Die Macher: Hanf aus der Uckermark

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen des Menschen überhaupt und wurde über Jahrhunderte ähnlich hoch geschätzt und eingesetzt wie der Hund.

Hanf wächst extrem schnell, fast überall. Er ist robust und kann universell eingesetzt werden. Aus Hanf lässt sich z. B. Kleidung herstellen, er eignet sich als natürlicher Dämmstoff im Hausbau, ihm wurden pharmazeutische Eigenschaften nachgewiesen.

Hanf ist aber eben auch lokal nachwachsenden Energieträger. Er kommt ohne Spezialdünger aus und entlastet so nicht nur die Böden, sondern auch das Bankkonto der Landwirte, anstatt die Bauern in die Schuldenfalle der Agrar-Mafia zu treiben.

Wen wundert es, dass sich Hanf dank seiner Fähigkeiten über die Jahrzehnte auch eine Menge Feinde gemacht hat und später vom Gesetzgeber verboten wurde. Zur Begründung hieß es, es gäbe Hanfsorten, aus denen man Stoffe gewinnen könne, die gegen das Betäubungsmittelgesetz verstießen. Es gibt auch Waffen, die speziell für den Kriegseinsatz produziert werden, dennoch ist Polizisten, Jägern und Personenschützern das Tragen von Pistolen erlaubt.

Wir ahnen es, der Hanf wurde in diversen Industriebranchen als lästiger Universal-Konkurrent empfunden. Man tat alles, um ihn loszuwerden. Doch das Blatt wendet sich. Langsam. Der Hanfanbau und seine Einsatzmöglichkeiten feiern in Deutschland, zumindest in Brandenburg, ein stilles Comeback und das ist schon aus ökologischer Sicht dringend geboten.

KenFM traf im Rahmen seiner Serie „Die Macher“ Rainer Nowotny. Als Vorstand der Hanffaser Uckermark eG steht dieser Mann und sein Team für echten Pioniergeist, der sich ganz der Hanfpflanze verschrieben hat. Natürlich wurden die Fähigkeiten der Pflanze inmitten eines Hanffeldes erörtert und natürlich besuchten wir im Anschluss das Hanfwerk, um uns vor Ort zeigen zu lassen, wie und zu was man diese großartige Kulturpflanze verarbeiten kann. Ein Rausch der Eindrücke.

Inhaltsübersicht:

0:07:44 Hanf – ein konfliktfreier Rohstoff


0:12:23 Verantwortungsbewusster Anbau über Generationen hinweg


0:23:13 Vom Samen bis zur Ernte


0:32:24 Mit einem natürlichen Rohstoff gegen Großkonzerne und kapitalistische Industrien


0:41:25 Was genau ist Hanf? Gattung, Wachstum, Eigenschaften

0:47:30 Hanf im Hausbau

1:00:54 Wie man ein in Vergessenheit geratenes Produkt neu am Markt etabliert


1:08:36 Zukunftsperspektiven und das Marktpotenzial von Hanf


1:13:17 Woran man einen Macher erkennt


1:19:22 Die Hanf-Fabrik in der Uckermark


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31 Kommentare zu: “Die Macher: Hanf aus der Uckermark

  1. Super Video, gewohnt gute Qualität. Das Thema ist groß und wird hoffentlich noch viel größer werden. Konventionelle Dämmstoffe wie Mineralfaser, Glaswolle, Polystyrol, usw. verbrauchen für die Herstellung so viel Energie wodurch das eigentliche Energieeinsparpotential durch den verminderten Energieverbrach marginal (bzw. erst nach 20-30 Jahren vorhanden) ist. Einzig sinnvolle Option ist es Baustoffe zu verwendend, welche in der Herstellung wenig Energie benötigen wie Holz, Lehm, Stroh, Hanf und weitere. Es bleibt zu hoffen, dass es in baldiger Zukunft bei eines Bauantragsstellung neben dem Nachweis des Energieverbrauchs (U-Wert) auch eine Ökobilanz vorgelegt werden muss. Hier ist der Gesetzgeber gefordert.

    Nein! Hier ist die Ökologische Baubranche gefordert sich zusammen zu schließen umso den nötigen Druck ausüben zu können. Die Lobby der Zement, Petrochemie und Steinwolle Dämm-(Verbrecher) ist so stark, dass Sie eine Einführung der Ökobilanzpflicht verhindern wird. Dies wäre nämlich ihr Untergang.

