Die Impf-Rambos | Von Walter van Rossum

Harald Lesch und andere TV-Wissenschaftler leugnen die Gefahr durch Corona-Impfungen und reden bereits aufgetretene schwere Nebenwirkungen klein.

Ein Standpunkt von Walter van Rossum.

Normalerweise nimmt die Entwicklung eines Impfstoffs, die Erprobung seiner Wirkung und Prüfung seiner Unbedenklichkeit hinsichtlich der Nebenwirkungen bis zu 15 Jahre in Anspruch, räumt der nette Impfonkel ein. Doch er kennt auch die Gründe für dieses langatmige Prozedere: „Es vergeht viel Zeit mit Warten, Warten auf die Auswertung der Daten, auf Geld, auf behördliche Genehmigung.“ Doch „gute Vorbereitung und verzahntes Arbeiten“ könnten das alles enorm beschleunigen. Auf einer Grafik folgen jetzt die einzelnen Entwicklungsschritte nicht mehr nacheinander, sondern wie von Wunderhand stapeln sich die Etappen — und auf der Zeitachse verkürzt sich alles auf ein im Nu.

Leider versäumt der Naturerklärer zu erläutern, wie das denn möglich sei. Bekanntlich gibt es bei Impfungen oft erst Spätfolgen, auf die zahlreiche etwas skrupulösere Kollegen dutzendfach hingewiesen haben. Selbstverständlich müssten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausgetestet werden so wie die Verträglichkeiten mit bestehenden Vorerkrankungen. Wie man eine üblicherweise auf ein bis zwei Jahre angesetzte Erprobung bei Tieren auf ein paar Stündchen verkürzt, erfahren wir ebenso wenig wie etwas darüber, wie die „Teleskopierung“ der klinischen Phasen wohl funktionieren mag.

Was Lesch weiß, aber verschweigt: Die heute Geimpften werden zu den Versuchskaninchen der Hersteller. Allerdings ohne Vergleichsgruppe.

Um es etwas „teleskopiert“ zu sagen: Lesch hat keine Ahnung. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kennt niemand die Rohdaten der Studien, die die Pharmafirmen durchgeführt haben. Vage bekannt ist das außerordentlich schlichte Studiendesign, und bekannt sind die formidablen Zeugnisse, die die Hersteller sich selbst ausstellen. In Wahrheit weiß man bis heute noch nicht einmal, ob die Impfungen nur vor starken Symptomen schützen oder auch vor Ansteckung. Das RKI musste kürzlich zugeben, dass man bei einem Präparat noch nicht einmal weiß, ob es bei über 75-Jährigen überhaupt wirkt — jedenfalls erlaubten die vorliegenden Daten kein Urteil darüber (2).

Doch kein Problem für den TV-Prediger Harald Lesch. Denn es gab ja schon 2002/03 SARS1 — das Vorgängermodell. Und es ist wahr, man hatte seit 17 Jahren nach einem wirksamen Corona-Impfstoff gesucht — allerdings vergeblich. Lesch macht daraus: Dank dieser Arbeiten hatte man einen Impfstoff-Kandidaten schnell gefunden, und man konnte direkt mit vorklinischen Studien beginnen und bereits vor der Zulassung mit der Produktion beginnen. Und insofern sei übrigens auch der völlig neue mRNA-Impfstoff gar nicht so neu. Mit dem habe man seit SARS1 seine Erfahrung gemacht. Nur welche?

In Wahrheit sind alle früheren Versuche, ein Vakzine gegen Coronaviren zu entwickeln, nicht über das präklinische Stadium herausgekommen (3). Der chinesische Virologe Shibo Jiang, der seit 17 Jahren an Corona-Impfstoffe forscht, kann sehr gut erklären, wo die Probleme liegen und warum man sehr viel mehr Daten braucht als zur Zeit vorliegen (4). Warum man sich auf einen völlig unerprobten mRNA-Impfstoff eingelassen hat, dürfte einen ganz anderen Grund haben. Er kann sofort hergestellt werden, während bei anderen Impfstoffen allein die Produktion schon mal zwei Jahre dauern kann.

