Die Macht um Acht (32)

Tagesschau-Feindbild!

Seit Hitler immer noch der Russe.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind durch ihre Staatsverträge eigentlich zur Objektivität verpflichtet. Die Verträge basieren sogar auf dem Grundgesetz. Und weder im Grundgesetz noch in den Verträgen steht ein Wort von einem Feind. Und doch arbeiten die Sender ziemlich konsequent an einem Feindbild. Es ist seit Hitler immer noch das alte: DER RUSSE! Zwar entstand die ARD erst nach 1945, aber manche Traditionen haben eben den Krieg überlebt. Wer Feindbilder aufbaut, der bereitet psychologisch den Krieg vor. Die MACHT-UM-ACHT beweist an einigen Beispielen, wie hartnäckig sich DER FEIND in der Tagesschau hält.

Unter der Überschrift „US-Wahlkampf 2016 – Welche Rolle spielte Assange?“ arbeitet sich die schlechte Journalistin Silvia Stöber am guten Journalisten Assange ab. Zwar gibt es keinen aktuellen Anlass zur Berichterstattung, aber Stöber diffamiert Julian Assange als jemanden, der „Schon früh Verbindungen zu russischen Institutionen“ hatte. Natürlich führt sie dafür keinen Beweis an. Sie verlässt sich darauf, dass die deutsche Öffentlichkeit durch Jahre eingeübter Russophobie die Russen für böse hält und damit jeden, dem man russische Kontakte anhängen kann, auch als böse empfindet. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

In der nächsten Tagesschau-Meldung wird mit der Überschrift „Kreml-Kritiker in Klinik – Gift in der Zelle von Nawalny?“ das Schauerstück vom bösen Russen weitergeführt. Irgendjemand soll dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Gift in die Zelle geschmuggelt haben. Beweis? Die Aussage von Nawalnys Hausärztin: „Wir können nicht ausschließen, dass seine Haut von einem Gift berührt und von einer unbekannten chemischen Substanz durch einen Dritten verletzt wurde“. Wer sich jemals von seinem Hausarzt hat krank schreiben lassen, der weiß, wie „objektiv“ Hausärzte sein können. Und wer jemals mit der deutschen Sprache hantiert hat, der weiß: „Können nicht ausschließen“ ist der billigste aller Billig-Konjunktive.

Doch der dritte Teil, der folgt sogleich: „Fall Skripal – GRU-Agent soll Anschlag koordiniert haben“. Die GRU ist ein russischer Nachrichtendienst. Und der „Fall Skripal“ ist eine uralte Story, die durch nichts bewiesen wurde, aber einen Giftanschlag auf britischem Boden der GRU zuschiebt. Hätte der öffentlich-rechtliche Sender ARD sich im eigenen System umgesehen, hätte er beim Berliner Inforadio (rbb) folgende Nachricht finden können: „Der Bundesregierung liegen offenbar keine Beweise vor, dass Russland für den Giftgas-Anschlag auf den Doppelagenten Sergej Skripal verantwortlich sein könnte.“ Gute Quelle. Die Tagesschau interessiert das nicht. Weil sie nicht will. Die pinselt lieber am Feindbild, statt Nachrichten zu fertigen.

Und nochmal die Skripals in der „Tagesschau“: „Fall Skripal – Neue US-Sanktionen gegen Russland“. Natürlich stellt die „Tagesschau“ die US-Sanktionen nicht infrage. Sie apportiert sie nur und kotzt sie den Zuschauern vor die Füße. Die Zweifel, die ein ordentlicher Journalist anmelden müsste, überlässt die Redaktion einem Zuschauer, der auf der Website der Nachrichtensendung diese Frage stellt: „Die USA haben im Irak über 1 Million Tote zu verschulden, und wo bleiben da die Sanktionen?“ Eine einfache aber höchst intelligente Frage, die sofort jenen Zweifel nähren würde, der zum qualifizierten Journalismus gehört. Aber die Hamburger Redaktion hat keine Zweifel. Sie hat noch ein Karriere vor sich und die Rente bald durch.

