Die Globalismus-Erfinder | Von Richard Poe

Die von George Orwell entworfene Dystopie einer weltumspannenden, von Ideologie getriebenen Organisation ist längst Wirklichkeit geworden.

Ein Standpunkt von Richard Poe.

 

„Weltföderation“

Vor dem Hintergrund sich ausweitender britischer Macht im 19. Jahrhundert schien eine globale Vorherrschaft unausweichlich. Die Verwalter des Imperiums schmiedeten Pläne für eine unter britischer Herrschaft vereinte Welt. Der Schlüssel zu ihrer Realisierung lag in der Vereinigung eigener Kräfte mit denen der Vereinigten Staaten, ganz so, wie Orwell es in seinem Roman beschrieb. Viele Anglophile in den USA waren begierig darauf, sich diesem Plan anzuschließen.

„Wir sind ein Teil, und zwar ein großer Teil, des größeren Britanniens, das so offenkundig dazu bestimmt zu sein scheint, diesen Planeten zu beherrschen …“,

begeisterte sich die New York Times 1897 im Zuge der Festivitäten zu Königin Victorias Diamantjubiläum.

1842 schrieb Alfred Tennyson — der schon bald zu Königin Victorias lorbeerbekränztem Hofpoeten wurde — das Gedicht „Locksley Hall“. Es entwarf die Vision eines goldenen Zeitalters des Friedens unter „universellem Recht“, eines „Menschenparlaments“ und einer „Weltföderation“.

In Tennysons Worten zeichneten sich bereits der Völkerbund und die UN ab. Doch Tennyson war nicht der Erfinder dieser Konzepte. Er feierte nur Pläne, die unter britischen Eliten bereits kursierten. Generationen britischer Globalisten haben Tennysons Gedicht verehrt, als sei es die Heilige Schrift. Winston Churchill pries es 1931 als „die wundervollste aller modernen Prophezeiungen“. Er bezeichnete den Völkerbund als die Erfüllung der Vision Tennysons.

Liberaler Imperialismus

Ein anderer britischer Führer, den Tennysons Gedicht beeinflusste, war der Philosoph John Ruskin. In seiner ersten Vorlesung 1870 in Oxford begeisterte Ruskin die Studenten, indem er erklärte, es sei Großbritanniens Schicksal, zu „regieren oder zu sterben“ — die Welt zu beherrschen oder durch andere beherrscht zu werden. Mit diesen Worten hob Ruskin eine Doktrin aus der Taufe, die bald als „liberaler Imperialismus“ bekannt werden sollte — die Vorstellung, dass „liberale“ Länder barbarische erobern sollten, um „liberale“ Werte zu verbreiten.

Ein besserer Name wäre wohl „sozialistischer Imperialismus“, da die meisten Menschen, die dieses Konzept propagierten, tatsächlich Sozialisten waren.

Ruskin bezeichnete sich selbst als Kommunisten, noch ehe Marx „Das Kapital“ fertiggestellt hatte. Aus Ruskins Perspektive war das British Empire das perfekte Vehikel, um den Sozialismus zu verbreiten. Ruskins Sozialismus verband sich in seltsamer Weise mit seinem Elitismus. Er rühmte die Überlegenheit der nördlichen Rassen, worunter er die Normannen, Kelten und Angelsachsen, die England bildeten, meinte. Er betrachtete die Aristokratie — nicht die einfachen Menschen — als Verkörperung britischer Tugend. Ruskin war auch Okkultist und — laut einigen Biografen — ein Pädophiler. In dieser Hinsicht ähnelten seine Exzentrizitäten denen, die in gewissen globalistischen Kreisen noch heute als schick gelten.

Die Rhodes-Stiftung

Ruskins Lehren inspirierten eine Generation britischer Staatsmänner. Einer der ergebensten Ruskinianer war Cecil Rhodes (1853 bis 1902). Als Student hörte Rhodes Ruskins Inauguralvorlesung und verfasste davon eine Niederschrift, die er für den Rest seines Lebens aufbewahrte. Als Staatsmann trieb Rhodes die britische Expansion aggressiv voran. „Je größer der Teil der Welt ist, den wir bevölkern, desto besser ist es für die menschliche Rasse“, erklärte er.

In seinem Testament hinterließ Rhodes ein Vermögen zur Förderung einer „weltweiten britischen Herrschaft“, der Zusammenführung aller englischsprachigen Länder in einer einzigen Föderation, und — mit den Worten Rhodes‘ —

„der endgültigen Wiederherstellung der Vereinigten Staaten als integraler Teil des British Empire“.

