Die Macher: Waldviertler – Schuhe aus Österreich

Heinrich „Heini“ Staudinger ist auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Kleinunternehmer, der in Österreich Schuhe der Marke „Waldviertler“ produziert und diese über die eigene Ladenkette GEA vermarktet.

Wer sich etwas näher mit Staudinger befasst erkennt, dass seine Schuhe weit mehr sind als schnöde Konsumartikel. Ein Waldviertler ist ein Statement. Ein Bekenntnis. Eine Art, sich gegen bestehende Machtstrukturen zu wehren.

Heini Staudinger wollte ursprünglich Theologie studieren. Dann ließ er sich auf eine Moped-Tour ein, die ihn nach Afrika führte. Das Elend, das er dort sah, brachte ihn auf die Idee, Medizin zu studieren. Kaum dabei brach er ab, nachdem ihm ein versnopter Schulfreund seine sündhaft teuren Schuhe vorführte, die er sich eben in München gekauft hatte. Spontan entschied sich Heini Staudinger, ins Schuhgeschäft einzusteigen. Kurz darauf hatte er eine alte Schuhfabrik an der Backe, die keiner mehr haben wollte, da sich die Produktion längst in asiatische Billiglohnländer verabschiedet hatte.

Staudinger, der keinen Schimmer hatte, wie aufwendig eine Schuhproduktion in Wahrheit ist, ließ sich dennoch auf das Experiment ein. Mit Erfolg. Der Waldviertler schlug ein und es gelang dem Unternehmer auch Menschen, die lange arbeitslos waren, wieder eine sinnstiftende und gut bezahlte Arbeit zu geben. Eine Erfolgsstory, die sich Jahre hinzog. Dann kam das Jahr 2012, als die Banken beschlossen, Staudinger, dessen Schuhproduktion längst in eine gemeinwohlorientierte Genossenschaft überführt worden war, ohne Angabe von Gründen, jeglichen Kredit zu verweigern. Wie sollte die Fabrik jetzt das Material für die kommende Saison vorfinanzieren?

Der Rebell in Staudinger schrieb daraufhin seine Kunden an und bat um Hilfe. Tage später war genug Geld auf dem Firmenkonto, um die Fabrik und ihre Arbeiter zu retten. Das aber gefiel der FMA, der österreichischen Finanzmarktaufsicht, nicht. Sie warf Staudinger vor, wie ein Geldinstitut zu agieren, sich Geld zu leihen, ohne allerdings eine Banklizenz zu besitzen. Man zerrte ihn vor den Kadi. Der Prozess machte den Österreicher zum Nationalhelden und sorgte dafür, dass die Regierung das Crowdfunding-Gesetz ändern musste.

Was treibt den Macher Heini Staudinger um? Warum findet man auf jeder zweiten Seite der firmeneigenen Hauszeitschrift Zitate großer Philosophen und was hat es mit den drei Grundsätzen der Firma auf sich:

1. Scheiß di ned au!
2. Bitte, sei ned so deppat!
3. Orientiere dich an der Liebe!

KenFM traf den Macher Heinrich „Heini“ Staudinger natürlich am Tatort, der Waldviertler-Fabrik im österreichischen Schrems. Es wurde viel gelacht.

Inhaltsübersicht:

00:01:08 Krisenregionen sind Traumregionen – Schuhmanufaktur in Europa

00:08:03 „Nie ist zu wenig was genügt!“ – Heini Staudinger im Portrait

00:24:09 Die Finanzmarktaufsicht, ausbleibende Kredite und das Ziel der Bankenunabhängigkeit

00:46:07 Der Kauf einer Lebenseinstellung – Was treibt die Leute zu Waldviertler

00:59:40 Auskommen statt Einkommen – Die Philosophie hinter dem Produkt

01:14:10 Aktives Bekämpfen von Fluchtursachen durch soziale Projekte

01:26:34 Rundgang durch die Betriebshallen

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159 Kommentare zu: “Die Macher: Waldviertler – Schuhe aus Österreich

    • Glückwunsch!

      Ich habe keine, weil ich in der Mitte Deutschlands erst 200km in jede Richtung fahren müßte, um überhaupt einen solchen Schuh probieren zu können, ganz abgesehen vom haptischen Eindruck der im Onlinegeschäft so nicht vermittelt werden kann.

      In diesem Zusammenhang stelle ich mal die Frage nach dem ökologischen Abdruck eines solchen Schuh’s für mich als Endverbraucher in den Raum – nur zum darüber nachdenken. Und hierbei geht es mir nicht um 150,- € für ein paar vernünftige Schuhe – das zahle ich in aller Regel auch bei anderen Herstellern für einen vernünftigen (und mehrere Jahre haltenden) Schuh!

  1. Der Staudinger gibt ein gutes Beispiel wie man ‚macht‘, statt nur zu jammern.

    Schuhe waren wirklich mal ein gutes Geschäft, aber unsere Gesellschaft
    wollte es so – und die neokapitalistische Kraft hinter der Politik und Wirtschaft –
    forcierte geradezu den Verzicht auf bessere Waren. Für deren eigenen Profit!
    Globalisierung juhee, oder besser Globalisierung ade.

  2. Veganer sind grundsätzlich provokante Agitatoren wie diese ganzen sogenannten „Aktivisten,Feministen und Grünen“ und das ganze Gesocks. Helmut Kohl nannte diese Provokations Trottel der gesellschaftlichen Zersetzung auch „Linke Schickeria“.
    Liebe Veganer : Eure Unzufriedenheit und Hysterie kommt einfach vom Eisenmangel.
    Ihr zeichnet Euch lediglich aus durch absoluten Realitätsverlust!

    • Das mit dem angeblichen Eisenmangel von Pflanzenköstlern ist auch eine der weit verbreiteten Dummschwätzereien, derer es in der Hinsicht leider immer noch viele gibt. Der Witz ist ja, dass man jetzt schon lange durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen festgestellt hat, dass gerade das Eisen im Fleisch, das sog. Häm-Eisen, alle möglichen Krebsarten beim Menschen hervorrufen kann und auch tatsächlich hervorruft. Vor allem Blasenkrebs.
      Ich stelle immer wieder fest, dass die passionierten Tiervernutzer von der modernen, ernst zu nehmenden Ernährungswissenschaft keine Ahnung haben. Ihre Argumente sind alle nur den altbackenen Behauptungen der MSM nachgeplappert.

    • Der Kommentar von Bryan zeigt überdeutlich, mit welcher Brutalität Tier-Ausbeuter gegen Menschen argumentieren, die Mitleid mit den gequälten Tieren haben. Mit solchen Typen ist eine bessere Welt nicht zu erreichen. Sie sind für die Friedensbewegung nicht nur komplett nutzlos, sondern sehr schädlich.

    • Habs ja geahnt, die völlige Relaitätsferne und Naivität. IHR HABT EIN PROBLEM mit dem Leben, aber merkt es nicht.
      Friedensbewegung? was soll das sein? Krieg gibt es schon immer, das ist Teil der Welt. Es gibt kein Leben und keine Entwicklung ohne Schmerz.
      Fragt mal Bosnienflüchtlinge aus den 90er Jahren, die sagen ebenso ,dass die meisten der sogenannten heutigen „Flüchtlinge“, also Syrien, Pakistan, Afghanistan, eben keine Flüchtlinge sind sondern in den meisten Fällen Wirtschaftsnutzniesser und eingeschleuste Kämpfer. Tiere wurden von der Menschheit schon immer gegessen.
      Womit ihr Recht habt ist die übertriebene Massentierhaltung, da stimme ich zu. Aber das ist für Euch Vegan Spezies lediglich ein Vorwand ,die Gesellschaft durch einen Mix von Arroganz und Dummheit zu zersetzen.
      Der KGB hätte diese ganze linke Vegan Gender Trottel Schickeria früher auch „nützliche Idioten “ genannt.
      Ihr seid Teil eines Programmes und merkt es nicht. Das ist gut für die Strippenzieher dieser Ideologie.

  3. Tatsache ist – und dies wird auch in diesem Thread wieder ganz deutlich, dass bei denjenigen, die Tiere für sich unbedingt vernutzen(wollen) eine sachliche, wissenschaftliche Diskussion über die auch von der mächtigen Tiervernutzindustrie medial möglich im Verborgenen gehaltene Wirklichkeit aller derer Auswirkungen auf keinen Fall erwünscht ist und mit allen Mitteln versucht wird, zu unterdrücken. Da wird immer gern auf die „entsprechenden Foren“ verwiesen, weil man sich dann nicht mit den wirklichen Auswirkungen der Nutztierhaltungsprobleme auseinander setzen muss.

  4. an die KenFM Crew: ich verstehe nicht ganz, wie Ihr, ohne einzugreifen, zuschauen könnt, daß das Niveau
    auf Eurem Forum in die Gossensprache abgleitet. (Klappe halten, verpiß Dich, Dummschwätzer, etc. etc.)
    Schützt die Netiquette!

    An Mamomi: Ich finde nicht, daß Ihr Beitrag off-topic war. Warum sollte man unter dem Interview mit einem
    Lederwarenhersteller nicht über vegane Ernährung, Vegetarismus und unseren Umgang mit Tieren sprechen
    dürfen? Das ist nicht nur nicht off-topic sondern sogar naheliegend. Wo sonst wären diese Themen
    anzusprechen, wenn nicht hier?

    Es soll mal eine Zeit gegeben haben, in der die Gesellschaft weise Frauen mit Respekt behandelt hat, sie
    würdigte und beschützte. Denn sie gehörten zum Wertvollsten, was die Menschen haben.

    Was heute verbal aggressiv passiert, das ist ja nichts anderes als eine moderne Hexenjagd, die Denunziation
    und Diffamierung der weisen Frauen, sowie der Ruf nach dem Autodafé.

    Ich danke Dir, liebe Je m’en vais von Herzen und aus allertiefster Seele für Deinen Mut und Deine Einsatzbereitschaft,
    immer und immer wieder auf das hinzuweisen, was unsere Welt noch retten könnte.
    Und daß Du denen, die keine Stimme haben, Deine eigene immer wieder leihst….

    Andreas

    • Was’n jetzt, der Verbalrundumschlag ging doch von Ihnen aus und nun verlangen Sie administrative Unterstützung?

      Kommen Sie damit nicht klar, dass sich User auf das von Ihnen vorgegebene Niveau herablassen und entsprechend antworten?

      Weisheit hat nichts mit dem gebetsmühlenartigen Wiederholen einer Religion zu tun, irgendwann begreifen auch Sie möglicherweise den Unterschied – naja, es bleibt zumindest die Hoffnung…

    • Andreas, volle Zustimmung!

      unknow74, ihr Kommentar trägt leider zu einer Verschlechterung des Niveaus bei. Hier bei KenFM versammeln sich Menschen, die eine Heilung dieser kranken Welt wünschen. Geschätzt 50 % sehen dabei auch die Opfergruppe, die in der Hierarchie ganz unten steht und sowohl in Zahlen als auch in der Heftigkeit des Leidens das Schlimmste durchmacht, was man sich garnicht mehr vorstellen kann. Das Erkennen und Ansprechen dieser schlimmen Zustände hat soviel oder sowenig mit Religion zu tun wie das Erkennen und Ansprechen von Menschenrechtsverletzungen, es kann damit gleichgesetzt werden. Wenn Sie das „gebetsmühlenartige“ Eintreten für Gerechtigkeit hier bei KenFM nicht für gut heißen, dann frage ich mich, was Sie eigentlich hier wollen. Konstruktiv ist es jedenfalls nicht, was Sie hier machen.

    • Torsten – woher nehmen Sie die Zahlen?

      Selbst wenn es mehr oder weniger sein sollten, fehlt es den übliche Verdächtigen offenbar an der nötigen Empathie, trotz mehrfacher und wiederholter Bitte (die dann irgendwann nachvollziehbar auch wesentlich deutlicher und unfreundlicher formuliert wird), nicht jedes Thema über diese Diskussion kaputt zu schreiben.

      Dieser Konflikt geht nun bereits über Monate genau auf diesem Level und interessanterweise wird dieser Themenbereich und damit Konflikt immer wieder von der selben Handvoll Personen angezettelt die seit Monaten keinerlei neue Argumente bringen, sondern lediglich ihre Thesen in den virtuellen Raum „nageln“. Im Übrigen passiert danach nichts anderes, als das die gleiche Handvoll Personen sich dann lediglich gegenseitig bestätigen – als ob das in irgendeiner art und weise zielführend wäre.

      Eine sachliche Diskussion zur Thematik vegane, vegitarische, tierrische Produkte beinhaltende Ernährung oder deren Mischfolgen, sowie Folgen der Überspitzung habe ich hier bisher noch nie lesen können und das liegt vielleicht daran, das es offenbar nicht darum geht, eine solche Diskussion zu führen. Meiner Meinung nach beginnt eine Diskussion damit, den Standpunkt des jeweils anderen vorbehaltslos zu akzeptieren und tollerieren und interessanterweise sind genau das die Grundlagen, um überhaupt MITEINANDER ins Gespräch zu kommen oder irre ich da?

      Deussempermajor – nein, zumindest nicht in Schriftform auf diesem Kanal. Setzen Sie diese Reaktion bitte in den richtigen Zusammenhang zum hier geschriebenen, nicht nur unter diesem Beitrag bei dem es um Schuhe geht, sondern um das, was ich in den Zeilen oben drüber versucht habe, zum wiederholten Male zu verdeutlichen.

      NIEMAND hat hier die Weisheit mit Löffeln gefressen und DAS Erfolgsrezept für die gesamte Menschheit – jeder hat SEIN EIGENES Erfolgsrezept, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Die bloße Annahme, das eigene Rezept auf andere übertragen zu können, hat wenig mit Reife oder gar Weisheit zu tun und genau aus diesem Grund spreche ich hier von Religion.

    • Verdrehte Wirklichkeit: Eine sachliche Diskussion über die Zustände der Tierhaltung, ihren Zweck und Sinn und ihre tatsächlichen Auswirkungen auf die Menschheit und auf die ganze Welt findet von Seiten der überzeugten Tiervernutzer nicht statt! Im Gegenteil offenbaren diese immer wieder peinliche Unwissenheit und führen immer wieder die gleichen hirnverbrannten Un- Wahrheiten an.
      Sie, unknow74 sind da auch so ein typischer Fall von wirklichkeitsresistent, leider in Gesellschaft von sehr vielen.
      Man merkt, dass Sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Tierhaltungsproblem in unserer Welt überhaupt nicht kennen, oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Ich schreibe dies nicht gegen Ihre Person, sondern gerade deshalb, weil Sie sich damit in zahlloser Gesellschaft befinden. Anscheinend herrscht hier immer noch der Glaube, die Masse könne sich nicht irren. Leider ist aber in Bezug auf unsere Art das Gegenteil der Fall, was der Zustand unserer Welt unter Beweis stellt.

    • Wenn man die Welternte so effektiv wie möglich vergeuden möchte und so viel wie möglich davon in Gülle verwandeln, die dann das Grundwasser verseucht und erreichen möchte, dass möglichst viele Menschen in den armen Ländern verhungern und in den reichen an Überfettung sterben, dann muss man diese weltweite Nutztierzucht betreiben. Mit gesundem Pflanzenanbau funktioniert das nicht.

    • Ich möchte noch anfügen, dass hier bei KenFM nicht bei jedem Thema sofort auf Veganismus verwiesen wird, wo es tatsächlich überhaupt nicht passt. Aber hier sind nunmal Tiere mit Spiel, in diesem Beitrag. als „Rohstoff“. Da ist es selbstverständlich, dass das diskutiert werden darf. Ich denke auch, dass Herr Staudinger sehr wohl darauf achtet, dass er sein Leder aus einer Herstellung bezieht, die so „human“ wie möglich ist (auch was die Menschen betrifft, die in Gerbereien arbeiten). Und inwieweit nun Tiere genutzt werden dürfen, wo ihr Leid anfängt, ob sie überhaupt um ihrer Haut oder ihres Fleisches willen getötet werden dürfen, oder ob man die Haut eines natürlichen Todes gestorbenen Tieres nutzen darf oder möchte (nochmal die Anmerkung, würden wir die Haut der eigenen Spezies für diese Zwecke nutzen, wenn sie verstorben sind? Der Vergleich mit dem dritten Reich erübrigt sich an dieser Stelle), all das darf selbstverständlich auch von allen Standpunkten aus besprochen werden. Das passiert jedoch nicht. Dass Menschen, die gegen die Nutzung, Ausbeutung und Tötung von Tieren sind bei ihrem Standpunkt bleiben, ist ja einleuchtend. Und dass sie dabei bleiben hat auch damit zu tun, dass in den allermeisten Fällen der Tiernutzung massive Gewalt im Spiel ist. Und meist herrscht unter allen Menschen Einigkeit darüber, dass Gewalt unter jeden Umständen vermieden werden sollte.

    • Und ich hätte es eben als äußerst wichtig empfunden, dass Herr Staudinger näher auf die Produktionsbedingungen seines Leders eingeht.

    • Liebe Je m’en vais,
      ich persönlich kann mir keine „humane“ Tötung und damit auch keine dementsprechende Lederproduktion vorstellen. Aber vielleicht kann ja jemand vom Gegenteil überzeugen? Vielleicht indem man in Freiheit lebende Tiere nach ihrem natürlichen Tod einsammelt und ihnen dann die Haut abzieht? Abwegiger Gedanke. Ich persönlich würde auch darauf gerne verzichten.

    • „Und ich hätte es eben als äußerst wichtig empfunden, dass Herr Staudinger näher auf die Produktionsbedingungen seines Leders eingeht.“

      Herr Staudinger ist NICHT darauf eingegangen. (Punkt) Benötigen Sie nähere Informationen dazu, steht es Ihnen doch selbstverständlich frei, sich beim genannten Lieferanten, als auch bei Herrn Staudinger über die Bedingungen zu INFORMIEREN. Haben Sie das getan?

