies sind alles meine Kinder, die ich geboren habe um euch zu ernähren, um euch das Leben auf diesem Planeten zu ermöglichen. Denn ohne die Pflanzen und die Tiere, könntet ihr nicht auf dieser Erde existieren. Ihr müsst erkennen, dass ihr als Menschen in ein großes Netzwerk eingebunden seid und ihr euch gegenseitig zerstört, wenn ihr nicht mit dem Raubbau der Wälder und der Meere aufhört.

      Verbindet euch, die bereits erwacht sind, verbindet euch mit mir, mit meiner Seele, mit meinem Wesen. Denn so können wir gemeinsam meine Seele retten und ich die Eure, die Menschenseele.

      Ich werde mich in der nächsten Zeit in meiner Form und Gestalt verändern, weil auch ich mich weiterentwickle und mich verändern muss, denn nur so habe ich als Seele eine Chance, diesen Planeten Erde weiterhin mit meinem Reichtum zu segnen. Wenn ich mich nicht verändern würde, müsste ich diesen Planeten verlassen und meine Seele würde sich einen neuen Planeten suchen, wo sich meine Seele vollständig entfalten kann.

      Wenn die Erde bebt, dann geschieht dies, weil mein inneres Feuer sich entfalten möchte und mir die Luft zum atmen fehlt, um weiter zu existieren. Ich tue dies nicht, um den Menschen zu schaden, sondern weil dies ein normaler Zyklus ist den ich nicht willentlich steuern kann.

      Geliebte Menschen ihr seid es, die gemeinsam mit anderen Lebewesen und Lebensformen hier auf dieser Erde existieren, und dass Neue Bewusstsein in diese Welt zu bringen. Ihr seid es, deren Schicksal davon abhängt, wie ihr euch in Zukunft auf dieser Erde bewegen werdet.

      Ihr habt die Möglichkeit mich in meiner Heilung zu unterstützen und wisst bereits wie ihr dies tun könnt. Ihr seid Lichtträger und könnt die kosmischen Energien durch euch fließen lassen, um sie in mir zu verankern. Verbindet euch mit mir und ich sage euch worin ihr mich in meiner Heilung unterstützen könnt.

      Vergesst nie, ich bin eure Mutter für eine kurze Zeit, die euch hier auf der Erde empfängt, euch mit Lebensenergien versorgt und das Leben auf dem Planeten erst möglich macht. Die alten Völker und Kulturen wussten darum und sie sind mit mir als Wesen sorgsam und respektvoll umgegangen. Denn sie haben verstanden, wenn sie mich zerstören dann zerstören sie sich selbst und kein Leben wäre möglich auf dieser Erde.

      Ihr seid hier auf diese Erde gekommen, als Menschenkinder, um den Prozess des Erwachens zu beschleunigen. Nehmt euch Zeit mit mir in Kontakt zu treten und verbindet euch mit mir. Ihr könnt dies tun, wie ihr es bereits schon tut. Indem ihr euch vorstellt, ihr seid über eure Füße mit eurem gesamten Körper mit mir verbunden. Fühlt meinen Mutterboden und stellt euch vor, wie Wurzeln in die Erde bis in meinen Erdkern hineinreichen und hineinwachsen. Verbindet euch mit der Geistigen Welt aus der ihr kommt. So bilden wir eine Einheit, denn auch ich bin nicht getrennt vom Ganzen sondern ein Teil davon.

      Ich sende euch meine Liebe und meine Kraft – möge diese eure Herzen öffnen und wir schreiten gemeinsam in ein neues Zeitalter, wo die Liebe die Quelle ist der alles entspringt. Ich bin Mutter Erde und ich verabschiede mich für heute.

      Meditation – Heilung für Mutter Erde

      Begib dich in die Stille und schließ deine Augen. Atme ein paar mal tief ein und aus. Stelle dir vor, du hältst die Erde in deinen Händen – Spüre ihre Energie…

      Bitte nun die Geistige Welt, die Göttliche Quelle, dass sie ihre Heilenergien durch dich sendet. Stelle dir dabei vor, wie die göttlichen Heilenergien durch dein Kronenchakra in deinen Körper hineinströmen bis zu deinem Herzen.

      Von deinem Herzen fließen nun die Heilenergien, über deine Arme in deine Hände und über deine Hände zu Mutter Erde, die du in den Händen hältst.

      Stelle dir die einzelnen Kontinente, Länder, Meere und Tiere vor, die jetzt besonders Heilung benötigen. Drehe die Erde in deinen Händen und lass sie schweben und beobachte was sich dir zeigt und gib die göttlichen Energien weiter, die durch dich fließen.

