Die Macher: Energieautark im Wohnwagon

10.000 Dinge besitzt ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland.

Welche dieser Gegenstände werden wirklich benutzt?

Fakt ist, dass diese Form des Wohlstandes eher eine Belastung ist, als dass sie das Leben wirklich lebenswerter macht. Weniger wäre nicht mehr weniger, sondern mehr, denn Eigentum belastet spätestens dann, wenn man externe Dienstleister braucht, um all die Gegenstände, die man besitzt, auch zu warten.

Die Zukunft kann anders aussehen. Lebenswerter. Alles, was man tun muss, ist sich von all dem Tand zu trennen, der nur als Staubfänger dient. Wer wesentlich weniger besitzt, benötigt auch deutlich weniger Wohnraum.

Noch cooler wäre es, nie wieder Miete zahlen zu müssen und am schärfsten vollkommen Energie-und Wasserautark zu wohnen und diesen Wohnraum je nach Lust und Laune auch noch zu wechseln.

Klingt utopisch, ist aber machbar! Heute! Jetzt!

KenFM besuchte in Österreich die Erfinder des Wohnwagons!

Autark und vor allem mit und in der Natur wohnen, ohne zu leben wie ein Einsiedler. Internet und warme Dusche, aber ohne auf Energieträger angewiesen zu sein, die nur durch NATO-Kriege erbeutet werden. Der Wohnwagon ist weit mehr als eine gemütliche Behausung, er ist ein Friedensprojekt.

Inhaltsübersicht:

00:00:06 Christian, Theresa und ihr Wohnwagon im Portrait

00:23:57 Die Manifestation einer Idee – Projektumsetzung ohne Bankkredit

00:35:20 Autarkie als Friedensprojekt

00:42:31 Wie komme ich an einen solchen Wohnwagon und welche weiteren Projekte gibt es?

01:20:49 Zu Besuch in der Zimmerei Berger

Hier der Link zu Homepage von Wohnwagon: https://www.wohnwagon.at/

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Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

30 Kommentare zu: “Die Macher: Energieautark im Wohnwagon

  1. So viele Anregungen habe ich nicht erwarten,
    Großen Dank Ihnen beiden:
    Unknow74, ja genau das habe ich befürchtet und deshalb die Materialien
    so genau angegeben. Danke für die Bewertung und danke für die Tipps.
    Um unser tägliches Lüften zu optimieren haben wir uns eine Bosch-Mess-
    Pistole angeschafft. Mit der Temperaturmessung im Raum, an den einzelnen
    Innen- und Außenwänden und auf den Möbelfronten haben wir erkennen
    können, wie lange wir lüften können, ohne dass die Möbel auskühlen und
    wieder aufgeheizt werden müssen.
    Auch die Luftfeuchte messen wir gelegentlich damit.
    Und auch damit haben Sie recht: Ich schlafe tatsächlich lieber im Blockbohlen-
    haus. Zum letzten Geburtstag habe ich mir z.B. gewünscht, eine Woche im
    eigenen Blockbohlenhaus Ferien zu machen (auf dem Grundstück beim Haus)
    und auch Gästen überlassen wir manchmal das Haus, um selbst auf den
    gemütlichen 22 m² mit dem herrlichen Holzaroma zu leben.
    Zu arminius:
    Auch Ihren Beitrag finde ich superanregend und ich bewundere Sie für Ihre
    eigenen Ideen und die Umsetzung. Auch hierfür danke!
    22qm

    • Lehmputz statt Tapete – Lehm nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie wieder ab – wirkt sich also sehr positiv auf das Raumklima aus, auch bei Porotonsteinwänden (nehme ich anhand Ihrer Beschreibung an).

      Auch Bauschaum zum Eindichten von Fenstern und Türen kann bei gelegentlichen Renovierungsarbeiten gegen bspw. Stopfhanf (mal bei ebay bspw. danach googlen) ersetzt werden – auch der sorgt an den Stellen dafür, dass ein Austausch, bzw. eine Anpassung zw. den unterschiedlichen Klimabedingungen zw. Innen und außen stattfinden kann.

      Machen sie mal eine Langzeitmessung zur Luftfeuchte, direkt nach dem Aufstehen, vor und nach dem Lüften, vorm Schlafengehen, einfach über einen längeren Zeitraum um mal ein paar Werte zu haben und dazu jedesmal eine Vergleichsmessung direkt draußen. Die Luftfeuchtigkeit als Teil des Klimas in den 4 Wänden ist ein deutlicher Messwert zum Wohlfühlbefinden 😉

