Die große Umkehrung | Von Gunnar Kaiser

In einer sich rasant verändernden Welt müssen wir Orte schaffen, wo wir das Bewährte pflegen und dem Zukunftsschock widerstehen können.

Ein Standpunkt von Gunnar Kaiser.

Das einzig Konstante ist der Wechsel. Doch was geschieht, wenn dieser sich in einer Geschwindigkeit vollzieht, der der Mensch nicht mehr folgen kann? Was sich seit rund einem Jahr beobachten lässt, ist eine weitläufige und tiefgreifende Umkehrung von Werten, Normen und Sitten. Und das in einer Geschwindigkeit, die so atemberaubend ist wie das Symbol der Ächtung, welches wir tagtäglich im Gesicht tragen müssen. All dies wäre nicht möglich ohne die massive Disruption des rationalen Denkens in der Breite der Gesellschaft. In solch beispiellosen Zeiten des Aufruhrs bedarf es vieler Schutzräume — Orte, wo Zeit vielleicht nicht stillsteht, aber zumindest nicht im halsbrecherischen Galopp einer irre gewordenen Büffelherde vorwärts donnert.

Wir müssen einerseits fähig bleiben, Neues aus dem Strom der Zeit anzunehmen — so es dem guten gesellschaftlichen Miteinander zuträglich ist —; andererseits sollten wir uns die Freiheit bewahren, an dem festzuhalten, was sich bewährt hat und bewahrenswert bleibt. Die Balance zwischen beiden muss neu erlernt werden.

Worte zur aktuellen Lage

Ich möchte euch einen Ausblick geben auf die Frage: „Wo zieht es dich hin? Wo zieht es uns hin? Wo zieht es mich hin?“, weil mich in der letzten Zeit viele Nachrichten erreicht haben, die meinten: „Was sollen wir denn tun? Es ist ja gut und schön, dass du uns Bücher vorstellst und pseudointellektuelle Geschwurbel-Gedanken ins Internet stellst, aber was sollen wir denn tun?“
Im Grunde genommen ist alles gesagt. Wir alle sind uns gewahr, dass wir die Menschen nicht mehr aufwecken — zumindest nicht mit Fakten — und dass es, wenn es passiert, sowieso zu spät sein wird. So wie wir nun auch bemerken, dass die Medien so langsam aufwachen, dass so langsam andere Stimmen Gehör finden und Aspekte und Argumente, die eigentlich bereits seit über einem halben Jahr bekannt sind, jetzt gerade erst in Mainstream-Presseerzeugnissen gebracht werden.

Beispielsweise die Theorie, die Michael Sanger, im deutschsprachigen Raum Aya Velázquez vorgestellt hat, von der Lockdown-Strategie der kommunistischen Partei Chinas als politische Strategie, die in den Westen transferiert wurde. Darüber hat die WELT sich ein halbes Jahr später bemüßigt, einen „investigativen“ Artikel herauszubringen. Das wird getan, um es hinterher nicht erscheinen zu lassen, als hätte man gar nichts gemacht:

„Ja wir hatten doch auch Daniel Kehlmann zu Wort kommen lassen und Yuval Noah Harari durfte auch etwas über den Überwachungsstaat sagen, der mit den Maßnahmen eingeführt wurde und wahrscheinlich nicht mehr verschwinden wird.“ Das ist etwas anders als bloße Feigenblättchen.

Der augenblickliche Gedankengang muss wohl folgender sein: Wir haben es nun lange genug herausgezögert, haben lange genug die Idioten vorausgeschickt, die Fußsoldaten in die Schlacht gesendet, die sich massakrieren haben lassen — für die Wahrheit. Jetzt, wo wir Terrain gewonnen haben, können wir uns auch heranwagen. Und wir wagen uns vor und sagen: „Hey, vielleicht sollten wir aufpassen, dass wir unsere Grundrechte nicht einfach so aufs Spiel setzen.“

Blickrichtungsänderung

Aber ich möchte meinen Blick zum Positiven wenden. Es entsteht eine gewisse Sogwirkung, wenn wir Blickrichtungsänderungen vornehmen. Viele haben das Gefühl: „Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich bin verzweifelt, ich sehe die größte Katastrophe auf mich und auf die Gesellschaft zurollen oder sie ist schon da, ich sehe die Blindheit der Menschen und ich sehe, ganz nach Platon oder Orwell, den Hass der Menge gegen diejenigen, die die Wahrheit aussprechen.“

Obwohl wir uns gerade so ohnmächtig fühlen — im Sumpf —, sollten wir die Sogwirkung auch als förderlich betrachten. Nämlich als die Vorstellung, dass wir von Menschen an- und ein Stück weit aus dem Sumpf gezogen werden, die ihren Blick geändert haben und nun auf etwas Positives blicken. Menschen, die nicht mehr wie das Kaninchen die Schlange anstarren, sondern sagen: „Es mag immer ein gewisser Ungewissheitsfaktor und eine Wagnis bleiben, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir bestimmte Schritte gehen müssen, und diese Schritte gehen wir jetzt auch.“

Und dann gibt es diese Menschen, die etwas aufbauen, und die anderen Menschen, die — selbst wenn sie noch eher unkritisch und mit sich selbst im Unreinen sind — sagen: „Moment, wo geht der denn da hin? Was machen die denn da überhaupt? Haben die etwa Spaß? Im Jahr 2021? Dürfen die das? Oder bauen sie sich eine neue, zukunftsversprechende Struktur auf, eine Insel der Freiheit, der Gemeinschaft, des Geistes und der Lebendigkeit und was ist denn das überhaupt?“

Inseln der Freiheit

Um in anderen Menschen die Sehnsucht danach zu wecken, muss man es tun, es wirklich wagen. Die Sehnsucht ist da — die Ohnmacht auch — aber es gibt eben auch die Zuversicht, das ist wohl diese Blickrichtungsänderung, die die Menschen dazu bringt, zu sagen: „Wenn der das kann, so ein Typ im Internet, dann kann ich das auch, dann können andere das auch und dann kann ich diese Freiheitsinseln finden.“

Und dann gibt es viele kleinere Inseln oder vielleicht sogar eine große Insel von Menschen, die in Ruhe gelassen werden wollen, in Freiheit, Selbstbestimmung und Würde leben wollen. Menschen, die suchen und finden wollen, was das gute, das gelingende Leben eigentlich ausmacht.

Denn es wird kein Zurück zur alten Normalität geben — das steht ja wohl seit Längerem fest, wenn Rainald Becker, Gert Scobel und Klaus Schwab das verkünden. Doch darin könnte sich vielleicht sogar etwas Gutes in unserem Sinne verbergen, indem man nämlich sagt: „Mein altes Leben war ja gar nicht so perfekt — ich wollte immer schon etwas anderes machen, woanders leben, mit anderen Leuten, für einen anderen Zweck, für etwas Sinnvolles arbeiten, mich für etwas Sinnvolles einsetzen.“ Vielleicht schaffen sich jetzt diese Strukturen selbst — dezentral und organisch, so wachsen sie momentan unter dem Eis.

Naomi Klein: Die Schockstrategie

„Die Schockstrategie“ ist ein Buch, bereits vor etlichen Jahren geschrieben, in dem Klein untersucht, wie gesellschaftlicher Wandel durch eine bewusste Strategie herbeigeführt wird. Basis der Theorie ist eine psychologische Methode, die der Psychiater Dr. Ewen Cameron in den 50er-Jahren mittels CIA-Finanzierung entwickelt hat, die beweist, dass man Menschen durch die Einwirkung von Schock so verändern kann, dass sie nach einer neuen Identität suchen, dass sie wie leere Blätter in einen kindlichen Zustand zurückfallen und dort zunächst so geschockt sind, dass man sie (wie eine CD) neu beschreiben kann.

Getestet wurde diese Schocktherapie durch monatelange Isolation, durch Elektroschocks sowie den Einsatz psychedelischer Drogen. Man merkte, dass diese vollkommene Isolation eine Orientierungslosigkeit und Disruption im Identitätsgefüge der Menschen herbeiführte, sodass sie anschließend zu nahezu allem bereit waren. Die Erkenntnis war, dass Menschen durch diese Orientierungslosigkeit derart manipuliert werden können, Dinge zu akzeptieren, die sie vorher niemals hingenommen hätten.

Kleins Theorie ist, dass die Ökonomen, die Ideologen des Neoliberalismus (Chicago School, Milton Friedman), dieses Wissen nutzten, um in sozialistischeren Ländern den freien Markt einzuführen und um solch radikale Reformen überhaupt erst auf den Weg zu bringen. Denn der plumpe Vorschlag, so Klein, „schafft mal bitte eure Sozialsysteme ab“, hätte natürlich nicht zur Akzeptanz geführt. Verwirrt man sie aber durch diese Schockstrategie so dermaßen, geben sie selbst Bewährtes freiwillig auf.

Eine Art und Weise dies umzusetzen ist es, gewisse Momente abzuwarten — dies können Naturkatastrophen sein, Wirtschaftskriege, politische Krisen, ein Putsch, ein Staatstreich — und dann einzugreifen, um neue Strukturen in diese Phase des Umbruchs einzupflanzen. Die anschließende Verfestigung dieser Strukturen ist eine kompliziertere Angelegenheit: die Disruption herzustellen ist einfach — die dauerhafte Implementierung hingegen schwer.

Natürlich bezieht sich Naomi Klein auf den Neoliberalismus — auf eine Schockstrategie, die starke Staaten zu schlanken Staaten machen soll.

Diese absolute Umkehrung, die uns entgegenschlägt — die Umkehrung von Werten, Umkehrung von Menschen, die heute etwas gänzlich anderes sagen, als noch vor Wochen oder Monaten — kann auch in der Methode der Schockstrategie beobachtet werden.

Die nun beobachtbare Umstrukturierung geht weg von tendenziell offenen Märkten und hin zu einer zentralen Verwaltungswirtschaft. Zu einer Planwirtschaft auf globalem Maßstab mit einer Technokratie, die jeden gesellschaftlichen Aspekt unter Planungsgesichtspunkten und der Einführung von neuer Technik als Verwaltungsinstrument — Ressourcenverwaltung, Geldverwaltung, Energieverwaltung, ja sogar Verwaltung von Menschen betrachtet.

Bei der Schockdoktrin, die sich in den 70er-Jahren in Südamerika abspielte, ließen sich ähnliche Entwicklungen erkennen: die Mundtotmachung politischen Dissenses, indem kurzerhand Kritiker beiseite geräumt wurden, und die daraus resultierende Eindimensionalität des öffentlichen Diskursraums. Die Fragestellung, ob diese ökonomischen Reformen überhaupt nötig sind, war somit vollkommen an den Rand gedrängt oder eher: Sie durfte gar nicht mehr gestellt werden. Zweifler wurden zu Staatsfeinden ernannt.

Während es bei dieser Geschichte darum ging, die Privatisierung hervorzukehren, dem Staat Märkte abzulocken und Konzerne hineinzusetzen, ist nun eher das Gegenteil der Plan. Die Menschen sollen abhängig werden vom Staat, von irgendwelchen Hilfen, vom bedingungslosen Grundeinkommen; die Strukturen, wie das Geldsystem, sollen stärker verstaatlicht werden.