      Wenn du magst sprich innerlich folgende Worte….

      Ich bitte um Heilung für die Meere, mit allen Lebewesen

      Ich bitte um Heilung für die Tiere auf der Erde

      Ich bitte um Heilung für alle Menschenseelen auf der Erde

      Ich bitte um Heilung für die Natur, die Pflanzen und Bäume

      Ich bitte um Heilung für Mutter Erde, für ihre Seele

      Beobachte während der Meditation, was mit Mutter Erde geschieht und wie sie sich in ihrer Form und Gestalt verändert, während du sie deinen Händen hältst und die göttlichen Heilenergien zu ihr fließen….

      Zum Abschluss der Meditation, bedanke dich bei Mutter Erde und komm wieder vollständig in deinen Raum zurück.

    • Wildenfelser sagt:

      Ohne EGO ist der Mensch kein Mensch. Allerdings sollte das EGO in einen Prozess der INDIVIDUATION eingebunden sein (Wie das etwa C. G. Jung beschreibt). Vereinfacht: Das EGO sollte eingebunden sein in die Wahrnehmung all dessen, das außerhalb dieses EGOs existiert, als da wären, die Welt, das Leben, die Gesellschaft und nicht zuletzt auch das eigene Unbewusste.
      Aber das EGO per se abzulehnen heißt das Menschsein abzulehnen. Und das wiederum führt auf die Linie von Klaus Schwab und den "Großen Reset": Der egolose Massenmensch wird in eine Lebensweise eingebunden, die lediglich durch einen Bildschirm von der Massentierhaltung zu unterscheiden ist.

    • Martin Bauer sagt:

      Quelle:https://www.medium-geistige-welt.com/2020/12/15/channeling-mutter-erde/

    • Martin Bauer sagt:

      Wildfelsen,es geht jetzt darum den Quantensprung aus der Angst der Masken- Signifikanz (Ego) in die Selbstverwirklichung (=Das Selbst ,unser unendliches goettliches Bewusstsein wirkt) durch liebe zu schaffen.
      Unser Ego ist ein Apendix wenn er sich krankhaft aufblaest fuer viel unoetiges Leid sorgt.
      In harmonischer Groesse rettet er die notwendigen Verdauungsbakterien des Darms ueber einen
      schweren Durchfall hinweg.
      Wir sind unser Ego,aber unser Ego sind nicht wir.
      Wenn unser Ego immer mal wieder stirbt,so sterben nicht wir.
      Ganz im Gegenteil.
      Wo liebe ist ,ist Leben
      https://www.youtube.com/watch?v=d1Ye5pfz6R0

    • Martin Bauer sagt:

      Und mal ehrlich Wildfelsen .
      Viele Menschen sind doch schon durch Angst (head down) in eine Lebensweise eingebunden, die durch einen Bildschirm der Massentierhaltung gekennzeichnet ist.

      Wenn alle inneren und aeusseren Frieden anstelle eines weiteren Bildschirms wuenschen würden, gäbe es Frieden.
      Frei nach John Lennon

    • Wildenfelser sagt:

      Martin – lang schon wissen wir, dass wir nicht "unser Ego sind", vielmehr ist dies eine kleine Insel auf dem riesigen Meer des Unbewussten. Aber nur durch dieses Ego bekommen wir gleichsam "den Kopf über Wasser". Und das ist es, was uns vom Tier unterscheidet. Es ist gleichermaßen ein Irrtum zu meinen, wir seien nur dieses Ego, wie es ein Irrtum wäre zu meinen, wie könnten dieses einfach löschen, wie eine Datei auf einem Computer. Da gibt es, meine ich, "intelligentere" Lösungen.

    • Alcedo sagt:

      3te meinung dazu : das Gefühl der allgemeinen Zuneigung und Verbundenheit (Liebe) erleichtert die Zusammengehörigkeit und Optimismus. Wird sich aber solo nicht lange halten in dieser gefühlsverbannten Gesellschaft. Die einen mit resteigenen Überlegungen werden sich beizeiten verwundert und pikiert wieder abwenden (solange das alleine steht), andere werden sich darin verlieren und tatsächlich leicht manipulierbar.

      Neben Bildungsangeboten wären Angebote für eigene schöpferische Tätigkeiten hilfreich um die Egoblase zu verkleinern. Malen, Theater, Schreinern … Ganz einfache Sachen, alles was man mit den Händen tut und ein Produkt hervorbringt (auch Musik). Eher nicht Sport und Kochen, denn da steht meist im Vordergrund, sich eine gute körperliche Ausgangsbasis zu sichern. Die Sinnlosigkeit der Existenz wird gemildert.

