Die Sayanim*), die willigen Helfer des „Jüdischen Staates“!

Von Evelyn Hecht-Galinski.

Das jüdische Neujahrs- und Versöhnungsfest steht vor der Tür. Es bedeutet Abriegelung, Demütigung, Mord und Totschlag für die besetzten Palästinenser. Versöhnung sieht anders aus. Da versöhnen sich nämlich nur die jüdischen Besatzer untereinander und frönen der ethnischen Säuberung Palästinas, der erfolgreichen Judaisierung Palästinas und geben sich dafür ihren Segen.

Ein Grund für mich, eine erschreckende Bilanz der Zustände in Deutschland, Europa, Palästina und den USA zu ziehen und ein gewichtiger Grund, die BDS-Kampagne und den Kampf für die Freiheit Palästinas zu unterstützen, denn dieser Kampf ist erfolgreich und wichtig.

Tatsächlich will die Israel-Lobby diesen Kampf verhindern, indem dieser kriminalisiert wird, und man demnächst vielleicht auch in Deutschland, wie schon im „Jüdischen Staat“, Facebook und anderen sozialen Netzwerken unser verbrieftes Recht auf Meinungsfreiheit sperrt. Aktuell versuchen die jüdischen Besatzer ganz offiziell mit rassistischen Gesetzen und Vereinbarungen mit Facebook, Israel-Kritik und Hinweise auf Kriegsverbrechen durch Diskriminierung und Streichungen palästinensischer Accounts zu verhindern. Aber die Wahrheit lässt sich nicht verheimlichen.

Tatsächlich muss es für die Besatzer furchtbar sein, wenn man gegen brutale Fakten, wie Kriegsverbrechen und Völkermord mit legalen Mitteln nicht ankommt. Was bleibt also zu tun? Ablenken und seine vermeintliche Macht ausspielen. In diesem Punkt ist die Israel-Lobby ein Meister und kann auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken.

Gerade wir in Deutschland haben eine leidvolle Erfahrung mit Ausgrenzung, Rassenhass, politischer Demagogie und Bespitzelung. Besser als mein letztes Jahr verstorbener Freund Hajo Meyer konnte man es nicht ausdrücken: Früher war ein Antisemit jemand, DER Juden nicht mochte. Heute ist ein Antisemit jemand DEN bestimmte JUDEN nicht mögen.

Was allerdings heute abläuft in Deutschland, Europa und weltweit ist DIE Kampagne gegen die Meinungsfreiheit. Es ist eine „fünfte Gewalt“, eine mehr als gut vernetzte und finanziell bestens ausgestattete Israel-Lobby versucht, durch Vertuschung der illegalen Besatzung und Kriegsverbrechen des zionistischen Besatzer-Regimes den „Jüdischen Staat“ als Hort des Lichts und „einzige Demokratie im Nahen Osten“ und als Beispiel für gelungene Integration und Friedenswillen darzustellen. In unzähligen Konferenzen und Organisationen verfolgt man dieses Ziel mit immer größer werdendem Erfolg, allerdings nur bei den Regierungen und Politikern, während wir, die Bevölkerung, die diesem Treiben mehr als kritisch gegenüber stehen, als „Antiisraelische Antisemiten“ und als „Judenhasser“ verunglimpft.

Veranstaltungen die sich kritisch mit der Politik Israels befassen, werden unter mehr als fragwürdigen Umständen die zugesagten Räume gekündigt. Mit Sprachschöpfungen wie „Rücknahme der Raumüberlassung“ wird ein quasi Veranstaltungsverbot umschrieben. Warum? Weil es in Deutschland zunehmend „normal“ wird, dass nicht genehme Kritik am „Jüdischen Staat“ und dessen Verletzungen gegen das Völkerrecht staatlicherseits nicht erwünscht ist und man deren Verbreitung mit allen Mitteln verhindern will.

Seit Merkels „Order per Mutti“ der deutschen Staatsräson für Israels Sicherheit, eine völlig undemokratische und überflüssige Staatsräson, die dem Völkerrecht und den UN-Resolutionen widerspricht, ist Deutschland zu einem philosemitischen, christlich-zionistischen Staat geworden.

