Die große Befreiung | Von Rüdiger Lenz

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

“Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind.” Carl Gustav Jung

Seit dem 3. März 2020 (1) schreibe ich hier auf KenFM über das Todesvirus SARS-CoV-2. Ich habe zwei Kommentare geschrieben, in denen ich das zukünftige Handeln und den möglichen Plan der Bundesregierung wie in einer Glaskugel beschrieb. Alles, ich wiederhole, alles bewahrheitete sich noch 2020. Heute ist die Anzahl an Berichten, Videos und Kommentaren derart unüberschaubar geworden, daran ändert auch nichts die Löschwut von Google und YouTube, die Hetzjagden behördlicher Stellen auf diejenigen Aufklärer, die man sozial komplett vernichten will. Es ist in diesem Coronajahr so unfassbar viel Demokratie, Mitmenschlichkeit und Solidarität von dieser Regierung zerschlagen worden, dass ich nicht glaube, es handelt sich bei all dem um ein Versehen, nein, ich denke, dahinter steckt ein Plan, ein überwachungskapitalistischer Plan, wie ihn Shoshana Zuboff schon 2018 erkannt hat. Ich schrieb es in meinen ersten Corona-Kommentaren zur Tagesdosis hier auf KenFM, dass nach sorgfältiger Analyse mir nur der Schluss bleibt, dass es sich um ein eugenisches, transhumanistisch radikales Dezimieren der Weltbevölkerung geht. Oder, wie der Sprecher und Schauspieler Dieter Brandecker sehr bewegend auf dem YouTube-Kanal FAIR TALK mit Jens Lehrich sagte: “Ich habe richtig gespürt, was die vorhaben. Eigentlich uns töten.” (2).

Ja, davon gehe auch ich aus, denn ich weiß um die mögliche Wirkung dessen, was uns als eine Impfung gegen das Todesvirus verkauft wird. Biologen und Biologinnen, die sich mit der Zellbiologie auskennen, sagen eindeutig, dass man gar nicht von einer Impfung, also einem Impfvorgang, sprechen kann, weil der Vorgang dessen, was dieses angebliche Vakzin in unseren Zellen vollführt, eine zellgenetische Manipulation mit offenem Ausgang für die Versuchspersonen beinhaltet, nicht aber eine Impfung im klassischen bisherigen Sinn. Professor Dr. Sucharit Bhakdi spricht hier auch von einem Eingriff in spezielle Blutaderwände, die der Impfeingriff in uns Menschen verursachen könnte. Ich denke nicht, dass das Zufälle, Hopplaversuche oder gar humanistisches Bemühen der Bundesregierung ist, uns vor etwas zu schützen, was unseren Tod bedeuten könnte. Eher ist es ein Vorwand zur Dezimierung der Bevölkerungen weltweit. Die Reduzierung der Bevölkerung ist nach meinem Kenntnisstand, also meiner Meinung nach der Plan dieser ganzen staatlich verwalteten Todesvirus-Nummer. Die wahren Gründe dafür bleiben nebulös, wahrscheinlich als Legitimationsstrategien getarnt: Wir sind zu viele, wir verursachen eine Klimakatastrophe, Konsumieren heißt, den Planeten zur Müllhalde werden zu lassen usw. Die Gründe sind vorgeschoben, da sie in der seelischen Tiefenstruktur der Akteure zu suchen und zu finden sind.

Kein Nobelpreis für die Rettung der Menschheit

Das World Economic Forum hat kürzlich einen Kurzfilm herausgebracht, in dem der Lockdown, also die leeren Städte, das Herunterfahren der Wirtschaft etc. als heroische Taten für eine Welt von morgen gepriesen wurden. Als die Empörung der Bevölkerungen zu groß wurde, löschte das Forum der reichsten fünfhundert Menschen ihre kranke Zukunftsvision, doch Telegram vergisst nichts. Die Staatsorgane halten zur Regierung und überall wird Demokratie abgebaut, verhöhnt und von der Mehrheit nicht einmal als Eingriff und Einschränkung wahrgenommen. Es ist ein Staatsstreich, der hier vor unser aller Augen vollzogen wird, im Namen eines Todesvirus, das weder eine Übersterblichkeit noch ein Massensterben durch alle Menschengruppen verursacht. An dem Virus versterben im Durchschnitt Menschen die über achtzig Jahre alt und die vorbelastet sind, sprich Mehrfacherkrankungen haben. Die Angst davor, sterben zu können, die propagandierte Todesangst vor einem Virus, das weder Leichenberge, noch eine Übersterblichkeit produziert (3), verhüllt, vernebelt und verdrängt alle Vernunftanteile in den Menschen. Egal ob Kassiererin oder Bundesverfassungsrichter.

Ein Urinstinkt der Menschen lässt sie in Flucht versetzen, wie Tiere wirken sie und wie Tiere fallen sie in sich zusammen. Da braucht es Führung und Verführung wird geboten. Ein Teufelskreis, der in diesem Land, wie in keinem anderen, so sagen es Historiker, aufgearbeitet wurde. Die eigene Schuld des industriellen Mordens unwerten Lebens, eine bis dato einzigartige Handlung von Staaten, wurde schon einmal genau beschaut. Heute wissen wir, die wir den ganzen bestialischen Schwindel durchschauen, dass die Schuldbeschau nichts als Leerversprechen, ja Leerverkäufe an den Generationen nach 1945 waren. Denn nichts hat sich geändert. Die Horde ist der Führung verfallen, weil sie selbst Führungslose ihres Lebens geblieben sind. Man hätte, um es verhindern zu wollen, den ganzen Führungsapparat einstampfen müssen und an seiner statt den Verantwortungsapparat dafür in Schule, Arbeit, Beziehung und Außenpolitik etablieren müssen. Dass man Hitlerdeutschland besiegt hat, bewies nie, dass man auch das besiegt hat, was man als die innere Sehnsucht nach einer äußeren Führung nennen könnte.

Doch all die Verhaltenspropaganda dafür hat man belassen und schnell aufs Freund-Feind-Schema umgelenkt. Wir, der Westen, wir waren darin die Guten. Die, der Osten, waren der Feind. Und für die jeweils andere Seite war es genau umgekehrt. Sie waren der Freund und wir der Feind. Was für ein Kasperletheater, der als Kalter Krieg in die Geschichtsbücher eingeschrieben wurde. Und fast hätte er unser aller Leben gekostet, wie wir heute wissen. Rainer Rupp, Autor auf KenFM, war einer der Menschen, der einen möglichen Atomkrieg verhindern konnte, und landete damals paradoxerweise im Gefängnis, weil er, um die Menschheit zu retten, sein Wissen weitergeben musste. Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow war der zweite Mann, der den Atomkrieg ein weiteres Mal verhindern konnte, weil er den Fehler der Rechner erkannte, die die schon abgefeuerten Atomraketen der USA zeigten und den Gegenschlag damit verhinderte, der ein Erstschlag geworden wäre, denn die USA feuerten nicht auf die Sowjetunion ihre Atomraketen ab. Friedensnobelpreis für beide, irgendein Friedenspreis? Ne, den bekommen die Obamas dieser Welt, damit die Verbildeten dieser Welt die Wirkmächtigkeit des Teufels nicht erkennen können.

Weltgeschichte ist und bleibt große Gaunerei

Doch nach dem Kalten Krieg, als wir hier im Westen Gorbatschow den Friedensnobelpreis verliehen haben, glaubten wir, jetzt käme der Weltfrieden und alles wäre endlich gut. Pustekuchen, denn schon wurde in Teufels Namen der neue Feind erfunden, der fundamentale Islamismus, die Al Qaida, die zuvor Mudjaheddin hießen und dem Westen halfen, die Sowjetunion finanziell zu ruinieren, was ja bekanntlich gelang. Der Führer der Mudjaheddin hieß Osama bin Laden und arbeitete damals noch für die CIA. Ja, der Osama bin Laden, der dann aus den Höhlen Afghanistans, dem offiziellen Narrativ folgend, vier Flugzeuge kaperte und mit zweien davon drei Türme des WTC-Gebäudes in New York zum Einstürzen brachte. Da war dann auch der letzten Friedenstaube klar, dass es einen neuen Feind für den hochgerüsteten Westen gab. Der Weltfrieden war futsch, ausgeträumt von Millionen Menschen, die nach dem Frieden hungerten. Ein Anschlag folgte dem Anderen, zwischendurch gab es sogar ein Boston-Bombing, das nach Recherche nicht offizieller Stellen ein Fakebombing mit Schauspielern war.

In so gut wie allen Anschlägen der letzten beiden Jahrzehnte wurden die mutmaßlichen Täter nie gefasst. Sie wurden zuvor erschossen und in den meisten Fällen fand man deren Ausweise fast neben ihren Leichnamen liegen, manchmal auch zusätzlich noch den Koran. Ach, fast hätt ich es übersehen. Am 22. November 1963 hat ein Einzeltäter mit einem Repetiergewehr mehrere Kugeln auf den 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten abgefeuert. Eine Kugel, auch als magische Kugel im offiziellen Narrativ zu dem Mord benannt, konnte nach Einschlag in den Körper eines Mitfahrers im Präsidentenfahrzeug wieder herauskommen, sich drehen, in einen anderen Körper einschlagen, dann hochschnellen und weitere Verletzungen verursachen, um dann, wie durch ein Wunder, völlig unversehrt auf einer Bahre liegend in einem Krankenhaus gefunden zu werden. Im Grunde hätten sich weltweit die Militärs für dieses Gewehr und diese Kugelgeschichte interessieren müssen, was aber seltsamerweise bis heute nicht geschah. Mit so einem Gewehr gewinnt man jeden Krieg und hätte das Phänomen ja auch auf Raketen etc. übertragen können. Tja, man muss nur über genügend Macht und Netzwerke verfügen, dann kann man den Menschen glaubhaft von fliegenden Kühen erzählen. Politik schlägt Wissenschaft, das war schon immer so und ist nicht erst seit Corona so.

Die Weltgeschichte ist bis heute große Gaunerei. In ihr finden sich die größten Massenmörder aller Zeiten, nicht in den Gefängnissen. Doch wie ein Wunder erklären die Geschichtsbücher die Massenmörder zu Helden, die der Machtkonzentration dienlich waren. Die, die nicht zum großen Spiel dazu gehörten erklärt man zu Monstern und zeigt eindringlich auf diese. Doch in Wahrheit waren sie alle durch die Bank Monster der Geschichte – ohne Ausnahme. Es ging und es geht um Geld- und Machtkonzentration. Nie ist dieses Spiel der Gaunerei anders verlaufen. Heute haben die Spieler gewechselt und es hat sich auch das Spiel verändert. Heute, im Jahr 2021 spielen die Big Global Player ihr Spiel gegen uns. Was nichts anderes heißt, als dass sich der Kriegsschauplatz verändert hat. Wir sind dieses Schlachtfeld geworden und Big Pharma die auszutragende Armee in Form von Spritzen, die ihre Handlanger, die Ärzte, in unsere Venen setzen wollen.

Wir alle, die wir bisher in einer Vorstellung von der Welt geträumt haben, in der wir uns um nichts zu kümmern bräuchten, da ja alles von den Bäumen fiel, verhielten uns bisher konform zu ihren Bedingungen. Heute sind die Global Player der Machtzentren der gesamten Erde vereint in einem Verein, der sich das World Economic Forum nennt. Ein paar Wenige dieser machtkranken Gott spielenden Narzissten bringen sich und ihr Geld auch privat ein, nennen sich Philanthropen, doch in Wahrheit sind sie Satanisten, Eugeniker und sie zurren für uns eine Welt des Grauens zusammen, wobei ihnen die große Masse der Menschheit nichtsahnend zujubelt, weil sie nicht imstande sind zu verstehen, hinter welchen Traditionen diese psychopathischen Narzissten wirklich stehen. Die meisten von ihnen entspringen Familientraditionen, die mächtigsten von ihnen einer Dynastie von Familientraditionen.

Herzlich willkommen im Pathopark der Okupathen

SARS-CoV-2 dient hier als Booster ihrer eugenischen Fantasien. Und da die vorderste Front der Politiker fast weltweit genau weiß, wie das Spiel gespielt wird und vor allem, woher ihre Gehälter, Pensionen, Tantiemen und andere legale Zuwendungen kommen, damit nach der politischen Karriere der Sprung in die Wirtschaft gelingt, wissen sie ganz genau, welches Lied sie in ihre Völker singen müssen, damit das jeweilige Volk dann im Chor miteinstimmt. Für viele Politiker scheint die politische Karriere zu einem Werbeangebot für wirtschaftliche Topstellen avanciert zu sein. Das hat bisher immer vorzüglich geklappt, so auch heute. Der Mensch von heute ist ja nicht anders geworden als der Mensch, der vor über einhundert Jahren Europa in Schutt und Asche bombte. Er ist auch nicht anders geworden als der Mensch, der das alles schnell vergaß und dann vor knapp achtzig Jahren noch einmal den Versuch unternahm, die Welt anzuzünden, was ihm beim Nachholversuch dann allerdings noch besser gelang. Erst das Zünden der Atombombe am 6. und 9. August 1945 in Japan brachte das Ende dieses zweiten Weltenbrandes.

