Die Gedanken der Herrschenden und der Streit über die Flüchtlingspolitik

von Bernhard Trautvetter.

Die CSU und andere Kräfte lenken mit ihrer Diskussion gegen Flüchtlinge davon ab, dass sie keine Lösungen für die Probleme der Gegenwart haben. Da kommen Sündenböcke als willkommene Ablenkungshilfen. Das ist gefährlich, da es die Existenz und die Tiefe der Zukunftsgefährdungen manifestiert und verschlimmert.

Grenzen in Europa auszubauen, sodass sie trennen, das widerspricht dem Vertrag zur >Herstellung der Einheit Deutschlands<. Seine Vorgabe ist das Ziel einer „europäischen Friedensordnung…, in der Grenzen nicht mehr trennen“. Dagegen verstoßen alle, die sich für Abschottung, Kontrollen und Unmenschlichkeit einsetzen. Der Bundesinnenminister und seine Partei sowie weitere rechte Kräfte reden einem Vertragsbruch das Wort.

Die Diskussion über Flüchtlinge wird von ganz rechts bis in die Linke durch die Aussagen der Mainstream-Meinungsmache in unterschiedlicher Form und Schärfe überdominiert: Deutschland sei überfordert – zum einen durch die Kosten,
zum anderen durch die an der Kriminalitätsentwicklung ablesbaren Integrationsprobleme.
Aussagen zu den beiden Punkten hören sich in etwa so an:

1. Die erste Aussage, derzufolge Deutschland durch die Flüchtlinge finanziell überfordert ist, findet man u.a. in einem Focus-Interview mit dem Verfassungsrechtler Rupert Scholz: „Wenn die Migranten heute den Staat zwischen 25 und 50 Milliarden Euro kosten, und das bleibt so über zehn, 20, möglicherweise noch mehr Jahre, dann ist die Frage der Belastbarkeit des Sozialstaats durchaus aktuell.“ (1)

2. Zu den finanziellen Folgen der Flüchtlingspolitik veröffentlichte das Bundesfinanzministerium im Mai 2014 die Berechnung, dass der Bund knapp 100 Mrd. Euro für die veranschlagt. (2)

Richtigstellung durch genaue Analyse

zu 1.: Die Kriminalitätsquote ist nicht genuin durch genetische Flüchtlingseigenschaften zu beeinflussen. Der Kriminologe Christian Pfeiffer stellt die Probleme von Flüchtlingen und deren Anteil an Veränderungen der Kriminalitätsquote in einen wissenschaftlichen Kontext, der Faktoren der Lebenssituation berücksichtigt: „Wer arbeitslos und sozial nicht integriert ist, werde eher kriminell, sagte der ehemalige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen: ‚Wenn diese Faktoren auf Deutsche zutreffen, steigt auch bei ihnen das Kriminalitätsrisiko.’“(3)

Der Bundesinnenminister stellte im April 2017 fest: „Durch die Zuwanderung von Flüchtlingen ist zwar die Einwohnerzahl gestiegen, doch zu mehr Kriminalität in Deutschland hat das in der Summe nicht geführt. Mit rund 6,37 Millionen Fällen im vergangenen Jahr ist die Gesamtzahl der Straftaten im Vergleich zu 2015 nahezu gleich geblieben. … Bei 80 Prozent der Fälle, in denen ein Zuwanderer Opfer einer Gewalttat wird, ist der Angreifer ebenfalls ein Zuwanderer. Das spricht dafür, dass die beengte Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften ebenfalls eine Rolle spielen dürfte. … Der Statistik zufolge ist bei Gewaltdelikten … auch die Zahl der deutschen Tatverdächtigen angestiegen. Deshalb beklagt de Maizière ganz generell ‚die Verrohung in unserer Gesellschaft‘. Dabei handele es sich jedoch um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht allein von Polizei und Justiz bekämpft werden könne. ‚Alle Teile der Gesellschaft sind hier gefragt.‘ “ (4)

Hinzu kommt, dass Inhaber der deutschen Staatsangehörigkeit keine Möglichkeit haben, gegen bestimmte Gesetze zu verstoßen, nämlich gegen die für oder gegen Ausländer geschaffenen Gesetze; das erhöht die Quote von Gesetzesverstößen auf Seiten ausländischer Bürger.5)

Diebstahls- und Täuschungs – Verbrechen

zu 2.: Es fällt auf, dass die Mainstream-Medien die Milliarden-Last durch Steuer-Kriminalität nicht in gleicher Weise wie die Kosten der Flüchtlingspolitik skandalisieren und im Bewusstsein behalten. Dadurch verliert das Verbrechen Superreicher in der öffentlichen Meinungsmache gegenüber der Diskussion über die Kosten der Flüchtlingspolitik an Wertigkeit. Es geht unter anderem um über 30 Mrd. Euro, die dem Staat durch sogenannte Cum-Ex-Täuschungsmanöver entzogen wurden und die dann in private Bereicherungskanäle flossen. (6)

Hinzu kommen weit über 100 Milliarden Steuerbetrugsverluste durch die Verbrechen im Zusammenhang mit den sog. Paradise- und Panama-Papieren. – Beleg:“Den EU-Staaten entgeht ein Fünftel ihrer Einnahmen aus Unternehmensteuern durch Steuertricks, hat Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman errechnet. … Deutschland verliert demnach von allen untersuchten Ländern am meisten Geld durch die Nutzung von Steueroasen. Die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer könnten demnach 32 Prozent höher liegen als bisher. … Rund eineinhalb Jahre nach den >Panama Papers< waren durch ein neues Datenleck … die Steuertricks von Politikern, Konzernen und Superreichen in aller Welt offengelegt worden. Die >Paradise Papers< zeigen unter anderem, wie … Nike mithilfe der Kanzlei Appleby bei der Steuervermeidung vorgeht … Zucman sieht in dem System auch ein grundsätzliches Problem: Steueroasen befeuerten die Ungleichheit in der Welt, weil die Reichsten Milliarden vor den Finanzämtern versteckten. ‚Nur vermögende Menschen können es sich leisten, Steuern aufwändig zu vermeiden‘, sagte Zucman der >SZ<. Der Gegenwert von zehn Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts wird nach seinen Berechnungen von Superreichen in Steueroasen geparkt.Den Schaden tragen die Normalverdiener, wie Zucman sagte: ‚Werden den Industrienationen Abgaben entzogen, müssen diese die Mittel anderswo besorgen.‘ “ (7)

Diese Beträge sind Summen aufgrund von Gesetzesverstößen. Hinzu kommt die legale Form von Bereicherung durch Gesetze und ökonomische Strukturen, die die Interessen der Kapitalklasse einseitig begünstigt. Diese stehen oft im Widerspruch zu Artikel 14 Grundgesetz, in dessen Absatz 2 ein Kapitalismus-fremder Anspruch an Reichtum formuliert steht: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Zu den bisherigen Kapitalverbrechen und den immensen Summen kommen aber auch noch die Milliarden, die für die verlogen begründeten Militärkosten: Russland, dessen Militärtetat sich auf circa 70 Milliarden Euro beläuft(8), wird als Legitimationsmärchen für die Nato missbraucht, die Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu steigern. Die Nato gibt derzeit circa 14 Mal mehr für ihr Militär aus, als es Russland tut. Schon diese Zahlenkonstellation ist ein Skandal. Ein Folgeskandal besteht darin, wie die Menschen in den Nato-Staaten und in ihren Bündnis-Staaten gehirngewaschen werden, dies geschehen zu lassen, ohne entsprechend auf die Barrikaden zu gehen, da die Folgen schon kurzfristig intolerabel sind. Für Deutschland würde das bedeuten, Jahr für Jahr an die 80 Milliarden Euro für Waffen, Soldaten und Kriege zu verbrennen. Hinzu kommen die immer weiter steigenden Kosten für die EU-Militarisierung: Da der EU-Haushalt Käufe von Waffen verbietet, schlägt die EU-Kommission eine >Europäische Friedens-faszilität< mit einem separaten Budget von weit über 10 Milliarden Eure vor.(9)

In der Militärpolitik inklusive der Militärausgaben ist auch die AfD auf einer Linie, die sie für andere Nato-Parteien anschlussfähig macht: „Im Einklang mit den langjährigen Forderungen der USA nach einer gerechten Verteilung der Lasten und den europäischen Bestrebungen nach mehr Mitsprache in der NATO ist es nur folgerichtig und in deutschem Interesse, den europäischen Einfluss in der NATO zu stärken. Die NATO muss wieder ein reines Verteidigungsbündnis werden. Die Landesverteidigung ist durch die europäischen Staaten weitgehend eigenständig zu gewährleisten. … Die deutschen Streitkräfte sind so zu reformieren, dass deren Einsatzbereitschaft auch bei Einsätzen mit höchster Intensität gewährleistet ist. Dazu sind umfangreiche strukturelle, personelle und materielle Veränderungen unabdingbar.“(10)

Wer sich Einsätze für die Bundeswehr im Sinne der Verteidigung vorbehalten will, muss wissen, dass sich Krieg im dicht-besiedelten und hoch-industrialisierten Europa aus dem Überlebensinteresse aller Völker verbietet, schon wegen der Atomanlagen vor Ort. Mehr noch, wenn die Bundesregierung ihre Klimaziele verfehlt, wenn die Sozialkassen überfordert sind, wenn es an Wohnungen und gut ausgestatteten Kindertageseinrichtungen, Altenheimen und Schulen fehlt, dann ist hier der erstrangige Zusammenhang und nicht bei der als Ablenkungsinstrument benutzten Flüchtlingsfrage, die zudem ein vorrangiges Ergebnis der Kriegs- und der Klima-Politik ist.

Den Zusammenbruch abwenden

Es ist alles in allem ein nicht zu tolerierendes Defizit der alternativen Kräfte, diese finanziellen Verbrechen, Ungerechtigkeiten sowie die militärpolitischen Abenteuerstrategien bisher nicht mit der gebotenen Deutlichkeit und Nachdrücklichkeit in den öffentlichen Diskurs eingebracht zu haben. Das muss sich ändern; in anderen Worten: Das müssen wir ändern. Dieses Versäumnis trägt auch mit dazu bei, dass die Gedanken der Herrschenden es einfacher haben, die herrschenden Gedanken zu sein und die Menschen mit der Flüchtlingsdebatte in den Irrtum zu versetzen, dies sei die wichtigste Frage der Politik, die alle Zukunfts-Herausforderungen im sozialen, ökologischen, militärischen und ökonomischen Kontext in den Schatten stellt.

Um dies aufzubrechen brauchen wir neben dem Engagement jedes Einzelnen ein Zusammengehen der Umwelt-, Friedens-, Menschenrechts- und antikapitalistischen/ globalisierungskritischen Bewegungen und Kräfte, was sicher weit über Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung hinaus geht. Wohl gemerkt: In der hier entwickelten Kritik an der Art und Weise, wie der öffentliche Diskurs zur Flüchtlingsfrage gestaltet wird, ist keine Position zugunsten der Bundeskanzlerin enthalten, deren Politik keinesfalls die Probleme im Zusammenhang mit den Zukunfts-Herausforderungen unserer Gesellschaften angeht. Zugleich entzieht sich diese Analyse der oberflächlichen und dadurch fehlleitenden Kritik an der Flüchtlingspolitik unter dem Stichwort ‚Willkommenskultur‘, wie sie v.a. von den Rechten eingebracht wird.

Auch die Bestrebungen auf Seiten der Kapitaleigner, mit billigen Arbeitskräften die Löhne weiter zu drücken, müssen mehr Gegenwehr aus den Gewerkschaften erfahren. Deutschland hat nach osteuropäischen Staaten und Zypern einen skandalös miserablen Rang sechs von siebenundzwanzig EU-Staaten. Die dadurch bedingten Existenzunsicherheiten bedingen Angst, Panik, und strukturelle Gewalt öffnet Emotionen für Sündenbock-Propagandisten, die ihrem Nationalismus als Ersatz-Identität für entwurzelte Bürger und für Bürger mit Abstiegsangst Unterstützung suchen und derzeit erfolgreich finden.

Den Titanic-Effekt engagiert abwenden

Eine Politik nach dem Motto „Deutschland …“, „Amerika …“, England …“, Polen …“ oder „Ungarn first“ (zuerst) … lässt sich mit einer Familie vergleichen, die auf einem Kreuzfahrtschiff akribisch alleine darauf achtet, dass sie die schönste und beste Kajüte hat, ohne sich darum zu scheren, ob das Schiff als schwimmendes Hotel mit hunderten Passagieren sicher am Zielort ankommen wird oder nicht. Wenn dann das Schiff untergeht, weil jede/r nur an sich denkt, dann ist das die Logik eines Bumerangs, der zum Werfer zurückkommt, mit umso mehr Wucht, wenn der Werfer ihn mit großer Wucht geworfen hat.
Es ist – wie wir gesehen haben – nicht der Konflikt zwischen verschiedenen entrechteten unteren Schichten der Gesellschaften, wie man uns weiß machen will. Es ist der Konflikt zwischen Unten und Oben – wie seit Anbeginn in allen Klassengesellschaften.
Die Diskussion muss vom Kopf auf die Füße kommen: Die Superreichen, die immer weniger werden, reiben sich die Hände, wenn die in ihrer finanziellen Existenzgrundlage Gefährdeten und die Armen für einen Abwehrkampf gegen die ganz Armen gewonnen werden. Solange diese Sündenbock-Strategie funktioniert, bleiben sie an den Schalthebeln der ökonomischen und politischen Macht bis das System an seinen inneren Widersprüchen implodiert. Das wird sich erst ändern, wenn sich – wie in der französischen Revolution – die unteren Stände gemeinsam mit dem mittleren Bereich der Gesellschaft gegen das eine Prozent ganz oben aufbäumen. Das Beginnt mit der Aufklärung über die wahren Ursachen öffentlicher Einsparprogramme und mit dem Vernetzen von Menschen, die sich in unterschiedlichen Spektren organisieren. Ohne Letzteres bleibt alles beim Alten.

