Die Öko-Katastrophe

Das erste Buch aus dem neu gegründeten Rubikon-Verlag widerspricht allen massenmedial verbreiteten Ansichten zum Zustand der menschlichen Zivilisation und deren Auswirkungen auf unser Ökosystem.

Hinweis zum Rubikon-Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Die Lage ist schlimmer als gedacht, eine Lösung aber möglich — gemeinsam, für Mensch und Natur. Zu Wort kommen Noam Chomsky, Rainer Mausfeld, Chris Hedges, Charles Eisenstein, Franz Ruppert, Ullrich Mies, Nafeez Ahmed, Karin Leukefeld, Florian Kirner, Dirk Pohlmann, Sven Böttcher, Steffen Pichler, Jonathan Cook, Susan Bonath, Wolfgang Pomrehn, Stephan Bartunek, Roland Rottenfußer, Peter H. Grassmann, Murtaza Hussain, Klaus Moegling, Caitlin Johnstone, Medea Benjamín, Anselm Lenz, Felix Feistel, Nicolas Riedl, Jens Bernert, Hermann Ploppa und Jens Wernicke.

Von Jens Wernicke.

Wie einst die Titanic rast die Menschheit ohne Abbremsen und Kurskorrektur direkt auf die Katastrophe zu. Angesichts der seit Jahrzehnten wachsenden existentiellen Bedrohung durch Umweltzerstörung und globale Erwärmung versagen Politik und Medien, ja, versagt unser Gesellschaftssystem.

Die etablierten Medien berichten zwar weitgehend akkurat über wissenschaftliche Tatsachen, unterdrücken jedoch, welchen Anteil unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung an der ökologischen Katastrophe hat. Sie verkürzen Zusammenhänge und verschweigen die Hauptverantwortlichen sowie das wahre Ausmaß der Bedrohung.

Die Politik hingegen verspricht, die Katastrophe mit weiteren neoliberalen Reformen aufhalten zu können, will den Teufel also mit dem Beelzebub austreiben. Sie setzt auf Mittel, die den kollektiven Wahnsinn nicht etwa infrage stellen, sondern in Stein meißeln, und die am Ende wieder die Armen belasten und Reichen privilegieren werden.

Rubikon, das Magazin für die kritische Masse, hat angesichts dieser Verwirrung einige der klügsten Köpfe weltweit aufgefordert, das Thema aus ihrer Sicht zu analysieren, nach bestem Wissen und Gewissen. Ohne die Zwänge der von Kapital und Eliteninteressen gesteuerten etablierten Medien und Politik.

Die Autoren beschreiten Wege abseits bekannter medialer Trampelpfade. Viele kommen zu der Schlussfolgerung:

Ohne Systemwandel werden Umweltzerstörung und Klimawandel nicht aufzuhalten sein.

Egal, was Sie bisher zum Thema denken, dieses Buch wird Ihren Horizont erweitern.

Hier können Sie das Buch bestellen: als Taschenbuch oder E-Book.


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Inhalt

Einleitung

Jens Wernicke: Die Planeten-Zerstörer

Kapitel 1: Verwirrungen

Rainer Mausfeld: Die neue Arche
Sven Böttcher: Wir Klimalügner
Florian Kirner: Der Wahnsinn und die Realität
Jonathan Cook: Der Trost des Zweifels

Kapitel 2: Manipulationen

Steffen Pichler: Die Erfindung der grausamen Natur
Wolfgang Pomrehn: Die Klimaschutzfeinde
Peter H. Grassmann: Die Umwelt-Schwerverbrecher
Susan Bonath: Gelenkte Kritik
Roland Rottenfußer: Die Öko-Manipulation
Stephan Bartunek: Die Manipulation im Hintergrund

Kapitel 3: Wahnsinn

Medea Benjamin: Die Klimakiller
Dirk Pohlmann: Die Klimakriege
Murtaza Hussain: Krieg gegen die Welt
Klaus Moegling: Der Feind allen Lebens
Karin Leukefeld: Verbrannte Erde
Dirk Pohlmann: Das Nuklear-Klima
Caitlin Johnstone: Ihr wollt die Umwelt retten?

Kapitel 4: Irrwege

Anselm Lenz: Mörderische Ideologie
Susan Bonath: Mythos »Grüner Kapitalismus«
Felix Feistel: Die Vereinnahmung
Jens Bernert: Die Umwelt-Verräter
Felix Feistel: Die Scheinlösung
Hermann Ploppa: Die Klima-Manipulateure

Kapitel 5: Realitäten

Noam Chomsky: Kollaborateure der Macht
Roland Rottenfußer: Massenmord im Anthropozän
Ullrich Mies: Planetarer Supergau
Nafeez Ahmed: Das Ende der menschlichen Zivilisation
Susan Bonath: Systemwechsel für den Wandel!
Chris Hedges: Die letzte Wahl

Kapitel 6: Hoffnung

Charles Eisenstein: Der größere Zusammenhang
Roland Rottenfußer: Die Tiefen-Ökologie
Franz Ruppert: Das innere Ökosystem
Steffen Pichler: Abriss statt Fassadenreparatur
Felix Feistel: Die letzte Chance
Nicolas Riedl: Rebellion mit Empathie
Chris Hedges: Der letzte Akt