Doch nichts hält das Fazit auf, auf das das Werbefilmchen kontinuierlich hingearbeitet hat: „Nach allem, was man weiß, stellt der mRNA-Impfstoff keine besondere Gefahr dar.“

Nun besteht das Problem aber darin, dass Harald Lesch nicht nur nichts weiß, sondern auch nichts wissen will.

Es gibt jede Menge Hinweise auf „signifikante Nebenwirkungen“ (5). Und es gibt auch bereits mindestens 69 Menschen, die kurz nach der Impfung gestorben sind. Selbstverständlich nicht daran, sondern an ihren Vorerkrankungen.

Das ARD-Impfkino

Dr. Eckard von Hirschhausen hat den Gipfel der Karriere erreicht: vom Kinderarzt zum Quizmaster und Entertainer jetzt Deutschlands verwegenster Impfstar. Vor laufenden Kameras (6) ließ er sich in der Kölner Uniklinik gegen Corona impfen. Atemberaubend. Allein, war das eine Impfung? Es könnte auch ein Placebo gewesen sein, erfährt der verblüffte Zuschauer. Doch wie das? Wollte von Hirschhausen nicht Reklame für bedenkenloses Impfen machen — oder ist er bloß Proband in BionTech/Pfizers unvollendeten Studien? Was eigentlich auch nicht der Fall sein dürfte, denn der einstige Kinderarzt weiß ja längst:

„Der Nutzen der Impfung ist glasklar belegt, ein extrem hoher Schutz vor schweren Verläufen von Covid-19, sogar höher als bei anderen Impfungen“ (7).

Was selbstverständlich gelogen ist. Andererseits dürfte feststehen, dass der selbstlose Selbstversuch nie wirklich gefährlich war. Mit Sicherheit hat von Hirschhausen das Placebo bekommen. Denn er kennt die unmittelbaren Folgen einer Impfung:

„Der ‚Schaden‘ der Impfung ist auch ziemlich klar: zwei Tage mit Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl, Unwohlsein, so wie bei jedem anderen Infekt auch.“

Aber da er lediglich ein leichtes Ziehen in der Schulter verspürt, das nichts mit der Impfung zu tun haben soll, wie er umgehend selbstdiagnostisch beteuert, kann man davon ausgehen, dass man dem Mann ein Placebo verabreicht hat. Man gestatte mir den Verdacht: Das war von Anfang an klar. Das ARD-Impfkino hat in seiner ganzen Dümmlichkeit alle Vorbehalte gegen das Impfen bestärkt.

Eckard von Hirschhausen hat sich nicht impfen lassen.

Quatsch und Co

Von Anfang an kämpft das TV-Wissenschaftsmagazin quarks an vorderster Front gegen die Pandemie. Leider blieb dabei die Wissenschaft auf der Strecke und der Journalismus auch. Die quarks-Redaktion hat ihr vakzinales Credo auf ihrer Internetseite dokumentiert. Dort finden wir allerhand beruhigende Informationen — etwa zu den unerwünschten Nebenwirkungen — also außer Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Müdigkeit:

„In den allermeisten Fällen gab es bislang: keine. Bei einigen Menschen gab es eine Schwellung der Lymphknoten (64 von 22.000), bei vier Menschen eine vorübergehende Gesichtslähmung. Man kann allerdings noch nicht eindeutig sagen: Ist das eine direkte Folge der Impfung — oder wäre das auch ohne die Impfung passiert?“ (8).

Ich würde an dieser Stelle eine bewährte Sprachregelung vorschlagen. Wie wäre es mit „im Zusammenhang mit der Impfung erkrankt oder gestorben“?

