Die Macht um Acht (15)

Die Russland-Fanfare

Die Tagesschau und ihr Russlandfeldzug

Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten.

Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche „Analysten“ dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information.

Mit einer weiteren Meldung der „Tagesschau“ – zur „Chronik der Krimkrise – Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts“ – bemerkt Gellermann eine beachtliche Nachrichten-Fälschung der Redaktion durch Weglassen: Unerwähnt bleibt die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau. Verschwunden ist der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde und wird. Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der alten sowjetischen Teilrepublik.

Doch damit nicht genug, verbreitet die Tagesschau auch noch diesen Satz: „Die NATO greift militärisch zwar in den Konflikt nicht direkt ein – die Ukraine ist schließlich kein Mitgliedsstaat – verordnet sich selbst aber einen radikalen Kurswechsel: weg von der Konzentration auf überschaubar erfolgreiche Auslandseinsätze wie dem in Afghanistan und hin zur Verteidigung des eigenen Bündnisgebiets.“ Der Journalist Gellermann fragt entsetzt, seit wann denn die Krim oder die Ukraine zum NATO-Gebiet gehören. Und er schließt aus der Erwähnung des Afghanistan-Kriegseinsatzes folgerichtig, dass die ARD-Redaktion einen möglichen neuen Krieg anvisiert.

In seinem Schluss-Satz weist der Tagesschau-Kritiker darauf hin, dass auch und gerade der Wechsel vom Journalismus zur Propaganda ein klassisches Signal für eine Vorkriegszeit-Situation ist: Denn wer den möglichen Kriegsgegner diffamiert, macht ihn zu einem „bösen“ Feind, schafft also vorbeugend Kriegsgründe.

Gellermann warnt: Es sei schon einmal für Deutschland schlecht ausgegangen, als sich das Nazi-Reich mit der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg angelegt habe. Auf beiden Seite habe es Millionen Tote gekostet. Diesmal könnte die Schwelle zum Atomkrieg überschritten werden. Ein Krieg, bei dem es nur Besiegte geben würde.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

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20 Kommentare zu: “Die Macht um Acht (15)

  1. Großen Dank, Herr Gellermann, Sie sprechen mir aus der Seele. Das Agieren der Tagesschau erinnert mich an eine Begebenheit in meiner Kindheit. Meine Eltern hatten mir strengstens verboten, über die nur mit einem dünnen Brett abgedeckte Jauchegrube in unserem Garten zu laufen. Ich hampelte dennoch immer wieder drüber weg. Ganz bewusst. Hin und her. Was für ein Abenteuer, immer am Limit! Als ich tatsächlich einbrach, wagte ich nicht, um Hilfe zu rufen. Ich schämte mich für meine Dummheit und meine Unvernunft. Glücklicherweise gelang es mir, mich aus der Jauche zu befreien… Ich hoffe, die Tagesschau ist schlauer, als ich es war mit sieben, und ändert ihren Kurs, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist!

  2. Angesichts des unfassbaren Brimboriums, das die Tagesschau seit Tagen um die Wahl eines CDU-Vorsitzenden veranstaltet, müsste die nächste „Macht um Acht“-Sendung sofort folgen. Heute ist es besonders krass – die ersten acht (8 – ausgerechnet acht) Beiträge bei tagesschau.de drehen sich jetzt gerade um dieses Thema:

    „CDU-Parteitag in Hamburg – Wählen und Warten“

    „Parteitag in Hamburg – Live: CDU entscheidet über Merkel-Nachfolge“

    „Letzte Rede als CDU-Chefin – „Es war mir eine Ehre““

    „Merkel und die CDU – Im Abgang versöhnt“

    „Bilder – Die CDU-Vorsitzenden – von Adenauer bis Merkel“

    „Annegret Kramp-Karrenbauer – Die Risikobereite“

    „Friedrich Merz – Der Selbstbewusste“

    „Jens Spahn – Der Provokante“

    Wer jetzt noch Zweifel hat, dass es sich hier um einen Staatssender handelt, dem ist nicht mehr zu helfen.