      Aber man müßte so viel und ich weiß nicht wie es euch geht, ich jedenfalls habe auch prima eigene Baustellen, die sich immer weiter verschleppen und mal irgendwie geschlossen werden müss(t)en. Stattdessen lande ich immer wieder auf diesen Seiten statt eines radikalen Medienstop's 😉
      _
      ansonsten: Ich glaube nicht, daß seitens der Politiker ein Plan dahinter steht. Manche sind vielleicht geblendet von den Börsengewinnen und treiben 'das Ding' deshalb weiter. Die meisten scheren vermutlich einfach nur nicht aus mangels einer sinnvollen Alternative (die müßte gut verhandelt werden, bislang kommen die doch alle nicht raus aus der Selbstdarstellerei)
      Ich kann nur alle hier Lesenden bitten, vor der Impfung abzuraten, so behutsam wie notwendig im Gespräch, mit schlichten Flugblättern in den Briefkästen, Geschäften, vor Apotheken usw. (Die Zwangsimpfung Masern war schon ein Tabubruch, )wenn diese flächendeckende Impfung wegen Nichts durchläuft, sind wir der Markt (unsere Körper), damit sind wir endgültig verdinglicht. (auch die Argumentation wird in Folge noch schwerer werden + wie soll jemand Selbstverwaltung übernehmen, der sich gerade so weit entmündigen ließ? quasi jede Vertrauensstruktur zerstört)

    • Alcedo sagt:

      Wildenfelser, welches ist ihre Lösung?

    • Martin Bauer sagt:

      Alcedo…eigene schöpferische Tätigkeiten hilfreich um die Egoblase zu verkleinern.
      Love it do it.
      Und falls ihnen was zur grossen Freiheit fehlt ,dann bitten Sie das Universum oder auch Mutter Erde.
      Es funktioniert .
      Ich bin selbst immer wieder aufs Neue erstaunt.

    • Martin Bauer sagt:

      Aber nur durch dieses Ego bekommen wir gleichsam "den Kopf über Wasser". Und das ist es, was uns vom Tier unterscheidet.
      Wildfelsen sein Sie mir nicht boese aber ich fliege lieber im warmen Aufwind .
      Wenn Sie sich gerne noch eine Weile in ihrem Ego erfahren moechten ,dann mal los.
      Love it ,do it!
      Mir ist das zuviel "Kopf ueber Wasser" wenn man doch ueber alles gleiten kann.
      Wer liebt dem wachsen Fluegel.
      Viel-leicht probieren Sie ja auch mal das aus?

    • Alcedo sagt:

      veräppelt? na klar.

    • Martin Bauer sagt:

      Wildfelsen ,ihrere Loesung interessiert mich auch ?
      Ich meine es fuehren viele Wege nach Hause.

    • Martin Bauer sagt:

      Alcedo veräppelt? Und schwups meldet sich das Ego und schliesst alle Lichttore.
      Da muss es halt wieder leiden.

    • Martin Bauer sagt:

      Alcedo…eigene schöpferische Tätigkeiten hilfreich um die Egoblase zu verkleinern.
      Love it do it.
      Und falls ihnen was zur grossen Freiheit fehlt ,dann bitten Sie das Universum oder auch Mutter Erde.
      Wir glauben nicht dran,aber es funktioniert .
      Ich bin selbst immer wieder aufs Neue erstaunt.

    • Martin Bauer sagt:

      Und noch einmal .
      Es ist nicht so sehr wichtig was wir tun sondern entscheidend ist wie wir es tun.
      John Lennon weiss dazu:
      Es gibt zwei grundlegende Motivationskräfte: Angst und Liebe. Wenn wir Angst haben, ziehen wir uns aus dem Leben zurück. Wenn wir lieben öffnen wir uns mit Leidenschaft, Aufregung und Akzeptanz für alles, was das Leben zu bieten hat.
      Das ist der Quantensprung der den kleinen, aber in seiner Wirkung den grossen Unterschied in unserem Leben macht.

    • Martin Bauer sagt:

      „Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen. Wenn du dich einschwingst in die Frequenz der Wirklichkeit, die du anstrebst, dann kannst du nicht verhindern, dass sich diese manifestiert. Es kann nicht anders sein. Das ist nicht Philosophie. Das ist Physik."

      Albert Einstein

    • Martin Bauer sagt:

      P.S
      Meine Frau meint ich wirke belehrend.
      Das moechte ich nicht.
      Viel-leicht tut es ja mal ganz gut ,wenn ich mich zurueck nehme?

