Die Macht um Acht (38) (Podcast)

Erst Nebelkerzen, dann Granatwerfer!

Wie die Tagesschau Nachrichten und Hirne vernebelt.

Eine Meldung der Tageschau nach der anderen zu Syrien: Mal überlegt die Kanzlerin in der Sendung: „Mit dem Rückzug der USA würden der Einfluss Russlands und des Iran massiv steigen. Die Folgen dieser Entwicklung seien heute noch nicht absehbar“, dann darf die Rüstungsministerin die Rundfunkgebühren missbrauchen, um ein gefährliches Versprechen abzugeben: „Die Bundeswehr wird immer das zur Verfügung stellen, was die Politik von ihr verlangt“. Was die Dame Merkel mal wieder nicht „absehen“ kann? Keine Erklärung der Tagesschau, düster wabert der Nebel, den die Redaktion der ARD über den Bildschirm wirft, statt Nachrichten zu verbreiten.

Eine Nachricht hätte das Gewaber werden können, wenn die Tagesschau mal daran erinnert hätte, dass die „Stiftung Politik und Wissenschaft“ im Auftrag der Bundesregierung ganz zu Beginn des Syrienkrieges einige Oppositionelle, unter ihnen auch Extrem-Islamisten, in Berlin zusammenkarrte. Ziel der Veranstaltung: Assad muss weg. Davon kein Wort. Unter dem Nebel-Gewaber deshalb nur Gelaber.

Auch die Meldung von Frau Kramp-Karrenbauer zur Kampfbereitschaft der Bundeswehr hätte journalistisch nur dann Sinn gemacht, wenn man mal Soldaten der Armee vor die Kamera geholt und sie zum Soldaten-Gesetz und ihrem Eid befragt hätte: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ Welches Recht und welche Freiheit soll denn wohl die Bundeswehr in Syrien verteidigen? Auf die Antworten hätte man gespannt sein können. Wenn die denkfaule und risikoscheue Redaktion der Tagesschau sich das zu fragen getraut hätte. Denkste.

Stattdessen, unter der Überschrift „Syrien – Was will die Verteidigungsministerin?“ ein Kommentar der Manipulations-Maschine Silvia Stöber: „Dort (bei den EU-Verbündeten) und in Washington wird man sich an das bescheidene Engagement der Bundesrepublik erinnern.“ Kommentiert die Stöber drohend. Der Stöber ist der bisherige Auslandseinsatz offensichtlich zu „bescheiden“. Schade, dass man solche Existenzen nicht über den Kampfgebieten abwerfen darf. Dort würden ihnen ihre Nebelkerzen nichts helfen. Aber in Deckung hinter ihren Schreibtischen kämpft es sich komfortabel.

Aber die Stöber ist ja auch keine Journalistin, sondern nur eine Platzhalterin in der Redaktion für diverse Ideologie-Apparate: Die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, das Open Society Institute, das Institut für Auslandsbeziehungen, die BMW-Stiftung Herbert Quandt, die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Friedrich-Naumann-Stiftung. Alles Propaganda-Organisationen, die gemeinsam mit der Dame im „Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung“ sitzen.

Auf diese und andere Produkte der Tagesschau-Redaktion machen uns immer wieder Zuschauer der MACHT-UM-ACHT-Serie aufmerksam. Denn „kaputte Nachrichten“, so Uli Gellermann, „machen Köpfe kaputt. Davor warnen wir. Mit Ihrer Hilfe. Unter der folgenden Mailadresse DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE können die Zuschauer weitere Vorschläge einsenden. Dafür bedanken wir uns herzlich.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

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