Die Liebe ist unsere stärkste Waffe

Von Dirk C. Fleck.

„Wer seine Existenz auf Materielles stützt und sein Fundament aus purer Angst gegossen hat, der ist schon verloren“. Diesen Satz fand ich im Post meiner Facebook-Freundin Madeleine Munique, in dem sie über die Erkalteten redet, über die Mächtigen, über die Eliten und deren Defizite. „Mit der Urliebe, die besonders deutlich zwischen einer Mutter und ihrem Kind zu erkennen/ fühlen ist,“ heißt es in dem Text meiner Freundin, die vor kurzem einen Sohn geboren hat, „können die Scheinriesen nichts anfangen, auch wenn sie sich innerlich sehr nach dieser Liebe sehnen. Aber da sie nicht in der Lage sind, diese Liebe in ihrem Herzen zu erzeugen und somit energetisch eher am Abgrund leben, müssen sie jene Menschen, die noch Liebe in sich tragen, in die Angst ziehen. Nur die Energie der Angst ist für sie verwertbar. Es ist ihre Angst – also ein Ausbleiben oder zumindest ein starker Mangel an Liebe – der sie in der Folge zu unfassbar grausamen Taten treibt“.

Die Erkenntnis ist nicht neu für mich. Aber die Wucht und Klarheit, mit der Madeleine ihre Aussage trifft, sind es. „Wir besitzen etwas,“ schreibt sie, „das wesentlich effektiver, mächtiger und nachhaltiger ist, als es ihre ´Waffen´ je sein werden. Es ist jene Liebe, die uns zu dem wunderbaren Wesen macht, das wir zu jedem Zeitpunkt sein können, wenn wir uns(er) bewusst werden:

Großartige, liebevolle, fühlende, behütende, respektvolle, gesunde, helfende, heilende, empfangende, demütige, gutgläubige, wissende, sehende, erschaffende friedliche Menschen, die nicht wegsehen, sondern verstehen und vor allem verinnerlichen.“

Die Liebe ist eine mächtige Waffe, keine Frage, und wir alle sind im Prinzip gut gerüstet. Für den Wahnsinn der Mächtigen, die sich in ihrem permanenten Krieg gegen Mensch und Natur ungestraft jede denkbare Schweinerei erlauben können, habe ich nur eine Erklärung: sie wollen besiegt werden. Sie dürsten nach einer Instanz, die stärker ist als sie. In ihrem Innersten spüren sie, dass sie zu klein sind für das, was ihnen da gelungen ist und was sie sich in satanistischer Solidarität weiterhin anmaßen. Sie spüren, dass auch sie nur hilflose Wesen sind, die sich in einen schützenden Schoß werfen möchten. Sie können nicht glauben, dass sie mit ihren Mitteln tatsächlich in der Lage sind, die Welt zu zerstören. Wo ist er, der Gott, der angeblich allmächtig sein soll? Wieso erlaubt er ausgerechnet ihnen über das Schicksal der Welt zu bestimmen und damit über seine ureigene Schöpfung? Sie sind fassungslos, sie können es nicht glauben. Deshalb treiben sie ihre Provokationen bis zum Äußersten. Aber ihre zerstörerische Energie ist wie alles andere in die Zeit gegossen. Ihre Macht und der daraus gewonnene perverse Lustgewinn sind vergänglich. Sie wollen gebremst und bestraft werden. Erst dann sind sie in der Lage, ihre zugigen kalten Gipfel zu verlassen und wieder einzutauchen in die Wärme einer Lebensgemeinschaft, in der Menschen, Pflanzen und Tiere ein filigranes Netzwerk bilden, und in dem sich das erkaltete Herz wieder zu öffnen vermag.

