Die kaukasische Zwickmühle | Von Rüdiger Rauls

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Bisher hat der Wertewesten im Konflikt um Bergkarabach keine eindeutige Position für einen der beiden Kontrahenten bezogen. Eigene Interessen und vorgebliche Werteorientierung machen die Entscheidung schwierig.

Vorgeschichte

„Durch einen von Moskau vermittelten Waffenstillstand“ (1) endete 1994 der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach. Am Ende dieses Krieges kontrollierte die „armenische Seite Karabach und sieben umliegende Bezirke Aserbaidschans (…), aus denen die aserbaidschanische Bevölkerung vertrieben wurde“ (2).

Seitdem befinden sich fast 20 Prozent des international anerkannten Territoriums von Aserbaidschan völkerrechtswidrig unter armenischer Kontrolle. Diese widerrechtlich besetzten Gebiete hatten sich eigenmächtig zur unabhängigen Republik Karabach erklärt, wobei diese aber nicht einmal von Armenien anerkannt ist.

Im Jahr 2007 hatten Russland, die USA und Frankreich als Vermittler im Karabach-Konflikt als Grundlage die Regelung ausgearbeitet, „dass der endgültige Status von Nagornyj Karabach durch ein Referendum bestimmt werden soll, an dem alle Bevölkerungsgruppen teilnehmen sollen, die vor Beginn des Konflikts dort gelebt hatten“(3).

Im Januar 2019 sahen die Außenminister von Armenien und Aserbaidschan die Notwendigkeit „konkrete Maßnahmen zur Vorbereitung der Bevölkerungen auf [den] Frieden zu ergreifen“(4). Vermutlich war das eine Reaktion auf die Veränderung der Kräfteverhältnisse in der Region. Denn seine Einnahmen aus Öl- und Gaslieferung hatten Aserbaidschan in die Lage versetzt, die eigene Armee aufrüsten und den Druck auf Armenien erhöhen zu können.

Zusätzlich wurden die Aseris von den Türken unterstützt, die sich ihnen als Muslime religiös und als Turkvolk ethnisch verbunden fühlen. Bereits im Jahre 2009 hatte die Türkei den „Türkischen Rat“ gegründet als Zusammenschluss der Turkvölker in Zentralasien, der „den legitimen Kampf des aserbaidschanischen Volkes für die Befreiung seiner besetzten Gebiete“(5) unterstützt.

Vermutlich als Reaktion auf diese Entwicklung hatte Arajik Harutjunjan, De-facto-Präsidenten der völkerrechtlich nicht anerkannten Republik Karabach, am 27.9.2020, also eine Woche vor Ausbruch der Feindseligkeiten, angekündigt, „dass Karabachs Parlament nach Schuscha verlegt werden solle“(6).

Diesen Beschluss konnte die aserische Seite nur als Provokation verstehen, da das umstrittene Gebiet, besonders aber die Stadt Schuscha nicht nur für die Armenier sondern auch ganze besonders für die Aseri von besonderer historischer und kultureller Bedeutung ist. Hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder begrenzte militärische Auseinandersetzungen zwischen den beiden Staaten gegeben, so kam es nun zu einem umfangreicheren militärischen Konflikt, der weiterhin anhält. Selbst die von Russland vermittelten Waffenstillstände waren anscheinend nicht von langer Dauer.

Veränderte Bedingungen

Seit fast dreißig Jahren waren in den Verhandlungen der Minsker Gruppe unter Teilnahme von Russland, Amerika und Frankreich keine wesentlichen Fortschritte im Karabach-Konflikt erreicht worden. Nun hat sich der Wind gedreht im Kaukasus. „Aserbaidschan sei die Verhandlungen satt“(7), erklärte der aserische Regierungschef Alijew.

Vermutlich sieht sich Aserbaidschan in der Lage, diesen seit Jahren schwelenden Konflikt nun auf militärischem Wege endgültig zu seinen Gunsten zu entscheiden, nachdem der Weg von Verhandlungen die illegale Besetzung aserischen Gebiets nicht hatten beenden können. Aserbaidschan steht bezüglich von Verhandlungen auf dem Standpunkt: „Wenn ihr eine Waffenruhe wollt, zwingt die Armenier dazu, die besetzten Gebiete zu verlassen“(8).

Angesichts der eigenen Stärke scheint es nur dann ein Interesse an einem Waffenstillstand zu haben, wenn die eigenen Ziele erreicht sind. So erklärte Aserbaidschan, dass es den Feldzug fortsetzen werde, solange Armenien keinen Zeitplan vorlege für den Abzug seiner Truppen aus den besetzten Gebieten. Aserbaidschan sieht sich völkerrechtlich im Recht, denn „Aserbaidschan kämpfe auf seinem eigenen Staatsgebiet“(9).