  2. Meine Gedanken zum Wohnwagon sind im Grundsatz näher bei den kritischen Kommentaren zum Beitrag. Es hört sich zunächst alles ganz nett an (Arno Dübel würde sagen: hübsch). Wenn jedoch weiter gedacht wird, kommt Mensch schnell dahinter, dass dieses Projekt (wie z.B. auch ein Thoma-Haus) für nicht besonders gut situierte NormalbürgerInnen eher utopisch sein dürfte. Was mich persönlich jedoch erfreut, ist die Feststellung, dass ich schon von 2014 bis 2016 in der Planungs- und Bauphase eines eigenen kleinen Holzhauses in mehrfacher Hinsicht Baudetails umsetzen konnte, die bei Wohnwagon jetzt auftauchen. Insofern sehe ich mich/uns durchaus auch als Macher im Sinne des Wortes, Ken kann gerne einmal vorbeikommen. Was bei allen Bauvorhaben mit kleinem Budget natürlich hilft, ist ein verfügbares Grundstück, möglichst lastenfrei. Wir hatten diese Voraussetzung erfreulicher Weise, ansonsten hatten meine Ehefrau und ich rund 30.000 Euro ‚Startkapital‘, 15.000 waren privat zinslos ausgeliehen, 15.000 aus einer Lebensversicherung. Um es abzukürzen, wir sind heute schuldenfrei und wohnen in einem ebenerdigen 90 qm Holzhaus-Anbau (mit Holz-Fußboden!) an einem vorher bestehenden fast baufälligen Massivgebäude. Das Haus ist weitest gehend in Eigenleistung erstellt. Worauf ich jedoch hinaus wollte, sind die niedrigen Betriebskosten, die anfallen. Damit sind wir bei der Technik, die gewisse Parallelen zum Wohnwagon hat. Unser Haus ist um ein ‚Kraftwerk‘ herum gebaut, einen wasserführenden Grundofen, der in der kälteren Jahreszeit das Haus heizt und einen 800 Liter Pufferspeicher auf ca. 40 Grad hält. Im Sommer erwärmt ein Solarkollektor diesen Speicher; je nach Sonneneinstrahlung bis zu 90 Grad. Der Grundofen (Massenspeicher) ist pro Tag rund zwei Stunden in Betrieb und das Haus ist 24 Stunden warm, meist um 23 Grad herum. Das Heizsystem funktioniert im Winter stromlos (Schwerkraftsystem), im Sommer läuft im Kollektorsystem eine thermo-gesteuerte kleine handelsübliche Umwälzpumpe. Also Heizung und WW im Winter autark, im Sommer mit minimalem Stromverbrauch. Und jetzt der Knüller: wir verbrauchen pro Heizperiode rund sechs Raummeter Holz (war bei Wohnwagon auch angesagt, meine ich). Für diese Menge nachwachsenden Heizmaterials (wir kaufen nichts, Selbstbeschaffung ist hier möglich) wären im Handel rund 600.- Euro pro Jahr zu rechnen. Nicht viel für Heizung und WW für ein 90 qm Haus und bei dem geringen Verbrauch ist der eigene Arbeitsaufwand für Brennholz gering. Verschiedenste Versuche jedoch, Interessenten oder gar NachahmerInnen für dieses geniale System zu finden, halten sich in engsten Grenzen, weshalb auch immer. Frage zum Wohnwagon: wo wird das (bitte absolut trockene!!) Brennholz gelagert für die Heizung und die ‚längere Dusche‘, also 6 rm Jahresbedarf plus Vorrat für einige Jahre im Voraus? Bei Interesse kann ich gerne nähere Auskünfte über ökologisch sinnvolles Heizen mit Holz erteilen. Kontakt dann bitte über KenFM.

  3. Mir gefällt die lebendige Art der Beiden und ihr gesundesSelbstbewusstsein ohne Überheblichkeit!

    Zum Wohnwagon-Projekt
    Wäre ich nicht schon angekommen in unserem Haus-Garten-Paradies, könnte ich mir gut vorstellen, dass ich mich anstecken ließe von der Idee der Beschränkung aufs Notwendige und Nachhaltige, ohne Einbuße an technischem Fortschritt.

    Mit 24m² Wohnfläche auskommen, und zwar über fast 3 Monate, kennen wir von unserem Wohnen im Blockbohlenhaus – unser Heim vor und während des Bauens unseres Alters-Eigenheimes. Einzig die Waschmaschine vermisste ich.
    Auf 58/60 m² zu zweit möbiliert zu wohnen, erlebten wir 8 Monate lang, als das
    Haus in der Großstadt geräumt und verkauft war, wir aber beruflich dort noch
    ortsgebunden waren. Auch diese Zeit der Unbeschwertheit möchten wir nicht
    missen. Der ganze Hausrat war bei der Möbelspedition am Zielort eingelagert.
    Sollten wir z.B. einen 4. Flaschenöffner kaufen, wo doch 3 eingelagert sind?
    Oder die Winterschuhe im Sommer tragen, wo doch die Sommerschuhe ebenfalls alle eingelagert sind?

