Die Sanktionierten schlagen zurück | Von Rüdiger Rauls

Seit Jahrzehnten werden Staaten, die sich nicht den Interessen der USA und des Wertewesten unterwerfen, mit Sanktionen drangsaliert. Deuten sich nun Entwicklungen an, die das Ende dieses Wirtschaftsterrors einleiten könnten? Haben die USA und der Wertewesten sich totsanktioniert?

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Verteilungskämpfe

Noch sind die USA die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt, aber die Chinesen sind ihnen dicht auf den Fersen. Im Gegensatz zu den Amerikanern haben diese einen Plan: Bis zum Jahre 2025 wollen sie in zehn Industriebereichen die Technologieführerschaft übernehmen. Dem haben die USA und der Westen insgesamt nichts entgegen zu setzen außer Behinderungen.

Nicht dass es ihnen an wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kompetenz fehlte. Aber im Gegensatz zu China fehlt es im Westen an gesellschaftlicher Geschlossenheit. Dass die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung an einem gemeinsamen Strang ziehen, kann man sich hierzulande offenbar schon gar nicht mehr vorstellen. Das kann nach westlicher Vorstellung nur Ausdruck eines autoritären Systems sein.

Dagegen sind die westlichen Gesellschaften zerfressen vom Kampf der Interessen und der sozialen Gruppen um Vorteile im Verteilungskampf des gesellschaftlichen Reichtums. Diesem Gezerre innerhalb der Gesellschaften entsprechen auf der politischen Ebene die Streitigkeiten der westlichen Staaten untereinander um die Aufteilung der Märkte.

Trotz der vordergründigen Verbundenheit durch die sogenannten westlichen Werte sind sie sich untereinander spinnefeind. Diese Feindseligkeit und Konkurrenz offenbart sich am deutlichsten an der Wirtschaftspolitik der USA. Immer häufiger drangsaliert der große Bruder seine kleineren mit Zöllen, Sanktionen und wirtschaftlichen Drohungen, wenn sie nicht nach seiner Pfeife tanzen.

Neuestes und entlarvendes Beispiel amerikanischer Rücksichtslosigkeit ist die Drohung der USA gegenüber dem Hafen Sassnitz, ihn finanziell vernichten zu wollen, wenn er weiterhin den Bau der Nord-Stream-2-Pipeline unterstützt. Sind das die westlichen Werte, mit denen man sich von anderen Gesellschaften abzuheben vorgibt? Dagegen sind ja Raubrittertum und die Hackordnung des Hühnerhofes schon fast zivilisiert, zumindest aber besser kalkulierbar.

Unter Druck

Es stellt sich die Frage: Warum machen die Amerikaner das? Schließlich traten sie doch über Jahrzehnte für den Freihandel ein. Sie waren die Vertreter und Garanten der internationalen Handelsordnung, sie trieben die Globalisierung voran. Warum nun also dieser Wandel, die Rückkehr zu Protektionismus, wirtschaftlicher Abschottung und Handelsbeschränkungen durch Zölle und Sanktionen?

Die USA sind ein Riese auf tönernen Füßen. Sie sind mittlerweile wirtschaftlich so sehr in Bedrängnis, dass sie sich immer weniger an geltendes Recht halten wollen und können. Die internationale Rechtsordnung wird nur dort akzeptiert, wo sie den Interessen der USA dient. Verstöße gegen Völkerrecht und geltende Verträge sind mittlerweile an der Tagesordnung.

Das Trump’sche Motto: Make America great again, offenbart, wie sich die einstmals mächtigste Wirtschaftsmacht der Welt selbst sieht: nicht mehr groß. Die USA sind wirtschaftlich nur noch ein Schatten ehemaliger Größe. Handelsdefizite und Staatsverschuldung steigen unentwegt und keine der finanzpolitischen Maßnahmen, keine Steuersenkung, kein Konjunkturprogramm hat diesen Prozess aufhalten können. Im Gegenteil: Nachher waren die Schulden und Defizite größer als vorher. Strukturell sind die USA pleite. Kein Land hat eine höhere Schuldenlast.

Die Lage ist bedrohlich und ernst. Die Rating-Agentur Fitch erwartet im Jahr 2021 einen Anstieg der amerikanischen Staatsverschuldung bis auf 130 Prozent der Wirtschaftsleistung [und senkte] den Ausblick für die amerikanische Kreditwürdigkeit von stabilauf „negativ“. Schon vor der Corona-Krise [hatte das Land] die höchste Staatsverschuldung eines AAA“-Landes“.(1)

Trügerische Stärke

Angesichts der amerikanischen Vorherrschaft auf den Finanz- und Technologie-Märkten erscheint die Vorstellung von einer wirtschaftlichen Schwäche der USA unverständlich. Nur: diese Stärke ist trügerisch. Erstens machen auch auf diesen beiden Gebieten die Chinesen den Amerikanern zunehmend Konkurrenz. Und zweitens produzieren die Finanz- und Technologieunternehmen nichts. Beide leben von der Warenproduktion anderer Staaten, besonders Chinas.

Die Technologie-Unternehmen verteilen oder vertreiben, was andere Nationen produzieren, oder sie sorgen für eine wirksamere Gestaltung von Produktionsabläufen durch die von ihnen entwickelte Software. Amerikanische Banken finanzieren weltweit Produktion und Investitionen. Aber sie alle stellen nichts mehr her, das die Grundlagen der eigenen Gesellschaft in ausreichendem Maße sichern kann. Die USA sind die Geisel der weltweiten Arbeitsteilung geworden, die sie selbst vorangetrieben haben.

Nun aber zerstören sie dieses sensible Geflecht, das jahrelang ihren Reichtum gewährleistet hatte und fallen dabei durch das Netz, das sie bisher getragen hat. Als Corona über die USA herfiel, hatte das Land nicht genug Schutzmittel, Medikamente, Krankenhausausstattung und medizinische Ausrüstung. Das wäre verkraftbar gewesen.

Aber sie hatten wie die meisten Staaten des Westens auch nicht die Produktionsanlagen, um all das herzustellen, was gebraucht wurde. Hätte China nicht Tausende von Masken und Beatmungsgeräten verschenkt und noch mehr geliefert, wäre die Totenstatistik besonders in den USA vermutlich noch verheerender. Die Internationale Verwobenheit der Weltwirtschaft macht solche Staaten verwundbar, die von Warenlieferungen Dritter abhängig sind.

Amerika produziert Sanktionen

Ähnlich ist es in vielen anderen Bereichen der Waren- und Industrieproduktion. China produziert, was im Westen entwickelt wurde. Aber zunehmend entwickelt China selbst, was es produziert. Aus der Produktion der Waren entspringt der zunehmende Reichtum des Landes. In der Corona-Krise hat China seinen wirtschaftlichen Einfluss ausdehnen können, weil es beispielsweise die Medizinprodukte liefern konnte, die die Welt brauchte. Zudem waren seine Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung wirksamer als die westlichen, was ein schnelleres Hochfahren der Produktion ermöglichte.

Die industrielle Basis der USA wie auch vieler anderer westlicher Staaten schrumpft beständig. Die meisten lebensnotwendigen Güter, bis auf Agrarprodukte, muss Amerika einführen. Daher auch die katastrophale Außenhandelsbilanz besonders gegenüber China. Die meisten Produkte, die in den USA selbst hergestellt werden, sind auf den Weltmärkten nicht mehr konkurrenzfähig, wenn überhaupt dann nur auf dem amerikanischen Heimatmarkt.

Wer kauft noch amerikanische Autos, mal abgesehen von Tesla? Wer kauft amerikanischen Stahl, amerikanische Maschinen? Computer, Handys, Medikamente und sonstige hochwertigen Industrieprodukte werden weitestgehend in China produziert, weil die Herstellung dort nicht nur billiger sondern vor allem profitabler ist als in den USA. Denn nicht umsonst haben sich die Industrieunternehmen des Westen in China angesiedelt. Investitionen in den USA selbst werden immer häufiger von den Konkurrenten aus China und Europa vorgenommen, die den amerikanischen Markt für ihre Produkte erobern wollen.

Auf diese nachlassende Konkurrenzfähigkeit seiner Unternehmen reagierten die USA, besonders unter Trump, mit wirtschaftlichen Zwangsmaßnahmen. Verträge wurden gekündigt und nur gegen bessere Bedingungen für die USA neue abgeschlossen. Zölle verteuerten die Einfuhr, womit die US-Produkte auf dem amerikanischen Heimatmarkt gegenüber ausländischen Anbietern wieder konkurrenzfähig werden sollten. Gleichzeitig sollten die Zolleinnahmen und die sinkenden Importe die Zahlungsbilanz gegenüber den Gläubigern in China und Europa verbessern.

Mit all diesen Maßnahmen versuchte Trump, Amerika wieder groß zu machen. Aber gleichzeitig zerstörte er die globalen Geschäftsgrundlagen im Interesse der USA. Um die wirtschaftliche Lage seines Landes zu verbessern, macht er keinen Unterschied mehr zwischen Freund und Feind, wie gerade das Beispiel Nord-Stream-2 eindrücklich vor Augen führt. Wer sich dem Willen der USA nicht beugt, soll mit Sanktionen in die Knie gezwungen werden. Die Druckmittel dazu sind die immer noch einzigartige Stärke der US-Armee und der Zugang zum amerikanischen Markt. Wer die Sanktionen gegen Drittstaaten nicht einhält, muss damit rechnen, auf dem US-Markt keine Geschäfte mehr machen zu dürfen.

Weil sich aber die Lage für die USA nicht verbessert, steigt die Zahl der Sanktionen und sanktionierten Staaten ständig an. In der Zeit von 1950 bis 1990 nahmen sie stetig, aber vergleichsweise langsam zu von 2004 an zeigt die Kurve steil nach oben(2).Vor allem die Vereinigten Staaten spielen eine unrühmliche Rolle(3). Während deren wirtschaftliche Leistungskraft sank, stieg die von China an, was an den Defiziten der USA in Handels- und Zahlungsbilanz offensichtlich wird.

Sanktionen statt Krieg

Sanktionen sind Ausdruck der Schwäche des Westens. Wenn er sich auch als Gemeinschaft darstellt, die ihr Handeln auf Werten gründet, so ist der Wertewesten doch die einzige politische Kraft weltweit, die Sanktionen gegen andere Völker verhängt, auch wenn das den Tod von Tausenden von Menschen bedeutet. Das macht kein anderes Land der Welt, nicht einmal die sogenannten Schurkenstaaten.

Aber die Völker der Welt beugen sich immer weniger dem Diktat des Wertewestens. Und dieser ist auch nicht mehr in der Lage, nach Imperialisten-Manier die Unbotmäßigen durch Krieg zu zwingen, sich seinem Willen zu unterwerfen. Das haben Korea und Vietnam gezeigt.

