Die Macher: Autarkes Leben auf Schloss Weitersroda

Die Segel setzt man nicht mit Worten. Handeln ist angesagt, soll die Wende auf diesem Planeten klappen und sie muss klappen, schließlich haben wir keinen anderen im Kofferraum.

Nur, wie fang‘ ich es an? Wie finde ich als Einzelner zurück zur Natur?

Wie erlerne ich als Generation @, was Oma noch wusste? Wie werde ich Schritt für Schritt wieder autark?

All diese Fragen stellte sich schon vor Jahren der Historiker Florian Kirner und sang sich als Liedermacher „Prinz Chaos II.“ den Mut dazu an.

Dann kaufte er auf Pump ein „Schloss“ in Thüringen, was eher einem Steinhaufen glich. Wichtiger war ihm das Land, was er dazubekam.

Was zaghaft im Osten des Landes begann, kann sich inzwischen sehen lassen.

Florian Kirner und eine immer größer werdende Gruppe von jungen Menschen, die sich im Schloss Weitersroda einquartiert haben, zelebrieren hier nicht den Ausstieg aus der Zivilisation, sondern den Einstieg in eine nachhaltige Lebensweise. Laptop & Love. Im Team ist es gelungen, sich der Selbstversorgung zumindest zu nähern.

Unter dem Motto „Vorort die Welt retten“ veranstaltete Kirner im Juli einen Tag der offenen Tür, um gemachte Erfahrungen mit jedem, der interessiert war, zu teilen. KenFM war mit der Kamera dabei.

Unsere Serie „Die Macher“ geht in die nächste Runde. Werde auch DU ein Macher.

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Kontoinhaber: Florian Kirner (Schloss Weitersroda)
Stichwort: Schlossgärtner

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43 Kommentare zu: “Die Macher: Autarkes Leben auf Schloss Weitersroda