    Nun leben wir also in unserem schönen, neuen konventionell gebauten Bungalow.
    Und die Frage ist:
    Was könnten wir an Anregungen übernehmen?
    Energetisch sagt uns der Energieausweis des Gebäudes ist schon viel gewonnen!
    Und der ca. 3 t Ausstoß CO2 pro Jahr? Ein Auto, habe ich mir sagen lassen stößt rd. 135g/km aus, also auf 10.000 km 1,350 t. 15.000 Autos in 7 1/2 Std. ungefähr so viel wie ein 4-strahliger Düsenjet, nämlich ca. 1.822 Tonnen, also so viel wie 600 Häuser unseres Typs im Jahr.

    Ein wasser- und energieautarkes Wohnen wäre wohl meine 1. Wahl; kommt jetzt aber zu spät!

    Was also machen?
    Welche Anregungen können wir für uns aufnehmen und mit welchen Prioritäten umsetzen.
    Das ist wahrscheinlich eine Frage, die viele Sympathisanten der Christian &
    Theresa – Projekte umtreibt!

    Aufgefallen ist mir sofort nach dem Einzug ein Geruch, von dem ich glaubte, er
    würde rasch verfliegen. Gestört hat der mich besonders im Ruheraum, also im
    Schlafzimmer. Nach dem Nasswischen des Laminatfußbodens war das kurzfristig gut, ist aber noch heute nach fast 5 Jahren vorhanden.
    Schon das Video KenFM im Gespräch mit Erwin Thoma brachte mich dazu, dass das Laminat im Schlafraum als erstes rausgerissen werden sollte, was jetzt in diesem Video bestätigt ist. Von Schafswolle als Isolierung ist die Rede.
    Unsere Isolierung besteht aus Isover (Mineralwolle 035).
    Der Einfachheit halber stelle ich jetzt die Baumaterialien vor, denn die wichtigste Frage ist die nach dem Gesundheits- / Wohlfühlfaktor aller verbauten Materialien.
    Und: während wir aus dem Energiepass unseres Hauses den U-Wert (der Wert für den Energiedurchfluss – je kleiner, desto besser die Isolierung) eines jeden Baustoffes kennen, wissen wir so gut wie N I C H T S über diesen Faktor.
    Also
    der Wandaufbau: Klinker (Hochloch, was immer das sei), Luftschicht, Mineralwolle 035 (Isover), Ytong-Planblock PPW2-0,40, Kalkzementputz.
    Das Dach
    besteht aus: Mineralwolle 035, Dampfsperre PE-Folie, Gipskarton DIN 18180.

    Unser Haus ist hellhörig. Mit einer Tapete würde das schon besser sein. Wir haben lediglich den Kalkzementputz grundiert und überstrichen. (Das ließe sich also verbessern, wenn man wollte.)

    Was einen Wasserkreislauf angeht, könnten wir das Wasser vom Dach sammeln, aber nicht verrieseln (so wie jetzt), sondern für das Wäschewaschen, Duschen, den Hausputz (Böden und Fenster usw.) nutzen, dann über die vorgestellte Wasserpflanzenkultur wieder als Frischwasser zuführen. (Noch haben wir hier vor Ort keinen Wassermangel.)
    Gießwasser für den Garten entnehmen wir einem 12m-Brunnen mit der Elektropumpe, so dass uns das Sprengen lediglich ca. 1 kWh, also 28 ct pro Stunde kostet.

    Die mit Erdgas betriebene Fußbodenheizung liefert 69,5 kWh/m²a, die Solarthermie auf dem Dach 7,6 kWh/m²a über das Aufheizen des Wassers, 3,5 kWh/m²a trägt Strom vom Netz über das Betreiben der Heizanlage zum Energiebedarf des Wohngebäudes bei. Solar-Voltaik wollten wir damals (noch?) nicht. Wir wollten weder Unternehmer sein, die überschüssigen Strom abgeben, zudem hatten wir die Möglichkeit vor Augen, dass wir doch stromabhängig bleiben (wenn die Voltaik mal zu wenig liefert und das E-Werk dann die Bereitstellungskosten (Fixum) so erhöhen könnte, dass wir ‚April, April‘ keine wirkliche Kosteneinsparung hätten.

    Eine Solar-Voltaik kombiniert mit einem Windrad würde ich mir zunindest einmal anschauen und die Wirkung vorrechnen lassen (einfach interessemäßig). Die Stromabhängigkeit des Pumpsystems bei Erdwärme führte zu derselben Überlegung. Hinzu kamen die hohen Kosten bei der Einrichtung, die sich nur amortisiert hätten, wären wir 30 Jahre jünger.

    Das Torfklosett von Leberecht Migge hat mich bisher nicht angetörnt, aber nach diesem Video wäre ich bereit, mir die Klosett-Lösung, nämlich die Trennung von Urin und dem zu kompostierenden Rest, einmal anzuschauen.

    Wir wohnen in einem sehr nonkonformen, anregenden Umfeld, so dass ich erwarte, dass hier bald einmal so ein Modell stehen könnte.
    Auch der Breitbandausbau soll bald kommen!

