Die Macht um Acht (9)

Tagesschau kann nicht Frieden!

Der Journalist Uli Gellermann befragt in dieser Fortsetzung der „Macht um Acht“ die Tagesschau danach, wie sie denn das Friedensgebot des Grundgesetzes einhält. Und er stellt anhand von Meldungen – von Chemnitz bis Syrien – fest: Die Tagesschau kann oder will keinen Frieden stiften.

Gellermann fragt auch, warum der Chefredakteur der Tagesschau, Doktor Gniffke, nicht mal bei Frau von der Leyen anruft, die zu gerne im nächsten Syrien-Krieg dabei wäre, warum sie darüber nicht mit dem Parlament reden will.

Erneut versucht Gellermann, der Tagesschau anständigen Journalismus beizubringen. Und er appelliert an die Zuschauer: Reden Sie mit ihren Nachbarn, mit ihren Verwandten und Bekannten, sagen Sie auch denen, dass die Tagesschau sich weder an den Staatsvertrag, noch an das Grundgesetz, geschweige denn an journalistischen Ethos, hält.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.

Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

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26 Kommentare zu: “Die Macht um Acht (9)

  1. Cui bono?

    Was ist besser?
    5 Euro pro Monat für mehrere unabhängige, glaubwürdige und anregende Informationsportale, oder 60 Zwangs-Euro für „perfekt“ präsentierte, parteipolitisch übelst abgekartete GEZ-Diktatur-Kernsch..eiße pro Quartal?

    Zur Erinnerung: Die „Tagesschau“ hat sich vor vielen Jahren mit ihrem damaligen – weit über 10 Millionen Euro teuren – Website-Relaunch in hochgradig masturbativer Selbstdarstellung vor allem den bildlichen Anreizen für die „Nutzer“ verschrieben. Die EMOTIONALERE Rezeption des bis dato noch-nicht-ganz-so-tagesschund-Lesers war eine der wichtigsten Devisen! EMOTIONEN! Klappten damals noch zweizeilige Inhalte in klassischer Zeitungsmanier auf
    Also warum lästige, nüchterne, anspruchsvolle Lese-Angebote, wenn man mit journalistischer Rattenschläue nahezu jedem wichtigen Sachverhalt kurz und knapp beliebige oder gar maipulative Bilder vorschieben kann?

    Soll sie also ernten, was sie gesät hat, diese arrogante „Quäli-tats“-Journaille, anstelle ihr beleidigtes Maul aufzureißen – diese verdammten arroganten Tagesschau-Verschlimmbesserer!

    Versuche doch mal aus Eigeninteresse schnell und unkompliziert zu erfahren, wie hoch denn die insgesamten Kosten der – kritisch betrachtet – potenziell hoch gefährlichen Internetseite „tagesschau.de“ sind – wie und von wem auch immer das dargelegt werden mag.
    Ich meine das besonders in Bezug auf den ansonsten doch so ultra-wichtigen Aspekt der überall erwähnten „vollen Kosten-Kontrolle“ … !

    Allein darüber eine KLARE, SCHNELLE Auskunft zu bekommen ist ohne erweiterte „Google-Suchkompetenz“ in den meisten Suchmaschinen aussichtslos! Die „tagesschau“ ist mit ihrer durchweg selber schöngefärbten, multimedialen Totschlag-Präsenz ein dermaßen schwarzes Informations-Loch, dass sich die Suchergebnis-Seiten schon jetzt in einem Teufelskreis übelster Auswirkung befinden. Versuche, Dich im Netz über die tagesschau zu informieren, und die tagesschau wird Dir angezeigt, überall. DAS ist wahre Information …

    Doof bleiben und dafür auch noch Zwangsgebühren zahlen? Klar doch. Alternativlos.
    Wenn Du dich nicht um die Politik kümmerst, wird sich die Politik um Dich kümmern.
    Heil Merkelschau! Heil Demokraute!
    Na, da tagesschau her!