Ständig werden neue Parlamentariergruppen im Bundestag gegründet, die die Verbundenheit mit dem „Jüdischen Besatzer-Staat“ vertiefen sollen. „Unausgewogene“ Resolutionen werden von Deutschland unterstützt, die, wie gefordert, jede Kritik im Keim ersticken und nur die „ausgewogene“ Sicht der jüdischen Besatzer unterstützen. Andererseits wird allen kritischen – egal ob jüdischen oder anderen – Organisationen und Gruppen gegen die jüdische Besatzungspolitik immer weniger medialer Raum geboten. Was früher noch möglich war, ist inzwischen schier unmöglich geworden!

Während öffentlich-rechtliche Medien ihren Informationsaufgaben immer weniger gerecht werden, also viel mehr von „oben“ gesteuert agieren, finden sich dort kaum wirklich objektive Informationen zur „Meinungsbildung“!

Es ist eine Präkarisierung der Berichterstattung eingetreten, die versucht, das „Volk“ zu verdummen und auf Kurs zu halten, unterstützt von transatlantischen Think Tanks und diversen internationalen jüdischen Organisationen, zum alleinigen Nutzen der USA-gesteuerten Politik und der israelischen Interessen.

Ich möchte die Medien nicht verteufeln, aber es muss uns doch mit Sorge erfüllen, wenn wir alle als Außenseiter, also „Judenhasser/Antisemiten“ „Putin-Versteher“, „Erdogan Helfer“ oder als „Antiamerikaner“ verunglimpft werden.

Ist unsere Meinungsfreiheit in Deutschland noch gesichert? Vordergründig ja, aber wenn es drauf ankommt nicht. Karrieren werden beendet, bevor sie begannen, wenn man den offiziellen Meinungsmachern widerspricht. Selbst mit beweiskräftigen Fakten der israelischen Besatzungspolitik zu begegnen ist das Ende jedes Aufstiegs, sowohl beruflich als auch politisch.

Inzwischen werden Universitäten, und Menschen, die es wagen, sich nicht den Mund verbieten zu lassen und die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Lehre verteidigen, von der Israel-Lobby als „Hass-Fabrik-Universitäten“ und „Hass-Prediger“ verunglimpft. Was ist nur aus Deutschland geworden? Es schweigt wieder zu Unrecht!

Jede Kritik an der israelischen Besatzung, den Völker und Menschenrechtsverbrechen, den illegalen Administrativ-Verhaftungen ohne Anklage, auch gegen Frauen und Kinder, soll verstummen und kein Wort über die Abrieglung und den Völkermord im Konzentrationslager Gaza, oder die illegalen Razzien, Kollektivbestrafungen, Häuserabrisse, den Landraub und den immer stärker werden Siedlungsbau an die Öffentlichkeit dringen.

Auch der jüdische Rassismus in der Ethnokratie „Jüdischer Staat“ wird nicht thematisiert, wie auch die ständigen Verletzungen fremden Luftraums durch die „jüdischen Verteidigungsjets“. Da drückt der Westen beide Augen zu!

Am Mantra des „Existenzrechts“ für Israel, das durch ständiges Wiederholen auch nicht besser wird, weil es ein Existenzrecht für einen Staat ohne klar definierte Grenzen und ständigen zionistischen Landraub zur Erweiterung seiner Existenz gar nicht geben kann, können wir sehen, dass sich Unrecht, Missachtung von Völkerrecht und der unzähligen UN-Resolutionen, die einmalige Unterdrückung und Besetzung des palästinensischen Volkes lohnt, weil dieser als „Vorbild“ hochgehalten und massiv finanziell unterstützt wird.

Die Sayanim, die willigen „Helfer“, die Stoßtruppen in der Diaspora, mit Hilfe wissenschaftlich begleiteter Denkfabriken/Gehirnwäsche, haben sich für eine Öffentlichkeitsarbeit zusammengefunden, die ganz Europa gezielt mit Veranstaltungen, lancierten Zeitungsartikeln und Besuchen in den Redaktionen bombardiert. Das Ergebnis: Politiker, Verbände, christliche Verbündete, identifizieren sich mit den jüdischen Besatzern, während die „bösen Terror Muslime“ als Außenseiter und Menschenrechtsverächter gebrandmarkt werden. Das ist der Krieg der Religionen, der Kulturen, diesmal gemeinsam Seit an Seit mit den „jüdisch-christlichen“ Wertheuchlern.