    Während mein Mann und ich das Wohnen auf 58/60 m² kennen- und liebengelernt haben, kann ich mir aber nicht vorstellen, dass im Abstand von weniger als 35 – 50 m schon ein Nachbar stehen könnte. (Das ist unsere Situation jetzt, auf einer Seite sogar ca. 600 m, wo ein bewaldeter Hügel die Sichtweite ganz natürlich begrenzt.
    Eingebettet zu sein in die Natur und eins mit ihr zu sein, mit allem was da fliegt, springt und kriecht, keine optischen Schranken zwischen Drinnen und Draußen, das war unsere Vorstellung vom Wohnparadies! Das ist gelungen! Die Bauvorschriften ließen viel zu, so dass wir die Positionierung des Hauses, sogar der einzelnen Räume nach dem Sonnenlauf (Tag – Nacht, Frühling – Herbst – Winter) ausrichten konnten. Wir haben, solange die Sonne scheint, immer irgendwo Sonneneinstrahlung, was unserem Wohlbefinden enorm viel bringt.

    Das Leben in der Großstadt war eine gute Sache, solange wir im Arbeitleben standen, jetzt aber sind wir richtige ‚Landeier‘ geworden. Wir sind überrascht, wie auch wir von unseren gefiederten Freunden beachtet und beobachtet werden. Und: Wer die Raupe nicht ehrt, ist des Schmetterlings nicht wert.
    Neben dem Wohlfühlfaktor, sollen unsere Bemühungen auch dahin gehen, einen möglichst kleinen Fußabdruck auf Mutter Erde zu hinterlassen. Unser Grundstück ist zu rd. 85% unversiegelt und naturnah geblieben.

    • Ihr habt also ein wunderschön hermetisch zur Außenwelt abgeschottetes Haus, perfekt gedämmt, beste Industriequalität – denn nichts anderes sagt der Energiepass – Glückwunsch! Ich möchte Ihnen Ihre Euphorie nicht nehmen, aber die verwendeten Baumaterialien sind energetisch bei der Herstellung gesehen alles andere als ein schmaler Fussabdruck, das gleiche gilt für die anschließende Entsorgung nach Ablauf des Gebrauchswertes, bzw. Verminderung der jeweiligen Eigenschaften aufgrund von Verschleiß und dem dadurch bedingten Austausch…

      Bevor Ihr die Fototapete raus reißt und einen Holzfussboden verlegt, verschafft Euch eine Langzeitübersicht über die relative Luftfeuchte in den Räumen! Holz lebt und arbeitet – das gilt übrigens auch für Massivholzmöbel – in solchen Häusern trocknen die Hölzer unheimlich aus und schrumpfen, vor allem im Zusammenhang mit Gips(-karton), Zement(-putz) und Heizung im Winter – nur so als Tipp.

      Zum direkten Vergleich, schlafen Sie mal ein paar Nächte in Ihrem Holzbohlenblockhaus und dann direkt wieder im Haus…

  4. ich freue mich sehr hat Ken die Tiny house Bewegung aufgenommen.
    Sicher etwas, dass stark aus der USA kommt. Nicht alles was aus den Staaten kommt ist schlecht. Natürlich hat die Bewegung ihre Wurzeln auch in Europa in der Bauwagenbewegung. Schon in meiner Jugend in den 1980er hiess es „Krieg den Palästen, Frieden den Hütten.“ Wobei mir immer der zweite Teil des Spruches besser gefiel.

    Die Preisfrage hat hier einige umgetrieben. Dazu gibt es eine einfache Rechnung;

    Entweder man hat Geld oder aber viel Zeit.

    Mit viel Zeit kann aus Abfall ein sehr schönes Tinyhouse oder eben eine Traumhütte gebaut werden. Dazu gibt es im Netz tausende sehr eindrückliche Beispiele. Hier nur eines aus den Staaten;

    https://www.youtube.com/watch?v=9F04VQm7Y9s

    Ich selber hatte im Nachzug der Jugendunruhen in Zürich in einer Wagenburg gelebt (1980). Die Schweizer Bahn verkaufte gerade ihre alten Gepäckwagen für 100 Franken das Stück. Uns drohte zu der Zeit in einem Haus die Räumung. Da ergriffen wir die Gelegenheit und kauften 12 solche alten Bahnsteg Gepäckwagen noch mit schönen alten Holzrädern!!. jeder baute sich ein Häuschen darauf aus Abfallholz gerade genug gross für ein Bett. Der zwölfte Wagen wurde die Küche. So besetzten wir 9 Monate mitten in Zürich einen Platz. Eine Zeit die ich wirklich niemals missen möchte. In der Mitte der Wagenburg war ein mit Zeltblachen überdachtes Feuer. Bei schönem Wetter der Sternenhimmel das grösste Zelt der Welt.

    die Platzfrage wurde hier auch mehrere male kritisch angesprochen. Leider stimmt das. Es gibt in der Schweiz nichts Verboteneres als in einem Tipi oder in einem Bauwagen zu leben. Doch gerade deswegen ist es gut hat Ken diese Tiny house Frage mit aufgenommen auf seiner Plattform. Ich bin ja inzwischen schon ein alter Esel und werde wohl nicht mehr den Mut haben alles ab zu brechen um wieder auf vier Räder zu leben. Aber unter Jugendlichen ist das Thema gerade wieder sehr aktuell, wenn ich mich so umhöre. Da ist jede Unterstützung um Standplätze zu bewilligen Gold wert. KenFM hat mehr Power als Spiegel Fokus und ein Dutzend andere vergilbt Blättchen zusammen. Darum zweimal Daumen hoch für diesen Beitrag.