Bis heute ist dieses menschliche Versagen, sein ihm eigenes Pathogen, nicht bezwungen. Es wütet über seine Symptome heute als Gehorsams- und Konformitätsexperiment fast weltweit auf diesem Planeten in Form eines Nocebo-Effektes, einer erfundenen und in Gang gehaltenen Pandemie mittels eines mittelschweren Grippeverlaufes. Und wie in so gut wie allen destruktivsten Erschütterungen der Menschheitsgeschichte kann die Katastrophe nur gelingen, weil ein dicker Keil zwischen Herz, Vernunft, Geist und Liebe gesetzt wurde, der uns in gute brave und angstversessenen Bürger und Dissidenten trennt. Wir erleben das alles gerade live auf diesem Planeten und jeder in seinem Land oder seiner Region. Dissidenten, wenn sie aus China kommen, sind wunderbar, doch wehe dem, sie kommen aus Deutschland oder dem eigenen Bündnisgebiet, dann sind das Nazis, Verschwörungsmythenerzähler und sofort sozial zu eliminieren.

Das Ausmaß dieser Pathokratie der viel zu Mächtigen ist wie das eines Pilzes, der durch sein Mycel durch alle Gesellschaftsmitglieder seine Fäden zieht, an denen ihr Leben hängt. Wir, die wir uns alle ja gerne als die völlig Unbeteiligten betrachten, als die Opfer solcher Umstände, wir sind ebenfalls Mittäter an der Pathokratie, nicht aber am Verhalten der Psychopathen oder der narzisstischen Politiker. Wir sind deren Struktur und ohne diese Struktur könnten die Machtkranken nicht wirken. Sie wirken durch uns. Durch den einen mehr und den anderen weniger, denn alle zusammen sind wir die Teile, aus dem das Ganze zusammengesetzt ist. Willkommen im Pathopark des Planeten Erde. Unsere seelische Konstitution bereitete den Weg unserer Generation für ihre Pathokratie.

Die meisten Menschen wollen davon in Krisen wie dieser nichts wissen. Doch wenn wir gemeinsam eine bessere Welt wollen, dann müssen wir uns alle, jeder Einzelne fragen, wo denn die eigenen Anteile an der Misere liegen. Das muss jedem bewusst werden, wenn wir da raus wollen. Ich möchte hier an dieser Stelle betonen, dass ich hier nicht an das Schuldprinzip appelliere! Es genügt nicht, mit einer möglichst großen Fliegenklatsche auf die Kaste zu zeigen, die uns zu den Ohnmächtigen macht. Denn das stimmt so nicht. Wir sind nicht ohnmächtig. Denn zusammen sind wir größer und mächtiger als sie. Das wissen wir. Doch viele bleiben in ihren Gefühlen so zerstreut, dass sie nicht wirklich strategisch denken können. Und so bauen sie sich, ohne es auch nur ansatzweise zu verstehen, ihr Gefängnis innerhalb ihrer Gefühlsstaudämme und, wehe dem, der andere Konzepte vertritt, dem wird dann via Gefühlsstau falsches Denken vorgeworfen.

Tja, die Regierungspolitikerin Dr. Angela Merkel, ihr Gesundheitsminister Jens Spahn sowie der Kaspar der Nation, Karl Lauterbach, der Spahn beerben will, um uns Gutes zu tun, sie alle handeln vollkommen korrekt. Allerdings nicht in unserem Sinn und nicht für das Gemeinwohl. Eher sind sie allesamt Verräter an dem Gemeinwohl, zu dessen Mehrung sie angetreten sind. Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. So wird das auch in der Corona-Welt sein, wenn sie vorbei ist. Denn genau das zu tun, was die Generationen an machtkranken und geldgeilen, völlig verunmenschlichten Sapiens taten, ist die Agenda, die unser offizielles Narrativ herausblühen lässt. Unsere Art zu leben, unser Gesellschaftsnarrativ, erzwingt solche Leute. Denn, wie der Kapitalismus den Krieg in sich trägt, nämlich wie die Wolken den Regen, so trägt unser soziales System die Monster in sich, die es gebiert, wie die Hydra, der es egal ist, welchen Kopf ihr jemand abschlägt. Es wächst einfach ein Neuer nach. Wir als Gesamtkörper produzieren diesen Wahn, in dem sich dann die krankesten der seelisch Kranken etablieren, die dann den Ton angeben, und dann von Scharen nicht ganz so seelisch Kranken angehimmelt werden. Und solange uns das nicht als Kollektiv bewusst wird, solange werden auch nachfolgende und jetzige Generationen sich dem allen weder stellen, noch sich überhaupt darüber bewusst werden, was mit ihnen und den anderen falsch läuft. Es hilft hier, sich einmal mit den Psychologen Arno Gruen, Franz Rupert und Hans-Joachim Maaz eingehender zu beschäftigen, um herauszufinden, weshalb die Okupathen dieser Welt ein höchst krankes Spiel mit uns betreiben und die Mehrheit dies nicht einmal weiß. Ja diese Mehrheit weiß nicht einmal, dass sie es nicht weiß, nach Noam Chomsky.

Würden Sie den Job der Kanzlerin freiwillig machen?

Die Liebe ist die Heilpflanze unserer Seele. Es gibt keinen zweiten Weg. Und dieser Weg ist ein Weg reinen Bewusstseins, ja göttlichen Bewusstseins, was abgehoben klingt, aber nicht so gemeint ist. Natürlich ist es viel einfacher, sein Faustkeil zum Prinzip von Lösungen herauszuholen. Doch wie die Liebe das Liebenswerte im Anderen erschafft, so erschafft der Faustkeil das Gewaltpotenzial im Anderen. Durch Gewalt werden wir unsere innere Bereitschaft, Destruktivität zu besiegen, niemals lösen.

Gegen die Angst anzukommen hilft nur die Liebe. Alles, was du im Außen anprangerst, liegt auch in dir. Du erkennst nur die Dinge, die schon in dir selbst sind. Du erkennst immer nur dich selbst, deine Anteile zu dem, was du erkennst. Wenn du das verstehst, hört der Brüllaffe in dir auf, anderen ihr “Sosein” vorzuwerfen, und du beginnst zu erkennen, dass deine Veränderung die Veränderung deiner Welt beinhaltet. Du musst nur eins tun, das Außen als das erkennen, was es ist und nicht mehr durch dein Festklammern des Außen dein Inneres verwechseln. Wenn dir das gelingt, dann wird dir schnell klar, wie sehr du ein Mitspieler deiner Misere geworden bist und wie sehr das nur dein alleiniger Irrtum war, nicht der Irrtum anderer oder fremder Umstände.

Dein Freund-Feind- und dein Täter-Opfer-Mythos löst sich sodann von ganz alleine auf. Dir wird bewusst, dass du zwar in einem äußeren Gefängnis lebst, du dazu aber ein inneres Gefängnis gebaut hast, dass immerfort nur das äußere Gefängnis widerspiegelt. Das Ankämpfen deines Gefängnisses gegen das äußere Gefängnis ist nur ein Kampf gegen dich selbst. Daher betreiben die meisten Menschen diesen Kampf und daher ist er der Kampf, den die Menschen am häufigsten kämpfen. Sie werfen diesen Kampf den anderen vor, nie sich selbst, weil projektives Verhalten immer einfacher ist, als einsichtiges Verhalten. Befreie dich davon, kämpfe aber nicht dagegen an. Du bist dein Gefängnis in einem Gefängnis. Zahlreiche sozialpsychologische Experimente unter dem Namen Aufmerksamkeitsblindheit, Konformitätsdruck, Schweigespirale sind vielen Usern hier bekannt. Doch das Wesen einer Theorie ist nicht die Theorie und sein Bestand. Es ist all das, was aus dieser Theorie folgt, was sie beinhaltet und welche eigene Welt sich in ihr verbirgt. Auch hier sind die meisten Menschen Laien und bleiben vehement an der Oberfläche, verstehen all diejenigen nicht, die diese Welt aufblättern und mit ihr hinfort schwimmen von der Oberfläche.

Menschen, die nicht in ihrer eigenen Kraft ruhen, sie nicht leben können, sind erheblich konformistischer als Menschen, die in ihrer Kraft stehen. Man kann nur Menschen zu einem für sie nachteiligen Verhalten anleiten, wenn sie nicht wissen, wie stark sie wirklich sind. Folglich ist es wirklich so um uns alle bestellt, dass die Menschen vor drei Dingen die größte Angst besitzen. Vor ihrer eigenen inneren Stärke, vor ihrer eigenen Freiheit und vor ihrer Gottesverbundenheit. Wer heute genau hinsieht, kann das sehr leicht erkennen. Menschen, wie die, die uns allen die heutige Zeit zumuten, sind in diesen drei Ebenen stark eingeschränkt, was sie für unmenschliche Handlungen offen und bereit macht. Um den Job zu machen, den Dr. Angela Merkel ja offensichtlich freiwillig macht, gehört dazu eine große Portion Menschlichkeit oder sein genaues Gegenteil? Ist sie der Liebe zugewandt, oder eher nicht? Besitzt sie eine eigene geistige Stärke, oder scheint sie eher getrieben von etwas? Ist sie Gott nahe oder eher dem …

Nur die Liebe zählt

Gegenfrage: Was sind das für Menschen, die wie Wolfgang Wodarg oder Sucharit Bhakdi in den Ring der Gegenmeinung gestiegen sind? Ihr könnt das selbst beantworten. Denn genau darum geht es auch bei dir. Es geht nicht darum, Recht zu haben. Es geht darum, richtig zu sein, und zwar in sich selbst, für sich selbst. Der Weg zur inneren Authentizität, zu dem, was man selbst im Innersten wirklich ist, und zwar im liebenden menschlichen Sinn, nicht im destruktiven Sinn, dann ist es immer richtig, was man tut oder zu was man sich positioniert. Das gesamte Empörungsmanagement innerhalb der Gegenbewegung zur öffentlichen Todesvirus-Pandemie wird nichts weiter bringen, außer verschwendete Energien, die weit besser aufgehoben wären, würde man sich der Tragweite dieses Monstermachens bewusst und sich sodann auf den Weg zur eigenen inneren Heilung machen. Das Gegengift ist deine Bereitschaft, einfach nicht mehr mitzumachen und dich in eine höhere Frequenz zu begeben.

Doch solange so viele in der Anziehungskraft zum Kampf gegen die Monster aufbrechen, werden die Monster stärker und mächtiger, denn sie leben von der Energie, die du im Kampf gegen sie vergeudest und dich damit sogar noch gegen dich selbst stellst, weil dir diese Energie dann fehlt und dir nicht mehr zur Verfügung steht. Das ist der Grund dafür, dass du glaubst, du seist schwach.

Wer die Schwachen vor der Tyrannei der Starken schützen will, der sollte eines ganz gewiss tun, sich seiner eigenen wahren Kraft und Stärke bewusst werden. Diese eigene Kraft und Stärke wirst du dann keineswegs gegen das Monster anwenden. Du wirst ab da nur noch dir selbst folgen und in niemandes Kampf einwilligen. Und so verschwindet aus deinem Leben alles, was wie ein Magnet die Auseinandersetzung mit dir sucht. Auch deine inneren kämpferischen Anteile, die du bisher gegen dich selbst in Stellung gebracht hast, verschwinden und du verstärkst dich dadurch, da du jetzt alle Energien für und nicht gegen dich arbeiten lassen kannst. Denn dir ist gewahr geworden, dass du ein energetisches und nicht bloß ein materielles Wesen bist und mit dieser Energie nun umzugehen, befreit dich von aller materiellen Anhaftung.

Mit deiner Energie wirst du fortan nicht mehr herumbrüllen und alles besser wissen. Du wirst zum Hauptstamm deiner Energie hinaufgezogen und erkennen, dass dieser Stamm die gesamte Bereitschaft zu aller Liebe ist und begreifen, dass Liebe alles und überall ist. Liebe, nicht Angst, ist die Antwort auf alles. Sie ist das wahre und ursprüngliche Gesicht von Gaia und mit ihr hat sie dich und alles geboren. Dieses Wissen macht dich unsterblich, denn das bist du, unsterbliches Leben in Geist geformt, dass hier auf der Erde spirituell erwachen wird. Auch die Coronaviren hat Gaia geboren.

Bist du in der Liebe, oder in der Angst, so wirst du mit eben dieser Energie, zu der du immer eine freie Wahl hast, alles werten, alles betrachten und mit dir selbst dementsprechenden Umgang pflegen. Bist du der Angst verfallen, so wirst du wie ein pubertärer Heranwachsender Herumschreien und fest glauben, dass sich die Welt gegen dich verschworen hat. Geistige Pubertät ist das Festhalten an die bösen Anderen, die dir dein gutes Leben nicht gönnen. Doch in Wahrheit hast du dich selbst noch nie wirklich getroffen, geschweige denn, dass du mit dir verheiratet bist. Sei achtsam, wem oder zu was du dich in heutiger Zeit hingibst. Denn aus dieser Hingabe heraus wirst du dich und deine Zukunft selbst erschaffen. Um nichts anderes geht es im Leben. Du entscheidest, immer und überall die Richtung selbst. Wenn dir das gewahr wird, bist du frei und hast die große Befreiung von allem, was dir aufgezwungen wurde, erreicht. Jetzt lebst du dich und kannst all dem folgen, was in dir liegt. Es ist ein eigenes Universum der Möglichkeiten, das dir eine Welt offenbart, an die du nicht zu glauben konditioniert wurdest.

“Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht.” Carl Gustav Jung

Quellen:

(1) https://kenfm.de/autoren/ruediger-lenz/

(2) https://www.youtube.com/watch?v=cw2uKIR5B7g

(3) https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.html

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: Malika Mi / shutterstock

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62 Kommentare zu: “Die große Befreiung | Von Rüdiger Lenz

  1. fruehlingimherzen sagt:

    In meinem Leben sind mir folgende Dinge klar geworden:

    Mir ging es, als Corona kam, schon sehr schlecht. Darum habe ich vielleicht eine andere Haltung als andere.

    Ich finde, es ist gut möglich, dass die Leute in der Regierung und in den Behörden (und auch die Richter natürlich), Angst vor dem Virus haben. Also, dass sie sich wirklich sorgen machen. Ich selbst mache mir keine Sorgen mehr, seitdem ich die Zahlen der Sterbefälle im Jahr 2020 kenne. Aber, ich denke, wenn man _keine_ Angst hat, ist man den Menschen, die Angst haben, überlegen. Die sind getrieben von diesem Virus und brauchen die Impfung usw. usf. Sie sind in einem Tunnel, der ihnen den Blick versperrt. Wir haben aber diesen Tunnel nicht. Wir können frei denken. Und wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir noch stärker sein. Wir können noch besser argumentieren, kurz: Wir haben im politischen Raum einen taktischen Vorteil. Die haben Angst – wir haben keine Angst.

    Ich selbst bin ein eher nach innen gekehrter Mensch. Aber ich habe gesehen, dass es sehr viele Menschen gibt, die eher nach außen gekehrt sind. Und es gibt in den asiatischen Weisheitslehren dafür ein gutes Modell: Das Modell von Yin und Yang. Die Menschen, die eher nach innen gekehrt sind, sind eher Yin-Typen, die Menschen, die eher nach außen gekehrt sind, sind Yang-Typen. Im Daoismus sollen sich diese beiden Kräfte ergänzen und dadurch, dass sie sich ergänzen kommt man noch besser in die eigene Mitte und wird noch stärker. Das kann im Dialog geschehen, in dem die Yin-Leute die Yang-Leute anstacheln, und die Yang-Leute die Yin-Leute anstacheln. Das kann aber auch im Körper passieren, in dem man für inneren Ausgleich sorgt – mal aktiv sein, mal passiv sein.

    Und dann möchte ich ganz deutlich sagen, dass es einen Übungsweg gibt, der jedem Menschen offensteht und der jeden Menschen befreien kann. Dieser Weg ist keine Doktrin und verlangt keinen Gehorsam. Im Gegenteil: Der Begründer des Weges fordert seine Schüler auf, alles, was er sagt, selbst kritisch zu überprüfen. Damit passt er sehr gut zum kritischen Denken. Der Begründer dieses Weges trägt den Ehrentitel "Buddha" (der Erwachte). Was wohl viele hier auch anstreben.

    Im Buddhismus gibt es heute drei/vier verbreitete Wege, die den unterschiedlichen Menschen je nach ihren Neigungen zur Verfügung stehen. Diese Wege sind:

    1. Theravada (Die Lehre der Ältesten). Im Theravade versucht man zu verstehen, wie die Dinge sind und Leiden zu verhindern, damit man selbst glücklich wird. Ich kenne den Mönch Ajahn Brahm, der diesen Weg vertritt.
    2. Mahayana (Der große Weg). Im Mahayana versucht man, durch so viele positive, nutzbringende Taten wie mögich, sich selbst und anderen zu helfen. Der Dalai Lama wäre ein bekannter Vertreter dieses Weges.
    3. Vajrayana (Der Diamantweg). Leute im Diamantweg sind von der Stärke ihres eigenen Geistes überzeugt. Im Diamantweg versucht man, sich mit dem Buddha zu identifizieren und wie ein Buddha zu handeln. In Deutschland gibt es zahlreiche Diamantweg-Zentren, die von einem Menschen namens Ole Nydahl gegründet wurden.

    Für die Menschen, die (anders als ich), eher praktisch veranlagt sind, und gerne etwas tun möchten, statt nur nachzudenken, gibt es den sogenannten Zen-Buddhismus. Wenn man diesem Weg folgt, soll einen die Erleuchtung wie ein Blitz treffen.

    Einen Überblick über die buddhistische Lehre gibt es im Internet auf der Webseite http://buddhismus-schule.de/ (betrieben von Leuten aus dem Diamantweg).

    Ich wünsche allen Menschen einen fröhlichen und gesegneten Tag!

  2. Hier übrigens noch das Video vom WORLD ECONOMIC FORUM, dass ich im Text ansprach:

    https://www.youtube.com/watch?v=dQdkX1puXxg

  3. Martina sagt:

    Liebe Rüdiger, danke für Deinen Beitrag! Der kam genau richtig, nachdem ich gestern gleich zwei Aluhüte ziemlich unfein aufgestülpt bekam, einmal von einem Fremden, einmal von ner jungen Frau, die ich seit ihrer Vorschulzeit kenne. Beide Male wurde mir die Schuld am Corona-Langzeit-Zirkus zugewiesen, weil ich Corona-Leugner sei und daher besonders ansteckend.
    Das hat mich den Rest des Tages beschäftigt. Ohne ein Drama draus zu machen, einfach weil es mir gleich zweimal innerhalb eines Nachmittags passiert ist. Was fang ich damit an???
    Da kam Dein Beitrag gestern genau passend. Ich hab das Ganze noch wirken lassen, aber will Dir unbedingt danken und kurz erzählen.

    Das mit dem holografischen Prinzip und der Innenschau ist eine gute Idee. Ist während solcher Dialoge/Szenen wirklich ne Herausforderung, dabei zu bleiben, nicht in die Provokation, Übergriffigkeit, Aggression und in den Kampf mit einzusteigen. Dein Nicht-Kampf-Prinzip, finde ich, ist dabei ein guter Schlüssel! Und ich lebe so gut es geht seit langem danach, und ich lerne dazu. Ausdauertraining.

    Wenn ich die Möglichkeiten und Informationen, die in so einer Situation herumschwirren, detailliert wahrnehme , hab ich so viel zu tun, daß ich gar nicht dazu komme, Dummheiten zu machen und etwa arrogante Sprüche abzulassen, die da auch noch locker aus dem Ärmel fallen könnten. Ich hab gemerkt, daß ich intuitiv eher mit einer staunenden Wachheit und Friedlichkeit dastand und ganz aufmerksam zugehört und dann auch nur wenig gesagt habe, Ich muss mich nicht gegen Vorwürfe verteidigen, wo kein Ohr frei ist. Da muß der Dampf beim Gegenüber erst mal raus! Vielleicht hilft es? An mir gehen diese standardisierten Vorwürfe irgendwie meilenweit vorbei, da muß ich nicht mal in Deckung gehen. Es geht um was anderes als um Selbstverteidigung.

    Das Interessante ist, daß ich tatsächlich erst viele Stunden später lächelnd für mich bemerken konnte, daß diese beiden Menschen, die mir so frontal aggressiv begegnet waren, mir immerhin die Möglichkeit gegeben haben, ihren Stress wahrzunehmen, auch wenn ich den auf ne andere Art teile als sie. Ist das nun ein Zeichen, daß sie mich tatsächlich als die Bedrohung empfinden oder biete ich ihnen gerade die Möglichkeit, ihrem Druck Aus-Druck zu geben?

    Der fremde Mann, der mit mir am Müllcontainer zuerst ne Zeitlang ganz freundlich gesprochen hatte, platzte erst nach ner Weile ganz unvermittelt mit seiner Wut auf Leute wie mich (ohne Maske) heraus, knallte dann die Tür seines Autos von innen zu und kam noch mal raus, um – nun selbst ohne Maske – nachzulegen. Es hat ihm keine Ruhe gelassen, daß ich so entspannt mein Zeug erledigte und mich auf ein Gefecht nicht einließ, und daß ich in sein match nicht einstieg, sondern nur nach wissenschaftlichen Analysen fragte. Ich hab ihm noch danke gesagt für ein funktionstüchtiges Heizgerät, das er mir aus seiner Fuhre überließ und das, wie ich ihm sagte, mich wärmend an ihn erinnern wird.

    Den zweiten Aluhut bekam ich von einer jungen Frau, die seit ihrer Kindheit kenne und die ich viele Male mit meiner biodynamischen ganzheitlichen Therapie in durchaus ernsten Situationen wesentlich unterstützt habe. Ich bemerkte bei ihr die Aufregung und Anspannung, als sie mir todernst erklärte, sie wolle nicht, daß ich ihre Wohnung betrete, da ich ja Coronaleugner sei und daher besonders ansteckend. Weder sie noch eine Frau, die sie gerade auch besuchen wollte, trugen Masken. Ich sowieso nicht. Ich war ziemlich perplex und zog mich flink zurück. Immerhin ist sie kein Schißhase und traut sich, mir die Tür zu weisen. Wer hätte das gedacht?! Daß es ihr nicht leichtfiel, konnte ich an ihrem blassen Gesicht bemerken. Später hab ich sie per Textnachricht gefragt, woher sie ihre Meinung zu meiner Haltung denn hätte. Ich warte noch auf ne Antwort. Die interessiert mich schon, aber viel wichtiger ist, daß ich um ihre Meinung bitte und sie darüber nachdenkt.
    Steht denn unsere lange Vertrautheit auf dem Spiel, weil ich diese akute Situation als kompletten Affront empfinde, oder lasse ich diese Szene sozusagen in weitem Rahmen unserer bisher freundschaftlichen Beziehung dazugehören? Können wir das noch klären und wollen wir das? Oder bin ich so beleidigt, daß nichts mehr geht??? Und was ist mir ihr? Wenn ich schon die mit dem Forscherblick bin und weiß, daß hier der große Manipu im Spiel ist, müßte ich doch ein bißchen souveräner bleiben und in eine Art aufmerksam abwartende Offensive übergehen können? Passiv in dem Sinne, daß ich an dem Bäumchen der Erkenntnis nicht ziehe, sondern es einfach nur gieße. Wachsen kann es nur von innen her.

    Ich finde es für mich wichtig, gerade in solchen herausfordernden Situationen im Kontakt und im Verstehenwollen zu bleiben. Auf die durchaus in mir angelegten Selbstverteidigungsmechanismen achte und mich ihnen nicht einfach überlasse, sondern auswähle, was ich tue. Aufrichtig und nach innen und außen gleichermaßen wach. Wenn wir ne friedliche innere und äußere Welt wollen, sollten wir in dieser hier anfangen, sie mit all ihrem/ unserem Unfrieden annehmen und hier beginnen, wo und wie wir eben sind.

    Ich danke Dir, Rüdiger und wünsche dem Team weiter unbeirrtes Fragen und Schaffen.

    • Liebe Martina, da bist Du aber schon ganz schön weit in Deiner Selbstwahrnehmung und dessen, wie Du das Ganze friedlich verarbeiten kannst. Mir sind solche Situationen auch schon passiert und wundere mich immer, wie aggressiv diese Leute reagieren. Sie projizieren ihre innere Angst auf uns, haben kein Gefühl dafür, was sie tun und reflektieren sich so gut wie gar nicht, weil auch das ihnen Angst bereitet. Gegen Fakten sind die vollständig immun und die interessieren sie auch nicht sonderlich. Sie sind im Bann der Angst gefangen, wissen nicht, dass diese Angst nichts mit uns zu tun hat, sondern nur mit ihrem geschlossen Weltbild und damit mit ihrem verschlossenen Wesen, dass sie vor sich selbst verschlossen haben.

      Es hat sehr viel damit zu tun, in wie weit jemand sich sich selbst gegenüber schon öffnen konnte. Habe den Mut, dich deinen Traumen und deiner inneren Verletztheit zu stellen. Ich glaube, darum geht es bei diesen Leuten. Toleranz sich selbst gegenüber, um der Liebe zu sich und damit zu den Anderen zu ermöglichen, echte Liebe.

    • RULAI sagt:

      Respekt, Martina, und danke fürs Teilen.

    • cyberzaurus sagt:

      @ Martina

      Nicht, dass man in Situationen wie diesen noch auf der Ebene von Fakten argumentieren könnte, aber vielleicht sollte man doch einfach mal trocken feststellen, dass man bisher noch niemanden angesteckt hätte, weil man schließlich noch nie an Corona erkrankt gewesen sei…

    • RULAI sagt:

      https://www.youtube.com/watch?v=c0Dmh-VqNTo

      "Aluhut" reagiert nicht im Geringsten; heftig

    • @RULAI, Ihr Video mit dem Autorandalierer und dem Fahrer, der völlig ruhig blieb.
      Und ich dachte, Sie mögen den Nichtkampf nicht. Da habe ich mich wohl geirrt 🙂

    • RULAI sagt:

      Sehen in Sie mir so etwas wie einen von langem, sinnlosen Kampf ermatteten Regenbogenkrieger, Herr Lenz.
      Das trifft es wohl ganz gut.

      Haben Sie meine Kommentare auf "Spurensuche" an Sie gesehen?