Seit die öffentlich-rechtlichen Medien aufgefordert werden, den „Befürwortern der Hamas oder Hisbollah Politik“, keinen Raum mehr zu gewähren, seit deutsche Journalisten regelmäßig zu Propaganda-Reisen in den „Jüdischen Staat“, bezahlt vom israelischen Außenministerium, eingeladen werden, seitdem werden wir von „empathischen“ Israel-Artikeln geradezu überflutet. Immer mehr Jugendaustausch, Städtepartnerschaften und Austausch aller Art, sollen die Verbindungen und positiven Empfindungen zum „Jüdischen Staat“ vertiefen.

Die Bundeswehr lernt Tunnelkampf bei den „Jüdischen Besatzern“, der „Jüdische Staat“ bekommt immer mehr Waffen-Geschenke und wir kaufen israelische Drohnen.

50 Jahre illegale Besatzung und 68 Jahre ethnische Säuberung Palästinas haben die Beziehung zwischen „ex-Nazi-Deutschland“ und den „ex-Holocaustnachfahren“ zu einer innigen Beziehung werden lassen. Offensichtlich ist man hier der Meinung, die „alte Schuld“ mit neuer Schuldvertuschung wieder gut machen zu können. Doch weit gefehlt, es handelt sich um ein schwerwiegendes Verbrechen auf Kosten des palästinensischen Volkes, dass nicht mehr gut zu machen ist!

Der Vorwurf des „Antisemitismus“ hat als Kampfbegriff ausgedient, weil er nur noch als billiges Totschlagargument benutzt wird, um Kritiker der israelischen Politik zum Schweigen zu bringen.
Israel und seine jüdischen Bewohner sollten sich einmal zum kommenden Neuen Jahr und zum Versöhnungsfest fragen, ob es wirklich in diesem schrecklichen Judaisierungsprozess fortfahren will, der die einmalige jüdische Besatzung Palästinas und ethnische Säuberung auf der David Stern Flagge als Symbol der Unterdrückung auf die Fahne geschrieben hat.

Nicht in meinem Namen!

Ein Jude an die zionistischen Kämpfer – 1988
von Erich Fried
Was wollt ihr eigentlich?
Wollt ihr wirklich die übertreffen
die euch niedergetreten haben
vor einem Menschenalter
in euer eigenes Blut
und in euren eigenen Kot?
Wollt ihr die alten Foltern
jetzt an die anderen weitergeben
mit allen blutigen
dreckigen Einzelheiten
mit allem brutalen Genuss
der Folterknechte
wie unsere Väter sie damals
erlitten haben?
Wollt jetzt wirklich ihr
die neue Gestapo sein
die neue Wehrmacht
die neue SA und SS
und aus den Palästinensern
die neuen Juden machen?
Aber dann will auch ich
weil ich damals vor fünfzig Jahren
selbst als ein Judenkind
gepeinigt wurde
von euren Peinigern
ein neuer Jude sein
mit diesen neuen Juden
zu denen ihr
die Palästinenser macht
Und ich will sie zurückführen helfen
als freie Menschen
in ihr eigenes Land Palästina
aus dem ihr sie vertrieben habt
oder in dem ihr sie quält
ihr Hakenkreuzlehrlinge
ihr Narren und Wechselbälge
der Weltgeschichte
denen der Davidstern
auf euren Fahnen
sich immer schneller verwandelt
in das verfluchte Zeichen
mit den vier Füßen das
ihr nun nicht sehen wollt
aber dessen Weg ihr heut geht!