  1. Hallo liebes Team von Weitersroda,
    ich habe den Text schonmal verfasst und hier abgeschickt, kann also sein, dass er doch irgendwann doppelt auftaucht.
    Wie auch immer. Ich finde Euer Engegagement wunderbar. Das ist auf jeden Fall ein gangbare Alternative. Das einzige, was ich zu überdenken bitte, ist die Tierhaltung. Ich habe mich mit diesem Thema wirklich eingehend beschäfigt, zig Bücher gelesen und auch mir vor Ort einige Modelle der Tierhaltung intensiv lang angeschaut. Ich war nur auf einem Demeter-Vorzeige-Bauernhof und niemals in einem „Viehmästerbetrieb“, das habe ich mir nicht angetan.
    Ich war jedoch in den letzten Tagen auf dem Gnadenhof „die wilde Hilde“ bei den 2 fähigsten unglaublichsten Frauen, die ich je kennengelernt habe. Melanie Vogelei und Nicole Tschierse. 2 Frauen, die im Grunde den ganzen Gnadenhof alleine schmeißen. Jeden Tag, immer, für immer. 98 Rinder, Schweine, Ziegen, Hunde- die meisten die ärmsten “Schweine“, die sich finden ließen. Für nichts, absolut sinnlos, bringt wirklich niemand was, außer den Tieren und natürlich den Menschen, die den Schmerz der untersten unserer Gesellschaft nicht ertragen. Denn Tiere sind ja vor unserem Gesetz Sachen. Wie auch immer, ich wußte ja, was das für eine unglaubliche Arbeit ist. Dennoch konnte ich das Ausmaß bisher nicht so ganz überschauen. Aber jetzt. Natürlich haben die beiden immer wieder Besucher, die helfen. Aber letztlich sind das halt Besucher, Paten, etc.
    Die beiden haben auch Fachwissen und Erfahrung ohne Ende. Nicole Tschierse ist Tierärztin und hat im Schlachhof gearbeitet, in einem kleinen Betrieb (beim Metzger des Vertrauens quasi) und hat versucht, das Elend und das schreckliche Leid dort zu verringern. Oft hat sie es nicht ausgehalten und hat Tiere freigekauft und mitgenommen. So hat sie ihren ersten kleinen Gnadenhof in der Nähe von Augsburg aufgebaut. Der wurde zu klein und zu teuer. Also hat sie sich mit der “Wilden Hilfe“ zusammen getan.
    Ich kann mir eine Kritik vorstellen im Sinne von: “Erstmal muss man doch den armen Menschen helfen, bevor man sich in Unkosten für einen schwerbehinderten Hund stürzt“. Das ist Speziesismus. Es gibt glücklicherweise Menschen, die besser Tieren helfen können als menschlichen Tieren. Ich selbst kann auch besser Menschen helfen und kann mit Tieren nicht soooo gut. Aber dennoch kann ich deren Leid (wie auch das Leid der menschlichen Tiere) nicht ertragen.
    Wenn man sich lang und intensiv mit dem Thema der Tierhaltung auseinandersetzt, kommt man immer wieder zu dem Punkt, zu sehen, dass es nicht geht, zumindest nicht flächendeckend, für ALLE. Und wer bekommt dann keine Tierprodukte? Weil es nicht für alle machbar ist? Die Frage kann man sich leicht beantworten.
    Im konkreten Fall Weitersroda. Da wird die Dame gefragt, warum Hühner Eier legen und sie antwortet, weil sie halt einfach so Eier legen würden (sinngemäß), weils halt raus muss. Das ist schon hart. Hühner legen bekanntlich ursprünglich deswegen Eier, um sie auszubrüten um ihre Nachwuchs aufzuziehen.
    Da sie die Hühner von einem Züchter haben, ist davon auszugehen, dass die bereits so gezüchtet sind, dass sie mehr Eier geben als ein unmanipuliertes Huhn (Petra sprach ja von „Legehenne“). Das Ei ist quasi die Hennenperiode, wenn es nicht befruchtet wurde. Es ist richtig, dass nicht alle Hühner immer gleich viel Lust auf brüten haben, aber grundsätzlich wollen sie das (auch wenn Petra richtig festestellt, dass diese Hühner gar nicht mehr so genau wissen, was sie mit den Eiern anfangen sollen). Ich könnte noch lange zu den Hühnern und ihren Eigenschaften und ihrem Leben schreiben und dass es evtl. möglich wäre, sich ab und zu ein Ei zu sichern, ohne dem Huhn zu schaden, was bei der Milch schon schwieriger, eigentlich unmöglich ist.
    Die Kuh muss eigentlich ein Kälbchen haben, für das die Milch bestimmt ist. Ist das Kalb abgestillt, versiegt der Milchfluss, selbst wenn man die Kuh weitermelkt. Bei den heutigen (ver)züchteten Kühen kommt wahrscheinlich noch länger Milch nach dem Abstillen, aber sehr sehr viel weniger und schließlich würde auch das versiegen. Also was tun? Schwängern, mit Stier oder künstlich. Neues Kalb, gleiches Spiel. Evtl. kommt ein Bulle? Dann gibts keine Milch. Was dann mit dem Bullen tun? Bestimmt kastrieren (sonst zu wild und taugt auch nicht für Fleisch) und dann muss er mit durchgefüttert werden. Oder doch zum Schlachter? Dieses Spiel ließe sich endlos fortsetzen. Kühe fressen, trinken, und scheiden aus, dass es nur so kracht. Das ist die Hauptaufgabe auf so einem Gnadenhof. Scheiße wegmachen. Dann füttern und tränken. Unmengen an Futter, Unmengen an Wasser.
    Tiere halten für die Ernährung?
    Keine Chance. Das war eine der schlechtesten Ideen, die wir je hatten. Und ich rede hier nicht von den Inuit, die nur Fisch haben und den zum überleben brauchen und trotzdem nicht sehr alt werden…
    Und ja, es gab in Deutschland mal eine Kälteperiode, in der die Menschen überlebt hatten, die das Enzym hatten, durch das Lactose gespalten werden konnte. Die haben das dann auch weitervererbt, weil sie dadurch überlebt haben. Wir haben aber keine deartige Notsituation. Wir hier schon gar nicht.
    Man könnte natürlich auch argumentieren, dass die Tiere, die hier für uns domestiziert wurden und von uns ja gefütter und unterhalten werden, auch eine Gegenleistung bringen müssen. Quasi arbeiten. Das Argument hat durchaus seine Berechtigung. Dennoch: die Gewinnung von Milch und Eiern greift einfach zu stark in den Hormon-und Energiehaushalt der Tiere ein. Es verlangt den Tieren einfach zuviel ab und dient numal ausschließlich der Fortpflanzung. Es würde den Tieren einfach körperlich schaden. Das ist doch genau etwas, was wir vermeiden wollen: anderen zu schaden.
    Nochmal zurück zu dem Lebenshof. Dieser Hof ist eine unglaubliche Leistung. Man kann dort für 15 Euro pro Nacht “Urlaub“ machen. So etwas könnte ich mir auch als ein Modell für Arbeitsplätze in der Zukunft vorstellen. Nach und nach muss aber die Tierhaltung gänzlich sehr sehr stark reduziert werden. Es wäre ja ein Unding, jetzt die Tiere weiterhin in diesem Ausmaß zu züchten und sie dann auf einem Gnadenhof zu parken. Nun ja, das wird eh nicht passieren. Man schaue sich die Zahl der Tiere auf solchen Höfen an und die die jährlich geschlachtet oder für Tierversuche oder anderes “verbraucht“ werden. Die Ressourcen und das Klima werden kapitulieren, wenn die Zahl der “Nutz“tiere nicht drastisch zurückgefahren wird.
    Hier noch die links zum Hof.
    https://www.youtube.com/watch?v=Irqt4VlTWjw
    https://www.youtube.com/watch?v=9-xtAL7MdrI
    https://www.youtube.com/watch?v=MzEzuVy8HGU

    • Vielen Dank für diesen Bericht, liebe Angi K.
      Freude und Hoffnung kommen auf.
      Den Hund Sammy zu sehen, im letzten der drei Kurzvideos, (mit seinem steifen Bein und der Stützapparatur) hat mich, ehrlich gesagt, fertig gemacht. (Gefühlsausbruch.)
      Daß jemand für einen Hund so etwas tut…
      Ein wahrer Gnadenhof.
      🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

      Ich schließe mich dem Wunsch vieler guter Menschen an:
      Mögen alle Wesen auf der Erde glücklich sein.