Mir ist bewusst, dass ich Kleins Buch gegen den Strich lese, sie selbst steht den Maßnahmen vollkommen unkritisch gegenüber. Aber das ist ja gerade das Erstaunliche, dass eine Naomi Klein das nicht merkt, dass ein Noam Chomsky das nicht merkt, dass genau das passiert, wovor sie seit Jahrzehnten warnen. Jetzt, wo es unter dieser Maßgabe der Gesundheitsförderung passiert, können sie es nicht wahrnehmen.

Das ist das neue an unserer Zeit, dass die Menschen umgedreht werden und dass sie ihrem eigenen Urteil nicht mehr vertrauen und dass sie ihr eigenes begriffliches und intellektuelles Instrumentarium nicht mehr zur Verfügung haben — dass es ihnen entglitten ist.

Und dann gibt es Menschen, die schauen in diese alten Bücher rein und denken: „Wow, wann ist das geschrieben worden, gestern?“ Oder man liest eine Arendt oder Herbert Marcuse. Wofür wurde das denn geschrieben, wenn man in der Stunde der Bewährung sagt, das war damals einmalig und darf nicht auf das Heute bezogen werden?

Wohlgemerkt, auch zu ihrer Zeit merkte Hannah Arendt bereits an, dass ihre Analysen nicht nur auf den Nationalsozialismus bezogen sind und auch nicht nur auf den Kommunismus. Das ist das Wesen totaler Herrschaft an sich. Und das kann immer und überall, unter jedem Gesichtspunkt und hinter jedem vorgetäuschten Wert passieren.

Die große Umkehrung

Meine Theorie, warum wir diese große Umkehrung erleben, ist noch nicht ausgereift, aber ich glaube, es hängt mit der Disruption unseres gesunden Menschenverstandes zusammen. Es ist kein Erdbeben im wörtliche Sinne, kein Putsch, sondern eine nun über ein Jahr hinweg schleichende Aushöhlung von Normalität, Demokratie, von Werten und dessen, was wir gesellschaftlich für wichtig gehalten haben — das Sittenhafte, unsere Traditionen, unsere Sicht auf bestimmte Phänomene wie Krankheit et cetera.

Alvin Toffler: Future Shock

Dieser Schock, der sich nun bereits über ein Jahr lang zieht, hat einen Verlust in die eigene Wahrnehmung und das Vertrauen in den gesunden Menschenverstand zur Folge. Ganz besonders, weil wir in einer Generation leben, in der kaum noch Primärerfahrungen zur Verfügung stehen, die kaum noch ihre Erfahrungen aus echten Begegnungen und eigenen Erlebnissen zieht.

Wie der Zukunftsforscher Alvin Toffler schon 1970 schreibt, geht es darum, ein gesundes Gleichgewicht zwischen den Erfahrungen zu schaffen, die wir als Menschen schon seit allen Zeiten in der Welt machen und der Sekundärerfahrung, die medial vermittelt ist. Rund 90 Prozent unseres Weltwissens bekommen wir wohl mittlerweile auf die Weise der Sekundärerfahrung erzählt, über die herkömmlichen Medien und das Internet.

Das bedeutet, dass wir keine Möglichkeit mehr haben, auf unsere eigene Erfahrung zurückzugreifen — wir stehen im Grunde auf einem sehr wackligen Boden. Das ist für Toffler in den 70er-Jahren schon die Wirkung des Future Shocks gewesen, dass sich Entwicklungen so schnell abspielen, dass wir nicht mehr folgen können. Dass wir in einer zu kurzen Zeitperiode zu viel an Wandlung durchmachen und nicht mehr in der Lage sind, dem nachzukommen. Eigentlich, so Toffler, müsste man darin ausgebildet werden, mit Zukunftserfahrungen, der Geschichte der Zukunft, zurecht zu kommen und man müsste den sozialen Wandel umarmen. In der Zukunft müsste man die Fähigkeit entwickeln, sich schnell anzupassen. Diese haben wir uns nun angeeignet, jedoch auf Kosten der Stabilität. Lektion gelernt:

Der Wechsel ist das einzig Stetige. Wir passen uns unglaublich schnell an, merken aber, dass wir dadurch eine Art verschiebbare Verfügungsmasse sind.

Alles ist unsicher und feste Bezugspunkte gibt es auch keine mehr, vor allem nicht bei der Jugend. Die Antwort auf die Frage nach der Grenze der Beschleunigung, also: wie schnell darf sich ein System beschleunigen, bevor es unmenschlich wird? wäre die, dass jede Generation auf Erfahrungen zurückgreifen kann, die die Vorgängergeneration gemacht hat. Dass bloß ein gesellschaftlicher Bereich oder sehr wenige einen Wandel erfahren, aber zugleich etwas erhalten bleibt, an dem sich eine Generation festhalten kann, um dann „an dieser Liane von Baum zu Baum zu schlingen“.

Toffler hat vorausgesehen, dass Kommunikationsstrukturen, unsere Arbeitswelt, die Art und Weise, wie Medien gestaltet sind, oder die Wissenschaft einen immensen Wandel erfahren werden, dass wir kaum noch fähig sind, ein Verständnis dafür aufzubringen.

Es ist also elementar wichtig, die Balance zwischen der Eigenerfahrung und der Sekundärerfahrung (anderweitig) herzustellen. Das können wir nur in Räumen der Stabilität – in „Enklaven der Vergangenheit“, die dem Menschen einen Schutz bieten vor dem zu schnellen Wandel und vor dem Schock.

Meines Erachtens sind Impfung und das Massentesten bedeutender Bestandteil einer dieser technologischen Zukunftsschocks. Alles was jetzt gerade im Gesundheitsbereich eingeführt wird — und das in Massendimensionen — das Massentesten, die Massenimpfung, die Massenüberwachung, mit Apps und digitalem Impfausweis, mit digitaler Identität, ist dazu angelegt, einen Zustand zu erzeugen, in dem wir selbst nicht mehr Herr über Leben sind. Das kommt nun mit einer unglaublichen Vehemenz und Beschleunigung, dass man sich eigentlich fragen müsste: „Moment — Technikfolgenabschätzung? War da nicht mal was? Diese Technologie muss doch überprüft werden auf ihre Verträglichkeit mit einem menschenfreundlichen, würdigen Leben.“

Auch Toffler schreibt: Wir können da nicht einfach so hineinlaufen. Zur notwendigen Überprüfung muss eine Instanz geschaffen werden, die aus Philosophen, Soziologien, Ökonomen zusammengesetzt ist, die beispielsweise die Massenimpfung auf ihren gesundheitlichen Aspekt, aber auch auf ihre vielen, vielen anderen gesellschaftlichen Aspekte hin überprüft.

In der Gesellschaft müssen alle Technologien darauf untersucht werden, wie sie auf jedes einzelne System einwirken, nicht zuletzt auf die Mentalität der Gesellschaft, auf ihr Bild von Krankheit, auf ihr Bild von der Verwaltbarkeit des menschlichen Lebens, auf die Werte und die Macht, die sie dem Staat zuspricht.

Das Beispiel der Impfung könnte es kaum besser zeigen: Die Impfung bringt nicht nur mit sich, dass sie die Menschen immun macht, sondern dass der Staat plötzlich das Recht hat, dich für deine Gesundheit zu „pieksen“, also deine körperliche Unversehrtheit zu negieren.

Das wird frei Haus mitgeliefert — mit der Impfung kommen nicht nur Gesundheitsaspekte, sondern es geschieht ein Wandel in dem, was wir dem Staat, dem Leviathan, in seinen Aufgaben und Befugnissen zumessen.

Wesentlich sind also Räume der Stabilität, in denen man tatsächlich leben und eine Gesellschaft haben kann, die gegenüber diesem Schock immun ist. In diesen Stabilitätszonen ist das Wichtigste die Beziehung zu anderen Menschen — langfristige, liebevolle und lebendige Beziehungen vom einen zum anderen. Diese tiefen Verbindungen von Menschen untereinander, emotionale Verbindungen, bilden dann die Stabilität des Menschen, der daraus seine Sicherheit und Identität zieht und daraus folgend dem technologischen Fortschritt, Neuerungen und Versuchen des Schocks gelassener gegenübersteht.

Solch ein Mensch muss so auch nicht in Ressentiments ausgreifen, sondern basiert diese Gelassenheit auf sicheren interpersonalen Beziehungen, die ihn vor der Umwälzung schützen. Gleichzeitig kann er sich das Positive herausziehen, das diese neuen Technologien oder der Wandel einer Gesellschaft durchaus mit sich bringt, ja kann das sogar begrüßen. Stets mit der Gewissheit, in diese Stabilitätszonen zurückkehren zu können, um seine Identität nicht gefährdet zu sehen.

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Das Buch Unter der Haut” von Gunnar Kaiser wird in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Danke an den Autoren für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 10. März 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „Wo zieht es dich hin?“ auf Gunnars Rundbrief.

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Bildquelle:  Iakov Kalinin/ shutterstock

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53 Kommentare zu: “Die große Umkehrung | Von Gunnar Kaiser

  1. cocrea sagt:

    Gunnar Kaiser erwähnte
    ***viele kleinere Inseln oder vielleicht sogar eine große Insel von Menschen***

    um dem Suchtsystem oder der Narzissmusgesellschaft oder der Normopathie zu entwachsen, bedarf es kleinere dann größere Genesungsinseln (so nenne ich sie).

    Dirk Fleck spricht von "Inseln der Zukunft" – bei der Beschreibung von Imagozellen, die das Schlüpfen des Schmetterlings ermöglichen:

    "In dem verpuppten Körper bilden sich Zellen, die die Wissenschaft 'Imagozellen' nennt. Imagozellen sind Schmetterlingszellen, welche in dem Raupenkörper entstehen und dort die Zukunft implantieren.
    Natürlich werden sie [die Imagozellen] vom Immunsystem der Raupe als Fremdkörper angegriffen und vernichtet.
    Da sich der Raupenkörper jedoch in zunehmender Desintegration befindet, hat es die zweite Generation der Imagozellen schon leichter. Aber auch sie werden noch von dem alten System attackiert, aber immerhin wissen die Eindringlinge jetzt, wie man die Immunzellen der Raupe so infiziert, dass sie selber Imagozellen hervorbringt.
    Irgendwann schließen sich die bislang isolierten Imagozellen in Clustern zusammen und werden zu 'Inseln der Zukunft'. Dann fangen sie an, sich zu vernetzen und sich durch Zellstraßen zu verbinden. Zeitgleich wird der Raupenkörper immer instabiler.
    Irgendwann kommt ein Moment, wo das Netzwerk die Nachricht an die Zukunftsinseln sendet, dass sie keine Raupe mehr sind. Von diesem Augenblick an geht es rasend schnell. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis aus einem wilden Zellhaufen ein Schmetterling erwächst, der eine völlig andere Realität vorfindet und dem andere Ebenen des Ausdrucks zur Verfügung stehen."
    Dirk C. Fleck (*1943) freier deutscher Journalist, Autor, "Die vierte Macht. Spitzenjournalisten zu ihrer Verantwortung in Krisenzeiten", S. 45, Hoffmann und Campe Verlag, 1. Auflage 13. August 2012

    Der belgische Physikochemiker Ilya Prigogine sprach von Inseln der Kohärenz, die in einem Chaosmeer schwimmen. Er drückte es so aus:
    "Wenn ein komplexes System stark ungleichgewichtig ist, sind kleine kohärente Inseln in einem Chaosmeer in der Lage, das ganze System auf die nächsthöhere Ordnung anzuheben."