      Statt dessen lamentieren Sie über das Einsammeln natürlich verstorbener Tiere zur weiteren Nutzung, bringen sogar die Verwertung menschlicher Überreste ins Spiel – merken Sie etwas?

      Es steht Ihnen absolut frei, die Schuhe oder Produkte von Herrn Staudinger zu kaufen, es steht Ihnen absolut frei zu ihm ins Werk zu fahren, sich dort zu positionieren und aktiv gegen dessen Produkte zu demonstrieren, es steht Ihnen sogar frei, mit Herrn Staudinger ins Gespräch zu kommen um ggf. eine gemeinsame Lösung aus der von Ihnen empfundenen Misere im Dialog zu finden, möglicherweise finden Sie auch keinen gemeinsamen Nenner – haben Sie bereits irgendetwas davon versucht?

      Sie müllen diesen Beitrag mit einer völlig unnötigen Diskussion zu und kriegen das nichtmal mit. Werfen Sie einen Blick in Ihren Schuhschrank und überlegen Sie sich bitte, ob der Handwerksbetrieb eines Herrn Staudinger tatsächlich der richtige Adressat ist und vor allem – präsentieren Sie Lösungen! Und im Falle des Herrn Staudinger und seiner Mitarbeiter und der Millionen Kunden weltweit, die Leder als einen der haltbarsten und geeignetsten Rohmaterialien bei der Schuhherstellung zu 100% ersetzen kann. Vor allem präsentieren Sie nicht nur das reine Ersatzmaterial, präsentieren sie die uneingeschränkte Verfügbarkeit dieses Rohstoffes zu den gleichen, wenn nicht sogar günstigeren Preisen, wie für Leder.

      Ihr Kind braucht im Wachstum neue Schuhe? „Ja gern,“ (so die Antwort Ihres Schuhmachers) „warte Sie bitte noch ein halbes Jahr bis Kuh Elsa vom Nachbarn verstorben ist und deren Haut soweit bearbeitet wurde, dass ich für Ihren Zwerg die Schuhe herstellen kann. Ich denke so ein kleines Paar Schuhe kriege ich aus trotz der bisherigen Vorbestellungen noch aus einem der Hinterläufe heraus. Vllt. stirbt Kuh Elso auch erst in einem Jahr, wer weiß das schon so genau? Oder haben Sie in Ihrer Verwandtschaft jemanden, der kürzlich verstorben ist?“ – Ja aber der Winter steht vor der Tür, ich brauche Schuhe für mein Kind! – „Haben Sie schon mal über Hauttransplantation nachgedacht? Ich will Ihnen keineswegs zu Nahe treten, aber auf eine ihrer beiden Brüste können Sie ganz praktisch verzichten, so Sie nicht vorhaben, nochmal Zwillinge in die Welt zu setzen? Diese würde ein hervorragendes Paar Schuhe für Ihren Zwerg abgeben. Ich bin kein Arzt, aber sie reduzieren das Brustkrebsrisiko dadurch ebenfalls gleich um 50% – denken Sie darüber nach und bringen Sie mir Material zum verarbeiten.“

      So etwa? Schwebt Ihnen das vor? Im Übrigen wird die Entfernung Ihrer Brust nicht von der Allgemeinheit, d.h. durch Ihre Krankenkasse getragen – diese OP zahlen Sie selbst und Ihr Schuhmacher ist KEIN Arzt! Und überlegen Sie sich bitte ganz genau, ob Sie Ihrem Zwerg jetzt Schuhe machen lassen, Sie haben nur zwei Brüste!!!

    • @unknow74,
      der Verweis auf die Nutzung von Menschenhaut im dritten Reich sollte dies als schreckliche Gräueltat der Nazis verurteilen. Das kam offensichtlich nicht richtig an. Dass ich bei Herrn Staudinger selbst nachfragen kann ist wohl selbstverständlich. Nochmals: ICH HÄTTE ES MIR IN DEM BEITRAG GEWÜNSCHT! DARUM GEHT ES MIR! Da sei hiermit klargestellt. Alles andere empfinde ich als verbales Einschlagen und führt zu nichts.

    • Es wurde nicht getan. (Punkt)

      Die Antwort auf die Frage nach dem warum, müssen sie dem Fragenden stellen und dessen Antwort akzeptieren.

      Ohne selbst die Antwort zu kennen möchte ich behaupten, dass

      – es nicht um vegane Schuhe ging,
      – die Thematik an sich nichts mit der Serie zu tun hat,
      – der Fragende selbst keinen oder eine andere Einstellung zur Thematik vertritt und deshalb diese Frage nicht gestellt hat,
      – usw. usw.

      Möglicherweise, sehr wahrscheinlich sogar, kennt der Fragende diesen seit Monaten hier immer wieder hochkochenden Disput zwischen den Verfechtern dieser Religion und denen, die das anders sehen und hat aus diesem Grund die Frage nicht gestellt? Höchstwahrscheinlich sind sich beide dessen bewußt, dass es aktuell gar keinen gleichwertigen Ersatz gibt und die Frage wurde deshalb nicht gestellt?

      Meine Überspitzung einer höchstwahrscheinlich unmöglichen Unterhaltung zw. Ihnen und Ihrem Schuhmacher sollte lediglich verdeutlichen, dass Ihre beiden Argumente aus dem vorangegangenen Posting ebenfalls keine Lösung des Problemes darstellen. Ich weiß nicht, welche Brücke Sie nun zu den Schrumpfköpfen und Lampenschirmen aus tatowierten Hautfetzen der Nazis ziehen, woaus Sie das herleiten, bzw. wo Sie dort einen Zusammenhang konstruieren? Sie hätten Ihre Brust für ein Paar Schuhe geopfert oder auch nicht, das hat nichts mit historisch dokumentierten Greultaten einzelner Menschen während der NS-Zeit zu tun. Auch während dieser Zeit hatte die Masse keine derartigen „Trophäen“ in der Schrankwand stehen, trotzdem fanden das Einzelne aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen toll.

      Nur um es zu verdeutlichen – es gibt durchaus Handlungsbedarf, und ja, Sie haben definitiv das Recht und die Pflicht, die Thematik anzusprechen um MIT ALLEN ANDEREN einen gangbaren Konsenz zu finden, eine GEMEINSAME LÖSUNG zu erarbeiten. Das bloße Anprangern, das bloße Kritisieren, das andauernde mit dem Finger auf diejenigen Zeigen, deren Sichtweise nicht der eigenen entspricht, IST NICHT ZIELFÜHREND, genau genommen kontraproduktiv und genau darum und nur darum geht es hier! Mir persönlich ist es vollkommen egal, ob Sie sich vegan, vegitarisch oder nur von tierrischen Produkten ernähren, solange Sie keine kleinen Kinder oder Ihre Nachbarn verspeisen, geht mich das schlicht und ergreifend nichts an – es ist Ihre ganz persönliche Entscheidung und ich maße mir keineswegs an, Ihnen diese Entscheidung öffentlich vorzuhalten oder Sie gar als Schuldigen für das Elend dieser Welt anzuzählen. Und damit spreche ich Sie nicht persönlich an, sondern die Handvoll Religionsvertreter, die seit Monaten nichts anderes hier von sich geben und sich lediglich gegenseitig nach dem Wortlaut bestätigen und auch noch die Unverfrorenheit besitzen, nach administrativer Hilfestellung nach verbalen Entgleisungen zu betteln.

    • Die Argumentationsführung von unknow74 ist nicht sachlich, sondern aggressiv und selektiv. Auf vernünftige Hinweise geht er nicht ein. Ich schrieb schon einmal, dass es immer auch um die Befriedung unserer Welt geht, bzw. gehen muss und die ist nun einmal nach Ansicht von uns Veganern mit der bestehenden lebensverachtenden Tiervernutz- „Kultur“ nicht zu machen. Übrigens auch nach Ansicht vieler Ökologen und Ökonomen nicht. Aber davon wollen user wie unknow74 gar nicht erst etwas wissen. So eine Einstellung ist nicht zielführend und auch nicht demokratisch, finde ich.

    • Eins der wichtigsten Argumente für vegan habe ich noch vergessen, hier zu nennen: …das sagen nicht nur zunehmend Ökologen und Ökonomen, sondern genauso und vor allen Ärzte bzw. Ernährungswissenschaftler!
      Dr. Caldwell B. Esselstyn, einer bekanntesten und beliebtesten Herzspezialisten in USA, hat schon seit Jahren eine neue Behandlungsmethode für Herzkranke eingeführt, die ohne Operation wirklich heilt: Eine konsequente Umstellung auf Pflanzenkost. Er verzichtet jetzt lieber als ausgebildeter Chirurg auf das Operieren und einer nach dem anderen der Herzspezialisten und Chirurgen tun es ihm nach! Er schrieb Folgendes für die Zweite Nationale Konferenz über Lipide zur Beseitigung und Prävention von koronaren Herzkrankheiten(angesichts der Tatsache, dass USA Weltmeister der Herzkrankheiten und Krebserkrankungen ist):
      „Nach elf Jahren meiner chirurgischen Laufbahn hatte ich alle Illusionen über die US-medizinischen Behandlungsmodelle für Krebs und Herzerkrankungen verloren. Wenig hat sich innerhalb von 100 Jahren in der Handhabung von Krebs geändert, und weder im Fall der Herzkrankheiten noch im Fall von Krebs hat es ernst zu nehmende Bestrebungen zur Vorbeugung dieser Erkrankungen gegeben. Ich finde die Epidemiologie dieser Erkrankungen zwar provokant, aber dennoch: Dreiviertel aller Menschen auf diesem Planeten leiden nicht an Herzkrankheiten, eine Tatsache, die in direktem Zusammenhang mit der Ernährungsweise steht.“

      Er meint hier mit Epidemiologie die Langzeitstudien, die weltweit den Zusammenhang zwischen verschiedenen Erkrankungen und der Ernährungsweise der betreffenden Völker beweisen. Durch sie ist schon lange klar, dass die sog. „Zivilisationskrankheiten“ in den hoch zivilisierten Ländern, wo am meisten tierliche Produkte verzehrt werden, am massivsten auftreten. Diese Krankheiten wie Diabetis, Adipositas, Artheiosklerose, Krebs, Rheuma, nehmen in gleichem Maße zu oder zeigen sich überhaupt erst, seit die östlichen Länder sich gegenüber der Tiervernutzungindustrie in Sachen Ernährung gegenüber der Kultur des Westens öffnen., bzw. diese importieren. Verzehr von Milchprodukten und Rindfleisch gab es z.B. in Japan früher gar nicht und die Japaner waren bekanntlich die mit den meisten Über-Hundertjährigen.

    • Je m’en vais – Ihr völlig überzogenes Geltungsbedürfnis ist erschreckend und der Realitätsverlust, oder besser Ihre verschobene Wahrnehmung sollten Sie im Auge behalten. Das antwortete ich Ihnen bereits unter Ihrem alten Nicnamen.

      Welchem Umstand haben wir’s eigentlich zu verdanken, dass Sie hier wieder auftauchen und uns mit ihren Thesen beglücken? Es war eine ganze Zeit lang angenehm ruhig…

      Soso, meine Haltung ist also aggressiv und selektiv, wenn ich hier zum wiederholten Male einen gemeinsamen Weg, gemeinsame Lösungen aller anmahne, den Sie kategorisch ablehnen, bzw. ohne wenn und aber lediglich in Ihrer ziemlich einseitigen Sicht- und Herangehensweise propagieren?

    • Wenn klar ist, dass die herrschende Weltmacht mit der Massenmeinung im Griff in unseren Untergang führt, ist es höchste Zeit, sich als geistig emanzipiertes Individuum nicht mehr an die vorgegebenen Regeln zu halten und ein eigenes Lebenskonzept zu entwickeln.
      Wenn Veganer jetzt als „religiös“ bezeichnet werden, habe ich gar nichts dagegen. Wirkliche Religiösität ist etwas Gutes. An Jesus von Nazarth oder Buddha zu glauben ist sehr hilfreich. Eugen Drewermann sagte jetzt auch in einem Interview, dass er „religiös“ denke und nicht „politisch“.
      Denn wenn er nur politisch dächte, könnte er gar keine Hoffnung mehr haben.

    • @Unknow74,

      glauben Sie mir, ich bin sehr an gemeinsamen Lösungen interessiert. Ich bin auch ständig auf der Suche nach Zahlen und Fakten und Statistiken, wie die Nutzung tierischer Produkte machbar wäre für JEDERMANN (bis auf die, die es ohnehin nicht wollen, was ja nun nicht gerade eine ins Gewicht fallende Menge ist). Harald Lesch hat eine Zahl verkündet in seinem Buch (ich glaube es war: „die Menschheit schafft sich ab“, was ich noch nicht gelesen hab) eine Zahl: 200 – 300 gr. Fleisch pro Woche wäre, was die Ressourcen angeht für den Planeten machbar. Das erscheint mir immer noch sehr viel, ganz abgesehen davon, dass hier andere Produkte nicht berücksichtigt sind. Auch wurde nicht gesagt, ob es sich hier nur um den Flächenverbrauch handelt oder ob hier Wasser, Energie, CO2 usw usw auch eingerechnet wurden.
      Das ist der eine Punkt: Eindämmung der massiven Umweltschäden durch die Produktion tierlicher Produkte.

      Die andere Frage: wie geht das nun mit dem humanen Töten? Es gibt vereinzelt in Deutschland Projekte (auch in Amerika), wie mobile Schlächthöfe. Stress und Leid wird so auf ein Minimum reduziert. Das Tier wird quasi hinterrückts, unvorbereitet betäubt und dann „fachmännisch“ getötet und ausgeblutet…usw. Das macht nichtmal einen Marktanteil von 1 % aus. Ich weiß auch, dass die Diskussion darüber, ob das Töten ohne vernünftigen Grund (und es ist ja nun wirklich bewiesen, dass Fleisch nicht überlebensnotwendig ist) überhaupt zulässig ist, hier nicht gewünscht wird, bzw. auch nicht zu jedem Thema passt und natürlich von den meisten Menschen das Argument kommt: „Ja es ist zulässig“. Begründungen werden meist nicht angeführt und wenn sind sie meist widerlegbar. Ich verweise immer wieder auf die Argumentation aus dem Buch „Zoopolis Dennoch ist mir klar, dass ich mit diesem Standpunkt bis auf weiteres leben muss (auch wenn sich ein Wandel abzeichnet). Einigkeit herrscht zumindest darüber, dass kein Mensch möchte, dass Tieren unnötige Qualen erleiden. Somit ist jede Reduktion des Konsums tierlicher Produkte positiv.
      Es geht mir nicht im geringesten darum, andere zu verurteilen oder wie es immer formuliert wird „mit dem Finger auf andere zu zeigen“. Da müsste ich auch auf mich zeigen mit Verachtung (Palmöl, Plastik, nicht immer Kauf von Fairtrade-Nüssen usw usw usw). Doch das ist auch nicht zielführend.
      Deshalb haben Sie vollkommen recht. Es geht nur gemeinsam und mit einem gemeinsamen Nenner. Und der heißt wohl für die allermeisten hier: Leidvermeidung von Mensch, Tier und Umwelt – so gut es eben für den einzelnen geht.

    • Liebe Angi! Ihren Ausführungen kann ich aber hier auch nicht folgen. Wenn die Mehrheit mit ihrer Überzeugung verkehrt liegt, dann kann man mit diesem verkehrten Denken nicht ko-operieren. Entweder ich bin gegen das Töten und Vernutzen von empfindsamen Lebewesen, oder nicht. Einen Mittelweg sehe ich da nicht. Das, was Sie da vorschlagen, bringt keine Veränderung der tödlichen Stoßrichtung gegen das Leben auf diesem Planeten. Damit geht nur alles vielleicht noch ein bisschen länger weiter den Bach hinunter, wie gehabt. Und zwar hauptsächlich auf Kosten der Tiere, aber auch weiterhin auf Kosten unserer Gesundheit und auf Kosten der natürlichen, lebenserhaltenden Systeme der Erde.

    • Wir können nicht so tun, als ob wir im Grunde alle einer Meinung seien. Wir könnten nur sachlich diskutieren. Aber das ist mit überzeugten Fleischessern, die mit den Tieren nicht mit empfinden (wollen), ja gar nicht möglich. Ihnen ist es so wichtig, weiter unbescholten die Tiere so zu vernutzen, wie bisher, dass sie von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Schädlichkeit dieser Tradition gar nichts wissen wollen und deshalb auch de facto nichts wissen. Und Sie wollen jetzt soz. „um des lieben Friedens Willen“ diese niederträchtige Tradition noch weiter verlängern. Die Situation ist nun einmal so schwierig und sie wird nicht besser, wenn man sie sich schön redet.
      Ein Friede mit ständigem Massakrieren ist für mich überhaupt nicht vorstellbar.

    • Angi – Daumen hoch!

      Ich denke 200 – 300g Fleich/Woche sind eine durchaus anzustrebende Hausnummer, weltweit – sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Wenn ich dagegen 80Mio Deutsche mit einem durchschnittlichen Prokopfverbrauch von rund 60kg/jahr nehme, entspricht das derzeit 1,15kg/Woche, also die 3- bis 4-fache Menge. wenn ich meinen eigenen Fleischverbrauch mal grob über den Daumen peile, ist eine Woche mit 500g schon eine recht fettlebige Woche und eher die Ausnahme, als Regel, ansonsten liege ich wohl zw. 300 – 400g, also etwa 1/3 des durchschnittlichen Prokopfjahresverbrauchs. Wer ißt die übrigen 2/3 „meines“ Verbrauchs, also rund 40kg/Jahr? Ich denke da müssen wir beide nicht weiter drüber reden?