  2. Es ist natürlich nicht alles perfekt im Leben und auf Schloss Weitersroda. Aber genau darum geht es, herauszufinden was brauchen wir wirklich, und die Dosis macht das Gift. Internet als Lernplattform und / oder Kommunikationsmedium perfekt, als weiteres Verblödungstool, wie das Fernsehen brauchen wir es nicht. Erkennen welche Arbeit der Mensch wirklich braucht, welche Produkte wir wirklich nutzen, die uns helfen. Wie wollen wir mit den Ressourcen der Welt umgehen. Dabei geht es nicht darum in die Steinzeit zurück zu gehen, sondern verantwortungsvoll mit der Welt umzugehen. Und am Ende ist alles immer eine philosophische Frage, wie schon Nietzsche feststellte, alles Sehen ist perspektivisch.

  3. Schade
    Ich hätte mir mehr Infos gewünscht. Wie ist denn die Lebensweise auf Weitersroda? Und inwieweit ist dieses Leben autark? Wovon bezahlen sie Strom und Wasser, oder wird das anderweitig bezogen? Wie wird geheizt? Wie versorgen sie sich mit Lebensmittel, die sie nicht selber herstellen? 5 Eier und ein paar Liter Milch reichen ja nicht, Gibt es auch eigenes Obst? Wieviel Land wird bestellt? ausser dem Garten? Was fressen denn die Kühe im Winter?…..

    Wir haben vor ca 3 Jahren eine kleine Landwirtschaft auf die Beine gestellt , auch mit Tieren, Hühnern, Weideschweinen und Ponys. Mit Hilfe der Schweine ( die sind ganzjährig draussen und dürfen noch Schwein sein) und der Pferde wird der Boden bestellt, auf dem dann wiederum Futter für die Tiere heranwachsen kann. Allerdings reicht das nicht und wir müssen noch zukaufen. Ein wenig Grünland hilft das Heu für den Winter zu machen. Die Kooperation mit einer SoLaWi in der Nähe versorgt uns mit Gemüse.
    Heiztechnisch haben wir von Gas auf Holz umgestellt, zur Autarkie fehlt eigentlich nur noch der eigene Strom
    Es ist ein Leben von der Hand in den Mund, dennoch möchte ich nichts anderes mehr tun. Auch wenn das eine 7Tage Woche bedeutet 🙂
    Es gibt viele solcher „Macher“ mittlerweile und ich wünsche uns allen, dass wir noch mehr werden .

    • So lange die Tötung von Lebewesen zum Lebensprogramm gehört, kann keine Alternative zu dieser Schlachthaus- Welt entstehen. So fängt die ganze Misere nur wieder von vorne an. Die natürliche Ur-Nahrung unserer Art ist pflanzlich und nicht blutig.

  4. Den Gärtner fand ich voll o.k. Eine durch und durch ehrliche Haut. Warum allerdings aufgeklärte Menschen für ihre Ernährung immer noch tierliche Nahrung haben wollen, ist mir ein Rätsel. Im Hühnerstall konnte man sehen, wie selbst dort, wo den Tieren tatsächlich nichts droht, diese sehr schnell in Aufregung kommen und Angst zu versetzen sind.

    • @Specht

      manchmal ist es doch des Guten zu viel…Ja die Tiere leiden und zwar furchtbar!
      Doch es besteht eine Gefahr, das Schreiben ist gleichzusetzen mit dem Glockenklang….irgendwann hört man sie nicht mehr.Die Dosis macht es!

    • Entschuldigung, aber bös war das von mir nicht gemeint, nerven tut es nicht, im Gegenteil, nur meine Erfahrung ist, wiederholt man stets das selbe Thema,egal worum es geht, dann machen die meisten Leute Augen und Ohren zu..

  5. Was lese ich da mit schreckgeweiteten Augen? „Wie finde ich als Einzelner zurück zur Natur?“

    GAR NICHT! Auch in Gemeinschaft nicht! Zurück zur Natur? Alle wieder auf die Bäume? In die Savanne?

    Und dann: „Wie werde ich Schritt für Schritt wieder autark?“

    GEHT AUCH NICHT!

    Die Serie „Die Macher“ verkommt, wenn sie völlig kritiklos solche Modelle anbietet. Das Holzhausmodell Thoma funktioniert ja in manch ausgewählten Bereichen und ist von daher auch interessant und positiv. Das Projekt human connection ist höchst interessant für beinahe jedermann. Aber uralte Hippie-Modelle, wie soll das für 80 Mio Deutsche funktionieren? Für das Projekt selbst wurde schon crowdfunding genutzt – haben die das crowdfunding per handgeschriebene Zettel organisiert oder das Internet gewählt? Geht der Herzchirurg jetzt auch in den Garten und pflanzt Kräuterlein?

    Nichts gegen die Leute, die sich ihr Leben so organisieren. Viel Erfolg, ich drücke Euch die Daumen und finde das sympathisch! Aber ein Modell für 99% der Milliarden Armen weltweit ist das nicht. Kein Vorbild.

    Liebes Kenfm – bitte überdenken!