    P. S.: An Ken Jebsen, Uli Gellermann und all die anderen Macher von KenFm – ich zahle freiwillig und gern an Euch

  2. Wer nicht erpressbar, vom Petro- Dollar korrumpierbar ist, wird von der US- NATO bekriegt, angegriffen. Ein Staatsführer mit Charakter wird vom Imperium getötet.
    Assad und Putin haben da zur Zeit ganz schlechte Karten.
    Merkel und von der Leyen müssen sich keine Sorgen machen.
    Doch unser Land, jenes Deutschland, dass schon Heine um den Schlaf gebracht hat, dass gegen immer mehr Länder militärisch vorgeht, tut alles dafür, dass andere Länder militärisch bald gegen Deutschland vorgehen. Und wir schauen zu, weil unser militärisches Programm die Medien nicht mehr darstellen. Wie lange noch?

  3. Mittlerweile glaube ich ,dass die größte Macht der Welt nicht im Militär oder im Kapital zu suchen ist ,sondern darin besteht,die Macht zu haben;die Realität zu interpretieren. Und diese Macht haben die Mainstream-Medien immer noch bei über 80 Prozent der Bevölkerung.
    Sie interpretieren die Realität danach ,wie es ihnen nützt.
    Diese Medien sind ja nichts anderes als das Sprachrohr der größten Konzerne aus ÖL;Banken -und Pharmaindustrie.
    Und etliche dieser Konzerne hatten ein Interesse daran,Syrien zu zerstören um an neue Ressourcen zu gelangen.

    Wenn ich an gestern Abend denke ,wo ein Bericht über Syrien lief auf Bayern alpha,dann kann ich kaum glauben,dass diese sogenannten Fernsehmacher noch den Mut oder die Dummheit aufbringen (je wie man es sIeht) solche permanenten ,offensichtlichen Lügen in Umlauf zu bringen.

    Da bedauert ein Professor im Fernsehen ganz schamlos,dass ein vom Volk gewählter Präsident Assad noch nicht von einer Terroristenverbrecherbande wie dem IS beseitigt wurde…..

    Solch ein Niveau im Fernsehen ,wo sich ein jeder alternativ informieren kann. Die schlimmste Hetze und Verdrehung die man sich denken kann.

  4. Zur Meldung 4 „Bundeswehr Kampfeinsatz in Syrien, falls Assad erneut Giftgas einsetzt“

    Den Namen „Jisr al-Shugur“ sollten wir uns merken.

    Quelle: https://www.veteranstoday.com/2018/09/13/in-idlib-the-continuation-of-the-chemical-wars/

    „Von den Bewohnern der syrischen Provinz Idlib, wo die letzten organisierten Terroristeneinheiten konzentriert sind, wurden am 11. September 2018 Berichte von den Dreharbeiten zu den ersten Szenen des „chemischen Angriffs von Assad“, die nach der Abschluss der Installationen begonnen hatten, gemeldet. Die Nachricht über den Beginn des Drehprozesses der Fortsetzung „Chemische Kriege“ wurde dem Russischen Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien zugespielt. Auf der Bühne der Provokation in Jisr al-Shugur nehmen Anwohner der Provinz am freiwilligen-Pflicht-Format teil. Natürlich gibt es unter den Teilnehmern auch Kinder, die von der syrischen Armee „nicht verschont“ werden, natürlich mit der „Einwilligung“ Russlands.

    Es lohnt sich, an den Namen Jisr al-Shugur zu erinnern, damit später mit vollem Verständnis der Situation die Aussagen von Washington, London und Paris folgen. Sie sagen, dass diesmal auch Deutschland an dem Angriff auf Syrien teilnehmen werde. Um „die Flügel der Luftwaffe zu schwingen“ könnte man da sagen, aber das sind bisher nur Vermutungen. Natürlich können die Kameraleute des Experimentalstudios „White Helmets“ das Quellenmaterial nicht in anderen Teilen Syriens oder der arabischen Welt mehr als einmal fotografieren. Die letzten Arbeiten der Meister des dokumentarischen Dokumentarfilms unterschieden sich zwar in der Bindung an bestimmte Siedlungen. Die Arbeit mit authentischen Bildern ist wertvoller und bringt am Ende vielleicht einen „Oscar“.