All dies sei dazu bestimmt, zur „Grundlegung einer Macht“ zu führen, „die so groß ist, hernach Kriege zu verunmöglichen und die besten Interessen der Menschheit zu befördern“, schließt Rhodes in seinem Testament. Folglich wäre der Weltfrieden durch britische Hegemonie zu erreichen. Um die 1890er-Jahre stimmten die meisten britischen Führer hierin mit Rhodes überein.

Der Round Table

Im Anschluss an Rhodes‘ Tod im Jahr 1902 übernahm Alfred Milner dessen Bewegung und initiierte heimliche „Round Table“-Gruppen, um Propaganda für eine weltweite Föderation englischsprachiger Länder zu betreiben. In jedem Zielland — einschließlich den USA — rekrutierten Round-Table-Mitglieder lokale Führer, die als „Judas-Böcke“ fungieren sollten. Ein Judas-Bock ist ein Tier, das darauf trainiert ist, andere zum Schlachter zu führen.

Tatsächlich führte der Round Table die Menschen in ein buchstäbliches Schlachthaus. Man erwartete einen Krieg gegen Deutschland. Der Round Table strebte nach Zusagen aller englischsprachiger Kolonien, Truppen zu entsenden, wenn die Zeit dazu gekommen war. Australien, Kanada, Neuseeland und Südafrika sagten zu.

Dies geschah absichtsvoll. Gemäß britischen Absichten.

Generationen von Schulkindern haben gelernt, Woodrow Wilson sei der Vater der Globalismus. Aber Wilsons „Ideale“ wurden ihm löffelweise von britischen Agenten verabreicht.

Krieg, um den Krieg zu beenden

Am 14. August 1914 — nur 10 Tage, nachdem England den Krieg erklärt hatte — schrieb der Romancier H. G. Wells einen Artikel mit der Überschrift „Der Krieg, der den Krieg beenden wird“. „(D)ies ist nun ein Krieg für den Frieden (…)“, erklärte er. „Er zielt auf eine Übereinkunft, die Derartiges ein für alle Mal beenden wird.“

Wells veröffentlichte im Oktober 1914 eine Buchversion von „Der Krieg, der den Krieg beenden wird“. Er schrieb:

„Wenn Liberale überall auf der Welt (…) auf einer Weltkonferenz am Ende dieses Konflikts beharren werden (…), könnten sie (…) einen Friedensbund schaffen, der den Globus kontrollieren wird.“

Wells hatte die Idee eines Friedensbundes nicht erfunden. Er unterstützte schlicht die offizielle britische Politik. Wells war Geheimagent des Kriegspropagandabüros Großbritanniens (bekannt als Wellington House).

Britische Agenten im Weißen Haus

Britischen Führern war klar, dass ihr Friedensbund ohne die Unterstützung der USA niemals Erfolg haben würde. Aus diesem Grund unternahmen britische Geheimdienste besondere Anstrengungen, um Wilsons Weißes Haus zu infiltrieren, was sich als überraschend einfach erwies.

Wilsons engster Berater war „Colonel“ Edward House, ein Texaner mit starken familiären Bindungen an England. Während des Bürgerkriegs machte Houses Vater, ein gebürtiger Brite, ein Vermögen als Blockadebrecher, der mit Baumwolle für britische Munition handelte, die zur Bewaffnung von Rebellen gebraucht wurde. Der junge Edward House und sein Bruder besuchten englische Internate.

Während er Präsident Wilson beriet, arbeitete Colonel House eng mit britischen Spionen, insbesondere Sir William Wiseman, dem Leiter des US-Stützpunktes des britischen Secret Intelligence Service (SIS), zusammen. House, Wiseman und Wilson wurden intime Freunde, die sogar gemeinsame Urlaube verbrachten.

Die Idee eines „Völkerbunds“ kam von Sir Edward Grey, Großbritanniens Außenminister. In einem Brief vom 22. September 1915 fragte Grey Colonel House, ob sich der Präsident überzeugen ließe, einen Völkerbund vorzuschlagen, da der Vorschlag besser aufgenommen würde, wenn er vom US-Präsident stamme.

Als Wilson 1919 der Pariser Friedenskonferenz beiwohnte, hielten sich Wisemen und House dicht an seiner Seite und steuerten jede seiner Handlungen, zusammen mit einer Schar weiterer britischer und US-amerikanischer Beamter, die alle die globalistische Agenda unterstützten; viele standen in direkter Verbindung zum Round Table.