  5. Aus Sicht der Machthaber und Kapitalisten kann es nichts besseres geben,als wenn die Menschen ihren angestammten Grund und Boden aufgeben und eben jenen überlassen. Der Boden,welcher den Menschen gehört,die in einem bestimmten Gebiet leben,weil sie ihn bebauen,sollten ihre Heimat wieder in Besitz nehmen -und nicht aus ebenjener flüchten ,indem sie auswandern oder in Wohnwagen leben.

    Der Boden ,speziell die 30 Zentimeter Muttererde, müßte vor der industriellen Landwirtschaft geschützt werden ,durch die Menschen selbst,indem sie diesen wieder durch nachhaltige Bewirtschaftung in Besitz nehmen.
    Die Zeit drängt und die Agrarkonzerne sind dabei uns Menschen den Boden zu vergiften; so dass kaum noch ein Humusgehalt festzustellen ist in einer ehemals lebendigen Bodenstruktur.
    Auf Grund des Gesellschaftsvertrages und der universellen Gesetze der gesamten Menschheit sollten wir Menschen unseren heiligen Boden schützen und mit ihm das Wasser und aller anderen Natur-Ressourcen vor der Gewinnsucht-Krankheit der Konzerne. Nicht fliehen- sondern schützen!
    Denn es ist unser Land.

    • ja, das Problem daran ist, wenn ich jetzt hingehe und einen bestimmten Grund (Boden) in Anspruch nehme indem ich ihn nutze (Permakultur) und evtl. auch noch eine kleine Hütte darauf errichte kommen eben diese Kapitalisten, räumen das Gebiet und bauen darauf einen Parkplatz mit Einkaufszentrum (ist mir mal in den frühen 90ern passiert. Da konnen wir nichts gegen machen. Also: hat jemand einen Tipp wie das geht?!
      Ich hadere schon länger mit dem Fakt dass ich im Berchtesgardener Land geboren und aufgewachsen bin. Grund und Boden gehört mir (auf dem Papier) nicht. Doch, ich bin Mensch, dort geboren und aufgewachsen, es ist meine Heimat.
      Was gibt den Kapitalisten das Recht mir (m)einen Lebens-Raum vorzuenthalten?!
      Wie kann es sein dass Boden den einen „gehört“ (sie haben ihn gekauft) und der andere hat keinerlei Möglichkeit ein Stückchen Land urbar zu machen, zwei Ziegen, einen Esel, ein paar Hühner, Hasen und Laufenten, etwas Land für Nahrung?!…
      DAS ist der Knackpunkt. Wenn ich 150 000€ für ein Tiny-Home habe, ist das natürlich auch kein Problem. Nicht zu vergessen: 1/3tel der Deutschen haben ein Einkommen bisca.1500€ per Monat UND: keinerlei Ersparnisse weil einfach nichts zum Sparen übrig bleibt… Aber uns geht es gut… Alle wählen fröhlich Merkel und realisieren nicht, dass sie beraubt werden…

    • Du hast es ja schon erkannt,dass es ungerecht ist,was der Kapitalist macht,und dass er damit gegen den Gesellschaftsvertrag verstößt. Du hast somit schon ein höheres Bewusstsein erlangt,als allgemein üblich.
      Und irgendwann werden das immer mehr Menschen erkennen,dass wir alle die gleichen Rechte haben.
      Aber diese Rechte können nur Menschen einfordern-Juristische Personen können das nicht.

  6. PS. : für mich hat dieser Beitrag ein „Geschmäckle“ das sind Tiny-Homes für eine Zielgruppe, die mal eben 150 – 200000€ hinblättern können und die zudem auch noch über den Stellplatz plus Land für den Gemüsegarten verfügen. Klar ist das alles toll und wer kann schon was gegen das Konzept von Regional, Energieautark usw.. sagen. Übrigens (und sie sagen das auch im Film) sind das alles Konzepte die schon längst mannigfaltig praktiziert werden. Hie kostet der Wechselrichter (aus der Schweiz) halt schlappe 2000€. Was ich sagen will: hier wird Publicity für ein Unternehmen gemacht was definitiv die Begüterten (das obere Preissegment) ansprechen soll. Zahlen eigentlich solche Unternehmen schon an KenFm um solch prominenten „Sendeplaz“ zu kaufen? Riecht langsam nach Kommerz, nach gekauft…..