      Zufällig habe ich gestern einen Beitrag über Uruguay zu einem ganz anderen Thema gesehen, da wurden Zahlen von Durchschnittlich 90kg/Jahr/Kopf genannt – inwieweit die Zahlen belastbar sind, entzieht sich meiner Kenntnis, das war auch nicht Thema des Beitrages – das nur am Rande.

      Zur Thematik des Tötens möchte ich ganz ehrlich nichts schreiben. Ich bin weder Schlachter noch Fleischer, noch schlachte ich selbst aufgrund eigener Nutztierhaltung, und die Thematik des Tötens steht aktuell eher zur eigenen spezies zumindest gedanklich berufsbedingt im Vordergrund. Allerdings denke ich, dass wir im Gesamten dort in aller erster Linie eine gewisse Maßhaltigkeit wieder erlernen sollten. Ist es tatsächlich nötig, dass die Fleischregale im Supermarkt brechend voll sind, wäre es nicht ausreichend auf tatsächlichen Bedarf hin oder über eine gewisse eigenverantwortliche Vorratshaltung den eigenen Bedarf kurz- und mittelfristig zu decken? Worauf ich mit dem gedanken hinaus will – mein örtlicher Bäcker bspw. stellt seine Backwaren zumindest am Samstag nur auf Vorbestellung her. Klar hat er auch noch 50 Brötchen und vllt. 2 od. 3 kl. Brote im individuellen Verkauf, so überhaupt. Ist es wirklich so schwierig, sich vorher Gedanken darüber zu machen, ob ich am Wochenende oder im Laufe der Woche eine gewisse Menge Fleisch vezehren will um diese vorzubestellen? Wenn ich Öl oder Holz für den kommenden Winter und die Heizung ordere, muß ich mir auch Gedanken darüber machen und fahre nun nicht wegen jedem Brikett, bzw. jeder Kanne Öl zur Tankstelle – ich lege Vorräte an und brauche diese auf. Ich muß damit haushalten. Ich denke einer der Knackpunkte ist der Luxus der ständigen Verfügbarkeit, der fehlenden Wertschätzung ganz allgemein nicht zuletzt über den Preis. Und damit sind wir nicht beim Nichttötenprinzip zur Friedenssicherung sondern schlicht und ergreifend beim Geld- und Finanzsystem, denn genau das ist Ursache für Massentierhaltung mit all ihren negativen Folgen.

      Die Tiere selbst sind uns doch die besten Lehrmeister. Der Löwe kracht sich in den Schatten und streckt alle Viere von sich, nachdem er sich an der erlegten Gazelle satt gefressen hat. Er fängt sich nicht die nächste um sie einzufrieren. er wird erst aktiv, wenn er Hunger hat. Mein Hund futtert auch nur so viel, bis er satt ist und verschligt nicht den kompletten Napf – er hat gelernt, dass er immer etwas zu stehen hat und sich keine Gedanken um sein Futter oder Hunger machen muss. Den Tieren ist Maßlosigkeit im Gegensatz zu uns Menschen völlig fremd – die kennen die Religion vom stetigen Wachstum nicht im Gegensatz zu uns. Diese Geißel müssen wir loswerden und auch die hängt wieder zu 100% mit dem Geld- und Finanzsystem zusammen.

  5. Herr Staudinger kommt mir wie ein gefallener Engel vor (sein lockiges Haar verrät, dass er einer sein könnte). 🙂 Einfach grossartig, wie er Menschen, Wirtschaft und Umwelt WERTschätzt und miteinander so verbindet, dass alle etwas davon haben und niemand zu Schaden kommt. Solange es Menschen wie Herrn Staudinger gibt, verliere ich die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht. Danke für dieses hochinteressante Interview!

  6. Es wird hier von usern immer wieder beanstandet, dass die Veganer mit ihrer Thematik immer wieder in andere Themenbereiche hinein argumentieren würden, die damit überhaupt nichts zu tun hätten. Damit sind sie aber im Irrtum. Gerade jetzt in dieser Zeit, wo unser aller Überlebenschancen soz. am seidenen Faden hängen, weil in den verschiedenen Lebensbereichen eine rasante Über-Spezialisierung auf Kosten der lebenserhaltenden Systeme dieses Planeten stattgefunden hat und immer noch stattfindet, bringt es nichts mehr, wenn wir die Bereiche immer nur gesondert betrachten und so tun, als habe das eine mit dem anderen gar nichts zu tun. Aus diesem verkehrten Trennungs-Denken hat sich ja diese kranke Art von Zivilisation überhaupt erst entwickeln können. Um dieses kranke Denken zu heilen, müssen wir im Gegenteil überall die Verbindungen erkennen und sehen, wie das eine direkt mit dem anderen zusammenhängt, wie z.B. ein krankes System die Krankhaftigkeit der anderen immer noch weiter in die Höhe treibt. Dass unsere Lebensbereiche(Industrien) getrennt voneinander überhaupt existieren ( könnten), ist doch ganz klar eine Wahnvorstellung.

  7. Es ist aus meiner Sicht jedenfalls eine Tatsache, dass die ganze Tierzuchtkultur mit allem, was an Industrien da dran hängt, etwas mit Lügen und Gefühlsverdrängung zu tun hat. Genauso wie die Geschichte mit dem Geld und dem Bankenwesen.

    • Das Video, das Sie verlinkt haben, Mamomi, ist wirklich gut, weil es genau diese unbewusste Verlogenheit der heutigen Menschengesellschaft darstellt, die ich meine. Vielleicht sind Sie ja doch eine echte Veganerin. 🙂

  8. Mein Kommentar ist Off Topic, hat also nichts mit Heini Staudinger zu tun! Seine Unternehmensphilosophie finde ich klasse, doch da seine Schuhe aus Leder hergestellt werden, kann ich kein Kunde von ihm werden…
    Soviel ich weiß, hat er schon vegane Schuhe produziert, doch da die Nachfrage einfach zu gering war, musste er sie wieder einstellen…Schade!
    Hier ein Video, was ich über den Facebook-Account meiner Tochter gefunden haben, ich selbst bin nicht auf Facebook:
    https://www.facebook.com/thehumaneleague/videos/1938955616120101
    Falls es „funzen“ sollte, zeigt es, dass doch viele Menschen Mitgefühl haben, wenn sie in der Annahme sind, das ein kleines süßes Ferkel vor ihren Augen zu Wurst verarbeitet werden soll…das können sie nicht ertragen und versuchen es mit aller Macht zu verhindern.

    Was uns fehlt ist die Verbindung und nein, vegan ist keine Ideologie, sondern eine innere Haltung dem Leben gegenüber.
    Ich selbst habe jahrzehntelang tierische Produkte verzehrt und benutzt, weil ich diese Verbindung zum Leben in mir nicht hatte…

    Was wir dringend brauchen, die Verbindung zu uns und zu unserem Leben…Und in der Tat, eine vegane Lebensweise kann auch zu einer Überlebensstrategie werden. Ist das der Fall, dann entstehen neue Feindbilder, wie es Daniele Ganser beschreibt: Vegetarier, Veganer und Karnivoren…

    Doch das ist einfach nicht hilfreich für einen Bewusstseinsprozess!
    Viel wichtiger ist, nach dem größten gemeinsamen Nenner zu suchen und der ist, so verstehe ich auch Palina: das keine Tiere mehr gequält werden.
    Das will Palina auch nicht! Kein Mensch will das, da bin ich mir ziemlich sicher…

    Und ja, auch wenn ich vegan lebe und das aus tiefster Überzeugung, packt mich die Wut, wenn hier in diesem Forum dieses Thema so „kämpferisch“ behandelt wird und Menschen abgewertet und verurteilt werden. Das gilt für beide Seiten…

    Liebe Palina, ich finde es großartig, dass du keine Produkte aus der Massentierhaltung konsumierst. Die gehört abgeschafft und zwar sofort! Dies war auch mein erster Schritt und weitere folgten, doch die dauerten 😊

    Als Veganerin kann ich meine innere Haltung nicht auf andere Menschen übertragen. Was ich kann, Informationen und Wissen mitteilen…

    Ich weiß für mich, dass ich nicht will, dass für meine Bedürfnisse Tiere sterben müssen! Und das ist eine grundsätzliche innere Haltung von mir!

    Und ja, es wäre wunderbar, wenn immer mehr Menschen dies auch nicht mehr wollen!

    • Dem ersten Teil Ihres Beitrags kann ich natürlich uneingeschränkt zustimmen. Und ich finde es ja gut, dass Herr Staudinger es mit veganen Schuhen schon einmal versucht hat, wenn das so zutrifft, wie Sie schreiben.
      Schade, dass das nicht funktioniert hat. Die genauen Gründe würden mich auch mal interessieren. Aber einer davon ist vermutlich der, dass es einfach noch zu wenig überzeugte, bewusste Veganer/innen gibt. Und dies zeigt auch die Wahrheit auf, dass dieser Weg, den Sie da vorschlagen, nie und nimmer funktionieren kann. Nämlich zu glauben, man könne erst einmal als Zwischenstation die Massentierhaltung abschaffen. Wer so unbedingt Fleisch essen will, artfremde Muttermilch trinken will und/oder die Butter daraus und den Käse essen will und die Eier von verzüchteten Hühner(denn verzüchtet sind sie alle- ein Vogel legt von Natur aus nur ein paar Eier im Jahr), dass er oder sie sich zum Bio-Bauern aufmacht und viel mehr Geld ausgibt als im Supermarkt, der glaubt ja immer noch- und umso fester- daran , dass es der Daseinszweck dieser Tiere sei, von uns vernutzt zu werden. Und genau dies ist ja der springende Punkt. Anscheinend haben Sie immer noch nicht begriffen, dass es in Wirklichkeit um eine Bewusstseinsrevolution geht. Es ist tatsächlich ein Geisterkrieg. Aber nicht, weil irgend jemand dies so möchte, sondern weil es einfach so ist. Ihre Position ist unrealistisch. Tut mir leid.

    • Sicher können Sie mir zustimmen, wenn ich sage, dass der Veganismus ein komplexes, umfassendes neues Lebenskonzept ist. Er schließt die Gerechtigkeit gegenüber anderen Tieren, die genauso schmerz-und leidfähig sind, wie wir, genauso ein, wie das Glück unserer eigenen Psyche(siehe auch Pythagoras). Praktisches Beispiel:
      Genauso, wie in der Massentierhaltung und im Massen- Schlachthaus zwangsläufig der Sadismus in Menschen
      hochgezüchtet und leider auch zelebriert wird, wird in der bio-bäuerlichen Tierhaltung die Verlogenheit hoch gezüchtet und die Gleichgültigkeit gegenüber dem Lebenswillen der Tiere zur Gewohnheit. Und so freundlicher ein Tier schlachtreif gefüttert wird, umso verlogener, ob bewusst oder unbewusst. Wahrscheinlich ist eine unbewusste Verlogenheit sogar noch viel gefählicher, weil sie zur kollektiven geistigen Fehlführung werden kann, wie wir es ja in allen Bereichen unseres Lebens heute erkennen können.
      Mamomi, ich weiß nicht, ob Sie wirklich vegan leben. Aber im Geiste sind Sie aus meiner Sicht keine Veganerin.
      Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht wieder mit dem undurchdachten Argument, ich könne nur meine Meinung gelten lassen. Sie vertreten nämlich mit der selben Konsequenz ihre Meinung und das tut hier jeder. Das ist ja überhaupt der Grund, weshalb wir hier schreiben. Ich habe hier ja erklärt, warum ich nicht an Ihre Version glauben kann.

    • Übrigens ist von Tierbefreiern schon festgestellt worden, dass es den Hühnern in der sog.“Bio-Haltung“ genauso schlecht geht, wie den übrigen. Und in vielen Bio-Betrieben werden die neugeborenenen Kälber den Mutterkühen auch sofort weggenommen. Und wie das Kälberlab in Bio-Betrieben gewonnen wird, möchte ich mir nicht ansehen müssen. Es ist aus meiner Sicht eine Not- Ausrede, wenn jemand sagt, er kaufe Tierisches zum Essen beim Bio-Bauern, um die Tiere zu schonen. Ich denke, dass es in Wirklichkeit um den Geschmack und die eigene Gesundheit geht, wenn es denn überhaupt der Wahrheit entspricht. Denn so viele, die angeblich beim Bio-Bauern kaufen, wie ich bisher erfahren habe, kann es gar nicht geben.

    • Manchmal ist Musik und die passenden Bilder dazu vielsagender als tausend Worte. Dies hier repräsentiert
      sehr gut den Geist, aus dem heraus ich zu denken versuche, zu schreiben, zu reden, zu handeln:

      ttps://www.youtube.com/watch?v=VgpO6Q981eE

      Die wahrhaft göttliche Musik stammt von Donovan, und nach seinem Liedertitel ist auch der ganze Film benannt:
      Bruder Sonne, Schwester Mond. (Brother sun and sister moon)

    • @mamomi
      „Liebe Palina, ich finde es großartig, dass du keine Produkte aus der Massentierhaltung konsumierst. Die gehört abgeschafft und zwar sofort! Dies war auch mein erster Schritt und weitere folgten, doch die dauerten“ 😊

      Massentierhaltung gehört abgeschafft, ganz klar.

      Kaufe schon immer bei kleinen Bauern, die ihre Tiere noch mit eigenem Futter füttern. Wo die Tiere noch draussen leben können.

      Unterstütze auch keine Supermärkte und Discounter. Beteilige mich bei der Solawi in unserer Stadt.

      Kaufe Kleider auch bewusst. Immer Öko oder Herstellung in Deutschland. Nähe und stricke selbst.
      Besitze kein Smart Phone.
      Nur mal ein kleiner Ausschnitt meines bewussten Konsumverhaltens.

      Habe als Kind erlebt, wie meine Eltern bemüht waren für Essen zu sorgen. Das Kaninchen aus dem Stall wurde geschlachtet zu Festen. Oder das einmal im Jahr veranstaltete Schlachtfest eines Schweins, haben mich begleitet.
      Ebenso erging es den Hühnern, die keine Eier mehr legten.
      Sonntagsbraten gab es noch bei uns. Und das finde ich auch in Ordnung.

      Für Vegetarier kann ich noch einigermaßen Verständnis aufbringen. Für Veganer nicht.
      Honig ist eines der besten Lebens-Mittel das wir haben.

      Inzwischen wird so ein Hype um dieses vegane betrieben, wird absichtlich von den Medien und Kochsendungen gepuscht.
      Bin fest davon überzeugt, dass durch diese Ernährungsweise, die Bodenhaftigkeit den Menschen abhanden kommt.

      Kann ihnen nur den Link zu „Pelagius Seminar“ empfehlen, da gibt es einen interessanten Artikel dazu. Ist das Heft „Michaeli 2017.“ Kann auch einzeln bestellt werden. Kostet mit Versand ca. 4,00 Euro.

      Der Autor, Rüdiger Keuler, beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und pädagogischen Gegenwartsphänomen im Lichte der Antroposophie Rudolf Steiners.

      Hier noch einen Artikel von Sarah Wiener
      „Sojamilch so künstlich wie Cola“: Starköchin rechnet mit Veganern ab
      http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/starkoechin-entlarvt-vegane-ernaehrungsweise-sarah-wiener-sojamilch-ist-so-kuenstlich-wie-cola_id_4792000.html

      Einen schönen Abend noch.
      Liebe Grüße
      palina

    • In den veganen Kafees, die ich kenne – und das sind viele – wird Soja -Milch nicht oder schon längst nicht mehr für Cafee und Cappucino verwendet, sondern Hafermilch und das schmeckt hervorragend und ist auch viel bekömmlicher, als Kaffee mit Kuh- Milch. Ich selber trinke zuhause(nicht mehr wie 1 Tasse pro Tag) frisch mit Kardomon und Kakaobohne gemahlenen Kaffee mit Wasser und Reismilch zu gleichen Teilen. Sehr lecker und bekömmlich. Soja und Kaffee passen energetisch nicht zusammen, genauso wenig wie Kokosmilch mit Kaffee. Aber sie sind im Vergleich zu Kuhmilch für sich genommen viel natürlicher und gesünder für den Menschen, weil sie pflanzlich sind. Bei Soja muss nur darauf geachtet werden, dass es Bio ist, denn anderes kann genmanipuliert sein.Zum Beispiel Tofu in Asien-Läden ist es manchmal, obwohl genmanipulierte Lebensmittel in Deutschland angeblich verboten sind. Allerdings als Tierfutter natürlich zugelassen. So nimmt der Fleischverzehrer auch ständig genmanipulierte Soja zu sich, womit die meisten sog. „Nutztiere“ gefüttert werden.

    • Außerdem weisen alle neueren großen unabhängigeren Studien auf die Schädlichkeit von Milch hin. Laut einer Studie, die im US- Fachmagazin „Nutriets“ jetzt veröffentlicht wurde, führt Milchkonsum zu einer schlechteren Funktion des Gehirns. Darüber hinaus zeigten Ergebnisse des „Chikago Health and Aging Project“, dass diejenigen, die am meisten gesättigte Fette konsumieren, ein doppelt so hohes Risiko aufweisen, an Alzheimer zu erkranken, verglichen mit denen, die am wenigsten konsumieren. Milchprodukte stellen die größte Quelle für gesättigte Fette in der Ernährung dar.

  9. Ken Jebsen macht sich auf den Weg um Menschen zu interviewen, die in die Pötte kommen.
    Meine Hochachtung für dieses Projekt und für seine Arbeit.

    Der Heini ist ein wahrer Macher.