    Anbei noch ein Paar Links für weitere Infos:

    https://ibu-epd.com/ http://www.oekobaudat.de/ (Werte über Emissionen)
    http://www.thermo-natur.de/ (Hanf und Jute Dämmstoffe)
    http://www.massivholz-junker.de/ (Massivholzplatten zur Aussteifung)

  2. Da baut jemand in der Uckermark Hanf an und macht Dämmaterial daraus.

    Sehr interessant und wichtig – so für das Weltgeschehen meine ich…

    In Spanien gibt es seit etlichen Jahren eine Firma die den Angestellten gehört und recht erfolgreich allen Krisen strotzt.

    In Deutschland gibt es die Unternehmerin Sina Trinkwalder. Sie beschäftigt in ihrer Manufaktur Menschen die am Arbeitsmarkt keine Chance haben. Hartzer, Ex-Leiharbeiter, eine Rheumakranke, einen Burnout-Fall usw.

    manomama.de/shop/story

    Es gibt viel zu tun für KenFM…

  3. Da baut jemand in der Uckermark Hanf an und macht Dämmaterial daraus.

    Sehr interessant und wichtig – so für das Weltgeschehen meine ich…

    In Spanien gibt es seit etlichen Jahren eine Firma die den Angestellten gehört und recht erfolgreich allen Krisen strotzt.

    In Deutschland gibt es die Unternehmerin Sina Trinkwalder. Sie beschäftigt in ihrer Manufaktur Menschen die am Arbeitsmarkt keine Chance haben. Hartzer, Ex-Leiharbeiter, eine Rheumakranke, einen Burnout-Fall usw.

    http://www.manomama.de/shop/story

    Es gibt viel zu tun für KenFM…

  4. 18 Uhr 30: Eigentlich sollte ich- laut meiner Mutter- einmal jetzt den Dokufilm „Mit Markus Lanz im Heiligen Land“ anschauen, um nicht immer NUR Ken anzuschauen… aber ich pack es fast nicht!!!
    Wenn es doch nur heißen würde „ME Myself and Holy Land“ oder „Mit Ken jebsen durchs Heilige Land!“ Ich würde es SOFORT anschauen und an seinen Lippen hängen… aber so… stöhn!
    19: 00Dieses dauernde Gegrinse und Coolsein vom Lnz geht mir so was auf den… Kerbholz! Der „Clark Gable des ZDF!
    Der Inhalt der Doku ist gut!

    • O also natürlich will ich hier die Doku mit dem Hanf bewerten: Was ich etwas zu kurz geschnitten fand, war der Besuch in der Produktion! Auch fehlt etwas die Geschichte von Hanf! Wird Hanf ausschließlich für Baustoffe verwendet, oder ist es sonst noch wo zu finden?
      Ansonsten ist diese Doku SEHR Gut! Und ich bemerke, wie Ken immer wieder lachen muss, es macht ihm leidenschaftlich Freude, in der Natur zu sein und mit den Leuten über ihr Können zu sprechen!
      Super!!! Nur weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  5. Griaß eich,

    daß es nicht so weitergehen kann wie bisher, ist möglicherweise nur sehr wenigen Menschen entgangen. Ich finde es für GANZ, GANZ wichtig mit der Natur, mit der Erde zu leben. die Erde also nicht „unwiederbringlich“ auszubeuten.(deshalb in „, weil die Natur hat Zeit sich zu regenerieren 😉 ) mit der Natur leben bedeutet: nimm das, was du in der Lage bist zurükzugeben. z.B.: iss was du willst, aber sorge dafür, dass dein Wertvoller Kot nicht in irgendwelchen Kläranlagen zunichte gemacht wird. was halt mit den ganzen restlichen Dreck, der dorthin gelangt, passieren muß. für jene die es nicht wissen 😉 Kot ist EIN wertvolles Element im Kreislauf des Lebens!!!!!
    „Hirngespinste“, wie kein Fleisch essen sind also „bestenfalls“ Zweitrangig.
    Ein Kreislauf ist in einem Finanzsystem nicht möglich. schon gar nicht wenn so eine Hirnwixerei wie Zins, der ein exponentielles Wachstum erfordert, in den Köpfen als notwendig erscheint….

  6. Das Format die Macher herausgehoben zu repräsentieren finde ich sehr gut.
    Das Thema von KenFM Hanf als erstes im neuen Jahr zu präsentieren finde ich ein Volltreffer.
    Dabei finde ich den Herrn Rainer Nowotny als Paradebeispiel eines Gemeinwohl-Ökonomen sehr treffend.
    Für Kenner der Hanf- Geschichte war die Einführung etwas lang. Aber für Leute die das noch nie gehört oder gedacht haben war es sehr ausführlich.
    Für mich war wichtig dass der Unterschied zwischen Natur und Chemie Baustoff klar zum Ausdruck kommen.