Allerdings gab es deutlich mehr Folgen als 64 geschwollene Lymphknoten. In Norwegen beispielsweise starben 23 ältere Menschen nach der Impfung. Doch quarks macht sich keine Sorgen.

„Für 13 von ihnen wurde eine Obduktion durchgeführt. Es ist nicht auszuschließen, dass Fieber oder Durchfall, also erwartbare Nebenwirkungen, den sowieso schwierigen Gesundheitszustand dieser Personen verschlimmert hat. Ausreichend Belege dafür gibt es allerdings ebenfalls nicht.“

Interessant, wie differenziert die Quarkser gegebenenfalls sein können. Ansonsten reicht den Kollegen ein positiver PCR-Test für die aberwitzige Formulierung „im Zusammenhang mit Corona gestorben“.

Und bei den Impftoten wird gar obduziert und nach Beweisen gesucht.

Allerdings tauchen am Ende der Unbedenklichkeitssuada noch ein paar interessante Zahlen des Paul Ehrlich Instituts (PEI) auf. Demzufolge gab es außer den 4 offenbar bedeutungslosen Fällen von Gesichtslähmungen und den paar Dutzend geschwollenen Lymphknoten doch noch ein paar andere Impfeffekte. Stand 10. Januar 2021: wurden „etwas mehr als 50 schwerwiegende Impfreaktionen gemeldet und sieben Todesfälle von Menschen zwischen 79 und 93 Jahren“. Bis zum 10. Januar wurden in Deutschland circa 250.000 Menschen gegen Covid-19 geimpft. Das Paul-Ehrlich-Institut erklärt zu diesen „schwerwiegenden Impfreaktionen“, es liege bloß „ein zeitlicher, aber kein kausaler Zusammenhang vor“.

Interessanterweise hat die quarks-Redaktion ihre Seite nicht mehr aktualisiert. Inzwischen (Stand: 24. Januar) meldet das Paul-Ehrlich-Institut 1.232 „Verdachtsfälle“ von meist mehrfachen Nebenwirkungen, bei 182 der Geimpften handele es sich um schwerwiegende Reaktionen. In Relation gesetzt zur Anzahl der verabreichten Impfdosen — nämlich etwas über 1,7 Millionen — bedeute das, 1 von 10.000 Geimpften muss mit schweren Folgen bis hin zum Tod rechnen — errechnet das PEI. Die Zahl der „im Zusammenhang mit“ den Impfungen verstorbenen Personen erhöhte sich inzwischen auf 69.

Im Laufe eines Jahres sollen 0,15 Prozent der Bevölkerung wegen Covid-19 hospitalisiert gewesen sein.

Im Laufe eines Monats wurden 0,018 Prozent von 1 Million Geimpften hospitalisiert oder verstarben. Die oft verzögerten Reaktionen noch nicht eingeschlossen. Immer vorausgesetzt, dass den offiziellen Zahlen zu trauen ist.

Außerdem — wäre der Anlass nicht so traurig — müsste man über die Versuche des Paul-Ehrlich-Instituts lachen, diese Zahlen zu „normalisieren“. Mit diesen Rechenmodellen blieben jedenfalls von den angeblich über 50.000 COVID-Toten nur wenige übrig.

Was soll man von Medizinern, von Politikern und Journalisten halten, die ununterbrochen behaupten, die Impfungen wären hochwirksam und völlig ungefährlich? Weder weiß man, wen sie schützen, wie lange sie schützen und vor was sie schützen. Den Rest des Unwissens möchte man lieber nicht wissen. Ist das bloß fahrlässig oder vorsätzlich? Ich weiß es nicht. Und ich will mir über solche Zeitgenossen nicht den Kopf zerbrechen. Es gibt aber eine Voraussetzung für deren verantwortungslose Behauptungen: die Unbelangbarkeit.

Kein Pharmaunternehmen, kein Arzt, kein Journalist, kein Politiker, kein Paul-Ehrlich-Institut wird für die Folgen der Impfungen beziehungsweise für die bedenkenlose Impfpropaganda haften müssen.