    Eine Nachricht von Anwohnern der Provinz besagt, dass in den frühen Morgenstunden die Crew von mehreren fernöstlichen TV-Sendern in Jisr al-Shugur angekommen ist, einschließlich der Meister des Genres aus den Vereinigten Staaten. etc. ……….“ Ende Zitat – frei übersetzt

  5. Grundgesetzwidrig, Eidbruch und strafrelevant ist das Verhalten der Ministerin und der Medien (Beihilfe). Leute! Man mag uns nicht, gelinde gesagt! Aufstehen! Jagen wir sie zum Teufel – nach Westen, denn dort wohnt er!

  6. Zeitpunkt: Juni 1791. Der König ist auf der Flucht.
    „Auch in der Nationalversammlung werden die Klingen gekreuzt. Hier geht der Kampf vor allem um die umstrittene Gestalt der Revolution, um den Marquis de Lafayette, den Kommandant der Nationalgarde. … Lafayette ist trotz seiner Teilnahme am amerikanischen Freiheitskrieg, trotz seiner revolutionären Ämter und seiner freiheitlichen Gesinnung niemals etwas anderes gewesen als ein Mitglied des Feudaladels, den die Ungnade des Königs in Opposition getrieben hat….
    …In den nächsten Tagen verlagert sich die Auseinandersetzung in die Öffentlichkeit, der Chor der Presse hat das Wort. Es ist ein Wettlauf des Hasses, der Lüge…; die Journale wetteifern um die Auflagenziffern und suchen sich die Masse der Leserschaft durch immer neue, tollere Forderungen, durch unerhörte Gerüchte, sensationelle Meldungen und masslose Schimpfkanonaden zu sichern. Der Sinn für Verantwortung , ja selbst für Logik sinkt in einem Meer der Raserei unter. Alle Roheit, Schurkerei und Lüge, alle Sensationsmacherei, Gemeinheit und Niedrigkeit der Boulevardpresse zusammen in einem einzigen Blatt vereinigt – solch ein Blatt müsste den Vogel abschiessen. Der Jakobiner Hébert unternimmt es, diesen Versuch zu verwirklichen und den `Père Duchnesse` zum Monstrum unter den Hetzjournalen zu machen…Neben diesen Journalen existieren Dutzende von royalistischen Blättern, die vom Herzog von Orléans oder vom Hofe bezahlt und ausgehalten werden. Alle schlagen aufeinander los, die ganze Region des Geistes zittert vom Geschrei der Meinungen.“ (Otto Zierer, Bild der Jahrhunderte; Band 17, DIE GROSSE REVOLUTION 1789-1795).

    Als jemand, der nicht vor Ort war, daher in solchen Fällen gerne meine Geschichtsbücher zur Hand nimmt, ist mein Eindruck, dass auch in Chemnitz der „Chor der Presse“ das Wort hatte im Wettlauf des Hasses und der Hetze.

    Gratuliere zum Titel „Tagesschau KANN nicht Frieden“. `WILL` nicht Frieden wäre nicht friedensstiftend; und `KANN`nicht ist doppelsinnig: einerseits mögliches eigenes Unvermögen; andererseits mögliche „Zwänge“ andeutend.

    Noch Gedanken zu GEZ: Wenn es so ist, dass wir mittels unserer Gebühren beitragen sollen, dass wir vor den privaten Anbietern (Werbung, schlechte Qualität etc.) geschützt werden können, dann ist das eine Schutzgebühr, ähnlich wie sie die Mafia kassiert. Aber, wie gesagt, wenn es so ist… Ausserdem: Werden Staatsverträge nicht zwischen Staaten geschlossen (interstate contract)?

    • „Wie in den ersten beiden Teilen dieser Serie bereits gezeigt werden konnte, trat seit der frühen Neuzeit in den wirtschaftlichen Verhältnissen und der Verteilung des Reichtums ein tief greifender Wandel ein. Entscheidend war nicht mehr die „gottgegebene“ Ständeordnung, sondern der Besitz von Kapital. Dieses befand sich zunehmend in den Händen von Privatpersonen, welche die alten Eliten, also den Adel, mit Krediten von sich abhängig machten. Mit zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung wuchs auch in Frankreich der Anspruch der wohlhabenden Bürger, dem sogenannten dritten Stand, auf politische Mitbestimmung und unter dem Druck seines bevorstehenden Bankrotts konnte sich der König diesen Forderungen nicht länger entziehen. So rief er im Mai 1789 die Generalstände ein.