    • Alcedo sagt:

      meinerseits ist alles so io, möglicherweise hält das Universum ganz überraschendes im Materiellen Bereich bereit, wer weiß. Im personalen halte ich es für deutlich unterbesetzt.

  4. wasserader sagt:

    Corona als gefährliche Krankheit existiert nicht,
    Corona/666 existiert als gefährliche Politik .
    Wenn "der Winter naht" , der Tod naht, sind die Betreiber von Corona als Pandemie der Tod,
    der über radikale Restriktionen alles Leben ersticken .

  5. Wildenfelser sagt:

    Ein deprimiertes Volk voller unterdrückter Aggressionen ist ein feine Sache. Da genügt dann ein Wink, ein Nadelstich, ein ausgetreckter Zeigefinger um die Aggression zur Explosion zu bringen und auf ein Ziel hin zu steuern.
    Schon die ganze Zeit frage ich, was dieses Ziel sein wird. Bin gespannt. (Querdenken nur nebenher, gleich mit).

  6. Rudi Rast sagt:

    Kämpft und sucht euch Gleichgesinnte, das ist das einzige was hilf . Die Masse Unserer Intelligenz Elite wird Uns nicht helfen.

  7. Jürg von Burg sagt:

    Also, erstens ist Psychologie keine Naturwissenschaft und das sagt einer, der das studiert hat und noch ein Diss nachgeschoben hat! Psychologie kennt Schulen (Freud, Jung, Adler und andere mehr), was schon zeigt, wo der Hase im Pfeffer liegt. Nun haben wir ein Problem, wo der Mainstream als Abhängiger und die Politik als Abhängige uns zu erklären versuchen, dass Corona eine spezielle Gefährlichkeit hat. So eine unwissenschaftliche Lüge! Lesen sie meinen Blog (blog.jvbc.ch) und sie könnten verstehen, dass wir schlicht belogen werden und das rein aus den verfügbaren öffentlichen Daten. Also aufhören und die verantwortlichen Politiker vor öffentliche Gerichte bringen, dann werden wir sehen!
    Dass wir ökonomisch komplett in der Scheisse liegen, hat was mit Politkern zu tun, aber nicht mit Corona – das ist nur das Sahne-Häubchen. Denken kann frei machen, versuchen Sie es!

    • Wildenfelser sagt:

      Richtig, Psychologie ist "schulabhängig" – und dennoch kann sie hervorragend funktionieren, wie man an Edward Bernays sehen kann. Er hat begriffen, wie man die Lehren seines Onkels Sigmund Freud (der versuchte Menschen zu heilen) UMKEHREN kann und Menschen neurotisiert, sie in eine dauerhafte KAUFNEUROSE versetzen kann, auf der die Konsumgesellschaft basiert. Er hat noch ein paar Erkenntnisse aus der Verhaltenspsychologie hinzu genommen und so hat es dann großartig funktioniert. Die gleichen Prinzipien hat er für die Politik in Anwendung gebracht und das ist, weiterentwickelt, die Basis für die ganze Bewusstseinsindustrie geworden, die heute die Massen steuert.
      Es gab auch Vorläufer, doch die sind hier nicht so wesentlich.

    • Wildenfelser sagt:

      Nachsatz zu "Denken kann frei machen, versuchen Sie es!". Ich sehe da Massen vor mir, die des Denkens ungeübt sind und ihrem eigenen Denken nicht vertrauen. Die verlassen sich daher eher auf ihre "Gefühle" in denen die Bewusstseinsindustrie längst Angst und Panik verankert hat. So treffe ich gelegentlich auf Leute, die irgendwie die Unlogik der Corona-Aufführung bemerken, bei denen aber die Angst so groß ist, dass sie auch draußen auf der Straße die Maske tragen. Das geht bis hin zu Fahrradfahrern auf freiem Felde und Ehepaaren, die zu zweit, maskenbewehrt, im Auto sitzen. Diese Massen glauben nicht, dass Denken von Bedeutung ist. Sie sind dieser Industrie (eher) hilflos ausgeliefert. In Vereinfachung nennen wir das gern "Dummheit", was es irgendwo durchaus trifft.

    • Alcedo sagt:

      @ Wildenfelser : Früher soll es mal Arbeiterbildungsvereine gegeben haben? Kenne mich da selbst nicht aus, stelle ich mir aber fein vor… (in meinem Verständnis sind Büroarbeiter zugehörig, auch wenn das noch ein wenig Nachhilfe brauchen dürfte. Die allermeisten erledigen dort Halb-Jahres-Anlern-Jobs)

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