Zwischen den Stühlen

Aufgrund seiner neu gewonnenen militärische Stärke und auch in Übereinstimmung mit dem im Völkerrecht verankerten Grundsatz der territorialen Souveränität hat Aserbaidschan in diesem Poker die besseren Karten auf der Hand. Nicht nur die widerrechtliche Besetzung aserischen Staatsgebiets schwächt die Legitimation des armenischen Handelns, auch seine isolierte Stellung macht seine Lage schwierig.

Der Wertewesten hat sich anscheinend noch nicht entschieden, auf welche Seite er sich stellen soll. Denn eines ist klar: Wegen Armenien dürfte weder die EU, noch die NATO oder gar der Wertewesten insgesamt in einen Konflikt oder gar Krieg mit Russland gezogen werden oder eventuell gar mit dem schwierigen NATO-Partner Türkei in zusätzliche Konfrontationen geraten wollen.

Ginge es nur nach wirtschaftlichen Erwägungen, wäre die Sache einfach. Da hat der Westen nicht viel von Armenien zu erwarten. Für ihn sind das aserbaidschanische Öl und Gas wichtiger, zumal diese auch noch an dem russischen Pipeline-Netz vorbei nach Europa fließen. Das schwächt die Monopol-Stellung der russischen Lieferanten, was seit Jahren schon westliches Interesse ist.

Aber es geht weniger ums Geschäft sondern vielmehr um Politik, das heißt um die Veränderung der Kräfteverhältnisse. Und da wird es für den Wertewesten schwierig. Durch die „samtene Revolution“ des Jahres 2018 sind in Armenien Kräfte an die Macht gekommen, die sich stärker nach Westen hin orientieren. Auf diesem Weg der Loslösung aus russischem Einfluss wird man sie vermutlich nicht alleine lassen wollen nur um der wirtschaftlichen Vorteile willen, die eine Parteinahme für Aserbaidschan mit sich bringen würde.

Sicherlich aber dürften auch Überlegungen eine Rolle spielen, den Einfluss des ungeliebten NATO-Partner Türkei in der Region durch eine westliche Parteinahme für Aserbaidschan nicht noch zusätzlich zu stärken. Ohnehin betrachtet man ihr Ausgreifen im Nahen und Mittleren Osten sowie ihre Einmischung in regionale Konflikte zum Schaden des Westens und der NATO mit zunehmendem Unbehagen.

Dafür haben die Meinungsmacher mit dem Begriff des Neo-Osmanismus eine eingängige, wenn auch oberflächliche und nichtssagende Erklärung geschaffen. Der Türkei geht es nicht um die Wiedererstehung des Osmanischen Reiches. Das ist dümmliche westliche Interpretation gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen, die die Schöpfer solcher Begriffe nicht zu verstehen scheinen.

Der Türkei ist in erster Linie an der Erschließung neuer Märkte gelegen, da ihnen ja der Markt der EU weiterhin verschlossen ist. Nichts anderes tun auch die führenden kapitalistischen Staaten im Weltmaßstab nur mit anderen Mitteln(10).

Die Qual der Werte

Wichtiger jedoch als diese taktischen Überlegungen in einer Situation, in der die eigenen Handlungsmöglichkeiten ohnehin begrenzt sind, dürfte für den Wertewesten vielmehr die Widersprüche sein, in denen er sich im Falle des Kaukasus-Konflikts verheddern könnte. Er, der sich selbst ja gerne als eine Wertegemeinschaft sieht, deren Handeln von Prinzipien und nicht von Interessen bestimmt sein soll, steht in der Kaukasus-Frage vor der Quadratur des Kreises.

Denn hier prallen zwei seiner politischen Grundsätze aufeinander, die er sonst gemeinhin gerne nutzte, um eigene Interessen durchzusetzen, die aber als solche nicht erkennbar in Erscheinung treten sollten. Denn nach außen ging es bei seinem Handeln immer nur um Ideale und Werte. Aber im vorliegenden Konflikt müssten „die in Widerspruch zueinander stehenden Prinzipien der Selbstbestimmung und der territorialen Integrität miteinander versöhnt werden“(11). Dabei bestehen die Armenier „auf Selbstbestimmung für Nagornyj Karabach, die Aserbaidschaner auf die territoriale Integrität“(12).