Wenn auch die FAZ schreibt: Wirtschaftssanktionen sind billiger als Krieg, so muss sie auch eingestehen, dass sie nicht immer die erhoffte Wirkung [zeigen], wie in Nordkorea und Russland zu sehen ist(4). Da aber mittlerweile viele Staaten über Atomwaffen verfügen und konventionelle Kriege zu teuer sind bzw. bei der eigenen Bevölkerung auf wenig Gegenliebe stoßen, kommen statt der Kriege nur noch Sanktionen als abgeschwächte Mittel der Gewalt für den Wertewesten in Betracht. Es sind also Kostenüberlegungen, die den Wertewesten von Kriegen abhalten, nicht moralische, wie man es eigentlich bei einer Wertegemeinschaft erwarten müsste.

Nun sind aber auch die Sanktionen ein sehr zweischneidiges Schwert. Denn sie treffen nicht nur die Sanktionierten sondern auch die Unternehmen der Staaten, die Sanktionen verhängen. So drängen Italien und Frankreich im Interesse ihrer Wirtschaft immer stärker darauf, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben. Auch die deutsche Industrie beklagt die Einschränkungen, die ihr die Russland-Sanktionen, aber auch die amerikanischen Strafmaßnahmen gegen den Iran auferlegen. Sanktionen gegen andere Staaten treffen nicht nur dort auf Protest sondern auch in der eigenen Wirtschaft. Das erschwert deren Umsetzung und mindert ihre Wirkung.

Die riesigen Märkte aufstrebender Nationen bleiben den westlichen Unternehmen aufgrund westlicher Selbstbeschränkung teilweise verschlossen. Nicht nur das. Diese Märkte mit dem gewaltigen Potential an Einwohnern und ungestillten Bedürfnissen geraten zunehmend unter den Einfluss chinesischer Unternehmen, die in die Lücke hineinstoßen, die die westlichen Sanktionen reißen.

The Winner is: China

Zunehmend muss man im Westen feststellen, dass die eigenen Sanktionen ein Konjunkturprogramm für die chinesische Wirtschaft sind. Und die Reaktionen des Westens darauf sind geprägt von Hilflosigkeit, die an Lächerlichkeit grenzt. So wirft ausgerechnet der Westen China vor, die unterstützten Staaten in eine Verschuldungsfalle zu treiben und damit in wirtschaftliche und politische Abhängigkeit. Als wäre die Verschuldung dieser Staaten erst seit dem Eintreten Chinas in den Welthandel entstanden.

Wie groß die Verwirrung im Westen ist in allen Fragen, die China betreffen, zeigt sich darin, dass viele, die sich für aufgeklärt halten, die Sichtweisen der westlichen Meinungsmacher mehr oder weniger bewusst übernehmen(5). In dem Glauben, sich von China abgrenzen zu müssen, merken sie nicht, dass sie im Interesse jener Imperialisten argumentieren, die sie sonst so lautstark verurteilen.

Die höchsten Verschuldungswerte der Welt haben gerade die Industriestaaten und nicht jene, die durch chinesische Kredite versuchen, die eigene Wirtschaft und Infrastruktur zu entwickeln. Ist das auch Ergebnis chinesischer Kreditvergabe? Die meisten Staaten sind schon seit Jahrzehnten in einer Verschuldungsspirale gefangen, also lange bevor China begann, Kredite zu vergeben. So taumelt gerade Argentinien dem neunten Staatsbankrott entgegen, dem siebten seit 1950, bisher immer weiter am Leben gehalten durch westliche Kredite, nicht chinesische, wie so viele andere Staaten der Welt auch.

Die Sorge des Wertewestens ist heuchlerisch. Denn sie gilt nicht der Überschuldung dieser Staaten sondern der Stabilität der eigenen Banken. Während deren Kreditvergabe dem Schuldenregime von IWF und Pariser Club unterliegen, sind die Kreditvereinbarungen zwischen China und seinen Kreditnehmern alleine Sache der beiden Vertragspartner, d.h nicht öffentlich.

Weder IWF, Weltbank noch der Pariser Club können deshalb genau abschätzen, wie hoch diese Staaten insgesamt verschuldet sind und damit auch nicht deren Schuldentragfähigkeit. Würde eines dieser Länder seine Kredite nicht mehr bedienen können, kämen der Wertewesten bzw. IWF und Weltbank in die schwierige Lage, diese Staaten stützen zu müssen, um nicht den Untergang eigener Banken zu riskieren.

Wenn sie aber die Schuldentragfähigkeit dieser Länder sichern mit neuen Krediten, sichern sie gleichzeitig zwangsläufig auch die Fähigkeit dieser Staaten, die chinesischen Kredite weiter zu bedienen. Das heißt, sie würden mit eigenen Geldern indirekt auch die chinesischen Kreditrisiken mindern, und das ist ganz und gar nicht im Interesse des Wertewestens.

Die vorgetragene Menschenfreundlichkeit ist nur vordergründig, um die wirklichen Motive und Interessen hinter der Fassade von Fürsorge zu verstecken. Fürsorge spielte auch nie eine Rolle, wenn im Interesse der Schuldentragfähigkeit den Kreditnehmern harte soziale Einschnitte auferlegt wurden, damit die westlichen Banken wieder Geld fließen ließen.

Vorteil China

Unter den materiellen Bedingungen, die die Wirklichkeit schafft, gerät westlicher Idealismus immer mehr an seine Grenzen. Er offenbart sich immer deutlicher als das Hirngespinst, das er immer war, als Täuschung. Westliche Sanktionspolitik dient nicht den Idealen der Menschenrechte. Die Demokratie, die man den unterdrückten Völkern bringen will, ist nichts anderes als die Absicherung für die eigenen Investitionen. (6)

Demokratische Systeme mit demokratischen Parteien sind die Voraussetzung für privatwirtschaftliche Investitionen, außer man hat einen Diktator, von dem man sagen kann: Er ist zwar ein Schweinehund, aber er ist unser Schweinehund(7). Denn nur demokratische Systeme bieten die Möglichkeit, über die verschiedenen Parteien, gesellschaftlichen Gruppen und Interessenverbände Einfluss nehmen zu können auf die Entscheidungen der Regierenden im Interesse von Investoren.

Deshalb muss der Export von Kapital für Investitionen im Ausland abgesichert sein durch den Export von Demokratie. Großinvestitionen wie die seinerzeit geplante Pipeline aus den ehemaligen südlichen Sowjetrepubliken durch Afghanistan zum arabischen Meer können nach westlicher Sichtwiese nicht den Launen von Regierungen überlassen bleiben, auf deren Loyalität man sich nicht verlassen kann. Den Taliban, den damaligen Herrschern Afghanistans, traute man im Westen nicht zu, in ihrem Land getätigte Investitionen zu schützen und die Eigentumsverhältnisse zu respektieren.

Politisch instabile Verhältnisse ermuntern keine privaten Investoren, große Kapitalmengen einzusetzen, wenn nicht sicher ist, dass auch deren Ertrag gewährleistet ist. Es muss also vor solchen Entscheidungen klar sein, dass es eine Ordnungskraft gibt, die politische Stabilität und investiertes Kapital sicherstellen kann. Das können am besten demokratische Systeme, denn anders als Diktaturen sind diese nicht so leicht zu stürzen. Eine Regierung kann wechseln, aber das System bleibt erhalten. Und das ist es, was für den Investor zählt. Der Sturz einer Diktatur bringt dagegen immer Unruhe und Unsicherheit.

Unterschiedliche Interessen

Da liegen aber auch im Unterschied zum chinesischen System die Nachteile jener Gesellschaftssysteme, die sich alleine auf die Privatwirtschaft stützen. Private Geldgeber entscheiden nach ihren privaten Sonderinteressen. Die Rendite muss stimmen. Politische oder gesellschaftliche Interessen spielen für ihre Entscheidungen nur eine untergeordnete Rolle.

China dagegen hat eine politische Agenda, deren gesellschaftliche Ziele für den Staat im Vordergrund stehen: Das Land will seine Wirtschaft entwickeln, um den allgemeinen Wohlstand seiner Bevölkerung zu heben. Die Armut soll restlos beseitigt werden. Zur Erlangung dieses Zieles braucht es die Rohstoffe der Dritten Welt. Diese wiederum braucht Kapital und Fachwissen, um die eigene Wirtschaft voranzubringen. Hier ergänzen sich beide in ihren Interessen und Möglichkeiten.

China ist nicht abhängig von der Kreditvergabe und Investitionsbereitschaft privater Geldgeber. Seine gewaltigen Devisenreserven erlauben es ihm, Infrastrukturprojekte in der Dritten Welt durch seine Staatsbanken zu finanzieren, also unabhängig von den Interessen privater Geldgeber. Auch die Ausführung der Projekte liegt teilweise bei Staatsunternehmen.

r die Kreditnehmer hat diese Vereinbarung große Vorteile. Sie müssen nicht wie gegenüber den westlichen Banken mit Dollars oder sonstige Devisen bezahlen. Das fällt besonders Ländern wie Iran oder Venezuela schwer, die aufgrund von Sanktionen kein Öl exportieren dürfen und infolge dessen nur geringe Deviseneinnahmen haben. Diese Staaten bezahlen mit Rohstoffen, was sie vom Dollar und seinen Schwankungen unabhängig macht. Das nützt auch der chinesischen Wirtschaft, die auf diesem Wege den eigenen Rohstoffbedarf günstig deckt.

Das ist aber nur möglich, weil der chinesische Staat über eine langfristige Strategie verfügt und über seine staatlichen Banken das Risiko trägt. Mit privaten Investoren aus dem Westen wäre das nicht möglich, denn sie wollen nicht mit Öl bezahlt werden sondern mit Dollars oder Euros. Und deshalb laufen auch die meisten Initiativen der westlichen Regierungen ins Leere, in Afrika und anderen Staaten der Dritten Welt wirtschaftlich und politisch Fuß zu fassen, um China Paroli bieten zu können. Den privaten Geldgebern ist das Risiko zu hoch.

Eine private Bank will nicht die Risiken des Ölgeschäftes tragen, um ihre Zinsen realisieren zu können. Und ein westlicher Staat will nicht mit Ölgesellschaften in Konflikt geraten, wenn er sich durch die Annahme von Öllieferungen anstelle von Zinsen zum Konkurrenten der Ölgesellschaften aufwirft. All das lassen privatwirtschaftliche System nicht zu im Gegensatz zum sozialistischen System chinesischer Prägung. Hier entscheiden Staat und Partei über die Politik, die nach ihrer Ansicht den Interessen der Gesamtbevölkerung dient, nicht einzelne Interessengruppen.

Zeitenwende

Das Vorgehen Chinas in der Dritten Welt hat Folgen für das westliche Sanktionsregime. Der Anteil der sanktionierten Staaten wächst. Damit aber wächst auch der Anteil der Staaten, die vom Westen immer weniger zu erwarten haben. Als der Wertwesten alleine die wirtschaftliche Agenda der Welt bestimmte, konnte er mit seinen Sanktionen seine Interessen gegenüber anderen leicht durchsetzen. Nun aber dreht sich der Wind(8). Denn heute stellt China technologisch und auch finanziell eine zumindest gleichwertige Alternative dar.