  7. Danke für das Interview. Bin generell froh über das progressive Format „Die Macher“. Es gibt mir ziemlich viel Hoffnung, trotz der vielen negativen Entwicklungen auf dieser Welt. Der einzige Kanal, dessen lösungsorientierte Videos bei mir auch immer so ein positives Gefühl hinterlassen wie eure, ist GoodNewsNextWeek auf MediaMonarchy.com (englischsprachig). So ziehe ich auch in meinem eigenen Alltag mehr Kraft für proaktives Handeln. Damit hat eure Arbeit einen unschätzbaren Wert für mein Leben.
    Dennoch verweise ich auch hier gerne auf die beiden hoch informativen und sehr gut recherchierten (samt umfangreicher Quellenangaben) Dokus „How Big Oil conquered the world“ und „Why Big Oil conquered the world“ (beide englischsprachig; Link s.u.) von James Corbett. Darin wird u.a. das behandelt, was auch in diesem Interview teilweise anklingt: Die Macht der Erdölkonzerne, ihr jahrzehntelanges strategisches Vorgehen beim Beseitigen von Konkurrenz in der Rohstoffbranche und der Konsolidierung ihrer Macht. Ohne mitunter deprimierende Analyse unserer Situation wird es eben nicht gehen. Zumindest eine gewisse kritische Masse in unserer Gesellschaft wird daran nicht vorbeikommen. Daher auch besonderen Dank für alle anderen Formate auf KenFM. Ich freue mich trotz allem auf dieses Jahr 2018, das habe ich auch euch zu verdanken. 🙂

    https://www.corbettreport.com/bigoil/

  8. Ein sehr interessantes Unternehmen, bewundernswert was Herr Nowotny und seine Partner da erreicht haben – Hut ab! Auch die Gesamt-Philosophie hört sich sehr überzeugend an.

    Trotzdem finde ich – wie immer – dass nur politische Aktionen und letztendlich eine Revolution an den Verhältnissen im großen Maßstab etwas ändern könnten. Um der regionalen Kreislaufwirtschaft zum Durchbruch zu verhelfen und für viele andere positive Effekte bräuchte es aus meiner Sicht unbedingt eine signifikante Öko-Steuer von ca. 100% auf fossile Energieträger und Folgeprodukte sowie erhebliche Importzölle auf eingeführte Waren. Das könnte schrittweise eingeführt werden über mehrere Jahre, aber nur so eine einschneidende Maßnahme (neben einigen anderen) könnte unser Wirtschafts- und Ökosystem wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

  9. Endlich mal eine Genossenschaft statt der sonst üblichen hierarchischen Unternehmen. Dafür, dass wir als Westen offiziell die Demokratie so sehr wertschätzen, dass wir sogar Kriege dafür führen, hängen wir aber sehr an der üblicherweise sehr undemokratischen Firmenstruktur.

  10. Ich möchte hier auch noch auf den Beitrag von Frau Calvez hinweisen:

    Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Rick Simpson (Phoenix Tears) und Bilbo Calvez

    In einer Welt ohne Geld, würde sich vieles verändern, unter anderem unsere Einstellung zur Genesung im Krankheitsfall.

    Wir haben uns während der Mary-Jane-Messe in Berlin mit Rick Simpson getroffen. Der gebürtige Kanadier, Autor des Buches „Phoenix Tears / Die Antwort der Natur auf Krebs“, hat am eigenen Leib die Heilungskraft der Hanf-Pflanze erfahren und ist seitdem ein überzeugter Cannabis-Verfechter.

    Rick Simpson erzählt uns seine Geschichte und wie Legalität von Profitdenken diktiert wird, ohne Rücksicht auf das Leid von Millionen kranker Menschen.
    https://kenfm.de/projekt-baerensuppe-rick-simpson/

    • Eine gute Idee, auf dieses hoch interessante Interview von Bilbo hier hin zu weisen. Ich war damals(als Specht) begeistert und hatte mich sehr gewundert, wie wenig da kommentiert wurde. Zum Beispiel auch von Ihnen nicht.