      Dies ging dem dritten Stand jedoch nicht weit genug. Er spaltete sich von der Versammlung der Generalstände ab und erklärte sich am 17. Juni 1789 zur Nationalversammlung. Diese bestand zum überwiegenden Teil aus wohlhabenden Bürgern, vor allem aus Anwälten. Die politischen Forderungen der Nationalversammlung, zusammengefasst unter den Schlagworten „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, sprachen gleichzeitig die einfache Bevölkerung an. Diese litt unter einer Hungersnot, die durch massive Ernteausfälle und hierdurch steigende Preise hervorgerufen wurde. Weiterhin wurde die wirtschaftliche Not der Bevölkerung durch erdrückende Steuern erhöht, die der König erhob, um seinen Bankrott abzuwenden und seine Schulden bei privaten Gläubigern bezahlen zu können.

      Während also den Gläubigern des Königs dessen Steuerpolitik zu Gute kam, brachte sie den Großteil der Bevölkerung in zusätzliche Not. In der Nationalversammlung standen sich in der Folge zwei politische Ausrichtungen gegenüber. Zum einen die sehr wohlhabenden Familien, unter ihnen die Gläubiger des Königs. Mit der Forderung nach Freiheit meinten sie nur ihre eigene und nicht die Freiheit aller Franzosen. Auf der anderen Seite standen Revolutionäre unter der Führung von Jaques Roux (1752 – 1794), die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit für alle einforderten. Dieser hielt am 25. Juni 1793 folgendes Plädoyer für wahre Demokratie:

      „Die Freiheit ist ein eitles Hirngespinst, wenn eine Klasse von Menschen eine andere ungestraft aushungern kann. Die Gleichheit ist ein eitles Hirngespinst, wenn der Reiche mittels seines Monopols das Recht über Leben und Tod seiner Mitmenschen ausübt. Die Republik ist ein eitles Hirngespinst, wenn die Konterrevolution tagtäglich durch den Preis der Nahrungsmittel voranschreitet, zu denen drei Viertel unserer Mitbürger keinen Zugang haben, ohne Tränen zu vergießen. (…) Denn die Gesetze sind grausam für die Armen, weil sie von den Reichen und für die Reichen gemacht sind. Oh Wut, oh Schande.“ (4)

      Die Forderungen nach echter Demokratie im Sinne der gleichberechtigten politischen Teilhabe aller Franzosen waren nach Ansicht der Besitzenden unhaltbar. Sie traten diesen Forderungen daher vehement entgegen, um die Durchsetzung ihrer eigenen Interessen nicht zu gefährden. Der Führer dieser Gegenbewegung, die Roux als „Konterrevolution“ bezeichnete, war Maximilien de Robespierre (1758 – 1794). Er versicherte den Kaufleuten und Bankiers:

      „Ich werde eure Schätze nicht angreifen.“ (5)

      Robespierre ließ die gesamte Gruppe um Jaques Roux im selben Jahr verhaften und zum Tode verurteilen. So pervertierte die Französische Revolution, die als Aufstand der Besitzlosen gegen die bestehende feudale Ordnung und als Freiheitskampf für alle begann, zu einer Machtübernahme der Besitzenden, die sich im Kaiserreich unter Napoleon etablierte.

      Die Geschichte der modernen Demokratien ist also tatsächlich eine Geschichte der Einschränkung der Demokratie. Damit diese Einschränkung und die Herstellung der Balance gelingt, bedienen sich die Herrschenden bestimmter Filter, die nun näher erklärt werden.“

      Aus:

      Mittwoch, 05. September 2018, 09:00 Uhr
      ~13 Minuten Lesezeit
      Von wegen Demokratie
      Sind Demokratie und Marktwirtschaft gemeinsam zu haben? Teil 3/5.
      von Rubikons Jugendredaktion
      https://www.rubikon.news/artikel/von-wegen-demokratie

    • Die Gedanken zur GEZ aufnehmend, könnte man noch Fragen stellen:
      Wo ist denn eigentlich dieser „Staatsvertrag“? Auf der offiziellen Internetseite http://www.rundfunkbeitrag.de erhalten wir nur die Information über einen möglichen Inhalt mit keiner einzigen Unterschrift. Wo befindet sich dieser „Staatsvertrag“?