Anmerkungen:

*) Der Wikipedia-Eintrag zu „Sayanim“ ist gelöscht worden; hier der link zu französischen Seite: https://fr.wikipedia.org/wiki/Sayanim

„Le Printemps des Sayanim“ – “Frühling der Sayanim“

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13492391.html
(…) Der Dienst [Mossad]hat gerade eben drei Dutzend Agenten im Außendienst, „Katsas“ im Dienstjargon genannt. Dazu kommen freilich viele tausend sogenannte Sajanim, freie Mitarbeiter aus der jüdischen Diaspora in aller Welt, die kostenlos Hilfs- und Spannerdienste leisten. (…)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/rezension-sachbuch-geheimdienst-ohne-distanz-184021.html
(…) Der Mossad bedient sich – so erfährt man bei der Lektüre – eines ausgeklügelten Spitzel- und Informationssystems, das von Meir Amit – Mossad-Chef von 1963 bis 1968 – aufgebaut worden ist. Es stützt sich auf „freiwillige jüdische Helfer“ (Sajanim) und „nichtjüdische Informanten“ (Mabuah) am Ort, die durch einen „Agentenführer“ (Katsa) gesteuert werden. Ohne diese Sajanim könnte der Mossad nicht operativ arbeiten. (…)

Dieser Text erschien zuerst auf der Seite „Sicht vom Hochblauen“: http://sicht-vom-hochblauen.de/die-sayanim-die-willigen-helfer-des-juedischen-staates/

Danke an die Autorin für das Recht der Zweitverwertung.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

10 Kommentare zu: “Die Sayanim*), die willigen Helfer des „Jüdischen Staates“!

  1. Ich meine, Frau Hecht-Galinski hat in allen Punkten recht. Sie übertreibt auch nicht, sondern bringt die Dinge unmißverständlich auf den Punkt. Man spürt die Wut. Die Wut ist berechtigt, sowohl auf die zionistischen Besatzer, als auch auf ihre erbärmlichen Speichellecker in Deutschland, die sich anderswo ständig für Menschenrechte einzusetzen vorgeben.

    Das wirklich Traurige ist, daß überhaupt keine Lösung in Sicht ist, keine Zwei-Staaten-, keine Ein-Staat-, keine Sonstwie-Lösung. Solange das zionistische Regime die Macht hat – auch die Macht, US-Politik zu lenken und Deutschland zu manipulieren -, wird es den Besatzungsterror kein bißchen lockern. Im Gegenteil, es ist zu befürchten, daß Wahnsinnige in Israel, unter Berufung auf angebliche „Gottesversprechen“, die Grenzen des Staates noch weiter ausdehnen und im Innern die ethnische Säuberung vorantreiben werden. Sie warten auf den richtigen Moment zum Losschlagen, die Besatzungssiedler reden ganz offen davon . Zu einer weiteren israelischen Landnahme würden ihre deutschen und US-amerikanischen Unterstützer zwar scheinheilig „Besorgnis“ aussprechen, in Wirklichkeit aber das Regime wie gewohnt unterstützen.

    Die Sache scheint mir für absehbare Zeit wirklich aussichtslos zu sein. Durch welchen Umstand könnte das zionistische Regime beseitigt werden? Man muß schon ziemlich viel Phantasie aufbringen, um sich solch ein Szenarium auszumalen. Am wahrscheinlichsten ist noch, daß die ganze Region in Flammen aufgeht, aber das wäre ja auch keine „Lösung“.

    • Frau Hecht-Galinski hat meines Erachtens nicht recht, da sie zu einseitig schreibt und das hier nicht passend ist.
      Ich teile das in einzelne ‚Unterpunkte‘ auf, um konkret darzustellen, was ich meine:

      1) Frau Hecht-Galinski UNTERSCHLÄGT einfach, dass Israel in der Tat auf dem Papier eine Demokratie mit Religionsfreiheit ist. Das bedeutet sicher noch keinen automatischen Idealzustand in der Realität, ist aber viel mehr als das, was die aktuellen und VON DEN USA AKTIV UNTERSTÜTZEN Islamisten zu bieten haben (dazu unten mehr). Und ja – Israel bzw. ein guter Teil der israelischen Bevölkerung versucht in der Tat, Religionsfreiheit zu leben – manchmal klappt das wohl besser als bei der teils rechtsradikalisierten europäische Bevölkerung und der hilflos und verantwortungslos den Rechtspopulisten nachrennenden europäsichen Politiker:
      „http://uk.reuters.com/article/uk-religion-burqa-israel-idUKKCN1161N6“