Dann gilt ein Satz in Anlehnung an Erich Fried: „Wer meint, alles bleibt sowieso wie es ist, und wer deshalb in den Lauf der Dinge nicht aktiv eingreift, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn es zu einem abrupten Abbruch des Zusammenlebens kommt. Schlimmstenfalls zu einem Abbruch des Lebens überhaupt.“

Quellen

  1. https://www.focus.de/politik/deutschland/rupert-scholz-staatsrechtler-scholz-fordert-tiefgreifende-asylrechts-reform_id_8862367.html
  2.  https://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-05/fluechtlinge-kosten-bund-ausgaben-2020
  3. http://www.taz.de/!5364667/
  4. https://www.rundschau-online.de/26759648
  5. https://www.anwalt.de/rechtsanwalt/auslaenderrecht_und_asylrecht.php
  6. https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/cum-ex-geschaefte-steuerhinterziehung-banken-aktien
  7. https://diepresse.com/home/ausland/eu/5315777/Paradise-Papers_Steueroasen-kosten-EUStaaten-60-Milliarden-Euro
  8. http://www.sabine-loesing.de/de/article/582.flyer-nato-aufmarsch-gegen-russland.html
  9. https://www.jungewelt.de/2018/06-14
  10. https://www.afd.de/wp-content/uploads/sites/111/2017/06/2017-06-01_AfD-Bundestagswahlprogramm_Onlinefassung.pdf

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100 Kommentare zu: “Die Gedanken der Herrschenden und der Streit über die Flüchtlingspolitik

  1. Flüchtlinge hatten wir in den Niederländen im ersten Weltkrieg bis anderthalb Million, Belgier.
    Sie kamen nicht für ein besseres Leben, aber um aus die Kriegszone zu entkommen.
    Schon während der Krieg gingen viele zurück, so viel ich weiss blieb fast niemand.

    Migranten sind Menschen die ein besseres Leben suchen, sie wollen nicht zurück.
    Wie sie das bessere Leben sehen, nicht alle, hoffe ich, war was ein Migrant vor ein Paar Jahre in die Balkan Ströme sagte ‚I’ll apply for refugee status, and then I will get a house‘.
    Also ‚ich versuche mich als Flüchtling akzeptiert zu kriegen, und dan bekomme ich ein Haus‘.

    Hartz ist, wenn ich es richtig verstehen, in Deutschland Geld für Menschen ohne Einkommen.
    Bei uns ist das Bijstand, das Wort bedeutet Hilfe.
    Die akzeptierte Flüchlinge verursachen solche Ausgaben an Bijstand das die Gemeinden ungenügend Geld haben.
    Manche dieser ‚Flüchtlinge‘ sind schon über sieben Jahre hier, und arbeiten immer noch nicht.
    Sie sagen gern arbeiten zu wollen, aber dann hört mann das sie noch immer nicht unsere Sprache beherrschen.

    ‚Die weissen können nicht einfach herumsitzen‘, sagte vor vielen Jahren schon ein Nord Afrikaner im deutschen Fernsehen.
    Er hatte kein Problem damit.

  2. Entschuldigung. Ihr Werben um offene Grenzen ist hirnrissig und führt notwendigerweise zur kompletten Zersetzung aller Gesellschaften. Wofür es bekanntermaßen ja Interessenten gibt.

    Wenn es Ihnen tatsächlich um das Wohl der Flüchtlinge geht, müssten zu allererst
    1.)
    sämtliche EU-SANKTIONEN gegen Syrien sofort aufgehoben werden. In Syrien ist ein normales Leben wieder möglich. Die EU-Sanktionen gegen das Land sind ein Absaugen von gut ausgebildeten Leuten und destabilisieren das Land dauerhaft.
    Das scheint Absicht zu sein. Auch Ihre ?
    Marco Glowatzki berichtet ständig vom Leben in Syrien. Das passt nicht ganz zum Bild hier im Werte-Westen.
    https://www.youtube.com/watch?v=DG-PEcvqqlM
    2.)
    sofort der bedingungslose Wiederaufbau, – der durch den Westen verwüsteten Länder wie Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan-, DURCH DIE EU eingeleitet werden.
    Ein Warten auf sogenannte Märkte und deren „Geld aus dem Nichts“-Banken freut nur die Gläubigen des Merkel-Systems, aber zerstört den Zusammenhalt aller Gesellschaften.
    3,)
    die deutsche KRIEGS-ARMEE muss sich aus besagten Ländern sofort zurückziehen.
    4.)
    Sofortiger Aufbau strategischer Wirtschafts-Partnerschaften durch Bildungsqualifikation. z.B. durch ein Anreizsystem für Migranten zum 2-jährigem STUDIUM in Europa, um danach das Wissen gewinnbringend zum Aufbau im eigenen Land zu nutzen.
    Dagegen desillusioniert ein Anreizsystem offener europäischer Grenzen jeden potentiellen Auswanderer, um im eigenen Land etwas aufzubauen.

    • Weiter unten hat sich der Autor gegen die Behauptung gewehrt, Pro Asyl sei rechts.
      Ich würde diese Bewertung als rechts in dem Sinne unterstützen, als dass es sich um einen perfiden brain drain handelt, die Länder bluten aus unter einem humanistischen Vorwand. (Abgesehen davon, dass wir nicht nur brain importieren, denn ganz offensichtlich ist das Facharbeiterpotential eher spärlich möbliert.)
      Es ist die alte linke Leier, man „argumentiert“ human und fordert damit das Ende des Diskussion und des Widerspruchs ein: Wir sind die Guten, alle anderes sind Nazis.
      Dabei könnten sie doch froh sein, läuft doch für den Internationalismus. Dumm nur, dass man sich mit den NWO-Agenten gemein machen muss, um die eigene Iedeologie voran zu bringen. Egal, dient ja einem guten Zweck, lass die anderen doch diesen Zentralrat in Brüssel erschaffen, wir entern den dann und wenden ihn für unsere Ziele.
      Vielleicht ist es dieser Widerspruch, der sie so gallig und irgendwie dünnhäutig werden lässt. Nicht die kommunistische Avantgarde (zu der sie sich vielleicht sogar zählen, die letzten Aufrechten, eigentlich nur die Letzten), sondern das Systempack löst die Grenzen auf und zerstört die Nationalstaaten, der feuchte Traum der Linken, die nur daneben stehen wie billiges Miet-Jubelvolk, und nicht wissen wie ihnen geschieht, aber auf jeden Fall mal skandieren und unterwürfig jeden Kritiker wegbeißen, sich aber vehemt dagegen verwehren, das Geschäft der anderen Seite zu betreiben.

    • Es ist offensichtlich schwer, die Debatte über Katastrophen auf ihre Inital-Ursache zu beziehen. Die Kontroverse über Folgeprobleme wird das Problem nicht lösen. Ohne eine Beendigung des Waffenhandels – zumal in die Kriegsregion zwischen dem Golf, großen Teilen Nord- und Mittelafrikas bis in Gebiete Europas wird sich das Problem durch keine Maßnahme lösen lassen. Ich bin beeindruckt, wie hier für Maßnahmen der CSU und weiter autoritär-militaristisch-rechts stehender Kräfte das Wortt ergriffen wird und dann z.B: pro Asyl den Status, rechts zu sein abbekommt. Es kann sein, dass G.W. Bush, als er durch seinen Angriff zum Kriegsverbrecher wurde, darauf abzielte, Europa mit Flucht aus Westasien ökonomisch in die Knie zu zwingen. Ich sehe erst einmal andere Interessen des US-Imperialismus in diesem Völkerrechtsbruch mit ungezählten Toten, Traumatisierten, körperlich und seelisch geschädigten Menschen und Gesellschaften.
      Öl, strategische Interessen im Vorhof von China und Russland, Einfluss an der Schnittstelle dreier Kontinente, Zerstörung von Staaten, die bei der Vorherrschaft der einzigen Weltmacht (s. Brezinskis Welt als Schachbrett…) im Wege sind, Libyen hat z.B. riesige Wasservorräte, Afghanistan Bodenschätze, die Ölpipeline durch Syrien soll(te) verhindert werden, …. wir kennen diese Ursachen des Grauens aus vielen Texten.
      Solange das nicht gelöst ist, geht die Tragödie weiter. Durch die falsche Diskussion über ein Folgeproblem stärken viele die Feinde des Lebens, die an allem interessiert sind, nur nicht an einer Lösung. Die wird es letztlich ohne eine antikapitalistische Entwicklung ohnehin nicht geben. Wenn wir das Völkerrecht brechen und den Menschenrechten Obergrenzen auferlegen, die Flüchtlingskonvention aushebeln und den Vertrag zur Einheit Deutschlands, dann heißt das, die Verdammten dieser Erde werden in ungezählter Schicksalhaftigkeit nach Griechenland, Italien und Spanien drängen. Und wir halten uns raus, weil die Kapitalisten Lohndrücker suchen oder wei8l die Identitären eine nicht existente Deutsche Identität verteidigen,…?
      Schaune wir uns doch mald die Landkarte an: Welches Land der Erde hat im Vergleich so wenig Fläche und so viele (neun) Nachbarn? Dieses schöne Land hat seine Grenzen in den letzten hundert Jahren drei mal geändert und existiert erst seit nicht einmal 150 Jahren.
      Ich bin wieder in die Diskussion gegangen, weil es wenigstens eine Differenzierung bei Stefan Steins gab. Ich kritisiere seine Position und wertschätze, dass er hier mit Klarnamen diskutiert. Mir geht es nicht darum, persönlich wichtig zu sein – mir geht es um die Sache. Früher habe ich mehr noch an anderen orientiert. Bis ich feststellte, die tun das auch.

    • Wer den Opfern von Krieg und Vertreibung helfen möchte, der muss den imperialen krieg beenden und das heisst ganz konkret: Raus aus der NATO! Alles andere ist leeres Gewäsch.

    • Dann ist es am Ende so, dass man mit der Unterstützung für Merkels Migrationsagenda quasi auch noch einen antikapitalistisch-revolutionären Kampf führt, weil man sich nicht im Klein-Klein von Symptombehandlung aufhält, sondern das Große und Ganze im Blick hat, den Kapitalismus? Geht es auch eine Nummer größer?

      Wer die Schuld auf sich geladen hat, in einem schlimmen Land wie Deutschland zu leben, der hat das alles gefälligst zu erdulden!
      Oder zumindest die einzig weise Haltung einzunehmen, nämlich Anti-Kapitalist zu werden.
      Schön zu sehen, dass wir von solchen Irrlichtern nichts zu befürchten haben, denn treffsicherer kann man sich kaum ins Abseits quatschen. Alter Wein in alten Schläuchen ist wirklich nicht verkaufsfördernd.
      Wer ist denn Kenfm, Trautvetter und Co.? Mal mit der Aldikassiererin drüber geredet? Ich versuche das ab und zu. Keine Sau nimmt diesen selbstreferentiellen Senf wahr. Mit wem will man denn losziehen? Ein paar Yuppies aus der Hauptstadt, denen langweilig geworden ist? Bravo!

      „Raus aus der Nato“ ist halt für die ganz alten 68er irgendwie schon wieder national und Nazi. Dann müsste man über Souveränität, eine Verfassung oder einen Friedensvertrag reden. Dann ist aber ganz aus.

      Über Kapitalismus zu fabulieren war halt mal eine coole Nummer im letzten Jahrtausend um vermutlich die Mädels klar zu machen, aber dass hinter der Produktionweise seit jeher ganz andere Interessens- und Machtspähre thronen, das kommt diesen Kommunisten nicht in den Sinn, weshalb ich immer noch der Meinung bin, dass diese Ideologie ganz genau von jenen spin doctors hinter dem Vorhang geschaffen wurde, als Reserveideologie oder was auch immer. Irgendwas aus dem Baukasten von divide et impera.

    • @ GLOUCESTER – Bernhard Trautvetter hat recht damit, dass Kapitalismus/Imperialismus die Ursache der Entwicklung ist. Dann hört allerdings sein Verständnis auch schon auf, denn er ist nicht der Lage, die geopolitischen Puzzleteile zusammenzusetzen und die Realität zu identifizieren.

      Die 68er waren keine homogene Einheit, sondern setzten sich aus völlig unterschiedlichen Weltanschauungen zusammen. Heute sind halt vor allem noch jene bekannt, die „Kariere“ im System gemacht haben oder durch NGO ausgehalten werden.

      Rudi Dutschke: „Wir rufen Raus der NATO!, um zu vberhindern, dass wir in dieses Stahlbad hineinkommen.”
      https://vimeo.com/270864092

    • Warum tut man sich aber heute so schwer mir „Raus aus der Nato“?
      Weil es den Geruch von Sonderweg oder nationalem Alleingang hat? Weil man im Teil dieser Linken doch irgendwie gegen Deutschland ist? Weil Souveränität und Weltrevolution nicht zusammen passen?
      Was Kapitalismus angeht, so sollte man mal genau sagen, was damit gemeint ist, das ist dann auch wenig homogen.
      Da ist doch mehr als Banken, Fabrikbesitzer, Arbeiter und dann der ominöse Staat plus deep state. Das ist doch mehr als nebulös, da kann ich nicht so leicht Anti-Kapitalist sein, weil ich damit auch nicht weiß, was ich eigentlich bin.
      Gegen wen oder was bin ich dann?
      Vielleicht gegen jenen Korporatismus, der den Fabrikbesitzer im Namen der Banken/depp state/Geldadel auch nur zum Hampelmann werden lässt?

    • Ich habe schon lange den Eindruck, dass diese heutigen Linken einfach nur noch bessere Spiesser sind mit einem vorgeschobenen verstaubten Anspruch auf Menschenrechtelei. Da gibt es doch gar kein originelles d.h. wirklich revolutionäres Engagement mehr. Karl-Marx-Soldaten, könnte man auch sagen. Ausnahmen wie Wagenknecht oder Lafontaine, die noch selber denken, bestätigen nur die Regel.

    • @ GLOUCESTER – Die Forderung „Raus aus der NATO!” ist eigentlich sehr populär und mittelfristig auch gesellschaftlich mehrheitsfähig.
      Wegen dieser Forderung und der Forderung nach einem Friedensvertrag wurde die KPD 1956 verboten.