Man kennt das: All unsere Missionare werden sich hinterher auf das Rudel berufen, in dem man ganz unschuldig mitgeheult habe.


Das neue Buch „Meine Pandemie mit Professor Drosten — Vom Tod der Aufklärung unter Laborbedingungen“ ist hier erhältlich.

Quellen und Anmerkungen:

  1. https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/impfen-wettlauf-mit-dem-virus-102.html
  2. https://multipolar-magazin.de/artikel/geringe-evidenz-impfung
  3. Zur Entwicklung genetischer Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 — technologische Ansätze sowie klinische Risiken als Folge verkürzter Prüfphasen. https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2020&S=85
  4. Shibo Jiang, „Don’t rush to deploy COVID-19 vaccines and drugs without sufficient safety guarantees“.https://www.nature.com/articles/d41586-020-00751-9
  5. https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-24-01-21.pdf__blob=publicationFile&v=6
  6. https://www.ardmediathek.de/ard/video/hirschhausen/hirschhausen-als-impfproband/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2hpcnNjaGhhdXNlbnMtY2hlY2stdXAvZDlkNGExYWQtNmIyYS00NDNhLWJlYTYtZjAwYzQ0ZGVkYjlk/ . Ausgestrahlt wurde der Film am 1. Februar 2021 um 20.30 im Ersten Programm.
  7. https://www.nordbayern.de/kultur/eckart-von-hirschhausen-lasst-sich-offentlich-impfen-1.10803260
  8. https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/so-lange-braucht-die-entwicklung-eines-coronavirus-impfstoffs/ abgerufen 2. Februar 21.

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Dieser Beitrag erschien am 06.02.2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:  LookerStudio / shutterstock

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21 Kommentare zu: “Die Impf-Rambos | Von Walter van Rossum

  1. Johaennsen sagt:

    Alle anstachelnden Bemerkungen schön fett und groß schreiben, um dann am Ende ein Buch bewerben zu können.
    Was für ein Schmutz von "Artikel".

  2. oekobauer sagt:

    Lesch mochte ich immer gerne, schon seit Alpha Centauri, heute ist er für mich niederste Schmiere. In seinem Fach ist er schon ein Niemand, von anderen Fachrichtungen hat er gar keine Ahnung, wie der Artikel richtig feststellt. Ja dem Dauerprediger reinsten Wassers mundet jetzt wo es darauf ankommt der süsse Wein des ZDF deutlich besser, was für ein Heuchler.

  3. Hartensteiner sagt:

    Deutsche Tradition.
    1. Die Großmutter in einem Geschäft – damals:
    "Da! Der sieht aus wie ein Jude! Polizei!"
    2. Deren Enkelin, heute:
    "Da! Ein Mensch ohne Maske! Polizei!"
    So bleiben wir uns treu und halten unsere Traditionen hoch.
    Punkt 2 aus eigener Erfahrung. Punkt 1 aus glaubwürdigen Berichten.

    • Nachgefragt sagt:

      Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

    • Hartensteiner sagt:

      Wobei auch alles, das sich in gleicher Weise wiederholt, gewaltig hinkt.

    • Nachgefragt sagt:

      Nur wiederholt sich da nichts.

    • Name Erforderlich sagt:

      da wiederholt sich mehreres, Teilnehmer Nachgefragt:

      1) verpfeift ein Bürger den anderen + liefert ihn der Staatsgewalt aus

      2) ignorieren eine Menge weitere Bürger alle Zusammenhänge, die die Wahrnehmung des Problems erzwingen

      gell?

      wodurch

      3) das Problem erst so richtig hoch skaliert wird

      was

      4) irgendwann auch die erwischt, die nichts sehen wollten

      woraus folgt

      5) die Bürger zahlen allen Schaden. (nicht mit Geld, sondern mit Leib und Leben)

  4. Schramm sagt:

    Impfstoff-Entwicklung: 15 bis 20 Jahren!