    Und hier versuchen sogenannte „Veganer“ dieses ganze Interview in Abrede zu stellen.
    Verurteilen noch den Heini.

    Verkriecht euch in eure Foren und möge es euch gut gehen dabei.

    Esst eure vegane Wurst und was sonst noch der Markt bietet.

  10. Wenn man Menschen wie Staudinger erlebt,
    glaubt man nicht mehr daran, dass unser Wissen
    ständig nur zunimmt, geradezu explodiert.

    Wahrscheinlich gehen im selben Tempo
    Wissen und Fertigkeiten verloren, und in dem
    Maße wie wir uns segmentieren, spezialisieren
    und Verantwortungsbereiche zerhacken, um noch
    schneller noch mehr Unnützes zu produzieren.

    Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst –
    ein schlichter Satz! der wohl alles Lebendige
    meint, und damit nicht weniger als Kant’s
    der Mensch sei stets Zweck und nie Mittel.

    Der Tante-Emma-Laden als University of Oeconomics of
    Schwanenstadt.
    Wieder fasziniert das Denken, das sich nicht lenken oder
    einhegen lässt. wie die vielen Wissensmodule, die heute
    vermittelt werden, dazu oft noch mit kurzer Haltbarkeitsdauer.

    Es gibt in der Medizin wieder Ansätze ganzheitlicher oder
    interdisziplinärer Medizin, woran man sieht, dass die
    Spezialisierung schon zu weit gegangen ist.

    Freiheit ist Verantwortung – Verantwortung ist Freiheit!
    Die Freiheit, ein Totalherbizid auszudenken, dazu passend ein
    genmanipuliertes Saatgut, so dass nur beides zusammen An-
    wendung finden kann. hat man sich genommen!
    Die Freiheit schien grenzenlos – und die Verantwortung … wo war sie?
    Die Freiheit kann nicht weiter gehen, als das Risiko, das noch
    überschaubar und beherrschbar bleiben muss! Aber das kennen wir ja
    schon von der Kernenergie. Wieso hört man denn nichts mehr vom
    Kernfusionsreaktor, also dem Entwicklungsstand?

    Nie ist zu wenig, was genügt!
    Noch so ein schlichter Satz, der viele Lektionen überflüssig macht.

    • …woran man sieht, dass die Sezialisierung schon zu weit gegangen ist. Genau!
      Und dies schon lange! Schon im 17. Jahrhundert hat sich das Wissen über unser Leben begonnen, in einzelne Teile zu zerlegen mit dem Beginn der Mechanisierung und Maschinisierung und zum gleichen Zeitpunkt wurde auch damit begonnen, dass unser Mutterplanet, der uns allen das Leben überhaupt erst ermöglicht hat, nichts weiter sein sollte, als eine am Ende berechenbare und lenkbare Maschine. Genauso wie das gesamte Leben auf ihr. Etwas zum Ausbeuten und zum Verkaufen für den gewissenlosen Menschen.
      Wenn jetzt noch einmal ein lebenswertes Leben aufgebaut werden soll, so darf es nicht mehr weiter um Zertrennen gehen, wie bisher, sondern es muss immer nur um Verbinden gehen. Die Zusammenhänge von allem und jedem müssen bewusst gemacht werden! Es geht darum, das Leben wieder als Ganzes zu erkennen. Es zu heiligen und zu pflegen und nicht mehr, es zu missbrauchen, auszubeuten!

    • @ phlox

      Danke für den anregenden Text und die Worte:
      „Nie ist zu wenig, was genügt!“

      Dazu fällt mir ein, was als „sufficiency economy“ bezeichnet wird, oder auch als „small is beautiful“ (Schumacher) und als „wirtschaften, also ob der Mensch zählt“ und „Buddhist Economy“ bekannt wurde.
      Leider aber gibt es Freiheit – als grenzenlose Freiheit – vor allem für Tyrannen (Goethe: „Die Griechen waren Freunde der Freiheit, ja, aber jeder nur seiner eigenen. Daher steckte in jedem Griechen ein Tyrann, dem es nur an Gelegenheit fehlte, sich zu entwickeln.“).
      Es sind eben diese Tyrannen, die sich vor der Verantwortung drücken können. Für schaurige Verbrechen. Diese Herbizid-Geschichte, also Monsanto, geht zurück bis zum Dayton Project, Polonium, Beryllium, Little Boy, Fat Man, Nagasaki, Hiroshima. Monsanto-Freiheit hat eine Geschichte, die bis in die Entwicklung (Polonium, Beryllium) der Atombombe und die Versuche an den Einwohnern von Nagasaki und Hiroshima zurückgeht. Monsanto hat es nicht an Gelegenheit gefehlt, sich zum Tyrannen zu entwickeln. Mit Roundup wird global die Landwirtschaft tyrannisiert und werden Mensch und Natur vergiftet. Tragisch daran ist, daß wir alle eine Mitschuld haben. Denn wir erkennen unsere Verantwortung für uns selbst meist erst, wenn der Tyrann schon alle Freiheiten hat. Weil wir glauben, es gibt keine Tyrannen, die keine Verantwortung kennen?

    • …. und nicht zu vergessen das „Agent Orange“, die strategische Kriegswaffe, ein furchtbares Gift, womit sie in Vietnam die Wälder entlaubt haben und das heute im „Round up“ immer noch verwendet wird. Diese verbrecherischen, weltzerstörerischen Erfindungen sind so zahlreich und so vielfältig, dass wir wahrscheinlich dicke Lexica damit anfüllen könnten.
      Ich finde übrigens nicht, dass die Griechischen Denker alle zur Tyrannei neigten. (Und ich glaube auch nicht, dass Goethe das so gemeint hat, wie es hier dargestellt wird.) Im Gegenteil haben sich viele gegen Tyrannei ausgesprochen. Wie sehr wir heute noch von ihrer geistigen Arbeit profitieren, ist vielleicht vielen gar nicht bewusst. Ich möchte das, was ich durch Platon, Sokrates, Pythagoras und andere erfahren habe auf keinen Fall missen. Hier als Beispiel ein Textteil über Pythagoras(aus dem Buch „Ernährung und Bewusstsein“, Will Tuttle):

      „Vor zweieinhalb tausend Jahren hat Pythagoras im antiken Griechenland die Notwendigkeit einer positiven Revolution, die sich auf Mitgefühl für Tiere gründet, klar erkannt und in aller Deutlichkeit formuliert. Obschon er heute den Ruf eines Genies geniesst und seine Entdeckungen nach wie vor von herausragender Bedeutung sind, bleibt Pythagoras doch ein Mysterium. Einige seiner Erkenntnisse werden begierig aufgenommen und angewandt, wohingegen andere vollkommen ignoriert werden. Seine Lehrsätze haben wesentliche Grundlagen in der Mathematik und Geometrie gelegt und den anschliessenden Fortschritt in Architektur, Design, Bauwesen, Karthographien, Navigation und Astronomie ermöglicht. Pythagoras und seine Schüler haben darüber hinaus die Prinzipien der Harmonik, die den Intervallen zugrunde liegen, entdeckt und zur Anwendung gebracht, so dass Pythagoras die Erfindung der heptatonischen Tonleiter mit ihrer mathematisch präzisen Tonalität zugeschrieben wird, auf die sich die abendländische Musik gründet.
      Auf all diesen Gebieten hat sich unsere Kultur eifrig die Erkenntnisse des Pythagoras zu eigen gemacht und von seinem Genie profitiert. Doch das Fundament seiner Lehren, das von ihm propagierte und sein eigenes Leben leitende Prinzip – Mitgefühl für alles Lebendige – war weitaus schwerer für uns anzunehmen. Seine unmissverständliche Aussage, dass unser Glück davon abhängt, die Tiere gütig zu behandeln, inspirierte Platon, Plutarch, Plotin, die Gnostiker und die frühen Kirchenväter des Christentums. (….) Das von ihm verkündete Prinzip, wonach wir niemals Freude und Liebe ernten können, solange wir mit unserer Behandlung der Tiere die Saat des Leids und des Todes säen, macht uns noch heute zu schaffen…“

  11. Das ist ein wirklich wunderbares Gespräch und Herr Staudinger ist ganz bestimmt ein Mensch, der voll von Empathie ist. Umso wichtiger ist es für viele interessierte Käufer bestimmt, gerade die Herkunft die Leders und dessen Bearbeitung genau darzustellen. Denn allen ist klar, dass die Lederproduktion, wie sie „normal, in der Regel“ von statten geht, ein absolutes no go ist. Von unsäglicher Tierqual über Sklaverei, Kinderarbeit, Vergiftung, massiven Umweltschäden ist alles dabei. Es wurde nur einmal kurz erwähnt, dass man hauptsächlich aus einer Gerberei in Düsseldorf beziehe.
    Und das ist Abseits der Frage, ob man nun Lebewesen und wie nutzen darf oder nicht. Wer alles Leben gleich wert schätzt, der sollte sich dennoch die Frage stellen, ob es für ihn auch in Ordnung gehen würde, die Haut anderer Lebewesen zu tragen als die von Kühen oder Ziegen … als auch die von Hunden, Katzen, Menschen …
    Ich bin mir sicher, Herr Staudinger würde Tierqual verabscheuen … Die Frage, wo diese beginnt muss sich jeder selbst beantworten …
    Die Frage, ob die Tiernutzung hinsichtlich unserer schwindenden Ressourcen und hinsichtlich des Klimawandels und der massiven Umweltverschmutzung überhaupt zukunftsfähig ist und auch für jeden zugänglich (in Form von Tierprodukten), beantwortet sich – zumindest aus seriöser wissenschaflticher Hinsicht – von selbst.

    • Danke für ihren Beitrag Angi K.
      ich wiederhole hier meinen Beitrag:

      es geht hier um den Heini und seine Schuhfabrik. Die Art der Finanzierung für das Unternehmen und um sein weiteres Bemühen mit seiner Akademie. Darum, dass die Menschen gerne bei ihm arbeiten und er sich um die Mitarbeiter auch bemüht.
      Handwerk, Gesundheit, Wirtschaft und Musik sind die vier starken Arme der GEA Akademie. Heini ist eben ein Macher, wie er im Buche steht.

      Das sollte hier bei den Kommentaren mit berücksichtigt werden.
      Wie ich feststelle, gibt es auch einige Kommentare in diese Richtung.
      Die anderen Themen, die hier diskutiert werden, mögen sich die Leute eine andere Plattform suchen. Es gibt genügend Foren für bestimmte Ideologien.

    • Die selbsternannten Saalordner und Hilfspolizisten sind auch schon wieder aktiv.
      Ich hoffe, Sie lasssen sich davon nicht beeindrucken, Angi. Danke für Ihren wichtigen Beitrag!

      Eine tausenfach empirisch belegte Wissenschaft wird als Ideologie diffamiert und
      des Saales verwiesen. Immer die gleiche Überheblichkeit.
      Hören Sie eigentlich, was man schon so oft an Sie gerichtet hat, Frau Saalordnerin?
      (Und das ist noch ein freundliches Wort. Mir fallen andere ein.)

      ich ziehe etwas hierher, was ich ganz unten geschrieben habe, denn das ist es,
      meiner Meinung nach, worum es hier wirklich geht:

      Kaum etwas ist unangenehmer zu ertragen, als die Schuld, die diese Einsicht mit sich bringt:
      Ich, der ich mich mit dem tötenden Prinzip verbinde, bin der Verursacher der Kriege auf dieser Welt. Ich bin die Ursache dafür, daß die Erde in dem Zustand ist, in dem sie sich im Moment befindet. Und dabei tue ich noch so, als ob ich Frieden wollte und als ob ich mich für den Frieden einsetzen würde.

      Und was unerträglich ist, das wird dem Sündenbock auf den Rücken gebunden, (den aufklärenden Veganern), woraufhin diese mit Fußtritten in die Wüste geschickt werden.

    • Es geht hier aber hintergründig und im großen Ganzen immer um unser Überleben und das des ganzen Planeten. Und dabei ist jede Idee für eine neue, innovative Lebensart zu diskutieren. Wenn heute viele Menschen, nämlich Veganer, der Meinung sind, dass die Nutztierhaltung mit ihren anhängenden Industrien ethisch nicht vertretbar ist und das Leben auf diesem Planeten zerstört, so gehört das hier genauso diskutiert, wo es um Produktion mit dem Material Tierhaut geht. Herr Staudinger könnte sich ja z.B. durch diese Diskussion auch anregen lassen, vegane Schuhe zu produzieren. Es wird da fleißig dran gearbeitet. Es werden z.B. jetzt auch schon Schuhe aus Kork produziert.
      Es gibt kein richtiges Leben im falschen(Adorno).

    • @ASC
      „Und was unerträglich ist, das wird dem Sündenbock auf den Rücken gebunden, (den aufklärenden Veganern), woraufhin diese mit Fußtritten in die Wüste geschickt werden.“

      Nee, mein Lieber. Ab in die entsprechenden Foren. Da kannst du deine Ideologien verbreiten. Wünsche dir noch viel Spaß und hoffentlich wirst du von keiner Biene gestochen. Igitiigitt. So was Pösses aber auch.

      Der pösse Honig, was der alles anrichtet.

      Sei froh, dass du in einem Land leben kannst, wo du dir solchen Luxus leisten kannst, über deine Ernährung nachzudenken und auch noch die Möglichkeit hast, das zu tun. Ich war schon in Ländern, da waren sie froh, wenn sie überhaupt am nächsten Tag was zu essen hatten. Egal was.
      Wohlstandsgeplänkel nenne ich das.

    • Palina: Offensichtlich haben Sie sich noch nie ernsthaft darüber informiert, was die Nutztierhaltung in der Welt anrichtet, denn sonst wüssten Sie z.B. auch, dass Menschen in armen Ländern verhungern, weil ihre Böden in riesigen Flächen mit Genpflanzen-Monokulturen versucht werden für die Fütterung der Nutztiere in den Industrieländern, wo sich die Menschen dann damit ihre überflüssigen Pfunde anfressen. Und das ist nur mal ein Segment des mannigfaltigen Unglücks, das mit der Nutztierhaltung in die Welt gekommen ist, wenn auch ein beachtliches.
      Der Veganismus ist keine Privatsache und keine eitle Mode, wie Sie zu glauben scheinen, sondern das einzig wirksame Konzept für eine Heilung dieser in Zerstörung befindlichen Welt! Das Sie und viele andere das noch nicht erkennen wollen oder können, ändert nichts daran das es so ist. Nous verons.

    • @Jem’en vais
      „Der Veganismus ist keine Privatsache und keine eitle Mode, wie Sie zu glauben scheinen, sondern das einzig wirksame Konzept für eine Heilung dieser in Zerstörung befindlichen Welt! Das Sie und viele andere das noch nicht erkennen wollen oder können, ändert nichts daran das es so ist. Nous verons.“
      Vegane Ernährung und dazu noch Yoga. Und dann ist der Mensch nicht mehr geerdet. Sieht man an ihren Aussagen. Was sollen wir mit nicht geerdeten Menschen anfangen? Die wissen doch selbst nicht mehr wie ihnen geschieht.
      Bitte lesen.
      http://www.pelagius.de/index.php?id=92
      Es gibt noch weitere interessante Artikel auf der Seite.
      Das Heft kann auch abonniert werden. Erscheint 4 x im Jahr.

    • Das Kommentar von Palina um 22:18: Wer das gelesen und sich noch den Link dazu angeschaut hat, der weiß nun Bescheid. Eine Diskussion auf diesem Niveau ist völlig zweck-und sinnlos. Schöne Nacht noch an alle!

    • Ich freue mich immer, wenn in Konfrontationen eine Seite anfängt, beleidigend zu werden.
      Weil dadurch nämlich jeder sieht, wem die Argumente ausgehen.
      Weil auf diese Weise jeder mitbekommt, wer sich irgendwie verstiegen hat und die Fakten
      nicht wahrhaben möchte.
      Weil dadurch sogar flüchtigen Lesern schnell klar wird, wo die Gewalt herkommt und wer sie
      auf andere anwendet, ohne sich dafür überhaupt zu hinterfragen.

      Yoga ist schlecht? Wow. so etwas Ähnliches habe ich von Ihnen schon im Zusammenhang mit einem Vortrag von Ganser gehört, als Sie ihm Aussagen untergeschoben hatten, die dieser nicht gemacht hatte. Das war vor 9 oder 10 Monaten, glaube ich. Und es traurig mitzubekommen, daß sich bei Ihnen offensichtlich nichts, aber auch gar nichts seither geändert hat. Da können die Menschen mit Engelszungen auf Sie einreden (damals waren es Marikka und A.S.CRANE): Sie werden nichts davon an sich heranlassen. Zu schrecklich ist der innere Schnerz, der dann gefühlt werden müßte.
      Yoga ist schlecht? Der Weg zu dem, was uns ausmacht, was den Menschen in seinem Wesen
      konstituiert, führe zu Abgehobenheit? Selten was Verheerenderes gehört.
      Gesunde Ernährung, die gleichzeitig noch die Gewalt auf der Erde reduziert und dem Klima hilft
      ist schlecht und ideologisch?
      – – – – – –
      Was noch?

      Arme Materialisten.

    • Natürlich ist die Auflistung jener, die versucht haben, Sie über Ihren fundamentalen Irrtum
      bzgl. Yoga und Ernährungsverbesserungen zur Friedensgestaltung aufzuklären, auch nicht vollstänig. Veganislove war maßgeblich beteiligt. Torsten.
      Und noch so einige andere.

      Der innere „Schnerz“, Das ist lustig, hihihi …
      Ich fand auch den Pööösen Honig witzig.
      (Nicht den Humor vergessen, Leute.)