      Die gesamte US-dominierte Nachkriegsordnung hängt an diesem seidenen Faden; der Mitgliedschaft der BRD in der NATO. Das absolute Top-Thema für die CIA ist daher, weiterhin die Mitgliedschaft in der NATO sicherzustellen.
      Das beinhaltet vor allem, die Präsenz der Kampagne „Raus aus der NATO!” in der Öffentlichkeit und den Medien zu marginalisieren. Um das zu bewerkstelligen, denunziert die CIA die Kampagne „Raus aus der NATO!” als „rechts“ und „nationalistisch“ und unterstützt alles im Umfeld der Friedensbewegung, das die Kampagne „Raus aus der NATO!” ausgrenzt.

    • Sind wir jetzt wieder bei Beleidigungen, welche/r Spießer wozu (nicht) in der Lage ist?
      Zum Thema Nato haben wir hier schon öfter debattiert. Ich unterstütze >No to war – no to NATOno-natom-Krieg<. Wann hören die alternativen Kräfte auf, sich gegenseitig mit haltlosen Vorwürfen zu lähmen?! Mich kann man mit diesen unterstellenden und den Fakten Hohn sprechenden Beleidigungen nicht lähmen. Aber andere! Und das freut dann die Nato- und die weiteren Militaristen. Mit einem Nato-Austritt haben wir die Hochrüstung Deutschlands und die Parallelentwicklung in der EU (Pesco) nicht vom Tisch. Aber dazu habe ich schon wiederholt Warnendes geschrieben. Die Welt ist nicht so einfach.

    • Nachtrag einer entfallenen Stelle in meinem Eintrag gerade:
      Das Programm hat nicht alles genommen, da ich ein Zeichen benutzt habe, das filtert – Hier was gerade weggefiltert wurde, weil es mir wichtig ist:
      —die Website No to war- no to nato mobilisiert auf die Demonstration am 7.7. in Brüssel gegen den Nato-Gipfel hin Zitat: „2018/07/07+08 Brussels Demonstration and Counter Summit against NATO Summit“ – die Website zu unseren Aktionen im Ruhrgebiet, die ich mit verantworte, sie wird gerade aktualisiert, heißt ’no-natom-Krieg’…

    • @ Trautvetter – „No to war – no to NATO“ fordert NICHT den Austritt aus der NATO. Vielmehr heisst es dort in der Selbstdarstellung: „Wer Abrüstung und Frieden will, wer eine zivile Lösung von Konflikten anstrebt, muss dieses Militärbündnis überwinden.”

      Damit ist dann offenbar die sog. „Auflösung“ der NATO gemeint – also jener Fake, den auch die sog. Linkspartei popularisiert.
      Die NATO ist ein Kriegskommando des US-Pentagon und kann auch nur durch die USA aufgelöst werden. Die einzelnen Mitgliedstaaten können lediglich austreten.

      Zitat Trautvetter: „Mit einem NATO-Austritt haben wir die Hochrüstung Deutschlands und die Parallelentwicklung in der EU (Pesco) nicht vom Tisch.”

      Doch, genau das haben wir dann vom Tisch. Aber nicht nur das, sondern der Austritt der BRD aus der NATO bedeutet auch das Ende des imperialen Krieges, denn die BRD ist die grösste Basis der Kriegslogistik zwischen den USA/NATO und Asien. Ohne die BRD als Zentrum der Kriegslogistik kann der imperiale Krieg nicht fortgeführt werden.
      Die neuerliche Aufrüstung der BRD geschieht auf Befehl der USA und im Interesse der NATO.

      Steht die geplante EU-Armee in Konkurrenz zur NATO? Zwischen Verpackung und geostrategischem Inhalt unterscheiden:

      Im November äusserte Ursula von der Leyen, Zitat: „Das ist heute ein historischer Schritt. Denn die gemeinsame europäische Verteidigung war mal ein Gründungsgedanke der Europäischen Gemeinschaft, dann hat er 60 Jahre lang brach gelegen.“

      Derzeit versuchen die CIA und die von ihr finanzierten NGOs das Narrativ der anglo-amerikanischen Nachkriegsgeschichte zu restaurieren; demnach stehe die geplante sog. EU-Armee in Konkurrenz zur USA und ihres Kriegskommandos NATO.
      Aber ist das wirklich so?

      Als erstes muss man wissen, dass die NATO bereits direkt nach ihrer Gründung Anfang der 50er Jahre dieses Projekt versuchte in Europa durchzusetzen, damals unter dem Namen EVG (Europäische Verteidigungsgemeinschaft). Auf diesen historischen Vorgang nimmt auch BRD-Kriegsministerin von der Leyen Bezug.
      Das Projekt EVG scheiterte jedoch schliesslich 1954 daran, dass Frankreich, im Gegensatz zum US-besetzten Deutschland, seine Zustimmung verweigerte.

      Aufschlussreich ist zudem, was die NATO selbst zum Projekt EVG 2.0 sagt, Zitat aus der Süddeutschen Zeitung:
      „NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg begrüßte das Vorhaben. „Eine stärkere europäische Verteidigung hat das Potenzial, uns bei der Steigerung der Verteidigungsausgaben zu helfen, neue Kapazitäten zu schaffen und die Lastenteilung in der Allianz zu verbessern“, sagte er vor einem Treffen mit den EU-Ministern.
      Nach dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump haben die USA ihren Ruf nach höheren Verteidigungsausgaben der anderen NATO-Staaten noch einmal deutlich verstärkt, das Thema dominierte zuletzt das transatlantische Verhältnis.“

    • „Ohne die BRD als Zentrum der Kriegslogistik kann der imperiale Krieg nicht fortgeführt werden.“
      Na da hab ich doch sehr meine Zweifel. D. ist nicht der Nabel der Welt – auch nicht Geostrategisch.
      Das Austreten der BRD aus der Nato wäre ja ein Prozess, der nicht so abläuft, wie wenn ein Schalter umgelegt wird.
      Es würde zwar große Umzugskosten verursachen – aber für so etwas ist immer Geld vorhanden.
      Andere Länder, wie z.B. Polen wären z.Z. über mehr Nato und mehr US-Millitär im eigenen Land nicht böse.
      Gewisse Parallelen sieht man ja in Bezug auf Polens Bündnisverhalten zur Situation vorm 2. WK.
      Damals war es England und jetzt sind es die USA als „Schutzmacht“.

    • Mir ist das auch zu eindimensional, ähnlich wie der Idee, man müsse nur die Produktionsmittel verstaatlichen und dann wären die Probleme vom Eis.
      D ist sicher enorm wichtig, aber die USA als Militärverein sind vielleicht nicht der hellste Stern im Unsiversum, aber so dämlich, sich elementar von D abhängig zu machen, sind sie wohl kaum. Niemand bezweifelt, dass ein Austritt große Verwerfungen nach sich ziehen würde, aber alleine damit den Imperialismus oder den deep state final zu treffen, das ist doch sehr waghalsig.
      Es gibt doch Elten hinter dem Militär, hinter der Regierung, hinter den Zentralbanken etc.
      Diese werden sicher nicht dadurch eliminiert, dass D aus der NATO austritt.
      Es sind Eliten, denen es egal sein konnte, ob eine Sowjetunion entsteht oder auch untergeht. Sie waren so oder so die Puppenspieler.

    • „Produktionsmittel verstaatlichen“ – na das käme auf den Staat an.
      Verstaatliche PM hatten wir in der DDR auch. Demokratisch ging es da auch nicht zu.
      Vergesellschaften wäre wohl besser. Die, die die Arbeit machen, denen muss der Betrieb gehören. Allen.
      Echte Mitbestimmung, was und wie produziert wird, wäre wichtig.
      Auch gute Absicherung gegen Krankheit + Pflege, Unfall und Arbeitslosigkeit muss gewährleistet werden.
      Frag mich nicht, wie das alles realisiert werden kann.

    • Ich glaube schon, dass Deutschland(für den Deep State) eine zentrale Rolle spielt, genauso, wie es in den beiden Weltkriegen unfreiwillig eine zentrale Rolle gespielt hat. Schon allein durch seine geo-zentrale Lage, die allerdings mit der Zeit dadurch bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten entwickeln ließen, so, wie man es sich bei einem Durchgangszimmer in einer Wohngemeinschaft vorstellen kann.

    • Es geht nicht darum, dass die BRD der Nabel der Welt ist, sondern um den simplen Fakt, dass der imperiale Krieg in Nahost, sowie auch Aufmarsch und Bedrohung an der Grenze zu Russland, ohne die BRD als zentrale Basis der Kriegslogistik gar nicht möglich sind.
      Vielen Laien ist die Bedeutung von Kriegslogistik zum Führen von Kriegen gar nicht bewusst. Der Irak-Krieg bspw., an dem Deutschland angeblich gar nicht beteiligt war, wurde über die BRD geführt und wäre anders auch gar nicht möglich gewesen.

      Und es würde viele Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern, dieselbe Infrastruktur der Kriegslogistik bspw. in Polen wieder neu aufzubauen. Hinzu käme dann allerdings noch die politische Instabilität in anderen Ländern, wohingegen die BRD und deren politische und kulturelle Strukturen von Anfang an durch die CIA aufgebaut wurden und bis heute durch die CIA kontrolliert werden, Stichwort „Germany made in USA“.

    • Ja, genau. Man denke da z.B. an das „Nadelöhr“ Ramstein und was mit dem mysteriösen Umbau des Stuttgarter HBF in Wirklichkeit geplant war/ist oder mit dem neuen angeblichen Pleiten-Pech-und Pannenflughafen
      bei Berlin wissen wir auch noch nicht so genau. Es sollen ja jetzt auch Panzer-taugliche Brücken gebaut werden in Deutschland. Und das ist nur der militärische Aspekt. „Erst Manhatten, dann Berlin“. Man sehe sich mal die Video -Aufzeichnung unter diesem Titel mit dem Historiker Wolfgang Eggert an oder höre sich den Text „First we take Manhatten- then we take Berlin“ in dem so betitelten Song von Leonhard Coen an. Er hatte ihn schon vor 9/11 geschrieben und ist dann zur rechten Zeit ein paar Jahre abgetaucht. Nach 9/11 war das Lied nämlich erst mal auf dem Index. Kann ja auch „Verschwörungstheorie“ sein, glaub ich aber eher nicht.

    • Auch wennich mit Eggert nicht immer 100% mitgehen kann, so finde ich seine Überlegungen wirklich spannend. Er geht in kein Interview um zu gefallen oder ein Buch zu bewerben. Er sagt einfach seine Meinung und streitet sich auch mal mit einem Libertären, dann bleibt das am Ende offen und der Zuschauer muss sich sein eigenes Bild machen. Ist mir schon lange lieber als wenn vier Kommunisten bei Positionen sitzen und sich um Kaisers Bart streiten und dabei keinen Meter vorwärts kommen, um dann bei der Frage Verstaatlichung oder Vergesellschaftung schnell weiterzuhaspeln, weil das einen Wunden Punkt berühren könnte.
      Solche Fan-Talks bringen mich keinen Meter weiter.

    • Engert bringt Sie weiter?
      Mich nicht.
      Was bringt er denn außer Vermutungen.
      Ist sicher ganz unterhaltsam, wie auch Oliver Janich.
      Ist doch wohl eher ein Geschäftsmodell.
      Mit den 4 Kommunisten…..sehe ich ähnlich.

    • Wenigstens ist es unterhaltsam, bei all der Verbiesterung kann man einfach mal ein paar Gedankenspielereien mitgehen um den Geist zu öffnen. Ich sage ja nicht, dass das alles so ist, aber man bekommt mal wieder eine Ahnung davon, dass es andere Gedanken gibt und man sich mal überprüfen sollte.
      Zumindest liefert Eggert einen Sack voll Quellen und man kann mal selber was nachprüfen. Meine Schlüsse ziehe dann schon noch selbst.

    • Weiß auch nicht, warum Jebsen den Janich meidet wie das Weihwasser. Wäre doch lustig, wenn die aufeinander treffen. Warum der Jebsen immer nur Leute holt mit denen er eh einer Meinung ist. Das läuft sich doch irgendwann tot.
      Sitzen sich zwei Leute gegenüber und bestätigen sich wortreich gegenseitig, dass sie die total richtige Menung haben. Gähn.

    • Von einem Oliver Janich wusste ich bisher noch gar nichts. Scheint aber auch ein Selberdenker zu sein. Dass er auf Wikipedia als Verbreiter von Verschwörungstheorien aufgeführt wird, ist ja schon mal sympathisch.

    • Ich höre denen gerne zu. Die bringen hier und da einen überraschenden Dreh rein, ebenso Frank Stoner. Ich suche mir keine Gurus, deren Meinung ich abkupfern kann, aber ich suche Leute, die mutig denken, sich zur Not den Mund verbrennen und mal eine gewagte Arbeitshypothese raushauen und vorstellen.
      Die drei sehe vor allem als truther, acuh wenn Eggert Historiker ist und Janich ein Libertärer und sich als Anarchist bezeichnet. Jedenfalls benennen die den deep state so wie sie sich das vorstellen und orakeln nicht herum und bleiben bei der Nato stehen. Die gehen auch die Themen von MK-Ultra oder Pizzagate an, auch wenn die Gefahr laufen gesperrt zu werden. Klar gehen die auch mal Irrwege, aber nie angepasst.

    • Gloucester: Ich habe schon seit 30 Jahren die selben 3 Gurus: Buddha- Sokrates- Jesus. Zu denen habe ich vollstes Vertrauen und mehr brauche ich nicht.

    • Stefan Steins hat Recht damit, dass der EU-Militärpakt PESCO und die Nato zusammenhängen – so wird PESCO auf dem nächsten Nato-Gipfel (Gegendemo am 7.7. in Brüssel) BesprechungsgegenstAand. Da sind wir uns ja doch mal in einem Punkt neben dem Antikapitalismus einig. Das Thema hat aber auch die Seite, dass z. B. Kiesewetter (CDU) beim Thema Nuklear-Rüstung für Deutschland vor „Denkverboten“ warnt. Bei der Einschätzung der Gefährlichkeit des deutschen Militarismus übergeht sein Fokus auf die Nato wichtige Zeitbomben.