    „Die Durchimpfung der Bevölkerung muss das Ziel sein“

    Angst schüren oder Aufklärung?

    Die Entwicklung eines neuartigen Impfstoffs, der das Ziel hat, wirksam und gleichzeitig sicher zu sein, ist ein zeit- und kostenintensiver Prozess. Man kann von einer Entwicklungszeit von 15 bis 20 Jahren und Kosten von 300 bis 800 Millionen Euro (nach manchen Schätzungen auch über eine Milliarde) ausgehen.

    Frage: Wer übernimmt die Verantwortung und finanzielle Haftung für alle derzeit fahrlässig und beschleunigt hergestellten und damit unzureichend geprüften Corona- Impfstoffe?

    Die Politik und Justiz bleibt gegenüber der Bevölkerung in der Verantwortung und darf nicht die Wissenschaft und Industrie aus deren Haftung für die möglichen langfristigen Folgen freistellen!

    Vgl. Unknown (aerztezeitung.at)

    • Hartensteiner sagt:

      Wie in Sitzung 38, Corona Ausschuss (2. Hälfte) zu erfahren ist, werden auch schon Impfstoffe getestet, die die Fähigkeit haben, die Gene verändernde Genteile in den Zellkern zu integrieren, was die derzeitige mRNA-Impfung wohl noch nicht unbedingt kann. Das würde dann den "Neuen Menschen" nach Designvorgabe ermöglichen, ebenso wie den Menschen der nach den Prinzipien der Massentierhaltung vorgehalten werden kann. Das ist Fortschritt und Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, sagt man.

  5. Nachgefragt sagt:

    Herr von Rossum weiß also, dass Hirschhausen nicht geimpft ist. Interessant.
    Mediziner stehen Schlange für die Impfung, ausgerechnet H. nicht? Unglaubwürdig und dazu komplett ohne Beleg.

    • Name Erforderlich sagt:

      der Beleg steht im Text: von Rossum schreibt ganz klar seine Gedankenkette nieder.

      Tatsächlich liegt die Beweislast bei von Hirschhausen: *er* muss aufzeigen tatsächlich den Impfstoff bekommen zu haben. Offenbar fordern Sie das nicht, Sie glauben.

  6. MalcolmX sagt:

    Danke, Herr van Rossum, für Ihren Kommentar. Er trifft ins Schwarze. Sie haben noch Mai Thi Nguyen-Kim alias maiLab vergessen zu erwähnen, die als "Pseudowissenschaftsjournalistin" in ihrem Youtube-Kanal pro Impfung "influenciert", wie Lesch: faktenarm und lückenhaft, also unehrlich! Was soll man auch von einer öffentlich-rechtlichen Meinungsmacherin, dekoriert mit zwei Bundesblechorden vom Grüß-August, auch schon erwarten.
    By the way: habe Ihr Buch direkt am Erscheinungstag gekauft und bin fast durch – hervorragende, faktenbasierte Darstellung.

  7. Volker Djamani sagt:

    Danke für den tollen Beitrag.

    Was die Folgen der Impfung bedeutet, wird doch jetzt schon "erklärt". Alle Todesfälle wegen Corona, besonders bei betagten Menschen mit vielen Vorerkrankungen (mulitmorbide), werden damit gezählt, dass diese Menschen mit oder an Corona gestorben sind. Alle Toten unmittelbar nach der Impfung gäbe es natürlichen keinen kausalen Zusammenhang. Die in den Leitmedienen zititeren Experte habe diesen Textbaustein bereits als Antwort: "Der Tot nach der Impfungen hatte weder einen zeitlichen noch einen kausalen Zusammenhang."

    Und die Leitmedien machen diese ganze Theater weiter mit.

    • Volker Djamani sagt:

      Sorry für Tippfehler, aber leider kann man hier im Nachhinein nicht korrigieren.