    Kohärente dissipative Inseln sind nichtlinear.

    Prigogine gestand einst: "Ich war gewissermaßen Gefangener der linearen Nichtgleichgewichtstheorie, weil die Systeme in der Nähe des Gleichgewichts mathematisch mit Hilfe linearen Näherungen beschrieben wurden. […] Dissipative Strukturen aber sind Wesen aus einer nichtlinearen Welt, und zu der Zeit, als ich sie untersuchte, gab es noch wenig wissenschaftliches Interesse an Nichtlinearität."

  2. Dr.Listemann sagt:

    Nun ja, man kann sich wieder und wieder in das bereits schon oft Ausgesprochene verlieren – ich nenne es "Wiederkäuen". Und man kann sich auch auf ganz einfache Prinzipien verlassen, um zu erkennen, wohin die "Reise" geht. Ein solches Prinzip ist das des Nicht-Verletzens, auch "Ahimsa"-Prinzip genannt. Dieses besagt, dass man sich selber und alle Anderen (Lebewesen = Menschen, Tiere, Pflanzen, Natur) in ausnahmslos all seinen Handlungen nicht verletzten sollte – dann besteht automatisch Harmonie und Alle sind glücklich. Es verbleiben dann nur die völlig natürlichen Einschränkungen der dreifachen Leiden: (1) Leid, das mit unserer Körperlichkeit zusammenhängt, d.h. von der biologischen Zeugung bis zum biologischen Tod, (2) Leid, das uns infolge von Unvollkommenheit von anderen Mitmenschen zugefügt wird, und (3) Leid, das uns von der Natur (einschließlich dem Kosmos) zugefügt wird. Alles Andere wäre (4) "karmisches Leid", d.h. solches, das mit der von uns selber initiierten "Verschlechtbesserung" unsere Lebensumstände zusammenhängt, uns zu ungewünschten Tributen und Verstrickungen führt … bis hin zum Kampf gegen Alles und Jeden, nur um selber "überleben" zu können. Genau Das ist der Hauptgrund hinter allen anderen (vorgeschobenen) Gründen, warum sich hier wieder Etwas mehr oder weniger (un-) erwünscht tut. Wir müssen uns also bei dieser Betrachtung nicht weiter in Details verlieren – der Materialismus wird uns immer wieder in solche Situationen führen, ob im Sozialismus/Kommunismus oder Kapitalismus/Imperialismus oder in einer sonst welchen materialistisch orientierten Gesellschaft. Die geistige Verinnerlichung und praktische Überprüfung solcher Prinzipien, wie u.a. das "Ahimsa"-Prinzip, lässt uns erkennen, wie die Natur wirklich funktioniert und wer's von unseren Mitmenschen immer noch nicht begriffen hat. Die "Weisen" halten sich aus den "Kämpfen" der (noch) "Dummen" heraus und werden darin auch nicht (mehr) hineingezogen …

    • Schlafschaf sagt:

      Das mit dem Wiederkäuen hab ich verstanden, scheint aber durchaus notwendig zu sein, machen die MSM auch, nur wesentlich stärker. Das mit dem raushalten da man ja so weise ist, scheint mir eher auf der Möglichkeit zu beruhen, wenn man gelassen in seinem Gärtchen sitzt und möglichst den Kopf in den Sand steckt.
      Ob das auch ein Rentner so sieht, der noch nicht mal einen Balkon hat, ist fraglich. Mal etwas aus der Komfortzone kommen.

    • Cohiba sagt:

      Wer kämpft, kann verlieren.
      Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

      Ihr habt gar keine Wahl.

      Außerdem bin ich hier auch ein Verfechter der inneren Kraft, die Gewalt nur als Notwehr begreift und selbst da eine Gefährdungsbeurteilung im Unterbewustsein als permanent notwendig erachtet.

      Mal als Bild gesprochen- Ihr wollt einen großen Stein, der euch im Wege liegt, wegräumen und bedient euch des Hebelgesetzes. Ihr findet einen Hebel mit einer definierten Länge und benötigt aber ein kritisches Gegengewicht, was sich voll reinhängt. Nun finden sich Leute, die euch unterstützen wollen bei diesem Vorhaben. Alle hängen sich 'ran und Stein beginnt sich sich in das Kippmoment zu bewegen. Nun denken einige, ach das reicht eigentlich und lassen am Hebel los…..
      Der Stein rollt zurück und das entscheidende Moment wurde mit all der eingeflossenen Energie vergeudet.

      Das können wir uns jetzt nicht mehr leisten, weil unser Stein ständig seine Strategie ändert und von seiner kleinen definierten Masse ablenkt.

      Wüßten die Elefanten von ihrer Kraft, hätte kein Mensch eine Chance ihn zu bändigen.

      Und habt bitte keine Angst. Sie können uns in der Masse, die permanent wächst, nicht mehr stoppen, egal, was die MM faseln.
      Steht zusammen, wie 89.

      Es kommt auf jeden Einzelnen an.

      Habt alle eine gute Nacht!

    • How-Lennon sagt:

      Ein richtiger Sozialismus/Kommunismus, d.h. "alles für alle, jedem das gleiche" und nicht mehr im Wettkampf stehend mit dem Kapitalismus, ist exakt das Gegenteil zum Materialismus.

      Setzen, sechs!

      Übrigens bleibt nach dem Kapitalismus – also jetzt – nur der RICHTIG linke Weg. 🙂

  3. wasserader sagt:

    Strategische Vorbereitung der PLANDEMIE
    Pandemie-Konferenz in den Räumlichkeiten der CDU-Bundestagsfraktion in Berlin.

    Die Politik in Deutschland unter Merkel als Zentrum der Durchsetzung einer Pandemie als absoluter/alternativloser Maßstab, der global vermeintliche Gesundheit über Freiheit und Recht stellt .
    Mit dabei u.a. die WHO und die BillGates-Stiftung,

    https://www.bitchute.com/video/2pHkbEQq912L/

    • Hartensteiner sagt:

      Truppenaufmarsch, Strategietagung, Vorbereitung der Invasion. Blitzkrieg läuft mit ersten großen Siegen.
      Bis nach "Stalingrad II".

    • Cohiba sagt:

      Nein Hartensteiner,
      Vorher treffen uns in Zentraleuropa die neuen taktischen und strategischen Raketen eines totalen Verteidigers, der das Fell des russischen Bären bist zum letzten Mann verteidigen wird. Also, worauf warten wir? Wir müssen dem Unsinn zumindest in unserem Land ein Ende bereiten und zurückkommen zu Willy Brandt's Friedenspolitik.
      Also hebt mal den Popo und geht jeden Tag auf die Straße, sonst wird das hier nichts mehr außer holes Geschwafel.
      Habt Ihr die Berichterstattung über die Demos in Dresden gesehen? Purer Hohn und nicht der Gesamtlage entsprechend.
      Also gebt jetzt Gas oder laßt das Gewimmere. Noch können wir zeigen, wer und wieviele wir sind.

      Bleibt behütet und zusammen!
      Allen eine schöne kraftvolle Woche.

    • Hartensteiner sagt:

      Cohiba, ich würde erst mal auf die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schauen, in denen die gehirngewaschene Masse der großen Einheitspartei wieder einen überwältigenden Sieg beschert hat.
      Unterdessen wissen wir so in etwa, wie groß der Minderheit derer ist, die da nicht mitspielen wollen – sagen wir mal bis zu 5% und vielleicht noch ein paar und die bleiben gegenüber den 95% völlig bedeutungslos. Das erinnert an 68, als eine Handvoll Studenten meinte, sie könne eine Revolution machen, während ca. 98% gerade sehr zufrieden mit dem System war und sich freute, zunehmend an der Konsumgesellschaft teilnehmen zu können.
      Diesmal sind es ca. 95%, die täglich Dankgebete an Frau Merkel spricht, dafür dass sie ihnen vor der tödlichen Coronaseuche das Leben rettet. Was schon vor Corona klar war – die Bewusstseinsindustrie wäscht täglich die Gehirne der Masse und das mit Erfolg. Also…. auf zum Großen Reset und der endgültigen Umwandlung – teils längst verwirklicht – der Gesellschaft nach den Prinzipien der Massentierhaltung. Jedes "Tier" – das sind wir – sitzt in seiner Box angekettet vor einem Bildschirm und mampft Genfutter. Es wird ausreichend geimpft und mit Antibiotika abgefüllt (Und jeder Menge anderer Pharmaprodukte) und ist glücklich (Schwab: "Ich werde nichts besitzen aber glücklich sein). Haben wir erst mal 5G können auch genügend Daten schnell bewegt werden um die "Viecher" komplett mit VIRTUELLEM LEBEN zu versorgen. Funktioniert erst mal Teslas Gehirn-Computer-Schnittstelle richtig, wird das sein "wie echt", ja "besser als echt". Und mit den 5% wird man auch noch fertig. Stell Dir einfach Widerstand nach 1933 vor. Keine Chance. Und heute ist das System 1000 Mal effektiver, so dass das Damalige als erster, pfuschiger Versuch gelten muss.
      Da kannst Du bis auf Weiteres durchaus noch – so es der Lockdown erlaubt – einen Spaziergang auf der Straße machen und ein Ghandi-Bild mittragen oder mit den Händen ein Herz machen.

    • Hartensteiner sagt:

      PS: Die Landtagswahlen sind rum – es kann wieder lustig werden.

    • Schlafschaf sagt:

      Möglicherweise ist das alles auch von Vorteil, lass sie die Schrauben noch weiter anziehen. Irgendwann knackst es, und dann rappelt es. Solange 95 % mit der Maske sich abfinden, ist doch nichts zu sagen, das ist Demokratie.
      Also abwarten und Tee trinken. Was soll ein Abendspaziergang bringen, wenn die Polizei nur auf Verfehlungen lauert. Siehe Nachdenkseiten. Hat da irgendeiner der 95 % ein Gefühl des Bedauerns.
      Das der Staat zum Terrorregime verkommen ist, muss man halt am eigenen Leib erfahren. Ich sehe da nirgends Anzeichen von aufmucken.
      Nein, der Feind steht im Osten und wird mit RT Deutsch immer dreister, er verführt die Rentner zu unüberlegtem tun.
      Ich nehme an, das 95 % der Rentner das mittlerweile auch glauben. Daher möchten sie auch nicht mit Sputni 5 geimpft werden, wie ich neulich las. Der kommt vom Feind.

  4. Schlafschaf sagt:

    Gunnar Kaiser wird auch immer mehr zum Kummerkastenonkel.
    Diese Appelle an uns, sucht den Frieden in euch , scheinen auch zur gegenwärtigen Stillhaltestrategie zu gehören.
    Hallo Gunnar wie geht dir?

  5. Petra Tatura sagt:

    Ich schätze Gunnar Kaiser sehr und verfolge seine Beiträge, aber ich sehe das pessimistischer. Es wird nämlich keine Inseln geben! Wahrscheinlich geht er noch von einem Rechtsstaatsprinzip (Eigentum, Berufsfreiheit usw.) aus. Aber das alles wird es nicht mehr geben, wenn DIE mit uns fertig sind. Wir müssen JETZT dagegen aufstehen!