So musste der Westen erschreckt feststellen, dass Peking seine Verbindungen ausgerechnet im geächteten Iran weiter [ausbaut und] in Iran seinen Versprechen Milliarden von Dollar folgen lassen [will]. Rund 400 Milliarden Dollar sollen über ein Vierteljahrhundert bereitstehen für den Ausbau(9) iranischer Infrastruktur.

Offiziell bekommt das Wachstumsland China dafür Öl aus Iran. Zudem gewinnt China in Pakistan mit seinen gut 222 Millionen Menschen und in Iran mit mehr als 82 Millionen Menschen riesige Wachstumsmärkte für seine Waren.(10) Was hat dagegen der Westen diesen Staaten zu bieten außer idealistischen Werten, die nicht satt machen und an die er sich selbst nicht hält?

Wie das obige Zitat zeigt, ist Iran kein Einzelfall. Auch Pakistan wendet sich verstärkt den chinesischen Angeboten und Krediten zum Aufbau des Landes gegen Lieferung von Rohstoffen zu. Und die Amerikaner schäumen vor Wut, weil die Chinesen sich in Myanmar nicht an westliche Sanktionen halten und sich die Rohstoffe sichern gegen Hilfe beim Aufbau des Landes. Dabei kommt ihnen der Boykott des Westens zugute, der das dortige Militärregime schwächen sollte, es aber in Wirklichkeit immer tiefer in Pekings Arme trieb(11)

Noch eine weitere Entwicklung scheint sich anzudeuten: Iran hilft Venezuela mit Benzin. Venezuelas Regierung feiert die Ankunft der ersten beiden von insgesamt fünf Öltankern aus Iran.(12). Deutet sich hier ein offenes Brechen von Sanktionen durch die Sanktionierten selbst an? Bisher hatte man immer versucht, die Sanktionen zu umgeben durch die Verschleierung von Lieferungen. Nun scheinen zumindest Venezuela und Iran auf solche Geheimnistuerei keinen Wert mehr zu legen.

Das Erstaunliche daran ist jedoch, dass die USA nicht versucht hatten, diese Tanker vor ihrem Bestimmungsort abzufangen. Militärisch hätten dem weder Venezuela noch der Iran etwas entgegensetzen können. So hatten noch im Jahr zuvor die Amerikaner den iranischen Tanker Grace1 vor Gibraltar von den britischen Behörden festsetzen lassen wegen des Verstoßes gegen Sanktionen. Hat man in der Zwischenzeit in Washington kalte Füße bekommen?

Vermutlich war es den USA eine Lehre, dass die Iraner im Gegenzug einen britischen Tanker in der Straße von Hormus festsetzten. Denn was die Amerikaner vor Venezuela können, könnten die Iraner auch vor ihrer eigenen Küste im Persischen Golf, nämlich Schiffe festsetzen. Das war die Botschaft der iranischen Maßnahme. Sie scheint gewirkt zu haben. Zudem haben die USA im Unterschied zum Iran viele Ziele im Nahen Osten, die von iranischen Raketen erreicht werden können. Militärstützpunkte sind nicht nur Bedrohungen sondern auch Ziele.

Schließen sich nun die Sanktionierten zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen? Wie die FAZ schon weiter oben sich erschreckt die Augen rieb: Der Wind dreht sich. Ob sich ein neuer Kosmos herausbildet, ein Universum der Sanktionierten, muss weiter beobachtet werden. Aber die Grundlagen dazu sind vorhanden.

Die Zahl derer, die von den Sanktionen des Wertewestens betroffen sind, wird immer größer. Was hindert sie daran, sich mit Russland und China zu einer neuen Wirtschaftswelt zusammen zu schließen? Iran hat bereits den ersten Schritt in diese Richtung gemacht und einen Antrag auf Mitgliedschaft in der von China und Russland dominierten Shanghaier Organisation für Zusammenarbeitgestellt(13).

Die Welt ist nicht mehr so, wie sei einmal war für den Wertewesten.

Quellen:

(1) Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4.8.2020: Amerika droht schlechteres Rating

(2) FAZ vom 6.8.2020: Jeder gegen jeden

(3) FAZ vom 6.8.2020: Sanktionsgeschwür

(4) ebenda

(5) https://kenfm.de/the-wolff-of-wall-street-neue-seidenstrasse/

(6) diger Rauls: westliche Interessenpolitik und Menschenrechte

(7) https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Dwight_D._Eisenhower

(8) FAZ vom 21.7.2020: Peking nutzt die Sanktionen gegen Iran

(9) ebenda

(10) ebenda

(11) FAZ vom 21.7.2020: Washington attackiert Chinas Burma-Politik

(12) FAZ 28.5.2020: Iran hilft Veneuela mit Benzin

(13) FAZ 21.7.2020: In Chinas Armen

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Danke an den  Autor  für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: apiguide / shutterstock

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50 Kommentare zu: “Die Sanktionierten schlagen zurück | Von Rüdiger Rauls

  1. Vielen Dank für den äußerst interessanten und aufschlussreichen Artikel. Ich kann den Großteil der Analysen nachvollziehen, mit dem folgenden Teil bin ich jedoch nicht einverstanden:
    „Die derzeitige Situation im Nahem Osten mit dem Schulterschluss der Vereinigten arabischen Emirate mit Israel und die bereits bestehende Zusammenarbeit Israels mit Saudi Arabien, das heißt die Allianz wesentlicher sunnitischer Kräfte mit den Israelis und den USA ermöglicht also ein Vorgehen gegen die schiitische Allianz Iran, Irak, Syrien und Aserbaidschan. Der Libanon ist jetzt ausgeschaltet. Die Strategie (Sieben Länder in fünf Jahren), den Nahen Osten ins Chaos zu stürzen, damit die USA, Israel und Saudi Arabien dort durchregieren können, ist weiter umgesetzt worden.“
    Die ganze Geschichte ist, wie ich gleich veranschaulichen werde, wesentlich komplexer als einfach Schiiten gegen Sunniten. Das sunnitisch wahabitische Saudi Arabien rivalisiert zum Beispiel gegen die sunnitischen Muslimbrüder Ägyptens und der Türkei und bekämpft die sunnitischen Muslimbrüder der Hamas in Palästina, die wiederum von der libanesisch-schiitischen Hisbollah und dem schiitischen Iran unterstützt werden. Andererseits unterstützt die sunnitische Türkei das schiitische Aserbaidschan, dessen Bevölkerung zu den Turkvölkern zählt und dessen Regierung einen Zusammenschluss mit jenem Teil des Irans anstrebt, der von Aserbaidschanern bevölkert ist (ca. 20% der Bevölkerung des Irans) und mit dem es ein „Groß Aserbaidschan“ bilden möchte. Die Beziehungen zwischen dem schiitischen Aserbaidschan und dem schiitischen Iran können also keineswegs als gut eingestuft werden. Aserbaidschan wird darüber hinaus von Israel unterstützt, mit dem es unter anderem militärisch zusammenarbeitet (siehe dazu den Artikel Defying Geography: The Israel-Azerbaijan Partnership https://besacenter.org/perspectives-papers/israel-azerbaijan-partnership/). Last but not least unterstützt der Iran das christliche Armenien gegen das schiitische Aserbaidschan im Konflikt des Bergkarabach. Israel erkennt interessanter Weise den türkisen Genozid gegen die christlichen Armenier, nicht an … wie man sieht, sind die Dinge bei weitem komplexer als man meinen würde.

  2. Frank Rudolf sagt: 19. August 2020 at 03:37

    Mit Ihren persönlichen Angriffen auf mich und mein Alter treffen Sie mich nicht. Also geben Sie sich keine Mühe. Das ist auch nicht der Grund, weshalb ich auf Ihre Einlassung reagiere. Viel interessanter finde ich Ihre Aussagen zu Ihrem Chinabild.
    Zitat: „Zum Chinabild, ich hoffe es erstaunt Dich nicht, ich habe keins.“ Das ist nicht zu kritisieren. Im Gegenteil: es ist zu loben, wenn jemand das zugibt, besonders in einer Zeit, in der sich jeder für einen Experten hält, nur weil er weiß, wo China liegt. Aber obwohl Sie kein Chinabild haben, müssen Sie aber dennoch „einfach mal darauf hinzuweisen dass Umerziehungslager nicht in mein gewünschtes Weltbild passen.“ Aber wenn Sie doch kein China-Bild haben, woher wissen Sie denn, dass es dort „Umerziehungslager“ gibt? Ich vermute mal, dass, wenn Sie sie selbst nicht gesehen haben, Sie diese Information aus den Mainstream-Medien haben.
    Einerseits bestreiten Sie die Existenz von Corona als eine Erfindung unter anderem der MSM, andererseits aber glauben Sie in Bezug auf China alles, was sie von den MSM erfahren. Kommt es Ihnen da nicht mal in den Sinn, dass diese Medien auch in Bezug auf China manipulieren und lügen, wenn sie das doch im Falle von Corona nach Ihrer Meinung auch tun? Sie halten sich doch für so kritisch, aufgeklärt und alternativ im Denken und Verstehen der Welt, dass Sie und Ihresgleichen alle anderen als alterstarrsinnig oder schlichtweg zu blöde halten. Im Falle Chinas aber scheint das alternaive Denken auszusetzen.
    Es gibt in der FAZ einen sehr interessanten Artikel über das Entstehen der Umerziehungslager-Legende aus dem August letzten Jahres „Der Mann mit den Millionen“ (oder so ähnlich). Obwohl die FAZ also weiß, wie diese Legende entstanden ist, verbreitet sie diese weiter und baut sie aus. Aber daran lässt sich sehr gut das Interesse der FAZ und anderen MSM in Bezug auf China erkennen. Sie wollen den Menschen hierzulande die Angst vor dem Sozialismus erhalten, denn auf die Menschen in China hat die FAZ keinen Einfluss. Aber sie fürchten, dass man hier von den Leistungen Chinas beeindruckt sein könnte und Zweifel entstehen an den Gefahren, die von einer Kommunistischen Partei ausgehen, die unter anderm die FAZ jahrzehntelang genährt hat. Und dazu brauchen sie solche Legenden, von denen sie selbst wissen, dass sie nicht stimmen.
    Aber dazu muss man sich mit den MSM auseinandersetzen und zu verstehen versuchen, was sie uns einreden wollen. Man versteht die Welt nicht besser, wenn man sich den MSM entzieht und sich in seinem alternaiven Reservat einigelt. Die Welt wird nicht anders, wenn man sie ignoriert.