Die MACHT-UM-ACHT zeichnet solche und ähnliche Blüten des pensionsberechtigten Gewerbes im öffentlich-rechtlichen Sektor mit einen Warndreieck aus. Denn, sagt Uli Gellermann, kaputte Nachrichten machen Hirne kaputt. Davor muss gewarnt werden. – Unter der folgenden Mailadresse DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE können die Zuschauer weitere Vorschläge für Warndreiecke einsenden. Die Mannschaft der MACHT-UM-ACHT bedankt sich herzlich bei den vielen Zuschauern, die mit ihrer kritischen Beobachtung der „Tagesschau“ an der Alternative zu den ARD-Nachrichten mitarbeiten.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

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37 Kommentare zu: “Die Macht um Acht (32)

  1. NEIN!!!! nicht noch ein Wonneproppen-Silvia Artikel!
    Ab ins Foltergefängniss von Guantanamo und Belmarsh mit dir. Da kriegst du Liquidität sprichwörtlich im Überfluss und da spielen sie dir die colgate-werbung zu Umerziehungszwecken mehrere tausendmal vor auf täglicher Basis…um die geistige Verschmutzung einzudämmen und weitere Wonneproppen-Artikel zu stoppen und um die Bevölkerung vor dir zu schützen..bitte, gebt Sivlia, einen anständigen Job in der Werbeindustrie! Irgendeinen für Spangenmonster mit verschissenen Windeln, die sie nicht selber wechseln können.
    „I have the colgate girl & boy, brush 3 ways clean to both enjoy, cleaner breath, cleaner taste, cleaner teeth, 3 ways clean is colgate clean, helps fight decay with colgate, 3 ways clean is colgate clean.“
    Get Julian out and Sivlia in!

  2. Vielen Dank für Ihre hervorragende Arbeit, lieber Herr Gellermann,

    zu Julian Assange: Ich denke, dass insbesondere die Verbindung, die hergestellt wurde von Donald Trump zu Julian Assange ein genialer Schachzug der Geheimdienste war. Mit Donald Trump wurde ein Präsident installiert, der sich im Sinne Mausfelds als sensationell gutes Ablenkungsziel für „Empörungsenergie“ (Mausfeld) eignet. Trump ist in seiner ganzen Ungehobelheit und politischer Inkorrektheit der geniale Antipol zu den grün wählenden demokratisch, humanistisch, liberal, aufgeklärt und was auch immer sich wähnenden gebildeten Mittelschichtbürgerinnen. Die Idee, Putin habe die Wahlen geheckt und Trump an die Macht gebracht ist ebenso genial wie die Idee, Julian Assange steckte mit Trump unter einer Decke, um ihn an die Macht zu bringen. Trump bringt weiterhin die Gemüter in Wallung, und das ist aus Sicht der Eliten auch gut so. Denn was hat sich geändert in der Geopolitik? Hat Trump mehr Soldaten aus dem Ausland abgezogen, wie ursprünglich angekündigt, lässt er im Nahen und Mittleren Osten weniger bomben, lässt er Russland weniger sanktionieren?
    Aber seine Polterei bringt die Grünen Wähler zuverlässig regelmäßig zur Weissglut. Und das ist aus Sicht der Dienste auch gut so, und soll so dargestellt werden. Und weil er mal gesagt hat, er liebe Wikileaks oder so ähnlich, ist Julian Assange natürlich für die Leitmedien neben den gezielt lancierten Vergewaltigungsvorwürfen unten durch. Die Dienste können sich die Hände reiben.

    Ich will noch hinzufügen: Ich finde nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde eine Bundeskanzlerin so unkritisch, im Gegenteil verherrlichend, lobhudelnd dargestellt. Die Entwicklung der Tagesschau ist wirklich erschütternd.
    VIelen Dank,
    herzliche Grüße von der Insel Rügen

  3. @Freischwimmer
    Im Grunde sind wir – Sie, Freischwimmer, Hitsch und ich – uns einig, bis eben auf den einen Punkt „wortstarke Absage“, wie Sie es nennen, und wie weit diese gehen soll. Und da meinen wir (wenn ich Hitsch da mit einbeziehen darf) anders als Sie, man sollte sich eben überlegen, ob man mit seiner Wortwahl so weit gehen will, dass man am Ende seiner Sache vielleicht mehr schadet als nützt. Denn wenn sich die Kritik, die sich dann erhebt, an einer Formulierung festbeißen kann und damit das, worum es eigentlich ging, so übertönt, dass es vollständig aus dem Blickfeld gerät, dann profitieren die, die an einer Auseinandersetzung über das eigentliche Thema gar nicht interessiert sind und nur die willkommene Gelegenheit nutzen wollen, wieder einmal auf einen ungeliebten Journalisten draufzuhauen.