    • Bitte sehen sie das Video nochmals GANZ an.
      Denn so wie sie die Sache Kommentieren oder wiedergeben ist sie nicht gemeint.
      (GAR NICHT! Auch in Gemeinschaft nicht! Zurück zur Natur? Alle wieder auf die Bäume? In die Savanne?)
      Dieser Satz sagt mir a.)Sie haben das Video nicht komplett gesehen.b.)Sie haben es einfach nicht verstanden.
      c.) das sie einfach nur mal eine unangebrachte Bemerkung ablassen wollten.
      Es mag sein das diese Jungen Menschen dort etwas unerfahren sind und von Ackerbau und Viehzucht nicht all zu viel Ahnung haben,das aber noch werden kann .
      Sie Versuchen es und das ist der Punkt,wir wissen alle das dies nicht jeder machen kann,so wie auch jeder Mensch seine eigenen Talente hat.Zu erkennen an dem auch dort lebenden Holztechniker,der mit dem Ackerbau nichts zu schaffen hat.
      Wir würden viel weiter kommen wenn Menschen bevor sie etwas schreiben.
      Nachdenken würden und sich erst dann Differenziert äußern würden.
      Sie haben doch bestimmt auch ihre Vorzüge die in einer Gemeinschaft benötigt oder gebraucht werden würden.!Wenn nicht dann hingehen und testen was sie Interessieren könnte.

    • Es wäre der beste Anfang, richtig, wieder hin zur Natur, denn gedanklich scheinen wirklich noch viele auf den Bäumen zu leben, als Fremdkörper in jedem Wald!
      Aber man nimmt lieber Beruhigungstabletten, der Dr wird´s schon richten, statt einmal in der Natur spazieren zu gehen.

    • @Helmut Edelhäußer:
      Videos haben (für mich) 2 große Nachteile: 1. Ich habe keine Zeit dafür und kann sie mir deshalb nur anhören, wenn ich jogge (ich habe dieses Video komplett gehört). 2. Aus einem Video oder Podcast zu zitieren ist ebenfalls extrem zeitaufwendig. (Suchen, Vor-und Rückspulen etc.) Ich bezog mich mit meinem Zitat deshalb auf das, was oben von Kenfm als Zusammenfassung geschrieben steht und es repräsentiert in etwa auch das, was ich gehört habe.

      Ich sehe nicht, wo ich eine unangebrachte Bemerkung abgelassen habe und habe den Schloßbewohnern im Gegenteil viel Erfolg gewünscht, meine Sympathie ausgedrückt. Ich kritisiere nur, daß dieser Beitrag unter dem Titel „Die Macher“ erscheint, weil das Projekt der Thüringer eben in keiner Weise zukunftstauglich für „99% der Armen weltweit“ ist.

      Wenn ich mich an Schlagworten wie „Zurück zur Natur!“ reibe, dann einfach, weil sie mir total träumerisch und völlig unreflektiert erscheinen. Ich bin kein Philosoph und habe kein Abitur, aber was ist Natur? Menschen sind doch Bestandteil der Natur. Also zurück wohin?
      Technik (Werkzeuge nutzen) ist doch nur eine Entwicklung von Geschöpfen der Natur, eben hauptsächlich Primaten und darunter hauptsächlich die Menschen. Wenn man in diesem Sinne eine Unterscheidung von Technik und Natur verstehen will, ok. Aber dann heißt doch „Zurück zur Natur“ in der Tat: „Keine Werkzeuge mehr – zurück auf die Bäume!“, oder was? Ich bin auf andere Antworten auf diese Thematik gespannt. Wäre ja mal ein Thema für „Positionen“.

      Die Überschrift feiert „autarkes Leben“ und die jungen Leute sind sich ja offensichtlich auch selbst bewußt, daß sie nicht total aussteigen können. In der o.a. Zusammenfassung steht dazu auch passend: „Laptop & Love. Im Team ist es gelungen, sich der Selbstversorgung zumindest zu nähern.“ Diese Autarkie wird auch nie gelingen, aber wie gesagt, findet dennoch meine Sympathie, ist aber als Zukunftsmodell für die Massen völlig ungeeignet. Und deshalb kein Thema für „Die Macher“. Das sollte Kenfm überdenken.

    • hj_allemann als unangebracht zeige ich in meinem Kommentar das an was ich Klammer gestellt hatte.
      Ich Lebe mein ganzes Leben so und es ist definitiv Zukunftstauglich,man muss nur wollen.
      Die meisten sogenannten Armen Länder sind Arm gemacht worden und ist nicht Naturgegeben,Freihandelsabkommen /Wettermanipulation/Destabilisierung dieser Länder/etc.Afrika wäre ohne uns Konsumenten eines der reichsten Länder der Welt.
      Ich verzichte nun seit 4 Jahren auf jegliche Sozialleistungen,Lebe Bescheiden habe Menschen die Dinge können die ich nicht kann,dafür bekommen sie meist das was ich zu viel habe soweit es geht unentgeldlich.Ich habe 26 Jahre meines Lebens im TIPI gelebt.
      Und ich Lebe ohne IPhone – WLAN – Glotze – Waschmittel – Schampu – mit so wenig Geld wie irgend nur möglich und werde mich den Rest meines Lebens für niemanden mehr zum Sklaven machen.

      Zum Beispiel keinerlei Pestizide oder andere Gifte weder im Haus noch im Garten zu verwenden wäre schon mal ein Anfang.
      Und was sie über die Untauglichkeit für die Massen sagten,hatte ich auch ausgeführt.:(wir wissen alle das dies nicht jeder machen kann,so wie auch jeder Mensch seine eigenen Talente hat.Zu erkennen an dem auch dort lebenden Holztechniker,der mit dem Ackerbau nichts zu schaffen hat.)