Die besondere Beziehung

Der frühere SIS-Beamte John Bruce Lockhart nannte Wiseman später „den erfolgreichsten ‚Einflussagenten‘, den die Briten je hatten“. Der britische Historiker A.J.P. Taylor schrieb, dass „er (Wiseman) und House die ‚besondere Beziehung‘ Wirklichkeit werden ließen“.

Viele Historiker vertreten die Ansicht, dass die „besondere Beziehung“ zwischen den USA und dem UK erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Schaffung der NATO und der UNO begann. Taylor merkt jedoch zu Recht an, dass die Saat für diese „besondere Beziehung“ schon früher bei der Pariser Friedenskonferenz von 1919 gesetzt worden war.

In Paris kamen Funktionäre der USA und Großbritanniens insgeheim darin überein, ihre Politik dergestalt zu koordinieren, dass beide Länder wie ein einziges agierten. Man schuf mit Chatham House (UK) und dem Council on Foreign Relations (US) zwei Thinktanks, um dies zu erleichtern.

Zu großen Beunruhigung der britischen Globalisten weigerte sich der US-amerikanische Senat, dem Völkerbund beizutreten. Es bedurfte eines weiteren Weltkrieges — und des Überzeugungstalents Winston Churchills —, um schließlich die USA, mittels der NATO und der UNO, in globale Herrschaft einzubinden.

Winston Churchill, Vater des modernen Globalismus

Churchills Vision globalen Regierens wies eine seltsame Ähnlichkeit zu der Cecil Rhodes‘ und des Round Table auf. Churchill forderte eine durch eine „besondere Beziehung“ der englischsprachigen Länder zueinander gestützte „Weltorganisation“.

Am 16. Februar 1944 mahnte Churchill, dass,

wenn nicht Großbritannien und die Vereinigten Staaten in einer besonderen Beziehung vereint sind (…) im Rahmen einer Weltorganisation, ein weiterer zerstörerischer Krieg stattfinden wird“.

Entsprechend wurde die UNO am 24. Oktober 1945 gegründet.

Die UNO war allerdings nicht genug. Cecil Rhodes und der Round Table hatten stets die Ansicht vertreten, dass die wahre Macht hinter jeder globalen Regierung bei einer Union englischsprachiger Länder liegen müsse. Churchill wiederholte diesen Plan in seiner „Eiserner Vorhang“-Rede vom 5. März 1946.

Churchill warnte, die UNO verfüge über „keine internationale Streitmacht“ und keine Atombomben. Die USA müssten sich daher mit Großbritannien und anderen englischsprachigen Ländern in einer militärischen Allianz verbünden, argumentierte Churchill. Keine andere Macht sei in der Lage, die Sowjets aufzuhalten.

„Brüderliche Gesellschaft der englischsprachigen Völker“

Churchill erklärte, dass eine „Weltorganisation“ ohne „die brüderliche Gesellschaft der englischsprachigen Völker“ nutzlos wäre.

„Dies bedeutet eine besondere Beziehung zwischen dem britischen Commonwealth und Empire und den Vereinigten Staaten.“

Churchills Worte führten zum NATO-Vertrag von 1949 und der „Five Eyes“-Vereinbarung, die die nachrichtendienstlichen Bemühungen der USA, des Vereinigten Königreichs, Kanadas, Australiens und Neuseelands vereinigte. Schritt für Schritt zog uns Churchill immer näher an den globalen Superstaat heran, den Orwell Oceania nannte.

Orwell, der sich selbst als „Tory-Anarchist“ beschrieb, hasste den Sowjet-Kommunismus. Hätte er gewollt, hätte er „1984“ als eine Art „Red Dawn“ (deutscher Titel: Die rote Flut) schreiben können, mit einem England, das unter sowjetischer Besatzung ächzt. Doch das war nicht Orwells Botschaft. Orwell warnte vor einer Gefahr, die viel näher lag. Er warnte vor den britischen Globalisten und ihrem Plan für eine Union englischsprachigen Länder, getrieben von einer Ingsoc-Ideologie.

In vielerlei Hinsicht ist die Welt, in der wir heute leben, die Welt, die Orwell voraussah.

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Richard Poe ist ein preisgekrönter Journalist und Bestsellerautor. Er war unter anderem Reporter für die New York Post und geschäftsführender Herausgeber des East Village Eye. Er lebt in New York.

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Dieser Beitrag erschien zuerst im Rubikon am 13.07.2021.