Klingt Ihnen zu naiv, diese Erklärung? Ich habe aber keine andere für die Verirrung so vieler Menschen in verantwortlichen Positionen unserer Gesellschaft. Die US-amerikanische Autorin Joanna Macy (83) hat den Begriff der Tiefenökologie geprägt. Tiefe Ökologie lädt ein, uns selbst als einen lebendigen Teil der Erde zu erfahren, und nicht als getrennt von ihr. Aus der Erfahrung unserer Allverbundenheit können wir Kraft, Mut und Inspiration schöpfen, mit unseren persönlichen Fähigkeiten am Wohl und Schutz des Lebens mitzuwirken. Joanna Macys Stimme hat Gewicht in der Bewegung für Frieden, soziale Gerechtigkeit und für den Schutz der Umwelt. Einer ihrer Lehrer war der tibetische Rinpoche Choegyal, der uns im Kampf gegen die bewusstlosen Eliten folgendermaßen aufgestellt sehen möchte:

„Unsere Waffen sind Mitgefühl und Einsicht. Beide sind notwendig. Du brauchst das Mitgefühl, denn das ist es, was dir den Antrieb, die Kraft, die Leidenschaft gibt, etwas zu tun. Wenn du dich dem Schmerz der Welt öffnest, kommst du in Bewegung und handelst. Aber diese Waffe alleine genügt nicht. Sie kann dich ausbrennen, erschöpfen, deshalb brauchst du die andere — du brauchst die Einsicht in die radikale wechselseitig bedingte Abhängigkeit aller Phänomene. Diese Weisheit macht dir klar, dass es hier überhaupt nicht um den Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen geht, denn die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft mitten durch jedes menschliche Herz. Mit dieser Einsicht in unsere tiefe Verflochtenheit weißt du, dass alles, was aus reinem Herzen getan wird, sich durch das gesamte Gewebe des Lebens ausbreitet, weit über das hinaus, was messbar oder wahrnehmbar ist“. 

Der 1989 verstorbene Kabarettist Wolfgang Neuss brachte es etwas simpler auf den Punkt: „Lasst uns unsere Feinde einfach an die Wand lieben!“ forderte er. Damit dies gelingt, müssen wir uns zuerst einmal selbst lieben. Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun, nichts mit Arroganz oder Überheblichkeit. Selbstliebe bedeutet, das zu lieben, was in jedem von uns von Geburt an angelegt ist und was sich so wunderbar anfühlt, wenn man es zu leben beginnt. Erst wenn wir die Schätze heben, von denen Madeleine in ihrem Post gesprochen hat, sind wir in der Lage, einander zu verstehen. Wir alle sind in Liebe getunkt, das muss uns klar werden. Der kleinste Zweifel daran führt in die Sackgasse, egal welchen Weg wir einschlagen. Liebe ist die Essenz, die alles durchdringt, die das Universum im Innersten zusammenhält, in der wir zuhause sind. Es tut einfach gut, sich selbst in Liebe zu erfahren. Es tut gut, gut zu sein. Und da das automatisch jeder so empfindet, der entsprechend  denkt, fühlt und handelt, haben wir eine Chance. Wir haben die Liebe. Eine stärkere Waffe gibt es nicht. 

All denen, die ihre Schwierigkeiten haben mit dieser simplen Botschaft, sei gesagt, dass sie Gefahr laufen, sich dort anzusiedeln, wo sie eine völlig falsche Vorstellung von sich entwickeln, wo sie sich zu wichtig nehmen, wo sich ihr Ego aufbläht und sich im Gewand von Arroganz und Überheblichkeit der Lächerlichkeit preis gibt. Bis ihr Atem schließlich reißt und sie sich nicht mehr zurück beißen können in eine Kunstwelt, in der sie etwas zu beherrschen versuchten, von dem sie sich grundsätzlich getrennt wussten: das satte, süße Leben, das im staunenden Zustand, in Demut, Bescheidenheit und Mitgefühl am besten zu genießen ist hier und weit über das Hier und Jetzt hinaus.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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12 Kommentare zu: “Die Liebe ist unsere stärkste Waffe

  1. Setzt nicht, wer liebt, auf die ganze Vielfalt dessen, was in ihm selbst und einem jeden anderen auf jeweils einmalige Weise schwingt, mal in die Irre gehend, mal voller bergender und entwickelnder, schenkender und beflügelnder Kraft ?

    Wo Liebe wäre, fände keine einzige Verurteilungsüberlegung Raum… ! Keine Vivisektion von Seelenlagen… !