    • Sorry, dieser Kommentar sollte nicht hierher, sondern war die Antwort auf den Kommentar von Freischwimmer vom 9. August 2019 at 10:18.

  4. Mal wieder eine analytisch absolut wichtige Gegensendung.

    Vielen Dank an Euch alle!

    Nur nebenbei und meine persönliche Meinung:
    Lieber Herr Gellermann, Sie sind in Ihren Worten noch viel, viel zu nett zu dieser widerwärtigen, restlos verkommenen Schreibh*re Stöber, die neben dem erb*rmlichen „Faktenfinder“-Hampelmann Gensing die heutige „Tagesschau“ zum „Tagesabschaum“ macht.

    Diese Wandlung zum „Nachrichtenmonster“ geschieht mit Billigung, Bewilligung oder der Zuckerbrotpeitsche der Chefredaktion (über die Ausprägung dessen kann man leider nur spekulieren, aber es stinkt dermaßen nach Plan).

    Ich empfinde es bald nur noch als Horror, was in geopolitischer Hinsicht mittlerweile beim „Tagesabschaum“ abläuft.

    Und was die erwähnten Lesermeldungen betrifft:
    Leute, schaut Euch an, wo dieser zwangsmilliardenfinanzierte(!) S*uladen mittlerweile überhaupt noch Kommentare zulässt … und viel wichtiger: Wo eine Kommentarfunktion einfach gar nicht mehr ermöglicht wird.

    Dieser S*uladen stinkt und schwitzt vor Angst vor der öffentlichen Meinung. Wird diesem heruntergekommenen Journaille-P*ff der Nation etwa das Budget brutal zusammengestrichen? Wohl nicht ansatzweise!!

    Übrigens: Heute hat die ARD-Aktuell-Heulsuse Capone … sorry, meinte Gniffke, über seinen W*chs- Blog seinen Abschied bekannt gegeben (Problem an dessen Nachfolge-Sache könnte blöderweise sein: „Schlimmer geht immer“ – siehe Bundespolitik).

    Mein Kommentar dazu (der freilich von Gniffkes billigen Zensur-Klemmschwestern nicht freigeschaltet wurde):

    „ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH.
    EIN FEIERTAG.
    Die „Merkel der Tagesschau“ zieht von dannen.
    Herr, ich danke Dir, dass Du mich Demut gelehrt hast.
    Denn wir wollen „Eins“ seien, wie wir „Eins“ sein sollten.
    😉 “

    FU, Gniffke, und fahr‘ zur H*lle.

  5. Herr Gellermann, einfach eine tolle Sendung wie auch fast alles auf KENFM. Das Einzige was mich stört ist eigentlich der wiederkehrende Hinweis, dass die Tagesschau unprofessional arbeiteten würde. Das empfinde ich als nicht richtig. Die Tagesschau verbreitet Fake News ganz bewusst in wessen Auftrag auch immer. Das möchte ich hier nicht genauer darlegen aber eigentlich wissen wir alle für wen hier gearbeitet wird..Das kann man nicht als unprofessional bezeichnen. Da sollten Sie und Ihr Team bitte nach einem neuen Begriff suchen. Unprofessional ist hier absolut nicht der richtige Begriff.
    Frank Reschke

    • Naja, Frank, mit unprofessionell meint Gellermann ja auch etwas anderes. Sie meinen „gut gemacht“ in dem Sinne, dass es dem entspricht, wie es jene haben wollen, denen sich diese Journalisten verpflichtet fühlen. Natürlich sind sie professionell auf diese Weise. Damit sind sie aber eher PR-Fachleute als Journalisten, professionell als PR-Fachleute, nicht aber als Journalisten, wenn man die zu Recht strengen Maßstäbe Gellermanns anlegt. Er und andere hier bei KenFM haben einen Journalisten vor Augen, der sauber und gründlich recherchiert, und der redlich, um die Darstellung der Tatsachen und der Wahrheit bemüht, berichtet, einen Journalisten mit Berufsethos eben. Wenn Gellermann Journalisten an diesem hohen Anspruch (und er sollte nicht niedriger sein) misst und sie dem nicht gerecht werden, nennt er sie m.E. schon mit Fug und Recht „unprofessionell“ – unprofessionell als Journalisten eben, so professionell sie in anderer Hinsicht auch sein mögen.
      Aber danke für den Hinweis, Frank, mit dem wir mal wieder daran erinnert werden, wie genau wir unsere Begriffe definieren und mit wie viel Bedacht wir sie verwenden müssen.