      Schlage ihnen einfach mal vor zu schauen was ihre Talente sind und es zu versuchen um zu erfahren ob das was sie können Gemeinschafts bzw.(Massen) tauglich ist.Einfach mal MACHEN und dann ein Resümee daraus ziehen.!

      Wenn ich recht verstehe meinen sie also ich müsste meine Ganze Gartenarbeit nur noch von Hand bewältigen.?
      Sie meinen also wenn ich zurück zur Natur möchte das ich meine Sense /Grabegabel/und Rechen weg schmeißen müsse.?
      Meinen Backofen und Räucherkammer abreissen.?und wie sie sagen auf meinen Walmnußbaum ziehen.?Baumhaus geht dann aber auch nicht denn ich dürfte dann ja auch keine Bretter ,Hammer oder Nägel verwenden.Man kann es auch übertreiben echt.

      Florian Kirner hatte übrigens erwähnt das sie es nie zum ganz Autarken leben schaffen werden,was noch nicht einmal ich schaffen kann da ich Hunde – Auto -und ein paar kleine Grundstücke habe für die ich Steuern Zahle.Was bedeutet das auch ich nie ganz aus dem System raus komme.

      Und JA sie haben am Ende ihre Sympathie zum Ausdruck gebracht.

  6. Möchte man wirklichn in Thüringen leben?

    Was wird passieren, wenn sich die nächste Bundesregierung dazu durchringt die neuen Pipelines für russisches Gas entgegen den Wünschen der USA doch zu bauen?

    Wenn die US Finanzwelt, dass damit ein unverzichtbares Vorrecht Amerikas angegriffem wird, wird man nicht zögern zu einem für die US Politik völlig normalen Mittel greifen. Es gibt nur einen Krieg, den Amis nicht mögen… den auf eigenem Boden!

    • „Möchte man wirklich in Thüringen leben?“
      Warum nicht? Da gibt es wirklich tolle Gegenden.
      Wenn die Bayern schon kommen, kann es ja nicht so Scheiße sein.
      Allerdings haben wir keinen wirklichen Strand, von der Saale mal abgesehen. 🙂

    • Warum gleich so aggressiv? Nein, ich war noch nie in Thüringen, und das mit den Nazis hab ich aus den MSM. Falls das falsch sein sollte, lasse ich mich gern von Ihnen korrigieren.

    • Ich muß mich korrigieren. Ich war mal einen Abend in Thüringen auf dem Land. Hab mal in Halle ein LKW abgeholt, der Schrott war, und bin bei Weimar auf der Autobahn liegengeblieben. Mußte dann in die Stadt trampen. Mitgenommen hat mich nach vielen Vorbeifahrern ein junger Kerl, der gefahren ist wie der Henker. Aber sonst war er nett. In Weimar am Bahnhof hab ich einen Geländewagen gesehen, der so groß war wie ein LKW. Und etliche kurzgeschorene Typen mit jeweils einem schwarzen Hund. So stellt sich halt ein Wessi einen Nazi vor.

    • Sorry, wenn das aggressiv rübergekommen ist. das war nicht meine Absicht. Ich bin auch kein Lokalpatriot.
      Es regt mich halt auf, wenn man Sachen übernimmt und selber nicht vor Ort ist.
      Natürlich gibt es auch hier Nazis. Dachte mir schon wo das herkommen könnte.
      Wenn Prinz Chaos von Nazidemonstrationen redet, heisst das doch nicht, das in jedem 2. Haus ein Nazi wohnt.
      Die kommen aus allen Ecken zu solchen Demos.
      Ich persönlich kenne keine Nazis, sehr wohl aber Leute, die für solches Gedankengut empfänglich sind.
      Also – alles normal hier – Arschlöcher gibt es überall.
      Nochmals sorry. War nicht gegen Sie gerichtet.

    • Aber da war doch tatsächlich vor ein paar Jahren dieser große Skandal mit dem ehemaligen Pastor, der Demos gegen die rechten Aufmärsche organisiert hatte und dann aufgrund gefälschter Polizei-Videos der Volksverhetzung angeklagt wurde! Es gibt viele Berichte über Neo-Nazi-Aktivitäten in den Neuen Bundesländern. In Thüringen wurde einem jungen Antifa-Pärchen, das sich durch Steinwürfe in die Wohnung von Neo-Nazis bedroht fühlte, einmal von Der Polizei geraten, es solle doch am besten wegziehen. Ich selber habe in einer Siedlung in Brandenburg vom Fenster aus beobachtet, wie sich dort auf dem Parkplatz eine zeitlang regelmäßig Neo-Nazis in Kreisformation versammelten mit Bierdosen in der Hand. Was sie da immer besprochen haben, weiß ich nicht. Aber am Ende haben sie sich immer mit Hitler-Gruß verabschiedet. Und meine Schwester wollte mich nicht mehr besuchen, weil sie im Osten zusammen mit ihrem dunkelhäutigen indischen Freund einmal ganz übel angepöbelt worden ist mit den Worten: „Hat der sich nicht genug gewaschen?“ Auch bei der älteren Generation hört man schon mal ungenierte Sätze wie: „Bei Adolf hätte es das nicht gegeben“. Sowas hab ich alles in den Alten Bundesländern nie erlebt. Dass es in den neuen Bundesländern noch mehr verbreitet ist, ist meines Wissens Fakt. Oder gibt es vielleicht zuverlässige gegenteilige Statistiken?