Hier wird es schwierig für Werte-Missionare im Westen. In den bisherigen Konflikten war man immer in der komfortablen Lage, sich einen dieser beiden Werte aussuchen und für die Durchsetzung der eigenen Interessen benutzen zu können, ohne dass die Heuchelei auffiel. Pfiff man im Kosovo-Konflikt auf die territoriale Integrität Serbiens und erklärte das hohe Recht der Selbstbestimmungsrecht der Kosovaren als Motiv des eigenen selbstlosen Handelns, so hatte man dafür im Falle der Katalanen kein Verständnis. Im eigenen Herrschaftsbereich ist dieses hohe Gut des Selbstbestimmungsrechts keinen Pfifferling wert. Da hat die territoriale Integrität Vorrang.

Auch der Bevölkerung der Krim räumte man nicht ein, was im Kosovo gegolten hatte. Hier wurde die Volksabstimmung, die unter ähnlichen Bedingungen ablief wie im Kosovo, als Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine gebrandmarkt. Das Selbstbestimmungsrecht der Menschen auf der Krim war den moralisierenden Hohepriestern der Ideale wurscht, weil es den Interessen des Wertewestens nicht in den Kram passte. Denn hier nutzten sie dem ungeliebten Russland, das man doch so gerne in die Zange genommen hätte, hätte man ihm den Warmwasserhafen im Schwarzen Meer abspenstig machen können.

Im Kaukasus jedoch steckt man nun in der unangenehmen Lage, nicht mehr nach Belieben und zum eigenen Vorteil zwischen den beiden Prinzipien wählen zu können. Hier muss man Farbe bekennen. Hier gilt es, zu den Werten zu stehen, die man sonst lauthals in die Welt hinausposaunt und nach denen man zu entscheiden vorgibt, wer mit Sanktionen in die Katastrophe getrieben werden soll und wer mit Wohltaten eingewickelt wird.

Die Situation ist tragisch. Denn wie man sich auch verhält, man versündigt sich an einem der eigenen Werte. Unterstützt der Wertewesten Armenien, das widerrechtlich aserisches Gebiet besetzt hält, dann verstößt er gegen das hohe Gut der territorialen Integrität. Stellt er sich aber hinter Aserbaidschan, dann verrät er das Ideal des Selbstbestimmungsrechts der Armenier. Was immer er auch tut, der Wertewesten entlarvt sich als jemand, der sich selbst nicht an die Werte hält, die er aller Welt als Maßstab und Ideal verantwortlichen politischen Handelns vorschreibt.

Besonnenes Russland

Zudem gibt es dummerweise auch keinen Bösewicht, den die westlichen Meinungsmacher verantwortlich machen könnten für das eigenen Handeln, wenn es denn zu offensichtlich den eigenen Werten widerspricht. In solchen Fällen ist es gängiges Muster westlicher Politik, andere dafür verantwortlich zu machen, dass man sich nicht an die eigenen Werte hält. Wenn der Wertewesten seine eigenen Ideale und Werte verrät, dann ist daran die Politik der Widersacher schuld. Sie zwingen ihn durch hinterhältiges Vorgehen, sich nicht an die eigenen Regeln und Ideale halten zu können.

Im Kaukasus-Konflikt ist Putin als der bedeutendste Widersacher des Westens nicht zu bewegen, sich auf die Seite einer der beiden Konfliktparteien zu stellen. Das würde es dem Westen erleichtern, sich auf die andere der beiden Seiten zu schlagen. Dann könnte man sich vor aller Welt als Opfer der Putin’schen Politik darstellen, das sich notgedrungen auf die andere Seite schlagen müsste, quasi als Gegengewicht zum Bösewicht. Schweren Herzens müsste man eines der eigenen Prinzipien opfern, um das andere gegen den russischen Aggressor zu verteidigen. Aber das wäre dann nicht die eigene Entscheidung sondern eine von außen aufgezwungene.

Aber Putin tut ihnen den Gefallen nicht. Leichter ist es da für die westlichen Medien die Türkei als Störenfried darzustellen, die aus den oben beschriebenen Gründen eindeutig Position bezogen hat für Aserbaidschan. Das fällt den Türken leichter, weil sie sich nicht als Werte-Missionare verstehen. Sie vertreten ihre Interessen und machen daraus keinen Hehl.

Das ist bei Russland nicht anders. Sein Interesse ist es, an seiner Südflanke Ruhe zu haben, um es seinen Gegnern im Westen nicht zu ermöglichen, dort Einfluss zu gewinnen und sich später als NATO festsetzen zu können, wie man es 2014 in der Ukraine und 2008 in Georgien ohne Erfolg versucht hatte. Dank der klugen und an den Realitäten orientierten Politik Russlands gerieten diese beiden Expeditionen des Wertewestens zu einem Desaster und führten eher zu einer Schwächung des Westens.