    • Nachgefragt sagt:

      https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-02/biontech-impfstoff-wirksamkeit-studie-israel-corona-impfung-virusvarianten

  8. Ois De Ather sagt:

    Lesch, Hirschhausen und Co. haben mit mindestens einem Doktortitel eigentlich den Nimbus von Intelligenz.

    Lesch lebt seit seinen genschergelben Pullovern schon länger in einem anderen Universum, in dem es auf ein paar Jahre gründlichen Testens nicht ankommt, rein zeittheoretisch spielt Zeit ja nur dann eine Rolle, wenn es um Geld geht.

    Hirschhausen braucht kein Placebo. Er ist ein Placebo. Sozusagen deren Vorzeigemediziner der "Qualitätsmedien". Der Arzt, der den Menschen "Medizin" sozusagen "erklären kann". Er hat dies so zu sagen, wie seine "Qualitätsregisseure" ihm das sozusagen in den Mund legen.

    Lauterbachs Kompetenz in Epidemiologie dürfte sich in Aussagen seiner Ex-Frau erschöpfen, an die er sich doch noch erinnert, obwohl doch seine Hirnleistung durch zu viele zu fest geschnürte Fliegen so stark beeinträchtigt ist.
    Wenn es auch juristisch nicht belangt werden wird, bleibt das diffus-wissenschaftliche Geplauder dieser öffentlichleitswirksamen Menschen leider nicht folgenlos:
    sehr viele glauben ihren Worten, halten sie für ehrlich und gebildet und darum werden sehr viele ihren steinhöhlenden Aufforderungen, sinnlose Freiheitsberaubung zu dulden klaglos folgen…

    Vom Nimbus bleibt bei Sonnenschein…
    Nicht ein einzig's Tröpfelein…

    • MalcolmX sagt:

      Tja, diese regierungskonformen Systemlinge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind schon ein großes Ärgernis.

      Die Systemwissenschaftler: Lesch / Mai Thi Nguyen-Kim alias "maiLab".
      Der Systemphilosoph: Precht.
      Der Systemkomiker: Böhmermann.
      Die System-Shows: Zapp / Heute Show.
      Die System-Ärzte: Hirschhausen / Doc Esser.
      DIe System Quasselrunden: Will / Illner / Plasberg / Lanz / Maischberger.
      Die System-Journalistenrunde: ARD Presseclub / Phoenix Runde.
      Die System-Checker: Correctiv / Faktenfinder / Faktenfuchs / Volksverpetzer …
      Die System-Demagogen: das würde hier den Rahmen sprengen, daher bleiben sie unerwähnt …

      Habe ich jemdanden vergessen? Bitte ergänzen … danke!

    • Name Erforderlich sagt:

      Die System-Wetteransager: … ich kenne die Namen nicht, aber jeder Sender hat mindestens einen …

      (es ist absurd, wieviel Propaganda bereits in den Wetterbericht eingeflochten ist)

  9. Beobachter sagt:

    Guter Artikel, Dank an Herrn Rossum.

  10. Hutmacher sagt:

    Auch für Lesch gilt, "Schuster bleib bei deinen Leisten"; Er wird niemals eine Position gegen seine eigenen Arbeitgeber, in welcher Form auch immer (BR [Gebühreneinzugsstelle] und der Besoldungsstelle des Landes Bayern) einnehmen. Er lebt nach dem Motto, "wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing".

  11. Querdenker sagt:

    Ja, Lesch ist leider sehr entäuschend 🙁 Als er noch auf BR-Alpha seine Sendung hatte, war er sehr sehnswert, gleichwohl er auch wissenschaftl. schon immer Mainstream war. Auf irgend einer Grünenveranstalung hat er mal eine etwas systemkritische Rede gehalten, wahrscheinlich noch auf Youtube zu finden. Ich dachte da schon, na, so langsam wacht auch er politisch auf. War aber nichts, war nur ein Schluckauf ;-(

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