    • „Muss das sein, dass sie mich vorsätzlich missverstehen?“

      Sie haben es bemerkt – alles gut.
      MeckPomm – eine gute Wahl! Aber leider auch in Deutschland.
      Wer ist denn Thielemann?

  7. Niemals Pferdemist auch wenn er geschenkt ist,mit Pferdemist holt man sich so viel Beikraut in den Garten so das man ihn nicht mehr los wird.Pferde sind keine Wiederkäuer daher bleiben die Verzehrten Samen alle erhalten.

    Sonnenblumen im Gewächshaus.??????

    Tomaten werden immer ausgegeizt sonst habt ihr am ende des Jahres nur Grüne Tomaten,kann man übrigens auch essen,gibt lecker Rezepte.

    Hühner brüten nicht sondern Glucken,meine machen das,hab erst vor drei tagen 8 Kücken bekommen.

    Ich hab.:
    8 Sorten Kartoffeln
    4 Sorten Tomaten
    6 Sorten Kürbisse
    3 Sorten Zuchini
    3 Maissorten (Pflanze aber immer nur eine Sorte pro Jahr an)wegen der Pollen.
    1 Sorte Barsilikum
    3 Sorten Rotebeete
    3 Sorten Koriander
    4-7 Sorten Bohnen (Busch und Stangen).
    Pastinaken
    Spinat
    Manggold
    Pflücksalat
    Schnittsalat
    Rukula
    2 Sorten Petersilie
    Wasabie (Chinesischer Meerettich.
    Meerrettich
    Winterrettich
    3 Sorten Radieschen
    Rabarber
    3 Sorten Pfefferminze
    Zitonenmelisse
    Weinraute
    Estragon
    Tymian
    Ysop
    Oregano/Dost wilder Majoran.
    Bohnenkraut (Winterhart)
    2 Sorten Portulak (Stehend /Liegend)
    Paprika
    Pepperonie
    Giersch
    2 Sorten Mohrüben
    2 Sorten Salbei
    Echter Kümmel
    Lavendel
    Schwarzwurzeln
    Brennnesseln
    Malve
    Knoblauch
    Liebstöckel
    Baldrian
    Gurken (Einlege)
    Erdbeeren
    3 Sorten Vietnamesische Kletter Kürbisse
    2 Pflanzen Spargel
    Johanniskraut
    Schnitt Knoblauch
    2 Sorten Zwiebeln
    BÄUME.:
    4 Kirschbäume
    1 Pflaume
    1 Birnenquitte
    1 Apfelquitte
    Hopfen
    2 Schwarze Maulbeerbäume
    1 Weisen Maulbeerbaum
    ca 30 Wahlnußbäume (2 Bisher tragend)
    1 Haselnußbaum
    6 Weisdorn
    2 Weiden
    6 Pfirsiche
    1 Japanische Blutpflaume
    11Apfelbäume
    1 Birnenbaum
    1 Gingobaum
    (BÜSCHE & STAUDEN)
    3 Sorten Brombeeren
    1 Sorte Himbeeren
    3 Weise Johannisbeeren
    5 Rote Johannisbeeren
    5 Schwarze Johannisbeeren
    Weintrauben Weis und Blau
    2 Hagebutten
    Mahonie-beeren
    2 Roßkastanienbäume (Waschmittel für Wäsche).
    Mehrere Ebereschen.

    Tiere sag ich nicht.

    und ich bin alleine es sieht sich jeder ausserstande solch ein Leben zu Führen.

    • Zitat „Sonnenblumen im Gewächshaus.??????“
      Das habe ich n mich auch gefragt. Ich würde mir wünschen, dass diese Leute von deinem Wissen profitieren (können). Sie stehen anscheinend noch am Anfang und haben noch nicht alle Tricks drauf bzw. noch einige Wissenslücken.
      Hast du übrigens eine Möglichkeit gefunden, die Kastanien übers Jahr zu lagern ohne dass sie schimmeln oder austrocknen? Ich muss immer nach spätestens 3-4 Monaten die meisten in der Komposttonne entsorgen, da sie vergammeln. Dann habe ich nur noch Seifenreste zum Wäschewaschen. Wir haben einen Baum im Hof und dessen Früchte würden für uns (2 Personen) nach Lösung des Lagerproblems dick reichen.

    • „Hast du übrigens eine Möglichkeit gefunden, die Kastanien übers Jahr zu lagern ohne dass sie schimmeln oder austrocknen?“

      „Die Kastanien sollten nach der Ernte so schnell wie möglich behandelt werden, um den Veränderungsprozessen wie Fermentation und Austrocknung zu vermeiden. Alle Behandlungen nach der Ernte sollen das Ziel haben, den Nährwert der Früchte möglichst lange zu halten und geschmackliche Veränderungen zu verhindern. Zu diesem Zweck wird der Stoffwechsel der Kastanie mittels Wasserbad reduziert durch Luftentzug und auch die Pilzbildung wird durch ungünstige Bedingungen gehemmt. Durch das Wasserbad wird eine längere Lagerung und auch größere Ausbeute essbarer Früchte möglich.
      Vor der Konservierung sollten die Kastanien aber ins Wasserbad gegeben werden. Dabei tritt die Kastanie in eine Art Ruhestand und unter Luftabschluß bildet sich konservierungsfördernde Milchsäure aus für Pilzen verwertbaren Zucker. Man verhindert dadurch das Aufkommen von Schimmelpilzen und erhöht die Haltbarkeit um das 3 bis 4 fache einer normlen Lagerung ohne Wasserbad.“

      vielleicht hilft das… Versuch macht klug!