    W o L i e b e uns selbst wie andere noch in und durch die größten Verirrungen t r a g e n w i l l , weil wir des zulassen, v e r m a g s i e unsere Ängste wieder und wieder fallweise in produktiv und hell schwingende Kraft z u w a n d e l n .

    Lassen wir einzig wichtig werden, worin wir uns als Beschenkte erfahren dürfen und wie wir unsere Gaben gedeihlicher als allzu oft teilen lernen können…
    Nur so befreien wir uns selbst wie einander zu einem ´Fortan-Nicht-Mehr´.

    Die weltweite Verflechtung menschlich-gesellschaftlich-staatlich-globalen Wirtschaftens hat im Grunde nirgends zu dem geführt, was man einmal ´Völkerverständigung´ genannt und mit Friedenshoffnungen verknüpft hatte.
    Denn es erfolgte unter immer absurderen ´Freiheits´-, Konkurrenz- und Wachstums-Mantren.

    Das Chaos-Credo machtversessener Profiteure mit seinen multilateralen Beschäftigungs-Programmen für diverse Großgeflechte von CEOs, Regierungen und NGOs in und zwischen unzähligen UN- und sonstigen Gipfel-Runden, füttert offenbar denkbar bequem einen allseitigen Regelungswahn und zeitigt regelrechte Fluten von Abkommen und Verträgen voller schäbigster Machtspiele – einschließlich etwa der Einladung Gretas nach Davos…
    Da gibt es nirgends wirkliche Augenhöhe, es geht um die manipulative bis bedrohungs-entschlossene Erzwingung willfährigen Verhaltens – gemäß in allerlei Hinterzimmern auf den Weg gebrachter Abmachungen, solange sie aufrechterhalten bleiben, oder eben als Sanktionierungen von Nichteinhaltungen und ´Vertragsbrüchen´. – Das alles selbstredend geschnürt in die Schafspelze eines allfälligen Wertegemeinschafts-Geredes. Einzig sie scheinen irgendwie wenigstens zu wärmen…

    Was am nunmehr bereits jahrzehntelangen Globalisierungs-Hype vielleicht einmal ein Stück weit Licht zu sein vermochte, verschattet sich so längst mit täglicher Dynamik.

    Ob die Lebensbedingungen auf unserem Planeten darüber für die Mehrzahl der auf ihm lebenden Kreaturen nach den heftigsten Verlust-Konvulsionen so eng werden, dass allenfalls ein paar Lebens-Inseln für ein paar geschrumpfte Menschheitsreste verbleiben:
    Die übergroßen Menschheits-Anteile – einschließlich uns Europäern -, für die es bereits in den nächsten Jahrzehnten fraglos tiefgreifend überlebens-eng werden wird, weichen noch immer gedanklich wie emotional aus.

    Wir scheuen den Blick in die globalisierungsseits in Gang gesetzten Wirk-Gefüge (weil ja wohl-arrangierterweise so über-riesengroß und undurchdringlich).

    Wir trauen uns und einander keine wirklichen Denk- & Lebens-Alternativen zu, mittels deren es nicht einfach um Abwehr gehen könnte, sondern um grundlegend menschengemäßere und damit würdigere System-Entwicklungen.

    Machen wir uns neu vertraut mit a l l e m , was wir in und um uns vorfinden, verteufeln wir nichts, sondern wandeln wir, was in und zwischen uns schwingt, mit der befreienden Kraft liebevollen Hinsehens ins Gedeihliche…
    Erspüren wir das M ö g l i c h e so, wie wir es nur be- und angerührt sehen lernen können…

    WEM ES WIRKLICH ERNST DAMIT WÄRE,

    ohne gängig gewordene Aufbrauchens-Verschwendungs- & Vergiftungs-Praktiken auskommen zu wollen :

    DER MUSS die k l a r e E n t s c h e i d u n g für eine S l o w – D o w n – W i r t s c h a f t hin zu vertretbaren und gut ausballancierten B e d a r f e n treffen.

    Der kann nicht einfach auf Grenzwert-Abreden oder auch nur Selbstverpflichtungen setzen. Auch nicht auf die xxxte Regierungs-Kommission.