    • @citoyen invisible, @Frank

      Dem kann ich nur zustimmen, die „tagesschau“ ist eine Nachrichtensendung. Demzufolge heißt professionell eine Darbietung der wichtigsten Tagesereignisse in möglichst neutraler Form mit vollständigen wesentlichen Fakten, eingeordnet in den Gesamtzusammenhang, wertfrei.

      Ich verstehe, daß man geneigt sein kann, bei tagtäglicher Verletzung dieser Anforderung eine Begriffsneubewertung vorzunehmen und bin daher dankbar für den Hinweis. Denn auf keinen Fall sollten wir dem nachgeben! Die Folge wäre eine Aushölung und Diffussion der Begrifflichkeiten, die die Lagerbildung begünstigt und eine Verständigung erheblich behindert. (Gabs vor dem 3.Reich auch –> Hochphase des Nihilismus)

      An dieser Stelle auch vielen Dank für die super Arbeit bei kenFM!

      Ist „russophob“ zu sein eigentlich noch eine Störung oder schon ausgewachsener Rassismus?

      Ich bin nicht gegen die „Haushaltsabgabe“. Viel mehr stellt sich die Frage, wie es gelingen kann, die doch sehr gute Idee einer umfassenden neutralen Berichterstattung umzusetzen. Ich kann schon auf den 2.Tatort (persönlich auch den ersten, aber egal), sehr gut verzichten.
      Wenn Anwälte dabei helfen können, spende ich dafür gern.
      (Welcher Ansatz? wiederholt nichterfüllte Arbeitsanforderung/Verletzung journalistischer Standarts muß zur Kündigung führen?)

    • (Ja, der Ton machte die inhaltlich sehr gute Musik diesmal tlw. nicht besser. Ich hielte ein wenig mehr Zurückhaltung trotz aller Unbill auch für gut.)
      Journalistische Regeln bei der Tagesschau verletzt – also Salaire erhalten für Nichtleistung … häufige Zahlung solcher Almosen … kann man den zuständigen Redaktionsleiter dafür zur Verantwortung ziehen?

    • Naja, die als seriöse Nachrichtensendung getarnte Tagesschau ist ein Propagandawerkzeug, das seinen Propagandaauftrag erfüllen soll. Insofern sind die dortigen „Journalisten“ keine Versager, sondern machen ihre Sache allzu gut. Die Masse der Schlaflämmer fällt darauf herein, und das wird auch so bleiben.

      Ich frage mich nur, wievielen jener „Journalisten“ überhaupt bewußt ist, daß sie gar keinen Journalismus betreiben, sondern gezielte, manipulierende Propaganda. Ich nehme an, das sind nur wenige. Die meisten sind wahrscheinlich so verblendet, selber manipuliert und zutiefst davon überzeugt, echten Qualitätsjournalismus zu betreiben. Die merken gar nicht, was sie da treiben.

    • Mit dieser Ausflucht sollte man sie nicht entschuldigen, immerhin gibt’s zahlreiche Leserbriefe usw. Die zahlreichen Hinweise auf Widerspruch zu ignorieren ist irgendwann eine bewußt getroffene Entscheidung.

  6. Quelle: tagesschau.de/ausland/russland-deutschewelle-kritik-einmischung-101.html

    Kreml droht Deutscher Welle „Einmischung in innere Angelegenheiten“

    „Wenn man Journalisten, die über eine Demonstration berichten, pauschal zu Teilnehmern erklärt und sie dann auch noch verhaftet, ist das nicht nur ein eklatanter Verstoß gegen die Pressefreiheit, sondern auch die Methode eines Polizeistaates“. Die Deutsche Welle ist der Auslandsrundfunksender der Bundesrepublik.
    ——
    Meiner Meinung nach hat die DW eine Russlandphobie. Denn, bei den Verletzungen und Verhaftungen der Journalisten der Gelben Westen in Frankreich gab es einen solchen Ausspruch nicht!