  3. Von der ersten Sendung seines Formates an durchweg sympathisch und auf hohem Mensch-sein Niveau Journalismus surfend hat Herr Gellermann diesmal sein bestes Stück abgegeben. Ich hatte nach der Meldung im Deutschlandfunk sehnsüchtig auf Die Macht um Acht gewartet. Mittlerweile ist ja klar, dass einem nur noch Bruchstücke serviert werden, doch jetzt gerade vor Weihnachten fehlt mir die Zeit sie durch Eigenrecherche zusammen zu setzen. Wie schön, dass ich mich drauf verlassen konnte – von dem Vertrag und der unterlassenen Meldung wußte ich nichts, aber dachte mir schon, dass da was fehlt.
    Und Ihr Fanfaren-Gesicht erinnert mich so sehr an die Gesichter meines ostpreussischen Vaters und seiner Brüder wenn sie die Hymne im Fernseher hörten, alle waren im Krieg gewesen. Es ist eben neben den Fakten und der daraus geschmiedeten Nachricht auch ziemlich wichtig, wie sie serviert/umgesetzt wird.
    In diesem Nachrichten-Zusammenhang spielt das Geschichtsbuch 5.Klasse (2. Weltkrieg ist 10. Klasse) nicht wirklich eine Rolle.

    Ich würde Sie gerne auf meine persönliche GEZ-Liste für 2019 setzen.
    Jedes Jahr wähle ich mir 12 Journalisten denen ich jeweils einen Monatsbeitrag in Höhe der monatlichen GEZ-Gebühr überweise + 1 € extra für die symbolische Anerkennung, dass Sie Ihre Arbeit nicht nur können, sondern sie auch tatsächlich machen.

    Für 2019 bisher gebongt:

    Ken Jebsen
    Gabi Weber
    Jassinna (über Patreon 5€ pro Video)
    Uli Gellermann (sofern ich eine Kontonummer finde, oder geht das auch über diesen Kanal?)

  4. Es gibt selten einen Journalisten, der mit so viel Verstand und Herz, d.h. auch mit Leidenschaft so für eine gerechte und faire Information kämpft, wie Uli Gellermann, weil er weiß, wie wichtig in jeder Zeitspanne die Ehrlichkeit der Presse für die Information der Bevölkerung ist und natürlich auch für die Stabilität der Demokratie. Dass davon schon fast keine Rede mehr sein kann, sieht man ja, wenn die Regierung selbst Wert darauf legt, dass die Medien bewusst falsch informieren, bzw. sich an die Vorgaben der Regierung halten, wie – was – zu nennen ist. Die sind nicht so dumm, dass sie eine Sezession nicht von einer Annexion unterscheiden können. Es ist die Macht, die bestimmt, was gesagt wird.

    Wenn man liest, wieviele deutsche Unternehmen allein in Afghanistan viel Geld verdienen, kann man sich vorstellen, dass diese Firmen nicht daran interessiert sind, dass die Besatzung dort nicht aufhört. So las ich von einem Pixi-Toilettenhersteller, dass seine Geschäfte gut gehen, seit es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen überall in der Welt kommt. Soldaten brauchen Clos und Flüchtlinge auch.

    Wir sollten uns an diese Perversionen der Kaltschnäuzigkeit und Hartherzigkeit „egal wie und wobei das Geld verdient wird“ nicht gewöhnen. Gellermann spricht von Konditionierung. Unseren Kindern und Enkeln fehlt manchmal die „Antenne“ für diese Heimtücke der Politiker und Geschäftemacher.

    Darum vielen Dank, lieber Uli Gellermann, dass Sie uns, mich, immer wieder mit der Nase darauf stoßen: Gewöhnt euch nicht an diese Politik der Aggressionen und Gewalt.

  5. Die lassen sich nicht schließen, wenn man sie nicht zwingt. Zuviel Geld verdienen alle an den Kriegen. Das ist das Problem. Kämen diese Kriegstreiber und – ausführer vor ein Gericht, z.B. in Den Haag, internationales Kriegsgericht oder Menschenrechtsgericht, sähe es anders aus. Da jedoch alle schweigen und fasziniert zusehen, werden sie auch nicht wach, wenn es knallt.

  6. Ja, es stimmt, Gellermann bringt es wieder auf den Punkt. ich stimme den Vorrednern zu! Aber ich finde es zum Verzweifeln, dass nur so wenige die Konsequenzen daraus ziehen. Es gibt nur eine sinnvolle Konsequenz, bei den nächsten Wahlen die Partei wählen, die sich eindeutig und bedingungslos gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr ausspricht! Nur so können wir den Kriegstreibern ala Röttgen und von der Leyen die Konzession zum Morden entziehen. Dann sind nicht nur die Kinder von Frau von der Leyen sondern auch alle anderen außer Gefahr.