    • …der Vergleich zur Hochglanzzeitschrift „Schöner Wohnen“ kam mir gestern auch in den Sinn und es würden alle 3 Beiträge bisher dort zu 100% hinein passen.

      Mal ganz abgesehen vom vorgestellten Konzept von „Die Macher“, haben die bisherigen Beiträge dieser Rubrik recht wenig damit zu tun…

      Sehr befremdlich empfand ich im Übrigen auch den Spendenaufruf für die Organisatoren von PaxTerraMusica nach dem offenbar (zumindest finanziell) gefloppten Auftakt. Dafür bin ich schlussendlich Unternehmer (Veranstalter, Organisator, etc.) um das Risiko zu tragen, Crowdfunding hin oder her – ist’s zum Schluss eine rote Zahl unterm Strich, lief wohl irgendwas nicht so wie es sollte!

  7. Ja, das ist alles sehr schön für jemanden der 150000€ übrig hat und sich den Wagen als Garten- oder Wochenendhaus auf sein ohnehin schon großes Grundstück stellt. Meine Frage also: wo kann ich denn den Wagen (alte Idee, Tiny-Home) in meiner Stadt bzw. Umland hinstellen? Am besten noch mit Raum für einen Permakulturgarten?!
    Das ist doch das Problem.
    Kann da jemand helfen?

  8. Bravo für diese „Macher“. Ich selbst bin aus gesundheitlichen Gründen im Alter von 55 Jahren vor 15 Jahren aus dem Hamsterrad von Arbeit und Konsum ausgestiegen und habe mich in einer mobilen Behausung von 30 m2 eingerichtet. Ich habe es nicht bereut. Mein Leben wurde so viel einfacher und überschaubarer, wie ich es nie gedacht hätte. Auf keinen Fall möchte ich wieder zurück in ein Haus oder eine Wohnung in der Stadt. Mit dem Kauf eines kleinen mobilen Hauses auf Rädern ist es nicht getan; denn die Kommunen sind von diesen Behausungen in der Regel gar nicht angetan. So ist es wichtig, sich mit anderen Gleichgesinnten zusammenzutun und eine Art Campingplatz zu gründen, auf welchem man in seiner mobilen Behausung leben kann. Ich selbst lebe ganzjährlich in Südwestfrankreich direkt an der Atlantikküste. Meine drei Söhne, welche mitbekommen haben, wie gut man ohne hohe Mietzahlungen und ohne hohe Bankhypotheken leben kann, sind dabei, meinem Beispiel zu folgen. Mein mobiles Häuschen habe ich selbst gebaut nach diesem Prinzip: http://www.brikawood-ecologie.fr

  9. Die Intension sowie Inspiration von den dokumentierten „Autarken“ nehmen wir sehr zur Kenntnis.
    Was ich nicht verstehe, ist die Tatsache, dass einige dieser Projekte fruchteten und somit ein solides Fundament aufgebaut hatten, aber dennoch nicht im Stande sind oder wahrscheinlich nicht wollen, weg vom faulen Übel des momentanen intransparenten Geld- und Steuersystem zu gehen. Auch vom archaischen Herrschaftstruktur des Unternehmertums ist man nicht geneigt sich zu entfernen.
    Also als fürsorglichen Unternehmer sollte man sich schonmal die Frage stellen:
    Wie sichere ich meine Unternehmung im Falle eines Dollar/Eurocrash, oder einer Hyperinflation ab?
    Bin ich gewillt, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Wertschöpfung meiner Unternehmung durch Steuern abfließen, worauf ich kein Mitspracherecht habe, in welche Kanäle diese fließen?

    Irgendwie habe ich hierbei das Gefühl, die Leute springen wie die Hühner wild in ihrer Bodenhaltung herum, weil sie der Käfighaltung entkommen sind.

    Ich möchte zu gerne eine Dokumentation sehen wo Unternehmer wie Erwin Thoma oder dieses gezeigte Unternehmen hier sich mit der Gemeinde zusammenschließen und ein Projekt starten wie des Chiemgauers. Nicht zu vergessen, die Genossenschaftsbanken sollen sich auch mal dazu äußern und nicht nur von Gemeinwohlbilanz schwätzen, wo der Euro noch fett in ihren Bilanzbüchern steht.
    Kurz, ein Projekt wo alle daran arbeiten weg vom intransparenten Geldsystem hinzu zur Transparenz des Regionalkreislauf der Wertschöpfung.