Redaktionelle Anmerkung des Rubikons: Dieser Text erschien am 29. April 2021 unter dem Titel „How the British invented Globalism“. Er wurde von Thorsten Schewe aus dem ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzerteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratteam lektoriert.

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Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen. 

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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11 Kommentare zu: “Die Globalismus-Erfinder | Von Richard Poe

  1. Isabelle Emcke sagt:

    https://ia801703.us.archive.org/12/items/in-the-name-of-zion-by-jeff-k.-full-documentary/In%20The%20Name%20Of%20Zion%20by%20Jeff%20K%20%28Full%20Documentary%29/In%20The%20Name%20Of%20Zion%207%20The%20Highest%20Art%20Of%20Warfare.ia.mp4
    Food for Thought…

  2. Deakehler sagt:

    Da muss ich Richard Poe in allen Punkten zustimmen.
    Wenn man, wie ich, als Deutscher unter Engländer aufgewachsen ist, bekommt man genau diese Weltsicht und hinterfragt alles was von dieser gottverdammten Insel uns angeboten wird.

    Nicht vergessen sollte man die bucklige Verwandschaft zu Sachsen-Coburg und Gotha. War es nicht Prinz Carl Eduard zu Sachsen-Coburg und Gotha, der Enkel Queen Viktorias, der Hitler hoffähig machte und sich maßgeblich für die Ernennung zum Reichkanzler einsetzte. Die deutschen Linien dieser Verwandten waren mit die ersten, welche ein Parteibuch der NSDAP besaßen.
    Auf Schloss Langenburg, wo der Cousin von Prinz Charles residiert, trafen sich innerhalb der letzten Jahre, Prinz Charles, die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright, Ex-Umweltminister Klaus Töpfer, BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft Günther Oettinger, Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Justizminister Heiko Maas und der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan. In wieweit hier Weltpolitik betrieben wird bleibt im Verborgenen.

    Die Welt zum glühen zu bringen, um sie zu schmieden, ist ein Leitmotiv der fabian society.
    Wenn ich auf die letzten 100 Jahre zurückblicke, sehe ich genau dieses Prinzip fortschreiten.
    Wenn ich den Engländer Neil Fergussion als Urheber des reelen Corona-Pandemiemodels erkenne,
    sehe ich, dass es gerade so weiter läuft.

    Die London School of Economics (von der fabian society gegründet) hat das Weltschmieder-Fensterbild inzwischen in seinem Besitz, hütet euch vor dessen Absolventen,
    wie Baerbock, Van der Leyen, Brüning, Steffen Seibert………..etc., etc…

    • Werweißdasschon sagt:

      In dem Kontext muss auch die klebrige Nähe von Prinz Charles zu Jimmy Savile erwähnt werden. Oder besser Sir Jimmy Savile.
      Auch dieser ging in dem erwähnten Schloss ein und aus.

      Die Fabian Society hat in allen sozialistischen Bewegungen ihre dreckigen Finger mit drin schon seit Bestehen dieser mehr als fragwürdigen Organisation.

      Aber es ist ja so, dass man auf solche Details nicht achten will, wenn man sich bestimmte Vorteile verspricht für die eigene Ideologie und deren Umsetzung.

      Die Fabian Society hat das "HoneyPot"-Verfahren perfektioniert und kontrolliert somit die gesamte globalisierte Linke Bewegung mehr oder minder.

      Auch wenn diese Gruppierung, sich als Links einordnet, ist diese zutiefst faschistisch eingestellt.

      Dennoch sind die "Linken" weltweit Blind und Taub eingestellt demgegenüber.

      P.S.: Auch Marx und Engels ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Zögling dieser Gruppe. Zumindest wurden die Herren massivst unterstützt und gepusht. Ebenso wie Lenin…
      Doch diese haben ebenso und gleichermaßen Faschisten Weltweit unterstützt, wie auch die NSDAP. Im späteren Verlauf wurden diese Beziehungen natürlich vom Tisch gefegt um als großer Bekämpfer dieser Ideologie da zu stehen.
      Auch heute noch agieren diese fabianischen Gruppen, gleichermaßen ungehindert und ungehemmt, ohne jegliche Aufmerksamkeit, und frei von jeder Verantwortlichkeit.