Mediale Unterstützung

Diese Unentschiedenheit im kaukasischen Poker, besonders was die Haltung Russlands angeht, spiegelt sich wider in der westlichen Berichterstattung. Solange sich Russland nicht für eine der beiden Seiten entscheidet, scheint auch die westliche Presse ihren Konsumenten kein klares Feindbild anbieten zu können oder zu wollen.

Immer wieder versucht beispielsweise die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Berichterstattung und ihren Kommentaren den Eindruck zu erwecken, dass Russland sich für eine der beiden Seiten entscheiden müsse. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass sie Einfluss hat auf Russlands Handeln hat, wenn auch sicherlich im Kreml die internationale Presse genau studiert werden dürfte. Dasselbe gilt auch für die anderen am Konflikt Beteiligten wie die Türkei, Aserbaidschan und Armenien.

Dennoch reicht der Einfluss der FAZ weit, wie die intensiven Kontakte zu Oppositionellen in der Hongkong-Krise 2019 und auch den aktuellen Auseinandersetzungen in Weißrussland zeigen. Sie verfügt über ein weitläufiges Netz von Korrespondenten und Kontaktpersonen in vielen Regionen der Welt, besonders zu solchen Kräften, die ihre politischen Interessen und Ansichten teilen und unterstützen.

Sie liefert Informationen, Argumente und Sichtweisen, die in die Beurteilung von Situationen eingehen. Nicht dass die Entscheidungsträger hierzulande und anderswo sich in ihren Entscheidungen nach ihr ausrichteten, aber Sichtweise der Zeitung wird ernst genommen. Sie bildet Meinungen, indem sie die politische Denkarbeit leistet, zu der die meisten politischen Parteien hierzulande intellektuell und ideologisch nicht mehr in der Lage sind. Deshalb kann sie als das Zentralorgan der herrschenden Klasse in Deutschland angesehen werden.

Als eine ihrer wesentlichen Interessen ist der Kampf gegen den zunehmenden Einfluss und Ansehensgewinn Chinas und Russlands zu sehen. Da sie in Russland und China wenig Einfluss auf das Denken der Menschen und Führungskräfte hat, richtet sich ihre Einflussnahme hauptsächlich auf die Medienkonsumenten hierzulande. Diese sollen bei der wertewestlich-demokratischen Stange gehalten werden. Zu diesem Auftrag gehörte beispielsweise die Verhinderung der Ausstrahlung eines zu positiven Beitrags über die Erfolge der chinesischen Regierung in der Corona-Bekämpfung in Wuhan(13).

Russlands Stärke

Aber Russland tut dem Wertewesten nicht den Gefallen, für eine der beiden Seiten Partei zu ergreifen. Wenn der Wertewesten sich schon aus dem kaukasischen Gerangel notgedrungen heraushalten muss, so wäre es doch auf der anderen Seite wünschenswert, wenn Russland sich tiefer in dem Konflikt verstrickte oder sich vielleicht sogar in einer Konfrontation mit der Türkei verfangen könnte.

So versucht die FAZ immer wieder, dem westlichen Leser Konfliktpotentiale im Verhältnis zwischen Russland und der Türkei aufzuzeigen. Besonders in der Berichterstattung über den Syrienkrieg wurden in den Kurdengebieten oder aber in den Auseinandersetzungen um die Region Idlib ständig Konflikte heraufbeschworen, die sich aber nicht zu den Konfrontationen ausweiteten, die man dem westlichen Leser prophezeite.

Russland blieb ruhig und löste die Konflikte mit der Türkei auf der Basis des Respekts vor den gegenseitigen Interessen. Dasselbe gilt auch für die unterschiedlichen Interessen in Libyen. Das aber ist eine Politik, die dem Wertewesten fremd ist.

Auch in den aktuellen Auseinandersetzungen im Kaukasus ist das Bemühen der westlichen Medien zu erkennen, eine Konfrontation zwischen Russland und der Türkei heraufzubeschwören. Aber trotz des Konfliktpotentials in Syrien und Libyen zwischen den beiden Ländern ist es bisher nicht dazu gekommen, dass „die mächtigen Männer in Moskau und Ankara sich darüber verkracht hätten“ (14).

Russland lässt sich nicht zu unüberlegtem Handeln provozieren und bleibt ruhig. Es versteht sich als Vermittler zwischen den Konfliktparteien. Wenn es auch aufgrund vertraglicher Vereinbarungen Armeniens Schutzmacht ist, sieht es sich dennoch nicht zur Erfüllung seiner Schutzverpflichtung aufgerufen, da „die Kämpfe nicht auf dem Gebiet Armeniens“ stattfinden(15). Zudem betont Moskau immer wieder, dass es auch gute Beziehungen zu Aserbaidschan pflege. Im Interesse des Friedens und der Aussöhnung der Völker ist zu hoffen, dass es dabei bleibt.