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Dieser Beitrag erschien am 23.11.2019 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Bildquelle: Andrew Fenew/ Shutterstock

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4 Kommentare zu: “Die Öko-Katastrophe

  1. rhabarbeer sagt:

    @ citoyen invisible @ all

    `WO BLEIBEN SIE DENN, DIE THINK TANKS DER …` ! EIGENEN ! Nase ; )

    … denn es ist eigentlich recht leicht den Kern `unseres` VORfinanzierten UMVERTEILUNGsspiels wahrzunehmen,
    wenn sogar die Bundesbank es `von den Dächern` pfeifft

    … denn `Geld* regiert die Welt` … oder?
    (* dh. im Kern die Geldschoepfung und genau diese ist NICHT gesetzlich geregelt)

    dh. es ist eigentlich nichts weiter zu ändern, als diese (von wem und warum eigentlich?) gelassene Gesetzlücke zu schließen
    … `der Rest` ergibt sich dann `fast` von alleine
    … und kann sogar noch mit einem tatsächlich gleichwertig BILANZIERTEN Bedinungslosen Einkommen `von Jedem für alle`
    harmonisierend / `humanisierens` begleitet werden.

    … natürlich bedarf dies des Ablegens der `Scheuklappen` die `jede` EIGENEnase sich selbst, auch um die eigene `Apokalypse` zu vermeiden: "Was, auch ich bin Teil dessen was mich selbst / uns alle beschiXXen hat?", auf die Nase setzt hat

    Nein!

    Doch!

    …. oooh

    ; )

    und viele Grüße in die Runde


    ergänzende Kommentare
    1 …LINK… https://kenfm.de/the-wolff-of-wall-street-europaeische-zentralbank-ezb/#comment-176159
    2 …LINK… https://kenfm.de/tagesdosis-11-10-2019-goldene-zeiten-in-der-aera-des-wirtschaftskomas/#comment-172312

  2. citoyen invisible sagt:

    Ja, ja, der Systemwandel. Der würde mich auch schon lange interessieren. Wie soll der denn aussehen?

    Das frage ich mich immer, wenn ich mich mit alternativen Medien befasse. Da lese ich massenweise von immer noch mehr Missständen, zwar oft genug zurecht aufgedeckt von scharfen und scharfsinnigen Kritikern des Systems, die aber meist viel zu sehr die positiven Aspekte ausblenden, die es ja unbestreitbar auch gibt (genauso wie umgekehrt Sie, aaron, offenbar die Missstände ausblenden).

    Sich immer nur in harscher Kritik zu ereifern, hilft uns doch aber nicht wirklich weiter. Warum habe ich noch keinen überzeugenden Gegenentwurf gefunden? Wenn man als Grundübel die Gier ausgemacht hat, die menschen- und lebensfeindliche Verhältnisse hervorbringt in einem Ausmaß, das man einfach nur als verheerend empfindet, dann soll man doch endlich einmal brauchbare Lösungsansätze anbieten. Dann soll man endlich einmal ein in sich stimmiges Konzept präsentieren und in allen Einzelheiten genau darlegen, was man ganz konkret alles an Strukturen schaffen will, die nicht "am Ende wieder die Armen belasten und Reichen privilegieren".

    Wenn man letzteres mit Fug und Recht nicht will, kann die Lösung doch nur darauf hinauslaufen, dass die Reichen an die Armen abgeben. Wie aber soll dieses absolute Novum gelingen? Wann in der Menschheitsgeschichte haben denn die Reichen schon jemals dauerhaft nennenswert an die Armen abgegeben, wann die Mächtigen ihre Macht mit den Beherrschten geteilt?

    Ist denn unsere Zeit so schnelllebig, dass keiner mehr Zeit hat oder sich die Zeit nimmt, einmal gründlich über alles nachzudenken? Wo bleiben die ganz handfesten, praktischen Schlussfolgerungen aus all den klugen Analysen und Theorien?

    WO BLEIBEN SIE DENN, DIE THINK TANKS DER ALTERNATIVEN MEDIEN?

  3. aaaron sagt:

    Frage:
    Habe einfach mal sieben willkürlich ausgewählte Unterkapitelüberschriften samt Autorennamen in eine Suchmaschine eingegeben und jeweils entsprechende ausführliche Artikel auf Rubikon gefunden, die vermutlich im wesentlichen den Texten im beworbenen Buch entsprechen dürften. Warum soll ich also für das Buch Geld ausgeben?

    Der gesamte Beitrag oben ist für mich nichts anderes als Werbung für den Kauf eines Buches. Im übrigen kontrastiert die pessimistische Weltsicht des beworbenen Buches mit den realen für die Menschheit überaus positiven Entwicklungen, wie sie der international geachtete Statistiker Hans Rosling in seinem Buch FACTFULNESS dokumentiert hat.

    Und wer nach einem "Systemwandel" ruft, der möge doch bitte genau erklären, wie genau er sich das neue System denn vorstellt, damit ich ggf. rechtzeitig auswandern kann.

    • wolfcgn sagt:

      Auswandern nach dem Systemwandel? In dem Fall komme ich mit! (Natürlich ist das reine Werbung, für ein Buch dessen Inhalt reichlich bekannt ist, wie hoch ist unterdessen die Auflage?

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