      Ich ziehe das hierher:

      RULAI sagt:
      17. März 2021 um 14:48 Uhr

      Herr Lenz, hier hätte ich einen hochkarätigen Interviewpartner für Sie.
      Leider, leider, leider, scheint er sich aber entweder nur durch Mainstreammedien zu informieren, oder er hat in einem Interview mit einem Journalisten aus dem Mainstream (ausnahmsweise) etwas getan, was ich einem Wahrheitslehrer sehr übel nehme: Er hat dessen Sichtweise übernommen und ihm nach dem Mund geredet. Das Interview, das ich meine, übel vor allem im letzten Drittel, verlinke ich hier aber nicht, ? sondern ein Statement, das ich ziemlich treffend finde. Können Sie OM zu Mpathie einladen? Das wäre ein echter Gewinn für uns alle:

      https://www.youtube.com/watch?v=xgtCgqD8WJs&feature=emb_logo

      (Für weitere Videos und Texte: https://om-science.com/mediathek/#videos )
      RULAI sagt:
      17. März 2021 um 14:52 Uhr

      OM ist auch Kampfsportler übrigens. Ebenfalls jedoch auch ein Nichtkämpfer, würde also gut zu Ihnen passen.

      (Statt Machen würde ich übrigens Handeln sagen. Die Macher sind gar nicht die Handelnden. (Kleine Advaita-Spielerei))

      Das verlinkte Video heißt: Der innere Mensch in der "Corona-Zeit" – OM C. Parkin

      "Es wird viel über die Chancen geschrieben, die sich aus der „Corona-Zeit“ entfalten möchten, und wir sind alle gespannt, wie es sich zeigt. Geht danach alles „back to normal“ oder gibt es tatsächlich in vielen Menschen den Wunsch für ein wahrhaft inneres Leben, ganz und gar?"

  4. RULAI sagt:

    Schauen Sie mal hier, Olaf Manns:
    https://www.youtube.com/watch?v=lt6GRghrmaU

    Zwei Minuten über ein sehr kraftvolles Ritual, durch das die neuseeländische Jungen in ihre Manneskraft initiiert werden. Bei uns kennt man sowas nicht mehr. Hier wachsen nur noch blasse Schwächlinge auf, die von Mama mißbraucht wurden, Papa war sowie weg oder ebenso schwach und ängstlich. Ich finde Ihren Post gut!!

    Dieses Video ist ein Geschenk speziell für sie.

    • RULAI sagt:

      Zehntausend von dieser Sorte in Deutschland, und die Politiker würden Fersengeld geben und der Spuk wäre ruckzuck vorbei.

    • Das Jungs und Männer keine echte Männlichkeit mehr leben, ist ja durch das Prinzip unserer Gesellschaft schon seit Langem rauskonditioniert worden.

      Ich kann Ihnen da nur beipflichten, auch als Nichtkämpfer, das genau solche Rituale transformiert werden sollten, aber das tun sie nicht, weil dann der gesamte Gehorsam und das Weichspülen der Geschlechter wegfallen würde. https://www.youtube.com/watch?v=Ko3kYNKuX8s

  5. Nomaske sagt:

    Also Rüdiger Lenz, Kenfm-Team, wie haltet Iht es mit Lenin, dessen Sieg hier angepießen wird?

    Habt Ihr dazu eine Meinung, eine Position?

    Lenin. die paar Tozen? Oder wie sagte es das Kanzlerix:

    Im Grunde ist ja kaum was passiert!

    Ist das hier Community-Konsens, Tenor, ist das die Richtung von Kenfm?

    • gruni sagt:

      Hallo, was geht denn hier ab? Will Maske hier die Zensur vorbereiten? Haben wir nicht genug Scheisse an den Hacken? Soll jetzt auch HIER der Meinungsterror ausgelebt werden? Das kennen wir doch zu gut vom Mainstream.
      Wenn Du Probleme hast mit dem von mir Geschriebenen, so ist es einfach, eine Gegenposition zu formulieren. Dafür muss man nicht nach Papi oder Mami rufen!!!

    • Nomaske sagt:

      Ich rede nicht mit Menschen, die Werbung für Terroristen machen.

    • Andere Meinungen als die eigene ist hier immer willkommen!
      Wenn jemand hier Lenin preist, dann ist das eben so.
      grunis Text ist okay und der Lenz darf kritisiert werden.

    • Ja, Lenin war ein Massenmörder, wie so viele.
      Aber dann darf ja nix mehr über die deutsche Regierung geschrieben werden, das sind für mich ebenfalls Terroristen.

    • gruni sagt:

      Hallo, #R. Lenz, #Maske Nun ist es ja nicht das Hauptanliegen des Lenz-Artikels, dennoch möchte ich noch 2 Aspekte dazu beisteuern.
      Lenin hat sich während seiner politischen Arbeit IMMER vom Terrorismus distanziert. Wer nur etwas objektives Denken beherrscht, wird in seinen Schriften genau das finden. Was mich ansonsten wundert ist, dass man ohne einen Beleg hier behaupten kann, er sei ein Massenmörder. Wissen wir denn nicht, wie heute die Regimechanges organisiert werden, dass man z.B. in Venezuela von der gar so demokratischen westl. Welt einen neuen Präsidenten (ohne Wahlen) ausruft, weil der alte nicht in deren Sinne agierte?
      Der Kronstädter Aufstand (um nur ein Beispiel zu nennen) lief nach genau diesem Muster ab. Die westl. Staaten lagen mit ihren Zerstörern vor der Insel und warteten nur auf ein Zeichen der Meuterer von der Festung her, um angreifen zu können. Was hätte Lenin tun sollen? Abwarten bis die Festung geschliffen ist? Nun, er und Trotzki entschieden sich für die Verteidigung und das hatte zur Folge, dass Menschen dabei starben. Aber ist er deshalb ein Massenmörder?
      Eine zweite Anmerkung sei mir erlaubt: Wie weit ist das Bildungsniveau gesunken, dass man nicht das geringste Wissen hat über die russische Revolution und sofort mit dem (mir aus der Sandkiste) bekannten „Argument“ antwortet, mit dem rede ich doch nicht der denkt ja verkehrt.
      Ein Trauerspiel ist das!

    • Nomaske sagt:

      Marx und Lenin wirken in London und der Schweiz. Lange Jahre. Und der beste Geheimdienst aller Zeiten kriegt nix mit.
      Und Peng, schon zerlegen diese "Helden" einer der Hauptkonkurrenten des Empire, das damals schon nicht mehr London war.

      Das Imperium hatte die Insel längst hinter sich gelassen und den Weiterzug Nach USA geplant.

      Was war also an der Zeit? Konkurrenten, die das noch hätten verhindern oder ändern können, erledigen: Zar und Kaiser.

      Und die roten Deppen haben geliefert. M. E. reine MI6-Agententätigkeit.

      Europa zusammen mit der braunen MI6-Zwillingsbrut in Schutt und Asche gelegt und 70 Jahre GESPALTEN!.
      Bravo und Danke für Nichts, Ihr Hornochsen.

      Eiserner Vorhang, Spaltung?
      Alles geht über Spaltung.

      Gekaufte Terroristen, von denen manche heute noch glauben, es wären Helden.

      Ich kann soviel Dummheit kaum fassen.

      Klar, die fahren nach Russland und machen Revolution, unglaublich!

      Und was ich Terror nenne: Enteignungen.

      Der Zar hatte längst damit begonnen auf Basis einer nationalen Währung den Bauern Landerwerb zu ermöglichen.

      Davor hatte das Imperum Schiss!

      Wenn Russland sich zu einer Mittelstandsgesellschaft wie das Kaiserreich entwicjelt hätte, wären goldenen Zeiten gekommen.

      Das Ammenmärchen von armen Russland unter dem Zaren ist ein Idiotennarrativ für Linke so wie es für rechte die Trottelstory von der jüdischen Verschwörung irgendwelcher Kleingelddealer aus FFM gibt.

      Beide Seiten werden bis heute verarscht, v. a. über die Verschwörungsmythen.

      Hauptsache Spaltung.

      Spahn oder Schiffmann.
      Virus oder Impfung,
      Bofrost oder Eismann.

      Vor irgendwas haben alle immer Angst.

    • Alcedo sagt:

      Leere und lautTönen.

  6. gruni sagt:

    Diese klein-und spießbürgerlichen Vorstellungen von Gewaltfreiheit im Kampf gegen einen militarisierten Angriff gegen uns, sind NUR dazu angetan den Kampf zu verwässern. Der Autor R. Lenz gefällt sich in der Rolle des Gewaltfreien, hat er doch in verschiedenen Beiträgen hier darauf abgehoben. Doch was bezweckt er damit? Ich hatte an anderen Stellen schon mehrfach auf die Rolle der Zweifler und Spalter hingewiesen, die in den antiimperialistischen Kämpfen z.B. gegen die Römer versuchten die Militanz auf jüdischer Seite zu verhindern. Paulus steht hier als Paradebeispiel, was in seinen Briefen und in der Apostelgeschichte glasklar nachgewiesen werden kann.
    Man muss nicht soweit zurückgehen in der Geschichte. Auch Lenin musste sich erwehren gegen diese Halbgaren, aber konnte sich zum Glück durchsetzen gegen die, die heute die Sozialdemokraten darstellen.
    Worum geht es heute. OK, wir sind nicht in der Lage den bewaffneten Aufstand zu wagen, aber muss deshalb mit dieser Erkenntnis gleich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden? Warum lässt R. Lenz seine Sicht der Dinge nicht für sich gelten, und schaut einfach nur zu, wie sich andere Teile des Widerstandes radikalisieren!

    • Hartensteiner sagt:

      Hier kann ich gruni nur zustimmen. Wie er richtig sagt – ein bewaffneter Aufstand ist undenkbar, denn so etwas niederzuschlagen können die bestehenden Mächte sehr leicht und fänden darin einen guten Grund, die totale Macht weiter zu etablieren. Die richtige Reihenfolge kommt also an einer umfassenden Ausbreitung von Bewusstsein nicht vorbei, bis z.B. die "geläuterten" Polizeikräfte z.B. einfach die ganze Corona-Bande "friedlich" verhaften und einsperren würden – Gerichtsverfahren vorgesehen – und zusammen mit der Bevölkerung (vgl. Millionen in Berlin, ähnlich den gewesenen Protesten im letzten Jahr), eine NEUE REPUBLIK ausrufen würden (In Frankreich zählt man ja auch eine erste, zweite, dritte usw. Republik). Dann käme allerdings die Arbeit auf uns alle zu, diese neue Republik mit Inhalten zu füllen.
      Im Moment sind wir offensichtlich nicht soweit. Aber nichts ist schwerer vorherzusagen als die Zukunft 🙂
      Übrigens war die Revolution 1917 fast ganz friedlich mit nur einer Handvoll von Toten. Wirklich übel war dann erst der Bürgerkrieg, der vor allem der Intervention äußerer Mächte geschuldet war.

  7. Ancastor.gardian sagt:

    Der Text hat gut angefangen und dann wirds schwierig. Ich kann mit Liebe viel erreichen, aber eben auch nur dort, wo ich sie auch frei einsetzen kann.

    Wenn ich in einer Abhängigkeit stehe und damit erpresst werde, erreiche ich mit Liebe nicht mehr viel, außer mit Liebe im Herzen trotzdem erpresst zu werden und es mit einem liebevollem Lächeln hinzunehmen.

    Das wird den Herrschenden die Sache eher einfacher machen.
    Natürlich ist Gewalt so keine Lösung in dem Sinne damit gegen Goliath anzutreten, der über noch weit mehr Gewaltmöglichkeiten verfügt.
    Man stelle sich vor, die Demos wären wirklich radikal gewalttätig. Dann würden die wahren Herrscher und die Mainstream-Medien und Politikdarsteller daraus extrem profitieren und allen anderen klar machen, wie böse wir sind und wir müssen dagegen vorgehen.
    Es ist ja trotz der friedlichen Lösung schon massiv draufgeschlagen worden und gelogen was das Zeug hält.

    Es ist notwendig dass sich mehr Menschen im Inneren gegen das System aussprechen und es überall sobotieren durch nicht mitmachen, oder Menschen schützen statt gegen sie zu handeln usw. Und dann wäre es wirklich wichtig, auch zu Machtdemonstrationen des Volkes zu gehen und dort zu Millionen und Abermillionen unseren Dienstleistern klar zu machen, dass sie entlassen sind und klar machen, dass System so geht nicht weiter und wird umgebaut.

  8. Elfenbeinschnecke sagt:

    Was würde wohl die Coiffeuse zu diesem Beitrag sagen, die nicht weiss, woher sie das Geld für den nächsten Tag nehme soll, um sich und ihre kleine Tochter zu ernähren?

    • Hartensteiner sagt:

      Genau so eine – Ein-Frau-Geschäft – kenne ich. Mit einer hübschen kleinen Tochter. Die Frau sieht in letzter Zeit sehr blass aus und vom Staat hat sie nichts bekommen. Jetzt läuft das Geschäft zwar wieder an, aber schneckenlangsam. Die Frau lebt weiterhin "vom Prinzip Hoffnung".

  9. AnderePerspektive sagt:

    Rüdiger hat Recht!

    Wenn es darum geht einen Krieg zu verhindern, sind Liebe und Gewaltfreiheit die Mittel der Wahl. Und – jeder Mensch kann sich selbst finden und seinem Gewissen folgend authentisch handeln. Er KANN – aber er muss sich dazu frei entscheiden.
    Ich fürchte, dass die Kraft die dazu benötigt wird sich frei zu entscheiden schon seit Jahrzehnten bewusst zerstört wird.

    Recht und Gesetz, Tradition und Moral, Stars und Sternchen, Influenzer . . . von allen Seiten wird die innere Stimme, das Gewissen, das Ich, behindert – geschwächt – und letztlich zerstört.