    DER MUSS sich laut und entschieden Gesellschaft für Gesellschaft aus dem Irrwitz weltweit aufzustellender Wertschöpfungsketten verabschieden :

    Der muss 80 und mehr % seines Güter- und Dienstleistungs-Austausches auf binnenmarktweise zu strukturierende Radien von vielleicht maximal ~2000 km konzentrieren und nur noch schmalste Notwendigkeiten global bewegen wollen.

    DER MUSS auf Vollgeld-Systeme setzen (Geldschöpfung als alleinige Kompetenz von Zentralbanken), wo Geschäftsbanken kreditweise neues (grundsätzlich zu 1% verzinstes) Geld aufnehmen können, um es wie auch das bei ihnen eingelegte Geld (zu wiederum grundsätzlich unbeweglichen 2%) an Unternehmens- wie Privatkunden zu verleihen. In allen Leihgeschäften hätte Zinseszinsverbot zu gelten.
    Banken haben Dienstleister des Zahlungsverkehrs und der Kreditvermittlung zu sein und sonst nichts.
    Gedeihliches Wirtschaften bedarf keines spekulatv aufgestellten Finanzsektors !

    DER MUSS binnenmarkts-intern wie nach außen klare Kapitalverkehrs-Regeln setzen – etwa die, dass ein binnenmarkts-überschreitender Kapitalverkehr weitestgehend ausgeschlossen bleiben muss.

    FÜR DEN MUSS klar werden, dass es Verzinsungsspielräume für Privat-Kapital (in Unternehmen eingesetztes Geld) maximal in Höhe von 1 % des Nominal-Wertes geben darf – n a c h Entscheidung der Belegschaft über die jährliche Gewinnverwendung.

    – – – Wo neben dieser Verzinsung keine hinreichende Kapital-Akkumulation aus Unternehmens-Aktivitäten zustandekäme, um im Sinne guter Bedarfsdeckungs-Anstrengungen marktaktiv bleiben zu können, und zentralbank-kreditiertes Geld an die Geschäftsbanken stabilitäts-orientiert phasenweise einmal nicht zur Verfügung gestellt würde, gäbe es erweiterte Spielräume nur über den Einsatz weiterer privater Vermögens-Rücklagen in Form von Anteils- oder Anleihen-Erwerb bzw. von Crowd-Funding und (Einzel- bis Bürgerwerks-)Stiftungen. – – –

    DER MUSS allenhalben RAUM EINFORDERN & ERHALTEN für BERATUNGSRUNDEN über Bedarfe (erwerbbare Bedürfnis-Befriedigungs-Angebote) und – in Menschen- wie Maschinen, wie Ressourcen-Einsatz unaufwändig intelligente Wege — zu geeigneten Angeboten.

    Und das – endlich BGE-gestützt alle mit neuem Schwung versorgend – Betrieb für Betrieb, Viertel für Viertel, Institution für Institution bis hin zu landesweiten Los-Bürger/innen-Versammlungen …

    DER MUSS sich entscheiden, insbesondere seine Exekutiv-Systeme so unaufwändig wie möglich zu organisieren – mit jederzeit wach korrekturbereitem Blick für das, was sich jeweils wirklich als zielführend erweist.

    DER MUSS – bei gedeihlich regulierte Marktzugängen – seine i d e e l l e n P o t e n t i a l e aller Welt e i n s c h r ä n k u n g s l o s z u g ä n g l i c h halten.

    Hier gälte es zuvorderst, so weit wie möglich erst einmal klein- wie mittel-regional und darüber hinaus auf den Gesamt-Binnenmarkt bezogen für bedarfsgerecht flexible Produktionskapazitäten zu w e r b e n und diese SICH PLATTFORM-GESTÜTZT EINPENDELN zu lassen (weg vom Mantra ständig vorangetriebener Massenproduktion und idiotischen Markteroberungs-Zwängen !!!) – mit Hilfe staatlicher Anreize für De-& Innovativ-Investments in Richtung für mehr kreislaufwirtschaftlich gezähmte Angebotsstrukturen …

    KEINE KOMMISSIONS-VORGABEN & Strukturwandels-REGELUNGSGESETZE –

    sondern für alle jederzeit VOLL TRANSPARENTER SELBSTORGANISATORISCHER IDEEN-& AUFGABEN-ÜBERNAHME-AUSTAUSCH – mit Schwung in die Gesellschaft hinein wie weltweit kommuniziert.