  7. Am Bittersten ist, dass mir monatlich noch 1,5% von meinem Nettoeikommen abgezogen werden, um gegen meine Interessen zu arbeiten und ich keinerlei Einfluss darauf habe, was damit getan wird.
    Gut bei anderen Abzügen gilt ja das Gleiche.
    Nicht nur, dass die Herrschaften dabei sind, einen Krieg vorzubereiten, bis dahin leben sie recht gut davon und haben dann auch die Mittel sich in Sicherheit zu bringen.

  8. Das war der beste Beitrag in dieser Reihe, den ich bisher gesehen habe. Ich mag Leute, die besser werden. Leider werden die deutschen Journalisten (ARD, ZDF, Spiegel, Zeit, TAZ) immer schlechter und die Politiker erst recht. Zur Zeit haben wir die schlechteste Regierung, die wir je hatten. (Ich habe sie alle miterlebt von Adenauer 1 bis Merkel X)

    Man kriegt nach der Macht um Acht beinahe Lust, sich die Tagesschau noch mal anzusehen, was ich seit 15 Jahren nicht mehr mache, Tagesschau als Realsatire, zum Weinen statt zum lachen.

    Hinter all dem steht das Interesse der Finanzindustrie: Die USA haben nur noch zwei Exportschlager: Software-Produkte und Rüstung. Es geht um den Verkauf von Kampfflugzeugen, Drohnen und Raketen. Die dummen Deutschen wollen ihre besten Kunden sein.

    Die ARD verkündet schon lange das gleiche wie die CDU: Wir sind das zweitamerikanischste Land. Uns eint die Feindschaft gegen das zweitstärkste Land der Welt, das unser Nachbar ist und dem wir moralisch tief verpflichtet sind. Reue und Dankbarkeit.

    Der große Freund jenseits des Atlantiks ist beeindruckend in seiner Egozentrik, aber nicht mehr nachahmenswert.

  9. Der von Regierung und mitheulenden Medien propagierte Russland-Hass ist nicht zu ertragen.

    Wie fahrlässig leichtsinnig mit Aufrüstung und Krieg umgegangen wird ist ein Alarmsignal, das alle angehen sollte.

    Denjenigen in den Medien, die zu Krieg und Aufrüstung hetzen, muss die rote Karte gezeigt werden.

    Herr Gellermann bringt Alarmierendes auf den Punkt. Dafür gebührt ihm Anerkennung und Dank.

  10. Dass jeder Krieg mit einer Lüge beginnt, ist bekannt. Der Satz impliziert, dass Politiker und Militärs die Kriegslüge bewusst einsetzen, um ihre wahren Beweggründe und Ziele zu verschleiern. Wenn aber Kriege begonnen oder fortgesetzt werden, weil die Politik die eigenen Lügen glaubt und zur Grundlage militärischer Entscheidungen macht, handelt es sich um einen stillen Putsch des Militärs oder darum, dass der Wahnsinn die Macht ergreift.

    Um die Entmachtung der Politik durch das Militär handelt es sich beim Krieg gegen den Terror. Die Herrschaft des Wahnsinns droht, wenn unsere umnachteten Politiker den eigenen Propagandalügen aufsitzen und der russischen Aggression, ukrainischen Demokratie, iranischen Hegemonie und transatlantischen Partnerschaft Taten folgen lassen.

    Fast möchte man hoffen, unsere Atlantik-Brücklinge tun nur so einfältig, moralisch verkommen und geschichtsvergessen und haben die Lügen weiter im Griff, statt umgekehrt. Sonst sollte man aufstehen. Zum Aufstand gegen geistige Zwerge?