Quellen:

(1) Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22.10.2020: Existenzielle Bedrohung
(2) FAZ vom 31.10.2020: Nagornyj Karabach vor dem Fall
(3) FAZ vom 22.10.2020: Existenzielle Bedrohung
(4) FAZ vom 22.10.2020: Existenzielle Bedrohung
(5) FAZ vom 29.10.2020: Ein Reservoir an Kämpfern
(6) FAZ vom 31.10.2020: Nagornyj Karabach vor dem Fall
(7) FAZ vom 27.10.2020: Waffenruhe in Karabach gebrochen
(8) FAZ vom 27.10.2020: Waffenruhe in Karabach gebrochen
(9) FAZ vom 17.10.2020: Alle Zeichen stehen auf Eskalation
(10) siehe dazu Rüdiger Rauls Zunehmende Entfremdung und Geht-die-nato-am-mittelmeer-baden?
(11) FAZ vom 22.10.2020: Existenzielle Bedrohung
(12) FAZ vom 17.10.2020: Alle Zeichen stehen auf Eskalation
(13) Siehe dazu Rüdiger Rauls: Chinesische Zustände
(14) FAZ vom 29.10.2020: Ein Reservoir an Kämpfern
(15) FAZ vom 17.10.2020 Alle Zeichen stehen auf Eskalation

Rüdiger Rauls Buchveröffentlichungen:

Herausgeber von:

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Bildquelle: Bumble Dee / shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/

+++

Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

14 Kommentare zu: “Die kaukasische Zwickmühle | Von Rüdiger Rauls

  1. Rüdiger Rauls sagt:

    pachamama:

    "ich finde schon wenn 3 Millionen Menschen umgebracht wurden wenn auch vor 100 Jahren das man darüber sprechen sollte und eine Aufarbeitung dieses Verbrechens fordern darf."
    Aha, der westliche Intellektuelle oder Idealist stellt gemäß westlicher Überheblichkeit die Forderungen auf, nach denen sich die Menschen in Zentralasien richten sollen. Im Zentrum dieser Forderung steht ja in erster LInie IHRE persönliche Ansicht und Vorstellung von "Aufarbeitung". Was die Menschen dort davon halten, scheint für SIE keine Rolle zu spielen. Entscheidend ist westliche Moral und westliches Denken.
    Und wie solle denn diese Aufarbeitung aussehen? Zu welchem ERgebnis soll sie denn führen? Außer dass vielleicht dem westlichen Intellektuellen ein wohliges Gefühl der Rechthaberei im Gedärm entstehen soll. Haben SIE sich überhaupt einmal die Frage gestellt, ob IHRE Forderung nach Aufarbeitung überhaupt dem Interesse dieser Menschen entspricht. Ist das deren Forderung oder IHRE? Geht es um deren Zusammenleben oder IHRES? Oder geht es bei dieser "Aufarbeitung" nicht eher darum, wieder Unfrieden zu stiften durch weltfremden westliche Idealismus und Moslems als SChuldige präsentieren zu können? DAs kam ja in Ihrer ersten Antwort auf meinen BEitrag deutlich zum Vorschein, auch wenn Sie es jetzt nicht mehr wiederholen.
    ICh denke, dass die Menschen in der Region mehr haben von einer Suche nach Auswegen, die für alle gangbar sind, damit Frieden herrscht und damit die Voraussetzung für eine freundliche Zukunft. Alle Welt bemüht sich um Waffenruhe und die Lösung der Konflikte und da kommen SIE daher mit IHRER rückwärtsbezogenen Forderung nach Aufarbeitung. Die Menschen dort haben andere Probleme. Aber das scheint man sich in österreichischen und westlichen Weltbildern nicht mehr vorstellen zu können, wo man einfach nur die Heizung aufdreht und es wird warm. Man öffnet den Wasserhahn und Wasser kommt. Man liest Inserate, um einen Job zu finden und hat vllt auch Glück, einen zu bekommen. Man muss nicht mal mehr aus dem Haus gehen,alles Lebensnotwendige bringt der Psotbote, der dann aber vllt auch mal ein abgehetzter oder schlecht bezahlter muslimischer Türke sein kann, eher seltener ein Aseri oder Armenier.
    "Und übrigens kommentiere ich mit dem gleichen Recht wie sie hier Artikel schreiben." Da haben Sie vollkommen Recht und dieses Recht habe ich hier auch nirgendwo bestritten. Nur müssen SIE auch aushalten können, dass man IHNEN widerspricht. Das ist jedoch nicht gleichbedeutend damit, dass man IHNEN das Recht streitig macht, Ihre Meinung zu äußern.
    "Sie könnten sich doch dafür einsetzen das man Berg Karabach international anerkennt, dann müssten in dieser Region nicht wieder Menschen umgebracht werden." Sie überschätzen meine Möglichkeiten oder besser gesagt: Sie überschätzen IHRE Möglichkeiten. Glauben Sie allen ERnstes, dass SIE oder ICH mehr Einfluss auf diese Vorgänge haben als die MEnschen in dieser Region und Staatsmänner wie Putin und der Minsker Gruppe? Nun gut. Sie sind Idealist, d.h. SIE haben die richtigen Vorstellungen von Moral und Ähnlichem. Das ist natürlich wichtiger als die Kenntnis der BEdiungungen vorort. Ein Idealist und Moralist steht immer auf der richtigen Seite. Kann er sich ja auch leisten aus seiner behaglichen Studierstube, in der er sich die Welt zusammenschuster, wie sie sein SOLLTE.
    Und da darf natürlich auch nicht der idealistisch-intellektuelle Kahlhauer fehlen: "Nur Gewalt ist nie eine Lösung"
    "diesen Grundsatz scheinen sie hier einfach zu ignorieren? Warum?" Wo ignoriere ich den? Man kann aber die Vorgänge nicht verstehen, wenn man die Welt immer nur betrachtet von der Warte weltfremder idealistischer Selbstbezogenheit. Die Welt ist nicht so, wie manche sie sich in ihren schlecht gelüfteten Studierstuben ausdenken, und sie richtet sich nicht nach Kalendersprüchen wie "GEwalt ist keine Lösung".