  7. Das US-Modell für eine „souveräne“ Regierung

    www.voltairenet.org/article207185.html

    &

    The Loss of Life, From World War I to World War III. What Would Happen if a Third World War Were to Break Out?

    Quelle:

    globalresearch.ca/the-loss-of-life-from-world-war-i-to-world-war-iii-what-would-happen-if-a-third-world-war-were-to-break-out/5660266

  8. Zitat:
    „Eine mächtige Gruppe politischer und geistiger Eliten in den USA arbeitet eindeutig auf einen totalen Krieg (nach Richard Perle und Michael Ledeen) hin, und letztlich führt sie ihn bereits seit mindestens 2001. Ein totaler Krieg macht vor nichts halt, auch nicht vor Europa. Die totalen Krieger sind es auch, die ganz Europa in einen Krieg mit Russland treiben wollen.“

    rubikon.news/artikel/die-weltbeherrscher-2

    • Zitat:
      Aber das National Security Archive in Washington hat alle Dokumente der Verhandlungen von 1990 vorgelegt. Nicht nur Präsident Bush, sondern auch der französische Regierungschef François Mitterrand und die britische Premierministerin Margaret Thatcher machten mündliche Zusicherungen. Alle westlichen Staatschefs versprachen Gorbatschow, dass sich die NATO nicht nach Osten bewegen würde.“

      „Was ist heute das Ergebnis von all dem?“, fragte sich der Russland-Experte. „Verrat.

      Quelle: rubikon.news/artikel/verrat-an-russland

      und

      Zitat: “
      Das Menschheitsverbrechen ist bereits geplant, die Kriegsvorbereitungen laufen.

      Truppen werden gen Osten verlegt und die Straßen in Richtung Russland panzerfest gemacht.

      Und selbstverständlich wird, um das Feindbild des bösen Russen wieder einmal in den Köpfen und Herzen der Menschen zu verankern, politisch und medial gelogen, dass sich die Balken biegen. “

      rubikon.news/artikel/frieden-mit-russland-3

  9. hallo, ich bin sicher , diese leute stören sich nicht an ihrem warndreieck und werden es vermutlich nie begreifen, daß sie selbst nur austauschbare fädchen im machtmechanismus sind. das unvorstellbare daran ist noch, daß wir , die beloegenen und betrogenen , voll für diesen lug und trug bezahlen müssen. auf deutsch heißt es eigentlich, wer bezahlt, der bestimmt die musik. hier ist es anscheinend andersherum, freiheit, demokratie usw , die sehen nun wirklich anders aus…

  10. Lieber Herr Gellermann,

    Danke für diese Sendung und Danke für Ihre klaren Worte!

    und ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass wenn man selber Journalist ist, das „Kotzen“ kriegen kann, wenn solche Beiträge von so einer Systemmöchtegernjournalistin über Julien Assange bei den öffentl. restlichen veröffentlicht werden.

    Und ich finde dass darf/muss auch mal sein, den Anlass dazu gibt es auf jeden Fall und es wird auch klar und deutlich: es ist Ihre Wut und Ihre Empörung aus gegebenen und nachvollziehbarem Anlass und nicht Ihr grundsätzlicher journalistischer Sprachgebrauch.
    Und wenn ich mir nur für ein paar Sekunden versuche vorzustellen, was ein Julien Assange eingesperrt, verunglimpft und zu Unrecht beschuldigt seit Jahren ertragen muss und zugemutet wird und wenn man sich klar macht mit welcher Unbedachtheit, Unachtsamkeit und welcher Leichtigkeit, so eine junge verirrte Frau, da etwas medienwirksam veröffentlichen kann, da sind die Ausdrücke von Herrn Gellermann nicht annähernd ausreichend, um auf diese Diskrepanz aufmerksam zu machen. Vermute auch, dass diese sich als Journalistin bezeichende Dame, nicht im Geringsten den Hauch einer Ahnung davon hat, was sie da eigentlich tut. . . .
    und da finde ich die Art und Weise von Herrn Gellermann vollkommen angebracht, mal darauf hinzuweisen, was da eigentlich produziert wird. . .
    Und ich finde es auch richtig, dass das hier als Mensch, der fühlt und empfindet geschieht, weil genau darauf soll doch hingewiesen werden, dass es bei Julien Assange (und nicht nur bei Ihm) um ein Menschenleben geht, über das mal eben am Schreibtisch abgeurteilt wird und das zu einem Zeitpunkt, wo es nun wirklich jeder (und Journalisten erst Recht) anders wissen müsste (es wurde nun wirklich ausreichend darüber geschrieben und berichtet).
    Und wenn dann immer noch solche Beiträge in der tagesschau produziert werden, dann ist dass entweder vollkommene Dummheit oder absichtlich und frech gesteuert, oder . . .