  11. Lieber Herr Gellermann,
    sah es nur für mich so aus, als ob Sie zum Ende Ihres furiosen Kommentars mit den Tränen kämpfen mussten? Vielleicht. Auf jeden Fall: Mir selber ging es so. Denn auch ich habe drei Kinder und ein süßes Enkelkind, das gerade heute, am Nikolaustag, freudestrahlend und in glücklicher Ahnungslosigkeit seinen zweiten Geburtstag feiert.
    Wahrhaftig, niemand, der noch nicht total im Atlantikersinne gehirngewaschen wurde (wobei: wieso Gehirn? Ich muss da immer an Albert Einstein denken, der davon sprach, dass fürs Marschieren das Rückenmark vollkommen ausreicht!), kann doch tatsächlich einen Krieg wollen. Nicht mal die kriecherischen Mainstreamjournalisten, die sich für derartige Propaganda einspannen lassen. Glauben die tatsächlich, die Russen, wenn sie soweit in die Ecke gedrängt wären, dass sie zurückschlagen müssten, würden rings um ihre Redaktionen herumbomben? Wie strunzdoof darf/muss man in solchen leitenden Positionen denn sein?
    Ganz besonders widerwärtig finde ich es, zum Krieg gegen Russland zu trommeln, dem wir doch die sogenannte Wiedervereinigung verdanken… Ich finde es nicht nur hochgradig verantwortungslos, wie in der ARD (die ich nicht schaue, da ich schon seit mehr als 10 Jahren keinen Fernseher mehr habe – mir reichen Ihre Kommentare und die von den Herren Bräutigam und Klinkhammer vollauf, um beim bloßen Gedanken daran einen Würgereflex zu verspüren) gegen Russland und besonders gegen Putin gehetzt wird (ohne dessen kluge und besonnene Reaktionen wir alle, ja, auch die Atlantikbrücken-Journaille, längst atomarer Staub wären!), sondern auch äußerst charakterlos und zutiefst undankbar. Denn es waren doch nicht unsere „amerikanischen Freunde“, die den Warschauer Pakt aufgelöst haben und uns damals voreilig und vergeblich auf die sogenannte „Friedensdividende“ hoffen ließen!
    In diesem Zusammenhang sehe ich übrigens auch die selbstgefällige Vollzugs-Meldung des seinerzeitigen Bundeskanzlers Schröder in Davos, er und seine Kumpane hätten mit Hartz IV „den besten Niedriglohnsektor Europas“ geschaffen. Denn ein Ausweg bleibt ja nun jenen jungen Männern, die nach Beendigung der Schulzeit keinen zukunftssicheren Ausbildungsplatz gefunden haben: Immerhin können sie sich in unserer Berufsarmee für eine Karriere als Kanonenfutter bewerben…
    Ja wahrhaftig: Es ist zum Heulen!

  12. Danke Herr Gellermann! Hier will es niemand wahr haben, aber unsere Gönner beabsichtigen ihre Pläne umzusetzen. Wen kümmert dort Europa und die Menschen. Wer seine eigenen Soldaten sinnlosen Invasionen, Atombombentests, Giftgas und Uranmunition aussetzt, wer seine Ureinwohner mit Genozid überzog und bis heute überall in der Welt mordet, immer begleitet und geführt von unseren liebgewonnenen Berufsopfern, der schert sich ums nichts. Dass ein Krieg auch die USA und Israel treffen wird, ist diesen fanatischen (faschistischen) Idioten in ihrer Arroganz und Sendungsüberheblichkeit nicht klar. Erst heute wieder tragen sie – leider etwas spät – einen ihrer Kriegspräsidenten zu Grabe und überschütten ihn mit Lorbeeren statt dem Blut seiner Kriege in der Welt. Möge er in der Hölle brennen! Kriegsvorbereitungen in Europa und wir glotzen doof! Wir werden dann mal eben etws eher tot sein. Danke liebe faule Bürger dieser erbarmungsunwürdigen Provinz. Ihr werdet samt eurer Brut Tribut zahlen – nicht wie immer in Euro…
    Lieber Herr Gellermann, die Siegerdarstellungen der Ursachen und Auslöser für den Angriff auf die UdSSR 1941 sind mittlerweile widerlegt und zeichnen ein völlig anderes Bild der damaligen Situation! Die Archive der UdSSR sind hier als Quellen sehr aufschlussreich. Es ist an der Zeit uns loszueisen von den Dogmen und Lügen der Alliierten und dem Gesindel um Stalins Mörderbanden von damals!

    • @Axel…Besser hätte man es nicht kommentieren können…die Betrachtung der aktuellen Situation seitens Herrn Gellermann ist sehr treffend…bei den historischen Fakten glänzt er allerdings wieder einmal mit dem Wissen aus seinem Schul-Geschichtsbuch aus der 5. Klasse…wie war das nochmal mit der Dauermanipulation durch das Weglassen entscheidender Fakten?

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