„Die revolutionäre Kraft des Fühlens“ – Lesung von Maria Sanchez bei den Buchkomplizen

Maria Sanchez ist Therapeutin und Gründerin der Bewegungen „Sehnsucht und Hunger“ und „Essential Core“. Auf der Frankfurter Buchmesse liest sie aus Ihrem Buch „Die revolutionäre Kraft des Fühlens“ und setzt sich mit den Ursachen unserer Verhaltensweisen auseinander, die unser gesellschaftliches Zusammenleben oft auch in destruktiven Zügen formen.

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6 Kommentare zu: “„Die revolutionäre Kraft des Fühlens“ – Lesung von Maria Sanchez bei den Buchkomplizen

    • Die Autorin stellt richtig fest, dass niemand als Taeter geboren wird. Ebenso nachvollziehbar erscheint mir ihre anschliessende Anwendung des Relativitaetsprinzips, um ihn als Opfer seiner erlebten Umwelt anzusehen.

      Sie irrt jedoch, meiner Meinung nach, in ihrer Forderung nach einer klaren Trennung dieser beiden Positionen. Um Harmonie zu erzeugen, muessen sie Gegensaetze vereinen: Da der Taeter also Opfer der Umwelt ist, von der ich ein Teil bin, machte ich mich bisher der vorsaetzlichen unterlassenen Hilfeleistung schuldig, bin mithin auch ein Taeter.

  1. "Netiquette" ist ein sehr schöner Begriff, den nehm ich mir sehr zu Herzen, daher zuersteinmal Danke für Euren Beitrag.
    Um kurz auf die Kommentare einzugehen die ich natürlich auch lese, meine höfliche Anmerkung in Form einer Frage:
    Was für ein "Stuhlgang"!?
    Geht es doch hier um die Inhalte die vermittelt werden, und nicht wer bei der Reise nach Jerusalem gewonnen hat.
    Maria Sanchez beschreibt die Innere Spurensuche und teilt sich offen mit.
    Als Mensch konnten wir überleben, weil uns ein Instinkt oder besser die Fähigkeit, Spuren zu lesen, dabei geholfen hat.
    Wir haben diese Fähigkeit perfektioniert und sind daher in der Lage auch Spuren zu legen.
    Spuren legen und lesen können sind Heute, in der Zeit wo der Mensch das “Digitall” erfunden hat wichtiger den je. Wo es für die einen ausschließlich darum geht möglichst viele “Follower” zu regenerieren, führt das viele ins Dilema.
    Es ist längst kein Geheimnis, dass die Psyschologie als Wissenschaft missbraucht wird um Menschen zu manipulieren, ob im Kaufverhalten oder um Stimmung zu machen.
    Wer bestimmte Ziele verfolgt, der bedient sich eben genau derer Erkenntnisse und psyschologicher Mechanismen, die Erkenntnis der Wissenschaft. Überdies nutzt er sie nicht nur für sich und gegen andere, sondern stellt sie öffentlich gleichzeitig als äußerst fragwürdig dahin. Heißt im militärischen “Täuschen und Tarnen”.

    Irgendwann im Leben stellt sich die Frage: Woher komme ich? Jeder trägt Spuren in seinem Inneren die prägen. Für manche eine Last für andere ein Segen.
    Ich möchte Spuren, in der Welt in der ich lebe hinterlassen, dabei möchte ich auf den Weg zeigen, den ich gegangen bin. Eben genauso wie Maria Sanchez.
    Hierzu zählt die reale Welt ebenso wie die des “Digitall”.

    Eine Vision ist, dass Menschen später danach forschen und fragen:
    Respekt, wie haben die das früher gemacht? Die haben es geschafft, dass wir heute sind!
    So wie ich mir heute die Frage stelle: Wie haben die das früher nur hinbekommen?

    Ich möchte, dass die Spurensucher fündig werden und feststellen: “Wäre das früher nicht geschehen, dann wären wir heute nicht.” und zu dem Schluß kommen, dass Achtsamkeit und Umsichtigkeit in Verbindung mit der Fähigkeit des Spurenlesen dem Menschen Friede und Einklang mit sich und seinem Lebensraum beschert hat.
    Eine Vision ist es, mich an einer nachhaltigen Entwicklung für die Welt zu beteiligen und mit meinem Fußabdruck deutlich erkennbare Spuren zu hinterlassen.

    Zum Spurenlesen im “Digitall” benötigt es Medienkompetenz.
    Auf keinem Portal habe ich bisher so umfangreiche Vermittlung von Medienkompetenz
    beobachten können wie auf KenFM. Wer auf das Angebot schaut sollte eigentlich aus dem Staunen nicht mehr raus kommen. Buchvorstellungen, Interviews, Videobeiträge u.s.w
    Danke für diese Arbeit
    Liebe Grüße Lille

  2. Mutige Frau. Weiter so!
    Bei 16:49min sieht man den leeren Stuhl von Herrn Jebsen. Respektlos und unhöflich. Es wirkt auf den Betrachter wie mit sich selbst allein gelassen, die anderen Zuhörer kann man nur ahnen. Die 20 Minuten Zeit sollte sich der Moderator nehmen, auch wenn er keine aktive Funktion hat. Es hätte gut getan, ihn auf den letzten Bildern noch einmal als interessierten Zuhörer einzublenden.

    • Das sehe ich anders.
      Ken Jebsen ist berühmter als diese Autorin. Wenn er auf der „Bühne“ geblieben wäre, hätte das die Aufmerksamkeit des Publikums von der Autorin abgelenkt. Ohne ihn konnte man die Aufmerksamkeit aber voll und ganz auf sie richten.

    • Ken Jebsen ist also berühmt? Wofür? King of KenFM? Mir kommt er eher wie ein ganz normaler Mensch vor. Scharfer, schneller, Verstand. Seele ist aber eher wie Wasser und wird davon nicht berührt. Kopfgeburten. Ein echter Nachteil.
      Ich empfehle, Putins (Körper-) Sprache mal zu studieren.

      Und ich denke nicht, dass sein Schweigen und Zuhören, die anderen Gäste von der Lesung abgelenkt hätte, im Gegenteil. Eher entsteht bei mir der Eindruck, es wäre ihm selbst nicht wichtig gewesen, zuzuhören, was ich ihm gar nicht unterstellen will. Es geht um die Aufdeckung sublimer Botschaften, die beim Zuseher entstehen. Er war Gastgeber und hatte damit Pflichten. Ein leerer Stuhl im Bild symbolisiert seine Abwesenheit. Ich will da kein Drama draus machen. Feedback, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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