  11. Bitte die Wortwahl bei der Charakterisierung einer Dame, die unsägliche Hetze betreibt, überdenken. So stellt man sich selbst mit seiner Kritik ins Abseits und nimmt ihr die Schärfe.

    P.S.: Die Sendung, die schonungslos das völlige Versagen der Tagesschau kritisiert, halte ich für eminent wichtig und notwendig.

  12. mal wieder super und wahr…Nachichten von ARD/ZDF sind leider fast nur noch miese Russland-Hetze fast vergleichbar mit der Propaganda der Nazis vor dem 2. Weltkrieg…aber vielleicht käme Herr Gellermann noch besser rüber wären weniger Emotionen dabei?

  13. Liebe Machtumachtmacherinnen & -macher

    Sog. Nachrichten der Tagesschau als Propaganda zu entlarven ist wichtige Aufklärungsarbeit (auch Journalismus genannt), und das Anliegen der »Macht um Acht« kann im „New Americas Century“ nicht hoch genug geschätzt werden. Diese Sendung fällt allerdings zunehmend aus dem Rahmen, den ich bei KENFM von Anfang an als gegeben sah: Hier findet noch echter Journalismus statt! Ich fürchte fast, Ken Jepsens guter Vorsatz »meine Zielgruppe bleibt der Mensch« geht in Gellermanns Tagesschau-Revue mehr und mehr vergessen. Auch Satire sollte den Menschen als Zielgruppe haben.

    Ist Verspotten und Beschimpfen von Kollegen (»diese Drecksjournalistin« einer »hundsmiserablen Redaktion«, »diese ärmliche Gehirnakrobatin Dame Stöber«, die »zu blöde ist«) nicht ebenso falsch wie üble Verleumdung (von Assange), systematische Feindbildgenese (gegen Russland) und Kriegstreiberei (für das Empire)?

    Soll das »zu Objektivität verpflichteter« Journalismus sein: Den einen vorzuwerfen, bloße Annahmen (Nawalny »werde möglicherweise vergiftet«) als Tatsachen zu verbreiten und gleichzeitig Befürchtungen (auch wenn sie leider begründet sind) als Tatsachen hinzustellen (in der Form, dass Assange: »darauf wartet, in die USA ausgeliefert zu werden – vielleicht –, und in den USA, meine Damen und Herren, wartet ein Todesurteil auf ihn«)?

    Entspricht der Hinweis, Bellincat sei eine »sehr dubiose Firma in Großbritannien«, Ihrem Anspruch auf »objektive Berichterstattung« oder ist er (ohne die zusätzlichen Hintergrundinformationen, die Bellincat als CIA Sprachrohr entlarven) bloße Stimmungsmache, Anwendung desselben »Dubiosität-Frames«, in welches die ARD Tagesschau gesetzt wird?

    Ist es zielführend – also friedensstiftend-aufklärend – der einen vorzuwerfen, von Hass getrieben zu sein und gleichzeitig mit Schimpftiraden herzuziehen über Mitarbeiter von ehemaligen Nachrichtenmagazinen der öffentlich-rechtlichen Medien, die »zur Menschheitsfamilie gehören« (Ganser) und vor allem eines sind: Schlecht oder gar falsch informiert?