    • Hallo Rüdiger,

      erstaunlich, jetzt funktioniert es mit der Kommunikation. Kein "von oben herab", oder "IHR/SIE seid doch sowieso alle dumm" usw. Soweit so gut, machen wir die Diskussion ganz sachlich ohne "Sidekicks gegen was auch immer..".
      Leider bin ich grade in der Essenspause und habe heute noch ein volles Programm.

      Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich mich später am Abend nochmals einlogge um den Sachstand auszudiskutieren.
      Diesmal emotionsfrei und sachlich. Bis später 😉

    • hallo Frank Rudolf. Wo bitte schön sage ich, ""IHR/SIE seid doch sowieso alle dumm". Geben Sie mir bitte eine Stelle aus meinen Texten. Das ist eher die Haltung derer, die sich für besser informiert halten und vor allem die Verschwörung, die sie für allgegenwärtig halten, besser zu erkennen und durchschauen glauben. Sie werden von mir keinen einzigen Satz finden, der das ausdrücklich ausdrückt. Ich halte die Maskenverweigerer nicht für dumm. Ich halte sie für verwirrt, aber das ist etwas ganz anderes.

    • Der Rüdiger schlägt zurück!

      Nein Rüdiger, den Gedankengang kann ich nicht bedienen. Es geht hier nicht um Angriffe auf Dich persönlich oder
      Dein Alter, tut mir leid wenn das in den Kästchen hier so erscheint. Es geht um Feststellungen und die Suche nach Erklärungen. Erklärungen bezüglich Deines Verhaltens als Autor kritischen Usern gegenüber.
      Wenn ich grade lese wie Du Dich seit gestern hier förmlich wie eine wilde Bestie durch den Thread beisst und fetzt, hier großherzigst Lob verteilst, wechselseitig die Ultraschelte, dann ist das schon bedenklich. Dieserart Threads von Dir gibt es einige in letzter Zeit, da ist der hier eigentlich noch harmlos. Doch richtig in der Sache, die Gangart der Kritik ist etwas schärfer geworden(im Lauf der Zeit).

      Es geht hier nicht um Befindlichkeiten, nicht um Deine Befindlichkeiten. Wenn Du bezüglich der wochenlangen Stresssituation Angst hast, nervös und unsicher bist bezüglich der nahenden Zukunft, das Nervenkostüm knistert. All das ist verständlich und dürfte den meisten von uns genauso ergehen, zumindest wir mal ehrlich sind.

      Nur den Frust und die Angst an Leuten hier auszulassen, nur weil sie Deine Texte nicht verstehen, oder sich eben kritisch äußern(teils berechtigt übrigens bezüglich der Killerviruslüge), das ist No Go und fordert natürlich auch entsprechend Feedback heraus.
      Und ich denke Du weißt dass Du zu weit gegangen bist. Und immer wieder der Gegner im Plural "jemand wie jsm", "Leute wie SIE" usw., das muss jetzt hier nicht ernsthaft vertieft werden. Vermutung ist, Du hast ein sehr gestörtes Verhältnis zu Deinen Mitmenschen, mache jetzt aber nicht auf KenFM – Hauspsychologe, da kann sich jeder selbst seine Meinung bilden.

      Schon Deine Beschwichtigungs -/Erklärungseinlassungen weiter unten bei Ines und Alcedo sprechen Bände.

      Natürlich macht es Arbeit Artikel zu schreiben, zu recherchieren, Vorarbeit zu leisten, Daten zusammen zu tragen und vieles mehr. Es macht Arbeit weil es Arbeit ist, hier vor Ort Deine Arbeit. Du vertreibst Deine Bücher, kommunizierst hier entsprechende Werbung, bekommst letztendlich Geld für Deine Arbeit, das ist Dein Job, es verschafft Dir Haupt – oder Zusatzeinkommen. Also jammere hier bitte nicht rum, nichts von all dem ist selbstlos und unendlicher Menschenliebe geschuldet – Du verdienst hier Dein Geld. Und es mag Dich erstaunen, tatsächlich, es ist oftmals hart, das geht jedem Einzelnen von uns hier so, nicht nur Dir.
      Was meinst Du wie es einer Alleinerziehenden Mutter mit 3 Kindern ohne Berufsausbildung heutzutage geht? Nur mal ein kleiner Leidensvergleich, da bist Du doch mit Deiner "Belastung" noch in der Luxuszone.

      The Rüdiger Strike Back!
      "Wenn solche jsm daherkommen…"! "…Menschen nicht leiden die selbst nichts auf die Beine stellen können", "die Nassforschen zusammenfalten"(!).
      Ich könnte mir vorstellen Du kannst eine Menge Leute nicht leiden, diese Intension zieht sich durch etliche Deiner Wertkommentare. Du teilst, Du entscheidest, Du bestätigst, Du verstehst. Und alle anderen nicht. Die benötigen jetzt Deine Belehrungen mit Wertigkeitszertifikat zu Erkenntnissen,zu Irreführungen, zu Eigenleistungen, zu Aufgabenstellungen, zu Selbstdarstellungen, zu Sichtweisen usw. Und wer sich Deinen wertvollen erzieherischen Ansätzen verweigert, der bekommt mal eben vom Rüdiger mit dem proletarischen Hammer den Grind eingekloppt, bis es wieder geht. Das schafft klare Verhältnisse – natürlich. Wenn es nicht so albern wäre, dann würde mir dieser Spruch einfallen "Wenn Du die Bestie besiegen willst, musst Du eine neue stärkere erschaffen". Oder, Wenn Du zu lange in den Abgrund siehst, dann sieht der Abgrund auch in Dich".

      Gut, wir kommen hier vom Hundertstel ins Tausendstel, übrigens auch eine Psycho – Methode um ursprüngliche Inhalte zu verwässern, manch einer versucht sogar durch sowas der Falle zu entkommen, in die er sich selbst manövriert hat.
      Wird Zeit zum Ende zu kommen, da ich davon ausgehe dass Dich meine Gedankengänge nicht wirklich nachhaltig erreichen. UND auch, weil ich nicht berufswerte Vorteile von meinen Aktivitäten hier profitiere, anders als Du.

      Ich finde es wirklich erstaunlich, grade im Hinblick auf die Art der Datengewinnung, was Du aus den paar Zeilen kritischer/nicht genehmer User, alles herauszulesen vermagst, zumindest scheinst Du dies zu glauben. Von der Wiege bis zur Bahre – anscheinend. Und das alles aus ein paar Zeilen aus einem kleinen(?!) Zauberkästchen!
      Übrigens, es ist nicht jeder Autor. Ein erfolgreicher Profiboxer wird zu einem Normalbürger wohl auch nicht sagen er wäre eine Null, nur weil dieser nicht boxen kann. Ja, WIR(die Pluralgegner) leben in der Realität, wo Du unterwegs bist scheint fraglich.
      Und auch ich habe kein Interesse an rechthaberischen Endlosdiskussionen. Daher, auch andere Menschen befinden sich schon länger auf diesem Planeten und beobachten die Umdrehungen. Die einen halten sich für links, die anderen für rechts und so geht das mit den Abstufungen und Schubladen immer weiter.
      Daher noch kurz, da ich keiner rechts – links – oder wie auch immer – Fraktion angehöre meine unwertige Kurzmeinung zu China.
      China ist(IST – ZUSTAND) eine kommunistische Diktatur die Lager unterhält. Wie man diese Lager nun bezeichnet, hängt wohl von der Tönung der Brille ab die man auf hat, Deine dürfte rötlich gefärbt sein.

      Auch schön endlich mal zu erfahren wie ich ticke – danke; "Sie halten sich doch für so kritisch, aufgeklärt und alternativ im Denken und Verstehen der Welt, dass Sie und Ihresgleichen alle anderen als alterstarrsinnig oder schlichtweg zu blöde halten." Halte ich mich dafür, ich und IHRESGLEICHEN?
      Ich weiß dass ich gar nichts weiß, das ein gutes Tagesmotto. Zumindest meins. Das andere, "Ich weiß dass ich alles weiß" ist vielleicht auch nicht schlecht, wäre zumindest eine Überlegung wert.

      Während des Schreibens fällt mir grade wieder auf, wie sinnlos mein Bestreben, hier kritische Denkprozesse in Bewegung zu setzen, genaugenommen Zeitverschwendung. Gegen die fortschreitende Leere im Kopf ist kein Ankommen. Bedauerlich, doch ja, WIR leben in der Realität. Daher, alles Gute und gute Besserung sofern dies machbar.

      Wenn Du so weiter agierst, dann wirst Du eines schönen Tages froh sein an einem bayrischen Bergseeufer, in der Nähe von Haus Sonnenschein, dort wo man die Kasperköpfe schnitzt, sitzen zu dürfen und Wasser zu falten.

      Was die in China davon halten? Die Schaufel die umfällt? 😁👍

    • Da ja zum Schluss Kuba und die Sowjetunion weggeklappt sind, bleibt ja nur noch Nordkorea und China für unbelehrbare Glaubensbrüder.
      Doch nur China birgt von der Größe her Idol – Status für die Ewiggestrigen. Die meisten Systeme sind in der Theorie paradiesisch, die Praxis sieht leider anders aus.

      Das Lager existieren steht außer Frage, und das nicht erst seit gestern. Politische Gegner werden inhaftiert, auch das nicht erst seit gestern. Macht es jetzt wirklich Sinn sich zu streiten wie man diese Lager nun genau bezeichnet:

      https://www.rubikon.news/artikel/es-bleibt-immer-was-hangen
      https://de.wikipedia.org/wiki/Umerziehungslager_in_Xinjiang
      https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/publikationen/magazin-amnesty/2019-3/china-uiguren-xinjiang-lager?gclid=EAIaIQobChMI_cGFp9an6wIVicx3Ch232wB4EAAYASAAEgIgF_D_BwE

      Übrigens stammt der Großteil meiner Informationen aus einer Zeit in der die "4. Macht" noch halbwegs funktionstüchtig, auch ich bin schon eine Weile und viele Kilometer durch den Nebel gewandert.
      Der Rest ist schlicht und einfach Lebenserfahrung. Also machen anstelle drüber zu reden.

      So, jetzt reicht es aber. Für Heute.😉

    • Ein Gedanke noch Rüdiger, und dann kann aber niemand behaupten ich wäre meiner menschlichen Schuldigkeit nicht nachgekommen, schließlich agiere ich hier profitfrei, also keine bezahlte Arbeit. Obschon ja, wohl doch nicht ganz selbstlos, wenn man denn geistige Weiterentwicklung als relevantes Zahlungsmittel betrachtet.

      Also mal andersherum, der "Stein des Anstoßes" ist derzeit wohl(abgesehen von den Verballümmeleien) Deine persönliche Corona – Politik. Der Gedankengang der Kritiker TEILWEISE, wenn der Rauls hier aus deren Sicht dermaßen falsche Rückschlüsse zieht, wie wertig können dann seine anderen Artikel/Bücher sein. Und auch ich sehe das so.
      Bei den Themengebieten die Du bearbeitest bin ich größtenteils Laie, auf jeden Fall fehlt mir Detailwissen, genaugenommen könntest Du mir alles Mögliche erzählen, um wirklich sicher zu sein müsste ich die Inhalte Deiner Artikel zeitaufwendig hinterfragen und überprüfen.