    Wir befinden uns daher bereits mitten im Krieg! Die aktuelle Schlacht wird in den Medien ausgefochten. Die Begriffe "Lügenpresse", "Lückenpresse" etc. greifen aber viel zu kurz. Was seit weit über einem Jahr mittels der Medien bewerkstelligt wird ist eine absolut professionell ausgefeilte Gehirnwäsche. Nur sehr ungern zitiere ich hier ausnahmsweise aus Wikipedia:
    <<<
    "Die amerikanische Psychologieprofessorin Margaret Singer beschreibt Gehirnwäsche als eine sich in sechs Schritten vollziehende nicht sichtbare soziale Anpassung:[15]

    „1. Lass die Person in Unkenntnis darüber, was vor sich geht und wie sie sich Schritt für Schritt ändert.
    2. Kontrolliere Umgebung und Umwelt der Person, vor allem kontrolliere ihre Zeit.
    3. Erzeuge in der Person gezielt ein Gefühl der Ohnmacht.
    4. Stelle ein System von Belohnung und Strafe auf und steuere die Erfahrungen so, dass das Verhalten der Person, das ihre frühere Identität widerspiegelt, unterdrückt wird.
    5. Stelle ein System von Belohnung und Strafe auf und steuere die Erfahrungen so, dass die Person das neue Glaubenssystem und die Verhaltensnormen der Gruppe verinnerlicht.
    6. Entwickle ein in sich geschlossenes logisches System und eine autoritäre Machtstruktur, die kein Feedback zulässt und ohne Zustimmung oder Anordnung der Führung nicht geändert werden kann.“
    <<<
    Menschen, die noch über ein ganz klein wenig Ich-Kraft verfügen werden durch die massive Kampagne der Medien gelähmt.

    Nur zu gern wüsste ich, wozu Tests und Impfungen dienen, außer als ein Mittel unter anderen im Zusammenhang mit diesem Brainwash:
    Ich bin überzeugt, dass Tests und Impfungen nicht dem Gesundheitsschutz dienen – ich sehe keine gefährliche Pandemie.
    Für die Verängstigung ( Tests ) oder bei Bedarf Beruhigung ( Impfung ) hätte es aber auch sehr preiswerte Kochsalzlösung getan.
    Wirkungslos sind die Impfungen aber offensichtlich nicht, denn schwerste Impfwirkungen bis zu Todesfällen sind ja allerorten zu beobachten. Also muss eine andere Wirkung gewollt sein. Eine Reduktion der Bevölkerung hätte man sehr viel einfacher über Trinkwasser oder Nahrung erzielen können. Also was dann?
    Für die folgende These habe ich naturgemäß keine Beweise:

    Der Krieg in dem wir uns befinden ist in einer Anfangsphase. Wir müssen davon ausgehen, dass die nächsten Schlachten schon sehr lange und gründlich geplant wurden. In der Zukunft wird es chaotische Zustände geben die für viele Menschen eine Chance darstellen würden endlich zu zweifeln und aufzustehen. Wären es nur 5% der Bevölkerung die aufstehen würden – der Krieg wäre zu unseren Gunsten entschieden! Plausibel wäre es, wenn die Impfung und womöglich auch kontaminierte Tests die letzten verbliebenen Ich-Kräfte der Menschen zerstören würden.

    Erst wenn alle Menschen auf diesem Planeten geimpft oder getestet sind – haben wir verloren.

  10. addcc sagt:

    “Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind.” Carl Gustav Jung

    Die Einleitung zu dem Artikel.
    Wenn dieses Zitat nicht aus irgendeinem Zusammenhang gerissen ist, ist es totaler Stuss.

    Wenn ich den Zug, der auf mich zu rast, als harmlos sehe, bin ich trotzdem tot.

  11. addcc sagt:

    Auch wenn ich Herrn Lenz sehr schätze, der Traum, diesen Krieg mit Liebe beenden zu können, ist unrealistisch.

    Und ein Krieg ist es, da gibt es keinen Zweifel.

    Die Angreifer sind die Tech-Konzerne/Finanzindustrie/Pharmaindustrie. Ihre Generale sind "unsere" Politiker.

    Viren haben die Rolle der Juden übernommen. Als Endlösung dient die Impfung als KZ-Ersatz. Kriegsziel ist die NWO.

    Das Opfer ist, wie in jedem Krieg, die Zivilbevölkerung.

    Machen wir uns nicht vor: Ohne Gewalt lassen die sich nicht stoppen. So viel Liebe gibt es auf diesen Planeten nicht, als womit man die Herzen von diesen Psychpaten erreichen könnte.

    Vielleicht kann man sich seine Angst wegmeditieren oder auch wegkiffen/saufen, das verhindert aber nicht, dass eines Tages ein Impftrupp vor meiner Tür steht und mich niederringt.

    Mich würde interessieren, wie Merkel und Konsorten, wenn sie untereinander ungestört reden können, über die Sache sprechen. Lachen sie sich schief? Tun sie so, als glauben sie das was sie uns auftischen? Haben sie Gewissensbisse?
    Ich hoffe die haben wenigsten eine Scheißangst!

  12. Meinenstein sagt:

    Z.Zt. sitze ich – als Statiker – an der planerischen Rekonstruktion eines Gebäudeensembles. Es sind drei baufällige Stadtvillen aus den 1923er Jahren mit Garten.

    Im Geiste und Zeit der Gartenstadtbewegung entstanden. (Gartenstadtbewegung als Gegenreaktion auf die Verelendungen der Menschen, im Zuge der verheißungsvollen industriellen Revolution. Die Menschen – im Geiste des Fortschritts -damals zusammengefercht auf dunklen schimmeligen Hinterhöfen der städtischen Mietskasernen, usw. .)

    Es war auch die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, das Material war knapp! Die preußischen Behörden hatten Ersatzbauweisen angeordnet und erlaubt wager und kühner zu bauen, als es die sonst gelten Bauordnugnen zuließen. In der Not musste sogar wieder mit Lehm gebaut werden, was jedoch schnell wieder fallen gelassen wurde und nicht wirklich gelang. Die Menschen hatten es verlernt.

    Es war auch die Zeit des Bauhauses, der modernen Architektur und der Entwicklung der vorindustriellen Produktion im Baugeschehen. Schöne neue Welt aus Stahlbeton, schlicht und schnörkellos, Wohnhaustürme auf grünen Wiesenparzellen, zwischen den breit geterten Strassen einer autogerechten Stadt. Was für Visionen! (Wurde übrigens nach dem zweiten Weltkrieg dann ganz real in Beton gegossen).

    Vieles davon machen wir heute anders, Einiges erst recht und Anderes wiederholt sich leider immer wieder.

    Als Beamtenvillen wurden die Gebäude errichtet mit Geldern der öffentlichen Hand. Während des zweiten Weltkrieges wurden diese dann als Unterkunft für Offiziere genutzt. Nach dem Krieg waren dort lange Zeit Universitätsprofessoren und Angestellte untergebracht (Was für eine Reihenfolge!)

    Auf dem Dachboden fand ich, unter den Dielen, an die hundert – leider zerbrochene – kleine Tonpferde und eine kleine Weltkugel aus Blech. Vielleicht Kriegsspielzeug der Offiziere?

    Auch fand ich alte Zeitungsseiten von 1947. „Telegraf“ hieß die Zeitung. Auf dem Titelblatt ein Artikel mit der Überschrift: „Der „kalte Krieg“ hat begonnen“.

    Über die Bedeutung des Marshallplans wurde berichtet:
    „Der Harriman-Ausschuss, der sich aus 19 prominenten amerikanischen Bürgern unter dem Vorsitz des Handelsministers Harriman zusammensetzt, veröffentlichte die Ergebnisse seiner Arbeiten: . . . .

    Der Bericht des Harriman-Ausschusses wird die Grundlage für die endgültige Fassung des Marshallplans sein.
    So heißt es wörtlich in dem Bericht: „Die westeuropäischen Staaten können ohne diese Hilfeleistung [Marshallplan] ihren stabilisierenden Einfluß auf die Weltpolitik künftig nicht mehr ausüben.
    Wenn diese Europäer nicht bald eine Besserung ihrer persönlichen Verhältnisse erlangen, könnten sie dazu getrieben werden, den entgegengesetzten Kurs einzuschlagen. Darin liegt die kommunistische Taktik. Sie gewinnt am Konkurs, wenn das Elend groß genug ist. Die totalitären Staaten und ihre Trabanten haben bereits allen übrigen Nationen und Völkern, die an Freiheit des Einzelmenschen glauben, einen offenen Weltanschauungskampf angesagt.
    Man hat ihn einen kalten Krieg genannt.
    Die erste große Schlacht wird jetzt in Westeuropa ausgetragen. . . . . . Die Wichtigkeit Deutschland für den europäischen Wiederaufbau wird deshalb besonders unterstrichen, da Deutschland mehr als alle anderen Länder für den Wiederaufbau benötigt werde, und weil die vereinigten Staaten in Deutschland unmittelbare Regierungsbefugnisse ausüben. „“

    That´s why we have Rammstein, gelle . . 😉

    Auf Seite 8 dieser Zeitung war noch eine Ansprache von „Kurt Elsner“, anläßlich der Revolutionsfeier im Nationaltheater Weimar, am 17 Nov 1918, mit dem Titel „Die Freiheit erhebt ihr Haupt“abgedruckt:

    „Die Vergangenheit ist tot, und wehe denen, die versuchen sollten, diese furchtbeladene Vergangenheit neu zu beleben. Wir sind Sozialisten, wir wollen die Hemmungen der wirtschaftlichen Ordnung beseitigen, die auf die Massen wie auf die einzelnen drücken, und erreichen, dass jeder Mensch, der geboren ist, seine Gaben entfalten kann, und in verbürgter Sicherheit des Daseins, die kärglichen Jahre irdischen Lebens, erfüllt von Idealen, beglückt von Arbeit, erschöpfen kann.
    Gerade heute, wo so verbrecherisch mit Menschen leben gespielt wird, ist jedes Menschenleben uns heilig. Wir rufen über unser Land hinaus zu den Völkern, die gestern noch unsere Feinde waren: Wir bekennen unsere Schuld! Und bahnen damit den Weg zu innerer Verständigung und Versöhnung. Wir grüßen, die uns Feinde waren. Wir senden unsere Grüße zu den Völkern Frankreichs, Rußlands, Englands und Amerikas. Wir wollen mit ihnen gemeinsam die neue Zeit aufbauen.
    Alle die reinen Herzens, klaren Geistes und festen Willen sind, sind berufen, am neuen Werke mitzuarbeiten. Vergessen wir nicht, was war und vertrauen wir dem, was wird. Eine neue Zeitrechnung beginnt, und wir, die wir mitgeholfen haben, bekennen in demütiger Ehrfurcht vor dem Schicksal, das die Menschen geleitet: Wir wollen mithelfen, die Welt zu befreien. Die Freiheit erhebt ihr Haupt und folgt ihrem Rufe!“ ****

    Aubacke!

    Was für ein Fund in diesen Zeiten, 2021!
    Und irgendwie empfinde ich es gerade als ein ungeheures Privileg – 74 Jahre später!! – diese Zeitung lesen zu können. Wie gerne würde ich eine kleine Zeitreise unternehmen und den damaligen Lesern von „Heute“ berichten und ihnen erzählen, dass die Geschichten von Damals immer noch laufen, hehe . . .

    Auf jeden Fall sind die Parallelen zu heute frapierend und lassen in der Tat die Frage aufkommen, was haben wir aus der Geschichte gelernt in den vergangenen 74 Jahren! Zeitgeschehen zum Anfassen, so kommt es mir gerade vor!

    Mittlerweile haben wir die Gebäude eingehend untersucht und alle Bauteile göffnet. (Auch eine kleine Zeitreise, zu sehen, wie die frühere Handwerkskunst die geplanten Hauskonstruktionen umgesetzt haben.)
    Eklatante Baumängel wurden da auch zu Tage gefördert und ebenso Konstruktionsfehler, die eines Denkmals eigentlich nicht würdig sind.

    Es wird auch von meinem Untersuchungresultat abhängen, was weiter mit den Gebäuden geschieht.
    Umwandlung in Townhouses mit Garten für die gehobene Mittelschicht, ist da auch im Gespräch!

    Ich bin noch unschlüssig, ob und wie die Gebäude als Zeitgeistdokumente weiterhin Bestand haben sollten/können und habe diese Fragstellung an einen befreundeten Kollegen an der Uni weitergegeben. Nun werden wohl zwei Studenten, im Rahmen einer Studienarbeit, sich dieser Frage widmen. Sie dürfen sich schon jetzt wundern welche Welten sich dort zusammenfinden lassen.

    Ich bin gespannt was die Studenten finden und zu welchen Einschätzungen sie kommen.

    Das Leben kann so spannend und vielschichtig sein, wenn Mensch auch auf die kleinen Dinge schaut und sich die Birne und den Geist freihält, um möglichst ganz im Hier und Jetzt zu sein.

    Bleiben wir stark!

    🙂

  13. Schwarzer_Spiegel sagt:

    Sehr geehrter Herr Lenz,

    vielen Dank für diesen Artikel. Die angerissenen Themen lassen vermuten, dass Sie sich mit dem menschlichen Wesen ein wenig auskennen.
    Zu zwei Punkten möchte ich etwas anmerken.