    • Fantastic hat m.E. Recht.
      Mein Artikel fokussiert Syrien nicht. Er hat ein anderes Thema.
      Zu den 4 Punkten von Fantastin müssen weitere hinzukommen, sonst funktioniert das nicht. Der von westlichen Mächten genährte und völkerrechtswidrige Stellvertreterkrieg muss enden – so erhält das sog. Nationalkomitee syr. Revolutions- und Oppositionskräfte Unterstützung von der Bundesregierung, wie eine Antwort auf eine Frage von Uöla Jelpke (Linke, MdB) ergab; die USA haben Truppen auf syr. Gebiet, die Türkei führt im syr. Norden Krieg gegen die Kurden, Saudi Arabien…. Es müssen noch viel mehr als die 4 Punkte erfolgen.

    • Wenn man das Wirken von staatlicher Seite betrachtet, so z.B. das von Volker Perthes von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Zusammenhang mit Stuxnet oder aktueller Syrien, dann sehen wir, dass der Staat hochkriminell manipulierend eingreift. Thierry Meyssan hat das gerade auf Voltairenet beschrieben. Deutschland ist Untersützer der Muslimbruderschaft. Warum gibt es hier Verbindungen, die im linken Lager übersehen werden.
      Nicht alles, was dort sich regt, ist an sich schon gut. Gerade von Linken erwarte ich mehr wachen Instinkt. Linken waren doch früher mal hellwach in der Birne, wenn es um verdeckte Spielchen ging.

      Ich kann daher die Entscheidung von Frau Merkel in Sachen Flüchtlinge nur in dem Zusammenhang globalstrategischer Manöver sehen. Ob das nun von Anfang an im Plan stand oder als Planänderung quasi nur oben drauf kam ist einerlei.

      Merkel, Soros, depp state, CIA, Muslimbrüder oder Mossad oder wenn auch immer gewähren zu lassen und ihnen keine Prügel zwischen die Beine zu werfen, ist am Ende suizidal.
      Und da bin ich in der Tat der Meinung, dass mir die Jacke näher sein sollte als die Hose.
      Ich will kein Chaos in meinem Land und wenn mich ganz alte oder falscher 68er deshalb zu einem Rechten machen, dann zeigt das nur deren Orientierungslosigkeit.

    • Gloucester, wer im eigenen Land -und sicher auch anderswo- kein Chaos will, ist dadurch kein Rechter. Chaos entsteht durch die De-Regulierung neoliberaler Politik, die das sowieso schon unbefriedigende Sozialsystem immer weiter zusammenschießt und die Konkurrenz zwischen Arm und Ganzarm eskalieren lässt, während eine homöopatisch kleine Gruppe Superreicher von Sündenbock-Theorien und anderen Ablenkungsgefechten profitierend, Milliarden über Milliarden anhäuft.
      Wer einzelne Positionen von Trump, CSU und AfD übernimmt, vertritt in diesem Punkt Forderungen der Rechten. Rechts ist erst einmal Militarismus, Demokratiefeindlichkeit, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, autoritäres Law and Order-Denken und -Handeln, die institutionelle Ordnung über die Menschen stellen, statt umgekehrt.
      Und ich habe dazu einmal ein Gedicht geschrieben:

      VIELLEICHT – nach Erich Frieds Gedicht – Kinder und Linke

      Wer anderen sagt,
      was sie denken sollen,
      ist rechts.

      Wer anderen sagt,
      was sie nicht denken sollen,
      ist rechts.

      Wer anderen sagt,
      es ist egal,
      was Ihr denkt,
      ist rechts.

      Wer anderen sagt,
      was er selber denkt
      und was daran
      vielleicht
      falsch sein könnte,
      ist vielleicht
      ein Linker oder
      eine Linke

    • Zitat Trautvetter: „Bei der Einschätzung der Gefährlichkeit des deutschen Militarismus übergeht sein Fokus auf die Nato wichtige Zeitbomben.”

      Keineswegs. Denn wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, ist der deutsche Militarismus integraler Bestandteil des US-geführten transnationalen Imperialismus. Das ist der Punkt, den Sie und ihr politisches Lager nicht verstehen und weshalb Sie fälschlicherweise von konkurrierenden Subjekten ausgehen.
      Meine Imperialismus-Kritik besteht nicht lediglich aus oberflächlichem USA/NATO-Bashing. Vielmehr untersuche ich als Marxist die ökonomischen Grundlagen und damit korrespondierend die Entwicklung des Imperialismus und dessen geopolitische Strategien.

      Im übrigen beziehe ich mich auf das KPD-Programm von 1930, in dem es heisst:
      „Um das deutsche Volk zu befreien, genügt es nicht, die Macht des Auslandskapitals zu brechen, sondern die Herrschaft der eigenen Bourgeoisie im eigenen Lande muss gleichzeitig gestürzt werden.
      Wir Kommunisten werden uns für das volle Selbstbestimmungsrecht aller Nationen einsetzen.”

    • Zitat Trautvetter: „Rechts ist erst einmal Militarismus, Demokratiefeindlichkeit, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit …”

      So ist es, nur das Widerstand gegen die imperialistische Replacement Migration eben KEIN Rassismus ist, sondern das genaue Gegenteil davon.

    • Bei den Bezügen zur KPD 1930 sind Herr Steins und ich uns ja schon mal einig. Schön. Aber die Flucht der Verdammten dieser Erde aus den Todeszonen, die der Imperialismus herbeigeführt/e, und die Kapitaleigner für die Ausbeutung gerade im Niedriglohnsektor nutzen (Rekordzahl der Flüchtlinge weltweit aktuell 68 Mio nach UNHCR), imperialisitsche Replacement-Migration zu taufen und dadurch eine Strategie zu beschönigen, die zu Tod vor den Grenzen der Festung Europas führt, da trennen uns die Wege der konkreten Politik.

    • Also bei aller Liebe Herr Trautvetter, aber wie kann man nur so realitätsverweigernd sein? Nicht ich taufte die Masseneinwanderung Replacement Migration, sondern der Imperialismus selbst. Das ist die offizielle Bezeichnung in UNO- und EU-Gremien.

      Vermutlich sind Sie gegenüber der Realität psychologisch blockiert, weil Sie sich nicht eingestehen können, dem Imperialismus auf den Leim gegangen zu sein und zugearbeitet zu haben.

      Die Flucht der Verdammten dieser Erde aus den Todeszonen war bereits in den regionalen Flüchtlingslagern beendet. Dort hat der Westen die UNHCR-Gelder drastisch gekürzt und lokale Medien und TV des Imperialismus Anwerbekampagnen für die Migration nach Deutschland lanciert.
      90% der Opfer von Krieg und Vertreibung befinden sich weiterhin in der Region, vor allem die Schwächsten der Schwachen.

      Sie versuchen weiterhin den imperialen Menschenhandel als Akt des „Humanismus“ zu verkaufen – und ich sage es ganz offen: Das ist unredlich und unsolidarisch gegenüber den Opfern des Imperialismus.

      Mal ganz davon abgesehen, dass von den 20 Millionen Ausländern in Deutschland nur wenige ursprünglich aus Kriegsgebieten stammen.

    • Der Disput über Flüchtlinge ist keiner über Ausländer. (Nicht nur) hier wird vermengt, was man differenziert wahrzunehmen und zu verarbeiten hat. WIir sind doch nicht die CSU.

    • Die Sprache von Stephan Steins ist hier die klarste und seine Argumente unwiderlegbar und allgemein nachprüfbar. Die Sprache von Bernhard Trautvetter ist die verworrendste. So naiv er gegenüber der Realität erscheint, so tricky ist er darin, sein verworrene Version zu verkaufen und zu verteidigen. Aber Stephan Steins ist nicht nur psychologisch-sprachlich dagegen gefeit, sondern auch vom Fachwissen her. Diese Diskussion ist durch Steins hier sehr lehrreich, finde ich. Danke, Herr Steins.

    • Stefan Steins missbraucht z.B. den Begriff „‚Replacement Migration“ unter Bezug auf die Flüchtlungskatastrophe. Einen problematischen Begriff aus der Bevölkerungspolitik- da z.B. gegen die Überalterung hier zur Anwendung zu bringen ist Manipulatipn und verkehrt die Realitäten von Flucht. Traimatisierte und ausgebombte Überlebende, die z.B. aus Minengebieten und vor Massenvergewaltigungen und Folter … fliehen sind kein Einsatz der Replacement Migration. Die begriffliche Beschönigung der CSU…-Politik ist m.E. keine klare Sprache. Nur eine Sprache, die Positionen entgegenkommt.

    • Wenn die Einreisewilligen gar nicht erst überprüft werden, kann man alles Mögliche in ihre Einreisewilligkeit hinein interpretieren. Das hat sich ja Frau Merkel mit ihrer Erfüllung des Replacement-Migration- Auftrages zunutze gemacht und Linke wie Sie, Herr Trautvetter, unterstützen sie dabei. Glauben Sie wirklich, dass Frau Merkel bei der gesamten Politik, die sie unterstützt, aus Mitleid mit Kriegsflüchtlingen die Grenzen kontroll-los lässt? Die Massenvergewaltigungen und Morde, vor den diese Leute angeblich fliehen, gibt es dann eben hier in den Sammel-Lagern oder auch draußen auf der Straße, in Parks, im Wald, wie man immer häufiger liest. Aber für diese Seite der Medaille sind Sie anscheinend völlig blind. Sie sind für mich genauso rätselhaft, wie Frau Merkel.

    • @ Trautvetter – Es gibt keinen Disput über Flüchtlinge. Die meisten Bürger und sogar nach meinem Kenntnisstand die AfD sind FÜR Hilfe für Flüchtlinge. Auch bejahen die Bürger das Asylrecht, das, wie wir spätestens seit den Fällen Julian Assange und Edward Snowden wissen, in der BRD und der EU gar nicht zur Anwendung kommt.
      Mit dem in Deutschland und Europa ausgegebenen Geld, dass grösstenteils in den Taschen der Migrationsindustrie und der Profiteure wie PRO ASYL landet, könnte in den Kriegsregionen 50 bis 100 mal sovielen Menschen geholfen werden.
      Aber humanitäre Hilfe für die Opfer von Krieg und Vertreibung ist gar nicht die Intention weder des Systems, noch der vom System finanzierten NGOs.

      Den tatsächlich stattfindenden Vorgang nennt das System – intern – selbst Replacement Migration. Da man aber organisierte Masseneinwanderung aka Menschenhandel im Interesse des Kapitals schlecht vermarkten kann, klebt auf der Mogelpackung die Bezeichnung „Flüchtlingskrise“.

      Sie behaupten jedoch fortgesetzt im Einklang und an der Seite des Imperialismus, dass wir es in Deutschland und Europa mit einer angeblichen „Flüchtlingskrise“ zu tun haben. Sie popularisieren im Interesse das Kapitals das politische Marketing „Flüchtlingskrise“.

      Mir jetzt vorzuwerfen, ich würde den vom Imperialismus selbst gewählten Begriff „Replacement Migration“ missbrauchen (wozu eigentlich … ?) ist absurd, um nicht zu sagen lächerlich. Was Sie hier an den Tag legen, ist ein psychologischer, emotionaler Reflex auf die Konfrontation mit der Realität, weil dadurch Ihr ideologisches Kartenhaus zusammengebrochen ist.

      Sorgen wir alle gemeinsam für Hilfe für Flüchtlinge:

      – Kurzfristig direkt vor Ort, wo das Geld bei der Masse und den Schwachen ankommt.

      – Mittelfristig durch Beendigung des imperialen Krieges, indem wir aus der NATO austreten.

      – Und beenden wir den imperialen Menschenhandel, den der Imperialismus selbst Replacement Migration nennt.

    • Man kann zu allem und jedem irgend etwas schreiben, ohne sachlich und faktisch zu antworten. Ich empfinde Ihre Art der Argumentation als glitschig. Das ist aber nicht als Beleidigung gemeint, sondern es ist genau diese Empfindung, die Sie mir da vermitteln. Ein anderes, passenderes Wort fällt mir dazu leider nicht ein.

    • Zur Position der AfD: Frau Weidel schreibt das Wort ‚Flüchtlinge‘ in Anführungszeichen. Herr Gauland spricht von Asylbewerbern und führt aus: „Wenn wir Asylbewerber zurückweisen, werden die anderen Länder gezwungen sein, ihre Grenzen ebenfalls zu schließen. Wir müssen endlich national handeln, denn die von Merkel angestrebte europäische Lösung wird es nicht geben.“ (Das und anderes kann jede/r mit Suchmaschine finden). Das Niveau sinkt in Bereiche, die ich trotz einer reichen Disputerfahrung nicht gewohnt bin.
      Neben der Forderung zum Ende der Kriegseinsätze der haben Sie zwei Ihrer drei Punkte zur Flüchtlingshilfe, auch die CSU auf ihrer Seite. Uns trennt ganz ohne Glitschigkeit die Frage, ob wir die, die von diesen Punkten aufgrund ihres Kriegsschicksals, das sie in die Flucht geschlagen hat – und der Krieg führt tagtäglich zu immer mehr Leid – ihrem Schicksal im und vor dem Mittelmeer überlassen. Guantanamo in Libyen werden wir ja wohl gemeinsam ablehnen. Meine Position ist die des Völkerrechts. Das ist ganz unglitschig ein Eckpfeiler. Es geht um Menschen. Ich habe nicht so viele Jahrzehnte für ein anderes Leben in einer anderen Welt gekämpft, um jetzt die Seite auf die der Kräfte im Imperialismus zu wechseln, die die Grausamkeit geschmeidig verkaufen.

    • @ Trautvetter – Womit wir dann wieder am Anfang wären: Es gibt in Deutschland keine Flüchtlinge.
      Das Problem der Opfer von Krieg und Vertreibung findet in den Regionen statt, nicht in Deutschland und nicht in Europa.

      Und nein, die CSU habe ich keineswegs auf meiner Seite, denn diese ist bereits seit Jahrzehnten wesentlicher Bestandteil des Regimes und der Masseneinwanderung. Dass Seehofer aus Wahlkampfgründen versucht, den Volkszorn zu bedienen, ist ungefähr so geistreich, wie wenn Nahles angeblich Arbeitslosigkeit und Armut bekämpfen möchte.