      Wenn wir davon ausgehen, dass er in welcher Schublade auch immer liegend, tatsächlich existiert, stellt sich die Frage, wie ein Vertrag zu Lasten Dritter überhaupt Gültigkeit erlangen kann?

      Die an mich adressierten Bettelbriefe des Beitragsservice, gehen seit geraumer Zeit ungeöffnet zurück zum Absender. Mit dem Hinweis: Keine Werbung!, Keine Angebote!

    • Jacques Necker, Genfer Bankier und Protestant, im „Uhrenkabinett“ am Hofe von Ludwig XV im Gespräch um die Finanzsorgen seinen Kredit in Europa und Eröffnung neuer Geldquellen im Inland anbietend – im Falle seiner Berufung als Generaldirektor der Finanzen – , antwortet auf die Bedenken am Hof wegen der Verbreitung der Ideen Rousseaus, Voltaires und der Freidenker im Bürgertum:
      “Messieurs! Wie wenig kennen Sie den dritten Stand! Der Bürger ist im Grunde schwach, furchtsam, kein Rebell. Wenn Sie dem wohlhabenden Bürgertum Garantien für die Erhaltung seines Besitzstandes geben, so wird er bereit sein, sich für …die Majestät des Königs totschlagen zu lassen. Die Leute, die Häuser, Geschäfte und Fabriken besitzen, können kein Interesse an Unruhen haben; im Gegenteil, ihr Interesse trifft sich mit dem der beiden ersten Stände: die Masse des Pöbels niederzuhalten! Fürchten Sie nichts vom dritten Stande!” (Necker, Oeuvres VI; zitiert bei Otto Zierer, Bild der Jahrhunderte, Band 17.)

      “Nach dem Beschluss der Nationalversammlung können nur Besitzende Mitglieder der Bürgerwehr sein; nur der in Haus, Gewerbe, Geschäft oder Grundbesitz, in Amt und Würde verankerte Mensch scheint den Wahlmännern von Paris der sichere Bewahrer der Waffen, nur der Bürger, der etwas zu verlieren und zu verteidigen hat, wird die Waffen zum Schutz der heiligen Ordnung gebrauchen. Ordnung aber bedeutet vor allem Schutz der Person und des Eigentums.” (Otto Zierer, Bild der Jahrhunderte, Band 17, DIE GROSSE REVOLUTION 1789-1795).

      „Die Volkswut hat nach dem Sturm auf die Bastille zwei Wucherer, die ein Leben lang vom Hunger der Massen profitiert haben – Monsieur Foulon und seinen Schwiegersohn Berthier de Sauvigny -, aufgegriffen und an Laternenpfählen aufgeknüpft. Finanzintendant Foulon ist der Mann gewesen, der angesichts der Hungerumzüge das frivole Wort gesprochen hat: `Si cette canaille n´a pas de pain, qu’elle mange du foin! – Wenn die Kanaille kein Brot hat, so mag sie Heu fressen.`Seinen Kopf hat man mit einem Heubüschel im Munde durch die Straßen getragen.“ (ebenda)

      Robespierre? In seinem Auftrag rief Camille Desmoulins den Abgeordneten zu: „Die Könige sind reif – aber der liebe Gott ist es noch nicht!“ Robespierre war kein Revolutionär, er blieb immer der ehemalige Jesuitenschüler. Unterstützt durch Robespierre, gab der König den Pfaffen Mut, sich gegen die Verfassung zu stellen.

      Im Aufstand gegen die feudale Ordnung rettete das Bürgertum den Adel aus den Händen des vierten Standes.

    • Korrektur, nicht Ludwig XV, sondern „…am Hofe von Ludwig XVI im Gespräch um die Finanzsorgen…“ natürlich.