    • Deakehler sagt:

      Bei SWR 1 Leute war von der Lottozentrale derjenige zu Gast, welcher die Gewinner betreut, um sie vor den schlimmsten Fehlern zubewahren. Auf die abschliessende Frage nach seinem Resumee, antwortete er sinngemäß, dass dieser Reichtum meisten die schlechtesten Eigenschaften eines Menschen hervortreten läßt. Da sind Gestalten wie Sir Jimmy Savile in der Oberschicht garnicht so selten. Die Freunde Chris Cornell (Soundgarden) und Chester Bennington (Linkin Park) kündigten kurz vor ihrem Tod Veröffentlichungen von Namen höchrangiger pädophiler Mitglieder der amerikanischen Gesellschaft an. -?????- da bleiben Fragen über Fragen übrig.

      Der Einfluß der Fabianisten in der EU stellt folgender Artikel der Augburger Allgemeinen da.
      https://www.augsburger-allgemeine.de/community/leserblogs/kyle/Kriechender-Kommunismus-Fabian-Sozialismus-Globalismus-id13448936.html

  3. sandra beimer sagt:

    Wirklich gut kann man nur sein wenn man das Böse externalisiert. Problem, das Monster dass man so geschaffen hat wird einen früher oder später auffressen.

  4. Carsten Leimert sagt:

    Globale Oligopole und globale Verflechtungen führen u.a. zur Ölknappheit und damit zu Armut, Hunger und Übersterblichkeit – 2 Ideen zur Beendigung der Ölknappheit

    Der Ölpreis ist zur Zeit doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Ein hoher Ölpreis bzw. Ölknappheit bremst die Weltwirtschaft und damit den globalen Wohlstand und führt in der dritten Welt zu übermäßiger Armut und Hunger und Toten infolge von Mangelernährung, da mangelernährte Menschen anfälliger für Krankheiten sind.
    Die Ölknappheit wird insbesondere dadurch verursacht, dass viel zu viele Waren per Schiff und nicht per Bahn transportiert werden. Jeder zweite Liter Öl wird für die Schifffahrt verschwendet. Nicht erst seit der neuen Seidenstraße könnte insbesondere China seine Waren per Bahn nach Europa transportieren (per Bahn mitten durch Indien und dann an den Südküsten der Länder Pakistan, Afghanistan und Iran entlang). Und der Warenaustausch zwischen Afrika und Europa könnte ebenfalls per Bahn anstatt per Schiff stattfinden. Ein Transport per Bahn wäre schneller, kostengünstiger, da Schiffe riesige Umwege fahren und extrem viel Energie verbrauchen (weil die Wasserreibung während der Wasserverdrängung wesentlich größer ist als die Rollreibung auf den Schienen), und würde extrem viel kostbares und lebensnotwendiges Öl sparen. Warum aber dirigieren die Entscheidungsträger dann den Transport auf die Schiffe und nicht auf die Bahn? Weil sich hier globale Verflechtungen entgegen wirtschaftlicher Rationalität und damit auch entgegen den Interessen der Aktionäre und Kunden global durchsetzen. Und warum propagieren die Mainstreammedien in Zeiten der Ölknappheit keine Verlegung des Transports von den Schiffen auf die Bahn? Weil sie interessengesteuert sind. Und warum gibt es klein spartanisches, extrem billiges, ultraleichtes, ölsparendes Elektroauto für den kleinen Mann/Frau, obwohl dieses in den meisten Fällen sowohl dem Ölauto als auch dem ÖPNV überlegen wäre (vgl. hierzu meinen Kommentar zum Artikel „Der Neue Feudalismus ist längst Realität“ von Hermann Ploppa)? Weil es globale Oligopole und Verflechtungen gibt, die sich nicht nach dem Weltmarkt oder dem Kunden richten.

    • How-Lennon sagt:

      Sie haben Recht und es gäbe massenhaft Möglichkeiten. Das würde aber alles in den (Öko-)Sozialismus führen – in einen echten. Nicht in einen angeblich grünen Kapitalismus, der leicht rot getüncht ist und jetzt mit aller Macht durchgeboxt werden soll.
      Die Ressourcen müssen weiter rausgehauen werden, und zwar beschleunigt, schließlich kann das Gier-System nur mit Wachstum überleben, das schon fast nicht mehr generiert werden kann (nicht nur die Ressourcen sind endlich, sondern auch die Welt und somit der Lebensraum), weswegen immer mehr Schulden benötigt werden, die nie mehr zurückgezahlt werden können. Das wird bald auch die größte Pfeife einsehen.
      Die Zeit seit "Finanzkrise" würde ich als zombieeskes Intermezzo beschreiben. Eine surreale Phase, die wohl sehr bald schlagartig endet. Ich denke nicht, dass die Mächtigen dieser Welt vorher zur Vernunft kommen und stoppen, denn ihre Macht(Vermögen/Anlagen) wäre dann sowieso futsch. Dann kann man auch gleich mit Vollgas gegen die Wand fahren und zusätzlich noch Massen mit in den Tod reißen.