    • Danke für diesen Post. Bin durch dich draufgekommen, dass Bilbo das Projekt Bärensuppe weiterführt. 🙂
      Abgesehen davon bin ich seit ein paar Jahren Bewunderer von Rick Simpson. Dem haben es die Behörden nicht leicht gemacht… LG

  11. Thema interessant. Aber sehr schlecht gemacht:

    Aufbau: Die ersten vier Fünftel: laber, laber, laber und erst am Ende SIEHT man endlich, um was es geht, was produziert wird, wofür es gut ist. Das alles könnte man beim Sprechen/Hören viel besser nachvollziehen, wenn es am Anfang stünde. Ich meine, das KenFM-Team müsste sich mal Rat holen bei Lehrern, wie man sinnvoll eine Unterrichtsstunde aufbaut. Bei einer Lehrprobe wäre diese Sendung durchgefallen.

    Sprache: Herr Nowotny spricht schneller als Ken Jebsen (dass es möglich ist, hätte ich vorher auch nicht geglaubt. Zum Glück muss er zwischen den Sätzen atmen, was Herr Jebsen nicht braucht). Ein Regisseur hätte Herrn Jebsen signalisieren müssen, dass er jetzt betont langsam antworten müsste, als Signal für den Herrn Nowotny und für den Zuhörer, damit der besser folgen kann.
    Eine immer wiederkehrende Sache ist die, dass Herr Jebsen nicht warten kann, bis auf seine Frage geantwortet wird. Er versteht nicht, dass es Menschen gibt, die vor einer Antwort gerne kurz nachdenken wollen, was ein paar Sekunden Stille erfordert. Also glaubt er, die Frage sei nicht richtig verstanden worden und er formuliert sie um, elaboriert sie, schlägt mögliche Antwortvarianten vor, bis er endlich beim „Ist es nicht so?“ landet. Das sollte er mal überdenken.

    Zusammenfassung: Herr Jebsen sagt immer, dass sie professionell arbeiten. Das mag in bezug auf die Technik stimmen. Aber was Aufbau, Sprech- und Fragetechnik betrifft, könnte KenFM noch dazulernen. Mich würde das freuen.

    • Mag ja sein .:Das die ersten vier Fünftel: laber, laber, laber und das man erst am Ende SIEHT um was es geht, was produziert wird, wofür es gut ist.
      Nun wenn das am Anfang käme würden die meisten sofort eine Seite aufsuchen um zu sehen wo es diese Produkte gibt und wie viel sie kosten,kaum jemand würde sich die ganze Geschichte ansehen oder anhören.
      Und kaum einer wüsste dann Wo wird das Hergestellt.
      Wie wird das Hergestellt.
      Durch wem wird die Ware hergestellt.
      Schauen sie die meisten verbinden doch Hanf mit Rauchen,kaum einer weiß das diese Pflanze seit Tausenden von Jahren angebaut wird oder das die letzte Hanf verarbeitende Firma auf Deutschem Gebiet 1964 geschlossen wurde.
      Wie gesagt ich habe erst nach dem Gespräch eine Seite aufgesucht bei der ich in Zukunft bestellen werde.

    • Schauen sie ich habe ein wenig Wald ,dessen Holz definitiv für Mondholz geeignet wäre.
      Habe die Firma von Herrn Erwin Thoma direkt angeschrieben,um zu erfahren wann ich dieses Holz am besten Ernten sollte,da in Wikipedia es ungefähr so dargestellt wird (Man Sagt , Angeblich , Umstritten).
      Hatte es auch zum Kauf angeboten da ich nicht vor habe ca 100 Jahre alte Kiefern dem Ofen zu opfern.
      Man erfährt keine Preise ohne einem Beratungsgespräches per Mail.
      Man bekommt noch nicht einmal eine Antwort auf Anfragen.
      Da lobe ich mir diese Firma hier,man kann sich sofort über Produkte und Preise erkundigen ohne eine Anfrage stellen zu müssen die dann nicht beantwortet wird.

    • Ich bin mit den interviewerischen Qualitäten von Ken Jebsen immer schon sehr zufrieden gewesen. Er spricht für mich auch nie zu schnell – im Gegenteil nerven mich eher die Langsamsprecher und die Äh-Äh- Macher und Luftholer. Dabei spicht Jebsen immer so, dass man jedes Wort deutlich verstehen kann, was bei dem hier interviewten Herrn z.B. nicht der Fall war. Ich konnte oft einzelne Worte von ihm nicht verstehen, weil er sie halb verschluckt hat. Aber im großen Ganzen ein schönes Gespräch, finde ich und ich habe großen Respekt vor diesen „Gesund-Machern“.