    • Hartensteiner sagt:

      Das sehe ich ähnlich. Nachdem wir uns die "Corona-Show" nunmehr schon über ein Jahr ansehen durften, würde ich als Erstes festhalten wollen,
      dass dieses Jahr genutzt wurde, den Menschen weltweit "einzupflegen", dass Wahnsinn nunmehr als normal zu gelten hat.
      Das geht von Drostentests und Quarantäne über Masken bis hin zu (Zwangs-) "Impfung" und Polizeieinsätzen, Zensur und schon halbenteigneten Geschäften und der Akzeptanz, dass Wissenschaft auf ein offizielles Narrativ zu reduzieren ist.
      In diesem Wahnsinn sind die Menschen nun sich selbst entfremdet (mehr denn je) gefangen und werden zur reinen Verfügungsmasse, psychologisch gesehen kaum anders als die angeketteten Schwarzen auf einem Sklavenschiff.
      Dieses Schiff ist jetzt unterwegs zu "neuen Ufern", einer neuen Sklavengesellschaft, in der sie mit einem Preisschild versehen "zum Verkauf" anstehen, auf den die weitere Verwertung dann erfolgen wird.

    • 11elf sagt:

      Ich höre bei Gunnar schon etwas länger intensiver zu und der weiss das selbst! Er erwähnt des Öfteren, dass es ihm so vor kommt als sei eine Flucht eher nicht möglich und letztens sagte er sogar, dass er dann auf einer dieser Inseln warten will bis die Aliens da sind. Es sieht fast so aus als kämen die meisten intelligenten Menschen irgendwann darauf, dass einfache Erklärmuster dieses Spiel nicht wirklich erklären können! Dass die Sache so ziemlich weltweit stattfindet deutet auch ein bisschen darauf hin, dass es wohl nicht reichen wird aufzustehen und die Regierung zu stürzen befürchte ich ja fast! …als symbolische Zeichen sollten wir das aber trotzdem tun!

  6. Fantastin sagt:

    Das "Flugblatt der Weißen Rose" wurde vor Orwells "1984" geschrieben und ist absolut deckungsgleich mit heute 2021.
    Die Schockstrategie wirkt seit Ewigkeiten. Wie schön wäre es den Kopf reseten zu können um Trauma & Angst zu nehmen.

    Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique "regieren" zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen – wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang.

    file:///C:/Users/4477777/AppData/Local/Temp/IMH3WQ.pdf

    • Fantastin sagt:

      Das ist die Traumatherapie
      https://philosophia-perennis.com/2021/03/13/dresden-heftige-zusammenstoesse-zwischen-polizei-und-querdenken-demonstranten/

  7. Alcedo sagt:

    Bin verblüfft, ich stimme mit keinem der Aspekte dieses Artikels überein. Das fängt damit an, daß sich betriebswirtschaftlicher Organisationsumbau nicht mit gesellschaftlicher Veränderung vergleichen lässt (Diener/Teilhaber) und endet bei dem nichtvorhandenen Problem eines Zukunftsschocks, für mich jedenfalls ist die Impfung keine Frage der Gesundheit und ich habe nicht das Gefühl, ich vermag den Entwicklungen mental nicht zu folgen. Vielmehr besteht mein Problem darin, daß sich hier Strukturen manifestieren, die das ins Extrem gewachsene Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft abbilden. Letzten Endes empfinde ich den Artikel als eine Aufforderung zum Dulden.

    • Hartensteiner sagt:

      "Aufforderung zum Dulden!". Alcedo, genau das ist es, was ich als ärgerlich empfand. Als würden die Schienen gelegt, auf denen kritische Denker wieder nach Hause unter Merkels Rock gefahren werden sollen. "Das geht gar nicht!".

    • Box sagt:

      Exakt. Widerstand soll frustriert werden oder in für die Machteliten ungefährliche Kanäle umgeleitet werden.

  8. Box sagt:

    Zitat:
    "Die Impfung bringt nicht nur mit sich, dass sie die Menschen immun macht, sondern dass der Staat plötzlich das Recht hat, dich für deine Gesundheit zu „pieksen“, also deine körperliche Unversehrtheit zu negieren."

    Die Impfung, welche auch immer, die Jetzige oder Zukünftige sind nicht dazu angedacht immun gegen gesundheitliche Risiken zu machen. Sie dienen nicht der "Gesundheit." Sie dienen einzig dem Öffnen für beliebige Eingriffe.
    Dazu von einem Experten:

    „Dazu scheint es, als ob gerade die Geimpften versterben. Ist das vielleicht die immun-bedingte Verschlimmerung von Erkrankungen, die wir befürchten müssen? Jetzt nicht Antikörper-bedingt, sondern durch aufgebrachte Killer-Lymphozyten? Und könnte das nicht zu jeder Zeit bei jedem Geimpften passieren — morgen, übermorgen, nächste Woche, im nächsten Herbst? Denn Lymphozyten haben ein Elefantengedächtnis. Und sie erkennen etwas, das bei allen Coronaviren ähnlich aussieht: Müll. Das heißt, die Lymphozyten-bedingte Verschlimmerung von Krankheitsverläufen könnte wohl bei jeder beliebigen Infektion mit einem verwandten Virus eintreten. Bei jedem ‚erfolgreich‘ geimpften Menschen — ob jung oder alt — und zu jeder Zeit in naher oder ferner Zukunft.“

    Aus:
    Die Verschlimmbesserung
    Covid-19-Impfungen werden weit mehr Schaden anrichten, als sie Nutzen bringen, sagt der Infektionsepidemiologe Sucharit Bhakdi.
    von Peter F. Mayer

    Wenn jemand unbequeme Dinge äußert, kann man ihn neutralisieren, indem man ihm vorwirft, kein Experte zu sein. Ist jemand jedoch ein ausgewiesener Experte auf einem Fachgebiet und äußert sich trotzdem oder gerade deshalb unbequem, kann man ihm nur noch durch unqualifizierte Diffamierung beikommen. So geschah es Dr. Sucharit Bhakdi, der zu einem der bekanntesten wissenschaftlichen Gesichter der „Maßnahmen-Kritiker-Szene“ avanciert ist. Die neuartigen Covid-19-Impfstoffe halten nicht, was sie versprechen, sagt er. Sie bergen Langzeitrisiken, die zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht abzuschätzen sind. All das erklärt Bhakdi detailliert in seinem neuen Buch „Corona unmasked. Neue Zahlen, Daten, Hintergründe“, das er zusammen mit Karina Reiss am 11. April 2021 herausbringt. Das erste Kapitel über Impfungen stellte er in einer Diskussion mit den Professoren Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch vor.
    https://www.rubikon.news/artikel/die-verschlimmbesserung

    Im Grunde ist es eine noch negativere Version von Huxleys Roman "Schöne neue Welt." Die Machteliten bekommen einen Freibrief zur willkürlichen Manipulation des Menschengeschlechts. Über Mehrkomponentenwirkmechanismen (Impfung/Virus) können sie bewerkstelligen was ihnen beliebt. Dieses zzgl. zur Verschmelzung mit Maschinen.

    In diesem Zusammenhang auf Freiheitsinseln zu verweisen, wo letztlich der temporär gedankliche Rückzug, also einzig die Ausblendung der Realität bleibt, ist eine Farce.

    • Hartensteiner sagt:

      !!! Vielleicht so: Erst kommt das Einpflegen regelmäßiger "Impfungen" und dann, zwischen drin und unauffällig, die geimpfte Bauanleitung für den "Neuen Menschen". Oder aber es passiert schon jetzt, um nichts anbrennen zu lassen?

  9. TsT sagt:

    Mag es der Neoliberalismus der letzten 70 Jahre als Zukunftshock-Methode beschreiben, so ist das ganze Konglomerat aus Theorien und praktischen Massnahmen aus grösserer Distanz betrachtet ja dann eigentlich nichts anderes, als der Versuch den klassischen Initialisierungs-Prozess vom Kind/Pubertierenden/zum Erwachsenen in jeder Menschlichen Gemeinschaft (egal welcher Größe) für eine globale Gesellschaft zu beschreiben und auf globaler Ebene in Gang zu setzen.

    (Wobei die Brutalität + Unrechtmässigkeit der Methoden des Sozialismus und Neoliberalismus der letzten 150 Jahre und der jetzigen CORONAmassnahmen damit weder zu relativieren noch in irgendeiner Weise zu rechtfertigen sind und mit Sicherheit dieser übergeordnete Gedanke im seltensten Falle Motor der meisten Massnahmen war und sein dürfte ( Ok! das wussten schon die alten Ägypter als die wahren Showmaster ihrer Zeit! "Es gibt immer einen weiteren Vorhang hinter dem Vorhang!" oh serious?/osiris! ;–)

    Fakt ist, so wie der Mensch biologisch an seiner Hautoberfäche zwar endet, als Beziehungswesen (Vater, Sohn, Bürger, Kreativer, Künstler…) dort aber erst wirklich beginnt. So wird er auch nur als biologisches Wesen von selbst erwachsen (evolutionär) als soziale Existenz und Beziehungswesen leider nur revolutionär sprich durch entsprechende Initiierung.

    Inwieweit solch ein Entwicklungs-Prozess bewusst vorangetrieben und/oder sich systemisch unbewusst/unterbewusst aus sich selbst heraus generiert, wird wohl in nächster Zeit nicht verifizierbar sein. Auf Grund der Dominanz und unheiligen Allianz von Science+Money und der Okupierung der Sozialwissenschaften durch den Neoliberalismus.

    Das Beste dürfte hier sein, beide möglichen Sichtweisen für sich selbst miteinander zu vermählen, multiplizieren. Statt eines "Entweder … oder (+/-) " also ein "sowohl…als auch (×)".

    Nachdem der Mensch/ die Menschheit nach den beiden Phasen der Globalen Mobilisierung:
    1. körperlich zum Ende des 19.Jahrhunders beginnend (Bahn, Schiff, Flugzeug, Automobil)
    2. Kommunikativ (internet, SocMedAct, Mobiletelephonie)
    nun ganzheitlich zum globalen Bürger avanciert ist, war fast zu erwarten, dass für eine Globale Menschheit ein neues Level an Cooperation und Zusammenleben notwendig wurde.

    Während sich die Technologien der Menschheit mittlerweile exponentiell weiterentwickelten, begann sich die Menschheit dagegen aber- weils grad so schön bequem war – in ihrer kindlich-pubertären Rolle (gerade in den westeuropäischen Demokratien als Wohlstandsbürger) häuslich für einen am liebsten ewigen! Aufenthalt in Ihren Kinderzimmern/Comfortzonen einzurichten; und die bisherigen realen demokratischen Politiksysteme diesen Trend 1 zu 1 widerzupiegeln (siehe unsere LandesVÄTER und MÜTTER d Nationen ohne eigentliches Erziehungsmandat (… oder doch unausgesprochen verliehen!!?)

    Da war fast abzusehen,dass eine Art Initiierungsritual mehr als überfällig und notwendig war um diesen für Mensch, Menschheit und unseren Planeten unheiligen Zustand zu ändern.