      1a) Die Hamas ist in keinster Weise für alle Palästinenser optimal, es ist de facto eine islamistische Organisation. Vielen Palästinensern würde es besser gehen, wenn sie gleichberechtigte israelische Bürger wären. Das wird durch die massive Diskriminierung einiger arabischer und nordafrikanischer Staaten gegen Israelis eingetrübt, die Israelis pauschal nicht einreisen lassen. Und zwar sind das nicht nur Regierungen wie die algerische, die einen eigenen ‚Kurs fahren wollen, sondern auch solche wie z.B. die Emirate, die mit den USA verbündet sind und natürlich die Saudis. Wann wird das endlich thematisiert? ‚Natioanle Souveränität bedeutet Unterdrückung, wenn die ’souveräne‘ Regierung unterdrückerische Politik macht. Nicht mehr und nicht weniger. Palästina wäre dann frei, wenn es zu einem echt demokratsichen Israel-Palästina ohne Apartheid gehören würde und nicht, wenn es unter einer Hamas-Diktatur steht.

      2) Frau Hecht-Galinski UNTERSCHLÄGT, dass die USA sich gegenüber Israel in keinster Weise als vertrauenswürdiger Partner verhalten. ‚USRael‘ steht auf dem Papier und wird als PR für Mainstreammedien ins Schaufenster geschoben. In der Tat aber unterstützen die USA nicht nur Saudi-Arabien (die aber ggf. mit der aktuellen israelischen Regierung viel besser stehen als sie behaupten und ihre Völker gegeneinander zwangs-aufhetzen), sondern z.B. auch die Hamas – in ihrer Autobiographie beschreibt Hillary Clinton, wie sie G.W. Bushs Engagement für ‚freie Wahlen in Palästina‘, de facto Wahlen für die Hamas und ein massiver Affront gegen Israel gut fand (habe ich zufällig gelesen, als ich das Buch überflogen hatte). Von der offiziellen Unterstützung der ‚Oppositionellen‘ in Syrien – Islamisten militanter Art – ganz zu schweigen.

      3) Was hat Facebook hier zu suchen? Dass Zuckerberg Jude ist, und ggf. seine Firma im Stil eines absolutistischen Herrschers führt, trübt in keinster Weise seine besipielhafte politische Unabhängigkeit und die entscheidende und unverzichtbare Bedeutung dafür für die Meinungsfreiheit. Mir ist das Herumgehacke auf Facebook, Youtube, Google inzwischen mehr als suspekt. Das kann nur von Leuten kommen, denen die demonstrative Unabhängigeit dieser Plattformen nicht passt!

    • Als Informator2 treiben Sie hier zionistische Desinformation. Sie sind ein Verteidiger, wenn nicht sogar Teilhaber (Hasbara?) des faschistischen Besatzungsregimes. An dieser „einzigen Demokratie“ gibt es überhaupt nichts zu verteidigen, sie muß verschwinden! (Was nicht heißt, daß die Juden verschwinden müssen!!)

      Es ist nicht Ihre oder meine Sache zu entscheiden, ob Hamas „in keinster Weise für alle Palästinenser optimal“ ist, das ist allein Sache der Palästinenser. Ich persönlich sehe im Islam auch keine Bereicherung, eine säkulare Befreiungsbewegung wäre mir lieber. Dies ist wohl der einzige Punkt, in dem ich mit Frau Hecht-Galinski auch nicht ganz übereinstimme. Aber, wie gesagt, es ist nicht unsere Sache, den Palästinensern eine für sie geeignete Organisation auszuwählen – und auch nicht die angemessenen Widerstandsmethoden gegen Besatzung und Unterdrückung.