      Genau um so ein Verhalten nicht an den Tag legen zu müssen, wählt man sich das Medienformat seines Vertrauens, bei mir ist das KenFM. Sicher, und auch hier ist nicht alles Gold was glänzt, wo ist es das schon.

      Jetzt haben wir den Buchautor, noch Sachbuch und nicht Schwachbuch – Autor, R. Rauls. Man sollte müssen, nämlich davon ausgehen dass so ein Mann gebildet, intelligent und mit der Fähigkeit daherkommt Anderen komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären, das dürfte die Erwartungshaltung sein.

      Es gibt also aus Deiner Sicht den Killervirus, auch eine echte Pandemie ist ausgebrochen, sämtliche Zahlen die dagegen sprechen sind falsch, die Leute die das so sehen verwirrt.
      Sicher, zu schreiben die Leute sind verwirrt ist wenig verständnisfördernd. Coronaleugner, Totenzahlen, Mediziner hinterm Mond denen man sein Ohr nicht leihen sollte.

      Laut eigenen Aussagen bis Du in der Lage Zeitschriften wie "FAZ" informativ zu nutzen, besitzt sogar die Fähigkeit deren Falschwissen gegen sie selbst zu richten. So zumindest Deine Legendenbildung.
      Dazu bedarf es intellektuell nun schon einer gewissen mentalen Leistungsfähigkeit. Voraussetzung, man schreibt nicht einfach ab. Also diese Fähigkeiten sind vorhanden.

      Jetzt stellt sich allerdings die Frage, grade bezüglich der Mediziner hinter dem Mond, wieso Du nicht in der Lage, was offensichtlich ist, die Meinungen beispielsweise der "Ärzte für Aufklärung" oder die Informationen Dr. Wodargs korrekt zu analysieren und in Form zu bringen?
      Was blockiert da, oder soll da etwas blockieren. Oder ist der Themenbereich für Dich zwischenzeitlich, ja, auch aus Altersgründen, zu komplex.
      Dieses von Dir durchgepeitschte Meinungsbild nur um Recht zu haben, nicht eingestehen zu müssen, dass auch der Autor R. Rauls mit dem Alter nachlässt, so wie wir alle. So eine Ego – Supermann – Dauerbrennernummer?

      Weshalb bist Du der Ansicht, auch entgegen der Intentionen der meisten KenFM – Autoren, das diese Pandemie echt, die Bedrohung wahrhaftig?
      Weil die Anderen alle verwirrt sind nehme ich mal an, aber das ist ja ein anderes Thema.😁

  3. "Als Corona über die USA herfiel"…???
    "Hätte China nicht Tausende von Masken und Beatmungsgeräten verschenkt und noch mehr geliefert, wäre die Totenstatistik besonders in den USA vermutlich noch verheerender."
    Nein, wäre sie nicht. Eher weniger Tote. Die Masken nützen nichts und künstliche invasive Beatmung erhöhte die Sterberate. Von Medizinern inzwischen erkannt.

    • Mensch zeno, da haben Sie sich durch einen Text von 6 Seiten gequält, nur um in einem Nebensatz das Haar in der Suppe zu finden, das Sie anscheinend gesucht haben. Respekt, dazu gehört viel Masochismus. Haben Sie denn aus dem Text selbst auch etwas aufschnappen können oder kam es Ihnen darauf gar nicht an? Der Satz, den Sie sich rausgepickt haben, hat nämlich mit dem Thema des Textes nicht viel zu tun.
      Klar, Masken nützen nichts, Auf welchem Mond leben SIE denn? Ist es Ihnen schon aufgefallen, dass das medizinische Personal immer Masken trägt. (Ich weiß, das sind andere. Sie brauchen jetzt nicht Ihr Wissen über Masken abzuspulen). Aber das ist es ja gerade, was für Leute wie SIE keine Rolle zu spielen scheint, der Schutz der anderen. Die allgemeine Maskenpflicht dient nur mittelbar IHREM Schutz. Sie dient in erster Linie dem SChutze der anderen, ihrem GEgenüber, damit der nicht mit Ihren Viren infiziert wird, soweit denn vorhanden. Aber über den direkten Schutz Dritter mittels Maske sind auch indirekt SIE geschützt. "Von Medizinern inzwischen erkannt" Aha, deshalb raten ja auch fast alle Mediziner der Welt zum Tragen der Maske. Natürlich gibt es immer noch welche hinter dem Mond, die über höhere Erkenntnisse verfügen. Denen leihen Leute wie SIE ja dann auch mit Vorliebe ihr Ohr.
      Selbst die WHO und RKI, die zu anfangs noch die Maskenpflicht abgelehnt hatten, haben dann doch sich herabgelassen und aus den ERfahrungen Chinas und anderer asiatischer Staaten gelernt. Zurerst gegen die Maske, dann Masken empfohlen und nun einige Tausend Tote später Maskenpflicht. Aber die haben sicherlich noch nichts von den Medizinern hinterm Mond gehört. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass gerade die asiatischen Staaten, allen voran China, die die geringsten Totenzahlen haben. Länder, die von Anfang an Maskenplficht erhoben haben? Noch nicht gemerkt? dachte ich mir. Und ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es gerade Staaten wie die USA, Brasilien und GB sind, die von Corona-Leugnern und Masken-Verweigerern regiert werden, die über die höchsten Infektions- und Totenzahlen verfügen? Fragen Sie mal Ihre Mediziner hinterm Mond. Und können Sie mir mal wissenschaftlich nachweisen, was eingetreten wäre, wenn alles anders gekommen wäre, wie es kam. (Ihr Zitat: "Nein, wäre sie nicht. Eher weniger Tote"). Es ist zwar komfortabel, mit unbewiesenen Behauptungen das eigene Weltbild zu stützen, aber Vermutungen kann man nicht beweisen. Das Leben findet im Indikativ statt. Nur einige wenige Besserwisser verbringen ihr Leben im Konjunktiv der Ideale und LEgenden.

    • Lieber Herr Rauls,

      ich habe Ihren Text genossen, auch wenn ich mich bei einigen Textpassagen an Ihre früheren Veröffentlichungen erinnern musste, um sie im Kontext richtig einzuordnen.

      Ihre Antworten auf die zahlreichen Kommentare haben mich aber reichlich irritiert. Warum so aggressiv? Warum beleidigen Sie Ihre Leser als "naseweis" oder unverständig? Oder fordern unverhohlen – mach es besser und schreibe selbst? Ein Balletkritiker muss nicht selbst Ballet tanzen können, um die Vorführung zu kritisieren. Und so ist das auch mit Texten, man muss nicht selbst schreiben können, um einen Text zu kritisieren.

      Wenn Sie einigen Lesern vorwerfen, sie hätten Ihren Text nicht verstanden, dann liegt es doch an Ihnen, denjenigen die entsprechenden Textpassagen näher zu erläutern. Die meisten der von Ihnen beantworteten Kommentare habe ich im übrigen nicht unbedingt als Kritik empfunden, sondern eher als der Klärung bedürftig. Und selbst wenn es sich um Kritik handelt, ist sie doch als solche zulässig, auch wenn sie vielleicht auf weniger Hintergrundwissen fußt.

      Was die Maskenpflicht betrifft, vertrete ich auch eine andere Meinung als Sie, aber das sei hier nur erwähnt, weil Sie in der obigen Antwoort auf den Kommentar von Zeno darauf eingehen. Den Kommentator als "hinter dem Mond lebend", "Corona-Leugner" oder "mit unbewiesenen Behauptungen das eigene Weltbild zu stützen" abzukanzeln, das ist doch nicht Ihr Stil, oder?

      Mit besten Grüßen
      Ines

    • Rüdiger Rauls:
      Ihre Argumentation ist erneut mindestens ebenso unsachlich, wie Sie das anderen vorwerfen.

      /
      Corona betreffend:
      Sie behaupten, China habe alles richtig gemacht und andere alles falsch. Ich schaue auf die Daten von Weißrußland und stelle fest, dort ist auch etwas richtig gelaufen.

      Auch hat sich nicht das Wissen über die Masken verbessert, denn Masken sind sehr einfache Schutzmittel. Das offizielle Narrativ hat sich geändert, da man nicht mehr genug Infizierte ausmachen kann, um die Lüge einer Pandemie aufrechtzuerhalten. Infizierte sind keine Kranken, daher sind sie nur nach der pharmafreundlich geänderten Definition der WHO "Pandemie"-relevant.

      Masken schützen nicht vor Viren, wegen der Größe und weil beim Niesen oder Husten die Tröpfchen zu einer viel größeren Menge aufsteigender Aerosole verteilt werden. (https://www.youtube.com/watch?v=ng2sWK3WIMQ, min 3:15, Bild, nich Sprecherkommentar)
      Masken sollte man jahrzehntelang weniger als eine halbe Stunde tragen, jetzt sind sie "Alltagsmasken". Das kann einfach niemand so hinnehmen. Sie dienen lediglich der Angst und Entfremdung.
      /

      Davon abgesehen finde ich den Artikel gut und freue mich, daß auf kenFM wieder verstärkt Themen abseits von Covid19 zur Sprache kommen.

      Den Weg Trumps sehe ich zwar gleich, bewerte ihn aber anders. Mit den begrenzten Spielräumen, die ein amerikanischer Präsident hat, versucht er wieder Produktion in die USA rückzuführen. Das ist zwar im internationalen Vergleich nicht konkurrenzfähig – könnte es den USA aber ermöglichen, sich in einen mulitpolaren Staatenverbund einzufügen. In der jetztigen Wirtschaftsverfassung bliebe ihnen nur der Weg als Agrarstaat oder das überreichlich vorhandene Militär international einzusetzen.