    (Inwieweit das schon 1700 Jahre zurückliegend absehbar gewesen sein mag, als man via Abstimmung auf dem entsprechenden Konzil entschied, den damals einzig wirklich "Erwachsenen "als "ewigen Sohn" für unser christliches Abendland symbolisch als Zeichen für diese wohl länger andauernde Pubertätsphase bis zum heutigen Tag vor uns gekteuzigt aufzuhängen. Mag ich nicht zu beurteilen. Da sollte man erwarten gerade nach 2000 Jahren wo eigentlich der König zurück kehren soll ( falls das keine Fake News waren) aktuell mehr von Kirchenseite dazu zu erfahren. Aber auch das mittlerweile dröhnende SCHWEIGEN DER HIRTEN und die Tatsache, dass unser aktuell letzter Papst als Bruder statt Papa zu uns spricht und den Platz des Stellvertreters frei lässt spricht Bände ;–)
    (Kommunikation ist halt beides Reden + Schweigen)

    Es könnte also tatsächlich Sinn machen, sich langsam mit der Idee anzufreunden, das ganzheitliche Phänomen CORONA (das ja nichts anderes darstellt als real gewordenes MegaSymbol für ÜBERGRIFf auf alles und jeden) als das notwendige angsteinflössende MEGA -Initiierungsritual zu sehen (bei denen man ja auch nie weiss, wieviel dabei fake + wieviel dabei wahr ist, den um diesen Zweifel gehts gehts bei solchen Ritualen ja gerade!) für eine Menschheit die partout nicht erwachsen werden will. Die aber unser Planet erwachsen braucht.

    So gesehen hat nun jeder von uns via CORONA symbolisch wohl das K(o)rönchen des souveränen ERWACHSENEN BÜRGERs als den eigentluchen CORONA-Test in die Hand gedrückt bekommen.

    Liegt nun also tatsächlich wohl an uns, ob wir in Zukunft weltweit ERWACHSENE DEMOKRATIE mit souveränen BÜRGERN + POLITIK (auch "nur" BÜRGER) auf Augenhöhe haben werden. Da es echte Demokratie wie es ausschaut erst als ERWACH(S)EN(D)E DEMOKRATIE gibt.

    Also tapfer das Krönchen der vernünftigen Balance aus gesundem Ego und Altruismus mal aufgesetzt und geschaut ob es überhaupt passt, und dann neben der so selbstverständlich von POLITIKseite geforderten Mit-Verantwortung auch ebenso selbstverständlich die dazugehörige Mitentscheidung-Souveränität – spätestens im Existenzfall! – bei der Politik eingefordert.

    … sonst gibts (zurecht?!) Halt stattdessen System"demo bzw. soziokratie" mit Eltern/Kind-Rollenverteilung zwischen Bürger+Politik durch austauschbare LandesVÄTER und MÜTTER der Nationen mit der dazugehörigen elterlichen Dominanz, Übergriff und einer Aufspaltung der Gesellschaft in system- bzw. nichtsystem-statt bürger-relevante Bereiche, Branchen, Firmen und Mitbürger.

    • Meinenstein sagt:

      @ Tst

      fantastischer Kommentar!! Aus meiner Sicht bringen Sie es wunderbar auf den Punkt und treffen den Nagel auf den Kopf!

      Verstehen was läuft, gelingt m. E. in diesen Tagen wirklich aus der Distanz und mit Rückblick auf die bisherigen Erkenntnisse (worauf Gunnar Kaiser ja auch hinweist) von Geschichte, Philosophie, Soziologie, Psychologie, etc.

      Ich selbst habe hierzu in den vergangenen Monaten einige Ausflüge dazu unternommen und hat bei mir auch eine ganze Weile gebraucht, bis sich die Puzzleteilchen zusammengefügt haben und ich das Gefühl hatte zu verstehen, welch Zeitgeschehen sich hier gerade eigentlich abspielt.

      Sehe es ganz genauso, wie Sie es beschreiben, dass gesellschaftliches Miteinander kein Selbstläufer ist, sondern dass das Ganze kultiviert, gehegt und gepflegt werden muß.
      Gerade jetzt, wo es die Illusion von fernen fremden Welten auf dieser Erde, in die Mensch seine (Flucht-)utopien hineinprojezieren kann, immer weniger bis gar nicht mehr gibt, da der Globus praktisch für Alle heute in irgendeiner Weise erschlossen ist.
      Auch ich denke, dass es ein "Erwachsenwerden" der Gesellschaften ist, welches sich nun entwickeln sollte.
      Sehe da eine Aufklärung 2.0, die erforderlich ist und in der wir uns heute gerne als Pioniere begreifen können.
      Pioniere insofern, als dass wir die Dinge und Erkenntnisse und das Wissen, was eigentlich alles schon da ist, zu einem Ganzem zusammenfügen und daraus unsere Schlüsse ziehen.

      Wohin wollen wir uns als Menschengesellschaften geistig, charakterlich und überhaupt eigentlich hin entwickeln? Was sind da unsere eigentlichen Prämissen?
      Wann haben wir uns diese Frage zuletzt gestellt?

      In der Gemeinschaft "Familie", sind es die Menschen bereits gewohnt sich so ihre Gedanken zu machen, über ein liebevolles und gemeinsames Zusammenleben, in dem alle (idealer Weise) zur Entfaltung kommen können. Wir wissen auch, dass es ein stetiges Ringen und ein sich ständig verändernder Prozess ist, hierbei ein umsetzbares Familienleben zu entwickeln, aufrechtzuhalten und last but least, dieses dann einfach zu leben, um dann hinterher zu sehen, was dabei herausgekommen ist. Geld und wirtschaftliche Möglichkeiten spielen dabei nur eine absolut untergeordnete Rolle.

      Wir haben aber m.E. noch nicht so wirklich verstanden, dass das Gleiche für alle Gebilde menschlicher Gesellschaften gilt, gleich welcher Größenordnung und betrachteter Maßstabsgröße.
      Hier dürfen/sollten wir gerne die Projektion von Klein auch nach ganz Groß wagen und Erfahrungen in der eigenen Haut, auch gerne nach Aussen transferieren.

      Und dafür gilt es m.E. Antworten zu finden und neue Prämissen zu setzen.

      Wir müssen nicht den Katastrophenpropheten folgen und die Welt als einziges Schalftfeld und unsere Sinnerfüllung einzig in Katastrophenverhinderungsverhalten sehen.

      Bauen wir uns eine neue Welt, wie sie uns gefällt!

      Bleiben wir stark!

      🙂

    • Hartensteiner sagt:

      TsT hat hier eine enorme Menge verschwurbelter Sprache aufgeplustert um uns das schmackhaft zu machen, was uns Klaus Schwab von Davos'scher Berühmtheit viel einfacher erklärt. Das "Neue Normal" ist unser Initiationsritus aus dem wir gestärkt als "Der Neue Mensch" hervorgehen werden? Ganz so sieht es aus, das Element (Vieh), das zu Massen(-tier)haltung bestimmt ist.

    • wasserader sagt:

      "Aber auch das mittlerweile dröhnende SCHWEIGEN DER HIRTEN und die Tatsache, dass unser aktuell letzter Papst als Bruder statt Papa zu uns spricht und den Platz des Stellvertreters frei lässt spricht Bände ;–) "

      Der neue Stellvertreter Gottes auf Erden wurde doch mit dem kürzlich geschlossenen Vertrag zwischen Vatikan und INTERNATIONALEN KAPITAL festgelegt .

    • Meinenstein sagt:

      @ wasserader

      Das Kapitalistentum hat als Religion in der Tat die Weltherrschaft ergriffen und sich in alle zivilisatorischen Gesellschaftsstrukturen und Regelungssysteme hineinvermachtet. Die Welt als ein Schlaftfeld.
      Die Gesellschaften werden nun zwangsrekrutiert zur letzten großen Schlacht zwischen Ost und West.
      Eigentlich Kinderkacke, wenn´s nicht wirklich so sche… für uns laufen würde.

    • Meinenstein sagt:

      Welt als ein Schlachtfeld, sollte es heißen . .

    • wasserader sagt:

      Für Meinenstein .
      Das Schlachtfeld verläuft weniger zwischen Ost und West
      als zwischen Freien Menschen, freien Völkern und macht besessenen technokratischen Elite
      die nicht weniger als die totale Kontrolle über Geist und Körper jedes Menschen anstrebt .

      Verkauft wird dieser humane Albtraum über Sicherheit, über Verbesserung des Menschen ,
      eine Erweiterung der Eugenik .

    • Meinenstein sagt:

      @ wasserader

      schon klar! deswegen hatte ich das eine (von den Eliten herbeifantasierte Schlachtfeld) als Kinderkacke bezeichnet und das wahre Schlachtfeld (welches Sie ja richtiger Weise herausstellen) als die Sche… in der wir leider sitzen

    • Werweißdasschon sagt:

      @ TsT und die anderen regulierer
      Also Ihren Initiierungsritual können SIe gepflegt, von mir aus gefaltet, dahin stecken wo die Sonne nicht hinscheint.
      Diese Freimaurerische Scheiße brauchen nur die, die in wirklichkeit die verwöhnten Bengel von Adelsfamilien und reiche Erben sind, die in Wirklichkeit nie Erwachsen werden und ihre Allmachtsfantasien über uns alle ausleben wollen. Das sind diejenigen die nicht mit beiden Beinen in der Realität stehen und nie die Realität kennen lernen. Blöde abgefuckte Bälger eben…

      Die Bezeichnung von wegen Mutti oder Vater Staat, entstammt nicht den wirklichen Erwachsenen da draußen, die tagtäglich um ihre Existenzen kämpfen und die Personen oben, nicht liebvoll oder sogar als Elternteil deklarieren. Die haben schon eigene Bezeichnungen für das Pack. Eine Bevormundung brauchen diese Leute ebenfalls nicht, seien es verschissene Kommunisten die alles Gleich machen wollen und mit herbeifantasierten Utopien kommen um alle Glücklich zu machen und auch keine Scheiß Rechten die die selbe Scheiße erzählen und die Utopien rausziehen und bestimmen wen man heute und morgen zu hassen hat.
      Die meisten Leute wollen einfach in Ruhe gelassen werden und nicht jeden Lebensbereich reguliert haben. Die meisten sind auch ohne euch sehr wohl lebensfähig und wissen wie man mit den Nachbarn umzugehen hat. Wenn einem sogar eine Erziehung, ohne mediale Gehirnwäsche, aus Liebe zuteil wird, dann ist dieser Mensch mehr als Erwachsen und braucht ganz bestimmt Ihren Spott nicht aus Ihrem verfickten intelektuellen Elfenbeinturm heraus.

      Es gibt sehr wohl Menschen da draußen, die nicht in Wahlbeteiligungsstatistiken auftauchen und auch nicht auf Querdenken Demos ihre Zeit verschwenden, die aber sehr wohl wissen was schon lange gespielt wird. Diese Menschen sind es, vor denen die sogenannten Eliten am meisten Angst haben. Das sind Erwachsene Menschen die bereit sein werden, wenn es darum geht den eigenen Nachwuchs und das eigene Leben zu schützen.

    • Alcedo sagt:

      @ Werweißdasschon
      Uns liegt eine Kriegserklärung vor, auch wenn es im Inland ein Krieg ist, der sich nicht so anfühlt wie der altbekannte:
      "Die Klasse der wirklich Reichen hat den Krieg erklärt und sie werden gewinnen.."
      Ich würde sagen, sie sind wirklich sehr weit gekommen, bis zuguterletzt im letzten Jahr viele verstanden haben, das es zu Handeln gilt.