    • Helmut Edelhäußer:
      Klasse, was sie alles anbauen. So viel haben wir nicht.
      Aber man tut, was man kann – und was neben der Arbeit noch machbar und auch zumutbar ist, ohne sich zum Sklaven seiner Scholle zu machen befiedigt ungemein.
      Meine Mutter ist jetzt 90. Und ich muss sagen, Sie war schon immer ein Macher.
      Sie hatte immer den „unaufgeräumtesten Garten“ und die größten Erträge.
      Sie bewirtschaftet jetzt immer noch Ihren Garten.
      Vorleben ist besser als jede Erziehung.

    • An alle die wissen wollen wie ich (Kastanien Lagere)
      Ich werfe sie einfach in meinen Gartenhäxler und Trockne das Ergebniss auf dem Dachboden.
      Altes Betttuch auslegen und (ganz Dünn ausbreiten)und immer wieder mal hin und her bewegen,da sonst die Gefahr besteht das sie Schimmeln.
      Ist alles (Komplett) Trocken in einem Karton Lagern.
      Ich hab nen Toplader und nehme ein 750ml Glas und fülle ungefähr ein 6tel mit Kastanien und den Rest mit Wasser auf (ca2Stunden)im Glas lassen und ab und an mal schütteln.
      Danach geh ich zur Waschmaschine wo ich dann das Seifenwasser durch ein Sieb direkt auf die zu waschende Wäsche schütte und los gehts.
      Aber nicht wärmer als 60 Grad.
      Das Abwasser kann man in den Garten leiten,natürlich vorrausgesetzt die Kleidung besteht nicht aus Polyester.
      Hoffe ich konnte euch helfen Gruß aus Wusterwitz von Helmut.

    • An Torsten:
      Ich halte auch wenn es einigen hier nicht gefallen wird Tiere als Nahrung.
      Es gibt aber auch Tiere die Namen haben,was heißt diese werden nie geschlachtet und leben bei mir um zu Leben.
      Schweinchen:Egon Bahr / Sohpie Scholl /Lisa Fitz /
      Hundis:Billy und Sahra Wagenknecht.
      Hühner und Kaninchen sind zum Essen da.
      Und das wird auch keiner ändern.

    • ich habe mich vor 2 Jahren einer SOLAWI angeschlossen. Wir sind noch im Aufbau.
      Aber unser Gärtner ist ein wahres Goldstück. Hat sehr viel Erfahrung. Wir haben einen Verein gegründet und sind an keinem Hof angeschlossen. Was eine Besonderheit bei unserer SOLAWI darstellt. Wir sind quasi ein Unternehmen und bezahlen unseren Gärtner aus den Mitgliedsbeiträgen. Das Land haben wir von einem Bio-Bauern gepachtet.

      Kann ich jedem empfehlen, der keine Möglichkeit hat, sich mit Gemüse selbst zu versorgen.
      Danke für deine Mitteilungen, Helmut Edelhäußer.
      In deinem Namen ist es schon verhaftet – Edel.

      Mir scheint Ken Jebsen braucht auch Nachhilfe was Gemüse betrifft. Zucchini mit Rharbarber zu verwechseln und die Gurken nicht zu erkennen…………………

      „Ich halte auch wenn es einigen hier nicht gefallen wird Tiere als Nahrung.
      Es gibt aber auch Tiere die Namen haben,was heißt diese werden nie geschlachtet und leben bei mir um zu Leben.
      Schweinchen:Egon Bahr / Sohpie Scholl /Lisa Fitz /
      Hundis:Billy und Sahra Wagenknecht.
      Hühner und Kaninchen sind zum Essen da.
      Und das wird auch keiner ändern.“

      Bravo zu dieser Aussage. Tiere gehören dazu. Zum Leben und zum essen!
      Diesen ganzen Veganer-Hype kann man sich nur in einem Land leisten, in dem es genug zum Essen gibt.
      Bin auch voll davon überzeugt, dass dies als Geschäftsmodell angetrieben wird. Profit!

    • palina, hier aktuelle Umsatz-Zahlen der Fleisch-Industrie und der veganen Industrie:

      Fleisch-Industrie, 2016: 41 600 000 000 €
      Vegan-Industrie, 2014: 213 000 000 €

      Preisfrage: In welcher der beiden Industrien wird wohl mehr Profit gemacht?

    • Lieber Torsten
      Das Fleisch was ich verzehre hat nichts mit den von ihnen angegeben Umsätzen zu tun.
      Meine Tiere weder die die ich als Nahrung halte noch meine Mitbewohner werden mit Dreck (Legemehl) Spritzen oder anderem Mist gemästet.Ich halte noch nicht einmal Hühner oder Hähne zur Fleisch Gewinnung,Hühner werden nur dann zu Suppenhühnern wenn sie zu alt zum Eier legen sind und Hähne wenn sie einfach zu alt sind.Normalerweise werden Hühner nach 2 Jahren zum Suppenhuhn,bei mir nach 4 Jahren wenn sie zu alt zum Legen sind.Ich werde kein Huhn das ich bis zu 4 Jahre Gefüttert habe nur weil sie es meinen einfach nur vergraben und der Verrottung preis geben.Man kann es auch Übertreiben.!