    • hallo Ines,
      zuerst meinen Dank für Ihre lobenden Wort zu meinem Text.
      Ich kann Ihr Befremden verstehen. Aber nehmen wir mal Ihr Beispiel von dem Balletkritiker. Ich verstehe nichts von Ballet. Aber ich stelle mir vor, wie eine Tänzerin oder Tänzer wochenlang probt, um dem Publikum eine gute Vorstellung zu bieten. ER/Sie gibt sich Mühe, wendet viel Arbeit auf und will auf der Bühne das Beste geben zur Freude der Zuschauer. Und am anderen Morgen liest er oder sie den Verriss eines Kritikers, der vielleicht nie auf der Bühne stand, vielleicht nicht einmal die eigenen Beine so hoch bekommt, dass er sich aus eigener Kraft die Socken anziehen kann. Wie fühlt sich der Künstler, der sein Bestes gegeben hat, um seinem Publikum eine Freude zu machen. Alles zunichte gemacht von einem selbstgefälligen und vielleicht neidischen Kritiker, der gerne können würde, was der Künstler auf der Bühne darbrachte.
      Ich brauche für jeden meiner Artikel mindestens 10 Stunden, bis sie so sind, dass ich glaube, dass man sie gut lesen und verstehen kann. Was glauben Sie, wie es mir geht, wenn dann solche Jsm daherkommen und kein Interesse an Erkenntnis haben sondern nur darauf aus sind, ein Haar in der Suppe zu finden, damit sie hineinspucken können. Ich freue mich über Kritik und andere Sichtweisen, wenn erkennbar ist, dass es darum geht, das Thema besser zu verstehen und die Vorgänge besser zu erkennen. Aber ich kann Menschen nicht leiden, die selbst nichts auf die Beine stellen können und an der Arbeit anderer herummäkeln, nur um sich selbst zu bestätigen oder ihrer Eitelkeit zu fröhnen.
      Ich teile nicht Ihre Ansicht, dass es meine Aufgabe ist die "entsprechenden Textpassagen näher zu erläutern". Ich betreibe kein betreutes Denken. Ich habe meine Arbeit gemacht, indem ich versucht haben, ERscheiungen in der Welt verständlich zu machen, nach meiner Sicht der Dinge. Das zu verstehen, ist Aufgabe des Lesers. Auch er muss sich der Arbeit des Aneignens eines Textes zu unterziehen. Erkenntnis gibt es nicht umsonst. Das kann man nicht intravenös sich verabreichen lassen. Lernen ist immer Eigenleistung. Was ich aber als Aufgabe eines Autors verstehe, ist konkrete Fragen zu beantworten. Dazu gehört aber nicht das Format, das jsm hier anwendet. Daraus spricht kein Erkenntnis-Interesse. Da geht es um Selbstdarstellung oder Irreführung. Das mache ich nicht mit. Da hole ich, wie Sie gesehen haben, dann lieber mal den guten alten proletarischen Hammer raus. Der schafft mitunter klarerer Verhältnisse als endlose rechthaberische Diskussionen.
      Bei IHNEN sehe ich, dass Sie meine Arbeit wertschätzen, auch wenn Sie in manchen Punkten anderer Meinung sein mögen. Ihre andere Sicht der Dinge ist mir willkommen, weil ich daraus lerne und andere Sichtweisen kennenlerne, die ich bisher so nicht gesehen habe. Das erweitert das Weltbild und stärkt die eigene Argumentationskraft. Aber keiner kann von mir SChonung erwarten, der die Arbeit anderer Menschen gering schätzt oder sich gar über sie erhebt, wie hier einige glauben, denen gegenüber treten zu dürfen, bei denen sie die Dummheit hinter den Masken für grenzenlos halten. Da werde ich aggressiv. Man mag das verurteilen, aber wer anderen Menschen geringschätzig behandelt, kann selbst keine Achtung erwarten, jedenfalls nicht von mir. Ich hoffe, dass Sie mein Verhalten jetzt besser verstehen, wenn Sie auch Recht haben, dass mir etwas mehr Gelassenheit mitunter gut zu Gesicht stände. Aber: auch Alter schützt vor Torheit nicht, auch wenn es das Ideal wäre. Wir Menschen aber leben nicht in Idealen. Wir leben in der Realität.
      Dennoch noch einmal vielen Dank für Ihre Würdigung meiner Arbeit und ich werde versuchen, Ihre Kritik zu beherzigen. Aber sehen Sie mir es nach, wenn ich nicht immer nach meinen guten Vorsätzen leben kann. Wenn ich hier auch mittunter so manchen Nassforschen zusammenfalte, so glauben Sie mir, dass es nie böse gemeint ist oder hassgetrieben.

    • Das ist kein Haar aus Ihrer Suppe, sondern symptomatisch für den Geschmack derselben.
      Lassen Sie sich einfach Ihre Worte auf der Zunge zergehen…

    • Lieber Rüdiger Rauls,

      Sie haben mir eine lange Antwort gegönnt und ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diese beantworten soll. Ich habe entschieden, dass ich einige Ihrer Antworten nicht unkommentiert lassen möchte.

      Zunächt einmal zum Ballet: Jeder Künstler, sei er/sie Tänzer-in, Schauspieler-in oder Musiker- in setzt sich der Kritik aus, sobald er/sie sich entscheidet, in der Öffentlichkeit aufzutreten. Der Kritiker ist nicht zwangsläufig neidisch, weil er gerne selbst tanzen können würde. Er hat sich möglicherweise mit Tanz und Darstellung theoretisch befasst und ist durchaus in der Lage, die Darbietung zu beurteilen (beide Ausführungen sind Urteile, die aufgrund fehlender Kenntnis über den Kritiker unangebracht sind). Darüber hinaus ist es nur für den Außenstehenden möglich, die Darbietung zu beurteieln, der Darbeitende selbst kann sich nicht beobachten während der Darbietung (Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung).

      Der Kritiker schreibt möglicherweise für das Feuilleton einer Zeitung, und er setzt sich seinerseits der Kritik der Leser aus, die eine abweichende Meinung vertreten. Nicht zuletzt gibt es eine erhebliche Zahl erfolgreicher Bücher, die trotz oder wegen einer negativen Kritik einen hohen Erfolg bei der Leserschaft erreichen konnten. Jeder, der auch nur irgendetwas tut, setzt sich der Kritik durch andere aus, sei diese Kritik berechtigt oder auch nicht.

      Zur Problematik des Textverständnisses: Wenn jemand meinen Text nicht versteht, so kann das 2 Gründe haben. Der erste wäre, der Leser ist mental nicht in der Lage, dem Autor zu folgen. Dann wäre es nach meiner Auffassung sehr wohl die Aufgabe des Autors, dem Leser mit einfachen Worten die Aussage zu erklären. Der zweite wäre, der Autor hat sich nicht klar genug ausgedrückt. Auch in diesem Fall wäre es die Aufgabe des Autors, dem Leser die Aussage zu erklären. Aber vielleicht kommt hier nur die Lehrkraft in mir zum Vorschein. Was nach meiner Auffassung jedoch keineswegs geht, ist die indirekte Verurteilung des Lesers, indem ich ihn als "des betreuten Denkens" für erforderlich halte. Die Geringschätzung ist hier ganz auf Ihrer Seite.

      In den bis gestern erfolgten Kommentaren habe ich im Übrigen keine einzige Beleidigung oder Geringschätzung Ihrer Person feststellen können. Beleidigungen und Geringschätzung konnte ich vielmehr ausschließlich in Ihren Antworten auf die Kommentare erkennen. Sie beklagen die vermeintliche Überheblichkeit Ihrer Leser, ohne Ihre eingene Überheblichkeit und Arroganz zu bemerken. Das ist bedauerlich.

      Ich werde mir in Zukunft überlegen, ob ich Ihre Texte noch lese.

      Gruß Ines

  4. Sehr geehrter Herr Rauls,

    ich finde, Ihr aufschlussreicher Artikel muss nicht gegen Angriffe verteidigt werden. Er spricht für sich, mögen andere die Dinge auch anders sehen (soweit sie sich auf ernstzunehmende Gegenargumente stützen).

    "…sind die westlichen Gesellschaften zerfressen vom Kampf der Interessen und der sozialen Gruppen um Vorteile im Verteilungskampf des gesellschaftlichen Reichtums. Diesem Gezerre innerhalb der Gesellschaften entsprechen auf der politischen Ebene die Streitigkeiten der westlichen Staaten untereinander um die Aufteilung der Märkte."

    Was soll denn z.B. an einer solchen Feststellung falsch sein? Dieses "Zerfressensein vom Kampf der Interessen und der sozialen Gruppen" reicht doch bis hinein in die aktuelle alternative Bewegung, wo eine schier grenzenlose Freiheit propagiert wird, die es nun mal realistischerweise nicht geben kann und die auch so vom Grundgesetz nicht gewollt ist. Unser ausgeufertes westliches Anspruchsdenken, das sich so gerne auf demokratische Grundsätze beruft, muss in allen Bereichen, politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich, einer grundlegenden Überprüfung unterzogen werden. Sonst werden sich andere, aufstrebende Kulturen zumindest als die überlebensfähigeren, wenn auch nicht als die besseren erweisen.

    Man kann allerdings auch verstehen, wenn die Demokratiebewegung öffentlichkeitswirksam (bewusst?) übertreibt und man meint, umso dicker auftragen zu müssen, in Anbetracht einer als übermächtig wahrgenommenen Herrschaftsclique. Aber ob emotionale Empörung immer sinnvoll ist, auch das kann man bezweifeln. Jedenfalls ersetzt sie nicht die dringend notwendige, harte Arbeit an der Entwicklung neuer Konzepte, die unbedingt der gegenwärtigen Erstarrung und Entartung in vielen Bereichen entgegenwirken müssen. Denn:

    "… nur demokratische Systeme bieten die Möglichkeit, über die verschiedenen Parteien, gesellschaftlichen Gruppen und Interessenverbände Einfluss nehmen zu können auf die Entscheidungen der Regierenden im Interesse von Investoren". Deshalb müssen solche demokratischen Systeme wiederhergestellt bzw. weiterentwickelt werden, dort, wo in Vergessenheit geriet, wie sie ursprünglich gedacht waren.

    Ich meine, die gegenwärtigen Entwicklungen und Zumutungen überfordern uns alle in der einen oder anderen Weise. Da lege ich Kommentare, auch solche, die einem meiner Kommentare widersprechen, nicht auf die Goldwaage, sondern sehe mir sie vielmehr daraufhin an, inwieweit darin eine Anregung zum Weiterdenken für mich enthalten ist, und beachte diejenigen wenig gehaltvollen gar nicht weiter, die offensichtlich nur der Polemik oder der Selbstdarstellung ihres Verfassers dienen.

    • citoyen invisible, setzen, eine Eins.

      Korrekte Knackpunkt – Analyse! OPTIMAL.

      Zitat:

      "Nur in einem demokratischen System………..".

      Das reicht schon, trifft es auf den Punkt, Erweiterungen diesbezüglich überflüssig.

      Auch interessant:

      Was der westliche Investor benötigt sind Stabilität und Sicherheit, beispielsweise in chinesischen Umerziehungslagern:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Umerziehungslager_in_Xinjiang

      Auch Tibet würde hier gerne etwas anführen, könnte ich mir zumindest vorstellen.

      Da ließe sich sicher noch einiges Nachdenkmaterial finden. Vielleicht sollte ich auch mal "FAZ" lesen, die haben bestimmt auch eine stimmige Corona – Meinung vorzulegen.