  10. unknow74, Deine „Kritik“ kann ich nachvollziehen! Eines muss aber klar sein: Wenn jemand von dieser Idee leben will – also dafür mit seinem Team „normal“ bezahlt werden will, dann kommen solche Beträge zusammen. Für den, der nicht soviel „Kleingeld“ auf dem Konto hat (oder finanzieren will) wünsche ich „handwerkliches Geschick“- also nicht gerade zwei linke Hände. Dann läßt sich so etwas, je nach Anspruch, für nicht mal ein Drittel realisieren. Die finanziellen Ausreißer sind hier vor allem in „eigener Strom“ (Batterien/ Wechselrichter, etc ), Wärmespeicher für Warmwasser etc. zu suchen. Bevor sich eine Photovoltaik-anlage amortisiert, sind bereits neue Batterien fällig… Der Winter ist das Problem! Trotzdem eine Supersache. Aber es geht auch einfacher. Z.B.Warmwasser 6-8 Monate pro Jahr: ¾ Zoll PE-Rohrrolle (ca. 80M, im Holzkasten mit Folie abgedeckt) durch Sonne erwärmt (ohne Druckausgleichsbehälter)/ bei Sonne über 80 Grad!! gemischt mit Kaltwasser, für zwei Personen nacheinander duschen, kein Problem! Das Internet zeigt viel Alternativen. In der Wohnmobilszene findet man ebenfalls viele Ideen und für den, der schon mal ein paar Jahre im Womo gelebt hat, ist das alles nix Neues. Ich werkel gerade an meinem zweiten Wochenend-Wohn-Holz-Glashaus (9×7,5m). Ich kann nur sagen, mein Wohnmobil war teurer! Also die qm umbauter Raum sind nicht die wirklich ausschlaggebenden Kosten.
    Der Knackpunkt dieses interessanten, vorgestellten Minihome ist : Wo darf ich stehen? Auf dem Land in Meck Pom, Eifel etc geht das…

    • Das ist absolut richtig und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Aber genau dort liegt eben auch der Knackpunkt. Ich kriege die wenigsten Leute mitgenommen. Diejenigen, die mit 2 od. 3 Jobs sich sowas vorstellen könnten, bekommen schlicht und ergreifend keinen Kredit, auch nicht bei der GLS-Bank um über die „gesparte“ Miete den Kredit bedienen zu können. Vom Eigenkapital in den Lohngruppen mal ganz abgesehen… Und mal ganz ehrlich, alleinerziehend mit 2 kl. schulpflichtigen Kindern sind 25m² vor allem in der unfreundlichen Jahreszeit definitiv kein Zuckerschlecken, schon wegen der ständig nassen Klamotten!

      Die 70.000,- € ist die Selbstausbauhülle, d.h. tatsächlich umschlossener Raum. Lasse ich die Hälfte an techn. Gimmicks weg, sind’s trotzdem 50.000,- € + jeweils Steuer – neverever!

      Ich weiß von was ich da rede – auch wenn meine Hütte kein mobilehome ist, sind’s dank Fachwerkhausgeneralsanierungsbaustelle doch nur 6m² beheizbarer „Wohnraum“, frostfreie Schlafstelle und Minibad in dem ich mich gerade so einmal um die eigene Achse drehen kann. Mit Körbchengröße D wär’s schon ein Problem, vermutlich… Der leere Wohnwagen mit bett als Schlafstelle ist gottseidank vor 3 Jahren für’n Kasten Bier vom Hof verschwunden!!!

  11. Und noch einen sehr praktischen Hinweis an die Hersteller der Wagen.

    Jede Wiese ist lebender Boden der über den regelmäßigen Wassereintrag lebt und in aller Regel nicht verdichtet ist. D.h. eure Anhänger werden über kurz oder lang im Boden einsinken und zwar ungleichmäßig, bei ca. 8t Gewicht definitiv!

    Euren Anhängern fehlen am Fahrgestell entsprechende Kurbelstützen – da reicht eine ganz einfache mechanische klapp- und für den Transport verriegelbare Ausführung – um

    1. dem Einsinken entgegen zu wirken
    2. der Verwindung des Fahrgestells und dem damit verbundenen Verzug der Holzkonstruktion entgegen zu wirken.

    Ich bin gespannt auf den Bergeversuch eines nach 2 Jahren halb eingesunkenen Anhängers aus den sich gebildeten Mulden und die Auswirkungen auf die Holzkonstruktion, Fenster, Türen, etc., wenn dort schlagartig, möglichst noch mit unbedachtem Gasfuß vom Bauern und dessen 500PS-Treckers der Anhänger plötzlich aus der jahrelangen Position gezerrt wird.

  12. Wozu sollten sich Menschen einen Wohnwagen anschaffen für viel Geld um wieder zu Nomaden zu werden,wo den Menschen doch sowieso alles gehört.
    Es muß den Menschen nur bewußt werden,dass das Wasser ,die Elektrizität oder der heilige Boden sowieso ihnen gehört-
    dann brauchen sie keinen Wohnwagen zur Flucht mehr.

  13. 70.000,- € zzgl. MwSt. sind definitv ein Schnäppchen für 25m² umbauten Raum mit Dachbepflanzung! Sarkasmus OFF.