  7. Jeder bisherige ist geplant, war geplant. Die Frage ist immer nur? „Wie sag ich’s der Bevölkerung?“

    Dazu passt ein Artikel von http://www.imi-online.de „Nationenbuilding: zerschlagen – aufbauen – dirigieren.“ Diesen Artikel kann ich unbedingt empfehlen, denn er schildert sehr genau, ab wann diese Kriege schon geplant wurden und von wem und wer da alles mitwirkte.
    Jetzt befinden wir uns der Zeitspanne der großen Umsetzung. Dazu gehören natürlich die Lügen über Assad dazu. Mali stand auch schon länger auf der Abschussliste.

    Was die „Macht um 8“ angeht – sagt U.Gellermann immer das Richtige. Doch wer stoppt diese kriegsgeilen, unkorrekten Journalisten, die sich nicht schämen vor einem Millionen Publikum so zu lügen oder Halbwahrheiten zu sagen? Die können sich nur selber stoppen. Wenn sie mehr Ehre hätten, würden sie mit großem Tamtam den Berichtzwang öffentlich machen und dann würden mit Sicherheit auch „Köpfe rollen.“ Kommt Zeit – kommt Rat – oder auch die Tat.

  8. Für reiner sagt: Dieser § 80 wurde nicht ersatzlos gestrichen, sondern in einer veränderten Form in das seit 2002 im Rahmen des Beitritts zum Römischen Statut und damit zum internationalen Strafgerichshof seit 2002 in DE geltende Völkerstrafgesetzbuch (VSTGB) als § 13 aufgenommen.
    siehe auch: http://www.heise.de/tp/feature/80-STGB-Vorbereitung-eines-Angriffskrieges-

    Also von d.L. wird – so oder so – zusammen mit Merkel und denen, die das in die Tat umsetzen, vor einem Gericht landen und wenn es das „göttliche“ ist. Unsterblichkeit haben sie nicht.

  9. Im ÖR hat man zu verschiedensten Themen eine recht eigentümliche Sichtweise. Früher verkündeten Herolde den Willen des Lehnsherrn, nun heute …

    … oder anders, heute werden Nachrichten gekauft. Vermutlich werden sie bereits sehr lange gekauft, nur fällt es heute extrem auf, da scheinbar jegliches Schamgefühl abhanden geraten ist.

    Anbei ein weiteres Bsp.:

    Dr. Gniffkes Macht um acht – Tagesschau vernebelt Machenschaften mit der Rente
    12.09.2018 • 06:15 Uhr

    Der Qualitätsjournalismus vermeidet wirksame Information über Alternativen zum neoliberalen Sozialabbau. Das spiegelt sich auch in der Berichterstattung über die Rentenpolitik wider. Die Sendung ARD-aktuell bildet da keine Ausnahme.

    von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

    Der Qualitätsjournalismus von ARD-aktuell hat es geschafft: Gemeinhin gilt als unumstößlich, dass künftig „immer weniger Erwerbstätige eine immer größere Zahl von Rentnern finanzieren müssen“. Denn: „Die Deutschen leben immer länger.“ Daher der Zwang, die Beiträge zu erhöhen, die Lebensarbeitszeit zu verlängern und das Rentenniveau abzusenken. Das Erste deutsche Fernsehen und die übrigen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter haben wesentlichen Anteil an der Festigung dieses Glaubenssatzes. Alternative Rentenmodelle spielen im öffentlichen Diskurs kaum mehr eine Rolle.

    Überhaupt tun Tagesschau, Tagesthemen & Co. wenig bis nichts, ihr zahlendes Millionenpublikum zu kritischem Nachdenken über das System der Altersvorsorge zu bewegen. Wurde jemals die Frage aufgeworfen, unter welchen Schieflagen der „Generationenvertrag“ leidet? Er dekretiert beispielsweise in aller Scheingerechtigkeit, dass die Erwerbstätigen und ihre Arbeitgeber je zur Hälfte als Beitrag in die Rentenkassen einzahlen, was an die Alten ausgezahlt wird. Wobei hypothetische 20 Prozent (10 + 10) Gesamtbeitrag als Zumutbarkeitsgrenze ausgegeben werden.