    Sie empfehlen in die "Liebe" zu gehen, statt in "Angst" zu verharren.
    Sie lehnen Desktruktives als Handlungsoption ab und "verodnen" wieder "Liebe".

    Dazu ein paar Gedanken.
    Wie Sie sicher wissen, reagiert der Mensch auf Bedrohung mit einem der Fs (fight, flight, freeze, fawn). Das heißt, unter (Todes)Angst kämpft er, flieht er, gefriert er, oder schleimt er, um seine Haut zu retten. Das sind vorprogrammierte Reaktionen, die durch die im Leben angesammelten Erfahrungen mitprogrammiert werden. Sie entziehen sich unserem Verstand, dem das Treffen von Entscheidungen zugeschrieben wird. So einfach geht's sich nicht in die Liebe, oder Sie leugnen basale humanimalische Natur.
    Außerdem: Die allerwenigsten Menschen in Deutschland haben sich mit ihrer Innenwelt auseinandergesetzt, kennen ihre Muster, Schatten und Vergangenheit. Es ist heutezutage immer noch absolut unüblich, über Gefühle zu sprechen, sie zu zeigen, oder bitte nur nach Geschlecht sortiert. Für die meisten ist "Liebe" etwas, das heimlich im Dunkeln in Zweisamkeit geflüstert wird. Sie überfordern einfach die Masse, wenn Sie "Liebe" nun als Rezept gegen Angst verschreiben wollen.
    Die Hilflosigkeit, Schuldgefühle, Ohnmachtsgefühle, von denen Sie abraten oder weglenken wollen, sind symptomatisch für eine weitverbreitete Seelenerkrankung, nämlich die Depression. Da der meist unterdrückte Wut zu Grunde liegt, halte ich die "Liebes"-Frequenz zur Rückgewinnung seiner Kräfte für ziemlich unbrauchbar.
    Damit verbunden ist auch meine nächste Anmerkung, nämlich ihre kategorische Ablehnung destruktiver Kraft. Keine Ahnung, ob Sie schon mal von Shakti gehört haben, oder das Prinzip von Buschfeuern in Australien kennen, aber so ein gelungener Wutausbruch, kann die Dinge in der Welt gerader rücken, als ein seliges Liebeslächeln. Den Rosenquarz kann man ja trotzdem in der Hosentasche haben!

    Sie sehen übrigens "machtgeile", "psychopathische Narzissten", "Kasper" und haben sich hoffentlich, so wie Sie es den Lesern raten, mit den jeweiligen Anteilen in Ihnen annehmend auseinandergesetzt.

    Friedliche Grüße
    Kaya

    P.S.: Hat Gaia nicht auch Gates, Schwab & Co. geboren, und all die "Satanisten"?

  14. David Bommert sagt:

    Vielen Dank Herr Lenz für diese klaren Worte. Ich versuche seit einiger Zeit, vieles davon umzusetzten, was allerdings angesichts der eigenen Konditionierung nicht immer gelingt.Wenn ich Ihre Beiträge im Format Empathie so sehe, stelle ich allerdings fest, dass es Ihnen auch nicht immer gelingt und Sie sich noch öfters am Verhalten der anderen Menschen abarbeiten. Aber man muss auch nicht erleuchtet sein, um über Erleuchtung zu reden. Wir sind halt alle "nur" Menschen.
    Ein Beispiel von mir: Ich versuche einfach mein Leben zu leben, ohne mich durch irgendwelche Verordnungen einschränken zu lassen. Ich beschäftige mich gar nicht mehr damit, was so "verordnet" wird. Was mir jedoch immer noch schwer fällt ist, wenn ich die Menschen mit ihren Masken sehe. Es tut mir immer wieder weh, bzw. macht mich auch zornig, da diese Menschen einfach nicht verstehen, dass sie den Wahnsinn damit aufrecht erhalten. Aber ich habe leider noch keinen Weg gefunden, wie ich damit umgehen soll. Naja…
    Ansonsten freue ich mich auf unseren Garten und die Nahrung die wir darin anbauen. Zum einen fühle ich mich dann tatsächlich verbunden mit der Natur und ich weiß, wofür ich meine Arbeitskraft einsetze. Auf jeden Fall werde ich mir meiner Stärken immer mehr bewußt und das fühlt sich verdammt gut an.
    Da man von Ken schon sehr lange nichts mehr gehört und gesehen hat, (ich vermute auch er verbringt seine Zeit damit, konkretes für sich zu tun) bitte grüßen Sie ihn recht freundlich von mir (so Sie denn Kontakt zu ihm haben) und danke auch an ihn, für seine Aufklärungsarbeit und klaren Worte in den letzten Jahren, die mir sehr viel gebracht und mich in meiner eigenen Entwicklung stets weiter gebracht haben. Danke Ihnen und Danke Ken.
    Alles Gute

  15. Meinenstein sagt:

    Habe Gestern zufällig einen Aufkleber mit einem Spruch auf einem Wohnwagen entdeckt:

    "Der Vogel im Käfig singt von Freiheit
    Der freie Vogel fliegt"

    Denkt Mensch länger darüber nach, können diese Bilder noch vervolständigt werden:
    Der Vogel im Käfig wird gefüttert und weiß gar nicht, dass er nicht fliegen kann
    Der freie Vogel sucht sich sein Futter selbst und kann sich wohl gar nciht vorstellen eingesperrt zu sein

    Z.Zt. finden ja große Umbauarbeiten am Käfig statt.
    Wieviele Menschen da wohl behäbig auf ihrer Stange hängen, geduldig den Lärm ertragen und von einem schönen neuen Käfig träumen. Neues Futter inclusive. . .

    Wie war da noch mal das Vorgehen bei Verdacht auf Vogelgrippe?

    Freie Vögel lassen sich aber nicht keulen, die müssen gejagt und erschossen werden

    Bleiben wir stark,

    zwitschern wir weiter
    ziehen weiter im Flug durch die Welt
    verstecken geschickt unsere Nester
    und fressen
    was uns gefällt!

    🙂

    • Meinenstein sagt:

      Wer es nocht kennt, hier eine fantastische Talkrunde:
      https://www.youtube.com/watch?v=ve49l-gwsrg

      für mich ein weiterer Meilenstein der alternativen Aufklärung!!!

      Gunnar Kaiser im Gespräch mit: "Die große Umbruchstimmung" – Carlos Gebauer, Norbert Häring und Matthias Burchardt

      Herrvoragendes und hochqualifiziertes Nachdenken und Diskutieren über das Hier und Jetzt, Versuche zu fassen und zu beschreiben, was Gerade ist und wie es wohl weitergehen könnte.

      Sollte wirklich auf allen Kanälen laufen!

    • Poseidon sagt:

      unterm Dach juchhe
      https://youtu.be/xXFl0ZjZEbM

  16. Box sagt:

    Wie reagiert die jüdische Gemeinde?

    Ich habe versucht, Rabbiner aufzurütteln, und bin total enttäuscht von unseren religiösen Führern. Wir dürfen den Staat nicht verärgern, weil wir als Gemeinde doch erhebliche Subventionen bekommen. Die meisten haben Angst, ihre Meinung zu sagen. Sie haben keine Angst vor Corona, sondern machen im Mainstream mit, um ihre Position nicht zu gefährden. Man muss sich an die Regeln halten, weil der Staat es sagt. Es wird schon nicht so schlimm werden. Und genau das haben sie vor 80 Jahren auch gesagt! Ich frage mich, wann kommt für solche Menschen die Zeit zu handeln? Wissen Sie, wer mich verstanden hat? Ich habe eine alte, jüdische Familie behandelt, die das KZ überlebt haben. Die sind sich klar darüber, was gerade passiert, sie sehen die Zeichen der Zeit, sehen das, was sich am Horizont abzeichnet …

    Aus:
    Teil 2: Wenn die Nazi-Keule nicht mehr reicht
    Von Andrea Drescher

    Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Felix Klein, Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung und SPD-Vize Kevin Kühnert haben in ihrer Pressekonferenz über die wachsende Radikalisierung und die Gefahr durch Antisemitismus und die Corona-Leugner-Szene den Bogen überspannt.
    https://free21.org/wenn-die-nazi-keule-nicht-mehr-reicht-2/

    • Hartensteiner sagt:

      Man hört ja aus Israel, dass dort das Impfregime mit größtmöglicher Brutalität durchgesetzt wird. Das wiederum passt ganz und gar dazu, dass Israel seit der Ermordung Rabins mehr und mehr aufgehört hat, ein jüdischer Staat zu sein, heißt, eine Gesellschaft, die sich aus langer Tradition mit der Frage beschäftigt "Was ist der Mensch?" (Siehe Maimonides, Spinoza, Moses Mendelssohn, Hannah Arendt). Stattdessen hat man das unethische Verhalten der Nazischergen zum Vorbild genommen und eben nicht die Erfahrungen der Opfer. (Siehe Gazakriege) Das geht so weit, dass jede Opposition so gut wie vernichtet wurde und die Bevölkerung fest im Griff der Propaganda ist.
      Insofern sind gerade deshalb sehr viele Juden aus Israel ausgewandert, auch nach Deutschland und ist diese Bevölkerungsgruppe in sich gespalten. Die einen, die auch für die Rechte der Palästinenser eintreten, sind auch weniger Corona-hörig, die Anderen sind zur "Anpassungsfurcht" zurück gekehrt, die es vor 1933 schon gab: Keinen Lärm machen, anpassen, damit man uns in Ruhe lässt. Und noch einige sind aus Solidarität auf dem Netanyahu-Trip und zurren ihre Scheuklappen über der Maske fest zu. (Geistige Totalvermummung).
      Man kann sagen, es ist kompliziert!

  17. NAhTOderfahrung sagt:

    Ein ganz toller Text….danke Rüdiger!

  18. sandra beimer sagt:

    Warum wird die (westliche) Bevölkerung dezimiert? Einfach. Es gilt immer noch der neoliberale Imperativ 'handle in jeder gegebenen Situation stets so, dass du deine Gewinnerwartung maximierst!)' (ohne Ansehen von Vergangenheit oder Zukunft).

    Die gegenwärtige Automatisierungswelle führt zu Massenentlassungen und die Leute werden nie wieder einen Arbeitsplatz finden. Desswegen war die große Frage auf einer Konferenz der Davos-Eliten: was machen wir mit diesen Leuten?

    Wegspritzen ist ein Teil der Antwort auf diese Frage.

  19. Olaf Manns sagt:

    Merkel hat den Marschbefehl 2011 mit Fukushima bekommen.2010 hat die pädophile Hassfratzengemeinschaft der amerikanischen Bankerbrut aus Rothschild,Melon,Sunderwill und CO im Rockefellerhotel an der Wallstreet zum digitalen Kreationstreff über deren üblichen Schichtführen zur Hauptprobe getroffen.Nachdem Trump mit seiner evilen Arbeisplatzbeschaffung und Zufriedenheitsagenda für Amerika für Aufregung im 666er Lager gesorgt hatte, musste der böse Virus sofort eingeführt werden.Also wurden die Parlamente der größten Wirtschaftsländer Europas gerötet ohne Scham, Greta zufällig demonstrierend vorm schwedischen Parlament vom gates unterstützten Spiegel entdeckt, Hanau gegen rechts inszeniert und Linke Hassbrut in die wenigen verbliebenden Positionen gehievt bzw Landtagswahlen als nicht hilfreich deklariert.Die Blockparteien wurden in der Angst geboren, auch alles richtig zu machen,ohne Durchführplan,ganz auf der Hirachieebene, was das dumme Gestammel bei den Pressekonferebzen begründet.Ablenkthemen wie blackscheisssplatters und LGTBQ sorgten für das Grundinteresse und der Befriedung des Herdentriebs bei den jungen,nicht hirnfähigen Epochenkämpfern des Ausbildungssystems in den Denkkasernen der Schule.
    Jetzt, wo alles gefühlt keine Rolle mehr spielt, die EU Länder sich dankend mit Schwimmbad und Yachtbaumilliarden ans evile System gebunden haben, wirecard,Sprit von Greta in der ersten Aufbaustufe bei 1,50EU nach 1,28EU liegt nach 7CE plus,2,5Mio Bessereuropäer aus Bodenfeuergegenden den Denker ersetzt haben,gehts in die Endphase der Spalterei, in der die Menschen nurnoch gefährliche Krankheitsträger sind,die medial abgebildete Minderheit zur Allgemeinmacht stilisiert werden und auf allen SED Ebenen nurnoch Fielmannfratzen aus den linken Lagern sitzen, gehts jetzt mit gewachsten Kufen übers sichere Digitalgeld in den diktatorischen Rothschildraum, wo alle nichts haben,aber glücklich sind.

    Ich wünsch allen viel Erfolg beim Lieben und tanzen und singen,als Transmitter zur Rückkehr in den volldemokratischen Raum der Selbstbestimmung, ich klopp lieber drauf auf die ungewaschenen Brillenfratzen und wenn ich dabei draufgehe..wer hier noch an einen Virus von ner Fledermaus glaubt, die sich wegen dem Klimawandel so gut verstecken kann, denkt auch, das Ordnungsamt räumt ihm die Küche auf..