    • HInter Pelagius vermute ich die Pharma-Lobby. Könnte auch in der Ecke der Skeptiker, der GWUP und/oder Ruhrbarone. Alles Gruppierungen, die einem sektiererischen Materialismus frönen (neben Rufmord.) Und über all jene wurde auf KenFM ausführlich aufgeklärt. Macht aber nix. Man zitiert sie halt trotzdem ….

      „Unsere Gesellschaft ist vom Yoga infiltriert.“ Was für ein unsäglicher Satz….
      Pööööser pööööser Yoga.

    • Es gibt eben überall user, die über Sachverhalte schreiben, von denen sie überhaupt keine Ahnung haben, die real zugrunde liegenden Fakten gar nicht kennen, sondern nur irgend etwas aufgeschnappt haben in den MSM oder auch auf Internetseiten, die extra von der Industrie zur Beeinflussung der Bevölkerung eingerichtet sind. Das mit der Verteufelung vom Yoga kenne ich z.B. schon aus Zeiten, wo man auf ZEIT.de noch ganz gut schreiben konnte, eigene Artikel verfassen konnte. Da hatte ich mich schon vor fast 10 Jahren an langen, von gewisser Seite aus hetzerischen Diskussionen beteiligt, genauso über Homöopathie, das Impfen oder auch Rudolf Steiner. Es ist immer noch und immer wieder das selbe. Aber gut, dass dies durch Palina hier auch einmal beleuchtet werden kann. Denjenigen, die auf die Ernährung und andere Vernutzung durch Tiere bestehen und die Alternative im besten Fall nur als Witz verstehen, sollte zu denken geben, dass sie sich damit auf einer Linie befinden mit der gesamten Pharma- Politik, deren einzige Richtlinie der Profit ist. Vegan sein ist das einzige klare und konsequente Bekenntnis gegen Kriege, Ungerechtigkeit und Ausbeutung jedweder Art.
      Rudolf Steiner, der zu seiner Zeit und bis heute viel Gutes bewirkt hat, war aber leider kein Veganer, vermutlich noch nicht einmal ein Vegetarier, wenn auch er es war, der vorausgesagt hatte, dass Rinder wahnsinnig werden, wenn sie mit Tierkadaver gefüttert werden. Er hat eben tatsächlich zu seiner Zeit schon viel gesehen, nur leider noch nicht das negative Welt-Zerstörungspotezial der Nutztierhaltung. Aber er war menschlich und kein Mensch kann alles wissen. Trotzdem war er innovativ im Guten Sinne derart wirksam, dass er wohl auch der herrschenden Macht ein Dorn im Auge war. Auf einer Groß- Veranststaltung der Anthroposophen wurde ihm Gift ins Essen gemischt, sodass er bald danach verstarb.

    • „Das Kommentar von Palina um 22:18: Wer das gelesen und sich noch den Link dazu angeschaut hat, der weiß nun Bescheid. Eine Diskussion auf diesem Niveau ist völlig zweck-und sinnlos. Schöne Nacht noch an alle!“
      Einigen wir uns „auf den Kommentar.“

    • @Je m’en vais
      „Das Kommentar von Palina um 22:18: Wer das gelesen und sich noch den Link dazu angeschaut hat, der weiß nun Bescheid. Eine Diskussion auf diesem Niveau ist völlig zweck-und sinnlos. Schöne Nacht noch an alle!“

      Das ist eine Diskussion auf einem anderen Niveau, mit dem sie sich nicht auseinandersetzen möchten, weil die Grundlage dafür fehlt.

  12. es geht hier um den Heini und seine Schuhfabrik. Die Art der Finanzierung für das Unternehmen und um sein weiteres Bemühen mit seiner Akademie. Darum, dass die Menschen gerne bei ihm arbeiten und er sich um die Mitarbeiter auch bemüht.
    Handwerk, Gesundheit, Wirtschaft und Musik sind die vier starken Arme der GEA Akademie. Heini ist eben ein Macher, wie er im Buche steht.

    Das sollte hier bei den Kommentaren mit berücksichtigt werden.
    Wie ich feststelle, gibt es auch einige Kommentare in diese Richtung.
    Die anderen Themen, die hier diskutiert werden, mögen sich die Leute eine andere Plattform suchen. Es gibt genügend Foren für bestimmte Ideologien.

    • Palina – sparen sie sich Ihre Kraft, Zeit und Lebensfreude – es gelingt weder eine sachliche Diskussion noch ein respektvolles Miteinander – das haben wir alle ja nun schon oft genug erfolglos probiert.

      Schon die Tatsache, einen Schuhhersteller mit homöopathischen Absatzzahlen per Verbalrundumschlag zu verurteilen, spricht Bände…

    • @ unknow74
      meine Lebensfreude habe ich mir erhalten. Kraft und Zeit habe ich genug.

      Ich bleibe dabei – es geht um die Sache, die Macher.
      Danke für ihre Zeilen.

      „Schon die Tatsache, einen Schuhhersteller mit homöopathischen Absatzzahlen per Verbalrundumschlag zu verurteilen, spricht Bände…“
      Wohl war.

  13. Man kann den Eindruck bekommen, daß manche Veganer glauben, wenn die Tyrannei gegen Tiere endet, dann endet auch die Tyrannei gegen den Menschen. Vermutlich zu viele Veganer scheinen fokussiert auf den ersten Halbsatz und denken gar nicht an den zweiten Halbsatz.

    Dazu noch ein Einstein (zu dem von Ulli):

    „Einen Tyrannen zu hassen vermögen auch knechtische Seelen, / nur wer die Tyrannei hasset, ist edel und groß.“

    Delphine dürfen nicht für den „modernen“ Kriegseinsatz mißbraucht werden. Die Tyrannei des Krieges in der Vergangenheit involvierte z.B. Pferde oder auch Elefanten. Wenn ich mir solche Szenen vergegenwärtige oder im Kino nachgespielt sehe, dann tun mir die Tiere leid. Der Mensch nicht. Und dann habe ich unmittelbar das Gefühl, da stimmt was nicht.
    Was nicht stimmt, das ist das Leiden mit dem unschuldigen Opfer und die Verachtung des Tyrannen, wenn es den Blick für die Tyrannei verstellt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Tyrannei an Tier und Natur aufhört, solange der Mensch den Menschen tyrannisiert und nur den Tyrannen an Mensch, Tier und Natur hasst. Ich denke, der Mensch muß erst die Tyrannei mehr hassen, als den Tyrannen. Der Mensch muß erst lernen das System der Tyrannei mehr zu hassen, als die Person Hitler (übrigens Vegetarier), die Tyrannei des Krieges mehr als den Krieger. Es gibt eine Geschichtsschreibung und eine Mentalität des Menschen, die allzu mächtig sind. Dagegen helfen nur ein paar wenige andere Stimmen, wie die von B. Brecht, der meinte, ob Alexander der Große nicht wenigstens auch seinen Koch bei sich hatte (oder war das ein anderer der großen Krieger?).

    P.S. : Tyrannei und Krieg herrschen nicht nur, wenn „offiziell“ Krieg ist.

    • Das ist vermutlich eine der eloquentesten Ausflüchte, die ich bisher gehört habe. Sie wirkt auf den ersten Blick, also beim ersten Lesen, sehr überzeugend. Aber schauen wir mal genauer hin:
      In die Abstraktion haben sich schon viele zurückgezogen. Und ist es nicht genau diese intellektuelle Distanz, die uns daran hindert, Leiden anderer ganz hautnah mitzuerleben? Was Sie hier betrieben, Tony, würde ich als Konzeptmaterialismus bezeichnen. Es sind nur noch die Konzepte, die wir wahrnehmen sollen. Nicht die realen Geschehnisse oder Menschen. Es sind nur noch die Ideen und Gedanken, die wir über die Welt haben, die als Wirklichkeit zugelassen werden. Nicht mehr das, wofür sie stehen. Nun ist aber das Wort Tisch nicht identisch mit dem, was ein Tisch ist, sondern nur die Bezeichnung dafür. Ich bin sicher, Sie kennen diese Unterscheidung. Und genausowenig ist das Wort Leiden das, was einem Menschen widerfährt, wenn er leidet. Und je mehr unseren Worten und Wörtern das Innenleben ausgetrieben wurde, desto mehr werden auch wir zu bloßen Hülsen, die wir in diesen Konzeptwelten leben.
      Die Tyrannei, und nicht Tyrann, wird gefordert als Gegner.
      Abgesehen davon, daß ich nicht hasse und nicht hassen werde: Ich soll mich gegen die Tyrannei wenden und nicht gegen den Tyrannen?
      Also das ist ganz erstaunlich. Das können Sie doch wohl nicht ernst meinen?
      (Brecht hat die Weisheit ja auch nicht mit Löffeln gefressen.)
      Ohne Soldaten kein Krieg. Ohne Generäle und Kriegstreiber kein Krieg. Der universal soldier, ist der nur eine Idee? Selbst Donovan hat ihm Eigenschaften gegen.
      Ist es der Krieg, den wir als irgendwo nebulös über der Szenerie schwebend betrachten sollen, gegen den
      es aufzustehen gilt, oder sind es die Kriegstreiber, die wir fassen können?
      Aufs Spirituelle bezogen: Gott zu lieben ist sehr schwer, so lange er nur eine Idee für uns ist.
      Daher werden uns die Meister geschickt. Und die, das fleischgewordene Wort Gottes, die können wir lieben.
      Ich hoffe, ich habe halbwegs herausarbeiten können, worum es mir geht.
      Die intellektuelle Linke macht ja oft denselben Fehler: es geht ihnen nicht so sehr um die Menschen, als um
      ihre Ideen.

      Er ist einsfünfundfünfzig und einsneunzig,
      Er kämpft mit Raketen und Speeren.
      Er ist schon einunddreißig, und er ist erst siebzehn.
      Er ist schon seit tausenden von Jahren Soldat.
      Er ist ein Katholik, ein Hindu, ein Atheist, ein Dschaina,
      Ein Buddhist und ein Babtist und ein Jude.
      Und er weiß, er sollte nicht töten,
      Und er weiß, daß er es immer tun wird,
      Er wird dich für mich töten, Freund, und mich für dich.

      Und er kämpft für Kanada,
      Er kämpft für Frankreich.
      Er kämpft für die USA,
      Und er kämpft für die Russen,
      Er kämpft für Japan,
      Und meint,wir könnten so dem Krieg ein Ende bereiten.
      Und er kämpft für Demokratie,
      Er kämpft für die Roten.
      Er sagt, daß es für den Frieden aller sei.
      Er ist derjeinge, der entscheiden muß,
      Wer leben darf und wer sterben muß,
      und er sieht niemals die Schrift an der Wand.

      Aber wie hätte Hitler ohne ihn sie (alle) in Dachau töten Können?
      Ohne ihn wäre Cäsar allein dagestanden.
      Er ist derjenige, der seinen Körper als Kriegswaffe gibt,
      Und ohne ihn kann all dieses Töten nicht weitergehen.
      Er ist der universelle Soldat,
      Und er ist der eigentlich Schuldige,
      Seine Befehle kommen nicht mehr von weit her,
      Sie kommen von hier und da, von dir und mir,
      Und Brüder, seht ihr´s nicht ein?,
      So kann man den Krieg nicht aus der Welt schaffen.

    • Man nehme sich einen Satz heraus, um damit auch den Rest zu verunglimpfen.
      Dem (Rest) man aber natürlich in Wahrheit ausweichen will.

      Lieber Gott, laß es Herzen regnen.

    • Hätten Sie diesen Satz nicht geschrieben, hätte ich gar nicht geantwortet.
      Der Satz ist einfach nur dumm. Auch wenn er in Klammern steht.
      Jemanden als dumm oder wie so oft als unwissend zu bezeichnen, ist ja wohl die plumpste Form jemanden nicht ernst nehmen zu brauchen und sich über ihn zu stellen.
      Sie haben einen meiner „Helden“ beleidigt. So einfach ist das.

    • Es tut mir leid, schwarz ist weiß, wenn ich eine saloppe Bemerkung über eine Ihrer Ikonen habe
      fallen lassen.
      Meine Helden sind diejenigen, die ihre innere Hölle durchquert haben, um dann am anderen Ende
      erleuchtet wieder daraus aufzutauchen. Brecht hat das nicht getan. Ich habe viele gute Bücher von ihm
      im Regal stehen. Aber er ist nicht das, was ich als ein Vorbild betrachten würde; da sein Wissen
      und seine Weisheit eben tatsächlich nicht weit „hinauf“ reichen. So viel ich weiß, wurde er zwar
      katholisch erzogen, war aber dennoch Atheist. Tja. Und somit konnte er das System des denkenden Geistes, des eigentlichen inneren Tyrannen, mit dem wir es zu tun haben, also nicht verlassen.

    • Tony: Ich würde niemandem zur Verbesserung der Welt empfehlen, irgend etwas oder irgend jemanden zu hassen. Daran, dass Sie den Hass hier sogar als Mittel darstellen, um die Welt zur Befriedung zu bringen, erkenne ich, dass Sie tatsächlich immer noch „von hinten durchs Knie“ denken, wie es ASC mit anderen Worten auch dargestellt hat. Es fehlt mir da das echte Gefühl zwischen den Zeilen. Noch nicht einmal den von ihnen propagierten Hass auf Tyrannei kann ich dazwischen spüren.
      Und was Sie unter P.S. geschrieben haben: Glauben Sie wirklich, dass das noch notwendig ist, uns darauf hinzuweisen?
      Sie haben doch Kenntnisse von der buddhistischen Lehre und von daher müsste Ihnen ein für allemal klar sein, dass der richtige Weg für jeden Menschen ausnahmslos in der Übung zur Selbsterkenntnis besteht.
      Nach der Lehre Buddhas ist Hass überhaupt die grösst mögliche Verfehlung.

    • Ich wollte nur noch mal ganz leise darauf hinweisen, das es hier um einen „Macher“ geht.

      PS: Meine Mutter hatte einen Mathelehrer der in jeder Unterrichtsstunde auf die Pferdezucht kam.

    • ..und wir hatten eine Französischlehrerin, die uns von Herzen gern immer wieder etwas von Südamerika erzählte, wo ihr Sohn lebte. So bekamen wir außer Französisch noch etwas von der schönen Natur in Südamerika mit und von ihrer Mutterliebe. Wir fanden das toll.
      Ja, es geht hier um einen „Macher“ aber im großen Rahmen geht es heute und hier auch immer überall um die Rettung der Welt. Und wenn wir der Meinung sind, dass man mit Lederartikeln nicht die Welt retten kann, so müssen wir es doch aufrichtigerweise hier auch kund tun. Denn: Aufrichtigkeit sollte doch hier das aller erste Gebot sein, meinen Sie nicht?

    • Ja, so ist das nur allzu oft: Wenn einem argumentativ nichts Vernünftiges mehr einfällt, wird halt wenigstens nochmal auf die Person des users draufgekloppt. Ich fühle mich direkt geschmeichelt! 🙂

    • Ich hab’s mir nochmal überlegt, Tony, vielleicht bin ich Ihrem Text doch nicht 100%ig gerecht geworden und ungerecht möchte ich nicht sein. An dem Spruch von Einstein gegen die Tyrannei ist natürlich was dran. Aber Sie maßen sich dabei an,etwas zu wissen, was Sie gar nicht wissen können und was Sie meiner Ansicht nach sogar völlig verkehrt herum sehen. Sie schreiben, dass man den Eindruck bekommen habe, dass manche Veganer glauben, wenn die Tyrannei gegen die Tiere endet, dann endet auch die Tyrannei gegen Menschen. Dieser Eindruck hat Sie nicht getrogen. Mehr noch, ist es meiner Ansicht nach sicher, dass die Tyrannei gegen Menschen genau den selben Ursprung hat, wie die Tyrannei gegen Tiere. Anders herum ausgedrückt bin ich tief davon überzeugt, dass der erste Schritt in die Tyrannei überhaupt mit der Idee der Abwertung der Tiere zu reinen Nutzlebewesen direkt verknüpft ist. Diese Idee ist genau das, was wir dann, als es Menschen betraf, Rassismus oder Faschismus nannten.

    • Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein kleiner Schritt. Man hat z.B. bei der Erforschung von Menschenmördern bzw. ihren Motiven schon des öfteren festgestellt, dass manche geistig gar keine Grenze dazwischen setzen können. Und das verstehe ich sogar, denn ich selbst kann diesen Unterschied auch nicht wirklich nachempfinden. Für mich ist beides gleich grausam und unmöglich. Es ist wohl hauptsächlich das anerzogene Tabu und die Angst vor einer schlimmen Strafe, was den Unterschied ausmacht. Es ist auch allseits bekannt, dass sadistische Serienmörder in der Regel meist als Kinder schon damit begonnen hatten, Tiere zu Tode zu quälen. Hier ist der Zusammenhang ganz deutlich.