      Auch da sind uns Fehler unterlaufen, der größte war mmn am 29.8. Berlin wieder zu verlassen ohne wenigstens eine öffentliche Debatte mit den Entscheidungstägern in den Ämtern erreicht zu haben.

      Wenn Sie schreiben, Ihre Kinder werden Sie verteidigen muß ich fragen, wie Sie sich den Angriff vorstellen? Der Angriff erfolgt auf die Souveränität des Staates, auf seine Institutionen und Finanzen. Der Staat sind auch Sie! Einen Staatsbankrott tragen Sie mit, egal wieweit man sich versucht davon abzugrenzen.

      Dieses Jahr ist ein Jahr der Gegenwehr! im Sommerloch soll der digitale Impfpass eingeführt werden und die europäischen Länder außerhalb derer EZB's verschuldet werden, damit würden wir weitgehend unserer Möglichkeiten beraubt. Kommen auch Sie zu den Demos oder machen Sie sich anderweitig im realen Leben sichtbar, wir müssen jetzt in kurzer Zeit Alle dazulernen, jeder auf einem anderen Gebiet.

      Ich will Ihnen zum Schluß ein unschönes Szenario aufzeigen:
      Man integriert in die schon jetzt zur Söldnerarmee umgebaute Truppe die entwurzelten verschiedenster Bevölkerungsschichten Deutschlands, Zuwanderer mit Mehrstaatlichkeit und nach Staatsbankrott auch Flüchtlinge, mit der Begründung, diese sollten für ihren Unterhalt etwas leisten und man könne sie gut in ihren heimischen Territorien gebrauchen, die man ja weiterhin überfällt. Parallel dazu regelt man die umfassende Möglichkeit, die Armee auch im Polizeidienst einzusetzen und auch an den Waffenarsenalen wird weitergearbeitet…
      Die existenzielle Not nimmt zu, nach Staatsbankrott, ob der Staat sich die Gelder nun auch über Zwangshypotheken auf Grundbesitz holt, spielt da gar keine Rolle,
      Dann haben wir eine Gemengelage, in der es schwer wird, emotionale Vorurteile zu beherrschen und nicht in eine Art Raubtiermentalität Jeder gegen Jeden zu verfallen. (wobei der Mensch vielfach grausamer ist als jedes Tier)

    • Meinenstein sagt:

      @ werweißdasschon

      Jeder hat da seine ganz eigen Art und Weise sich seiner inneren Stärke und Aufgehobenheit gewahr zu werden (was ja z.Zt. wohl für alle immer wieder auf´s Neue erforderlich ist, bzw. herausgefordert wird).

      Für die Einen reicht da das untrügliche Bauchgefühl, gepaart mit Lebenserfahrungen aus der Vergangheit (bspw. liebevolle Erziehung) und dem Hier und Jetzt (Bspw. eigen Familie).

      Ein Anderer beschafft sich zusätzliche Informationen, um sich abzusichern und wiederum andere versuchen aus einem größeren Maßstab heraus die Dinge zu begreifen (was ein untrügliches Baugefühl und Einschätzung aus eigenen Lebenserfahrungen selbstverständlich nicht ausschließt).

      Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich weit davon entfernt bin andere bekehren oder sonst was zu wollen. Für mich ist es -neben meinem Baugefühl und Intiution – schlicht wichtig, zu versuchen, die Dinge auch verstehen und einordnen zu können, damit ich nicht permanent emotionalen Kämfen, Verdrängungen und schlechten Gefühlen ausgesetzt bin, die hier von dem, was da von Außen seit einem Jahr auf uns extrem einprasseln, erzeugt werden.

      Ich möchte eine Haltung dazu finden, als Grundlage weiteren zukünftigen Denkens, Handelns und Verhaltens und mich nicht permanent im Kampf- und/oder Ausschlußmodus befinden (das muss sich dann bei mir übrigens mit meinem Bauchgefühl decken und ist mit nichten ein "schönes Wegdenken".)

      Dinge auf verschiedenen Maßstabsebenen zu betrachten, heißt noch lange nicht, dass dann jeweils die anderen Perspektiven ausgeschlossen werden. Wie bereits oben erwähnt, dem einen reicht das Bauchgefühl und der Andere braucht eben auch noch ein Erklärung dazu. Das ist in horizontaler Andersartigkeit zu verstehen und nicht in vertikaler Hierarchie.

      Bleiben Sie stark!

      .-)

    • Werweißdasschon sagt:

      @ Alcedo und Meinestein

      Der Krieg läuft bereits seit den Ägyptern und viel wahrscheinlicher ist, dass es bereits davor der Fall war. Seit unzähligen Zivilisationen heißt es Arm gegen Reich. Und immer sind es die Reichen, die den Kampf beginnen, sobald diese sich still und heimlich dafür "aufrüsten" durch Lug und Trug.
      Das ist nichts neues.

      Unterschätzen Sie aber die Menschen nicht, die nicht an Revolution oder sonstigen Utopien teilhaben möchten. Die einfach nur, wie oben erwähnt, ihr Leben in Ruhe leben wollen und den Radius nicht global ausrichten. Diese beschäftigen sich vorrangig nicht mit solchen Themen, weil deren Welt sich nicht darum dreht, sondern nur um banale Dinge, die aber das Leben in Wharheit wirklich ausmachen. Wie erziehe ich meine Kinder so, dass diese eine gute stabile Kindheit haben und zu mündigen selbstständigen Erwachsenen werden können? Wie bestreite ich meinen Lebensunterhalt so, dass ich nicht daran kaputt gehe? Wie sorge ich dafür, dass der Nachwuchs eine Starthilfe haben wird, um ein eigenes Leben gestalten zu können? Wie komme ich zurecht in einer kalten Welt, ohne ein Fass aufreißen zu müssen? Wie kehrt wieder Ruhe ein, ohne dass alles brennen muss?
      Diese Dinge klingen erst mal banal für viele, doch sind es die wahren schwierigen Themen, da es unser aller Zukunft mit beinhaltet. Das ist das wahre Fundament auf dem alle Gesellschaften fußen. Nicht etwa psychopathische Philantropen oder Utopien-Jäger und Menschen-Veränderer die in Fanatismus und Schwachsinn enden. Die haben auf Dauer nichts anzubieten, daher scheitern diese immer und immer wieder mit den verblödeten Allmachtsfantasien.
      Unterschätzen sollte man also die Menschen nicht, die zwar geerdet sind in deren "Banalitäten", aber sehr wohl ab einem gewissen Punkt nicht mehr mitmachen werden. Dieser Punkt wird schon bald erreicht sein, sobald die Spritzen den Kinderwehnen gefährlich nahe kommen werden. Wenn das nicht geschieht, dann gibt es nichts mehr worüber wir nachdenken müssten. Denn wenn uns unsere eigenen Kinder erst mal scheiß egal sein werden, dann ist die menschliche Existenz eh beendet.
      Der Fehler in Berlin und an so vielen anderen Demonstrationen, wie die Mahnwachen zuvor, ist, dass es immer Hippies sind. Da wird die Esotherische Scheiße ausgepackt und Leute angeheuert die von Meditation faseln und weiteren Belanglosigkeiten, die das Thema letztlich immer verfehlen werden.
      Wieso waren die Menschen in Berlin? Wegen den Masken? Wegen den Maßnahmen im Allgemeinen? Etwa wegen Freiheit? Als Gegenwehr gegen den Reset? Können Sie diese Frage beantworten? Merken Sie den Fehler?

      Von der Idee, das aktuelle Vorhaben der Macht, friedlich zu bewältigen, sollten sich alle verabschieden. Auch wenn es mir davor schaudert und ich den friedlichen Weg bevorzuge. Doch sind die Aktuere zu weit vorgeprescht, als das diese sich zurückziehen würden. Daher werden alle Mittel gegen uns aufgefahren.

      Doch darin versteckt sich auch die Chance. Seht ihr die Eile? Seht ihr die Fehler die dadurch begangen werden auf Seiten der Macht? Mit jeder Sekunde die vergeht, scheuchen diese noch mehr von den Menschen auf die nicht in der Wahlbeteiligung zu finden sind. Denen ist noch nicht ganz klar welch gewaltiger Fehler begangen wurde und die Schwabs, Gates, Soros und co. werden sich sehr wohl wünschen, dass sie noch gewartet hätten.

      Es gibt immer mehr Schreiberlinge, auch hier, die die technokratischen und transhumanistischen Ideen, leicht verändert zwar, aber dennoch, was abgewinnen können und wollen.

      Glaubt an die Menschen und werdet nicht zu dem, was ihr zu bekämpfen glaubt.

      Aber es verbirgt sich auch eine sehr große Gefahr, sobald diese Menschen aufstehen werden. Denn dann werden die Rattenfänger bereit stehen und den Zorn der Massen auf ihre Vorhaben zu kanalisieren versuchen. Zuletzt geschehen 1933. Von langer Hand vorbereitet, geplant und umgesetzt, mit einem dafür ausgesuchten und gepimperten Agenten namens Adolf. Was wir zur Zeit erleben ist die Vorbereitung einer Wiederholung, mit allem dafür notwendigen Kriegsrethorik in allen Belangen.

    • Alcedo sagt:

      @ Werweißdasschon
      ok, Danke für die Antwort, auch wenn sie die erste Aussage wiederholt. Auch ich verdiene meinen Unterhalt nicht mit schönen Texten und der Verrat an den Kindern ist in für mich unvorstellbarem Maß bereits mit den Maskenbällen in den Schulen geschehen. Niemand ist hier dumm, die gesellschaftliche Zerstörung erfolgt wohldosiert solange stillgehalten wird.

    • Werweißdasschon sagt:

      @ Alcedo

      Ich kann mich nur für das Missverständnis entschuldigen, falls ein Eindruck aufkam ich sei für das Stillhalten.
      Ich bin sehr wohl für das konkrete Handeln. Wir haben gar keine andere Wahl um ehrlich zu sein.

      Nur im Zusammenhang mit Berlin, dass Sie aufgeführt haben:
      Das ist kein Handeln. Es gab ein Cover auf dem Econimist (eine Zeitung die mit Tarotkarten die Zukunft deutet). Welche Nähe die Zeitung hat werde ich an dieser Stelle mal sparen. Es hört sich in erster Linie nach Quatsch an, doch sollte man bedenken, dass man die Zukunft sehr wohl gut deuten kann, wenn man sich in den Kreisen bewegt, die die Zukunft gestaltet. In der Ausgabe war eine Karte abgebildet, in der eine Masse an Protestierenden in die Irre geleitet wurden, in eine Schlucht der kein Ausweg zeigte. Damals waren auf dem Bild noch Schilder mit TTIP abgebildet, doch war nicht nur diese Demonstartion gemeint. Genau das fand in Berlin statt. Genau das findet schon seit langem statt. Immer tauchen dann irgendwelche Gestalten auf, von denen man vorher noch nie was gehört hat, die dann von "Meditation" quatschen und als reine Ablenkung dienen. Schon allein deswegen sehe ich das nicht als Zielführend an.

      Im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, dass die meisten den Ernst der Lage nicht begriffen haben, sonst wären alle anders aufgetreten in Berlin.