    • RULAI sagt:

      Es muß einem nicht gefallen, was Sie hier von sich geben, das war ja wohl auch nicht Ihr Ziel. Ich erlebe Ihre Äußerung jedoch als sehr authentisch, kraftvoll, aufrichtig. Und was Sie schreiben ist mir in der Tat lieber als das Gesäusel der Scheinheiligen, die zwar von Liebe reden, dann aber bei der ersten Gelegenheit aus dieser herausfallen.

      Und jetzt zünde ich ne Kerze für Sie an.

  20. Olaf Manns sagt:

    …tut mir fst leid, aber ich bin kein Freund von Liebesscheiß und rumschwulen in dieser Situation.Wer mich so verarscht mit einem digitalen Virus,mit einem politischen Putsch zum Transhumaniker verdammt und Ausweis statt Mauern verordnet, dem gehört mitten im Bundestag auf die Hassfratze gekloppt.Ich hab kein Bock,mit neuen Bündnissen aus Esotherikern und Tempeltänzern gegen Hirnkranke anzusingen, die sowieso ihr Leben mehr als verwirkt haben.Nur die Schlachten fanden den Weg zur Konformität des Menschenwillens mit demokratischer Mehrheit und Unterstützung der Andersdenkenden durch Gespräche nach dem Sturz von den Mistkröten,die mit vier Pferden in vier Richtungen gezogen werden sollten.Feiern sind dazu da,um sich an das Ereignis zu erinnern, mit ner scheiss Kerze in der Hand im Schneidersitz hat sich die Welt noch nie bekehren lassen.Wie schon erwähnt, das Ereignis zählt, geht mit eurer Liebe zur Ghandi Beerdigung, aber erzählt mir alten Kämpfer nicht, das ich bei einem politischen Putsch mit dem Ende des diktatorischen Ökosozialismus nicht, das ich das Schwert gegen die Bibel tauschen soll,um mir dann einzureden, das wenn die Wende zur Volldemokratie nur durch die Dummheit der linken Mistbrut bei der Einführung der Diktatur zusammenbricht, es an der geballten Macht der Gebete in den Klimaschutzräumen gelegen hat…lächerlich, echt…

    • WOW!
      Sie retten uns alle, Bravo.
      Wann fangen Sie an?

    • RULAI sagt:

      WOW!
      Sie retten uns alle, Bravo.

      Liebe spricht anders.

    • wasserader sagt:

      Für Rüdiger Lenz :

      Ist Zynismus besser als begründeter Zorn ?

      love Is Just a four letter word ….

    • Poseidon sagt:

      Wasserader
      "Durch Leidenschaft lebt der Mensch, durch Vernunft existiert er bloß"

    • Poseidon sagt:

      Olaf Manns :"Weiches Wasser bricht den Stein"
      Das mag Ihnen zwar nicht Kraftvoll genug sein,aber dafuer schiessen Sie
      sich auch nicht ins Knie und humpeln als Seelenkrueppel durch die Lebensschule.

    • Khun Bu sagt:

      Sehr geehrter Herr Lenz
      Ich kann Sie ja verstehen, dass Sie wütend werden. Ihr Text ist mit soviel Liebe und Empathie geschrieben und dann diese, Ihre Antwort, auf eine Meinungsäußerung. Diese Antwort passt irgendwie nicht zu Ihrem überragenden Text. Ich bin sehr verwirrt darüber, aber klar es ist Ihre Antwort und Ihre Sichtweise. Mit dieser Art von „abputzen“ von anderen Meinungen, auch wenn diese mir extrem widersprechen, habe ich Mühe.

    • Khun Bu sagt:

      Ja, Herr Lenz, auf Kritik gehen Sie nicht im geringsten ein. Ich nehme das zur Kenntnis. Ihre Sicht der Dinge und Ihre Kommentare haben für mich jedoch an Authenzität und Glaubhaftigkeit viel eingebüsst.

    • Khun Bu sagt:

      Herr Lenz, ich habe mich in und mit meinen Gefühlen ein bisschen vergaloppiert… bitte entschuldigen Sie meinen Kommentar von 14:35 Uhr. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

  21. Fridoline sagt:

    Danke für diesen berührenden Text!

  22. Box sagt:

    Es ist die alte Illusion, dass es nur vom guten Willen der Leute abhängt, die bestehenden Verhältnisse zu ändern … Die Veränderung des Bewusstseins, abgetrennt von den Verhältnissen, wie sie von den Philosophen als Beruf, d. h. als Geschäft, betrieben wird, ist selbst ein Produkt der bestehenden Verhältnisse und gehört mit zu ihnen.
    (K. Marx, Deutsche Ideologie, MEW 3, 363.)

    „Es liegt an dir“, hören wir landauf, landab. Oder: „Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Das klingt so gut und ist so gut gemeint, dass sich sehr viele den Schuh anziehen und sich mit Schuldgefühlen plagen. Unser Verantwortungsbereich scheint immer mehr zu wachsen, während durch die autoritäre Politik der Mächtigen unser tatsächlicher Einfluss nach und nach schrumpft. Der Einzelne wird dazu angehalten, durch ethische Konsumentscheidungen auf eigene Kosten die Fehler von Politik und Wirtschaft zu korrigieren. Von „Eigenverantwortung“ wird immer dann gesprochen, wenn sich die Institutionen aus der Verantwortung zurückziehen. Und wenn sie uns eine Verschlimmerung unserer Situation aufzwingen wollen. Somit ist Eigenverantwortung heutzutage vor allem das Lieblingswort der Verantwortungslosen.

    Aus:
    Die Verantwortungslüge
    Der Neoliberalismus missbraucht unser Verantwortungsgefühl, um uns die Schuld für sein Versagen aufzuhalsen.
    von Roland Rottenfußer
    https://www.rubikon.news/artikel/die-verantwortungsluge

    Wenn es nach dem Neoliberalismus geht, dann sollten alle Menschen in größtmöglicher Freiheit wirtschaftlich agieren dürfen — ungebremst durch staatliche Eingriffe. Dabei wird so getan, als ob in diesem Wettbewerb der Akteure reale Ungleichheiten, die sich über die Jahrhunderte entwickelt haben, keinen Einfluss hätten. Es stehe uns allen frei, dieselben Ziele zu erreichen.
    Damit verbunden ist die radikale Zuweisung von Eigenverantwortung. Diejenigen, denen es auf dieser Welt schlecht geht, haben nur das Verkehrte getan. Die unterschiedlichsten Lebensbedingungen seien hierfür nicht ausschlaggebend.

    Aus:
    Die Eigenverantwortungslüge
    Die Psychoanalyse stellt sich in den Dienst des Neoliberalismus, wenn sie Opfer sozialen Unrechts des „Narzissmus“ bezichtigt.
    von Klaus Schlagmann
    https://www.rubikon.news/artikel/die-eigenverantwortungsluge

    Jemanden in seinem Bedürfnis nach Eigenverantwortung zu fördern ist grundsätzlich gut; ihm Verantwortung für etwas aufzuerlegen, was sich allein nicht tragen lässt, ist dagegen unsozial.
    (…)
    Das große Versprechen, das man in positive Gedanken hinein projiziert, können diese nicht erfüllen. Eine kurzfristige Verbesserung des Befindens ist möglich, ja, aber Unerträgliches bleibt meist unerträglich, und sobald sich jemand dieser Tatsache bewusst wird, stellt sich bittere Enttäuschung ein. Teilweise kann Sprache das Denken verändern; aber nie kann ein Gefühl „umgedreht“ werden, nur weil die Sprache eine andere ist. Im Gegenteil, eine zu angepasste und kalkulierte Sprechweise hemmt den Ausdruck, reduziert individuelle Authentizität und bewirkt ein Gleichschalten im Denken und Handeln.
    (…)
    Auch NLP, das Neurolinguistische Programmieren, wurde ursprünglich natürlich nicht zum Wohl der Menschheit entwickelt; erst im erfolgreichen Einsatz durch Militär und Werbung erkannten Psychologen das darin liegende Potential und entwickelten daraus ein Konzept wie auch Privatpersonen davon profitieren konnten, negative Glaubenssätze rasch loszuwerden.

    Nebenbei musste ein meist selbstbestimmtes Leben hin zur Akzeptanz des Unabänderlichen und zu kritiklosem Hinnehmen gelenkt werden. Alles galt fortan als eine „Frage der Einstellung.“ Um sich tatsächlich aus einer problematischen Situation zu lösen, braucht es jedoch Handlungskompetenz, Selbstermächtigung und Selbstwirksamkeit, welche die wichtigsten Voraussetzungen für persönliches Wohlergehen und Selbstverwirklichung sind, womit aber gleichzeitig auch die Ansprüche des freien Marktes konterkariert würden.

    Aus:
    Kapitalismus im Kopf
    Eine ganze Industrie arbeitet daran, unseren Verstand zu manipulieren.
    von Ulrike Orso
    https://www.rubikon.news/artikel/kapitalismus-im-kopf

    Schuld und Verantwortung:

    Jeder, der auch nur beiläufig moralische Fragen aufwirft, findet sich sofort konfrontiert mit einem erschreckenden Mangel an Selbstvertrauen und Stolz und mit einer vorgetäuschten Bescheidenheit, die mit „Wer bin ich, dass ich richte?“ sagen will: Wir sind alle gleich, gleichermaßen schlecht, und jene, die versuchen oder vorgeben zu versuchen, halbwegs anständig zu bleiben, sind entweder Heilige oder Heuchler, und beide sollten uns in Ruhe lassen. Daher kommt es immer genau dann zu einem riesigen Aufschrei, wenn jemand an einer bestimmten Person eine ganz besondere Schuld festmacht, anstatt die Schuld für alle Taten bei geschichtlichen Bedingungen und dialektischen Bewegungen zu suchen, kurz: bei einer geheimnisvollen Notwendigkeit, welche sich hinter dem Rücken der Menschen vollzieht und alles, was sie tun, mit einer tieferen Bedeutung auflädt. Solange man die Wurzeln dessen, was Hitler getan hat, bei Platon oder Joachim von Fiore oder Hegel oder Nietzsche sucht oder Hitlers Taten der modernen Wissenschaft, der Technologie, dem Nihilismus oder der Französischen Revolution usw. anlastet, solange ist alles in Ordnung. Doch sobald man Hitler schlicht einen Massenmörder nennt und einräumt, dass es sich in seinem Fall um einen politisch besonders talentierten Massenmörder gehandelt hat und dass man sich durchaus bewusst ist, dass man das ganze Phänomen des Dritten Reiches nicht allein durch Hitlers Persönlichkeit und seine Fähigkeit, die Menschen zu beeinflussen, erklären kann – in diesem Augenblick herrscht übereinstimmend die Auffassung, dass ein derartiges Urteil über die Person vulgär und undifferenziert sei und in historischen Betrachtungen nichts zu suchen habe.

    Ähnlich wurde sofort, um Ihnen ein anderes Beispiel aus einer gegenwärtigen Kontroverse zu geben, Einspruch erhoben gegen Rolf Hochhuths Theaterstück Der Stellvertreter, in dem der Autor Papst Pius XII. wegen seines eigenartigen Schweigens zur Zeit der Massaker an den Juden im Osten angegriffen hatte. Es hagelte nicht nur empörte Proteste aus dem katholischen Klerus, was nachgerade verständlich ist, sondern auch Lügen aus den Reihen eingefleischter Politmacher. Hochhuth, so wurde gesagt, habe den Papst als den Hauptschuldigen angeklagt, um Hitler und das deutsche Volk zu entlasten, was schlicht unwahr ist; dazu kam der in unserem Zusammenhang bedeutsamere Vorwurf, dass es „natürlich“ oberflächlich sei, den Papst anzuklagen, wo doch die ganze Christenheit auf der Anklagebank säße; oder, noch besser auf den Punkt gebracht: „Zweifellos gibt es Gründe für solch schwere Beschuldigungen, aber angeklagt ist das ganze Menschengeschlecht“ (Robert Weltsch, Summa Iniuria oder Durfte der Papst schweigen? rororo 1963). Der Gedanke, den ich in diesem Zusammenhang vorbringen möchte, geht über die allgemein bekannte, doch trügerische Annahme einer Kollektivschuld hinaus. Es handelt sich übrigens hierbei um einen Begriff, der erstmals auf das deutsche Volk und seine kollektive Vergangenheit angewandt wurde, um eine Vorstellung freilich, die sich in der Praxis als höchst wirksame Reinwaschung all jener erwiesen hat, die tatsächlich etwas getan hatten; wo alle schuldig sind, da ist niemand schuldig. Man muss nur Christenheit oder Menschengeschlecht an die ursprünglich für Deutschland vorbehaltene Stelle setzen, um zu sehen, wie absurd dieser Begriff ist, denn nun sind nicht einmal mehr die Deutschen schuldig, es gibt niemanden mehr, den wir benennen können, sondern nur noch einen Begriff.

    Neben diesen Überlegungen möchte ich noch darauf hinweisen, wie tiefsitzend die Furcht davor sein muss, ein Urteil zu fällen, Namen zu nennen und Verantwortung zu betiteln (besonders wenn es, bedauerlicherweise, um Leute mit Macht und in hoher Position geht, ganz egal, ob sie noch leben oder nicht), wenn man sich mit derart verzweifelten intellektuellen Manövern behilft. Ist es denn nicht offensichtlich, dass die Christenheit viele Päpste ziemlich elegant überlebt hat, die viel schlechter waren als Pius XII., und zwar genau deshalb, weil niemals die ganze Christenheit angeklagt wurde? Und was soll man von all jenen sagen, die lieber die ganze Menschheit opfern würden, um eine hochrangige Persönlichkeit zu retten, obwohl diese Persönlichkeit keines Verbrechens, sondern nur einer zugegebenermaßen schweren Unterlassungssünde beschuldigt wird?