      Indem Sie die angeblich „mangelnde Unterstützung“ des US-Regimes für Israel beklagen, erweisen Sie sich als radikaler Siedlungszionist, das ist deren scheinheiliges Gejammer. In Wirklichkeit weiß jeder, daß ohne den Segen von AIPAC kaum ein US-Politiker überleben könnte. Und ohne massive finanzielle und militärische Unterstützung durch die USA und ihre Vasallen wäre der „Judenstaat“ schon lange verschwunden.

      Zionismus hat mit Judentum nichts zu tun, er ist eine aggressive Siedlerbewegung, die religiöse Wahnideen als Vorwand für Landraub benutzt. Zionismus ist ein Feind von Arabern und Juden! Solange die Juden in Israel das nicht begreifen, wird es keine Lösung geben.

      Immerhin gibt es in Israel ein paar solcher Juden.
      http://gruppe42.com/2016/06/10/der-osloprozess-hat-dem-wort-frieden-angetan-was-stalin-dem-wort-sozialismus-angetan-hat/

  2. Erich Fried ist Klasse, den mögen die politischen Hippies nicht, weil er nicht so ein kompromisslerischer Heuchler wie deren Lieblingsschöngeister und Herzensintellektuelle war 😉
    Auch gut sind die Gedichte von Peter Paul Zahl, der als politisch Verfolgter aus der BRD (Ja sowas gibt’s, Überraschung!) geflohen ist.
    Fried’s Gedichte finde ich in den Wagenbach Taschenbüchern super. Die gibt es meist antiquiert, kann man einfach mal bei eurobuch.com eingeben und suchen – sind sehr lesenswert, oder auch ein gutes Geschenk mit Niveau.

  3. Irrationalsten Emotionen sind Denkfehler –> auf Vorurteilen beruhenden Annahmen + Leidenschaft.
    Wo sehen Sie im Beitrag von Frau Hecht-Galinski Übertreibungen und Irrationalsten Emotionen sind Denkfehler –> auf Vorurteilen beruhenden Annahmen + Leidenschaft.
    Wo sehen Sie im Beitrag von Frau Hecht-Galinski Übertreibungen und Pauschalisierung?
    Das hier Wut im Spiel ist, sehe ich nicht.
    Ich würde von Zorn reden.
    Zorn ist zielgerichtet, aus dem man Kraft schöpfen kann.

  4. Was weiss der Leser von der Motivation hinter dem Geschriebenen. Was weiss der Leser von der Haltung während des Schreibens dessen was eben zu lesen möglich gewesen war. Mit welchem Blickwinkel und Motivation wird und/oder wurde ein bestimmter Text gelesen und verstanden. Menschen konnten bisher nur das erkennen, wozu sich Menschen bisher selbst befähigt hatten.
    Genau davon zeugten doch die Zeilen eines Erich Fried, der in Erinnerung bringen wollte, der Mensch möge doch erst sein eigener Herzensraum reinigen, damit keine weiteren und/oder scheinbar erneuerte Rollen anderen Menschen aufgezwungen werden mögen. Die scheinbar unendlichen Wiederholungen von Schuld und Leid. Das immer wieder überstülpen einer Annahme auf den Anderen und die Forderung an den Anderen doch so zu sein, wie es zum eigenen Verständnis passt.
    Es bleibt für jeden Menschen schwer, zurück zu schauen und die teilweise himmelschreienden Ungerechtigkeiten dieser Welt auszuhalten und für sich selbst zu (v)ers(t)ehen. So schnell liess sich der Mensch immer wieder in die Wertespirale reinziehen und verstärkte dabei mit was bereits unausgewogen gewesen war.
    Alte Wunden heilen langsam, wenn sie von Generation zu Generation weitergegeben werden im tiefen Glauben, doch nur eine Gerechtigkeit einfordern zu mögen das einst geschehen war und so werden die Wiederholungen in tausenden von Facetten durchlebt bis irgendwann der letzte Mensch aufgehört hat nach dem Ungleichgewicht zu suchen das es niemals gegeben hatte, da er selbst derjenige gewesen war, der all das verursacht hatte.
    Es gibt wohl kaum etwas Kraftvolleres als für andere Menschen, ja, für das gesamte Leben selbst (also auch Tiere und Pflanzen usw.) einzustehen, sich ganz und gar darauf zu konzentrieren was Neu gelebt werden möchte und auch die entsprechenden Einladungen auszusprechen.
    Würden „wir“ es unterlassen voneinander zu erzählen – vom eigenen (V)ers(t)ehen der Situationen, welche durch die Menschen entstanden, hätte das Verstehen keine Chance zu lernen das Kraftvollere zu wählen um sich gemeinsam aus dem Sumpf der ewig alten Wiederholungen heraus zu waten und denen die Hand zu reichen die noch drin stecken damit diese es leichter hätten ebenfalls sich daraus zu befreien.
    Die Vielfalt der Natur nutzt mal dem Einen oder dem Anderen. Nur der Mensch vermeinte in den Naturzyklen „Krieg“ gesehen zu haben. Ebenso hätte es als Dienst wahrgenommen werden können. Lediglich ein paar Worte waren es welche eine (Unter)Scheidung darin zu sehen vermochten und vorgenommen hatten zu etwas was möglicherweise reine Kooperation gewesen war oder auch etwas ganz Anderes das uns als Menschen bisher verborgen geblieben war.
    Es gibt kein lebendiges Wesen auf dieser Welt das ein bisschen richtiger ist als der Andere und/oder ein wenig mehr Recht hat als die andere Lebensform. Alles Vielfältige sich ergänzt in seinem eigenen steten Wandel um sich selbst immer wieder zu erneuern. Es liegt am Menschen selbst wie Selbiger die Situationen rund um den Lebensfluss gestaltet. Der Geist in der Form des Menschen ruht während alles Geformte danach strebt sich aus der Form zu entfalten um wieder in den Ruhepunkt zu gelangen wo es eingefaltet erneut sich in den formenden Strom des Lebens ergiesst.
    Nutzen wir die Chance die Kraft der Veränderung zu nutzen um Lebensformen zu gestalten in der die Vielfalt kein Hindernis, sondern eine Bereicherung darzustellen vermag. Achtsame Grüsse