    • Frank Rudolf. ich dachte, Sie seien FAZ-Leser. Denn Ihre Sichtweise zu China, Tibet und Xinjiang entspricht voll und ganz dem Geschreibsel der FAZ. Nur haben Sie anscheinend noch nicht gemerkt, dass ich die FAZ BENUTZE. Ich nehme ihre Informationen und wende sie gegen das Welt- und Chinabild, das sie Leute wie IHNEN unterjubelt.

    • @Citoyen
      Zuerst vielen Dank an Sie. Sie haben Recht mit Ihrer Sichtweise "beachte diejenigen wenig gehaltvollen gar nicht weiter, die offensichtlich nur der Polemik oder der Selbstdarstellung ihres Verfassers dienen." Leider fällt mir das immer schwerer, je mehr unreflektierter Mist einem begegnet und sich die Ignoranten der Welt aufspielen als diejenigen, die glauben, zu den wenigen Auserwählten zu gehören, die die allgegenwärtige Verschwörung zu durchblicken glauben. Nicht die Welt hat sich gegen sie verschworen, sondern sie haben sich verschworen gegen eine Realität, die sie nicht sehen wollen, weil sie sie nicht verstehen können.
      Aber dennoch haben Sie Recht, etwas weniger Eifer und mehr Gelassenheit würde auch mir nicht schaden. Es frisst einen sonst auf.
      Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag

    • Ja, Wild – Rüdiger, mal wieder hart am Reiten, für jeden eine Kugel. Na ja, zumindest für die "Leute wie SIE" usw., kennen wir ja nun schon.
      Auch die Schnellanalyse scheint hervorragend funktionstüchtig, SimSalaBim, und schon liegt das Persönlichkeitsprofil bis ins kleinste Detail vor – Gratulation zu dieser Menschenkenntnis, beneidenswert. Grade auch bezüglich der Datengewinnung 😁
      Natürlich ist mir aufgefallen, übrigens nicht zum ersten Mal, dass DU vieles benutzt, nur nicht Dein Gehirn, zumindest kann partiell davon ausgegangen werden.

      Jenen Teil den ich meine sind Deine Wahnvorstellungen zum Virus, beziehungsweise korrekter, Deine benutzten Informationen der Mainstreampresse. Denkst Du ab und an selbst, oder schreibst Du zwischenzeitlich nur noch ab?

      Als Schachbuchautor, grade auch zu politischen Themen, sollte man Dir zutrauen den Schwindel zu durchschauen.
      Wie erwähnt, Voraussetzung hierfür eigene Denkprozesse und keine"zum benutzen" abgeschriebenen.
      Hier auf KenFM gibt es doch so viele gute Autoren an denen Du Dich orientieren könntest, und Du nimmst die "FAZ" zum abschreiben.

      Eines noch zu meinem Welt – u. Chinabild. Zu ersterem, erstaunlich was Du so alles aus einigen Sätzen herauslesen kannst, läuft das bei Deinen Büchern und Artikeln auch so?

      Zum Chinabild, ich hoffe es erstaunt Dich nicht, ich habe keins. Dieser Themenblock ist dermaßen komplex, da müsste man wohl Jahre intensiven Studiums reinhängen um hier kompetent mitreden zu können.
      Und he, trotzdem erlaube ich mir mal, auch ohne intime Kenntnisse chinesischer Kultur, Innen – u. Außenpolitik, einfach mal darauf hinzuweisen dass Umerziehungslager nicht in mein gewünschtes Weltbild passen.
      Oder gibt es die gar nicht, so seitenverkehrt wie mit dem Killervirus?

      So, war noch was? Nein. Wünsche eine angenehme Woche Rüdiger, also eine richtig schöne Indikative, und pass ja auf, überall laufen Infizierte rum, manche von denen sehen gar nicht mehr frisch aus. 😁👍

    • Lieber Rüdiger,

      als kleiner Nachtrag, ich nehme ALLES zurück, bitte um Entschuldigung.😁

      Weiter unten lese ich Dein Alter, das könnte, muss es nicht, zumindest einiges verständlicher machen.
      Es erklärt auch die teilweise unpassende Art der Kommunikation mit Leuten deren Kommentar Dir nicht passt.
      Dieser Plural, in jenem sich all die Feinde befinden. Das Nichtverstehenwollen einleuchtenster Fakten, Nachweise wie wissenschaftlicher Bestätigungen von hochgradig professionellen Medizinern usw.

      Landläufig bezeichnet man den Vorgang im Volksmund wohl als Altersstarrsinn, da sieht man mal wieder, auf welch falschen Weg fehlende Basisinfos führen können.

      Alles Gute dann, noch viel Erfolg und Spaß an der Sache. 😊👍 Gibs dem Drachen, lass in steigen…………

  5. Wieder einer Ihrer Standpunkte vom Feinsten. Einer mit Struktur, sachdienlichst gegliedert und einer feinen journalistischen Klinge geschlagen. Lese Sie gern Herr Rauls. Ich würde Sie zudem gern noch ein wenig ergänzen:

    Pepe Escobar berichtete kürzlich in der ASIA TIMES dass die Amerikaner im Südchinesischen Meer eine Art Flugverbotszone zu erdulden haben. Chinesische Funkvorhänge (ELOKA) stellen amerikanische Militär-Kommunikation dort ziemlich auf Null.
    Wenn es mir mein Arzt nicht untersagt hätte, wäre ich ob dieser guten Botschaft gern 3 Tage im Vollrausch beim Feiern gewesen. Das mit den ins eigene Fleisch schneidenden westlich wertlosen und JewSA Sanktionen heißt jetzt in China, Russland und dem Iran SANKTIONS-Bumerang. Tulsi Gabbard hat einen Gesetzentwurf im Senat eingebracht, künftig solche militärischen Schwächeanfälle, nichts anderes sind Sanktionen gegenüber bisherigen JewSA-Demokratie-Herbei-Bombardierungen, auf Langzeitwirkungen hin periodisch abzuprüfen. Was das wohl für Überraschung sein wird, sämtlich Eigentore als kontraproduktiv und dem JewS-Absturz nur umso förderlicher zu erkennen. Da der liebe Gott bekanntlich keinen Marxisten verlässt, hoffe ich doch auf Erhörung meines größten aller Wünsche: Dass der Konkursbeschleuniger Donald Trump per Diktatur ermächtigt noch mindestens 10 Jahre Präsident bliebe, es wäre schwer bis unmöglich einen noch suizideren Kurs herbeizutwittern als dieser jüngste Präsidentendarsteller das praktiziert.

    • vielen Dank, Herr Kostag, für Ihre positive Resonanz und Ihre sehr interessante Ergänzung. Das mit der ELOKA habe ich noch gar nicht gewusst. Schade auch, dass der Arzt Ihnen das verboten hat zu feiern. Hätte ich gerne eine Flasche dazugegeben und mit IHnen und anderen angestoßen, die die chinesischen Fortschritte beglückwünschen.
      Solange die politische Klasse der Amis sich untereinander kloppen wie die Kesselflicker, hat die Welt Ruhe vor ihren Angriffen.

  6. Ja Herr Rauls auf die Ebbe folgt die Flut.
    Schade nur um die Entwicklung der freiheitlichen Demokratie.
    Der wunderbare Nordstern wird erst einmal unterdrueckt werden,sobald im Osten die Sonne richtig auf geht.
    Genau genommen ist er jetzt schon kaum noch zu erkennen.

  7. Die ganze Behauptung von "Werten" moralischer Natur ist eine einzige Heuchelei. Staatswesen stehen in globaler Konkurrenz um Märkte. Die einzigen Werte, die da zählen, sind Geldwerte, welche sich die Konkurrenten gegenseitig abjagen und erpressen. So sieht die aktuelle Zivilisation aus, da brauchts keinen Vergleich mit Raubrittertum und Hühnerstall.

    • Wohl wahr, aber was ist wenn das Geld nichts mehr Wert ist?
      Welche Werte zählen dann?
      Die Frage muss man sich doch langsam mal stellen.
      Ok, die Antwort ist auch bekannt.

  8. "Da aber mittlerweile viele Staaten über Atomwaffen verfügen und konventionelle Kriege zu teuer sind bzw. bei der eigenen Bevölkerung auf wenig Gegenliebe stoßen, kommen statt der Kriege nur noch Sanktionen als abgeschwächte Mittel der Gewalt für den Wertewesten in Betracht."

    Wie bitte was???
    Nur noch Sanktionen und keine Kriege mehr?
    Schon mal von Afghanistan, Iran, Irak, Lybien, Somalia, Venezuela, Bali, Syrien, Libyen, Uganda und den vielen, vielen anderen Ländern gehört in denen die USA sehr wohl traditionelle Kriege führen??

    • Sie scheinen mir auch zu diesen Naseweisen zu gehören, die in Texte HINEINlesen, was nicht drin steht und nicht verstehen, was DRINsteht. Da werden Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen, um selbst etwas von dem eigenen Halbwissen unter die Menschheit zu bringen. Dann schreiben SIE doch bitte mal einen Beitrag, in dem SIE IHRE Sicht der Dinge darstellen. Leute wie SIE können immer nur an den Arbeiten anderer herummäkeln auf der Ebene einsilbiger Aussagen. Aber einen zusammenhängenden GEdankengang, der auch etwas erklärt, ist nicht drin.
      "Schon mal von Afghanistan, Iran, Irak, Lybien, Somalia, Venezuela, Bali, Syrien, Libyen, Uganda und den vielen, vielen anderen Ländern gehört in denen die USA sehr wohl traditionelle Kriege führen??"
      Nein habe ich noch nie. Ich habe auch noch nie von diesen Staaten gehört, wusste nicht einmal, dass sie existieren. Doch stimmt. Afghanistan kenne ich. Da kommt das gute Haschisch her. Aber ansonsten habe ich in meinen fast 70 Lebensjahren noch nie davon gehört. Aber Gott sei Dank sind SIE mir über den -Weg gelaufen. Sie können mich sicher aufklären, was es mit all den Staaten auf sich hat, die SIE erwähnen.
      Aber wenn Sie mal Zeit haben, dann googlen Sie doch mal meinen Namen. Und wenn Sie genau hinschauen, können Sie feststellen, dass ich vor über 10 Jahren schon ein Buch geschrieben habe zu Afghanistan. Aber vermutlich haben trotz alledem Sie mehr Ahnung davon als ich, wie Sie ja ohne hin mit jedem aus dem Zusammenhang gerissenen Satz weiter unten erkennen lassen wollen, wie viel SIE doch von dem Thema verstehen. Wo kann man denn von Ihnen etwas lesen. Ich würde gerne IHRE Ansichten zu den Themen kennenlernen, die Sie hier im Twitterformat anreißen.

  9. "Wenn auch die FAZ schreibt: „Wirtschaftssanktionen sind billiger als Krieg“

    …so muss man sich fragen warum Diplomatie als möglicher Konfliktlöser noch nicht mal erwähnt wird.
    Diplomatie ist die billigste, einfachste und langfristigste Lösung von Konflikten, das lernt man eigentlich so im Kindergartenalter….