    Es ist gut und richtig, dass es kein Gesetz gibt, das Unterlassungssünden unter Strafe stellt, und dass kein menschlicher Gerichtshof dazu berufen ist, darüber zu urteilen. Doch ein ebenso glücklicher Umstand ist, dass es in der Gesellschaft noch immer eine Institution gibt, vor der es nahezu unmöglich ist, sich Fragen der persönlichen Verantwortung zu entziehen, eine Institution, vor der alle allgemeinen und abstrakten Rechtfertigungen – vom Zeitgeist bis zum Ödipuskomplex – zusammenbrechen, vor der nicht Systeme oder Tendenzen oder die Erbsünde beurteilt werden, sondern Menschen aus Fleisch und Blut wie du und ich, Menschen, deren Taten menschliche Taten sind und die dennoch vor Gericht stehen, weil sie gegen Gesetze verstießen, deren Aufrechterhaltung wir für die Integrität unserer menschlichen Gemeinschaft als wesentlich erachten. Juristische und moralische Fragen sind keinesfalls dasselbe, doch in gewisser Weise verwandt, weil beide Urteilskraft voraussetzen.
    (…)
    Ich glaube, wir waren sogar auf die Folgen eines rücksichtslosen Terrors vorbereitet und hätten jederzeit zugestimmt, dass diese Art von Angst aus den meisten Menschen Feiglinge macht. Dies alles war also schrecklich und gefährlich, warf aber keine moralischen Probleme auf. Die Frage der Moral tauchte erst mit dem Phänomen der Gleichschaltung auf, weniger aus einer sich aus Angst speisenden Heuchelei, sondern mehr aus diesem sehr früh an den Tag gelegte Eifer, nur ja nicht den Zug der Geschichte zu verpassen, und mit diesem sich manchmal über Nacht vollziehenden Gesinnungswandel, der die große Mehrheit der öffentlichen Personen quer durch alle Schichten und Berufe erfasste, während lebenslange Freundschaften mit unglaublicher Leichtigkeit aufgekündigt und abgebrochen wurden. Kurz gesagt, was uns verstörte, war nicht das Verhalten unserer Feinde, sondern das Verhalten unserer Freunde, auch wenn sie für das, was geschehen war, eigentlich nichts konnten; sie waren nicht verantwortlich für die Nazis, sondern nur von deren Erfolg beeindruckt, und sie waren unfähig, ihr eigenes Urteil gegen den, wie sie es sahen, Urteilsspruch der Geschichte zu setzen.
    (Hannah Arendt, Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?)

    P.S.:
    “Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind.”

    Diesen Satz könnten z.B. auch Mr. Gates und Herr Drosten, wie ihre Freunde vom WEF, im Zusammenhang mit den aktuellen Vorkommnissen, für sich beanspruchen.

    • Hartensteiner sagt:

      Vielen Dank, "Box" für Deinen Beitrag. Rüdiger Lenz beschreibt zunächst, durchaus zielgerichtet, die Dinge wie sie sind. Doch dann – wie das sehr häufig bei "Querdenkenden" zu beobachten ist, gibt er dieses Denken Schritt um Schritt auf und verfällt einem Phantasieren in dem von Dir beschriebenen Stil. Spontan fällt mir dazu auch das Beispiel von Naomi Klein ein, die zunächst das hervorragend realistische Buch von der "Schockstrategie" verfasste, nun aber, da sie es hätte zur Anwendung bringen müssen, dem Corona-Mythos verfiel – und nicht erst jetzt versagte sie an sich selbst, bereits vorher begann sie ihr Heil in kleinen "Freundeskreisen" zu suchen, die es zusammen unternahmen, ein paar Schmetterlinge (Phantasien) zu retten. Säubert man Lenz' Artikel mittels der "Stahlbürste" von Box, dann beginnt man zu sehen, wo wir tatsächlich stehen. Aus dieser Situation können wir uns nicht "herausphantasieren", vielmehr müssen wir uns diese zunächst wider die eigene Borstigkeit "einverleiben", ehe überhaupt auch nur die geringste Chance besteht nach einem Weg aus dieser heraus, zu suchen.

    • Ulli sagt:

      @ box + Hartensteiner
      So kommt es auch bei mir an.
      ´´ Verantwortung für etwas aufzuerlegen, was sich allein nicht tragen lässt, ist dagegen unsozial.´´
      Ich denke schlimmer noch..Es ist gerade zu antiemphatisch und kann sogar in Richtung seelische Folter gehen.
      Vieles gut gesagte bekommt hier am Ende durch das ´über das Ziel hinausschießen, einen dummen Beigeschmack.

  23. Andreas Adler sagt:

    Glänzender und wunderbarer Text.
    Ich möchte folgendes hinzufügen:

    ______________________________
    Man nimmt mir die Freiheit, damit ich erkenne, dass ich ein Leben lang mir selbst die Freiheit versagt habe.

    Man zwingt mich eine Maske zu tragen, damit ich erkenne, dass ich zeitlebens eine unsichtbare Maske getragen habe.

    Ich bin umgeben von Menschen., die sich vor etwas fürchten, von dem ich weiß, dass es nicht existiert-
    Damit ich erkenne, dass auch meine Ängste unbegründet sind.
    _______________________________

    • How-Lennon sagt:

      "Man nimmt mir die Freiheit, damit ich erkenne, dass ich ein Leben lang mir selbst die Freiheit versagt habe.

      Man zwingt mich eine Maske zu tragen, damit ich erkenne, dass ich zeitlebens eine unsichtbare Maske getragen habe."

      Man nimmt mir meinen Job und meine Kollegen, damit ich erkenne, dass ich niemals einen geliebten und wichtigen Job, sondern einen überflüssigen, dämlichen Bullshitjob hatte und dass die meisten Kollegen einfach nur nervige Arschlöcher waren…:)

  24. Ulli sagt:

    Moin mein lieber Rüdiger,
    Ich stimme Dir im Wesentlichen durchaus zu, habe aber den Eindruck, ´Du bekommst da einiges durcheinander.
    Deine Weisungen und Tipps klingen teils schon recht bizarr.
    Frag dich mal selbst ., ´was soll denn der Leser als Fazit daraus deuten´ ???
    Du zitierst ständig Psychos an den Stellen, die das ´Selbst- nicht -mehr. weiter -wissen´ in eine scheinbare Weisheit ´floskeln.´
    Man mag eine Vorstellung von ´Gott´ haben.
    Glauben bedeutet dennoch einen Zustand der Verunsicherung und beinhaltet latente Angst.
    Unser Nervensystem ist ursprünglich auf Orientierung ausgerichtet.
    Da ist der sogenannte ´ threat respose´ den das Bewusstsein erfassen kann.
    Ansonsten streben wir tendenziell und primär auch triebgesteuert nach Liebe.
    Darauf beruht der hohe Stellenwert unseres sozialen Status .
    Was man in diesem System ausnutzt und mit dem Attraktor Geld Energieflüsse pervertiert und die Menschen so zwischen Notstand und Macht hin und her instrumentalisiert.
    Da liegt doch die nüchterne Erkenntnis ,die uns erkennen lässt, wo es Auswege gibt.
    Philosophische Beruhigungsgebete und Moralapelle bringen uns da ja nicht wirklich weiter.
    Lieben Gruß
    Ulli

  25. corovide sagt:

    Ach die liebe Menschheit und das Streben nach der berühmten Weltherrschaft.

    Vor gut 2000 Jahren trieben es die Römmer ziemlich bunt. Dazwischen die kath. Kirche mit ihren Verfolgungen und dann die Weltkriege und all die Kriege danach von denen man weniger spricht.

    Interessant an dieser Geschichte ist das die Gründe also die Auslöser für das Übel meist reine Erfindung waren oder auch Utopien oder auch schlicht Größenwahn. Man sollte denken 2000 Jahre Geschichte würden belegen das es zwar immer wieder echt üble Zeitgesellen gibt es aber nie wirklich jemand schaffen wird sich die Welt zu unterwerfen.

    Es wird immer etwas geben was dagegen stünde egal ob du das KenFM oder RAF nennst.

    Wenn wir die Zahlen von Corona betrachten kommt es mir wie ein Witz vor. Dazu sei gesagt ich habe einige Kriege er/überlebt mit Opferzahlen die Crona noch nicht mal ansatzweise toppt. Warum man jetzt so ein Aufwand betreibt ist mir fremd.

    Mag sein das es zwielichtige Zeitgesellen gibt die was auch immer im Sinn haben. Sie sollten den Plan aufgeben … die Geschichte belgt ja (siehe oben).

    Absurd finde ich auch die Idee es sei ein "Killer Virus". Also mein Beileid an die Erfinder denn ein Virus das nur alte Leute umbringt ist echt keine Meisterleistung an Vernichtungswaffe. Aus anderer Sicht was hätte man davon alte Leute umzubringen?

    Manchmal sehe ich bei KenFM aber auch an anderen Stellen die noch so absurdesten Thesen. Oft dann Herr Gates. Mal ernsthaft also Herr Gates als Feind des Friedens. Ach je da habe ich schon wirklich schlimmere Feinde erlebt … und überlebt.

    KLar Maßnahmen (nenne sie Lockdown) sind richtige Zerstörer. Na und? Wussten wir denn nicht schon lange vor Corona das in diesem und in anderen Ländern vieles nicht mit rechten DIngen zugeht? Wer dann auch noch in so einem Land verweilt und an Friede Freude Eierkuchen glaubt muss sich nicht wundern eines Tages im Lockdown aufzuwachen.

    Wer ist denn so "schräg" denkend in so einem Land eine "Existenz" aufbauen zu wollen und dann noch daran zu glauben das es echt klappen könne?

    Wem man sein laden zugemacht hat sollte längst aufgewacht sein. Nix Hilfe vom Staat beantragen. Zu lassen ein Ende machen fertig und dann aber daran denken wie schnell ein marodes System dir sogar das Leben streitig machen kann.

    Auch dieses ständige Blablabla. Dabei denken einige sie zeigen Widerstand. Also die gegner ich ich kenne oder kannten hätten herzlich gelacht.

    Spätestens seit Corona sollte man aufgewacht sein. Man braucht keine alte oder gar neue Partei oder absurdeste Ausschüsse. Wie wäre es sich zu Versammeln und Gemeinsamkeit zu zeigen? Das aber ist oft fehlanzeige. Was willst du mit 20000 Leute Revolution machen? Die in berlin lachen sich schief inkl. AfD und Co. So tickt man in berlin nur zeigt man es dir weniger aber das braucht man auch nicht weil viele es einfach nicht kapieren.

    Alle 4 Jahre belegt es sich. Deutschland ist ein Land wo Menschen gezielt verdummt wurden. Wie willst du jetzt 80 Mio Menschen aufwachen oder gar bewegen?

    Ja und Deutschland ist nicht alles. Da sind noch ganz andere Länder….

  26. NichtvonBedeutung sagt:

    Zu *"ist sie Gott nahe oder dem…"*

    Ja dem was denn? Dem Teufel etwa? Was für ein Witz. Wer Satanismus als Religion sieht, die, wie auch jede andere Kirche, einem Götzen zugewandt ist, der versteht Satanismus nicht und er versteht auch nicht, was es mit Religion auf sich hat. Satanismus ist eine Antireligion und als Satanist ist man anderen Menschen näher als irgend etwas Anderem. Religion funktioniert bei Satanisten nicht und schon gar nicht als Waffe. Jeder Moment, den ein Mensch mit Beten verbringt, ist Verschwendung und dabei ist es egal, welchen Götzen (Gott oder Teufel) man anbetet. Satanisten suchen sich lebende Idole mit etwa gleichem geistigen Niveau, die sie verehren und denen sie vertrauen können, wie sich selbst. Aber seit dem der Mensch Religion erfunden hat, um sich das ein oder andere Phänomen zu erklären, hat er einfache Dinge, wie z.B. sich des eigenen Verstandes zu bedienen, einfach nicht mehr auf dem Radar. Der Mensch braucht einen Götzen als geistige Führung, statt sich mit Seinesgleichen zu beschäftigen. Das spiegelt sich nicht nur in Christen, Muslimen, Juden oder Sonstigen wieder, sondern auch darin, dass selbst Satanismus in jeder dieser Religionen als Götzenverehrung verkannt wird. Tatsächlich aber pfeiffen Satanisten auf geistige Führung (Götzen), aber ganz sicher nicht auf geistige Anleitung durch weise und vor Allem menschliche Lehrer (Idole). Satanisten sind die Buddhisten der westlichen Welt. Satanisten missionieren auch nicht aktiv, denn das ist letztendlich gar nicht nötig, weil einem Bekenntnis dazu eine Erkenntnis voraus geht: "Selbst da Gott nun tot ist, wird euch nicht der Teufel holen."

  27. Hans Maulwurf sagt:

    Sehr starker Artikel, hat mich gleich aufgemuntert nach einem weiteren Tag aus dem Hamsteroffice.
    Danke Rüdiger!

  28. Oliver7 sagt:

    Das gieren nach gold und ähnlichem ist sehr alt. Dieser gedanke hat die menschen vergiftet! Darum schon so lange das problem. Jedenfalls ist es ein teil davon!

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