    Wer bitte soll sich das leisten (können)? Eigenleistung hin oder her – so gut wie die Idee ist, so sehr an der Zielgruppe ist sie vorbei – leider. Die Wagenbauer sind aus unterschiedlichsten Gründen an lowbudget-Lösungen interessiert und selbst wenn ich schlussendlich irgendwo bei 50.000,- € + Märchensteuer landen sollte, ist das immer noch völlig utopisch, dafür das derzeit alles dafür getan wird, die 25km/h-zulassungsfreien Anhänger von der Straße zu kriegen und auf 40km/h und die damit fällige TÜV-Vorstellung zu kriegen.

    Leider laufen auch ein Großteil der Links einfach nur ins Leere, bzw. im Kreis – schade!

    • @unknown74
      Sarkasmus hin oder her…. es wurde ganz klar gesagt, dass bei diesem Projekt nur die besten Materialien und Komponenten verarbeitet werden….. es werden sogar noch faire mitteleuropäische Löhne bezahlt… so ein Wagen, herzustellen benötigt, wenn ich es richtig verstanden habe ca. 2 Monate…
      Ist eigentlich logisch, dass das nicht zu „Geiz ist Geil“ Preisen möglich ist… Da hilft nur, wenn man es finanziell nicht stemmen kann, die Idee kopieren und es selber machen…

    • Von Geiz ist Geil habe ich nicht gesprochen, sondern von der Tatsache, dass dieses Projekt an der Zielgruppe vorbei geht.

      Im übrigen genau wie der e-Bike-Nachrüstmotor oder das Holzhaus vom Erwin Thoma. Die Menschen sollen mitgenommen werden, die Menschen sind in aller erster Linie diejenigen, die 8 und mehr Stunden täglich in einem, zwei oder drei Jobs den Lebensunterhalt für ihre Nächsten verdienen müssen <= diese Zielgruppe braucht Alternativen, nicht diejenigen, die sich mal eben für 130.000,- € ein autarkes Gartenhaus auf die 3000m² Grundstück stellen.

    • Stimmt, das ist was dran. Nicht jeder kann sofort alles ändern, man will nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

      Aber: diejenigen (wie ich auch), die jeden Tag 8 Stunden arbeiten – die wissen doch selbst, was sie tun können und wo sie in vielen kleinen Schritten ansetzen können.
      Keiner braucht sich zu überfordern, aber etwas tun kann jeder – was genau das ist, wissen wir alle bzw. weiß jeder selber am besten.

    • @unknow74:
      Volle Zustimmung zu Ihren Kommentaren.

      Und für die unteren Klassen wird all das immer unerreichbarer. Ohne Revolution in die richtige Richtung, welche jedenfalls hierzulande weit und breit nicht zu sehen ist, sind wir verloren. Da reichen so ein paar kleine Schritte, die jeder selbst tun kann, nicht. Und auch keine positiven Einzelbeispiele wie die „Macher“, weil das die Masse der Menschen nicht kopieren kann.

  14. Finde das super, den Menschen Alternativen zu zeigen!

    Das KenFM-Team ist ja immer auf der Suche nach ökologisch lebenden Menschen, da kann ich euch nur empfehlen: macht mal einen Abstecher nach Neuseeland 😉
    Da ist das, was wir hier in Europa machen, noch in den Kinderschuhen dagegen. Da gibt es eine ganze Bewegung von Menschen, die alle sich als Ziel setzen, völlig (!) autark zu leben.

    Denkanstöße:
    – Haus mit Kamin heizen
    – Obst-/Gemüsegarten (funktioniert wegen des Klimas in Neuseeland natürlich noch besser)
    – selber fischen
    – Tiere halten (Hühner, Schweine, Schafe, …)
    – regenerative Energiesysteme
    – öfter mal zu Fuß/mit dem Fahrrad, das Auto stehen lassen …

    Eigentlich total banale Dinge, aber wenn man die umsetzt, ist schon viel getan.

  15. Vorab: Ich hab’s mir noch nicht angeschaut, mache das aber noch.

    Alles schön und gut mit diesem Konzept, das hat mich auch vorher schon interessiert.

    Nur: Gibt es eigentlich auch Projekte, wo man zum „Macher“ werden kann, wenn man kein Geld hat?
    Wenn man sich z.B. diesen Wohnwagon (incl. erlaubtem Stellplatz!) nicht leisten kann.

  16. Humankapital .
    Produzieren und konsumieren im Materialismus .
    Produzieren und konsumieren ist die Existenz , produzieren und konsumieren bilden die Matrix .

    Die Produktwerbung finanziert die Information . Die Information bettet die Arbeit und den Konsum .

    Arbeitsplätze schaffen !!!
    Arbeitsplätze, mit denen zu den 10 000 Produkten in der Wohnung weitere hinzugefügt werden .

    Arbeitszeit verlängern !!!
    Arbeitszeit, mit der zu den 10 000 Produkten in der Wohnung weitere Produkte hinzugefügt werden .

    Arbeit und Konsum bringen dem Paar Staat&Kapital Steuern und Gewinn . Geld ist Macht .

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