    • Wildenfelser sagt:

      Mal ganz am Rande…. wer hat eigentlich die Waffen geliefert, mit denen sich vor allem Aserbaidschan aufgerüstet hat? Waffen sind ja immer ein beliebtes Zahlungsmittel für Öl und Gas. Nehmen wir mal den Mittlere Osten. Ohne westliche Waffen würden die Kriege dort zu Pferde und mit dem Krummsäbel ausgeführt. Nehmen wir mal Saudi Arabien. Könnten die einen Panzer, ein Flugzeug oder auch nur einen Revolver herstellen? Wohl kaum. Wen also findet man am Ende jedes Konfliktes? Die Waffenhändler und Waffenproduzenten, deren sich wiederum Regierungen bedienen bzw. bedienen die sich der Regierungen.

    • pachamama sagt:

      Herr Rauls, ich nehme an dass auch sie diesen Artikel in einem warmen Büro weit weg von Armenien und Bomben geschrieben haben. Und warum so viele persönliche Übergriffe? Vom Muslimhasser bis Holocaustleugner war ja wieder alles dabei. Und schon komisch was für ein Problem sie haben wenn man darauf hinweist dass ein kleiner Hobby Hitler hinter dem Bosporus wieder lautstark zum Krieg gegen Armenien hetzt obwohl genau dieses Land einen Völkermord an den Armeniern bis jetzt abstreitet und nicht aufarbeitet, keine Entschuldigung, keine Wiedergutmachung, keine Entschädigung. Ist ja ungefähr so wie wenn ein deutscher Neonazi der den Holocaustleugner wieder lautstark zum Krieg gegen Israel ruft und dieser Neonazi zufällig auch noch deutscher Bundeskanzler wäre. Aber wenn man da dann fragen würde was das soll würden sie sicher ganz anders argumentieren. Und noch was, hier geht es nicht um meinen Einfluss in irgendwelchen Teilen der Erde. Ich gebe hier nur meine Meinung zu ihrer Meinung(Artikel) wieder, das scheinen sie hier irgendwie durcheinander zu bringen.

  2. Rüdiger Rauls sagt:

    pachamama:
    "Berg Karabach ist das Baby oder kleine Kind um das sich zwei Frauen streiten, auf der einen Seite die leibliche Mutter das ist Aserbaidschan und die Frau die sich um das Kind gekümmert hat, das ist Armenien."
    Und woher wissen SIE, dass das die richtige Zuordnung ist? Sie legen es so fest, weil es IHNEN so am besten in den Kram passt und Ihre GEFÜHLTE Analyse bestätigt. Aber die Wirklichkeit richtet sich nicht nach dem eigenen Wunschdenken. Woher haben SIE denn IHRE Behauptungen? Aus IHrer Feindseligkeit gegenüber Moslems?

    • pachamama sagt:

      Die Antwort ist sehr einfach und ich habe sie auch in meinem Kommentar gebracht. Die Aggression geht von Aserbaidschan aus.