    • Der Reflex leider wie erwartet. Feind ausgemacht: der linke Intellektuelle. Der Atheist. In Kriegsstellung gehen, den Feind bekämpfen. Bücherverbrennung gefällig? Weil Brecht und Goethe Intellektuelle sind? Und „Brecht die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen hat“. ASC aber schon? Wie denkt der Veganer nun? Endet die Tyrannei mit dem Ende der Tyrannei an Tieren? Darauf keine Antwort.
      Statt dessen Krieg in Poesie gekleidet, wenn man denn dafür dieses Wort nehmen möchte.
      Lassen wir dazu nochmal zwei Intellektuelle (Goethe und Karl Kraus) sprechen: „Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.“ Und: „Die Poeten schreiben alle, als wären sie krank und die ganze Welt ein Lazarett. Alle sprechen sie von dem Leiden und dem Jammer der Erde und von den Freuden des Jenseits, und unzufrieden, wie schon alle sind, hetzt einer den anderen in noch größere Unzufriedenheit hinein. Das ist ein wahrer Mißbrauch der Poesie, die uns doch eigentlich dazu gegeben ist, um die kleinen Zwiste des Lebens auszugleichen.“ Und: „Um Prosa zu schreiben, muß man etwas zu sagen haben. Wer aber nichts zu sagen hat, der kann doch Verse und Reime machen, wo denn ein Wort das andere gibt und zuletzt etwas herauskommt, das zwar nichts ist, aber doch aussieht, als wäre es was.“ Und: „Ein Witzbold: Kopfjucken ist keine Gehirntätigkeit.“
      ASC, vielleicht können Sie sich mit Ihrem Feindbild versöhnen, wenn Sie zu Gramsci, Organischen Intellektuellen und Kultureller Hegemonie recherchieren. Wenn ich mich recht erinnere, dann ist das englische Wikipedia dem deutschen vorzuziehen. Aber es gibt ja nicht nur das Internet.
      Außerdem: Donovan sagt das gleiche wie Brecht. Donovan gut, weil er dichtet? Brecht böse, weil er denkt? Ich möchte beide nicht missen.
      Abschließend nochmal Goethe: „Der Mensch ist Mensch, und das bißchen Verstand, das einer haben mag, kommt wenig oder nicht in Anschlag, wenn Leidenschaft wütet.“

    • @ je m´en vais

      Also doch noch eine konstruktive Reaktion. Ich habe geschrieben, daß man den Eindruck bekommen k a n n . Aber dennoch: Wo ist er, der „Ursprung“ der Tyrannei gegen Mensch und Tier? Bitte konkret. Wie und warum ist der erste Schritt in die Tyrannei mit der Abwertung der Tiere verknüpft? Bitte konkret.
      Und wenn die Abwertung der Tiere überwunden würde, wäre damit auch die Abwertung unter Menschen überwunden?
      Und die Tyrannei unter Menschen? Animal Farm wurde nicht von Tieren geschrieben. Planet der Affen auch nicht. Wo der Mensch Tiere für Menschen handeln läßt, da bleibt er in der anthropozentrischen Sicht gefangen. Das geht ihm mit Außerirdischen nicht anders.

    • Tony: Wenn Sie das genau wissen wollen, dann fragen Sie sich am besten selbst. Wie ich schon schrieb, ist Selbstreflexion die beste Möglichkeit für jedes Individuum, die wichtigsten Fragen der Menschheit und des ganzen Lebens zu beantworten. Wir sind in Wirklichkeit nicht abgetrennt von den Tieren, sondern sie sind alle auch Teile von uns. Die unbarmherzige Höllen- Gewalt, die wir ihnen antun, tun wir gleichzeitig uns selber an. Nur merken das leider nur erst wenige. Ich hoffe, es werden immer schneller immer mehr. Sonst ist sowieso alles verloren.

  14. Ich glaube, wir werden dem Beitrag, um den es ja geht, nicht gerecht und entfernen uns vom Thema.
    Wenn wir immer wieder über das „Für und Wieder“ der Tierhaltung und alles was daraus folgt unterhalten, haben wir auch keine anderen Diskussionen mehr.
    Ich habe mich auch dazu hinreißen lassen, obwohl ich wusste wohin das führt.
    Ich möchte keine Projektionsfläche für die Argumente der Veganer sein!
    Verwendet bitte eure Kraft und Argumente die Verursacher zu stellen mit dem Ziel diese Zustände zu ändern.
    Den Konsumenten als Hauptverantwortlichen zu brandmarken, ist nicht zielführend.
    Erziehung erreicht man durch Vorleben und nicht durch ständige Wiederholung von Argumenten.
    Das müsste jedem klar sein, der mit Kindern zu tun hat.

    • Ich höre aus Ihren Zeilen: ich bin nicht der Verursacher der Zustände auf dieser Welt.
      Und genau da liegt der Selbstbetrug. Es sind immer nur die anderen. Die erwachsene Haltung, die Uli einfordert, besteht darin, bei sich selbst zu schauen.
      Ich projiziere gar nichts auf Sie, das können Sie mir glauben. Oder, besser, im Kontext: das können Sie mir ruhig abkaufen.

    • Das mag für Sie ja so angekommen sein.
      Wenn Sie meine Texte unter diesem Beitrag lesen, werden Sie feststellen, das ich mich nicht rausnehme und auch über eigene Wiedersprüche nachdenke.
      Es geht mir nicht um Schuld, sondern um ständige Wiederholungen. (nicht nur unter diesem Beitrag)
      Ich wollte den aktuellen Beitrag nur wieder nach „vorne“ bringen.
      Das können sie mir auch „abkaufen“.

  15. Liebe Kommentatoren mit veganen Statements.
    Das Gespräch mit Heini Staudinger und Ken Jebsen war sehr beeindruckend, würdevoll, authentisch und LEBENSBEJAHEND. Es gibt zu jeder Zeit im Leben einen Anlass Kritiken anzumerken und Dinge zu verbessern und zu analysieren.
    Ist es nicht gerade hier ein Geschenk ein Gespräch zu hören, bei dem sich Heini Staudinger, immer wieder mit allem so stark auseinandersetzt und dies dann auch stehen zu lassen und wirken zu lassen.
    Wir als Menschen sollten uns im Leben viel öfter die Zeit nehmen, uns selbst wahrzunehmen, wie wir, jeder für sich, seine Seele erreicht und zu sich kommt .- Dies macht Heini Staudinger in der Stille.
    Ich glaube fest, dass wir dann mehr Demut entwickeln und nicht mit dem Finger auf andere zeigen müssen.

    “ Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt wenn man es teilt“ (A.Einstein)

    Uli

    • 1) Manchmal sieht ein Verhalten von außen anders aus, als es von innen gemeint ist.

      2) Möglicherweise ein sehr oberflächliches Glück?

      3) Wer hören will, der höre: Mario Mantese in „Die Welt bist Du, Perlen der Liebe“:

      „Ich schaue gleichermaßen durch die liebenden Augen aller gebärenden Tiermütter, ich schaue gleicherweise durch die Augen aller gebärenden Menschenmütter. Es ist ein und derselbe liebende Blick, ohne auch nur den geringsten Unterschied, mit dem ich schaue, durch jedes Geschöpf.

      Mein Raum ist erfüllt von einer unermeßlichen Vielzahl von Geschöpfen und Lebewesen aller Art. Die Tiere habe ich in Deine Obhut gegeben, auf daß Du sie beschützest und liebst, sie sind Deine Freunde und teilen denselben Raum mit Dir.

      Warum ermordest Du sie und verpeisest ihr Fleisch, reißt ihnen die Häute von ihren Leibern und verspeisest sogar ihre Eingeweide, Ihre Geschlechtsteile und ihre Herzen?

      Brutal reißt Du das Jungtier von seiner Mutter weg, und sie erleidet genau die gleichen Qualen wie Du, wenn man Dir Dein Kind entreißen und es zur Schlachtbank führen würde. Hast Du vergessen, daß ich es bin, der in aller Kreatur lebt? O Du Gedankenloser, Abgestumpfter, erwache, öffne Deine verdunkelten Augen. Liebe und respektiere alle Kreatur, denn alle Kreatur bin ich.

      Du betest mich an und gleichzeitig tötest Du mich, Du tötest meine Tiere, die ich in all meiner universellen Liebe mit Dir in denselben Lebensraum gestellt habe. Weil Du stärker und scheinbar überlegen bist, behandelst Du sie brutal und respektlos.

      Täglich tötest Du Millionen meiner Geliebten. Ihre lauten, klagenden, schreckenserfüllten Angstschreie, wenn der Schlächter sie ergreift, erfüllen Tag und Nacht die Welt. Wenn die Tiere weinen könnten, wäre der Planet Erde überschwemmt und die Felder und Äcker mit blutigen Tränen durchtränkt. Bist Du Dir bewußt, daß jedes Jahr 1,6 Milliarden Großtiere, 22,5 Milliarden Stück Geflügel abgeschlachtet werden, und daß Billionen von Fischen aus ihrem Element, dem Wasser, gerissen werden, und jämmerlich ersticken?

      Erwache, Geliebtes, reinige und kläre Dein dunkles, abgestumpftes Herz und erkenne, wie weit Du Dich von mir entfernt hast. Warum empörst Du Dich nicht? Warum erwachst Du nicht?

      Mensch tötet Mensch, Mensch mißhandelt und verstümmelt Mensch auf unvorstellbare Art und Weise. Wenn die Angst, der Schmerz und die Verzweiflung dieser Menschen sichtbar würden und sich zu einer dunklen Wolke zusammenballten, würdet Ihr in vollständiger Finsternis leben. Kein Sonnenstrahl würde den Planeten Erde jemals wieder erreichen.“

      4) Huhuuu! Bin wieder zurück (A.S.CRANE). Dauerauftrag ab nächstem Monat auch wieder. Gibt halt nichts Besseres als KenFM.

    • Die Zahlen über die Morden an Tieren sind leider noch viel zu niedrig. Die Veröffentlichung von Mantese ist schon 20 Jahre alt. Es ist seither alles noch viel schlimmer geworden.

    • 5) Diese Finsternis, von der Mantese spricht, ist für Menschen, die ihre innnere Arbeit gemacht und ihre
      seelischen Wahrnehmungsorgane geöffnet haben, eine direkt wahrnehmbare (also leider auch sehr fühlbare) Tatsache. Die Erde ist schon längst von einer sehr negativen Aura umgeben, was mit einem Anwachsen der tamasischen Energien zu tun hat.
      Tamas: Schwere, Dunkelheit, Trägheit (Nichtswissenwollen; Nichtsändernwollen); Fleischessen, Angst, Todesenergien, Ursache für Kriege
      Rajas: Aktivität, permanente mentale Aktivität (Mindfuck, Rechthaberei) hier sind die Macher angesiedelt, immer unterwegs, immer auf der Flucht vor ihren inneren Dämonen, die sie vor sich hertreiben und kaum mal eine Minute zur Ruhe komme lassen; Ruhelosigkeit; Action; Behauptung zu lieben
      Sattva: Reinheit; Nichtverletzen, Gewaltlosigkeit, Nichttöten, Gelassenheit, Spiritualität, Demut, Resekt, Liebe, innerer Frieden – erst hier wirken unsere Aktivitäten tatsächlich friedensfördernd. Vorher nicht.

    • Daniele Ganser: „Die Informationen und Nahrung strukturieren uns.“

      Es muß offensichtlich eine Struktur geben, die ihre eigene Dunkelheit nicht wahrnimmt, und sie für Glück hält.
      Das habe ich beschrieben als das Phänomen des Schwarzen Hemdes, auf dem keine schwarzen Flecken zu sehen sind. Also ist man doch sauber, stimmt’s?

    • Lieber Uli: Weißt Du nicht, dass gerade Albert Einstein sich immer wieder gegen die Tiervernutzung ausgesprochen hat und selber seine Ernährung auf Pfanzenkost umgestellt hat und sehr zufrieden auch mit dem gesundheitlichen Effekt war? Zitat z.B.: „Nichts wird die Chance auf Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“(zu Zeiten Einsteins gab es den Begriff „Vegan“ noch nicht und was heute noch als vegetarisch bezeichnet wird, ist ja gar nicht „vegetarisch“).

      Albert Schweitzer sagte auch etwas, was ich selbst 100%ig genauso erlebt habe: „Wer in diesen Abgrund von Qual, welche die Menschen über die Tiere bringen, hineingeblickt hat, der sieht kein Licht mehr; es liegt wie ein Schatten über allem und er kann sich nicht mehr unbefangen freuen“.

      Arthur Schopenhauer: „Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“

      Charles Darwin: „Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude, Schmerz, Glück und Unglück; sie werden durch die selben Gemütsbewegungen betroffen, wie wir.“

      G. B. Shaw: Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht“. Und als seine Bekannten ihn für verrückt erklärten, sagte er dazu: „Wir brauchen auf dieser Welt dringend Verrückte, denn seht nur, wie weit uns die „Normalen“ gebracht haben.“

      John Robbins, der Verfasser von „Diet for a New America“ und „Food Revolution“: „Wir leben in einer absonderlichen Zeit, in der Menschen, die in ihrer Nahrungsauswahl gesundheitsbewusst und mitfühlend sind, oft als verrückt bezeichnet werden, während man andere als normal betrachtet, deren Nährungsgewohnheiten Krankheiten und immense Leiden hervorrufen.“

      Leo Tolstoi: „Das Mitleid bleibt immer das selbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet…“

      Pythagoras: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück.“

      Jesus von Nazareth sagt in seiner „Rede an die Kranken“ im Friedensevangelium der Essener, einer Gruppierung , der er selber angehörte u.a.:
      „…Denn wahrlich, ich sage Euch, der, der tötet, tötet sich selbst und wer vom Fleisch erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes. Denn in seinem Blut wird jeder Tropfen ihres Blutes sich in Gift verwandeln, in seinem Atem ihr Atem zu Gestank, ihr Fleisch zu Beulen, in seinen Knochen ihre Knochen zu Kalk, in seinen Eingeweiden ihre Eingeweide zu Verfall, in seinen Ohren ihre Ohren zu wachsigem Belag. Und ihr Tod wird sein Tod werden…“

      Es ist erstaunlich, wie genau Jesus hier mit damaligen Worten genau die Krankheiten beschreibt, die von modernen unabhängigen Ernährungswissenschaftlern und Ärzten heute als Folge der Ernährung über Tiere erkannt worden sind. Ebenso zitiert Plato im antiken Griechenland seinen Lehrer und Freund Sokrates, der die Tierzucht als Krankheits-und Kriege-Bringer anprangert.

    • Lieber ASC: Schön, dass Du wieder hier schreibst. Es ist immer wieder bereichernd. Die Welt braucht viel mehr „Verrückte“, weil die „Normalen“ uns hierher, an den Rand dieses unauslotbaren Abgrunds gebracht haben.

    • Danke für das Willkommen, Je m’en vais. Zuspruch tut jedem gut.
      Schön, daß Du es hier bis heute ausgehalten hast. Zäh wie Kunstleder 😉
      für das friedensstiftende Werk: Be vegan, make peace!
      🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

  16. an alle Veganer, bleibt ruhig und gelassen.
    Und überlegt mal in aller Ruhe wer euch so triggert.
    Propaganda – sag ich nur.
    Vielleicht noch ein bisschen Yoga gefällig. Und dann wird ganz abgehoben.

    Mit dieser Lebenseinstellung und Ernährungsweise verliert man die Bodenhaftung, die nötig ist um im hier und jetzt zu sein.

    Halte auch nichts von der Tierhaltung wie es in den Massenbetrieben üblich ist. Kaufe mein Fleisch beim Bio Bauern, den ich persönlich kenne und weiss was der macht. So geht es auch.

    • Nach meiner Erfahrung treten bei den eingefleischten „Traditionsessern“ und Vegan-Gegnern immer wieder folgende Eigenschaften besonders hervor: Mangel an Phantasie und Einfühlungsvermögen und eine starke Neigung zu Überheblichkeit. Daraus resultiert ein Starrsinn, der niemandem gut tut und eine geistige Weiterentwicklung hemmt. An der Spiessigkeit und am Traditionalismus geht die Welt noch sicherer unter wie an allem anderen.

    • palina, voller Überheblichkeit fordern Sie von den Veganern Selbstreflexion. Sie merken garnicht, wie extrem ignorant das rüberkommt. Triggern tut mich das Meer an Grausamkeit an den Tieren. Soviel Gutes kann die Menschheit garnicht mehr leisten, um das auszugleichen, was sie schon angerichtet hat und gerade heute anrichtet. Propaganda ist das, was die Fleischindustrie mit ihrer Lobbyarbeit betreibt. Sie sind ein Opfer davon und betätigen sich hier auch noch als Täter.
      Ich wohne neben einem Schlachthaus, mehr Bodenhaftung geht nicht.
      Sie wirken auf mich, als ob Sie garkeine Ahnung haben von dem, was Sie hier schreiben.

    • Ach, lieber Torsten, lassen Sie gut sein! Bei P. ist Hopfen und Malz verloren. Ich erinnere mich noch an viele
      andere unsägliche Kommetare aus ihrer Feder. Unter anderem war da zu lesen, daß Herr Drewermann ein böser Hetzer wäre. Und die Frage an sie, ob sie Soldatin sei, wurde nie beantwortet.

      Es ist ehrenwert und hat meinen Respekt, wie Sie sich immer wieder mit den ignoranten Aussagen von Menschen auseinandersetzen, die ihr persönliches Wohlergehen und eine hedonistische, auf Gaumenfreuden ausgerichtete Lebenshaltung an den Tag legen. Wirklich, Hut ab. Ich hätte da schon längst das Handtuch geschmssen, Torsten.
      Es ist von jenen nicht zu verstehen, daß man nicht mit dem Finger auf andere zeigt und auch nicht unter einem Mangel an Demut leidet, wenn man den Finger auf jene große Crux der Menschheit legt, die vermutlich für 95% unseres kollektiven Leidens und Unglücks verantwortlich ist. Vor alle auch für die Kriege. ich könnte hier Zitate anführen, wo sehr hochentwickelte Menschen genauestens beschreiben, warum die Situation in der Welt heute so ist, wie sie ist. Aber auch das wäre doch vergeudete Zeit. Es würde als eine haltlose Esoterik abgetan werden. Sie wollen een einfach nicht. Sie wollen nicht begreifen, daß es ein Weltrezept für den Frieden und für das Wohlergehen aller lebenden Wesen auf der Erde gibt; und das heißt Gewaltlosigkeit.
      Ahimsa, in der hinduistischen Tradition.