      Was ich aussagen wollte ist, dass der Ernst der Lage langsam denen dämmert, die sich ansonsten nicht damit beschäftigen wollen. Doch wenn es denen schmerzhaft bewusst wird, dann kann man vom Handeln reden. Dass dabei vorraussichtlich kein Stein mehr auf dem anderen bleiben wird, ist wohl abzusehen.

      Mir ist auch bereits der Maskenzwang für Kinder, aber vor allem dessen nachhaltige soziale Auswirkung ein riesen Dorn im Auge und im Herzen. Ich würde das Ganze gerne bereits Gestern beendet haben. Doch wer bin ich schon außer ein Verschwörungstheorethiker und Spinner.

      Auch werde ich nicht lachen und mich freuen, wenn sich alles bewahrheitet vor dem ich warnen will.

      Aber bekämpfen werde ich es Seite an Seite mit linken, rechten, spinnern, dicken, dünnen, hässlichen, kleinen, großen und allen anderen die noch einen Herzschlag in der Brust spüren können. Doch leider müssen alle erst mal begreifen, dass es hier nicht um Ideologien oder Erwachsen werden geht.

    • Alcedo sagt:

      Schön, dann kommen Sie nicht zu spät, nicht das das erste Drittel schon aufgerieben ist. Aus Existenznot heraus zu handeln bedeutet auch immer einen geringeren Spielraum für die Zukunft zu haben und mit 'Erwachsen werden' meinte ich mal, politisch besser gebildet zu sein, damit man nicht immer so spät etwas zu ändern sucht. (falls das auf mich bezogen war.) Also wie auch immer – wir werden alle tun, was wir können und für richtig halten – und nach Möglichkeit erfolgreich damit sein.

  10. Ancastor.gardian sagt:

    Ja so ist das wohl, wir werden also Dauerfremdbestimmt und man wird immer besser wissen als wir selbst, was gut für uns ist und uns dann dahin mal mehr, mal weniger freiwillig hinschubsen, über Systemstrukturen.
    Das ist eben Machtzentralisierung in Pyramidensystemen und hat noch nie funktioniert, ohne gewaltiges Leid.
    Reichenherrschaft, die vorher die Menschen ihre erbrachten Werte weggenommen haben und sich dann zu den Spitzen der Pyramide aufschwingen. Und dann anfangen ihre Macht und Reichtum und Besitz gegen den Rest zu verteidigen und das mit Systemstrukturen gegen den Rest.. Also das was wir seit Jahrzehnten beobachten können live…

    Ich lese oftmals das ein BGE nicht gut ist. Aber eigentlich ist es so oder so nötig.
    Wie sollte der Mensch der Maschinenarbeit und der Programmierung und damit Automatisierung etc. entgegentreten, wenn er so oder so abhängig ist, Geld braucht, aber selbst sich zurücklehnen kann, weil seine Grundbedürfnisse gesichert sind durch Maschinenarbeit etc.?
    Ja wir können weiter sinnlose Jobs erschaffen, nur um Menschen eine Arbeit zu geben, die sie oftmals lieber los sein wollen und Steuern im gigantischen Ausmaß stehlen?

    Ein BGE ist doch so oder so nicht verhinderbar und sollte schon längst existieren. Die Frage ist eben wie es umgesetzt ist und wie die Systemgrundlage ist.
    Mit dem System was uns grad untergeschoben werden soll, wird es ein Armutszeugnis werden. Anfangs gut klingen, hinten dran sich gegen die Menschen wenden. Das ist natürlich wie immer dem System geschuldet, da es nicht anders kann als neben stetig zu lügen und zu betrügen, auch immer alles auszubeuten was geht. Das was sich die Reichen unter sozial vorstellen, sieht man seit 17 Jahren im ALG2 System… Schaffung von Briketts zum verfeueren und das mit Drohung, Sanktionierung, Rechtsbruch, Scheinrealitäten usw.. Also auf gut Deutsch Sklaverei in modern.

    Jedoch mit der richtigen Systemgrundlage, ist es eine absolute normale Entwicklung für eine Gesellschaft die sich weiterentwickelt und viele der Arbeiten der Technik überlässt. Aber dann wird sich auch ein ganz anderer Aspekt entwickeln, dahingehend, das Geld und Reichtum gar nicht nötig sind und erstrebenswert… Aber das ist alles der Utopie-Modus den ich gerade beschritten habe.

    Es wird ein BGE kommen, jedoch was da alles als Rattenschwanz hinten dran sein wird und bedingt durch das System, nunja.. für Gaunereien angestellt werden… Keine Erfahrung damit, aber ich sehe viele Probleme.
    Und wenn es kein BGE gibt, ja was soll es dann geben? Bleibt ja nur Zerstörung der Sozialsysteme und dann ist hier Mord und Totschlag angesagt. Wer will solche finsteren Zeiten?
    Das würde selbst den Eliten mächtig den Tag vermiesen und stetig Rebellion bedeuten.
    Nein auch die Eliten sind daran interessiert die Herde in gewisser Weise ruhig zu stellen. Aber eben mit gleichzeitig widerwärtigsten Methoden alles aus ihr rauszuholen.
    Das Leben des Menschen, also das was sein Ziel ist, ist dabei völlig egal und wir alle dürfen stetig Leiden, weil man uns die Lebenszeit stiehlt und im Austausch ein Ausbeutersystem unterschiebt und dies zum Dogma macht und mit Zwang und Abhängigkeit aufrecht erhält.

    • effess sagt:

      "Ja so ist das wohl, wir werden also Dauerfremdbestimmt und man wird immer besser wissen als wir selbst, was gut für uns ist und uns dann dahin mal mehr, mal weniger freiwillig hinschubsen, über Systemstrukturen."

      War dies nicht eh schon immer so – also, sofern man mit "Dauerfremdbestimmt" nicht tatsächlich ununterbrochen meint – denn dieses Dauerhafte wage ich doch sehr in Zweifel zu ziehen – zumindest solange wie noch nicht den Star-Trek-Borg gleich von außen her die elektrischen Ströme in meinem Gehirn gelenkt werden, bin ich selbst eingesperrt auf 4m² "frei" – und sofern mir ein Notebook gelassen und ein klein wenig Budget bereitgestellt wird, wäre ich auf diesen 4m² wohl auch vielerlei Hinsicht freier als in meiner Zeit auf einem bayrischen Gymnasium …

      Sofern der Mensch nicht gerade als Einzelkämpfer umherzieht, wird er sich wohl oder übel in einer Situation der "hin- und je nach Potential auch mal her-Schubserei" befinden.

      … und wenn es um das Ausschöpfen der Potenziale – oder negativ konnotiert: "die maximale Ausbeutung der individuellen Leistungsfähigkeiten eines jeden einzelnen" geht, dann wird es wohl so sein dass die "KI", also eine auf Basis der kontinuierlich gesammelten Kommunikations- & Kollaborationsdaten mit ihren sich stetig verbesserten Modellen und Methoden zur Optimierung beim "Aufspüren der optimalen Zielvektoren" der "Leistungsfähigkeit" eines Menschen weit überlegen sein dürfte…

      Ist dies im Ergebnis dann wohl besser oder schlechter als heute?
      ich behaupte: es ist um Längen besser.
      a) bessere Zuteilung von Tasks, von Aufgaben, von Projekten und von Teams die einfach besser zu einem passen.
      b) eine KI ist frei von Mauscheleien und Netzwerklern – das Ergebnis wird also Leistungsgerechter (ich gehe einmal von der Annahme aus, dass eine leistungsgerechte Belohnung vom Gerechtigkeitsempfinden nach wie vor auf mehr Akzeptanz stößt als Herkunft & "Vitamin B"…).
      c) eine Abkehr vom konkurrierendem Gegeneinander – hin zum kooperativen Miteinander wird durch die zunehmend lückenlose Rückverfolgung der eigentlichen Innovationstreiber und Leistungserbringer durch die immanente Protokollierung ja analog einer Blockchain entlang des gesamten Wertschöpfungsnetzwerks ja möglich sein – die Empirie der Digitalisierung zeigt es ja ohnehin sehr deutlich: "the winner takes it all" – oder "die Uberisierung der Wirtschaft" ist ja mittlerweile allgegenwärtig.
      d) anstelle des etablierten "das Geld fließt zum Geld" setzt die Digitalisierung eine empirische Allokation der Ressourcen: diejenigen, welche das Meiste aus der Ressource rausholen und Produkte, Leistungen & Ergebnisse generieren welche aus einem Set unterschiedlicher Aspekte dem "optimalen Zielvektor" am nächsten kommen, die erhalten den Zuschlag, das "Budget" & eben das worauf es eigentlich ankommt: die Ressourcen zur Verwendung und Realisierung der Projekte.

      … das Geniale ist, dass der Weg hin zu diesem Ergebnis zwar von den üblichen Treibern aller Entwicklung des etablierten Systems getrieben ist, aber bei der Realisierung diesen Treibern die Existenzgrundlage geraubt wird.

    • How-Lennon sagt:

      effess

      Wie die Tante vom Finanzamt, die mich anschnauzte: "Nein, wir nehmen keine Steuererklärungen in Papierform mehr an!"
      Sie schaufeln sich sogar mit Inbrunst ihr eigenes Grab.

      Ich denke allerdings nicht, dass die Digitalisierung noch groß gesteigert werden kann. In Anbetracht des enormen Energieverbrauchs bei schwindenden Ressourcen, sehe ich eher das Gegenteil.

    • effess sagt:

      @How-Lennon zu: "Ich denke allerdings nicht, dass die Digitalisierung noch groß gesteigert werden kann. In Anbetracht des enormen Energieverbrauchs bei schwindenden Ressourcen, sehe ich eher das Gegenteil."

      kurze Recherche worauf das Argument fußt:
      https://en.rwi-essen.de/media/content/pages/presse/downloads/200430_corona_stromverbrauch.jpg
      ==>> Stromverbrauch geht in Deutschland zurück.

      … und bei den Endkundengeräten ebenso wie bei den Servern: die neuen Geräte benötigen immer weniger Strom (anders ist die erhöhte Rechenleistung auch technisch nicht umsetzbar: wenn ich die Taktzahlen erhöhe, dann muss ich mit dem Strom runter, sonst zerlegt's mir die Struktur im Halbleiter". Gerade technologisch: läuft alles bestens 🙂

      … woran es noch hapert ist die Integration der Mensch-Maschine-Schnittestellen in den kollaborativen Arbeitsprozess.
      Die meisten haben das noch nicht versanden – wollen tun se zwar, aber "DIE" Lösung und "DER" Standard hat sich noch nicht am Markt durchgesetzt…

      … bisher wird noch all zu sehr versucht, mittels Videokonferenz und dergleichen das "alte Büro" als standortverteilte Lösung abzubilden.
      … dass es Lösungen braucht, welche (wie bereits genannt) dahingehend die Prozesse abbilden dass hierbei aus der Kommunikation & Zusammenarbeit Daten anfallen welche anschließend auch nutzbar sind und zB direkt aus der Datenbank in die künstlichen neuronalen Netze übernommen werden können um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, sickert gerade erst so durch.

      und logo: damit geht auch nicht hausieren 😉
      … die Daten, welche die Konkurrenz eben nicht sammelt und der Konkurrenz daher nicht für die KI zur Verfügung stehen, werden in absehbarer Zeit den entscheidenden Unterschied ausmachen…

      Die ki-gestützte Zusammenarbeit wird der althergebrachten bald derart weit überlegen sein – die Kostenersparnis durch die Möglichkeiten des Outsourcing werden dabei noch den geringsten Wertanteil ausmachen …
      Die Entkopplung der Experten von ihren physischen Standorten & die automatisierte Erkennung der jeweils optimalen Experten und die Integration dieser in die global verteilten Projekte – und die damit verbundene Steigerung der Lernkurve und des Wissenstransfers wird zB weit mehr wert sein…

      Automatisiertes Erkennen von Synergien und BestPractices – ebenso wie die Vermeidung von Redundanzen …

      … das Auflösen von leistungsschädlichen Netzwerken, und das Erkennen von Sabotagen und Arbeitsverweigerung durch die dank Digitalisierung nun protokollierten Handlungen und Unterlassungen…

      Alleine durch den Wegfall an Frust den diese Minderleister durch ihre Sabotagen bei all den anderen auslösen die Leisten wollen und auch Leisten können…

      Logo: Bei der Besteuerung, Abgabenbelastung der Lebenshaltungskosten insgesamt wird sich diese Entkopplung der physischen Standorte allerdings sehr wohl systemisch bemerkbar machen: Belaste ich die Wissensarbeiter die nicht exklusiv genug sind dass sie nicht eh längst in den eigenen 4 Wänden wohnen mit einer hohen Miete, dann bekommen die erst gar keinen Job.
      Frage: wer bezahlt dann die Miete, die Steuern und die Sozialabgaben?