      Übrigens ist das alles nicht neu. Bereits 2013, also 2 Jahre vor beginn der Marketingkampagne „Flüchtlingskrise“, wies ich in der Roten Fahne auf folgendes hin, Zitat:

      „Erst vergangenen Monat wurde bekannt, dass der auf Demographie spezialisierte britische “Think Tank” Longevity Centre eine Zuwanderung nach Europa von nicht weniger als 11 Millionen (!) Ausländern bis zum Jahr 2020 propagiert, da ansonsten „die EU die Balance ihrer Pensionssysteme“ verlieren würde.
      Dass der von Massenarbeitslosigkeit und Massenelend, gerade auch unter Jugendlichen, geprägte EU-Raum über ausreichend eigene Arbeitskräfte verfügt, ist evident. Weder geht es dem international organisierten Kapital um Sozialpolitik für die eigenen Bürger, noch das Wohl von Emigranten aus Osteuropa, Asien und Afrika, deren soziale Not als humanitäre Causa instrumentalisiert wird.”

      Quelle → https://RoteFahne.eu/2013/10/solidaritaet-mit-afrika-und-anderswo-raus-aus-der-nato/

    • Die Antwort auf all diese Fragen und Dispute wird die Zukunft bringen. Und die, die ich da mit dieser einäugigen Ideologie (der Mainstreamlinken und der vorgegebenen der Frau Merkel)voraussehe, möchte ich nicht mehr miterleben und wünsche sie auch sonst niemandem hier.

    • Da die Bundeskanzlerin für eine Militärpolitik und die Klassenpolitik im Sinne der Kapitaleigner/ Superreichen… betreibt ist für mich der fehlleitende Vorwurf, mit ihr in einem ‚Boot‘ zu sitzen genauso unpassend wie andere Verfälschungsversuche für meine Ablehnung der Positionen, die hier auf ähnliche Wirkungen zielen, wie sie von der CSU… verfolgt werden.
      Zitat aus meinem Text: „Die Superreichen, die immer weniger werden, reiben sich die Hände, wenn die in ihrer finanziellen Existenzgrundlage Gefährdeten und die Armen für einen Abwehrkampf gegen die ganz Armen gewonnen werden. Solange diese Sündenbock-Strategie funktioniert, bleiben sie an den Schalthebeln der ökonomischen und politischen Macht bis das System an seinen inneren Widersprüchen implodiert. Das wird sich erst ändern, wenn sich – wie in der französischen Revolution – die unteren Stände gemeinsam mit dem mittleren Bereich der Gesellschaft gegen das eine Prozent ganz oben aufbäumen. “ Es gibt in Deutschland ca. 5 Prozent Muslime. Der Spiegel schrieb am 11.2.2015: „Laut einer DIW-Studie hält das reichste Prozent der Bevölkerung rund ein Drittel des gesamten Privatvermögens.“
      Es ist schon erstaunlich, wie stark die Befassung mit der Klassenfrage bei diesem Thema hier in Verkennung der Machtverhältnisse bekämpft wird und dann noch Vorwürfe des rechten Pro-Imperialismus … folgen. Ich habe den Eindruck, auch meine Antworten ändern das nicht, weil hier keine Offenheit für eine inhaltliche Auseinandersetzung besteht, sondern nur einzelne Aspekte herausgepickt werden, die mir dann in ihrer Verkürzung teils herabwürdigend entgegen geworfen werden. Ich weiß nicht, was Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (Gründer der >Roten Fahne< die Stefan Steins nun betreibt) dazu sagen würden.

    • Ich finde, dass Rosa Luxemburg von den heutigen Main-Stream-Linken nur noch missbraucht wird. Ich kenne 2 ehemalige Vorstände der Rosa-Luxemburg- Stiftung und das reicht mir für diese Aussage. Rosa Luxemburg war vor allem eines nicht: heuchlerisch. Mir reicht auch dieser ewig rückwärts gewandte, phantasielose Blick. Es wird sich da nur noch auf den Lorbeeren lange verstorbener Helden und Heldinnen ausgeruht.

    • Mir Ausruhen vorwerfen, das spricht für sich.
      Ich spreche für mich, für keine Gesellschaft.
      Ich kann nicht sein, wer ich nicht bin.
      Ich bin für niemdes anderen evtl. Fehler … verantwortlich.
      Ich habe auch nicht vor, eine der vielen Autoritäten als Ersatz fürs Argumentieren in Anspruch zu nehmen. Das würde nur dazu führen, dass ich selbst nicht argumentiere.

    • @ Trautvetter – Sie haben auch die Klassenfrage nicht verstanden, denn ganz im Gegenteil erfolgt meine Kritik ganz und gar auf der Grundlage des Klassenstandpunktes. Die Replacement Migration ist der Klassenkampf des Imperialismus gegen die Unterdrückten und Ausgebeuteten – und zwar sowohl der Lohnabhängigen aus dem Ausland, als auch des deutschen Arbeiters.
      Der Versuch des Kapitals, den vereinheitlichten globalen, imperialen Markt herzustellen und dabei imperiale einheitliche Lohn- und Sozialstandards durchzusetzen, ist Klassenkampf in Reinkultur.
      Und genau darum geht: Es geht nicht um humanitäre Hilfe für Flüchtlinge – denn die erfolgt ja gar nicht – sondern allein um das Durchsetzen der Masseneinwanderung, welche die Lohnabhängigen zur globalen Verfügungsmasse des Kapitals degradiert.

      Als Sozialisten gilt unsere internationalistische Solidarität den kämpfenden Arbeiterklassen und ihren Völkern. Die imperiale Farce ist unsere Sache nicht.

      Was sozialistische Klassiker sagen, da kann ich ihnen aushelfen:

      „Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.“
      – Friedrich Engels

      „Der Patriotismus des Proletariats ist revolutionär.“
      – Clara Zetkin

      „Das Selbstbestimmungsrecht der Völker muss unerschütterlicher Grundsatz in der Ordnung der nationalen Verhältnisse sein.“
      – Zimmerwalder Manifest, Leo Trotzki, Lenin u.a.

      „Dieser Krieg, den keines der beteiligten Völker selbst gewollt hat, ist ein imperialistischer Krieg, ein Krieg um die kapitalistische Beherrschung des Weltmarktes für das Industrie- und Bankkapital.“
      – Karl Liebknecht

      „Statt also dem imperialistischen Kriege den Mantel der nationalen Verteidigung fälschlich umzuhängen, galt es gerade mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und mit der nationalen Verteidigung Ernst zu machen, sie als revolutionären Hebel gegen den imperialistischen Krieg zu wenden.“
      – Rosa Luxemburg

      „Geschichtlich hat der Imperialismus die nationalen Interessen seinen Klasseninteressen untergeordnet und damit die nationalen Interessen preisgegeben. Zugleich steht die Arbeiterklasse vor der Aufgabe, nunmehr die nationalen Interessen mit aller Entschiedenheit zu vertreten.“
      – Georgi Dimitroff

      „Vaterland oder Tod!“
      – Che Guevara

    • Danke, Stefan Steins, die Zitate mir präsentieren sind Eulen nach Athen. Darum geht es nicht. Ihnen vielleicht. Sie sehen ja auch keine Flüchtlinge im Land. Die Verdammten dieser Erde, die nichts haben, als sich und das per Flucht zu retten versuchen, das zudem unter erneuter Lebensgefahr sind nur dann als vom Imperialismus herbeigeführte Lohndrücker usw. zu qualifizieren, wenn dieser diese Kriege herbeigeführt hat, um die Arbeiterklasse in den westlichen Staaten des Kapitalismus noch besser ausbeuten zu können. Ihr Begriff in der Anwendung auf das konkrete Problem ist falsch. Und dann gilt Adornos Satz: Es gibt nichts Richtiges im Falschen. So kommen Sie ja auch an die Seite von CSU… mit ihren Forderungen ‚gegen den Imperialismus‘. Vor d(ies)er Unterschätzung der Feinde des Lebens hat u.a. Dimitroff immer gewarnt. Ich schreibe Ihnen das, weil ich Sie nicht dazu zähle.

    • @ Trautvetter – Das mit den angeblichen Flüchtlingen wurde doch schon erklärt. Diese Leute, die nur ein minimaler Prozentsatz der tatsächlichen Flüchtlinge vor Krieg und Vertreibung sind, wurden aus Flüchtlingslagern, in denen die Flucht bereits beendet war, nach Deutschland angeworben.
      Es sind daher keine Opfer, die aus Kriegszonen stammen und um ihr Leben fürchten müssen. Dieses Bild wird in den NATO-Medien gezeichnet, um die Bürger emotional zu manipulieren.
      George Orwell lässt grüssen.

      Was Sie nicht realisieren, ist, dass Ihre Haltung den Menschen, denen Sie vorgeben helfen zu wollen, in Wirklichkeit schadet. Und dies im Interesse des Kapitals und des Imperialismus, dessen Propaganda Sie auf den Leim gegangen sind.

      Es ist durchaus menschlich, dass Sie sich nicht eingestehen wollen, durch Propaganda manipuliert worden zu sein. Daher haben Sie einen Reflex entwickelt, den ich „ideologische Pathologie“ nenne. Werden Sie mit ganz nüchternen Fakten konfrontiert, die Ihre Ideologie unhaltbar machen, weichen Sie reflexartig auf die Stigmatisierung des Überbringers von Fakten aus. Diese sind dann rechts, AfD, CSU oder was sonst gerade als Nebelkerze kommod erscheint.

      Wir beide wollen Menschen helfen, das ist es, was uns antreibt. Der Unterschied liegt in der Präzision der Realitätsinterpretation, die dann natürlich zu divergierenden Schlussfolgerungen und politischen Konsequenzen führt.

    • Gut, dann bin ich ein pathologischer Fall, wenn ich so etwas mit in meiner Wahrnehmung nicht ausfiltere: Groß Britanniens damaliger Außenminister Hammond sagte im August 2015 über die nur 5.000 Immigranten, die im Hafen von Calais unter grauenhaften Bedingungen leben: „Europa kann sich nicht selbst schützen und seinen Lebensstandard und seine soziale Infrastruktur bewahren, wenn es Millionen von Zuwanderern aus Afrika aufnehmen soll.“
      Ich sehe die imperialistischen Raubkriege uns strategischen Stellungsinteressen der Kriegstreiber, sehe auch, dass Flüchtlinge und andere als Lohndrücker für Kapitalisten willkommen sind, bin also unpräzise, wenn mir z.B. Ihre 3 Punkte der Flüchtlingshilfe unvollständig erscheinen. Dass Ihre Fehler sie dann in die Nähe u.a. der CSU bringen, dafür bin ich nicht verantwortlich. Das ist genau die Paralleität der Konsequenezn und keine Keule.

    • Die CSU betreibt Wahlkampf, ohne etwas ändern zu wollen, sie reagiert auf den Volkszorn. Genauso wie die SPD angeblich Arbeitslosigkeit und Armut bekämpfen will, in Wirklichkeit aber das genaue Gegenteil tut.

    • Auch wenn Experten in einer RT-Runde feststellen, die Fluchtbewegung ist das, was Sie, Herr Steins wiederholen, (nichts anderes als) Replacement Migration, die von den Imperialisten herbeigeführt wird, etwa um demographische Probleme zu ‚lösen‘, bin ich imstande, selber zu sehen und zu denken und stelle fast, dass diese Strategie dann mit Bushs Kriegsverbrechen im Irak begonnen hat – ich sehe allerdings andere Zusammenhänge, die den, dass der Irak vor hatte, die Dollar-Bindung beim Ölhandel aufzulösen, und ähnliche Raub-/strategische Interessen, in deren Folge es ungezählte Flüchtlinge und Tote gab, die wir nicht erbarmungslos zu den 10 000en toten im Mittelmeer hinzufügen dürfen. Die Konzentration der Analyse auf diesen einen Aspekt ist so verkürzend wie in der Konsequenz grausam. Das führt zu einer weiteren Brutalisierung der (Welt)Politk, die auch der Arbeiterklasse/den Lohnabhängigen… in den westlichen imperialistischen Staaten schadet. Dazu hat u.a. Franz Fanon im Buch „Die verdammten dieser Erde“ gearbeitet.

    • Die gesamte Entwicklung ist komplex. Replacement Migration als vermeintliche Fluchtbewegung zu vermarkten, ist nur ein Teilaspekt der internationalen Geopolitik. Wie Sie richtig feststellen, geht es natürlich noch um viele weitere Themen.
      Hier in der Diskussion ging es ja lediglich um diesen Teilaspekt, nicht um die Erfassung aller globalen Vorgänge.

      Was die Toten im Mittelmeer betrifft, diese werden durch die sog. „Flüchtlingspolitik“ und namentlich die Anwerbung und Öffnung der Grenzen produziert. Die Replacement Migration nimmt diese Toten bewusst in Kauf, ja fördert dies sogar, um das Narrativ „Flüchtlingskrise“ wirkungsvoller popularisieren zu können.
      Diese Opfer im Mittelmeer liessen sich verhindern, wenn man die Anwerbung und das Geschäft der Menschenhändler und Profiteure stoppen würde und das Geld, dass in Europa ausgegeben wird, in den Regionen einsetzen würde. Das hat nichts mit recht/links zu tun, das sagt Ihnen jeder Fachmann.

    • Das psychologische Phänomen ist im Grunde das selbe, wie bei 9/11: Es sprengt die Vorstellungsgrenzen vieler Menschen , was diese Geld-und Macht-Wahnsinnigen geplant haben und jetzt dabei sind, in die Wirklichkeit umzusetzen. So viel Lug und Trug und Beeinflussungstechnologie können sich dann viele doch nicht mehr vorstellen. Vor allem nicht, wenn es sie selbst betrifft. Aber das ist die Herausforderung dieser Zeit.

    • Gemeint war allerdings auch dieser hier schon lange gezielt indoktrinierte Rechts-Links- Rassismus-Wahn, kombiniert mit der medial immer wieder neu aufgepumpten „weltschwersten Schuldzuweisung für alle Ewigkeit“, der die Bevölkerung psychologisch vollends zu zersetzen droht und unfähig zu gemeinschaftlichen Beschlüssen und Aktionen zu macht.

  3. Herr Trautvetter, es gibt in Deutschland keine „Flüchtlinge“, keine „Flüchtlingspolitik“ und keine „Flüchtlingskrise“. Was wir hingegen erleben, ist durch den Imperialismus organisierte Masseneinwanderung, die in Gremien der UNO und der EU „Replacement Migration“ genannt wird.
    Ihr gesamter Vortrag ist somit sinnbefreit.