  3. Andreas Rohde sagt:

    Ausgezeichnete Analyse dieses unübersichtlichen Konflikts! Ich lebe seit 20 Jahren in Aserbaidschan und kann dem nichts mehr hinzufügen.

  4. pachamama sagt:

    Sollte Österreich nun auch Italien bombardieren und Südtirol zurückfordern. Wäre das auch ein gerechtfertigter Krieg und ist Südtirol von Italien völkerrechtswidrig besetzt? Wer über diesen Konflikt spricht muss bei dem Völkermord durch türkische Muslime an den Armeniern überwiegend Christen anfangen. Dieser Völkermord ist bis heute nicht aufgearbeitet.

    • wasserader sagt:

      Selbstverständlich gibt es Völkermord, Völkermord ist aber auch ein Kampfbegriff .
      Wenn heute im offiziellen Deutschland/EU von "nicht aufgearbeitet" gesprochen wird,
      ist die Bearbeitung im Interesse spezifischer Anliegen als Interpretation naheliegend .

      Ich habe Türken zum Thema befragt,
      die sehen den Krieg der Armenier auf der Seite der Russen gegen die Türkei, den die Armenier verloren haben .
      Wie der Sieg der Türken gehandhabt wurde, da allerdings ist Schweigen ,
      ein Schweigen das verbreitet und üblich ist – tausendfach – wenn Sieger die Geschichte erzählen
      und die Geschichte wird immer von den Siegern erzählt , eben auch wenn sie anderen einen Volkermord umhängen .

    • pachamama sagt:

      Naja, sie sagen das einem Österreicher. Nun den Südtirolern geht es jedenfalls am besten wenn in Südtirol kein Krieg herrscht. Kennen Sie den Kaukasischen Kreidekreis von Berthold Brecht? Berg Karabach ist das Baby oder kleine Kind um das sich zwei Frauen streiten, auf der einen Seite die leibliche Mutter das ist Aserbaidschan und die Frau die sich um das Kind gekümmert hat, das ist Armenien. Die leibliche Mutter zerrt mit voller Kraft an dem Kind weil es ihr ja zusteht angeblich und die andere Frau liebt das Kind und lässt los damit das Kind nicht auseinandergerissen wird. Nun ein Land könnte man zum Unterschied von einem kleinem Kind auch teilen aber es geht darum das Aserbaidschan die Menschen dort einfach bombardiert nur weil sie angeblich den Anspruch auf dieses Land haben.

    • wasserader sagt:

      War das nicht umgekehrt .
      Die leibliche Mutter gab nach, um das Kind zu retten .
      .. Ist aber schon lange her, dass ich den Kaukasischen Kreidekreis gelesen habe .

      Diese Erzählung beschreibt den Konflikt im Kaukasus vermutlich nur unzureichend .