    20 Prozent (derzeit tatsächlich nur 18,6 Prozent) wovon? Von den Brutto-Arbeitslöhnen. Aber nur bis zu einer willkürlich festgelegten Bemessungsgrenze (derzeit 6.500 Euro West bzw. 5.750 Euro Ost Monatsgehalt). Oberhalb davon endet die Solidarität mit der Rentnergeneration.

    Bereits da endet auch das Informationsangebot der Tagesschau. Die grundsätzliche Schieflage des Rentenbeitragssystems und deren gewollte sozialpolitische Folgen an einem simplen, fiktiven Beispiel deutlich machen, erlaubt sich ARD-aktuell ohnehin nicht:

    Die Semmelfabrik A erzielt mit 1.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 400 Millionen Euro. Sie zahlt tausend Einzelbeiträge in die Rentenkasse. Die Versandapotheke B erzielt mit 100 Beschäftigten ebenfalls 400 Millionen Euro Jahresumsatz. Sie zahlt aber nur einhundert Beiträge.

    Bei völlig gleichem Umsatz zahlt B zehnmal weniger Sozialbeiträge als A. Das Kriterium „Arbeitsplatz-Anzahl“ bestimmt den Umfang des Rentenbeitrags, nicht die wirtschaftliche Leistungskraft des jeweiligen Unternehmens. Die Folge: maximaler Abbau von Arbeitsplätzen. Frage: Warum wird der Arbeitgeberanteil von der Zahl der Arbeitsplätze abhängig gemacht – und nicht beispielsweise auf Basis des Jahresumsatzes berechnet?

    Warum ignorieren Tagesschau, Tagesthemen & Co. im Gleichklang mit dem Interesse des Geldadels und seines Berliner Politpersonals so krampfhaft den Lösungsansatz „Produktivitätssteigerung erlaubt höhere Renten“? Der Politikwissenschaftler Egbert Scheunemann stellt fest,

    „dass das deutsche BIP zwischen 1995 und 2015 von knapp 1,9 Billionen Euro auf über drei Billionen Euro gestiegen ist – also viel schneller als der Anteil der Rentner an der Gesamtgesellschaft oder auch nur in Relation zur Erwerbsbevölkerung.“

    Anschlussfrage: Warum wird nicht darüber diskutiert, die riesigen Vermögenseinkünfte sozialabgabepflichtig zu machen?

    Seit Jahren wird der Rentendiskurs von ARD-aktuell und ZDF-heute nur selektiv und unter größter Rücksichtnahme auf neoliberale, neokonservative Interessen begleitet und somit entgegen dem Informationsanspruch der Rentenbezieher und der Öffentlichkeit insgesamt. Diese Redaktionslinie steht in deutlichem Widerspruch zu den Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrags. Der verpflichtet schließlich zu objektiver und vollständiger Information, die Nachrichtenkonsumenten jeden Bildungsstandes befähigen soll, sich ein sachgerechtes eigenes Urteil zu bilden. Der gebührenfinanzierte Qualitätsjournalismus verweigert die dafür nötige Basisinformation jedoch hartnäckig.
    (…)
    Unbeirrt verbreitet ARD-aktuell im Zusammenhang damit wieder das müde Märchen, demografisch bedingte Finanzierungsprobleme ließen keine günstigere Regelung zu. Die regelmäßige Wiederholung macht zwar das Märchen nicht wahrer, blockiert aber eine offene Diskussion aller mit der Alterssicherung verbundenen Fragen, einschließlich denkbarer Alternativen. Sie blockiert vor allem die Kritik daran, dass das gegenwärtige Desaster gewollt ist.
    (…)
    Alternative Modelle zur Finanzierung einer guten Rente und einer gerechten, auskömmlichen Versorgung im Alter gibt es nicht nur in Form abgesicherter Konzepte der Sozialwissenschaft, sondern auch als gelebte Praxis. Aber: Was weiß der deutsche Nachrichtenkonsument schon über das Schweizer Rentenmodell? Was weiß er über die skandinavischen Rentensysteme?
    https://deutsch.rt.com/meinung/75886-dr-gniffkes-macht-um-acht/