      Uli, Sie meinen es bestimmt gut, wenn Sie schreiben: „Dies macht Heini Staudinger in der Stille.
      Ich glaube fest, dass wir dann mehr Demut entwickeln und nicht mit dem Finger auf andere zeigen müssen.“

      Wie tief mag so eine Stille wohl reichen, wenn sie nicht imstande ist, uns mit jenen Schichten des Leidens in Kontakt zu bringen, die vor allem mit unserem Umgang mit Tieren zu tun hat?
      Stille gibt es auf vielen Ebenen. Auch Liebe gibt es auf vielen Ebenen. Und der Mensch der Gegenwart steht, was die Entwicklung seiner „Liebes“fähigkeit betrifft, auf der alleruntersten Stufe. (frei nach Amma)
      Die Ebene, die erreicht werden muß, um tatsächliche Liebe zu erfahren (und nicht etwa nur eine freundliche, fürsorgende Emotion, körperliche Umarmungen, eine positive Frohnatur, menschliche Anhaftung) eine Liebe, die nichts und niemanden ausschließt, vor allem auch nicht die Tiere – die steht für uns Menschen wohl noch in den Sternen

    • Dass der heutige Durchschnittsmensch in Sachen „Liebe“ auf der untersten Stufe ist, wie Amma sagte, möchte ich aus meiner Sicht auch bestätigen. Was gibt es denn schon beim heutigen Durchschnittsbürger, was in die Nähe von echter Liebe gerückt werden könnte oder was er selbst als Liebe bezeichnet? Diese Lieben sind alle mehr oder weniger auf einen vom Egoismus beschränkten Umkreis reduziert. Kann man das überhaupt als Liebe bezeichnen, oder sollte man es nicht eher „Vorliebe“ nennen?

    • @ Saachi
      „Ach, lieber Torsten, lassen Sie gut sein! Bei P. ist Hopfen und Malz verloren. Ich erinnere mich noch an viele
      andere unsägliche Kommetare aus ihrer Feder. Unter anderem war da zu lesen, daß Herr Drewermann ein böser Hetzer wäre. Und die Frage an sie, ob sie Soldatin sei, wurde nie beantwortet.“

      Bitte Quelle diese Kommentars von mir zu benennen.

      Wie das funktioniert mit Behauptungen, wissen wir.

      Immer schön bei der Wahrheit bleiben.

    • Damals haben Sie als Pingu geschrieben.
      Ich erkenne die Menschen meist sehr leicht an Ihrem Ausdruck und der Art, wie sie über andere sprechen:

      „Was soll diese pauschale Hetze gegen Menschen, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um ihr Land, ihre Mitmenschen zu verteidigen? Natürlich wird Deutschland nicht am Hindukusch oder sonstwo in de Welt verteidigt. Die Bundeswehr sollte wieder in in eine reine Verteidigungsarmee zurück umgewandelt werden. Aber was dieser verbitterte Demagoge hier verbreitet, ist weltfremd und tut der Friedensbewegung keinen Gefallen. Es ist auch Blödsinn, dass jeder mehr aufrüsten muss, als der Nachbar, da ein Angreifer dem Verteidiger mindestens drei zu eins überlegen sein muss, um erfolgreich zu sein. Wer keine Angriffsabsichten hat, kann sein Militär daher problemlos kleiner halten, als das potenzieller Angreifer.“
      KenFM am Set: Eugen Drewermann appelliert an das Gewissen der Deutschen

      Genügt das als Beleg?

    • @Saachi

      ich schreibe hier schon von Anfang an als palina!!!!

      Damals haben Sie als Pingu geschrieben.
      Ich erkenne die Menschen meist sehr leicht an Ihrem Ausdruck und der Art, wie sie über andere sprechen:

      „Was soll diese pauschale Hetze gegen Menschen, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um ihr Land, ihre Mitmenschen zu verteidigen? Natürlich wird Deutschland nicht am Hindukusch oder sonstwo in de Welt verteidigt. Die Bundeswehr sollte wieder in in eine reine Verteidigungsarmee zurück umgewandelt werden. Aber was dieser verbitterte Demagoge hier verbreitet, ist weltfremd und tut der Friedensbewegung keinen Gefallen. Es ist auch Blödsinn, dass jeder mehr aufrüsten muss, als der Nachbar, da ein Angreifer dem Verteidiger mindestens drei zu eins überlegen sein muss, um erfolgreich zu sein. Wer keine Angriffsabsichten hat, kann sein Militär daher problemlos kleiner halten, als das potenzieller Angreifer.“
      KenFM am Set: Eugen Drewermann appelliert an das Gewissen der Deutschen

      Genügt das als Beleg?

    • Ha!
      Ich kannte KenFM vor 2 Jahren noch gar nicht,
      als sich die Damen mit dem P am Anfang angemeldet haben.
      Schon seltsam. Gleicher Stil, gleiche Inhalte und fast zeitgleich
      angemeldet.
      Aber was solls. Das führt hier zu gar nichts.

    • @Saachi
      „Ich kannte KenFM vor 2 Jahren noch gar nicht,
      als sich die Damen mit dem P am Anfang angemeldet haben.
      Schon seltsam. Gleicher Stil, gleiche Inhalte und fast zeitgleich
      angemeldet.
      Aber was solls. Das führt hier zu gar nichts.“

      Irrtum!!! Es führt immer zu was, wenn falsche Behauptungen aufgeklärt werden.
      Herr Drewermann achte ich sehr. Er ist für mich schon fast ein Vorbild.
      Deshalb konnte ich das so nicht stehen lassen.
      War extra dieses Jahr in Kaiserslautern wegen ihm und Dr. Ganser.

  17. wunderbar, ich bin begeistert. Hatte den Staudinger letztes Jahr empfohlen und an Ken Jebsen geschrieben. Vielleicht gab es ja von anderer Seite auch noch Hinweise?
    Ich find den einfach Klasse.
    Ein Macher, Rebell und Philosoph.
    Man merkt genau wie er überlegt, wenn er was gefragt wird.

    Zu den Preisen für seine Schuhe kann ich nur sagen – ich bin zu arm um mir was billiges zu kaufen.

    • „…ich bin zu arm, um mir was Billiges zu kaufen.“
      Gefällt mir!
      Ist halt alles relativ, wenn kreativ gefragt und überlegt wird.

  18. Bin tief beeindruckt! – Am Beispiel von Heini Staudinger kann man wohl sehen: „Macher“ zu sein, ist nicht Elitäres, sondern etwas sehr ein Einfaches. Man braucht Achtsamkeit dem Leben gegenüber, Treue zu seinen innersten Überzeugungen sowie immer wieder Offenheit und Mut für den „Sprung über die Stäbe“, um diese Überzeugungen kontinuierlich umzusetzen.

    Danke für das Interview!!

  19. Ich möchte noch etwas ganz anderes anmerken, wenn ich darf: Der freundliche Herr Staudinger gehört zu den Menschen, denen ich aus reinem Mitempfinden nicht so gern zuhöre, weil sie Schwierigkeiten mit ihrer Atmung haben.
    Dieses Empfinden habe ich immer wieder – zuletzt z.B. bei Michael Vogt, bevor er einen schweren Schlaganfall im Stammhirn erlitt. Gottseidank konnte ihn ein genialer alternativer Heiler wieder vollständig herstellen, nachdem die Schulmedizin ihm schon mindestens den Rollstuhl prophezeit hatte. Jetzt fühlt er sich nach eigener Aussage völlig gesund und sieht sogar besser aus, als vorher. Herr Staudinger: Geben Sie mehr auf Ihre Gesundheit acht!

    • Also wer nicht sieht, wie liebevoll die Haltung ist, aus der hier gesprochen wird, – und also das genaue Gegenteil von despektierlich oder mit dem Finger zeigend – ich weiß auch nicht …

  20. Herr Bittner hat neulich auf seinem Berliner Vortrag gesagt, man müsse den Menschen nur zuhören,
    bzw. man müsse sie sprechen lassen. Okay, dann tun wir das doch einfach:
    „KenFM traf den Macher Heinrich „Heini“ Staudinger natürlich am Tatort, der Wald…….-Fabrik.“

    Aha, am Tatort also.
    Das ist der Ort, wo meist die Leichen liegen, oder?

  21. Min: 29:30
    Illegale Bankgeschäfte sind in D im
    Kreditwesen-Gesetz § 3.3 KWG geregelt, 3
    https://www.gesetze-im-internet.de/kredwg/__3.html

    Ebenso ist in § 54 KWG die Strafbarkeit für Leute beschrieben, die gegen § 3 KWG verstoßen. 5 Jahre Haft.
    https://www.gesetze-im-internet.de/kredwg/__54.html

    Nur ist es so, dass sogenannte private Geschäftsbanken bis zur Unkenntlichkeit „Geld aus dem Nichts“ am Laptop erzeugen-, ohne mehr als 1% Mindestreserve dazu zu benötigen oder gar Sicherheiten zu haben. (siehe auch EuGH-Urteil 13.04.2013 / Aziz)
    Ääähm.., Außer die Sicherheit der Zustimmung durch den Bundestag, die sogenannten Banken zu retten.
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/39684652_kw26_de_fiskalvertrag_esm/208972

    Klar.
    Neben einer kompletten Bankenreform ist dringend auch eine Justizreform notwendig – wenn Leute wie „Heini“ Staudinger mit 50.000,-€ Strafe genötigt werden, wo doch kürzlich der HRE Hypo-Real-Estade Chef Funke für 143 Milliarden Verluste eine Geldstrafe durch das Gericht in Höhe von 18.000,-€ bekommen hat. Ein Stundensatz.

    • Interessant wäre, wenn alle Waldviertler Schuhe vegan wären. Und interessant wäre auch, wenn die weltweit gesetzlich abgesicherte Tierfolter mal von der Mehrheit kritisiert und nicht mehr belächelt würde!

    • Vegane Schuhe hab ich auch. z.B. aus Gummi, Textil oder Kunstleder. Bequem sind Sie.
      Guter Halt ist aber nicht Ihre Stärke.
      Sind nur bedingt tragbar, oder nur für kurze Zeit.
      Bei Kälte zu Kalt. Bei Hitze bekommt man Schweißfüße. Schutz in der Natur bieten sie nur bedingt.
      Jedenfalls gilt das für die Schuhe, die ich trage.
      War vor ca. einem halben Jahr mal bei Deichmann. Fast nur Kunstlederschuhe, (mit tausenden Nähten, wo dann schön die Feuchtigkeit durchkommt) wahrscheinlich den Preis drückt. Nichts gekauft.
      Auch wenn ich mir jetzt den Zorn der Veganer zuziehe. Ein guter Schuh ist für mich ein gut verarbeiteter Lederschuh.
      Bei guter Pflege halten die ewig. Im Vergleich zu „Billiglatschen“ sind Sie auf Ihre Lebenszeit billiger.
      Ich kenne z.Z. nichts Gleichwertiges.
      Gewalt gegen Tiere , die ja der „Rohstofflieferant“ der Lederherstellung sind, ist ein schwerwiegendes Problem.
      Ich lebe da in einem Wiederspruch mit mir selbst.
      Der Tod des gehaltenen Tieres, sehe ich nicht als vordergründiges Problem.
      Es ist die Haltung der Tiere, die Menge und die Art des Tötens.
      Da muss meiner Meinung nach angesetzt werden.
      Das Konsumverhalten bei Fleisch (Menge) ist nicht hinzunehmen.
      Die Veganer und die die es werden wollen, sehen das natürlich anders.
      Ich brauche keine Missionierung. Ich kenne die Argumente.

    • schwarz ist weiß: Hier will Sie niemand missionieren, sondern auf Widersprüche hinweisen. Wenn Sie Lederschuhe kaufen, unterstützen Sie unvermeidlich Gewalt, das wird Ihnen bewußt sein, wenn Sie die Argumente kennen.
      Ich hab verschiedene vegane Schuhe eines deutschen Sportschuhe-Herstellers, der nicht nur Sportschuhe anbietet, sondern auch Halbschuhe und Sneakers. Einige sind mit Gore-Tex, also wasserdicht. Sie haben ein ergonomisches Fußbett, und spätestens nach dem Einlaufen sind sie auch total bequem. Deichmann sollte nicht der Maßstab sein, und vegane Schuhe = Billiglatschen ist falsch. Daß Qualität kostet, ist klar. Qualität gibt es aber auch bei veganen Schuhen, man muß sich nur ein wenig umschauen.

    • „Die Gore-Tex Membran besteht aus PTFE.
      PTFE geriet in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik, da bei der Herstellung Fluorverbindungen zum Einsatz kommen, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich und sogar krebserregend zu sein. Bei der Verbrennung und Deponierung können die gefährlichen Stoffe in die Umwelt gelangen und sich aufgrund ihrer Langlebigkeit dort anreichern. Darum müssten zu entsorgende Kleidungsstücke aus Gore-Tex eigentlich als Sondermüll behandelt werden.“ —> von der utopia Webseite
      So einfach scheint es nicht zu sein!
      P.S Auch bei der Lederherstellung entsteht ne Menge Giftbrühe.

    • An Ersatzstoffen für Leder wird fleissig geaebeitet. Jetzt hat man z.B. Kork dafür entdeckt. Schuhe und Taschen aus Kork gibt es schon seit Längerem zu kaufen. Soll sich sehr gut für Schuhe eignen, aber ist noch ziemlich teuer.

      Die Haltung der Pelz und Ledertiere ist so entsetzlich, dass ich es hier gar nicht näher beschreiben möchte. Ich trage jedenfalls jetzt nur noch meine alten Lederschuhe auf und dann ist Feierabend mit Tierhaut. Wenn ich mal ein bisschen Geld übrig habe, möchte ich mir die veganen „Barfuss-Schuhe“ besorgen. Das ist nicht nur das gesündeste für die Füße, sondern auch für den ganzen Körper.

    • Ich stimme „schwarz ist weiß“ hier vollumfänglich zu. Sein Kernsatz war folgender:

      „Der Tod des gehaltenen Tieres, sehe ich nicht als vordergründiges Problem.
      Es ist die Haltung der Tiere, die Menge und die Art des Tötens.“

      -> Liebe Veganer, eine Frage von mir: Wieso sollten wir Menschen nicht wenige Tiere auf mutmaßlich wenig schmerzhafte Art töten, wo doch auch andere Säugetiere wiederum andere Säugetiere fressen? Sind wir etwa irgendwie höhere Wesen als andere Säugetiere? Diese Argumentation würde mich von Ihrer Seite doch ziemlich überraschen.

      P.S.: Das soll keine Provokation sein. Ich vermute, dass wir uns darüber nicht einig werden. Es interessiert mich aber, welche Argumente Sie dazu haben.

    • Benjamin, weil Tiere auch nur dieses eine Leben haben. Nehmen Sie den prima Tipp von Daniele Ganser und versetzen Sie sich in ein Nutztier. Wollen Sie vor Ihrem natürlichen Ende erschossen (Rinder), vergast (Schweine) oder in einem elektrischen Bad betäubt und dann die Kehle aufgeschlitzt (Hühner) bekommen? Um dann anschließend zerlegt und gebraten oder gekocht zu werden? Tiere haben die gleichen Grundgefühle Freude, Angst, Trauer etc wie Menschen, und daher auch die gleichen Rechte. Solange wir Tiere so rechtlos behandeln, können sich auch die Menschenrechte nicht wirklich durchsetzen. Umgekehrt gilt das Gleiche: Wenn sich die Menschen einig wären, daß es nicht zulässig ist, ein Tier auszubeuten, könnte auch niemand mehr Menschen ausbeuten.
      Die Menschen könnten durchaus höhere Wesen sein, wenn sie sich willentlich dafür entscheiden würden, nur noch Gutes zu tun. Aber davon sind wir sehr weit entfernt, das ist ja offensichtlich.

    • Nicht nur die Massentierhaltung ist grausam. Die Jagd ist es genauso. Der einzige mir wirklich sympathische Bundespräsident, den wir je hatten, Theodor Heuss, hat es mal auf den Punkt gebracht: „Die Jagd ist eine menschliche Geisteskrankheit“. Es gibt keine artgerechte Tierhaltung außer der Freiheit.

    • schwarz ist weiß, gut, dann halt kein Gore-Tex mehr. Das wußte ich noch nicht, danke für die Info.
      Ich hab eben nachgemessen, zwischen Sohlenunterseite und unterster Stelle, wo Wasser eintreten könnte („Zunge“) liegen bei mir 8 cm. So tiefe Pfützen gibt es kaum. Und wer durch einen Bach gehen will, ohne nasse Füße zu bekommen, braucht sowieso Gummistiefel. Also die Wasserdichtigkeit ist bei meinen veganen Schuhen gegeben.

    • Ich habe bisher nicht das Gefühl, dass jemand auf meine Frage eingegangen ist. Andere Säugetiere essen ja auch andere Säugetiere. Was ist daran das grundsätzliche Problem, solange die Tiere – in nicht übertriebener Anzahl, wie heute – artgerecht und gut behandelt werden zu Lebzeiten, und sie anschließend möglichst schmerzarm getötet werden?

      @Torsten:
      Zu Ihrer Frage: Dann würde ich mich für Erschießen entscheiden. Solange das recht überraschend passiert, glaube ich nicht, dass das Tier oder ich als Getötete darunter stark oder lange leiden.

    • Hallo Torsten,
      wenn Leder durch Kunststoff ersetzt wird , ist es erst einmal ratsam zu recherchieren, was man sich da überhaupt an Land gezogen hat. Ich versuche wenn möglich auf Kunststoffe zu verzichten, was nicht immer möglich ist.
      Da Leder ein Naturprodukt ist, ist man da zumindest relativ sicher.
      Tierhäute fallen bei unserem Essverhalten in großen Massen an. Es ist ein Nebenprodukt der „Nahrungsmittelherstellung“.
      Sollte man nun alle Tierhäute entsorgen und auf’s Leder verzichten?
      Wir können ja auch auf das Halten von Schafen verzichten und damit auf die Wolle, für meine geliebten Strümpfe.
      Auf Winterschuhe aus Leder + handgestrickte Strümpfe (beides Naturprodukte) will ich nicht verzichten.