      … durch die remote-Arbeit wird nun auch der digitalisierte Arbeitsplatz zum "scheuen Reh"…

      Die Lösung ist schon längts kein Geheimnis mehr:
      Ein via CBDC finanziertes BGE.

    • How-Lennon sagt:

      effess

      Was uns verbindet: Der Optimismus. Eine bedingungslose Grundversorgung wird/muss kommen.
      Aber: Sie glauben weiterhin an den (Zombie-)Kapitalismus und unendliches Wachstum, der dann auch ein digitales BGE generiert. Unlogo!
      Ich sehe eine seit Jahren nicht mehr, oder nur sehr bescheiden wachsende(und auch nur aufgrund Dauerrettungen) Weltwirtschaft, die eben – nach einer erneut drohenden Kernschmelze Ende 2019 – genau dieses Chaos verursachte, in dem wir jetzt stecken.
      Das System, die Ressourcen(Öl) und die Naturflächen sind längst ausgelutscht.

      Ich sehe eine bedingungslose Grundversorgung
      eher direkt in Form von Naturalien: Grundnahrungsmittel, freier Wohnraum, medizinische Versorgung etc.
      Die Währungen und Anlagen werden im Zuge des End-Crashs vaporisiert.
      Ich denke auch nicht, dass vom Digitalen dann noch so viel übrig bleibt(außer für das Allernötigste, z.B. Produktion) – und überhaupt wird die Menschheit dann ganz andere Sorgen haben.
      Viel Arbeit wird es nicht mehr geben, geschweige denn super-spezialisierte und/oder vorm Computer. Eher und vor allem in der Landwirtschaft, den verbliebenen Krankenhäusern und Heimen. Etwas Handwerk.

  11. Klaudi sagt:

    vielen Dank für diese Schrift!
    zu Tofflers Instanz:
    Aus meiner Sicht kann diese nicht geschaffen werden – Sie kann nur
    gelebt und kommuniziert werden, so massiv, dass es die MM entmachtet,
    und dafür brauchen wir Menschen wie Sie.

  12. Hartensteiner sagt:

    Etwas vereinfacht heißt meine Reaktion auf diesen Artikel: "Jetzt machen wir alle mit den Händen ein Herz und alles wird gut!".
    Und wer will, kann dann einen Joint rauchen.
    Mit anderen Worten, Artikel, die mit einerseits durchaus guten Beschreibungen zum Schluss eine Beruhigungspille verschreiben wollen, mag ich nicht. Die reihen sich auf ihre Weise in die übliche Propaganda ein.

  13. Nana sagt:

    "Die älteren unter euch werden sich vielleicht noch erinnern, man nannte das FAMILIE!…." Aber auch diese Oase der Freiheit wurde systematisch kaputt gemacht.

    • wasserader sagt:

      Ob die Familie der Ort der Freiheit war, bin ich nicht sicher.
      Die Familie aber war der sichere Boden der Existenz .

    • How-Lennon sagt:

      Das ist eine völlig normale, natürliche und gute Entwicklung.
      Kein Lebewesen vermehrt sich unendlich in einem begrenzten Raum mit endlichen Ressourcen.

  14. Hartensteiner sagt:

    Gunnar Kaiser richtig:
    1. "Meines Erachtens sind Impfung und das Massentesten bedeutender Bestandteil einer dieser technologischen Zukunftsschocks. Alles was jetzt gerade im Gesundheitsbereich eingeführt wird — und das in Massendimensionen — das Massentesten, die Massenimpfung, die Massenüberwachung, mit Apps und digitalem Impfausweis, mit digitaler Identität, ist dazu angelegt, einen Zustand zu erzeugen, in dem wir selbst nicht mehr Herr über Leben sind."
    Gefolgt von u.a.:
    2. „Moment — Technikfolgenabschätzung? War da nicht mal was? Diese Technologie muss doch überprüft werden auf ihre Verträglichkeit mit einem menschenfreundlichen, würdigen Leben.“
    ABER:
    Aus 1. ist eine Gesellschaft im Entstehen, die nach dem Vorbild der Massentierhaltung ausgerichtet ist. Die Kuh bzw. das "Vieh" (wir) steht dann vor seinem Bildschirm im großen "Weltstall" und mampft sein Genfutter vor sich hin, während es auch umfassende geimpft und mit Antibiotika versorgt wird.
    Und 2. ? – Ist überflüssig, denn die TOTALE MACHT (eine totalitäre Macht) ist bereits weithin so fest im Sattel, dass sie sich um solche Nebensächlichkeiten nicht mehr zu kümmern braucht.

    Zusammengefasst, Gunnar Kaiser: "Wesentlich sind also Räume der Stabilität, in denen man tatsächlich leben und eine Gesellschaft haben kann…". Eine Umbildung des bekannten Satzes: "Das muss man auch mal positiv sehen" und die Rakete nach Wolke 7 besteigen.
    Irgendwie muss man ja die ohnehin schweigenden Lämmer ruhig halten.

    • wasserader sagt:

      Ganz wesentlich .
      Während Massentierhaltung und Monokultur und Genmanipulation in der Landwirtschaft angeprangert werden,
      setzt die Machtpolitik für den Menschen eine globale Monokultur durch,
      eine Entindividualisierung des Menschen und die Ausschaltung der Selbstbestimmung, die einer Massentierhaltung gleichkommen
      und – nachdem die offizielle Definition von Genmanipulation genetische Änderungen an Tier und Pflanze festlegt, mit expliziter Ausnahme des Menschen ,
      werden wir also der Def . nach keine genetischen Änderungen an der Erbsubstanz des Menschen haben,
      auch wenn real die Machthaber das Erbgut der Menschen ändern .

  15. Beobachter sagt:

    Lieber Gunnar,

    ich stimme der Analyse zu 90 % zu. Allerdings kann ich der These nicht folgen, dass das was jetzt geschieht eine Art Gegentendenz zur jahrzehntelang gepriessenen Privatisierungsstrategie -(in vieler Hinsicht war es eine Manie) darstelle.
    Es ist eher so, dass die Privatisierung nunmehr zu einem Klimax kommt; in dem Sinne, dass einige wenige Großkonzerne
    und ihre Kapitäne so groß geworden sind, dass sie sich nun die ausgehöhlten Staatsgehäuse ebenfalls noch zu günstigem
    Preis aneignen können und solcherart eine weitgehende Verfügungsgewlt über Politik und öffentliches Leben erlangen.
    Dabei kommen auch einzelne Personen zu einem Wirkungsradius, der zu deren Kompetenz und zu individuellen Verdiensten in keinem Verhältnis steht; "Thank you for leadership"……
    Das kann man aber nur sehr bedingt als "Verstaatlichung" ansehen -eher ist es die finale Privatisierung der Staatswesen,
    die freilich nach wie vor vom Steuerzahler zu finanzieren sind. Die Staaten haben sich unter der Fahne des Neoliberalismus
    solange selbst enteignet, dass sie an Gewicht verloren und volends zum Spielball der Großeigentümer geworden sind. Dass darunter heutzutage nicht nur die weitgehend besitzlosen "Arbeitnehmer", sondern selbst der gehobene Mittelstand leidet-
    das ist gar nicht verwunderlich -dessen materielle Überbleibsel werden bald ebenfalls in der Hand der globalen "player" sein. Die Mannschaften der Zombieunternehmen werden sogar dankbar sein für die gelungenen Übernahmen.
    Die neuen Eigentümer werden nicht so sehr danach fragen, ob wir uns wohl dabei befinden und ob wir deren "Angebote" schätzen. Vor Jahren, etwa unter Schröder und Fischer haben Teile der "Neuen Mitte" geglaubt, unter der Überschrift "Mehr Markt, weniger Staat" zu den Gewinnern zu gehören. Vielleicht hat der eine oder andere ja auch tatsächlich vom Sozialabbau
    profitiert, etwa von der temporären Verbilligung der Arbeitskräfte. Aber den richtigen Reibach hat nicht der Mittelstand, sondern internationale Konzere, hedgefonds und alle möglichen Globalkonstrukte gemacht; etwa durch deregulierte Renditegenerierung, ohne dass dies produktionsseitig irgendetwas zum Guten bewegt hätte. Wir haben jetzt wohl einen vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung erreicht, aber wer weiß was alles noch kommt.
    Von Stärkung des Staates kann man ausschliesslich in dem Sinne reden, als dass er immer autoritärer gegenüber dem "gewöhnlichen" Bürger wird.

    • Querdenker sagt:

      »Die Staaten haben sich unter der Fahne des Neoliberalismus
      solange selbst enteignet, dass sie an Gewicht verloren und volends zum Spielball der Großeigentümer geworden sind.«

      Vor allem haben sich die Staaten, und namentliche die Parlamente, selbst entmachtet um so zum Spielball der Kapitalinteressen zu werden. Wobei die Beitiligung der Bürger, besser gesagt die _nicht_ Beteiligung an diesem Prozess auch nicht vergessen werden darf …

    • How-Lennon sagt:

      Ich würde sagen, der Klimax war 2009.
      Danach herrschte "rettendes" Rumfuchteln bis Ende 2019 und es folgte der völlige Kollaps und hilfloses, panisches Herumtappen im Bang With A Whimper, aus dem sich aber ganz natürlich eine Art globaler Sozialismus herauskristallisieren wird, ganz einfach weil es der einzige Weg ist, der bleibt. Das kleinste "Übel".
      Natürlich werden die paar Rest-Konzerne erstmal versuchen, sich da (post-)kapitalistisch dazwischenzuschalten – aber wer kann dann ihre Produkte noch kaufen, 10 Prozent? Oder vom Lohn der 10-Stundenwoche?

      Die Massen werden die Bedingungslose Grundversorgung herzlich dankend annehmen.
      Es gibt wahrlich schlimmeres.

  16. Querdenker sagt:

    Danke Gunnar, sehr gute Analyse 🙂

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