    Schlecht oder falsch informiert zu sein ist nicht primär eine Folge von Blödheit oder Hass, wie Uli Gellerman sagt – sie führen höchstens dazu –, sondern die Folge einer funktionierenden Propagandamaschinerie, welcher, einmal hineingeraten, nicht so leicht zu entfliehen ist (Stichworte Salär, Eigenheim etc.). Gegenüber dem verhängnisvollen Treiben von Propagandaknechten der Transatlantiker wie Frau Stöber hilft nur Verständigung durch Aufklärung im Dialog, denn, lieber Herr Gellermann, auch Frau Stöber ist eine Nachbarin!

    Die Propaganda der ARD-Tagesschau zu kritisieren ist dringend nötig, aber geschieht dies mit jenen Mitteln, welche man deren Machern vorwirft, kann man schwer behaupten, es besser zu machen, denn der Zweck heiligt die Mittel auch hier nicht. Schimpftiraden vergiften vor allem das Klima und dienen dem Anliegen, die Welt aufgeklärter und damit friedlicher zu machen, herzlich wenig – außer, man kann in dem durch die Kriegstreiber unserer Welt so definierten Informationskrieg nicht akzeptieren, dass auch hier (verbal) friedlicher Widerstand das einzige Mittel ist, die Menschheitsfamilie dem Frieden näher zu bringen.

    Dann allerdings stellte sich die Frage: Unterliegt man selber bereits ebenfalls gewissen Mechanismen der Propaganda, der man zu entrinnen glaubte, und unterwandert man unbewusst und perfider Weise sogar die Friedensbewegung, als deren Teil man sich sieht und fühlt?

    Mit guten & herzlichen Grüßen
    Hitsch

    • @Hitsch
      „Die Propaganda der ARD-Tagesschau zu kritisieren ist dringend nötig, aber geschieht dies mit jenen Mitteln, welche man deren Machern vorwirft, kann man schwer behaupten, es besser zu machen, denn der Zweck heiligt die Mittel auch hier nicht.“

      Sehr geehrter Herr Gellermann,
      dem muss ich mich leider anschließen. Dachte so ähnlich damals schon, als Sie bei der „Macht um Acht“ mit vollem Recht die Geschmacklosigkeit, nein, die Unmenschlichkeit der von der Tagesschau gewählten, absolut deplatzierten Bezeichnung „Napalm-Girl“ anprangerten. Und indem Sie dieser Ungeheuerlichkeit das No-Go „Auschwitz-Boy“ gegenüberstellten, trafen Sie den Nagel auf den Kopf. Aber das hätte doch schon genügt, war doch unmissverständlich klar und deutlich genug. Warum denn, Herr Gellermann, mussten Sie das damals mit diesem emotionalen Gefühlsausbruch unterstreichen, dass ich mich schon wieder fragte, ob diese Art einer überspitzten Reaktion wirklich der Sache dient.
      Nein, Herr Gellermann, es ist eben nicht egal, wenn man Ihnen evtl. Schwierigkeiten wegen Ihrer Kritik an Stöber macht. Und wir müssen in unserer Altersgruppe, wenn wir uns bereits oder allmählich von den Zwängen des Erwerbslebens freigeschwommen haben, durchaus nicht meinen, wir könnten solche Konsequenzen locker in Kauf nehmen. Nicht, wenn wir uns einer guten Sache verpflichtet fühlen. Ihr Anliegen, Herr Gellermann, da stimme ich Hitsch zu, ist zu wichtig für solche Unbekümmertheit. Bleiben Sie uns mit Ihrer berechtigten Kritik erhalten, mit genau der Treffsicherheit und dem lebhaften Engagement, wie wir es von Ihnen gewohnt sind und schätzen. Aber so wichtig auch Emotionen zur Verdeutlichung eines Anliegens oft sein mögen, lassen Sie sich bitte trotzdem möglichst immer nur wohl kalkuliert dazu hinreißen, im Interesse Ihrer guten Sache, die damit auch die unsere ist.
      Mit den besten Grüßen und Wünschen!

    • Ihre Analyse zur Sendung „Die Macht vor acht“ ist falsch.