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Ihr Vergleich mit Südtirol hinkt nicht nur, er schlägt sogar Purzelbäume. Das ist in keiner Hinsicht mit der Lage im Kaukasus identisch. Südtirol ist nicht nur international als Teil Italiens anerkannt, sondern auch zwischen den beiden Staaten selbst. Das ist im Karabach-Konflikt anders. Oder ist das IHNEN egal?
      Wie soll denn nach IHRER Meinung ein Verbrechen aufgearbeitet werden, das mehr als hundert Jahre her ist? Die Toten werden nicht mehr lebendig. Die Mörder von damals sind auch schon nicht mehr am Leben und können nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Eine Versöhnung zwischen Tätern und Opfern ist nicht mehr möglich. Was soll denn da noch aufgearbeitet werden? Wollen Sie heute vllt auch noch die Italiener verantwortlich machen für das Morden der Römer in Germanien? Wie weit wollen Sie zurückgehen in der Geschichte und aufabreiten bzw. aufrechnen? Und was soll dabei herauskommen als neuer Unfrieden? Sollen die heute Lebenden zu den neuen Toten werden aufgrund solcher Forderungen, die welchen Interessen auch immer entspringen? Nur weil SIE der Meinung sind, dass da etwas aufgearbeitet werden muss? Sind SIE Türke, sind SIE Armenier, dass SIE für diese Völker die politische Agenda formulieren?
      Die beste Aufarbeitung solcher Gräueltaten ist der aktive Einsatz und das ehrliche Bemühen um ein friedliches Zusammenleben im Heute. Dazu aber ist Ihr Beitrag hier nicht geeignet. Da werden unter fadenscheinigem Vorwand alte Konflikte am Kochen gehalten. Da werden Menschen unter scheinbar hehren Ideale wieder aufeinander gehetzt.: Christen gegen Moslems, Türken gegen Armenier. Beides spielt aber in diesem Konflikt keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Das ist westliche Sichtweise, die überall Religionskonflikte sieht, weil sie die gesellschaftlichen Zusammenhänge nicht erkennt, geschweige denn versteht.
      Denn dieser Konflikt hat seinen Ursprung nicht im Völkermord an den Armeniern sondern im Zerfall der UdSSR. Aus ihr sind neue Staaten entstanden, die versuchten, sich auf der Ebene ihrer nationalen Identitäten zu definierten. Damit aber brachen Konflikte auf, die es in der UdSSR in dieser Form nicht gegeben hatte. Denn egal ob Armenier oder Aseri, sie alle waren gleichberechtigte Bürger des Staates UdSSR gewesen. Nun aber gab es Streit und Konflikte um die Siedlungsgebiete, weil diese nicht so klar voneinander abgegrenzt waren wie in den europäischen Nationalstaaten seit dem Ende des 18. Jahrhunderts.
      Aber IHNEN scheint es mehr darum zu gehen, auf „dem Völkermord durch türkische Muslime an den Armeniern überwiegend Christen“ herumzureiten. Aber es sind nicht alle Türken Muslime, vielleicht waren bei den Mördern von damals auch Christen dabei, die armenische Christen umbrachten. Wir kennen das aus der Geschichte der Kreuzzüge, dass die Christen selbst mit den Christen kurzen Prozess machten, wenn es ums Fressen ging, Da blieben Moral und Glauben auf der STrecke. Und Sie sagen selbst, dass die Armenier nicht nur sondern überwiegend Christen waren. Aber IHNEN geht es nur um die Christen. Deren Leid ist ihnen wichtig. DerenTod soll politisch nachträglich noch missbraucht werden, um Unfrieden zu stiften zwischen Moslems und Christen. Wieso ist IHNEN die Religion so wichtig?
      Im heutigen Konflikt sind nicht die Türkei Partei, sondern Armenier und Aseri. Aber sie scheinen keinen Unterschied zu machen zwischen Türken und Aseri. Die Hauptsache, sie sind Muslime. Und die sind ja bekanntlich alle gleich. So wie ja auch die Juden alle gleich waren in den Augen derer, denen das Leben der anderen keinen Pfifferling wert war. Warum auch, Sie hatten ja Ideale. Und die sind Gift für das friedliche Zusammenleben.

    • wasserader sagt:

      Für R. Rauls
      Die Sprache des Religiösen Fanatismus ist ja durchaus Teil auch der Politik und des Journalismus im Westen .
      Auch wenn sich Politiker und Journalisten laizistisch sehen .

      Ideale sind nicht zwangsweise Gift für das friedliche Zusammenleben.
      Sie sollten als Werte gesehen werden – und da liegt ein entscheidendes Problem der Gegenwart –
      die nicht der gesamten Menschheit übergestülpt werden .

      Wenn ich ihren Beitrag lese, sehe ich die Verteidigung von Werten, die sie möglicherweise als universelle Tatsachen sehen aber trotzdem Werte sind .

    • pachamama sagt:

      Herr Rüdiger Rauls, ich finde schon wenn 3 Millionen Menschen umgebracht wurden wenn auch vor 100 Jahren das man darüber sprechen sollte und eine Aufarbeitung dieses Verbrechens fordern darf. Auch wenn es die Mörder von damals nicht mehr gibt. Das sehen übrigens auch die Griechen gegenüber Deutschland so.
      Und genau das ist mein Kritikpunkt, sie müssten bei diesem Verbrechen anfangen.
      Und übrigens kommentiere ich mit dem gleichen Recht wie sie hier Artikel schreiben. Und der Vergleich mit Südtirol hinkt nicht wirklich. Sie könnten sich doch dafür einsetzen das man Berg Karabach international anerkennt, dann müssten in dieser Region nicht wieder Menschen umgebracht werden. Übrigens bin ich der Meinung das man die Menschen in der Region abstimmen lassen sollte zB so wie auf der Halbinsel Krim. Nur Gewalt ist nie eine Lösung und diesen Grundsatz scheinen sie hier einfach zu ignorieren? Warum?

    • pachamama sagt:

      Es macht für die Südtiroler nicht so viel Unterschied aus ob sie als autonomer Teil bei Italien sind oder ob sie bei Österreich wären. Es macht für die Menschen in der Region Berg Karabach vermutlich auch nicht so einen großen Unterschied aus ob sie zu Armenien oder Aserbaidschan. Es macht aber einen Unterschied aus ob dort wieder Bomben und Granaten fallen.

Hinterlasse eine Antwort