      P.S.
      Es gibt Gegenden auf der Erde, da wäre man froh, solche Probleme zu haben.
      Die würden im Notfall sogar Fleisch, Käse und Eier essen damit sie nicht verrecken.

    • Hallo schwarz ist weiß, folgende Anmerkungen von Ihnen möchte ich kommentieren:
      – „Da Leder ein Naturprodukt ist, ist man da zumindest relativ sicher.“ Von einem Naturprodukt zu sprechen bei Tieren, die im Säuglingsalter von der Mutter weggerissen, stattdessen mit Kunstmilch großgezogen, später mit genmanipuliertem Kraftfutter (heute die Regel) gemästet und auf viel zu kleinem Raum ohne Sonnenlicht gehalten werden, bis sie nach einem stressigen Tiertransport in einem nach Blut und Fäkalien stinkenden Schlachthof nach brutalem Treiben in die Schußbox mit einem Bolzenschußgerät erschossen werden, ist schon sehr großzügig interpretiert. Bei 10 bis 20 % der Schüsse leben die Tiere noch, wenn sie aufgeschlitzt werden. Ich empfehle Ihnen hierzu entsprechende Videos bei Youtube, wenn Sie das aushalten.
      – „Tierhäute fallen bei unserem Essverhalten in großen Massen an. Es ist ein Nebenprodukt der Nahrungsmittelherstellung“. Das habe ich auch lange Zeit geglaubt. Inzwischen weiß ich, daß die Haut der Tiere ein wichtiger Bestandteil der Gewinn-Kalkulation bei der Tierproduktion darstellen. Durch die Lederverwertung läßt sich Fleisch billiger anbieten, und dadurch steigt wiederum der Fleischkonsum und damit auch die Grausamkeit.
      – „Wir können ja auch auf das Halten von Schafen verzichten und damit auf die Wolle.“ Wolle wäre ok, wenn man die Schafe ordentlich behandeln würde, nur ist das leider oftmals nicht der Fall. Ebenfalls bei Youtube findet man Videos, die zeigen, wie in Australien (dem Haupt-Erzeugerland) Arbeiter im Akkord Schafe scheren und sie mit ihren Scher-Apparaten die Schafe oft schwer verletzen und überhaupt sehr grob mit ihnen umgehen.
      – „Es gibt Gegenden auf der Erde, da wäre man froh, solche Probleme zu haben.“ Sie versetzen sich nicht in die Lage der Opfer, das sollten Sie aber mal tun (prima Tipp von Daniele Ganser). Als Säugling bereits vergast werden (männliche Küken) oder von der Mutter getrennt werden, in einem stinkigen Stall auf viel zu engem Raum leben müssen, unnatürliches Wachstumsfutter essen müssen, nie die Sonne sehen dürfen, um dann als junger Erwachsener erschossen, vergast oder am Hals aufgeschlitzt zu werden, ich glaube nicht, daß es Gegenden auf der Erde gibt, wo man froh wäre, solche Probleme zu haben.
      Wir alle müssen Kompromisse eingehen (Auto fahren, Haus heizen etc.), aber wo es möglich ist, sollten wir uns für die Gerechtigkeit entscheiden. Bei der Ernährung und Bekleidung ist das relativ einfach machbar. Man muß nur wollen.

    • „Inzwischen weiß ich, daß die Haut der Tiere ein wichtiger Bestandteil der Gewinn-Kalkulation bei der Tierproduktion darstellen. Durch die Lederverwertung läßt sich Fleisch billiger anbieten, und dadurch steigt wiederum der Fleischkonsum und damit auch die Grausamkeit.“
      Danke, das war mir so nicht bewusst.

      „Wir alle müssen Kompromisse eingehen (Auto fahren, Haus heizen etc.), aber wo es möglich ist, sollten wir uns für die Gerechtigkeit entscheiden. Bei der Ernährung und Bekleidung ist das relativ einfach machbar. Man muß nur wollen.“

      Nee, so einfach ist das nicht. Gerechtigkeit gibt es nicht mal zwischen den Menschen – und sorry, auch nicht unter Veganern, die sich oft für die besseren Menschen halten.

      Ich versuche sparsam mit den Ressourcen, sei es Nahrung, Kleidung und Energieverbrauch, umzugehen und eigene Gewalt zu vermeiden. Das ist erst einmal Aufgabe genug.

      Ich will mich auch nicht entschuldigen, nur weil ich etwas Milch in den Kaffee gebe.

      Das das mit der Massentierhaltung und mit dem Umgang mit den Tieren geändert werden muss ist ganz klar.
      Das die Menschheit ganz auf tierische Produkte verzichtet, halte ich für eine Illosion.

      Jeder sollte erst einmal vor seiner Tür kehren.

      Der ganze vegane Hype geht schon ins skurrile.

      – Vegane Stadttouren

      – vegane Tattos

      – die ganzen Ersatzstoffe wie:
      Milchersatz, Sahneersatz, Eiersatz, Honigersatz, Fleischersatz, Käseersatz u.a.

      – Auch rein vegane Produkte enthalten immer auch „tierische“ Beimengungen z.B. Insektenlarven oder andere tierische Hinterlassenschaften. Das kommt bei der Verarbeitung zwangsweise mit ins Produkt.

      – auch Pflanzen z.B. Soja- Anbau (in Monokultur) hat Grundwasservergiftung durch massenweise Kunstdüngereinsatz zur Folge.

      – Für den Anbau für das vegane Essen werden auch Lebensräume vieler Tierarten zerstört und Wälder werden abgeholzt.

      – bei der Ernte kommen auch Vogelgelege sowie Jungwild mit in den Häcksler

      Um sich für Gerechtigkeit zu entscheiden, muss man auch den Einsatz von Kunststoffen (z.B.für Bekleidung + Schuhe) kritisch hinterfragen. Da gibt es so viel Dreck, der dann letzten Endes in der Müllverbrennung landent.

    • schwarz ist weiß: Ihre Argumente gegen Veganismus sind wieder allesamt derart oberflächlich und verkehert, wie wir es von den Traditionsverteidigern der Tiervernutzung immer wieder erleben müssen. Und immer wieder die selben falschen Prämissen, so oft man sie auch klar und logisch wiederlegt.
      Das idiotischste Fehlurteil von allem, das aber mit der allergrößten Hartnäckigkeit gebetsmühlenartig wiederholt wird, ist die Behauptung, für vegane Ernährung würde mehr oder auch genauso die Umwelt zerstört. Wissen Sie wirklich immer noch nichts von der ökologisch und ökonomisch wahnsinnigen Verlängerung der Nahrungskette, die die Menschen durch den ganzen Nutztierzirkus veranstalten? Wissen Sie wirklich immer noch nicht, dass die massenhafte Verseuchung der Erde durch genetisch veränderte Monokulturen, die Rodung der Wälder, hauptsächlich Soja, für die Fütterung der Nutztiere geschieht? Sie und diejenigen, die unisono immer wieder mit den gleichen unwissenden und unbedachten Vorurteilen ankommen, informieren sich anscheinend über vegan nur bei der Yellow Press und bei Organen der industriellen Tierverarbeitungs-und Pharmalobby, die neben der Waffenidustrie die mächtigsten der Welt sind.
      Ich nehme keine Nahrungsmittel zu mir, in denen Tierprodukte enthalten sind und auch keine, in denen künstlich zusammengesetzte Chemikalien enthalten sind. Noch nicht einmal Säfte oder Wein , die mit Fischblasen geklärt sind. Es sind in der Regel die Veganer, die über all die denaturierenden Methoden der Nahrunsindustrie richtig informiert sind und sich darum kümmern und nicht die Traditionsesser. Meinen Käsegeschmack bekomme ich durch Edelhefeflocken und man kann einen wunderbaren Käse mit Nüssen oder Cashews , Zitronensaft und und Salz herstellen. Das ist übrigens viel natürlicher wie die pasteurisierte, ultrahoch erhitzte artfremde Muttermilch, die von gequälten, regelmäßig neu vergewaltigten Muttertieren stammt, die mit allen möglichen Medikamenten voll gepumpt werden und deren Euter entzündet und vereitert sind.
      Und Yoghurt kann man wunderbar auch mit Soja – oder Kokosmilch herstellen. Was ist das alles für ein besorgniserregender Quatsch, der da immer wieder – auch von Ihnen- aufgetischt wird.
      Und das alles nur, um mit aller Gewalt diese perverse Tiervernutzungstradition am Leben zu halten! Was für ein wahnsinniger Starrsinn!

    • Ich kann es einfach nicht glauben, dass irgendjemand hier nicht weiß, womit die sog. „Nutztiere“, die permanent eine vielfache Menge der gesamten Erdbevölkerung darstellen, gefüttert werden! Entweder Ihr belügt Euch permanent selber, oder ihr versucht uns Veganer permanent zu belügen!

    • Der denkende Geist (manchmal und von manchen auch die negative Kraft genannt) wehrt sich leider mit Händen und Füßen,
      sich einzugestehen, daß mit jedem Bissen Fleisch eine Kugel auf dieser Welt abgefeuert wird.

      Kaum etwas ist unangenehmer zu ertragen, als die Schuld, die diese Einsicht mit sich bringt:
      Ich bin der Verursacher der Kriege auf dieser Welt. Ich bin die Ursache dafür, daß die Erde in dem Zustand ist, in dem sie sich im Moment befindet. Und dabei tue ich noch so, als ob ich Frieden
      wollte und als ob ich mich für den Frieden einsetzen würde.

      Und was unerträglich ist, das wird dem Sündenbock auf den Rücken gebunden, (den aufklärenden Veganern), woraufhin diese mit Fußtritten in die Wüste geschickt werden.

  22. „Orientiere Dich an der Liebe“, sei ein Motto für diesen Betrieb. Ich sehe auf dem Foto zwei Menschen, die
    nicht wahrnehmen, daß sie auf einem Friedhof sitzen. Warum sind Tiere von dieser Liebe ausgeschlossen?
    Überall Häute und Fell, das Tieren vom Leib gerissen wurde. Wie blind und gefühllos muss einer sein,
    auf diesem Friedhof, schön lackiert, nette Formen, aber immer noch Friedhof, zu sitzen, und sich als ein
    guter, liebevoller Mensch zu fühlen, der etwas Schönes vollbringt. Bitte, seid doch net so deppert!!!!!

    Ihr seid mir unheimlich.
    Orientiere Dich an der Liebe, sagt Ihr?
    Die ignoranz dieser Menschen schreit zum Himmel und gellt in meine Ohren, genauso wie die Abertausende
    und Abertausende der Todes und Schmerzenschreie der Tiere, die ihr Leben lassen mußten, damit diese schönen Schühchen im Regal stehen können.
    Aber was ich hier schreibe, ist ja sowieso sinnlos, denn die Antwort solcher Menschen wird ja gewiß lauten:
    Scheiß Di net au.

    Zäh wie Leder,
    flink wie Windhund,
    hart wie Kruppstahl.

    • Wurde denn berichtet, woher die Tierhaut stammt, die verwendet wurde? Wo sie gegerbt wurde? In „Zoopolis“ wird die Vision entworfen, ob es denn in Ordnung wäre, von natürlich gestorbenen Tieren die Haut zu verwenden. Hierzu wird darauf verwiesen, ob man denn dementsprechend bereit wäre, auch die Haut von Menschen für dieselben Zwecke zu nutzen. Ich persönlich verstehe, dass Menschen die eigene Spezies näher ist als eine andere. Wobei eine Hundehautcouch für die meisten schon wieder ein no go wäre. Für mich ist Tierhaut mittlerweile ein no go, auch wenn diese „regional“ und ohne Gifte, Kinderarbeit etc. hergestellt wurde. Deshalb trag ich meine alten Schuhe, die noch Leder enthalten trotzdem, bis sie auseinanderfallen, was bald der Fall sein wird.
      Sollte in dem Beitrag nicht ausdrücklich auf die Produktionsbedingungen des verwendeten Leders hingewiesen worden sein, dann muss das dringend nachgeholt werden.

    • Danke für die Ergänzung, Angi K.!
      Ich habe mich an dieses Thema nicht rangetraut: „…ob man denn dementsprechend bereit wäre, auch die Haut von Menschen für dieselben Zwecke zu nutzen.“
      Unsere finstere Vergangenheit kennt ja leider Versuche mit Menschenhaut. (Stehlampenschirm aus Menschenhaut z.B.)
      Wie Herr Ganser immer nahelegt, sich doch mal bitte in die Haut des anderen hineinzuversetzen: also beispielsweise sich als Amerikaner vorzustellen, wie es wäre, wenn Koreanische Bomberflugzeuge über den USA verkehrten; oder palästinenssiche Drohnen über Washington …. ja, was dann los wäre.

      Doppeldenk: Ich darf mit anderen machen, was man mit mir nicht machen darf.

    • Wenn es „nur“ um Tiere geht, wird eben die Logik, die sonst für alles gilt, einfach nicht angewendet. Auch von Herrn Ganser nicht. Diesen kollektiven Denkfehler finde ich mit der Zeit immer bedenklicher!

  23. Den Film über Heini Staudinger kann ich auch nur empfehlen.
    In diesem Sinne kann ich KenFM nur raten, sich den Schokoladenfabrikabten ZOTTER anzusehen.
    Er ist auch mit Staudinger befreundet und irgendwie ist auch sein Konzept sehr interessant und sollte hier vorgestellt werden.

  24. An Je m’en vais (und alle anderen Leser eigentlich auch):

    Ich bin zwar kein „erklärter“ Tierschützer (praktiziere aber schon seit langem auch Tierschutz) und kann nur bestätigen, daß (Zitat) „Missbrauch von empfindsamem Leben Gift für die Menschenseele ist“. Für mich hat dieser Satz eine sehr sehr wichtige und auch sehr sehr weitreichende Bedeutung, denn er gilt auch – für die Pflanzenwelt und stellt für mich daher eine der wichtigsten Lebensregeln dar, die es gibt. – Albert Schweitzer hat einmal gesagt: „Ich bin Leben das leben will, inmitten von (vielfältigen) Leben.“ – Unsere ganzen heutigen Probleme sind darauf zurückzuführen, daß dieses – eigentlich ganz natürliche Denken und Empfinden – zahllosen Menschen heute inzwischen völlig fremd (geworden) ist. Unzählige oft von Beginn an auf unsere heutigen Leistungsziele getrimmte Menschen sind nun selbst ebenso Mißbrauchte, die es allerdings oft GAR NICHT ANDERS WISSEN, als nun ihrerseits anderes Leben zu mißbrauchen. Eigentlich ein ungeheuerer Mißstand, der aber vielen – kaum je auffällt. Sehr viel Mißbrauchte klagen daher oft, ohne zu bedenken, welche Mißhandlungen sie selbst immer wieder begehen. – Ein wahrer Teufelskreislauf, den es endlich (mit friedlichen Mitteln!!!) zu durchbrechen und zu beenden gilt; – eine vollständige Aufklärung hierüber ist heute nötiger denn je!

    • Natürlich gehören Pflanzen auch dazu. Das Ganze ist ein degenerativer Prozess(gewesen), der in die heutige Weltsituation geführt hat, wo nur noch Geld einen anerkannten Wert hat.Dieser Prozess ist sehr eng verknüpft mit der Entscheidung von Menschen, Tiere zu reinen Nutzartikeln zu degradieren! Damit hat die Menschheit lebenswichtige Gefühlssensoren in sich gewaltsam beschnitten und das rächt sich unendlich.

  25. Wieder einmal ein klasse Interview mit einem sehr sympathischen Macher (von denen es leider noch zu wenige auf der Welt gibt), der bespielhaft vorangeht. Ein großes Lob hier für diesen Mann und auch – Ken Jebsen! – Beiden möchte ich von hier aus sagen „Herzlichen Dank dafür und weiter so“; denn Euer Beispiel – soll und kann – auch vielen anderen Menschen Mut geben, ähnlich Gutes zu leisten!!! – „Rom“ ist somit – noch lange nicht verloren.

  26. Heini Staudinger ist wirklich eine beeindruckende Persönlichkeit. Sein Lebenswerk wäre eine runde gute Sache, wenn die Schuhe aus seiner Fabrik nicht aus Leder, sondern aus einem veganen Material wären. So ist die Produktion doch wieder mit schlimmer Gewalt verbunden, und nicht lebensbejahend, wie er meint. Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.

    • Ja, mit der Tradition der Massentiervernutzung gibt es nirgends mehr echte Innovation. Damit können wir weissgott die Welt nicht mehr heilen, keine bessere Welt mehr aufbauen. Das können nur die sich vormachen, die ihr Mitgefühl für alles andere empfindsame Leben unbewusst auf Eis gelegt haben. Warum nur ist das von so vielen so schwer zu begreifen? Das macht mich eigentlich von allem immer wieder am traurigsten…

      Ken informiert sich vielseitig und gründlich über viele Themengebiete, aber ich vermute, dass er sich bis jetzt noch nie genau angeschaut hat, wie Leder und Pelz „produziert“ wird. Es ist schon auffällig, wie dieses Thema Tiermissbrauch hier konsequent ausgespart wird, so, als gäbe es das gar nicht und die darauf hinweisen, seien irgendwie gestört. In Wirklichkeit ist es leider umgekehrt. Die Mehrheit, die immer noch mit dieser Missbrauchs- Tradition mitschwimmt, ist die gestörtere. Missbrauch von empfindsamem Leben ist Gift für die Menschenseele.

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