      Sehen sie im Gegensatz zu ihrer Katze werden meine Schweinchen regelmäßig gekrault (mit Straßenbesen)und bekommen keine Sonnenbrille aufgesetzt.Soviel zu ihren Worten (Ich hoffe, Sie sind gut zu den Tieren. Sind ja wie Kinder.)
      Und Ja meine Kinder sind meine Hundis.
      (Hunde sind die besseren Menschen)

    • Und Nochmal Lieber Torsten
      Ich kenne sehr viele Veganer etc.
      Das mit ihren Umsatz angaben kann nicht stimmen,denn das was diese Leute alles Kaufen,kaufen sie nur des Umstandes wegen,weil da BIO-BIO drauf steht und es dreimal soviel kostet.
      Ungeachtet das dort genauso viel Glyphosat drin ist wie im nicht Bio Gemüse.
      Oder ungeachtet das die Bio-Bio Milch sich im Tetrapack befindet.
      oder ungeachtet das ihr Tofu aus GMO Soja samt Glyphosat besteht.
      Der Knoblauch aus China kommt wo inzwischen das Bienensterben soweit vorran geschritten ist das Obstbäume von Hand mit Ohrstäbchen bestäubt werden müssen.
      Das diese Leute im Biojogurt Plastik Becher mit einem Eisenlöffel umher kratzen wo noch nicht einmal richtige Früchte drin sind.
      Könnte noch lange so weiter machen ,denke aber es reicht für einen Denkanstoß.

    • @ Thorsten
      was sind denn das für Zahlen?
      Die gelten nur für die „Gebraucher“ von Supermärkten und Discountern. Benutze hier und überhaupt nicht die Bezeichnung „Verbraucher.“
      Das ist ein irreführender Begriff und sollte hinterfragt werden. Wir sind keine Verbraucher.

    • @Helmut Edelhäußer
      „Und Nochmal Lieber Torsten
      Ich kenne sehr viele Veganer etc.
      Das mit ihren Umsatz angaben kann nicht stimmen,denn das was diese Leute alles Kaufen,kaufen sie nur des Umstandes wegen,weil da BIO-BIO drauf steht und es dreimal soviel kostet.
      Ungeachtet das dort genauso viel Glyphosat drin ist wie im nicht Bio Gemüse.
      Oder ungeachtet das die Bio-Bio Milch sich im Tetrapack befindet.
      oder ungeachtet das ihr Tofu aus GMO Soja samt Glyphosat besteht.
      Der Knoblauch aus China kommt wo inzwischen das Bienensterben soweit vorran geschritten ist das Obstbäume von Hand mit Ohrstäbchen bestäubt werden müssen.
      Das diese Leute im Biojogurt Plastik Becher mit einem Eisenlöffel umher kratzen wo noch nicht einmal richtige Früchte drin sind.
      Könnte noch lange so weiter machen ,denke aber es reicht für einen Denkanstoß.“

      Danke für den Beitrag, Helmut.

      Das EU Bio Siegel entspricht einem Bio light. Es ist fast alles erlaubt. Abgesegnet von Brüssel.

      Nicht umsonst kämpfen Aldi und Konsorten um die Marktanteile auf dem Bio Markt.

      Hintenrum schleicht sich noch Nestlè und inzwischen auch Coca Cola ein. Die versuchen in den Bio-Märkten ihre Produkte zu platzieren.

      Habe die Leute in meinem Bio-Laden darauf angesprochen und die haben die „Wagner-Pizza“ aus dem Sortment genommen. Gehört inzwischen auch zu Nestlè.

      Könnte auch noch sehr viel dazu schreiben. Aber lasse es jetzt dabei.
      Wer Geld ausgibt für teure Felgen und das beste Öl für den Motor seines Autos, aber nur noch Füllstoffe zu sich nimmt um Geld zu sparen, dem ist nicht mehr zu helfen.
      Wer beim Essen spart, braucht das Geld später für die Apothekte.

  8. Großartig, vielen Dank, KenFM! Tolle Leute und eine vorbildliche Lebensweise! Ich wünsche Prinz Chaos und den anderen weiterhin alles Gute dafür!

    Zwei Sachen sind mir in den Sinn gekommen:

    1. Persönlich: Wieso mach ich mich nicht auch endlich auf, so zu leben? Das beschäftigt mich schon seit Jahren. Es ist sicher die Angst, neben weiteren Hindernissen ((gar) kein Geld, kein Know-How für Landwirtschaft, Rückenbeschwerden), die mich davon abhält. Ziel also erreicht – aus Sicht der Macher-Serie bei KenFM…

    2. Gesellschaftlich: Wie kaputt sind wir eigentlich, dass man uns so einfache Dinge (kleinbäuerliche Lebensweise) heute präsentieren muss, weil wir alle vergessen haben, wie dieses Leben, das unsere (Ur-)Großeltern großteils noch gelebt haben, aussieht? Und dann gilt das als besonders „alternativ“! Unfassbar… Das ist aus meiner Sicht eigentlich fast die einzig mögliche menschliche Lebensweise (neben Nomadentum), die „nachhaltig“ ist, also nicht ins Verderben führt.

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