    Angebots-Ziele & -Möglichkeiten in Art, Qualität & Preis wären zu konzentrieren auf das, was – mit Hilfe wohlgepflegten Erfindungs-Reichtums – gedeihliche Bedürfnis- & Ressourcenverbrauchs-Entwicklungen und vielfältig beeinflussbare Angebots- & Erwerbs-Strukturen hervorbrächte …

    FANGEN WIR DOCH ENDLICH EINMAL AN, ÜBER SO ETWAS ZU REDEN, statt Lamento an Lamento zu fügen oder Fehllaufendes schön zu reden.
    Für immer mehr gut qualifizierte Menschen entstünden die spannendsten neuen Arbeitsfelder. Es wird höchste Zeit, uns in das da endlich Mögliche hineinzudenken und zu neuen Selbstwirksamkeiten aufzubrechen. Da ist genug Spielraum. Nutzen wir ihn.
    (z.B. wie in folgendem Fall-Entwurf: http://buergerbeteiligung-neu-etablieren.de/LBK/mat/strukturwandels-vorschlaege/UMSTIEGS-IMPULS%20STRUKTURWANDEL%20LAUSITZ.html )

    Jeder Kapital-Einsatz hätte nach und nach in den Dienst so veränderter Angebots-Strukturen zu rücken – und weiterhin die Aufgabe, kredit- & zins- (aber nicht zinseszins-) -gestützt für Bedarfsdeckung & -Entwicklung (nicht -Weckung!!!) zu sorgen, die allen Menschen regional wie darüber hinaus – und von ihnen mitbeeinflusst !! – zugute zu kommen hätte — in Form qualitätsvoller, haltbarer, recyclebarer, erfreulicher & ästhetischer sowie anspruchsvoll innovativer Nachfrage-Güter …

    Auf diese Weise erhielte jede Binnenmarkt-Region dieser Erde im Wege endlich wirklich fair zu bezahltender Rohstoffe und Arbeits-Leistungen ihre Eigentums- & Selbstbestimmungsrechte allmählich zurück und überdies im Rahmen klar fair zu regelnder Joint-Ventures neu dynynamisierbare wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungsmöglichkeiten (leicht und selbstbestimmt verstärkbar u.a. mit Hilfe des SOLIDARISMUS-Konzepts von Rudolf Diesel ! … https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/01/26/d-i-e-entdeckung-rudolf-diesels-solidarismus-konzept/)…

    ´Wir´ können mittlerweile technisch ´herr´lich, also nicht selten erschreckend herrschaftlich viel.

    EIGNEN wir uns DAS MENSCHENWÜRDIGE DARAN endlich als MENSCHEN MIT AUTONOMIE-BEWUSSTSEIN an UND SPIELEN auf neue Weise KREATIV mit den Fäden, die uns unangemessen lenken s/wollen.

    SUCHEN wir rund um den Globus Menschen und Gesellschaften, in denen gleichfalls ein solcher Wille wächst:
    MACHEN WIR UNS endlich AN EINEN GEEIGNETEN PLATTFORMEN-BAU, der uns zu solch neuen Aktivitäten instand setzt.
    FINDEN WIR UNS DAZU nicht anonym, sondern mit Namen, Lebensort, Fähigkeiten auf zentral zu bündelnden Listen, über die sich solche Plattform-Teams dann bilden könnten.

    J E T Z T . – etwa hier: https://debattenraumd.home.blog/2019/02/24/willkommen/ – oder wo auch immer, aber tun wir´s endlch!