  10. Die Luft scheint geschwängert zu sein mit Anzeichen, dass sich die Situation im nahen Osten schon bald auf die eine oder andere Weise dramatisch zuspitzen könnte.
    Gemäss RT sind die EU-gesponserten Halsabschneider, sprich Weisshelme, wiederum am Drehen von inszenierten Giftgasangriffen, die USA bringen „folgerichtig“ dazu ihre Flugzeugträger in Position, es werden weitere 1000 Soldaten in Deutschland stationiert, die Flintenuschi zieht einen Bundeswehreinsatz gegen Assad ohne Konsultation des Parlamentes in Betracht, und die US-Kriegsvorbereitungen gegen Iran sind schon längst voll im Gang.
    Gleichzeitig senden China und Russland durch ihre gemeinsamen Militärmanöver Botschaften an den Westen, dass mit ihnen nicht zu fackeln ist mit einer möglichen Anspielung auf Iran.
    Es ist traurig aber wahr, dass diese Machtdemonstration von China und Russland vielleicht noch die einzige Hoffnung sind, den Westen und seine teuflischen Bestrebungen im Zaune zu halten.

    Es ist schlicht zum Kotzen.

  11. Was soll denn auch unsere Kriegsministerin von der Leyen anderes machen ? Nur durch ein letztes Verzweiflungs-Bombardement Syriens kann sie doch, die nun notleidenden Investitionen in den Syrien-Umsturz wieder reinholen. Immerhin waren das gemäß ZEIT seit 2012 jährlich 12, 1 Millionen. Ach – und natürlich den KfW-Kredit von 2,6 Milliarden an die terroristische Opposition nicht zu vergessen.

    Natürlich ist anzunehmen, dass unsere Staatenlenker die Steuerzahler-finanzierten Umsturz-Gelder und Kredite mit Kredit-Ausfall-Versicherungen abgesichert haben. So wie das jeder vernünftige Investor tut, sollte das erhoffte Ereignis in die Hose gehen, also der Regime-Change ausbleiben.

    Aber notleidende deutsche Terror-Kredite und internationale Umsturz-Investitionen in Milliardenhöhe kann auch keine Kredit-Ausfall-Versicherung einlösen. Das wäre „too big to fail“ für sie.
    Also, der Steuerzahler soll das völkerrechtswidrige, verdeckte Morden auch noch finanzieren. Meint wohl Dr. Gniffke, sagt es aber nicht.

  12. sind die Äußerungen des Herrn Röttgen gestern im Interview mit Herrn Kleber nicht Gesetz- und sogar Grundgesetzwidrig? Er empfiehlt doch tatsächlich, dass die Bundeswehr sich am Syrienkrieg beteiligt! Ein Skandal, den wir einfach so schlucken. Das macht doch deutlich mit welchen Nachrichten wir manipuliert werden sollen. Diesmal nicht ARD sondern auch im ZDF.

    • Ich habe in meinem Beitrag es erläutert, die Bundesregierung hat schon in vorbereitender Vorausschau für einen Angriffskrieg den Art. 26 GG unwirksam gemacht in dem sie zum 01. Januar 2017 den § 80 StGB gestrichen hat. In ihm war das Strafmaß für denjenigen festgelegt, wer einen Angriffskrieg auf andere Länder plant oder durchführt. Für mich ist es eigentlich eine Schande des Bundespräsidenten, der als Schützer des Grundgesetzes so etwas zulässt.

  13. Ein schönen guten Abend, ihr Beitrag spricht mir sehr aus dem Herzen. Bloß auf eines haben Sie in ihrem Betrag leider nicht hingewiesen. Am 01. Januar 2017 hat die Bundesregierung den Paragrafen 80 StGB gestrichen. Damit hat die Bundesregierung zugleich den Artikel 26 GG wirkungslos gemacht, dass heißt das es für Frau Ursula Gertrud von der Leyen bei einen Angriffskrieg auf andere Staaten, vor einer Strafverfolgung keine Angst haben muss.

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