    Die sog. Linkspartei forderte auf ihrem Leipziger Parteitag erneut offene Grenzen für alle und unterstützt damit an der Seite des Regimes die „Replacement Migration“ des Imperialismus.
    Millionen Deutsche vegetieren in Armut, 50.000 Menschen weltweit sterben jeden Tag an Hunger, 800.000.000 hungern, Milliarden leben in permanentem Elend. Deutschland und Europa dem Völkermord zu opfern, löst keines dieser Probleme und dient allein dem Kapital.

    • Wie sagte es einst Herr Schäuble so harmlos?
      „Wir können die politische Union nur erreichen, wenn wir eine Kriese haben.“ (frei aus dem Kopf zitiert)

      Und siehe da, wir haben sie, die Krise. Wie das nur geht? Sei`s drum, sie wird jedenfalls genutzt werden.
      Und dass man uns einreden will, es gäbe sie nicht.
      Es ist ermüdend zu spekulieren, warm der Einzelne so handelt. Sein Problem.

      Das cui bono ist immer hilfreich und wer hilft heute Merkel dabei, die politische Union zu erreichten? Mit moralinsaueren Argumenten? Unsere Linke…

    • Ich sage diese Information den Flüchtlingen, mit denen ich beruflich und als engagierter Bürger zu tun habe, weiter. Und ich gebe das FreundInnen zur Kenntnis, die Flüchtlinge in unterschiedlichen Bezügen (Traumatherapien, medizin. Versorgung, Sprachkurse,…) weiter.
      Ich warne davor, dass wir die Blindheit gegenüber den Rechten wiederholen, die in der Weimarer Republik den Umgang mit ihnen lähmte. Wie schnell sich Prozesse kippen lassen, sehen wir auch aktuell in Ungarn, wo Hilfe für Flüchtlinge zu Haft führen kann. Ich habe zum lohndrückenden Effekt, den Kapitaleigner gerne eintreiben, argumentiert.
      Das Asylrecht und Menschenrechte kennen keine Grenzen. Uns Konsumenten reicht der freie Waren- und Kapitalverkehr: Die Billigprodukte z.B. aus Kinderarbeit oder Armutsausbeutung (meinetwegen auch auf Kosten minimaler Sicherheitsstandards) sollen ruhig weiter frei im Handel florieren. Aber bitte nur solche Ungerechtigkeiten zulassen, die uns nützen!? Sollen wir uns wirklich über die 3. Etage des Problems unterhalten und das Fundament, den Keller und die Etagen unter der 3. übergehen? Wir kommen um eine Diskussion über und um ein Engagement gegen den Kapitalismus nicht herum. Weder beim Thema Fluchtursache, noch bei Ausbeutung und Krieg. Ohne diese Fragen mit einzubeziehen, bewegen wir uns auf der Ebene von Nebenschauplatzgefechten, wie man hier wieder einmal sehen kann. Dann implodiert irgendwann das Haus. Daran bin ich nicht interessiert

    • Wenn Sie sagen die Linke unterstützte Merkels Flüchtlingsaufnahme im September 2015.
      Da gehe ich noch mit.
      Was Merkel aber seit geraumer Zeit anstrebt, werden sie nur sehr wenige Linke treffen, die Ihren Kurs unterstützt.
      Da hat sich doch wohl einiges geändert.

    • Man kann doch nicht einmal erahnen, was die Dame im Schilde führt, wirklich im Schilde führt.
      Wozu das Ganze? Um den EU-Superstaat geschmeidiger herbeiputschen zu können?
      Und wenn einer mal fragt, z.B. welche Erkenntnisse lagen Ihnen „über die Dinge, die wir hier mit Erschütterung zur Kenntnis nehmen, vor, und welche Maßnahmen haben Sie konkret eingeleitet, um diese Dinge ins Lot zu bringen?“, wird sie uns eines Tages auch noch erklären: ich liebe doch alle Menschen und ähnliches verbalen Sondermüll, wie jener Herr an einem 13.11. in der ersten Sitzung der Volkskammer, die ihren Namen auch wirklich verdient hat.

    • @ Traitvetter – Die Gruppen, die Sie aufzählen, sind genau jene, die an der „Replacement Migration“ des Imperialismus mitverdienen, die also an dem Menschenhandel ein kommerzielles Interesse haben. Umgangssprachlich auch als „Asylindustrie“ oder „Migrationsindustrie“ bekannt.
      PRO ASYL wirbt mit dem Slogan „Der Einzelfall zählt“ – und jetzt geben sie dort mal die Suchbegriffe Assange oder Snowden ein, Ergebnis: Keine Beiträge.

      Das nimmt auch nicht Wunder, denn auf der Seite von PRO ASYL erfahren wir auch, wer diese NGO finanziert: Die imperiale Institution EU

      Hören Sie also bitte auf, die imperialistische „Replacement Migration“ als „links“ zu verkaufen – das Gegenteil ist der Fall.
      Die Institution EU ist rechts, die Replacement Migration ist rechts, PRO ASYL und die anderen Profiteure des imperialen Menschenhandels sind rechts. Sie bedienen hier lediglich die Propaganda und Desinformation des Imperialismus und der NATO-Medien.

      Die Replacement Migration hat mit Asyl nicht das Geringste zu tun. Und die Menschenrechte werden durch „No Borders, No Nation“ und „Refugees Welcome“ auf perverse Art und Weise mit Füssen getreten.
      Wer den Opfern von Krieg und Vertreibung helfen möchte, der muss den imperialen krieg beenden und das heisst ganz konkret: Raus aus der NATO! Alles andere ist leeres Gewäsch.

      Unter den 20 Millionen Ausländern in Deutschland sind nur wenige, die ursprünglich aus Kriegsgebieten stammen. Aber auch die kamen nicht als Flüchtlinge nach Deutschland, sondern als Einwanderer. Die stammen nämlich bereits aus Flüchtlingslagern oder sicheren Drittstaaten, lange vor der deutschen Grenzen war deren Flucht bereits beendet.

    • proAsyl rechts nennen. Das reicht mir., Da steige ich aus. Schon aus Respekt vor dem aufopferungsvollen Engagement Aktiver, die sich mit Bürokratie aus der menschlichen Tiefkühltruhe herumärgern und teilweise den Tod von Kranken verhindern.

    • @Trautvetter

      Ob Sie aussteigen oder nicht aussteigen ist nicht wirklich wichtig…. rechts, links, oder was auch immer ist doch egal, dass bessere Argument zählt….
      Aussteigen aus einer kleinen Diskussion im Internet mit etwas Gegenwind, ist jetzt auch nicht gerade „Heldenhaft“….

      Es wäre einfach besser, Sie würden auf das geschriebene von Stephan Steins eingehen und es entkräften, oder einfach laut Mea Culpa rufen, als die beleidigte Leberwurst zu geben und sich zurück zu ziehen……..

    • Für mich sind die Gutmenschen a la Trautvetter (er ist da nicht der einzige und bei weitem nicht der wichtigste) die ideologische Speerspitze, die perfide Superwaffe des Monopolkapitals im Dienste der Lohndrückerei. Mit der Tränendrüse im Köcher und natürlich immer nur humanen Argumenten und Absichten kann man ja nur recht haben und Gefolgschaft fordern.
      Dass es den Psychopathen von social engeneering u.U. um was anderes geht, das mag der Autor nicht sehen, ein blinder Fleck? Gekauft wird er nicht sein, das Zeug redet und schreibt er schon freiwillig, jedenfalls willig.
      Die 68er sind mental komplett abgetaucht in ihrer Blase. Hier kann einfach nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf.
      Deshalb ignoriert man replacement migration, Bestandserhaltungsmigration und andere hier längst nachgewiesene Konzepte, von denen ich nicht behaupte, dass sie überall Agenda sind, aber dass diese so prominent bei UNO und EU auf dem Plan stehen, müsste einem kritischen Geist schon einen Moment des Nachdenkens wert sein.
      Kritisch und Geist eben, aber Fehlanzeige. Alles super so, weitergehen, es gibt nichts zu sehen. Solche Leute kann man immer gebrauchen.
      Hier aber bekommt man reine Ideologie geliefert. Zu welchem Zweck, weiß der Geier. Vielleicht muss das alte Selbstbild einer verkorksten 68er-Pleite gerettet werden. Schon damals ging man dem System auf den Leim und machte einen change, der genau so gewollt war. Damals wie heute also nichts als Fußtruppe des Systems, aber immer mit der Überheblichkeit gepaart, als einzige dem Guten und Wahren zu dienen, der letzte Retter des Humanismus zu sein. Ein perfider Trick, dem man da zu Diensten ist. Diese linken Ideologen sind auch nur Opfer einer Manipulation durch Psychopathen und müssen nun ihre Nummer vollends durchziehen, sonst müssten sie sich wohl den biographischen Totalschaden eingestehen.

    • @ Trautvetter – Als Wissenschaftler gehört differenzieren zu meinen Kernaufgaben. Natürlich gibt es bei PRO ASYL auch engagierte Leute, die glauben, einer guten Sache zu dienen, die sich subjektiv für Humanisten und links halten. Deswegen haben die Marketingspezialisten des Imperialismus diese NGO ja auch PRO ASYL genannt und nicht PRO REPLACEMENT MIGRATION.
      Die Gutgläubigkeit dieser Leute ändert jedoch nichts am politischen Kontext und an der Komplexität der imperialistischen Geopolitik.

      Politisches Marketing aka Propaganda von der Realität zu unterscheiden, ist in der Mediengesellschaft wichtiger denn je.

  4. Mein letzter Kommentar in diesem Forum (Begründung nachfolgend ersichtlich):

    Mal abgesehen davon, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden – Kriegs-/Wirtschaftsflüchtlinge versus Steuerflüchtlinge – wobei jene den Menschen hier direkt vor der Nase sitzen, mit ihnen wechselwirken und sichtbar wie greifbar sind, diese jedoch anonym bleiben, unsichtbar und ohne direkt nachvollziehbare Auswirkungen, was eben den entscheidenden Unterschied in der Wahrnehmung des normalen Bürgers ausmacht!?

    Mal abgesehen davon, dass die endlos beschworene ‚Informationskampagne‘ (zur vermeintlich wichtigen Aufklärung) und die sogenannte ‚Vernetzung‘ (zur vermeintlich möglichen Aktionsgruppierung) reine Buzzwords sind – weil:

    – Information per definitionem erst dann als solche zu gelten hat, wenn sie Veränderungspotenz besitzt, also sobald sie wahrgenommen wird eine umgehende Reaktion zur Folge hat aufgrund des Informationsgehaltes! Es wurde bereits seit Jahrzehnten intensiv ‚informiert‘, genauer: Daten mit der Gießkanne unters Volk gestreut, aber nichts Wesentliches ist passiert oder hat sich gar geändert. Sollte eigentlich mal aufgefallen sein und Anlass genug sein diesen Mythos von der Informationsgesellschaft maximal kritisch zu hinterleuchten!

    – ich 10.000 email-Adressen und 100.000 Facebook-Follower und 1 Million-Twitter-Spezis besitzen kann, aber deshalb weder echte Informationen fließen müssen, noch auch nur 2 Leute sich organisieren (von Petitionskram, Pappschildchen-Prozessionen und sonstigen Papperlapapp-Projekten abgesehen).
    Vernetzung ist doch nicht nur Kommunikationsschnittstellen vorhalten und Datenschleudern nutzen???
    Oder wenn man mit irgendwelchen Deutschlandflaggen und Rückspiegeltuningaccessoires im 4Sternchen-Trikot im Corso die 0:1 Niederlage gegen Mexiko kollektiv betrauert?

    Vernetzung ist erst dann real gegeben, wenn Synergien entstehen und abgerufen und kooperativ verändernd eingesetzt werden – da ist also jede Malocherbaustelle schon deutlich weiter.
    Das sogenannte ‚Netz‘ ist keine Synergiebaustelle. Es ist nur ein virtueller Marktplatz.
    Jede Menge Verkaufsschreier, die ihre Waren lauthals feilbieten, aber keinerlei Gemeinschaft unter den Marktständenbesitzern.

    Man sieht das doch hier an diesem KenFM-Projekt:
    Hier kann ich nicht mal einen Kommentator abonnieren, mich benachrichtigen lassen bei Beiträgen, erfahre noch nicht mal meine eigene Kommentar-Historie, geschweige denn die von anderen.
    Nur sehr wenige Autoren sind dankenswerterweise bereit auf Kommentare zu reagieren – von irgendwelchen KenFM-Moderatoren hört und sieht man sonst nichts.
    Die Informationen, die hier teilweise von Kommentatoren erbracht werden, werden überwiegend ignoriert oder geflissentlich überlesen, denn auch hier gilt das Paradigma der Filterblase im metaphorischen Denken der Beteiligten, völlig egal, welcher Parteizugehörigkeit oder welchen thematischen Engagements.
    Es gibt weder Bewertungen, noch Statistiken zu den Beiträgen insgesamt oder den Inhalten selbst.
    Es gibt dazu auch keine Alternative innerhalb von dem Projekt KenFM.
    Das beworbene ‚Human Connection‘ (nichts gegne die Grundidee, bittesehr) will erst mal Geld, bevor man sich überhaupt erst mal ein Bild von der tatsächlichen Verwendbarkeit machen kann und wer oder was sich da so tummelt und welche Inhalte mit echtem Informationsgehalt angeboten werden – fail.
    Und das gilt für alle soziale Netzwerke, weil kein einziges (lasse mich gerne korrigieren!) in der Lage istgegensätzliche Standpunkte gleichwertig auftreten zu lassen, diese sachlich abzugleichen und ein Integrationssystem anzubieten, wo man zueinander kommen kann und nicht jeder in seiner Spezi-Blase abtaucht und dort seine Like-Lollis unter seinesgleichen verteilt.

    Mal davon abgesehen also – kommen wir zum Hauptknackpunkt:
    Ja, es ist ein Kampf Oben gegen Unten.
    Aber Unten zum Kampf aufzurufen gegen Oben, ohne Organisationsangebot, ohne Strategie, ohne ‚die da oben‘ namentlich aus der Anonymität zu holen, ohne klar zu machen, dass solange es Geld gibt, Geldeliten gibt und damit ein Machtungleichgewicht das von Unten weder aufgeholt noch abgeschafft werden kann, weil das dazu nötige Wissen, die Tatbereitschaft und Tatfähigkeit fehlen – das ist maximal illegitim!
    SO FUNKTIONIERT DAS NICHT!