    ARTIKULIEREN WIR DIES IM KONTEXT DER EUROPA-PARLAMENTS-WAHLEN am 26. Mai 2019.
    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2019/03/20/in-ein-n-e-u-tragendes-morgen-manifest-einer-e-u-buergerin/


  2. Für den Wahnsinn der Mächtigen, die sich in ihrem permanenten Krieg gegen Mensch und Natur ungestraft jede denkbare Schweinerei erlauben können, habe ich nur eine Erklärung: sie wollen besiegt werden. Sie dürsten nach einer Instanz, die stärker ist als sie. In ihrem Innersten spüren sie, dass sie zu klein sind für das, was ihnen da gelungen ist und was sie sich in satanistischer Solidarität weiterhin anmaßen. Sie spüren, dass auch sie nur hilflose Wesen sind, die sich in einen schützenden Schoß werfen möchten. Sie können nicht glauben, dass sie mit ihren Mitteln tatsächlich in der Lage sind, die Welt zu zerstören. Wo ist er, der Gott, der angeblich allmächtig sein soll? Wieso erlaubt er ausgerechnet ihnen über das Schicksal der Welt zu bestimmen und damit über seine ureigene Schöpfung? Sie sind fassungslos, sie können es nicht glauben. Deshalb treiben sie ihre Provokationen bis zum Äußersten. Aber ihre zerstörerische Energie ist wie alles andere in die Zeit gegossen. Ihre Macht und der daraus gewonnene perverse Lustgewinn sind vergänglich. Sie wollen gebremst und bestraft werden. Erst dann sind sie in der Lage, ihre zugigen kalten Gipfel zu verlassen und wieder einzutauchen in die Wärme einer Lebensgemeinschaft, in der Menschen, Pflanzen und Tiere ein filigranes Netzwerk bilden, und in dem sich das erkaltete Herz wieder zu öffnen vermag.

    Hmm, den Eindruck habe ich nicht. Ich glaube nicht das sich diese Menschen ihrer Verbrechen bewusst sind. Sie sehen die Zerstörung die sie anrichten nicht. Sie sehen das Leid nicht. Sie haben kein Mitgefühl. Sie haben keine Verständnis für andere Interessen, Menschen oder die Schönheit der Natur. Die wollen nicht lieben und geliebt werden, nein die die können nicht einmal hassen. Fressen und gefressen werden. Das ist ihr Prinzip. Reptilien, so agieren sie tödlich und ohne jedes Mitgefühl, ohne Verständnis, nur den momentanen Trieb den sie nachgehen und einen Plan den sie hegen. Ohne Verständnis für das Ganze. Sie sehen nur ihren kleinen Kosmos und wenn sich eine Vorteil ergibt greifen sie zu. Diese Menschen wollen nicht geliebt werden, diese Menschen wollen die Liebe zerstören.

    Liebe deinen Nächsten wie dich selbst ist die Lehre Jesus. Die Liebe ist unsere stärkste Kraft nicht Waffe. Es ist die einzige Kraft die gegen die Bosheit bestehen kann. Und ja wir tragen beides in uns und es liegt an uns, uns diesem bewusst zu werden und die Liebe zu stärken und die Bosheit nicht gewinnen zu lassen. Es liegt auch an den Erwachsenen diese Erkenntnis den Kindern zu vermitteln. Für Kinder gibt es kein Gut und Böse(sie werden sich diesem möglicherweise langsam bewusst, durch Erfahrung). Diese Werte werden erst durch die Gesellschaft den Kindern vermittelt. Wenn man sich aber die Welt ansieht dann ist festzustellen das immer die kriegerische Kraft gesiegt hat. In der Türkei, Syrien haben mal über 96 % Christen gelebt und das über 1000 Jahre lang. Wo ist dieses Volk heute. In der Türkei gibt es heute nicht mal mehr 1 % Christen, in Syrien auch nicht. Istanbul wurde mal Konstantinopel genannt. Soviel mal zur Christlichen Waffe der Liebe. Und was hat Spanien, England und die Kirche mit den Kriegen gegen die Ureinwohner in Nord und Südamerika und Australien und Neuseeland gemacht ? Dort stellen die Uhreinwohner auch nur noch einen relativ kleinen Prozentsatz der Bevölkerung dar. Auch hier hat definitiv die Gewalt gewonnen. Eine Ausnahme ist Südafrika, da haben die Weißen Siedler das Land nicht mit Gewalt genommen sondern haben unbenutztes Land gekauft und ihre Besiedelung in Einklang mit der dort lebenden Bevölkerung durchgeführt. Sie stellen heute nur eine Minderheit in Südafrika dar, nicht umgekehrt. Und sie sind die Einzigen die von den anderen nun als Feinde betrachtet werden und umgebracht werden, es gibt zig tausende Morde an weißen Farmern jedes Jahr und nicht weil die so böse sind, einzig und alleine deswegen weil die andere aggressive Bevölkerungsschicht es sich erlauben kann. Also wieder zeigt sich das sich dir rohe Gewalt und das Böse durchsetzt. Und trotzdem haben Sie recht, aber ich fürchte das die Menschen die sich daran halten einzig und alleine durch Gott Gerechtigkeit erfahren werden. Alle anderen werden sich für ihre Verbrechen aber verantworten müssen. Also das Leben auf dieser Welt ist ein Auswahlverfahren für etwas das wir noch nicht sehen und begreifen können. Aber dieses Auswahlverfahren bestimmt alles weitere was danach kommt. Wer versagt hat für immer und ewig verloren.