    • Dann fragen Sie doch mal die FAZ. Die haben diese Behauptung in die Welt gesetzt. Oder schreiben SIE doch mal selber was zum Thema "Diplomatie als möglicher Konfliktlöser". Sie können auch gerne mehr als die üblichen Twitterzeichen verwenden.

  10. "Wer die Sanktionen gegen Drittstaaten nicht einhält, muss damit rechnen, auf dem US-Markt keine Geschäfte mehr machen zu dürfen."

    Naja, wenn das nicht reicht wird auch mal die Verwendung des Dollars verboten oder damit gedroht, denn die Weltwährung zu kontrollieren, das nutzt man natürlich auch zu seinem eigenen Vorteil. (Siehe Schweiz und das ehemalige Bankgeheimnis)

    • Na Donnerwetter, da wär ich ja gar nicht drauf gekommen. Wie geht das denn mit dem Dollar? Erklären Sie doch mal. Wie verbietet man denn die Verwendung des Dollars?

  11. "Wer kauft noch amerikanische Autos, mal abgesehen von Tesla? Wer kauft amerikanischen Stahl, amerikanische Maschinen?"

    Kennen Sie Ford?
    Schon mal was von Opel gehört?
    Suchen Sie mal nach Autofelgen, auch wenn Sie kein Tuner sind.
    Tesla hat sich in 7-11 Jahren zum WERTVOLLSTEN Autohersteller der Welt entwickelt und ist an allen entablierten Autoherstellern (im Aktienmarkt) vorbeigezogen.

    Und warum sollten die USA Computer herstellen wenn sie durch Patente und Lizenzmonopole auch so abkassieren können? Siehe Apple, Google und im Vergleich Huawei.
    Von wem sind wir mehr abhängig? Von Microsoft, Windows, Apple, iPhones und Software oder von Samsung, Huawei, Sony, und den anderen Nicht-US-Firmen?
    Wer kassiert mehr Geld für Lizenzen, Software und Geräte?

    • Tesla ist sicherlich nicht der „wertvollste Autohersteller“ der Welt. Nur weil zu viel Geld geschöpft wird, und das irgendwo hin muss treibt das die Aktienkurse.
      Wenn sie wirklich wissen wollen wer der „ wertvollste Autohersteller“ ist müssen sie auf Verkaufszahlen schauen.

      Und da sind wir genau an dem Punkt auf den der Artikel hindeutet. Nicht Geld, Lizenzen, Patente besitzen wirkliche Macht.
      Wenn ich auf deine Patent sch***e, welchen Wert hat es dann?

      Es steht alles im Artikel.
      Über Details mag man streiten oder nicht.

    • Kennen Sie Ford?
      Schon mal was von Opel gehört?
      Noch nie gehört. Was ist denn mit denen? Gibt es auf diese Fragen auch Antworten? Oder gehören auch SIE zu denen, die glauben Fragen zu stellen, auf die sie selbst keine Antworten wissen, wäre eine Form von Wissen oder gar Qualifikation? Ist ja mittlerweile zum Standardmittel der Empörten und Aufgebrachten in Diskussioenen geworden. Wissen nichts, verstecken das aber geschickt hinter Fragen, die das Gegenüber beantworten soll.
      Doch, halt mal. Ein bisschen weiß ich darüber. Zum Beistpiel dass Opel seit zwei Jahren gar nicht mehr amerikanisch ist sondern französisch. Wussten anscheinend aber SIE nicht. Anstatt Fragen stellen vielleicht einfach mal googlen. Da erfärht man viel und stellt keine dummen Fragen, auf die man ja eh keine Antwort erwartet. Denn es geht Leuten wie Ihnen ja nicht um ERkenntnis. Da geht es um Eitelkeiten und Rechthaberei.
      Naja ich denke es reicht jetzt.

  12. "Zudem waren seine Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung wirksamer als die westlichen, was ein schnelleres Hochfahren der Produktion ermöglichte."

    Es gibt KEINEN Beweis für IRGEND EINE Wirksamkeit der Maßnahmen! Weder von China, noch von anderen Ländern.
    Im Gegenteil, im Vergleich mit Ländern ohne strenge Maßnahmen wird deutlich das es keine wesentlichen Unterschiede gibt!

    Nur weil China das Ende der Pandemie im Gegensatz zum Westen anerkannt hat heißt das noch lange nicht das Corona in China auch schneller wieder verschwunden ist.

  13. "In der Corona-Krise hat China seinen wirtschaftlichen Einfluss ausdehnen können, weil es beispielsweise die Medizinprodukte liefern konnte, die die Welt brauchte."

    Der Westen war schon lange vorher in vielen Bereichen komplett von der chinesischen Produktion abhängig.
    Deutschland zB hat KEINE eigene Produktion von Antibiotika oder Impfstoffen, das wurde alles vor Jahren nach China ausgelagert.

    Das sind Tatsachen die man in diesem Zusammenhang erwähnen sollte, nicht erst seit Corona haben wir ein großes Problem mit Abhängigkeiten bei kritischen Waren.

  14. "Hätte China nicht Tausende von Masken und Beatmungsgeräten verschenkt und noch mehr geliefert, wäre die Totenstatistik besonders in den USA vermutlich noch verheerender."

    Gibt es denn EINEN Fall in dem ein SARS COV2 Patient mit einem Beatmungsgerät gerettet wurde?
    Gibt es EINEN klaren Fall wo jemand durch eine Maske gerettet bzw. nicht erkrankt wurde?

    Masken bringen nichts gegen Viren, das ist eine Tatsache und auch Hass gegen die Politik der USA ändert daran nichts.
    https://www.youtube.com/watch?v=OsnD342EwqU

  15. Habe vergessen die Wohltaten für die US Bürger wurden per Dekret durch Präsident Trump unwiderruflich ab August und unabwendbar für 6 Monate angeordnet. 400 Dollar x 4pro Woche sind im Monat =? x 6 Monate?
    Werden die betroffenen Menschen konsumieren oder sparen?
    Make Amerika great again!

    • Ich glaube Sie haben immer noch nicht verstanden das alles ein Strategie-schauspiel der USA ist.Unsere Augen sollen auf Trump und Amerika gelenkt werden .Ein lustiges Polit-Theater mit Vorbildfunktion wo man mit letzten Kräften versucht ausländische Beobachter davon zu überzeugen das in Amerika ein demokratischer Aufschwung durch Trump im Gange ist um das Abspringen und Abwenden von Amerikas System und Politik zu verhindern und Amerika als Souverän dastehen zu lassen abseits globalistischen Politik.Es wird von Natoterror und dem Wirtschaftskrieg Amerikas Kriegs und Wirtschaftslobby abgelenkt.Nur das es in Amerika noch nie einen wirtschaftlich unabhängigen Präsidenten gab und geben wird.Wer das nicht versteht wird immer falsche Schlussfolgerungen bei der Beurteilung Amerikas ziehen.Wer möchte das Amerikas System gross wird hat leider auch nicht verstanden wofür Amerika seine Grösse in der Vergangenheit verwendet hat.Ganz ganz klein und mucksmäuschenstill sollte dieses System sein!Und warum Trump offiziell keine Kriege mehr mit Waffen führt und das trotz allem nichts Gutes für den Rest der Welt bedeutet (Corona) sollte man eigentlich verstanden haben.Trump ist ein Ablenkungsmanöver der globalistischen amerik. Wirtschaftsfront und deren Weltterror.Es wird mit allen Tricks versucht sich als Guter und als Retter der Welt hinzustellen.Warum ist Amerika so ein guter Retter ?Weil die Retter vorher das Chaos stiften wovor sie die anderen retten und dadurch genug Zeit haben das Beste aus der Situation für sich zu machen!

    • Ach so ein Unsinn mit dem Ablenkungsmanöver, also wirklich.

      Weil ja auch im Wahlkampf 2015 die NWO kurz vor dem Zusammenbruch stand, deshalb hat man dann fix umdisponiert und diesen Aufwand betrieben, um Trump ins Amt zu bringen, weil mit der Hexe im Oval Office nämlich sonst alles kollabiert wäre?

      Warum Trump, wenn man Clinton hätte haben können?

      Damit ein paar Q-Spinner im Internet vom 4D-Schach fabulieren können?

      Viel Aufwand für wenig Effekt.

    • ALEX

      Genau so ist es, leider lassen sich viele Leute von der Trump Propaganda blenden; andere verbreiten bewusst den Trump Müll.

  16. In einigen Punkten bin ich einer anderen Ansicht. Die als für uns Bürger im Bericht positiv dargestellten Freihandelsabkommen waren noch nie zum Vorteil der Verbraucher und dienen ausschließlich den großen Konzernen. Desweiteren sieht man in Amerika eine unglaublich große Zerrissenheit der Bevölkerung durch die sich bekämpfenden Lager Demokraten und Republikaner. In Amerika gibt es momentan schon einen Wirtschaftsaufschwung durch Aussetzung der Einkommensteuer und pro Woche 400 Dollar Zuschuss (kein Kredit) für Arbeitslose. Hier in Europa dagegen wird mit Volldampf die Wirtschaft an die Wand gefahren und der Bürger wird entmündigt, erniedrigt, arbeitslos gemacht und seelisch und finanziell kaputt gemacht. Danke Mutti und Konsorten.

  17. Fragt euch wer die Macht hat, die gesamten Regierungen in Europa still zu legen und sie zum blind Folgen und Gehorchen zwingen kann!
    Regierungen, Politiker und die Media sind Pressesprecher der NATO!!!
    Wer hat die Macht so was zu machen?
    Wer hat über 200 Militärstützpunkte in Europa, allein über 100 in Italien?
    Wer steht über die gesamten Geheimdienste in Europa?

    Über Europa zu herrschen, bedeutet die Welt zu kontrollieren!!!
    Die gesamte moderne Welt stammt aus Europa!!

    • Das versuche ich den Menschen seit 4 Jahren klar zu machen das Europa erobert wird,doch keiner kann in anderen Dimensionen wie Corona oder böse EU denken.Leider habe ich bei Youtube vor da.4-5 Jahren eine Sperre für Kommentare für diesen Inhalt bekommen(mit sachlichen Texten)die bis heute nicht aufgehoben wurde! Die EU ist eine amerik. Putsch und Sanktionsregierung gegen Europa!Es dauert vielleicht noch 10 Jahre dann befinden wir uns in einem 100% kontrollierten US System und durch die Corona Sanktionen in einem nicht wer im Recht ist hat das Recht auf seiner Seite sondern wer das Geld hat hat das Recht auf seiner Seite System!Alle Grundlagen der Menschenrechte in der Verfassung wurden beseitigt und die unbequeme deutsche Wirtschaft wurde eingedämmt und zurechtgestutzt.Alles wird für einen Macht und Systemwechsel vorbereitet und die USA natürlich als einziger Retter mit dem guten globalist. Fakepräsidenten Trump gefeiert!

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