    Die französische Revolution wurde ganz überflüssiger- wie fälschlicherweise zitiert.
    1793 wurde der König faktisch abgeschafft, nämlich hingerichtet, bis dahin wurde sogar versucht eine konstitutionelle Monarchie einzurichten?! Das ist ja wohl kein Paradigmenwechsel, oder?
    Und von 1793-1799 hat es gerade mal SECHS Jahre gebraucht, um sich statt eines Königs einen Kaiser vor die Nase zu setzen!?!
    Der Adel hat insgesamt seine Pfründe behalten und damit seine Macht.
    Scheiß auf die sogenannte ‚Revolution‘.
    Selbst unter den Nazis wurde das Kapital absolut verschont und auch Mao war sich nicht zu schade mit dem ideologisch verteufelten Kapital aufs engste zu kooperieren, wenn es ihm in den Kram passte.
    Der verlogene Vatikan predigt bis heute die Seligmachung der Armen, weil er selbst gerne die Armen für ihr propagiertes Seelenheil auch noch von den letzten materiellen Gütern befreit – wie selbstlos.
    Weder Reformation, noch 30-jähriger Krieg, noch Papstwechsel, noch Konvente, Konzile etc. haben daran auch nur ein Jota geändert.
    Wie also soll die Entmachtung so tief verwurzelter Machtstrukturen vonstatten gehen, ohne dass man alles in Schutt und Asche legt???
    Kein Wort dazu.

    PS:
    Grenzen in Europa auszubauen, sodass sie trennen, das widerspricht dem Vertrag zur >Herstellung der Einheit Deutschlands<. Seine Vorgabe ist das Ziel einer „europäischen Friedensordnung…, in der Grenzen nicht mehr trennen“ . Dagegen verstoßen alle, die sich für Abschottung, Kontrollen und Unmenschlichkeit einsetzen.

    Hier wird völlig unzulässig Unmenschlichkeit und Grenzziehungen gleichgestellt.
    Das ist intellektuell total unredlich.
    Ich definiere meine Grenzen im Zwischenmenschlichen und ich wette Sie auch.
    Und man ist gut beraten, die Grenzziehungen, die z.B. ein Partner vornimmt, zu respektieren oder man muss die Sache halt abbrechen.
    Niemand hat das Recht einem anderen vorzuschreiben, welche Grenzen er für sich in Anspruch nimmt, solange dies lediglich bedeutet, dass er sich schützen möchte – unabhängig davon ob man dieses Bedürfnis faktisch begründet sieht oder nicht, denn das subjektive Gefühl von Schutz, Sicherheit ist eben das – subjektiv.
    Und anstatt eine systematische Versöhnbarkeit der Bedürfnisse anzustreben, wird derjenige, der sich nicht vorbehaltlos dem Diktat derer, die vorgeben es angeblich besser zu wissen, beugt, verteufelt, stigmatisiert, verfolgt und ganz überflüssigerweise, weil kontraproduktiv, ins Abseits gestellt!?

    Nein, danke.

    • Ich vergleiche nicht Kriegs- und Steuerflüchtlinge. Jeder Mensch ist ein Individuum. Auch Prozesse wie die Hochrüstung und Wirtschaftskriminalität oder auf Lügenmärchen aufbauende Kriegspropaganda sind jeweils Prozesse, die in Zusammenhängen stehen, die aber in der Tat nicht in der Form des Vergleiches von Äpfeln und Birnen adäquat analysiert werden können.
      Grenzen können, wenn sie Tod herbeiführen und wenn dies die Akteure in kauf nehmen, unmenschlich sein.
      Ich hoffe auf eine Diskussion, die eine ist. Ein Di-alog zwischen zweien wäre ein Anfang.

    • Frau Merkel wird nun nach Brüssel fahren und wegen genau jener Krise, welche sie selbst produziert hat, den europäischen Superstaat ausrufen. Die Begründung dafür dürfte u.a. das Erstarlen jener neuen Partei sein, die aber sowas von System und kontrollierte Opposition ist, denn immer wenn es für den Hosenrock des Grauens end wurde, kaum ein gewisser Herr Gauland um die Ecke gepoltert und hat irgendwas Sinnbefreites im Zusammenhang mit dem 1.000 Jahren zwischen 33 und 45 daherkrakehlt. Wie auf Bestellung. Nur so von wegen deep state, der ja hier immer ganz wichtig angeführt wird, aber immer schön unkonkret.

      Das System schafft die Krise (These), die Reaktion darauf (Anti-These, ebenfalls selbst erschaffen), um uns dann die Lösung als Weg aus dem Schlamassel zu schenken. Jedenfalls werden dann auch die linken Claquere des Restes ihrer Souveränität beraubt. Es ist immer leicht, bräsig über den eigenen Nationalstaat zu schimpfen, aber wenn auch mal weg ist, werden auch die linken Traumtänzer merken, dass es ganz ohne auch nicht besser laufen wird. Oder glaubt jemand ehrlich, dass es für uns Menschen besser laufen wird, wenn Merkel weiter schalten und walten kann? Was wird wohl kommen?

      Vielleicht gehört es aber zur Strategie der Linken, dies zuzulassen, denn dann wären ja die Strukturen für eine globale Räteregierung schon mal da, man müsste dann nur noch Brüssel übernehmen. Eine entsprechend ruinöse Politik wird ja schon gemacht. Man nennt das nur noch nicht Planwirtschaft.

  5. Mir fällt nur immer wieder auf, dass Merkel mit ihrer unerklärlichen Position in Sachen Migration froh sein kann, so vehement von den Linken unterstützt zu werden. Man könnte fast meinen, das sei abgesprochen.
    Zur Zeit liest man tatsächlich jeden Tag etwas über aufgefundene Frauenleichen oder Massenvergewaltigung oder Messerstechereien und es wird immer deutlicher, dass der Staat gar nicht willens ist die Bevölkerung gegen solche Gewalttaten zu schützen und für die Linken sind das offensichtlich nur Kollateralschäden beim Einhalten ihres seltsamen Begriffes von Gutmenschentum. Mir verursacht dies immer wieder nur noch seelische Übelkeit. Die Opfer und die Angehörigen oder Hinterbliebenen müssen jetzt schon bei den Nachforschungen nach den Tätern mit eingreifen, damit es überhaupt zu Fahndungserfolgen kommt. Irgendwann traut sich hier keine Frau mehr allein auf die Straße- mit guten Gründen. Aber sogar in der eigenen Wohnung werden jetzt Frauen schon vergewaltigt, wie gerade im Osten des Landes geschehen. Die kleine 13-jährige, über die 8 Jugendliche im Wald hergefallen sind, ist wahrscheinlich auch nur mit dem Leben davongekommen, weil eine mutige ältere Spaziergängerin eingegriffen hat und die Kerle feige geflohen sind. 2 der Täterfamilien haben sich unauffindbar abgesetzt. Das zeigt, mit welcher Art Moral diese Familien hinter ihren gewalttätigen Söhnen stehen. Die haben ihre unterirdische Aktion sogar mit Handy gefilmt. Heutzutage kann man ja sogar mit so etwas auch noch Geld verdienen! Nicht schön, Herr Trautvetter, welche Veränderungen unseres moralischen Standarts Sie da hinzunehmen bereit sein, um Ihr starrsinniges Gutmenschenverständnis immer noch weiter aufrecht zu erhalten.

    • Frau Merkels Kriegs- und unsoziale Politik unterstütze ich so wenig, wie die von ihren politischen Gegnern bis hin zu D. Trump.
      Die Kritik an einer Position heißt nicht, andere Positionen gut zu heißen.
      Unterstellungen helfen in der emotionalisierten Streitsituation niemandem, der auf Lösungen aus ist.

    • Unterstellungen? Ganz offensichtlich finden Sie doch die auffällige Zunahme an o.g. Gewaltverbrechen viel eher hinnehmbar als eine schützende Kontrolle der Zuwanderung. Ich habe von Ihnen bisher nur Mitleidsbekundungen gegenüber allen Migranten gelesen, aber keine einzige gegenüber den hiesigen Opfern und ihren Angehörigen und der zunehmenden berechtigten Angst in der Bevölkerung. Das sind doch demnach tatsächlich für Sie hinnehmbare innerländische Kollateralschäden. Und selbst da hält sich ihr Mitleid ganz offensichtlich in Grenzen, denn an die christlichen Migranten, die in den Unterbringungsheimen bedroht werden, denken Sie auch nicht. Ich nehme Ihnen Ihr Gutmenschentum einfach nicht ab! Sie nehmen da nicht nur die selbe Position wie Frau Merkel ein, sondern ihre Antworten sind auch von ihrer Worthülsenhaftigkeit derer Merkels sehr ähnlich.
      Was schlagen Sie also konkret vor, damit die Bevölkerung nicht zunehmend nur noch in Angst leben muss – auch in den Unterbringungsstätten, wo viele Frauen sich nicht einmal mehr allein auf die Toilette trauen aus Angst vor Vergewaltigung und in Kleidern schlafen? Da kommen wahrscheinlich auch wieder nur Worthülsen, denn da gibt es nichts.

    • Ich weis gar nicht, was sie wollen.
      Bernhard Trautvetter hat sich doch eindeutig im Text positioniert.
      Von Mitleidsbekundungen war gar keine Rede.
      Jede Gewalt ,egal von wem, ist zu verurteilen. Verallgemeinerungen (als ob Flächendeckend nur Vergewaltigungen und Messerstechereien auf der Tagesordnung stehen) helfen nicht weiter.
      Sie schießen sich hier auf einem Menschen ein, der auf unserer Seite steht.
      Ich vermute einmal, dass Bernhard Trautester genug Gegenwind aus den eigenen Reihen bekommt, nur weil er hier auf KenFm schreibt.
      Auch Übertreibungen, wie dass „die Bevölkerung nicht zunehmend nur noch in Angst leben muss“ …
      entsprechen nicht den Fakten. Diese Panikmache ist unerträglich.
      Es gibt Gewalt. Die hat Ursachen. Die gilt es zu verhindern.
      Auch das Politik und die MSM versagt haben, ist ein Fakt.
      Ein Fakt ist aber auch das wir uns einlullen lassen und Scheinlösungen schlucken.

    • Danke schwarz ist weiß!
      Ich rate uns allen, mich einbegriffen, Sokrates‘ letzte Rede ohne Selbstgefälligkeit im Herzen zu tragen: Er galt in Griechenland als gefährlich und zugleich intelligent. Er sah sich aber gar nicht als solcher an, wusste er doch, dass es so vieles gibt, was er nicht weiß. So schaute er sich unter den Angehörigen der als besonders klug geltenden Bevölkerungsschichten um, um zu sehen, was es mit dieser Intelligenz auf sich hat. (Im Text spricht er davon, als ‚weise‘ zu gelten). Er stellte auf ihrer Seite durchaus einiges Wissen fest. Aber in einem Kernpunkt unterschied er sich von jenen: Er wusste, dass es vieles gibt, was er nicht weiß, und er glaubte auch nicht das zu wissen, was er nicht weiß. Ich plädiere für mehr Nachdenken, radikal in die Tiefe der Analyse gehen und im Di-alog öfter das Ohr einsetzen. Dafür arbeite ich in unterschiedlichen Bezügen/Spektren. Ich kann nicht anders. Ich kann nicht sein, was ich nicht bin. Ich will es auch nicht, nur um irgendwo das Mitzusprechen, was dort gilt. Dafür hat die Menschheit keine Zeit mehr.

    • Schwarzweiß: Unerträglich finde ich diese fortgesetzt übliche, noch nicht einmal originelle Relativierung in Bezug auf die deutlich steigenden Gewaltt-Taten einer Kategorie, die wir bis jetzt zumindest zeit meines Lebens hier nie gehabt haben. Erzählen Sie das mit Ihrer „unerträglichen Panikmache“ mal den Vergewaltigungsopfern und den Hinterbliebenen der ermordeten Frauen und denen, die gerade dort leben, wo die Mörder noch gar nicht gefasst sind! Massenvergewaltigungen hat es hier zuletzt in der Zeit des 3. Reichs gegeben durch marodierende Nazibanden. Ich habe den Eindruck, dass Sie sich einfach gar nicht um diese Dinge kümmern. Das ist natürlich bequemer und für Sie persönlich ungefährlicher.
      Und wissen Sie nicht, dass auch und vor allem in den Flüchtlingsheimen Menschen mit dem Tode bedroht werden? Es handelt sich nämlich mitnichten nur um bereits ansässige Deutsche, sondern genauso um Christen und Frauen aus den Ländern, aus denen geflüchtet wird. Jeder klarsichtige Mensch kann normalerweise wissen, dass eine derartige Zusammenballung von Ethnien und Bildungsgraden eine nie dagewesene Existenz-Hölle produziert. Und der jetzige Zustand ist schon mehr als kritisch, aber es soll ja sogar mit open End so weiter gehen. Grotesk genug, dass man das so überhaupt anführen muss, es sollte für jeden informierten und klar denkenden Menschen sowieso von vorn herein klar sein.

    • Trautvetter: Ach so, wenn man keine Antworten zu den deutlich hervortretenden Schwächen seiner zuvor aufgestellten politischen Position mehr hat, greift man einfach zu Sokrates und stellt sich als Nichtwisser mit einem Weltweisen auf eine Stufe! Erstaunlich, was Ihnen immer noch alles an Ausreden einfällt! Auf diesem Niveau möchte ich nicht mehr weiter diskutieren.

    • „Erzählen Sie das mit Ihrer „unerträglichen Panikmache“ mal den Vergewaltigungsopfern und den Hinterbliebenen der ermordeten Frauen und denen, die gerade dort leben, wo die Mörder noch gar nicht gefasst sind! Massenvergewaltigungen hat es hier zuletzt in der Zeit des 3. Reichs gegeben durch marodierende Nazibanden. Ich habe den Eindruck, dass Sie sich einfach gar nicht um diese Dinge kümmern. Das ist natürlich bequemer und für Sie persönlich ungefährlicher.“

      Sie erzählen hier Sachen, die sie vom Hörensagen oder durch lesen erfahren haben.
      Wenn so etwas in meinem Umfeld geschieht, werde ich darauf auch reagieren.
      Sie kümmern sich um Sachen über die sie sich herrlich aufregen können, aber auch nichts machen (können).
      Mir tun, so wie den meisten Menschen, Menschen die unter Gewalt leiden leid und sie haben mein tiefes Mitgefühl.
      Was sich in einem Flüchtlingsheim zutragen kann, erfahre ich auch nur aus Berichten.
      Es ist eben zu kurz gedacht, wenn man meint, wenn die Grenzen dicht sind, passieren keine Gewaltverbrechen mehr.