      Sie erkennen nicht den Unterschied von Meinung und Tatsache. Beweisführung im Konjunktiv sind zum einen keine Tatsachen und zum anderen keine Meinungen, sondern schlicht und einfach gezielte Propaganda. Die Tagesschau tritt jedoch als objektive und unabhängige Sendung auf (lt. Staatsverträge zu objektiven Nachrichten verpflichtet) , das ist bei Ihren Berichten und Beiträgen eine Lüge, denn Kommentar- und Informationsbeiträge werden vermischt. Wenn eine Beweisführung auf Hinweise wie „möglicher weise, wahrscheinlich …“ geführt wird, dann ist das „verdeckte Stimmungsmache,gedankliche Irreführung“ und verdient eine Wortstarke Absage.

      Währen Uli Gellermann mehrmals von „ich bin der Meinung“ spricht und seine Sendung als Kommentar zu den „offiziellen“ Nachrichten ausgibt. „Ta,ta….Ta die Macht vor Acht, die kritische alternative Sendung zum Nachrichtenmonster zur Tagesschau“

    • @Freischwimmer
      Im Grunde sind wir – Sie, Freischwimmer, Hitsch und ich – uns einig, bis eben auf den einen Punkt „wortstarke Absage“, wie Sie es nennen, und wie weit diese gehen soll. Und da meinen wir (wenn ich Hitsch da mit einbeziehen darf) anders als Sie, man sollte sich eben überlegen, ob man mit seiner Wortwahl so weit gehen will, dass man am Ende seiner Sache vielleicht mehr schadet als nützt. Denn wenn sich die Kritik, die sich dann erhebt, an einer Formulierung festbeißen kann und damit das, worum es eigentlich ging, so übertönt, dass es vollständig aus dem Blickfeld gerät, dann profitieren die, die an einer Auseinandersetzung über das eigentliche Thema gar nicht interessiert sind und nur die willkommene Gelegenheit nutzen wollen, wieder einmal auf einen ungeliebten Journalisten draufzuhauen.

    • Es ist keine reine journalistische Aufklärungssendung. Die wäre stinklangweilig. Es ist Aufklärung mit SATIRE.
      Und damit darf Uli Gellermann (außerhalb von Hetze) alllles. Also ich fühle mich unterhaltsam informiert.

  14. Beweise werden geliefert! Nur anders als Sie denken Herr Gellermann.
    Sie vergessen die Macht der Bilder.
    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte sagt der Volksmund und das kann Ihnen ein Herr Mausfeld sicher besser erklären. Bilder gehen sofort ins Unterbewusstsein und verankern sich dort.
    Zwei unterschiedliche Meldungen um Russland zu diskreditieren – doch jedes mal das gleiche Bild.
    Gerade dadurch wird immer für das Gehirn der sog. BEWEISS geliefert!

    Vielleicht gehen sie mal darauf ein was so ein Bild denn zeigt, beschreibt und auslösen bzw. suggerieren soll?
    Statt nur Worten ein Warndreieck zu verleihen wäre es doch mal gut entsprechendes auch für Bilder zu machen die die Tagesschaupropaganda einsetzt.

  15. Wird wahrscheinlich wieder mal ne Spendenaktion für nen guten Anwalt fällig, aber ich kann Ihre Aufregung so gut nachvollziehen. Wir haben es wieder mit Mitläufern zu tun und das en masse. Ich frage mich manchmal, ob wir es noch erleben dürfen, dass diese Leute, wie z.B. die unscheinbar drein schauende graue Maus mit Brille, für ihr verbrecherisches Mitwirken zur Verantwortung gezogen werden.

  16. Die Tagesschau ist scheinbar nurnoch sowas wie das Propaganda Instrument des Pentagon, Abteilung Deutschland. Und wenn einer mal widerspenstig istvon den Journalisten, ist er/sie warscheinlich sofort den Job los, oder wird zum Bleistifte anspitzen verdonnert oder sowas. Die können doch unmöglich alle so komplett hirntot sein, das halte ich für unmöglich.
    Danke Team KenFM ihr macht dafür umso bessere Arbeit ! 🙂

  17. Wieder ein ganz SUPPER Beitrag !!!
    Ich sehe mir ALLE (Die Macht um Acht Videos an)

    Ich bin der Meinung, dass „Die Macht um Acht“
    ab dem 12 August 2019 immer anstatt der Tagesschau um 20:00 Uhr ausgestrahlt wird in der ARD !

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