  3. Hallo Herr Fleck,
    Ja treffende und zutreffende Worte. Das ist Ihre besondere Begabung und Sie koennen damit auch viel bewegen.
    Fallon ist ein amerikanischer Wissenschaftler, der die Hirnfunktionen von Schwerverbrechern erforscht und ueberraschende und bisher absolut nicht erkannte Auswirkungen von bestmmten Vorgaengen in Hirnen untersucht im Zusammenhang mit Hirnvorgaengen von Leuten in gesellschaftlichen Fuehrungspositionen. Und sogar, mit welchen Hirnfunktionsmechanismen Menschen in Fuehrungspositionen besonders gut gelangen koennen.
    Dort finden Sie womoeglich einige neurologische Antworten auf die hier in Ihrem Text anklingenden Fragen und Problemstellungen.

  4. „Die Liebe ist eine mächtige Waffe, keine Frage, und wir alle sind im Prinzip gut gerüstet.“

    1919 ist 100 Jahre her, damit haben wir nichts mehr zu tun …
    In den 1900er bis 1940er war „körperliche Züchtigung“ ein anerkanntes Erziehungsmittel und das waren keine gelegentlichen Ohrfeigen, das war Prügel bis das Kind NICHT MEHR weinte.
    Die Generation unserer Großeltern erlebte Hass.
    Da kann man drei mal raten, was unsere Eltern (generation) wohl erlebten.
    So.
    Was haben wir dann erlebt?
    Waren unsere Eltern (generation) durch irgendeine Wunderheilung plötzlich die Liebe selbst?
    Prügeln war aus der Mode und „Stillen nach Uhrzeit“ war angesagt.
    Ein Säugling, der „nach Uhrzeit gestillt“ wird, erlebt Todesangst und schreit auch entsprechend.
    Solches Schreien nicht zu erhören, sondern „nach Uhrzeit zu stillen“, das ist der selbe alte Hass, unsere Eltern hassten uns und haben das eindringlichst vermittelt.
    Damit sind wir (meine Generation) gerüstet.

    Es wird Hass von Generation zu Generation weitergegeben.
    In der einschlägigen Fachliteratur wird das mit anderen Worten beschrieben, aber die Wirkungsweisen von Erleben und ggf. Verdrängen müssen sind allgemein bekannt.
    Jedenfalls sind das die Tatsachen der Ausgangslage und von dahin zu Liebe gehts nicht unmittelbar, da liegt ein Weg dazwischen.
    Die Waffe, um diesen ewigen Kreislauf zu durchbrechen, ist Psychologie, speziell Psychotherapie der frühen Kindheit.
    Wer sich psychotherapiert, der hat eine Chance den Hass _nicht_ an seine Kinder weiterzugeben.
    Auch besteht dann eine Chance, dass nicht schon die Familie die kleinste Zelle des Krieges ist … je mehr Familien friedlich wären, um so friedlicher wäre die gesamte Gesellschaft usw..