      Und tun Sie doch nicht so, als ob es Massenvergewaltigungen vor ihrer Haustür gibt, Sie die Polizei rufen und keiner kommt. Das ist Panikmache und nichts anderes.

      P.S: Ihr ständiges An- u. Abgemelde ist lächerlich – unter welchen Namen Sie auch immer schreiben.
      Wir sind doch nicht im Kindergarten.

    • schwarztweiss, Sie schreiben: „Tun Sie doch nicht so, als ob es Massenvergewaltigungen vor Ihrer Haustür gibt, Sie die Polizei rufen und keiner kommt. Das ist Panikmache und nichts anderes“.
      Ich habe allerdings geschrieben, dass ich von solchen Massenvergewaltigungen wie jetzt in Deutschland bis vor Kurzem zeit meines Lebens nie etwas gehört oder gelesen habe und dieses Phänomen in Deutschland nur aus Berichten aus der Nazizeit kenne. Und wenn vor meiner Haustür eine Massenvergewaltigung stattfinden würde, käme die Polizei vermutlich auf Anruf entweder gar nicht oder auf jeden Fall viel zu spät. Ich habe das einmal erlebt, als ich wegen groß angelegtem Holzklau im Wald die Polizei rief. Ich nehme an, Sie haben nicht genügend Kenntnis über die aktuelle Dichte der Polizeikräfte in Deutschland. Ich habe nicht umsonst weiter oben geschrieben, dass der Staat offensichtlich gar kein Interesse daran hat, uns zu schützen. Die Polizeikräfte selbst können einem natürlich auch leid tun.
      Und tatsächlich tun mir auch Menschen außerhalb meines direkten Umfelds leid, die extremer Gewalt ausgesetzt wurden und die Hinterbliebenen von solchen (Mordopfern). Ich muss sie dazu nicht persönlich kennen gelernt haben. Das ist, wie ich finde, eine ganz natürliche Reaktion. Und aufgefundene Frauenleichen werden von den Medien nicht erfunden, eher wird da in dieser Richtung noch vertuscht. Insofern schreibe ich über Fakten und nicht über „irgend etwas, was ich gehört oder gelesen habe“. Wenn wir das alles auch noch direkt in nächster Nähe miterleben müssten, wären wir ja schon verrückt geworden. Ich jedenfalls. Mich beschäftigt z.B. gefühlsmäßig bis heute einer der Berichte aus der Nazizeit über die Massenvergewaltigung einer jungen Jüdin, die danach nie wieder ein Wort gesprochen hat bis zu ihrer Tötung in einer Irrenanstalt , bis heute, obwohl es Jahre her ist, dass ich darüber gelesen habe. Menschen sind eben mitunter sehr verschieden. Sie können nicht immer nur von sich auf andere schließen. Mich verschreckt der Hang zur Gewalt von Menschen und die Traumatisierungen, die sie bei anderen auslösen, jedes mal von Neuem und erregt mein Mitempfinden, wenn ich darüber etwas erfahre-ob Sie das nun hysterisch oder lächerlich finden, oder nicht. Mir verdunkelt das mein Leben- jeden Tag und es versetzt mich auch in Angst und Schrecken und meine Lust am Leben ist auch dadurch rapide am absinken. Und damit bin ich gewiss nicht allein. Ihre persönliche Abwertung meiner Texte und meines Verhaltens trägt auch gewiss nicht zur Lösung der Menschheitsprobleme bei.

    • Einer mir persönlich bekannte Polizeibeamtin hat mir vollkommen deprimiert berichtet, dass seit 2015 gefundene Leichen (zerstückelt oder einfach nur Kopf ab oder sonstige Dinge, die sonst alle Jubeljahre mal vorkamen) in der Statistik als Unfall geführt wurden.
      Erst seit die Alternativen im Internet Stress machen und die Lokalzeitungen nicht mehr umhin können zu berichten, ändert sich das. Seltsamerweise waren das zum überwiegenden Teil Frauen, die Opfer wurden. Ist rein statistisch kaum denkbar.
      Also hier wurde schon institutionell die Dunkelziffer hochgetrieben.
      Ihrer Aussage nach hat sich die Staatsanwaltschaft zumeist geweigert, Ermittlunegn aufzunehmen. Unfall. Ende.
      Erst seit diesem Gespräch verfolge ich Seiten, die mysteriöse Gewaltverbrechen auflisten und lese jeden Link nach, der angegeben wird.
      Wer da noch vom Einzelfall faselt, der ist Ideologe.

      Und genau das alles kommt nun hoch. Was die Menschen längst wissen und der mainstream verneint hat, ist nun doch wahr. Gestern noch fake news, heute leider, leider schon immer die Wahrheit gewesen. Da kann es nur knallen. Nur meine Vermutung. Und der Staat wird Richtung Überwachung etc. auszubauen sein…logisch. So wie es 68 auch war und die damals Beteiligten gehen erneut in eine ähnliche Falle…

      Von meinen persönlichen Erfahrungen in einer Unterkunft für hierher gekommene Menschen habe ich schon an anderer Stelle berichtet, aber man bekommt auf die Mütze, denn es sind alles Flüchtlinge, Goldstücke, wir, also auch Sie und ich sind an allem schuld und nichts hat mit nichts etwas zu tun.

    • In diese Richtung gingen auch meine instinktiven Vermutungen. Leider bestehen bis heute bei aller Aufklärungsmöglichkeit diese Regeln wie schon in biblischen Zeiten, dass der Bote der schlechten Nachricht zum Schuldigen erklärt wird von der weit verbreiteten Gedanken-und Gefühlsarmut und dass der gekreuzigt wird, der die Wahrheit sagt.

    • Grummel:
      Sie schreiben doch selber von ihren „instinktiven Vermutungen“ die dann am Ende von Ihren Ausführungen zur Wahrheit werden, für das Sie dann „gekreuzigt“ werden.
      So etwas wie selbstfüllende Prophezeiung? Wenn das nicht so wäre, könnten sie sich auf ihren Instinkt nicht mehr verlassen?
      „Gedanken-und Gefühlsarmut“ kann ich für mich nicht feststellen.
      Ehrlicher Weise muss ich aber auch sagen, das ich nicht nach negativen Themen (Mord, Vergewaltigung u.Ä.) im Netz suche.

      Tun Sie für sich mal was „Gutes“.
      Sie brauchen nicht den ganzen Schmerz der Welt auf sich laden.

      Gloucester:
      Was sie schreiben, bezweifelt ich nicht.
      Zu : „Seiten, die mysteriöse Gewaltverbrechen auflisten“
      Können Sie mir unter „persönliche Nachricht“ mal 1 oder 2 Links schicken – damit ich mir ein Bild machen kann?

    • Schwarzweiss: Geben Sie es doch endlich auf, mich und meine Texte richtig analysieren zu können. Ich habe hier von knallharten Fakten geschrieben und nicht von instinktiven Vermutungen. Aber wer 1 und 1 anhand der vorhandenen Tatsachen, die Sie anscheinend bisher lieber verdrängt haben, zusammenzählen kann, der kann man einen Instinkt entwickeln, wo es lang geht. Bitte geben Sie mir keine „guten Ratschläge“ mehr, kümmern Sie sich einfach um meine Kommentare nicht mehr, wenn Sie meinen, sie seien krank. Ich möchte wirklich sehr gern auf Ihre Zuwendungen verzichten – ich schrieb es schon einmal. Ich erdreiste mir doch auch nicht, Ihnen so verständnislose „gute Ratschläge“ zu geben.

    • Die Menschen brauchen die Wahrheit wie die Luft zum atmen, sagte Rudolf Steiner einmal. Mir geht es jedenfalls auch so.

    • Und noch etwas zum user „schwarzweiss“:
      Seine vorurteilshafte und völlig falsche Analyse meiner Texte zeichnet ein Bild, als ob man in Deutschland heute noch diese Gewalttaten extra recherchieren müsse. In Wahrheit ist es aber so, dass man gar nicht umhin kommt, sie zur Kenntnis zu nehmen, wenn man nur, so wie ich, jeden Tag z.B. die t-online -News im Netz überfliegt. Da wird in letzter Zeit tatsächlich fast täglich über eine neue solcher Taten kurz berichtet. Und das ist auch dringend notwendig, damit nicht weiter zu viel Blauäugigkeit in Bezug auf die zunehmende Gefährdung herrscht. Dass trotzdem aller Wahrscheinlichkeit nach in den Nachrichten noch möglichst viel unter der Decke gehalten wird im Auftrag der Regierung, wissen wir spätestens seit Köln, wo die Medien zunächst gar nicht und dann nur sehr zögerlich berichteten. Über das neue räuberische „Antanzen“ z.B., das schon lange vorher in D. in Praxis war, haben die meisten, so sie nicht selbst betroffen waren, so wie ich, auch erst seitdem etwas erfahren.
      Was Cloucester schreibt, konnte man sich sowieso zusammenreimen, denn wenn von Opfern oder Angehörigen der (toten)Opfer kein Druck ausgeübt wird, bleiben anonyme Fälle bei der Fülle der Gewalttaten gern von Behörden unbearbeitet. Die können sich ja auch sonst erstaunlich viel Ungesetzlichkeiten leisten, ohne sich vor Sanktionen fürchten zu müssen, siehe auch Sozialämter -Berichte von Betroffenen Harz4lern.

  6. Gut. Helfen wir den Syrern in Damaskus und Aleppo …

    genau so wäre es richtig…. nun müssten wir definieren wer WIR ist…. die Regierung der BRD? eher nicht…. die sind für das Chaos mitverantwortlich und an Frieden nicht interessiert…

    Das Bild mit der Wohnung passt nicht:
    Ich schließe ab. Ich plädiere nicht für das Ver lassen Deutschlands durch uns alle.

    Dieses Bild war gemeint als Abgrenzung gegenüber meinem Nachbarn / Nachbarland in Bezug auf „Grenzkontrolle“

    ch weiß nicht, was ich tue wenn die Wohnung der Nachbarn brennt.

    ich weiß was ich tue wenn das Haus des Nachbarn brennt, ich helfe ihm… es wird nur abgrundtief heuchlerisch, wenn ich sein Haus zuerst angezündet habe und mich dann dafür feiern lasse, dass ich ihm (angeblich) helfe…

    Zu den Milliarden des Staazshaushalts habe ich argumentiert

    Ja, dass ist auch gut so…. aber mit der ganzen Power der „Linken“ in den Medien muss mehr möglich sein,….. wie viele Zeitungen gehören der SPD? den LINKEN u. Grünen nahestehend?…. und das Zinseszinssystem ist ein Thema, was noch nicht einmal mit der Kneifzange angefasst wird… Das sind keine Linken!! Ich weiß nicht was sie sind, sie sind etwas anderes…. wahrscheinlich einfach nur Kapitalisten…

  7. Gut. Helfen wir den Syrern in Damaskus und Aleppo …
    Das Bild mit der Wohnung passt nicht:
    Ich schließe ab. Ich plädiere nicht für das Ver lassen Deutschlands durch uns alle.
    ch weiß nicht, was ich tue wenn die Wohnung der Nachbarn brennt.
    Zu den Milliarden des Staazshaushalts habe ich argumentiert

  8. Ob Herr Trautvetter wohl seine Tür hinter sich ins Schloss zieht und abschließt wenn er das Haus verlässt?

    Sicher nicht, denn Abgrenzung ist ja auf allen Ebenen etwas schrecklich böses…. Dabei grenzt er sich sogar jeden Tag rund um die Uhr vor sich selbst ab… wenn er es nicht täte, könnte er keine Sekunde überleben…. Leben insgesamt wäre nicht möglich…. Abgrenzung ist überlebensnotwendig, dass kann jeder Psychologe bestätigen…. möglicherweise liegt ja da auch die Antwort warum Grenzen geschliffen werden sollen…

    Warum haben sogenannte Linke eigentlich eine derart panische Angst vor Grenzen die Kontrolliert werden?

    Warum sind sogenannte Linke so fanatisch begeistert, dass in das hiesige Sozialsystem eingewandert wird und dort wo es nicht der Fall ist zusätzlich Konkurrenz um die knappe Ressource Arbeit geschaffen wird?

    Warum ist es für Linke undenkbar, dass den Kriegsflüchtlingen in den Heimat- bzw. Nachbarländern geholfen wird?

    Warum sind / waren Linke nicht in der Lage große Demonstrationen gegen NATO Kriege und U. S. Basen in Deutschland und Europa zu organisieren?

    Warum sind Linke nicht in der Lage gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr zu mobilisieren und den Kampf gegen Bundeswehrrekrutierungen in Schulen aufzunehmen? ANTIFA vor Schulen, das wäre es doch, oder vielleicht doch nicht?

    Warum wird von Linken nicht massiv das zinseszins System in Frage gestellt? Es ist doch die Binsenweisheit schlechthin, dass dies zur Akkumulation von Reichtum bei wenigen führen muss und insofern zwingend zu einer Klassengesellschaft führt?

    • Das forderte Marx im Manifest:
      „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.“ Jedes Monopol scheitert und reißt die Bürger in den Abgrund.
      Der Zins an sich muss nicht ein Problem sein, ist er auch nicht, denn Kredit (Verzicht auf Konsum) wird immer etwas kosten, ob man das nun als Zins einrechnet oder als Gebühr oder in Naturalien.
      Zins als Monopol wie hier beim Staat ist das Problem.
      Das Gift ist das Zentralbankensystem als Monopol. Der feuchte Traum aller Autoritären, denn damit hat man die Menschen in der Hand. Sie können nicht raus in eine andere Währung oder Tauschhandel forcieren. Der Staat ist alles und missbraucht immer seine Macht.
      Man nenne mit ein leuchtendes Gegenbeispiel.

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