      Ob ihnen das "gelingen" wird? Ich denke nicht.
      Die Apokalypse ist genauso großer Bullshit wie eine "Schöne Neue Welt" oder "1984".

  5. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Endlich mal ein realistischer Blick auf unsere Wirklichkeit und nicht die Träumereien, von Fantasten, die mit einer satten Mehrheit, von max. 3 bis 5 % der erwachten, die Regierung, die Macht ablösen wollen. Niemand wird die neuen Aristokraten, davon abhalten können, uns so zu beherrschen, wie SIE es für richtig halten.

    • Karin sagt:

      info@vernissage-laboratorium.de
      Dann bleibt ja nur aus Verzweiflung auf Schiller zurückzugreifen?:)
      Friedrich Schiller , Wilhelm Tell – Text: 4. Aufzug, 3. Szene
      Gessler:
      Ein allzu milder Herrscher bin ich noch
      Gegen dies Volk – die Zungen sind noch frei,
      Es ist noch nicht ganz wie es soll gebändigt –
      Doch es soll anders werden, ich gelob‘ es,
      Ich will ihn brechen diesen starren Sinn,
      Den kecken Geist der Freiheit will ich beugen.
      Ein neu Gesetz will ich in diesen Landen
      Verkünden – Ich will –
      Ein Pfeil durchbohrt ihn, er fährt mit der Hand ans Herz und will sinken
      ….
      Stüssi
      Eur Walten hat ein Ende. Der Tyrann
      Des Landes ist gefallen. Wir erdulden
      Keine Gewalt mehr. Wir sind freie Menschen.
      Alle :
      Das Land ist frei!
      Schiller W.Tell Gessler:" Den kecken Geist der Freiheit will ich beugen."
      Ein Pfeil durchbohrt ihn. Stüssi: "Der Tyrann ist gefallen."
      Alle:"Das Land ist frei!"

    • Outlaw sagt:

      Zu Karin :
      Angst und Verzweiflung wäre ein schlechter Ratgeber !
      Zumal die "schillernde Novelle "leider nur als bessere Fliegenklatsche dienen würde und mit selbstgebastelten Bögen kommen wir durch die (bei-(Knie)-Fall) ..Beifall-klatschende Menge vor den "Hochgemerkelten " kaum durch und würden zuvor schon in der Fußgängerzone festgenommen werden .Natürlich wegen fehlender Doppelmaske ! >Aus christlicher Sicht frage ich mich immer in welcher Zeit wir wieder leben ? Die Eliten haben sich weitest rückentwickelt und in ihren hirnrissigen finanzausbeutenden Kindstraum-Fantasien zu götterähnelnden Unwesen erhoben ,die das All erobern möchten .Doch ihre Dämmerung wird kommen und gleicht der mind. äquivalenten Dämlichkeit. :-))
      Die Freiheit ?……..bleibt sich zu entscheiden ,fragt sich nur zu welcher Richtung ?Lieber zu dem Herrn der Welt ,als zu Eliten der Unterwelt wie ,um bei schillernder Lektüre zu bleiben ,nicht mit (der) Faust dreinzuschlagen ,der den unsäglichen Virologen -Ärzten und anderen Logen -und Lügen-Brüdern gleicht und nicht dem Teufel weicht !
      Es scheint wir sind wieder im Yin und Yang des Gut und Böse-kampfes angelangt .Für Otto und Normalverbraucher *innen :-)) wird das Leben wieder schwerer,doch waren wir nicht immer schon wie die Bauern im Tell ? Oder Tellerwäscher des Schachbretts von Vernebelten ? Sorry ,ich kann solch politisches Gefasel unserer EU-mel) Eliten nur mit Lächerlichkeiten humorvoll abtun.Keiner von denen kann einer Ameise Leben schenken ,doch unbekerkelt tausende tottreten .
      Die Zeiten ändern sich ,wie immer schon gewesen .
      Die Würfel sind gefallen ,die Hoffnung bleibt in den Händen dessen ,
      der alles geschaffen hat ,allein aus seiner Gnade .
      Auch wenn´s uns geht, wie im Gedicht der Made . https://youtu.be/ojA0NAjLQt0 :o))

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