    • Ja, ich denke das ist so wie Sie es sagen.
      Uebrigens konnte ich als fruehes Schukind noch mitnehmen, was die aelteren uns noch riten: Schulheft in die Unterhose, unbdingt erstmal laut weinen, dann aufhoeren damit, geknickt zur Bank zurueckzuscleichen und das Heft vor dem naechsten Streich wieder in die richtige Position bringen.
      Die haben so sogar richtige Lehrervorfuehrungen inszeniert. Wie wussten auch, wo man die richtigen Hefte kaufen konnten.War schon gute Schule fuers Leben…

  5. Ich teile die Analyse der Motive der Zerstörerischen, ihre Schandtaten quasi als Versuchung Gottes. Ich teile nicht den Lösungsansatz und möchte warnen: wenn wir die Bösen an die Wand zu lieben versuchen, werden wir im Ofen landen. Ich empfehle Konsequenz statt Toleranz. Vergeltung statt Vergebung. Feuer mit Feuer.

    • Guten Tag Herr Siracusa,

      woran denken Sie, wenn Sie schreiben-Vergeltung statt Vergebung-?
      Ich assoziiere „Rache üben“. Meinten Sie das so?

      Stille

  6. Ich glaube nicht, dass selbst die scheußlichsten Schurken überhaupt keine Liebe im Herzen haben. Ich denke eher, dass man von einem mehr oder minder vernebelten Zugang zu ihr sprechen kann (wer weiß schon, was sie als Kinder erleben bzw. durchleiden mussten). Denn ein Wesen gänzlich ohne Liebe in sich kann gar nicht existieren. Das ist zumindest meine Auffassung.

    Und noch etwas:
    Auch wenn ich weiß, dass der Text von einer großartigen Persönlichkeit stammt (danke hierfür, Dirk C. Fleck), so sträubt sich förmlich alles in mir ein Wort wie Liebe als Waffe zu bezeichnen (ob mit oder ohne „“ geschrieben).

    Ansonsten: nur die Liebe zählt 😊

    • Es ist, stupid, Zellularfunktion. Was Weltbilder in Pflanzen und Weltabbilder in Hirnen entstehen laesst. Uebrigens immer ueber sogenannte Gefuehle, die letzendlich im und vom Leben entwickelte Datensteuerungssaetze sind.
      Darunter faellt auch der Begriff „Liebe“, eine Art gemeinsames Grundsatzprogramm, welches nur Lebendiges, nicht Steine haben koennen. Das andere, ebenso in Lebendigem wirksame Gefuhlsgrundsatzprogramm sowohl fuer alle Pflanzen, Mikros, Tiere ist Hoffnung.
      Uns, als solchen Gefuehlen unterworfene Existenzen, die per Liebe und Hoffnung ueberhaupt erst manifest werden koennen, erscheinen diese Programme als nicht mehr kognitiv fassbar und wir haben den Begriff „goettlich“ gefunden, diese fuer uns systemimmanent als unloesbar erscheinenden Beobachtungen wenigstens einem Sprachnamen zuordnen zu koennen.
      Da wir meistens einen schrecklichen Verbrecher genau wie uns selber zum Lebendigen rechnen muessen, neigen wir dazu, ihn lieber umzubringen, weil sowas vermeintlich nicht zur Sphaere des Lebendigen gehoeren duerfe.
      Womit wir flugs selber auch zu vergleichbarem Verbrecher werden.
      Da kann der Kreis vermeintlich schluessigen Verhaltens schnell zum sich nur um sich selbst drehenden Teufelskreis werden, der im Kopfe staendig rotiert.
      Und genau das beobachten wir derzeit im um sich selbst wahnsiinnskreisenden sogenannten Neoliberalismus, der kurz vom Durchdrehen, sprich platzen ist. Unsere famosen Parteipolitkomiker exekutieren den Wahn von wohl weniger als 2 Handvoil Supermiiliardaeren, deren Glitzerkarussel, In dem sie sind, sich auch schon zu schnell dreht, als noch aus der Gefahrenzone herausspringen zu koennen.
      Noch koennten wir Nichtshaber die Chose runterbremsen. Und nur wir, weil nur wir der Schwarm sind. Sonst keiner mehr. Tun wirs nicht, werden alle ab in spaetestens 25 Jahren draufgehen, weil dann vorraussichtlich der Sauerstoff alle sein wird.

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