    • Thema interessant. Gut gemacht!
      Normalerweise hätte ich mich hier nicht geäußert, da das ein interessantes Gespräch war, in dem sehr wohl relevante Themen behandelt wurden und von Ken richtige Fragen gestellt wurden. Im Einzelnen hat jeder Mensch eine sehr individuelle Sicht zu einer Sache, das ändert jedoch nichts daran, anderen eine Kompetenz zuzusprechen, einen Sachverhalt umfassend dargestellt zu haben. In diesem Interview trafen zwei interessante Persönlichkeiten aufeinander, die jeweils etwas zu sagen hatten.
      Glücklicherweise ist die KENFM Community, so hoffe ich zumindest, keine Schulklasse, der man didaktisch aufbereitet ein Spezialthema lernwirksam erklären muss. In aller Regel sind Vorkenntnisse vorhanden. Und es ging auch nicht um eine Baumarkt Präsentation, in deren Ergebnis möglichst viele Kunden in diesem Fall Hanfdämmungen kaufen sollen. Es ging um ein Unternehmenskonzept und nur in geringem Umfang um das Produkt. Insofern war der „laber, laber, laber“ Teil des Gesprächs für mich der weitaus interessantere. Wie sind Menschen drauf, die sich unternehmerisch in einer genossenschaftlichen Form organisieren und mit welchen Problemen haben sie es dabei in unserem realen Wirtschaftsumfeld zu tun. Genau das hat das Gespräch gut herausgearbeitet.
      Mir kommt es im Fall von Herrn Meyer so vor, als wenn jemand zu einem Konzert geht, der kein Verhältnis zu Musik hat und die Veranstaltung in der Pause befremdet verlässt. Das kann passieren, aber dann wäre man vielleicht besser zu Hause geblieben.
      Das Ken Jebsen eine sehr eigenwillige Persönlichkeit ist, ist der KENFM Community sicher nicht entgangen. Ja, es gibt bisweilen dissonante Töne. Aber das Herr Jebsen noch mal zu einer Schule gehen müsste, die ihn zu einer geschliffenen verwechselbaren Person machen sollte, sehe ich überhaupt nicht. Das Ergebnis solcher „Optimierungen“ kann man hinreichend im Öffentlich Rechtlichen genießen, bitte hier nicht! Ich verfolge Ken Jebsen über mehr als ein Jahr. Dabei hat er unwahrscheinlich an Profil gewonnen. Werbefachleute und sonstige Aufklärer sollten in ihrem Metier bleiben, die muss man nicht ernst nehmen.

  12. Sorry konnte mir den Kommentar irgendwie nicht verkneifen und kann hier nicht wieder löschen. Nicht böse sein.
    Es gibt dazu im Grunde nicht viel zu sagen außer: KLASSE SACHE und VIEL GLÜCK.
    Ich werde den Produkten auch eine Chance geben. Vor allem eben die Sache mit der Flüssigkeitsaufnahme wusste ich nicht. Kleidungsstücke aus Hanf müssten damit ja extrem angenehm sein. Ich bin gespannt.

  13. ICH zum Beispiel vertrage Hanf überhaupt nicht. Will da nur noch sterben. Kreislauf und so. Ähnlich mit Alkohol.
    Aber was versucht man nicht alles: Hier in Griechenland ist aktuell „KRATOM“ ziemlich angesagt. Hab ich gerade mein Test-Paket von der Post geholt …
    Will hier keine Werbung für Shops machen – einfach mal googeln. In Deutschland wohl schon unter Arzneimittelgesetz.
    Ist 100% Pflanzlich, eine Verwadte des Kaffees mit angeblich leicht Opiat-Ähnlicher Wirkung!
    lets give it at try.

  14. Super Format. Wir sind ja alle auf der Suche nach Ausgängen aus dem globalen Sado-Maso-Studio. Da stimmt die Lebensgeschichte, die uns der des Hanfgenossenschaftlers Nowotny erzählt, hoffnungsvoll. Einerseits inspirierend und informativ und auf der anderen Seite aber auch einfach nur cool. Genial. Hanfanbau. Das kommt einem Leben im Sinne des kategorischen Imperativs schon sehr nahe, auch wenn das bei vielen immer noch nicht in Tüte käme. 🙂 – Was mir aber gerade dazu einfällt ist ein Lesetip, der weniger mit Hanfanbau zu tun hat. Worum es aus meiner Sicht ganz allgemein geht, beschreibt vielleicht (unter vielen anderen) auch dieses wirklich starke und aufklärende Buch von Fabian Scheidler, welches ich besonders aufrüttelnd finde und nur empfehlen kann: http://www.megamaschine.org/

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