  5. Vielen Dank, Frau Hecht-Galinski, daß Sie für die unterdrückten Palästinenser sprechen. Sie haben die Lektionen aus der Nazizeit verstanden, und setzen sich für die Opfer ein – wer ihre Texte liest, kann nicht sagen: „wir haben von nichts gewußt“.

    Im Kommentar unten wurde Ihnen ja direkt ein passendes Beispiel geliefert für das, was Sie beschreiben, sogar mit Berücksichtigung der Textstelle, daß Antisemitismus als Kampfbegriff ausgedient hat, denn das wurde unbenannt in: erzählerischer Zog …. – Umschreibungen, die ich nicht wiederholen möchte, da Sie auf Ihren Text nicht zutreffen.

  6. Frau Hecht-Galinski ist m.M. sprachlich und inhaltlich deutlich übers Ziel hinaus geschossen. Ich bin ja für kritische Stimmen, aber in diesem Artikel wird man in einen erzählerischen Zog von Wut, Zorn, Vorwürfen, dekontextualisierten Pauschalisierungen und Übertreibungen gezogen. Am Ende des Artikels hörte ich Yodas Worte im inneren Monolog: „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“
    Frau Hecht-Galinski ihr Artikel sagt mehr über Sie aus als über das angebliche Thema, dass sie in dem Artikel angehen wollten. Der Artikel ist hochgradig impulsiv, irrational, in Wut getränkt und erweckt eher den Eindruck, dass Sie in Bereichen wie Gleichmut und Friedfertigkeit einiges an Defiziten haben.
    Oder kurz: Sie betreiben Hetze, indem Sie an and die irrationalsten Emotionen Ihrer Leser ganz unverblümt appellieren!

    • Irrationalsten Emotionen sind Denkfehler –> auf Vorurteilen beruhenden Annahmen + Leidenschaft.
      Wo sehen Sie im Beitrag von Frau Hecht-Galinski Übertreibungen und Pauschalisierung?
      Das hier Wut im Spiel ist, sehe ich nicht.
      Ich würde von Zorn reden.
      Zorn ist zielgerichtet, aus dem man Kraft schöpfen kann.

Hinterlasse eine Antwort